Merkel schafft nix

Die EU kann Banken retten, nicht Flüchtlinge.

Artikel von Ulrich Gellermann.

Sie schafft doch was: Eine ganze Stunde lang schaffte es Angela Merkel bei Anne Will nicht über Krieg und Kriegsursachen zu reden. Nicht über den Krieg im Irak, den sie als Willige unterstützt hat, aus dem die zweitmeisten Flüchtlinge kommen. Nicht über den Afghanistankrieg, der die drittmeisten Flüchtlinge verursacht und an dem die Deutschen seit Jahren teilnehmen. Und den Syrienkrieg nennt sie einen „Bürger-Krieg“, obwohl es ein Krieg fremder Mächte in Syrien ist. Nur um nicht über die USA zu reden. Sie schweigt sich weg, die Frau, und Anne Will lässt sie gern: Man will ja ausgerechnet im Ersten nicht wirklich politisch werden.

Längst ist der dünne Firnis der Humanität von den Anmerkungen der Kanzlerin über Flüchtlinge abgeplatzt: Offen paktiert sie mit dem Kurdenschlächter Erdogan, primitiv weist sie den Russen die Schuld am Syrienkrieg zu. Als könne man mit dem türkischen ISIS-Unterstützer, dem Waffen-gegen-Öl-Händler einen Krieg beenden. Als hätte Russland den Regime-Change in Syrien mit Waffen und Geld befördert und nicht die CIA und Saudi Arabien. Merkel begreift nicht, will nicht begreifen, dass man weder die eigene noch die europäische Bevölkerung erfolgreich zur Solidarität mit den Flüchtenden aufrufen kann, wenn man nicht die Schuldigen nennt, die Mitschuld bekennt und so eine Hoffnung auf ein Ende der Kriege, der Hauptursachen der Massenflucht, versprechen könnte.

Selbst in der Merkel-Regierung hat die Gefolgschaft von der Willkommens-Kultur in den Abwehr-Modus umgeschaltet: Offen droht Innenminister de Maizière mit „andere Maßnahmen“ wenn „in den nächsten zwei Wochen“ – gemeint ist die Zeit bis zum EU-Sondergipfel – keine europäischen Lösungen sichtbar würden. Und unter der Drohung der Klartext: Bis zum EU-Türkei-Gipfel am 7. März müsse die Zahl der über die Türkei nach Griechenland kommenden Flüchtlinge „drastisch und nachhaltig verringert werden“, sagte de Maizière. „Wir setzen alle Kraft darauf, dass der Schutz der türkisch-griechischen Grenze effektiver funktioniert.“ Irgendwo, weit weg von der deutschen Grenze, soll das Problem erledigt werden. Eine Wortwahl, als würden die Grenzen bewaffnet angegriffen werden. Eine Sprache der kalten Bürokratie: Effektiv funktionieren soll die Flüchtlingsabwehr. In Lager, so weit weg von Deutschland wie möglich, sollen die Flüchtlinge gepfercht werden. Zudem muss der Klartext zur Türkei so gelesen werden, dass türkische Polizei oder türkisches Militär die Flüchtlinge mit Waffengewalt an der Weiterreise in die EU hindern soll. Da hofft die Merkel das Erdogan die Drecksarbeit macht und sie glaubt saubere Hände zu behalten. Glaubt.

Noch klarer ist die Sprache der Regierung in Österreich: „Ein Ende des Durchwinkens“ verlangt Johanna Mikl-Leitner, die Innenministerin und meint damit Griechenland. Ein Land, in dem zeitweilig mehr als eine Million Flüchtlinge lebt, ein Land, das durch die EU-Finanzpolitik ins soziale Elend gestoßen wurde. Und die Mikl-Leitner weiß auch, wie das „Durchwinken“ beendet werden kann. Österreich versammelte mit Serbien, Montenegro, Slowenien, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Albanien und Bosnien-Herzegowina Teile der alten Habsburger-Monarchie um sich herum und lobte den Bau von Stacheldraht-Zäunen zur Abwehr, als stünden die Türken vor Wien und nicht vor Damaskus. Und der österreichische Außenminister, dessen geistiger Horizont durch seinen Wahlkampf-Satz „Schwarz macht geil“ begrenz wird, will den „Flüchtlingszustrom … reduzieren, drosseln, vielleicht sogar stoppen“, indem er die EU-Außengrenze nach Mazedonien verlegt. Eine Verkleinerung der EU um Griechenland und dessen niemals zu kontrollierende Wassergrenze eingeschlossen.

In der EU verkleinert man sich gern, man duckt sich weg, wenn Flüchtlinge vor den Toren stehen. Aus Frankreich – in Syrien kräftig am Bomben beteiligt – ist vom Ministerpräsidenten Manuel Valls zu hören, dass er die von der Merkel gewünschte europäische Flüchtlingsverteilungs-Quote ablehnt. Zwar hat Frankreich eine Zusage für 30.000 Flüchtlinge gegeben, aber bisher hat noch keiner die Grenze gequert. Auch Großbritannien, ebenfalls am Syrien-Bomben beteiligt, hat zwar eine Zusage zur Aufnahme von 15.000 Syrien-Flüchtlingen formuliert, die aber sind noch nirgendwo eingetroffen. Belgien schließt vorsichtshalber die Grenze nach Frankreich und Polen hält die seine ähnlich fest geschlossen wie Ungarn, Tschechien und Dänemark.

Rund 150.000 Flüchtlinge kamen im vergangenen Jahr von Libyen über das Mittelmeer. Auch dieses Fluchtloch soll geschlossen werden. Aus dem jüngst von WikiLeaks veröffentlichten internen Bericht des EUNAVFOR-Befehlshabers Enrico Credendino kann man erfahren, dass die EU-Militärs deshalb längst dazu bereit sind Bodentruppen in Libyen einzusetzen. Man hätte allerdings gern eine offizielle „Einladung“ einer anerkannten libyschen Regierung. Welche mag das sein? Zumindestens deren zwei kommen infrage. – Die USA und ihre Verbündeten konnten zwar prima ein Land kaputt bomben, aber ihm beim Neuaufbau zu helfen, dazu langt es nicht. Und so wird die Bundeswehr demnächst unter europäischer Flagge einen „humanistischen“ Einsatz in Libyen leisten. Dann sollen Waffen das heilen, was Waffen zerstört haben.

Die EU kann Banken retten, nicht Flüchtlinge. In dieser Partnerschaft kann die Merkel nichts schaffen, selbst wenn sie es ernsthaft wollte. Dass sie es nicht will, zeigt ihre unverbrüchliche Treue zu den USA, dem Motor der Kriege von Afghanistan bis Syrien.

Quellen: http://www.rationalgalerie.de/home/merkel-schafft-nix.html

 

Danke an den Autor für das Recht der Zweitverwertung.

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11 Kommentare zu: “Merkel schafft nix

  1. ein kleines Video, weil ich der Meinung bin, wir müssen etwas weiter ausholen, um zu verstehen, was unsere Ober-Zionistin gerade wirklich antreibt………

    https://www.youtube.com/watch?v=aLqU_IW7jYQ

  2. Was Richter über Angela M. sagen:

    Verfassungsbrecherin.
    (http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-Richter-der-Kanzlerin-article16746101.html)
    Lügnerin.
    (http://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-politik-bnd-affaere-1.2477219)
    Verbrechergehilfin.
    (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/esm-verfassungsklagen-von-gauweiler-und-daeubler-gmelin-a-841828.html)

    Wer sich eine derart blödgecastete, wie es bei Frau Will leider mittlerweile regelmäßig der Fall ist, zur ekelerregenden Merkel-PR verkommene Schau antut, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
    Wir müssen uns leider an die viele Millionen teure Schande gewöhnen, dass das Erste-Regierungsfernsehen wieder für Frau Merkel hechelnde Wahlkreuzchen-Pfiffis züchtet. Dieses üble Tun wird erst sein Ende finden, wenn die Einschaltquote Null beträgt.

    Mit Merkel hat man immerhin die Wahl – nämlich zwischen Pest und Cholera.

    Merkel ist für Europa das, was G. W. Bush für den Nahen Osten ist.
    Nämlich die Hölle.
    Merkel ist genau so eine vollkommen abgebrühte, autokratische und verbohrte Marionette.

    • Die USA haben im Irak und in Syrien bisher ein beispielloses Chaos angerichtet. G.W. Bush hat das massiv ‚ befördert: Ich kann wirklich nicht erkennen, wieso Merkels Politik damit vergleichbar sein sollte.

      PS: Zu G.W. Bush und dem Nahen Osten kann ich auch die Enthüllungen von Dimitri Khalezov zu 9/11 empfehlen – er nennt einige mehr als erstaunliche Fakten (www.911thology.com). Er erläutert ganz nebenbei, warum der Irak-Krieg tatsächlich eine Reaktion auf 9/11 und die Anthrax-Anschläge war, die Gründe sind aber vorsichtig ausgedrückt nicht die, die in den Mainstreammedien stehen. Das rechtfertigt aber nicht ansatzweise, wie der Irak-Krieg geführt wurde und warum der Irak jetzt in dem Zustand ist, in dem er ist.

  3. In den 90er hat die Band EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) in einem Ihrer Lieder einmal gesungen „Humanismus und Menschliche Ethik, bringen keine Kohle, darum haben wirs nicht nötig!“. Das erinnert mich alles sehr stark an den Song, der im übrigen wegen seinen kritischen Inhalten prompt auf dem Index gelandet ist und nicht im Radio gespielt werden durfte. Das war dann ein zusätzliches Armutszeugnis. Soweit zu unserer unzensierten Gesellschaft.

    • Ja, die EAV ist mir noch gut in Erinnerung, aber das ist schon ein halbes Leben her. Heute hör ich kaum noch Musik, die lenkt mich immer zu sehr ab von dem, was ich gerade mache. Da zupf ich doch lieber an meiner Gitarre herum, das bringt mir irgendwie mehr.

      Überhaupt war das damals eine ganz andere Zeit, Ende der Siebziger bis Ende der Achtziger. Da gab es wenigstens eine Friedensbewegung, die diesen Namen auch verdient hatte. Was war ich auf Ostermärschen und Demos gewesen, ich kann’s gar nicht zählen. Und wohin hat uns das alles gebracht? Genau dahin, wo wir heute sind: In einen zunehmend repressiver werdenden Staat, dessen Zustand mich allzu sehr an das Ende der Weimarer Republik erinnert, als den Weltwirtschaftskrise den latenten Faschismus einer Bevölkerung, der es immer schlechter ging, ausbrechen ließ. Daß die Menschen davon wie damals nichts mitbekommen, liegt vor allem daran, daß der deutsche Faschismus nie wirklich aufgearbeitet wurde. Es ist nicht damit getan, ein paar Bücher zu lesen, ein paar Veranstaltungen und Ausstellungen zu besuchen und dann davon überzeugt zu sein, man wäre ja ganz anders als die Leute damals, die sechs Millionen Juden vergasten und zwanzig Millionen Russen abschlachteten. Die heutigen „Habenichtse“ werden die zukünftigen „Juden“ sein, die Arbeitslosen, die Einwanderer, die Obdachlosen. Sie werden den Kopf hinhalten, um der Masse ein Ventil zu stiften gegen den Druck, den die abgespaltenen Selbstanteile bei zunehmender Umgebungskälte und -härte auf den Einzelnen ausüben. Gesellschaften wie die unseren – das gilt im Grunde für alle massereichen Zivilisationen – brauchen regelmäßig Sündenböcke, damit die überangepaßten Untertanen weiter funktionieren können. Seit 11 Jahren haben wir Hartz-IV, seit 11 Jahren sehen sich immer mehr Menschen ständiger Schikane ausgesetzt, werden am kurzen Gängelband gehalten, dürfen nicht einmal ihren Wohnort ohne Erlaubnis verlassen, werden teilweise schlimmer als Verbrecher behandelt. Was ist ihr Verbrechen? Die Tatsache, daß der Markt keine Verwendung mehr für sie hat, weil sie alt, krank oder nicht ausreichend angepaßt sind. Die Massenmedien verkaufen diese Menschen jedoch als Schmarotzer (lästige Insekten, die man gewöhnlich zerquetscht), als Faulpelze, die sich auf Kosten der Fleißigen einen schönen Lenz machen. Den schönen Lenz hab ich noch bei keinem gesehen, der in Hartz-IV abgedrängt wurde, dafür aber bei den eigentlichen Sozialschmarotzern, den Reichen und Superreichen, die all die Fleißigen Tag für Tag über den Tisch ziehen. Von dieser Tatsache lenken die auserkorenen Sündenböcke wunderbar ab.

      Eine Zeit lang sah es so aus, als ob der ärmste Mittelstand in Deutschland noch immer auf einen gewissen Wohlstand zählen könnte und darunter nicht, wie früher, die Arbeiter und Tagelöhner kommen, sondern gleich die Arbeitslosen und Sozialhilfe-Empfänger. Das hat sich erledigt. Heute gibt es wieder Tagelöhner, die nennt man nun Zeitarbeiter und sieht sie in prekären Arbeitsverhältnissen. Aber es sind die Tagelöhner aus dem Mittelalter, die sich bis in die Anfänge der Weimarer Republik erhalten hatten, wo sie durch ihre gewerkschaftlich unterstützten Arbeitskämpfe nahezu eine Gleichstellung mit dem unteren Mittelstand bewirkten. Damals brach bei den Vetretern des unteren Mittelstands eine gewisse Verzweiflung aus, weil die ganzen Angstellten, Kleinunternehmer und kleinen Ladenbesitzer und Krämer nun niemanden mehr hatten, auf den sie mit stolzgeschwellter Brust herabblicken konnten. Viele Arbeiter verdienten jetzt ebenso gut wie der untere Mittelstand und gehörten nun praktisch dazu. Da kam diesen verzweifelten Krämerseelen die NSDAP und deren Judenhaß gerade recht. Hitler lieferte diesen Leuten wieder ein Feindbild, und der Tag hatte wieder Struktur. Und genau das sehe ich auch heute. Ich beziehe mich dabei auf die Analyse in Fromm’s „Die Furcht vor der Freiheit“, wo sehr ausführlich auf die Entwicklung des Mittelstandes seit dem Mittelalter bis zum Dritten Reich beschreibt. Wieder findet man die größte Verzweiflung bei all jenen, einem mehr oder weniger prekären Job nachgehen, aber irrigerweise annehmen, ihnen würde mehr vom kargen Lohn bleiben, wenn wir weniger Arbeitslose, sprich: „Sozialschmarotzer und Faulenzer“ hätten. Das redet man ihnen hauptsächlich über’s Fernsehen ein, so daß die Verzweiflung ob der Klemme, in der sie stecken (die Hartz-IV-Empfänger stecken natürlich noch mehr in der Klemme), sich als in Form von Haß Bahn brechen und auf die Hartz-IV-Empfänger gerichtet werden kann. Haß ist ja – wenig bekannt – im Grunde immer Selbsthaß. Sie hassen sich für ihre Angst und für den niedrigen gesellschaftlichen Wert, den man ihnen zubilligt. Sie sind Wegwerfprodukte der modernen Sklavengesellschaft, und da sie sich das nicht eingestehen können und dürfen, lassen sie ihrem Haß freien Lauf, das erleichtert von dem unerträglichen Druck. Die Festangestellten verachten die Leiharbeiter, und die verachten die ALG-I-Empfänger, welche wiederum die ALG-II-Empfänger verachten. Letztere können eigentlich nur noch die Obdachlosen verachten, um sich Erleichterung zu verschaffen.

      All diese Haßgefühle werden medial kanalisiert, aber auch von den Jobcentern befördert. Alles scheint rechtmäßig, alles scheint einem natürlichen Verlauf zu folgen, aber der Schein trügt, denn das sind alles Folgen angewandten Herrschaftswissens, das ebenso von Generation zu Generation weitergegeben wird wie die erlernte Hilflosigkeit der Sozialhilfeempfänger, ebenso wie die Einpflanzung von absolutem Gehorsam und hoher Unterwerfungsbereitschaft. Wenn man die Dinge aus dieser Perspektive betrachtet, dann dürfte man niemandem mehr gestatten, seine Kinder an ihrer natürlichen Entwicklung zu hindern. Ich kann nicht anders: Ich sehe seit langem die grundlegendste Ursache all der gesellschaftlichen Verwerfungen genau darin, daß wir unsere Kinder regelrecht darauf dressieren, eine bestimmte Rolle in der Gesellschaft einzunehmen. Störende Selbstanteile wie eine voll entwickelte Empathiefähigkeit oder ein gereiftes Vertrauen in die eigene Wahrnehmung müssen unterdrückt werden. Dabei wird verschleiert, daß es bei der „Erziehung“ nicht wirklich ums „Zivilisieren“ geht, sondern um die Festschreibung von Herrschaft. Arno Gruen: Die so geartete Sozialisation des Kindes soll dafür Sorge tragen, daß die Motivation zum Gehorsam gegenüber den Mächtigen tief in der menschlichen Seele verankert wird.

  4. Konzerne sind Soziopathen

    Die US-Administration, längst aufgekauft und bestochen von der global agierenden Finanzmafia, zu der ohne Wenn und Aber der amerikanische militärisch-industrielle Komplex gehört mitsamt seinen zahlreichen Medienkonzernen – dieser Verbund von außerordentlichen Menschenfeinden hat es sich in den Kopf gesetzt, die Menschheit von derzeit knapp 7,5 Milliarden [1] auf wenige Millionen zu reduzieren, angeblich, um die Ressourcen zu schonen, in Wirklichkeit jedoch einzig und allein wegen des Machtrausches, den diese wie Menschen aussehenden Bestien dabei empfinden, so viele Menschen zu töten. Aber nicht nur nimmersatte Geldsäcke wie Rockefeller oder Gates sind zwangsläufig Soziopathen (sonst könnten sie nicht so menschenfeindlich agieren), sondern auch und ganz besonders Konzerne, wie Joel Bakan in seinem Buch „Das Ende der Konzerne“ [2] darlegt:

    Niemand würde ernsthaft vorschlagen, daß die Menschen sich selbst regulieren sollten, daß Gesetze gegen Mord, Vergewaltigung und Diebstahl überflüssig seien, weil die Menschen aus eigenem Antrieb sozial verantwortlich handeln. Dennoch will man uns glauben machen, daß die Unternehmen als Rechtsperson – institutionelle Psychopathen ohne moralische Normen, aber mit der Macht und der Motivation, Schäden und Zerstörung in unserer Welt anzurichten – die Freiheit haben sollten, ihre eigenen Gesetze zu machen.

    Man kann einen Alkoholsüchtigen unter gewissen Umständen von seiner Sucht befreien, auch Heroinsüchtige werden bisweilen geheilt und bleiben abstinent, doch die Rückfallquote ist enorm hoch, und die meisten bleiben ihrer Sucht bis zum Tode verfallen bzw. sterben an den Suchtfolgen. Doch noch nie habe ich jemals davon gelesen oder gehört, daß es gelungen sei, einen Machtsüchtigen zu bekehren, ihn von seinem unheilvollen Treiben abzubringen und ihn ihm die Einsicht wachsen zu lassen, daß er innere Konflikte im Außen bekämpt, zu Lasten und zum Leidwesen von Millionen und Abermillionen Menschen. Diese Leute, die nichts mehr anderes kennen als sich an ihrer Macht zu berauschen und doch nie genug davon bekommen – Suchtverhalten macht zutiefst unglücklich, weil weil es Ersatzbefriedigung ist und daher keine wirkliche Zufriedenheit herzustellen vermag – diese wahrhaftigen Soziopathen, die nicht das geringste Mitgefühl empfinden können, sind Verbrecher! Ebenso sind all jene, die sich diesen Leuten anbiedern und für ein kleines Stück am Ersatzbefriedigungskuchen ihre Landsleute, die Menschen um sie herum verkaufen, Verbrecher. Obama ist ein Verbrecher. Merkel ist eine Verbrecherin. Sie alle begehen Verbrechen gegen die Menschheit. Sie sorgen dafür, daß die Menschheit sich nicht weiter- , sondern immer wieder zurückentwickelt.

    Wir leben noch immer in archaischen Verhältnissen, denn wir werden alle rund um die Welt – von ein paar Naturvölkern abgesehen, und die sind auch nicht alle friedlich – auf eine Weise sozialisiert, die uns unweigerlich gehorchen läßt, wenn ein Stärkerer befiehlt, die uns ein Leben lang zur Unterwerfungsbereitschaft verdammt, ob wir nun uns selbst einem vermeintlich Stärkeren unterwerfen oder andererseits danach trachten, vermeintlich Schwächere zu unterwerfen. Das zieht sich durch die ganze Gesellschaft, und jene, die das am besten können, werden in der Gesellschaft nach oben gespült. Wir halten angeblich die Tugenden hoch, aber das sind Lippenbekenntnisse, denn die sogenannten Tugenden behindern das Geldverdienen, behindern das Ausbeuten und die Gier nach immer mehr.

    Merkel will doch gar nichts schaffen im Sinne von tatsächlichen Verbesserungen zugunsten der Bevölkerung, obwohl sie einst einen Eid geschworen hatte, Schaden von der deutschen Bevölkerung abzuwenden und deren Wohl zu mehren. Diese alte Frau will sich ein Denkmal setzen in ihrem Wahn und ihrer Russenphobie. Merkel ist eine verkappte Faschistin, die noch nicht so darf, wie sie gerne würde, weil die Zeit noch nicht reif ist. Zahlreiche EU-Bonzen sind Abgesande (ehemalige Angehörige) von GoldmanSachs, dem weltweit größten Finanzkonzern. Diese Geier haben damals Griechenland in die Falle gelockt, indem sie korrupten griechischen Politikern in Aussicht stellten, ihre Finanzlöcher mit versifften Papieren (Derivaten) zu stopfen. Ist wie geplant schlecht ausgegangen für Griechenland, dafür muß nun die ganze Bevölkerung eine Landes bluten – Menschen, die damit nicht das Geringste zu tun hatten, die aber herangezogen werden, die sich nicht wehren können, weil die Macht letztendlich immer aus einem Gewehrlauf kommt oder in Bombenform vom Himmel regnet.

    [1] http://www.worldometers.info/de/
    [2] http://www.irwish.de/Site/Biblio/Markt/Bakan.htm

  5. Es wird mir übel, wenn ich bedenke, dass anscheinend diese Frau soviel Macht besitzt, dass sie nicht gestoppt werden kann.
    Aber wieso kann sie das durchziehen? Weil niemand in der Bundesregierung das Rückgrat besitzt, unser GG und das Dublin III Abkommen wirklich einzusetzen. Wozu sind denn Gesetze da, wenn sie immer und immer wieder gebrochen werden. Normalerweise nennt sich das „strafbare Handlung“ und müsste geahndet werden. Gabriel hat deutsche Bürger als „Pack“ bzw. „reich und hysterisch“ genannt, Frau Merkel spielt sich als Europakanzlerin auf und Gauck möchte, dass junge Deutsche bereit sind, ihr Leben für die „Freiheit“ einzusetzen. Dass ich das noch erleben muss, hätte ich im Leben nicht gedacht.
    Aber noch viel schlimmer ist es, dass in meinem Namen Kriege geführt, Waffen exportiert werden und Rammstein in Deutschland steht, geschweige denn die amerikanischen Atombomben.
    Die USA-Regierung, CIA oder NSA, deren Werte Frau Merkel verteidigt sollen, unsere Freunde sein. Meine sind es nicht. Ich hätte solche Freunde nicht, die meine Post aufmachen oder mein Telefon abhören. Aber ihr ist das egal, auch der Pakt mit dem Teufel „Erdogan“ passt in ihren Plan und ich frage mich, ob sich überhaupt noch einer im Parlament für die eigenen Bürger einsetzt.
    Denn hier passiert nun das, was in der Hilflosigkeit immer passiert. Völker gehen auf Völker los, anstatt auf die Verusacher, die unabhängig von Religion, Nationalität oder irgendwelchen Grenzen Macht ausüben und vor lauter Gier gar nicht schnell genug ganze Länder ausradieren.
    Die Erde braucht uns nicht, es scheint fast so, als wenn bestimmte „Aliens“ tatsächlich einen Ausweichplaneten hätten, zumal die Klimakastastrophe die nächsten Flüchtlinge zum Aufstehen bewegen wird. Lasst es nochmals ordentlich krachen, Ihr Kriegstreiber, damit die Umweltkatastrophe noch rascher voranschreitet. Da gibt es bestimmt auch schon Strategien, wie der Rest des Planeten verwertet wird.

    Erschreckend, zum Heulen und so wirklich widerwärtig ist auch die Rolle der Medien. Die 4. Macht, die uns an der Heimatfront den Krieg schmackhaft machen soll und mich als Deutsche tief beschämt. Niemals wünsche ich anderen etwas Schlechtes, bin mir aber nicht mehr so sicher, ob ich das noch lange durchhalten kann. Lobbyismus = Korruption, Parteiensystem = Wer gewäht wird, entscheidet nicht und umgekehrt, ein Kanzlerin = Königin von Merkelland, die sich ihr Europa so macht, wie es ihr gefällt. Um sie herum sterben Menschen, stürzen ganze Länder in das Chaos und das gesamte Unheil wird uns demnächst ebenfalls heimsuchen, falls niemand diese – in meinen Augen – kranke Person stoppt. Nur das wird nicht reichen, meiner Meinung nach müsste die gesamte Regierung abgelöst werden. Sie sind alle Schuld, sie tragen alle Verantwortung, nur die Bedeutung der Wörter sind ihnen kein Begriff.

    Danke für den Beitrag, Herr Gellermann!

  6. PS: Ich meine natürlich nicht, dass diese Regierungen wie die polnische oder ungarische sich direkt an den guten Wirtschaftsdaten Deutschlands stören, aber wohl daran, dass Merkel und Schäuble stets massiv die Regelungspolitik der EU inklusive Sparmaßnahmen geprägt und unterstützt haben. Ich habe den Eindruck, dass hier nun gegenüber Merkel eine Art ‚Retourkutsche‘ gefahren wird.

  7. Ich denke, dass sich hier einige Politiker der EU mittels des Flüchtlingsthemas an Merkel und Deutschland rächen wollen dafür, dass Deutschland sowohl einen vergleichsweise leistungsfähigen Sozialstaat hat (auch Linkspopulisten müssen die Realität anerkennen: leistungsfähiger als in den allermeisten anderen EU-Ländern, und das meine ich hier) als auch wirtschaftlich stark ist. Daher wird hier seitens Ungarn, Polen, mit Abstrichen Frankreich und England ein Affront ausgeübt, indem Merkel die Schuld für die Flüchtlingskrise quasi mittels Massenmedien angedichtet wird (Ungarns Regierungschef Orban: ‚Merkel hat die Flüchtlinge eingeladen‘). Ich halte das für unterirdisch seitens dieser Regierungen, genauso wie die Weigerung der russischen Regierung, die am Krieg in Syrien maßgeblich beteiligt ist, überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen.
    Meines Erachtens sind die fehlenden Mindeststandards im sozialen Bereich ein wesentliches Grundproblem der EU.
    Bezüglich Griechenland habe ich keineswegs den Eindruck, dass es dem Land durch die EU in dieser Form schlechter geht – ganz im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass z.B. die Infrastruktur in Griechenland massiv von der EU profitiert hat und profitiert. Was in Griechenland den Unvermögenden fehlt, ist sozialstaaliche Regelung. Griechenland hat nämlich überhaupt keine Sozialhilfe. Arbeitslose bekommen da nach ein paar Monaten NICHTS vom Staat mehr. DAs wird natürlich bei der Hetze (‚Pleite-Griechen‘ etc.) der Mainstreammedien kaum erwähnt.

  8. Frau Dr. Merkel selbst kann die sog. Flüchtlingskrise nicht bewältigen. „Wir schaffen das!“, in Anlehnung an „Yes We Can!“, hat wohl nur die Leser von BILD uns Co. überzeugt. Nun soll der Glaube also richten, was mit irdischen Mitteln nicht mehr zu bewältigen ist. „Ihr Glaube versetzt Berge“ titelt die FAZ zum Auftritt von Angela Merkel bei Anne Will.

    In einem (weitestgehend) säkularen Land ist der Glaube doch eher etwas, das in Kirchen und Klöstern gepflegt wird. Im Kanzleramt muss die Ratio entscheiden.

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