Mehr Transparenz im Bundestag über digitale Mitbestimmung

Pressemitteilung von DEMOCRACY Deutschland e.V., Göttingen, 23.11.2017.

DEMOCRACY macht Demokratie live.

Die Phase der Regierungsbildung(en) hat begonnen. Trotz des Abbruchs der “jamaikanischen Sondierungen” werden alle weiteren Verhandlungen auch wieder nur hinter verschlossenen Türen geführt. “Was passiert eigentlich mit dem Programm, das ich gewählt habe? Wieviel wird am Ende eigentlich noch von mir repräsentiert?”, fragen sich viele WählerInnen nach der Wahl.

Bürger wollen gemeinhin mehr Transparenz, mehr Repräsentation und mehr Mitbestimmung. Neben dem bundesweiten Volksentscheid nach Schweizer Vorbild und der bürgerkandidatlichen Bewegung bietet die zivilgesellschaftliche Initiative DEMOCRACY Deutschland e.V. einen sehr pragmatischen Ansatz, wie wir in naher Zukunft zu mehr Demokratie gelangen können.

Was ist die DEMOCRACY App?

Eine App, welche die Abstimmungsfragen des Bundestages digital und zur Abstimmungszeit für jede Bürgerin freigibt. Crowdmoderiert kann man mit der App diskutieren, sich informieren und dann direkt und unmittelbar zu den Anträgen selbst abstimmen. So soll DEMOCRACY soll helfen, Differenzen sowie Übereinstimmungen in der politischen Vertretung qualitativ zu strukturieren und quantitativ zu ermitteln und somit den Abgeordneten des Bundestags zu helfen, die Erwartungen der Bürgerinnen sachbezogen einzubeziehen.

Was das Ganze bringen soll?

  • Ein offenes Parlament, um das im Grundgesetz Versprochene („für die Menschen“) einzulösen.
  • Bessere politische Bildung, um jeden in die Lage zu versetzen, mündig und aufgeklärt selbst zu entscheiden.
  • Digitale Partizipation, um Bürgerbeteiligung in jeder Legislaturperiode zu ermöglichen.
  • und einen Repräsentanz-Check, um eine wirklich repräsentative Demokratie zu „provozieren“.

Und wo genau bekomme ich diese App?

Voraussichtlich ab September 2018 im App/Play Store. Damit wir, das Team der Initiative DEMOCRACY, das schaffen, brauchen wir jedoch noch Eure Hilfe.

Nachdem die Hertie-Stiftung für Demokratie unsere Initiative heute mit 7.500 EUR bezuschusst hat, ist das Erreichen unseres Fundingziels ins greifbarer Nähe.

Schaffen wir es bis zum 26.11.2017 nicht, die 34.139 EUR (auf www.startnext.com/democracy) zur prototypischen Umsetzung der Plattform zu sammlen, GEHT ALLES GELD an die Unterstützer zurück.

Die Software geben wir unter Creative Commons frei, die Entwicklung ist OpenSource. Alle Kosten schlüsseln wir mit einer OpenBook Policy auf.

Lasst uns eine Stimme werden, die gehört wird!

Teilt die Initiative in euren Netzwerken, helft uns mit eurem Feedback, macht mit beim Crowdfunding. Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Nur gemeinsam können wir mehr Transparenz und Mitbestimmung in unsere bundesdeutsche Politik bringen.

Mehr Informationen unter:
www.democracy-deutschland.de
www.startnext.com/democracy

Marius Krüger

DEMOCRACY Deutschland e.V.

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4 Kommentare zu: “Mehr Transparenz im Bundestag über digitale Mitbestimmung

  1. Mit dieser Veröffentlichung wird das monetäre Ziel sicher mehr als erreicht. Wünsche viel Erfolg.

    Vielleicht könnt ihr ja die Handynummern der Abgeordneten besorgen und veröffentlichen. Ich würde meinen Willen gerne persönlich zu jeder Abstimmung per SMS übermitteln…

  2. Hallo Brigitte, hallo zusammen,
    ich weiß nicht was es wert ist hier meine Hand ins Feuer zu legen, da nach meinem Projekt „Bundestagsavatar“ recht deutlich wurde, dass meine ausgestreckte Hand sich deutschlandweit keiner großen Beliebtheit erfreut 🙂

    Aber: wenn es den Bundestagsavatar gegeben hätte, wären dieses Team um Marius Krüger und sein System die technische Lösung für die Abstimmungen des Avatars gewesen. Denn sowohl die technische, als auch die menschliche Seite stimmen hier.

    Ein solches System kann meiner Meinung nach nur im Geiste der Gemeinnützigkeit entwickelt und betrieben werden, um den Menschen ein Mehrwert zu sein und zu bleiben. Dieser Geist herrscht hier vor.

    Das Projekt und die Gründer der e.V. haben meine volle Unterstützung!

    Lieben Gruß,
    Jörn Brodersen

    • Glaube nicht, dass Ihre Hand nicht beliebt war, nur trotz allem nicht bekannt genug. Ich fand der Bundestagsavatar war eine gute Idee, hätte aber nicht gewusst, wie ich Sie hätte wählen sollen. Ging ja wahrscheinlich auch nur in einem bestimmten Wahlkreis, oder? Viele Grüße

  3. Auch wenn es nach einer hoffnungsvollen Idee klingt, haben mich vergangene Erfahrungen in diese Richtung skeptisch werden lassen. Ich würde mir gerne etwas Sicherheit verschaffen und mich daher gerne tiefer gehend mit der dahinter stehenden Organisation „Democracy Deutschland“ befassen, kann aber auf deren Internetseite keine Vereinssatzung finden. Weiß jemand Näheres?

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