nachdenKEN über: Menschenkette gegen Ramstein am 11. Juni 2016

Am Samstag, den 11. Juni 2016, findet in Ramstein eine Menschenkette gegen die US Air Base und den von dort gesteuerten Drohnenkrieg statt. KenFM unterstützt diese Aktion und verweist auf die Demo-Busse, die aus verschiedenen Teilen Deutschen die Air Base anfahren: http://www.ramstein-kampagne.eu/demob…

10 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Menschenkette gegen Ramstein am 11. Juni 2016

  1. Übrigens, bezüglich Deutschlands fehlender Souveränität: das deutsche Volk hat nicht das Recht, über die Militärpräsenz der USA auf dem eigenen Territorium zu entscheiden oder abzustimmen. So ist es im 2+4 Vertrag vereinbart worden.

  2. RobMann,
    schade zu weit , immerhin gut 400km bis Magdeburg für mich!
    Doch frage ich mich…sind wir zu spät dran?

    NDS: Als Ursula von der Leyen diese Woche auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin-Schönefeld zu Besuch ist, da macht sie bei ihrem Rundgang einen weiten Bogen um die Stände mit bewaffneten Drohnen. Bilder von der Verteidigungsministerin mit derlei martialischem Kriegsgerät wollen ihre PR-Berater tunlichst vermeiden.
    Dass solche ferngelenkten unbemannten Flugzeuge, die mit Raketen und Bomben bewaffnet werden können, demnächst dennoch im Arsenal der Bundeswehr auftauchen werden, ist beschlossene Sache. Eine eigene europäische Kampfdrohne soll in den nächsten Jahren entwickelt werden – höchstwahrscheinlich vom Airbus-Konzern. Doch weil das noch mindestens bis 2025 dauern wird, soll eine Zwischenlösung her. Im Januar hatte von der Leyen verkündet, wie die aussehen soll. Beim israelischen Hersteller IAI wolle man vier bis sechs Maschinen des Typs „Heron TP“ leasen, also auf Zeit mieten. Und das zu einem stattlichen Preis: 580 Millionen Euro wird die Bundesrepublik für eine Handvoll „Heron TP“ bezahlen. Wohlgemerkt: nicht, um sie zu kaufen, sondern nur, um sie zu leasen.

    • Das ist generell kritisch, wenn Politiker aufgrund der Ratschläge von ‚PR-Beratern‘ ein verzerrtes Bild der Wahrheit an die Medien geben. Und in der Tat ist es ziemlich erstaunlich, dass offenbar für Kriegsgerät stets fast unerschöpfliche finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, übrigens auch in Staaten wie Griechenland, das trotz Staatspleite einen kostspieligen Militarismus betreibt, der allerdings auch während der Hetzkampagne in den Medien kaum erwähnt wurde. Bei Drohnen ist das besonders auffällig, da diese Technologie (in unbewaffneter Form) ja auch einigen zivilen Nutzen hat bzw. hätte. Aber offenbar ‚braucht‘ es das Militär, um überhaupt die Entwicklung dieser Technik voranzutreiben.

    • Michael Kanellos

      Doch das Bundeskabinett von Kanzlerin Angela Merkel zeigte dabei in den vergangenen Jahren eine zweifelhafte Doppelmoral. Während Finanzminister Wolfgang Schäuble den Griechen Spardruck machte, half das Verteidigungsministerium der Regierung in Athen, für viele Millionen Rüstungsgüter in Deutschland zu ordern und verkaufte ihr selbst ausgediente Kampfpanzer und Haubitzen. Es geht um viele Millionen Euro – Geld, das Griechenland auch für andere Zwecke als die Aufrüstung ausgeben könnte.

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-deutschland-ruestung-kooperation

      Ganz so unschuldig sind wir nicht, denn man bestand auf den Vertrag, obwohl Griechenland(Tsipras) darum bat, diesen, angesichts der großenFfinanzkrise, zu verzichten.Die neue Regierung konnte nicht mehr tun..

    • Kleiner Nachtrag….
      denn es sich einfach machen,damit wird man die Griechen nicht gerecht beurteilen…

      Die NATO will, dass Griechenland seinen Verteidigungsetat nicht kürzt, sondern weiterhin auf dem Niveau von 2 Prozent des BIP hält.

      Jens Stoltenberg, Generalsekretär des Nordatlantik-Pakts, erklärte gegenüber dem deutschen staatlichen TV-Sender ZDF, Griechenland dürfe nicht zur Einschränkung seiner Verteidigungsausgaben schreiten, da es als Mitgliedstaat der NATO eine signifikante Rolle in Südeuropa spielt. Auf die Frage antwortend, ob Griechenland im Fall des Ausscheidens aus der Eurozone Mitglied der NATO bleiben wird, hob Stoltenberg hervor: „Die griechische Regierung betont immer, dass sie wünscht, ein zuverlässiges Mitglied der NATO zu bleiben.„

      Der NATO-Generalsekretär betonte, er erwarte von der griechischen Regierung, weiterhin 2% des BIP für die Verteidigung aufzuwenden. Außerdem unterstrich er, kein Mitglied der griechischen Regierung habe die Wirtschaftskrise mit der Beteiligung an der NATO in Verbindung gebracht: „Ganz im Gegenteil, sie bekunden immer ihre Widmung an die NATO, und ich begrüße das„.

      Es sei angemerkt, dass in einer früheren Phase der Verhandlungen bereits auch der IWF den Vorschlag Griechenlands bezüglich der Kürzung des Verteidigungsetats abgewiesen hatte.

  3. Hallo, von Magdeburg aus fährt kein Bus. Daher biete ich zwei Plätze in einem komfortablen Pkw an. Abfahrt: Freitag 10.06. vormittags, Rückfahrt: Sonntag Vormittag. Für Camping Ausrüstung ist genug Platz vorhanden. Wer sich dieser alternativen „peace keeping operation“ anschließen möchte, ist herzlich willkommen. (siehe auch Ramstein Kampagne)

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