M-PATHIE – Zu Gast heute: Julia Szarvasy

M-PATHIE – Neues Format mit Rüdiger Lenz!

Spätestens seit Ingangsetzen der Friedensbewegung 2.0 haben viele Menschen verstanden, dass es um unsere Gesellschaftsordnung nicht gerade gut bestellt ist. Menschen klären sich über politisch-gesellschaftliche Umstände viel intensiver auf und werden immer mehr und mehr.

Doch hat die Friedensbewegung 2.0 auch für eine Menge Unruhe unter den Aktivisten gesorgt. Zunehmend haben linke und grüne politische Kräfte in Deutschland die Friedensbewegung mit rechten Parolen untermalt und für sich festgestellt, dass diese Friedensbewegung rechts und von Nazis nur so untersetzt sei. Was aber überhaupt nicht stimmt!

Was bedeutet es für eine ehemalige linke Aktivistin wie Julia Szarvasy, die sogar aktiv bei der Antifa gegen Nazis vorgegangen ist, nun selbst diffamiert zu werden – als Rechte? Was stimmt in diesem Land mit der Bildung nicht? Wie kann es angehen, dass Menschen, die sich für den Frieden stark machen, als Rechte, als Nazis und sogar als Antisemiten diffamiert werden? Brauchen wir als Ersatz für politisches Denken in rechts und links eine an den Potenzialen orientierte Bildung, damit jeder junge Mensch sich anhand seiner inneren Potenziale entwickeln kann?

Schlüssel zu einem echten Frieden ist die Ausrichtung der Emotionen sowie dessen Heranbildung in einem freien System, das für den Menschen, nicht für die Industrie, ausgerichtet wird. „Die Menschen müssten wieder bereit sein, miteinander zu leben. Nicht jeder für sich“, meint Julia Szarvasy. Empathie zu sich und den anderen ist der Schlüssel für einer am Menschen orientierten Gesellschaft, die die Menschen aus ihren maschinell geprägten Strukturen abholt und sie hinführen kann zu einer am Menschen orientierten Lebensweise.

„Jemanden zu akzeptieren und zu tolerieren fiel mir auch noch schwer vor einigen Jahren. Mittlerweile aber finde ich das gut, wenn jemand eine vollkommen andere Sichtweise hat, weil es meinen Debattenraum vergrößert. Und auf einmal kommen ganz spannende neue Impulse rein“, sagt Julia Szarvasy.

Mit dem Format „M-PATHIE“ ist eine Plattform geschaffen worden, auf der sich Menschen aller Couleur und aus allen Bereichen des Lebens zusammen mit Rüdiger Lenz über prägende und emotionale Ereignisse ihres Lebens, sowie die daraus gezogenen Lehren, austauschen.

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56 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Julia Szarvasy

  1. Anthony Burgess hat in seinem Roman neben Gewaltverherrlichung auch die Zerstörung der Sprache vorgeführt.
    Stanley Kubrick hat den Roman congenial verfilmt, „Clockwork Orange“.

    Sinngemäß spricht man dort so: Bettwärts jetzt. M und P sonst doppelplusungut.

    Übersetzt: Ich sollte so langsam nach Hause gehen, da Mutter und Vater sonst sehr ärgerlich sein werden.

    Auch wir machen das: „4u“, soll heißen „for you“ – und man schert sich nicht darum, daß die 4 eigentlich mit ou geschrieben wird. (four)

    Für Dich!
    Ist das nicht viel schöner?

    4u??????????

    Bitte machen Sie da nicht mit, Herr Lenz. ich betrachte diese Entwicklung als extrem verhängnisvoll, können wir doch nur denken, wofür wir Begriffe haben. (Falsch: Können wir doch nur ausdrücken, kommunizieren, wofür wir Begriffe haben.)
    Die Empathie ist ein so schönes Wort. Die Betonung liegt auf den letzten beiden Vokalen. Und diese scheinen offen in die Zukunft hinein auszuschwingen.

    M-pathie jedoch hat die Betonung auf dem ersten Konsonanten. Und dieses Zeichen (M-Pathie) kommt mir eher vor wie ein Panzer, als wie etwas, das mit Empathie zu tun hat.

    Wie leicht können wir negative Tendenzen unserer selbst in Amerikanismen und Abkürzungen verbergen.

    Wer würde bei einem Titel wie etwa “ Ich, mich und die Medien“ nicht sofort Ichsucht und Narzißmus vermuten?

    In Me, Myself and Media ist das jedoch nicht so leicht zu durschauen.
    Und ganz schwer in MMM.

    Ich verabschiede mich nicht mit LG,

    sondern mit

    Liebe Grüße,

    Alias

  2. Prima, dachte ich während des ersten Drittels des Interviews noch, hier sind nun wieder einmal entschlossen engagierte und gut aufgeklärte Menschen zu sehen, die unser gemeinsames Anliegen (Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen) noch weiter voranbringen können, um dann aber – mehr und mehr Enttäuschung zu erfahren (die in diesem Fall am Ende dann jedoch – leider fast gar nichts Positives mehr an sich hatte), denn:

    Trotz der vielen zu Beginn so guten und hoffnungsvollen Ansätze, war von beiden Gesprächspartnern auf einmal – mehr und mehr VERZAGTHEIT zu hören! Von den vielen riesigen furchteinflößenden Insignien der Macht und „vielen kleinen Hobbits“ war dann auf einmal die Rede und davon, daß wir von all dem „wohl noch hundert Jahre terrorisiert werden würden, ohne Entscheidendes dagegen unternehmen zu können“. – Was war dieses Interview doch für ein „toller Mutmacher“, weil gleichzeitig auch eine Verbeugung vor der Macht „Saurons“, die dann auch noch für die nächsten Generationen (!!!) als – „vorerst einmal unbesiegbar“ beschrieben wurde! – Interessant aber war für mich auch die Redewendung „NICHT ARTGERECHT GEHALTEN“! – Meine Frage dazu: Wenn Menschen dann erst einmal „artgerecht gehalten“ gehalten werden, ist dann alles auch schon in Ordnung auf dem nun längst schon globalen Massenmenschenhaltungshof? War den beiden Gesprächspartnern eigentlich klar, was sie hier eigentlich redeten? – Für mich jedenfalls war es schon „recht erstaunlich“, wie man seinen anfangs noch recht guten und hoffnungsvollen Intentionen innerhalb eines Interviews im Laufe der Zeit dann immer mehr selbst widersprechen kann!

    Kein Gedanke daran, daß ein solches „EINHUNDERT-JAHRE-WEITER-SO“ unsere Umwelt dann bereits so nachhaltig zerstört haben würde, daß an einen Neuaufbau gar nicht mehr zu denken wäre, ja – daß wir damit bereits in wenigen Jahrzehnten (oder gar Jahren schon!) in einer solch‘ massiv geschädigten Umwelt leben würden, daß die Chance doch noch rechtzeitig zur Besinnung zu kommen, bei all den dann noch zusätzlich aufkommenden Problemen und dem damit verbundenen Streß immer schneller gegen Null tendieren würde?

    Gegen Ende des Interviews kam für mich schließlich sogar die Frage auf, ob der seltsame Interviewer die (mir eigentlich durchaus sympathische) Frau bewußt mehr und mehr auf’s Glatteis geführt hat, indem er sie mehr und mehr dazu brachte, ihre (mir durchaus verständlichen) bedrückenden Befürchtungen immer deutlicher zur Sprache zu bringen. – Welche Impulse gehen von einem solchen Gespräch denn sowohl von Verstandesebene wie auch von der Gefühlsebene aus, wenn sich zwei Menschen treffen, um sich am Ende nur mehr und mehr zu klagen, daß die vielen kleinen Leute „für die nächsten hundert Jahre ja sowieso nichts an ihrem Schicksal ändern können? – Welchen Sinn hat ein solches Gespräch eigentlich, außer daß sich auch andere Leidgeprüfte damit identifizieren, sich darin bekräftigt sehen, sich dann „wenigstens etwas verstanden“ und „nicht ganz so allein fühlen können“ und das war’s dann auch schon?!? – Sollte man eine solche JAM-Session eigentlich nicht besser als SCHICKSALSERGEBENES FATALISTISCHES GEJAMMER bezeichnen? Sorry, aber kontraproduktiver und schlechter als auf diese Weise kann man den Auftakt zu einer neuen, angeblich HOFFNUNGSVOLLEN Sendereihe kaum gestalten!!!

    Obwohl es sonst ganz und gar nicht meine Art ist mit Anderen in Konkurrenz zu treten, möchte ich hier nun doch ALS GEGENBEWEIS ZWEI POSITIVE GEGENBEISPIELE anführen, die meiner Überzeugung nach weitaus eher geeignet sind, die vielen heutzutage noch so zögerlichen Menschen aufzuklären und zu mobilisieren, damit DIE NÖTIGEN POSTIVEN VERÄNDERUNGEN DOCH NOCH RECHTZEITIG stattfinden können und hier sind die beiden Linkadressen dazu:

    https://www.magazin-auswege.de/data/2018/12/Imago_Fuenf_vor_Zwoelf.pdf

    https://www.magazin-auswege.de/2018/11/es-ist-ja-leider-sowieso-schon-zu-spaet/

    Am Ende möchte ich ERSTENS noch einmal bekräftigen, was ich hier zuvor bei anderen Gelegenheiten auch schon mehrmals gesagt habe: KenFM hat hier IMMER WIEDER HERVORRAGENDE AUFKLÄRUNG (z. B. durch die Interviews mit Rainer Mausfeld, Ernst Wolff, Gerald Hüther, Andrea Komlosy u. A.) geleistet; – ZWEITENS jedoch: mit solchen auf weite Strecken letztlich irreführenden Interviews wie oben – leider auch – regelrecht kontraproduktive Beiträge geliefert; bitte daher – etwas genauer nachdenKEN, was hier so alles verbreitet wird!

  3. Ich fand, dass das Gespräch nicht dem Namen der Sendung folgen konnte. Hier sprechen zwei Leute, denen es offensichtlich zu gut geht, über wichtige Themen, ohne wirkliche Antworten zu geben. Dass ich bei mir anfangen muß, wenn ich die Welt ändern will, ist mir schon lange klar, löst aber keines der Probleme, die ich ständig lösen muß und überall erlebe…! Ich habe keine 100 Jahre Lebenszeit, um darauf zu warten, dass eine Mehrheit der Dummdeutschen endlich irgendwann durch Selbsterkenntnis den inneren Frieden und den Weg der Weisheit gefunden hat und sich getrauen wird, in vertrauensvollen Gesprächen den Obrigkeiten freundlich den Weg zur Tür zu weisen…!
    Mich kotzt das Geschwafel inzwischen regelrecht an, wenn Leute über Nöte sprechen, die sie selbst nicht aushalten müssen. Ich vermisse die Stimme der Armen, der Vergessenen, der Ausgebeuteten, der Ausgeplünderten, der Ausgegrenzten, der Kranken, der Altersarmen und alleinlebenden, hilfsbedürftigen Senioren und und und, um die sich keiner kümmert. Ich vermisse da Empathie! Mich MACHT DAS SEHR WÜTEND, auch glaube ich nicht mehr an Veränderung ohne Revolte! Überall sehe ich feigen Verrat und Unmenschlichkeit, tagtäglich. Und ich frage mich, ob ein weiteres Selbstdarstellung- Medium wirklich der Idee von M-Pathie entspricht. Ich würde es begrüßen, Leute die vom Elend dieser Zeit durch eigenes Leid betroffen sind, hier zu Wort kommen zu lassen, damit wir wirklich lernen können, emphatisch nach zu fühlen, was diese Menschen durchmachen…! Es sollen Menschen aller Couleur sein, die uns was in dieser Richtung zu sagen haben, sonst tröpfelt alles andere doch von „uns“ weichgespülten Schultern ab. Ich will ergriffen und berührt werden!
    Also, dann auf einen neuen Versuch- viel Glück dabei!

    • Ich kann Ihre Wut verstehen.
      Wenn ich mir die teueren Holzhäuser ansehe, die hier penetrant beworben werden, dann ist das hier ein Portal für Leute, die bereits alles im Trockenen haben. Wer kann schon an ein Eigenheim denken?
      Es wird immer mehr ein selbstzufriedenes Gutmenschenportal.
      Vielleicht eine lukrative Nische für den Betreiber, aber die breite Masse muss sich was anderes suchen.
      Hier werden wir nicht geholfen.

    • Stimme zu!

      “ Ich vermisse die Stimme der Armen, der Vergessenen, der Ausgebeuteten, der Ausgeplünderten, der Ausgegrenzten, der Kranken, der Altersarmen und alleinlebenden, hilfsbedürftigen Senioren und und und, um die sich keiner kümmert. Ich vermisse da Empathie! “

      Die passen leider auch nicht gut ins intellektuelle Bild am Tisch von KenFM. Da müßte Ken alle 3 Minuten seine Anglizismen übersetzen. Auch er ist leider Bildungs – und US konditioniert. Deutsch sprechen ist UNMODERN geworden, nicht nur hier auf Kenfm. Ueberall macht man langsam das Volk sprachlos, so daß es einem „die Sprache verschlägt.“

      Und zum Kommentar von diavoletto: Ohne Frage ist das hier 95% ein Portal für Leute, die bereits alles im Trockenen haben, zum Spass Motorrad fahren und Wein trinken und Teil des System und seiner Einrichtung sind und es so am laufen halten. (sage bewußt nicht Establishment)
      Trotzdem: Besser Kenfm als Ken und Barbie!

    • Besser ist leider noch lange nicht gut. Und ich überlege schon länger, ob ich mit meinen monatlichen 5€, die mir wirklich schwerfallen, nicht woanders Gutes tue.

  4. Ein schönes neues Format!

    ab 23:20: bei den Antideutschen ist es wohl so, dass sie gefangen sind in ihrer Angst vor Greueltaten, zu denen eine Nation mit so viel Kultur in der Lage ist. Dazu kommt ehemalige gut-gemachte Allierten-Propaganda. Dadurch dann eine Verdrehung hin zum selektiven Anti-Humanismus. Szenenwechsel: Es gibt auch Anti-Japaner – ähnliches Spiel, siehe z.B. die Kriegsverbrechen Japans in China während WW2. Doch heute ist der Friedensgeist zumindest bei Kulturschaffenden in Japan auch sehr stark, was ich u.a. an diversen Erzählmustern in Animes erkennen kann.

    38:48 – Ergänzung: auch Regierungsgebäude, wie z.B. der Reichstag sind mächtig imposant. Pompös wie sonst was. Humor an. Vielleicht sollten die mal in einer Mensa oder einer Kita tagen, dann hätten die ein bisschen mehr Volksnähe. Humor aus.

    38:20 zum „gesichtslose Bösen“… Neo-Liberalismus ist eine Wirtschafts-Doktrin, aber wird anscheinend von manchen unter Imperialismus untergeordnet: https://www.kaz-online.de/artikel/neoliberalismus-oder-imperialismus

    44:25: Ansteckung mit Dissidententum: Dosierung ist sehr wichtig. Stimmt. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ein Eimer Wasser hingegen macht ihn nur nass. Und dann trocknet er wieder. Und am nächsten Tag hat der Stein einen Regenschirm.

    49:00: „Heftige Diskussionen im erlaubten Rahmen“ – das erinnert mich an das, was Chomsky mal über Medien-Manipulation ohne Zensur sagte: „The smart way to keep people passive and obedient is to strictly limit the spectrum of acceptable opinion, but allow very lively debate within that spectrum – even encourage the more critical and dissident views. That gives people the sense that there’s free thinking going on, while all the time the presuppositions of the system are being reinforced by the limits put on the range of the debate.“

    Ich nenne das Mitten-Populismus.

    Danke für dieses Gespräch, freue mich auf die nächste Folge!

  5. Die Friedensbewegung ist von Nazis und Rechten unterwandert – sieht man doch hier in den Kommentaren.
    Es ist geschichtlich nicht anders deutbar, dass Nationen die Organisationen der Herrschenden sind – und damit die strukturelle und religiöse Voraussetzung für Krieg schlechthin.
    Da man hier immer noch Nationalisten und Deutschtümelei duldet, muss die „Friedensbewegung“ unglaubwürdig bleiben.
    Auch die pauschalen Begriffe, die hier unsauber benutzt werden, wie „die“ Amerikaner, „die“ Deutschen usw. statt zwischen Klassen zu differenzieren, oder noch konkreter zu werden, rückt die RednerInnen automatisch in eine rechte Ecke.
    Wer aus der Vergangenheit nichts lernen will und sich immer noch gestrig verhalten will, muss auch mit den Konsequenzen rechnen – dass er sie und die Bewegung dann nicht ernst genommen werden, egal wie wichtig das vermeintliche Anliegen ist, muss man dann mit der selben Ignoranz tragen, wie man vorher einfach ohne nachzudenken drauflos gebabbelt hat.

    Außerdem ist die Friedensbewegung strategie- und perspektivlos. Sie wirkt also so, als wolle sie Kapitalismus und „Demokratie“ beibehalten, statt die Menschen weiter zu emanzipieren und sie mit erweiterten Freiheitsrechten auszustatten. Das – so fern man denn der Geschichte mächtig ist – muss automatisch zu einem Rückfall in unfreiere Zustände enden. Das schreibt man linken wie rechten zu, die ihre Ideologie mit der Hilfe eines repressiven Staates Leuten aufs Auge drücken.
    Und es fehlt die Selbstorganisation: Hier in den Kommentaren schreiben ja alle nur „Kritik“, aber nicht wohin sie eigentlich wollen!? Was wollen sie an die Stelle dieses Drecksstaates setzen? Sie wollen alle nicht ihren eigenen Arsch hochkriegen, weil ja schon vor einem Bündnis mit dem Nachbarn Angst haben – nachher müsste man sich mit dem austauschen und am Ende noch was abtreten! Grundgütiger! Deshalb wirken die meisten hier so, als ob sie weiterhin ihre Lebensfeigheit beibehalten wollen und weiterhin ihre Veranwtortung den Herrschenden abgeben wollen – was eben zur Abwesenheit von Verantwortung führt. Und damit auch zum Aufwind für Parteien – egal wie die sich nun nennen. Klar ist die AFD schlimm und heuchlerisch, aber würde die LINKE ihrer eigenen Maxht widersprechen und der Bevölkerung die Entscheidungsmacht über das eigene Leben zurückgeben, das sie vorher mit Steuernummer und Lohnarbeit gestohlen hat?

    Ja, das sind alles so Fragen in denen die „Mitglieder“ der wirren, diffusen „Friedensbewegung“ nicht geschult sind und nicht darüber bescheid wissen. Deshalb hängen sie weiterhin irgendwelche Flaggen mit den Farben der Unterdrückung an ihr Gemächt und rennen damit schreiend von Demo zu Demo. Das kann nicht seriös wirken.
    Und dann gibt es natürlich noch die Gegner einer jeden Bewegung von Unten, den Staat und die Herrschenden. Die verzerren natürlich auch ganz schön…….Problem dabei nur: Es gibt dennoch auch innere, echte Probleme und Widersprüche und die kann man nicht damit lösen, dass man auf die Gegner verweist und behauptet, dass es sich bei Schwierigkeiten innerer Art lediglich um deren Verleumdungskampagne handeln würde….

    • Jean,
      hierin versteckt sich ein Dilemma. Was soll die Menschen denn deiner Meinung nach schreiben?
      Meine Welt ist schön, meine Welt ist perfekt? Ich habe die Lösung für die Mutter aller Probleme, folge mir ich werde euch führen?

      Hat überhaupt schon einer gesagt, dass Frieden der natürliche Normalzustand ist? Ganz einfach beweisbar, wenn man sich in der Natur umschaut. Nehmen wir die Welt der Menschen heraus, dann ist nirgendwo in der freien Natur Krieg innerhalb einer Art oder interspecies zu finden. Ergo, Frieden ist der Status Quo in der Natur, also muss man den nicht machen oder nach irgendwelchen Lösungenwegen suchen die bereits da sind.
      Zurück zu der Menschenwelt heißt die Schlussfolgerung, sie verhalten sich mit dem Krieg untereinander und gegen die Natur anormal sowie widernatürlich bzw. haben sich verlaufen. Und gemäß der Logik, kann man, wenn man sich vom Weg her sich verlaufen hatte, keinen anderen neuen Weg machen um zurück zu seinen Ursprung (Wurzeln) zu gelangen, sondern einfach den Weg zurückzufinden von wo man gekommen war.

      Für mich heißt das ganz klar: Frieden kann man nicht machen, sondern nur zurückfinden. Und der Weg zurück zum Frieden ist der Weg zurück zur Natur.

      Und was die Unterwanderung von Rechten, den Missbraucht von Linken, Rechten oder Mitte oder was zum Teufel auch immer betreffen.
      Wirklich ehrlich, links gegen rechts hatte ich in meiner jungen Schulzeit nie verstanden und verstehe es heute auch nicht. Was soll dieser ganze Blödsinn denn sein?
      Ich habe das Problem nicht, wenn ich mich im Wald aufhalte. Mich hatte noch NIE ein „rechter“ Käfer oder Ameise versucht zu unterwandern.
      Auch wenn ich im Wald Menschen treffe, die wandern lediglich manschmal links oder rechts neben mir und sind ganz nette Menschen.

    • So,so,man duldet Deutschtümelei und Nationalismus.
      Ist auch Schade dass es so was wie Nationalstaaten gibt,aus denen die Menschen ihre Identität ziehen und das sie ohne Heimat einfach wie Treibgut wären.Aber die Soros und „Eliten“ dieser Welt sind ja dabei,die Nationalstaaten zu zerstören mit ihrer inszenierten Flüchtlingskrise.
      Es ist wahrhaft schlimm,das es immer noch solche Leute gibt ,die Nation und Brauchtum in eine rechte Ecke stellen,indem sie die Begriffe verzerren.In jedem Land der Welt darf man eine Heimat haben,aber als Deutscher ist man ein Nazi ,wenn man an seiner Nation hängt.
      Das ist die Umerziehung,die von oben stattfindet.Die Verblödung und Manipulation ,die mit der Friedensbewegung auch nichts zu tun hat. Das ist Schwachsinn.

    • Ich glaube die Friedensbewegung ist von ganz anderen Leuten unterwandert.Aber sie schicken natürlich gern bezahlte Vertreter,die dann als rechte oder Nazis auftreten.
      Aber jene,die dahinterstecken,sind ganz andere.Die werden mit denen übereinstimmen,die zum Beispiel die „Revolution“in Kiew bezahlt haben.

      Immer geht es darum,eine anfangs friedliche Protestbewegung zu diskreditieren oder für sich zu missbrauchen.
      So läuft das auch schon mit den „Gelben Westen“in Frankreich.Aber diese Bewegung findet auch über Frankreich hinaus statt.Und schon wird die ganze Bewegung diskreditiert,weil es gewalttätige Ausschreitungen gibt.
      Was natürlich offensichtlich gewollt inszeniert ist,um die ganze Bewegung in Mißkredit zu bringen.

    • „Aber die Soros und „Eliten“ dieser Welt sind ja dabei,die Nationalstaaten zu zerstören mit ihrer inszenierten Flüchtlingskrise.“
      Na klar, wenn man die Flüchtlingskreise für inszeniert hält – und nicht als Folge von Armut, Krieg, Verfolgung, wirtschaftlicher Knebelung u.a, dann kommt man halt zu solchen Schlussfolgerungen.
      Da reichen dann auch ein paar superreiche Eliten, die die Zerstörung der Nationalstaaten verfolgen.

      „Mich hatte noch NIE ein „rechter“ Käfer oder Ameise versucht zu unterwandern.“

      Na wenn das kein Argument ist?
      Ich glaube diese These ließe sich nur glaubhaft an den Mann bringen, wenn Sie sich selber als Käfer oder Ameise outen.

    • schwarz,
      Sie zitieren aus dem Zusammenhang, daher macht das was Sie sagen wenig Sinn.
      Die Metapher soll bedeuten: wenn alle Orientierungen in der Menschheit zu verloren scheinen, so reicht ein einziger Blick in die Natur, um das zu finden was man verloren hatte, weil die Natur der wahre Kompass ist der einem die Richtung zeigt.
      Weiterhin soll es bedeuten: wenn man alles Vertrauen an den Menschen verloren hat, dann vertraue der Natur, denn sie lügt, betrügt und verrät Nie einem.
      Also warum richten bzw. orientieren sich viele immer nach den einem z.B. „die Eliten, die da oben“, oder nach den anderem („#aufstehen, #unteilbar, #giletjaune etc.)?
      Wofür setze ich die meiste meiner Lebensenergie ein? Allen Vertriebenen auf diesen Planeten zu helfen? Dann bekomme ich gesellschaftliche Anerkennung sowie eine Orden und fühle mich gut, jedoch fehlt mir die Energie woanders.
      Setze ich die meiste Lebensenergie dafür ein, um zu versuchen alle Brandherde auf dieser Erde zu löschen? Dann bekomme ich gesellschaftliche Anerkennung sowie einen Orden und fühle mich dann wieder gut, aber die Energie fehlt woanders.
      Wenn ich aber meine Lebensenergie dafür einsetze in meiner lokalen Welt als Eingeborener natürlich und frei zu leben, dann bekomme ich zwar keine gesellschaftliche Anerkennung und keinen Orden, aber fühle mich trotzdem gut und habe noch Energie für viele andere Dinge.

    • Statt inszeniert hätte ich auch sagen können,dass die Flüchtlingskrise eine Folge ist von gewollter Armut ,gewolltem Krieg und gewollter Zerstörung des Nahen-Mittleren Ostens. Das meine ich mit inszeniert,weil ein Plan dahinter steckt. Außerdem kann man Länder ohne staatliche Ordnung leichter ausnehmen und deren Bodenschätze plündern.

      Nicht zufällig ist Afrika ein reich gesegnetes Land mit Bodenschätzen und zugleich auch das Land ,mit den verworfensten Strukturen. Das sind keine Zufälle.

  6. Lieber Herr Lenz!
    Ein tolles neues Format und dann auch noch gleich mit der sympathischen und kompetenten Julia Szarvasy – klasse – weiter so! Ich freue mich schon auf die nächste Folge!
    Nur ein kleines, aber mir wichtiges, Detail, möchte ich Ihnen gerne als Feed Back geben, in der Hoffnung, dass ich Sie nicht kränke, denn das liegt mir fern – das möchte ich auf gar keinen Fall!
    Ich würde mir wünschen, dass Sie den Gast befragen – und ihn dann in aller Ruhe antworten lassen, ohne ihn zu unterbrechen oder ihm gar vorher schon die Antwort vorwegzunehmen. Denn ich befürchte, dass dadurch der Gast den Raum enttäuscht verlässt und andere vielleicht gar nicht erst kommen wollen.
    Dies fällt einem bestimmt nicht leicht, wenn man/frau selbst viel zu sagen hat bzw. dazu beitragen kann! Aber der/die Befragte soll einfach im Mittelpunkt stehen dürfen und in Ruhe – mit genügend Zeit antworten dürfen.
    In der Hoffnung, dass Sie sich nicht angegriffen fühlen bzw. gekränkt fühlen, wünsche ich Ihnen alles Liebe und viel Erfolg für eine neue Folge!
    Alles Gute mit herzlichen Grüßen!
    Birgit Hilz

    • Liebe Frau Hilz, ich schließe mich Ihren Ausführungen in vollem Umfang an. Ich verstehe die vielen negativen Kommentare nicht. Mir gefällt das neue Format sehr gut. Ist es denn schlimm, wenn der Moderator und seine Gesprächspartnerin einer Meinung sind? Den Titel finde ich ebenfalls sehr gut. Weiter so Ken Jebsen. Jetzt bin ich wieder einmal darin bestärkt worden, dass mein Dauerauftrag eine gute Investition ist, das konnte ich früher bei meinem Spiegel-Abo nicht sagen und habe dieses seit geraumer Zeit gekündigt.

    • Danke dafür, liebe Birgit.
      Die Kritik ist berechtigt und ist schon in den weiteren Gesprächen eingeflossen.

      Zu den sehr ablehnenden Äußerungen anderer kann ich immer wieder nur sagen: Sobald man die Dinge NICHT politisch, sondern eher sozialpsychologisch angeht, fühlen sich eine Menge Leute auf den Schlips getreten. Bei politischer Kritik können dieselben Leute ja den schwarzen Peter immer an die Politik und den Politikern zuschieben. Sobald die Leute aber selbst an ihren Problemen arbeiten sollten, kommen die Projektionen.

      Das geschieht nicht nur mir so, sondern jeder Frau und jedem Mann, der die echten inneren Probleme beim Namen nennt und sie genau beschreibt, öffentlich.

      Deswegen ist es sehr einfach, das ganze über politische Strukturen zu erklären. Da bleiben den Leuten genügend Buhmänner und Buhfrauen übrig, an denen sie sich abarbeiten können. Ich bin eben sehr davon überzeugt, dass das Problem der Menschen zwei Seiten hat. Die eine betrifft das gesamte Herrschaftsprinzip und die andere Seite diejenigen, die sich gerne auch weiterhin beherrschen lassen wollen, weil sie einem politischen Ideal hinterherlaufen, dass ihre Problem niemals lösen wird und auch nicht kann. Ich hingegen sage, dass sie sich selbst auf den Weg machen sollen.

      Und damit bin ich für viele jemand, der ein Sakrileg gebrochen hat. Nämlich das, NICHT über ihre (projizierten) Probleme genügend zu berichten und sie dabei in den Schlaf zu wiegen.

      Merkel, oder demnächst vielleicht Merz, sind nicht unser Problem. Ich habe das sehr ausführlich in meinem „Fratzenbuch“ beschrieben, dass es kostenfrei als PDF oder als Audioversion im Netz gibt.
      Solange wir Menschen in der Mehrheit genau vor dieser unbequemen Wahrheit davonlaufen, solange wird sich hier gar nichts ändern.

      Das Format M-Pathie soll hier eine Lücke schließen in den alternativen Medien. Es soll die Wahrnehmung auf unsere Gefühle lenken. Die Hirnforschung schreibt, dass alles Verhalten, alles Denken und alle Entscheidungen von unseren Gefühlen abhängt und von eben diesen forciert wird. Eine bessere Kenntnis der eigenen Gefühle ist also eine Vorbedingung für eine bessere Welt. Das lehnen natürlich (noch) all diejenigen massiv ab, die an die Ratio und die Logik wie an den heiligen Gral glauben. Die aber irren sich.

      Wer mit seinen Gefühlen nicht klar kommt, der wird sich eine maladaptive Welt aufbauen. Die ganze Menschenwelt ist danach aufgebaut, weswegen wir unsere Welt auch vergiften und abtöten. Heilung kann da nur von unseren emotionalen Konzepten kommen.

  7. “ Was stimmt in diesem Land mit der Bildung nicht? “
    Das völliger Unsinn erzählt wird über die Geschichte des 20en Jahrhundert, Deutsche als Täter von zwei Weltkriegen, und nicht als Öpfer.
    Diese Unsinn verhindert eine Analyse der politische Lage von jetzt.
    Wer ein Problem lösen will muss anfangen mit die Fakten zu analysieren, aber wenn die Fakten nur sehr schwer zu finden sein, in Bücher in andere Sprachen, ist das schwierig.
    Der Schreiber eines sehr gemässigtes Buch, Gerd Schultze- Rhonhof, ´1939, Der Krieg, der viele Väter hatte, Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg’, München 2003, 2006, wurde sofort entlassen, ein solches Buch ‚politisch nicht korrekt‘.
    Oder Dirk Bavendamm, ‘Roosevelt’s Krieg 1937-45, und das Rätsel von Pearl Harbor’, München, 1993 und Günther W.Gellermann, ‘Geheime Wege zum Frieden mit England…, Ausgewählte Initiativen zur Beëndigung des Krieges 1940/1942’, Bonn 1995

  8. Mhmm, was ist das jetzt für ein Gespräch????

    . . . kommt irgendwie rüber wie eine seichte Plauderei zweier Menschen, die sich sowieso einig sind. Rüdiger Lenz zitiert auf´s Neue aus seiner Gedankenwelt, die man aus seinen vielen Tagesdosen und Diskussionsbeiträgen ohnehin kennt und Julia Szarvasy wirkt wie als „Vorzeigemensch“ präsentiert, die auch noch kräftig in das Gesprächssüppchen mit hineinschnippeln darf ?? Mhmm . . .

    Schätzte Rüdiger Lentz, seine Arbeit und Gedanken wirklich sehr und das was ich von Julia Szarvasy in divers. Internetbeiträgen gesehen habe ebenso, darum geht es nicht!

    finde das Gespräch aber wirklich nicht gelungen:

    – ohne Textbeitrag gelesen zu haben, weiß man partout nicht um was es gehen soll in dem Gespräch und es wird am Anfang auch nicht vorgestellt ??

    – Was haben Bildung und Friedensbewegung miteinander zu tun?? (sicher haben sie „irgendwie“ etwas miteinander zu tun und jeder kann sich „irgendwie“ seinen Teil dazu denken). Dieser Zusammenhang wird einfach als selbstverständlich
    angenommen und nicht hergestellt, bzw. diskutiert (das hätte ich spannend gefunden und eigentlich auch, gemäß Ankündigung im Text, auch erwartet)

    – „Was bedeutet es für eine ehemalige linke Aktivistin wie Julia Szarvasy, die sogar aktiv bei der Antifa gegen Nazis vorgegangen ist, nun selbst diffamiert zu werden – als Rechte? “ Die Antwort auf diese Frage habe ich nicht wirklich mitbekommen?? auch hätte ich es spannend und gefunden etwas mehr über ihren Werdegang und ihre Entwicklung als Aktivistin zu erfahren (wie hat sie sich von Antifa zu Friedensbewegung entwickelt, etc. . . .)

    – was ist den heute unter Friedensbewegung zu verstehen, wie sieht heute Friedensbewegung aus, wie hat sich diese (zumindest aus den Augen von Julia Szarvasy entwickelt, wie könnte es zukünftig aussehen??
    – was ist den heute unter Antifa zu verstehen, etc. . . . .

    viele Fragen, denen aus meiner Sicht nicht wirklich auf den Grund gegangen wurde
    statdessen seichte Plauderei und Nabelschau (klingt jetzt vielleicht ein bischen heftig und war sicherlich nicht die Intention, aber in meinen Augen und Ohren kam es so rüber

    Schade . .. .

    trotzdem Danke für den Beitrag

    PS: Die rote Lampe und die roten Stühle fand ich toll

  9. Nicht artgerecht gehalten..triffst´s. Gibt’s eigentlich einen Paragraphen gegen Menschen- Quälerei ?
    Radikal heisst doch nichts anderes, als Sachen bis zu ihren Wurzeln auf den Grund zu gehen.
    Davon sollte man sich nicht abbringen lassen.
    Zum Beispiel Marx wird als radikal verstanden.
    Heute reden wir vom Neoliberalismus anstatt vom marktradikalen Faschismus.
    Wer sich durch diese dieser Art Tabu-Diktatur irritieren lässt, erfährt so eine Art Kastration.
    Im nächsten Schritt wird dann einfach jeder als radikal bezeichnet. einfach um in das Mitspracherecht zu verwehre..
    Was nicht radikal ist, tendiert in Richtung unbedeutend für eine Veränderung.

    Manchmal frage ich mich ob die Begriffe brachial oder brutal gemeint sind.
    Was soll an NPD oder an ein Antifa radikal sein? Der hohe Grad an Verwirrtheit?
    Ich denke nicht dass Psychopathen in der Lage sind radikal zu denken.

    Radikal ist grundsätzlich konstruktiv, das Gegenteil von destruktiv. Der Begriff ist sozusagen von seiner eigentlichen Bedeutung entfernt worden, weil er eigentlich das klassifiziert, was grundsätzliche Veränderung bewirken kann.

  10. Schrecklich – es wird immer schlimmer und in 10 Jahren usw. …..
    Und da kann man gar nichts machen?
    Und Scheibchenweise werden wir zur Strecke gebracht.
    Und alles ist so ungerecht.

    War es schon mal auf der Welt gerecht?

    Man suhlt sich in der Opferrolle – zumindest verbal.
    Mensch Julia Szarvasy und Rüdiger Lenz – ihr habt doch euer Leben im Griff.
    Warum bringt ihr das nicht rüber?

    So wird das gar nichts.
    Selbsterfüllende Prophezeiung.

    Ist der Gegner dieses unbekannte Wesen – an deren Finger die Politiker hängen, die man nicht fassen kann?
    So schwer ist es doch gar nicht, die Verursacher der neoliberalen Verwerfungen zu benennen.
    Wessen Interessen von der Politik vertreten werden, ist auch bekannt.

    Ich glaube, das der Neoliberalismus, der menschengemacht ist, auch durch die Mehrzahl der Menschen zurückgedrängt werden kann. Wir müssen es nur tun.
    Oder wir warten weiter ab.
    Dieses System hat keine Zukunft auch wenn die Sprechblasen der Verantwortlichen Zuversicht „ausstrahlen“. Im Grunde genommen haben die die Hosen voll. Die sogenannten Volksparteien verlieren massiv.
    Ihre Todo-Liste wird immer länger und auch teurer. Das wird so auf Dauer nicht funktionieren.

    Aber vielleicht bin ich auch verstrahlt?
    Ich hab jedenfalls keine Lust auf Trübsal und Depression.

    • Ich auch nicht. Gestern hab ich mich mit einem Franzosen aus einer Schwestergewerkschaft getroffen. Das tat so gut, jemanden gleichgesinnten von der angeblich anderen Seite der „Grenze“ zu treffen. Da merkte ich sofort wieder, wie asozial und lebensverneinend der Glaube an nationale Grenzen ist und spürte, dass unsere geteilte innere Überzeugung diese „Grenze“ gar nicht kennt. Da hab ich mich bestätigt gefühlt und gefreut.

      Einige Handreichungen, und die Welt der Herrschenden muss einer Welt für alle weichen. Und diese Handreichungen sind bereits überall im Gange – können nicht ewig aufgehalten werden.

      Und wenn sie erstmal wirtschaftliche Macht von Oben nach Unten gezerrt haben, durch tägliche Kämpfe und immer wieder erneuerte Gegenseitige Hilfe und Rückendeckung, von der Fabrik bis in die Gefängnisse, von den Kriegsschauplätzen bis in die Wohnsiedlungen und auf die Felder – dann kann diese wirtschaftliche Macht von uns allen dazu genutzt werden, unsere Bedürfnisse ohne die nationalen Bürokratien und die kapitalistische Vermögenshortung und vor allem ohne deren Kriege neu zu ordnen und zu befriedigen.

      Da liegt auch viel Hoffnung in diesem Kampf, das darf man nicht vergessen.

      Aber man muss sich mit anderen Menschen horizontal organisieren, und der nationalen Organisation des Staates, des Krieges und des Kapitalismus die lokale Selbstorgnaisation des Friedens und der Selbstverwaltung entgegensetzen.
      Wo man dem Kapitalismus und dem Staat nichts eigenes, von Unten, entgegenzusetzen vermag, wird deren Verankerung in der politischen Religion der dressierten Sklavenmasse siegen. Und damit ist der Rückfall in die Barbarei vorprogrammiert.

  11. Liebe Julia, das Leisten einer nichtstaatlichen Schule ist auch liebevollen und empathischen Eltern nicht immer gegeben. Insbesondere im ländlichen Raum. Was nützt es im Übrigen, wenn die Familie einen soliden Grundstein legt, der aber in den „Schulen“ zertrümmert wird. Es gibt aber genügend Beispiele für Privatschulengebildete und Walldorfjünger, die klar herausarbeiteten, das Bildung nichts nützt. Wie es funktionieren kann, machen asiatische Einrichtungen vor. Gut, die Art Disziplin der Schüler ist bei uns nicht en vogue, aber sinnvoll, da kein Proll der Unterricht stört oder einer gerade eine religiöse Blutzzuckerschwäche zur Schau trägt.
    In Sachen gute Schulansätze empfehle ich Herrn Bertrand Stern und Herrn Precht.
    Und die Schulpflicht ist für mich grundgesetzwidrig sowie menschenrechtsverletzend.
    Als Geschichtslehrer hat man hier eine gigantische Verantwortung oder man ist Apparatischik einen Lügenkonstruktes der „Sieger“ und aktuell der Genozideliten.

    • Nachtrag: „…nicht das große Glück achtsamer Eltern hatte…, kommt halt auch die nächste Schule im Bezirk…“ und „…gefestigte…z.B. der Vater ist Pfarrer…“ Liebe Julia, man benötigt Geld, Logistik und Zeit, um Kindern die „Vorzüge“ privater Schulen zu ermöglichen! Frau Merkels Vater war Pfarrer!!! Diese Person Merkel brach unzählige Male ihren Amtseid, war und ist Beihelfer zum Krieg und Mord auf der Welt, missachtet geltendes REcht allgemein und hat dem Rest des Ansehens unseres Volkes international auf den Rang eines getretenen Hundes verholfen. Bildung? Was nützt die, wenn man sie nicht verarbeitet oder verstanden hat? Studium und wissenschaftliche Betrachtungen sind wohlfeil, aber nutzlos, wenn sie keine lebensbejaende Anwendung finden!

  12. Empathie habe ich in diesem Gespräch irgendwie vermisst. Ich gestehe, ich habe mir das nicht bis zum Ende angesehen.
    Frau Szavarsy hat es immerhin geschafft, auch was zu sagen und nicht nur zustimmend zu nicken. Zeitweise machte sie auf mich den Eindruck, sich in einer Prüfungssituation bewähren zu müssen.

    Dermaßen aufgesetzt wirkte dieses Gespräch auf mich, da war nichts Natürliches, Bodenständiges oder auch nur Folgerichtiges im Gesprächsverlauf, nee, das hab ich mir nicht angetan. Meinetwegen können wir auf dieses Format in Zukunft verzichten.

    Herr Lenz zündet bestimmt niemanden an, der brennt nicht mal selbst, nach meiner Einschätzung.

  13. Einstein war es, der sagte: „Wir können die Probleme nicht mit dem gleichen Denken lösen, mit dem sie entstanden sind!“ .
    Wir alle sind es gewohnt, mit unserem rationalen Verstand zu denken. Wir sollten ALLE umgehend lernen, aus dem Herzen zu „denken“. Dann hat Nach“denken“ oder sagen wir besser fühlen bestimmt ein anderes Ergebnis.
    In diesem Interview ist oft die Rede von Nachdenken über den Frieden, die Welt oder was auch immer. Es geht viel mehr um die Revolution der Liebe in dieser Welt!!

  14. Man könnte auch aus der einen Perspektive der Ganzheitlichkeit des Lebens betrachten, dass das Leben immer einen Weg findet bzw. Leben ist der Normalzustand. Also vor was habe ich denn eigentliche Angst? Oder was möchte ich als Mensch den erreichen? Das Leben vorantreiben? Das ist überdimensionierte Überheblichkeit und Selbstüberschätzung des eigenen Potenzials.
    Diesen absoluten Blödsinn von Irrglaube, dass der Mensch fähig ist die Erde zu zerstören und allen Leben auslöschen kann, ist aberwitzig. Richtig ist nur die eine Tatsache, er begeht Selbstmord bzw. Selbstzerstörung und richtet dabei für viele andere Lebewesen immensen Schaden an, aber während und danach findet immer Leben statt. Leben ist wie die Energie im Universium, und kann nicht ausgelöscht werden (Schlussfolgerung aus der Erforschung von extremophile Lebewesen).

    Ab einen gewissen Entwicklungspunkt trägt jeder Mensch Verantwortung und Rechenschaft für sein Handeln sowie die daraus abgeleiteten Konsequenzen und zwar in physikalischer räumlicher Begrenzung. Die kann ich doch keinem Anderen abnehmen, rein moralisch nicht und logisch schon gar nicht.
    Ergo, ich muss überhaupt nicht alle retten oder vor dem Schlimmsten bewahren. Reicht schon, wenn ich mich selber und andere vor meiner Dummheit bewahre.
    Apropos retten, dieses immer wiedergekaute dumme Gelabere „Wir müssen die Natur und Umwelt retten.“
    Der Natur oder Umwelt ist uns Mensch doch so was von total egal, ob wir uns demnächst nuklear oder durch den chemischen Müll selbst vernichten. Nach kürzester Zeit wir sich alles wieder selbst organisieren und das Leben findet wie gewohnt seinen Lauf, aber dann halt ohne Mensch!

    Das mit der Ehrlichkeit haben wir Menschen nicht so sehr inne. Wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir sagen, dass wir allesamt Egoisten sind und die menschliche Species fortbestehen sehen wollen, obwohl durch die kurze Zeit die wir hier auf der Erde verweilten, jegliche Legitimation auf Weiterexistenz durch unser zerstörerisches Handeln völlig verspielt haben.

  15. Weder konnte ich in diesem Gespräch einen roten Faden erkennen, noch erschienen mir die gestreiften Themen in besonders kompetenter oder origineller Weise kommentiert. Das verwundert mich jetzt nicht, denn der Austausch z.B. über Pädagogik ist von keiner erkennbaren Fachkompetenz getrübt, sondern bleibt schön auf dem Niveau „ich glaube“. Das bedeutet, der Zuschauer darf bei einem „Meinungsaustausch“ von Laien zuschauen. Meinung aber ist Million. Das brauche ich mir nicht anzutun, das kann ich in jeder Kneipe, in jedem Wartesaal, in nahezu jeder Konferenz und auch beim Schülerball anhören.
    Von KENFM erwarte ich mehr: neue Ansätze, Hintergründe, Kenntnis!

  16. Rüdiger Lenz, Julia Szarvasy,
    diese geringe räumliche Distanz führt bei mir zu Negativgefühlen wie
    Fixiert-sein, Gitterstäbe, Beichtstuhl-Enge. Um sich einzufühlen, die
    Gedanken und Gefühle des Gegenüber zu verstehen, ist das nicht
    nötig. Ich habe mir damit abgeholfen, dass ich nicht mehr hinsah,
    sondern nur noch hinhörte.
    Distanz und Übergriffigkeit sind Themen, denen ich oft begegnet bin.
    Die einen können nicht genug Nähe kriegen, die anderen suchen
    Distanz (ein riesiger breitkrempiger Hut z.B. ist manchmal nötig, um
    unangenehme Nähe zu vermeiden). Es gibt sehr viel Zudringlichkeit
    im Berufs-, Schul- und Vereinsleben unterhalb der Schwelle dessen,
    was als justiziabel gilt.
    Helmut Schmidt, nach seiner Kanzlerschaft, ließ uns an den Grundsätzen
    für sein Handeln und an seinem Denken teilnehmen, ohne dass jemals
    die Integrität seines Gegenübers auch nur gestreift/angekratzt wurde.
    Empathie ja, aber nicht um den Preis von „Gefangennahme“.

    Oder in einem Therapiegespräch brauche ich auch die notwendige
    Distanz um nach Wochen endlich sagen zu können: „Verdammt, ich
    komme nicht hier her, damit Sie mir helfen, mein Elend besser aus-
    zuhalten; sondern ich will, dass Sie meinen Mut und meine Kraft
    stärken helfen, damit ich mich endlich aus dem Beziehungsgeflecht
    befreien kann!“

  17. Lieber Rüdiger,
    Du trägst Dein Herz auf der Zunge, danke dafür.
    Aber der Gast ist der Mittelpunkt. Was nicht heißen soll, dass Deine Erfahrungen nicht in das Gespräch einfließen sollen, aber dezent, ganz nebenbei. Ken Jebsen macht das gut, unaufdringlich, immer kompetent. Ich hoffe, ich komme nicht zu arrogant rüber, ist solidarisch gemeint.

  18. Julia Szarvasy hat die Sendung mit sehr viel Einfühlungsvermögen hervorragend moderiert. Aber auch Rüdiger Lenz hat nicht enttäuscht. Trotz der dreimaligen „Friedens“- Frage. Er wird aus seinen Fehlern lernen. Julia ist eine Wucht und ich würde sie gerne gegen Merkel tauschen. Sie könnte das, ohne sich zu verbiegen, denn sie ruht in sich.
    Nun weiß ich ja, die an der Macht sind eher, mit Ausnahmen, die „Negativauslese“.
    Aber bei Julia glaube ich, nicht sie würde korrupt, erpressbar werden, sondern im Parlament den Humanismus einführen. Sie würde das schaffen, im Gegensatz zu Merkel, die schafft den Humanismus in Deutschland, und Deutschland (Migrationspakt) ab.

  19. Der DEEP STATE mit Reichen, Eliten, Militär, Medien, Pharma, Rüstung, Regierungen, usw. ist derart gut aufgestellt, da haben auch 49% der sog. Andersdenkenden keine Chance.
    Wie sagte mal ein Ami: Die Amerikaner haben keine Freunde sondern nur Interessen! Sah man im Falle JUGOSLAWIEN. Das kann man auch auf alle oben genannten ausdehnen. Wer zu laut gegen den Strom schwimmt wird eliminiert (siehe Kennedy, M.L.KING und viele andere, incl. J. Assange.
    Nicht vergessen: Falls es sich mal in Deutschland (oder Europa) beginnt anders zu zeigen… dann haben wir den Maidan in allen großen Städten. Zu viele wollen eben kein Risiko (Raute und WEITER SO!) Es sind doch genau die Beamten und Lehrer und Wissenschaftler die fast ALLE mitmachen. Die Justiz und (Riot) Polizei ist nur noch Handlanger der Machtelieten.
    Oder sind die Lehrbücher für Physik und Chemie schon umgeschrieben??? Seit 9/11 schmelzen Kerosinfeuer besten Stahl… und pulverisieren es sogar und sorgen für nuklearen Fallout ! Fast Alle glauben an den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Wenn der Plan aufgeht dann sind in 50 Jahren die Europäer braunhäutig und fügen sich willig. Falls nicht – kommen Milliarden $ fuer die die kaum was haben – und schwupps Unruhe in den Staedten (wie in Syrien, Venezuela und vielen anderen Staaten) oder zum Schuss Bomben wie in Jugoslawien!

    Gruss an R. Lenz (würde Ihnen gerne mal pers. Begegnen) vom einem ehemaligen Gützeler, geprägt von einigen wenigen die wirklich anders sind! Prof. Hartmut von Hentig, Eugen Drewermann, G. Danser, A. Mueller, Ken Jebsen und so vielen mehr. Ihnen meinen Dank!

    • Daß Folgendes inzwischen sinnvoll und notwendig geworden ist, um die zeitgenössische SA (=Antifa) nicht auf den Plan zu rufen, das finde ich soooooooooo traurig ….. :

      „Möchtest auch du einmal an einer AZK-Konferenz live teilnehmen?

      Aus Sicherheitsgründen publizieren wir die Konferenzdaten nicht im Internet, sondern geben sie nur an unsere persönlichen Kontakte weiter. Wenn du uns deine Kontaktdaten preisgibst, können wir dich kennenlernen und dich über die nächste Konferenz informieren. Wir freuen uns auf deine Meldung!

      Dein AZK-Team“

      Wisnewski brillant wie immer. Die Interviewer könnten noch ein bißchen üben.

  20. Ich finde auch wie Hansgeorg die Möblierung nicht geeignet. Und dazu noch dieses Scheinwerferlicht. Julia fühlt sich auch offensichtlich nicht wohl. Gerade für ein empatrhisches Format könnte die Umgebung doch etwas gemütlicher sein.
    Dieses Gespräch, das viele Themen nur oberflächlich behandelt, wird weder Julia noch Rüdiger gerecht. Beide haben so viel Potential, das aber nicht zur Sprache kommt. Das Thema Empathie finde ich sehr wichtig. Es wäre aber interessanter, wenn man sich auf ein spezielles Thema konzentrieren und da in die Tiefe gehen würde.

    • Substanz ist da.
      Allerdings nicht unbedingt im Sinne von neuen Gedanken und innovativen Anregungen, mit denen man sich dann wieder beschäftigen könnte.
      Aber Substanz im Sinne von Sein, Wahrhaftigkeit, Liebe, Präsenz – also der einzigen echten Substanz.
      Etwas zum Innehalten.
      Das fürchtet der Mind.

    • Nach dem ich wieder mal einige Stunden das derzeitige Zeitgeschehen mir zu Gemüte führte,
      war dieses Gespräch eine Wohltat für meine Gedanken. Einfach die Gedanken und Gefühle von zwei Menschen mit zu bekommen. Ein zuviel an schlechten Nachrichten führt zu Depressionen und persönlichen Einschränkungen. Hierbei teile ich besonders die Einstellung von Daniele Ganser. Der Verweis auf Alexander von Humboldt war sehr anregend. Dieses Gespräch hatte sehr viel Substanz. Vielleicht ist es nur für manche Menschen schwer zu erkennen.

  21. schönes Gespräch.
    Und auch schön, dass die Thematik „Soziales“ ( Rote Farbe) sich inhaltlich in der Lampe und den Stühlen widerspiegelt.

    M-Pathie dachte erst wenn KENFM das M der M-Pathie leiht, bleibt KENF übrig… Spaß beiseite.

    Tolles, neues Format.

  22. Liebe Julia, ich gebe Nachhilfe u.a. in Geschichte. Der Unterricht scheint wirklich in der Schule dramatisch schlecht zu sein. Die Wissenslücken sind dramatisch. Aber wenn man sich mal die offiziellen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien anschaut, wäre sehr viel mehr möglich, als die Lehrer sich trauen. Es braucht Zivilcourage. Wie auch in vielen anderen Berufen. Mein Motto: Bildet Bildungsbanden!

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