Me, Myself and Media 39 – „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“ (Podcast)

„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“

Dieses Zitat des französischen Politikers Jean Jaurès ist die prägnanteste Analyse unseres Wirtschaftssystems. Der Erfolg des Kapitalismus fußt auf seiner enormen Anpassungsfähigkeit. Chamäleongleich ist es ihm in den letzten 150 Jahre Jahren gelungen zu überleben, während andere politische Ideologien auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gelandet sind. Doch der Sieg ist bei genauerer Betrachtung nur ein verschobener Selbstmord, spätestens seit der von den USA global exportierte Kapitalismus eine russische und chinesische Mutation erfuhr. Konkurrenz belebt das Geschäft? In diesem Fall kannibalisiert man sich gegenseitig.

Kapitalismus ist Krebs, Wirtschaftskrebs! Er benötigt, um zu gedeihen, weder die Demokratie noch eine intakte Umwelt. Sein immenser Erfolg beruht auf der verdrängten Logik, dass es auf einer endlichen Fläche, wie dem Erdball, kein unendliches Wachstum geben kann.

Um den nicht zu vermeidenden Erstickungstod, Marktsättigung, zu verschieben, ist der Kapitalismus auf permanente Zerstörung angewiesen. Damit ist der Krieg der eigentliche Taktgeber des Kapitalismus, vergleichbar mit dem Zündfunken, der benötigt wird, um einen Verbrennungsmotor zu starten.

Um diesen Wahnsinn zu verschleiern, kennt der Kapitalismus zwei permanente Fronten. Die klassische, an der Bombenteppiche alles plattmachen, was man später wieder aufbauen will, und die Heimatfront, bei der um die öffentliche Meinung gekämpft wird. Hier kommen konzernhörige mediale Massenvernichtungswaffen zum Einsatz.

Mit permanenter Gehirnwäsche werden so z. B. aus Angriffskriegen friedenssichernde Massnahmen, während Friedensaktivisten zu Personen umdeklariert werden, die man geschickt in die Nähe von subversiven Staatsfeinden zerrt.

Noam Chomsky hat es vor Jahren auf den Punkt gebracht, als er sagte: “Propaganda ist für die Demokratie, was der Knüppel für den totalitären Staat.“

In der aktuellen Ausgabe von MMM 39 geht es darum aufzuzeigen, dass der Kapitalismus auch dann nicht Ruhe geben kann, wenn er gewonnen hat, sprich, wenn er sich global nur von gleichgesinnten Kapitalisten umringt sieht.

Aktuell unternimmt der US-Kapitalismus alles, um seine Vasallen in Europa für einen großen Waffengang gegen den russischen und chinesischen Kapitalismus in die Schlacht zu führen. Und Deutschland, treudoof wie immer, wenn ein durch Propaganda aufgeblasener Führer die Befehle ausgibt, ist ganz vorne mit dabei.

Der global agierende militärisch-industrielle Medien-Komplex hat auch unsere Regierung fest im Griff und wittert mal wieder das Geschäft seines Lebens, nur dass diesmal weltweit kein Stein auf dem anderen bleiben wird. „Wollt ihhhhrrrrrrrrr den totalen Kapitalismus? JAAAAAAAAAAA.“

Wenn wir die repräsentative Demokratie, eine von der Rüstung und Bankenlobby gesteuerte $cheindemokratie, nicht überwinden, um eine neue, kooperative Form des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen, wird unsere Spezies von diesem Planeten verschwinden, wie einst die Dinosaurier. Fehlt irgendwem der T-Rex? Wer sollte dem Homo sapiens sapiens auch nur eine Träne nachweinen.

Ob es tatsächlich einen Unterschied macht, dass unsere Hirne im Verhältnis zu unserem Körper deutlich größer sind, als die der Ungetüme aus grauer Vorzeit, wird sich erst noch zeigen müssen.

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