KenFM im Gespräch mit: Michael Buback („Der zweite Tod meines Vaters“)

Am 7. April 1977 gegen 09:00 Uhr morgens wurde Siegfried Buback, der damalige Generalbundesanwalt, in Karlsruhe auf offener Straße erschossen.

Alles, was der Staat bis heute vorgibt, zum Fall ermittelt zu haben, ist die Tatsache, dass die Täter aus den Reihen der RAF kamen.

Nur, wer genau erschoss Siegfried Buback? Eine Frau? Verena Becker?

Sämtliche Augenzeugen, die eine Frau erkannt haben wollen, wurden bei den späteren Ermittlungen systematisch ausgeblendet. Die Justiz unternahm alles, um sie unter den Tisch fallen zu lassen.

So behauptet die BRD auch 40 Jahre nach dem Mord in Karlsruhe noch immer, den Todesschützen nicht exakt zu kennen.

Wahrscheinlicher ist, dass der Staat die Identität des Mörders genau kennt und ihn deckt. Was ist das Motiv dafür? An welchem Fall arbeitete Siegfried Buback, als er ermordet wurde, und inwieweit ist der Staat selber in den Mord an seinem höchsten Staatsanwalt verstrickt, um dessen Nachforschungen zu stoppen? Darf man solche Fragen überhaupt stellen?

Man muss, wenn man sich wie der Sohn des Ermordeten über so viele Jahre mit der Tat vom 7. April 1977 beschäftigt hat.

Das Buch „Der zweite Tod meines Vaters“ von Sohn Michael Buback ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die noch an den Rechtsstaat glauben.

Michael Buback gelingt der zu Papier gebrachte akribische Nachweis, dass die Bundesrepublik Deutschland und die zuständige Justiz im Fall Siegfried Buback über Jahre bewusst alles unternommen haben, um die Hinterbliebenen zu täuschen, hinters Licht zu führen und zu belügen.

Der Staat verschweigt auch 40 Jahre nach den Schüssen in Karlsruhe den Namen des Mörders. Der Staat, so wird im Gespräch klar, ist nur die Benutzeroberfläche des Tiefen-Staates. Nur, wer lenkt diesen und mit welchem Ziel? Wer sich mit dem RAF-Mord an Siegfried Buback beschäftigt, kommt nicht umhin, Parallelen zur NSU-Affäre zu entdecken.

Michael Buback hat alles auf den Tisch gelegt, um eine neue Untersuchung des RAF-Mordes an seinem Vater zu ermöglichen. Dass die Justiz dennoch nicht ermittelt, spricht Bände. Sie ist alles, nur nicht unabhängig. Sie agiert weisungsgebunden.

Im Gespräch mit KenFM deutet Michael Buback mehrmals an, dass der Staat 1977 indirekt wohl selber den Abzug betätigte, um seinen höchsten Justizbeamten loszuwerden.

Nur, Mord verjährt nicht. Schon gar nicht, wenn der Staat involviert ist.

Inhaltsübersicht:

00:07:19 Der Rechtsstaat, die RAF-Morde, die Person Siegfried Buback und der Mord am 07. April 1977

00:15:27 Das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Rolle von Boock, Klar und Folkerts

00:26:14 Offizielle Theorie: Ungereimtheiten und Aktenvernichtung – Offene Fragen zu den Tätern

00:33:27 Tatwaffe und Spuren der Täter: Welche Rolle spielten Verena Becker, Peter-Jürgen Boock und Stefan Wisniewski

00:50:40 Sechs Tatverdächtige und erdrückende Indizien: Brigitte Mohnhaupt, Christian Klar, Knut Folkerts, Verena Becker, Stefan Wisniewski, Günter Sonnenberg

00:58:14 Sicherheitsmaßnahmen für Generalbundesanwalt Buback: eine abgewiesene Polizeidienstverordnung (PDV100)?

01:03:50 Augenzeugen des Attentats und Vernichtung von Beweismitteln: Fluchtwagen verschwunden, Tatmotorrad verschwunden, Buback-Dienstwagen verschwunden

01:20:14 Die Guillaume-Affäre: Siegfried Buback, Willy Brandt und ein enttarnter Spion

01:27:45 Der Einfluss der Geheimdienste: War Buback im Weg? Kontakte von Verena Becker zum Verfassungschutz und eine Verbindung zu Franz-Josef Strauß

01:36:58 Geheimdienstinformationen zu den Tätern, ihre Zukunft und die Kooperation von Staat und Terroristen

01:48:14 Spiegel-Affäre, Mensch & Vater Siegfried Buback und die Grenzen vom Glauben an den Rechtsstaat

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61 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Michael Buback („Der zweite Tod meines Vaters“)

  1. Dieses Gespräch berührt mich immens, auch weil ich die Hilflosigkeit erahne gegen soviel Unwahrhaftigkeit, Falschheit und Feigheit für korrupte Interessen.
    Ähnliches erfuhr ich bei der Suche nach den Mördern meines Vaters im Nazi-Deutschland und eine Glaswand baute sich vor mir auf, ich konnte sie wahrnehmen, doch nie erreichen.
    Ich verstehe Herrn M. Buback , dass dieses Abschmettern nicht nur verletzend ist, sondern dazu eine Kaltschnäuzigkeit ist gegen Menschenachtung, Pietät und Respekt.
    Ken’s Gesprächführung war sehr gut. Ich hoffe, viele Menschen begreifen nun, wie wachsam wir Mit-Bürger*innen sein müssen, um alle diese Täuschungen zu erkennen und abzuwehren. Herr M. Buback ist ein Kämpfer für Wahrhaftigkeit,
    Machen wir mit, es gilt so vieles aufzuklären.

  2. …hochinteressantes Interview!

    Welche Relevanz spielt die Frage, ob der Fluchtwagen ein Automatik- od. Schaltfahrzeug war? Mir ergibt sich davon keine praktische Erkenntnis zur Aufklärung der Tat an sich. Zumal davon auszugehen ist, dass Schaltautomaten anno dazumal doch eher die absolute Ausnahme waren und sie nur deshalb Erwähnung finden würden, wenn ein solcher im Fahrzeug verbaut gewesen wäre (bei einem Alfa und deren sportlichem Ruf nebst Fahrleistungen eher unwahrscheinlich, ein solches im Exportmodell als Fluchtwagen vorzufinden).

    Die PDV-100 ist wie viele andere Dienstvorschriften mit „NfD“ gekennzeichnet, d.h. ausgesprochen „Nur für den Dienstgebrauch“ was auch dahingehend Sinn macht, da in dieser Vorschrift taktische Vorgehensweisen der Polizei auf Basis der für jederman nachlesbaren gesetzlichen Grundlagen für eine Vielzahl der polizeilichen (!!!) Aufgabengebiete von der reinen Verkehrskontrolle, über den Einbruchsdiebstahl, Verhalten am Tatort bis hin zu derartigen Gewaltverbrechen, bspw. auch einem Banküberfall Schritt für Schritt abgehandelt werden. Derartige Informationen sind nicht für das polizeiliche Gegenüber, egal mit welcher Absicht bestimmt! (Ich denke, das kann jederman nachvollziehen?) Um es zu vereinfachen – die PDV-100 ist das Grundlagennachschlagewerk, quasi das Bedienungshandbuch für den Beruf des Polizisten und gibt Handlungsfolgen vor, an denen man sich orientieren kann und soll.

    Alles in allem empfand ich das Interview von Seiten der Redaktion schlecht vorbereitet. Möglicherweise auch deshalb, weil mir gewisse Einblicke in derartige Strukturen und Handlungsabläufe gegeben sind und vieles des Gesagtem und Vermutetem im Interview relativieren.

    Im Übrigen unterliegt die Vernichtung von Beweismitteln und Akten gewissen Fristen die auch für jederman nachlesbar und ohne größeren Aufwand recherchierbar sind. Das bei einer solchen Aussonderungsaktion auch gern mal Dinge vernichtet werden die eigentlich noch nicht dran sind, kann am abgeschlossenem Verfahren, am Platzmangel und nat. auch am Zutun eines Wissenden liegen, der derartige Dinge zur Vernichtung bewußt frei gibt. Niemand hat gern Leichen im Keller – hin und wieder soll es auch vorkommen, dass derartige Akten jahrelang vergessen in irgendeinem Depot nach einem Umzug verbleiben, weil diese Dinge schlicht und ergreifend nach so langer Zeit niemand mehr auf dem Schirm hat. 😉

  3. Sehr geehrter Herr Buback. ich bin Bürger der BRD, ich bin Teil dieses Deutschen Staates…..Also trage ich Verantwortung für diesen Staat…..dennoch bin ich hilflos ……Ich bitte Sie als Mitglied dieses Staates für seine furchtbaren Verbrechen um Endschuldigung ……
    Dank an Ken, ein gutesGespräch.

  4. Ersteinmal möchte ich KenFM und Herrn Buback für dieses Gespräch danken, denn es trägt wesentlich zur Aufklärung bei.
    Eines der obersten Ziele muss weiterhin Aufklärung bleiben, denn nur so können wir die Lüge oder Wahrheit identifizieren.
    Wenn der Bürger einmal denkt, kann man es ihm nicht mehr entreißen. Es ist das Werkzeug vor dem der „Unterdrücker“ am meisten Angst hat.

  5. Vielen Dank für dieses Gespräch.
    Herr Buback wirkt auf mich sehr menschlich und aufrichtig und ich habe großen Respekt vor seinem Mut, sich für die Wahrheit einzusetzen. Ich wünsche ihm und seiner Familie von Herzen alles Gute.

    • Ich möchte mich dem ausdrücklich anschließen und hinzufügen:

      Ich habe gemerkt, wie sehr Sie mit sich ringen, wie schwer es Ihnen letztlich fällt die Konsequenz aus Ihren eigenen Nachforschungen anzustellen, wenn es um die Beurteilung unseres Staatswesens und unserer Freiheit geht. Ich persönlich habe da volles Verständnis für, denn das Aufwachen aus dem Traum von einer echten Demokratie, mit Politikern, die unsere Interessen vertreten, ist eine harte Angelegenheit. Jeder, der ähnliches bisher geträumt hat, wacht aus einer anderen Perspektive auf, ob als erfolgreicher Geschäftsmann, etablierter Wissenschaftler, einfacher Arbeiter oder als bereits „Ausgestoßener“ in Form eines Hartz-IV – Empfängers.
      Entscheidend sollte für uns am Ende sein, dass wir einen gemeinsamen Willen zu etwas ganz Neuem entfalten, ausgehandelt im gemeinsamen Suchen nach Verhältnissen, die uns allen als Menschen gerecht werden können und so gewaltige Täuschungen, bei denen die Ermordung Ihres Vaters und die gezielte Nichtaufklärung dieser Tat ja nur ein Mosaikstein darstellen, unmöglich machen.

      Ihr Vater hat als Vertreter des Staates viel Hass und Unverständnis auf sich gezogen in der damaligen Zeit. Wir sollten heute in der Lage sein, auch, wenn wir die Kritik am System von damals teilten und heute noch teilen, zu erkennen, dass er im Glauben an das für ihn Richtige gehandelt hat. Und es spricht aus meiner Sicht sehr für ihn, dass er im Moment des Zweifelns an diesen Glauben nicht locker gelassen hat die Wahrheit herauszufinden, trotz seiner persönlichen Erschütterung und der möglicherweise zu erwartenden Folgen für ihn und seine Familie.
      An Menschen, die eine derartige Courage haben mangelt es heute leider.
      Wenn es mein Vater gewesen wäre, ich wäre stolz auf ihn.

    • Hallo Außerkontrolle:
      Sind sie sich da sicher, dass sie die wahren Motive erkennen.

      Ihr Vater hat als Vertreter des Staates viel Hass und Unverständnis auf sich gezogen in der damaligen Zeit. Wir sollten heute in der Lage sein, auch, wenn wir die Kritik am System von damals teilten und heute noch teilen, zu erkennen, dass er im Glauben an das für ihn Richtige gehandelt hat. Und es spricht aus meiner Sicht sehr für ihn, dass er im Moment des Zweifelns an diesen Glauben nicht locker gelassen hat die Wahrheit herauszufinden, trotz seiner persönlichen Erschütterung und der möglicherweise zu erwartenden Folgen für ihn und seine Familie.
      An Menschen, die eine derartige Courage haben mangelt es heute leider.
      Wenn es mein Vater gewesen wäre, ich wäre stolz auf ihn.

      Ich erkenne fast nie, wer Wolf und wer Schaf ist.
      Eigentlich habe ich in meinem Leben immer aufs falsche Pferd gesetzt.
      Also, bin ich zurückhaltender in meinen Einschätzungen zu Gut und Böse.
      Wahrscheinlich ist Frau Merkel eine integere Frau, nur ich beschimpfe sie als Schlampe.
      Die Geschichtsschreibung wird mich schon noch belehren.
      Nächste Feierstunde in der Hans Marin Schleier Halle.

    • Hallo Socke 4612

      Ihre grundlegende Frage nach der Wahrheit kann ich gut nachvollziehen.
      Sicher ist heute gar nichts mehr Socke und auch ich habe in der Vergangenheit sehr häufig aufs falsche Pferd gesetzt, insbesondere als ich noch daran geglaubt habe, wir würden im TV einigermaßen wahrheitsgemäß informiert.
      Ohne wahrheitsgemäße Informationen werden wir nie zwischen Richtig und falsch, gut und böse entscheiden können, zumindest nicht auf der faktischen Ebene. Das genau scheint derzeit auch das Ziel bestimmter Leute zu sein, eben so viele Informationen zu streuen, dass kaum noch einer durchblickt.
      Da sind wir heute mehr den je auf Journalisten wie Ken Jebsen und andere angewiesen, die mit einem Gefühl von Anstand und einem Bedürfnis nach Ehrlichkeit im Dreck wühlen. Als weiteren Wegweiser können wir noch einfach unsere Intuition zur Hilfe nehmen.

      Ich denke, ich habe in meiner obigen Aussage gut und böse nicht für die ein oder andere Seite festgelegt.

      Was Herrn Buback Senior betrifft, ist davon auszugehen, dass er das System vertreten hat, weil er davon ausging, dass er das Richtige in einem demokratischem Staat tat. Damit ist er ja zunächst mal nicht gut oder böse. Wenn es nun einen Hinweis darauf geben würde, dass er für den tiefen Staat tätig gewesen wäre, er also im vollen Bewusstsein das Volk hinters Licht geführt hätte, und somit Teil der Verschwörung gewesen wäre, dann würde er aus meiner Sicht zu den „Bösen“ gehört haben. Niemand kann natürlich auch solch eine Variante vollkommen ausschließen. Er könnte ja theoretisch auch für sein Mitwissen gefährlich gewesen sein aus irgendeinem Grund.

      Es scheint aber doch sehr vieles dafür zu sprechen, dass dieser Mann eher im Weg stand, weil er dabei war Dinge ans Licht zu bringen, die besser im Dunkeln bleiben sollten. Da ihm die Brisanz seiner Lage offensichtlich schon bewusst gewesen sein muss, laut Aussagen seines Sohnes, er aber trotzdem weiter gemacht hat in seiner Ermittlungstätigkeit, gehört er für mich wohl eher zu den „Guten“. Nicht, weil das System an sich gut wäre, sondern weil dieser Mann an das Recht und die Pflicht diesem auch gerecht werden zu müssen geglaubt hat.

      Wenn jemandem schon klar ist, sich auf gefährlichen Terrain zu bewegen und sich trotzdem für die Wahrheit einsetzt, dann, finde ich, kann man dieser Person wohl eine gewisse Achtung entgegenbringen und als Sohn auch stolz sein auf dieses Verhalten. Auch dann, wenn der Vater selbst vorher nicht erkannt hat, dass er grundlegend einen Staat vertritt, der auch aus vielen anderen Gründen nicht für die Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit steht.

      Gut sein bezieht sich hier also weder auf die Person oder ihre Position als solches, sondern auf ihr Handeln in einer bestimmten Situation. Alles andere könnte ich eh nicht beurteilen. Wobei man aus der Handlung in der konkreten Situation durchaus einen gewissen Charakterzug ableiten könnte.

      Sicher ist aus vielen Gründen, wie schon gesagt, nichts.
      Aber mir erscheint diese Einschätzung vor dem Hintergrund unseres Gesamtwissens sowohl, was die damalige und auch die heutige Situation angeht, recht plausibel zu sein.

  6. Dieses Interview bietet die Möglichkeit sich selber ein Bild über den deutschen Staat zu machen. Ich habe, nachdem ich das Interview gesehen habe ein Interview mit Regine Igel bei Telepolis von 2009, was bemerkenswerter Weise bei Wikipedia unter Verena Becker verlinkt ist, durchgelesen und mich darin bestätigt, dass geopolitische Gründe des kalten Krieges hinter dem Auftragsmord seitens des deutschen Staates als Ursache für Bubacks tot vorlagen.

    Hier das Interview, was ihr unbedingt lesen solltet.

    Auf unbegrenzte Zeit unter Verschluss
    11. September 2009 Peter Mühlbauer

    Interview mit Regine Igel zum Fall Verena Becker und zum Geheimdiensteinfluss auf den Terrorismus der 1970er Jahre in Deutschland und Italien

    Regine Igel stieß als Italienkorrespondentin in den 1980er und 1990er Jahren nicht nur auf Verbindungen zwischen Politikern und dem Organisierten Verbrechen, sondern auch zwischen Geheimdiensten und Terroristen. Bei ihren Recherchen fand sie unter anderem Anhaltspunkte dafür, dass entsprechende Strukturen auch in der deutschen Rote Armee Fraktion vorhanden gewesen sein könnten.
    Frau Igel – Bundesinnenminister Schäuble hat den Antrag der Bundesanwaltschaft zurückgewiesen und entschieden, dass die Akten zum Mord am früheren Generalbundesanwalt Buback zwar eingesehen, aber nicht vom Gericht verwertet werden dürfen. Hat Sie diese Entscheidung überrascht?
    Regine Igel: Nein. Dass es in diesem Fall große Geheimnisse gibt, ist ja schon seit einer ganzen Weile deutlich geworden. Nur weil jetzt Michael Buback und einige Journalisten in letzter Zeit eine Öffnung der Akten entschieden fordern, ist der Staat natürlich noch lange nicht bereit, seine Geheimnisse preiszugeben.
    Welche Geheimnisse könnten das sein?
    Regine Igel: Ich komme ja aus der italienischen Welt und habe zum deutschen Terrorismus wenig gearbeitet. In Italien ist sehr viel mehr bekannt geworden, weil die Justiz sehr viel mehr aufgedeckt hat. Die Staatsanwaltschaft in Italien ist ja unabhängiger als in Deutschland. Und dort weiß man, dass der Staat im Terrorismus die Finger doch sehr mit im Spiel hatte – also konkret Täter gedeckt oder eigene Agents provocateurs eingeschleust und über diese Waffen- und Sprengstoff geliefert hat. Man weiß, dass die gesamte Riege der Rotbrigadisten den Behörden schon sehr früh – 1973/74 spätestens – bekannt war. Wenn man nur gewollt hätte, hätte man alle verhaften können. Das sagte ein Politiker vor Gericht aus. Nicht anders ist das bei den anderen linksterroristischen Organisationen in Italien.
    Und man weiß inzwischen eben auch, dass es Interessen gab, über den Terrorismus eine bestimmte Unruhe im Staat zu halten – beziehungsweise die Bewegung, die Mitte der 1960er Jahre unter den Studenten und Arbeitern in der westlichen Welt begonnen hatte, auch die Befreiungsbewegungen in der 3. Welt und die Dissidenten im Osten unter Kontrolle zu halten. Man wusste nicht, wo das alles enden mag und welcher Weg dort eingeschlagen wird und wollte präventiv tätig werden. In Italien wurde ja im staatlichen Untergrund auch die Möglichkeit erwogen, eine Militärdiktatur (wie damals in Griechenland, in Spanien und in Portugal) zu errichten, wenn es denn nötig werden würde.
    Man kann den gesteuerten und gedeckten Terrorismus nur aus der konkreten historischen Situation des Kalten Krieges heraus verstehen. Dann findet man einige Schlüssel. In Italien wird sehr viel offener mit Geheimdienstangelegenheiten umgegangen, daher weiß man dort sehr viel mehr. Es ist aber keineswegs alles herausgekommen. Auch dort sind es nur Bruchstücke. Aber aus diesen Bruchstücken kann man sehr viel schließen.
    Warum sind italienische Staatsanwaltschaften unabhängiger als deutsche?
    Regine Igel: Sie sind nicht weisungsgebunden. In Deutschland ist die Staatsanwaltschaft dem Vorgesetzten untergeordnet – und das ist der jeweils regionale Justizminister. Das ist in der Verfassung so festgehalten. Insofern kann die Politik sagen, dass zu diesem oder jenem Punkt nicht ermittelt wird. Das wird sie natürlich nicht so offen tun: Es gab da vor einigen Jahren einen schönen aufklärerischen Dokumentarfilm, Maulkorb für den Staatsanwalt, der zeigt, mit welchen feinen Methoden der Staat und seine jeweiligen Vertreter vorgeht. Dazu gehört auch der vorauseilende Gehorsam – dass man weiß, wenn man zu verstehen bekommen hat, dass Ermittlungen zu einem bestimmten Punkt nicht erwünscht sind. Und dass Maßnahmen folgen, wenn man dann trotzdem weitergeht.
    Gibt es im italienischen Strafrecht ein Äquivalent zum § 96 der Strafprozessordnung, der es dem Bundesinnenminister als oberstem Dienstherrn von Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz erlaubt, Akten in Strafverfahren einfach deshalb sperren zu lassen, weil das „Bekanntwerden des Inhalts dieser Akten und Schriftstücke dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten würde“?
    Regine Igel: Ja, das gibt es dort auch. Ich denke, das hat jeder Staat. Damit schützt er sich, wenn er meint, selbst die Gesetze brechen zu müssen. In Italien war das Zauberwort immer die Staatsräson. Das heißt, dass zum Schutz des Staates und bestimmter Personen, die im Auftrage des Staates die Gesetze brechend tätig waren, bestimmte Sachen nicht aufgedeckt werden. Insofern gibt es natürlich immer noch Geheimnisse. Es ist ja nicht so, dass in Italien alles komplett aufgedeckt worden ist. Aber es ist immerhin so viel aufgedeckt worden, dass man einiges daraus schließen kann und dass hohe Geheimdienstfunktionäre für ihre kriminelle Tätigkeit verurteilt werden konnten.
    Aus dem Innenministerium hieß es, wenn die Bundesanwaltschaft Unterlagen verwerten wolle, dann werde man „prüfen, ob die für eine wirksame nachrichtendienstliche Tätigkeit des Verfassungsschutzes bei der Gewinnung und Führung von Quellen unerlässliche Vertraulichkeit ausnahmsweise zurückgestellt werden kann“. Glauben Sie, dass dabei etwas herauskommen wird?
    Regine Igel: Eher nicht. Das ist dasselbe Spiel. Man zeigt sich offen und demokratisch, weiß aber genau, dass da bestimmte Sachen drinstehen, die das Volk, die Öffentlichkeit und die Justiz nicht wissen dürfen. Man muss ja immer auch bedenken: Wenn in Terrorangelegenheiten herauskommt, dass Personen aus Staatsstellen verantwortlich waren, dann ist das ja immer noch ein Straftatbestand. Da geht es nicht nur um die Staatsräson, die das Volk vor allzu bösen Nachrichten schützen muss, sondern es müssen natürlich auch konkrete Verantwortliche geschützt werden. Das gilt übrigens auch für Stasi-Funktionäre, die im Terrorismus tätig waren.
    Gibt es Anhaltspunkte dafür, was eine Gerichtsverwertung der Akten ans Licht bringen könnte?
    Regine Igel: Ich kann da nur von Italien her auf Deutschland schließen, um nicht einfach etwas ins Blaue hinein zu vermuten. Es gibt allerdings sehr viele Parallelen, weil Italien und Deutschland ja die Frontstaaten im Kalten Krieg waren. In Deutschland war der Ostblock gleich nebenan und in Italien mit der im Westen einmalig starken PCI, der kommunistischen Partei im Landesinneren selbst sehr präsent. Die Maßnahmen, die in den beiden Ländern geheimpolitisch durchgesetzt wurden, sind sehr ähnlich. Das hat sogar der 2. Mann des militärischen Geheimdienstes vor Gericht eingeräumt. Dieser Gianadelio Maletti ist selbst (allerdings in Abwesenheit, da er sich 1980 nach Südafrika abgesetzt hat) zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
    Die westlichen Geheimdienste haben sehr eng zusammengearbeitet, das ist alles bekannt. Und hochbrisant – es gab offensichtlich auch eine Zusammenarbeit zwischen Osten und Westen. Man stellt ja jetzt in Deutschland mehr und mehr fest, dass eine ganze Menge Mitglieder der RAF oder der Revolutionären Zellen oder der Bewegung 2. Juni Kontakte mit der Stasi hatten. Es sind inzwischen (einschließlich der zehn, die in der DDR untergekommen sind) 23 – also eine sehr hohe Zahl. In der italienischen Justiz sprach man mit den ersten Aufdeckungen Anfang der 80er Jahre sogar von der „RAF sovietica“. Es gibt viele Hinweise, dass es eine Deckung von Westseite für die Förderung des Terrorismus durch die Stasi gab.
    Und was die Stasi in Deutschland war, das war für Italien der tschechische Geheimdienst. In der Tschechoslowakei wurden Rotbrigadisten schon seit Mitte der 60er-Jahre paramilitärisch ausgebildet und gingen anschließend geheimdienstlich in die Roten Brigaden. Das sind inzwischen klare und erwiesene Erkenntnisse.Wenn man diesen Bereich einmal aus Italien kennt, wo eben sehr viel entschiedener in den Staatsanwaltschaften und in den Parlamentskommissionen ermittelt wird (gerade die Parlamentskommissionen haben sehr viel aufgedeckt und der Öffentlichkeit verfügbar gemacht, während in Deutschland solche parlamentarischen Untersuchungsergebnisse nicht öffentlich gemacht werden), dann kann man Rückschlüsse ziehen, dass man die Indizien, die man jetzt alle hier bekommt, auch auf Deutschland übertragen kann. Natürlich mit aller Vorsicht, aber als ermittlungstechnische Thesen sind sie durchaus verwendbar.
    Sie haben vor zwei Jahren Michael Buback, den Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts, über einen möglichen Hintergrund zum Mord an seinem Vater informiert. Danach könnte Siegfried Buback dabei gewesen sein, dahinter zu kommen, dass Geheimdienste möglicherweise lange vor seiner Enttarnung über den Kanzlerspion Günther Guillaume Bescheid wussten, aber ihr Wissen zurückhielten, um es im richtigen Moment einsetzen zu können. Danach hätte es also ein Motiv gegeben, den Mord an Buback trotz der vielleicht über Becker bekannten Anschlagspläne ebenso geschehen zu lassen wie den Mord an Aldo Moro.
    Regine Igel: Ja, das kann man wieder so schließen. Aldo Moro ist allerdings ein sehr viel komplexerer politischer Fall, weil der eine Regierungsbildung mit den Kommunisten zusammen plante. Da waren sowohl der Westen als auch der Osten strikt dagegen, weil das ein Unsicherheitsfaktor im Gleichgewicht der Kräfte war. Man befürchtete, dass sich Italien möglicherweise zum Ostblock schlägt, oder dass Italien die NATO verlässt. Es waren Schreckensszenarien für beide Seiten, und sie haben seinerzeit auch beide angekündigt und deutlich gemacht, dass sie geheimdienstlich diese große Koalition zwischen Kommunisten und Christdemokraten verhindern wollten. Das war ein sehr dramatischer Fall.
    Bei Buback hingegen weiß ich auch nicht mehr, als das, was ich seinerzeit in meinem Buch darüber geschrieben hatte – also das, was in Italien darüber kursierte. Es konnte mir auch bisher niemand konkrete Auskünfte zum Fall Buback geben. Aber Michael Buback ist ja inzwischen selbst tätig geworden und hat festgestellt, dass sein Vater sein Augenmerk sehr auf Spionagefälle gelegt hatte. Und er ist dort offensichtlich im Fall Guillaume auf Geheimnisse gestoßen, die Geheimpolitik waren und nicht herauskommen sollten.
    Michael Buback meinte diese Woche, in den von Schäuble zurückgehaltenen Akten würde möglicherweise nicht drinstehen, wer konkret geschossen hat – aber sie könnten für den Mordfall interessante Erkenntnisse dazu enthalten, ab welchem Zeitpunkt Verena Becker mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet hat. Haben Sie darüber Erkenntnisse, wann das gewesen sein könnte? Michael Buback geht ja davon aus, dass das bereits 1974 gewesen sein könnte.
    Regine Igel: Es gibt ja diese Stasi-Akten, die jetzt auch schon öfter zitiert wurden. Darin heißt es, dass Verena Becker durch den westdeutschen Verfassungsschutz „kontrolliert wird“. Da stellt sich natürlich die Frage, was das genau heißt. Vielleicht heißt das nur „beobachtet“, vielleicht bedeutet das aber auch, Kontrolle zu haben und eng zusammen zu arbeiten. Das ist ja sozusagen das Maximum an Kontrolle.
    Was könnte Ihrer Ansicht nach sonst noch Interessantes in den Akten stehen?
    Regine Igel: Es gibt ja Akten, die im Stuttgarter Staatsarchiv bis zum Jahr 2060 unter Verschluss stehen. Da müssen also ungeheure Sachen drinstehen – wie soll man sich sonst erklären, dass etwas bis 2060 unter Verschluss stehen muss? Und diese Akte Verena Becker, um die es jetzt aktuell geht, ist ja auf unbegrenzte Zeit verschlossen. Ich weiß nicht, ob diese Anordnung von Schäuble kommt, aber er hat sie jedenfalls bereits vor einiger Zeit bestätigt. Für meine Begriffe steht da drin, dass sie möglicherweise nicht nur eine West-, sondern auch eine Doppelagentin war, in jedem Fall aber, dass sie schon früh für den Verfassungsschutz tätig war. Der Journalist Udo Schulze hat im Aktenstudium des Urteils des Becker-Prozesses von 1978 entdeckt, dass die Becker bei ihrer Festnahme in Singen 1977 200 Ostmark in der Hosentasche hatte. Da dieses Geld im Westen Deutschlands überhaupt keinen Nutzen hatte, ist das doch ein nicht unwesentliches Indiz, dass die Becker Kontakte zum Osten hatte, entweder gerade da war oder demnächst hinfahren wollte. Interessanterweise spielt dieses Indiz heute nicht mehr die geringste Rolle. Obwohl doch eigentlich früher immer alles Böse aus dem Osten kam.
    Wie soll man sonst erklären, dass bestimmte Beweismittel einschließlich Zeugen von Seiten der ermittelnden Behörden unterdrückt werden. Das ist so auffällig: Diese Zeugen, die alle eine schlanke, kleine Frau auf dem Rücksitz des Motorrades, von dem aus geschossen wurde, gesehen haben, werden alle unter den Tisch gefegt. Da liegt schon sehr nahe, dass da eine Täterin – oder auch ein kleiner, schmal gebauter Täter – in keinem Fall herauskommen soll. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir das nie definitiv erfahren, sondern alle irgendwann von dem Fall ablassen werden, weil ihn eine Mauer umgibt, die nicht durchdrungen werden soll. Es sei denn, es würde mal jemand vom direkten Täterkreis anfangen zu sprechen.

    Ich danke kenfm dafür, dass durch dieses Interview immer klarer wird, wie die Dinge nunmal laufen.
    Ich sehe hier allerdings auch die Möglichkeit durch Aufklärung endlich mal klar Schiff zu machen und dem Staat durch die Gewährung einer Beichte vor dem Volk die Möglichkeit zu schaffen, den Verantwortlichen eine Absolution zu ermöglichen.

    Was geschehen ist, ist geschehen. Tote kann man nicht wieder lebendig machen.

    Man kann aber den Opfern ( und mit Opfern sind auch die Menschen gemeint, die unter Zwang jahrzehntelang geheimes Wissen von Unrecht in sich verbergen) die Ehre dadurch zu erweisen, indem durch einen Kniefall vor dem Volk, um Vergebung gebeten wird.
    In der Hoffnung, dass dadurch die Zukunft transparenter gestaltet werden möge, verbleibe ich mit
    frühlingshaften Grüssen

    poller1970

  7. Zuerst habe ich mich gefragt, warum KenFM ein Interview über einen Mord von vor 40 Jahren führt. Soll ich mir dies ansehen? Zum Glück habe ich es getan. Die Parallelen in die Gegenwart sind haarsträubend. Das besondere an diesem Fall sind wirklich die belegbaren, Augen öffnenden Fakten. Ich danke dem Sohn, Herrn Michael Buback, seiner Frau und seiner Familie, dass sie so um die Wahrheit gekämpft haben.

  8. Die Lösung solcher komplexer Fälle liegt nie in einer einzigen einfachen Erklärung.
    Die Lösung ist immer ein komplexes direktes oder indirektes Zusammenwirken vieler Beteiligter mit unterschiedlichen Interessen. Aber dieses Zusammenwirken ist meisten nicht abgesprochen oder koordiniert, wie gerne unterstellt wird.
    Das Geheimnis dieser Vorgänge ist eben, dass es meistens nicht koordiniert ist, aber so wirkt.

    Im übrigen gibt es einen Rechtsstaat: zum kleinen Bürger hin. Dafür ist er da.
    Der Staatsapparat selbst kümmert sich darum nicht und hat sich noch nie darum gekümmert. Staatsintern und aussenpolitisch gelten vollkommen andere Regeln.

    • (6)
      @ Markus Gelau:“
      Die Lösung ist immer ein komplexes direktes oder indirektes Zusammenwirken vieler Beteiligter mit unterschiedlichen Interessen. Aber dieses Zusammenwirken ist meisten nicht abgesprochen oder koordiniert, wie gerne unterstellt wird.“

      Welche unterschiedlichen Interessen hatte denn die Staatsanwaltschaft und die Polizei?
      Oder wer hatte sich dafür entschieden, die Haarproben oder Zeugenaussagen in der Weise zu nutzen, bzw. nicht zu nutzen?

      Das so viele Fehler an so essentiellen Stellen passiert sein sollen, ohne Absprache, erscheint schon arg merkwürdig.

      Als ob an jeder Stelle der Aktenprüfung und Zeugenvernehmung Azubis am Werke waren, die trotz Ausbildung und Studium die Inhalte und Vorschriften gänzlich vergessen hätten.

      Erschließt sich mir nicht.

      Plausibler scheint im Nachhinein das Motiv der Vertuschung. Da sag ein Vorgesetzter dem Nächsten „tu mal dies. Mach mal jenes“ und schon passieren an vielen Stellen kleine Fehler, die im Gesamtbild große Wirkung haben.

      Der Hinweis auf den tiefen Staat ist extrem wichtig im Gespräch.

  9. (5)

    Vielleicht findet sich bei diesem Beitrag ja mal der eine oder andere Leser(-in),

    der neben der Kommentarmöglichkeit aus persönlicher Perspektive heraus auch die Option der Lösungssuche in seine Antworten miteinfliessen lässt.

    Diskutieren lässt sich ja vieles.

    Wenn das Handeln und die Lösungsmöglichkeiten dann auch noch eine Rolle spielen, sind wir wieder auf dem Weg zu „Alle Macht geht vom Volke aus“ – sonst könnte es oft heissen : „Alle Diskussionen, die gelenkt von den Medien werden, gehen vom Volk aus – zumindest soll das Volk dies glauben…“

    • Meine persönliche Perspektive ist, das ich nun ganz schön weit runter scrolen muß, um an Beiträge zu gelangen, die mit dem Thema zu tun haben.

    • @ Socke4612:

      Ich reserviere Ihnen persönlich ab jetzt ganz viel Platz hier beim Schreiben. Versprochen.

      Nur eine Sache noch:

      Egal, ob es tiefer Staat, Israelkritik, False Flag, bestimmte Stiftungen sind :

      in einem größeren Kontext haben die alle miteinander zu tun. Denn die bedingen einander.

      Und die Vorbedingung, damit ein tiefer Staat sich ausdehnen kann, ist erfüllt durch die Möglichkeit Wirtschafts- oder Politikfunktion personell so zu besetzen, wie es gerade günstig ist.

      Dadurch entstehen Interessenkonflikte.

      Dadurch kann es auch geschehen, dass ein Herr Buback in die Schusslinie gerät.

      Aber sollte ich Ihnen das alles wirklich erklären wollen, wenn Sie meinen, es hätte alles nichts , aber auch garnichts mit dem Fall Buback zu tun??

    • Hallo Kommentare 10:
      Ich wollte ihnen nicht zu nahe treten, aber sie haben natürlich recht, wenn sie sagen alles hat mit allem zu tun.
      Nur weiß ich mit diesen allerwelts Weißheiten auch nichts rechtes anzufangen.
      Mein Wissen ist eh schon sehr begrenzt. Sie können noch so viele Links mir zukommen lassen. Wie soll ich den Inhalt auf Gehalt prüfen. Das ist ja so wie so schon ein großes Problem. Ich erinnere an die Diskussionen zu Wikipedia.
      Meinen sie, dass ihr Wissensstand allumfassend ist.
      Bei allem Informationswillen, beschränke ich mich doch zunächst mal auf meinen Sachverstand und mein Bauchgefühl. Und das sagt mir, dass hier einiges im Argen liegt. Die Vermutung ist nahe liegend, da es im laufe der Zeit, etliche Fälle gegeben hat, in denen Vertuscht wird. Ob da ein staatliches Interesse vorliegt, mag sein. Jedenfalls will ich nicht in einem Staat leben, in dem das Gesetz nach belieben zur Seite geschoben werden kann.
      Da können die Zusammenhänge noch so kompliziert sein.
      Ich will kein „Bad Kleinen, keinen Bubak, keinen Barschel, keine NSU Morde mit dubiosem Hintergrund, keine Bundeswehreinsätze in Kundus, in denen an der Wahrheit vorbei gelogen wird.“
      Ich will in einem Land leben, in dem ich nicht von einem Polizisten in putativer Notwehr erschossen werden kann.
      In dem sich ein Chorgeist breit macht, der meinem Rechtsverständnis zu wider läuft.
      Da brauch ich keine Beschönigungen.

    • Socke 4612

      „Ich will kein „Bad Kleinen, keinen Bubak, keinen Barschel, keine NSU Morde mit dubiosem Hintergrund, keine Bundeswehreinsätze in Kundus, in denen an der Wahrheit vorbei gelogen wird.“
      Ich will in einem Land leben, in dem ich nicht von einem Polizisten in putativer Notwehr erschossen werden kann.
      In dem sich ein Chorgeist breit macht, der meinem Rechtsverständnis zu wider läuft.“

      Möglicherweise wird sich noch herausstellen, dass wir mit solchen Wünschen nur noch nach Nordkorea oder Kuba ziehen können.

  10. (4)
    @ Tony Hill:
    Gramsci .
    Den kannte ich nicht.

    https://www.sozialismus.info/2013/04/75-jahre-nach-seinem-tod-die-politischen-ideen-von-antonio-gramsci/

    Zitat aus der Quelle:

    Teil 2: Gramsci als politischer Theoretiker

    Nach seiner Festnahme wurde Gramsci zunächst auf die Insel Utica verbannt. Aber am 28 Mai 1927 begann in Rom der eigentliche Prozess. Schon am 4. Juni wurde er zu 20 Jahren, 4 Monaten und fünf Tagen verurteilt. Die Haftbedingungen verschlechterten Gramscis angeschlagene Gesundheit weiter. Besonders schlimm waren tagelange Fahrten in Ketten von einem Gefängnisort zum nächsten (einmal im tiefsten Winter in Sommerkleidung). Am 19.11.1933 kam Gramsci in die Krankenabteilung seines Gefängnisses, 1934 wurde der Gefängnisaufenthalt in Arrest umgewandelt, 1935 durfte er in eine Klinik. Am 21. April 1937 bekam der Schwerkranke seine „Freiheit“ wieder. 6 Tage später starb er.

    Gramsci schrieb in einem Brief kurz nach seiner Festnahme: „Ich bin nicht über einen ziemlich engen Kreis hinaus bekannt“. Er schilderte dann, wie sein Name „aufs Unwahrscheinlichste entstellt“ werde. Selbst Menschen, denen der „Abgeordnete Gramsci“ ein Begriff war, wollten nicht glauben, dass er dieser Abgeordnete sei. 75 Jahre nach seinem Tod ist der Name Gramsci unvergleichlich bekannter als zu seinen Lebzeiten – und das beruht vor allem auf den 29 Heften mit Notizen, die Gramsci im Gefängnis anlegte, seitdem er Anfang 1929 die Erlaubnis erhalten hatte, in seiner Zelle zu schreiben, und die nach seinem Tod und dem Sturz des Faschismus in Italien veröffentlicht wurden. In den 1990er Jahren erschien eine kritische Gesamtausgabe dieser Gefängnishefte auch in deutscher Übersetzung. Die ersten Hefte enthalten bunt gemischte Notizen zu verschiedenen Themen. Nach ein paar Jahren begann er, diese Notizen thematisch zusammenzustellen. Deshalb teilt die Forschung die Notizen in A-, B- und C-Texte auf. C-Texte sind Texte, die verschiedene frühere Texte (A-Texte) zusammenfassen. B-Texte sind Notizen, die nicht wieder verwendet wurden. Tatsächlich wurde Gramsci mit der Zusammenstellung seiner Notizen nicht mehr fertig, weil sich seine Gesundheit so verschlechtert hatte, dass ihm in den letzten Jahren das Schreiben fast unmöglich war.

    Gramsci betonte mehrfach, dass seine Notizen „vorläufig“, „mit fliegender Feder“, „als Gedächtnisstütze“ geschrieben seien. Bücher seien oft „aus dem Gedächtnis“ zitiert. Deshalb handle es sich nur „um erste Annäherungen“ und unter Umständen könne sich „das Gegenteil“ als wahr erweisen (v.a. Heft 4 §§ 16 und 49, Heft 8 „Vorbemerkung“, Heft 10 II 33, Heft 11 „Warnung“ und Heft 12 § 1)

    Nach dem Erscheinen der ersten Auszüge aus den Gefängnisheften war die „Tarnsprache“ ein großes Thema, die Gramsci wegen der Gefängniszensur verwenden musste. Zweifellos hat er, besonders in den späteren Heften, vor allem Eigennamen oft „chiffriert“. Aber der Zwang zu Tarnbegriffen erklärt noch nicht die Wahl der Tarnbegriffe. Wenn Gramsci für die Marxsche „materialistische Geschichtsauffassung“ (oder „historischer Materialismus“) den Tarnbegriff „Philosophie der Praxis“ verwendete, dann drückt das auch eine bestimmte Lesart des Marxismus aus, die im Folgenden in Bezug auf Gramscis Geschichts- und Staatsverständnis erklärt werden soll. Um das Verständnis der schwierigen Materie zu erleichtern und Missverständnissen vorzubeugen, die entstehen können, weil Gramsci zentrale Begriffe anders verwendet, als es üblich ist, werden wichtige Begriffe am Schluss noch einmal in einem Glossar zusammengefasst.

    Die zentrale Erfahrung, die Gramscis Denken antrieb, war, dass die Revolution 1917 im rückständigen Russland gesiegt hatte, während sie in ökonomisch fortgeschritteneren Ländern mit viel stärkerer Arbeiterklasse, wie Italien und erst recht Deutschland, nicht siegreich war. Was waren die subjektiven und objektiven Gründe dafür? Als subjektiver Grund beschäftigte ihn vor allem ein mechanistisches, fatalistisches Verständnis des Marxismus. „Philosophie der Praxis“ bedeutete für ihn, den Marxismus von diesen Verzerrungen zu befreien. Der objektive Grund war für ihn die größere Bedeutung der „Zivilgesellschaft“ und der „Hegemonie“ im Westen.
    Zwang und Konsens, Herrschen und Führen

    Gramsci schrieb, dass eine Klasse oder gesellschaftliche Gruppe auf zwei Weisen herrschen könne, nämlich durch Herrschen und Führen. Dabei verbanden sich bei Gramsci verschiedene Gedankenstränge. Auf der einen Seite gab es die Diskussionen in der russischen Arbeiterbewegung vor 1917 über das Verhältnis von Arbeiterklasse und Bauernschaft in der Revolution. Dabei kam die Idee auf, dass ein Bündnis zwischen Arbeiterklasse und Bauernschaft zentral für den Sieg der Revolution sei. In diesem Bündnis müsse die Arbeiterklasse die Führung, die Hegemonie haben. Die Bauernschaft war zwar die große Masse der Bevölkerung, war aber auf dem flachen Land verstreut, während die Arbeiterklasse in den Städten, den wirtschaftlichen und kulturellen Zentren, konzentriert war. Auf der anderen Seite gab es Gedankenstränge die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichten. Der große italienische Staatstheoretiker Nicolo Machiavelli, mit dem sich Gramsci ausführlich beschäftigte, verwendete das Bild eines Zentauren – halb Tier, halb Mensch –, der auf die tierische Kampfesweise (also die Herrschaft durch Zwang) zurückgreift, wenn die menschliche (die Führung mit Zustimmung, mit Konsens) nicht ausreicht. (Heft 8 § 86, Heft 13 § 14) Sein Zeitgenosse Giucciardini schrieb, für das Leben eines Staates seien Waffen und Religion erforderlich. (Heft 6 § 87) Gramscis intensive Beschäftigung mit der Problematik der Hegemonie war ein wichtiger Denkanstoß. Aber die Vermengung von Überlegungen, wie eine Ausbeuterklasse den Konsens der Ausgebeuteten erlangen kann, mit Überlegungen, wie der Konsens von verbündeten Klassen (in Bezug auf die Interessenunterschiede, aber keine Interessengegensätze bestehen) hergestellt werden kann, ist problematisch. Die Folge sind dann sehr abstrakte Überlegungen, z.B. inwieweit eine hegemoniale Gruppe materielle Opfer an die Gruppierungen bringen kann, über die Hegemonie ausgeübt werden kann. (Heft 4 § 38) Solche abstrakten Überlegungen machen Gramsci in akademischen Kreisen beliebt, während sie für ihn durch die Gefängniszensur erzwungen waren. Außerdem ist unklar, wie die Phänomene Korruption und Betrug in den Dualismus von Zwang und Konsens eingebaut werden können. Einmal werden sie als eine Art Mittelding behandelt (Heft 1 § 48 S. 120, vgl. Heft 13 § 37), einmal wird die Bestechung durch hohe Löhne im „Fordismus“ als Methode aufgefasst, Konsens zu erreichen. (Heft 4 § 52, Heft 22 § 13).“

    – unabhängig davon, was Gramsci theoretisch erarbeitet hatte, ist immer noch die Möglichkeit vorhanden, das Politiker in Wirtschaft und Politik wechseln können – wie auch, dass Wirtschaftsführer in die Politik wechseln.

    Beides vermengt das Interesse.

    Ich bin nach wie vor dafür, dass diese Möglichkeiten des Wechsels aufgehoben gehören.

    Nur so ist es möglich, dass Jemand sich auf die Wirtschaft konzentriert und ein Anderer auf das Gestalten von Politik.

    Alles andere: Wirtschaft & Politik gemischt ist wie alles, was unter dem Spruch „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen“ zusammengefasst werden kann.

    Ist absolut logisch, dass es in Deutschland und in Amerika diese Zustände gibt – wer weiß, wo noch alles.

    Die Revolvingdoor-Politik des ständigen, oft wohl auch taktischen Wechsels geht immer zulasten der Bürger.

    Das ist logisch, weil wirtschaftliche Interessen Profitstreben höher ansetzen als soziale Wertvorstellungen.

    „Wettbewerb“ – das Wort kennt die Wirtschaft. Wie passt „Wettbewerb“ zum Bürger, der als Person gewürdigt werden möchte?

    Es geht im Freihandel noch mehr um „Wettbewerb“ .

    Je mehr Länder sich auf diesen „Wettbewerb“ der Wirtschaft einlassen und Revolvingdoor-Politik betreiben, umso mehr Menschen leiden unter diesen Zuständen.

    -> ich schätze, es werden nur die Bürger in Demonstrationen und Kooperationen mit alternativen Presseportalen eine Öffentlichkeit herstellen, die den Finger in die Wunde legt, welche ja immer wieder der Politik den Deepstate ermöglicht.

    Freiwillig wird keine Mehrheit in der Politik auf den Umstand hinweisen, dass sie evtl. Interessenkonflikte bekommen könnten, wenn die Option des Wechsels in die Wirtschaft grundsätzlich möglich ist…

  11. (1)

    Die Wichtigkeit dieses Gespräches liegt an der Offenlegung bereits vorhandener Fakten.

    Ob dieses Gespräch noch viele Menschen aufklären kann, wird sich zeigen.

    Was hier einige geschrieben haben ( z.B. palina): „unsere Regierenden sind kriminell“ würde ich eingeschränkt sehen.

    Es gibt welche, die kriminell sind oder waren. Aber nicht alle würde ich über einen Kamm scheren.

    Der tiefe Staat ist in Deutschland vermutlich ähnlich wie in den USA aufgebaut.

    Geheimdienste, die privatisiert zuarbeiten ( z.B. Booz Allen Hamilton für die NSA tätig u.v.m.)

    In Deutschland gibt es ein Wirrwarr aus: Amadeo-Antonio-Stiftung, Correctiv, Ruhrbaronen, psiram, cia, zdf

    Der Gründungskurator der Antonio Amadeo-Stiftung ist z.B. Cem Özdemir: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/unterstuetzer/

    Der ist auch in der Atlantikbrücke aktiv.

    Die Atlantikbrücke steht wiederum der CIA sehr nahe:

    http://friedensblick.de/11185/cem-oezdemir-medien-gleichschaltung-zdf-ukraine/

    Die Amadeo-Antonio-Stiftung hat dann gleich unter dem Begriff „Verschwörung“ auch Ihre Kernpunkte aufgezeigt, die sie bearbeitet:

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/verschwoerung/

    Darunter zählt:

    Atlantik-Brücke
    Signalbegriffe: Atlantik-Brücke, „Neue Weltordnung“

    „Bilderberger“ und Trilaterale Kommission
    Signalbegriffe: „Bilderberger“, „Jüdische Weltverschwörung“, „Neue Weltordnung“, Weltregierung

    „Genmanipulation“ und TTIP
    Signalbegriffe: „Chimäre“, „Genmanipulation“, Gentechnik, „GMO“, Monsanto, TTIP

    HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) und andere „Strahlenwaffen“
    Signalbegriffe: Barcodes, ELF-Strahlung, HAARP, Gedankenkontrolle, Gedankenmanipulation, Gehirnwäsche, „Mind Control“, MK-Ultra, Strahlenwaffen, Strahlung

    „Impf-Lüge“ und die „AIDS-Lüge“ –
    Signalbegriffe: „AIDS-Lüge”, „AIDS-Verschwörung”, Club of Rome, „Impf-Lüge“

    „NSU-Phantom“
    Signalbegriffe: COMPACT Magazin, Jürgen Elsässer, „NSU-Phantom“

    u.v.M.

    Ich find es bemerkenswert, wenn diese Themen mal gegengeprüft werden:

    wer hat wo welchen Einfluss?

    Beispiel:

    Atlantik-Brücke
    Signalbegriffe: Atlantik-Brücke, „Neue Weltordnung“

    – dort ist Cem Özdemir aktiv – braucht es eine große Erklärung, warum dies unter das Arbeitsfeld der Amadeo-Antonio-Stiftung fällt?

    „Bilderberger“ und Trilaterale Kommission
    Signalbegriffe: „Bilderberger“, „Jüdische Weltverschwörung“, „Neue Weltordnung“, Weltregierung

    – dazu verweise ich auf das kürzlich geführte KenFM-Interview: https://kenfm.de/robert-fleischer/

    „Genmanipulation“ und TTIP
    Signalbegriffe: „Chimäre“, „Genmanipulation“, Gentechnik, „GMO“, Monsanto, TTIP

    – dazu :

    https://netzfrauen.org/2016/02/12/ttip-die-vielen-weitreichenden-verflechtungen-der-politik-und-wirtschaft/

    Dort wird z.B. auch erklärt, dass Cem Özdemir vom German Marshall Fund direkt gefördert wird.

    HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) und andere „Strahlenwaffen“
    Signalbegriffe: Barcodes, ELF-Strahlung, HAARP, Gedankenkontrolle, Gedankenmanipulation, Gehirnwäsche, „Mind Control“, MK-Ultra, Strahlenwaffen, Strahlung

    – hierzu auch gute Beiträge von Gary Vey, veröffentlicht von Robert Fleischer:

    Haarp und die NSA – Geheime Wetterexperimente in Alaska
    https://www.youtube.com/watch?v=ZQyF0KpKKVc

    HAARP und die NSA – Geheime Wetterexperimente in Alaska?
    https://www.youtube.com/watch?v=39hqrLPsSt8

    „Impf-Lüge“ und die „AIDS-Lüge“ –
    Signalbegriffe: „AIDS-Lüge”, „AIDS-Verschwörung”, Club of Rome, „Impf-Lüge“

    Dazu: http://www.vaxxed-derfilm.de/

    Vergleicht man zu dem wichtigen und informativen Film über das Impfen die Reaktionen aus deutschsprachigen Medien, wird klar woher der Wind weht:

    Zitat: “ Vor der Aufführung des US-Films „Vaxxed“ attackierten Impf-Befürworter im Netz den Kinobetreiber. Die Polizei schickte einen Streifenwagen.“
    https://www.waz.de/staedte/essen/impfkritik-film-aufregung-folgt-ruhige-diskussion-in-essen-id210179425.html

    http://akduell.de/2017/04/vaxxed-stimmungsmache-in-horrorfilmmanier/

    …und die Gwup ( aus dem Film „Zensur“ womöglich bekannt) meldet sich auch beim Thema Impfen zu Wort:
    http://blog.gwup.net/2017/04/04/vaxxed-im-kino-fakefield-und-sein-angeblicher-whistleblower/

    Psiram, die im Film „Zensur“ ( von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer) ja schon als Pharmafreundlich benannt wurden sind ( vgl. Autor „kuebi“ und sein Wirken bei Wikipedia und weitere Ausführungen von Markus Fiedler dazu im Film „Zensur“)

    meldet sich auch entsprechend seiner Einstellung zu vaxxed offenkundig:

    https://blog.psiram.com/2016/03/vaxxed-andrew-wakefield-das-tribeca-filmfestival-und-robert-deniro/

    „NSU-Phantom“
    Signalbegriffe: COMPACT Magazin, Jürgen Elsässer, „NSU-Phantom“

    Auch beim Thema NSU ist es schnell möglich, Lücken zu finden:

    http://www.rp-online.de/panorama/nsu-prozess/nsu-die-8-groessten-skandale-um-beate-zschaepe-uwe-mundlos-und-uwe-boehnhardt-aid-1.5533613

    All diese Themen werden bearbeitet von der Amadeo-Antonio-Stiftung.

    Das dies alles vom Kriminalistenbund gewürdigt werden sollte, steht ausser Frage:

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/2016/diese-auszeichnung-ist-verdient/

    Dazu abschließend ein Zitat:

    Hans-Ulrich Jörges vom stern hielt die Laudatio:

    »Das Land ist tief gespalten, gerade in den Fragen um Flüchtlinge, Migranten, Minderheiten. Und deren teils gewaltsame Gegner, ja Feinde. Die Lebenswelten in Deutschland treiben immer weiter auseinander. Bei diesem Preis aber werden dieses Jahr zwei Lebenswelten zusammen gebracht, die üblicherweise – und verkehrterweise! – nicht als verbundene oder gar verbündete betrachtet werden. Das sind sie aber, bei intelligenter, wohl verstandener Interpretation: Jene, die für die öffentliche Sicherheit verantwortlich sind, für Recht und Gesetz – beschäftigt mit Tätern und Taten; und jene, die sich um Opfer kümmern und bemüht sind, Taten vorzubeugen. In dieser Zeit der Fremdenfeindlichkeit, des Rassismus, des Hasses hätte der BdK keine
    bessere Preisträgerin finden können. Denn es gibt keine zweite Organisation mit solcher Breitenwirkung und solchem Erfolg auf diesem Gebiet.

    Interessant, dass ein Zeitungsredakteur eine Laudatio für eine Stiftung hält, welche „unabhängig“ von Regierung und Presse arbeiten sollte.

    Anscheinend ist der Stern mit der Amadeo-Antonio-Stiftung auch vernetzt.

    Dieser sogenannte tiefe Staat, ist an vielen Stellen vernetzt.

    Wenn die Presse unisono sich zu Themen äußert, welche in das Arbeitsgebiet von der Amadeo-Antonio-Stiftung gehören, wikipedia und psiram ins gleiche Horn blasen, die Politik sich auch gleich entsprechend ihrer vielen Lobbyorganisation homogen verhält, dann wird es kristallklar, wo der tiefe Staat überall aktiv ist.

    Der Film „Zensur“ ist wichtig gewesen. Aber er ist nur ein Teil des Ganzen.

    Leichter lassen die Verstrickungen sich erkennen, wenn politische Themen zu jedem Blog, Forum oder Pressportal gescannt werden – dann lässt sich die Gleichmacherei erkennen und es verdächtig erscheinen, dass es eine einseitige Meinungsbildungsabsicht gibt.

    • ps.:

      die Quelle zur Verbindung Atlantikbrücke und CIA – fehlte : https://www.heise.de/tp/features/Gruene-und-Linke-auf-der-Atlantik-Bruecke-3364927.html

      Und die Argumente das dem ZDF ganz genau eine Nähe zur Amadeo-Antonio-Stiftung nachgewiesen werden kann, ist nicht haltbar – es bezog sich auf den Zusammenhang des Links zwischen Friedensblick und den Ausführungen zur Ukraineberichterstattung:

      http://friedensblick.de/11185/cem-oezdemir-medien-gleichschaltung-zdf-ukraine/

    • – p.s² :

      Das Hauptthema des tiefen Staates ist die Begünstigung der Entstehung desselben.
      auch wenn es Einschränkungen gibt:

      https://www.bundestag.de/parlament/lobbyliste

      https://www.bundestag.de/blob/189456/00aab1db13ea7fda086a19ad3641d4fa/lobbylisteamtlich-data.pdf

      Das ist der eigentliche Kern des Problems.

      Ein Politiker, der vorher noch gegen etwas war, läuft nach Beendigung seiner politischen Tätigkeit in die Wirtschaft und spricht dort für etwas.

      Jemand, der sich als Politiker für die Wirtschaft empfehlen möchte, tut gut daran, in seiner Amtszeit schon günstige Aussagen und Gesetze für die Wirtschaft zu empfehlen.

      Der tiefe Staat erzeugt sich genau an dieser Gesetzesregelung.

      Ein Politiker, der im Idealfall für das Volk gehandelt hat, wird beim Wechsel in die Wirtschaft für die Wirtschaft handeln.

      Aber wie wahrscheinlich ist dies wirklich, dass es aktive Politiker gibt, die ökonomisch für die Bevölkerung handeln?

      Der Gesetzgeber sollte, sofern er die Eidesformel „Schaden vom deutschen Volk abwenden“ ernst nimmt, sehr sorgsam darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, einem Politiker die Möglichkeit offen zu halten, für die Wirtschaft zu arbeiten.

      Das ist ja so, als ob die Karriere eines Politikers erst in der Politik bestünde und die zweite politische Amtszeit in der Wirtschaft stattfindet.

      Kein Wunder, dass es die Völker auf der Welt schlechter trifft, welche solche Regelungen befürworten.

      Wer ist als Politiker wirklich noch mit Idealen gesegnet, die für die Menschen seines Landes eine Verantwortung beinhalten?

      Die politischen Befürworter von freien Handelsgesetzen sicher nicht.

      Da alleine schon der Begriff „Frei“ als Handelsgesetz über die Landesgrenze hinaus geht und somit keine Bevölkerung der betroffenen Länder berücksichtigt wird.

      Auch wenn es Änderungen gibt, was dieses Gesetz des „Wechsels in die Wirtschaft“ angeht, so ist es immer noch ein latenter Anreiz und aktiven Politikern sich mehr der Wirtschaft ( auch langfristig gedacht, auf persönlichen Vorteil bedacht) verpflichtet zu fühlen, als den Bürgern des eigenen Landes.

      https://lobbypedia.de/wiki/Seitenwechsler_in_Deutschland_im_%C3%9Cberblick

      Dieses Problem sollte gelöst werden.

      Wenn Jemand wirklich aus Überzeugung und nicht aus Karrieregeilheit als Politiker antritt, so sollte dem Politiker geholfen werden, unparteiisch zu bleiben.

      Dies wird aber durch die Möglichkeit des Politik-Wirtschaftswechsel nicht nur unterbunden, sondern sogar gefördert und offeriert.

      Politik und Wirtschaft können sich gerne beraten und absprechen. Aber ohne die Möglichkeit hin- und her zu wechseln.

      Sonst kommt es ja dazu, dass Jemand aus der Wirtschaft speziell politisch etwas als Lobbyorganisation vorbereitet hat und dann in die Politik wechselt, um es für seine Firma durchzusetzen.

      Das ist gängige Praxis.

      Und zugleich der Pferdefuß und die offene Tür zum deep-State mit sämtlichen Verknüpfungen und Verschachtelungen.

      Darüber sollte nachgedacht, berichtet und letztlich nachjustiert werden.

      Denn die Wirtschaft kennt meist nur „Kunden“ aber keine „Bürger“.

  12. Hochinteressant. Habe letztes Jahr das Buch von Gerhard Wisnewski u.a. gelesen „Das RAF-Phantom“. Das passt zu dem was man durch das Gespräch erfährt. Und was man über den NSU erfahren kann. Und München 1980.

    „Gesprächstechnisch“ hat mich immer wieder mal Herrn Jebsens Ungeduld gestört, er sollte einfach nicht so viel unterbrechen und mehr zuhören. Die beste Phase war deshalb der Schluss, wo er tatsächlich mal vollkommen still war, seinen Mund hielt und so den Mann die schwieriger erreichbaren Gedanken formulieren ließ, die sich in tieferen Schichten befinden. Im schnellen Wortwechsel kommen die niemals zum Vorschein.

  13. Zunächst, Danke, auch an Buback, für das Interview.

    Wenn ich alles schreiben würde, was mir beim hören des Interviews durch den Kopf ging, so wäre das länger als das Interview, aber ein paar Punkte muss ich denn doch loswerden. Ich bin MIchael Bubacks Jahrgang und habe das alles damals von „der anderen“ Seite miterlebt. Ich lebte zu der Zeit in München und das war eine Stadt, in der ein Bommi Baumann an ein paar hundert Türen der Stadt klopfen konnte, und nirgends wäre er abgewiesen worden.
    Als meine Generation gegen Ende der 60er Jahre um die 20 war, wurde in Deutschland ein echter Nazi Bundeskanzler. Parlamente, die Bürokratie und natürlich die Justiz, waren weitgehend mit ehemaligen Nazis besetzt.
    Als Buback sen. Bundesanwalt wurde, war er vom ersten Tag an berüchtigt für seine Lügen und seine Hetze und verhasst bei allen Linken. Und zu jener Zeit war die grosse Mehrheit unserer Jahrgänge links. Einige Jahre vorher hatte ein Depp, der von Medien wie BILD dazu aufgehetzt wurde, einen Rudi Dutschke ermordet. Es erzähle mir also keiner Bubacks Äusserungen wären harmlos gewesen! Wenn er nicht selber Opfer des Staates geworden wäre, wäre er einer seiner Henker geblieben!
    Man kann einen Sohn verstehen wenn er das anders sieht, ich hab das nicht nötig.

    Ich bin durch das Interview in meiner Auffassung des Ablaufs bestätigt worden. Die Dame war vom Geheimdiesnst aufgespürt worden, wurde erpresst und umgedeht. Sie konnte wählen zwischen bedingungsloser Mitarbeit und einem später ja auch erfolgten Strafnachlass, oder lebenslangem Knast, wenn nicht sogar dem Tod.
    Zur Verschärfung der politischen Lage und Einstellung gegen Links, sollte sie Pläne zu Attentaten unterstützen, wenn nötig auch daran teilnehmen. Es war nicht nötig Buback da extra als Mordopfer zu empfehlen, es war Zufall, dass die RAF Leute ihn wählten. Wer das für ungewöhnlich halten will, dem mus man sagen, dass zu jener Zeit auch in Italien der tiefe Staat Bomben mit vielen Toten hochgehen liéss oder Aldo Moro opferte. AUch hier wurde vieles der Brigate Rosso in die Schuhe geschoben. Was die USA anging, so waren wir ja noch durch die allabendliche Tagesschau Augenzeugen der ungeheuerlichen Verbrechen in Vietnam geworden, die uns als Heldentaten und als ein Opfer für unsere Freiheit verkauft wurden.

    Ohne MIchael Buback wären wir nie auf die Details gestossen, und es gäbe ja noch jede Menge ähnlicher Geschichten, bei denen wir leider keinen integeren Sohn eines Toten haben. Man denke an Bad Kleinem wo eindeutig vom Staat gemordet wurde, was die Bürger übrigens ganz, ganz toll fanden! Auch bei Herrhausen wäre es schön wenn man fündig würde. Schliesslich hatte er es sich, als Chef der Deutschen Bank(!) in den Kopf gesetzt., dass Teil der Lösung der Weltprobleme in einem Erlass der Schulden der ärmsten Länder liegt, der Narr… Auf die NSU wurde ja im Interview bereits eingegangen, was man leider vergass, war der Herr Amri, der ja auch vom Geheimdienst „zur Arbeit“ gefahren worden ist!

    Wenn ich ihn auch als älteren Herrn, der langsam seine Ruhe haben will verstehen kann, so muss ich doch seine Einstellung gegenüber der Wahrheit verachten. Man muss Staaten für ihre Untaten bloss stellen und so viele Bürger wie möglich mit der Realität bekannt machen. Da ist der Sohn ganz der Vater, ganz Kanzler Schmidt. Solche Typen meinen die Staatsraison habe vor Recht und Anstand zu gehen, und daher habe man das Recht die Bürger dumm zu halten. Natürlich nur zu derem eigenen Besten, man will sie ja nur schützen! Heute tut ein Herr Maas das um uns mit seiner Zensur vor dem für uns schädlichen Wissen um die Hintergründe des Bubacks Mordes zu beschützen. Und die linken und rechten Spiessbürger jubeln dazu!

    Und so wird es immer wieder Leute geben die solche Leute ermorden.
    Ich selber halte mittlerweile solche Attentate für sinnlos, da sie nichts ändern. Dass Michael Buback selber lieber all dies totschweigen würde, hat mich am Ende denn doch enttäuscht.

    • Hallo TD Volland:
      Sehr gut zusammengefasst, was unser Generation, und zu der Altersklasse rechne ich mich auch, damals empfand.
      Allerdings bei der zweiten Generation RAF mit Sonnerberg, ging ich gefühlsmäßig auf Distanz. Das war plötzlich ein primitives Morden, welches auch nicht mehr vermittelt werden konnte. Da war kein Klassenkampfgefühl mehr vorhanden.
      Der Bader Meinhof Komplex, in Buchform brachte das damals gut zum ausdruck. Was ja leider in der Kinoversion total verkehrte wurde. Aust gehört halt auch zu den angepassten.
      Bei Maus, eine Kariere, Wurde dann aber schon mal aufgezeigt, wie die Dienste in Deutschland den Links-Terrorismus instrumentalisierten.
      Natürlich waren Bubak, wie auch Schleier, damals Projektionsflächen des Hasses gegen Altnazis und Spießigkeit.
      Und Natürlich erlebte ich das Triumpfgeheul meiner Schwiegereltern und einer ganzen Generation, als damals die Stammheiminsassen, nach der Landshutentführung tot in ihren Zellen lagen.

      Erschreckend an dem Interviewe sind die Fakten, welche auf den Tisch gelegt werden, und aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen, ignoriert werden.
      Es sei denn, Es treffen Schlussfolgerungen zu, die hier ja in allen Kommentaren zu lesen sind.
      Ich Neige mittlerweile zu diesen Schlussfolgerungen.
      In sofern bin ich auf der Seite von Herrn Buback.
      Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem staatliche Killerkomandos durch die Gegend fahren.

    • TDV Volland

      „Wenn ich ihn auch als älteren Herrn, der langsam seine Ruhe haben will verstehen kann, so muss ich doch seine Einstellung gegenüber der Wahrheit verachten.“
      „Dass Michael Buback selber lieber all dies totschweigen würde, hat mich am Ende denn doch enttäuscht.“

      Sind Sie eigentlich Deutscher Herr Volland?

      Wenn nicht, dann könnte ich mir das stets geringe Feingefühl und den fehlenden Respekt gegenüber so manchem Interviewpartner hier ja noch erklären, weil es als Ausländer sicher schwerer ist sich entsprechend auszudrücken.

      Hier sitzt ein Mann, dessen Staats-und Rechtsverständnis schwere Risse bekommen hat. Genau wie bei vielen anderen Interviewpartnern und Kommentatoren auch. Man merkt ihm geradezu an, wie schwer er damit zu kämpfen hat. Dazu hat er bei der ganzen Geschichte seinen Vater verloren.
      Er hat nun den Mut hier bei Kenfm, einem „Verschwörungs-Sender“, Stellung zu beziehen, wofür ihm in der konservativen Bürgerschaft, in die er ja hineingeboren wurde, sicher nicht allzu viel Wohlwollen entgegengebracht werden dürfte. Und da kommen Sie nun, der anonyme Kommentator, der, wie die meisten an dieser Stelle, meiner Wenigkeit eingeschlossen, selbst noch nichts riskiert hat und schwadronieren mal eben raus: das hat mich enttäuscht und reden von Verachtung.

      Das finde ich peinlich.

    • ausserkontrolle…. wir mögen im selben Land geboren sein, aber wir leben auf verschiedenen Planeten. Zustimmung oder Ablehnung von ihresgleichen hat seit Jahrzehnten in meinem Leben die Bedeutung des Sackes Reis der in China umfällt. Und wie sie sehen nehme ich mir die Freiheit dies unmissverständlich auszudrücken. Ich mag in DE geboren sein, habe sogar dort studiert, wäre aber zutiefst beleidigt, wenn man mich als Deutschen bezeichnet. Nach 30 Jahren in aussereuropäischen Ländern, wenn nicht gar Weltbürger, so bin ich doch kulturell europäisch konditioniert.
      Mildernder Umstand für MIchael Buback ist auschliesslich der Tod seines Vaters. Ein Mann, der für normale Menschen ein inakzeptabler Jurist war, aber nun mal eben auch sein Vater war, ich verstehe das. Wie ähnlich Michael diesem Vater ist, ist ja das Unangenehme an dem Interview. Er zeigt es dadurch, dass er die Aufrechterhaltung eines durch und durch verlogenen Systems, den Konsequenzen die eine Aufdeckunhg all der Verbrechen des deutschen Staates und der deutschen Justiz, vorzieht.
      Unsere Dankbarkeit verdient er, weil seine Weigerung Ruhe zu geben, uns Bestätigungen für DInge gibt, die wir längst wissen.

      PS Vielleicht versuchen sie es mal mit einem anderen Nick? Sie sind ein angepasster Spiesser und somit alles andere als ausserkontrolle

    • TD Volland, warum bleiben Sie nicht einfach auf Ihrem Planeten, ernten Kartoffeln, hacken Holz, beobachten die Ameisen und erzählen denen in sechs Sprachen was es bedeutet, ein Mann von Welt zu sein?

    • TDV Volland

      „Nach 30 Jahren in aussereuropäischen Ländern, wenn nicht gar Weltbürger, so bin ich doch kulturell europäisch konditioniert.“

      Entschuldigung, aber wenn Sie der Prototyp des neuen europäisch geprägten Weltbürgers wären, nach allem, was wir hier von Ihnen an Beleidigungen, taktloser und anmaßender Kritik Leuten gegenüber, die Sie weder angegriffen noch beleidigt haben, lesen durften, dann wäre ein Zusammenwachsen der Völker eher zum fürchten.

      Ich weiß nicht wer oder was Sie auf ihren Weltreisen geprägt hat, aber Gott sei Dank ist Ihre Persönlichkeit als Ergebnis dieser Prägung nicht repräsentativ und für mich sicher kein Vorbild weltmännischer Weisheit.

      Die letzte Aussage ihres global geformten Verstandes spricht für sich,

      „PS Vielleicht versuchen sie es mal mit einem anderen Nick? Sie sind ein angepasster Spiesser und somit alles andere als ausserkontrolle“

      und bestätigt meine Einschätzung:
      peinlich!

  14. Herr Buback tut mir leid,es muss ihm wirklich schwer fallen hin nehmen zu können, dass Deutschland kein Rechtsstaat ist,denn er hängt mit allen Fasern seines Herzens an unserem Rechtsstaat, von dem er meint, dass dieser verpflichtet ist Verbrechen aufzuklären.
    Nur, und damit zeigt sich seine Angst vor noch größerer Enttäuschung, er kann nicht damit rechnen, wenn gerade dieser Rechtsstaat seine Finger bei Verbrechen mit im Spiel hat.

    • Aber es gibt anscheinend auch noch eine ganze menge Politiker die das auch so sehen. Ich sehe diese gefordert hier Aufklärung zu schaffen. Wenn die CDU und SPD und Grünen nur noch als Marionetten der US amerikanischen Geheimdienste agieren hat das mit der uns verkauften Demokratie nichts mehr zu tun. Daher sind Merkel und Co sofort festzunehmen und die USA Geheimdienste müssen des Landes verwiesen werden und Ramstein dürfen sie gleich mitnehmen.

    • Wir müssen aber auch die Realität im Auge behalten, die das sagt, Merkel &Co werden nicht fest genommen, sondern gewählt werden!

    • Ja, aber nur weil die Menschen sich in mehrere Parteien aufteilen lassen und eine korrupte Politiker Klasse entstanden ist. Die Sache ist die, von den Interessen her stünde es 9999 : 1 . Dieses 1ne 10tausendstel hat aber soviel Geld das es locker auf 99 : 1 die Menschen für sich begeistern kann. Nun 99:1 ist für sie immer noch blöd, 1% da kommt man in einer echten Demokratie nicht weit es müssen 50 % her. Darum Parteien, die Menschen werden geteilt sagen wir 50 : 50 so nun muss nur noch der Kopf einer 50 oder besser aller 50 Parteien beinflsst werden und dann noch ein bisschen manipuliert wie gesagt, das 1% hat fast das gesamte Geld, daher kein Problem dann von 50:50 auf 49:51 für sie zu stellen. So funktioniert das nur das das 1% schon die CDU, SPD und Grüne haben. Und die Basis der Menschen glaubt sie können wählen, die Politiker Karste ist nur am Abkassieren interessiert, korrupt bis zum geht nicht mehr und sie bleiben unter sich. Die UNIS sind auch schon alle infiltriert und die Normalos werden nur zu unkritischen Robotern und Arschlöchern ausgebildet die halt ein Fach gut können aber auf keinen Fall einen Überblick haben, dafür werden sie in den einem Fach so gefordert das sie eh für nichts anderes Zeit haben. Meiner Meinung nach wäre jeder Uni Prof auch verpflichtet eine gesamt politische Diskussion zu führen die ihr Handeln und Tun und Auswirkungen als Ganzes erfasst, zB müsste jeder Informatik Student auch die Kriege der USA und weitere diskutieren und welche Rolle Computer und Software darin spielen.
      Deto für Biologiestudenten oder Wirtschaft usw.

    • Wie wissen zu wenig, ahnen nicht welch perfide Spiele die Regierung mit uns treibt..
      Wenn Dozenten auf HartzIV angewiesen sind…(ist zu gogglen)
      Sklave Dozent – Akademiker im Elend

      23.03.2017

      Hungerlöhne an der Universität, freie Lehraufträge, die vor allem frei von Bezahlung sind und Privatdozenten, die umsonst lehren. Das Elend ist Alltag an deutschen Universitäten. Was Außenstehende meist nicht wissen: Wer einmal Professor werden will kann circa ab 40 Jahren damit rechnen. Vorher muss er sich qualifizieren, also seinen Doktor machen, als Privatdozent habilitieren und jedes Semester Lehrveranstaltungen nachweisen.

      Trügerisch nur, sie outen sich nicht untereinander und erlauben es dem Saat dadurch seine Drangsalierung immer schärfer durch zu setzen.
      Was erwarten wir da vom normalen AN, was für eine Generation wurde da heran gezogen, was für ein Elternhaus?
      Es sind nicht die Politiker allein schuldig, sondern auch der größte Teil des Volkes, denn wenn man Unrecht, Gefahren belohnt,kann man nicht das Gegenteil erhalten!
      Die Gewohnheit Entscheidungen von Politiker anzunehmen, statt für sich selbst zu entscheiden,eigenverantwortlich zu leben, hat einen gehörigen Teil dazu beigetragen, das wir im erbärmlichen „Heute“ gelandet sind!

  15. Wie soll es RECHTSTAAT geben, wenn bei der AUSWAHL der höheren und höchsten Richterstellen NICHT die besten und fähigsten Richter für Bundesgerichte bestimmt werden, sondern politisch besetzte RICHTER-WAHL-AUSSCHÜSSE darüber entscheiden, wer höchstrichterliche Urteile im Lande sprechen darf, an die sich maßgeblich die unteren Gerichte halten müssen ?

    Welche Richter in hohen Ämtern , die zugeben müssen, dass ihre Beförderungen in diese hohen Bundesämter ein Witz sind in Bezug auf die Qualität ihrer beiden Staatsexamen, würden an der Aufklärung von solchen brandheißen Fällen auch nur im Geringsten Interesse haben ?
    Sie bleiben Vasallen des tiefen Staates.

  16. der tiefe staat hat gewonnen
    genauso wie die RAF es vorher-geahnt hat und wogegen sie gekaempft hat
    die auch missbraucht wurde
    vom tiefen staat

    und paris brussel berlin und stockholm lassen den tiefen staat weiter jubilieren
    alle schauen weg
    beschaemt

  17. Ich fand das Interview auch hervorragend, vielen Dank!

    Mit solchen absolut seriösen Gesprächspartnern und belegten Fakten kann es gelingen, ein breiteres Publikum dafür zu interessieren, hoffe ich. Die Glaubwürdigkeit von Herrn Buback zu erschüttern, was ja an Niedertracht nicht zu überbieten ist, wird nicht gelingen.

    • Hallo Benjamin:
      Ich setze hier noch mal meine Einschätzung hin, die ich weiter unten schon mal abgegeben habe.
      Ich kann nicht beurteilen, ob dieses Interview wirklich so wichtig ist.
      Scheinen doch die Fakten schon lange auf dem Tisch zu liegen.
      Es mag ein aufklärendes Interview sein, für denjenigen der sich dafür interessiert.
      Nur leider finde ich unter meinen Mitmenschen einen überwiegenden Teil, der hier bei KFN nicht rein schaut.
      Ich glaube, dass größere Problem ist das Zusammenspiel der meinungsbeherrschenden Kreise, die uns bewusst unterinformieren.
      Wie will man auch den Umstand erklären, das staatliche Killerschwadrone in Deutschland unterwegs sind.
      Die gibt es doch nur in obskuren Diktaturen. zB. Russland.

      Aufklärung auf breiter Front täte Not. Doch wie soll das passieren.
      Solange vermeintlich seriöse Linke Kreise und Personen sich von diesen Erkenntnissen distanzieren,
      führt man einen Kampf gegen die Glaubwürdigkeit.
      Ich brauche keinen Günter Walraff, die sich bei RTL verkauft, keinen Wolfgang Niedeggen, der sich bei Pro 7 verkauft, und keine Konstantin Wecker, der sich gegen KFN positionieren.
      Aber leider sind es genau die, welche einer Aufklärung entgegen wirken.
      Man kann das ja, in seriöseren Alternativmedien wie den NDS nachlesen. ( sind allerdings nur dann seriös, wen der Öffentliche Meinung mal wieder ein Demokratiebeweis geliefert werden soll)
      Wie vermeintlich objektive Quellen zur Manipulation von Meinungen benutzt werden, wird von Albrecht Müller ja aufgezeigt.
      Nutzt es was.

    • Hallo Socke4612,

      naja, ich habe natürlich auch Zweifel, ob die Aufklärung durch KenFM oder z.B. die NDS etwas bringt. Aber das ist doch wirklich „alternativlos“, oder? Auch wenn die Hoffnung schwindet, was anderes bleibt uns übrig? Schreibt Albrecht Müller übrigens sinngemäß auch oft so.
      Zu Konstantin Wecker: Hat er sich eindeutig gegen KenFM positioniert? Sehe ich nicht so, nach den mir bekannten Infos. Er hat eine Einladung von Ken ausgeschlagen, weil ihm dessen angebliche Nähe zu Jürgen Elsässer suspekt war. Vielleicht kann das ja irgendwann nachgeholt werden. Zu Prinz Chaos II. haben ja beide eine gute Beziehung, so weit mir bekannt.

    • Ich hatte nie gedacht, dass Constantin Wecker derartig unwissend reagiert!
      Eine Nähe zu Jürgen Elsässer ist lange her, weil, wenn man das einmal verfolgt hat, sich Elsässer unverblümt einen persönlichen Erfolg nach geht, der sich politisch derartig geändert hat, sodass man seine eigenen Widersprüche schnell fest stellen kann.Und damit habe ich ihn, Elsässer ,sehr wohlwollend dar gestellt.Das Kenfm ihn nicht einlud , hat Wecker natürlich nicht mit bekommen.Doch kümmert er sich um Politik, oder ausschließlich nur um politische Texte, denn auch ein Wecker will nur gut leben…

    • naja, ich habe natürlich auch Zweifel, ob die Aufklärung durch KenFM oder z.B. die NDS etwas bringt. Aber das ist doch wirklich „alternativlos“, oder?

      Ist es!
      Nur darf man die Likes bei Jou Tube, facebook nicht außer Acht lassen, dort werden viel mehr Menschen erreicht als hier?
      Mag das am Format liegen, an der geringen Bereitschaft hier, den eigenen Ego zurück zu halten, oder die Selbstdarstellung geringer ausfallen lassen, denn wo soll sich ein junger , interessierter Menschen bringen, der erst lange Tirade, incl unendliche Links, durch lesen, anhören muss?!
      Aber Selbstkritik ist natürlich nicht des Deutschen Lieblingskind!

    • Das zeigt wie es in Wirklichkeit um Demokratie, Werte und Rechtsstaatlichkeit bestellt ist … Alles nur Fassade unter dem Deckmantel der Macht.

  18. Es ist gerade in diesen Zeiten des fortwährenden Terrors, da die Strukturen des tiefen Staates immer deutlicher zu Tage treten, nicht zwecklos, vielmehr ist es außerordentlich wichtig daß diese Geschehnisse beleuchtet und in den richtigen Kontext gesetzt werden, um diese Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Daß dies möglich ist, ist das Verdienst von aufrechten Menschen wie Herrn Michael Buback, der trotz Widerständen nicht aufgegeben hat und von unabhängigen Informationsmöglichkeiten wie KenFM und Anderen.

    • Damit es nicht vergessen wird, es wird auch geselbstmordet. Nachzulesen z.B. hier:

      Der Doppelmord an Uwe Barschel

      Er wurde zum Schweigen gebracht. Doch die politisch gewollte Version lautet: Selbstmord. Mehr als 20 Jahre nach dem Tod Uwe Barschels ist für Journalist Wolfram Baentsch klar: Der ambitionierte Politiker wurde getötet, weil er verbotene Waffengeschäfte enthüllen wollte. In seinem packenden Bericht über die größte Politaffäre in der Geschichte der Bundesrepublik schildert der Autor, wie Beweise unterdrückt und Tatsachen gefälscht wurden, um einen Mord zu vertuschen, der bis heute von brennender Aktualität ist – wie das Schicksal dieses Buches zeigt, das heftig bekämpft wurde, aber nach dem Justizskandal nun in erweiterter Fassung vorliegen kann.

      ISBN-10: 3776625678

    • Hallo Box:
      Nun liegt die Barschel Affäre ja auch einige Jahre zurück.
      Aus meiner Wahrnehmung lagen die Dinge etwas anders. Barschel war sicherlich kein Kind reinsten Wassers.
      Ob er zu dem Zeitpunkt seines Todes wirklich mit der Aufdeckung von Waffengeschäften beschäftigt war, und vom Mossad beseitigt wurde, ist möglich. Nur kann ich mich sehr gut an sein persönliches Ehrenwort erinnern, und an seine Aussage, wenn ich stürze, springen einige andere mit über die Klinge.
      In wie weit das mit Tod in der Schweiz in Verbindung gebracht werden kann, lässt Spekulationsspielraum zu. . Anzunehmen dass da brisantes Material auf den Tisch gekommen währe, ist aber sehr nahe liegend.
      Ob der Ziehvater Stoltenberg da die Füße still gehalten hätte, Immer hin Verteidigungsminister, ist fraglich.

    • Hallo Socke4612,

      ich bin mit den von ihnen angemerkten Vorgängen aus der damaligen Medienberichtserstattung vertraut. Es war schon ziemlich dünn, im Grunde so wie heute auch.

      Das Buch von Herr Baentsch geht im Detail darauf ein, auch auf die Ungereimtheiten im Todesfall, die übliche schlampige Ermittlung und zeichnet ein sehr viel komplexeres Bild.

      Es ist sehr widersprüchlich, wenn denn andere mit ihm über die Klinge springen sollen, daß er sich, einen Tag vor seiner Aussage vor dem Ausschuß, selbstmordet.

  19. Ein klasse Interview.
    1 Std. Faktenlage, die in dieser Deutlichkeit mir bis jetzt nicht nahe gebracht wurde.
    Danach Motivsuche, welche ich ebenfalls noch nicht so deutlich, wahr genommen habe.
    Da hier bei KFN berichtet wird, gehe ich von einem allgemeinen Kenntnisstand aus, der allen Medien vorliegt.
    Und schon liegt die Vermutung nahe, was nicht gesagt werden darf, aber als Fakt auf dem Tisch liegt, überlassen wir den Schmuddelkindern. Damit werden Fakten in die Verschwörerecke geschoben.

    Nach dem Interview bleibt letztendlich der unangenehme Geschmack, dass der Rechtsstaat, nur da stattfindet, wo gesellschaftliches miteinander geregelt werden muß.
    In sofern dürfte ein NSU Prozess uns auch keine echte Aufklärung bescheren, was ich so wie so nicht erwarte.
    Wie soll man da als normaler Bürger mit umgehen.
    Mein Vertrauen in den Staat ist schon lange erschüttert.

    Die Erkenntnis, dass Manipuliert wird, um Interessen von Gruppen durchzusetzen, wird zur Gewissheit.
    Eine GESTAPO , außerhalb des Rechtsraumes. Eigentlich gehören die Verantwortlichen eingelocht.
    Wie geht es nun weiter?
    ARRRRGGGGGG: Wetz deine Mistgabel

    • Ja es ist Zeit zu den Mistgabeln zu greifen aber friedlich. Die Menschen müssen jetzt zusammenhalten und gegen die Verbrecher vorgehen. Die US Geheimdienste müssen des Landes verwiesen werden und Verbrecher die in der Bundesregierung tätig sind oder beim Verfassungsschutz (der sollte sofort aufgelöst werden) sollten in Gewahrsam genommen werden und dann muss für Aufklärung und Recht gesorgt werden, es sind nur einen Handvoll von Korrupten in Führungspositionen.

  20. In diesem Zusammenhang sei an den sogenannten Schmücker-Prozess erinnert:

    „Der Schmücker-Prozess bestand aus insgesamt vier Strafverfahren, in denen der Mord an Ulrich Schmücker aufgeklärt werden sollte, einem Terroristen und V-Mann des West-Berliner Verfassungsschutzes. Er war der längste Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, begann 1976 und endete nach 591 Verhandlungstagen und vier Verfahren 1991 mit der Einstellung des Strafverfahrens. Der Prozess gilt als Justizskandal, da das Verfahren – wie offiziell festgestellt – vom Verfassungsschutz und mindestens zwei Staatsanwälten vielfach manipuliert und massiv behindert wurde, etwa durch Unterdrückung von Beweismitteln, wodurch die gerichtliche Aufklärung unmöglich wurde.

    Der Mord an Schmücker konnte letztendlich juristisch nicht aufgeklärt werden. Die Verantwortlichen für die Manipulationen wurden geheimdienstlich gedeckt. Teilweise wird vermutet, dass diese Protektion bis in die Gegenwart andauert, um eine nachträgliche Aufklärung des Falls zu verhindern. Nach Überzeugung des Gerichts im vierten und letzten Prozess war der Verfassungsschutz erheblich mitschuldig am Tod Ulrich Schmückers, nach all den nachgewiesenen Manipulationen sei aber eine gerichtliche Aufklärung nicht mehr möglich.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess

    Alles, was bei der verhinderten Aufklärung des Bubak-Attentates oder des NSU-Komplexes auftaucht, war da bereits angelegt.

  21. Ich wollte mir das Gespräch gerade anhören. Allerdings wurde ich von der Meldung 59 Amerikanische Marschflugkörper auf Stellungen Asads abgeschossen, doch stark erschreckt.
    Soll ich den Ballermannsong,“ jetzt gehts los“ intonieren.
    Das sieht ja ganz übel aus.
    Arrgggg: ob da noch Mistgabeln helfen? Ich fürchte, wir sollten uns eher mit Trinkwasser und Lebensmitteln eindecken.

    • Hallo Michael Poost:
      Ich kann nicht beurteilen, ob dieses Interview wirklich so wichtig ist.
      Scheinen doch die Fakten schon lange auf dem Tisch zu liegen.
      Es mag ein aufklärendes Interview sein, für denjenigen der sich dafür interessiert.
      Nur leider finde ich unter meinen Mitmenschen einen überwiegenden Teil, der hier bei KFN nicht rein schaut.
      Ich glaube, dass größere Problem ist das Zusammenspiel der meinungsbeherrschenden Kreise, die uns bewusst unterinformieren.
      Wie will man auch den Umstand erklären, das staatliche Killerschwadrone in Deutschland unterwegs sind.
      Die gibt es doch nur in obskuren Diktaturen. zB. Russland,

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