M-PATHIE – Zu Gast heute: Stephan Bergmann – „Mit dem Herzen sehen“

Stephan Bergmann ist Friedensaktivist und spiritueller Coach, der die Menschen lehrt, was er bei Indianern selbst erfahren hat. Bergmann lebte einige Jahre mit Indianern zusammen und hat zahlreiche Herzmethoden erleben dürfen und vermittelt diese heute an Menschen, die entweder in Gruppen oder ganz alleine zu ihm finden.

Und so kam Stephan Bergmann auch zu den Querdenken-Demos und ihm folgten viele, die ihn schon vorher kannten. Zahlreiche Gruppe aus der Naturheilkunde und spirituelle Menschen haben mit ihrer Herzverbundenheit den Charakter dieser Demos bis heute inspiriert. Das bedingungslos friedvolle Handeln wurde so in den Querdenken-Demos verfestigt, was von unschätzbarer Bedeutung für die Demokultur in der BRD ist.

Die Querdenken-Bewegung im Allgemeinen ist die größte und friedvollste Massenbewegung seit Gründung der BRD. Stephan Bergmann ist oder war dessen inspirierendes Gesicht. Bekannt wurde er als „Der Mann mit dem roten T-Shirt“.

Auch wenn von politischer und medialer Seite immer wieder versucht wird, das genaue Gegenteil in die Köpfe derer zu hämmern, die sich von den Leitmedien beeinflussen lassen, so bleibt die Friedfertigkeit der Querdenker-Demos in ihrem Ausmaß dennoch beispiellos.

Die Kraft friedvollen Handelns, Verstehens und Fühlens wurde am 1. August 2020 in Berlin bei der ersten großen Querdenken-Demo dadurch deutlich, dass nach dem polizeilichen Beenden der Veranstaltung, sich alle Demonstrierenden friedlich hinsetzten und so ihren Protest gegen das Beenden der Veranstaltung kundtaten.

Stephan Bergmann beschreibt in diesem Gespräch seine spirituelle Sicht auf sich, auf die Welt und die Zukunft. Eine Ideenwelt, deren Realität nicht weit weg ist von dem, zu was wir Menschen alle in der Lage sind, wenn wir unserer Herzverbundenheit folgen würden, was aber politisch betrachtet nicht gelebt werden soll. Bergmann selbst folgt in allem was er tut, immer diesem inneren Weg.

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Die Bücher „Das Nichtkampf-Prinzip“ von Rüdiger Lenz  und „Strategien der Natur“ von Erwin Thoma werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

Mehr Infos über Stephan Bergmann hier:
https://www.steinwesen.com und https://www.heal-the-earth.de

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15 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Stephan Bergmann – „Mit dem Herzen sehen“

  1. phlox sagt:

    Sieben Anläufe habe ich über meine Eindrücke zu diesem Gespräch gemacht.
    Es war derart viel, was aus der Erinnerung auftauchte, aber immer dachte ich
    mir, das ist nicht wirklich das Wesentliche aus dem Gespräch.

    Wesentlich also, meine ich, ist: "Wer seinem Stern folgt, kehrt nicht um", sagen
    die einen. Dazu zähle ich Mikos Theodorakis, Joseph Beuys, Christoph Schlingensief
    (vielleicht, leider zu früh verstorben), Heinrich Böll.
    "Wer seinem Stern folgt, kommt darin um", die anderen und erinnern an Heinrich
    Vogeler, Victor Jara u.a.

    Das zweite, das Stephan Bergmann in einem Video vor Demonstranten deutlich
    machte, ist, auf seine Gedanken und Worte zu achten. In Gedanken und Sätzen
    nicht dabei stehen bleiben, was man befürchtet, sondern im Gegenteil die Ziele
    aufleuchten lassen.
    Was macht diese Menschen so anziehend?
    Sie strahlen so viel Sicherheit aus: geerdet, fest verwurzelt wie ein Baum im
    Urgrund allen Lebens. Ihre Botschaft scheint aus dem tiefsten universellen
    Seinsgrund zu kommen, unerschütterlich ihrer Leitidee, ihrem Stern, ihrem Kompass
    folgend. Scheinbar können ihnen die Wirren des Alltags so wenig anhaben, wie
    der Sturmwind der Baumkrone, deren Äste der Sonne entgegen scheinbar in den
    Himmel wachsen.
    Halt, Richtung, Verlässlichkeit strahlen sie aus. In ihrer Nähe fühlt man Geborgenheit,
    Zuversicht, eine Kraftquelle.
    Andere reizt gerade diese Festigkeit und suchen irgendetwas zu finden, um sie
    runterzuziehen auf ihr 'Normalmaß'.

    Menschen, die Krieg und Terror erlebt haben,
    – Heinrich Vogeler im 1. WK. Joseph Beuys wurde 1944 auf der Krim abgeschossen.
    Er war schwer verletzt. Die in seinen Kopf implantierte Metallplatte machte ihm
    Beschwerden. (Nicht umsonst sprach er von der Verletzlichkeit des Lebens "zeige mir
    deine Wunde"). Heinrich Böll hat seine Kriegserlebnisse im Kriegstagebuch "Manchmal
    möchte man Wimmern wie ein Kind" festgehalten.
    Theodorakis war in Griechenland unter der Militärdiktatur inhaftiert und wurde gefoltert.
    Victor Jara überlebte zunächst im Foltergefängnis, spielte noch mit gebrochenen Fingern
    Gitarre, entkam dem Pinochet-Regime dann doch nicht.
    Christoph Schlingensiefs Zorn über seinen näherkommenden Tod – war prägend für seine
    Liebe zum Leben. Sein Tagebuch einer Krebserkrankung "So schön wie hier kanns im
    Himmel gar nicht sein!", ein trauriges, bewegendes Buch.

    Stephan Bergmanns Leidenschaft für Leben, Liebe, Gemeinschaft, Achtsamkeit ist
    zunächst überraschend. Dass Ungeborene die Gefühle der Mutter durchleben, ist
    unbestritten. Sagenhaft, wie er aus dieser ersten Prägung, ein solches Feuer für alle
    Menschen, alles Lebende entwickelt hat.
    Wer das alles (glücklicherweise) nicht erlitten hat, ist auf die großen 'Erzählungen'
    angewiesen, Märchen, Sagen, Gleichnisse, eine ehrliche Aufarbeitung seiner Familien-
    geschichte und das Wachhalten der Erinnerungen. Das lässt uns erkennen, was
    stimmen könnte bzw. wo man sich noch informieren müsste. Die UNI Hannover hat jetzt
    ihre Geschichte aufgearbeitet mit überraschendem Ergebnis: https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/profil/geschichte/aufarbeitung-neugestaltung/aufarbeitung-der-ns-zeit-1933-1945/rektoren/
    Dieses ganz andere Weihnachten in diesem Jahr verlangte nach anderen Feiern und
    Erinnerungen. Vaters Kriegstagebuch offenbarte seine Gefühle an Weihnachten 1942.
    Darin notierte auch die Feldpost-Nrn. seiner Brüder und Schwager. Diese Adressen von
    deren Einheiten gaben mir Aufschluss darüber, welcher Waffengattung sie angehört
    hatten und wohn sie grausame Krieg geführt hat. Ein Bruder war gar nicht 'im Feld'.
    Ein Familiengeheimnis offenbarte sich hier, nämlich seine Mitentwicklung einer hässlichen
    Waffengattung. Ja, auch da muss man durch!
    Wichtig sind auch gemeinschaftsstiftende Rituale, Symbole. Sie geben eine Rückbindung
    an die, die vor uns waren, denen wir unser Leben verdanken, die erkämpft und verteidigt
    haben, was uns ein Leben in Freiheit ermöglicht hat. Das gilt für alle Kulturen mit ihren
    familiären mündlichen Überlieferungen und der offiziellen Geschichte ihres Volkes.

    In der indianischen Kultur erkenne ich vieles, was mir aus Kindertagen vertraut ist:
    Trommeln zur Verständigung über km hinweg – unsere Glocken (Feueralarm), aber auch
    die 1/4 stündlichen Zeitansagen und die Rufe zum Gebet und zu den Feiern.
    Die tiefen, langwelligen Töne berühren uns im besonderen.
    Eine Orgel – ganz tief – und man glaubt, kein Stein im Raum bleibt auf dem anderen,
    der "dicke Pitter" des Kölner Doms, an Sylvester gehört dazu, die Schiffströte bei
    der Hafeneinfahrt. Auch die wummernden Bässe heutiger Jugendlicher, gehen durch
    Mark und Bein.
    So wie die Indianer um Regen beten/bitten sind wir nicht tanzend (leider, hätte mir
    gefallen), aber betend als Feldprozession durch die Flur gezogen, haben Statio
    gemacht, ein Gleichnis gehört (vom kleinen Senfkorn, vom Sämann und den Weizen-
    körnern, die auf verschiedenen Grund fallen, gefressen werden oder auf fruchtbarem
    Boden aufgingen), dann "der Segen des Allmächtigen sei mit Euch, den Früchten der
    Erde immerdar", "A-a-a-men!" antworteten wir und weiter ging es singend oder im
    Wechselgebet (Vorbeter und Antwort der Gläubigen).
    Das Erntedankfest, wenn die Feldfrüchte, Gemüse, Obst, Blumen, Eier mitgebracht
    und gesegnet wurden waren eine große Sache. Dann im Alltag: bevor der Brotlaib
    angeschnitten wurde, das 3-fache Kreuz mit dem Schneidemesser. Schließlich das
    Tischgebet mit der Bitte, "Herr segne diese Gaben."
    Im Überfluss haben wir diese Dinge vergessen.
    Wäre ich heute dabei meinen Kinderglauben abzulegen (ein Gott, der all das zulässt,
    oder "Herr im Himmel, hau' da rein" ist noch Kinderglaube), würde ich mir auch
    Stephan Bergmanns Ideenwelt näher ansehen.
    Mit Ernesto Cardenal und Dorothee Sölle aber habe ich meine Vorbilder gefunden, die dazu
    den Vorteil hatten, dass ich meine christlichen Glauben nur modifizieren musste.
    https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-03/ernesto-cardenal-befreiungstheologie-revolution-poesie-nachruf/komplettansicht
    Beide sprechen von einer allumfassenden Liebe zu allem Geschaffenen. Dorothee Sölle:
    Die Schöpfung ist nicht einfach 'da', wie ein Haufen Material, sondern erwartet, gewünscht,
    geboren aus Gott, unserer Mutter. Wenn wir 'Schöpfung' sagen und nicht einfach 'Natur',
    dann sagen wir etwas über die Beziehungshaftigkeit des Seins…die Bergwiesen stehen voller
    Frühlingsblumen ohne jeden Nutzen, und manchmal, wenn wir Musik hören, wissen wir, dass
    wir alle Geschwister sind, Kinder einer Mutter, die ohne Bruder Feuer und Schwester
    Wasser nicht leben können, Freunde des Windes, angstlos und voller Hingabe an das Leben."
    (aus Dorothee Sölle, Den Rhythmus des Lebens spüren, Inspirierter Alltag, Herder Spekt-
    rum Band 5413, 2. Aufl. 2003).

  2. Tootie sagt:

    Meine Frage bleibt: WO ist Ken?????

  3. Outlaw sagt:

    Man könnte sagen : Was Merkel nicht gelernt hat ,dürfen unsere Kinder nun auch nicht lernen ,da Hauptsache Coronaangst !
    Das Wesen spiegelt den Zeitgeist wider,wer sich nicht weiterentwickelt hat, bleibt zurück und an das Materielle gebunden (Geht das aus ,wird´s gedruckt ).Daraus resultiert ein absterbender Geist ,der einer grenzenlosen Dummheit entspricht .
    Also müssen diese wieder zurück ….vielleicht vor die Revolution ,(od. vielleicht sind wir es schon ?) damit sie verstehen nach René Descartes / 1641 :Cogito ergo sum-
    Ich denke ,also bin ich …..statt: ICH bin ,also denkt genauso ! Und wer´s dann glaubt ..wird Söder :-))

  4. jonsmaradona sagt:

    Fine, I have 1 website https://www.bigseobazar.com/, I need some help. can you help me, anyone?

    • Steadfast sagt:

      To Jonsmaradona

      Ihre Website ist für mich nicht aufrufbar. Da stimmt etwas mit Ihrem Sicherheitszertifikat nicht.

      I cannot open your website. There is something wrong with you safety certificate.

      Good luck!

  5. Axel_lexA sagt:

    @Rulai
    Finde ich riesig, dass du Resonanz einforderst.
    Ich habe mich eben registriert, um deinem Wunsch entsprechen zu können 🙂

    Du bist ein Juwel in dieser beknackten Welt – jede Pore strahlt Gutes aus.
    Und wären wir alle wie du, dann bräuchte es auch keine Geldordnung, die mittels struktureller Gewalt die Habenichtse zu Leistung antreibt und systemisch die Habenden immer mächtiger werden läßt.

    Aber nun ist tatsächlich eine neue Epoche angebrochen, in der die alte Welt stirbt und die neue noch nicht geboren ist.
    Meine Hoffnung ist, dass die neue Welt so beschaffen sein wird, dass du dich darin wie ein Fisch im Wasser fühlen wirst.

    • RULAI sagt:

      Sehr schön, noch ein Mann mit Herz; und mit Augen, die sehen können, was in sie eintritt – nicht, was sie aussenden.
      Ihre Botschaft an Stephan hat mich sehr berührt, denn ich sehe das genauso. Wo er geht und steht breitet sich dieses Gute aus, dieser Wille zu einem friedvollen Leben in Freiheit und Miteinander.

  6. zeitlupe sagt:

    Vielen Dank für das Interview. Es versetzt uns in die Lage den blinden Gehorsam" der Corona-Massnahmen-Befürworter" zu verstehen und wichtiger noch uns selbst zu befreien. Gegenüber den unbefreiten haben wir so Vorteile.

    Günstiger Weise kommt durch Selbstbefreiung automatisch "Verständnis" der Andersdenkenenden. So brauchen wir uns nur selbst zu befreien. Dann geht alles wie von selbst wir fühlen uns wieder kräftig und können unsere Umwelt leichter akzeptieren und sogar steuern – denn Menschen haben tatsächlich relativ wenige "Freiheitsgerade" (Handlungs-Optionen).
    Diese Arbeit am Selbst lohnt also und ist das Beste Vorgehen (sogar die einzige Möglichkeit) zum erreichen des Zieles einer rationaleren Welt.

    Kurz zusammengefasst geht der Weg zur Selbstbestimmung durch den tief fühlenden Kontakt mit der eigenen Traumawurzel[Umstände|Situation], der eigenen Verletzungen. Durch den jetzt vorhandenen Verstand kann das Handeln der Anderen in Kontext gesetzt und neu bewertet werden. Ich habe es aus "Der Urschrei" von Arthur Janov,

    Möglicher Weise ernäert sich gewöhnliche Psycholigie gerade aus der "Nichtauflösung" dieser inneren Traumas. Endlose Gesprächs-Therapie Fortschritte statt Auflösung dient nebenbei dem Joberhalt.
    Trauriger Weise haben so handelnde Psychologen auch keinen Kontakt mit dem Herzen zu ihren eigenen Traumas aufgenommen, Sie könnten es also nicht weitergeben. Wir müssen selbst handeln.

    Erfreulicher Weise erkennen wir aber das "Jeder der noch keinen Kontakt zu seinen Wurzel aufgenommen hat" etwas aus der Vergangenheit(Liebe) sucht das es so im Jetzt eben niemals mehr geben kann.(Gerhald Hüther) Darum ist für solche Menschen auch "Genug nie Genug". (Ungelöst ist die Frage der gesellschaftlich prägenden Anforderungen der Frauen an Männer das gerade in den materiellen Konkurenzkampf zwingt [vgl. Hüther]. Wird leider zu selten Thematisiert.)

    Wie um 52:22 mit dem Herzen beschrieben: Wollen wir frei und ohne Angst werden müssen wir zunächst den eigenen Schmerz durchleben und akzeptieren.

    Nachhaltig Heilen kann sich nur jeder selbst. Das Gute aber ist jeder kann das selbst machen.

    Ich fürchte das erst wenn wir uns mit uns selbst verbunden haben können wir uns mit Anderen verbinden. Leider ist diese Arbeit am selbst etwas "unbequem" weßhalb Marx auch mit "Die Geschichte lehrt die Menschen das selbige aus der Geschichte nichts lernen wollen" bisher Recht behalten hat.

    Ich finde das es an der Zeit ist den https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungskreislauf endlich zu durchbrechen, besteht das Problem doch schon seit rund 2400 Jahren nur waren "die Menschen" bisher immer zu bequem sich damit aus einander zu setzen. Darum sieht die Welt heute so aus wie sie ist.

    @Giorgio Plaz, die Wirkung des Erdmagnetfeldes auf z.B. Kinder ist bereits untersucht. Eigene Erfahrungen können mittels Empirik Modelle begründen auch wenn die zugrunde liegenden Ursachen nicht "messbar" sind.

  7. Kit3 sagt:

    Vielleicht nützlich:

    Herzensverbundenheit kann man sogar trainieren und wird ja von vielen Traditionen schon seit Jahrhunderten angewandt.
    Hier ist sie ziemlich in Vergessenheit geraten, aber z.B. das "Heart-Math-Institut" in Californien hat sie wieder ausgegraben und bietet seit einigen Jahren Lehrgänge an, auch online und gratis.

    Vielleicht ein bißchen kalifornisch-kitschig verbrämt für unseren Geschmack, aber die Übungen als solche sind durchaus wirk- und heilsam, für Psyche und Körper und natürlich auch für das Globale & Zwischenmenschliche.

    Man muss natürlich dranbleiben, wie so oft… 😉

  8. Steadfast sagt:

    Es hat sich für mich immer gut angefühlt, wenn der Interviewte dabei war. Auf der Bühne etwa, als am 1.9.20 der unglückliche Polizist seine Durchsage zu machen hatte. Oder auf Demos deutschlandweit. Auf einem Video, wo die Fahrt nach Berlin dokumentiert wurde etc etc.
    Er hat sich etwas erarbeitet, das andere anstecken kann, zweifelsohne.
    Etwas sehr Wesentliches. Viel Erfolg wünsche ich bei der Peacecrowd und Ihren anderen Projekten.
    (Ach ja, nicht jeden bitte gleich duzen. Am 1.9. zum Beispiel.)

  9. Meinenstein sagt:

    Vielen Dank an Rüdiger Lenz und Stefan für diese Interview 🙂

    Für mich war es schwierig bei der Vielzahl der angesprochenen Aspekte, konkrete Anhaltspunkte zu finden für einen Kommentar. Muß ja auch nicht sein, bzw. es ist eben immer anders.

    Dennoch hatte ich festgestellt, dass mir das Interview nicht aus dem Kopf ging, bzw. Stefan mit seinem roten Pulli irgendwie doch seine Nachwirkung tat.(habe die meiste Zeit nur gehört und nicht gesehen)

    Stefan wirkt mit dem was er sagt, unglaublich authentisch und ich glaube ihm was er sagt. Nicht mit allem konnte ich etwas anfangen, wohl aber vieles nachvollziehen und bin beeindruckt, wie da jemand – scheinbar so sicher geführt – seinen Weg beschreitet.

    Er steht damit für mich in großem Kontrast zu einer Zeit, in der es unglaublich einfach ist zu lügen und sich selbst und den anderen was vorzumachen, getrieben von den Energien des Wettbewerbs und Überlebenskampfes.

    Die digitalen Errungenschaften haben uns – für Umme – unglaublich wirkmächtige Werkzeuge der Selbstinszenierung in die Hand und Hosentasche gegeben, dass es ja schon fast gefährlich und /oder ziemlich schwierig ist (bei wenig Übung) aufrichtig und ehrlich zu bleiben. Es ist so einfach zu Lügen. Nach meinem Dafürhalten, haben das auch viele noch gar nicht wirklich begriffen.

    Mit dem Herzen sehen, dass hat uns ja schon "Der kleine Prinz" erzählt.
    Stefan ist da scheinbar auch so ein "Kleiner Prinz"/Mensch, der uns zeigen kann mit dem Herzen zu sehen. Auf irgendeine Art, wissen und tun wir es auch wohl alle, nur es geht in dieser herzlosen und technokratischen Zeit (der flachen unsinnlichen Bildschirme) leider immer mehr verloren.

    Das Sehen mit dem Herzen stand m.E. im praktischen Leben auch schon immer in Kontrast zu jeder Form von technokratischer Organisationsform, wenn diese zu sehr einengte, oder . .
    und z.Zt. erleben wir ja, wie alles ins Digitale verpixelt und eingepresst werden soll. Das ist in meinen Augen die große Umstrukturierung, die (schon lange zugange) gerade besonders forciert wird.

    Der Lockdown gibt uns auch Gelegenheit wieder zurück in unser Herz zu finden und wieder zu üben mit dem Herzen zu sehen und bei genauer Betrachtung ist das ja eigentlich auch der größte Widerstand, den jeder Einzelne gegen diese technokratischen Allmachtsfantasien leisten kann.

    Also, einfach mal selbst die Stecker ziehen . .

    Bleiben wir stark!

    🙂

  10. RULAI sagt:

    Diejenigen, die Gott am meisten liebt, prüft er am heftigsten, sagt man.

    Könnte auch bullshit sein. Eines von den zehntausend Konzepten, die spirituelle Menschen sich zu eigen machen, um zu rechtfertigen oder irgendwie auszuhalten, daß sie in die Hölle geworfen wurden – die die Existenz in dieser Welt ist.

    Ich stelle mir vor: nach vielen Jahren eines Weges, auf dem ich mich immer darum bemüht habe, mir selbst nicht untreu zu werden und zum Wohl des großen Ganzen mein Allerbestes zu geben, bietet sich mir das, was ich als den Höhepunkt meiner Entwicklung im Rahmen einer öffentlichen Wahrnehmung nennen würde: ein Interview mit Rüdiger Lenz auf KenFm. Ich schaffe es auf die Stunde genau durch eine anstrengende Reise, rechtzeitig vor Ort zu erscheinen. Übernächtigt. Überanstrengt. Gestresst.
    Und dann ist alles in Konserve und wird ausgestrahlt.
    Wiederum habe ich mein Bestes gegeben.

    Diejenigen, die Gott am meisten liebt, prüft er am heftigsten, sagt man.

    Am ersten Tag der Ausstrahlung schaue ich jede Stunde nach, ob es einen Kommentar gibt.
    Am zweiten Tag nur noch alle drei Stunden.
    Es ist hart.
    Am dritten Tag erst, und das ist extrem selten auf KenFm, die ersten Kommentare.
    Niemand äußert sich zu dem, was mein Leben ist.

    Diejenigen, die Gott am meisten liebt, prüft er am heftigsten, sagt man.

  11. Bernhard Wehling sagt:

    Aufgefallen war mir der Stefan bei einer Querdenkendemo, wie er dem später ausgeladenen Nikolai Nerling so menschennah umarmt und so herzlich mit ihm kommuniziert hat. Dies hatte dem Mainstream doch Anlass gegeben auch den Stefan in die rechtsextreme Ecke zu stellen. Klar der Nikolai zeigt sich hingegen hochanerkennend und unbedingt in sehr vielen Dingen wahrhaftig. Ich hätte mir dennoch zwar gewünscht, dass der Stefan, hier über den Nikolai mal seine differenzierte
    Meinung geäußert hätte, aber schön, dass dieses Interview es trotzdem ermöglicht, sich über diesen Vorgang ein eigenes differenziertes Bild zu machen.

    Es zeigt sehr schön das Wesen des Stefan. M.E. ziemlich weit ab von einem Menschen, der mit klarem Verstand und echtem Mitgefühl durch konkretes Handeln Verantwortung für eine Familie und im Beruf übernehmen muss. Der Stefan ist ja fast wie ein großer anerkannter Philosoph. Das fast macht ihn sympathisch. Gottlob.

    Ach Mensch, warum schreib ich hier wieder gegen, wie wollen doch nur alle Liebe, Frieden und Einigkeit.

  12. Giorgio Plaz sagt:

    Interessant und symphatisch.

    Ich habe eigentlich eine naturwissenschaftliche Ausbildung.
    Von der Physik her kann ich mir eine Interaktion zwischen Mensch und Steinkreisen schon vorstellen: Steine enthalten oft metallische Verbindung (zB Eisen), die (ferro-)magnetisch sind und je nachdem magnetisiert sein können. Ein kleiner Anteil des Eisens ist sogar (seeeehr schwach) radioaktiv (Fe57, 14 keV, schwache Röntgenstrahlung – macht uns absolut nichts aus, keine Gefahr)
    Wir enthalten auch Eisen (im Blut) – das im (sehr schwachen) Magnetfeld der Steine reagiert (es gibt ne Wechselwirkung, sagt man) – und vielleicht reagieren auch unsere Rezeptoren auf magnetische Einflüsse.
    Wie es von den Rezeptoren weiter bis ins Gehirn geht und was das Gehirn mit den Signalen macht.. sprengt wahrscheinlich den heutigen Stand der Wissenschaft (bei Weitem).

    Vielleicht ist da der Approach der nativen Völker, oder auch ein spiritualer Ansatz besser.
    Warum nicht.

    Ich habe mal über noch existierende native Völker an der Grenze zwischen USA/Kanada gehört, dass die nach einem "Friedensvertrag" leben.
    Anders als wir, gehen sie davon aus, dass sich der Frieden nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf die Natur bezieht: Der Mensch soll mit anderen Menschen und der Natur (der Erde) in Frieden leben.

    Hört sich nach einem fortschrittlicheren Konzept an, dachte ich mir.

  13. Alcedo sagt:

    Etwas merkwürdig, das hier gar nichts darunter erscheint.. bei mir liegt die Schreibunwilligkeit daran, das immer deutlicher wird, das uns die Eigner der Internetstrukturen wirklich feindlich gegenüberstehen. Habe das Gespräch als eine gute Aufforderung zum Sein empfunden.

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