Me, Myself and Media 34 – Die Büchse der Pandora ist scharf

Die Büchse der Pandora ist scharf, denn die Pandora ist das Pentagon.

Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.

Wo man hinkommt, schlagen sich Menschen die Köpfe ein und werden dazu von den Herstellern von Wehrtechnik mit allen Mitteln unterstützt.

Krieg bleibt ein Bombengeschäft.

Damit das so bleibt wird jeder, wirklich jeder, der sich für den Frieden engagiert, direkt oder indirekt, attackiert. Frieden gefährdet das Geschäftsmodell einer Branche, die sich permanent im Krieg befindet und längst die Top-Jobs in Politik und Medien stellt.

Massenmedien sind Rüstungs-Medien und nehmen jeden unter Feuer, der nicht bereit ist, Krieg als Vorwärtspräsenz zu verharmlosen.Wer Personen, die ins Fadenkreuz der Massenmedien geraten sind, unter dem Rüstungs-Frame betrachtet, dem wird unmittelbar klar, was z. B. JFK, Trump, Naidoo oder Red Bull-Boss Mateschitz gemeinsam haben.

Sie stellen sich bewusst oder unbewusst gegen die Interessen des Militärisch-Industriellen-Komplexes und werden deshalb von den ca. 27.000 „PR-Beratern“, die allein für das Pentagon arbeiten, unter Beschuss genommen.

Man verleumdet sie. Wer sich als Feind der Rüstungsindustrie zu erkennen gibt, allein deshalb, weil er Konfrontation ablehnt und Kooperation predigt, braucht ein schnelles Pferd.

Die Cabrio-Fahrt in Dallas am 22. November 1963 war der Beginn der vollständigen Kontrolle der Massenmedien durch die Rüstungsindustrie. Damals wurde von der CIA das Wort „Verschwörungstheoretiker“ erfunden, um Zweifler ganz offen sozial zu ächten und damit unschädlich für die Interessen der Kriegsverkäufer zu machen.

Dieses Muster wird bis heute angewendet. Nur, dass mit dem Internet ein gigantisches Leck entstanden ist.

Unkontrollierte Meinung wird zum Massenphänomen. Die Wahrheit bahnt sich in den Zeiten der Informationsrevolution stoisch ihren Weg und ist auch durch den neuesten Pentagon-Begriff „Fake-News“ nicht mehr zu ersticken.

Inhaltsübersicht:

00:02:56 JFK: Widerstand gegen den militärisch-industriellen Medien-Komplex und seine Folgen

00:10:58 Trumps Zickzack-Kurs in der Syrienpolitik: vom Giftgaseinsatz in Idlib und völkerrechtswidrigen US-Luftangriffen

00:17:41 Mediales Feuer gegen Nahost-Experten Michael Lüders

00:22:14 Chemiewaffen des Westens: Giftgas über Vietnam (Mobay) und Waffen für Saddam Hussein

00:30:25 Donald Trump: Mediales Bashing und eine unbewiesene Russland-Connection

00:37:34 Diffamierungskampagnen gegen Friedensaktivisten und Systemkritiker: Wie Xavier Naidoo und Dietrich Mateschitz medial unter Feuer genommen werden

00:53:23 Rüstungsindustrie, Russland-Sanktionen und Nordkorea-Politik

00:58:17 Delegation für Frieden und Kooperation auf der Krim und die Unterstellung eines Völkerrechtsbruchs durch die BPK

01:04:51 Israel-Politik: Gabriel, Steinmeier und Netanyahus Sprechverbot

01:13:19 Demokratie-Krise in Europa: Frankreich und seine Masse der Nichtwähler, Neuwahlen in Großbritannien und Deutschlands Parteiensterben

01:18:12 Nachrichtenblock: BVB-Anschlag / Merkels Doppelmoral: Türkei und Saudi-Arabien / Russlandpolitik: Washington, Moskau, Berlin / Christen, Drohnenmorde / Chinas Flugzeugmarkt: C919 / Bienensterben: jedes zweite Bienenvolk ist tot / Das neue Online-Magazin „Rubikon“ / Amerikas giftige Landwirtschaft: Cyanid-Fallen im Boden / 17. re:publica / 350.000 € für die Griechenland-Nothilfe

01:32:24 Buchtip: Uwe Soukup „Der 2. Juni 1967 – Ein Schuss der die Republik veränderte“

Quellenhinweise

jfklibrary.org (11.05.2017): Rede auf der Abschlussfeier der American University
https://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-American-University-Commencement-Address/Multilingual-American-University-Commencement-Address-in-German.aspx

KenFM.de (29.04.2017): nachdenKEN über: Gib deinem Nachbarn ein menschliches Gesicht!
https://kenfm.de/nachdenken-ueber-gib-deinem-nachbarn-ein-menschliches-gesicht/

nytimes.com (07.04.2017): Trump’s View of Syria: How It Evolved, in 19 Tweets
https://www.nytimes.com/2017/04/07/us/politics/donald-trump-syria-twitter.html?_r=0

Spiegel.de (07.04.2017): Reaktion auf Giftgasangriff: US-Luftschlag gegen syrische Luftwaffenbasis
http://www.spiegel.de/video/syrien-us-luftschlag-gegen-syrische-luftwaffenbasis-video-1756708.html

bild.de (07.04.2017): Trump rächt Syriens vergaste Kinder
http://www.bild.de/politik/ausland/syrien-krise/gibt-es-jetzt-einen-flaechenbrand-in-nahost-51203720.bild.html

faz.net (05.04.2017): Tödliches Gas
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/syrien-krieg-giftgas-angriff-in-idlib-uebertrifft-mass-an-grausamkeit-14959059.html

n-tv.de (07.04.2017): Angriff mit 59 Tomahawk-Raketen: USA bombardieren syrische Luftwaffenbasis
http://www.n-tv.de/politik/USA-bombardieren-syrische-Luftwaffenbasis-article19783876.html

youtube.com (07.04.2017): Merkel zu US Angriff: Nachvollziehbar
https://www.youtube.com/watch?v=OznBE8JzFek

chbeck.de (11.05.2017): Lüders Bücher: Wer den Wind sät
http://www.chbeck.de/Lueders-Wind-saet/productview.aspx?product=14454810

chbeck.de (11.05.2017): Die den Sturm ernten
http://www.chbeck.de/Lueders-Sturm-ernten/productview.aspx?product=18172606

youtube.com (15.05.2017): Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie
https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE

zdf.de (15.05.2017): Markus Lanz vom 5. April 2017
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-5-april-2017-100.html

daserste.ndr.de (15.05.2017): Trump bekämpft Assad – Droht jetzt ein globaler Konflikt?
http://daserste.ndr.de/annewill/Trump-bekaempft-Assad-Droht-jetzt-ein-globaler-Konflikt,annewill5178.html

welt.de (23.04.2017): „Agent Orange“- Bis heute eine tödliche Waffe
https://www.welt.de/vermischtes/article139913254/Agent-Orange-Bis-heute-eine-toedliche-Waffe.html

wikipedia.de (15.05.2017): Mobay
https://de.wikipedia.org/wiki/Mobay

cicero.de (06.04.2017): Die düstere Geschichte der Chemiewaffen
http://cicero.de/weltbuehne/giftgaseinsatz-in-syrien-die-duestere-geschichte-der-chemiewaffen

activism.org (15.05.2017): Hintergrund Check: Die Geschichte von US- und westlichen Interventionen im Irak – 1950 bis 2003
http://www.actvism.org/wp-content/uploads/2017/05/170502_Prashad_Transkript_IRAK.pdf

tagesspiegel.de (25.04.2017): Türkische Jets greifen Kurden in Syrien und im Irak an
http://www.tagesspiegel.de/politik/mindestens-20-tote-tuerkische-jets-greifen-kurden-in-syrien-und-im-irak-an/19714622.html

tagesschau.de (29.08.2013): Militärpräsenz nahe Syrien
https://www.tagesschau.de/ausland/militaer108.html

nachdenkseiten.de (10.04.2017): Der von Trump angeordnete Raketenangriff ist eine schwere völkerrechtswidrige Straftat“. Ein Interview mit Dieter Deiseroth.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=37767

youtube.com (14.05.2017): Positionen 10: Trump – Chance oder Katastrophe für Europa?
https://www.youtube.com/watch?v=GQR9vZSGwss&feature=youtu.be&t=2m56s

spiegel.de (10.05.2017): Trump, Russland und das FBI
http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-russland-und-das-fbi-der-skandal-um-james-comey-a-1147093.html

zeit.de (10.05.2017): Trumps Angriff auf die Demokratie
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/james-comey-fbi-chef-entlassung-donald-trump

manager-magazin.de (10.05.2017): Trump feuert FBI-Direktor Comey
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/james-comey-von-donald-trump-entlassen-a-1146930.html

mobil.stern.de (10.05.2017): Trumps Russland-Connection: Wenn diese vier Männer auspacken würden
http://mobil.stern.de/politik/ausland/james-comey-gefeuert–was-wissen-diese-vier-trump-vertrauten-ueber-die-russland-connection–7447222.html

taz.de (05.05.2017): „Die Inhalte bekamen Flügel“- Vitali Shkliarov war stellvertretender Wahlkampfdirektor für Bernie Sanders.
https://www.taz.de/Soziologe-ueber-Wahlkaempfe/!5401524/

tagesschau.de (13.04.2017): Die unterwanderte Friedensbewegung
https://www.tagesschau.de/inland/ostermaersche-123.html

youtube.com (15.04.2017): Ostermarsch Berlin 2017
https://www.youtube.com/watch?v=sFiyRbFvnH4

tagesanzeiger.ch (12.02.2017): 27’000 PR-Berater polieren Image der USA
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

youtube.com (21.01.2017): Operation Mockingbird, CIA Media Control Program
https://www.youtube.com/watch?v=cDCfTIapds0

spiegel.de (05.05.2017): Zerstörer statt Erlöser
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-eklat-um-marionetten-zerstoerer-statt-saviour-a-1146302.html

facebook.com (15.05.2017): Xavier Naidoo Facebook
https://www.facebook.com/XavierNaidoo/

tagesspiegel.de (03.05.2017): Feiern mit Verschwörungstheoretikern
http://www.tagesspiegel.de/berlin/umstrittenes-festival-in-brandenburg-feiern-mit-verschwoerungstheoretikern/19736922.html

pax-terra-musica.de (15.05.2017): Pax Terra Musica
http://www.pax-terra-musica.de

handelsblatt.com(11.04.2017) „Metternich war ein Lehrbub gegen das, was heute passiert“
http://app.handelsblatt.com/my/unternehmen/handel-dienstleister/medienprojekt-von-red-bull-milliardaer-mateschitz-metternich-war-ein-lehrbub-gegen-das-was-heute-passiert/19637530.html?mwl=ok_ticket%3DST-1067214-hTIMvp54xtO00hZZlK4x-ap2&ticket=ST-1579735-dMaeLOxGPIFVXstFabYT-ap3

freitag.de (27.04.2017): Neues vom Rechten Flüüügel
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/neues-vom-rechten-flueueuegel

kleinezeitung.at (08.04.2017): Red Bull-Chef rechnet mit Österreichs Flüchtlingspolitik ab
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5197881/Dietrich-Mateschitz-im-Interview_Red-BullChef-rechnet-mit

turi2.de (15.05.2017): Tatort Deutschland. Wie kriminell sind Ausländer
http://www.turi2.de/aktuell/anzeige-f-a-z-woche-192017-tatort-deutschland-wie-kriminell-sind-auslaender/

spiegel.de (24.04.2017): USA und Europa rüsten auf
http://www.spiegel.de/politik/ausland/sipri-usa-und-osteuropa-ruesten-auf-a-1144485.html

fr.de (24.04.2017): Globale Rüstungsausgaben steigen weiter
http://www.fr.de/politik/friedensforschungsinstitut-globale-ruestungsausgaben-steigen-weiter-a-1265324?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Twitter

spiegel.de (01.05.2017): Nordkorea droht mit neuem Atomtest – „zu jeder Zeit“
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-droht-mit-neuem-atomtest-zu-jeder-zeit-a-1145578.html

spiegel.de (01.05.2017): Südkoreas Angst vor der Schutzmacht
http://www.spiegel.de/spiegel/suedkorea-nordkorea-usa-und-staatskrise-verunsichern-das-land-a-1145404.html

zeit.de (14.04.2017): Russland mahnt zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt
http://www.zeit.de/news/2017-04/14/konflikte-russland-mahnt-zur-zurueckhaltung-im-korea-konflikt-14182803

sputniknews.com (17.04.2017): Raus aus Südkorea: USA evakuieren Angehörige von Militärs und von Diplomaten
https://de.sputniknews.com/politik/20170417315380397-seoul-evakuation-usa/

youtube.com (20.10.2017): Mit offenen Karten Korea Zwei Staaten, eine Geschichte
https://www.youtube.com/watch?v=wbKJ1GzldMs

youtube.com (18.04.2017): Bundespressekonferenz 29.März Krim Die linke Andreas Maurer
https://www.youtube.com/watch?v=udQr_PjGhlQ&feature=youtu.be&app=desktop

kenfm.de (06.05.2017): KenFM am Set: Militärhafen Sewastopol
https://kenfm.de/am-set-militaerhafen-sewastopol/

faz.net (24.04.2012): Und ihr denkt, es geht um einen Diktator
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html

deutsch.rt.com (17.0.42017): Tausende inhaftierte Palästinenser treten aus Protest gegen Haftbedingungen in den Hungerstreik
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/49298-tausende-inhaftierte-palaestinenser-treten-in-hungerstreik/

tagesschau.de (25.04.2017): Netanyahu lässt Gabriel-Treffen platzen
https://www.tagesschau.de/ausland/nahost-241.html

welt.de (26.04.2017): „Gabriel hat Israel ins Gesicht gespuckt“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article164021403/Gabriel-hat-Israel-ins-Gesicht-gespuckt.html

breakingthesilence.org.il (15.05.2017): Breaking the Silence:Israeli soldiers talk about the occupied territories
http://www.breakingthesilence.org.il

booklooker.de (15.05.2017): Israel ohne Zionisten. – Plädoyer für eine neue Staatsidee. – Buch antiquarisch kaufen
https://www.booklooker.de/Bücher/Uri-Avnery+Israel-ohne-Zionisten-Plädoyer-für-eine-neue-Staatsidee/id/A01uSmgM01ZZy

booklooker.de (15.05.2017): “James Petras, Herr oder Knecht? Über das beispiellose Verhältnis zwischen Israel und den USA“ – Buch gebraucht, antiquarisch & neu kaufen
https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/autor=James+Petras&titel=Herr+oder+Knecht%3F+Über+das+beispiellose+Verhältnis+zwischen+Israel+und+den+USA

youtube.com (21.02.2017): KenFM im Gespräch mit: Petra Wild („Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung“)
https://www.youtube.com/watch?v=U1SHpanfHu8

spiegel.de (07.05.2017): Steinmeier kritisiert Netanyahus „Sprechverbot“
http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-frank-walter-steinmeier-kritisiert-sprechverbot-von-benjamin-netanjahu-a-1146508.html

klassegegenklasse.org (15.05.2017): Jüdische Antifaschistische Aktion Berlin gegründet
https://www.klassegegenklasse.org/juedische-antifaschistische-aktion-berlin-gegruendet/

tagessschau.de (17.04.2017): Macron zum Handelsüberschuss
Deutsche Stärke „nicht mehr tragbar“

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/macron-frankreich-wahl-101.html

manager-magazin.de (15.05.2017): Frankreichs Atomindustrie will Subventions-Orgie von Macron
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/emmanuel-macron-soll-frankreichs-atomindustrie-paeppeln-a-1146939.html

sueddeutsche.de (08.05.2017): Millionen Nichtwähler in Frankreich
http://www.sueddeutsche.de/politik/praesidentschaftswahl-millionen-nichtwaehler-in-frankreich-1.3495400

welt.de (23.04.2017): Grüne so schwach wie seit 15 Jahren nicht mehr
https://www.welt.de/politik/deutschland/article163921461/Gruene-so-schwach-wie-seit-15-Jahren-nicht-mehr.html

spiegel.de (15.05.2017): Regierungschefin May kündigt Neuwahlen für Juni an
http://www.spiegel.de/politik/ausland/theresa-may-grossbritannien-soll-am-8-juni-vorzeitig-waehlen-a-1143687.html

facebook.com (15.05.2017): Frauke Petry / Facebook
https://www.facebook.com/Dr.Frauke.Petry/videos/1446792725373370/

spiegel.de (12.04.2017): Drei Bomben, zwei Bekenntnisse, ein großes Rätsel
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dortmund-der-aktuelle-ermittlungsstand-zum-anschlag-auf-den-bvb-a-1143146.html

linksunten.indymedia.org (12.04.2017): „Anschlag auf BVB-Bus“ im Namen der „Antifa“
https://linksunten.indymedia.org/de/node/209233

spiegel.de (22.04.2017): Das Phantom aus dem Schwarzwald
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sergej-w-wer-ist-der-mutmassliche-bvb-attentaeter-a-1144406.html

KenFM.de (25.04.2017): Was der Attentäter von Dortmund und die Deutsche Bank gemeinsam haben
https://kenfm.de/was-der-attentaeter-von-dortmund-und-die-deutsche-bank-gemeinsam-haben/

nzz.ch (09.05.2017): Merkel warnt Türkei wegen Todesstrafe
https://www.nzz.ch/international/deutschland-keine-werbung-fuer-todesstrafe-in-der-tuerkei-ld.1291731

tagesschau.de (30.04.2017): Wirtschaftsverträge und dicke Bretter
https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-saudi-arabien-107.html

faz.de (10.05.2017): Russlands Außenminister kommt ins Weiße Haus
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/besuch-aus-russland-trump-trifft-sich-mit-lawrow-in-washington-15008448.html

vk.com (15.05.2017): CSU VK
https://vk.com/christlichsozialeunion

spiegel.de (17.03.2017): CSU schaltet russische Kampagne auf Facebook
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/facebook-csu-schaltet-wahl-kampagne-auf-russisch-a-1139300.html

huffingtonpost.de (17.03.2017): Die CSU will mit einer Facebook-Anzeige eine zweifelhafte Wählergruppe auf sich aufmerksam machen
http://www.huffingtonpost.de/2017/03/17/csu-russische-propaganda-_n_15422354.html

webstory.zdf.de (15.05.2017): Die Zukunft des Krieges
http://webstory.zdf.de/drohnen/

faz.net (05.05.2017): Chinas Flugzeug hat abgehoben
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/china-schickt-selbst-gebautes-flugzeug-auf-jungfernflug-15001295.html

taz.de (27.04.2017): Jedes zweite Bienenvolk tot
http://www.taz.de/!5405034/

kikaf.org (15.05.2017): Griechenland: O Topos Mou
http://www.kikaf.org

rubikon.news.de (07.05.2017): RUBIKON
https://www.rubikon.news/artikel/kriegsmedien

sz-magazin.sueddeutsche.de (04.05.2017): Wie die US-Regierung Haustiere vergiftet
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45930/Wie-die-US-Regierung-Haustiere-vergiftet

rbb-online.de (29.05.2017): Wie starb Benno Ohnesorg?
https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2017/05/wie-starb-benno-ohnesorg.html

transit-verlag.de (15.05.2017): Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik veränderte
https://www.transit-verlag.de/produkt/der-2-juni-1967-ein-schuss-der-die-republik-veraenderte/

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116 Kommentare zu: “Me, Myself and Media 34 – Die Büchse der Pandora ist scharf

  1. Hallo Ken Fm -Team, hier wieder eine preisgekrönte Dokumentation. Ich hab mich gezwungen, mir das anzuschauen. Ich hätte sehr gerne ein Statement von Euch zu diesem Beitrag. Ich kann nur sagen, was Jürgen Elsässer sagt, so hat das für mich nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun. Das ist ganz klar rassistische Hetze.
    Den Rest kann ich nicht beurteilen. Ken Fm kommt auch wieder vor in der Liste, die von russischer Propaganda anvisiert wird.
    Ich zweifle auch nicht, dass es russische Propaganda gibt.
    Aber die Art und Weise, wie hier der „Krieg gegen den Westen“ verkauft wird, ist doch einseitig. Oder?
    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Spiel-im-Schatten-Putins-unerkl%C3%A4rter-K/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36820880

  2. Angesichts der beiden hochgerüstetsten Nationen im Nahen Osten, Israel und Saudi Arabien, NATO-Partner und Leuchttürme für Menschenrechte und Demokratie, und da Saudi Arabien gerade genug Waffen erhalten hat um den Terror für alle Zeit am Laufen zu halten:

    Anschläge in Europa – Saudisch-amerikanische Kooperation im Nahen Osten

    Der amerikanische Stratege Samuel Huntington erfand den Begriff vom „Clash of Civilizations“. Er wollte weniger über Interessen reden als über kulturelle Unterschiede. Angesichts eines US-amerikanischen Präsidenten zu Besuch in Saudi-Arabien und ermordeter Konzertbesucher in Manchester sollte aber über Interessen geredet werden.

    von Malte Daniljuk

    (…)
    Nach allen bisherigen Anschlägen wäre es nicht überraschend, wenn sich erneut herausstellt, dass auch diesen Angriff dubiose Extremisten verübten, die ihr Mordhandwerk mit religiösen Motiven verbrämen. Wer diese Leute bezahlt und ausbildet, wer seit Jahrzehnten den Terror deckt, wird auch nach diesem Angriff kaum öffentlich diskutiert werden. Dabei befand sich der US-Präsident kürzlich noch genau dort, wo der dschihadistische Terror seinen Ausgangspunkt nahm.
    (…)
    Seit Jahrzehnten fördert das saudische Königshaus weltweit eine extremistische Auslegung des Islam. Überall in der muslimischen Welt bekämpfen die Absolventen der religiösen saudischen Glaubensschulen die Vielfalt des Islam. Aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten finanzierte Söldner tauchen überall auf, wo es geostrategische Interessen gibt. Von Afghanistan über die ehemaligen Sowjetrepubliken, von Algerien bis Libyen, vom Irak bis Syrien verbreiten sie Terror und Zerstörung, vor allem in den arabischen und muslimischen Gesellschaften.

    Wie dieses Modell funktioniert, demonstriert Donald Trump in diesen Tagen wieder deutlich. Die USA kaufen Saudi-Arabien täglich eine Million Barrel Rohöl ab. Die Gewinne schickt das saudische Königshaus zurück in amerikanischen Rüstungsfirmen. Dafür halten die USA ihnen militärisch und öffentlich der Rücken frei. Und sind ihnen behilflich, gemeinsame Gegner in der Region zu zerstören. Nachdem der Irak, Libyen und Syrien beinahe vollständig und dauerhaft zerstört sind, rufen Donald Trump, König Salman und Benjamin Netanjahu nun das nächste gemeinsame Ziel aus: den Iran.
    (…)
    Huntington war Auftragstäter

    Mit großer Inszenierung machen die USA derweil den Bock zum Gärtner. In Saudi-Arabien gründet Donald Trump eine „Anti-Terror-Allianz“. Die neue Redewendung aus der Orwell-Welt soll lauten, dass Saudi-Arabien und die Golfstaaten den Terror bekämpfen. Wir wissen noch nicht, wer den Anschlag in Manchester verübt hat. Aber wir wissen, wes Geistes Kinder die Attentäter von Petersburg, Paris, Brüssel und vielen anderen Orten waren. Wahhabitische und salafistische Extremisten, ausgebildet in der Internationale der Dschihadisten, finanziert und ausgebildet von sunnitischen Extremisten.

    Vor 25 Jahren machte Professor Samuel Huntington, damals Berater für Sicherheitsstrategien der US-Regierung im Nationalen Sicherheitsrat, einen visionären Vorschlag. Nach dem Ende der Sowjetunion brauche der Westen einen neuen Gegner. Idealerweise, so Huntington, solle zukünftig nicht mehr öffentlich über unterschiedliche Interessen geredet werden, sondern nur über kulturelle Unterschiede. Nachdem Europa nun ideologisch wieder vereint sei, brauche ein anderes Merkmal, anhand dessen sich der Kontinent spalten lässt:
    (…)
    Hinter dem islamistischen Extremismus stehen US- und saudische Machtpolitik

    Gut meinende Zeitgenossen nahmen diesen Ansatz des Clash of Civilizations nicht besonders ernst. Sie hielten Huntington für einen Professor mit einer schrulligen Theorie. Sie übersahen, dass der Mann ein Stratege war, beauftragt, eine Rechtfertigung für das amerikanische Imperium und dessen Rüstungsindustrie zu finden. Sie übersahen, dass die USA damals in Afghanistan bereits über die Fußsoldaten des zukünftigen Kulturkriegs verfügte. Aber seit September 2001 nimmt diese Spaltung einen dauerhaften und kriegerischen Charakter an.

    https://deutsch.rt.com/meinung/51065-anschlage-in-europa-saudisch-amerikanische/

    Zum Anschlag an sich, der groß und breit, in Dauerschleife, vor Ort oder aus der Ferne und sicherlich durch unzählige Talkshows von Terror-Experten behandelt wird: „Mehr Sicherheit,“ sprich Militarisierung und Überwachung.

    Die „7/7 bombings“ von London benötigten auch keine „Selbstmordattentäter.“

    • Und diesen noch, von Herrn Teusch:

      RussiaGate? – WhateverGate!

      Acht Fragen zu Trump & Co. – und acht halbwegs vernünftige Antworten

      Halbwegs vernünftige Menschen erwarten, dass auch andere Menschen halbwegs vernünftig sind. Wie unvernünftig!

      Über Donald Trump muss man nicht viele Worte verlieren. Er ist nicht einmal halbwegs vernünftig. Das heißt aber nicht, dass seine zahlreichen Gegner, nur weil sie gegen ihn sind, irgendwie vernünftig wären.

      Was spielt sich zurzeit in den Führungsetagen des Empire ab? Ganz genau wissen das wohl nur wenige. Wir, die anderen, müssen sehen, wo wir bleiben. Zum Glück gibt es noch halbwegs vernünftige Amerikaner, die uns dabei unterstützen. Also los!

      https://augenaufunddurch.net/2017/05/23/russiagate-whatevergate/

    • Während die Schockstarre durch Terror, Clash of Civilization-Propaganda, Kriege und Angst vor WK III herrscht, ist die Nahost-NATO bereIts in ihrer Gründungsphase nach dem Milliarden-Deal des Donald. Huntigton? Nur ein kleiner Prof. instrumentalisiert für die Interessen des Geldes, das freimütig bekennt, sich im Klassenkampf zu befinden und dabei ist, diesen zu gewinnwn. Der Donald ist kein Prof., aber für seinen Job im Klassenkampf der Richtige: Oligarchen aller Länder vereinigt Euch!

    • Manchmal ist die Rechtschreibkorrektur absolut nutzlos. Schade dass man seine eigenen Posts nicht verbessern kann.
      Also einige Leser werden sagen, auch eine Bombe ist schon zu viel, aber es wäre schon wünschenswert zu wissen wie die Statistic zustande kam.

  3. Zum Artikel:

    taz.de (05.05.2017): „Die Inhalte bekamen Flügel“- Vitali Shkliarov war stellvertretender Wahlkampfdirektor für Bernie Sanders.
    https://www.taz.de/Soziologe-ueber-Wahlkaempfe/!5401524/

    Dieser soll ja angeblich geändert worden sein, bzw. soll er wurde um gewissen Passagen gekürzt worden sein. Warum auch immer die TAZ das tun sollte. Ich habe das mal nachgeprüft und musste mit großer Enttäuschen feststellen, dass das vielleicht gar nicht stimmt, was sie da behaupten. Der Artikel wurde am 5. Mai erstellt und die ungekürzte Originalfassung soll von KenFM ebenfalls am 5. Mai gesichtet worden sein.

    Ich habe also versucht, eine Version der Seite vom 5. Mai zu finden und wurde fündig: Link. Es wurde auch eine Version vom 9. Mai archiviert. Alle Versionen des Artikels (5.Mai, 9. Mai, heute) sind absolut identisch!

    Weiterhin kommt in keiner Version ein Passage vor, die „20.000“ oder „Rock-Konzert“ enthält. Stattdessen habe ich die zitierte Passage ganz wo anders gefunden: Link. Auch wenn nicht direkt gesagt wurde, dass das ein Zitat aus der TAZ war, so wurde es aber dennoch suggeriert.

    Ich bin Unterstützer von KenFM, aber das hier war unnötig! Pfui!

  4. Hallo Ken

    Da hast du ja wieder viel zusammengetragen. Ich finde besonders gut deine Reisen nach Griechenland und auf die Krim. Ich werde dir dafür auch eine dicke Spende zukommen lassen.

    Hast du übrigens den Film „Nervöse Republik“ gesehen? Ich fand den eigentlich todlangweilig. Interessant war aber dort die Visagen zu sehen, die uns bei Spiegel, Bild und Co mit ihren Hetzkampagnen überziehen. Ich habe diese Typen da an ihren Monitoren sitzen sehen und mir gedacht: „So sehen diese Deppen also aus“. Sie haben in dem Film selbst gesagt, dass sie noch nicht wissen, was nach dem Brexit kommen wird. Aber als die Abstimmungsergebnisse noch nicht einmal da waren, hatten sie schon das Cover des neuen Spiegel fertig auf den Tisch: „Der Brexit – Europa ist tot“.

    In erster Linie ist Me Myself und Media deine Gegndarstellung zu dem ganzen Schwachsinn, mit dem die Massenmedien glauben, uns manipulieren zu können. Ich nehme die schon lange nicht mehr ernst. Angefangen habe ich bei der Eurokrise, denen nicht mehr zu glauben.

    Deshalb frage ich mich, ob es nicht an der Zeit wäre, dass du deinen Schwerpunkt verschiebst von immer und immer wieder Kritik an den Medien und an dem Geschwätz der Politiker hin zu einem Informationsportal, das über die Dinge berichtet, von denen man in den Massenmedien gar nichts erfährt. Zum Beispiel habe ich keine Ahnung was da genau im Jemen passiert. Könntest du nicht mal ein Special darüber machen? Und was ist eigentlich in Venezuela los? Es herrscht offenbar das nackte Chaos. Aber hier erfährt man nichts. Haben da auch die Amis ihre Finger im Spiel, weil das Land Erdöl hat und nicht nach deren Pfeiffe tanzt?

  5. Race to the bottom, das ist globalisierung.
    Eine jeder auf der Welt in Konkurrenz mit jeder.
    Man sieht das Resultat, das Anteil Arbeit im nationalen Einkommen geht allmählich zurück, das Anteil von Kapital, Gewinne und Dividende, steigt.
    Anders gesagt, die Reichen reicher, die Armen armer.

  6. Guten Tag Pieter Kamp. Danke für Ihren Kommentar.
    Ich möchte Ihnen gar nicht widersprechen. Jeder hat seinen eigenen Weg und doch ausgerechnet Ihr gesundes Urteilsvermögen und kritisches Denken hat Sie dazu „bewegt“ nach Antworten in den Büchern zu suchen. Aber zuerst waren die Fragen da 😉
    Nun, mir ging es gar nicht darum die Eigenschaften der Leser/Zuhörer zu diskutieren, sondern darauf hinzuweisen, dass man im „Krieg“ gegen Mainstream-Medien und Meinungen sich übernimmt und über das eigentliche Ziel (Informieren) hinaus schießt – das wäre sehr schade, denn dafür schätze ich solche Plattformen wie KenFM, weil ich da Informationen aus den tiefgründigen Recherchen und oft aus der ersten Hand erfahre. Allerdings auch bei KenFM muss ich sehr genau die Informationen von den Meinungen trennen.
    Im Übrigen ist der Punkt 2 viel wichtiger, denn es sich hier um einen ungewollten Akzent handelt, der dem KenFM-Konzept nicht entspricht.

    • Ich liebe Wiedersprechungen.
      Wie man auf english sagt ‚the truth emerges from the clash of opinions‘, das heisst ‚waherheit entsteht durch Meinungen mit einander stössen zu lassen‘, hoffe das es en treffendes deutsches Wort ist.

  7. Ich halte die Vermutung, daß Trump und die Eliten hinter ihm, doch etwas Gutes im Schilde führen, für sehr gewagt. Wie Herr Kirner finde ich, daß dies ein innerelitärer Machtkampf ist.
    Sollte sich der Rauch irgendwann verziehen, werden die neuen Leidtragenden, wohl die alten Leidtragenden geblieben sein.

    Hierzu ein Auszug aus einem Artikel der einige Hintergründe behandelt, über Trump und Robert Mercer:

    „Er nannte die Firma eine zentrale Stelle in der „Propagandamaschine der Rechten“. Ich zitierte das im Zusammenhang mit ihrer Arbeit für die Trump -Wahlkampagne und die Leave-Kampagne beim Referendum. Das führte zu dem zweiten Artikel, in dem es um Cambridge Analytica ging, dem Knotenpunkt des alternativen Nachrichten- und Informationsnetzwerks, das, wie ich vermute, seinen Ausgangspunkt bei Robert Mercer und Steve Bannon hat. Bannon hatte eine Schlüsselpositionen im Trump-Netzwerk und ist heute sein Chefstratege. Aufgrund von Hinweisen vermutete ich, dass ihre strategische Mission in der Zerstörung der Mainstream-Medien und ihr Ersatz durch alternative Fakten, Geschichtsfälschungen und rechte Propaganda besteht.

    Mercer ist ein hervorragender Computerwissenschaftler, ein Pionier der frühen künstlichen Intelligenz und Miteigentümer eines der weltweit erfolgreichsten geschlossenen Hedgefonds (mit einer jährlichen Rendite von 71,8 %) Wie ich weiter herausfand, ist er ein guter Freund von Nigel Farage. Andy Wigmore, der Kommunikationschef von Leave-EU, erzählte mir, dass Mercer seine Firma Cambrigde Analytics dazu bewegte, die Leave-Kampagne zu unterstützen.“

    … aus:

    Der große britische Brexit-Raubzug: Wie unsere Demokratie gekapert wurde.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=38321

    … und hier:

    „Trumps bunter Haufen kombiniert die wichtigsten Religionen miteinander. Im Wahlkampf stützte er sich auf die christlich Evangelikalen. Hillary Clintons Wall Street-Verbindung hatte er mit dem Davidstern gegeißelt. Gleichzeitig sind in seiner Regierung so viele Israel-Lobbyisten wie in keiner Vorgängerregierung. Und gleichzeitig sind die islamistischen Schreckensherrscher Saudi-Arabiens seine besten Freunde.
    (…)
    Konzerne aus der EU wie Bayer, BASF, Deutsche Bank, die Krankenhaus-Kette Fresenius, der französische Chemiekonzern Sanofi, die United Bank of Switzerland und der britische Rüstungskonzern BAE Systems spendeten im US-Wahlkampf sowohl für den Republikaner Trump wie für die „Demokratin“ Hillary Clinton. Die meisten Konzerne spenden immer gleichzeitig für beide US-Parteien. Der feine, kleine Unterschied ist, wer etwas mehr bekommt: Diesmal, im Wahljahr 2016, bekamen die Republikaner mit Trump etwas mehr. Da wuchs ahnungsvoll schon zusammen, was sich nun zusammenschiebt.“

    … aus:

    Das Trump-Kapital
    Wie sich Donald Trumps ungehobelter Milliardärshaufen und die Wall Street miteinander arrangieren.
    von Werner Rügemer

    https://www.rubikon.news/artikel/das-trump-kapital

    • Engdahl zu Trump: The Donald Meets Sun Tsu …
      Auszug:
      The problem is not Donald Trump. The problem is that we, American citizens, blinded ourselves by wishful thinking that finally someone would stand up and 2make America great again.” Someone would name all the treasonous policies that have destroyed the core of the US economy, who would refocus money and energy on rebuilding America’s staggering $8 trillion infrastructure deficit and de-escalate the buildup of the world’s largest war machine. That would perhaps go a big step towards making America great again. But The Donald clearly has no intention of being the true leader to do that. He is not even interested now that he is in the White House. The world is being played for suckers, especially the 48% of Americans who still believe in The Donald as their saviour.

      http://www.williamengdahl.com/englishNEO13May2017.php

    • Ja, ist schon ein toller Hecht … und wenn folgendes zustande kommt, noch viel mehr:

      „Der bilaterale Handel erreichte im Jahr 2016 etwa 40 Milliarden Dollar. Die Saudis lieferten 1,1 Millionen Barrel pro Tag in die USA. Damit sind sie neben dem benachbarten Kanada weiterhin der wichtigste Energielieferant für die Vereinigten Staaten. Alle andere Rohölimporte wurden im Zuge der Fracking-Revolution durch inländische Förderung ersetzt.

      Nun kündigt sich jedoch ein Mega-Deal an: Angeblich will Donald Trump die Saudi-Arabien-Reise nutzen, um einen der größten Waffendeals in der US-Geschichte bekannt zu geben. Bisher kursieren Zahlen zwischen 98 und 128 Milliarden US-Dollar, die das Golf-Königreich kurzfristig für Waffensysteme „made in USA“ ausgeben will. In den kommenden zehn Jahren soll sich diese Summe jedoch sogar noch auf bis zu 350 Milliarden steigern.

      Laut Washington Post liegt diesem Vorgehen ein weitergehendes strategisches Motiv zugrunde. Mit dem rüstungspolitischen Eckpfeiler sollen die Golfstaaten dazu ermutigt werden, eine eigene militärische Allianz zu bilden, die mit Hinweis auf den Nordatlantik-Pakt bereits die „arabische NATO“ genannt wird. Damit würden die USA die schizophrene Anti-Terror-Politik der vergangenen Jahre zur einer offiziellen Doktrin erheben, denn Saudi-Arabien und die Golfstaaten sind massiv dafür verantwortlich, dass das Problem, das sie mit der Anti-IS-Allianz zu lösen vorgeben, überhaupt entstanden ist.“

      … aus:

      Reise nach Saudi-Arabien und Israel: Donald Trump plant „größten Waffen-Deal der Geschichte“
      https://deutsch.rt.com/international/50813-saudi-arabien-und-israel-donald/

      Ist schon schlüssig, Jeff Bezos Washington Post (Amazon=disruptive economy) propagiert die arabische NATO und Präsident Trump tourt als Vertreter.

      Ist dies nun auch ein Trick in einem Trick, um die Gegenseite zu täuschen oder ist dies ein Trick, in einem Trick, in einem Trick.
      Ist der Machtkampf schon gelaufen, gibt oder gab es den überhaupt. Ist das der Trick?

      Ziemlich irrelevant, so wie die Katze die sich in den Schwanz beißt. Am besten macht man sein Ding und hofft nicht weiter auf irgendwelche Lichtgestalten.

  8. Zur Einschätzung von Trumps Politik ist heute ein interessanter Artikel in Analitiks Blog erschienen:
    http://analitik.de/2017/05/16/nordkorea-trumps-bluff/
    Hier die Schlussfolgerung des Artikels:
    „Trumps Nordkorea-Theater war also ein einmaliger reiner Bluff. Pures Theater.
    Das Ziel hierbei: Jeder geopolitische Rückzug der USA wird zu Tarnzwecken durch maximal machohaftes Hegemon-Verhalten eingeleitet.“
    Und er zitiert einen anderen Kommentator:
    „Um seine Politik machen zu können, muss der Präsident jemanden bomben und am Rande eines nuklearen Krieges balancieren. Dann gehen seine Gesetzesvorhaben durch, und ein störender Behördenchef kann des Amtes enthoben werden.“
    Diese Einschätzung konnte man schon erahnen, als man sich die eigentliche Wirkung der beiden „Luftschläge“ auf den syrischen Flugplatz und die MOAB in einem entlegenen afghanischen Tal anschaute: miltärischer Effekt: NULL, publizistischer Effekt: RIESIG.

  9. Nun die Frage stellt sich für mich schon Wer JFK umgebracht hat.
    Was kann ein Präsident sagen dass er erschossen wird?
    Kirche und Staat werden nicht zusammen arbeiten!
    Ich nehme die Geldmacht der federal reserve bank weg!
    Wollte er nicht auch die CIA vernichten?
    Wenn jemand das Video genau anschaut, dann sieht man dass eine Hülse im Video sichtbar wird.
    Ausserdem geht der Kopf nach hinten und nicht nach vorn.
    Wurde er nicht an der Kehle getroffen?
    Warum flüchtet seine Frau nach hinten, wenn der Schuss von hinten kommt?
    Ist das Normal?
    Nach meiner Beurteilung war es der Fahrer, der mit der linken Hand mit der Pistole auf den Präsidenten schiesst.
    Man sieht es sogar.
    Was man sich auch noch fragen sollte Wer hat alle Zeugen umgebracht.

  10. Das Format dieser Sendung sollte einmal überdacht werden ….

    Drei vier Sätze zu jedem Thema, ständiges Hin- und Herspringen zwischen JFK, Kuba Krise, Deep State, Obama, Trump-Bashing, MIC, Cold War, Krim, Entlassung Comeys (der übrigens kein „Geheimdienst-Chef“ ist), Clinton, „Russia-Gate“ & Sanktionen, Vietnam, Syrien (Giftgas), Korea, Israel, „Unterwanderung“ der Friedensbewegung, Xavier Naidoo, Mateschitz, usw. Was bringt das?

    Herr Jebsen redet 1,5 Std. „wie ein Wasserfall“, hat aber keine Zeit, die wichtigsten Themen zu vertiefen …

    Ist das nicht eine ähnlich unzulängliche Methode wie in den „Nachrichten“? (nur das „framing“ ist hier nicht verlogen)

    Z.B. wäre es wichtig, den Leuten zu erklären, worum es in KOREA wirklich geht und wieso das Land überhaupt geteilt ist.

    Der Link zu ARTE dazu ist ein absoluter Witz, denn der Korea Krieg war eine ungeheuerliche Barbarei der USA, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das die Nazis alt aussehen lässt …

    3 Jahre lang Bombenteppiche gegen Zivilisten, verbotene chemische und biologische Waffen ohne jeden Skrupel, absichtliche Zerstörung der Ernten, Massen-Flüchtlingsströme von den zerstörten Dörfern in die Städte, wo sie in Slums vegetierten, unvorstellbares Elend der Zivilbevölkerung, usw.

    Am 15. August 1945 feierten die bettelarmen, ausgebeuteten Koreaner nach vierzig Jahren Terror die vermeintliche „Befreiung“ von der brutalen Kolonialmacht Japan (die seit Theodore Roosevelt von den USA als „Yankee des Ostens“ unterstützt wurde). Sie bildeten ein „Kommitee zur Vorbereitung der Unabhängigkeit“ und in kurzer Zeit gab es in allen Provinzen lokale, demokratische Versammlungen. Am 6. September wurde die Volksrepublik Korea ausgerufen.

    Einen Tag später veröffentlichte US-General Douglas MacArthur eine Proklamation, in der bekanntgegeben wurde, dass die USA das Gebiet südlich des 38. Breitengrades besetzt. Am 9. September verkündete General Hodge, dass der (verhasste, faschistische) japanische General-Gouverneur Abe auch weiterhin seine Funktion ausüben würde.

    Binnen weniger Wochen waren 75.000 US-Soldaten und „zivile Service-Teams“ (CIA-Umerziehungs-Terror) im Land. Die Zivilbevölkerung galt – wegen ihrer Sympathie für ein sozialistisches System – als „feindlich“, so wurde es jedenfalls den US-Soldaten eingehämmert. Die eigentlich „besiegten“ Japaner, die ja die Aggressoren waren, fungierten gemeinsam mit dem „Befreier“ weiterhin als Besatzungsmacht.

    Kim Il Sung, der neue Präsident von Nord-Korea (1948) hatte seit 1932 als Untergrund-Kämpfer gegen die japanische Besatzung gekämpft, er wollte ein vereintes Korea, doch die Teilung des Landes war beschlossene Sache (gegen den Willen der Bevölkerung).

    Die manipulierten „Wahlen“ im Mai 1948 im Süden wurden von fast allen Koreanern boykottiert, da der neue Präsident Rhee eine Schreckensherrschaft einleitete, die im Cheju Massaker deutlich wurde (70.000 „Aufständische“ der Insel von paramilitärischen Regierungs-Truppen im Laufe eines Jahres ermordet).

    Jeder Koreaner, der sich weigerte, Präsident Rhee öffentlich Treue zu schwören, galt als kommunistischer „Verräter“. Die CIA und ihre „ausgebildeten Sicherheitskräfte“ gingen in die Dörfer und terrorisierten alle Dissidenten – tausende wurden inhaftiert, Folter war an der Tagesordnung, Hinrichtungen und Massengräber ebenso. (Dieses „Phoenix Program“ wurde in Vietam perfektioniert und auch später in Lateinamerika … und in Syrien eingesetzt…)

    Das alles wurde als „notwendiges Eingreifen“ gegen die Verbreitung des Kommunismus verkauft, auch um das eigene Gewissen zu beruhigen. Das Recht der Koreaner auf politische und wirtschaftliche Selbstbestimmung war kein Thema.
    Korea (und auch Vietnam) sollte weiterhin als billiger Arbeits- bzw. Rohstoff-Lieferant für Japan dienen, das als Industriezentrum und Vasall der USA aufgebaut wurde (ähnlich wie Deutschland).

    Was ARTE hier erzählt, der Norden habe den Süden plötzlich „überfallen“, ist billige Propaganda.

    Denn zuvor hatte Süd-Korea immer wieder „Zwischenfälle“ provoziert: Sabotageaktionen, Grenzüberschreitungen, paramilitärische Einsätze, usw.

    Was aber völlig „begraben“ wurde, ist die ungeheuerliche Brutalität, mit der die USA diesen Krieg geführt hat:

    Etwa 25% der Zivil-Bevölkerung wurden getötet (das ist eine enorme Zahl). Alle 78 Städte und tausende Dörfer in Nord-Korea wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die Reis-Ernte wurde zerstört, um die Bevölkerung durch Hunger zur „Räson zu bringen“ (Schädlinge ausgesetzt, Bewässerungs-Dämme bombardiert, etc.)

    Es wurden mehr Bomben (600. 000 Tonnen) auf Nord-Korea abgeworfen, als im ganzen Pazifik während des zweiten Weltkriegs. Darunter 20.000 Tonnen Napalm, was einen besonders grausamen Tod bedeutet (Verbrennen bis auf die Knochen) und später in Vietnam noch übertroffen wurde.

    Doch das widerlichste waren „biologische Waffen“, die man auf die Dörfer abwarf: tausende mit tödlichen Krankheitserregern (Cholera, Typhus, Pest) verseuchte Insekten das wurde von zwei internationalen Untersuchungskommissionen bestätigt, die ganz klar von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und Völkermord sprechen.

    Dabei griff man auch auf die geheimen Forschungen der Japaner zurück (die auch Menschenversuche gemacht hatten) und die USA verhinderten, dass diese skrupellosten Wissenschaftler vor ein Kriegsgericht kamen.

    Der Krieg gegen Korea war ekelhaft und schrankenlos. General MacArthur bzw. Le May hätten einen Platz (am Galgen in der ersten Reihe) neben den Nazi-Kriegsverbrechern verdient, denn seine USAF-Piloten berichteten schließlich, dass es „nichts mehr gäbe, was man bombardieren könnte“. Der großflächige Einsatz von Napalm, Feuer- und Splitterbomben hinterließ nur mehr verbrannte Erde, wo einst Siedlungen gewesen waren.

    Air Force General Curtis LeMay im O-ton:

    “We burned down every town in North Korea …. over a period of three years or so we killed – what – 20 percent of the population”.
    „There are NO INNOCENT CIVILIANS: It is their government and you are fighting a people, you are not trying to fight an armed force anymore. So it doesn’t bother me so much to be killing the so-called innocent bystanders..“

    (STELLT DAS MAN IN DEN KONTEXT DER INSZENIERTEN EMPÖRUNG über den „brutalen Diktator“ in SYRIEN …)

    Das Fazit von Bruce Cummings:

    „The Korean conflict would transform the US into a very different country than it had ever been before: one with hundreds of permanent military bases abroad, a large standing army and a permanent national security state at home“

    …the US New World Order was born amid the charred corpses of millions of North Koreans“ (Global Research)

    Wenn uns also heute wieder „ein verrückter Diktator“ in Nord-Korea präsentiert wird, der bis an die Zähne bewaffnet ist und angeblich den Weltfrieden bedroht (durch Raketen-Tests), dann wird es Zeit, die vergessene Geschichte wieder auszugraben:

    „The greatest purveyor of violence: my own government“ (Martin Luther King, 4. April 1967 – gilt bis heute)

    das ist das Land, mit dem Merkel eine innige „Partnerschaft“ pflegt … (da kommt einem das Kotzen)

    How can we ever in the West begin to understand the large scale militarisation of North Korea if the political assessment and judgement takes no account of Korean history?

    • Dein Hinweis auf die Kriegsverbrechen sind richtig und unbenommen, aber mMn passt deine Kritik am Format nicht. MMM soll geopolitische Zusammenhänge fassbar machen und nicht jeden Punkt bis in die Tiefe ausloten, dafür sind andere Formate wie KenFM im Gespräch etc. doch da. Sinn von MMM ist zu erläutern, mit welchem Ziel diese Kriegsverbrechen aus Sicht des Hegemons begangen wurden, und warum kein Interesse besteht, das Land Korea „heilen zu lassen“. Dies wurde mMn (vielleicht etwas sehr knapp) aber dennoch gemacht. Um den Bezug zu Deutschland herzustellen hat mir persönlich beim Thema Korea in diesem MMM z.B. der Hinweis gefehlt, welche fundamentale Bedeutung der Koreakrieg für die deutsche Wirtschaft hatte und das es einer der Hauptfaktoren für die Wirtschaftswunderjahre war. (Zu diesem Thema gab es sogar vor Ewigkeiten mal einen guten Dokufilm bei ARD, als es bei denen noch gute Dokus gab.) Wichtig als Fazit ist jedenfalls, dass wir Deutschen nach dem Krieg immer großen Nutzen aus den Kriegsverbrechen des Imperiums gezogen haben. Wenn wir auf den Schuldigen deuten, sollten wir uns der Finger bewusst sein, die gleichzeitig auf uns selber und unsere Kriegsindustrie zeigen.

    • http://johnpilger.com/articles/good-and-bad-war-and-the-struggle-of-memory-against-forgetting

      Good‘ and ‚bad‘ war – and the struggle of memory against forgetting
      12 February 2014

      Fifty years ago, E.P. Thompson’s ‚The Making of the English Working Class‘ rescued the study of history from the powerful. Kings and queens, landowners, industrialists, politicians and imperialists had owned much of the public memory. In 1980, Howard Zinn’s ‚A People’s History of the United States‘ also demonstrated that the freedoms and rights we enjoy precariously – free expression, free association, the jury system, the rights of minorities – were the achievements of ordinary people, not the gift of elites.

      Historians, like journalists, play their most honourable role when they myth-bust. Eduardo Galeano’s ‚The Open Veins of Latin America‘ (1971) achieved this for the people of a continent whose historical memory was colonised and mutated by the dominance of the United States.

      The „good“ world war of 1939-45 provides a bottomless ethical bath in which the west’s „peacetime“ conquests are cleansed. De-mystifying historical investigation stands in the way. Richard Overy’s ‚1939: the countdown to war‘ (2009) is a devastating explanation of why that cataclysm was not inevitable.

      We need such smokescreen-clearing now more than ever. The powerful would like us to believe that the likes of Thompson, Zinn and Galeano are no longer necessary: that we live, as Time magazine put it, „in an eternal present“, in which reflection is limited to Facebook and historical narrative is the preserve of Hollywood. This is a confidence trick. In ‚Nineteen Eighty-Four‘, George Orwell wrote: „Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.“

      The people of Korea understand this well. The slaughter on their peninsula following the second world war is known as the „forgotten war“, whose significance for all humanity has long been suppressed in military histories of cold war good versus evil.

      I have just read ‚The Korean War: A History by Bruce Cumings‘ (2010), professor of history at the University of Chicago. I first saw Cumings interviewed in Regis Tremblay’s extraordinary film, ‚The Ghosts of Jeju‘, which documents the uprising of the people of the southern Korean island of Jeju in 1948 and the campaign of the present-day islanders to stop the building of a base with American missiles aimed provocatively at China.

      Like most Koreans, the farmers and fishing families protested the senseless division of their nation between north and south in 1945 – a line drawn along the 38th Parallel by an American official, Dean Rusk, who had „consulted a map around midnight on the day after we obliterated Nagasaki with an atomic bomb,“ wrote Cumings. The myth of a „good“ Korea (the south) and a „bad“ Korea (the north) was invented.

      In fact, Korea, north and south, has a remarkable people’s history of resistance to feudalism and foreign occupation, notably Japan’s in the 20th century. When the Americans defeated Japan in 1945, they occupied Korea and often branded those who had resisted the Japanese as „commies“. On Jeju island, as many as 60,000 people were massacred by militias supported, directed and, in some cases, commanded by American officers.

      This and other unreported atrocities were a „forgotten“ prelude to the Korean War (1950-53) in which more people were killed than Japanese died during all of world war two. Cumings‘ gives an astonishing tally of the degree of destruction of the cities of the north is astonishing: Pyongyang 75 per cent, Sariwon 95 per cent, Sinanju 100 per cent. Great dams in the north were bombed in order to unleash internal tsunamis. „Anti-personnel“ weapons, such as Napalm, were tested on civilians. Cumings‘ superb investigation helps us understand why today’s North Korea seems so strange: an anachronism sustained by an enduring mentality of siege.

      „The unhindered machinery of incendiary bombing was visited on the North for three years,“ he wrote, „yielding a wasteland and a surviving mole people who had learned to love the shelter of caves, mountains, tunnels and redoubts, a subterranean world that became the basis for reconstructing a country and a memento for building a fierce hatred through the ranks of the population. Their truth is not cold, antiquarian, ineffectual knowledge.“ Cumings quotes Virginia Wolf on how the trauma of this kind of war „confers memory.“

      The guerrilla leader Kim Il Sung had begun fighting the Japanese militarists in 1932. Every characteristic attached to the regime he founded – „communist, rogue state, evil enemy“ – derives from a ruthless, brutal, heroic resistance: first to Japan, then the United States, which threatened to nuke the rubble its bombers had left. Cumings exposes as propaganda the notion that Kim Il Sung, leader of the „bad“ Korea, was a stooge of Moscow. In contrast, the regime that Washington invented in the south, the „good“ Korea, was run largely by those who had collaborated with Japan and America.

      The Korean War has an unrecognised distinction. It was in the smouldering ruins of the peninsula that the US turned itself into what Cumings calls „an archipelago of empire“. When the Soviet Union collapsed in the 1990s, it was as if the whole planet was declared American – or else.

      But there is China now. The base currently being built on Cheju island will face the Chinese metropolis of Shanghai, less than 300 miles away, and the industrial heartland of the only country whose economic power is likely to surpass that of the US. „China,“ says President Obama in a leaked briefing paper, „is our fast emerging strategic threat.“ By 2020, almost two thirds of all US naval forces in the world will be transferred to the Asia-Pacific region. In an arc extending from Australia to Japan and beyond, China will be ringed by US missiles and nuclear-weapons armed aircraft. Will this threat to all of us be „forgotten“, too?

      This article first appeared in the New Statesman, UK
      Follow John Pilger on twitter @johnpilger

    • Danke Tony Hill!
      Dieser Hinweis auf diesen Text von John Pilger war, ist und bleibt wichtig.
      Nicht nur was die Geschichte des Koreakrieges betrifft, sondern besonders auch allgemeiner dieser deshalb im folgenden noch einmal hervorgehobene Abschnitt, dessen Essenz sein letzter Satz unnachahmlich zum Ausdruck bringt und den wir uns immer wieder so oft ins Gedächtnis rufen sollten, nicht bis wir ihn auswendig können, sondern bis wir ihm gemäß handeln – gerade weil das heutzutage schwerer zu sein scheint als früher, weil wir positivistisch gegenwarts- und augenblicksversessen („carpe diem!“) uns doch einreden lassen, dass wir schließlich nur einmal leben und deshalb uns die Vergangenheit aus dem Kopf schlagen, begraben und zu den Akten legen sollten: „Positiv denken! Die Welt ist doch so schön!“ Dagegen:

      We need such smokescreen-clearing now more than ever. The powerful would like us to believe that the likes of Thompson, Zinn and Galeano are no longer necessary: that we live, as Time magazine put it, „in an eternal present“, in which reflection is limited to Facebook and historical narrative is the preserve of Hollywood. This is a confidence trick. In ‚Nineteen Eighty-Four‘, George Orwell wrote: „Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.“

      Allerdings: Haben Thompson, Zinn und Galeano die Vergangenheit kontrolliert? Das gängige Geschichtsbild gegen den Strich zu bürsten, ist noch keine Kontrolle. Leider!

    • @ teddiefiedel

      Der TIME-Schreiberling weiß was er sagt, denn er ist Mitproduzent dieser „Eternal Present“-Scheinwelt, die so viel „ungelebtes Leben“ (Erich Fromm) in der Gegenwart zur Folge hat. Carpe diem ist die Religion für den homo faber und homo oconomicus.
      Thompson, Zinn und Galeano haben die Vergangenheit nicht kontrolliert. Im Wort „kontrolliert“ liegt, denke ich, schon das Problem. Sie haben die Vergangenheit demokratisiert! Aus meiner Sicht ist das ihr Verdienst. Es kann nicht um Kontrolle gehen. Ich halte es wie Paul Feyerabend:
      „Schließlich ist die Annahme oder Ablehnung wissenschaftlicher Tatsachen und Prinzipien völlig vom demokratischen Prozeß der öffentlichen Informationsaufnahme und Abstimmung getrennt. Man akzeptiert Gesetze und Tatsachen, man lehrt sie in den Schulen, man gründet entscheidende politische Beschlüsse auf sie, aber ohne sie einem Votum unterworfen zu haben. Konkrete Vorschläge werden gelegentlich diskutiert, und man stimmt über sie ab, aber in den Prozeß der Erzeugung allgemeiner Theorien und grundlegender Tatsachen mischt man sich nicht ein. Die moderne Gesellschaft ist eine ‚kopernikanische‘ Gesellschaft nicht darum, weil der Kopernikanismus zur Abstimmung vorgelegt und mit Stimmenmehrheit akzeptiert wurde, sondern weil die ‚Wissenschaftler‘ Kopernikaner sind, und weil man ihr Urteil in Fragen des Weltenbaus heute ebenso kritiklos annimmt wie früher das Urteil von Bischöfen und Kardinälen…Eine Demokratie ist eine Versammlung reifer Menschen und nicht eine Versammlung von Schafen, geleitet von einer kleinen Gruppe von Besserwissern. Reife fällt nicht vom Himmel, Reife muß erworben werden. Sie wird erworben durch Übernahme und Ausübung der Verantwortlichkeit für alle wichtigen Ereignisse und Entscheidungen im Staatswesen. Reife ist wichtiger als Spezialwissen, denn sie entscheidet über die Anwendung und die Tragweite solchen Wissens. Ein Wissenschaftler nimmt natürlich an, daß nichts besser ist als die Wissenschaft. Die Bürger einer Demokratie können bei einem solchen frommen Glauben nicht stehen bleiben. Die Teilnahme von Laien an grundlegenden Beschlüssen ist daher selbst dann geboten, wenn sie die Erfolgsrate dieser Beschlüsse herabsetzt….daß jeder Laie sich durch Studium in wenigen Wochen die zum Verständnis und zur Kritik einer bestimmten wissenschaftlichen Aussage nötigen Kenntnisse aneignen kann.“ Paul Feyerabend, Wider den Methodenzwang.
      Hier zeigt sich übrigens die intolerante Seite des Liberalismus, die kaum bemerkt wird:
      „…Der Despotismus ist für die Barbaren die legitime Regierungsmethode, vorausgesetzt, der Zweck ist die Verbesserung ihres Zustandes. Freiheit als Prinzip wird erst dann anwendbar, wenn die Menschheit der Verbesserung mit Hilfe freier und gleicher Diskussion fähig geworden ist..“ Mill, On Liberty.

    • Tony Hill
      Ja, das stimmt. Im Wort „kontrolliert“ liegt das Problem. Deshalb muß ich das „Leider“ am Ende wieder zurückziehen. Ich habe wohl Orwells Satz falsch interpretiert: „Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.“ Als ob es darum gehen könne, welche Macht auch immer Kontrolle gewinnen zu lassen. Denn damit schleicht sich fast notwendigerweise die Manipulation der Geschichte, der Vergangenheit, der Gegenwart wie der Zukunft in undemokratischer Weise ein. Dagegen ist es keine Manipulation, der Geschichtsschreibung der Sieger die der Opfer entgegen zu setzen. Mit „demokratisieren“ bin ich in diesem Zusammenhang auch nicht ganz glücklich. Jedenfalls sollte in keinem Fall über die Auslegung der Geschichte abgestimmt werden. Vielleicht müssen wir hier wieder zu John Pilger zurückkehren, wenn er vom „struggle of memory against forgetting“ oder von „smokescreen-clearing“ spricht. Das hatte ich allzu übereifrig mit Orwells Begriff der Kontrolle in Zusammenhang gebracht, dem es in Wahrheit nur in rein negativer Absicht darum gegangen sein kann, in der Kontrolle auf das entmündigende, totalisierende Potential darin aufmerksam zu machen. Das findet sich wieder in Pilgers: „Historians, like journalists, play their most honourable role when they myth-bust. Eduardo Galeano’s ‚The Open Veins of Latin America‘ (1971) achieved this for the people of a continent whose historical memory was colonised and mutated by the dominance of the United States.“ Ob allerdings das historische Bewußtsein der Völker Lateinamerikas durch Galeanos Buch nun endgültig dekolonialisiert wurde, darf bezweifelt werden angesichts des neokolonialen Rollbacks, wie es sich etwa in Brasilien etc.
      im Moment zeigt. Einiges hat sich geändert, aber noch lange nicht so viel, dass man sagen könnte, von nun an geht es endlich voran.
      Paul Feyerabends Zitat weist sehr zu recht darauf hin, dass Wissenschaft heute oft als Religionsersatz funktioniert. Dass Opium nicht die einzige betäubende oder euphorisierende Droge „in town“ ist, sondern je nach Bedarf der Herrschenden leicht ihre schein- oder desorientierende Form wechseln kann.

      „Eine Demokratie ist eine Versammlung reifer Menschen und nicht eine Versammlung von Schafen, geleitet von einer kleinen Gruppe von Besserwissern. Reife fällt nicht vom Himmel, Reife muß erworben werden. Sie wird erworben durch Übernahme und Ausübung der Verantwortlichkeit für alle wichtigen Ereignisse und Entscheidungen im Staatswesen. Reife ist wichtiger als Spezialwissen, denn sie entscheidet über die Anwendung und die Tragweite solchen Wissens. Ein Wissenschaftler nimmt natürlich an, daß nichts besser ist als die Wissenschaft. Die Bürger einer Demokratie können bei einem solchen frommen Glauben nicht stehen bleiben. Die Teilnahme von Laien an grundlegenden Beschlüssen ist daher selbst dann geboten, wenn sie die Erfolgsrate dieser Beschlüsse herabsetzt….daß jeder Laie sich durch Studium in wenigen Wochen die zum Verständnis und zur Kritik einer bestimmten wissenschaftlichen Aussage nötigen Kenntnisse aneignen kann.“

      Wenn es nach dem erste Satz geht, leben wir noch keinesfalls in einer Demokratie, weil es an „reifen“ Menschen mangelt. Sinnigerweise macht er deutlich, dass nicht nur die „Schafe“ unreif sind, sondern auch die „Besserwisser“, etwa die Wissenschaftler, wenn sie in ihrem „frommen Glauben“ „natürlich“ annehmen, „daß nichts besser ist als die Wissenschaft“, deren aubaldoverte Ergebnisse dem perplexen Laien einschüchternd vor die Füße gekotzt werden. „Friß oder stirb!“ Wenn er als Einzelner denn überhaupt noch der Anrede für wert befunden wird.
      „Daß jeder Laie sich durch Studium in wenigen Wochen die zum Verständnis und zur Kritik einer bestimmten wissenschaftlichen Aussage nötigen Kenntnisse aneignen kann“, halte ich für sehr optimistisch, beinah utopistisch gedacht. Bei der Menge der sich als wissenschaftlich präsentierenden Entscheidungen, wäre jedes Jahr für jeden Laien wohl ein Ganzjahresurlaub zu beantragen. Nicht einmal unsere für derartige Ansinnen freigestellten gewählten Volksvertreter sind heute in der Lage, mehrere hunter Seiten umfassenden Materials durch zu lesen, geschweige denn zu verstehen. „Stimm so ab, wie unsere Experten es empfehlen oder…!“ Aber oft gilt es ja nicht nur beurteilen zu können, ob das präsentierte Elaborat auch in sich stimmig ist, sondern auch in Erwägung zu ziehen, welche nicht passenden Ergebnisse in die Tonne gekloppt wurden. Wie wird wissenschaftliche Forschung heute denn überhaupt initiert und in Gang gesetzt. Die Gelder dafür kommen von den großen Konzernen, die schon wissen, was dabei rauskommen soll. Und wenn das Ergebnis nicht passt, werden die Forschungsreihen solange gedreht und gewendet, bis es passt. Und den einzelnen, nur der Wahrheit verpflichteten Wissenschaftler gibt es doch kaum noch. Es werden spezialisierte Teams gegründet, die sich gegenseitig kontrollieren und in den Sitzungen verborgen Alarm schlagen, wenn sich andeutet, dass die Richtung nicht stimmt. Und so weiter. Unmengen Verstand wird aufgeboten, um der Unvernunft zur Herrschaft zu verhelfen.
      Mit „Reife“ ist die richtige Richtung angedeutet. Die ist an Vernunft gebunden, die allein die exzessive Verstandesflut in die Schranken weisen könnte, wenn man sie ließe und förderte.

  11. frage off topic an das kenfm team: unter der telefonnummer im impressum geht nie jemand ran, ebenso post adresse: NUR EIN BRIEFKASTEN vorhanden. ebenso nie eine antwort auf die email adresse im impressum. für mich ist das für ein MEDIUM welches angibt transparent zu sein, ein wenig dubios. kann mich vielleicht jemand aufklären?

    p.s.. spenden werden erbeten aber man selbst versteckt sich… was ist das für ein konzept???

    • Das sehe ich genauso. Habe ich auch schon mehr als einmal bemängelt.
      Ich könnte ja verstehen, dass nicht auf alles und jeden jederzeit eingegangen werden kann,
      aber einfach wortlos abzublocken bzw. gar keine Kontaktmöglichkeit anzubieten,
      finde ich auch einigermaßen befremdlich.
      Wie übrigens auch die evidente Tatsache, dass kaum jeweils einmal – oder kennt einer ein Gegenbeispiel? –
      irgendein Verfasser eines Textes oder Beitrags sich dazu herabläßt, auf einen Kommentar einzugehen.
      Dazu könnte meinetwegen auch der Vorwurf gehören, dass die Kommentare sich vom Gegenstand allzu weit
      entfernt haben – wie im Gegensatz dazu ein Lob dafür, dass Zusammenhänge hergestellt wurden, die vor dem
      Kommentar erst aufgezeigt wurden.
      In dieser Hinsicht doch eher enttäuschend.

    • Korrektur:
      – wie im Gegensatz dazu ein Lob dafür, dass Zusammenhänge hergestellt wurden, die vor dem
      Kommentar noch verborgen geblieben sind.

    • Die Kritik finde ich auch sehr berechtigt.
      Der einzige, der immer wieder auf Kommentare eingeht und sich konstruktiv mit den Inhalten auseinandersetzt, ist aus meiner Sicht Bernhard Trautvetter. Die anderen Verfasser hüllen sich lieber in Schweigen.

    • dass die autoren nicht auf postings antworten würde ich ja einsehen (zeitmangel etc) zumal die community hier eh fast nur aus leuten besteht, die sich die antworten auf fragen auch gegenseitig beantworten können. was mich stört, ist die verschleierung der kontaktmöglichkeit. wenn ich ein portal wie ken jebsen betreiben würde mit soviel zuspruch und anerkennung, wäre es mir peinlich, wenn ich mich verstecken müsste. ich kenn mich ja rechtlich nicht so aus ob das in ordnung ist, jedenfalls ist es bedenklich, wenn alle daten im impressum tote kontakte sind.

    • Dieser Kritik muss ich mich leider komplett anschließen und noch etwas hinzufügen: Es werden hier kreativ argumentierende und gut informierte user gesperrt und man kann sich überhaupt nicht erklären, warum.

  12. Einmal monatlich als Rhythmus macht für mich keinen Sinn für dieses Format. Wir, die es interessiert, haben die Themen, die schon einen Monat her sind, schon x mal rauf und runter analysiert und diskutiert. Leute, die es weniger interessiert, haben das schon wieder vergessen.

    Wieso nicht einmal wöchentlich oder maximal alle 2 Wochen und dafür wesentlich kürzer? Kann man dann ja auch mal ausfallen lassen, wenn man’s zeitlich nicht hinbekommt – macht ja nichts.

  13. Dank an KenFM für diesen wieder sehr sauberen und gelungenen Beitrag!
    Ein kleiner Nachtrag zur Agent Orange-Thematik, der mir gefehlt hat und in das Thema „Wir sind die Giftverspritzer“ gut gepasst hätte, ist der Hinweis, dass unser Vorzeige- und Präsident „der Herzen“ Richard v. Weizsäcker selbst knietief im Agent Orange-Geschäft verstrickt war.
    So half er seinerzeit auch den Amerikanern, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Chemiekonzerns Boehringer Ingelheim, durch Lieferungen von 720t Trichlorphenolatlauge einen Engpass in der Herstellung von „Agent Orange“ zu überwinden. Die amerikanischen Hersteller ‚Dow Chemicals‘ und ‚Mobay‘ (ein Zusammenschluss von Monsanto und Bayer AG) konnten die Nachfrage der Militärs an Agent Orange nur durch Zukäufe von Zwischenprodukten bei Boehringer (Deutschland) und Spolana (Tschechoslowakei) befriedigen. Dies ließ man sich dann auch gleich erhöht bezahlen. Alles juristisch sauber – versteht sich! Z.B. nachlesbar bei Karlheinz Deschner, der sich ebenfalls ganz generell um die Aufarbeitung der „Kriminalgeschichte des Westens“ verdient gemacht hat.

  14. Hallo Ken
    Eine Anmerkung von meiner Seite zu Korea: Bitte übernehmt nicht einfach ungeprüft irgendwelche Meldungen und stellt sie in den Raum: Nach meiner Kenntnis gab es keine Evakuierung von Militärs oder Diplomaten aus Korea – bitte pruefe solche Meldungen bevor Du sie einfach so unkommentiert als Schnipsel stehen lässt – oder stelle sie in den Kontext der Propaganda, die leider von beiden Seiten betrieben wird.

    Viele Grüße
    Guenther

  15. So sehr ich auf einen „Draht“ zwischen Putin und Trump hoffe zugunsten einer friedlichen US-Russland Beziehung und damit zum Weltfrieden, so tönt für mich die Aussage, dass der „Umstand, dass dank der guten russischen Flugabwehr, die keinen einzigen Jet nach Syrien lassen würde, darauf hindeutet, dass der Luftschlag gegen Syrien mit 59 Tomawhaks nur dank einer geheimen Absprache zwischen Trump und Putin möglich gewesen sein sollte“, aus der Luft gegriffen.
    Man kann doch nicht einfach solche Behauptungen in die Welt setzten, ohne sie durch auch nur irgendwelche Quellen oder zumindest Zitate von Experten zu untermauern.
    So, wie wohl die meisten 🙂 von uns, dürfte Herr Jebsen ebenfalls kein Militärexperte und dies zu beurteilen für ihn als Laien extrem schwierig sein. Tomawhak sind eben Marschflugkörper und keine Jets. Sie sind viel kleiner als Jets und Raketen haben oft sehr viel höhere Geschwindigkeiten.
    Theoretisch könnte es hunderte von Gründen geben, dass der Luftangriff gelungen ist, nicht nur dieser eine.
    Wenn man anders vorgeht, sind wir genau da, wo der Mainstream ist….
    Auch finde ich, dass der Vergleich Trump-Kennedy hinkt. Dass sich Trump „mit dem militärisch-industriellen Komplex anlegt“ habe ich bisher nicht bemerkt und kann man wohl nicht sagen von einem, der gelobt hat, die Rüstungsausgaben extrem zu erhöhen und „to make the army as great as it has never been“.
    Tut mir leid aber der erste Teil von MMM fand ich extrem schwarz-weiss und viel zu simplizistisch.

    • Bin auch kein Experte, meine aber mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass in Syrien Luftabwehrsysteme installiert seien, mit Abfangraketen, die um den Faktor 10 schneller als Tomahawks sind. Die sind ein schon betagtes System. Das waren Militärexperten, die festgestellt haben, dass die Russen diese Tomahawks hätten abfangen können. 59 wurden abgeschossen und nur 23 fanden ins Ziel (hier war Herr Jebsen ungenau). Was mit den andern 36 los war ist unbekannt. Wurden sie abgefangen, funktionierten sie schlecht, hat das elektronische Störsystem der Russen funktioniert? Wissen wir nicht. Aber die Russen wurden vor dem Angriff informiert, und die haben die Syrer informiert, deshalb war der Schaden auch so gering, dass am nächsten Tag schon wieder syrische Flugzeuge von dort starteten. Es scheint, ebenso wie der Abwurf der MOAB in ein afghanisches Tal, eher ein symbolischer Akt gewesen zu sein, als ein wichtiger Militärschlag.

      Warum hinkt der Kennedy-Vergleich? Es hat noch nie so eine hasserfüllte Kampagne des gesamten Establishments gegeben wie die gegen Trump. Bis zu Mordüberlegungen in deutschen Redaktionsstuben. Das hat einen Grund. Selbst viele Friedensbewegte hierzulande, die sonst nicht alles glauben was vom Mainstream kommt, waren in ihrer Sicht auf Trump davon beeinflusst. Sie zählten die Generäle im Kabinett und verknüpften „Make America great again“ mit der bisherigen Weltbeherrschungs-Politik der letzen dreißig Jahre. Sie übersahen aber was er immer wieder im Wahlkampf wiederholt hat: weg von den Regimechanges, Ausgleich mit Russland, gegenseitig Interessen anerkennen und: den Sumpf austrocknen, d.h. den tiefen Staat und den CIA zurückstutzen, die vornehmlich die Destabilisierungen und Farbrevolutionen durchführten, die den IS ausrüsteten und führten.

      Darauf hofften hierzulande diejenigen, die beim etwas vorschnellen Trump-Bashing nicht mitmachen wollten. Der Kampf in den USA im Hintergrund ist noch nicht entschieden, obwohl wir immer wieder verzweifelt resignieren: Jetzt haben sie ihn rübergezogen, jetzt ist er umgefallen. In diesem Klima ist sogar ein Mord wie bei Kennedy möglich.

      Insofern kann man die beiden Luftschläge auch als Zeichen interpretieren, dass die Handlung nun wieder vom Militär und nicht dem CIA ausgeht. Das nicht mehr im Geheimen gewühlt, sondern offen mit den Russen verhandelt wird. Alleine das Geschrei deswegen und dass man wieder die Karte Impeachment wegen Hochverrats zieht, zeigt, dass Trump den Neocons nicht als einer der ihren gesehen wird, sondern einer der ihren Zielen diametral gegenüber steht.

    • Bernhard Meyer
      Ohne den Mainstream auch nur im geringsten in Schutz nehmen zu wollen, ist der Umstand, dass Trump bei vielen nicht gerade Sympathie erweckt genauso nachvollziehbar, wie jeder faschistoide Politiker (und dass er ein solcher ist, ist für mich klar wie die Sonne) bei vielen auf Abwehr stösst.

      Man kann doch nicht einfach, nur weil jemand vom Mainstream gehasst wird, den Umkehrschluss ziehen, dass er jetzt zum Wohle der Menschheit handeln wird und ihn indirekt immer loben, ungeachtet von krassen „Begleiterscheineungen“, die ihn prägen.

      Und so ähnlich lese ich das zwischen den Zeilen in vielen Beiträgen von Ken.
      Wenn man sich natürlich über Trumps bekannte rassistische Aussagen nicht stört, müssen wir nicht weiter diskutieren. Ich bin bis anhin aber immer davon ausgegangen und hoffe insbrünstig, dass diese Platform fern von solchen Tendenzen ist.
      Hier mache ich auch den Link zum sehr unpassenden Kennedy-Vergleich.
      Kennedy und Trump sind schon vom Typ und von ihren Weltanschauungen her grundverschieden, weshalb der Vergleich schon deswegen fehl am Platz ist.
      Während man bei Kennedy viel echten Idealismus spürte (gerade auch in der in MMM eingespielten Rede) und ein echtes Bedürfnis für Menschenrechte und Gerechtigkeit einzustehen, ist dies bei Trump nicht nur total abwesend, sondern auch ins Gegenteil verkehrt. Trump hat in seinen Ansprachen unzählige Müsterchen von menschenverachtenden Ansichten geliefert und diese sind nicht einfach durch den Mainstream übermittelte „Fakts“, sondern direkt nachsehbar in den Wahlreden.
      Trumps Ziele sind schon fast pervers anmutende Selbstverherrlichung und Machtstreben, etwas wovon Kennedy weit entfernt war.
      Das immer erwähnte Establishment ist auch keine homogene Masse, wie es oft zum Ausdruck gebracht wird. Ich sehe es eher so, dass Trump schon nur wegen seiner Art (bekannterweise auch gegenüber Frauen) bei vielen im Establishment sauer aufstösst, was deren „Hasskampagne“ erklärt.

      Kennedy hatte mit seiner Weigerung mit der Schweinebuchtinvasion, dem militärisch-industriellen Komplex eine klare Absage erteilt. Trump’s Versprechen hingegen, die US-Army auf neuen Hochglanz aufzurüsten und sein aus vielen Generälen und anderen militärischen Hardlinern, wie Mad Dog Mathis bestehendes Kabinett, ist für mich das klarste Signal, dass Trump dick im militärisch-ind. Komplex einverleibt ist. Das pfeifen nun wirklich die Spatzen von den Dächern…

  16. Lieber Herr Jebsen,

    nur ein Buch vorstellen ist doch nicht schlimm. Aber nachdem ich einer Empfehlung von Ihnen, die Sie schon zweimal gemacht haben, gefolgt bin und das Buch eben fertig gelesen habe, möchte ich Ihnen Folgendes vorschlagen: Schließen Sie doch JEDE Sendung, wie schon vor über 2000 Jahren ein römischer Senator: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass man Daniela Dahns Buch „Wir sind der Staat“ gelesen haben muss.“

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Meyer

  17. Der Mateschitz ist in seiner Kritik bezüglich der Massenzuwanderung nicht beschränkt .
    Es ist in der überwiegenden Zahl der Zuwanderer kein Asylgrund gegeben und die Massenzuwanderung ein gut vorbereitetes politisches Projekt , das offensichtlich gegen den Willen der Völker in Europa durchgesetzt wird und aus diesem Grund unter falschem Vorwand „arme Flüchtlinge“, bzw eigene Schuld(Krieg) verkauft wird.

    Kennedy wurde nicht von Oswald ermordt , das ist so gut wie sicher , dass der „militärisch industrielle Komplex“ hinter der Ermordung steht , ist durchaus eine Möglichkeit , Kennedys Kritik richtete sich aber auch vehement gegen manipulative Medien als auch gegen die Finanzindustie , auch hier wäre ein Mordmotiv.

  18. Ja – Ken, die Büchse der Pandora ist scharf! Davon bin ich auch überzeugt, – und die Angelegenheit ist wirklich todernst!
    Ich bin hier momentan wirklich nur auf der Durchreise und mache so etwas wie Galaxien-Hopping
    Was mich momentan wahnsinnig macht, – ist „Euer“ Framing!
    Ihr habt ein total beschissenes „Timing“

    Auf deinem Portal sind viele wirklich gute Beiträge von Daniele Ganser, – unter anderem über „Framing“, – und jedes mal läuft da bei mir ein Frame auf deinem Portal ab!
    Ich meine dass wirklich ernst, – Deine Arbeit -Klasse, – und all die derer die das unterstützen und die da mitarbeiten und mithelfen, – Es ist wirklich wichtig und super! – Ihr macht Euch da wirklich viel Gedanken– und ich Denke dass da viele Mitarbeiten die es wirklich gut und ernst meinen!
    Aber habt ihr Euch mal über „den Frame“ Gedanken gemacht, – den Ihr jedes mal öffnet wenn ihr den Begriff „Friedensbewegung“ als Portal benutzt, – und in diesem Zusammenhang den Begriff „Christen“ benutzt und als Unterstützer der Friedensbewegung das „Christentum“ anführt und die gute Zusammenarbeit mit den „christlichen Kirchen“ lobt?
    Was öffnet Ihr da für ein Portal und welchen Frame benutzt Ihr?

    Ken, – Du widersprichst selbst der Behauptung: „Christen sind die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft“, – und weist darauf hin wie viele Menschen nur allein durch Drohnen in Afghanistan zu Tode kamen, – und das dies zumeist Moslems waren! – Ich werte dies als ersten Schritt einer Erkenntnis!
    Nun müsste der zweite Schritt folgen, – dass Du erkennst das das Christentum im Laufe der Geschichte nicht die meistverfolgte Religionsgemeinschaft war, ist und sein wird, – sondern als Christentum der westlichen Hemisphäre die römische Religionsgemeinschaft ist, – die als westliches Wertebündnis meistens Andersgläubige bedrohte, provozierte, drangsalierte, angriff und verfolgte, – ja ausmerzte und Flüchtende manchmal wohltätig assimilierte, – um den Schein von Heiligkeit zu wahren! –
    Dieses römische Christentum erhebt arroganter weise seit zwei Jahrtausenden den Herrschaftsanspruch auf die Welt, – behauptet die „allein selig machende Kirche Jesu Christi“ zu sein, – und lässt durch die Priester dieser allein seligmachenden Kirche die Waffen segnen, – mit denen Sie dann die Friedenschaffenden Operationen gegen Andersgläubige durchführt! – Ob das im Sinne dessen ist auf den sich diese scheinheilige Religion beruft und dessen Namen Sie missbraucht?

    Und wenn Du Ken, die Worte von Papst Franziskus – Extremismus ist Nächstenliebe – echt stark findest, – dann weiß ich nicht ob dein Portal das Richtige ist oder Du ein „falsches“ Bewusstsein der Geschichte hast! Durch das römische Christentum kamen im Laufe der Geschichte mehr Menschen ums Leben als durch irgendeine andere Religion!

    Der Mitleidserregende Frame zieht bei mir nicht! Mir kommt da höchstens das kotzen!
    Und dass die Friedensbewegung immer noch hofft, – dass sich die Kirchen wieder mehr in dieser Bewegung engagieren, bzw. sich dies wünschen, zeigt nur dass die Christen in der Friedensbewegung überhaupt nichts begriffen haben und sich die Friedensbewegung endlich mal von den Kirchen trennen sollte! Denn solange in der Bundesrepublik Deutschland Kirche (Religion) und Staat (System) nicht von einander getrennt sind und sich gegenseitig subventionieren, – solange wird es auch keine funktionierende Friedensbewegung geben!
    Und solange sich das Christentum als die alleinseligmachende Religion versteht und meint mit ihrem Missionseifer des westlichen Verteidigungsbündnis die Interessen des Christentums verteidigen zu müssen, damit die christliche Botschaft bis in den letzten Winkel der Erde gebracht wurde, solange wird es keinen Frieden auf der Welt geben.
    Das witzige an der ganzen Angelegenheit ist, das die Interessen, Lehren und Botschaften des Jesus aus Nazareth überhaupt nicht mit den Interessen des Christentums übereinstimmen!

    Lieber Ken – Lese Dir wirklich mal die Apostelgeschichte durch! – Du wirst 1. weder in der Apostelgeschichte noch im ganzen Neuen Testament auch nur eine einzige Stelle finden wo sich die an Jesus Gläubigen selbst als Jünger „Christen“ nannten. Wetten das???
    Du wirst 2. Feststellen dass die Jünger erst wesentlich später in Antiochia zuerst „Christen“ genannt wurden. Die Betonung liegt hier auf „wesentlich später“ und auf „genannt wurden“(Apg. 11,26+27)! – Folglich können Sie vorher in Jerusalem keine „Christen“ gewesen sein!
    Und wenn Du dir 3. die Apostelgeschichte durchliest, – wirst Du feststellen das sich die Jünger Jesu am Anfang, – als sich die Bewegung in Jerusalem nach der „Himmelfahrt“ formierten (Apg. 6,1-7), – noch als Hebräer verstanden. Denn dort führten Juden griechischer Herkunft als Hellenisten Klage gegen die Hebräer, – weil ihre Witwen und Waisen angeblich bei den täglichen Mahlzeiten nicht berücksichtigt wurden. –
    Darauf reagierten die Jünger, also die Hebräer, gegen die Klage geführt wurde! –
    Weil diese Klage unter den Gläubigen der Gemeinschaft für Unruhe sorgte, –bestimmten die Jünger sehr zum Verdruss der Kläger den Stephanus, – der sich dieses Problems als ein Gottesfürchtiger Mensch annahm.
    Ein intelligenter Mensch würde sich jetzt fragen: „Welche Menschen waren denn nun die Gottesfürchtigen, – Die Juden, oder die Hebräer; die Christen, oder die Jünger?“ – Ein Hinweis:
    Wenn Du die Geschichte weiterließt, – wirst Du feststellen das dieser Stephanus von Juden durch falsche Zeugen bei den Römern denunziert und bezichtigt wurde, – das Volk aufzuwiegeln und einen Volksaufstand herauf zu beschwören, – dessen er dann angeklagt und unter der Aufsicht eines Römers namens Saulus von den Juden gesteinigt wurde.

    Die Behauptung der römisch-katholischen Lehre, – hier wäre ein Christ gesteinigt worden, – ist eine Lüge! Er kann gar kein Christ gewesen sein, – weil die Jünger erst später so genannt wurden!
    Und die Behauptung der römisch katholischen Lehre, – das Petrus von Jesus in Jerusalem selbst die Aufgabe bekommen hat eine christliche Kirche zu gründen und diese zu führen habe und der Papst sein Nachfolger auf dem Heiligen Stuhl Petri der Stellvertreter Christi auf Erden sei, – ist genauso eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung und Lüge, die sich aufgrund der Apostelgeschichte und des Neuen Testaments überhaupt nicht bestätigen lässt!
    Denn wenn die Jünger erst später „Christen“ genannt wurden, – dann kann Jesus Petrus gar nicht den Auftrag gegeben haben stellvertretend für ihn eine christliche Kirche zu führen!
    Stephanus war ein gottesfürchtiger Mann und deshalb ein Hebräer (Jona 1,9), so wie es auch Abraham war, der ebenso auf Gott vertraute und mit Ehrfurcht fürchtete. –
    Und die an Jesus Christus Gläubigen wurden verfolgt weil Sie diesen Götzenkult um den Kaiser und die Götzen nicht mitmachten, – da Sie Gott mehr fürchteten als den Kaiser!
    Und die Juden denunzierten die an Jesus Christus Gläubigen bei den Römern, und bezichtigten Sie das Volk aufzuwiegeln.
    Doch wenn Du die Apostelgeschichte genau ließt, wirst Du feststellen das es die Juden waren die das Volk aufwiegelten und jedes mal einen Aufstand verursachten, – den sie den Jüngern in die Schuhe schoben!
    Die Jünger wurden erst in Antiochia „Christen“ genannt, – und wenn Sie sich selbst so genannt hätten, – dann hätte Paulus den letzten Brief an die „Christen“ gerichtet, – das tat er aber nicht! Er richtete den Brief an die Hebräer, und schrieb den Hebräerbrief!

    Die Nachkommen Jakobs wären gerne Hebräer und tun so als ob sie Gottesfürchtig wären, – doch sind Sie genauso religiöse und gottesfürchtige Betrüger wie die Christen und anderen Anhänger anderer Religionen; – Das Motto: –Tricksen, tarnen, täuschen: Dem Gegenüber scheinheilige Frömmigkeit vortäuschen, – dann die eigenen Vergehen durch Schönfärberei tarnen und anschließend bei der Vertuschung tricksen – diese Heuchelei und Scheinheiligkeit hat Jesus Christus schon angekotzt! Es gibt für dieses Phänomen sogar einen wissenschaftlichen Begriff: „Gaslighting“, Machtspiele durch Manipulation des Geistes der das Ding erleuchtet und beherrscht. Bei den meisten ist es der schwerwiegende Geist der religiösen Finsternis, der den leichteren Heiligen Geist zum entfleuchen bringt!

    Im Alten Testament bemängelte Gott des Öfteren den Götzendienst der Nachkommen Jakobs, – und die Römer hatten und haben die Angewohnheit die Götzen der Eroberten Völker zu assimilieren und deren Traditionen und Glauben dem römischen Ritus einzuverleiben.
    Deshalb hat das Christentum mit dem Papst an der Spitze genauso viel mit den Worten des Jesus aus Nazareth zu tun, – wie es die „Alles an sich ziehende Kathode“ mit ihren vielen heiligen Götzen der Religion mit der Lehre des Jesus aus Nazareth zu tun hat; – nämlich gar Nichts, aber auch wirklich gar Nichts! – Das ist offensichtlich alles nur Scheinheiligkeit!
    Vielmehr hat die Weltanschauung der römischen Religion „der Alles an sich ziehenden Kathode“ mit all den Heiligen Götzen und dem obersten Zeremonienmeister als Maximus Pontifex etwas mit dem römischen Reich zu tun, – nämlich das der Papst genauso über den Kardinälen, Bischöfen und Priestern steht wie der Kaiser über den Senatoren, Generälen und Politikern. Und das der Maximus Pontifex in jedem Fall so lange sagt wo es lang geht, solange von den ihm Untergebenen keine Intrige gegen ihn geplant wird, weil er die Macht, die andere Ihm gegeben haben, so schön und scheinheilig ausübt.

    John Fogerty (Creedence Clearwater Revival), schrieb zu einem Song einen hier eingedeutschten legendären Refrain: (we like it / we make it / we´are rocking all over the Wourld)
    Wir mögen es – Wir mögen es – Wir mögen es –
    Wir mögen es – Wir mögen es – Wir mögen es –
    Wir gehen Steine schmeißend über die Welt
    Wir machen es – Wir machen es – Wir machen es –
    Wir machen es – Wir machen es – Wir machen es –
    Wir marschieren Steine schmeißend über die Welt
    We are rock it, Yes we can! – was Vatikan! – und Mutti sagt – Und alle gröhlen und marschieren mit!
    – den Status Quo schließlich zu einem Welthit machten

    Ihr mögt es – Ihr mögt es – Ihr mögt es –
    Ihr geht Steine schmeißend über die Welt
    Ihr macht es – Ihr macht es – Ihr macht es –
    Ihr geht Steine schmeißend über die Welt
    Und die vom Vatikan geliehene Krone des Königreiches, – in dem die Sonne nie untergeht, – eroberte durch christliche Kolonialisierung und Wahrung der Menschenrechte in genau dieser Mission die Welt! Halleluja – Was für ein Frame!
    Und die schöne „Neue Welt“ erobert nur eben etwas anders angeordnet unter denselben schönen neuen Farben derselben „False Flag“ mit anderen Symbolen und dem Slogan „The american Way of Life!“ den Globus bis der Status Quo erreicht ist und die Neue Weltordnung als Weltherrschaft „moneyfestiert“ wurde, schließlich hat man ja auch über die Jahrhunderte viel als römischer Herrscher in diese Idee investiert!

    Und die Friedensbewegung schafft es nicht sich von der Religion des Terrors zu trennen und sich auf die eigenen Füße zu stellen, – sich die Worte Jesu Christi zu Herzen zu nehmen und Ihm nachzufolgen!

    Seine Jünger ließen sich damals lieber umbringen als Unrecht zu tun, denn Sie steckten ihre Schwerter in die Scheide, – weil Sie merkten dass man gegen die persönliche Borniertheit von Personen nichts tun kann! Sie ergriffen das geistige Schwert und waren, sind und werden nicht überrascht sein, wenn sich sein Wort, – das die menschliche Dummheit grenzenlos ist, – erfüllt!

    Es heißt „Alle aber, die Gottesfürchtig leben wollen werden verfolgt werden!“
    Und wer Gottesfürchtig ist wird ganz bestimmt keine vom Obersten Zeremonienmeister „Heilig“ gesprochenen Kinder oder sonst irgendwelche „Heiligen“ anbeten und verehren, – die irgendwo erschienen und durch die Kunstfertigkeit von Menschen im Auftrag der Religion oder des Staates als Götzen in Licht und Ton, Stein Holz oder Eisen und Kupfer als Denkmäler her und aufgestellt wurden, – damit man sie wie im Licht erstrahlte Götter verehrt.
    Jemand der Gottesfürchtig ist hat nur einen König und einen Friedefürsten, dem er dadurch friedlich dient, dass er sein geistiges Schwert schwingt und weiß dass er durch das Schwert sterben wird, weil er sich zu Jesus, den Christus bekennt.
    Das tut weder die Friedensbewegung, – noch das Christentum! – Ganz zu schweigen von CDU CSU – die Nachläufer dieser Parteien sind so was von Konservativ und dem Alten verhaftet, das sie gar nicht merken wie tot sie als geistige Person an der Kathode hängen.

    Und wer nicht das Prinzip zwischen der Anode und der Kathode versteht, – Ken, – der versteht auch nicht wie der grenzenlose Antrieb funktioniert!

    So, Ich muss jetzt weiter hoppen – bin wie gesagt immer nur auf der Durchreise!

    • “ Nun müsste der zweite Schritt folgen, – dass Du erkennst das das Christentum im Laufe der Geschichte nicht die meistverfolgte Religionsgemeinschaft war, ist und sein wird, – sondern als Christentum der westlichen Hemisphäre die römische Religionsgemeinschaft ist, – die als westliches Wertebündnis meistens Andersgläubige bedrohte, provozierte, drangsalierte, angriff und verfolgte, – ja ausmerzte und Flüchtende manchmal wohltätig assimilierte, – um den Schein von Heiligkeit zu wahren! –
      Dieses römische Christentum erhebt arroganter weise seit zwei Jahrtausenden den Herrschaftsanspruch auf die Welt, “

      Und hat seit etwa 1500 sehr viel Elend in der Welt verursacht, mehr als welche Religion auch.
      Technische Fortschritt machte es möglich, jetzt können Christen den ganzen Welt mehrfach vernichten.

    • @ Agape
      So you are telling me, that the survivors and those people who lived near the concentration camps at that time in Dachau and Buchenwald told me lies about the terrors the witnessed.
      I have visited the mentioned places and I have been introduced to some survivors, so based on what you have read from some Holocaust Denier, all those things were set up; the camps and all the exhibitions in there are fake, the survivors are not real and the people who lived around that area, too.
      The Holocaust happened, the systematical annihilation of people were committed in those camps, there is no denying those facts!
      What lead to the Holocaust and who were involved in that atrocities is questionable!
      If you are a reasonable person who is just confused to what to believe then get yourself together!
      If you trying to accomplish to spread confusion and lies like the Intelligence Agencies do then it is not going to happen here!

    • Snow
      Ich habe drei Bücher von Überlebenden von KZ’s, Rassinier Buchenwald und Buchenwald Dora, Burg, wirkliche Name Ginsberg, jude, grossses jüdischen KZ bei Brest Litovsk, aber am Ostseite der Fluss Bug, und Kogon, der 1938 1945 in ein KZ war, erinnere mich nicht welche.
      Alle drei kamen ohne ernste Krankheiten daraus, Rassinier allerdings durch die Nährungspakete die seine Frau wochentlich sandte, und er, mit eine Ausname, bekam, ohne geöffnet zo sein.
      Wie Rassinier schreibt, Nährung was womit man für überleben zahlen konnte.
      Alle drei schreiben das wer zur KZ Leitung gehörte ein gutes Leben hatte, wer nicht, und keine Nährungspakete, Tod in sechs Monate.
      Im durchschnitt bekamen die KZ Haftlinge mehr Nährung als die Allierten die Deutschen nach 1945 gaben.
      Keiner erwähnt Gaskammer, aber doch furchtbare Exekutionen durch die KZ Selbstverwaltung, meistens durch Weigerung zu arbeiten, oder Sabotage.
      Alle drei schreiben das SS’ers fast nie in die KZ’s kamen.
      Alle diese drei sind Lügner ?

    • @ Pieter Kamp
      Das Frage über Lüge und Wahrheit müssen Sie selber abwägen. Ich für meinen Teil glaube den Personen die vor mir als Subjekt stand und mit all ihrer Mimik, Gestik und Stimmenlage das wiedergaben was sie durchgemacht hatten, als das ich das Objekt Buch einen höheren Glaubenswert schenke.

      Sehr wahrscheinlich wurde in den Büchern die Sie gelesen haben nicht erwähnt, dass es unterschiedliche Konzentrationslager gab. Auschwitz war ein Vernichtungslager, Dachau war ein Arbeitslager. Ja in Dachau gab es keine Gaskammern, doch wurden Menschenexperimente dort durchgeführt, viele starben durch Krankheiten, an Unterernährung sowie körperliche Erschöpfung; so hatten die Überlebenden das geschildert. Viele Anwohner Dachaus die sich ihrer Kollektiv bewusst waren, hatten das später auch bestätigt. Es gab aber auch sehr Mutige die hatten ihr Leben riskiert und konnten Einzelschicksale retten. Damals wie Heute gab bzw. gibt es Menschen in allen Facetten, die die ihre Mitschuld leugnen, die die erst später ihre Schuld eingestehen und die die sehr mutig sind. Leider sind die sehr Mutigen immer sehr wenige.

      So, wenn jemand Dachau überlebte und sagt es gab keine Gaskammern und die meisten Gefangenen starben an Krankheiten und Hunger, dann stimmt diese Aussage, aber nur für Dachau oder ähnliche Konzentrationslager.
      Diese Aussage aber auf die ganze NS-Periode sowie deren Gebiete zu übernehmen, ist eine grobe Lüge!

  19. Deutsche Menschlichkeit.
    Ich lese das Horst Maler, 81, schwer Diabetiker, ein Bein amputiert, wieder ins Gefängnis muss, als Neonazi und Holocaustleugner.
    Natürlich, ein solcher Mann ist ein Gefahr für Deutschland, das Deutschland was Menschenrechten für so wichtig hält, das es ein jeder aus den Mittleren Osten oder Nord Afrika willkommen heisst.

    • Kannte das Wort nicht:
      „aufdringliche, übertriebene Betonung deutscher Wesensart.“
      Ich schätze Deutsche sehr, Wissenschaft, Technik, die Fähigkeit zu organisieren.
      Was daran übertrieben ist, ich weiss es nicht.
      Horst Mahler, er ist 81, schwer krank.
      Welche Gefahr ist er noch ?
      Aber alles was mit den Zweiten Weltkrieg zu tun hat, da scheint Menschlichkeit tabu.
      Unser erster Minister Van Agt befreite die ‚drei von Breda‘, verurteilt als Kriegsverbrecher, alte Männer.
      Es gibt Leute die darüber noch böse sind.
      Und es gibt die Freiheit Meinungen zu äusseren.
      Die ist in Europa leider sehr begrenzt.
      Faurisson, bei einer seiner Verurteilungen, verteidigte sich.
      Die Richter sagten ‚wir haben nie gewusst das es so wenig Beweise für der Holocaust gibt, aber wir müssen verurteilen, das Französische Gesetz sagt das mann an die Gaskammer und die sechs Millionen glauben muss‘.
      Dat Wort Holohoax wird in den USA oft geäussert.

    • Verstehe ich Sie richtig – Ihre Meinung ist, das es den Holocaust und die systematische Vernichtung der Juden nicht gab?

      Flüchtlinge und Emigranten aus dem Mittleren Osten oder Nord Afrika gegen einen Herrn Maler in Feld zu führen, darauf muss man erst mal kommen.

      „Wissenschaft, Technik, die Fähigkeit zu organisieren“ – das haben die Deutschen schon oft demonstriert, nur leider nicht sehr oft zum Wohle der Menschheit.

    • Ich möchte Ihnen beiden raten, „Volk“ einmal als Konstrukt anzusehen, das zwar pseudo-konkret daher kommt, aber ebenso abstrakt ist wie alles andere was unser (allerdings konkret) individuelles Leben angeht.
      @ Schwarz ist weiß
      Ihre Argumentation ist, gelinde gesagt, völlig neben der Kappe. Sie treten in keinerlei Kommunikation mit anderen Kommentatoren ein, sondern nehmen Äußerungen zum Anlass, Ihre eigene Ideologie abzusondern. Als „jüdischer“ Abkömmling kann ich das – zum Glück – so äußern. Das wirkliche Problem ist dabei, dass Sie „deutsch“ (auch als Anti-Deutscher und damit offenbarer Bellizist) affirmieren, weil ein Denken in solchen Schubladen die Voraussetzung Ihrer gegen alle anderen gerichteten Aggression ist und Sie ungefragt und ungebeten andere Sichtweisen der Welt, die mit Ihren angewendeten Kategorien überhaupt nichts zu tun haben, einfach für sich vereinnahmen – allerdings mit mehr als widerlichem Suprematieanspruch.

    • „ungefragt und ungebeten andere Sichtweisen der Welt“ zu hinterfragen ist doch jedeman’s Recht.

      Wenn ich mit meiner Frage schon eine „Ideologie abzusondere“ – dann weis ich auch nicht.
      Was denn für eine Ideologie?
      „gegen alle anderen gerichteten Aggression“ – wo machen Sie das fest?
      P.S.
      Petra: Ich wäre ihnen dankbar wenn Sie mit weniger Fremdworten um sich schmeißen würden.

    • Schwarz (kann unmöglich) weiss (werden):

      Ich hoffe sie lesen englisch
      Dan rate ich ihnen zwei Bücher, danach urteilen sie selbst.

      Wie die Titel deutlich machen, das eine ist ein Holocaust Buch, einer der zwei sogenannte ’standard‘ Werke darüber, das andere widerspricht Gaskammer und Einsatzkommando’s, aber nicht das sterben in KZ’s durch Krankheiten und Unternährung, oder ermorden bei brutale Deportationen, auch nicht das ermorden ‚ihre‘ Juden durch Litauer und Polen.

      Das grosse Sterben in manche, nicht alle, KZ’s erklärt Rassinier ganz genau.
      Wenn die Selbstverwaltung verbrecherisch war, und selbst viel zu viel Nährung nahm, dann starben die Anderen nach etwa sechs Monate, Unternährung, oder dadurch verursachte Krankheiten.
      Im Durchschnitt waren die Rationen in den KZ’s mehr als was die Allierten nach dem Krieg die Deutschen erlaubten.
      Dass Sterben an Typhus wenn Zyklon B nicht mehr verwendet werden konnte, seit Anfang 1945, um Kleider zu entläusen, niemand widerspricht es.

      Raul Hilberg, ‘The destruction of the European Jews’, student edition, Teaneck, 1985
      Arthur R. Butz, ´The hoax of the twentieth century, The case against the presumed extermination of European Jewry’, Costa Mesa CA, 1977, 1989
      Paul Rassinier, ´Was ist Wahrheit ?, Die Juden und das Dritte Reich´, Leoni am Starnberger See, 7th printing, 1981 (Le véritable procès Eichmann ou les vainqueurs incorrigibles, 1963; The Real Eichmann Trial or the Incorrigible Victors. ISBN: 0911038485, 1983)
      Jan T. Gross, ‘Neighbours, The Destruction of the Jewish Community in Jedwabne, Poland, 1941’, 2003, London

    • Hi Pieter,

      I admire your courage … daring to mention the Faurisson Investigation and „revisionist“ history books about the HC in this forum … (and questioning the fabricated „German guilt“ for WW I as well in your earlier comments … )

      Obviously the „good Germans“ have been trained exceedingly well not to question anything about the „Holocaust“… the Zionist thought police has ensured that.

      They know nothing about Faurisson, the Leuchter Report, Germar Rudolfs books (BANNED in the 1990s in Germany) or the work of Nick Kollerstrom … since all these people have been criminalized and treated as untouchables … so empathy with an old, sick man who is a „holocaust denier“ is out of the question …

      Critical thinking about the HC is a NO GO zone … ein „gedankliches Sperrgebiet“ (term coined by Prof. Mausfeld) in another context: the endless (unmentioned and unpunished) crimes of the US empire …

      It’s a pity you are (far away) in Holland … it would be very interesting to discuss the origins of WW I with you (and how history is being turned into a weapon to ensure the ignorance of the masses …)

      It is an even greater pity that Ken Jebsen did not say ONE WORD about commemorating „Nakba Day“ (May 14, 1948) or the collaboration between the Third Reich and the Zionists …

    • Hallo Pieter, leider kann ich nur sehr wenig englisch.
      Paul Rassinier werde ich mir mal gönnen.
      Sie geben hier sehr viele Buchtipps. Das ist einerseits sehr gut aber anderseits habe ich den Eindruck das Sie sich hinter diesen Büchern verstecken. Ist nicht bös gemeint. Wie Sie vielleicht mitbekommen bin ich eher in der „linken Ecke beheimatet“.
      Schade, dass wir sehr weit auseinander wohnen. Eine persönliche Unterhaltung wäre sicher sehr interessant.

    • Verstecke mich hinter Bücher.
      Bei solche Diskussionen schreib ich immer ‚ich war nicht dabei‘.
      Wie ich wissen kann was z.B. 1913 geschah, das Jahr der geheime Verträge GB, Frankreich und der Tsar, drei Weltreiche unter sich zu verteilen, nur aus Bücher.
      Wenn ein Gesetz Geschichte schreibt, dann habe ich keine Lust das Gesetz nicht zu achten, wenn, natürlich rein hypothetisch, ich die Ansicht haben würde das der wirkliche Geschichte anders ist als das Gesetz diktiert.

      Agape
      kann nicht sehen welche Mut da ist zu schreiben was Faurisson 1980 in Le Monde publizierte, und wie der Französische Regierung darauf reagierte mit ein Gesetz.
      Die Schuld Deutschland’s an ersten Weltkrieg war schon 1921 durch Historiker als Lüge entlarft.
      Thomas Fleming, ‘The Illusion of Victory, America in WW I’, New York 2003
      Die anti deutsche Propaganda Morgenthau’s etwas später
      Henry Morgenthau, ‚Ambassador Morgenthau’s Story‘, New York, 1918
      Heath W. Lowry, ‚The story behind Ambassador Morgenthau’s Story‘, Istanbul 1990

      In welche Welt leben wir wenn Bücher und Artikel nicht mehr genannt werden können ?
      In den USA gibt es sogar, fand das gestern, eine Site nur der Holocaust gewidmet.

  20. „Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.“

    Ja, genau – so ein Irrsinn, dass es überhaupt um Vernetzung ginge.
    Zunächst einmal geht es darum soziale Netze aufzubauen – der Leser mag das zunächst widersprüchlich finden, aber ein soziales Netz besteht aus den Kontakten die man tatsächlich hat – die meisten hier stehen nicht miteinander in Kontakt – sie teilen so gut wie gar nichts miteinander und deshalb gibt es auch keine Bewegung.

    Im Chat sowieso, im Forum diesdas mal ab und an zu schreiben, ist keine zwischenmenschliche Beziehung, es lenkt eher davon ab.
    Zwischenmenschliche Beziehungen sind das Fundament der Gesellschaft – überall wo sie ausbleiben oder zerrüttet werden, kommt der Staat oder andere Unterdrücker / Ausbeuter und schnappen sich die Vereinzelten, um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen.

    Wer sich gegen die AUsbeutung und die Herrschaft (=Krieg) stemmen will, muss erst mal kapieren, dass man zwischen den Menschen in der nächsten Umgebung ein starkes Netz braucht. Dieses Netz muss so stark sein, dass es Angriffe von folgenden Machtparteien aushält:

    Kirche / Religion
    Staat / politische Religion
    Unternehmertum / wirtschaftliche Religion / Kapitalismus / Chef / Arbeitsamt usw.
    Familie (über die tatsächliche miteinanderlebenden hinaus) / patriarchalische „Pflichten“ des Individuums, kalkuliert im Sinne der Herrschenden

    Wenn das soziale Netz dann erstmal zwischen denen, die sich dauernd sehen – tatsächliche Partner/Partnerin/Kind, Nachbarn, Arbeitskollegen, erst dann kommen Freunde, Trainingspartner, und dann irgendwann die sogenannte „Verwandtschaft“ – da ist, muss es mit revolutionärem Kontext gefüllt werden, und zwar immer dann, wenn die reaktionären Organisationen attackieren – wenn man zum Beispiel mehr arbeiten soll, für gleiches Geld, oder wegen mir auch für mehr Geld, seine Zeit verschwenden soll, für den Reichtum einer schmalen Klasse, dann müssen alle, die sich tagtäglich sehen und die zusammenarbeiten gegenseitig bei einem Streik unterstützen, und auch solidarisch mit den attackierten ebenfalls in den Streik treten. Um dabei nicht zu verhungern, muss vorher Nahrung, Strom usw. organisiert werden. Geht ganz einfach: Eigene Betriebe ohne Kapitalisten und Chef, basisdemokratisch und kollektiv aufbauen.

    Und bei jedem Angriff der reaktionären Gruppierungen, die sich an der Gesellschaft gütlich tun, immer wieder Arbeitskraft verweigern. Immer wieder, wenn es sein muss, bis die unproduktiven Herrschenden verhungern – denn die können nicht erwarten, dass wir weiterhin uns gegenseitig für deren Lamborghini und Ferrari über den Haufen schießen.

    Ja und dann habt ihr euren Frieden – aber hier dieses Internetblabla bringt gar nichts – und die Vernetzung, die tatsächliche, zwischen Menschen an deren Wohnort, die treibt KenFM ja selbst nicht voran – hier lernt man nur immer wieder das selbe: Die Herrschenden und Reichen verarschen die Produktiven, also die Arbeiterklasse – Hui Hui – Wer hätte das nach 2000 Jahren Christenkriche, Aristokratie, Feudalismus, Faschismus, Bolschewismus usw. gedacht!

    Also – die Moral von der Geschicht(e) – alles muss man selber machen – vor Ort, unmittelbar im Kreis derer, mit denen man wirkliche Beziehungen unterhält.

    Nicht in eine anonyme Masse wie hier rausposaunen, was man gerne hätte, sondern vor der eigenen Haustür MACHEN.

    • Ich stimme dir vollkommen zu: vor allem bei „…aber hier dieses Internetblabla bringt gar nichts – und die Vernetzung, die tatsächliche, zwischen Menschen an deren Wohnort, die treibt KenFM ja selbst nicht voran…“

    • Zitat: „aber hier dieses Internetblabla bringt gar nichts“

      Wenn das nun tatsächlich so wäre, warum praktizieren sie es dann selbst und warum gehen sie davon aus, daß Menschen die hier schreiben, darüber hinaus, in ihrem lokalen Wirkkreis, nicht aktiv sind? Oder sind sie der Einzige der möglicherweise beides tut?

      Ich denke die Ursache für den in die Tasten getippten Zorn, ist die Frustration, daß eine bessere Welt nicht bereits morgen vor der Tür steht. In der empfundenen Ohnmacht schlägt man dann auf den ein der greifbar ist.

      „Nützt nichts, bringt nichts, alles falsch“ – darauf sollte man sich die Frage stellen, wem nützen solche Mitteilungen?

      Wenn ihnen die lokale Vernetzung als zu gering erscheint, initiieren sie sie selbst, nutzen sie die Möglichkeiten vorgestellter gemeinsamer Aktionen und Projekte und erwarten sie nicht die Weltrevolution allein durch KenFM.

      Zitat: „Geht ganz einfach: Eigene Betriebe ohne Kapitalisten und Chef, basisdemokratisch und kollektiv aufbauen.“
      Das ist alles Mögliche, nur nicht einfach. Oder wollen sie das Bewußtsein und darüber die Leute dafür aus dem Ärmel schütteln.

    • Ich kann Box nur zustimmen…
      Ich denke auch, dass KenFM (sowie weitere Medien dieser Art) dazu Beitragen, dass sich das Bewusstsein was nuevo1 bei uns Menschen voraussetzt überhaupt erst entwickeln kann. Auch haben sie die Funktion auf viele Dinge aufmerksam zu machen, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Und wenn man einmal bedenkt, dass Jugendliche auch erst einmal Zeit brauchen, um sich gedanklich umzuorientieren und sich von dem Gedankengut zu distanzieren, was sie in der Schule vermittelt bekommen haben, dann macht KenFM und Co schon gute Arbeit.

      So und jetzt liegt es an UNS!!!!
      Wir wurden auf die Missstände aufmerksam gemacht. Jetzt müssen WIR INFORMIERTEN handeln!
      Sonst ist folgendes zutreffend: „…aber hier dieses Internetblabla bringt gar nichts“!

      Was meiner Meinung nach vielen bei KenFM fehlt sind perfekte Lösungsansätze. Aber ich denke darum geht es Ken Jebsen und seinem Team überhaupt nicht. Er will informieren, aufmerksam machen und uns dahin bewegen, dass wir uns selbst organisieren und entwickeln. Denn was er auf keinen Fall will, ist, dass er Befehle gibt und manche folgen werden. Und das ist auch gut so!!

      Frage an die Community: Gibt es Firmen, die auf die Beschreibung von neuvo1 zutreffen??

      Wäre über eine Antwort sehr dankbar!
      Danke

    • Antwort an „Ich werde Macher“ auf seine Frage nach Firmen bzw. Lösungsansätze, die „nuevo1“ anspricht, wenn er schreibt: „Geht ganz einfach: Eigene Betriebe ohne Kapitalisten und Chef, basisdemokratisch und kollektiv aufbauen.“
      Ich kann da auf ein schon weit ausgeabeitetes und sogar schon relativ weit verbreitetes – wenn auch aus naheliegenden Gründen nicht sehr bekanntes – Konzept verweisen, das schon sehr lange existiert (in vielen Ländern) und in den letzten Jahrzehnten von dem amerikanischen Wirtschaftsprofessor Richard D. Wolf zusammen mit seinen Mitarbeitern entwickelt worden ist. Seine Website heißt für sich selbst sprechend „democracyatwork“ in seiner doppelsinnigen Bedeutung von „Demokratie bei der Arbeit“ (d.h. wir können zusehen und verfolgen, wie sich das Projekt der Website entwickelt) und „Demokratie am Arbeitsplatz“ (d.h. hier sollen die Arbeiter selbst bestimmen, was, wo, wann produziert wird, wie der Gewinn verteilt wird und wer in routierender Weise über eine Zeit bestimmte Entscheidungen treffen darf, ohne für dieses Privileg bzw. das Mehr an Verantwortung absonderlich mehr zu verdienen).
      Zur sehr kurzen Einführung würde ich folgendes Video – weil auf deutsch übersetzt – empfehlen:
      http://www.actvism.org/politics/richard-wolff-marxismus-kapitalismus/
      „Interview mit Richard D. Wolff über Marxismus, Kapitalismus, Konzerne, Alternativen & Demokratie am Arbeitsplatz“.
      Wer sich für den Mann und seine Geschichte weniger interessiert (obwohl der Mann für mich eine beeindruckende Ausstrahlung hat und dazu noch ein leicht zu verstehendes Englisch spricht), sollte gleich zu Minute 17:00 vorgehen, um eine kurze Beschreibung des Projekts der „Worker Cooperative“ (Arbeitnehmergenossenschaft) zu hören.
      Wer der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, sollte sich entweder auf „democracy at work“ umtun oder bei Youtube „Richard D. Wolf“ zusammen mit „Worker Cooperative“ eingeben und er wird einige interessante und detaillierte Beschreibungen des Konzeptes finden. Einer der größten „Worker Cooperatives“ findet sich zum Beispiel in Spanien unter dem Namen „Mondragon Corporation“, die Prof. Wolf vor Jahren schon besucht und studiert hat und hier vorgestellt wird: http://www.sozonline.de/2013/05/der-genossenschaftsverbund-mondragon/
      Am 14. Mai ist zuletzt ein Video von Prof. Wolf zu dem Thema erschienen:
      http://www.democracyatwork.info/eu_why_worker_coops
      Das reicht wohl erst einmal.

    • @teddiefidel:
      Sehr gut, genau in diese Richtung muss es gehen! Ich finde Richard Wolff und „seine“ Idee der Working Coops auch fantastisch. Neulich hat er übrigens erwähnt, dass er bald in Frankfurt an einem Kongress teilnehmen wird. Leider haben meine Suchmaschinenkenntnisse nicht ausgereicht um herauszufinden, welche Veranstaltung er meinte. Ist jemand schlauer bzw. besser informiert als ich? Ich würde ihn gerne mal live sehen.

    • Hallo Benjamin: Habe im Netz gesucht und den Auftritt von Richard D. Wolff in Frankfurt gefunden.
      Hier der Link, wo alles Weitere zu erfahren ist, sogar Thema, Tag und Uhrzeit seines Vortrags:
      https://www.medico.de/weltoffene-staedte-16761/
      Symposium 2017 — Weltoffene Städte — Räume einer anderen Globalisierung
      „Ausgehend von der solidarischen Praxis der „Sanctuary Cities“ diskutieren wir Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa.
      In den vergangenen Monaten haben die Europäische Union und viele Länder der Welt das Abschottungsregime eskaliert: Grenzen wurden geschlossen, Gesetze verschärft, Ängste geschürt, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Unterhalb der nationalen Ebene aber leben zivilgesellschaftliche Initiativen und Kommunen eine andere Idee von Globalisierung. So positionieren sich weltweit Kommunen als Städte der Zuflucht (Sanctuary Cities). Sie bilden Räume gegenseitiger Hilfe unter Fremden und sind Anknüpfungspunkte für die demokratische Ausgestaltung eines transnationalen Gemeinwesens. Ausgehend von dieser solidarischen Praxis werden auf dem Symposium Perspektiven für ein anderes, wirklich weltoffenes Europa diskutiert. Den Eröffnungsvortrag am Donnerstagabend hält Gesine Schwan, die jüngst einen zukunftsweisenden Vorschlag zur Europäisierung der Flüchtlingspolitik und zur gerechten Finanzierung einer dafür erforderlichen Infrastruktur vorgelegt hat.
      Programm:
      Donnerstag 8. Juni 2017
      19:00 Uhr
      Globalisierung von unten
      Begrüßung und Einführung
      Thomas Gebauer, medico international
      (…)
      Freitag 9. Juni 2017
      Symposium
      (…)
      12:00 – 12:30 Uhr
      Lokale kapitalismuskritische Praxis
      Trump, Rassismus und die Bedeutung lokalen Widerstands
      Richard D. Wolff
      (…)
      14:00 Uhr AGs
      (…)
      AG 3: Widerstand und Demokratie
      Richard D. Wolff;
      Janika Kuge, Geographin, Universität Freiburg

  21. Wie immer ein sehr gut gefüllter und analytisch starker Beitrag. Ken.FM gehört längst zu meinen wichtigsten Informationsquellen. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team.
    Diesmal habe ich aber auch Kritikpunkte:
    1. Die Ansprache von Herr Jebsen, die in der letzen Zeit immer öfter vorkommt „Wir erklären euch …“ ist etwas deplatziert.
    Die Meisten Zuhörer verfügen über ein gesundes Urteilsvermögen und ausreichende Bildung um die richtigen Rückschlusse aus dem Gesehenen, Gehörten, Gelesenen zu ziehen. Ich sehe die Aufgabe von KenFM nicht in der Aufklärung der „Massen“, sondern in der Darstellung eines zusätzlichen pluralistische Blickwinkels und, natürlich, im Aktivismus – da sind Sie am besten aufgehoben, dafür werden Sie geschätzt. Die Aufklärer-Arroganz steht Ihnen nicht zu Gesicht.
    2. Im Beitrag über russische CSU-Internetseite wird ein Bild eingeblendet mit dem Schriftzug in Russischer Sprache „Wir wollen keine Republik, die durch die Linken und den Multikulturalismus unterwandert wird“.
    Es ist schon eine sehr grenzwertige Formulierung, wenn es sich um einen Wahlspruch handeln soll. Und es ist auch sicherlich nicht in Ihrem Sinne.
    Ich wünsche Ihnen eine produktive Arbeitswoche und verbleibe mit besten Grüßen.

    • “ Die Meisten Zuhörer verfügen über ein gesundes Urteilsvermögen und ausreichende Bildung um die richtigen Rückschlusse aus dem Gesehenen, Gehörten, Gelesenen zu ziehen. “

      Ich sehe das anders, hier.
      Aber ich muss dazu schreiben, bevor ich anfing Bücher zu lesen war ich genau so dumm, zu glauben dass was alle Mediën schreiben, sagen, wahr sein muss.

  22. @Tony Hill
    Ich denke diese Theorien kranken genau an demselben Problem an dem unser gesellschaftlicher Diskurs krankt:
    Sie gehen davon aus, dass es nur um den Gewinn von Macht und Ressourcen geht. Damit lassen sie aber fundamentale menschliche Bedürfnisse außen vor. Wer seinen Mitmenschen stets mit Misstrauen begegnet kann diese fundamentalen sozialen Bedürfnisse nicht befriedigen. Insofern halte ich es für das eigene Wohl (!) für zwingend (!) geboten seinen Mitmenschen die Hand zu reichen und mitzureissen, denn nur so können tiefe und echte soziale Bindungen entstehen, die uns Orientierung geben und für unser individuelles Glück als Mensch notwendige Voraussetzung sind. Wer seine angeborene Menschlichkeit ständig unterdrückt wird nicht nur niemals echte, sondern nur oberflächliche, unbefriedigende Anerkennung bekommen und gibt seinen inneren Kompass auf, den uns die Natur mitgegeben hat. Er wird dann immer wie ein Fähnchen im Wind sein, ein hohler Körper ohne Substanz und so wird er sich auch fühlen.

    Wer mehr vom Leben will als dieses traurige Abziehbild einer menschlichen Existenz kann nicht darauf warten, dass andere den ersten Schritt tun und lässt sich nicht davon beirren, dass andere Menschen noch nicht aufgewacht sind.
    Um darauf zu warten, dass der Rest der Welt aufwacht ist mir meine wertvolle Zeit schlichtweg zu schade. Wer einmal den Weg des Herzens ausprobiert hat stellt sich solche Fragen aus meiner Sicht gar nicht mehr. Natürlich gehört für diesen Weg mehr dazu als Empathie es braucht auch Authentizität, Ehrlichkeit und Mut aber das ist alles nicht so schwer wie man denkt man muss vor allem seine eigene Menschlichkeit langsam wieder zulassen, nachdem einem diese in unserer Gesellschaft mühsam aberzogen wurde über viele, viele Jahre.

    • Klar, bei der Rand Corporation, die diese Sudien finanziert hat, geht es um Macht und Geld.
      Uns muß es um ‚gelebtes Leben‘ (Erich Fromm) gehen, daher dürfen wir uns selbst nicht in diesem Gefangenendilemma fangen lassen und andere darüber aufklären.

    • Keinen Grund zur Aufregung, es ist nur eine Theorie und auch eine nicht ausführlich durchdachte Theorie zugleich.
      Die einzige durchdachte Aussage ist, dass individuell durchgeführte Handlungen ohne jedliche Verständingung bzw, Vernetzung mit anderen Individuen immer zu den ungünstigten Resultaten für eine Gemeinschaft führen.

      Diese komische genannte Spieltheorie scheint im Hauptkern darin zu beabsichtigen, den Menschen auf die ungünstigste Handlungsweise hinzuführen, indem man ihnen ihre Freiheit raubt (Gefangene – welches Verbrechen, wer ist der Schuldige?) dann unter Androhung von psychlogischer Folter (je nach Handlungswahl – verschärfte Strafmaßnahmen) zu einer vernünftigen Entscheidung zu zwingen.
      Kein gesunder Mensch kann bei solchen Bedingungen irgendeine vernünftige Entscheidung treffen.

      Naja, wenn man unreflektiert jede komische Theorie aufgreift, dann kommt auch meistens ungünstige Überlegungen heraus.

    • @ Son_Snow

      RACE TOTHE BOTTOM wird in der Spieltheorie als eine VERSION des Gefangenendilemmas beschrieben, wobei die Akteure GEFANGENE EINES DILEMMAS sind, also keine Gefangene eines Gefängnisses, im Gegensatz zur Spieltheorie mit Gefangenen, die ein Verbrechen begangen haben.
      Wenn man unreflektiert liest, lernt man nix.

    • Hier merkt man am besten wie es mit der menschliche Psyche bestellt ist. Legt man Zweifel an einem Bestandteil einer angeeigneten Fehlidentität offen, so wird sofort eine Abwehrreaktion hervorgerufen und dieser Reflex artet meist in einem Angriff über.

      @ Tony Hill einfach tief durchatmen und entspannen.
      Was so toll klingt wie „Race to the bottom“ oder „Gefangenendilemma“ ist sehr weit hergeholt. Welches Dilemma? Wo ist einer worin gefangen? Und welche Faktoren bestimmen das Dilemma in dem einer gefangen ist?
      Race to the bottom kann man auch ganz einfach nachvollziehen indem man eine Familie nimmt und dann jedem Familienmitglied zugesteht, er könne Entscheidungen die die ganze Gemeinschaft betreffen ohne Abstimmung mit den anderen treffen. Das Resultat ist nicht verwunderlich und dazu braucht man keine mathematische Modellierung. Dazu reichen empirische Beobachtungen.
      Oder einfach mal diese auf die „große Familie“ Deutschland ausweiten. Sehen doch alle was passiert, wenn Regierung ohne Absprache mit dem Volk Entscheidungen treffen.

      Was hier als „Dilemma“ dargestellt wird ist lediglich reiner Opportunismus welcher jeder anstrebt, wenn Bedingungen wie Androhung von Strafe oder Zugeständnis von persönlicher Bereicherung. Das Negative will man unbedingt vermeiden und das Positive unbedingt haben. Das hat aber viel mit der angeborenen Dopplemoral eines jeden Menschen zu tun.

    • @ Son_Snow

      Stets, wenn ich mal wieder längere Zeit in Deutschland bin, rechne ich damit, von einem Deutschen einen persönlichen, herablassenden Rat, wie „kein Grund zur Aufregung“, getragen vom Habitus des Oberlehrers, oder den mahnenden bis drohenden Verweis eines mitbürgerlichen „Hilfspolizisten“, auf der falschen Seite auf dem Fahrradweg unterwegs zu sein, mir anhören zu müssen. Es fehlt dann immer an der Bereitschaft, dem Anderen kommunikativ, kooperativ und komplementär zu begegnen. Der Deutsche denkt nur als Autofahrer, wenn er im Auto sitzt; und nur als Fahrradfahrer, wenn er radelt. Als Autofahrer oder Radfahrer, in jedem Fall immer Besserwisser und Oberlehrer. Das kann der „typisch deutsche“ Oberlehrer und Bescheid-und Besserwisser auch in diesem Forum nicht lassen.

      „In der deutschen Bildung nimmt den ersten Platz die Bescheidwissenschaft ein.“ Karl Kraus

    • @ Tony Hill
      Sie schweifeln vom Diskurs ab.
      Erklären Sie bitte verständlich was Sie mit Ihrer Spieltheorie sagen wollen?
      Wollen Sie die Definition von Dilemma mit dem Beispiel der Straftäter verdeutlichen? Und somit das Bild einer Person zeigen, der gefangen ist in einem Dilemma?
      Wenn ja, dann ist dieses Beispiel aus der Spieltheorie fehlplatziert sowohl für die Definition des Dilemmas als auch als Bild des Gefangenen in einem Dilemma, auch wenn das bei Wikipedia als Beispiel für ein Dilemma angeführt ist.
      Hier wird das Bild einer strategischen opportunistischen Handlung einer Person gezeigt. Hat nichts mit Dilemma zu tun.
      Das richtige Bild für den Gefangenen eines Dilemmas ist das Beispiel des Arztes der zwei vergiftete Patienten hat, aber nur ein Antidot hat das für das Überleben eines Patienten garantiert.
      Die Kernaufgabenstellung hierbei ist, der Eid des Arztes Leben zu retten, jedoch diese in zwei (Di) Entscheidungsstränge aufgeteilt ist und er nur eine Entscheidungsmöglichkeit aus den zwei Möglichkeiten wählen kann. Hier weiss der „Gefangene“ genau welches Resultat die jeweilige Entscheidung mit sich bringt, aber das Kernproblem nicht lösen wird.

      Aber um ein passendes Bild das mit dem Thema der Empathie passt welches David gestartet hatte, würde ich die Helfer die sich engagieren um die Vertriebenen hier in Deutschland zu helfen, wählen.
      Es sei angenommen, diese Helfer wissen über die genauen Ursachen der Vertreibung Bescheid, nämlich Krieg das von Ihrer Regierung initiert wurde.
      Nun sind aber die Vertriebenen hier in ihrem Lande und benötigen dringend humanitäre Hilfe.
      Angenommen sei auch, dass die Helfer nur ausreichen Energie und Zeit haben, entweder sich um die Vertriebenen hier zu kümmern, oder sich ihre Regierung vorzuknöpfen, um den Krieg zu stoppen.
      Das ist dann ein Gefangener des Dilemmas der Empathie. Entweder Empathie für die sichtbaren Notleiden hier oder für die die im Kriegsland leiden, zeigen.

  23. Liebes Kenfm Team und liebe Mitleser,
    ich möchte mich erstmal für Ihre vielen tollen Anregungen bedanken und selbst eine aus meiner Sicht wichtige Einsicht auch einbringen in den Diskurs, da Ken in diesem Video ja den Tod von JFK erwähnt bietet es sich an dieser Stelle an mal im größeren Umfang zu analysieren, warum Menschen wie etwa Martin Luther King, JFK, Robert Kennedy oder Alfred Herrhausen sterben müssen.

    Der wichtigste Grund ist aus meiner Sicht, dass Sie Empathie in die Politik tragen wollten. Das ist eigentlich etwas selbstverständliches, da Empathie für alle Säugetiere essentiell zum überleben ist. Das Problem mit der Empathie aus Sicht der Herrschenden ist aber, dass unsere gesellschaftlichen Machtstrukturen zu großen Teilen eine von Empathie geprägte Politik nicht überleben würden. Die menschliche Empathie ist so essentiell und kraftvoll in uns, dass sie, wenn sie entfesselt würde, wenig von dem übrig zu lassen, was die Herrschenden sich illegitim an Macht über andere angeeignet haben d.h. die Machtpyramide und der militärisch-industrielle Komplex würden in sich zusammenfallen.

    Um den mit natürlicher Empathie zwingend einhergehenden Politikwechsel und Machtverlust zu verhindern gehen die Herrschenden wenn nötig über Leichen, weil sie genau wissen, dass man die Kraft der Empathie nur mit Zwang und Tricks verhindern kann. Das ist aus meiner Sicht auch der Grund, warum das Wahlrecht der Frauen so lange verhindert wurde! Man hatte lange Angst, dass die Frauen mit ihrer Sensibilität für Gefühle das Machtgefüge durcheinanderbringen würden. Nun weiß man jedoch, dass Frauen genauso leicht manipulierbar sind wie Männer und daher keine besondere Gefahr mehr darstellen.

    Das ist, kurz umrissen die These, die sich mir geradezu aufdrängt. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der dazu schon etwas gefunden hat oder dies weiter recherchieren möchte, da ich glaube, dass die Empathie DER entscheidende Schlüssel für eine gesellschaftliche Veränderung zum positiven ist. Und aus meiner Sicht ist das auch schon eine Grundannahme von Ken selbst, die er nur nach meinem Kenntnisstand so klar noch nicht expliziert hat und auch nicht so in einen größeren Zusammenhang gebracht hat. Ich lasse mich da aber auch gerne eines besseren belehren, falls jemand dazu schon Recherche betrieben hat!

    • Tjo, wenn Sie so wollen, kann man es durchaus auf diese Formel runterbrechen…
      Das sind jedenfalls Schlussfolgerungen, denen ich mich anschliessen kann.
      In den Videos hier wird das wohl weniger thematisiert, doch den einen oder anderen Text in die Richtung meine ich schon gelesen zu haben.

      Das Problem, das sich hier aber stellt: Für beruflichen oder gesellschaftlichen Erfolg stellt Empathie mittlerweile eine Bremse dar, wie wir wissen.
      Ellenbogen und Weggucken sind Schlüssel fürs persönliche Vorankommen… auf Solidarität und soziale Gesellschaftskonstrukte sollte eher geschissen werden, wenn man’s zu etwas bringen will.

      Eine Chance für einen Wandel sehe ich allerdings in der Sehnsucht der Menschen nach Empathie.
      Denn eigentlich möchten nur die wenigen Profiteure am Status Quo festhalten, die grosse Masse schliesst sich nur deshalb an, weil sie keine besseren Alternativen geboten bekommen bzw. die Alternativen so schlecht geredet werden, dass sie utopisch erscheinen.

      Aber ich gebe Ihnen recht: Man könnte Empathie in grösserem Massstab thematisieren.
      Authentizität scheint mir das Zauberwort dabei zu sein.

    • „Überwinden der selektiven Empathie: Studie zeigt, dass Mitgefühl für Fremde erlernbar ist“

      https://de.sott.net/article/20676-Uberwinden-der-selektiven-Empathie-Studie-zeigt-dass-Mitgefuhl-fur-Fremde-erlernbar-ist

      Kommentar:
      „Die Studie bestätigt also, was bereits klar war: der durch die Eliten geschürte Fremdenhass kann umgekehrt werden. Hoffen wir, dass genug Menschen ausreichend positiven, direkten Erfahrungen ausgesetzt sind, um aus ihrer selektiven Empathie auszubrechen und diese auch ihnen fremden Menschen entgegen bringen. „

    • JFK starb weil er nicht Deep State gehorchte, ist meine Meinung.
      Das Wort bestand damals nicht, aber was es representiert war auch damals da.

      http://deredactie.be/cm/vrtnieuws/buitenland/1.2979277
      Wie schwierig die Debatte ist seht man mit den Link.
      Ich sehe CNN als anti demokratisch, aber CNN klagt das Trump anti demokratisch ist.

      Wenn ein President den Kurs seines Land’s drastisch ändern will, bekommt er Opposition.
      In den USA, in Österreich, in England, in den Niederländen.
      Das dann diejenige, die ändern will, anti demokratisch genannt wird, auch wenn er demokratisch gewählt worden ist, nichts besonderes.

      Wenn, es scheint wahrscheinlich, FPÖ in den nächsten Österreichische Regierung kommt, ich bin sicher das wieder das Wort antidemokratisch genannt wird.

    • Das was Sie hier Ansprechen ist nur ein kleiner Eiskklumpen eines riesigen Eisberges.
      Dass alle Positiven Metakompetenzen wie Empathie auch pervertiert sowie missbraucht werden kann, soll Ihnen auch bewusst sein. Unterschätzen Sie nicht die Macht der PR-Argenturen sowie die Think Tanks von Psychologen und Soziologen die dahinter stecken.

      Nur als anschauliches Beispiel: Der Angriff mit den 59 Raketen auf Syrien wurde mit der hinterhältigen Attacke auf die Empathie durch den Konstrukt der „vergasten wunderschönen Babys“ gerechtfertigt. Just in dem Moment wo dieses Bild der Babys in den Köpfen der Menschen unreflektiert einnistet, haben Sie verloren und begehen die gleichen Grausamkeiten oder akzeptieren diese.

      Die Schwachstellen der menschlichen Psyche werden auf perverse Art und Weise ausgenutzt um die Interessen der Wenigen durchzusetzen.

    • @Son_Snow Sie haben natürlich Recht unsere Empathie wird instrumentalisiert und in für die Herrschenden nützliche Bahnen gelenkt. Daran kann man aber auch sehen, dass ihr eine Schlüsselrolle zukommt. Ich finde den Einwurf von Seven, dass es die Empathie authentisch und universell sein muss daher richtig.

      @Seven: Ich glaube was Menschen sich wirklich wünschen ist echte Anerkennung und Akzeptanz und die bekommt man niemals für beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg, sondern nur im privaten Bereich indem man echte Beziehungen zu realen Menschen aufbaut und dafür ist Empathie zwingende Voraussetzung. Ich war auf beiden Seiten des Zaunes und glaube das beurteilen zu können. Der Erfolg ist hohl ohne echte zwischenmenschliche Beziehungen. Er macht nicht satt. Man bleibt orientierungslos und muss sich zwanghaft Ersatzbefriedigung holen durch Suchtverhalten. Ich denke viele der Herrschenden kranken daran und sind gerade deshalb so anfällig für die Gier nach mehr Macht. Ich sehe in meinem Bekanntenkreis so viele beruflich erfolgreiche Menschen, die dafür ihre Menschlichkeit geopfert haben und kenne keinen einzigen Fall in dem es das Wert war. Diese Menschen kranken alle an den von mir soeben skizzierten Symptomen in schwerem Ausmaß. Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen einfach nicht.

    • Als einzelne Akteure können wir empathisch und kooperativ agieren wollen, aber es sind immer (mindestens) zwei zum Tango erforderlich. Das ist das Dilemma, auch „Gefangenendilemma“ genannt.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Race_to_the_bottom

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma

      Auszug:
      In der Spieltheorie lässt sich ein race to the bottom als Version des Gefangenendilemmas beschreiben. Es stellt alle Handelnden insofern vor ein Dilemma, als dass es sich für den einzelnen Akteur nur dann lohnt zu kooperieren, wenn er sicher sein kann, dass alle anderen auch kooperieren; sobald ein Einzelner davon ausgeht, dass die anderen nicht kooperieren – etwa weil es keinen institutionalisierten Kooperationsdruck gibt –, ist es für ihn lohnender, ebenfalls nicht zu kooperieren und stattdessen den Abwärtswettlauf zu beschleunigen, indem er seinerseits Standards unterbietet. Anders formuliert stellt sich das Dilemma so dar: Die individuell vorteilhafter erscheinende Handlungsoption – nicht kooperieren – erzeugt am Ende ein für alle Handelnden unvorteilhafteres Ergebnis: Man trifft sich am Ende am „bottom“, beim individuell und kollektiv schlechtestmöglichen Ergebnis.

      Das Gefangenendilemma ist ein mathematisches Spiel aus der Spieltheorie. Es modelliert die Situation zweier Gefangener, die beschuldigt werden, gemeinsam ein Verbrechen begangen zu haben. Die beiden Gefangenen werden einzeln verhört und können nicht miteinander kommunizieren. Leugnen beide das Verbrechen, erhalten beide eine niedrige Strafe, da ihnen nur eine weniger streng bestrafte Tat nachgewiesen werden kann. Gestehen beide, erhalten beide dafür eine hohe Strafe, wegen ihres Geständnisses aber nicht die Höchststrafe. Gesteht jedoch nur einer der beiden Gefangenen, geht dieser als Kronzeuge straffrei aus, während der andere als überführter, aber nicht geständiger Täter die Höchststrafe bekommt.

    • David, Sie sprechen da etwas sehr Wesentliches an. Ich freue mich darüber. Und es gibt jede Menge Material dazu im Netz.
      Hier 5 Empathie-Definitionen seitens eines Kopfmenschen, der glaubt, Empathie gehe vom Gehirn aus:
      https://www.youtube.com/watch?v=owp3iWBOvlQ

      Oder Arno Gruen https://www.youtube.com/watch?v=505qzbS5byM
      Hier die Frage: Warum soll ein Mensch etwas für einen anderen tun, wenn dabei nichts für ihn
      herausspringt?

      3Sat; „Die Macht des Mitfühlens“ fünfeinhalb Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=bfQ8WH2U9QM

      Frieden hängt, wie Tolle hier ausführt, ganz wesentlich vom Mitgefühl ab. (Leider auf Englisch)
      https://www.youtube.com/watch?v=8LVm1L3aSoU

      Es geht um das Ablegen der Gefühlspanzerung. Um das Aufweichen des Abgeschnittenseins vom natürlichen Lebensfluß und somit vom Gegenüber. Leider eine sehr umfangreiche Arbeit. Und eine schmerzhafte obendrein.

      An Son_Snow: Vermutlich gibt es so gut wie gar nichts, was nicht auch mit negativen Intentionen verwendet werden kann.

    • @ Gastkommentator
      Es ist halt in der hektischen Welt unheimlich schwer solche Angriffe auf die eigene Psyche zu erkennen, für so etwas braucht man Zeit und Erfahrung.
      Dann wenn einer in die Falle getappt ist, ist es sehr schwer alleine aus dieser Falle herauszukommen, da braucht man die Hilfe von vielen.
      Schließlich sich bzw. öffentlich einzugestehen, dass man in die Falle getappt war und persönlich für Krieg und alle Grausamkeiten die dieser mitbringt dafür ausgesprochen hat. Dafür bedarf es sehr viel Selbstbewusstsein sowie Mut. Und wer hat diese bittschön noch in diesen unheilvollen Zeiten?
      Das kann ganz schön an dem Pressesprecher der gezeigten Bundespressekonferenz sehen.
      Er weiss das alles, doch das letztgenannte fehlt ihm, also winzelt er verzweifelt nach Ausreden, eigentlich eine zu bemittleidende armseelige Person, wenn Sie mich fragen.

    • Völlig richtig, Son_Snow, es ist schwer, die Angriffe und Manipulationen zu erkennen. (Vom Eingeständnis, in die Falle gegangen zu sein, gar nicht zu reden.) Subliminal – also unterhalb der bewußten Wahrnehmungsschwelle – läuft da inzwischen auch so einiges. Da gibts nur eins: Ich muß wissen, wem ich vertraue und welchen Quellen ich mich aussetze. Ansonsten könnte – „zwischen“ den Bildern; „unterhalb“ des dominanten Tones – etwas ganz anderes eingespeist worden sein.
      https://www.youtube.com/watch?v=E9JtYaCrRag (drei Minuten zwanzig, Englisch)
      https://www.youtube.com/watch?v=aA-0BSzHXxw (vier Minuten, Englisch)

      Ein ganz junger heller Kopf. Zusammenfassung eines Buches, das er gerade gelesen hat, scheint mir. Eskil Burck, die Macht der Situation: https://www.youtube.com/watch?v=wa1MZZJNF0Q (sechs Minuten, Deutsch)

      klagemauer.tv, knapp zwei Minuten https://www.youtube.com/watch?v=1_IDEaWIVOE

      Mein Favorit; sehr empfehlenswert https://www.youtube.com/watch?v=-AdtqgYFGtg
      15 Minuten; Der Fernseher ist nicht Dein Freund

    • In Berlin gibt es demnächst, vom 16. – 18.Juni, eine Veranstaltung mit dem Thema „Mut zum Fühlen“; Veranstalter „Integrales Forum“

      Aus dem Ankündigungstext:

      „Mut zum Fühlen – Die Emotionen meistern
      8. Integrale deutschsprachige Konferenz 2017
      Die Intention
      Im bewussten Fühlen liegt eine große Kraft. Wer tief und differenziert fühlt, kann authentisch leben, wahrhaftig in Beziehung treten, verantwortlich handeln, Führung übernehmen.
      Wir sind überzeugt, dass Fühlen eine Schlüsselkompetenz zur Meisterung der heutigen Herausforderungen ist. Deshalb wollen wir die Welt der Gefühle mit der integralen Landkarte erforschen; mit Verstand, Gespür, Körper und Geist.“

      Meine Frage an jeden, der sich damit befassen mag: Bedarf es heutzutage tatsächlich schon des Mutes, zu Fühlen?
      (Ich sage ja: Denn Du wirst evtl. Dein Gesicht verlieren ….. 😉 )
      Ich sage ja, denn es könnte Dich sehr verletzlich machen.
      Ich sage ja, denn Dein ganzes Weltbild könnte sich verändern.
      Ich sage ja, denn die Gefühle lassen sich nicht so gut kontrollieren wie
      die Gedanken.
      Vielleicht gibt es noch andere (und tiefere) Antworten? )

      ….://integralesleben.org/if-home/if-integrales-forum/konferenz/2017-berlin/?utm_source=newsletter_233&utm_medium=email&utm_campaign=sonder-nl-2

    • Empathie im Kontext von ganz Europa!!!

      Ihr merkt, mich beschäftigt das Thema der Empathie immer weiter. Eine sehr schöne Methode, ins Fühlen
      zu kommen, ist die systemische Therapie nach Hellinger, das Familienstellen.
      Hier das Link zu einem Video, das eine riesige Aufstellung zum Thema Europa behandelt. Sehr viele Teilnehmer,
      sehr viele Tränen, sehr berührende Momente. Für mich ein Gänsehautvideo sondergleichen.
      https://vimeo.com/202997729
      Leider auf Englisch. Aber auch die Bilder wirken.

      Gehört Mut dazu, sich so etwas auszusetzen?

    • Annette Kaiser hat übrigens auch teilgenommen!!!

      Die Stellvertreter reichten bis in den Mittleren Osten hinaus/hinein?

      „I am war“, sagt der Stellvertreter des Krieges (also der Mensch, der stellvertretend in der Position des Krieges steht und das ganze Geschehen aus der Perspektive des Krieges betracht und erlebt). „My shadow keeps reappearing.
      But I finally surrender.“

      „Ich bin der Krieg“, sagt er. „Mein Schatten ist dabei, sich wieder zu erheben.
      Aber letztlich werde ich aufgeben“. (wörtlich: mich hingeben.)

      Unbedingt anschauen!

    • Dein Kommentar wird gerade geprüft, las ich, und änderte was am Link, damit die Veröffentlichung schneller
      geht.

      Empathie im Kontext von ganz Europa!!!

      Ihr merkt, mich beschäftigt das Thema der Empathie immer weiter. Eine sehr schöne Methode, ins Fühlen
      zu kommen, ist die systemische Therapie nach Hellinger, das Familienstellen.
      Hier das Link zu einem Video, das eine riesige Aufstellung zum Thema Europa behandelt. Sehr viele Teilnehmer,
      sehr viele Tränen, sehr berührende Momente. Für mich ein Gänsehautvideo sondergleichen.
      ..tps://vimeo.com/202997729
      Leider auf Englisch. Aber auch die Bilder wirken.

      Gehört Mut dazu, sich so etwas auszusetzen?

  24. Nun soll es werden Frieden auf Erden II
    Wir haben unsere 3 Kinder mit auf den Ostermarsch für Frieden und Soziale Gerechtigkeit am Karsamstag nach Traunstein genommen.
    Unsere 9 Jahre alte Tochter meinte danach: „Mama, wäre es nicht gut, wenn alle Menschen die gleiche Sprache sprechen würden, dann könnten wir miteinander sprechen und brauchten nicht Krieg zu machen.“ Friede sollte die Sprache sein. Was für Kinder so einfach erscheint, stellt sich für unsere Politik schwierig dar. Sollen sich Vladimir Putin, Baschar al Assad, Donald Trump, Francois Hollande und Angela Merkel an einen Tisch setzen? Dann müssten auch alle ehrlich sein, was unsere Tochter wahrscheinlich voraussetzt.
    Donald Trump könnte zu Baschar al Assad sagen: „Wir wollen eine Pipeline durch Syrien bauen und uns ärgert, dass Du uns nicht lässt. Wir haben schon 2009 gefragt und jetzt, 2017 sind wir immer noch nicht weiter. Eine Regierung zu stürzen, hinter der Russland steht ist uns schon in Kuba nicht gelungen. Warum arbeitest Du lieber mit dem Iran und Vladimir Putin zusammen?“
    Angela Merkel könnte sagen: „Es gibt zwar in der Europäischen Union noch keinen Bündnisfall, weil wir noch kein gemeinsames Militär haben, aber wer aus der Bevölkerung weiß das schon. Der Paragraph tritt erst inkraft, wenn das Europäische Militär steht. Wir sagen einfach, das wäre ein Europäischer Bündnisfall und mischen mit in Syrien. Und dann sagen wir, wir bombardieren ja nicht, wir liefern nur Daten für die anderen, die Bomben abwerfen. Und wenn Zivilisten sterben sagen wir, die anderen hätten nochmal genauer schauen sollen, bevor sie bombardieren. Mich wundert es, dass wir für sowas eine Mehrheit im Deutschen Bundestag bekommen haben. Ehrlich. Sind doch viele studierte und promovierte Leute dabei, die des Lesens mächtig sind. Syrien hat ja nicht Frankreich angegriffen. Es waren ja eher Einzelne, die Attentate verübt haben, und dabei auch kein Land besetzt oder erobert haben. Aber mit den Konsequenzen aus unserem Mitmischen in den Kriegen kann ich mit dem Blowback, wie die bei der CIA so schön dazu sagen, im Volk ein gewisses Level an Angst vor Terror aufrecht erhalten, um dann Sicherheit anzubieten im Wahlprogramm. Und Herr Trump, die Mutti aller Bomben auf ein sicheres Herkunftsland zu werfen macht unsere Politik etwas unglaubwürdig, oder glaubst Du, die Bevölkerung hat das nicht bemerkt. Am besten wir tun so, als wäre nichts passiert. Vergessen wird ja schnell. Und Herr Putin, es tut mir leid, dass nach der Volksabstimmung auf der Krim von einer Annexion gesprochen wird in unseren Medien. Wir wissen alle, dass es eine Sezession war, aber sie können sicher verstehen, da schreibt das einer, und die anderen schreiben ab und sprechen nach, wer recherchiert schon noch, das hat sich verselbständigt.“
    Baschar al Assad könnte adressiert an die NATO Mitglieder der Runde sagen: „So unter uns, wir haben ja gesehen, wie es Muammar al Gaddafi, seiner Familie und seinem Land ergangen ist. Ich habe Angst um das Leben meiner Familie und um mein Leben. Mir scheint, das Wohlergehen des Syrischen Volkes interessiert euch nicht. Wir könnten gemeinsam gegen den Islamischen Staat vorgehen. Zusammen könnten wir ihre Versorgungswege trockenlegen. Das würde uns Syrer am meisten unterstützen.“
    Vladimir Putin könnte folgendes in die Runde werfen: „Lasst uns bitte unsere UNO Charta nicht vergessen. Könnt ihr euch an das Gewaltverbot erinnern, das wir alle, zusammen mit fast allen Staaten der Erde unterschrieben haben? Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. Gewaltverbot UNO Charta 1945 (Kapitel 1 Artikel 2 Absatz 4)
    Ich habe das Gefühl, wenn wir Russen Baschar al Assad nicht unterstützen , dann macht ihr Syrien platt, wie ihr es mit Libyen gemacht habt.“

    Francois Hollande könnte sagen: „Wir brauchen doch aber das Erdöl und Erdgas. In Europa können wir nicht so viel fördern, wie wir verbrauchen. Irgendwo müssen wir es doch günstig bekommen. Und da sollten unsere Partner, die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Partner, speziell Saudi Arabien, doch dran mitverdienen. Was würden wohl unsere Amerikanischen Freunde sagen, wenn wir mit einer Pipeline durch Iran und Syrien mit Russischen Verbündeten Geschäfte machen?“
    Wie würde das Gespräch wohl weitergehen?
    Auch die Lösung, dass man alles Geld allen wegnehmen sollte, kommt von ihr.
    Unser 7 Jahre alter Sohn sagte: „Wir könnten doch alle Waffen kaufen und sie kaputt machen.“ (Wir sparen jetzt darauf;-)
    Und unsere 5 Jahre alte Tochter singt heute noch: „Eins, zwei, drei, vier, alle Menschen bleiben hier.“
    Wir sehen uns in Ramstein.
    Die Probleme des 21. Jahrhunderts dürfen nur friedlich gelöst werden.
    Alexandra Poller Kirchanschöring, Kontakt: bayern-suedost@friedensbewegung.info

  25. Interessant und abwechslungsreich. Klare Empfehlung.

    Mit Friedfertigkeit, Klarheit und Witz werden die Sachverhalte auf den Punkt gebracht. Das Salz in der Suppe sind die überragenden Fähigkeiten des Moderators und des Teams, das die Beiträge zusammenstellt.

  26. Über M(i)acron

    (Per Anhalter durch die Galaxis, Band 4)
    »Er kommt aus einer sehr alten Demokratie, weißt du . . .«
    »Du meinst, er kommt von einem Eidechsenplaneten?«
    »Nein«, sagte Ford, »so simpel ist es nicht. Nicht ganz so unkompliziert. Auf seinem Planeten sind die Leute Leute. Die Anführer sind Eidechsen. Die Leute hassen die Eidechsen, und die Eidechsen regieren die Leute.«
    »Merkwürdig«, sagte Arthur. »Ich meine, du sagtest, es wäre eine Demokratie.«
    »Sagte ich«, sagte Ford, »ist es auch.«
    »Und warum«, sagte Arthur, der hoffte, er höre sich nicht lächerlich begriffsstutzig an, »schaffen sich die Leute dann die Eidechsen nicht vom Halse?«
    »Das kommt ihnen ehrlich gesagt nicht in den Sinn«, sagte Ford. »Sie haben alle das Wahlrecht, und so nehmen sie schlichtweg an, daß die Regierung, die sie gewählt haben, mehr oder weniger der Regierung nahekommt, die sie sich wünschen.«
    »Du meinst, sie wählen tatsächlich die Eidechsen?«
    »Aber ja«, sagte Ford achselzuckend, »natürlich«
    »Aber«, sagte Arthur und stürzte von neuem auf die Kernfrage los, »warum?«
    »Weil, wenn sie keine Eidechse wählen würden«, sagte Ford, »käme vielleicht die falsche Eidechse ans Ruder.«

    • Das Mäuseland – eine nachdenkliche Geschichte zum Wochenende

      Als ergänzende Antwort zur „Eidechsen-Analogie“aus unserer heutigen Leserbrief-Zusammenstellung hat uns unser Leser Micha Schmidt via Facebook eine weitere schöne Parabel geschickt. Die Geschichte „Mouseland“ ist vom Kanadier Tommy Douglas und als kritische Analogie auf eine Politik zu verstehen, in der die Mäuse immer wieder Katzen wählen, die doch nur ihre eigenen Interessen vertreten, aber dennoch keinen Ausweg aus dieser Situation finden wollen.
      (…)
      All die Gesetze waren gute Gesetze. Für Katzen. Aber Ach! Wie hart waren sie zu den Mäusen! Das Leben wurde schwerer und schwerer. Als die Mäuse es nicht länger ertragen konnten, beschlossen sie, etwas zu unternehmen. Also zogen sie in großer Zahl zu den Wahlen. Sie wählten die schwarzen Katzen ab. Stattdessen wählten sie die weißen Katzen in die Regierung.
      (…)
      Schließlich jedoch, war da eine kleine Maus, die hatte eine Idee. Und sie wandte sich an ihre Artgenossen und sprach „Schaut Freunde! Warum wählen wir immer wieder eine Regierung, die nur aus Katzen besteht? Warum wählen wir nicht stattdessen eine Regierung aus Mäusen?“ „Oh!“ riefen die Mäuse erschreckt, „Er ist ein Kommunist! Sperrt ihn ein!“

      Und so sperrten sie ihn ins Gefängnis.

      Aber ich will euch daran erinnern: Daß man eine Maus oder einen Menschen einsperren kann, eine Idee aber nicht!

      Tommy Douglas (1904 -1986) New Democratic Party of Canada
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=38171

      Aber die Herren der Welt stellen sich ohnehin keiner Wahl.
      Wie die Eliten ihre Statthalter hin und und wieder treffsicher bezeichnen, belegt Herr Berlusconi am Bsp. Martin Schulz, im EU-Parlament, bei min. 1:37:

      Martin Schulz – Wer ist der Hoffnungsträger der SPD?
      https://www.youtube.com/watch?v=WAviUU-g2zY

      Ka­po, der
      1. (Soldatensprache) Unteroffizier
      2. (Jargon) Häftling eines Straflagers o. Ä., der als Aufsicht über andere Häftlinge eingesetzt ist
      3. (süddeutsch, österreichisch) Vorarbeiter

      http://www.duden.de/rechtschreibung/Kapo_Haeftling_Arbeiter

    • So lange wir nicht anfangen die Geschichte seit der Propaganda des ersten Weltkrieges durch Wahrheit zu ersetzen, so lange werden, nach meinem Ansicht, Lügen die Welt beherrschen.
      Vielleicht muss noch früher angefangen werden, der Deutsche Antisemitismus seit etwa 1872.
      Es ist einfach auch eine Lüge dass deutsche Juden keine Vorwürfe treffen, wie sie sich damals benahmen.

      Viele dieser Juden gingen nach der USA, mit Hass gegen Deutschland.
      Zwei davon waren Baruch, sein Sohn brachte Roosevelt in die Politik, ein anderer Morgenthau.
      Dieser Morgenthau war der Grossvater der Morgenthau von den zweiten Weltkrieg Morgenthau, das Plan durch Hunger nach den zweiten Weltkrieg die Deutsche Bevölkerung durch Hunger bis etwa die Hälfte zu reduzieren.
      Roosevelt unterzeichte das Plan, Churchill verhinderte es ‚er wollte nicht an eine Leiche gekettet werden‘.

      Deep State ist, wie Laslo Maracs erklärt, nicht nur Juden.
      Aber Juden, Neocons, AIPAC, AEI, sind wichtig in Deep State.
      Das nicht alle Juden Deep State sind seht man daran dass Trump gute beziehungen hat mit viele Juden.

      Wer Kriegspropaganda lesen will, und wie diese Kriegspropaganda entlarft wurde, sehr spät:

      Henry Morgenthau, ‚Ambassador Morgenthau’s Story‘, New York, 1918

      Heath W. Lowry, ‚The story behind Ambassador Morgenthau’s Story‘, Istanbul 1990

  27. Stolpere gerade über den Giftgas Anschlag. War das nicht eine Falsch Meldung. Die Flugzeugträger hat in einer ganz anderen Richtung ein Manöver im Visier. Das war doch so eine peinliche Meldung- oder irre ich mich ?

    • Ich hab im Hinterkopf, dass es wesentlich mehr Raketen waren (also nicht alle eingeschlagen haben), jedoch statistisch trotzdem korrekt viele eingeschlagen haben, weil der Raketentyp eine hohe Fehlerquote hat.

    • Auf Grund der relaativ geringen Zerstörung vor Ort und der Tatsache, dass betroffenen Hangars wohl wieder relativ schnell wieder einsatzfähig waren ging man davon aus, das vermutliche eine deutlich geringere Zahl an Raketen abgeschossen wurden… so weit mein Stand dazu.

  28. Was Ken Jebsen über die Berichterstattung in den Mainstreammedien über Trump sagt, ist richtig. Ich empfinde da genauso. Trump dann aber immer noch als Opfer widriger Umstände hinzustellen, obwohl er nachweislich keine Skrupel hat mal einfach so ein paar Raketen abzufeuern (die ja auch nichts Schlimmes anrichten) und ihn so zu einem verkappten Friedensengel zu machen, geht mir mächtig gegen den Strich. Auch Obama als des Teufels General darzustellen, ist schlicht und ergreifend falsch!! Obama hatte Assad beim ersten Einsatz von Giftgas eine rote Linie gezogen, die Assad angeblich überschritten hatte. Dennoch hat Obama nichts gemacht. Warum nicht? Hatte Obama etwa in dem Fall den Mut, sich gegen den Deep State und den militärisch-industriellen Komplex zu stellen? Hier fehlt mal wieder die Differenzierung, die Ken Jebsen den Mainstreammedien vorwirft! Ist Ken Jebsen doch ein verkappter Rechter, der nur gegen Obama hetzt, weil er Farbiger ist? Auch seine Rubrik „Die Macher“ geht mir mächtig auf die Nerven! Für mich sind genau solche Unternehmer diejenigen, die dem Faschismus den Boden bereiten! Es ist der latente Faschismus in den Firmen, der sich letztlich in der Politik egal welchen Staates wiederfindet! Warum gibt es z.b. keine Startups, die sich damit beschäftigen, Landminen zu räumen, Altenpflege einfacher und menschenfreundlicher zu gestalten? Warum gibt es keine Startups, die z.b. alternative Antriebsarten für Autos, Flugzeuge, Eisenbahnen etc. marktfähig machen wollen? Ich bin der festen Überzeugung, dass JEDER Mensch Ideen hat…nur nicht JEDER wird von anderen gepampert und bekommt Puderzucker hochkant in den Allerwertesten geblasen, damit er seine im günstigsten Fall überflüssige Idee wahr werden lassen kann. Und wie wäre es gewesen, wenn Herrn Oppenheimer und jedem, der die Spaltung des Atoms erforscht hat, schlicht und ergreifen die finanziellen Mittel dazu gestrichen hätte? Hätte es dann Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl und Fukushima gegeben?

    • Wie schon erwähnt wurde, (Danke, Herr Trautvetter!) wird Trump auf dieser Seite und auch in genau dieser MMM-Ausgabe recht differenziert betrachtet.
      Es verwundert mich, dass das nicht wahrgenommen wird.
      Die Frage, ob gegen Obama „gehetzt“ wird, weil er ein Farbiger ist, stellt sich hier nicht und ist von ausserordentlich grotesker Natur.
      Zuhören, bitte !

      Ihre Vorschläge bezüglich der Macher finde ich gut.
      Die Kritik an dem Format selbst teile ich nicht.
      Im Gegenteil halte ich diese Rubrik für wertvoll, auch als Inspiration.

      Die Heftigkeit und vor allem die Substanzlosigkeit der Kritik nowadays an KenFM irritiert mich ein wenig.

      Ich möchte eigentlich nur DANKE sagen, weil ich die Sendung wieder super fand.
      Habe viel gelacht und viel mitgenommen, wie immer !

    • Kann mich Seven nur anschließen; es tut mir leid, aber mit einer Aussage wie “ Ist Ken Jebsen doch ein verkappter Rechter, der nur gegen Obama hetzt, weil er Farbiger ist?“ disqualifizieren sie leider den kompletten restlichen Inhalt ihres Beitrags, zeigt es doch wie unreflektiert Ken’s Beiträge wohl bisher konsumiert wurden und wieviel Relevenz daher ihrer Kritik beigemessen werden kann…

    • Ach ja, und der autonome Nachwuchs auch schon mal wieder aktiv hier. Gähn.
      Im Osten nichts Neues (L.U.P.U.S.).
      Erst zur Rechten/zum Rechten machen und dann draufhauen.
      Sonst würde man ja irgendwann überflüssig; bzw. müßte sich eingestehen, daß man schon längst überflüssig ist.

      Ich bin ja der festen Überzeugung, daß nicht jeder Autonome tatsächlich Ideen hat.

      Warum ist eigentlich die Antifa und ihre Mitläufer schon längst zum Faschistoidsten geworden,
      was man in diesen Zeiten so beobachten kann?

      Ihr Autonomen, Ihr Antifaschisten, Ihr Deutschland-Verrecke-Schreier, Ihr heuchlerischen Schurken,
      die Ihr in Ken Jebsen den beredten Ankläger Eurer Schandtaten verflucht – der Abscheu, den KenFM
      Euren Sinnen einflößt, ist das genaue Maß der Infamie Eures eigenen Geistes.

  29. WOLFGANG STREECK ! ! ! Der ist ebenfalls in Rente (wie zB. WImmer oder von Bülow) und auf Rundreise als Doyen der deutschen Soziologie mit fundierten, schlagenden Argumenten bzgl. der Ver(un)einbarkeit von Demokratie und Kapitalismus. Ähnlich wie Schirrmacher („Die Linke hat DOCH recht“), der sich bemüßigt sah, der „bürgerlichen“ Ideologie zumindest in größer werdenden Anteilen zu mißtrauen, bezieht Streeck einen Teilaspekt seiner Argumentationlinie aus Karl Marx sowie Max Weber, ohne ewiggestrig daherzukommen. Er bewegt sich auf gleich hohem Niveau wie Mausfeld, mindestens.

    Beste Grüße

  30. Schon 1921 wussten Historiker das Morgenthau eine Lüge erzählte über dass Deutsche Komplott um Krieg an zu fangen.
    Wurden die Deutsche Reparations Zahlungen gestoppt ?
    Thomas Fleming, ‘The Illusion of Victory, America in WW I’, New York 2003

    1946 publizierte Beard sein Buch dass Roosevelt seit 1932 Krieg vorbereitete, hatte es Einfluss auf den Neurenberg Show ?
    Charles A. Beard, ‘American Foreign Policy in the Making, 1932 – 1940, A study in responsibilities’, New Haven, 1946

    1946 war die USA Senat Untersuchung ob Roosevelt bewusst Pearl Harbour provoziert hatte.
    Die Demokraten konkludierten nicht, die Republikaner konkludierten das er es tat.
    Hatte es Einfluss ?
    Harry Elmer Barnes, ed., ‘Perpetual War for Perpetual Peace, A critical examination of the foreign policy of Franklin Delano Roosevelt and its aftermath’, Caldwell, Idaho, 1953
    Das Buch konkludiert das die Republikaner Recht hatten.
    Wieder geschah nichts.
    Seitdem isst nur bestätigt worden wass die Republikaner 1946 schon wussten, ist Roosevelt jetzt ein Kriegsverbrecher ?

    Simon Newman, ´March 1939, The British guarantee to Poland, A study in the continuity of British Foreign Policy’, 1976, Oxford
    Das Buch macht klar das die Britische Garantie an Polen zum Zweck hatte Hitler zum Angriff zu provozieren.
    Hat jemand seine Meinung über Hitler geändert ?

    1980 publizierte Faurisson ein Artikel in Le Monde dass er nach fünfzehn Jahr Untersuchung kein Beweis fand das jeh Menschen in Gaskammer umgebracht wurden.
    Studien das die Gaskammer für Menschen ein Märchen sind gibt es inzwischen genug, ist die Glaube daran verschwunden ?
    Nein, Frankreich machte ein Gesetz dass Glaube an Gaskammer und sechs Million verpflichtet.

    A J P Taylor, ‚The Origins of the Second World War‘, 1961, 1967, Londen
    Das Buch macht klar das Hitler nie Krieg beabsichtete, was ein jeder die detaillierte Beschreibungen von seine Kriege las sowieso deutlich ist, so wie
    Heinz Guderian, ‘Panzer Leader’, London 2000, 1952
    Änderten die Bücher etwas ?

    Bogdan Musial, ‘Kampfplatz Deutschland, Stalins Kriegspläne gegen den Westen’, Berlin 2008 hatte Zugang zu Russischen Archiven, er fand dass Stalin’s Angriff auf Deutschland geplant war drei Wochen nachdem Hitler der USSR angriff.
    Also, Hitler’s Angriff war Verteidigung, was auch Maser schon schrieb.
    Änderte jemand seine Meinung über Hitler ?

    Harold Weisberg, ‘Whitewash – the report on the Warren Report’, 1965, 1966, New York liess nichts über von den Warren Report, Oswald konnte nicht der einzige Schütze gewesen sein.
    Wissen wir jetzt wer Auftrag gab Kennedy zu ermorden ?

    Sept 11, für ein jeder die die Wahrheit wissen wol ist klar das die Offiziële Version eine grosse Lüge ist, sind die Verantwortlichen gesucht worden.

    Es gibt ein Niederländischen Sprichwort ‚wie schnell auch die Lüge ist, der Wahrheit überholt‘.
    Meine Konklusion ist: das Sprichwort ist eine grosse Lüge.

  31. Lieber Ken,

    Deine Intellektuelle Unehrlichkeit regt mich mittlerweile wirklich sehr auf! Durch deinen Kampf gegen die Mainstreammedien wirst du anscheinend zunehmend blind und machst dich im Falle Trump zu Teufels Advokaten! Trump gehört mit zum Spiel, als Journalist erwarte ich von dir das du die amerikanische Außen- und Innenpolitik genauer unter die Lupe nimmst und nicht nur oberflächlich Trumps Twitteraccount zitierst…
    Ansonsten kannst du nämlich gleich den Sean Spicer der „alternativen“ Medien machen… Trump zu dem noch mit JFK zu vergleichen schlägt dem Fass den Boden aus….

    Fakt ist, dass die Drohnentoten und Covertoperations seit Trump im Amt ist stark gestiegen sind… Der deep state ist sehr glücklich das Trump im Amt ist.Vielleicht als kleiner Hinweis: Trump hat Kissinger vor kurzem im weißen Haus gehabt und ihn als guten und langjährigen Freund bezeichnet…

    Sein Kabinett besteht nur aus Militär, rechten Hardlinern, Goldman Sachs Leuten, Ölbaronen und Christlichen Fundamentalisten…Zusätzlich will Jeff Sessions den Krieg gegen die Drogen massiv ausweiten, Wallstreet wird komplett dereguliert, Steuern werden so krass gesenkt wie noch nie zu vor in der Geschichte der USA seit Reagan, Schulen werden weiter privatisiert, Kreationismus in die Lehrpläne wieder eingeführt, der EPA werden massiv die Gelder zusammen gestrichen und und und…

    Sorry Ken wenn du weiter so machst verlierst du für mich jede Glaubwürdigkeit!!! Wirklich schade denn ich bin ein Riesenfan deiner Arbeit, aber an dieser Stelle hast du wirklich ein Riesen Brett vorm Kopf… Bitte überdenke deine Haltung nochmal zum Thema Trump, Bitte!

    • Liebe/r anonym 123,
      kennen Sie das von der kenfm-Website?: https://kenfm.de/trump-propagandist-der-rechten/
      und: https://kenfm.de/wir-trump-einheit-der-gegensaetze/
      Sie sehen, auf dieser Site sind schon recht früh Analysen zu lesen gewesen, die dem inhaltlich nahe kommen, was Sie vermissen. Insofern ist Ken jemand, der Informationen in ihrer Vielschichtigkeit verarbeitet. Es ist immer sinnvoll, die eigene Haltung einer auch selbstkritischen Überprüfung zu unterziehen; da haben Sie schon im Grundsätzlichen sehr Recht, und leider ist es das, was viel zu oft nicht geschieht, Die Folgen sind gesellschaftliche Entwicklungen, die den Herausforderungen nicht (wirklich) standhalten.

    • Lieber Herr Trautvetter,

      danke für ihre schnelle Antwort!

      „Insofern ist Ken jemand, der Informationen in ihrer Vielschichtigkeit verarbeitet“

      Ja!, das habe ich auch niemals angezweifelt, es ist der Grund warum ich Kenfm unterstütze und gleichzeitig so geschockt bin über seine Haltung die er seit seiner ersten Polemik nach Trumps Wahlsieg nicht aufgeben will, der Kampf gegen die Medien und der scheinbare Triumph im Falle Trump, lässt ihn blind werden.

      Ich verstehe total das er seit Jahren einen zermürbenden Kampf gegen das Establishment führt, dass ihn diffamiert, drangsaliert und nicht zur Ruhe kommen lässt, aber nach einer Polemik gegen die Mainstreampresse , hätte er wieder zurück zu den Tatsachen kommen können und Trump als das benennen was er ist, ein übler Lügner und jetzt schon Kriegsverbrecher (Yemen Raid) Für mich ist Trump wirklich die Spitze einer Entwicklung die wirklich sehr beängstigend ist.

      Es findet gerade der 2.größte Ausverkauf des amerikanischen Volkes Staat.Wie auch immer, mir fehlen einfach die klaren Worte die er sonst immer für alle anderen politischen Akteure findet!

      Ich habe einfach das Gefühl das ich dazu etwas sagen musste. Aber es geht anscheinend nicht vielen Kenfm Usern so… Aber gut ich hatte in den letzten Monaten auch zu viel Zeit mit Trump und seinem Kabinett verbracht, dadurch habe ich einen sehr tiefen Einblick in die momentane politische Situation in Amerika! Es wird nicht lange dauern, dann werden die Schlagzeilen bei MMM auch noch deutlich kritischer, da bin ich mir sehr sicher,in dem Falle dann aber leider…

      Vielen Dank übrigens für ihre Beiträge, die werde ich mir gleich mal durchlesen!

      Liebe Grüße
      anonym123

    • Anonym123
      Endlich spricht mir hier jemand aus dem Herzen. Es sind die gleichen Themen, die mir schon seit Monaten auf dem Magen liegen und ich habe die gleichen Bedenken schon oft geäussert.
      Zwischen den Zeilen höre ich bei Ken immer sozusagen, dass Trump jetzt der neue Heilbringer ist. Dabei scheint sich Ken auf zwei Sachen abzustützen. Die Tatsache, dass Trump während seiner Wahlkampagne angekündigt hat, mit Putin gut auskommen zu wollen ( was für mir persönlich ebenfalls sehr positiv ankam, aber damit hatte es sich). Und der Wiederstand des Mainstreams gegen Trump, was nach seinem Umkehrschluss sozusagen bedeutet soll, dass Trump der Präsident ist, auf den wir schon lange gewartet haben.
      Das dieser Präsident daneben extreme Rhetorik gegen Iran übte (das Land ja, wo Ken einen Teil seiner Wurzeln hat), das Militär auf ein nie dagewesenes hohes Niveau bringen will, die bisherigen Foltermethoden des CIA noch (!) weiter treiben würde als Waterboarding („I would deal much more harshly with them“), und faschistische Ansichten hat, scheint Ken in seinen „Zwischen-den-Zeilen-Lobreden“ über Trump einfach auszublenden. Für mich ist es schlicht nicht nachvollziehbar.

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