M-PATHIE – Zu Gast heute: Paula P’Cay – „Das Gefängnis in uns“

Paula P’Cay ist eine freie Moderatorin, Musikerin und Friedensaktivistin. Gebürtig stammt Paula P’Cay aus Rumänien und hat als Kind den damaligen Umsturz aus dem Sozialismus bis in unsere heutige Zeit miterlebt. Sie kann die heutige politische Situation mit der damaligen verbinden und hat für sich erkannt, dass die Unterschiede nicht all zu groß sind.

Heute versucht Paula P’Cay alternative Medienschaffende an einen Tisch zu holen, um eine Vernetzung des Wissens zu erreichen und um die alternativen Medien stärker in die öffentliche Meinungsbildung einzuflechten. Dazu gibt es regelmäßige Treffen, die offen gestaltet werden. Paula P’Cay will Brücken bauen, um nicht als Einzelkämpferin für den Frieden irgendwann auszubrennen.

„Was wird aus uns Menschen, wenn wir unseren menschlichen Bedürfnissen nicht nachgehen dürfen“, fragt Paula P’Cay und bringt Beispiele bei Kindern, denen man es verbietet.

Paula P’Cay ist eine self-made Woman. Hätte sie sich früher als Musikerin für Reichtum und Luxus entschieden, die Plattenfirmen hatten das mit ihr vor, so würden wir sie heute wohl alle als eine populäre Musikerin kennen. Dass sie das nicht gemacht hat, weil sie dann mit sich selbst als Mensch gebrochen hätte, ist ihre Stärke heute.

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6 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Paula P’Cay – „Das Gefängnis in uns“

  1. hallo Rüdiger
    es pasiert immer mal wieder , das ich staune , was für Menschen deine Einladung zu einem Gespräch ,annehmen .
    und was dann gesagt wird.
    so verschieden + einzigartig Sie sind ,so verbindet Sie doch oft der Wunsch nach bzw. das direkte Erleben von innerem Frieden .
    es scheint mir dies die andere Seite der Münze zu sein , welche uns die Zeit und das Leben in Ihr ,
    momentan unter die Nase hält . ( was vermutlich auch Deine Absicht ist )

    und so scheinen mir die Worte – die du Paula – vorgelesen hast + deine Komentare dazu bzw.dein Beitrag zum Gespräch ,
    exakt diesen Moment (75 Jahre im Verhältnis zu mehreren Jahrtausenden ) hier + jetzt – im Wandel der Zeiten zu
    beschreiben . den Übergang von der dunkelsten Stunde der "Nacht" zum frohen Gewahrwerden der beginnenden Dämmerung
    eines neuen "Tages" .

    das Hören der Wahrheit in diesen Worten – positive wie negative – und die Fürsorge der Mutter in deinen Komentaren ,
    bescheerten mir gleichzeitig Gänsehaut rundum und wohliges GeborgenSein . ( ein sehr subjektiv , eigenSinniges Empfinden )

    erstaunlich wie exakt und gleichzeitig individuell , immerwieder Jemand , diesen , oder einen anderen , Augenblick im Fluß der Zeit , zu artikulieren im Stande ist .

    in diesem Fall , scheint mir darin das Licht des neuen "Tages" + ich erkenne das ich nicht alleine bin
    (obwohl ich ziehmlich alllein in meiner °Frucht°-"Blase" lebe )
    sondern V i e l e .

    wie schön es ist : hin und wieder in Worten zu schwimmen 🙂

    seid mir gegrüßt Ihr Anderen da Drausen und Drinnen in der Welt

  2. Die Loveparade war nie ein politische Veranstaltung und schon gar keine Friedensbewegung, wie Frau P’Cay den Eindruck erwecken will.
    Im Gegenteil, die Loveparade hatte sich während ihrer gesamten Geschichte einer politischen Positionierung und einer Positionierung zum Frieden bewusst und sehr explizit verweigert.
    Die Loveparade hatte sich im thematisierten Jahr 1999, in "befriedeten Zeiten" wie Frau P’Cay mit symbolisierten Anführungszeichen erwähnt, z.B. nicht bzgl. des damaligen Jugoslawien-Krieges in Stellung gebracht. Und dies obwohl sie mehrfach dazu aufgefordert wurde, schon um z.B. den damals vakanten Status als politische Demonstration zu sichern.
    Insofern ist die Behauptung von Frau P’Cay, sie und die Jugend von damals wurden hintergangen, bigott.

    Ähnliches gilt für Herrn Lenz grosse Behauptung, er würde für Julian Assange zivilen Ungehorsam begehen.
    Würde, wäre, hätte er nicht. Es hat ihn Niemand davon abgehalten und tut dies weiterhin nicht. Der Prozess in London beginnt am 24. Februar.
    Auf den Candles4Assange-Mahnwachen in Berlin hab ich Herrn Lenz, im Gegensatz zum Herrn Gellermann, noch nie gesehen.

    • "Wenn unsere Katze eine Kuh wäre, hätten wir jeden Tag Milch"
      Zivilen Ungehorsam begehen kann man mit pathetischen Worten in der Theorie, das sieht immer gut aus, doch die Praxis macht es. Die Maske des R. Lenz ist schon lange runter, sobald ihm etwas gegen den Strich geht, versucht R. Lenz die Personen in die rechte Ecke zu stellen! Das belegen ich gerne.

  3. Lieber Rüdiger Lenz
    Liebe Paula P`Cay

    danke! für dieses sehr aufshclussreiche und für mich sehr nachvollziehbare, authentische Gespräch.

    Der zitierte Text von Rolf Ketan Tepel ist aus meiner Sicht ebenfalls sehr wesentlich und daher will ich ihn hier gerne hin `abschreiben` ; )
    (… Link… https://www.youtube.com/watch?v=_hhrlPgJ9fE&t=29m48s)

    ausgeschwitzt
    75 Jahre Befreiung von Ausschwitz.

    Diese Behauptung halte ich für einen Witz,
    den schlechtesten Witz aller Zeiten.
    Denn wenn vor 75 Jahren ein echter und
    aufrichtiger Befreiungsprozess stattgefunden hätte,
    dann gäbe es heute kein einziges Konzentrationslager mehr,
    kein Gefängnis,
    kein Flüchtlingslager,
    keinen Abschiebeknast,
    weder ein Mauermonstrum in Israel noch anderswo,
    keine Hühnerbatterieen und sonstige Konzentrationslager
    von Tieren, Pflanzen und Menschen.
    Es gäbe keine Genmanipulation,
    keine Waffenproduktion
    und weder ein Artensterben noch ein aus dem Lot geratenes Klima
    würden uns heute ausser Atem halten.
    Wenn wir als Menschheit damals vor 75 Jahren
    zur Besinnung gekommen wären,
    die Erkenntnis erlangt hätten,
    dass das Leben keine Gewalt- und Zwangsorgie ist,
    sondern schlicht und einfach achtsam geliebt werden will,
    dann hätten wir uns von all den Prinzipien der Manipulation
    zur Unfreiheit gelöst.
    Das Befreien wäre zu einer Tugend geworden,
    zu einer Kunst und einer Wissenschaft.
    Das liebvolle Miteinander wäre heute der höchste Daseinsgrund.
    Dach das Gegenteil davon ist eingetreten.
    besetzen
    besitzen
    manipulieren
    bedrohen
    einsperren und aussperren
    beschleunigen
    separieren
    verachten
    konzentrieren
    vergiften
    verwalten
    verkehren
    begasen
    rasen
    denunzieren
    beschuldigen
    meinen
    foltern
    vernichten
    überfahren
    terrorisieren
    merkantilisieren
    betrügen
    lügen
    verhöhnen
    bespitzeln
    überwachen
    spekulieren
    verschachern
    usw.
    Alle diese Tugenden sind beherrschende Haltungen
    und Handlungen in unserer Welt.
    Sie erhalten die volle Aufmerksamkeit,
    bestimmen alles was noch lebt auf diesem Planeten.
    Diese Haltungen und die daraus resultierenden Handlungen
    bestimmt das Klima dieser Welt.
    Wenn also bei den Feierlichkeiten
    selbst 75 Jahre nach der Öffnung der Konzentrationslager der NSDAP
    kein Hinweis und keine Reflektion auf die Tatsache,
    dass mehr und mehr die ganze Welt
    nach den Prinzipien der lieblosen Konzentrationslaerhaltung
    organisiert wird, erfolgt,
    lässt das sehr wenig Raum für Hoffnung auf Befreiung.
    Alles frei Lebende, was wir mit Vorliebe das Wilde nennen,
    Insekten
    Fische
    Vögel
    Wildtiere
    die indiegenen Völker
    die Wälder
    werden vor unseren Augen von uns zugrunde gerichtet
    begast
    vergiftet
    ausgerottet
    überfahren
    geschreddert
    entsorgt
    verwertet
    verwaltet
    nummeriert
    und überwacht.
    All diese Begriffe wurden in Konzentrationslagern
    entwickelt, angewandt und verfeinert.
    Für all diese Haltungen und Handlungen
    nimmt sich dieser Herrenrassenmenschtypus das Recht.
    Er hält das für legal.
    So betrachtet, ist es nicht wunderlich,
    dass dieser Menschentypus daran arbeitet,
    sich selbst abzuschaffen und durch eine Maschine zu ersetzen
    und sein Heil und seine Rettung durch eine Flucht
    auf die unwirtlichen Wüsten auf dem Mond oder dem Mars zu suchen.
    Liebloser kann eine Maschine nicht sein.
    Bleibt also die Frage, ob und was er noch retten kann.
    Ich empfehle
    radikale Liebe
    radikale Achtsamkeit
    radikales Befrieden.

    Ich schließe micht an
    und viele Grüße in die Runde

    • oh wie schön !
      und ich dachte noch , das es ein Stück Arbeit wird ,all diese , so lebensecht erfüllten Worte , aus dem Gespräch heraus
      zu schreiben .
      dank Dir kann ich sie einfach abschreiben .
      Sie sind so unerwartet autentisch – besonders wenn sie mit den Ohren gehört werden – 😉

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