Me, Myself and Media 36 – History statt Hysterie: G20 im nationalen Gedächtnis

Wenn heute zwei Menschen in Deutschland über den G20 Gipfel sprechen und dabei ihren Standpunkt austauschen, ist ihnen nur selten bewusst, dass sie dabei auf Bilder zurückgreifen, die von den Konzernmedien verbreitet wurden. Diese Medien sind nicht neutral, denn sie müssen als DAS Sprachrohr derer dekodiert werden, die zum G20 geladen haben.

Die Massenmedien sind der zwölfte Mann in einer Fussballmannschaft, nur dass dieser nicht als neutraler Schiedsrichter aufläuft. Wie ein solches Spiel ausgeht, liegt auf der Hand.

Historische Ereignisse lassen sich durch die Auswahl der Bilder, mit denen sie in das Gedächtnis der Nation eingehen, schwer manipulieren und diese Technik wurde auch in Hamburg exzessiv angewendet. Die meisten von uns haben, wenn sie über den G20 Gipfel in Hamburg sprechen, Bilder von randalierenden schwarz vermummten Personen im Kopf, während kaum noch jemand über die 76.000 friedlichen Protestierenden spricht, die den Gipfel in Hamburg eröffnet hatten.

Wer entscheidet über die Gewichtung der Bilder und welche politische Botschaft soll hier subtil unters Volk gebracht werden?

Erstaunlich ist, dass ausgerechnet diejenigen, die sonst pauschal von „Lügenpresse“ sprechen, wenn sie Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung oder ARD & ZDF meinen, eben diese Presseerzeugnisse zitieren, wenn dort sämtliche Gewalttäter des G20 als linke Extremisten bezeichnet werden.

Diese Reaktion wurde von den Bildgestaltern des G20 kalkuliert und funktioniert so zuverlässig wie der Pawlow’sche Reflex. Zeig einem politischen Lager dessen Feindbild und du kannst es beliebig manipulieren. Exakt das geschieht aktuell.

Konservative und Linke schlagen sich gegenseitig die Schädel ein und die Eliten, die allein durch Auswahl, Gewichtung und Montage eben diesen Effekt herbeigeführt haben, machen so weiter wie gehabt.

Das ist der eigentliche Gipfel.

In der aktuellen Ausgaben von MMM 36 geht es darum, die ewig gleiche Technik des Einseifens der Massen en detail aufzuzeigen und damit die mediale Hysterie zu entschärfen.

Nichts an Hamburg war neu. Im Gegenteil. Die Geschichte ist voll von gewalttätigen Aktionen gegen die Machthaber, nur wird es Zeit, endlich Lehren aus dieser Geschichte zu ziehen. Ein Gang ins Archiv ist hier dringend zu empfehlen.

Inhaltsübersicht:

00:06:59 Spaltung vs Kooperation: Tatsachen und Manipulationen rund um den G20 Gipfel

00:25:57 Der Schwarze Block und der Terror des Staates

Nachrichtenblock

00:34:01 Golfstaaten-Politik: Saudi-Arabien, Katar, Iran und der Kampf um die Ressourcen

00:41:50 Wirtschaftskrieg gegen Afrika: Der Migration begegnen

00:46:55 Die Entscheidung zur Homo-Ehe im Spiegel von Fraktionszwang, Gewissenentscheidung und Religion

00:50:06 Staatstrojaner und Digitalisierung: Legales Hacking zur totalen Überwachung

00:57:11 Helmut Kohl, Martin Schulz und die politische Agenda von SPD und CDU

01:00:08 Fritz-Cola und die Politik

01:01:09 Putin und die russisch-amerikanische Beziehung

01:03:25 „Journalistische Grenzgänger“: zwischen Ignoranz, Kritik und grotesken Medien

01:07:30 Wie Hochhäuser zusammen stürzen: Brand vs Sprengung

01:08:48 Solidarität und Eigeninitiative: Konkretes Handeln hilft

01:14:32 Zum Verständnis von Journalismus und Verantwortung: Thomas Gottschalk und Bodo Schickentanz

Quellenhinweise

kenfm.de (15.7.2017) – KenFM-Spotlight: Christian Kreiß über Profit und den Kreislauf leistungsloser Einkommen
https://kenfm.de/christian-kreiss-profit-und-kreislauf-leistungsloser-einkommen/

youtube.com Philosophiekanal (3.7.2013) – Karl Popper – Ein Gespräch (1974)
https://www.youtube.com/watch?v=ZO2az5Eb3H0

neues-deutschland.de (27.6.2017) Ziegler: G20 ist »Befehlsempfänger« der Finanzoligarchen
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055470.ziegler-g-ist-befehlsempfaenger-der-finanzoligarchen.html

bpb.de (20.4.2005) Flugblatt der Weißen Rose
http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/61015/flugblatt-ii

faz.net (5.7.2017) Der Mob plündert im Schanzenviertel
http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/liveblog-und-ticker-zum-g-20-gipfel-2017-in-hamburg-15092540.html

spiegel.de (7.7.2017) Gewalt beim G20-Gipfel wie im Krieg
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-beim-g20-gipfel-wie-im-krieg-a-1156592.html

bild.de (9.7.2017) Wer kennt diese G20-Verbrecher?
http://www.bild.de/news/inland/g20-gipfel/wer-kennt-diese-verbrecher-52493328.bild.html

youtube.com N24 (7.7.2017)- G20-Kulturunterschied: Beethoven in der Elbphilharmonie – Rock’n Roll im Schanzenviertel
https://www.youtube.com/watch?v=5RLT2sBXNI0

ardmediathekt.de (8.7.2017) Tagesthemen vom 8.7.2017 zum G20 Gipfel
http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=44280482

tagesschau.de (11.7.2017) Anwalt der Roten Flora Andreas Beuth zu G20
https://www.tagesschau.de/inland/g20-rote-flora-101.html

youtube.com abendblatttv (7.7.2017) – Das sagt der Anwaltliche Notdienst
https://www.youtube.com/watch?v=zoApk1lc5-4

heise.de (12.7.2017) – Wer war sonst noch so im Schwarzen Block in Hamburg?
https://www.heise.de/tp/news/Und-wer-war-noch-so-im-Schwarzen-Block-in-Hamburg-3770308.html

youtube.com FeuerloescherTV Networx (7.7.2017) – #welcometohell Schwarzer Block Riot in der Elbchaussee
https://www.youtube.com/watch?v=7sRjonStJv0

spiegel.de (8.7.2017) G20 Einsatz in Hamburg- warum ein Polizist in der Schanze schoss
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-einsatz-in-hamburg-warum-ein-polizist-in-der-schanze-schoss-a-1156822.html

abendblatt.de (18.10.2010) “Wir werden von der Politik verheizt“ – Polizisten erzählen
http://www.abendblatt.de/hamburg/article107870345/Wir-werden-von-der-Politik-verheizt-Polizisten-erzaehlen.html

kenfm.de (9.7.2017) – nachdenKen: Statement zu Hamburg
https://kenfm.de/nachdenken-statement-zu-hamburg/

youtube.com abendblatttv (8.7.2017) – G20: Polizisten nehmen Helme ab und werden bejubelt
https://www.youtube.com/watch?v=GgMEpuKegCc&app=desktop

youtube.com Almudis (12.12.2013) – Italien : Polizisten nehmen Helme ab und folgen Forconi Demonstranten
https://www.youtube.com/watch?v=vfpOH3UtUoQ

youtube.com lutzland (25.3.2008) – 04 Lernen zwischen Störung und übersummativer Erfahrung
https://www.youtube.com/watch?v=nzqGjZM6bV4&list=PL6F8B805C5213A40B&index=4

kenfm.de (11.7.2017) – Boxenstopp: Pedram Shahyar
https://kenfm.de/boxenstopp-pedram-shahyar/

youtube.com zeitbandit (19.10.2011) – Genua G8 (KanalB)
https://www.youtube.com/watch?v=SFrF7HB7B-I

faz.net (26.10.2011) – „Occupy Wall Street“ Ausschreitungen in Kalifornien
Ihttp://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/occupy-wall-street-ausschreitungen-in-kalifornien-11505291.html

washingtonpost.com (2.2.2017) – ‘Black bloc’ protests return for Trump era, leaving flames, broken windows from D.C. to Berkeley
https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2017/02/02/black-bloc-protests-return-for-trump-era-leaving-flames-broken-windows-from-dc-to-berkeley/?utm_term=.1daeac252daa

kenfm.de (13.7.2017) – Hamburg und der Tiefe Staat (Rubikon)
https://kenfm.de/hamburg-und-der-tiefe-staat/

youtube.com KenFM (19.3.2014) – KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (Teil 2: NATO-Terror, 9/11, Ausblick und Lösungsansätze)
https://www.youtube.com/watch?v=uHNG7FXKiwg

manager-magazin.de (3.7.2017) – König Salman mietet komplettes Hotel – und kommt nicht
http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/g-20-gipfel-in-hamburg-koenig-salman-kommt-nicht-a-1155706.html

zeit.de (23.6.2017) – Katar: Golfstaaten fordern Abbruch der Beziehungen zum Iran
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/katar-golfstaaten-bedingungen-krise-ende-iran

manager-magazin.de (3.7.2017) – Katar bekommt noch 48 Stunden Zeit
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/katar-arabische-staaten-verlaengern-ultimatum-a-1155693.html

n-tv.de (6.6.2017) – Kleines, reiches Land – als Investor gefragt
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kleines-reiches-Land-als-Investor-gefragt-article19876531.html

n-tv.de (3.6.2017) – Total schließt Milliarden-Deal mit Iran
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Total-schliesst-Milliarden-Deal-mit-Iran-article19918583.html

wiwo.de (10.6.2017) – Iran kauft Mittelstreckenjets – Milliardendeal für Boeing
http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/iran-kauft-mittelstreckenjets-milliardendeal-fuer-boeing/19918050.html

youtube.com KenFM (2.7.2017) – Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Irak 2003
https://www.youtube.com/watch?v=e3tGp4fCz4w

youtube.com OK54 Bürgerrundfunk (19.6.2017) – Dr. Michael Lüders – Vorlesung 2/3: Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt
https://www.youtube.com/watch?v=TdJxSt3GYX4

kenfm.de (13.7.2017) Boxenstopp: Rainer Rupp über die Rückrufaktion Golf
https://kenfm.de/boxenstopp-rainer-rupp-rueckrufaktion-golf/

faz.net (4.7.2017) – Die große Angst vor Afrika
http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/g-20-staaten-wollen-wirtschaft-afrikas-staerken-15086620.html

faz.net (17.7.2017) – Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html

handelsblatt.com (29.6.2017) – BMW kämpft gegen Tesla – vergeblich? Der Kampf um Elektroautos
http://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/bmw-kaempft-gegen-tesla-vergeblich-der-kampf-um-elektroautos/19995806.html

youtube.com KenFM (24.1.2017) – KenFM-Spotlight: Asfa-Wossen Asserate über europäische Werte in der Außenpolitik
https://www.youtube.com/watch?v=TinJSRikNHoo

welt.de (27.6.2017) – Angela Merkels nächste große Wende
https://www.welt.de/politik/deutschland/article165998465/Angela-Merkels-naechste-grosse-Wende.html

spiegel.de (30.6.2017) -Debatte zu Ehe für alle
http://www.spiegel.de/video/bundestag-beschliesst-ehe-fuer-alle-video-1778924.html

youtube.com Phönix (30.6.2017) – Ehe für alle: Statement von Angela Merkel zur Abstimmung am 30.06.17
https://www.youtube.com/watch?v=pbN1v5kDWpM

aliceschwarzer.de (30.6.2017) – Ein Triumph für die Liebe
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alle-liebenden-sind-gleich-334621

hagalil.com () – Juden und Homosexualität
http://www.hagalil.com/deutschland/yachad/homosexual.htm

netzpolitik.org (19.6.2017) – Staatstrojaner: Bundestag hat das krasseste Überwachungsgesetz der Legislaturperiode beschlossen
https://netzpolitik.org/2017/staatstrojaner-bundestag-beschliesst-diese-woche-das-krasseste-ueberwachungsgesetz-der-legislaturperiode/

youtube.com KenFM (4.7.2017) – KenFM am Telefon: Florian Kirner über Ehe für ALLE und Totalüberwachung
https://www.youtube.com/watch?v=jGZAHAUEbuw

morgenpost.de (27.6.2017) – Mehr als eine Million Telefonate abgehört
https://www.morgenpost.de/berlin/article211050281/Mehr-als-eine-Million-Telefonate-abgehoert.html?

youtube.com Nod Europe (28.8.2016) -Joseph Foschepoth Überwachtes Deutschland BRD bis heute nicht souverän 3Sat 2
https://www.youtube.com/watch?v=TtQdlMDNrEs

deutschlandfunk.de (10.1.2017) – „Auf andere Weise informieren als über das Internet“
http://www.deutschlandfunk.de/digitale-entwicklung-auf-andere-weise-informieren-als-ueber.691.de.html?dram:article_id=376046

faz.net (1.7.2017) -„Ich verneige mich vor Ihnen in Dankbarkeit und Demut“
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/abschied-von-altkanzler-kohl-ich-verneige-mich-vor-ihnen-in-dankbarkeit-und-demut-15086209.html

spiegel.de (25.6.2017) -Schulz bläst zum Angriff
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-gerhard-schroeder-bei-parteitag-in-dortmund-a-1154093.html

youtube.com FMDsTVChannel (30.12.2015) -Max Uthoff über Hetze gegen Arbeitslose | 2015
https://www.youtube.com/watch?v=TtnKLI4CORs

abendblatt.de (6.7.2017) – Fritz-Kola darf Journalisten zum G20-Gipfel nicht beliefern
http://www.abendblatt.de/hamburg/article211147717/Fritz-Kola-darf-Journalisten-zum-G20-Gipfel-nicht-beliefern.html

meedia.de (27.6.2017) – Marketing-Hieb gegen Trump, Putin und Erdogan: Fritz-Kola provoziert mit neuer Kampagne
http://meedia.de/2017/06/27/marketing-hieb-gegen-trump-putin-und-erdogan-fritz-kola-provoziert-mit-neuer-kampagne/

zeit.de (6.7.2017) – Putin und der große Bluff
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/g20-wladimir-putin-russland-donald-trump-hamburg-macht

heute.de (7.7.2017) – Trump und Putin vereinbaren Waffenruhe in Syrien
http://www.heute.de/donald-trump-und-wladimir-putin-vereinbaren-waffenruhe-fuer-einen-teil-syriens-47527346.html

sho.com (2017) – The Putin Interviews
http://www.sho.com/the-putin-interviews

deutschlandfunk.de (6.7.2017) – Journalistischer Grenzgänger
http://www.deutschlandfunk.de/das-magazin-rubikon-journalistischer-grenzgaenger.2907.de.html?dram:article_id=390378

meedia.de (14.7.2017) – Verschwörungstheorien und „gutes Bildungsfernsehen“: das kontroverse YouTube-Phänomen KenFM
http://meedia.de/2017/07/14/verschwoerungstheorien-und-gutes-bildungsfernsehen-das-kontroverse-youtube-phaenomen-kenfm/

youtube.com Nathan Flach (8.11.2017) – 9/11: WTC 7 Collapse (NIST FOIA, CBS video)
https://www.youtube.com/watch?v=nqbUkThGlCo

faz.net (23.6.2017) – Fünf Hochhäuser in London werden evakuiert
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/nach-brandkatastrophe-fuenf-hochhaeuser-in-london-werden-evakuiert-15075155.html

kenfm.de (10.6.2017) – KenFM im Gespräch mit: Jörn Brodersen (www.bundestagsavatar.org)
https://kenfm.de/joern-brodersen/

kenfm.de (13.7.2017) – KenFM im Gespräch mit: Petra Plininger (buergerkandidaten.de)
https://kenfm.de/petra-plininger/

Pax Terra Musica – Homepage
http://www.pax-terra-musica.de

kenfm.de Stand Griechenland-Nothilfe
https://kenfm.de/stand-griechenland-nothilfe/

ww1.wdr.de (6.7.2017) – Thomas Gottschalk auf die Frage „Was bedeutet für dich Meinungsfreiheit?“
http://www1.wdr.de/mediathek/video/radio/cosmo/video-thomas-gottschalk-auf-die-frage-was-bedeutet-fuer-dich-meinungsfreiheit-100.html

youtube.com Mainz FreeTV (9.7.2017) – G20, Hamburg 2017 oder das FAKE NEWS Füllhorn • Mainz FreeTV – STINK SAUER
https://www.youtube.com/watch?v=TZOo6W1CdbM&t=38m17s

Bücher

Ethischer Welthandel – Christian Felber
http://ethischerwelthandel.info

Weil es um die Menschen geht – Kilian Kleinschmidt, Regina Carstensen
http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/weil-es-um-die-menschen-geht-9783430201803.html

Mathias Bröckers – Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabhängigkeit zurückgewinnen kann
https://www.westendverlag.de/buch/der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann/

Carroll Quigley – Tragödie und Hoffnung
https://www.amazon.de/Tragödie-Hoffnung-Carroll-Quigley/dp/3864452627/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1500647857&sr=8-1&keywords=tragödie+und+hoffnung

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81 Kommentare zu: “Me, Myself and Media 36 – History statt Hysterie: G20 im nationalen Gedächtnis

    • „Begründung der Petition:

      Mit der Erklärung der Menschenrechte 1948 wurde das Grundprinzip der Demokratie, die Gleichberechtigung, zum ersten Mal als weltweite Norm anerkannt. Das war ein epochaler Schritt in der Menschheitsgeschichte. Es ist heute an uns, wie wir diese Souveränität ausüben wollen.

      Mit der Demokratie erkennen die Menschen an, dass jeder Mensch frei und gleich an Würde und Rechten geboren ist und dass er mündig ist, d.h. mit Vernunft und Gewissen begabt. Sie erkennen an, dass jeder Mensch gleichberechtigt ist vor dem Recht und das Recht hat, an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten unmittelbar (durch Wahlen und Abstimmungen) mitzuwirken. Jede Stimme zählt gleich viel – unabhängig von Bildung, Geschlecht, Herkunft, Besitz und Religion.

      So wurde es auch 1949 in unserem Grundgesetz aufgenommen. Art. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Art. 20.2.: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtssprechung ausgeübt.“

      „Ich will abstimmen“ ist eine Aktion zur Verwirklichung und Einführung der Volksabstimmung auf Bundesebene. Ziel ist:
      – die Verwirklichung einer lebendigen Demokratie,
      – eine selbstbestimmte Gesellschaft auf der Grundlage der Menschen- und Bürgerrechte,
      – eine menschenwürdige Zusammenarbeit aller und damit die Heilung der Natur im Ganzen. Dafür will diese Aktion gemeinsam mit den Parlamenten sorgen.

      Die Qualität des freien demokratischen Abstimmungsrechts:

      Abstimmungen richten sich immer auf konkrete Sachfragen und gehen von „unten“ aus. Das Abstimmungsrecht ist eine konkrete Aufforderung und Einladung zur Mitarbeit an jeden.

      Initiativen tragen die Fragen der Zeit aus der Mitte der Bevölkerung in die Gesellschaft. Wichtige Vorschläge kommen so frühzeitig in die öffentliche Diskussion und Abstimmung. Krisen werden früher erkannt und öffentlich gemacht. Die ganze Gesellschaft wird zu einer freien Universität, mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben.

      Mit der Volksabstimmung entsteht Verantwortung und Identität für eigene Entscheidungen. Mündige Menschen lassen sich nicht verführen. Mündigkeit braucht Übung. Sie wächst durch Freiheit und Risiko. Die Freiheit, Entscheidungen selbst treffen zu können. Das Risiko zu irren. Demokratie ist ein Lernprozess. Dies gelassen auszuhalten, das Gespräch weiterzuführen, ist die Seele der Demokratie und Ausgangspunkt einer zukünftigen Gemeinschaft, die die Regeln, mit denen sie leben will, selbst bestimmt. Für alle – durch alle –mit allen.“

      https://www.change.org/p/ich-will-abstimmen

    • Super Idee, lieber A.S.CRANE.

      Poste die Idee ruhig regelmäßig, wenn Du irgendwo hier Antworten schreibst, sobald diese inhaltlich passt.

      Ich finde die Idee, passt fast immer.

      Und je mehr Menschen bei sich erkennen, dass sie täglich Schöpfer sind, durch Ihre Gefühle und Stimmungen die Natur, die Menschen und ihre eigenen Gedanken positiv oder negativ beeinflussen können, umso eher wird der Gedanke in den Vordergrund gelangen können, dass es eine Verantwortung ist; wenn ich selbst ständig mit anderen Menschen gemeinsam Schöpfer bin – ob wir dann inhaltlich nicht beginnen könnten oder versuchen könnten, tatsächlich gemeinsam zu schöpfen.

      Danke nochmal für diesen wichtigen Link.

      Lieben Gruß

      André

    • ja, finde ich auch, André!
      Kommt von OMNIBUS. Läuft erst wenige Tage und schon 35 000 Unterschriften. Das wird was!!!!

      Hier nochmal direkt aus dem Petitionstext:

      „Wir wollen wichtige Zukunftsfragen direkt abstimmen –
      mit allen, durch alle, für alle.

      Zum Beispiel: ökologische Landwirtschaft, gleiche Bezahlung von Mann und Frau, Verbot von Waffenexporten, Hartz IV versus Grundeinkommen, Finanzierung der Hebammen . . .

      Wir wollen endlich die bundesweite Volksabstimmung.
      Seit vielen Jahren sind über 70 % der Menschen dafür.

      So soll das Abstimmungsrecht geregelt sein:

      1. Volksinitiative
      Jeder Mensch hat das Recht eine Gesetzesinitiative zu starten. Wird die Initiative von 100.000 Menschen unterstützt, dann muss der Bundestag den Vorschlag behandeln.

      2. Volksbegehren
      Übernimmt der Bundestag den Vorschlag nicht, dann kann die Initiative ein Volksbegehren einleiten. Im Volksbegehren wird geklärt, ob über den Vorschlag ein Volksentscheid stattfinden wird.

      3. Volksentscheid
      Unterstützen eine Million Menschen das Volksbegehren, dann kommt es zum Volksentscheid. Wie bei einer Wahl entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

      Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf mit Ihrer Unterschrift.“

  1. Vielen Dank für die gute, ausgewogene Sendung.

    Mal sehen, ob die 70 Tausend Demonstranten auch nach Ramstein kommen – so ganz sympathisch fand ich auch den friedlichen Teil der Demo zum G20 nicht, und verstehe nicht ganz die Motivation. Warum wird gegen ein Treffen von Politikern demonstriert, die hier die Möglichkeit haben sich friedlich zu besprechen? Oder ist ein Grossteil der friedlichen Demonstranten vielleicht auch gekommen um gegen Trump, Putin und Erdogan zu protestieren, die in den Medien verhetzt werden weil sie was für ihre Leute tun?…

  2. Anbei ein kurzweiliges Video (11:08) aus einer möglichen Rubrik „Hinter den Spiegeln,“ das sich etwas mit einer Personalie hinter der Sekretärsversammlung des G20 befasst. Zusätzlich womit sich Dienste sonst noch so befassen, wenn sie nicht gerade Provokateure bereitstellen.

    Kriege, Waffenhandel, Drogenhandel u. dgl. [m.] und die Bankiersdynastien die dies in großem Umfang handhaben.

    Madame Baronesse de Rothschild ist nach der Flucht vor einer Reporterin sichtlich erleichtert, da einer ihrer Speichellecker sie damit beruhigt, daß sie unantastbar sei.

    Mutige Reporterin konfrontiert Baronin Rothschild mit den Machenschaften ihrer Bank (!!!)
    https://www.youtube.com/watch?v=Sct7iFVKbsE

  3. Blinde Wut

    Ja, der Verdacht liegt nahe: die Staatsgewalt provoziert und inszeniert Gewalt, um ihre eigene Gewalt zu legitimieren. Das schließt jedoch nicht aus, dass es immer wieder zu spontanen Gewaltausbrüchen „von unten“ kommt. Doch wen wundert das?

    Gründe zur Wut und Bedürfnisse, diese auch „sinnlos“ zu äußern, gibt es reichlich.

    Nun bleiben die meisten Kommentatoren der Hamburger Ereignisse dabei stehen, den unbestimmten Rest, den unpolitisch draufhauenden und plündernden „Mob“ als „durchgeknallt“ zu bezeichnen. Psychologen könnten anmerken, dass Aggressionen aus einem Aggressionstrieb kommen, dessen Ursachen sie gar nicht wissen wollen.

    Ist es wirklich so unerklärlich, wenn in einer Gesellschaft der Konkurrenz, in der die meisten auf der Strecke bleiben, Wut entsteht?

    Klar, ohne ein politisches Programm, dass von Kompetenz zeugt, hilft der schönste Wutausbruch nichts. Soll er auch gar nicht. Man macht eben kaputt, was einen kaputt macht. Selbst, wenn es gar nicht an Autos und Geschäften liegt, dass man immer wieder Schäden erleidet. Menschen, die blind sind für die Ausbeutungsverhältnisse, benehmen sich wie Blinde, die geschlagen werden. Sie hauen blind um sich.
    Kann man es ihnen übelnehmen?

  4. Hallo Ken,
    du weisst ja selber, dass die extreme Linke total unterwandert ist. Da spielen die Geheimdienste (Antideutsche), NGOs von Soros, Gates etc mit. Somit sind diese für mich bezahlte Idioten um ein Treffen zu stören, bei dem zum ersten Mal Trump und Putin sich persönlich treffen. Da werden Politiker als das Böse dargestellt, die sich gegen die Globalisierung wenden und angebliche Globalisierungskritiker helfen bei der Dämonisierung.So traurig ist es um die Linke bestellt

  5. Lieber Ken ich bin jemand der KenFM regelmäßig und ausgiebig Konsumiert.
    Der aber leider das KenFM Team nicht unterstützt,nicht weil ich nicht will sondern weil ich nicht kann.
    Ich Lebe als Selbstversorger mit der Natur,versorge mich selbst und verzichte auf Hartz4 und musste mir die 17 Euros Zuggeld zusammen sparen um wenigstens am 23.07.2017 der Verabschiedung der Druschba Friedensfahrer beiwohnen zu können.
    War auch schon zweimal Zuschauer bei Positionen und habe auch schon für Griechenland und Pax Terra Musika kleinere Summen gespendet.
    Und ja ich habe mir Gedanken gemacht („Die“ Frage gestellt).
    Da ich KenFM nicht Kostenlos Konsumieren (also Schmarotzen) möchte werde ich diese Tätigkeit hiermit einstellen.!
    Alles gute Dir und deinem Team.

    • Erlauben Sie, Helmut, daß ich Ihnen etwas schreibe, obwohl selbst nicht angesprochen?
      Sie retteten mir soeben den Tag. Sie haben mich mit Ihren Zeilen reich beschenkt.
      Und das, was ich durch Sie empfangen habe, ist mit Geld nicht aufzuwiegen.
      Danke!!!!

      Soeben las ich bei Rainer Rupp über die nächste Leiche, den diese skrupellose Verbrecher-Lügner-Diebes- und Mörder-Sippe Clinton höchstwahrscheinlich zu verantworten hat – las über Menschen, millionenschwer, die über so etwas wie ein menschliches Empfinden und Gewissen überhaupt nicht mehr zu verfügen scheinen – eigentlich nur noch wandelnde Leichen, die Zombies an den Hebeln der Macht.

      Und dann Ihr Schreiben.

      Mein erster Impuls war, Ihnen anzubieten, daß ich ein halbes Jahr lang einen angemessenen Betrag an KenFM überweise, damit Sie weiterhin dabei bleiben können, ohne sich schlecht zu fühlen. Aber, ich ahne, das werden Sie nicht wollen.
      Oder doch?

      Und ist es nicht so, daß man auch anders geben kann, als durch Geld?

      So etwa, wie Sie das heute getan haben, durch Ihre strahlende Aufrichtigkeit?

      Und sicher nicht nur mir, sondern Vielen?

      Danke, Helmut.
      Sie retteten mir den Tag.

    • Ich bedaure die Verwendung des Begriffes „Spucker“ an dieser Stelle. Er kommt aus der Vergangenheit – steht also in Bezug zu dem, was ich sonst so von Ihnen kennenlernen mußte, Frau A. – ist also hier völlig unangemessen. Ich entschuldige mich dafür.
      Es gibt Menschen, die ein feines Gespür dafür haben, daß Geben und Nehmen im Einklang stehen müssen; ansonsten laden wir Schuld auf uns, und die erzeugt (neben Zorn) zwangsläufig Scham.
      „Geben ist besser denn Nehmen“ (J.C.) beschreibt den Weg aus der Befreiung von Schuld (und dem damit verbundenen Mangelgefühl: Scham).
      Genau solche Erörterungen wollte ich jedoch an dieser Stelle vermeiden.


    • „Geben ist seliger denn nehmen“, wer kennt ihn nicht, diesen berühmten Satz aus dem Neuen Testament (Paulus zitiert Jesus). Das wird auch von religiöser Seite und aus berufenem Munde immer wieder betont. Beispiele:
      – Gebt, und es wird euch gegeben werden. Wer großherzig ist, wird immer Segen empfangen (…).
      – Je mehr du gibst, desto mehr empfängst du. Und: Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten (Mutter Theresa).
      Und auch sonst mangelt es nicht an entsprechenden Mahnungen. Die Zahl der Aphorismen zum Thema „Geben“ ist fast nicht mehr übersehbar (im Kasten eine Auswahl).
      Interessant aber auch die Mahnungen, die die ständigen Absichtserklärungen ohne nachfolgende Tat geißeln. Beispiele:
      – Sage nicht, dass du geben willst, sondern gib (Goethe); wahrscheinlich in Kenntnis des antiken Spruches: Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert Gaben anderer (Philemon).
      Oder sehr fein beobachtet:
      – Viele Menschen haben das Herz auf dem rechten Fleck, aber sie verstehen nicht zu geben, und es dauert lange, ehe der Wille des Herzens den Weg bis zur Tasche macht … (Heinrich Heine).

      **************
      Alles zitiert aus: psychosoziale-gesundheit.net

      EIN KURS IN WUNDERN: „Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.“

    • Aber ich merke: All das wird dem heiligen Moment, den ich gestern durch Helmut empfangen habe, nicht gerecht.
      Es zerstört ihn nur.

    • Und noch ein schöner Satz aus dem Buch EIN KURS IN WUNDERN:
      „Um zu haben, gib allen alles.“
      (Der ist allerdings aus der egoisch-rationalen Bewußtseinsstruktur nicht zu hören und schon gar nicht
      zu verstehen.
      Im KURS geht es um die Entlarvung des Ego-Systems und um ein Umdenken unter Anleitung der Inneren
      Stimme.)

      Sie stimmen fast allem zu, was hier gesagt wurde, schreiben sie, InDubioCuiBono. Danke, das freut mich.
      Und ich hoffe, das „fast“ bezieht sich auf den Begriff „Schmarotzer“, den ich für gefährlich halte;
      diskriminierend; verächtlich; lieblos?

      Irgendwo las oder hörte ich mal, daß jeder tausendste Abonnent von KenFM etwas spendet. Das ist zwar traurig, aber
      wenn Ken Jebsen derjenige ist, für den ich ihn halte, dann wäre es ihm bestimmt lieber, daß das weiterhin
      so bleibt, statt daß andernfalls jene, die nichts bezahlen (wollen oder können), sich von diesem überlebens-
      wichtigen Informationsportal abschneiden.
      Rein intuitiv gesprochen.

      He!!! DAS wäre jetzt doch mal ein Moment, KenFM, um hier eine Antwort zu geben!!! (Aber vermutlich immer
      noch völlig überfordert mit allem, was zu tun ist?)

      Die Formulierung: „nur einen Wimpernschlag vom Krieg entfernt“, halte ich übrigens für kontraproduktiv.
      (Kommentar zu Aussage Herrn Wimmers.)
      Wenn jetzt alle daraufhin in Panik verfallen, hilft das gar niemandem außer den Chaoserzeugern.
      Und unser Schmerzkörper ernährt sich ja leider auch von Angst:

      ttps://www.youtube.com/watch?v=-njHGSy_Bp0
      Eckhart Tolle: „Sie wissen nicht, was sie tun. Und sie wissen nicht, wer sie sind. Und sie wissen nicht,
      wer die anderen sind. Denn wenn man nicht weiß, wer man selbst ist, weiß man auch nicht, wer der andere
      ist.“
      Füttern wir also unsere Ängste nicht.

  6. Zum Versprechen am Schluss, dass es viele neue Formate geben wird: Ich bin natürlich sehr gespannt darauf. Aber mein erklärtes Lieblingsformat bleibt „Positionen“. Ich hoffe, es gibt bald eine neue Ausgabe. Die Beitrage, die mich auch am meisten interessieren, sind über Themen die den Menschen an sich betreffen: warum verhält er sich so, warum wirds nicht besser usw. Rüdiger Lenz, Wolf Büntig sind hier zu nennen und aktuell Gunther Moll! Ich habe auch schon einige Dokumentationen (z.B. Arte) gesehen, die zeigen, dass der Mensch durch die Fähigkeit zu Kooperation und Mitgefühl sich erst zu dem entwickeln konnte, was er heute ist. Moll: „Unsere Potentialität ist gut!“
    In jeglicher Diskussion über verantwortungsbewusstes, menschliches Handeln komme ich nämlich immer wieder zu dem Punkt, an dem mein Gegenüber meldet: „Tja, der Mensch ist halt schlecht, wir werden alle untergehen, da ist nichts mehr zu machen!“ Wie soll es an diesem Punkt weiter gehen? Denn auch diese Menschen sind ja bekanntlich Menschen und möchte man „ins Boot holen“, das dann eben hoffentlich nicht untergeht. Und diese Menschen sind ja nicht einmal dazu bereit, eine andere Cola-Sorte als Coca Cola auszuprobieren, weil ja nur das richtig gut schmecken würde (!!!?). Menschen, die sonst jegliches Insekt behutsam aus der Wohnung tragen, ob Spinne ob Kellerassel ob Zecke. Aber das Vitello Tonnato (Baby-Kuh) schmeckt trotzdem (garantiert nicht vom Metzger des Vertrauens, sondern vom Italiener um die Ecke). Ist das die göttliche Dichotomie? Oder das Gewohnheitstier Mensch oder Faulheit oder Verdrängung oder alles?

    • @ Angi K : ich kann sehr vieles für mich mit Zustimmung sehen, was Sie geschrieben haben.

      Ihre Fragen möchte ich gerne aus Perspektive beantworten:

      Ist das die göttliche Dichotomie? Oder das Gewohnheitstier Mensch oder Faulheit oder Verdrängung oder alles?

      Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Zugang zu dem, was ihn unmittelbar ungibt und dem, was allgemein als „Welt“ bezeichnet wird – wobei jeder Mensch auch bei dem Wort „Welt“ möglicherweise schon manches hinzu- und anderes wieder herausrechnen würde.

      Insofern ist Dichotomie, Gewohnheit, Faulhaut und Verdrängung alles eine mögliche Antwort.

      Hinzuzählen könnte ich: massenweise negative Nachrichten per Printmedium, Radio, Fernsehen oder Internet.

      Und negative Dauerbeschallung wirkt negativ.

      Ein weiteres Feld sind auch Computerspiele oder Filme, die Gewalt oder Schmerz zeigen.
      Denn im Kopf sind dieselben Hirnareale aktiv, wie bei direktem Schmerz:

      Die Wissenschaftler ließen Studienteilnehmer ein Videospiel spielen, bei dem sich drei Spieler einen Ball zuwarfen. Dabei glaubten die Probanden, sie spielten mit echten Menschen zusammen, während in Wahrheit zwei der Spieler computergesteuert waren. Die Forscher schufen gezielt Situationen, in der sich die Probanden ausgeschlossen fühlen mußten. Dabei maßen die Wissenschaftler mit einem speziellen bildgebenden Verfahren (funktionelle Magnet- Resonanz-Tomographie) die Aktivität bestimmter Gehirnbereiche.

      In der ersten Versuchsrunde ließen die Forscher die Testpersonen glauben, sie könnten auf Grund eines technischen Problems noch nicht teilnehmen und müßten zuschauen. In der zweiten Runde durften die Probanden dann ins Spiel einsteigen. Nach wenigen Ballwürfen begannen die zwei vermeintlichen Spielpartner jedoch, sich den Ball nur noch gegenseitig zuzuwerfen. In beiden Runden wurden die Studienteilnehmer also ausgeschlossen, sie empfanden dies jedoch nur während der zweiten Versuchsanordnung als Zurückweisung.

      Identische Verarbeitung

      Im Gehirn stieg in beiden Situationen die Aktivität im „vorderen cingulären Cortex“ an, einem Teil des Stirnhirns. Je stärker sich die Probanden ausgeschlossen fühlten, desto aktiver war dieser Bereich. Während der zweiten Spielrunde nahm auch die Aktivität in einem Teil des rechten präfrontalen Cortex zu, einer anderen Region des Stirnhirns. Dieser Bereich wird mit der Regulierung von Streß in Zusammenhang gebracht. Vermutlich werde diese Region aktiv, um das Gefühl des Ausgegrenztseins abzumildern, vermuten die Wissenschaftler. Die Reaktionsabläufe seien fast identisch mit denen, die bei der Verarbeitung körperlicher Schmerzen im Gehirn gefunden worden seien.

      Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/gehirnforschung-das-gehirn-verarbeitet-jeden-schmerz-gleich-1133611.html

      Das bedeutet: jeder Film, jedes Computerspiel was Gewalt zeigt – ebenso wie jede Schreckensnachricht: immer wird das Gehirn mit Schmerz beschäftigt sein.

      Das wirkt dann auch auf die Entscheidungsmöglichkeiten hin.
      Rainer Mausfeld hat ja schon in seinem Beitrag „Warum schweigen die Lämmer“ gesagt, dass die Menschen ein Überangebot an Informationen bekommen – sich gleichzeitig noch über alles ( bis zur Verblödung ) empören können und dann erschöpft schlafen gehen – ohne etwas verändert zu haben ; an politischen Dingen.

      Und das ist alles kalkuliert, meiner Ansicht nach.

      Das spielt alles noch mit in diese Situationen hinein. Die Comfortzone der Menschen. Da, wo sie sich eine Gewohnheit, einen Status Quo angeeignet haben – den möchten Sie ungern verlassen; daher wechseln sie auch nicht die Cola-Sorte.

      Was wir als Menschen, die etwas ändern möchten tun können: uns gemeinsam erstmal besser vernetzen und die Ideen austauschen, welche eine gute Gruppendynamik bekommen – das hat in Summe den Vorteil, dass wir als mehrere Personen schon einen größeren Einfluss spürbar bekommen werden.

      Und nach und nach werden dann auch die Menschen dazu kommen, welche Dichotomie, Status-Quo, Faulheit, Verdrängung, Negativ-Nachrichten-Dauerbeschallung und Stress erleben.

      So ist zumindest mein Gedanke zunächst dazu.

      Liebe Grüße

    • Das ganze Wissen über den Menschen ist schon gößtenteils erforscht. Nun sollte man aber nicht naiv sein und glauben, dass dieses Wissen zum Wohle der Menschheit weitergegeben sowie gepflegt wird. In den USA wird bzw. wurde massiv Geld in ein Netzwerk von Soziologen, Psychologen und andere ähnliche Bereiche investiert, um die Massen für seine Zwecke zu missbrauchen, nun können Sie raten von welcher Quelle das Geld stammte. Hinweis: die gleiche Quelle die die Entwicklung des Internets vorantrieb.

      Ab einen gewissen Zeitpunkt in der moderne geschehen Ereignisse sehr wenig spontan oder aus der eigenen Dynamik heraus. Man könnte in der Art sagen: „Gott“ würfelt nicht.
      Mit *Gott sind die Menschen gemeint die eine New World Order mit denen an der Spitze ersehnen und sich dementsprechen als Bild einer Gottheit sehen.
      Dieses Wunschdenken hat in jedem Zeitalter gegeben und gibt es heute auch.

      Wenn man den Geldfluss beherrscht, kann man sehr Vieles lenken.
      Die Ignoranz der Bevölkerung in den USA bzw. des Westen hat man einfach durch „Brot und Spiele“ sich erkauft.
      Nun aber hat man das Problem, wenn man ein ganzes Volk so träge hält, dann ist die innovative sowie kreative Entwicklung dieses Staates dementsprechend träge. Wer das genau wissen möchte, sollte einfach die spätrömische Zeit der Dekandenz nachschlagen. Damals identisch wie Heute.

    • @InDubioCuiBono,

      danke für Deinen Kommentar und das Experiment. Ja psychsicher Schmerz ruft dieselbe Reaktion im Gehirn hervor wie physischer Schmerz.
      Im übrigen hab ich vergessen zu erwähnen, dass man ja niemals die anderen ändern kann, sondern immer nur wieder sein eigenes Verhalten, sein eigenes Denken. Und da ist doch immer was in einem, was man schlichtweg nicht ändern will. Die Frage ist auch, muss ich alles ändern? Was ist zwingend notwendig für eine Weiterentwicklung des Menschlichen? Vollkommen immer ständig von Liebe erfüllt sein? Unmöglich. Auch wenn ich keinen Hass mehr empfinde (schon lange nicht mehr) so bin ich doch weit enfernt von „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Wenn ich mit vorstelle, dass ich ja eins bin mit Person xy, dann bin ich nicht so sehr begeistert. Und wie Dostojewski so weise in einem Nebensatz der Brüder Karamasow bemerkt hat (oder war es in einem anderen Roman?): man könne ja gut und einfach die Menscheit an sich lieben so aus der Entfernung. Aber wenn es dann darum geht, jeden nah bei sich auszuhalten, dann wird es schwierig. Dann könne man schon nicht ertragen, wie er sich räuspert oder isst oder trinkt. So in etwa (das war jetzt frei von mir erinnert).

    • Leute ernsthaft, der Mensch weitestgehend erforscht?
      Das scheitert ja bereits an der Sprache selbst.

      Aber mal ein Empfehlung zur Hirnforschung:
      Neuromythologie – Felix Hasler

      und ein Link auf einen Beitrag von diesem

      https://www.beobachter.ch/gesellschaft/forschung-es-geht-auch-fast-ohne-hirn

      Was wird gemessen, die Wirklichkeit oder der Meßaufbau?

      Was sind Meßtoleranzen?
      Euch ist klar, wie dünn das Eis ist, auf dem sich die Hirnforschung bewegt?

      Wie wollt ihr Identität messen, wenn doch identisches ja bleibt, wie es ist?

      Ansonsten bleibt ihr an der Oberfläche kleben.

    • @ Angi K:

      Danke für Deine Antwort. Ich habe dazu einige Gedanken. zunächst nochmal ein Teil Deiner Antwort:

      „Im übrigen hab ich vergessen zu erwähnen, dass man ja niemals die anderen ändern kann, sondern immer nur wieder sein eigenes Verhalten, sein eigenes Denken. Und da ist doch immer was in einem, was man schlichtweg nicht ändern will. Die Frage ist auch, muss ich alles ändern? Was ist zwingend notwendig für eine Weiterentwicklung des Menschlichen? Vollkommen immer ständig von Liebe erfüllt sein? Unmöglich. “

      Das stimmt. Und auch, was über Dostojewski gesagt wurde: „Und wie Dostojewski so weise in einem Nebensatz der Brüder Karamasow bemerkt hat (oder war es in einem anderen Roman?): man könne ja gut und einfach die Menscheit an sich lieben so aus der Entfernung.“

      Was ich aus Videos von Hans-Peter-Dürr z.B. erkennen konnte ( werde vielleicht auch noch andere Personen erwähnen): „Alles ist miteinander verbunden. Die Welt existiert noch nicht – sie ist noch nicht gedacht. Sondern sie wird erst gemeinsam durch alle erschaffen im nächsten Augenblick“ ( so ist sinngemäß ein Zitat aus dem Vortrag der „Physik des Möglichen“)

      Wie passt es jetzt zu dem Thema „Selbstliebe“?

      Es passt insofern, dass ich Gestalter meiner eigenen Welt bin ( mein Umfeld etc.), aber gleichzeitig ungetrennt auch durch mein Handeln Einfluss auf den gesamten Kosmos habe.

      Das lässt sich aufgrund von persönlichen Stimmungen wie Freude, Liebe aber auch Hass, Hoffnungslosigkeit , Verzweiflung – an jedem Beispiel erklären.

      Wenn ich ein positives oder negatives Gefühl erlebe bei mir, sende das eine bestimmte Resonanz an mich selbst, meine Umwelt aus. Aber das hört bei der Umwelt nicht auf – die ist ja auch dynamisch. Da sind ja auch Menschen und Pflanzen, die mal gute oder schlechte Tage haben.

      Es gibt das Experiment mit Wasserkristallen oder mit Reis von Masuro Emoto. Da wird dem Wasser „ich liebe Dich gesagt“ oder 2 Behälter Reis ausgewählt, verschlossen und über einen Monat jeden Tag dem einen Reis „ich liebe Dich“ und dem anderen Reis „ich hasse Dich“ gesagt.

      Die Ergebnisse: auch Nahrung, Wasser reagiert auf ausgesendete Resonanz.

      Und so ist das mit Menschen.

      Aus meinem Verständnis geht es nicht darum, jeden Tag happy, glücklich zu sein und die negativen Gedanken und Gefühle mal eben wegzudenken. Das wäre für die Dynamik auf der ganzen Welt auch kein Fortschritt:

      Könnten die Menschen ihr Leben lang nur Wut oder nur Freude äußern, wären sie Robotor, denn die meisten Roboter können ja keine Gefühle, keine Moral usw. zeigen.

      Aber gerade durch die Wechselwirkungsprozesse zwischen den Menschen, die Dynamik und die Möglichkeit voneinander zu lernen „ah…die Person x sieht das so und so… ich seh das anders – oh… aber Person Y sieht das sehr ähnlich wie ich mit dem Unterschied z…hm… find ich interessant…“

      Und so, liebe Angi K, so würde ich die Dynamik verstehen.

      Denn durch den Zweifel und aber auch die Liebe, sowie auch die Jahreszeiten gibt es noch einige weitere Umstände, die regelmäßig jährlich ( Wechsel zwischen Tag und Nacht) , täglich Unterschiede in die Erlebniswelten jedes Menschen hineinbringen.

      Die Potenzialität, also die Möglichkeit sich innerhalb von bestimmten Bedingungen zu entfalten, zu leben , zu erschaffen , ist unvorhersehbar.

      Da alles dynamisch ist. Es gibt keinen Stillstand auf der Welt. Auch nicht bei Steinen. Nur da sieht es über viele Jahre so aus, als wäre ein Stein immer ein Stein.

      Hans-Peter Dürr sagte in einem Gespräch mal über ein „Glas“, dass ein „Glas“ zu den „Langweilern“ in der Welt gehört, da es „jetzt“ ein Glas wäre; und auch im nächsten Moment wieder ein „Glas“ wäre. Dem Glas fällt nichts besseres ein, als immer wieder als dieselbe Materie zu erscheinen. „Geronnener Geist“ nannte Hans-Peter Dürr dies.

      Und das gibt es auch bei Menschen. Jemand, der schon immer die Welt aus einer bestimmten Perspektive gesehen hat ( „Ich trinke nur die und die Colasorte und Basta!“) , der hat für sich vielleicht den Nutzen von Ritualen erkannt. Immer wieder dasselbe trinken zu einer bestimmten Zeit, gibt dem Tag zu einer bestimmten Zeit etwas kalkulierbares, etwas verlässliches, etwas stabilisierendes.

      Ob solche Menschen in jedem Moment so sind; also Ihnen „nichts besseres“ einfällt, als immer dasselbe zu tun und zu denken , weiß ich nicht.

      Das hängt auch von den Umständen ab, von der persönlichen Einsichtnahme und dem persönlichen Empfinden, sowie Wechselwirkungsprozessen.

      In einer Studie über Nonnen kam mal heraus, dass diese trotz hohen Alters geistig fit geblieben sind. Ihre Gehirne wurden, so war es in der Studie vereinbart, nach ihrem Tode untersucht.

      Es gab dort Zeichen von Alzheimer zu erkennen, aber im Alltag waren die Nonnen völlig klar gewesen.

      Wie lässt sich da erklären?

      Die mögliche Erklärung dazu war: Salutogenese. Also kurze Erklärung dazu:

      Pathogenese : vorhandenes Leiden ( zB. an einem Fuß) wird durch eine Spritze gemindert oder behoben.
      Salutogenes: es wird geschaut, welche Ressource ein Mensch in seinem Leben hat( was er gerne tut), um sein Leben zu stabilisieren ( z.B. Fußball) – dann wird schrittweise wieder mit Sport und anderen Dingen begonnen, wo es eine Begeisterung und Freude gibt…

      nun zurück zu den Nonnen. Die Salutogenese bei denen lässt sich in der Alltagsstruktur erkennen. Sie haben einen sehr strukturierten Alltag gehabt und kamen damit bestens zurecht.

      Und so etwas kann – von Mensch zu Mensch – ganz unterschiedlich aussehen.

      Ich habe eine zeitlang auch gedacht: ich müsste die Person jetzt „wachrütteln“, die vielleicht gerade nur eine Colasorte trinkt z.B.

      Was ich mittlerweile denke: es gibt die Menschen, die schon so auf halber Strecke sind. Auf halber Strecke sein, heisst für mich: die schon etwas anders in ihrem Leben machen möchten, aber noch nicht genau wissen, was es ist und wie es sein könnte.

      Und wenn es mir im Kontakt mit den Menschen gelingt, denen dann aufmerksam zuzuhören und an dem Punkt , wo vielleicht ein Wechsel möglich ist, eine Einladung auszusprechen ( Einladungen können angenommen oder abgelehnt werden – erlaubt dem Gegenüber frei zu entscheiden und weiterhin seine eigene Handlungskompetenz zu empfinden), dann habe ich schon viel erreicht.

      Und diese Person / dieser Mensch nimmt etwas aus dem Kontakt mit mir mit. Vielleicht nicht 1 zu 1 und auch nicht jede Person aus seinem Umfeld ist an derselben wie er oder sie; aber dennoch kann das Gefühl von „behutsamer Einladung aussprechen“ auch bei der Person zu dem Bewusstsein führen: „oh. Da hat mir Jemand etwas neues gezeigt – und vielleicht probiere ich das mal aus.“

      Und so sehe ich momentan die Einflussmöglichkeiten, liebe Angi K.

      Also im Rahmen der Möglichkeiten Entwicklungen miteinander durchzumachen, die von gegenseitigem Respekt und von gemeinsamer Wertschätzung getragen sind.

      Das gelingt viel eher, als wenn ich mir sage: ich müsste mich ständig zu 100% lieben und meine Umwelt ebenfalls und auch die Leute, die ich schon schwerer annehmen kann.

      Also so sehe ich das. Ich könnte noch einiges schreiben, dass viele Physiker, Philosophen, Psychologen, Hirnforscher, Mathematiker schon erkannt haben, dass es eine Dynamik auf der Welt gibt – und wie sie das alle individuell in ihren jeweiligen Disziplinen begründen.

      Ich hoffe jedoch, dass meine bisherige Erklärung schon so gut gewesen ist, dass sie zu etwas mehr Klarheit beitragen kann.

      Liebe Grüße

    • @InDubioCuiBono,
      vielen Dank für die teilweise neuen Informationen (Salutogenese hab ich noch nie gehört). Mit sämtlichen Deiner Gedankengänge gehe ich d`accord. Ich würde gerne danach handeln. Aber in mindestens 50% gelingt es nicht und mir brennt die Sicherung durch. Da gehen rot blinkende Alarmlampen irgendwo auf der Stirn an und der Körper verselbstständigt sich und ich handle nicht einfühlsam und denke abwertend (wie endlos hohl kann man sein etc.). Insgesamt halte ich meine negativen Gefühle jedoch nicht für so problematisch. Ich hoffe, dass das nur oberflächliche Gefühle sind, da mein Grundgefühl doch Liebe ist und Freude, dass jeder andere, so unerträglich ich ihn auch finde, hier auf dieser Welt ist.
      Ich frage mich einfach nur den lieben langen Tag; Muss ich mich ändern? Wenn ja: was? Was bringt das dann? Und bin ich dann noch authentisch oder einfach nur völlig verbogen?
      Im übrigen kursiert ja immer die These, dass alle Werte Menschen gemacht sind, eine Beurteilung beinhalten, also eine Wertung und damit immer auch ein Abwerten. Ich denke, damit kann man sich doch abfinden? Im Zusammenleben muss ich doch irgendetwas als für jeden gut und gültig definieren? Selbst wenn jeder selber auf den kategorischen Imperativ käme, so hätte er schon mal die Rechnung ohne seine „irrationalen“ Gefühle gemacht und würde nicht so verantwortlich handeln, wie es nötig wäre, vor allem im Hinblick auf alles, was nicht er selbst ist. Achja … schon wieder vergessen, die Grenze zwischen Ich und Du existiert ja nicht wirklich. Ich und Du, das ist dasselbe ( Dürr in der Doku über Heisenberg glaub ich). Wie jetzt 😀 Nun ja: im Allgemeinen spüren wir ja diese Einheit nicht. Darum wird das Ringen um gemeinsame Nenner weitergehen.

    • Liebe Angi,

      ich hab mich kurz nur wegen der Antwort für Dich wieder angemeldet und werde mich hiernach für längere Zeit wieder abmelden, da mir gefühlsmäßig gestern ein Streit hier zu schaffen gemacht hat, im Forum.

      Ich habe KenFM und die Community mit Gedanken und ausführlichen Zitaten und Ideen, wie etwas besser laufen könnte, versucht ganzheitlich zu unterstützen.

      Es kam auch von einem User die Erkenntnis: was User 1 schreibt, weiß ich als User 2 schon.

      Dann wurde sich gegenseitig angegangen. Als Menschenfamilie kommen wir nur zu dem zweiten Step der Entwicklung, wenn wir über unser EGO, unser eigenes Ich hinaus gehen – und die Wechselwirkungen mit anderen Menschen anerkennen lernen.

      Denn das aufeinander wirkt, kann jeder feststellen, der achtsam hinschaut. Ich habe probiert, zwischen beiden Usern zu vermitteln; und es fühlte sich schmerzhaft an, zu sehen wie beide sich gegenseitig schlecht ihre unterschiedlichen Ansichten und den Umgang in der Welt gegenseitig erlauben konnten.

      Aber dies ist auch ein wesentlicher Teil der Welt: andere Meinungen so stehen lassen können – ist etwas schwierig, wenn mehrere Menschen passiv sein möchten; und dann zu erkennen, ob diese Menschen wirklich verstanden haben, was Menschheitsfamilie und die Potenzialität erkennen können, die in einem gemeinsamen Erkennen, Verstehen und Umsetzen des Themas Frieden vorhanden ist.

      Deswegen gibt es wohl ein bisschen die „Try and Error“ – Methode – sofern kein Analysetool von Facebook oder Google genutzt wird, die mit Sicherheit schon sehr klar auswerten können, wie gut jemand steuerbar ist, welche Trigger da sinnvoll sind – wie eine Massenstimmung manipuliert werden kann usw..

      denn die haben alle viele Kommentare und Daten, welche sie auswerten könnten und wohl auch tun.

      Facebook manipuliert ja newsfeeds – ich hatte an anderer Stelle dazu schon mal einen link und Zitat gebracht. ( hier unter diesem MMM36 video, falls es dich interessiert).

      Aber all diese Auswertetools würden nichts bewirken können, wenn eine größere Menge Menschen Achtsamkeit und Bewusstsein und die Möglichkeit der Kommunikation und des Austausches im Netz, im Alltag, auf der Strasse – in unterschiedlichsten Gesprächen berücksichtigen und wahrnehmen würden.

      Daran glaube ich – denn ich habe potenziell schon einige Veränderungen im Netz bemerkt. An den Reaktionen von bestimmten Moderatoren; an manchen Reaktionen im Netz – auch an manchen Reaktionen bei Usern bei KenFM hier.

      Also es passiert etwas. Und das ist auch wichtig, die Veränderungen wahrzunehmen.

      Nun nochmal ( abschließend) ganz konkret zu Dir:

      Mit sämtlichen Deiner Gedankengänge gehe ich d`accord. Ich würde gerne danach handeln. Aber in mindestens 50% gelingt es nicht und mir brennt die Sicherung durch. Da gehen rot blinkende Alarmlampen irgendwo auf der Stirn an und der Körper verselbstständigt sich und ich handle nicht einfühlsam und denke abwertend (wie endlos hohl kann man sein etc.). Insgesamt halte ich meine negativen Gefühle jedoch nicht für so problematisch. Ich hoffe, dass das nur oberflächliche Gefühle sind, da mein Grundgefühl doch Liebe ist und Freude, dass jeder andere, so unerträglich ich ihn auch finde, hier auf dieser Welt ist.

      Ich kann dieses Gefühl nachvollziehen, mit Sicherung durchbrennen – es ging mir gestern genauso – mit dem Effekt, dass ich jetzt nur noch diese Antwort an Dich schreibe und mich dann erstmal hier verabschiede. Weil mich sowas nachhaltig belastet – wie Menschen, die gesagt haben „ja..ich kenne viele Deiner Gedanken schon…“ ( also so sinngemäß) und dann im nächsten Schritt bei einem anderen User direkt sich aufregen über den… das ist ein Phänomen, dafür brauche ich noch etwas, um das mit Gelassenheit zu sehen.

      Also das Jemand sinngemäß sagt: „ich erkenne ja Deine Argumente mit Gelassenheit, Wechselwirkung usw. an, aber User 2 ist dennoch total doof, weil er das und das schreibt…“ – und in dem Moment tappt der User mit seiner eigenen Gefühlswahrnehmung und Fähigkeit getriggert zu werden in die nächste Falle: nämlich: manchmal andere Standpunkte so stehen lassen zu können; ohne sich provozierend darüber aufzuregen.

      Ich habe dieses Verhalten selbst noch kürzlich gezeigt, bis ich gemerkt habe: so komme ich, so kommen wir als Menschenfamilie nicht wirklich weiter in der Entwicklung.

      Deswegen: ich glaube sogar, ich kann dich „verstehen“, nicht bloß „nachvollziehen“, wenn Du es schreibst mit „Sicherung durchbrennen“.

      Was ich mir selbst rate – weswegen ich mich auch wieder lösche / abmelde – ist Meditation, Entspannung – um wieder mehr zum inneren Frieden zu kommen, zur Gelassenheit und zur entspannteren Sichtweise auf die möglichen Umwelt- und Umfeldeinflüsse, die es ja zweifelsfrei gibt.

      Und Dir kann ich diese Idee auch mitgeben: Also Meditation, Achtsamkeitsübungen und dies regelmäßig. Denn die Menschen um dich herum, werden sich kaum ändern – sie spiegeln ja etwas in dir wieder, was Resonanz zu den Menschen in deren Verhalten zeigt.

      Das heisst , anders formuliert: Wenn Du die Farbe rot nicht mögen würdest, weil sie in deinem Leben einfach „geschmacklos“ wäre – was würde passieren, wenn Du andere Menschen in „rot“ sehen würdest?

      Möglicherweise 1: Du kannst es bei anderen akzeptieren, dass sie „rot“ tragen, oder aber
      2: du regst dich auf : „wie kann jemand nur so eine unmögliche Farbe tragen – das geht garnicht…“

      Und dieses Beispiel der Kleidung lässt sich auf sämtliche Trigger übertragen, die eine auslösende Situation mit Dir im Zusammenspiel mit anderen repräsentieren. Z.B. Vegetarier / Fleischesser: kannst Du jedem seine freie Meinung lassen? Oder : Jemand vertritt politisch eine andere Meinung und begründet diese nicht so, dass Du es gut nachvollziehen kannst – fragst Du nach, oder regst Du dich darüber auf?

      Also ich kann das unendlich weiterführen. Sinn dieser Beispiele ist: Was Du im Aussen bei anderen Menschen wahrnimmst, was Dich aufregt, verletzt oder positiv erfreut – alles ist ein Spiegel von dem, was deine innersten Wertevorstellungen und Erwartungen gegenüber Dir selbst und anderen Menschen angeht.

      Denn sonst gäb es keine Betroffenheit bei Dir in den Situationen, wenn es keine innere Entsprechung für das gibt, was Dich aufregt oder erfreut – du würdest evtl. neutral, langweilig oder neugierig reagieren; weil Jemand plötzlich etwas sagt, was Du garnicht verstehst – nicht einordnen kannst – keinen Bezugspunkt dazu hast.

      Das ist meine Meinung, dass dies bei jedem Menschen der Fall ist.

      Marc Aurel hat damals gesagt ( steht in einem Buch, was Selbsterkenntnis oder Selbstbildnis oder ähnlich heisst): „Vergiß nie, dass die Seele den Dingen die Bedeutung gibt und nicht umgekehrt.“

      Marc Aurel hat 121 – 180 n. Chr. gelebt. Also der Gedanke, wie die eigenen Wertevorstellungen und Gedanken die Aussenwelt bewerten, war damals schon bekannt.

      Was seit 1970 durch den Nobelpreisträger Hannes Alfven gesagt wurde: “ Als Resultat der Raumforschung sind dramatische Veränderungen der Physik zu verzeichnen. Es hat sich erwiesen, dass der interstellare Raum nicht leer ist, wie bisher behauptet wurde, das 99% des Universums von Plasma erfüllt ist, und daß es ein offenes und nicht ein geschlossenes System ist.“

      Das hat er auf der 32. Jahrestagung für Nobelpreisträger, 1970 in Konstanz am Bodensee gesagt.

      Das ist also seit 1970 bekannt. Das alles miteinander verbunden ist.

      Wenn nun der Gedanke „Meine Seele gibt Dingen eine Bedeutung“ und die Sichtweise „alles ist miteinander verbunden“ beides verstanden und verinnerlicht wird, dann kann ich mir eine Welt nicht mehr vorstellen, wo Menschen oft miteinander streiten möchten. Es mag immer noch viele Diskussionen geben, wie etwas miteinander anders gesehen werden könnte – aber im eigenen Interesse, da alles miteinander verbunden ist, stelle ich mir vor, dass die Menschen viel mehr miteinander sprechen, statt übereinander.

      Viel mehr über gemeinsame Lösungen und gemeinsame Gedanken, statt „ja..ich kenne Ihre Gedanken schon – ist mir bekannt – nichts neues – wo bleibt jetzt die Lösung?“ – das ist nämlich dann das Phänomen der Abgrenzung. Weil ich etwas schon verstehe, ist der andere Mensch ein „Langweiler“ für mich – es kann dann spannend werden, wenn ich die Initiative ergreife und sage: „ich kenne diese Gedanken schon: ich selber stehe bei meiner Sichtweise an folgender Wahrnehmungsschwelle – welche Meinung hast Du dazu?“

      Und schon kann sich ein ganz anderes Gespräch entwickeln, wenn es die Menschen möchten und sich gegenseitig der wechselseitigen Einflussnahme durch Austausch bewusst sind. Daran glaube ich, darauf hoffe ich und ich merke auch schon Veränderungen an einigen Stellen.

      Um nochmal zu diesem Zitat von Dir zu kommen: versuche zunächst bei Dir in Ruhe und in den Frieden zu kommen und mache Dir deine tiefsten und innersten Werte bewusst. Wenn Du weisst, wie Deine Vision einer besseren Welt aussehen kann, dann schaue, ob es dafür nötig ist, dass alle Vegetarier werden, oder es zunächst wichtiger ist, dass die Kriege aufhören.

      Dann manche Wortkriege beginnen schon bei der Vegetarier-/Fleischesser frage, aber vergessen in dem Wortkrieg völlig, dass in selbem Moment Panzer in Syrien, Afghanistan und sämtlichen Ländern unterwegs sind.

      Meine persönliche Sichtweise ist: jeder soll den freien Willen haben – ich müsste allerdings von einem anderen Menschen vorher deutlich ( für mich deutlich) merken, ob dieser Mensch sich bewusst für eine Sichtweise der Welt entschieden hat, oder ob er einfach ein geistiges Gefängnis aus Ohnmacht, Verwzeiflung , Wut und Pessimismus sich hat erbauen lassen – ermöglicht durch tägliche Nachrichten aus den Konzernmedien – die sozusagen geistige Gitterstäbe mitgeliefert haben.

      Denn wenn ein Mensch hauptsächlich nur negative Information aufnimmt – was soll der dann von der Welt denken, wenn er sich seiner tiefsten, innersten Werte in diesem Moment nicht bewusst ist und achtsam sich auf seine innersten Werte, statt auf die medialen Gewaltbilder konzentriert?

      Also , als Wiederholung sozusagen: „achte auf deine tiefsten, innersten Werte. Welche Wertevorstellungen lassen sich gemeinsam als Gruppe weiterentwickeln – aus deiner Vorstellung heraus – wie offen bist Du für gemeinsame Sichtweisen? Was kannst Du als Unterschiede gelten lassen, z.B. „Colasorte“ oder „Vegetarier, Veganer / Fleischer“? Krieg eher, oder Frieden? usw..“

      Und in dem Moment, wo viele Menschen sich lieber über kleine Meinungsunterschiede zerstreiten, freut sich die Kriegspresse, die Kriegsindustrie – denn dann sind die Soldaten am Joystick und in Uniform und Panzern in anderen Ländern unterwegs , um zu morden. Sinnlos – wie sich immer wieder herausstellt. Sinnlos aus humanistischen Gründen – Sinnvoll aus Raubrittergedanken der Geopolitik: Erdöl, Erdgas etc.

      Was hier und anderswo eben noch als Erkenntnis kommen könnte – und auch kommen wird, da bin ich mittelfristig sicher – das der eigene Standpunkt und die perspektive des Mikrokosmos oft unendlich wichtiger genommen wird, als das Bewusstsein „ich bin nicht allein auf der Welt – ich bin ein Teil der Natur – ich bin in der Lage mit anderen zu kommunizieren; mit Tieren, Pflanzen, Menschen , Wasser, Reis usw…“

      Denn es ergibt viel tiefere Veränderungen und für mich auch als Individuum Sinn, wenn ich gemeinsam „ein Boot“ baue, um mit anderen gemeinsam in See zu stechen, als wenn ich allein eine Boot baue, eine Villa kaufe, einen Zaun baue und sage: „Das ist mein Eigentum – hier hast Du nichts verloren – ich hetze die Presse auf Dich – die macht Dich dann fertig – verschwinde von meinem Grundstück – das ist mein Besitz! Mir gehört dieser Teil der Welt – ich bin allein auf der Welt – ich bin der Herrscher hier – ich bin Gott und Du bist mein Sklave – was ich will geschieht und Du musst folgen…“ usw.. – also das ist so Endkonzept, wenn Jemand nur an sich denkt, die Börse mit „Cum Ex-Skandal“ manipuliert und sämtliche Gerichte und Medien kauft, damit er mit dem Milliardentrick durchkommt.

      Wie armselig solche Menschen in Wirklichkeit sind, wird dann deutlich, wenn die Investitionen in künstliche Intelligenz, Drohnentechnik, NSA, CIA, BND – Überwachung betrachtet werden.

      Die glauben, sie können sich ganz allein auf der Welt bewegen und sind nie mit sich zufrieden. Dabei könnten sie es werden, wenn Sie lernen würden, auf Ihr Herz zu hören.

      Ok. Ironie dabei: Rockefeller hatte 7 Herzen. Hat also nicht gereicht, bei einem Herzen und Bewusstsein zu bleiben.

      Nur damit ändert sich trotzdem nichts an den Grunddynamiken auf der Welt – alles ist mit allem verbunden und wirkt dynamisch aufeinander – ob einer 10 oder 100 Herzen sich kauft – kleingeistig agiert, obwohl er viel Geld hat und alle Welt zwanghaft kontrollieren möchte, um ja seine Angst vor Status-, Macht- und Imageverlust zu verdrängen… nunja. Das wird vielleicht eine zeitlang klappen können – solange die Medien die Menschen ablenken, solange die Nachrichtendienste alle Menschen ( ausser ihm selbst) unter Generelverdacht stellen, alle Umfeldeinflusse pyhsikalisch zu seinen Gunsten beeinflussbar sind… und er es ein Leben lang schaffen kann, vor seinen eigenen Gefühlen und tiefstem Wissen ( mit der gesamten Welt verbunden zu sein) davon zu laufen.

      Ich frage mich einfach nur den lieben langen Tag; Muss ich mich ändern? Wenn ja: was? Was bringt das dann? Und bin ich dann noch authentisch oder einfach nur völlig verbogen?

      Das ist eine Frage. Aber es sind eigentlich zwei unterschiedliche Fragen.
      „Muss ich mich ändern?“ – die Frage kannst nur Du dir beantworten.
      Ich würde als Idee dazu formulieren : „Wenn Du deine Perspektive auf die Welt beibehälst ; und Perspektive meint auch: Handeln, Denken, Betrachten der Umwelt, des Umfelds etc. – bist Du zufrieden mit dem, was Du siehst, empfindest und tust?“ Darauf kannst Du dir eine genauere Antwort geben, ob Du so bleiben willst und deine Perspektive so beibehalten möchtest, nehme ich an.

      Wenn ja: was? Was bringt das dann? Und bin ich dann noch authentisch oder einfach nur völlig verbogen?

      „Wenn ja: was?“ – darauf auch die Frage nach der Perspektive als Idee : „wenn ich mir anschaue: das und das regt mich bei den meisten Menschen auf. – Was genau ist das? Deren Verhalten allgemein oder mir gegenüber? Deren politischer Standpunkt? Deren Passivität? – und was bin ich im Zusammenhang dazu selbst? Mag ich mich so, wie ich bin? Kann ich selber die Themen gelassen sehen, die mich bei anderen aufregen, oder regt es mich selbst auf? Kann ich unterschiedliche Politische Standpunkte stehen lassen, oder fehlt mir da etwas zu meiner Vorstellung von Veränderung? Wenn ja: was kann ich dann aktiv tun, um meine fehlende Veränderung zu formulieren, zu äußeren und zu leben?“ usw.. – also so kannst Du dir die Frage : „wenn ja:was?“ beantworten.

      Was bringt das dann? Und bin ich dann noch authentisch oder einfach nur völlig verbogen?

      Zu „Was bringt das dann“ : das wirst Du selbst bewerten, ob es Dir etwas bringt. Wenn Du vorher dich gefragt hast, ob Du was ändern oder nichts ändern willst – in jedem Fall ist ein anderes Verhalten für Dich selbst eine Veränderung.
      Und das strahlt ja dann auch auf dein Umfeld, deine Umwelt auch aus, wenn Du dich entschieden hast, etwas anders zu machen. Du fühlst Dich dann evtl. anders ( vermutlich besser) – und strahlst das „sich besser fühlen“ dann auch wieder auf andere Menschen aus.

      Und bin ich dann noch authentisch oder einfach nur völlig verbogen?

      Wenn Du deine innersten Werte für Dich als unabänderlich siehst , z.B. ( nehmen wir mal an) „Frieden“ und Du sagst dir: „ich will Frieden auf der Welt – das ist mein Werteverständnis“.

      Und dein Verhalten in der Aussenwelt ist so, dass du dich über andere Menschen aufregst. Wie passt das zu deinem innersten Wert „Frieden „zusammen? Im Grunde schwierig oder?

      Bist Du dann noch authentisch, wenn Du plötzlich dir sagst : „ich will aktiver auf die Menschen zugehen – aus meiner Sicht das und das anders / evtl. toleranter sehen – wenn ich kurz vorm aufregen bin, frage ich lieber nochmal nach, wie jemand etwas gemeint hat und was es für ihn bedeutet, dass er es so meint, weil ich mir und dem anderen Menschen dann eine Chance gebe, uns gemeinsam weiterzuentwickeln und evtl. neue Gedanken und Ansichten gemeinsam zu suchen und zu finden..“

      Ob Du dann noch authentisch für dich bist, kannst Du an deinen innersten Wertevorstellungen erkennen. Fühlt es sich gut an, aktiver zu werden, anderen auch Fragen zu stellen, bevor sofort die „Sicherung“ durchbrennt – oder fühlt es sich schlecht an? Wenn es sich schlecht anfühlt: habe ich etwas zu viel oder zu wenig gemacht?

      Oft ist eine Verhaltensänderung mit gewissen Sorgen oder Ängsten verbunden, da es ja eine neue, ungewisse Bahn im Verhalten einnimmt. Wenn Du dir dessen bewusst bist, dass Du auch gewisse „Ängste“ oder „Unsicherheiten“ bei einer Verhaltensänderung empfinden darfst, so kannst Du mögliche Veränderungen bei Dir selbst viel gelassener angehen.

      Im übrigen kursiert ja immer die These, dass alle Werte Menschen gemacht sind, eine Beurteilung beinhalten, also eine Wertung und damit immer auch ein Abwerten. Ich denke, damit kann man sich doch abfinden?

      Wenn Du es könntest, würdest Du dich vermutlich nicht über Deine Mitmenschen aufregen. Wenn die Werte Menschengemacht sind. Es ist oft so, dass wenige Menschen nur klar in der Lage sind, ihre eigensten Werte zu vermitteln und durch Handlungen und Worte Ausdruck verleihen können. Oft sind es Aussagen wie ( ich übertreib mal) : „ich bin sehr sportlich.“ und die Menschen denken oft “ oh. Die Person ist sehr sportlich“ – wenn dann Jemand mal neugierig ist und nachfragt : „und was machst du so sportliches?“ – dann kommt vielleicht die Antwort : „ja ich sitze bei Sonnenschein in Sporthose auf der Terrasse.“ – daran würde erkennbar werden, wie der Mensch den Begriff Sportlich für sich definiert.

      Und das machen wenige Menschen. Das Interesse füreinander kann viel eher kommen, wenn ich mir klar mache, dass meine Vorstellungen von der Welt nur eine perspektivische Sichtweise sind. Also ich habe gedanklich „konstruiert“, die Welt ist so und so… – aber ist meine Sichtweise die einzig wahre?

      Für viele Menschen ist das so. Die haben Angst vor Erschütterungen und Veränderungen. Es hat auch eine gewisse Stabilität, wenn ich immer wieder meine Sichtweise als Wahrheit ansehen möchte.

      Aber es gibt medial ja Tricks, die ähnlich Umwelteinflüssen sind – es gibt keinen Nachbarn, der mich dafür ansprechen braucht. Es reicht, wenn ich die Nachrichten täglich sehe.

      Dann sehe ich Bilder, ähnlich als ob ich in der Natur bin – mit dem Unterschied, dass vor dem Bildschirm mir Gewalt und Terror gezeigt wird – ich schlussfolgere und passe meine „Sichtweise der Welt“ an: es gibt viel Gewalt auf der Welt – ich sehe das im Fernsehen, also muss es ja stimmen.

      Das ich draussen in der Natur, Sonnenschein, stille Bäche usw. erleben kann – sehe ich gerade nicht – ich sehe nur den Terror in den Nachrichten und bekomme fürchterliche Panik und bin sehr dankbar, wenn die Regierung mir dann auch über das Fernsehen mitteilt: „wir müssen stärker gegen Terror vorgehen“ – Ja! Rufe ich am Fernseher. Endlich. Sie haben bestimmt auch die Nachrichten gesehen, die ich gerade gesehen – die Politker. Die Politiker verstehen mich. Die sehen zwar gerade auch nicht die Natur, die stillen Bäche und den Sonnenschein – aber den Terror, den haben sie genauso wie ich gesehen – denn vielleicht sitzen sie auch gerade vorm Fernsehen…

      Im Zusammenleben muss ich doch irgendetwas als für jeden gut und gültig definieren?

      Nein. Dem ist nicht so. Das ist die Konsequenz, die ich aus der Sichtweise der dynamischen Wechselwirkungen auf der Welt ziehe, die ich unter anderem aus dem Vortrag von Hans-Peter-Dürr über „Die Physik des Möglichen“ erkennen konnte.

      In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann. Der Glaube, dass es etwas festgeschriebenes gäbe, führt bei vielen Menschen vermutlich dazu, dass sie gerne denken: „wenn jetzt alle Menschen so und so handeln… und zwar nur so und so…dann wird die Welt besser.“ So gibt es auch die Aussage von Edward Teller zu Hans-Peter-Dürr ( Hans-Peter-Dürr sagt das in einem Interview) sinngemäß : „wenn wir jetzt die Atombombe haben, dann führen wir einmal noch Krieg und dann ist die Welt im Frieden…“

      Hans-Peter-Dürr hat sich sehr darüber aufgeregt und war entsetzt.

      Aber das passiert in dem Moment, wenn Jemand an die Unveränderlichkeit von Dingen glaubt.

      In dem Moment, wenn ich denke, etwas hätte Gültigkeit, dann glaube ich an ein Dogma. ich glaube daran, dass die Welt nur dann eine bessere Welt wird, wenn dieser Glaubenssatz gültigkeit bekommt.

      Dem ist aber nicht so, denn so bräuchte es die menschlichen Fähigkeiten der Reflexion nicht, die der Diskussion und Konsenssuche und dem Drang, etwas neues und etwas besseres zu erforschen.

      Dafür ist der Mensch auch viel zu komplex angelegt – den Gedanken der Vernetzung und der gemeinsamen Lösungssuche darüber hinaus ( welche über Bewertungen als Mittlung von möglichen Lösungsansätzen funktioniert), der lässt sich menschlich auch durchführen.

      Nur er wird medial kaum kommuniziert – da dominiert das Gewalt- , Schreckens- oder Ablenkungsangebot.

      Vieles, was mit Reflektion zu tun hat, wird gerne unter Esoterik verbucht. Das wird medial oft gerne als Humbug abqualifiziert, um wieder vielen Menschen den Zugang dazu zu verwehren , im Sinne :“Achtung böse Literatur – achtung gefährlich!“.

      aber nochmal zusammenfassend: ja, die Welt entsteht in jedem nächsten Moment immer wieder neu. Schön ist, dass es eine Dynamik gibt, denn dann kann jeder Mensch daran mitgestalten, ohne das es klar „Frieden ist nur so möglich… global..“ z.b. – das ist eine Aussage.

      Aber wie die genau umgesetzt wird, dass ist die nächste Frage.

      Global heisst aber auch: ich selbst. Ich muss auch im Frieden sein. Global heisst auch: mit anderen Menschen eine Lösung konstruieren, visionieren, erschaffen und gestalten.

      Global heisst nicht: „ich denk mir Frieden – ihr anderen macht mal – KenFM macht mal – die Politik macht mal – ich mache Pause in der Zwischenzeit und drücke auch allen ganz fest die Daumen – denn ich bin ja kein Teil der Welt, wenn es um „Global“ geht.“

      Also das war etwas überspitzt – aber es bedeutet eben, dass wirklich jeder einzelne Mensch etwas verändern kann, was globale Auswirkungen hat – deine stimmung wirkt auf deinen Nachbarn – deine Umgebung – dein Nachbar wirkt auf seine Freunde – seine Freunde wirken auf deren Verwandtschaft – deren Verwandtschaft wirken auf die Freunde im Ausland usw.. usw..

      Und wenn das mal angekommen ist, dass das nicht per Dogma wirkt, im Sinne von : „ihr müsst euch jetzt so und so verhalten…“ sondern per gemeinsamer Stimmung, die von jedem einzelnen Menschen individuell verstanden und interpretiert wird, dann kommt der Gedanke von Wechselwirkung und Globalität in eine Perspektive, die ebenfalls dynamisch ist.

      Die Welt ist nicht fertig, wenn ich dogma habe, sondern entsteht erst in jedem Moment neu.

      lebst du z.B. sendest Du Resonanzen deiner Stimmung in Dein Umfeld ab.
      Bist Du irgendwann gestorben, trauert Dein Umfeld um dich und auch dann werden Resonanzen der Stimmung ( Trauer um Dich) in deren Umfeld abgesendet.

      Das ist alles dynamisch. Wenn Du das verinnerlicht hast, kannst Du vielleicht das Thema

      Im Zusammenleben muss ich doch irgendetwas als für jeden gut und gültig definieren?

      anders betrachten. Es gibt nichts allgemeingültiges. Der liebe Gott ist neugierig und alles auf der Welt läuft synchron. Aber nicht alles kann jeder Mensch betrachten, aber dennoch gestaltet die Welt sich jedesmal auf dynamische Weise neu.

      Selbst wenn jeder selber auf den kategorischen Imperativ käme, so hätte er schon mal die Rechnung ohne seine „irrationalen“ Gefühle gemacht und würde nicht so verantwortlich handeln, wie es nötig wäre, vor allem im Hinblick auf alles, was nicht er selbst ist.

      Genau. An der Stelle bist Du selber schon auf dem Weg, dass Du Zweifel an einer allgemeingültigen Definition hast. Was ich gut finde. Denn Zweifel kann Veränderung nach sich ziehen.

      Achja … schon wieder vergessen, die Grenze zwischen Ich und Du existiert ja nicht wirklich. Ich und Du, das ist dasselbe ( Dürr in der Doku über Heisenberg glaub ich). Wie jetzt 😀 Nun ja: im Allgemeinen spüren wir ja diese Einheit nicht. Darum wird das Ringen um gemeinsame Nenner weitergehen.

      Ich separiere nochmal einen Satz davon:

      Nun ja: im Allgemeinen spüren wir ja diese Einheit nicht. Darum wird das Ringen um gemeinsame Nenner weitergehen.

      Es ist leicht zu sagen: „weil WIR diese Einheit nicht spüren, geht es um einen gemeinsamen Nenner.“

      Auch wenn diese Einheit gespürt wird, gibt es nicht automatisch Frieden auf der Welt, sondern erstmal ein viel harmonischeres Miteinander in der Kommunikation. Ich betrachte die Aussagen meines Gegenübers nicht mehr als Störung, sondern als mögliche Potenzialität auf dem Weg zu einem Frieden – ich frage nach und verurteile nicht jemanden dafür, dass er einen anderen Standpunkt hat.

      Ich kann seinen Standpunkt hinterfragen, erfahren aus welchen Motiven heraus er vielleicht so und so denkt. Ich kann diesem Menschen eine Idee auf den Weg geben, die ich als eine mögliche Veränderung ansehe – und gemeinsam können wir überlegen, ob dies ein bessere Weg für ihn und mich ist, oder ob es noch andere und weitere Gedanken für ihn und mich oder sogar für die Welt gibt -je nachdem wie komplex ein Gespräch abläuft.

      Das ist im Grunde auch schon ein wesentliches davon.

      Wenn ich in der Lage bin, mich jedesmal selbst miteinzubeziehen, dass die Welt auch täglich, sekündlich von mir mitgestaltet wird, dann bin ich ziemlich nah dran, wenn ich dann noch verstehe, dass ich nicht darauf pochen kann, dass meine Meinung die Richtige ist und Konsens nur so aussehen kann, wie ich es mir vorstelle.

      Die Welt wird auf dem Weg zum Frieden zuerst durch friedlichen Diskurs konstruiert.

      Lieben Gruß an Dich.

    • Hallo und auf Wiedersehen InDubioCuiBono ,

      ich weiß nicht, ob Du das noch liest oder schon weg bist. Vielen Dank für deinen abschließenden, langen, langen, ausführlichen Kommentar. So stell ich mir Diskurse und Konsensfindung vor. So wird auch das Innerste in Bewegung gebracht. Ich bin gerührt.
      Trotzdem kommt das ABER: Gewalt und Krieg kann ich nicht stehen lassen. Bzw. tolerieren. Das heißt nicht, dass ich mit Gegengewalt oder Krieg reagieren möchte. Dazu sind Deine Ausführungen sehr hilfreich. Ich werden sehen, was ich umsetzen kann 🙂
      Ich wünsche Dir eine gute Zeit.
      Liebe Grüße
      Angi

    • Angi K. schrieb: „Im Zusammenleben muss ich doch irgendetwas als für jeden gut und gültig definieren? Selbst wenn jeder selber auf den kategorischen Imperativ käme, so hätte er schon mal die Rechnung ohne seine „irrationalen“ Gefühle gemacht und würde nicht so verantwortlich handeln, wie es nötig wäre, vor allem im Hinblick auf alles, was nicht er selbst ist. Achja … schon wieder vergessen, die Grenze zwischen Ich und Du existiert ja nicht wirklich. Ich und Du, das ist dasselbe ( Dürr in der Doku über Heisenberg glaub ich). Wie jetzt 😀 Nun ja: im Allgemeinen spüren wir ja diese Einheit nicht. Darum wird das Ringen um gemeinsame Nenner weitergehen.“

      Finde ich hervorragend, was Sie hier schreiben. Erstens, daß die Wertediskussion stattfinden muß, das Ringen um gemeinsame Nenner ganz bestimmt.
      (Darüber hatten wir es ja schon mal im Gespräch mit InDubioCuiBono und Andre (ist ein Username) und anderen.
      Hier war es: ttps://kenfm.de/nachdenken-ueber-werde-konkret/#comment-117780
      Diese Diskussion halte ich für eine ganz wesentliche Basis, um ein geeintes Ziel entwickeln zu können, wie es der Frieden ist.)
      Gut wäre, wenn ein Moderator sich bereit erklären würde. KenFM scheint mir überfordert zu sein, es gab jedenfalls auf wiederholte Vorschläge von InDubioCuiBono, so eine Diskussion doch bitte in die Hände zu nehmen, meines Wissens keine Erwiderungen.

      Zweitens finde ich ganz hervorragend Ihren Hinweis darauf, wie wenig es uns menschlichen Wesen nützt, daß wir wissen: Du und ich, wir sind ja gar nicht voneinander getrennt (uns dann aber so verhalten). Daß wir versuchen, jeden zu lieben (diese Liebe aber nicht wirklich haben; kein Wunder: Liebe ist das, was bleibt, wenn das Ego vollkommen kapituliert hat.). Der Hinweis darauf, daß wir uns als eins mit dem kosmischen oder göttlichen Geist betrachten, diese Einheit aber nicht spüren. (Also eigentlich nur in Konzepten göttliche Wesen sind, aber nicht wirklich. Oder noch schlimmer die von den New Age-Zeitgenossen so oft wiederholten Sätze: Ich bin bereits erleuchtet. Wach auf, Du bist ja bereits frei!“
      Ich muß mich also gar nicht mehr darum bemühen. (Und dann müssen sie dringend nach draußen, um sich die nächste Zigarette anzuzünden. Und am Dönerstand kommt man, göttlich und erleuchtet wie man ist, leider doch nicht vorbei.)

      Die andere Haltung also (also nicht die Ihre Angi K,, die ich vorbildlich wahrhaftig finde), ist ja
      überall im New Age zu beobachten: Ich bin, der ich bin (sagt das goldene, leuchtende Ego, hihi …).
      Oder, in den modernen Satsangs: Ich bin DAS. (Wobei das reine Bewußtsein gemeint ist, in dem das göttliche Leela erscheint.)
      Wer kann denn aber bitte in jedem Moment DAS sein, also als ein nondualesen Wesen denken, sprechen, schreiben, handeln?

      Ich finde es übrigens auch schade, daß InDubioCuiBono sich wieder (zum vierten Mal?) abgemeldet hat. Man kann ihm dann nicht mehr persönlich schreiben (in privaten Mails, die ich manchmal vorziehe.)
      Aber ich kann auch verstehen, daß ein feuriger Typ wie er, der jedesmal, wenn er etwas tut, ALLES gibt und sich vollkommen für das Ziel seines Interesses einsetzt – daß so jemand sich selbst bremsen muß, indem er sich die Neuanmeldungshürde baut.
      Unser Geist kann leicht heiß laufen in diesen Zeiten.
      D. Ganser: „Offline ist das neue Bio.“
      Und da gilt es, rechtzeitig aufzuhören, bevor man sich nicht mehr steuern kann.
      Ich bin sicher: Er kommt wieder und liest auch mit.
      Stimmt’s?

      Herzliche Grüße,
      A.S.CRANE

    • Hallo Angi, Hallo A.S.CRANE:

      Ja. Ich lese oft mit. Das stimmt.

      Für ein bis zwei Tage hatte ich das Gefühl, ich kann inhaltich auch kaum mehr mitteilen, als das was ich schon Angi geschrieben habe.

      Nun merke ich: es gibt immer noch weiterentwicklungspotenziale gibt.

      Ich hab letztens selber mit dem Kulturstudio telefoniert:

      https://www.youtube.com/watch?v=PyxQYWkFN30&t=77m17s

      Die wiederum haben mir ( durch Boris dort) gesagt, es gibt ein Gespräch mit Dr. Klaus Volkamer, der ein sehr interessanter Gesprächsgast war.

      Und dann habe ich mir das angehört – und merke, ok, ich kannte Dr. Volkamer nicht; aber der geht dem Ganzen was ich über Kommunikation erklärt habe, noch einen Schritt weiter ( er erklärt es zwar nicht am Alltagsphänomen Chatverhalten im Internet und Forendiskussionen) , aber er erklärt grundsätzlich mit dem Phänomen der Verbundenheit und Telepathie.

      Also kann ich diesen Vortrag von ihm bestens empfehlen:

      https://www.youtube.com/watch?v=KO9ncHqkG5A
      (Der feinstoffliche Körper und seine universelle Verschränkung – Vortrag von Dr. Klaus Volkamer )

      Denn letztlich ist das die Basis für die Kommunikation miteinander.

      Ich habe mittlerweile verstanden, dass Kommunikation auch ohne Sprache über große Entfernungen stattfinden kann.
      Zwar nicht in vollem Umfang, aber ich merke schon, dass ein Forengespräch – egal in welcher Schwingung ( friedlich-positiv oder provokativ-konfrontativ) sehr ähnliche Auswirkungen auf mich hat, wie ich direktes Gespräch.

      Insofern nimmt das Bedürfnis bei mir auch ein Stückweit ab, jeden interessanten Menschen in vollem Umfang immer optisch treffen zu müssen, um dann erst ihn oder sie verstanden zu haben.

      Tatsache ist ( also daran glaube ich immer mehr) : Jeder Mensch sendet Resonanzmuster aus; auch ohne zu sprechen.

      Ob die positiv oder negativ gepolt sind, hängt mit dem Gesamtbewusstsein des Menschen zusammen ( wie klar jemand sich seiner selbst ist) und der Wechselwirkung durch den Kosmos. Wechselwirkung im Kosmos heisst aber nicht, dass ein einzelner Kosmos selbstständig agiert ( das käme nämlich der gedanklichen Vorstellung eines „Klumpens“ nahe – also bei mir, wenn ich an das Wort „Kosmos“ denke), sondern Kosmos meint aus meiner Sicht:

      alle Prozesse überall.

      Ob das hier ein Kommentar im Forum ist, ob das ein Gespräch mit dem Nachbarn ist – ob es ein Hund oder eine Katze beim Nachbarn ist, die gerade auf das Wort hört oder widerspenstig wirkt.

      Ob es ein einzelnes Gefühl eines Menschen ist, der tiefe Freude über etwas empfindet und dieses Gefühl durch die ganze Welt schickt – es ist immer ein ähnliches Phänomen.

      Nämlich das Phänomen der Resonanz.

      Leute, die bei KenFM schreiben, kommunizieren das, was sie gefühlsmäßig visuell , auditiv oder spirituell erleben auch in ihrem Umfeld. Auch der Bäcker, wo morgens die Brötchen gekauft werden, hat etwas davon, wenn ich gute oder schlechte Laune ihm gegenüber zum Vorschein bringe.

      Denn der Bäcker wird dem nächsten Kunden etwas von dieser Idee transportieren, die ich vermittelt habe. Oft bisher wohl unbewusst – und vielleicht verdrängt er auch meine Stimmung, falls ich wütend ihm gegenüber war. Aber letztlich ist der Schlüssel zu allem:

      Bewusstsein.

      Bewusstsein für mich und für die Komplexität in der Welt. Wenn ich verstehe, dass ich mit allem ständig in Interaktion, nur selektiv vieles ausblende, dann kann ich dennoch durch mein Bewusstsein mit allem verbunden zu sein, einen höheren Grad für Kommuniktion vorleben und gestalten.

      Höherer Grad der Kommunikation heisst für mich: ich nehme wahr, dass alles miteinander verbunden ist.

      Wenn ich weiß, dass Du, Angi und Du, A.S.CRANE genauso mit mir verbunden seid, wie ich mit Peter Pan, Specht, volume, Susan Bonath, Pedram Shayar und Ken Jebsen etc…

      dann ist in mir und in meiner Vorstellung automatisch ein ganz anderes Ausgangsverstehen.

      Wenn ich weiß: wir alle sind miteinander auf der Welt – dann überlege ich mittlerweile schon deutlich mehr:

      soll ich jetzt was schreiben oder sagen, was vielleicht provoziert; weil ich gerade was nicht verstanden habe; und weil ich etwas nicht verstanden habe, muss mein Gegenüber ja „schräg“ sein? Nein.

      Ich sag mir mittlerweile:

      Wir werden alleine geboren – wir sterben alleine – Aber was machen wir in der Zwischenzeit?

      Geld, Materiellen Besitz anhäufen; andere Menschen und ganze Bevölkerungen ausbeuten?

      Wofür?

      Vor allem, „wer das Feinstoffliche nicht kennt, weiß garnicht, was er mit so einem unüberlegten Verhalten tut.“

      ( sinngemäße Aussage von Dr. Volkamer).

      Und ich bin eben auf dem Weg zu diesem Verständnis: wir alle sind miteinander verbunden. Aber nicht optisch, sondern über die Quanten verbunden.

      Das verstehen aber viele Menschen noch nicht, oder halten es für Pseudowissenschaft, wie manche Medien gerne erklären.

      Aber viele Medien arbeiten ja auch damit, dem Menschen verklickern zu wollen, dass er als Individuum in einer stetig schnellebigeren Zeit noch schneller für noch weniger Geld arbeiten sollte etc.

      Dabei ist der Schlüssel zu einem wirklichen, natürlichen und kosmischen Wachstum:

      innere Ruhe und das tiefe Verständnis, dass wir alle mit allem auf dieser Welt und im Kosmos verbunden sind.

      Liebe Grüße

      André bzw. InDubioCuiBono

    • Lieber InDubioCuiBono,
      Sie haben ja einen wahren „Affenzahn“ drauf 😉
      Im Vergleich zu Ihnen fühle ich mich wie ein alter, müder Elefant.
      Ich brauche sehr lange, um mich durch ein Statement hindurchzuarbeiten.
      Ich brauche sehr lange, um etwas wirklich zu hören, aufzunehmen, zu durchschauen, zu verarbeiten,
      für mich einzuordnen und letztlich in Einklang mit meinem Seelenselbst zu integrieren.
      Denn erst dann kann ich erwidern.

      Daher sind Sie oft schon wieder weg, wenn ich mir noch nicht einmal die Ärmel hochgekrempelt habe,
      um an die Arbeit zu gehen. 🙂
      Ich möchte heute nur auf eine einzige Aussage von Ihnen eingehen; und die stammt auch nicht aus Ihrem
      jüngsten Brief, sondern aus dem davor:

      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“
      Diese Sätze machen mich traurig. Sie lassen erkennen, daß der Sprecher vermutlich noch nicht weiß, wer er wirkliche ist.

      Denn es gibt sehr wohl etwas, an dem man sich festhalten kann. Etwas, was nicht aus dem denkenden Geist kommt, mit seinen permanenten Aufs und Abs, seinen ständigen Wellenbewegungen, Ekstasen, Depressionen, Erstarrungsphasen.
      Etwas, das alles, was gedacht werden kann, transzendiert.
      Etwas, das alle Moden, Trends, Paradigmen und Regeln und Gesezte, alle Wertevorstellungen, alle Ideale und Ideologien, sämtliche Weltbilder und Glaubenshaltungen übersteigt und übersteht.
      Und daran kann man sich festhalten, denn es ist unveränderlich und immer da:
      Ihr Seelenselbst.
      Die innere Sonne.
      Die innere, strahlend helle, gleißende Sonne, die Sie sind.
      Atman, sagen die Inder.
      Purusha, die Sikhs.
      Tao wieder andere.
      Die Buddhanatur.
      Das Christsbewußtsein.
      (Der Logos, der Heilige Geist, der Klangstrom, Shabd, Naam, Udgit, kalma, das Wort, das Wort Gottes. „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.“)
      Alles veschiedene Namen für etwas, das nur in der Erfahrung überprüft werden kann, und nicht durch
      Denken verifiziert oder zurückgewiesen. Daran krankt unsere westliche Gesellschaft: nichts, woran man
      sich festhalten kann. Sie ist zu faul und zu voreingenommen, sich zur Meditation zu setzen.
      Was nicht sein darf, das kann nicht sein: das Göttliche.

      Das ist überhaupt DIE wesentliche Pathologie.
      Was ich hier sage, mag dogmatisch klingen. Ist aber nur der Versuch, das, was ich für mich erkannt habe – in ca. 22 Jahren spiritueller Praxis – in Worte zu fassen.
      Ein Dogma ist also nicht schon automatisch immer ein Dogma (also etwas, was gemeinhin als schlecht verstanden wird; als manipulativ und mit der Intention zu herrschen verwendet.)

      Und noch etwas:
      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“
      Können Sie erkennen, wie sehr diese Aussage aus dem Feld dogmatischen Sprechens kommt?
      Was ja grundsätzlich noch nichts Schlechtes sein muß (ich tue es ja auch), da es ankommt auf:
      1) die Intention des Sprechers (verbindend – trennend; Egokampf – Friedensgeist; mentale Beschäftigung – Ernsthaftigkeit etc. p.p.)
      2) den Realisationsgrad des Sprechers (Steile These: Wenn ein spiritueller Meister etwas tut,
      und ein Ego tut das Gleiche, dann ist es nicht Dasselbe!!!!
      Bild dazu: Wenn Jesus im Tempel die Tische der Geldwechsler umwirft, wütend sogar, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn ich in die Kirche gehe, und die Sammelboxen umstoße, wütend wie ein Dämon und in diesem Moment völlig verloren in den negativen Emotionen.)
      3) den Kontext
      4) den/die Adressaten (Sie hatten sich mit Rhetorik befaßt oder mal einige Andeutungen in diese Richtung gemacht. Wir sprechen in der Rhetorik vom Aptum, der Angemessenheit. Mit Kindern spreche ich anders als mit den akademischen Dunkelmenschen; mit einfachen, gutherzigen Menschen spreche ich anders als mit aufgeblasenen Egos.)
      Es gibt noch viele andere Figuren, z.B. das Attentum parare, das Erlangen der Aufmerksamkeit. Und zu diesem Zweck muß man auch mal provozieren können oder gar – so man denn in der Lage ist, projektionsfrei zu sehen – den Diskussionspartner spiegeln, indem man sich genauso verhält wie dieser, damit er eine Chance hat, sich selbst zu sehen.)

      Aber das kann ich an dieser Stelle nicht weiter verfolgen. Es gibt ja so viele, die das schon viel besser ausgedrückt haben. Ich bin leider nur ein sehr einfacher Geist.

      So, ich hoffe, daß Sie in meiner Art zu schreiben, nicht die weithin verbreitete und von Ihnen bereits zurecht gebrandmarkte Gewohnheit der Diskutanten auf den diversen Foren, sehen: einen Satz, oder zwei, herauszupicken, um damit den „Gegner“ zu widerlegen oder den Versuch zu machen, alles, was er gesagt hat,
      als nichtig zu verurteilen? Sie sind ja weder mein Gegner, noch habe ich, was Sie sonst bisher gesagt haben, aus dem Hinterkopf verloren.

      Im Moment kann ich nur leider nicht mehr leisten, als auf diesen wesentlichen Teil Ihrer Aussagen einzugehen (wenn nicht als dessen Filetstücken, in bin Veganer, sondern doch zumindest als deren Basis.). Ich bin dieser Tage mit Herz und Gedanken bei den Friedensfahrern, die eine unermeßlich wertvolle Arbeit für den Erhalt des Friedens und die Einkehr von Vergebung in unsere Herzen leisten. Ich schaue mir auf you tube gerade, nach dem Start der Friedensfahrt und dem ersten Video der aktuellen Fahrt, alle Videos von der Fahrt des letzten Jahres an. Gestern abend habe ich gesehen, wie Owe Schattauer vor einer russischen alten Frau auf dem Boden kniete, um sie um Vergebung zu bitten für das, was unsere Vorfahren dem russischen Volk angetan haben. Wer bei so etwas nicht Rotz und Wasser heult, der sollte nicht meinen, irgend etwas zum Frieden beitragen zu können.

      Wenn so eine Geste freilich aus einem Dogma oder einem Plan kommt, aus einer berechneten Schauspielerei, dann wird man sich abgestoßen fühlen. Wenn sie jedoch aus dem gegenwärtigen Moment kommt, aus einem echten, tiefen, spirituellen Herzensimpuls, dann wird jeder Zuschauer in seinem innersten Kern berührt werden. Und so ging es auch dieser Frau. Schattauer umarmte dann diese Frau, immer noch auf Knien, wie ein Kind, das seine Mama braucht in einem der schlimmsten Momente seines Lebens – ich meine, daß er ein großes Karma für uns alle auflöste durch sein selbstloses Fühlen – und auch sie brach in Tränen aus.

      Diese Art von Demut, guter Freund Owe Schattauer, diesen tiefen Grad von Empathiefähigkeit und Mitfließen mit dem, was ist und was sich zeigen möchte, mit dem, was zu geschehen hat fast ganz von selbst und was, weil es nicht aus dem Ego kommt, immer friedensfördernd ist – all das wird der denkende Maschinengeist niemals nachvollziehen können.

      Machts gut, Ihr Friedensfahrer, ihr friedenswilligen Diskutanten, ihr offenen Geister und offenen Herzen, die Ihr ALLES gebt, was Ihr habt und könnt, um Euch für das Gute einzusetzen. Was Ihr für uns und diese Welt tut, kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden.

      DANKE!

      A.S.CRANE

    • Lieber A.S.CRANE:

      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“
      Diese Sätze machen mich traurig. Sie lassen erkennen, daß der Sprecher vermutlich noch nicht weiß, wer er wirkliche ist.

      Denn es gibt sehr wohl etwas, an dem man sich festhalten kann. Etwas, was nicht aus dem denkenden Geist kommt, mit seinen permanenten Aufs und Abs, seinen ständigen Wellenbewegungen, Ekstasen, Depressionen, Erstarrungsphasen.
      Etwas, das alles, was gedacht werden kann, transzendiert.
      Etwas, das alle Moden, Trends, Paradigmen und Regeln und Gesezte, alle Wertevorstellungen, alle Ideale und Ideologien, sämtliche Weltbilder und Glaubenshaltungen übersteigt und übersteht.
      Und daran kann man sich festhalten, denn es ist unveränderlich und immer da:
      Ihr Seelenselbst.
      Die innere Sonne.
      Die innere, strahlend helle, gleißende Sonne, die Sie sind.
      Atman, sagen die Inder.
      Purusha, die Sikhs.
      Tao wieder andere.
      Die Buddhanatur.
      Das Christsbewußtsein.

      Danke für diesen wichtigen Hinweis.

      Ja. So sehe ich das auch. Das diese „Seele“ immer da ist. Mit dem Beispiel Dogmen wollte ich darauf hinaus, dass positiv formuliert dies bedeutet: „Wir alle können die Welt gemeinsam erschaffen, verändern und miteinander erleben – jeder trägt etwas bei.“

      Es ist im Grunde auch schwer zu verstehen, dass einerseits „Seele“ immer da ist, nach „Gottes Abbild“ wir alle geschaffen sind und in Gesamtheit wir göttliches erschaffen können.

      Jeder Einzelne kann auch etwas erschaffen. Die Potenzialität, also die Möglichkeit gemeinsam viel schneller, viel tiefer, viel umfangreicher etwas zu schaffen – diese Möglichkeit will ich und wollte ich in meinen langen Ausführungen zum Ausdruck bringen.

      Das kann positiv oder negativ innerhalb von vielen sein.

      Den Satz „In der Masse sinkt der Verstand mit der Anzahl der Versammelten“, der auf Gustav Le Bon zurückgeht.

      Diesen Satz teile ich, wenn viele Menschen unbewusst sind und sich steuern lassen.

      Ich teile diesen Satz nicht, wenn jeder Mensch ein klares Verständnis und Bewusstsein für die Verbundenheit in der Welt und des Kosmos hat.

      In dem Moment, wo ich mich verbunden fühle, verhalte ich mich anders.

      Selbst wenn ich mit vielen Menschen mich treffe.

      Wenn diese Menschen ein ähnliches Verstehen haben, dann ist auch eine Zusammenkunft etwas sehr fruchtbares, stärkendes, positives.

      Verstand ist auch limitiert, wenn das reine Wort Verstand genommen wird. Weil der Verstand ja sämtliche Inhalte probiert, rational einzuordnen.

      Seele hingegen, was Sie ja geschrieben haben, A.S.CRANE, die weiß deutlich mehr als der Verstand. Die ist weise.

      Was ich mit diesem „Dogma“-Beispiel mitteilen wollte:

      es gibt so viele Dinge, Kleinigkeiten im Grunde, über die gestritten wird, die alle von der Idee und der Möglichkeit einer gemeinsamen Lösungssuche wegführen.

      Ihre rAntwort „Seele“ stimme ich zu. Wobei Seele kein Glaubenssatz ist, sondern Bewusstsein. Es ist schwer, dies mit Worten zu beschreiben, ohne es mit Worten direkt zu beschädigen; also inhaltich zu leeren.

      Was ich hier im Forum nun an vielen Stellen mache, so zu formulieren, dass ich mir erhoffe, möglichst Brücken zu bauen, wo ein Verständnis möglich ist.

      Ich habe bei manchen Menschen den Eindruck, die verstehen sicher „Seele“ und ähnliches.

      Andere Menschen, die sehr gerne in Dogmen schreiben, sind ( aus meinem Gefühl) noch etwas von der Möglichkeit entfernt, an ein Bewusstsein zu glauben, dass immer vorhanden ist.

      Denn sobald ich in diesem Glauben bin, dass etwas immer da ist, auf das ich positiv zurückgreifen kann, habe ich automatisch eine Ressource; also eine Hoffnung.

      Ich sehe das Bewusstsein vieler Menschen, die gestresst sind, die ratlos sind, deren Hoffnung unklar ist – die sich von negativen Nachrichten emotional gefangen nehmen, im Song von Chester Bennington ( kürzlich verstorben- Todesursache ist aus meinem Verständnis bisher unklar) von 2007 etwa :“Somewhere I Belong“ – .

      Viele Menschen lassen sich steuern. Und in dem Moment, wo Bewusstsein, Wahrnehmung , Verständnis und Seelenbezug da sind, hört es auf. Es kann auch schon früher aufhören. Wie schön so etwas sein kann, können wir alle gemeinsam viel schneller uns allen gemeinsam zeigen, denn jeder trägt bei. Jederzeit.

      Und noch etwas:
      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“
      Können Sie erkennen, wie sehr diese Aussage aus dem Feld dogmatischen Sprechens kommt?
      Was ja grundsätzlich noch nichts Schlechtes sein muß (ich tue es ja auch), da es ankommt auf:
      1) die Intention des Sprechers (verbindend – trennend; Egokampf – Friedensgeist; mentale Beschäftigung – Ernsthaftigkeit etc. p.p.)
      2) den Realisationsgrad des Sprechers (Steile These: Wenn ein spiritueller Meister etwas tut,
      und ein Ego tut das Gleiche, dann ist es nicht Dasselbe!!!!
      Bild dazu: Wenn Jesus im Tempel die Tische der Geldwechsler umwirft, wütend sogar, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn ich in die Kirche gehe, und die Sammelboxen umstoße, wütend wie ein Dämon und in diesem Moment völlig verloren in den negativen Emotionen.)
      3) den Kontext
      4) den/die Adressaten (Sie hatten sich mit Rhetorik befaßt oder mal einige Andeutungen in diese Richtung gemacht. Wir sprechen in der Rhetorik vom Aptum, der Angemessenheit. Mit Kindern spreche ich anders als mit den akademischen Dunkelmenschen; mit einfachen, gutherzigen Menschen spreche ich anders als mit aufgeblasenen Egos.)
      Es gibt noch viele andere Figuren, z.B. das Attentum parare, das Erlangen der Aufmerksamkeit. Und zu diesem Zweck muß man auch mal provozieren können oder gar – so man denn in der Lage ist, projektionsfrei zu sehen – den Diskussionspartner spiegeln, indem man sich genauso verhält wie dieser, damit er eine Chance hat, sich selbst zu sehen.)

      Viele wichtige Punkte.

      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“
      Können Sie erkennen, wie sehr diese Aussage aus dem Feld dogmatischen Sprechens kommt?

      Ja. Ich kann es erkennen, weil es auf der sprachlichen Ebene eine Begrenzung anzeigt; und eine sprachliche Begrenzung kommt aus dem Konstruktivismus; aus meiner Vorstellung „so ist es – weil ich daran glaube, es mir so vorstelle…

      Ja. Es ist aus meinem bisherigen Verständnis auch so, dass ständig alles in Wechselwirkung miteinander ist. Also alles „lebt“. Und wenn etwas lebt, kann ich kaum ( aus meiner Vorstellung heraus) sagen: „So . Daran halte ich mich jetzt fest – obwohl dieser Mensch, dieses Tier, diese Pflanze – dieses Wetter – dieser Glaube im nächsten Augenblick schon wieder ganz anders sein kann“.

      Die Seele ist etwas unglaublich weises.

      1) die Intention des Sprechers (verbindend – trennend; Egokampf – Friedensgeist; mentale Beschäftigung – Ernsthaftigkeit etc. p.p.)

      Das stimmt. Ist auf der Ebene der Dynamik für mich als Grundwahrheit anzuerkennen. Denn Menschen sind, lt. Psychologie, zwischen Grundbedürfnis nach Individualität und Gruppenbedürfnis im Widerspruch aufgestellt.

      2) den Realisationsgrad des Sprechers (Steile These: Wenn ein spiritueller Meister etwas tut,
      und ein Ego tut das Gleiche, dann ist es nicht Dasselbe!!!!
      Bild dazu: Wenn Jesus im Tempel die Tische der Geldwechsler umwirft, wütend sogar, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn ich in die Kirche gehe, und die Sammelboxen umstoße, wütend wie ein Dämon und in diesem Moment völlig verloren in den negativen Emotionen.)

      EGO und Meister ist schwierig für mich, da einen Unterschied zu sehen. Selbst OSHO, wo ich eine zeitlang früher begeistert war, meinte in einem seiner Bücher( sinngemäß): „ein Meister rennt einem Schüler nicht nach, wenn dieser ihn verlässt“ und als Teertha ( einer von OSHOS Lehren seiner Schulen damals) diesen verlassen hatte, äußerte sich OSHO oft fragend dazu.

      Also , war OSHO wirklich ein Meister in diesen Dingen?

      Nein. Vollkommen aus meiner Sicht nicht. Er hat viele provozierende Äußerungen gemacht, aber konsistent war er ansich selbst nicht; dieses Beispiel des Nachlaufens bei Teertha hatte ihn für mich unglaubwürdig gemacht. Es gab aber noch weitere Themen für mich bei OSHO, aber das will ich nicht weiter ausführen. Dauert mir zu lange.

      Paul Lowe ( also ehemal Teertha) hat etwas interessantes gesagt, was letztlich bedeutet : „Du bist als Mensch jetzt schon okay so wie du bist: “ – aber mal das Original von ihm:

      Now here is a difficult part:

      All our training has to do with change. You pray for change, you go to groups for change. You become a disciple and follow a guru for change. It’s all about change, it’s all about being better. It’s all about not being worth, it’s all about not being who you are,

      Now this is, where i usually loose you. So stanly hold to your seats. Listen to what I’m saying! ‚Cos this could change your life! Just this! You may need never to come back to another talk again.

      Listen: you can not change yourself. It’s impossible.

      Because the very part of you that’s wants to change, is the part that’s sick: Thats you neurosis.

      It’s only the EGO, that doesn’t want an EGO. It’s only your mind, that wants to go beyond mind. You can’t do anything.

      And your whole difficulty, why you not at your maximum potential, why your not diving yourself in beauty and glory and light, is because, you won’t be, who you are. You want be different.

      Now, some people want to be different by having a Million Dollars, and some people want to be different by being enlightened or ascendent. It is the same thing: it is greed!

      Material greed, spiritual greed. It’s the same thing. You will not accept yourself as you are!

      This could change your life, just this, you’ll never come back to another talk again.

      You can not change yourself, it’s impossible. You can’t do anything. Some people want to be different. It is the same thing: it is greed. Material greed, spiritual greed, it is greed. You want not accept yourself as you are.

      http://www.n0by.de/2/a2z/PLowe/

      Um nochmal auf Ihr Zitat zurückzukommen:

      2) den Realisationsgrad des Sprechers (Steile These: Wenn ein spiritueller Meister etwas tut,
      und ein Ego tut das Gleiche, dann ist es nicht Dasselbe!!!!
      Bild dazu: Wenn Jesus im Tempel die Tische der Geldwechsler umwirft, wütend sogar, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn ich in die Kirche gehe, und die Sammelboxen umstoße, wütend wie ein Dämon und in diesem Moment völlig verloren in den negativen Emotionen.)

      Es wird auf der grobstofflichen Ebene keinen großen Unterschied machen, wenn Jemand wie Jesus diffamiert wird von den Pharisäern, oder wenn Sie diffamiert würden von den Pharisäern. Denn die Rahmenhandlung des „Umstossens“ wird in der heutigen Zeit ja sicher irgendwo als Video hochgeladen und dokumentiert.

      Wenn es eine große Gemeinde von Menschen gibt, die sich für Jesus aussprechen, dann erzeugt diese Identifikation mit der Person Jesus ein Feld, was Resonanzen aussendet.

      Wenn das viele Menschen bei Ihnen , A.S.CRANE, ebenfalls machen, ist es dasselbe. Ein großes Resonanzfeld.

      Sollten Menschen aber eher Jesus als Sie kennen, würde das Resonanzfeld bei Jesus deutlich größer sein.

      Auf der feinstofflichen Ebene gibt es die Energien noch. Also die Felder, die jeder Mensch zu Lebzeiten um sich herum hat. Wenn nicht diese Idee wieder in einen anderen Menschen sich inkarniert hat.

      Es macht wahrscheinlich auch einen Unterschied, in welcher Absicht Jemand etwas tut. Dies sendet feinstofflich sicher noch andere Signale als grobstofflich. Grobstofflich liegt es daran, wie darüber berichtet wird und die Meinung vorher im Kopf ankommt, statt im Herzen.

      3) den Kontext

      Ja. Den Kontext. Deswegen ist aus meiner Sicht die Definition bei einem dynamischen Prozess dies, dass ein dynamischer Prozess nicht feststehend ist. Und die Sprache sich hierbei selbst ein Bein stellt, wenn ich schreibe :

      „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen. Oder etwas, woran sich festgehalten werden kann.“

      Ich sollte den Zweiten Satz streichen. Denn Sie haben Recht, was Sie über Seele geschrieben haben. Also: „In dem Moment, wo alles miteinander schwingt und dynamisch ist, gibt es keine Dogmen.“

      So ist der Satz richtig für mich und ich denke auch als „Dogma“ zu gebrauchen. Als etwas, was unveränderlich ist. Denn Dynamik ist das Gegenteil von Stillstand.

      4) den/die Adressaten (Sie hatten sich mit Rhetorik befaßt oder mal einige Andeutungen in diese Richtung gemacht. Wir sprechen in der Rhetorik vom Aptum, der Angemessenheit. Mit Kindern spreche ich anders als mit den akademischen Dunkelmenschen; mit einfachen, gutherzigen Menschen spreche ich anders als mit aufgeblasenen Egos.)

      Ja zu 4) , denn das ist ein bisschen die Kunst. Eigenes Wissen, eigene Perspektive – aber beim Gemeinschaftsgedanken, der Vorstellung „Wir können alle gemeinsam vieles für den Frieden schaffen“, braucht es ja eine geistige Flexibilität, damit ich Gedanken , Aussagen und Lösungsangebote so zu formulieren weiß, dass sie der Verständnisebene des Gegenübers angemessen sind.

      Das kann jedesmal eine Herausforderung sein. Ist Jemand intellektuell sprachlich sehr in Fachwortliteratur unterwegs, kann ich ihn oder sie wohl eher über entsprechendes Expertenwissen zu den jeweiligen Themen abholen.

      Ist jemand ein Literaturverweigerer, sollte ich eher in Bilder sprechen oder in Videos kommunizieren, als dass ich den Terminus Technicus verwende.

      Es gibt noch viele andere Figuren, z.B. das Attentum parare, das Erlangen der Aufmerksamkeit. Und zu diesem Zweck muß man auch mal provozieren können oder gar – so man denn in der Lage ist, projektionsfrei zu sehen – den Diskussionspartner spiegeln, indem man sich genauso verhält wie dieser, damit er eine Chance hat, sich selbst zu sehen.)

      Völlig projektionsfrei zu sehen, ist für mich gerade nicht möglich. Denn in dem Moment, wenn ich mit Jemandem in Kommunikation und Interaktion trete, möchte ich vielleicht etwas mitteilen.

      Nur Zuhören kann auch helfen, dann sehe ich vielleicht seine Aussagen, höre wie er spricht – aber um diese Sätze und Worte in irgendeine Wichtigkeit oder Unwichtigkeit für mich zu differenzieren, brauche ich am Schluß eine Bewertung, im Sinne : „hat er gerade etwas angenehmes, unangenehmes – sinnvolles oder sinnloses gesagt? Und was könnte ich darauf erwidern?“

      Sobald ich erstmal entschieden habe, wie ich etwas bewerte ( sinnvoll, weniger sinnvoll) kommt immer noch die Frage an mich selbst: möchte ich noch etwas erwidern, oder ergänzen – mit welchem Ziel / welcher Intention / welchem Motiv?

      Ohne Projektion, also ohne, dass ich die Worte jemand anderem irgendwie „gefärbt“ sehe, müsste ich mich abtrennen von den Worten von Jemand anderem. Aber nicht indem ich sage : „ich höre Ihnen / Dir garnicht mehr zu“, sondern indem ich eine geistige Schere erfinde, die es schafft, mein Gegenüber in seiner Aussage völlig zu entfernen.

      Das geht aber nicht in der Natur. Es heisst Verdrängung.

      Oder ich habe den Menschen und seine Meinung noch nie getroffen, dann geht es. Weil ich seine Aussage nicht kenne, aber ich habe vielleicht durch die Quanten schon das eine oder andere mitbekommen, was dieser Mensch sagt – auch wenn ich keine Worte von ihm gehört habe.

      Also die Aufmerksamkeit erlangen und provozieren, wie Sie schreiben.

      Ja. Das kann sinnvoll sein, aber sollte dosiert und gut überlegt gemacht werden.

      Denn das, was mir dann entgegenkommt, ist möglicherweise das, was ich ausgesendet habe, ganz nach Laotse: „was Du aussendest, kehrt zu Dir zurück.“

      Wenn Sie mit Gegenprovokation selbst gut umgehen können, dann ist es für Sie sicher eine gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit so zu fokussieren.

      Ich schaue eher danach, wo ich Teile in Sätzen und Aussagen nachvollziehbar finde, weil ich so viel eher den Eindruck habe, diesen Menschen erreichen zu können.

      Weil Provokation ist ja die Absicht etwas anzusprechen, was dieser Mensch vermeintlich im normalen Gespräch nicht preisgeben würde.

      Ich bin jedoch der Ansicht, dass die ausgesendete Freundlichkeit mehr bewirken kann, als eine gezielte Provokation.

      Aber dies ist Ansichtssache.

      So, ich hoffe, daß Sie in meiner Art zu schreiben, nicht die weithin verbreitete und von Ihnen bereits zurecht gebrandmarkte Gewohnheit der Diskutanten auf den diversen Foren, sehen: einen Satz, oder zwei, herauszupicken, um damit den „Gegner“ zu widerlegen oder den Versuch zu machen, alles, was er gesagt hat,
      als nichtig zu verurteilen? Sie sind ja weder mein Gegner, noch habe ich, was Sie sonst bisher gesagt haben, aus dem Hinterkopf verloren.

      Alles gut. Ich verstehe Sie in der Wechselwirkung Ihrer geschriebenen Sätze als Gesamtkonzept in der Form, dass Sie auch den Menschen helfen möchten, Dinge umfassender wahrzunehmen.

      Und so ein Ansatz ist gut und in jedem Fall förderlich, finde ich.

      Lieber InDubioCuiBono,
      Sie haben ja einen wahren „Affenzahn“ drauf 😉
      Im Vergleich zu Ihnen fühle ich mich wie ein alter, müder Elefant.
      Ich brauche sehr lange, um mich durch ein Statement hindurchzuarbeiten.
      Ich brauche sehr lange, um etwas wirklich zu hören, aufzunehmen, zu durchschauen, zu verarbeiten,
      für mich einzuordnen und letztlich in Einklang mit meinem Seelenselbst zu integrieren.
      Denn erst dann kann ich erwidern.

      Daher sind Sie oft schon wieder weg, wenn ich mir noch nicht einmal die Ärmel hochgekrempelt habe,
      um an die Arbeit zu gehen. 🙂

      Lieber A.S.CRANE:

      Schnelligkeit ( Affenzahn etc.) heisst nicht immer, dass es automatisch besser ist.

      Ich bin langsam dabei, wieder zu Entspannungs- und Meditationstechniken zurückzukehren.

      Ich habe für mich die Fähigkeit verschiedene Standpunkte einzunehmen, ganz gut trainiert. Daher kann ich bestimmte Inhalte in bestimmte Zusammenhänge bringen.

      Vieles wiederholt sich einfach, wenn es unter bestimmten Gesichtspunkten betrachtet wird.

      Und wo ich anfange mich persönlich inhaltlich wiederzuerkennen , als „schon gewusst“, so beginne ich nun diese Ideen mit anderen zu diskutieren und anzuregen – denn vielleicht wird dann ein friedlicher Gedanke und großer friedlicher Gedanke.

      Lieben Gruß

      André bzw. InDubioCuiBono

    • Lieber André,
      da muß ich mich erst dran gewöhnen, daß ein Text, der nicht sichtbar war, plötzlich wie von Geisterhand
      erscheint – und sogar VOR meinem, sich also sozusagen dazwischenquetscht. Das liegt an den Links. Solche Mails brauchen ein Weilchen, bis sie auftauchen.
      Nur ganz kurz also: ich wollte Ihren langen Brief nicht einfach durch einen Link beantworten. Als ich diesen Link postete, war der lange Brief von Ihnen noch nicht sichtbar.
      Danke schon mal für die Mühe.
      Ich konnte Ihren Text bisher nur überfliegen. (Da hat man sich so lange einen Brieffreund auf Augenhöhe gewünscht, und jetzt, wo er da ist, bin ich zu eingespannt, um das nutzen zu können. Seufz.)
      Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Sie sich der Doppelnatur des Menschen (göttlich; irdisch-mental) sehr bewußt. Dann würde unsere Herausforderung darin bestehen, das Irdisch-Mentale mit dem Göttlichen zu durchwirken. Also in jeder Zelle und mit jedem Gedanken göttlich zu sein. Ken Wilber hat das publik gemacht: integraler Ansatz. Geht wohl auf Sri Aurobindo zurück. (Integraler Yoga).
      Ihrer Sicht von Osho stimme ich auch zu: für mich kein vollkommener Meister. Aber die gibt es ja auf vielen Ebenen, die sogenannten „Meister“, und jeder hat eine andere Aufgabe; und jeder zieht andere Menschen an.
      Bis hoffentlich bald, ohne etwas versprechen zu können,
      mit besten Grüßen,
      A.S.CRANE

    • Lieber A.S.Crane und InDubioCuiBono-Andre,

      ich werde mir Eure Kommentare noch genau durchlesen und bin sehr froh darüber auf so einer Ebene diskutieren und Mitlesen zu dürfen. Leider hab ich heute Nacht noch eine „Störung“ reinbekommen. Bekanntlich bekriegen sich die Menschen ja via Internet in allerhand Foren ständig. Das ist echt schrecklich. Und noch schrecklicher ist es, wenn über KenFM so hergezogen wird und das dann als „Fakten“ dargestellt wird. Das verursacht mir fast schon körperliche Schmerzen. Um Mir das zu erleichtern, würde ich gerne hier etwas von dieser Hetze vorstellen. Denn für mich ist das Hetze unter dem Deckmantel, dass ja KenFm eine „Hetzseite“ sei. Es ging NachdenKen Denkzettel und Protestwähler. Also schon etwas älter: Es ergab sich folgende Diskussion:
      XY: Also weg von der Demokratie hin zur Herrschaft des von Jebsen und seinen Querfrontfreunden aufgehetzten antisemitischen deutschem Volksmob? Ne danke. Dann lieber noch 100 Jahre Merkel.
      Ich: hast du das angeschaut? oder woher nimmst du den Vorwurf des antisemitismus? ich kann nur staunen

      XY:
      https://www.google.de/url
      https://www.google.de/url
      Antisemitismusvorwurf gegen Fritz-Moderator Ken Jebsen
      Der RBB setzt die Sendung KenFM aus, aber…
      tagesspiegel.de

      Ich: bitte höre dir doch an was er selbst zu diesen Vorwürfen sagt. ps: er hatte früher eine Holocaust gedenk-sendung im radio …

      XY: Jaja. Die Antisemiten der Querfront mit ihren Erklärungen warum sie denn keine Antisemiten seien. Schon ekelhaft diese ganzen regressiv Linken die jeden Dreck glauben nur weil sie es glauben wollen. Lies dir doch einfach die Links bevor du schreibst. 😉

      Ich: kenn ich schon die meisten … den rest les ich bestimmt noch

      XY: Tja dann entweder dem Qualitätsjournalismus vertrauen, oder tiefbraunen Demagogen wie Jebsen, Mährholz oder Ganser. Mit denen hat mensch schnell wieder 1933..

      XY auf Nachfrage von jemand anderes, was Qualitätsjournalismus sei: Journalismus der auf Fakten basiert, und nicht mit Hilfe von Halb- und Unwahrheiten Ressentiments schürt und Hetze betreibt. Wie eben KenFm, Compact, Sezession, Junge Freiheit, oder auch teilweise die Junge Welt. Es gibt genügend Medien um sich differenziert zu informieren. Seien es die Taz, Faz, Zeit, Süddeutsche, Jungle World, Frankfurter Rundschau, Ruhrbarone,

      Ich: Lieber Daniel, das ist schlichtweg falsch. Würdest Du dich mit dem Portal Ken FM eingehender beschäftigen würdest Du sehen, dass es weit entfernt von Hetze ist oder einseitigen schwarz-weiß Darstellungen. Es sind andere Sichtweisen erlaubt, das ist richtig. Aber menschfeindliche Hetze ist definitiv nicht erlaubt. Auch nicht gegen die Wenigen, die fast alles besitzen. Warum? Es sind halt auch Menschen.

      XY: Du bleibst immer noch differenzierte Nachweise schuldig für deine Behauptungen. Ich habe dir allerhand Artikel geschickt, welche meine Behauptungen stützen. Du bringst halt überhaupt keine Argumentation zustande. Aber sowas kenn ich von Menschen die im verschwörungsideologischen Bereich unterwegs sind. Und dazu gehört KenFm nun mal. 😉
      Ich: warum ich keine Artikel schicke, habe ich unten kommentiert. Wenn es Dir wichtig wäre, dir auch eine andere Meinung anzueignen, dann schau dich einfach auf dem Portal um.

      XY: Hab ich zur Genüge, und ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte..

      Ein Link von XY: http://emafrie.de/luegenpack/
      Was ist regressiver Antikapitalismus? | anti-capitalism revisited
      Was ist regressiver Antikapitalismus? Veröffentlicht…
      emafrie.de
      Ich: und was hat dieser Artikel mit Ken Jebsen zu tun? Überhaupt sucht er definitiv keinen Schuldigen oder gibt einfache Antworten. Je neuer seine Statements, desto mehr sieht man auch, dass er selbstkritisch nach Lösungen und Wegen sucht, um Frieden zu stiften. Jeder möge doch bei sich beginnen. Letztlich ist es schade, dass man sich immer gegenseitig diffamiert und allerhand schlimmer Dinge bezichtigt, anstatt sich gegenseitig zuzuhören, kontrovers zu diskutieren, soviel wie möglich an Faktenwissen einzubringen (Jeder hat da an anderer Stelle mehr Wissen) und schließlich einen gemeinsamen Nenner zu finden.
      XY: Die Schuldigen sucht er in den USA, Israel, den Banken, „denen da oben“ etc. Genau um diese Dinge geht es eben auch in den Artikeln welche ich dir gepostet hab. Und ich habe mit den Artikeln Fakten geschaffen. Das bist du bis jetzt noch komplett schuldig geblieben. Ich bezichtige Jebsen des Antisemitismus, ja. Dies habe ich aber mit Nachweisen garniert. 😉 Von dir kamen keine Argumente sondern „ja ich kenne die Artikel
      Ich: ich habe den Artikel jetzt gelesen. Und ja es kommen keine Argumente, ich bin kein Profi in Sache Kapital. Ich habe weder Marx noch Lenin komplett gelesen, noch kenn ich mit Wirschaft aus. Das können andere und ich höre mir alle Seiten an. Ich kann nur versuchen an mir und meinem Verhalten zu arbeiten. Und ich verzichte jetzt auch darauf, Dir zig Videos und Artikel und Bücher usw. zu präsentieren, die zeigen, wie haltlos es ist, Ken Jebsen als Antiirgendwas zu bezeichnen.

      … ich wäre über ein kleines Statement sehr dankbar 🙁

    • Lieber A.S. Crane, lieber Andre,

      ich werde Eure Kommentare noch genauer lesen. Ich bin so froh, Diskurse dieser Art mitlesen zu können oder wenn die Zeit es hergibt auch mit schreiben zu können. Leider gab es gestern Nacht noch eine massive Störung in den „sozialen“ Netzwerken , wo man ja ständig nur aufeinander los geht. Hier ging es mal wieder um KenFm, speziell Ken Jebsen und seinen Antisemitismus und so weiter. Es wurde wieder mal nur drauf gedroschen mithilfe von „Fakten“. Und ich bin dann hilflos und verzweifelt und finde es einfach nur schrecklich und ungerecht. Und deshalb würde ich das gerne hier loswerden, einfach so.
      Es ging um einen Post von mir von KenFM: NachdenKen: Denkzettel und Protestwähler. Also schon etwas älter:

      XY: Also weg von der Demokratie hin zur Herrschaft des von Jebsen und seinen Querfrontfreunden aufgehetzten antisemitischen deutschem Volksmob? Ne danke. Dann lieber noch 100 Jahre Merkel.

      Ich: hast du das angeschaut? oder woher nimmst du den Vorwurf des antisemitismus? ich kann nur staunen

      XY: https://www.google.de/url
      https://www.google.de/url

      https://www.google.de/url

      https://www.google.de/url

      https://www.google.de/url

      https://www.google.de/url

      Antisemitismusvorwurf gegen Fritz-Moderator Ken Jebsen
      Der RBB setzt die Sendung KenFM aus, aber…
      tagesspiegel.de

      Ich: bitte höre dir doch an was er selbst zu diesen Vorwürfen sagt. ps: er hatte früher eine Holocaust gedenk-sendung im radio …

      XY: aja. Die Antisemiten der Querfront mit ihren Erklärungen warum sie denn keine Antisemiten seien. Schon ekelhaft diese ganzen regressiv Linken die jeden Dreck glauben nur weil sie es glauben wollen. Lies dir doch einfach die Links bevor du schreibst.

      Ich: kenn ich schon die meisten … den rest les ich bestimmt noch

      XY: Tja dann entweder dem Qualitätsjournalismus vertrauen, oder tiefbraunen Demagogen wie Jebsen, Mährholz oder Ganser. Mit denen hat mensch schnell wieder 1933..

      Jemand anderes stellt die Frage, was denn Qualitätsjournalismus sei

      XY: Journalismus der auf Fakten basiert, und nicht mit Hilfe von Halb- und Unwahrheiten Ressentiments schürt und Hetze betreibt. Wie eben KenFm, Compact, Sezession, Junge Freiheit, oder auch teilweise die Junge Welt. Es gibt genügend Medien um sich differenziert zu informieren. Seien es die Taz, Faz, Zeit, Süddeutsche, Jungle World, Frankfurter Rundschau, Ruhrbarone, Salonkolumnisten, etc.

      Aber natürlich ist es immer einfacher sich das zu holen, was einem eh schon in das vorgefertigte Schwarz/Weiß Weltbild von „denen da oben“, „zionisten“, „amis“, „Weltverschwörung“, oder „gelenkte Immigration“ usw. passt.

      Ich: Lieber Daniel, das ist schlichtweg falsch. Würdest Du dich mit dem Portal Ken FM eingehender beschäftigen würdest Du sehen, dass es weit entfernt von Hetze ist oder einseitigen schwarz-weiß Darstellungen. Es sind andere Sichtweisen erlaubt, das ist richtig. Aber menschfeindliche Hetze ist definitiv nicht erlaubt. Auch nicht gegen die Wenigen, die fast alles besitzen. Warum? Es sind halt auch Menschen.

      XY: Du bleibst immer noch differenzierte Nachweise schuldig für deine Behauptungen. Ich habe dir allerhand Artikel geschickt, welche meine Behauptungen stützen. Du bringst halt überhaupt keine Argumentation zustande. Aber sowas kenn ich von Menschen die im verschwörungsideologischen Bereich unterwegs sind. Und dazu gehört KenFm nun mal.

      Ich: ok warum ich keine Artikel schicke, habe ich unten kommentiert. Wenn es Dir wichtig wäre, dir auch eine andere Meinung anzueignen, dann schau dich einfach auf dem Portal um.

      XY: Hab ich zur Genüge, und ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte..

      Jemand anderes fragt: Was genau garantiert mir, dass Medien wie die Taz, Faz, Zeit, Süddeutsche, Jungle World, Frankfurter Rundschau usw. auf Fakten Basiert?

      XY: Ernsthaft? Bist du nicht in der Lage objektive Berichterstattung von einseitiger zu unterscheiden? Willkommen im Postfaktischen. Mensch nimmt nur auf was in’s eigene beschränkte Weltbild passt. Alles subjektiv…Ich bin aus dieser Diskussion raus, da ihr nicht fähig, oder willens seid auf Argumente mit Argumenten zu reagieren.

      XY: http://emafrie.de/luegenpack/

      Ich: und was hat dieser Artikel mit Ken Jebsen zu tun? Überhaupt sucht er definitiv keinen Schuldigen oder gibt einfache Antworten. Je neuer seine Statements, desto mehr sieht man auch, dass er selbstkritisch nach Lösungen und Wegen sucht, um Frieden zu stiften. Jeder möge doch bei sich beginnen. Letztlich ist es schade, dass man sich immer gegenseitig diffamiert und allerhand schlimmer Dinge bezichtigt, anstatt sich gegenseitig zuzuhören, kontrovers zu diskutieren, soviel wie möglich an Faktenwissen einzubringen (Jeder hat da an anderer Stelle mehr Wissen) und schließlich einen gemeinsamen Nenner zu finden.

      XY: Die Schuldigen sucht er in den USA, Israel, den Banken, „denen da oben“ etc. Genau um diese Dinge geht es eben auch in den Artikeln welche ich dir gepostet hab. Und ich habe mit den Artikeln Fakten geschaffen. Das bist du bis jetzt noch komplett schuldig geblieben. Ich bezichtige Jebsen des Antisemitismus, ja. Dies habe ich aber mit Nachweisen garniert. 😉 Von dir kamen keine Argumente sondern „ja ich kenne die Artikel“.

      Ich: ich habe den Artikel jetzt gelesen. Und ja es kommen keine Argumente, ich bin kein Profi in Sache Kapital. Ich habe weder Marx noch Lenin komplett gelesen, noch kenn ich mit Wirschaft aus. Das können andere und ich höre mir alle Seiten an. Ich kann nur versuchen an mir und meinem Verhalten zu arbeiten. Und ich verzichte jetzt auch darauf, Dir zig Videos und Artikel und Bücher usw. zu präsentieren, die zeigen, wie haltlos es ist, Ken Jebsen als Antiirgendwas zu bezeichnen.

    • Liebe Angi K.,
      ich hoffe, es darf auch jemand Stellung nehmen, der nicht direkt von Ihnen angesprochen wurde?
      Was Sie da an Dialog veröffentlicht haben, tut weh. Vor allem nahe gegangen ist mir, daß Sie
      es schafften, trotz der aggressiven Vorwürfe und Diffamierungen und der permanenten „Argumentationen“ unter der Gürtellinie, immer sanft und sachlich zu bleiben. Das ist eine großartige Leistung, die Sie da vollbracht haben!
      Leider war Ihr Gegenüber nicht in der Lage, das, was Sie liebevoll und behutsam hinausgeschickt haben,
      zu empfangen. Ich verorte ihn bei den Ruhrbaronen. Die zählt er ja tatsächlich auch auf am Ende einer Liste.
      Sehr unauffällig, oder?
      Ein Link, das Sie hätten angeben können, ist das zum Film von Markus Fieder und Michael Speer.
      KenFm zeigt auf you tube: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien
      In diesem Film werden kritisch beleuchtet und als neoliberalistisch und transatlantisch agierendes Netzwerk vorgestllt: Ruhrbarone, Skeptiker, Psiram (GWUP – eine Gesellschaft, die vorgibt, „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ zu sein; in Wirklichkeit jedoch über alles herzieht, alles verhöhnt und lächerlich macht, was dem materialistischen Paradigma widerspricht. vornehmlich an Esoterikern Rufmord begeht, Homöopathie verunglimpft, Impfgegener lächerlich macht usw. usf.)

      Mit Menschen, die aus dieser Ecke kommen, sich auf einen Austausch einzulassen, das ist zwar wirklich lobenswert, aber vermutlich vor allem mit Schmerzen verbunden – ohne daß auf der Gegenseite irgendwie aufgemacht wurde.
      Diese Haßmauern stehen fest und unbeweglich da.

      Es gibt auch auf diesem Portal Agenten jener, vielleicht sogar bezahlte Schreiber, wenn man sich den Aufwand anschaut, den diese oft treiben – Agenten jener, die von KenFM kritisiert wurden oder sogar regelrecht vorgeführt und entlarvt.
      Sie haben mein Mitgefühl, liebe Angi K.
      In meinen Augen sind ein ganz wundervolles Wesen.
      Ich poste das jetzt mal (ohne Link, dann geht es schneller) und dann gehe ich in einem weiteren Schreiben noch auf den Antisemitismus-Vorwurf ein, der ständig wiederholt wird. Und das, obwohl längst belegt wurde, wie unzutreffend er ist.

    • Markus Fiedler, Frank Michael Speer:
      Zensur
      https://www.youtube.com/watch?v=Z23_WNuPGas

      Aus dem Begleittext bei you tube:
      Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

      Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

      Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.“

      Mit solchen haben Sie kommuniziert, Angi K.
      Sie haben es versucht. Sie haben Ihr Bestes gegeben. Bitte nehmen Sie es nicht persönlich.
      Ich bin dankbar, daß Sie uns vor Augen geführt haben, wie sinnlos dieser Versuch ist.
      Das ist, als müßte man den Teufel davon überzeugen, daß es im Himmel besser ist 😉
      Wegen eines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns neige ich nähmlich auch zu solchen Bemühungen und
      habe mir schon fürchterliche Blessuren geholt.
      Ich fürchte: es ist unmöglich, alle ins Boot zu holen, wie Sie an anderer Stelle schrieben.
      Die finsteren Kräfte sind z.Z. sehr aktiv. Und fast immer übernehmen sie Menschen oder drücken sich durch Menschen aus, die
      – Fleischesser
      – Materialisten
      – Egozentriker
      – Akademiker und reine Kopfmenschen
      – Phobiker
      sind.
      Und kaum etwas erweckt und aktiviert bei jenen mehr Haß und Abwehr, als Wahrheiten, die ihr Weltbild
      erschüttern könnten. Vor allem dann, wenn sie auch noch warmherzig vorgetragen wurden.
      Herr Fleck schrieb einmal sinngemaß, daß solche Menschen sich vor Angst in die Hosen machen würden,
      wenn sie in unmittelbaren Kontakt mit lebendigen und liebevollen Menschen kämen. Z.B. in Workshops.

      Ich wünsche mir, daß Sie die folgende Melodie auf sich wirken lassen. Sie stammt von Snatam Kaur und ist
      sehr heilsam. Die Bilder und der Text dazu sind nicht so wichtig:

      https://www.youtube.com/watch?v=9WiWZJVRmfo

    • XY schrieb: “ Die Schuldigen sucht er (Ken jebsen) in den USA, Israel, den Banken, „denen da oben“ etc. Genau um diese Dinge geht es ….“

      Muß man mehr hören?

      Für wen schreibt XY also?

      Pro Imperium. Pro Krieg. Pro Kapitalismus. Pro Banken und Pro-Eliten.
      Pro-Israel, mit seiner rassistischen und unmenschlichen Politik gegen die Palästinenser.
      Contra Frieden und Friedensbewegung.
      Müssen wir uns da wundern?
      Wer das verteidigt, was er offensichtlich als richtig erachtet, der kann ja fast gar nicht anders, als
      destruktiv zu sein.
      Denn die Felder und Institutionen, die er verteidigt, sind allesamt destruktiv.

      Manche solcher Menschen tun es allerdings unbewußt, einfach weil sie jene Medien noch für aufrichtig halten, die sie konsumieren (interessanterweise all jene, die KenFM als längst der Gesinnungsdiktatur verfallen beschreibt. Nato-Medien eben.)

      Ich bin im Moment etwas müde, und möchte die versprochenen Zitate aus dem Buch „Der Fall Ken Jebsen“ nur aufschreiben, wenn Sie mir schreiben, Angi K. daß das noch wichtig für Sie ist.

      Mit lieben Grüßen,

      Stoiker

    • Gerade muß ich lachen über den Begriff „Qualitätsjournalismus“, den er folgenden Medien attestiert, ihr
      armer, unglücklicher Blogteilnehmer XY.
      Fehlt eigentlich nur noch die Bild:
      Taz, Faz, Zeit, Süddeutsche, Jungle World, Frankfurter Rundschau, Ruhrbarone

      Über Jungle World lese ich auf einem Internetlexikon:

      Die Wochenzeitung Jungle World entstand im Jahr 1997 aus einem Arbeitskampf bei der Tageszeitung Junge Welt. Nachdem zunächst der Geschäftsführer Dietmar Koschmieder den amtierenden Chefredakteur Klaus Behnken abgesetzt hatte, trat aus Protest gegen diese Entscheidung die große Mehrheit der Redaktionsmitglieder in einen Streik und besetzte die Redaktionsräume.[1] An dem Streik beteiligten sich unter anderem Bernd Beier, Ivo Bozic, Andreas Dietl, Jürgen Elsässer, Jürgen Kiontke, Martin Krauß, Ferdinand Muggenthaler, Stefan Ripplinger, Heike Runge, Heiko von Schrenk, Ralf Schröder, Wolf-Dieter Vogel, Beate Willms und Elke Wittich. Hintergrund der Auseinandersetzung war ein Streit über den weiteren politischen Kurs der Zeitung.[1][2][3] Die zunächst nur als Streikzeitung der Redaktionsmehrheit geplante Jungle World[2] wurde in der Anfangszeit in der Wohnung Klaus Behnkens, der ehemaligen WG der Band Ton Steine Scherben, am Tempelhofer Ufer 32 in Berlin-Kreuzberg, mit geliehenen Computern produziert.[4] Laut Eigendarstellung der Jungle World ging sie am 4. Juni 1997[5] erstmals ohne Startkapital oder eigene Produktionsmittel, „getragen nur von der großen Unterstützung der Leserinnen und Leser und der Solidarität anderer Medien“ als regelmäßig erscheinende Wochenzeitung, mit Kontaktadresse Tempelhofer Ufer 32, in den Handel.[6][7]

      Politische Ausrichtung:
      In der politischen Ausrichtung ist sie zwischen linksradikal[10] und unorthodox links einzuordnen und versteht sich insbesondere als „dezidiert nicht antizionistisch, antisemitisch und antiamerikanisch“.[11] Infolgedessen wird der dem politischen Spektrum des Antiimperialismus zuzurechnende Teil der Linken in der Jungle World regelmäßig vehement kritisiert, unter anderem als nationalistisch und unreflektiert.“

      Interessant, oder?
      J. Elsässer soll sich für den Erhalt der Jungle World ausgesprochen haben?

      Also entweder weiß XY nicht, was er tut, oder tut es so raffiniert und absichtlich verwirrend und uneinheitlich,
      daß man ihn einfach links liegen lassen sollte.
      LInks liegen lassen, das ist lustig, oder?

      Humor ist so wichtig.

    • Liebe Angi,

      großen Respekt vor Dir, dass Du eine Diskussion mit den Menschen suchst, die schwer zugänglich für andere Meinungen sind.

      Ich wähle ein paar Deiner Zitate aus, um diese zu kommentieren:

      Ich: Lieber Daniel, das ist schlichtweg falsch. Würdest Du dich mit dem Portal Ken FM eingehender beschäftigen würdest Du sehen, dass es weit entfernt von Hetze ist oder einseitigen schwarz-weiß Darstellungen. Es sind andere Sichtweisen erlaubt, das ist richtig. Aber menschfeindliche Hetze ist definitiv nicht erlaubt. Auch nicht gegen die Wenigen, die fast alles besitzen. Warum? Es sind halt auch Menschen.

      XY: Du bleibst immer noch differenzierte Nachweise schuldig für deine Behauptungen. Ich habe dir allerhand Artikel geschickt, welche meine Behauptungen stützen.

      Hier macht XY etwas, was schon Rainer Mausfeld erläutert hat:
      https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M&t=22m25s
      Zitat von Rainer Mausfeld daraus :“ Ganz einfache Technik. Braucht man keine Psychologie zu. Das ist das Standardgeschäft der Massenmedien. Erstens: deklariere Fakten als Meinungen. Ist übrigens ein Thema, dem sich auch Hannah Arendt gewidmet hat. Und sie sagt:“eine der widerlichsten Aspekte des totalitären Denkens ist es, Tatsachen als Meinungen zu deklarieren. “

      Und das macht XY sehr wohlwissend, vermute ich. Indem er Zitate von anderen Seiten kommuniziert, erklärt er damit diese anderen Seiten für gültig. Und je mehr er von diesen Seiten findet, desto mehr glaubt er selbst, dass dies die Wahrheit ist.

      Er lässt sich auf garkeine Diskussion mit Dir ein, sondern bezieht sämtliche Wahrheit aus seinen Zitatseiten. Er hat ( aus meiner Sicht) den Zugang zu seinen Gefühlen, zu Empathie verloren, oder ist unglaublich engstirnig, was aus meiner Sicht auf dasselbe Ergebnis seines Verhaltens Dir gegenüber hinausläuft.

      Du bringst halt überhaupt keine Argumentation zustande. Aber sowas kenn ich von Menschen die im verschwörungsideologischen Bereich unterwegs sind. Und dazu gehört KenFm nun mal. 😉

      Er begründet seine Argumentation bisher nur auf den Internetseiten, die er Dir präsentiert hat. Er hat für sich den Glaubenssatz verinnerlicht „KenFM ist verschwörungsideologisch-Basta!“ . Wie er diesen Glaubenssatz begründet, lässt er offen.

      Ich: warum ich keine Artikel schicke, habe ich unten kommentiert. Wenn es Dir wichtig wäre, dir auch eine andere Meinung anzueignen, dann schau dich einfach auf dem Portal um.

      XY: Hab ich zur Genüge, und ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte..

      XY reagiert genervt und das ist seine Argumentation. Die Emotionalität bei seinem Gegenüber zu erwecken, durch Provokation und Dir zugeschickte Internetseiten. XY ist nicht in der Lage, Dir eine differenzierte Antwort zu geben. Er geht auch nicht auf Dich ein, sondern reagiert einfach genervt, um Abstand zu halten. Ob bewusst oder unbewusst, bin ich mir nicht sicher.

      XY: Die Schuldigen sucht er in den USA, Israel, den Banken, „denen da oben“ etc. Genau um diese Dinge geht es eben auch in den Artikeln welche ich dir gepostet hab. Und ich habe mit den Artikeln Fakten geschaffen. Das bist du bis jetzt noch komplett schuldig geblieben. Ich bezichtige Jebsen des Antisemitismus, ja. Dies habe ich aber mit Nachweisen garniert. 😉 Von dir kamen keine Argumente sondern „ja ich kenne die Artikel“.

      Das ist viel zu pauschal. Es liest sich so, als ob diesen Satz irgendwo auswendig gelernt hat, ob er kein einziges Mal eine Folge von MMM gesehen hat.

      Und er schreibt selbst

      Und ich habe mit den Artikeln Fakten geschaffen.

      Nochmal kurz das Zitat von Mausfeld dazu:

      Ganz einfache Technik. Braucht man keine Psychologie zu. Das ist das Standardgeschäft der Massenmedien. Erstens: deklariere Fakten als Meinungen. Ist übrigens ein Thema, dem sich auch Hannah Arendt gewidmet hat. Und sie sagt:“eine der widerlichsten Aspekte des totalitären Denkens ist es, Tatsachen als Meinungen zu deklarieren. „

      Diese Sorte Menschen, die ein paar Internetseiten finden, die gegen KenFM oder Ken Jebsen persönlich direkt eine negative Sichtweise annehmen, findet XY glaubhaft.

      Er plappert es nach. Bringt aber keine Inhalte. Macht allgemeine Aussagen wie:

      XY: Die Schuldigen sucht er in den USA, Israel, den Banken, „denen da oben“ etc. Genau um diese Dinge geht es eben auch in den Artikeln welche ich dir gepostet hab.

      Die Argumentation ist dabei also : „Internetseite Xy sagt, dass KenFM ein schlechtes Portal ist – und weil Internetseite Xy das sagt, stimmt es.“

      Das ist so das Niveau.

      Sobald Du, liebe Angi, diesem Menschen etwas näher bringen willst, emotional ihn erreichen willst, antwortet er mit :

      Ich: warum ich keine Artikel schicke, habe ich unten kommentiert. Wenn es Dir wichtig wäre, dir auch eine andere Meinung anzueignen, dann schau dich einfach auf dem Portal um.

      XY: Hab ich zur Genüge, und ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte..

      Er provoziert mit Ärger, oder Wut – er will letztlich sich nicht emotional darauf einlassen.

      Wut oder generell viele negative Gefühle haben die Funktion der Abgrenzung. Indem er Dir mitteilt, dass er „angeblich“ schon auf dem KenFM-Portal war, wähnt er sich in Sicherheit, Dir eine glaubwürdige Antwort zu geben.

      Inhaltlich äußert er sich aber nicht konkret dazu.

      ——-

      Fazit:

      Hm. Jeder Mensch soll selbst entscheiden, was er für sich als richtig und gut empfindet.

      Also in Deinem Fall, Angi K, überlege Dir, ob es sich dauerhaft lohnt mit Menschen zu schreiben oder zu diskutieren, die nicht konkret in Ihrer Kritik werden, sondern andere Seiten als das KenFM-Portal zitieren, um damit dann eine glaubhafte Quelle zu bringen, anstelle sich konkret den KenFM-Inhalten zu widmen, wo evtl. Kritik vielleicht angebracht wäre – aber das ist nicht das Thema des XY. XY möchte einfach qualitativ negativ bewerten, aber sucht eine andere Argumentation als KenFM selbst.

      Das ist so ähnlich, wie die Argumentation von Wikimedia, dass auf Wikipedia nie etwas von aussen verändert worden ist.

      Oder es wäre auch logisch, wenn ich sage : „Mein Nachbar ist mein schlechter Mensch“ – und wenn mich Jemand fragt : „warum glaubst Du das?“ Dann sage ich : „Ja. Das habe ich irgendwo gehört – das ist glaubhaft gewesen.“

      Das ist so die Logik, die hinter anderen Internetseiten steht.

      Wenn Du soviel Kraft und Mut aufbringst regelmäßig in solche Diskussion gehen zu wollen, liebe Angi, dann kann ich dem Moment Dir empfehlen, immer wieder argumentativ darauf zu beharren, dass XY sich konkret einen Artike vom KenFM-Portal anschaut und ihr dann gemeinsam euch inhaltlich darüber meinetwegen streitet.

      In dem Moment, wo Xy einfach andere Seiten postet, die mit KenFM nichts zu tun haben, aber diese Seiten dann als „Fakten“ darstellt, möchte XY Dich nur davon ablenken, dass er sich nicht mit den Inhalten auf KenFM beschäftigt hat.

      Ich würde in so einem Fall, wenn ich merke XY will mich auf andere Seiten verweisen, oder auf Videos etc… würde ich ein oder zweimal XY darauf hinweisen – und wenn XY immer noch meint, die anderen Seiten hätten Recht, aber KenFM wäre inhaltlich total mies, dann würde ich XY einfach meiden.

      Denn der möchte nur Antistimmung verbreiten.

      Das wär mein erster Gedanke dazu.

      Lieben Gruß

      André

    • Hallo @Stoiker,

      vielen Dank für Deine hilfreichen Worte. Mich verwundert vorab, wie XY auf meine Pinnwand kam. Ich bin ja nicht befreundet mit ihm … auf Facebook. Den Film Zensur kenn ich schon. Ich denke nicht, dass es einen Sinn haben würde, XY irgendeinen Link zu schicken. Er würde es ohnehin anders wahrnehmen. Obwohl ich mich frage, wie es möglich ist, aus den Beiträgen von Ken Fm menschverachtende Inhalte heraus zu hören oder zu lesen. Achja, ist wie bei Bern Senf…zwischen den Zeilen! Die Zitate aus dem Ken Jebsen Buch interessieren mich zwar sehr, aber ich habe eh beschlossen, das irgendwann zu lesen. Fragt sich nur wann, meine Listen sind ja endlos und da sind die Büchervorschläge von hier noch gar nicht einbezogen. Mein Lesetempo ist auch eher … gemächlich. Von der Wichtigkeit des Humors wusste schon Freud 🙂 „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten“ 🙂

    • Klasse, was hier passiert. Rhetorisch-semantische Analyse destruktiver Kombattanten. Da muß man nichts hinzufügen.
      Oder doch? Eine Winzigkeit: „Und ich habe mit den Artikeln Fakten geschaffen.“

      Eine absolute Frechheit, „Ich habe Fakten geschaffen“, da bekomme ich einen negativen Gänsehauteffekt.
      Es geht sowieso nicht um das Austauschen wahrer Fakten, es geht um das ERSCHAFFEN von Fakten, auch Fake-Fakten, Fake-News genannt. Früher sagte man Lügen.

      „Nochmal kurz das Zitat von Mausfeld dazu:
      Ganz einfache Technik. Braucht man keine Psychologie zu. Das ist das Standardgeschäft der Massenmedien. Erstens: deklariere Fakten als Meinungen. Ist übrigens ein Thema, dem sich auch Hannah Arendt gewidmet hat. Und sie sagt:“eine der widerlichsten Aspekte des totalitären Denkens ist es, Tatsachen als Meinungen zu deklarieren. „

      Tatsachen als Meinungen zu deklarieren (den Gegner scheinbar entwaffnend) und umgekehrt: Meinungen als Tatsachen darzustellen (sich selbst scheinbar bewaffnend). Das ist in der Tat faschistoid.

      André hat auch klar erkannt, daß XY gar nicht kontaktfähig ist und vor Nähe vermutlich sogar große Angst hat.
      „Er provoziert mit Ärger, oder Wut – er will sich letztlich nicht emotional darauf einlassen.“

      Bis dann, Ihr Guten. Diese 76 Kommentare hier sind ja mindestens so lang und reichhaltig, wie anderswo 200, hihi ….
      Sollte man die Stimmen vielleicht DOCH wägen, und nicht zählen? (So, wie es Schiller vorschlug.9
      **************************
      Ich würde Euch bitten, zu überlegen, ob es für Euch stimmig ist, eine Petition zur Förderung direkter Demokratie in Deutschland zu unterstüzten:
      ttps://www.change.org/p/ich-will-abstimmen

      Wut oder generell viele negative Gefühle haben die Funktion der Abgrenzung

    • Der letzte Satz ist aus Versehen ans Ende gerutscht aus einem Zitat, das ich übernommen habe.
      So negativ wollte ich nicht abschließen 🙂 🙂 🙂

    • Vielen Danke André, Stoiker und A.S. Crane für Eure seelische Unterstützung. Die Petition hab ich scheinbar schon unterschrieben :-O Immer wenn ich mehr von meiner kostbaren Zeit habe, werde ich hier weiter mitkommentieren.
      Liebe Grüße
      Angi

  7. Der Unterschied zwischen Logik und Dialektik

    oder

    eine logische Folge ist gerade _keine_ Synthese.

    Ich werde immer widersprechen, wenn einer behauptet, eine Analyse würde nicht ausreichen. Anders als die These-Antithese-Synthese-Gläubigen behaupten, ergibt sich aus einer zutreffenden Analyse sehr wohl eine Handlungsanleitung, die allerdings nicht das Sprechhandeln und die Sprechakttheorie ins Zentrum stellt.

    Sprachanalyse führt zur Erkenntnis, was _nicht_ möglich, _nicht erkennbar und damit auch __nicht_ erreichbar sein kann. Sie trennt endgültige Glaubenssätze von bezugnehmenden Wissenssätzen.
    Es ist eine Umkehrung des Konstruktivismus. Das was wir Menschen erkennen und erreichen können, ist mit Existenz verbunden.
    Denken ist ein Prozeß des Erlebens, der mit Symbolik nicht beschreibbar ist. Sprache reflektiert nur das wahrgenommene Denken.
    Der Mensch kann nur exakt und präzise beschreiben, was _nicht_ wahr sein kann. Wahrheit ist relativ, sie ist nicht willkürlich gesetzt und auch kein beliebiger Zufall. Des Menschen Verhalten ändert sich, wenn er seine Haltung im Sinne des Verstehens prüft.

    Woran erkennt ein Mensch, was _nicht_ erreichbar sein kann?

    Antwort:
    Idealismus, Ideale existieren tatsächlich nicht. Ideal entstehen nicht und sie vergehen nicht. Ideale seien universell gültig, sagen die Vertreter einer Ideologie. Ideale werden von Ideologen gesetzt.

    Jede Ideologie entwickelt eine eigene Ethik, ein Sittengesetz, ein Rechtssystem der Moralphilosophie. (Kleiner Hinweis: Adam Smith war Moralphilosoph)
    Der Marktschreier, der Marktgläubige handelt ethisch. Der Stalinist handelt ethisch, ja sogar ein Nationalsozialist handelt wie jeder andere Anhänger einer Ideologie ethisch.

    Ethisches Handeln ist gerade _kein_ verantwortungsbewußtes, _kein_ verantwortungsvolles Handeln.

    Ethisches Handeln ist in seiner Folge immer fremdbestimmend und wird durch die Teilung der Welt in Gut & Böse totalitär. Das ist keine Frage des ‚ob‘, nur eine Frage des ‚wann‘.

    Was ist _verantwortungsbewußtes_ Handeln?
    Handeln ohne zu urteilen und daher _keiner_ verlogenen Moral mehr zu folgen…denn der Mensch kann nur wissen, was _nicht_ richtig sein kann, er kann niemals wissen, was richtig ist…ein kleiner und doch ein so gewaltiger Unterschied.

    • Ergänzend zu Twitter, @TeamKenFM – KenFM über: Rechts & Links vom 27.11.2012

      Gedanken entstehen nicht beim Sprechen, denn ansonsten müßte bereits ein Wortschatz dagewesen sein, bevor der Gedanke hätte entstehen können.
      Würde das ‚Wort‘ im Anfang stehen, hätte sich Sprache niemals entwickeln können. Das beste Beispiel ist hierfür die Sprache Mathematik. Das abstrakte Denken geht der Sprache Mathematik voraus und nicht umgekehrt. Genauso geht Denken selbst jedem Wort voraus, denn ohne Gedanken, ohne Denken, kann es _keine_ Sprachentwicklung geben.

      Die Ausnahme bildet einzig die Annahme des Kreationismus.

      Der Mensch kann Worte selbst nicht erkennen. Worte beschreiben nicht die Wirklichkeit. Sprache ist der Mittler eines Sachverhalts, nicht der Sachverhalt selbst.
      Einfache Folge der zeitlichen Abläufe.

      Ein Grund, weshalb Neusprech auch scheitert, sobald genügend Offenheit zwischen Menschen gegeben ist.

  8. „Hat denn früher nie jemand auf Sie eingeprügelt?“, fragt Putin den Regisseur in den letzten Zügen der „Putin-Interviews“ und meint damit die Stone bevorstehende harsche Kritik für sein vierstündiges Interview-Epos mit dem russsischen Staatschef, die ihm wohl im Westen bevorstünde. Stone sagt, er nehme das gerne in Kauf, wenn sein Film dafür langfristig zu mehr Frieden und gegenseitigem Verständnis in der Welt beitragen könne.

    Oliver Stones „Ukraine im Feuer“
    Und viele amerikanische Medien fielen tatsächlich schon vor der Erstausstrahlung der Gesprächsserie mit Putin über den Regisseur her: Stone sei viel zu weich gegenüber Putin vorgegangen, habe ihm keine kritischen Fragen gestellt oder sich schon mit der ersten Antwort des russischen Spitzenpolitikers zufrieden gegeben, anstatt mit ihm zu streiten. Stone wiederum, der immerhin über ein Jahr lang an dem Film gearbeitet hatte, erwiderte, dass es nie sein Ziel gewesen sei, einen Konflikt zu erzeugen. Er habe vielmehr so mit Putin sprechen wollen, dass er mit dem FIlm am Ende dessen Perspektive auf die Ereignisse in der Welt nachvollziehbar machen könne. Aber was genau hat Putin denn in den stundenlangen Gesprächen wirklich erzählt?

    An privater Front

    Traditionell hält sich Russlands Präsident kurz, wenn es um seine Familie geht. Stone hat er aber dennoch etwas erzählt – etwas, was man bis dato selbst in Russland selbst noch nicht wusste: zum Beispiel, dass er im Alter von 64 Jahren sogar schon Enkelkinder hat – die Kinder seiner zwei Töchter (Darauf kam er zuletzt auch bei seiner TV-Fragestunde „Direkter Draht“ zurück). Er spiele sehr gern mit den Kleinen, so der Präsident, sehe sie aber sehr selten aufgrund seines eigenen, sehr engen Zeitplans. Dennoch nehme die Familie einen besonderen Platz in seinem Leben ein: Konkret erinnert er sich gegenüber Stone an das Jahr 1999, als er gerade erst zum Premierminister ernannt worden war. Damals habe er sich vor allem Sorgen darum gemacht, was denn mit seinen Kindern werde, falls er doch einmal selbst in Ungnade fallen sollte.

    ******************+
    Hut ab!!!

  9. Die Arbeit für die Aufklärung durch KenFM ist hervoragend, jedoch bitte nicht in den Stress hineinreißen lassen, dass man meint man muss sehr viele Menschen aufwecken, weil die Zeit drängt.
    Können wir nicht mit dem zufrieden sein was wir bisher auf diesem Weg geleistet hatten? Der Rest ergibt sich sehr wahrscheinlich, wenn wir weiterhin aufrichtig unsere Würde bewahren.

    Ich weiss nicht von wem das Zitat stammt:
    „Gestern war ich ein gebildeter Mensch und wollte die Welt verändern.
    Heute bin ich ein weiser Mensch und verändere mich selbst.“

  10. Nochmal an KenFM:
    Warum wird die Kritik von Andreas Wehr und Rainer Rupp nicht thematisiert? Das ist doch wichtig, was die über die G20 und die Aktionen sagen! Nochmal die Links:
    http://www.andreas-wehr.eu/g20-proteste-berechtigte-globalisierungskritik-oder-blinder-aktionismus.html
    https://weltnetz.tv/video/1254-g20-was-lief-falsch-bei-den-protesten
    https://deutsch.rt.com/meinung/54225-volksgemeinschaft-statt-klassenstandpunkt-neoliberales-drehbuch/

    • Jebsens zentrales Anliegen scheint die Globalisierung zu sein .
      der Rainer Rupp tritt für eine Verkleinerung der Einheiten , bzw für eine Renationalisierung ein .

      Die Burka der „linken“ Ideologien verhindert die einfache Erkenntnis , dass Globalisierung
      das Mittel zur Durchsetzung der Interessen des Kapitals ist und das Kapital die globalen Strukturen besetzt hält und kontrolliert .

      Wenn „Linke“ den Lieblingsfilosofen der Bilderberger, Popper, zitieren , haben sie das Konzept von Popper nicht verstanden , das unter dem schönen Schein die Durchsetzung des globalisierungs-liberalen Kapitals (z.B. Soros) betreibt .

  11. Warum kamen nur wenige Menschen auf das Festival?

    Wenn man KenFM zuhört, meint man, in einer Parallelwelt zu leben. „Der Kaiser ist nackt“ hört man, es sei „wie in der DDR“, wo eigentlich alle wüssten, dass das System bald zusammen bricht, und wenn bei Wahlen die CDU oder SPD gewinnen, dann deshalb, weil die Linken eben auch nicht so glaubwürdig seien. Außerdem sei jedem, der „bei 9/11 noch die offizielle Version glaub, eh nicht zu helfen“.

    Euer Kanal ist super, aber: wo lebt ihr eigentlich?? Wir leben nicht am Ende der DDR, wir leben in einer Neuauflage von 1933!
    Kein Mensch (außer den paar hunderttausend) von der Friedensbewegung weiß überhaupt von „unseren“ Themen, also dem, was wirklich relevant ist.
    Einerseits stellt sich Herr Jebsen hin und sagt die Unterstützung für die auslaufenden Montagsdemos ab, weil es ja zu aufwändig sei, jeden Montag sich dahin zu stellen, andererseits fordert er mehr Unterstützung für ein Festival, wo man eh nur auf Menschen trifft, die schon kapiert haben, worum es geht.

    Darum mein Appell: werdet realistisch! Das beste was wir tun können, ist wie die Geschwister Scholl unsere Flugblätter verteilen. Das heißt: die Montagsdemos in hunderten deutschen Städten. So steigen wir in den Information Warfare ein, so kann sich jeder mit mehr oder weniger Aufwand vor Ort selbst einbringen, zum Macher werden, andere aufwecken….
    Wenn mal genügend Menschen wach sind, dann erübrigt sich die Teilnahme an einem Festival, wo manche tausende (!) von Kilometern anreisen müssten für 2 Tage, von selbst, denn dann kommen auch genügend.

    Zuerst müssen die Menschen wach werden! Glaubt bitte nicht, liebes KenFM-Team, dass ihr in eurer Blase von „alle sind informiert“ für die Mehrheit der Bevölkerung sprecht. Denn die meisten sind noch VÖLLIG im Tiefschlaf, das kann ich aus meiner Erfahrung sagen.
    Das sinnvollste, was man tun kann: leiert die Montagsdemos wieder an. Ich bin sofort dabei.

    • @ Katherine: „Das sinnvollste, was man tun kann: leiert die Montagsdemos wieder an. Ich bin sofort dabei.“

      Ja. Das ist ein wichtiges Stichwort: regelmäßige Anlaufstelle der Vernetzung, Information und der Organisation. Diese Aufgaben haben die Montagsmahnwachen auch erfüllt.

    • „Die Arbeit für die Aufklärung durch KenFM ist hervoragend, jedoch bitte nicht in den Stress hineinreißen lassen, dass man meint man muss sehr viele Menschen aufwecken, weil die Zeit drängt.
      Können wir nicht mit dem zufrieden sein was wir bisher auf diesem Weg geleistet hatten? Der Rest ergibt sich sehr wahrscheinlich, wenn wir weiterhin aufrichtig unsere Würde bewahren.“

      Stimme dir zu, Stress ist nie ein guter Ratgeber. Aber meinst du wirklich, das geht noch lange gut? Alle Anzeichen deuten darauf hin, das wir ökologisch, wirtschaftlich, sozial, finanziell und militärisch auf einen unausweichlichen, gigantischen Knall/Kollaps zusteuern.

      Natürlich können wir stolz sein auf das, was wir bis jetzt erreicht haben. Aber – und das ist jetzt meine Meinung – es ist doch egal ob wir noch viel oder wenig Zeit haben, wir sollten das, was uns noch bleibt, optimal nutzen.
      „Von selbst“ ergibt sich die Aufklärung bestimmt nicht, dafür sind viel zu viele Menschen noch im totalen Tiefschlaf, und auch die Gegenaufklärung (Hetzkampagnen, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Zensur, …) wird immer massiver.

      KenFM leistet tolle Arbeit, keine Frage, genau wie die ganzen Internetportale, die es sonst noch gibt. Es ist aber nur eine Website, und meiner Meinung nach ist es wichtig persönlich, vor Ort, Präsenz zu zeigen. Die Menschen anzusprechen, zu informieren. Warum hatten denn die Montagsmahnwachen so einen riesigen Erfolg, während das genannte Festival nur (aber immerhin!) 1500 Leute mobilisieren konnte?
      Weil wir uns in einem verdammten Informationskrieg befinden, und unsere 1. Aufgabe ist und bleibt, die Menschen wachzurütteln!

    • @ Katherine
      Für mich zählt zu der Würde des Menschen auch die Verantwortung und somit die Konsequenzen für seine Taten bzw. Unterlassung von Taten und diese kann keiner für den anderen tragen.
      Ich habe nun das Wissen und die Erfahrung wie ich mein Leben in Würde gestalte ohne die der Anderen zu belangen.
      Wenn die Mehrheit ein unwürdiges Leben führen wollen, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben und daraus Lehre beziehen. Der Zugang zur Aufklärung ist im Westen zugänglich, aber wenn wir uns jetzt aus Angst vor der Ignoranz der Mehrheit uns noch zusätzlich hineinstressen, dass man die Mehrheit noch zur Aufklärung tragen müssen, dann frage ich mich wo noch die Energie übrig bleibt, um überhaupt noch vernünftig in Würde zu leben.

      Bsp: Wenn die Mehrheit um Kaiserslautern nach Hilfe schreit, weil sie von einer fremden Macht besetzt werden und von dortaus die restliche Welt terrorisieren, dann bin ich bereit denen zur Unterstützung zu kommen.
      Ist das aber tatsächlich die Realität? Bis jetzt leben die Mehrheit der Bürger dort sehr gut mit der Besatzungsmacht und haben nie nach Hilfe gerufen. Es sind nur ein Paar Tausend aus allen Ecken der Bundesrepublik die zum Widerstand aufrufen und dorthin „einmarschieren“. Verstöß für mich im engeren Sinne gegen die UN-Charta.
      Ich würde mir wünschen, dass die dort registierten lebenden Bürger eine mehrheitliche Bürgerinitiative gelingt mit dem SOS Hilferuf „Helft uns die Besatzungsmacht loszuwerden“.
      Solange das nicht gelingt, haben diese ganzen Demos nur symbolischen Charakter.

    • @son:

      Wir reden hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Ich meine den Informationskrieg, Sie meinen, man kann niemanden zwingen.
      Stimmt, ich kann niemanden zwingen, KenFM zu schauen, aber ich kann den Menschen sagen, dass es das Portal gibt. Es MUSS sich auch niemand für seine Verdummung durch Kriegspropaganda interessieren, aber wenn er nicht mal merkt, dass er verdummt wird, muss man es ihm sagen.
      Deswegen muss man niemandem hinterherlaufen, aber meiner Meinung nach sind die Geschwister Scholl zu Recht „Helden“. Sie haben nicht gesagt „weiß doch eh jeder, dass die Nazis grausam sind und der Krieg ein Wahnsinn“, sondern die Botschaft war ihnen so wichtig, dass sie dafür ihr Leben gegeben haben. Da sind die paar Widerstände, die wir bekommen, doch ein Klacks 🙂

      Ihre Auffassung von Kaiserslautern teile ich nicht. Haben Sie z.B. von Afghanen, Libyern oder Iraker aus ihrem Land Stimmen vernommen, die laut nach einem Ende der Angriffskriege des US Imperiums rufen? Ich ehrlich gesagt nicht/ganz wenig. Trotzdem setze ich mich sehr dafür ein, dass diese Länder nicht bombardiert werden, weil das meine Überzeugung ist. Dafür stehen wir in der Friedensbewegung.

    • @ Katherine:
      Sagen wir mal so, die Geschwister Scholl waren Märtyrer, „Helden“ leben bzw. hätten weitergelebt und eine Veränderung zum Guten erzielt. Märtyrer werden immer erst im Nachgang für ihr Heldenmut gewürdig, nachdem sie getötet worden sind und zwar von denjenigen die den größten Nutzen daraus ziehen, aber ist es halt mit der Heuchlerei in der Welt.

      Sehr wahrscheinlich liegt es am Nebel des Infokrieges, dass wir die Hilfeschreie der bombardierten Länder nicht wahrnahmen, bis jetzt.

      Was ich von Ramstein mitgenommen hatte, war, dass die Bürger dort nicht erfreut waren, dass die Parkplätze abgesperrt waren für die Kundgebungen. Auch derjenige dem man sein Pkw abschleppte, war nicht gerade erfreut darüber. Diejenigen die dort deren Arbeit nachgingen und abgesperrte Straßen vorfanden, waren auch nicht gerade erfreut. Nur diejenigen die von außerhalb der Region dorthin zusammen kamen, konnten sich am Ende der Veranstaltung gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich erfreuen, weil sie eine gute Tat in Richtung Frieden vollbracht hätten.
      Wäre schöner, wenn die Menschen dort in der Region eine Einladung verschicken würden, anstatt das wir Fremde uns selbst dorthin einladen.
      Können wir diese Menschen dort nicht einmal vorher fragen, ob sie mit der Airbase leben wollen oder nicht?
      So eine Umfrage muss doch möglich sein.

      Solange ich nicht dort in der Region lebe, habe ich mich aus deren Angelegenheiten herauszuhalten, es sei denn ich werde ausdrücklich darum gebeten oder diese Region mischt sich in die der meinen ein.

    • „Solange ich nicht dort in der Region lebe, habe ich mich aus deren Angelegenheiten herauszuhalten, es sei denn ich werde ausdrücklich darum gebeten oder diese Region mischt sich in die der meinen ein.“

      Meine Region, Deine Region, werden wir jetzt wieder regional?
      Erinnert mich ein bißchen an eine uralte Deodorant-Wrbung. „Mein Bac, Dein Bac,
      Bac ist für uns alle da!“

      Nee, mal im ernst. Wenn Ramstein und das, wofür es steht – Kriegsführung von deutschem Boden aus; Drohnenkrieg; Imperialismus – nicht ein überregionales Thema ist und sein darf, dann sind wir bald wieder bei Grafschaften und winzigen und allerkleinsten Herzogtümern – im Denken, meine ich.

      Aus einem alten Mad-Heft: „Bürger, haltet new York rein! (Bringt den Müll nach Boston.)“

    • Natürlich waren die Geschwister Scholl Helden. Sie haben auch unter größtem Druck das Richtige getan. Tun wir das auch, oder sind wir zu feige?

      „Können wir diese Menschen dort nicht einmal vorher fragen, ob sie mit der Airbase leben wollen oder nicht?
      So eine Umfrage muss doch möglich sein.
      Solange ich nicht dort in der Region lebe, habe ich mich aus deren Angelegenheiten herauszuhalten, es sei denn ich werde ausdrücklich darum gebeten oder diese Region mischt sich in die der meinen ein.“

      Was hat denn das mit illegalen Angriffskriegen zu tun?

      Wenn die Drohnen, die über Ramstein gesteuert werden, nicht fragen, ob sie in Afghanistan, Irak, Jemen, Mali, … zehntausende Menschen ermorden dürfen, dann fragen wir auch nicht, ob wir dort demonstrieren dürfen.
      Das hat mit den Bewohnern vor Ort (die evtl. um ihre Arbeitsplätze fürchten, auch das muss man verstehen) gar nichts zu tun.

      Den „Nebel des Informationskriegs“ gibt es nicht nur in Afghanistan und Irak, sondern auch in Deutschland. Genau den gilt es zu beseitigen.

      Ich sehe das so: wir alle sitzen in einem Zug, der mit Vollgas Richtung Abgrund fährt. Ich schaue zufällig aus dem Fenster und sehe, wohin wir fahren. Was tue ich? Setze ich mich in Ruhe wieder hin – schließlich kann jeder selbst aus dem Fenster schauen. Oder rufe ich: „Hey, abgefahren, schaut mal raus, wo wir hinfahren?“ Und dann versuchen wir gemeinsam, den Zug anzuhalten.

      Fakt ist: viele schauen nicht aus dem Fenster, so bizarr das ist. Die schauen auf ihr Smartphone, die neuesten Werbeangebote, Fußball, TV, „Nachrichten“, …
      Genau die müssen wir aufwecken. Das ist der Informationskrieg, und dafür sind die Montagsmahnwachen ideal.

      Deswegen nochmal: leidert die Mahnwachen wieder an, wir machen mit! 🙂

    • @ Katherine
      Gemäß Ihrer Erkenntnis sind die Mehrheit der Bürger einer Art Hypnose verfallen und sind daher im Tiefschlaf und Sie sind der Ansicht, dass man diese Menschen aufwecken müssen. Kann ich nachvollziehen, doch dann hat mich doch etwas aus der Vergessenheit wieder angestoßen und in einen Konflikt gebracht.

      Nämlich: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

      Das Wort „selbstverschuldet“ sowie der Absatz „…nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung des Mutes, sich seiner OHNE LEITUNG EINES ANDEREN zu bedienen“ bereiten mir den Konflikt.
      Wenn Sie Recht haben mit Ihrer Intention, dann liegt Immanuel Kant völlig daneben oder ad versa.
      Nach der Logik die ich verfolge kann nur eine wahr sein.

  12. Eine vielversprechende Ausgabe ist die Nr. 36 von MMM.

    Es geht um die positiven Bilder, welche die Konzernmedien verschweigen.
    Um gemeinsames Lernen.
    Um Lösungen ( Bundesavatar, Buergerkandidaten, Pax-Terra-Musica)

    und unter dem Video bilden sich emotional viele verschiedene Strömungen ab.

    Verschiedene Arten von Kommentaren:
    Ein Teil feiert die neue Ausgabe MMM36 als „Rettung“ vor oder von etwas.
    Ein anderer Teil konzentriert sich in den Kommentaren auf den Splitscreen von N24.
    Ein weiterer Teil stößt sich an medial verwendeten Begriffen von links und rechts.
    Und es gibt auch den Teil der User, die einfach kommentieren wollen, ohne konkret werden zu können oder zu wollen:

    Ich komme später zu einer Meinung.

    Zunächst ein Kommunikationsdialog zwischen einem User, anderen Usern und KenFM. Ich habe nur ein paar Zitate ausgewählt:

    Phoenic DeSol
    Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet wie du dir daraus wieder was bastelst. Du hast mich nicht enttäuscht, es ist genauso geworden wie ich es erwartet habe! Verdreht, falsch dargestellt und jede Menge Verschwörung! Gratulation!

    Damit beginnt z.B. ein längere Diskussionsstrang.

    Phoenic DeSol:
    Es geht hier nicht um Meinung, sondern um verdrehen um seinen Skandal zu haben! Ich würde dich schon interviewen und alle deine Darstellungen von dem Video gemeinsam mit dir ausschlachten um dir selbst zu zeigen, dass du dich damit ins Aus schießt. Wenn du das willst, biete ich dir das gerne an.

    KenFM äußert nachvollziehbar:

    Es nervt immer gesagt zu bekommen : ALLES Falsch. Aha und wie sieht dann RICHTIG aus? Wir können bei vielen Usern nie einen Gegenentwurf, eine Richtigstellung erkennen. Zu faul?

    Der User antwortet noch mehrmals:

    Nein ich bin nicht zu faul, aber dein Video geht 80 Minuten, das kann ich nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen. Gerne schreibe ich dir aber eine Mail, was speziell ich gewaltig daneben finde. Daneben, weil du in meinen Augen, genau das selbst tust, was du den Massenmedien vorwirfst. Das du eine pauschalierte Aussage von wegen „Alles scheiße“ doof findest, kann ich nachvollziehen. Es bringt einen ja auch gar nicht weiter. Trotzdem sei es mir erlaubt dir zu sagen, dass ich deine Art der Berichterstattung insgesamt weder Sachlich, noch neutral empfinde.

    Witzig irgendwie, dass gerade du davon schreibst. Nicht ein Satz von dir war in irgendeiner Art und weiße konstruktiv. Allen voran dein niveauloser Kommentar gleich zu Anfang. Wenn du denkst mit solchen Anfeindungen auch noch eine vernünftige Diskussion zu bekommen hast du dich leider getäuscht. Sorry, dich nehme ich als Gesprächspartner nicht ernst! Für den Rest: Ich habe nicht euch, sondern Ken Jebsen angesprochen! Er hat darauf reagiert und fertig. Jemand anderen bin ich mit Sicherheit keine Antworten schuldig.

    Dieses Phänomen tritt häufiger in Kommunikationen auf. Deswegen habe ich es ausgewählt.

    Zusammengefasst:

    – der User unterstellt erstmal völlig emotional (vermutlich geladen) : „Verdreht, falsch dargestellt und jede Menge Verschwörung! Gratulation!“

    – der User erläutert weiter: „Es geht hier nicht um Meinung, sondern um verdrehen um seinen Skandal zu haben! “

    – auf Nachfrage von KenFM wie etwas konkret lösungsorientiert aussehen könnte, kommt:

    „Nein ich bin nicht zu faul, aber dein Video geht 80 Minuten, das kann ich nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen. Gerne schreibe ich dir aber eine Mail, was speziell ich gewaltig daneben finde.“

    Evtl. kommt ja tatsächlich eine Mail, die evtl. etwas inhaltlich nutzvolles beitragen kann.

    Diese „Diskussions-unkultur“ ist mir schon häufiger aufgefallen. In diversen Foren. Zum Teil auch hier.

    Wie ein Kommentar zu Beginn verfasst wird, macht schon einen Unterschied aus:
    -1) Beleidigt oder unterstellt Jemand zu Beginn
    -2) schreibt Jemand nur Zitate oder Aussagen ohne Erklärung
    -3) formuliert Jemand ruhig und sachlich
    -4) geht Jemand her, benennt Zitate, schreibt sein Wortverständnis genau auf und formuliert aus, wie etwas besser gemacht werden könnte.

    Ich bin dafür, dass so ein Benimmstil mehrfach kommuniziert wird, wenn es um die Bewusstmachung innerhalb von Kommunikationen geht.

    Das dies Internet dies jahrelang unreguliert in vielen Foren des Bereichs „social media“ zugelassen hat, hatte für die entsprechenden Firmen den Vorteil, dass sie Sprache auf Stammtischniveau mit Analysetools auseinandernehmen und sezieren konnten.

    Wie kürzlich bekannt wurde, hat Facebook – angeblich zur Unterstützung einer psychologischen Studie zu den Auswirkungen von Social-Media-Postings auf das Posting-Verhalten des einzelnen Nutzers – die sog. Newsfeeds (d.h. die Statusmeldungen) von gut 310.000 Facebook-Nutzern manipuliert.

    https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/facebook-manipuliert-newsfeeds/

    Damit hat Facebook umgekehrt jenes gemacht, was in MMM36 im positiven Fall durch die Erklärung von Prof. Kruse nun eingepflegt hat.

    Das heisst:

    Prof. Kruse spricht vom Corporate Learning, Wertediskurs und übersomativer Intelligenz. Also wenn viele Menschen ähnliche Vorstellungen von etwas haben, wie das in Summe etwas größeres ist, als die Leistung jedes einzelnen Menschen.

    -> also jeder Mensch kann etwas dazu beitragen, wenn er sich dafür entscheidet: gemeinsam mit anderen Menschen nach Lösungen zu suchen.

    was hat Facebook bereits (mindestens) seit 2012 gemacht, mit manipulierten Newsfeeds? ( siehe Zitat)

    Sie haben verglichen, wie User reagieren, die eher positive oder negative Statusmeldungen von Freunden sehen.

    Das Fazit ( jetzt mal ausführlich):

    Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook sind ein Segen für Psychologen und Gesellschaftsforscher. Mit vergleichsweise wenig Aufwand können sie herausfinden, was Menschen freut, ärgert, motiviert. Sie können dabei zuschauen, wie Freundeskreise wachsen, Netzwerke sich strukturieren und neue Ideen sich darin ausbreiten.

    Welchen Einfluss Online-Netzwerke auf ihre Nutzer haben, zeigt ein Experiment mit 689.003 Facebook-Mitgliedern, über das Wissenschaftler nun im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichten. Stimmungen breiten sich demnach online genauso aus wie unter Kollegen oder Freunden, die sich regelmäßig persönlich sehen. Oder wie Netzwerkforscher es formulieren: Emotionen sind auch online ansteckend.

    Bei dem Experiment manipulierten die Forscher im Januar 2012 eine Woche lang die Timeline von etwa 310.000 englischsprachigen Facebook-Mitgliedern. Die Timeline bekommen Nutzer zu sehen, wenn sie sich bei Facebook im Browser einloggen oder ihre Facebook-App starten. Sie zeigt untereinander Postings ihrer Freunde – und dazwischen auch Werbung.

    Bei etwa 155.000 Mitgliedern reduzierte Facebook die Zahl der Postings mit positiven Emotionsäußerungen. Bei ähnlich vielen Usern blendete Facebook einen Teil der Postings mit negativen Gefühlen aus. Die übrigen weit über 300.000 Probanden dienten als Kontrollgruppe. In ihre Timeline wurde nicht eingegriffen, sieht man von der automatischen Filterung ab, die Facebook bei allen Mitgliedern vornimmt, damit die Zahl der angezeigten Postings nicht ausufert.

    Mit im Forscherteam: ein Facebook-Mitarbeiter

    Die gezielten Eingriffe zeigten Wirkung: Die Zahl der Postings der Mitglieder mit manipulierter Timeline sank um 3,3 Prozent. Wer weniger negative Meldungen zu sehen bekam, schrieb mehr positive Inhalte (+0,06 Prozent) und weniger negative (-0,07 Prozent). Auch weniger positive Postings beeinflussten die User, wenn auch weniger stark: Die Betroffenen produzierten mehr Inhalte mit negativer (+0,04 Prozent) und weniger mit positiver Stimmung (-0,01 Prozent).

    Der Effekt sei zwar klein, räumen die Autoren ein. Angesichts von Hunderten Millionen Facebook-Mitgliedern seien aber potenziell viele Menschen betroffen. Das Experiment beweise, dass sich Emotionen auch in Online-Netzwerken ausbreiteten – auch ganz ohne direkten persönlichen Kontakt.

    Zwei der an der Studie beteiligen Wissenschaftler, Jamie Guillory und Jeffrey Hancock, forschen an Universitäten. Der dritte Autor des Papers, Adam Kramer, kommt vom Core Data Science Team von Facebook. Ohne tatkräftige Mithilfe von Facebook wäre das Experiment kaum möglich gewesen. Schließlich hat nur der Konzern die Möglichkeit, die Timeline seiner Mitglieder zu manipulieren und die Folgen des Eingriffs detailliert auszuwerten.

    Quelle
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-steuert-ueber-manipulierte-timeline-emotionen-seiner-nutzer-a-973132.html

    Wenn das nun klar ist, dass schlechte Nachrichten und Newsfeeds die Stimmung verschlechtern;

    Wer könnte ein Interesse an den ausgewählten G20-Bildern haben?
    Wer könnte ein Interesse daran haben, mehrere Youtubekommentare nur für die einzelnen Verfasser bei deren Anmeldung sichtbar zu machen?
    Wer könnte ein Interesse daran haben, dass bei „Welcome to hell“ über 1 Mio. klicks waren und hauptsächlich negative Kommentare kamen?

    Diese Fragen sind wichtig, weil sie letztlich den Weg weisen, ob ein Unternehmen seinen „Mitgliedern“ ( es heisst im Socialmediabereich ja „Nutzer“) dient oder schadet.

    Und dieses Phänomen reicht auch auf Youtube weitestgehend ungebrochen an. Ebenso viele Kommentare bei alternativen Ideen und Lösungen.
    Es braucht Utopien und positive Visionen und Träume.
    Einstein sagt einst: “ Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. “

    Und eine schlechte Stimmung, oder eine starke Emotionalität, welche bei dem Video MMM 36 bei einigen zu spüren ist, wird nicht gelöst, durch gegenseitige Beleidigung oder Einsilbigkeit.

    Es braucht Ruhe, Entspannung und viele positive Bilder der Friedensbewegung, der Aufklärung und Beispiele von Menschen, die positive Visionen hatten und haben.

    Je mehr Menschen, dies verinnerlichen und verstehen, umso leichter kommt eine Bewegung von ganz alleine in Fahrt.

    Dann erklärt es sich wie von selbst, weswegen Nachrichten, Newsfeeds und Zeitungen oft voll von negativen Schlagzeilen sind – denn sie beeinflussen die Stimmungen und den möglichen Optimismus der Leute.

    Die Nachrichten lenken davon ab, neue Wege zu gehen.

    Und neue Wege fangen mit positiven Bildern an. Mit einer netten Vorstellung.

    Mit dem Gefühl und Bewusstsein, Einfluss zu haben.

    Das dies jeder Mensch hat, beweisen letztlich auch solche Studien, denn wer emotional beeinflussbar ist – kann sowohl positive wie negative Emotionen zeigen – auch das beweist die Studie.

    Jetzt liegt es an uns:

    Möchten wir eher die positiven oder negativen Emotionen zulassen?

    Ich schließe mit meinem konjuktivierten Aussage:

    „Wenn das Verstehen darin bestünde: sich selbst als Teil des Ganzen zu begreifen und die Konstruktivität sämtlicher Wechselwirkungsprozesse im Zusammenspiel mit Anderen zu erkennen, käme letztlich die Möglichkeit einer potenzierten Konstruktivität zur Gestaltung der Welt zum Vorschein.“

    • ergänzend:

      Wie ein Kommentar zu Beginn verfasst wird, macht schon einen Unterschied aus:
      -1) Beleidigt oder unterstellt Jemand zu Beginn
      -2) schreibt Jemand nur Zitate oder Aussagen ohne Erklärung
      -3) formuliert Jemand ruhig und sachlich
      -4) geht Jemand her, benennt Zitate, schreibt sein Wortverständnis genau auf und formuliert aus, wie etwas besser gemacht werden könnte.

      Ich bin dafür, dass so ein Benimmstil mehrfach kommuniziert wird, wenn es um die Bewusstmachung innerhalb von Kommunikationen geht.

      Also, die Punkte 1 & 2 sind kontraproduktiv in jeder Kommunikation. Weil es dort dann nur ums „getrennt-sein“ geht – loswerden von Emotionen – der andere Gesprächspartner ist Sparringspartner der eigenen Emotionen.

      Wenn Jemand auf Punkte 3 und 4 sich äußert und selbst bei möglichen Missverständnissen noch nachfragen will, um Klarheit zu bekommen, dann wären ganz viele Menschen einen gigantischen Schritt weiter in der Kommunikation.

      Das Jemanden zu befehlen, es so zu tun, ist nicht möglich.

      Darum zu bitten, ist auch schwierig.

      Ideal wäre es, dies vorzuleben.

      Ich bin in der Vergangenheit auch nicht fehlerfrei dabei gewesen, aber ich bemühe mich nun wesentlich intensiver, viel ruhiger Menschen zu verstehen, sofern diese nicht sofort beleidigen, Unwissenheit unterstellen, herabwürdigen oder sonstwie „Tautologie“ oder sonstige Sprachkeulen probieren.

      Denn dann wird mir ziemlich schnell deutlich: es soll kein Gespräch stattfinden; und womöglich geht es nur darum, Energie und Gedanken von einem gemeinsamen Denken und Fühlen bei der Lösungssuche fern zu halten.

      Das wird dann deutlich, wenn ich Erklärungen auf Unterstellungen wie „da fehlt noch eine Erklärung etc..“ reagiert habe. Aber die einfachste Reaktion war dann : „nein… da fehlt jetzt noch das und das…und dieses Wissen auch noch…“

      – also so eine „Ermüdungsstrategie“ – die Energie und das Potenzial einer Diskussion möglichst lange umlenken und immer weiter provozieren zu suchen… das ist ziemlich auffällig gewesen – bei manchen Usern.

      Die Mehrzahl dieser User hier ist, Gott sei Dank, nicht so.

    • Großartig, InDubioCuiBono, ich danke Ihnen für Ihren Einsatz! Drei Daumen hoch. Ich wußte, daß ich mich in Ihnen nicht getäuscht habe 😉
      Mit Ihren Kommentaren und der durchgängigen Milde, die ich in Ihren Postings wahrnehmen kann, fühle ich mich sehr wohl. DIES ist der Geist, in dem wir Veränderung, positive, friedensstiftende Veränderung in Gang bringen können.
      Ich kann und möchte an dieser Stelle (auch um mich persönlich zu schützen und nicht zuviel Angriffsfläche für die aktiven Destruktiven auf diesem Portal zu bieten), nur ganz kurz auf zwei Punkte eingehen, die mit meinen Spezialgebieten (transpersonale Psychologie; Core-Energetik; Holotropes Atmen; Meditation) zu tun haben. Und das, der Einfachheit halber, auch nur durch ein Fremdzitat:

      „Der Hundertste-Affe-Effekt
      Veröffentlicht am 26. August 2014 von ….. — 2 Kommentare ↓

      Die Geschichte vom hundertsten Affen ist zwar schon recht gut bekannt. Es lohnt sich aber immer wieder, sie sich in Erinnerung zu rufen, vor allem auch, wenn man sie zusammen mit reizenden Bildern geniessen kann (Anmerkung A.S.CRANE: siehe das Video auf dieser Seite weiter unten: ttp://transinformation.net/der-hundertste-affe-effekt/). Und sie ergänzt hervorragend die Mitteilungen von … über die Wirkung von Massenmeditationen und dem Aufruf, sich an einer wöchentlichen, weltweiten Meditation zu beteiligen.
      (Anmerkung A.S.CRANE: Jegliche Konzentration auf ein Positivum kann durchaus auch als Meditation bezeichnet werden. Ich gebe dem Ziel meiner Konzentration die Kraft meiner Aufmerksamkeit (d.h die Kraft meiner Seele). Gleichzeitig entziehe ich sie dem Negativen und schwäche dieses dadurch. Weiter im Text:)

      Wir Menschen sind Schöpferwesen, wir schöpfen durch unseren Geist und unseren bewussten Willen. Die Welt, in der wir heute leben, wurde durch unsere Ängste erzeugt, durch den Hass und die negativen Emotionen, die wir über Jahrtausende hinweg generiert und kultiviert haben. Ja, es ist so, wir wurden zwar manipuliert, um diese negativen Emotionen und Verhaltensmuster immer wieder von Neuem zu bestärken, aber wir haben heute keine Entschuldigung mehr, denn wir wissen es. Wir wissen, dass wir manipuliert wurden und wir können aus der Matrix aussteigen.
      (Anmerkung dazu A.S.CRANE: „Wer STÄNDIG strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Chor der Engel, Faust, Goethe also.
      Gaaaaaanz so einfach ist es mit dem Ausstieg nämlich leider nicht. Der Gegner (der denkende Maschinengeist), sollte nicht unterschätzt werden. Schließlich hat er die ganze Welt hervorgebracht und ich sage das im Bewußtsein, daß jetzt vermutlich wieder auf mich eingeprügelt wird: Nicht Gott hat die Welt erschaffen, sondern Kal, der Mind, die negative Kraft. Weiter im zitierten Text:)

      Die Geschichte vom hundertsten Affen lehrt uns, dass, wenn wir nur in genügender Zahl die gleiche Idee verfolgen, dann diese Idee Realität wird!

      Also tun wir es, schliessen wir uns dieser wöchentlichen Meditation an und der Frieden, der Wandel und die Befreiung wird kommen, muss kommen.“

      Ich plädiere also ganz stark für eine wöchentlich Wiederholung der Mahnwachen und deren Fortsetzung.

      Habe ich jetzt, InDubioCuiBono, gegen Ihre vorgeschlagenen Benimm-Regeln verstoßen? (Punkt 2?) Grenzwertig, nicht wahr? Manchmal muß man das, was Sie unter Punkt 2 aufführen, wenn einem seine Gesundheit lieb ist und man sich in einem Forum oder auf einer Plattform bewegt, wo seeeehr viele Menschen Zugang haben, einfach tun. Für den Sensitiven gibt es zwischen virtuellen Räumen und tatsächlichen Räumen keinen großen Unterschied. Und wer sich in großen Menschenmengen nicht wohl fühlt, der wird auch seinen Aufenthalt im Internet kurz und verdaubar halten müssen.

      Ich finde das, was als Netiquette hier auf KenFM steht eigentlich schon ausreichend:

      „Seid freundlich zueinander!

      Habt Respekt und haltet eure Bemerkungen stets in einem wertschätzendem Umgangston- auch, und besonders (!), wenn ihr auf Meinungen und Kommentare stoßt, die ihr nicht unterstützt.

      Argumentiert miteinander, d.h. tauscht Argumente aus und sorgt so für eine interessante und niveauvolle Diskussion auf unserem Portal.

      Zeigt Stärke, wenn ihr dem Anderen auch mal eure Wertschätzung für dessen Argumente entgegenbringt.
      (…)

      Nicht erwünscht sind allerdings:

      Beleidigungen, Drohungen und Verunglimpfungen aller Art
      (Anmerkung: oder gar Versuch von Rufmord; A.S.CRANE)
      Aufforderungen zu Gewalt
      Wahl- und Parteienwerbung
      Rechts- oder linksradikales Gedankengut, Rassismus und Hasspropaganda
      Pornografie und Obszönitäten
      Verletzungen von Rechten Dritter
      Kommentare, die sich nicht mit dem Thema des jeweiligen KenFM-Beitrags oder dazugehörigen Posts beschäftigen
      Links zu externen Webseiten ohne Bezug zum ursprünglichen Post
      Die Veröffentlichung privater Korrespondenzen und privater Daten (Anschriften, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern)
      Missbrauch der Kommentarfunktion für werbliche Zwecke

      Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare auszublenden oder zu löschen. „Wiederholungstäter“ werden gesperrt.

      Jeder Nutzer ist für die von ihm publizierten Beiträge selbst verantwortlich.

      KenFM übernimmt dafür keine Haftung. Wir behalten uns vor, die Netiquette aktuell anzupassen.“

      Also: Freundlichkeit.

      Freundlichkeit?

      Wieso und woher also all das Gift auf diesen Seiten? Wieso beschützt die KenFM-Crew nicht jene, die bereit sind, hier etwas Positives beizutragen und aus einem gütigen und liebevollen Geist heraus ihre persönlichen Erkenntnisse vorzutragen?
      Warum laßt Ihr zu, was ich hier seit ca. 14 Tagen zunehmend beobachten muß?
      Ja, dann macht doch bitte mal!!!!: „Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare auszublenden oder zu löschen.“

      (Nun doch schon wieder viel länger als geplant. Na, da sollte ich mich besser warm anziehen die nächsten Tage und Stunden.
      Schöne Grüße übrigens auch an „flori“. Sie waren einer der ganz ganz wenigen, die den Mut hatten, sich dieser massiven Gewalt entgegenzustellen, die hier seit kurzem immer mehr zunimmt in Platzhirschmentalität.)

    • „Dann erklärt es sich wie von selbst, weswegen Nachrichten, Newsfeeds und Zeitungen oft voll von negativen Schlagzeilen sind – denn sie beeinflussen die Stimmungen und den möglichen Optimismus der Leute.“

      Stimmt. Das hat sich jedoch schon so verselbständigt, daß es kaum noch jemandem wirklich bewußt ist: daß
      er sich buchstäblich vom Elend, von Katastrophen, vom Unglück, von Negativität ernährt. Die Frage: Wen oder was ernährt diese Negativität? (also ein „Cui bono“ sogar im spirituellen Bereich) läßt sich nur in der Selbsterforschung beantworten. Und warum also der Mensch süchtig geworden ist nach Drama, Kampf, Action, Gewalt,
      (Gar nicht wenige, die sich Konflikt und Krieg, abgestorben wie sie sind, wenigstens wieder ein kleines bißchen lebendig fühlen.)

      Eckhart Tolle: zur Selbsterforschung; der unglückliche Emotionalkörper; der Schmerzkörper; der Parasit am Menschen; das egozentrische Selbst:

      ttps://www.youtube.com/watch?v=6aXyOZH5F3s

    • Frei werden vom Schmerzkörper:
      ttps://www.youtube.com/watch?v=qXpOSRICguI

      Zitieren und Verlinkungen sind auch oft hilfreich, das Thema, um das es einem geht, BESSER (von anderen) sagen zu lassen, als man persönlich dazu in der Lage wäre. Zitieren macht Sinn.

    • Der geniale Tolle über die Sucht nach Schmerz:
      ttps://www.youtube.com/watch?v=-njHGSy_Bp0
      15 Minuten, die, so sie gehört werden, alles verändern könnten …

    • @ A.S.Crane:

      interessante Ideen und gute Beiträge – werde das nochmal genauer mir anschauen, was Sie alles geschrieben haben.

      Was die „Benimm“-Regeln angeht:

      es hatte sich gefühlsmäßig mir aufgedrängt, mal etwas versuchen zu formulieren, was eher den Gedanken einer konstruktiven Gemeinschaft mehr fördert, als schadet.

      Es kann immer noch Menschen geben, die sagen :“ Sie können mir garnichts…ich entscheide selbst, was ich tue“ – das ist insofern ein positiver Gedanke, der Selbstverantwortung, wenn er auch konstruktiv genutzt werden könnte.

      Ich schätze, es wird noch etwas brauchen – aber WIR als Menschheit – als diejenigen, die Lösungen suchen und Ideen auf dem Weg zur Lösung miteinander austauschen, sind dabei zu wachsen.

      Ich merke das wirklich.

    • Hoffentlich habe ich der Crew KenFM nicht schwer Unrecht getan.

      Mir fällt auf (ziemlich spät, was?), daß wir vermutlich gar nicht mitbekommen,
      in welchem Ausmaß wir durch das Löschen von Kommentaren bereits
      geschützt WURDEN; und mit welchem Aufwand die Moderatoren
      für ein gutes Niveau und die Einhaltung der Netquette hier in der
      Vergangenheit bereits gesorgt haben und das auch immer noch tun.
      Um das Meiste können wir ja gar nicht wissen.

      Könnte man hierzu Informationen bekommen von innerhalb?
      Ich würde glatt meinen monatlichen Dauerauftrag verdoppeln,
      wenn es hier eine Antwort gäbe 😉

    • @ A.S. CRANE:

      die Sache mit der Meditation , immer Sonntags , 18Uhr, klingt interessant.
      Ich glaube generell, dass Meditation und Entspannungstechniken immer eine lohnende Sache sein können.

      Was Eckhart Tolle angeht: ja. Den habe ich früher oft gehört. Habe jetzt nochmal über die Sucht nach Schmerz gehört; als ihr Link dazu…

      und es stimmt schon. Ich verstehe es so: der Mensch, welcher unbewusst und unachtsam mit sich selbst und mit seinem Umfeld umgeht, der kommt leicht in Situationen, wo ein Schmerzkörper Besitz ergreifen kann.

      Weil der Mensch es nicht merken wird, dass gerade eine unangenehme Situation auf dem Weg zu dem Menschen ist.

      OSHO hat sowas z.B. auch gesagt: https://www.youtube.com/watch?v=CEOK78Fu3Eo ( OSHO Go Into Your Pain, Stop Running Away From It! That Is The Only Way To Be Free Of It )

      Auch gut, im Zusammenhang mit Schmerzlösung:
      https://www.youtube.com/watch?v=ThSw35uxH64&t=46m39s ( Gunther Schmidt)
      Zitat ( falls sie es lieber lesen wollten):

      Da ist der Utilisationsansatz von Milton Erickson die zentrale Hilfe geworden. Für mich, aber ned nur für mich; also wie kann ich das nutzbar machen? Wie kann ich auch womöglich Aussenreize, die mich bisher fix und fertig gemacht haben; von denen ich dachte – bei einem Burnout-Kandidat ist beispielsweise bei uns in der Klinik ; es ist immer so, dass die natürlich sagen : „die Situationen haben uns gestresst. “ Kann man doch verstehen. Die Situation an sich kann es nicht sein. Oder wenn Jemand sagt : „ich hab so viel Druck“ – Ja hat sich da der Luftdruck verändert? Ich bitte Sie, da hat sich doch nicht der Luftdruck verändert. Es ist eine selbsthypnotische Leistung. Allerdings wird sie nicht als solche erlebt und gewürdigt. Sondern was wir da an Netzwerken aktivieren, eingeladen durch die Aussenreize, das macht uns dieses Problem.

      Da habe ich aber mehrere Chancen andere Antworten an die gleichen Reize zu knüpfen. Und dafür mache ich noch zwei Beispiele und dann lasse ich Sie in Ruhe zur Mittagspause gehen.

      Also nehmen wir an, Sie haben wieder irgendnen Stress; etwas von innen wieder, das sie überflutet werden, oder etwas von aussen: das Sie bedroht werden; dann werden Sie zu jemand anderem.

      Das läuft deswegen so leidvoll, weil es unwillkürlich läuft, ohne willentliche Einflussmöglichkeit. Nicht wegen des Phänomens selbst. Wenn Sie also eine Veränderung wollen, wäre schon eine kleine Musteränderung, das was bisher unwillkürlich lief, nun willentlich absichtlich, verstärkt zu machen; weil dann kriegen Sie willentlichen Einfluss drauf.

      Ich mach das manchmal so mit so Metaphern: Aussem Wildwestfilm. … in jedem gescheiten Wildwestfilm muss irgendwann die Postkutsche durchgehen. Ist die ethische Pflicht des Wildwestfilms. … die wilden Gäule; was ist dann aber da drin? Die unwillkürlichen Prozesse.

      Die galoppieren wie die wahnsinnigen Richtung Fels oder womöglich in den Abgrund. Da drinnen sitzen meistens irgendwelche Leute; meistens attraktive Frauen, die dann spitze Schreie ausstoßen und so weiter, ne. Aber das ist ja alles nur ein Vorwand, damit dann der Hero reingeritten kommt, ne.

      Und was macht der Hero? Der geht aber nicht hin und sagt zu den Gäulen: „Nein, nein, nein. Ruhig.“ Der sagt auch nicht : „Galoppieren ist ganz gleichgültig.“ – was man aus autogenen Trainingstraditionen kennt, gell. Der stellt sich auch nicht hin und sagt: „Aufhören mit Galoppieren.“, weil dann wäre er platt. Der reitet erstmal in der gleichen Geschwindigkeit wie die, oder? In the same pace. Und dann, was macht er dann? Dann springt er auf die und reitet mit denen auf den Abgrund zu – ist weder suizidal noch masochistisch – sondern bloß, damit er im gleichen Rhytmus allmählich die Zügel kriegt und dann büp büp büp büp – allmählich umlenkt. Mit kleinen, unterschiedsbildenden Schritten. Das ist des, was wir mit den kleinen Unterschieden hier meinen. Dann wirds besser, ne.

      Also das ist auch eine Methode, äussere Trigger utilisierbar zu machen – oder um es mit den Worten von Eckhart Tolle zu sagen „den Schmerzkörper“ annehmen.

      Gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf jeden Fall kann ich Gunther Schmidts Video auch jedem interessierten Menschen ans Herz legen.

  13. „…Nach der Entscheidung der Innenminister wird der Presseausweis ab 2018 das Signum der Innenministerkonferenz tragen und in der Verantwortung des Deutschen Presserates ausgestellt. Eine Ständige Kommission mit je zwei Vertretern von IMK und Presserat wird darüber befinden, ob die interessierten Verbände die klar definierten Voraussetzungen erfüllen, den Ausweis ausstellen zu dürfen. …“

    Na ?
    Hofberichterstatter hat also doch noch Zukunft.

    https://www.djv.de/en/startseite/service/news-kalender/detail/aktuelles/article/ab-2018-bundeseinheitlich-unter-dem-dach-des-presserats.html

  14. Zum Hamburg-Teil: Was dazu in MMM gesagt wird, finde ich in Ordnung. Mir fehlt aber ein Teil, den ich so wichtig finde, dass man ihn nicht auslassen darf. Von kompetenter Seite gab es scharfe Kritik am Tenor und Inhalt vieler Demoaufrufe. Andreas Wehr hat in einigen Texten z.B. hier:
    http://www.andreas-wehr.eu/g20-proteste-berechtigte-globalisierungskritik-oder-blinder-aktionismus.html
    und in einem Interview bei Weltnetz-TV:
    https://weltnetz.tv/video/1254-g20-was-lief-falsch-bei-den-protesten
    scharfe Kritik geübt gut begründet.
    Und Rainer Rupp stimmt ihm zu und schimpft noch heftiger auf das Versagen des linken Spektrums und der LINKEN, hier:
    https://deutsch.rt.com/meinung/54225-volksgemeinschaft-statt-klassenstandpunkt-neoliberales-drehbuch/

    Diese Kritik nicht zu erwähnen, finde ich einen Fehler. Man braucht ihr ja nicht zuzustimmen, man müsste dann allerdings begründen und zeigen, was nicht stimmt und warum.

    Kernpunkt der Kritik ist, dass viele Aufrufe G20 und G7 gleichsetzen, G20 als größere G7, manche sprachen sogar von einer globalisierten NATO, was völliger Quatsch ist, wenn an der G20 Russland China, Schwellenländer wie Indien oder Brasilien teilnehmen und auch solche aus Afrika. Wehr erklärt den völlig anderen Charakter von G20. Sein und Rupps Vorwurf an die Linke ist, dass sie darüber nicht aufgeklärt hat.
    Und meiner an KenFM, dass er darüber nicht aufgeklärt hat.

    • Die wichtigste Frage für Demos: Wie soll man mit dem zerstörerischen Machtinstrument der Staates, dem gewalttätigen „schwarzen blog“ umgehen? Vielleicht einen Protest -Schweigemarsch veranstalten, der sich dann ganz deutlich abgrenzt und in dem gewalttätige Provokateure keine Chance bekommen?

    • @ Specht: „Die wichtigste Frage für Demos: Wie soll man mit dem zerstörerischen Machtinstrument der Staates, dem gewalttätigen „schwarzen blog“ umgehen?“

      Sehr gute Frage. Ich würde überlegen, ob es ein Team von loyalen Menschen ( vielleicht aus der Friedensbewegung) gibt, die so eine Art Ordnerfunktion innerhalb von Demos wahrnehmen; also vorab kontrollieren, ob irgendjemand vom schwarzen Block in Sicht ist.

      Wenn das mit der örtlichen Polizei bei einer Großdemo vorher mit dem Einsatzleiter von mehreren 100 oder 1000 Polizisten auch direkt besprochen worden ist, könnte es auch helfen.

      Und was darüber hinaus grundsätzlich der „Kitt“ für eine Bewegung ist : der gemeinsame „Glaube“ an eine friedliche Demo und das Versprechen gemeinsam gegen Unruhestifter einzuschreiten.

      Das sind bisher erste Ideen zu dieser Frage.

  15. Zum Pax Terra Musica Festival wäre ich gern gekommen. Mußte an den Wochenende aber arbeiten, und die Strecke von 525 km fährt sich nicht so nebenbei.
    Nach Ramstein hab ich nur 190 km, und dort werde ich am Donnerstag Abend mein Zelt aufstellen.

  16. …auch bei Phönix lief Sara Bildau den Polizeimeldungen nach entlang der Demo und lustigerweise war der „Schwarze Block“ dann doch schon wieder ein Stückchen weiter…na verflixt…die Dame lief trotzig-investigativ weiter…doppelt verflixt…Polizei meldet die Auflösung des radikalen Blocks und Festnahmen und Alles wieder gut…wooooooozaa

    …witzig. nicht lustig.

    ist ja für einen guten Zweck und der Zweck heiligt die Mittel und die Mittel sind zweckdienlich und Pflicht ist Pflicht wie Dienst so Dienst. Du.

    peace und so

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