Packen wir es an! Mit der Hitze des Mitgefühls

Von Dirk C. Fleck.

Zwei Meldungen, die relativ „schadlos“ an der Öffentlichkeit vorbei gegangen sind, haben mich in meiner Meinung noch einmal aufs Heftigste bestätigt: der Drops ist gelutscht, Herrschaften! Eine von der NASA veröffentlichte Studie nennt das Kind beim Namen: Das Modell Menschheit hat ausgedient, der Untergang unserer Zivilisation ist unvermeidlich, egal welche Wege wir noch beschreiten werden. Die interdisziplinäre Studie, die vom NASA Goddard Space Flight Center finanziert wurde, wurde von  Mathematikern, Soziologen und Ökologen erstellt. Für den bevorstehenden Kollaps hat das Team fünf Risiko-Faktoren ausgemacht: Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch. Wenn beim Zusammenwirken dieser fünf Faktoren zwei ganz bestimmte Entwicklungen einsetzen, sei der Totalzusammenbruch  unausweichlich, so die Wissenschaftler um den Mathematiker Safe Motesharrei. Diese Entwicklungen sind für die Forscher bereits eingetreten: die Überlastung der Ökosysteme bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und den armen Rest. Beide Dynamiken, merkt die Studie an, hätten beim Untergang aller ´Hochkulturen in den letzten fünftausend Jahren eine zentrale Rolle gespielt.

Die zweite Meldung, von der ich sprach, fand im Gegensatz zur NASA-Studie wenig bis gar keine Beachtung, obwohl sie für mich noch schwerer wiegt. In einem US-amerikanischen Lokalsender verkündete der Oglala-Lakota Vine Abhilasha den Entschluss seines Stammes, die spirituelle Hilfe für die weiße Rasse ab sofort einzustellen. Abhilasha (was so viel wie Sehnsucht heißt) wörtlich: „Erst wenn die Zivilisation von der Erde und aus euren Herzen verschwunden ist, werden wir euch beibringen, wie man lebt. Bis jetzt waren wir ziemlich erfolglos in unserem Bemühen, euch das verständlich zu machen. Bisher habt ihr nur versucht, aus dem, was wir euch gesagt haben, Geld zu machen oder es auf euer zerstörerisches System zu übertragen. Also werden wir bis zum Ende der Zivilisation in aller Stille an unseren Traditionen und an unserem Leben festhalten. Hinterher werden wir euch, wenn ihr zu uns kommt, helfen.“

Wer diese Botschaft locker wegstecken kann, anstatt sie beschämt zur Kenntnis zu nehmen, ist nur ein weiteres Molekül im Sauerteig unserer Zivilisationskultur, die ausschließlich der Gier gehorcht – von oben nach unten, von innen nach außen, auf individueller wie auf gesellschaftlicher Basis. Unsere Zivilisation beruht auf der systematischen und absoluten Vermeidung von Verantwortlichkeit. Es ist allerhöchste Zeit, dass sie sich das Genick bricht, bevor sie uns in den kollektiven Untergang wühlt und dabei auch noch alles andere Leben aus dem Gleichgewicht reißt. Der von mir sehr verehrte Science Fiction-Autor Stanislaw Lem (1921 – 2006) schrieb: „Die Zivilisation ist ein Schiff, das ohne Pläne gebaut wurde und führerlos dahin schlingert. Es fehlt ihr an spiritueller Verbundenheit, mit deren Hilfe sie bewusst einen Kurs hätte wählen können, der eben nicht in die Katastrophe mündet. Stattdessen lässt man sich von den Strömungen zufälliger Entdeckungen treiben und vertraut blindlings den Angeboten, die kurzfristig größtmöglichen Profit versprechen. Wir haben uns auf ein Spiel mit der Natur eingelassen und dabei eine Partie nach der anderen gewonnen. Aber wir lassen uns derart in die Konsequenzen unserer Siege verwickeln, dass statt einer vernünftigen Strategie nur vordergründige Taktik betrieben wird.“

Natürlich wäre es sehr viel angenehmer, wenn wir diesem zerstörerischen Trieb mit einem veränderten Bewusstsein begegnen könnten. Vor dem Hintergrund eines global kollabierenden Wirtschafts- und Ökosystems nimmt sich das Tempo, in dem die Menschen sich ihrer selbst bewusst werden, allerdings bescheiden aus. Hinzu kommt, dass wir inzwischen auf einem gigantischen Minenfeld leben und Gefahr laufen, dass uns die Hinterlassenschaften aus der Atomindustrie, die Kriegslüsternheit der Machteliten, die weltweiten sozialen Verwerfungen, die Folgen der Genmanipulation und des Geoengineering und vieles andere mehr jederzeit um die Ohren fliegen können. Eine kleine Initialzündung auf dem globalen Minenfeld würde schon reichen, um eine katastrophale Kettenreaktion auszulösen.

Vergessen wir das, es ist ohnehin nicht mehr zu ändern. Wenden wir uns lieber der eigenen Entwicklung zu, anstatt in Angststarre zu verfallen. Was gibt es angesichts der trostlosen Umstände besseres zu tun? Wichtig ist, wie die Schamanin Dhyani Ywahoo vom Stamm der Cherokee sagt, dass der Einzelne nicht in die Rolle verfällt, sich für die Zwietracht und Unausgewogenheit auf der Erde schuldig zu fühlen. Das wäre, als würde ein geschlagenes Kind glauben, es hätte die Prügel verdient, um dann ein ganzes Leben in dem Gefühl zu verbringen, nichts zu taugen, nur weil der einzig wirklich Missstand der ist, in ein finsteres Zeitalter hineingeboren zu sein.

Es ist nicht leicht, den Steinschlägen eines kollabierenden Wirtschaftssystems zu entkommen. Aber vermutlich braucht es diese Steinschläge, vermutlich braucht es diese Verletzungen und Härten, damit sich die Menschen wieder daran erinnern, dass ihr Leben unter der Decke der Zivilisation erstickt wird, einer Zivilisation, die keinerlei Verbindung zu den Mysterien der Schöpfung zulässt. Das Gute daran ist, dass Milliarden von Menschen durch die katastrophalen Verhältnisse auf diesem Planeten allmählich gezwungen werden, die engen Grenzen, die ihnen das kapitalistische Giersystem auferlegt, radikal zu überdenken. Eine solche Bestandsaufnahme tut weh. Verstand und Intellekt beiseite zu lassen, zu akzeptieren, dass die materielle Welt, so wie sie wahrgenommen wird, eine Illusion, ein Betrug ist, tut weh. Und genau an dieser Stelle hätten wir den spirituellen Beistand der Naturvölker bitter nötig. Dass sie uns diesen Beistand nun verweigern, müsste uns eigentlich gehörig zu denken geben. Tut es aber nicht, da es ja gerade unsere Unbelehrbarkeit ist, die sie zu diesem Schritt veranlasst hat.

Wenn wir ihnen zuhören würden, könnten sie uns helfen, die künstliche Teilung zu überwinden, die die Zivilisation zwischen der menschlichen Gemeinschaft und unseren Mitwesen auf diesem Planeten verursacht hat. Sie könnten uns helfen, die Tricks zu durchschauen, mit der uns die herrschende Machtelite vom wahren Leben fernhält. Es gibt nur eine Gemeinschaft und sie lebt und stirbt als Einheit. Jedes Übel, das wir der natürlichen Welt zufügen, verschlechtert die menschliche Welt. Mit jeder Kultur, die der unersättlichen Lebensweise der Zivilisation zum Opfer fällt, werden die Träume ihrer Angehörigen ausgelöscht. Also müssen wir Orte der Zuflucht schaffen. Orte, die frei sind von Schrecken und Ausbeutung, Orte, in denen wir heilende und nährende Beziehungen entwickeln können – zu den Tieren und Pflanzen, zu unserem Land, zu den Sternen, zur Kunst, zu unseren Mitmenschen und nicht zuletzt zu uns selbst. Die Orte in uns selbst, die wir geschützt halten vor Schrecken und Angst, können uns daran erinnern, was es heißt, Mensch zu sein. Wir dürfen Bescheidenheit nicht länger nur unter dem Aspekt des Verzichts sehen, sondern vor allem unter dem des Gewinns. Als ein Schlüssel, der nicht nur Zugänge verschließt, sondern viele neue Tore öffnet.

In den Prophezeiungen vieler vergangener Hochkulturen ist davon die Rede, dass es eine Zeit geben wird, in der alles Leben auf der Erde in Gefahr ist. Diese Zeit, so scheint es, ist gekommen. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. In esoterischen Kreisen glaubte man hier einen angeblichen „Weltuntergangstag“ im Maya-Kalender zu erkennen. Nach Ansicht von Mayaforschern war dies inhaltlich völlig unzutreffend. Das hinderte die Hirnis unter uns hinterher aber nicht daran, die sogenannten Endzeitprophezeiungen in Bausch und Bogen lächerlich zu machen, womit sie unserem Fehlverhalten wieder einmal Absolution erteilt hätten. Aber wie sagte Sokrates?: „Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung“.

Es gibt inzwischen viele Menschen auf der Welt, die diesen Bewusstseinswandel vollzogen haben, und täglich werden es mehr. All das passiert in einem ungeheuren Tempo, und es passiert  jetzt. Die Vertreter des alten Systems wissen das. Sie wissen, dass ihre Richtlinien, Normen und Werte nicht mehr funktionieren. Sie wissen, dass ihre Waffen stumpf sind, wenn die „ Shambhala-Krieger“ den Kampf aufnehmen. Wir alle können Mitglieder dieser mächtigen Armee werden. Es ist ganz einfach. Schauen wir auf die Shambhala-Prophezeiung, die uns durch Joanna Macy in Erinnerung gebracht wurde. Die Stimme der inzwischen 82jährigen Vertreterin der „Tiefen-Ökologie“ hat weltweit Gewicht in der Friedensbewegung und im Umweltschutz.

Die Prophezeiung über das Königreich Shambhala geht auf das Jahr 800 n.Chr. zurück und stammt aus Tibet. In ihr ist davon die Rede, dass das Königreich hervortritt, wenn alles zukünftige Leben am seidenen Faden hängt. Shambhala ist keine geographisch-politische Einheit. Es existiert in den Herzen und Köpfen der Shambhala-Krieger und -Kriegerinnen. Choegyal Rinpoche, der Freund und Lehrer Joanna Macys, drückte es folgendermaßen aus: „Es kommt die Zeit, wo große Tapferkeit des Herzens und Unerschrockenheit des Handelns von den Shambhala-Kriegern verlangt ist, denn sie müssen geradewegs in die Zentren der barbarischen Mächte gehen, in die Löcher und Höhen und Zitadellen, wo die Waffen verwahrt werden, und sie müssen diese Waffen entschärfen. Die Shambhala-Krieger haben den Mut, dies zu tun, weil sie wissen, dass diese Waffen „manomaya“ sind, „geistesgemacht“. Vom menschlichen Geist geschaffen, können sie auch vom menschlichen Geist entschärft und zerstört werden. Sie Shambhala-Krieger wissen, dass die Gefahren, die alles Leben auf der Erde bedrohen, nicht von außerirdischen Mächten, satanischen Gottheiten oder der Vorsehung eine bösen Schicksals ausgehen. Sie erwachsen aus unseren Entscheidungen, aus unserer Lebensweise und aus unseren Beziehungen“.

Und der Rinpoche fährt fort: „Unsere Waffen sind Mitgefühl und Einsicht. Beide sind notwendig. Du brauchst das Mitgefühl, denn das ist es, was dir den Antrieb, die Kraft, die Leidenschaft gibt, etwas zu tun. Wenn du dich dem Schmerz der Welt öffnest, kommst du in Bewegung und handelst. Aber diese Waffe allein genügt nicht. Sie kann dich ausbrennen, erschöpfen, deshalb brauchst du die andere -, du brauchst die Einsicht in die radikale wechselseitig bedingte Abhängigkeit aller Phänomene. Diese Weisheit macht dir klar, dass es hier überhaupt nicht um den Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen geht, denn die Linie zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch jedes menschliche Herz. Mit dieser Einsicht in unsere tiefe Verflochtenheit weißt du, dass alles, was aus reinem Herzen getan wird, sich durch das gesamte Gewebe des Lebens ausbreitet, weit über das hinaus, was messbar oder wahrnehmbar ist. Doch diese Einsicht allein dürfte zu kühl, zu vernunftbezogen sein, als dass sie dich in Bewegung halten könnte – deshalb brauchst du die Hitze des Mitgefühls. Erst gemeinsam können diese beiden uns zu beharrlichen Verfechtern eines gesunden Wandels machen. Sie sind uns gegeben, damit wir sie annehmen und zur Heilung unserer Welt nutzen“.

Wir haben es in der Hand. Jederzeit. Also packen wir es an.
Wir sehnen uns doch alle nach einer geteilten Vision! Und wenn wir schon nicht auf die spirituellen Ratschläge aus Tibet oder anderswo hören wollen, so sollten wir uns zumindest die Aussage des Königsbergers Immanuel Kant, des Philosophen der Aufklärung („Kritik der reinen Vernunft“), zu Herzen nehmen: »Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.«

PS: Das Zitat des Choegyal Rinpoche stammt aus „Die Wiederentdeckung der sinnlichen Erde“ von Joanna Macy

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

82 Kommentare zu: “Packen wir es an! Mit der Hitze des Mitgefühls

  1. Wenn es irgendeine Lebensform auf diesem Planeten gibt, die kein Mitgefühl verdient hat, dann der Mensch. Das paradoxe ist, dass sich gerade diejenigen Faktoren, die von den Menschen als „böse“ aufgefasst werden (Kriege, Autounfälle, Epidemien, Hungersnöte, Drogenkonsum, Kriminalität, Gewalt, Wirtschaftskrisen, Krankheit etc.), die einzigen zu sein scheinen, die sich positiv für das Ökosystem auswirken. Das Jahr 2008/2009, in welchem Lehmann Brothers krachen ging, war bspw. das erste mal in der Geschichte des europäischen Kontinents, in welchem effektiv Klimapolitik betrieben wurde bzw. die Emissionsraten an CO2 rückläufig waren. Ein simpler Bankencrash in den USA konnte über Nacht das erreichen, was sämtliche Bemühungen der Energiewende in Deutschland niemals zu leisten vermochten. Dementsprechend liegt unsere einzige Hoffnung auf ein intaktes Ökosystem wahrscheinlich darin, dass sich die Menschheit möglichst schnell und vollständig selbst dezimiert/auslöscht, bevor sie den Planeten in ihrem Wahn, Gutes zu tun, mit sich in den Abgrund reißt. Insofern sind wir wahrscheinlich einfach als ein weiteres gescheitertes Experiment der Evolution zu betrachten, wobei die unvermeidliche Korrektur bzw. Selektion noch aussteht.

    Ich weiß natürlich, dass man sich mit so einer Weltsicht keine Freunde macht. 🙂 Die Realität ist jedoch nicht dazu gemacht, den Menschen zu beglücken.

    • Hihi 🙂

      Insofern wäre dem, von meinem Freund Fritz Frost aufgedeckten, Masterplan ja nur viel Erfolg zu wünschen. Die „Kuffnucken“ erledigen erst alle Weißen um dann sich selbst, wie er es wohl sagen würde, aus schierer Unfähigkeit, selbst auszuradieren. Problem gelöst.

    • Micha: „Wenn es irgendeine Lebensform auf diesem Planeten gibt, die kein Mitgefühl verdient hat, dann der Mensch.“

      Micha, was meinen Sie mit dem Ausdruck „der Mensch“? Die Gesamtheit aller vergangenen und gegenwärtigen Individuen der Gattung „Homo“? Wo hat die angefangen? Wo hört die auf? Wieviele Billionen oder hunderte von Milliarden Individuen sind das?

      Und die haben alle kein Mitgefühl verdient? Ist diese Aussage nicht etwas zu pauschal?

      Micha: „Das paradoxe ist, dass sich gerade diejenigen Faktoren, die von den Menschen als „böse“ aufgefasst werden (Kriege, Autounfälle, Epidemien, Hungersnöte, Drogenkonsum, Kriminalität, Gewalt, Wirtschaftskrisen, Krankheit etc.), die einzigen zu sein scheinen, die sich positiv für das Ökosystem auswirken.“

      Positiv für welches Ökosystem? Es gibt unüberschaubar viele Ökosysteme auf der Erde, sie entstehen und vergehen, sie verändern sich ständig, immer schon seit es die Erde gibt. Oder meinen Sie DAS globale Ökosystem als Gesamtheit aller Sub-Ökosysteme? Das verändert sich aber auch ständig. Was ist davon eine „positive Auswirkung“? Hatten die großen Massenausterben in der Erdgeschichte keine positiven Auswirkungen? Immerhin verdankt diesen „Katastrophen“ fast alles was heute lebt seine Existenz.

      Micha: „Das Jahr 2008/2009, in welchem Lehmann Brothers krachen ging, war bspw. das erste mal in der Geschichte des europäischen Kontinents, in welchem effektiv Klimapolitik betrieben wurde bzw. die Emissionsraten an CO2 rückläufig waren. Ein simpler Bankencrash in den USA konnte über Nacht das erreichen, was sämtliche Bemühungen der Energiewende in Deutschland niemals zu leisten vermochten.“

      Wozu braucht das globale Ökosystem denn rückläufige Emissionsraten an CO2? Wünschen Sie sich etwa, dass die Evolution stagnieren oder nur im Schneckentempo vorankommen soll? In tropischem Klima in naher Zukunft bis hinauf zum Polarkreis würde sich in geologisch kurzer Zeit eine viel größere Lebensvielfalt entwickeln, als der Planet derzeit beherbergt. Unzählige neue wunderbare Lebensformen, die sonst niemals das Licht der Existenz erblicken würden, wenn es nicht endlich mal schlagartig global zu einer Klimaerwärmung um 5-10 Grad und einem Meeresspiegelanstieg um mindestens 100-200 Meter kommt ….

      Micha: „Dementsprechend liegt unsere einzige Hoffnung auf ein intaktes Ökosystem wahrscheinlich darin, dass sich die Menschheit möglichst schnell und vollständig selbst dezimiert/auslöscht, bevor sie den Planeten in ihrem Wahn, Gutes zu tun, mit sich in den Abgrund reißt.“

      Nur Geduld Micha, das wird sehr wahrscheinlich schon bald passieren. Aber warum nennen Sie es „Abgrund“? Das Ende der Menschheit inkl. ein paar Millionen anderer antiquierter Spezies ist der Beginn einer leuchtenden neuen Zukunft des Planeten Erde, mit unvorstellbaren neuen Lebewesen, die sich innerhalb von 5-10 Millionen Jahren aus ein paar pflanzlichen und tierischen Individuen entwickeln werden, die heute schon unbemerkt unter uns sind. Von den Pilzen ganz zu schweigen, da wartet eine echte evolutionäre Überraschung auf die Erde und die ganze Galaxie.

      Allerdings muss dazu erstmal „der Mensch“ seine eigentliche biologische Aufgabe erfüllen, und die ganzen alten Ökosubsysteme inkl. ihrer derzeitigen tierischen und pflanzlichen Bewohner in allem möglichen Nischen beseitigen, damit sich hier endlich das unvorstellbare Neue entwickeln kann.

      Micha: „Insofern sind wir wahrscheinlich einfach als ein weiteres gescheitertes Experiment der Evolution zu betrachten, wobei die unvermeidliche Korrektur bzw. Selektion noch aussteht.“

      Nein, nicht gescheitert. Wenn „wir“ als Spezies es schaffen, alles auf der Erde auszuradieren, was größer ist als 15cm, dann haben wir unsere evolutionäre Aufgabe erfüllt und waren erfolgreich. Denn nur dann kann als Folge daraus die intelligente Pilzspezies „Michamyces empathior sapiens“ auf dieser Erde entstehen, die eines Tages voller Mitgefühl den größten Teil unserer Milchstraße + zusätzlich die Andromeda-Galaxie mit vielfältigstem Leben erfüllen wird.

      Micha: „Ich weiß natürlich, dass man sich mit so einer Weltsicht keine Freunde macht.“

      Doch Micha, Freunde macht man sich manchmal schneller als man glaubt, selbst wenn man das gar nicht wollte. Jetzt bin ich z. B. ganz plötzlich – obwohl offenkundig als „Rechter“ evtl. insgeheim sogar als „Nazi“ verdächtig -, ein Freund von Rudi Ratlos geworden, wie er selber schreibt. Vor Kurzem hätte ich das noch nicht für möglich gehalten. Wenn das mal nicht nur so eine Eintagsfliege ist, das muss sich aus meiner Sicht schon erst noch ein bisschen bewähren …

      Micha: „Die Realität ist jedoch nicht dazu gemacht, den Menschen zu beglücken.“

      Dazu gemacht nicht. Aber sie hat das Potenzial dazu …

      —–

      Rüdiger Ratlos: „Hihi“

      Was für ein böses Kichern, Rüdiger…

      Rüdiger Ratlos: „Insofern wäre dem, von meinem Freund Fritz Frost aufgedeckten, Masterplan ja nur viel Erfolg zu wünschen. Die „Kuffnucken“ erledigen erst alle Weißen um dann sich selbst, wie er es wohl sagen würde, aus schierer Unfähigkeit, selbst auszuradieren. Problem gelöst.“

      Leider wäre das nicht das Ergebnis des angeblich von mir aufgedeckten „Masterplans“. Die Kuffnucken schaffen es eben nicht, ich traue es ihnen nicht zu. Die Erde braucht deutsche Ingenieurskunst, englische Arroganz, französischen Größenwahn, russische Brutalität und last but not least amerikanische WASP-Effizienz, um das oben beschriebene evolutionäre Ziel zu erreichen.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Fritz Frost: „Wozu braucht das globale Ökosystem denn rückläufige Emissionsraten an CO2? Wünschen Sie sich etwa, dass die Evolution stagnieren oder nur im Schneckentempo vorankommen soll? In tropischem Klima in naher Zukunft bis hinauf zum Polarkreis würde sich in geologisch kurzer Zeit eine viel größere Lebensvielfalt entwickeln, als der Planet derzeit beherbergt. Unzählige neue wunderbare Lebensformen, die sonst niemals das Licht der Existenz erblicken würden, wenn es nicht endlich mal schlagartig global zu einer Klimaerwärmung um 5-10 Grad und einem Meeresspiegelanstieg um mindestens 100-200 Meter kommt ….“

      Interessantes Argument. 🙂 Habe ich so noch nie gehört. Wobei ich bezweifeln möchte, dass eine „Klimaerwärmung um 5-10 Grad und ein Meeresspiegelanstieg um mindestens 100-200 Meter“ „in naher Zukunft“ bzw. in „geologisch kurzer Zeit“ zu „unzähligen neuen wunderbaren Lebensformen“ führen würde. Die Frage ist, was Sie unter „naher Zukunft“ bzw. „geologisch kurzer Zeit“ eigentlich verstehen. Weiter unten sprechen Sie bspw. von „5-10 Millionen Jahren“. Das verstehe ich irgendwie nicht unter „naher Zukunft“. So lange möchte ich nicht warten. 🙂

    • Micha: Wobei ich bezweifeln möchte, dass eine „Klimaerwärmung um 5-10 Grad und ein Meeresspiegelanstieg um mindestens 100-200 Meter“ „in naher Zukunft“ bzw. in „geologisch kurzer Zeit“ zu „unzähligen neuen wunderbaren Lebensformen“ führen würde.

      Ist aber schon öfter mal in der Erdgeschichte passiert. Z. B. erst neulich wieder, als dieser große Meteorit in Mittelamerika einschlug …

      Micha: Die Frage ist, was Sie unter „naher Zukunft“ bzw. „geologisch kurzer Zeit“ eigentlich verstehen. Weiter unten sprechen Sie bspw. von „5-10 Millionen Jahren“.

      Das Alter der Erde wird so auf ca. 4.600 Millionen Jahre geschätzt. Voraussichtlich kommen in der Zukunft nochmal so viele Jahre dazu. 5-10 Millionen Jahre sind dann ungefähr ein Tausendstel davon.

      Visualisierung: wenn bei 46,00 cm auf dem Metermaß durch fleißige und engagierte Homo sapiens verursacht die Welt untergeht, und bei 46,01 cm dennoch alles plötzlich wieder neu und schöner ist als je zuvor, mit Millionen neuer Lebensformen, viele von ihnen wirklich sympathisch und gutaussehend, sogar kleine Knuddeltiere sind dabei, war das dann schlimm? Ab 51,17 cm kommt „Michamyces empathior sapiens“ ins Spiel und breitet sich als kosmische Intelligenz mit einer für uns Menschen kaum vorstellbaren Empathie – d. h. ohne die geringste Aggression und Zerstörung – über mehrere Galaxien aus.

      „Michamyces“ kann übrigens jede beliebige Gestalt annehmen, auch menschliche, wird allerdings bereits bei 51,93 cm – d. h. nach einer Existenzdauer von immerhin 76 Millionen Jahren – infolge einer chaotischen Quantenturbulenz aus einem noch instabilen jugendlichen Paralleluniversum, die ausgerechnet auf unseren winzigen kosmischen Sektor hier überschwappen wird – wieder ausgestorben sein. Hm … schade, aber auf lange Sicht leider unvermeidbar. Das hängt damit zusammen, dass die Zeit vergeht.

      Micha: Das verstehe ich irgendwie nicht unter „naher Zukunft“. So lange möchte ich nicht warten.

      Kann ich verstehen. Ich glaube, dass Sie vom Typ her zur Ungeduld neigen und deshalb nicht so lange warten wollen. Theoretisch besteht für Sie jedoch die Möglichkeit, dass wir uns bei Gelegenheit – evtl. bei einer Tasse Quantenschaum-Kaffee in einem netten Weltraum-Bistro auf einer unserer Shambhala-Kometenbasen um die Ecke, nur ein paar Millionen Kilometer von hier, mit einem tollen Ausblick auf die Erde – über die Grundlagen der willkürlichen quantenmechanischen Verschränkung von Traumphotonen unterhalten können. Ggf. würde Sie ein solches Gespräch in die Lage versetzen bei Ihrem nächsten Mittagsschläfchen evtl. selbst einmal einen Blick in diese Zukunft – eine von Trillionen möglichen übrigens – zu werfen.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Fritz Frost: „„Michamyces“ kann übrigens jede beliebige Gestalt annehmen, auch menschliche, wird allerdings bereits bei 51,93 cm – d. h. nach einer Existenzdauer von immerhin 76 Millionen Jahren – infolge einer chaotischen Quantenturbulenz aus einem noch instabilen jugendlichen Paralleluniversum, die ausgerechnet auf unseren winzigen kosmischen Sektor hier überschwappen wird – wieder ausgestorben sein. Hm … schade, aber auf lange Sicht leider unvermeidbar. Das hängt damit zusammen, dass die Zeit vergeht.“

      Fritz Frost: „Theoretisch besteht für Sie jedoch die Möglichkeit, dass wir uns bei Gelegenheit – evtl. bei einer Tasse Quantenschaum-Kaffee in einem netten Weltraum-Bistro auf einer unserer Shambhala-Kometenbasen um die Ecke, nur ein paar Millionen Kilometer von hier, mit einem tollen Ausblick auf die Erde – über die Grundlagen der willkürlichen quantenmechanischen Verschränkung von Traumphotonen unterhalten können. Ggf. würde Sie ein solches Gespräch in die Lage versetzen bei Ihrem nächsten Mittagsschläfchen evtl. selbst einmal einen Blick in diese Zukunft – eine von Trillionen möglichen übrigens – zu werfen.“

      Ich weiß zwar nicht, welche Medikamente Sie genau einnehmen aber sie müssen verdammt gut sein. 🙂

    • Mich: Ich weiß zwar nicht, welche Medikamente Sie genau einnehmen aber sie müssen verdammt gut sein.

      Ich nehme GAR keine Medikamente, auch jede Art von Nahrungsergänzung vermeide ich. Deshalb habe ich auch keinerlei Wehwehchen, nicht einmal an irgendwelche Unpässlichkeiten in den letzten 100 Jahren erinnere ich mich. Ich trinke lediglich ab und zu etwas Kaffee … 🙂

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Fritz Frost: „Deshalb habe ich auch keinerlei Wehwehchen, nicht einmal an irgendwelche Unpässlichkeiten in den letzten 100 Jahren erinnere ich mich. Ich trinke lediglich ab und zu etwas Kaffee …“

      Dann bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen, wo auch immer Sie sich gerade befinden, eine gute Besserung und einen angenehmen Aufenthalt zu wünschen, Herr Frost. 🙂

      Freundliche Grüße
      Michamyces

    • Micha: Dann bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen, wo auch immer Sie sich gerade befinden, eine gute Besserung und einen angenehmen Aufenthalt zu wünschen, Herr Frost.

      Freundliche Grüße
      Michamyces

      Dankeschön Micha für Ihre gutgemeinten Wünsche, auch wenn mir Ihre Antwort ein wenig inkongruent erscheint zu dem was ich Ihnen geschrieben hatte. Hat es Sie sooo verwirrt, dass Sie jetzt schon selbst mit „Michamyces“ unterschreiben? Offensichtlich … Deshalb wünsche ich Ihnen ebenfalls eine gute Besserung, in Ihrem Fall passt das ja auch. Hoffentlich habe ich jetzt keine schwerwiegende Persönlichkeitsstörung bei Ihnen ausgelöst.

      Damit Sie schnell zurück zu sich selbst finden, nochmal ganz deutlich: Micha (d. h. Sie) ist NICHT dasselbe wie Michamyces. Sie sind doch kein Pilz, oder? Lassen Sie sich das einfach von Ihrem Arzt oder einer Person Ihres Vertrauens bestätigen, und alles wird wieder gut. Von Medikamenten und Nahrungsergänzung rate ich ab. Statt Quantenschaum-Kaffee empfehle in Ihrem Fall ganz normalen Milchkaffee bei Ihnen zu Hause um die Ecke und für 1-2 Wochen Rekonvaleszenzzeit keine zu großen geistigen Anstrengungen. 🙂

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

  2. Lieber Dirk, ein schöner Text. Lese immer wieder gern deine Beiträge. Hast du im Bezug auf den Spirituellen Entzug auch einen QuellenNachweis ? Würdest du selber eigentlich aus der Gesellschaft austreten und autark in der Natur leben bzw. in Harmonie mit? Gibt es eigentlich Adressen für Kommunen in anderen Ländern die Menschen aufnehmen für ein Leben abseits ? Hast du dahingehend Informationen? Gruss Andreas

  3. Hier übrigens der Link zur Studie „Human and nature dynamics (HANDY): Modeling inequality and use of
    resources in the collapse or sustainability of societies“ den Herr Fleck leider vergessen hat, anzugeben: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800914000615

  4. Lieben Dank für den wunderbaren Text über die Shaballa. Die Nachricht der NASA ignoriere ich und sie beunruhigt mich nicht weiter, da sich der Untergang der Menschheit m.E. nicht in Computermodellen berechnen läßt, da die menschliche – bei Bedarf sehr flexible – Psyche der Hauptfaktor ist.

    Alles Leben hat einen gemeinsamen Ursprung, wir teilen unsere Atome mit dem gesamten Universum, wir waren mal Sternenstaub und atmen den Atem von Dinosauriern. Atome bestehen zu 99,9999999% aus Nichts und das bekannte Universum hat 100 Milliarden Galaxien, so wie das menschliche Hirn Neuronen…. So viele Gemeinsamkeiten. Doch irgendwie müssen wir uns voneinander abgrenzen, weil es eine Angst vor „Auflösung“ gibt, Angst sich nicht definieren und profilieren zu können. Alles ist im Grunde eins, und es gibt nichts, was unabhängig voneinander existiert.

  5. Das Wort „Mitgefühl“ hat offensichtlich für manche user eine Bedeutung von Minderwertigkeit, zumindest von Unverständigkeit im Sinne von Manipulierbarkeit oder gar von Hemmnis, um Gutes, richtiges voranzutreiben. Wenn man bedenkt, dass die Menschen, die hier schreiben, schon eine Art Auslese sind unter einer Masse, von der viele sich zum Selberdenken und Selberschreiben gar nicht erst die Zeit nehmen, dann lässt dies tief in die Psyche unserer Gesellschaft blicken. Oder sehe ich das falsch?

  6. Also, das „Problem mit der Überbevölkerung“, daran arbeiten die Rockerfeller Stiftung, Bill Gates und Melinda Foundation sowie Monsanto uvw. akribisch, um es Habhaft zu werden 🙂
    Das US Militärische Komplex will ja seinen Beitrag auch dazu leisten. Wenn man die offengelegten Geheimdokumente des US Air Commands betrachtet, so erkennt man, dass durch „gezielte atomare Schläge“ gegen die Zivilbevölkerung dieses „Problem der Überbevölkerung gelöst werden können sollte“.
    Die Hubris und Arroganz dieser Psychopathen scheinen dazu zuführen, dass sie vergessen, dass die Erde keine Scheibe, sowie ein in sich abgeschlossenes komplexes System, ist.

    Soll es verwunderlich sein, dass man einem, der bei „gesundem Menschenverstand“ sein soll, daran erinnern, dass wenn er auf einem Baum sitzt, den Ast nicht absägen sowie den Baum nicht anzünden soll? Und ist der Ast bereits angesägt, dass dieser nicht dauerhaft standhaft ist? Ist da noch etwas zu retten?

    Wir haben uns nicht mit der „Natur auf ein Spiel eingelassen“, sondern die Natur hat uns erlaubt bzw. uns eingeladen mit Ihr spielen zu dürfen, doch haben wir Sie immer betrogen und belogen um „über Sie zu triumphieren“, den Preis dieses Verrats werden wir bezahlen müssen.

    Ein weiser Mann sagte eins: „viele Wahrheiten sind paradox“.
    Ein weiterer weiser Mann erklärte eins: „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er dabei nicht zum Ungeheuer wird. Und wenn du zu lange in den Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein.“
    Daher meint ein weiterer weiser Mann, die Lösung sind nicht woanders in weiter Ferne zu finden (oder in den Sternen). Die Lösung ist in uns selbst, ergo unser Selbstpotenzial.

    • Ja, die Lösung ist in uns selbst, unser Selbstpotenzial. Und nichts anderes sagt auch die Schambala-Weisheit.
      Daraus: „Die Linie zwischen Gut und Böse“ verläuft mitten durch jedes einzelne Herz“.

    • @ Son_Snow „Die Hubris und Arroganz dieser Psychopathen scheinen dazu zuführen, dass sie vergessen, dass die Erde keine Scheibe, sowie ein in sich abgeschlossenes komplexes System, ist.“

      Ein interessantes Argument gegen die Theorie einer Überbevölkerung und der Begrenztheit natürlicher Ressourcen und Schadstoffsenken. 🙂 Weil die Erde also „ein in sich abgeschlossenes komplexes System“ ist, gelten die Gesetze der Physik nicht auf ihr.

      Physikalische Gesetze sind nicht verhandelbar. Wenn ich ein Glas aus dem 5. Stock auf die Straße fallen lasse, dann zerbricht es. Da kann ich noch so sehr dagegen protestieren. Die Natur hat keine Emotionen und auch keine Rechtsprechung. Wer gegen ihre Gesetze verstößt, zerbricht genauso wie das Glas, was aus dem 5. Stock gefallen ist. Falls dieser Fakt nicht endlich von der Mehrheit der Menschen verstanden wird, haben wir genau 0% Zukunftsperspektive auf diesem Planeten.

    • @micha Bitte troll nicht rum. Keiner hat irgendetwas gesagt, dass in einem in sich abgeschlossenen komplexen System keine physikalischen Gesetzen. Das Weglassen oder Dazuinterpretieren von Informationen führt immer zu Unwahrheiten.
      Man soll sich verinnerlichen, dass man einem abgeschlossenen komplexen System nicht beherrschen kann, so wie Peter Kruse das ausführlich dargestellt hat: „…der Schmetterlingseffekt sitzt dazwischen…“, d.h. jeder actio führt zu einer reactio und gemäßt der vorherigen Aussage kann die reactio auch veheerend sein, egal wie klein die actio sein mag. Weil es ein abgeschlossenenes System ist, zumindest noch für die Menschen dieser Zeitspanne, können wir es auch nicht so einfach verlassen.
      „Viele Wahrheiten sind paradox.“ z.B. viele Komplexe Tatsachen lassen sich sehr einfach darstellen, analog dazu sind einfache Tatsachen sehr komplex.

    • @ Son_Snow Mal davon abgesehen, dass ich nicht nachvollziehen kann, was genau ein „abgeschlossenes komplexes System“ sein soll, ist der Planet Erde thermodynamisch gesehen wohl eher ein offenes System. Ein abgeschlossenes (isoliertes) System kann weder Energie noch Materie mit seiner Umwelt (in diesem Fall dem Weltraum) austauschen. Wäre dem so, dann gäbe es kein Leben auf der Erde, da uns bspw. keine Sonnenstrahlung erreichen könnte.

      Sry, aber ich verstehe einfach nicht, was genau Sie sagen möchten. :-/ Ich vermute mal fast, dass Sie es selber nicht so genau wissen. 🙂

    • @micha Es gibt Menschen die so faszinierend genial sind, dass nicht die Erde sie mit ihrer Gravitationskraft anzieht sondern Sie die Erde, – oder verschärft ausgedrückt – Sie sind der Mittelpunkt des Universiums. Mag sein, dass Sie das Denkvermögen über mehrere Dimensionen vermögen oder auch im gesamten Universium ein abgeschlossenes System mit deren physikalischen Wechselwirkungen betrachten sowie errechnen können.
      Ich habe nur ein lineares Denkvermögen und kann daher die Erde nur aus meiner Betrachtungsperspektive als abgeschlossenes System wahrnehmen. Konnte sie bisher nicht vom Mond oder vom anderen Planeten sowie Nachbargalaxien betrachten, da meine Denkkapazität relativ zu Ihrer ist, tut mir leid.

    • @ Son_Snow Um die Probleme, mit denen wir uns heute auseinandersetzen müssen (Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, Überbevölkerung, Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung etc. pp.), zu verstehen, muss man kein Genie a la Albert Einstein oder Werner Heisenberg sein. Das reine Verstehen dieser Probleme ist wahrscheinlich für geistig normal entwickelte Erwachsene nicht das Ding. Das Ding ist viel mehr, dass die meisten Menschen diese Probleme nicht wahrhaben wollen, weil sie sich vor ihren Implikationen (wenn A, dann B) auf ihre eigenes Leben fürchten.

      Beispiel: Wenn die natürlichen Ressourcen und Schadstoffsenken dieses Planeten begrenzt sind, dann kann ein Wirtschaftssystem, welches zwingend ein unbegrenztes Wachstum benötigt, schon allein um sich selbst zu erhalten, nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden. Wenn genau dieses Wirtschaftssystem nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann, dann ist prinzipiell mein gesamter Lebensentwurf und alles wofür ich als einer seiner Profiteure lebe/arbeite grundsätzlich gescheitert und ich müsste komplett umdenken bzw bin komplett am Ars**.

      Versetzen Sie sich jetzt in einen Familienvater, der in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet und am Abend nach einem harten Arbeitstag im Büro mit seinem SUV nach Hause in sein kleines Reihenhaus in der Vorstadt gefahren kommt, in welchem bereits seine Frau, seine Kinder und sein Hund auf ihn mit dem Abendessen warten. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass dieser Mensch sich eingestehen wird, dass, wenn es absolut nachhaltig zuginge, das alles in dieser Form nicht existieren dürfte. 🙂

      Das vielleicht als ganz simple Skizzierung meiner Auffassung des Problems.

      PS.: Lassen sie zwischen dem @ und dem Username ein Leerzeichen, dann muss ihr Kommentar nicht überprüft werden.

    • @ micha Es kann sein, dass durch meine ironische, sarkastische bis zynische Bermerkungen vieles missverstanden wurde. Ich habe Einsichten von Menschen, in von denen sich viele „westliche Otto-Normal-Bürger“ geschweige die „westlich Gehobenen“ nicht einmal annähern wollen. Selbst ich stamme aus einem vom US-Krieg verwüsteten Entwicklungsland. Und ja, durch die Aufopferung meiner Eltern, besonders durch meine Mutter, die letztendlich einen sehr tragischen Preis bezahlen musste, lebe ich hier in der „westlichen Wohlstandswelt“. Aber ich habe nicht vergessen woher ich abstamme und wo ich jetzt bin. Lange war ich auch dieser schönen Illusion erlegen, dass du, wenn du tüchtig sowie und wohlgebildet bist, dass du auch dieser „westlichen Wertegemeinschaft“ vom Nutzen bist und habe mich in der Matrix befunden. Mea Culpa -Jeder muss letztendlich den Preis für sein Handeln und Tun bezahlen- und ich bin jetzt bereit den Preis für mein Handeln zu bezahlen. Aber vorher versuche ich noch mein Selbst, wie Rüdiger Lenz es erläutert hat, wieder zu finden bzw. die Collaterale so gering wie möglich zu halten. Aber meine Nächsten machen es einem unheimlich schwer seine Fassung behalten, wenn sie immer aus Angst welche in Hass resultiert ihre „Weltanschauung“ äussern. Sie sind nämlich nicht bereit für ihr handeln den Preis zu bezahlen, sondern andere sollen.

    • @ Son_Snow Schade, ich werde aus dem was sie sagen wirklich nicht schlau. Sie reden in Rätseln. 🙂 Wofür müssen Sie denn einen Preis bezahlen? Es wird immer mysteriöser. 🙂

    • Lieber Son_Snow! Ich verstehe und finde Deine Worte hier sehr gut! Ganz ähnlich sehe ich das auch. Nur dass ich nicht ganz so viel Hochachtung vor den „Großen Geistern“ habe wie Du: ich liebe sie einfach nur, denn alles ist mit allem verbunden. Kein Mensch kommt zu seinen Erkenntnissen ganz allein!

  7. Beim Begriff „NASA-Studie“ wollte ich schon aufhören zu lesen, kurz darauf bei „Klimawandel“ ist es mir dann gelungen. NASA-Studie, das ist ein Oxymoron. Und Klimawandel ist auch BS. ALLE von der „NASA-Studie“ angesprochenen Themenbereiche haben eins gemein: vor allem großen Konzernen liegt sehr viel an ihnen.

    Wasserversorgung? Vergiftet ist das Wasser _weltweit_ durch die Industrie schon lange. Und das ist ein riesiges Problem, vor allem in Ländern, wo die Menschen noch vom Wasser aus dem Fluss u.U. leben müssen. Umso perfider ist es, hier den Naturschutz vorzuschieben anstatt die Industrie zur Verantwortung zu ziehen, und damit das Problem zu lösen, denn Wasser IST genügend da. Der Grund dieses Thema vorzuschieben sind aber vor allem Firmen wie Nestle, die anderen das Wasser abgraben wollen – ein Weg die Menschen zu kontrollieren, wenn nicht der beste. Man lebt nicht lange ohne Wasser. Öl transportiert man übrigens auch von einem Ende der Erde zum anderen. Das ist nicht annähernd so lebenswichtig.

    Landwirtschaftsentwicklung? Von einer Panikmache profitieren vor allem Firmen wie Monsanto oder Bayer – nuff said. Ein wunderbares Argument für noch mehr Gift und Gen. Noch nicht ganz genug: denn dieser Bereich spielt in die Wasserversorgung mit rein. Weniger Industrie, mehr Wasser – und saubereres Wasser. Weniger Fleischkonsum würde das Problem auch lösen und gleichzeitig viele Zivilisationskrankheiten bekämpfen.

    Bevölkerungswachstum? Was denn nun? Damit haben wir hier im Lande keine Probleme. Äh, hatten meine ich. Trotzdem ist auch das ein Hebel, wie die anderen, um Menschen gefügig zu machen. Wenn kein Platz da ist, muss er zugeteilt werden. Ist zwar heut schon so, aber was solls. Oder kennt jemand nen freien Platz Erde, den er einfach mal so für sich claimen kann? Gebt mir bescheid, wenn da nochwas übrig ist … Ansonsten haben wir auf der Welt noch massig platz – so zum als Sklave/Bürger zu leben meine ich. Sind nur zu viele um alle zu kontrollieren. So 500 Millionen wäre viel besser meinen auch einige Eugeniker, denen ich mich keinesfalls anschliesse.

    Energieverbrauch? Hier hab ich nicht wirklich gute Argumente, ausser, dass schon vor 25+ Jahren das Energie-Aus an die Wand gemalt wurde (inklusive des Teufels). Bei Energie geht es erfahrungsgemäß auch einfach immer nur darum, diese besonders teuer für den Bürger zu machen.

    Klimawandel? *seufz* Ich erinnere an den sauren Regen, das Waldsterben, das Ozonloch und wahrscheinlich vieles mehr. Ein wirksamer Umweltschutz wäre desaströs für die Wirtschaft. Die Wirtschaft – und damit die Politik – kümmert sich nen Dreck um die Umwelt. Die Grünen kümmern sich nen Dreck um die Umwelt. Sie kümmern sich um die umzuverteilenden Gaben! Die Welt geht nicht wegen des Klimas unter. Sie geht unter weil die falschen an der Macht sind. Naturschutz ist wichtig. Hat nur nix mit Klimawandel zu tun.

    Man beachte: „der Untergang unserer Zivilisation ist unvermeidlich“ – er ist also „alternativlos“. Einfach mal Wortschwurbelgruppen übersetzen und man weiß wo der Blödsinn herkommt. Oder warum er alternativlos ist. Nichts ist alternativlos, ausser das, was alternativlos sein soll.

    Das Muster ist total simpel: Horrorstory -> Umverteilung -> Abhängigkeit oder Horrorstory -> mehr „Sicherheit“ -> Abhängigkeit

    Warum ich überhaupt oberflächlich versuche hier was zu darzulegen … NASA – lol. Mal „Challenger Überlebende“ youtuben …

    Nachtrag: unwahrscheinlich ist der Untergang unserer Zivilisation allerdings nicht. Einer der Gründe dafür ist, dass die Leute nicht peilen, dass Umverteilung zur Kontrolle der einen Seite (der es genommen werden muss) und auf der anderen Seite in Abhängigkeiten führt, und damit bei der dritten Seite zur Machtvermehrung.

    —–

    Die Story des Eingeborenen – und bei dem darf man es sagen – finde ich daneben. Ich sags ohne Umschweife: das ist Rassismus. Und ich spüre, auch in anderen Situationen immer wieder, wie er mich dann besonders trifft, wenn er von Menschengruppen kommt, deren eigene Geschichte ich zutiefst bedauere. Und dann noch von den Oglala – Teton Lakota. Was hab ich nicht alles von Harka Steinhart Nachtauge Wolfstöter gelernt. Unter anderem Anti-Rassismus. Was kann man als Mensch für die Dinge die andere Menschen tun? Soll ich jetzt dafür verantwortlich sein, dass ich nicht alle aufgeweckt habe, obwohl ich das seit 20 Jahren versuche? Soll ich gefeit sein gegen die täglichen Indoktrinierungen? Wer hat ihm überhaupt das Recht gegeben, mir zu helfen? Wem nur geholfen wird, der kann nicht wachsen! Und ich entscheide, ob ich die Hilfe annehme oder nicht. Denn manche Hilfe ist keine Hilfe. Oder meint er, sie hätten bisher geholfen uns dahin zu bringen, wo wir sind? WOZU? Bei den kleinen Katastrophen helfen, damit es dann am Ende so richtig schön knallt? Anstatt wichtig daherzureden und so zu tun als ob er das hellsehen könne was sowieso schon jeder sieht, sollte er vielleicht einmal wirklich anfangen zu helfen … außerdem sagen die (indigenen Völker) schon seit Jahrzehnten vorraus, dass wir uns alle selbst umbringen. Das sag ich auch schon ein paar Jahre. Über mich schreibt keiner …

    —–

    Damit vermittelt dieser Artikel gleich zwei mal die (manipulierte) Mainstream-Medien Meinung. Bin ich paranoid, wenn ich mich wundere, wenn ein angesehener Author, der Werke wie „Die vierte Macht – Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten“ schreibt, das nicht erkennt?

    • Bei vielem stimme ich zu. Aber dennoch ist hier Dirk C. Fleck meiner Sicht nach grandios missverstanden worden.
      Vielleicht ist die Vermischung von angeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen und dieser Prophezeiung aus dem tibetischen Buddhismus auch etwas unglücklich und der Titel des Artikels für viele missverständlich,denn es geht ja in der Prophezeiung eben nicht allein um die „Hitze des Mitgefühls“ sondern eben nur in Kombination mit tiefster Einsicht. Dennoch hat der Titel seine Berechtigung, denn es ist ja eben dieses echte Mitgefühl, was in all diesen arroganten und ignoranten Systemen fehlt!

  8. „Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung“, sagte Sokrates!

    Danke, Dirk Fleck, diesen wunderbaren und typischen Sokrates- Ausspruch, kannte ich noch nicht! Sehr gut!
    Kennen Sie eigentlich auch den Dialog mit Glaukon? In Platons „der Staat“ spricht Sokrates über den Frieden und das Glück, welches den Menschen zuteil wird, die sich vegetarisch ernähren.
    „Und so werden sie ein friedliches Dasein führen bei voller Gesundheit, wie zu erwarten, und im hohen Alter sterben und ein ebensolches Leben ihren Nachkommen hinterlassen.“
    Doch Glaukon ist skeptisch. Er sagt, dass sich die Menschen nicht mit einem derart einfachen Leben zufriedengeben werden, sie würden Schweinefleisch essen wollen. Sokrates antwortet, dass solche Gelüste nicht gut seien, da die Menschen Dinge vermeiden sollten, die nicht für die Befriedigung ihrer natürlichen Bedürfnisse erforderlich sind. In seiner Beschreibung des Unglücks, welches die Menschheit befallen wird, wenn sie Fleisch ißt, schildert Sokrates in weiser Voraussicht sowohl die gesundheitlichen Konsequenzen des Fleischverzehrs, die wir erst heute zu erkennen beginnen, als auch die Kriege, die über Jahrtausende im Gefolge der unersättlichen Landansprüche geführt wurden.

    SOKRATES: Dann werden wir Schweinehirten für die Schweinezucht brauchen und vieles andere Weidenvieh, das zur Nahrung dient, nicht wahr?
    GLAUKON: Zweifellos.
    SOKRATES: Also auch Ärzte werden wir viel mehr nötig haben bei dieser Lebensweise als bei der früheren?
    GLAUKON: Allerdings.
    SOKRATES: Und auch das Gebiet, das ehedem hinreichte zur Ernährung der damaligen Bewohner, wird dann unzulänglich und zu klein werden? Oder wie denkst du?
    GLAUKON: So wie du.
    SOKRATES: Also müssen wir das Gebiet der Nachbarn beschneiden, wenn wir genügend Grund und Boden haben wollen zu Viehweide und Ackerland, und jene hinwiederum das unsere, wenn auch sie sich dem Trieb nach angemessenem Erwerb von Hab und Gut hingeben, die Grenzen des Notwendigen überschreitend.
    GLAUKON: Ohne Widerrede, mein Sokrates.
    SOKRATES: So werden wir denn Krieg haben, mein Glaukon. Oder wie?

  9. Ja, ja so ist das eben mit Studien von Studierten 🙂 Fünf Risiko-Faktoren haben sie also ausgemacht: Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch. Aha! Ich hatte dagegen bislang nur ein Risikofaktor ausgemacht: Leute, die sich für Elite halten. Und die haben beim Untergang aller ´Hochkulturen in den letzten fünftausend Jahren eine zentrale Rolle gespielt. Nachweislich. Die Nazi-Elite wurde abgeschafft. Nicht jedoch die Herrenmenschen. Die haben heute Hochkonjunktur. Niemals waren es so viele, niemals waren sie so reich und mächtig wie heute. Niemals hatten sie so viel nacheifernde Gefolgschaft und Mittäterschaft. Niemals soviel Presse. Wie heute.
    Das unbändige Bedürfnis über andere Menschen stehen zu müssen, Erniedrigen zu müssen, gar zu vernichten ist die Signatur des Soziopathen.
    Sie reden nicht von Menschenvernichtung, sie reden von Massenvernichtung. Stimmt, bei nuklearen Prozessen wird Masse vernichtet. In Energie. Und Energie braucht die Wirtschaft.
    Sie fördern die Migration von Flüchtlingen wollen jedoch Assimilierung. Die Borg-Königin assimiliert Völker in ihre Volkswirtschaft. Syrier, Türken, Libyer, Afrikaner und viele mehr. Alle sind willkommen. In Deutschland, in Europa. Widerstand ist zwecklos!
    Soziopathie oder modern: dissozialen Persönlichkeitsstörung (auch amoralische, antisoziale, asoziale, psychopathische Persönlichkeitsstörung) wird hoffentlich bald behandelbar.
    Man stelle sich mal vor, es erwiese sich: all das unsägliche Leid der Menschheitsgeschichte nur auf Grund eines biochemischen Defektes, der neuronale Strukturen verhindert Mitgefühl zu empfinden, sich in andere hineinversetzen können und die Folgen eigenen Handelns nicht abwägen zu können.
    Der Volksmund bezeichnet sie bisher als Herrscher oder Führer oder Obrigkeit oder in Gruppe: allgemein als Elite.
    Ja, auch die Mayas hatten sie, auch die Römer und viele, viele Reiche hatten sie auch. Doch nur wenigen gelang es, sie im Griff zu behalten. Man sollte in Shambhala doch mal nachfragen.

    • Die Schuld auf Sozio- und Psychopathen zu schieben ist so bequem wie sinnfrei. Wie kann es sein, dass eine so kleine Elite die Restmenschheit derart unter Kontrolle hat? Vielleicht weil sich die meisten für dumm verkaufen und gegeneinander aufhetzen lassen? §20 StGB sagt: „Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.“ Die Eliten können also gar nicht schuld sein, da sie wohl nicht mal schuldfähig sind. Warum lassen wir uns von solchen Leuten kontrollieren, anstatt sie in der geschlossenen Psychiatrie unterzubringen?

    • @Pingu:
      🙂
      Aber so klein ist die Elite nicht wirklich. Jene die du meinst, sind nur die Spitze ganz oben, mit dem Auge drin. Die Pyramide ist viel größer und reicht bis auf den Boden. Die ersten Grundsteine findest du schon bei den Elternabenden.

    • wiebitte, diesen Text find ich einwandfrei! In der Schamballah-Prophezeihung steht zwar auch, dass die Linie von Gut und Böse mitten durch jedes eigene Herz geht, aber die Machtgier ist bei weitem nicht in allen Menschenexemplaren gleich stark ausgeprägt und gepflegt. Und diese Krankheit, die offensichtlich zu etwas führt, was man letztendlich nur noch als Satanismus bezeichen kann(ich denke dabei u.a. an die Dutroux-Affäre, die deshalb nie aufgeklärt werden konnte, weil das durch zahllose Zeugenmorde und Aufklärungsunwilligkeit der Justitz verhindert wurde), ist anscheinend unheilbar! Wie sollte man diese pervers veranlagten Geldeliten stoppen?
      So kann man an die Sache gar nicht rangehen. Man muss schon auch ganz allgemein die Fehler der gesamten Lebensweisen in Betracht ziehen! Und jeder muss sich selbst in allem so klar wie möglich reflektieren. Dieser alte Spruch ist zwar abgenutzt, aber dennoch immer noch wahr: „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.“

    • @ wiebitte Wieder so ein Fall von blinder Schuldprojektion auf einen Sündenbock. 🙂 Hier die armen, unschuldigen und von Grund auf guten Mittelstandsmenschen vor dem Herren. Dort die abgrundtief bösen, psychopathischen, alles Elend auf dieser Welt verursachenden „Eliten“.

      Schon allein die Vorstellung, dass gerade das Lebensmodell der Otto-Normalverbraucher der Sargnagel dieses Planeten sein könnte bzw. den mit Abstand größten Impact auf das Ökosystem hat, ist für Menschen, die die Schuld gerne delegieren, prinzipiell undenkbar. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn der Traum der Mehrheit der Menschen, nach einem Eigenheim, einem eigenen Auto, einem eigenen Kühlschrank, einer eigenen Klimaanlage, einem eigenen Flatscreen, täglichem Fleischkonsum etc. pp. tatsächlich in Erfüllung gehen würde? Da können Sie der aufstrebenden Mittelschicht in Indien und China höchstens noch einreden, dass ihnen diese Wertvorstellungen künstlich von der bösen Elite durch die Medien eingeimpft wurden. Viel Glück dabei.

    • Schuld ? Wieso Schuld? Die Schuldfrage, wenn man diese aufgreifen mag, hat @Pingu aus meiner Sicht schon zutreffend behandelt. Und stimmt, Soziopathen sind sich ja stets keiner Schuld bewusst. Wie denn auch? 😉
      Soziopathie ist nicht auf bestimmte Klassen begrenzt, man begegnet ihr in allen Schichten.
      Herrscht sie in übergeordneter Position (welche sie stets anstrebt) wird es ungemütlich (Privat- , Büro- oder Vereinskrieg).
      Wenn zudem mit großer Macht und Geltung ausgestattet dann wird es überall ungemütlich (Welt-, Wirtschaftskrieg).

      P.S. Zur sozialen Erfordernis „sich in andere hineinversetzen können“ gibt es ein brilliantes Satirewerk von Loriot als Anschauungsbeispiel „Gehaltsabrechnung“ z.B. bei ZeitOnline. 🙂

    • @ wiebitte Wenn ich ihre Weltsicht richtig interpretiere, dann wären alle Probleme dieser Welt mit der Abschaffung der Eliten im Handumdrehen gelöst. Toll. Da reicht es also, auf die Eliten zu schimpfen und sich dabei gemütlich zurückzulehnen. Da kann ich mich auch gleich an den Stammtisch mit den Bierbäuchen setzen und mit denen über Angela Merkel abkotzen. 🙂

      Ich schätze mal das Problem ist ein bisschen komplizierter. Die Schuld auf andere schieben ist immer das Einfachste.

  10. Nein. Ohne die Hitze des Mitgefühls, sondern mit kühlem Pragmatismus. Der einzige Weg.

    —–

    Vor 3 Generationen hatten Länder wie Mali, Äthiopien, Eritrea, u. v. a. ungefähr ein Zehntel ihrer heutigen Einwohnerzahl. Damals herrschten dort Dürre, Hungersnöte, Kriege und Bürgerkriege, schreckliche Bilder von zehntausenden verhungernden Menschen, am schlimmsten die von kleinen Kindern.

    Bis heute wurden von Europa und USA seit dieser Zeit unvorstellbare Summen an Entwicklungshilfegeldern in diese Länder gepumpt, weil die mitfühlenden Europäer und Nordamerikaner solche Bilder nicht mehr sehen wollten. Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe sollte es sein: Aufbau von Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bildung, Landwirtschaft, Industrie, etc. etc.

    Direktes messbares Ergebnis dieser nachhaltigen Entwicklungshilfe:

    Die Bevölkerungszahl in den durch Entwicklungshilfe unterstützten Ländern hat sich verzehnfacht, es sterben jetzt nicht mehr Zehntausende pro Jahr, sondern Hunderttausende, in Kürze werden es Millionen sein, da die Bevölkerungszahl ungehemmt weiter explodiert.

    Möglich geworden durch die verbesserte Infrastruktur, das Gesundheitswesen, die Bildung usw. Die aus Mitgefühl in die Entwicklungshilfe transferierten Billionen der Europäer und Amerikaner wirken sich aus wie der Versuch einen lodernden Buschbrand durch den Abwurf von Benzinbomben aus Löschflugzeugen zu bekämpfen.

    —-

    Eine gute „empathische“ linke Deutsche sagte mir dazu vor kurzem im Gespräch: „Hätte man diese Menschen in Biafra und der Sahelzone – damals wie heute – etwa einfach verhungern lassen sollen, ohne ihnen zu helfen? Sollen wir sie einfach sterben lassen? Nach allem, was WIR den Menschen in Afrika vorher schon angetan hatten? Nach dem Sklavenhandel und dem bis heute andauernden Diebstahl ihrer Rohstoffe dort?“

    Meine Gegenfrage: „Also besser, wenn als direkte Folge unsere Entwicklungshilfe heute eine Million Afrikaner pro Jahr verhungern statt damals nur Hunderttausend? …

    Fühlen Sie sich dadurch etwas weniger schuldig an den damaligen Verbrechen der englischen und französischen Kolonialherren bzw. der arabischen Sklavenhalterstaaten, bzw. der multinationalen US-Konzerne im Besitz einer kleinen Gruppe dieser ganz bestimmten Menschenart, die Sie auch kennen?“

    Darauf sah sie mich an, als wäre ich das unmenschlichste Monster, das sie je in ihrem Leben gesehen hat, obwohl ich freundlich lächelte. Sie antwortete nicht mehr, sondern wandte sich mit einem empörten Schnaufen ab. Diskussionsabbruch bin ich gewohnt, er geht nie von mir aus.

    Diese Frau voller „Empathie“ wollte zur Befriedigung ihres „Mitgefühls“ und Linderung ihrer fiktiven „deutschen Schuld“ am selbstverursachten Elend der 3. Welt unmenschlicherweise lieber 900.000 Menschen mehr pro Jahr in Afrika verhungern lassen, als einfach nur nichts zu tun.

    Eine von vielen Millionen empathischen Deutschen, die genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie eigentlich wollen.

    Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger von dieser „Empathie“ und diesem „Mitgefühl“. Komplette Einstellung sämtlicher westlicher Entwicklungshilfe wäre die menschlichste Lösung, inkl. der medizinischen, technologischen und jeder anderen Hilfe. Nur so hätte Afrika noch eine Chance auf eine menschenwürdige Zukunft.

    Freundliche Grüße
    Fritz Frost

    • Es sind 2 „Waffen“, die laut dieser alten Tibetischen Weisheit nun von den „Shamballah-Kriegern“ benötigt werden:
      Einsicht + Mitgefühl(Empathie). Was Sie hier nennen, was angeblich gemeint sei, ist weder das eine noch das andere. Sie haben es einfach nicht verstanden.

    • „Veganislove“ – wie kommen Sie denn darauf? Ist Ihre Nachrichtenverbindung abgebrochen? Sie stehen auch gar nicht in meiner Referenzliste als Eingeweihter bzw. hiesiger Undercover-Agent?

      Ich bin der direkte Beauftragter des Herrn der Welt aus Shambhala für die Internetarbeit in Deutschland – und aus Shambhala gebürtig. Meine Kriegerweihe erhielt ich bereits vor mehr als 800 Jahren, da gab es Sie wohl noch gar nicht? Vielleicht sollten Sie etwas weniger kindlich impulsiv mit Ihren Beiträgen herausplatzen?

      Der König der Furcht, der damals unter dem Tarnfeld von Empathie und Mitgefühl seine Terrorherrschaft begründet hatte, befindet sich längst in Gewahrsam in der Stadt Agartha. Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem nationalsozialistischen Führungsoffizier auf und lassen Sie sich auf den neuesten Stand bringen. Falls Sie überhaupt einen Führungsoffizier haben, und nicht am Ende gar nur ein esoterischer Schwätzer und Trittbrettfahrer sind, … 🙂

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Liebe dienen Nächsten wie dich selbst. Aber kaum jemand identifiziert sich noch damit. Gleichgültigkeit und Ignoranz sind an der Tagesordnung. Es braucht nicht weniger sondern mehr Mitgefühl. Das Problem ist die Wohlfühlgesellschaft. Diese Frau hat kein Mitgefühl sondern nur ein Wohlgefühl und das haben Sie zerstört.
      Ich denke das mit der Hilfe müsste man sich genauer ansehen, wenn mit der Hilfe die Armut nicht beseitigt wurde dann kann es durchaus daran liegen das die Hilfe einfach ein Schwachsinn ist. Es gibt super Projekte, Sahara Begrünung zum Beispiel. Es muss mehr statt weniger getan werden, aber niemals auf Übergeordneter Ebene sondern durch Unterstützung von Menschen die zB in Affrika leben und was ändern wollen. Ohne Mitgefühl sind wir im 3 Reich oder im IS.

    • Ohne Mitgefühl sind wir im 3 Reich oder im IS.
      Da wäre ich vorsichtig, viele Menschen treibt es aus Mitgefühl mit den Opfern westlicher Kriege zum IS.

      Leider ist es häufig tatsächlich so, dass „gut gemeint“ das Gegenteil von „gut“ ist. Mitgefühl ohne Sinn und Verstand bringt in der Tat oft mehr Schaden als Nutzen. Man muss schon beides kombinieren.

    • Wie wäre es auch damit das unser Hilfe nicht mehr so aus sieht das wir ihre und auch unsere Länder Zerstören?
      Für mich ist Migration nur selten eine Hilfe. Denn es hilft nur ganz ganz wenigen die in den Herkunftsländern eh schon besser gestellt sind und wenn so viele kommen wird ihnen hier nicht mehr geholfen werden sondern es wird genau das Gegenteil dann passieren. Migration muss langsam passieren. Die beste Hilfe wäre es das Geldsystem abzuschaffen und alle Staaten zu entschulden. Dann könnte man den Staaten anbieten das man ihnen bei den Dingen hilft bei denen Sie Hilfe brauchen im Gegensatz könnten sie etwas abgeben das sie leisten können.
      Der IWF, die Weltbank und die Globalisierung, die Enteignung der armen Menschen und die Bereicherung der eh schon so reichen Menschen, die Kriege um die Bodenschätze das sind die Probleme und nicht das Mitgefühl!

    • Unsere „humanitären“ Bombenkriege sind ein schönes Beispiel für Dinge, die von der Bevölkerung zwar gut gemeint waren, aber alles andere als gut waren und sind. Und solange sich die Menschen manipulieren lassen, sind Änderungen an den bestehenden Verhältnisse nicht realistisch durchführbar.

    • Liebe dienen Nächsten wie dich selbst. Aber kaum jemand identifiziert sich noch damit.

      Das stimmt. Nicht die nächsten Deutschen im eigenen Land werden geliebt – die werden eher als Nazis verabscheut, sobald sie sich irgendwie auch nur im geringsten als national zu erkennen geben -, sondern fernste Fremde, die aus tausende Kilometern entfernten Ländern nach Deutschland kommen. Offensichtlich identifiziert sich kaum noch jemand mit dem was Jesus gesagt hat.

      Gleichgültigkeit und Ignoranz sind an der Tagesordnung.

      Im Prinzip schon, sofern es die deutschen Nächsten betrifft. Allerdings nicht gegenüber den erwähnten ausländischen Fernsten: die werden geliebt und in empathischster Weise unterstützt.

      Es braucht nicht weniger sondern mehr Mitgefühl. Das Problem ist die Wohlfühlgesellschaft. Diese Frau hat kein Mitgefühl sondern nur ein Wohlgefühl

      Wie können Sie denn das behaupten? Ich bin sicher, bzw. fühle selbst, dass es echtes Mitgefühl bei ihr ist: sie fühlt wirklich mit den armen Afrikanern mit.

      und das haben Sie zerstört.

      Ja. Weil ich ein „Unmensch“ und „Nazi“ bin, der sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass ihr echtes Mitgefühl, das ein so schönes Gefühl ist, als Massenempfindung im Ergebnis die zehnfache Opferzahl erzeugt, bzw. später noch mehr.

      Ich denke das mit der Hilfe müsste man sich genauer ansehen, wenn mit der Hilfe die Armut nicht beseitigt wurde dann kann es durchaus daran liegen das die Hilfe einfach ein Schwachsinn ist. Es gibt super Projekte, Sahara Begrünung zum Beispiel.

      Gut. Stellen Sie sich vor, die Armut in Afrika wird beseitigt und die Sahara begrünt. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Familie nimmt also in den nächsten 2 Generationen nochmals zu, weil die Kindersterblichkeit sinkt, die Lebenserwartung auf durchschnittlich 80 Jahre steigt, und Lebensraum in Afrika gibt es ja dann für zusätzliche 20 Milliarden Menschen, die sich dort alle friedlich ansiedeln können. Die Gesamtzahl von 25 Milliarden Afrikanern wird dann innerhalb von 50 Jahren erreicht. Diese Zahl stagniert natürlich nicht plötzlich, wegen des exponentilellen Wachstums, sondern verdoppelt sich nochmal, jetzt allerdings unter etwas anderen Bedingungen, im absoluten Elend, weil dann auch die grüne Sahara nicht mehr ausreicht, und die Armut leider auch wieder zurückkommt.

      In spätestens 100 Jahren sterben also in Afrika PRO TAG 10 Millionen Menschen im Krieg oder durch Verhungern. Finden Sie das toll? Weil damals zu Beginn des Jahrhunderts die Armut beseitigt und die Sahara begrünt wurde. Sinnvolle effektive Hilfe …

      Den Rest der Welt habe ich jetzt nicht mit einbezogen.

      Jede Art von „humantärer“ Hilfe ist wie Benzin ins Feuer gießen. Die einzige sinnvolle humanitäre Hilfe, die milliardenfaches zukünftiges menschliches Leid verhindern könnte, scheinen Rüstungsexporte zu sein. Leider ist jedoch auch dies ein Trugschluss, Kriege und Bürgerkriege fachen das Bevölkerungswachstum paradoxerweise in der Regel noch mehr an.

      Es muss mehr statt weniger getan werden, aber niemals auf Übergeordneter Ebene sondern durch Unterstützung von Menschen die zB in Affrika leben und was ändern wollen. Ohne Mitgefühl sind wir im 3 Reich oder im IS.

      Ja. Helfen Sie nur. Sie kennen ja jetzt die notwendige Folge Ihrer Hilfe: menschliches Leid wird dadurch potenziert.

      D. h. Sie verstehen es nun evtl. von der Logik her, falls Sie logisch und ohne sich selbst zu belügen denken können. Ihr „Mitgefühl“, Ihre „Empathie“ schreit jedoch verzweifelt: NEIN, NEIN, NEIN, und will es nicht wahrhaben. Sie weisen es von sich, es KANN nicht wahr sein, weil es nicht wahr sein DARF. Dann stecken Sie den Kopf in den Sand und machen einfach weiter wie bisher. Hauptsache kein gefühlloser Mensch. Ist doch egal ob deswegen eines Tages in der Zukunft irgendwo 10 Millionen Menschen pro Tag verrecken. Außerdem kann das auch alles gar nicht stimmen, man muss nur RICHTIG helfen …. mit Einsicht und Empathie.

      Der „König der Furcht“ hat genau mit dieser Parole seine Terrorherrschaft begründet: „Einsicht und Empathie“. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich ja schon seit ungefähr 800 Jahren in Shambhala dabei bin … HiHihi :-):-):-) 😉

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Fritz Frost: Anscheinend haben Sie nichts weiter getan, als das Wort „Schamballa“ bei Wikipedia zu googeln.
      Ihre Beleidigung sehe ich Ihnen mal nach, ich weiß nun, dass ein intellektueller Austausch für mich mit Ihnen nicht möglich ist.

    • Ihre Personalien habe ich telepathisch überprüft, Sie sind in Shambhala nicht gelistet. Übertreiben Sie nicht und verwirren Sie die Menschen hier nicht, sonst bekommen Sie eine fernenergetische Abmahnung, die Sie vorübergehend in Stasis versetzt. Das würde die letzten 14 Tage Ihres biographisches Gedächtnisses löschen.

      Ok – wegtreten.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • Scherzkeks. Auch in Shambhala darf man ja wohl noch Witze reissen dürfen 🙂

      Zu Deinen Einlassungen zur Frage der Nächstenliebe und Ignoranz bzw. Intoleranz stelle ich einfach mal eine Hypothese auf:

      Der Entzug der Nationalität nach dem Krieg und die folgenden Anstrengungen eine erneute Etablierung eines Nationalbewusstsein zu erschweren, sind maßgeblich mitverantwortlich für die strukturelle Desintegration der hiesigen Bevölkerung.

      Zur Erklärung bzw. Annahmen:

      Nationalität wirkt identitätsstiftend und solidarisierend. Eine Basis die allen Mitgliedern einer Nation oder Gemeinschaftswesen gemein ist.

      Wir berufen uns auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ein Hoch auf die Tricolore und die Grand Nation. Wir stolzen Katalanen, Schotten, Korsen oder tapferen Spartanen.

      In Deutschland undenkbar. In unserer Gesellschaft fehlt dieser kleinste gemeinsame Nenner. Da uns die Situation sowohl entzweit, in Fähnchenentferner und Verurteiler der Fähnchenentferner, als auch zutiefst verunsichert bezüglich der eigenen, natürlichen Stammeszugehörigkeit, gedeiht die Entsolidarisierung und macht uns so, völlig aufgelöst und haltlos, zur leichten Beute. Wir sind gute Dulder. Sozusagen ein teile und herrsche auf einzelne Bürger heruntergebrochen.

      Die US-Amerikaner z.B. haben, wenn auch aus anderen Gründen, ebenfalls keine echte und taugliche Vergangenheit (Identität) auf die sie sich zum Zwecke der Einigkeit berufen könnten und sind noch talentiertere Dulder. (Inkl. einer Steigerungsform: Ein abgehängter US-Amerikaner ist eher noch der Meinung er hätte sich einfach mehr anstrengen müssen). Wir befinden uns auf gleichem Kurs[1].

      Gerne nehme ich Vorschläge zur Widerlegung oder Stützung dieser Hypothese an.

      [1] Obwohl, oder gerade weil (Neue Jagdgründe), die negativen Auswirkungen einer solchen Lebensweise in den USA ja immer deutlicher zutage treten. Wahrscheinlich sind wir mal noch froh wenn weniger duldsame, wie z.B. die _faulen Südländer_, für uns gleich mit demonstrieren. Ich denke das Kapital hat bereits gemerkt, dass das Auswärtsspiel auf dem alten Kontinent nicht ganz so leicht ist wie das Spiel im heimischen Station und deshalb seine Anstrengungen intensiviert.

    • Zu Deinen Einlassungen bezüglich den Afrikanern rätsele ich noch:

      Du möchtest also die Afrikaner einfach alle prophylaktisch auslöschen um ihnen das Leid mit dem Hunger zu ersparen? Wenn ja, an wen verscheppern wir dann unser übrig gebliebenes Hühnerfrikassee?

      Du möchtest die Afrikaner nicht vorsorglich entsorgen, sondern sie einfach nur sich selbst überlassen? Wenn ja, dürfen wir ihnen weiterhin unser übrig gebliebenes Hühnerfrikassee verscheppern?

      Stellen Dir vor in Afrika wird die Armut beseitig und die Sahara fruchtbar gemacht. Die Kinderzahl sinkt während die Adipositas grassiert. Ganz so wie die Entwicklung es in anderen Ländern bereits gezeigt hat. Und falls die halt doch lieber Schnakseln statt den Wohlstandsbauch zu pflegen, können wir ihnen immer noch unsere übrig gebliebenes Hühnerfrikassee verscheppern. Wo genau ist noch mal das Problem?

    • > Rüdiger Ratlos:

      Der Entzug der Nationalität nach dem Krieg und die folgenden Anstrengungen eine erneute Etablierung eines Nationalbewusstsein zu erschweren, sind maßgeblich mitverantwortlich für die strukturelle Desintegration der hiesigen Bevölkerung.

      „Strukturell desintegriert“ wurden und werden nicht nur Deutschland, sondern auch die „Siegernationen“ England, Frankreich, bzw. „neutrale Nationen“ wie Schweden, Schweiz, bzw. „befreite Nationen“ wie Niederlande, Norwegen, usw.

      Den Vorgang nur auf die hiesige Bevölkerung als Folge der Niederlagen in den Weltkriegen zu beziehen, würde zu kurz greifen.

      Nationalität wirkt identitätsstiftend und solidarisierend. Eine Basis die allen Mitgliedern einer Nation oder Gemeinschaftswesen gemein ist. Wir berufen uns auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ein Hoch auf die Tricolore und die Grand Nation. Wir stolzen Katalanen, Schotten, Korsen oder tapferen Spartanen.

      Das finde ich zu theoretisch, solidarisierend sicher nicht. Gemeinsame Feinde wirken solidarisierend auf Menschen unterschiedlicher Herkunft, die Nationalität muss da gar keine Rolle spielen. „Gemeinsam gegen Rechts!“ – „Gemeinsam gegen die Juden!“ – „Gemeinsam gegen die Ungläubigen!“ – „Gemeinsam gegen den Klassenfeind!“ – usw. und plötzlich können Franzosen, Deutsche, Kuffnucken sehr gut miteinander gegen andere Franzosen, Deutsche, Kuffnucken.

      Gleiche nationale Herkunft stiftet im Kopf noch keine gemeinsame Identität. Wie meinte neulich die fette SPD-Prollbacke – anscheinend selbst deutscher Herkunft – vor ein paar Wochen sinngemäß: einquartierte Asylforderer in irgendeinem Nest in Mitteldeutschland gehörten nach seiner Auffassung MEHR zu Deutschland, als die gegen diese Art von Zwangsbeglückung protestierenden einheimischen Deutschen.

      In Deutschland undenkbar. In unserer Gesellschaft fehlt dieser kleinste gemeinsame Nenner. Da uns die Situation sowohl entzweit, in Fähnchenentferner und Verurteiler der Fähnchenentferner, als auch zutiefst verunsichert bezüglich der eigenen, natürlichen Stammeszugehörigkeit, gedeiht die Entsolidarisierung und macht uns so, völlig aufgelöst und haltlos, zur leichten Beute. Wir sind gute Dulder. Sozusagen ein teile und herrsche auf einzelne Bürger heruntergebrochen.

      Wie gesagt: ungefähr gleiches Bild in England, Schweden, Schweiz, usw. „Nationalität“ darf in Europa beim Fußball ausgelebt werden, wenn die französisch-afrikanische Mannschaft gegen die portugiesisch-afrikanische Mannschaft spielt. Oder wenn die deutsche Nazi-Tante und ihr KZ-Scherge in Griechenland das Geld nicht rausrücken wollen.

      Die US-Amerikaner z.B. haben, wenn auch aus anderen Gründen, ebenfalls keine echte und taugliche Vergangenheit (Identität) auf die sie sich zum Zwecke der Einigkeit berufen könnten

      Doch, haben Sie. Sie haben dem nordamerikanischen Kontinent überhaupt erst menschliche Zivilisation gebracht, dann haben sie die Welt vor den Deutschen und den Japanern gerettet. Und jetzt retten sie die Welt noch vor den Russen, den Chinesen und den Kuffnucken. Gemeinsame Feinde wirken solidarisierend, nicht nationale Herkunft.

      Zu Deinen Einlassungen bezüglich den Afrikanern rätsele ich noch: Du möchtest also die Afrikaner einfach alle prophylaktisch auslöschen um ihnen das Leid mit dem Hunger zu ersparen? Wenn ja, an wen verscheppern wir dann unser übrig gebliebenes Hühnerfrikassee?

      Au Mann. Wie kommst Du darauf, dass ich die Afrikaner auslöschen möchte? Nichts weniger als das, ich mag Afrika und die Afrikaner in Afrika. Deshalb möchte ich nicht, dass der Kontinent mit seinen Einwohnern innerhalb der nächsten 100 Jahre durch eine Bevölkerungsexplosion komplett zerstört wird. Ich möchte nicht, dass in nicht sehr weit entfernter Zukunft 10 Milliarden Afrikaner in islamisch-faschistischen Regimes in mehreren zerstörten Kontinenten vegetieren und schon als Kinder sterben müssen, und sich in Europa zusammen mit verbliebenen 100 Millionen vermischten Resteuropäern fragen, wie es soweit kommen konnte, warum das so ist.

      Du möchtest die Afrikaner nicht vorsorglich entsorgen, sondern sie einfach nur sich selbst überlassen? Wenn ja, dürfen wir ihnen weiterhin unser übrig gebliebenes Hühnerfrikassee verscheppern?

      Gerne, wenn sie das gegen Mangos, Kaffee, Kakao und Fotosafaris eintauschen wollen …

      Stellen Dir vor in Afrika wird die Armut beseitig und die Sahara fruchtbar gemacht. Die Kinderzahl sinkt während die Adipositas grassiert. Ganz so wie die Entwicklung es in anderen Ländern bereits gezeigt hat.

      Nein. Nicht innerhalb von 2-3 Generationen. Nicht in islamfaschistischen Gesellschaften. Illusorisch.

      Und falls die halt doch lieber Schnakseln statt den Wohlstandsbauch zu pflegen, können wir ihnen immer noch unsere übrig gebliebenes Hühnerfrikassee verscheppern. Wo genau ist noch mal das Problem?

      Das Problem ist die Exponentialfunktion. Heute 2 Milliarden Afrikaner sind in 3 Generationen = 75 Jahren 20 Milliarden. Heute 500 Millionen Europäer sind in 3 Generationen 100 Millionen. Diese Entwicklung ist nicht natürlich und geschieht nicht von selbst, sondern wird mit künstlichen Mitteln bewußt herbeigeführt. Geburtenrate in Europa wurde/wird mit politischen Mitteln gezielt gesenkt und auf Implosionskurs gebracht. Geburtenrate in Afrika und Südasien wurde/wird durch Entwicklungshilfe im Verbund mit Dauerbürgerkriegen gezielt erhöht und auf Explosionskurs gebracht. Absehbares und offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus. Da die Veränderung rassenspezifisch erfolgt ist eine rassistische Motivation offenkundig.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • @Fritz Frost,

      haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, daß die zugegebenermaßen verfehlte Entwicklungshilfepolitik gar nichts damit zu tun hat, daß da Menschen letztendlich schädliche Empathie empfinden mit Mitmenschen in weit entfernten Teilen der Welt? Denn unterm Strich wird der afrikanische Kontinent von der „entwickelten Welt“ ja nun seit Jahrhunderten geplündert. Da ist die „Entwicklungshilfe“ nur ein Feigenblatt und Etikettenschwindel.

      Die aktuellen Freihandelsabkommen der EU mit afrikanischen Ländern sind nur das neueste Unterdrückungsmittel in einer langen Serie.

      Die von Ihnen bewunderten USA haben übrigens das am besten entwickelte Land Afrikas unter Federführung der zukünftigen amerikanischen Präsidentin in die Steinzeit zurück gebombt. Ist das auch Ihrer Aufmerksamkeit entgangen?

    • „W. Schürer“: … haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, daß die zugegebenermaßen verfehlte Entwicklungshilfepolitik gar nichts damit zu tun hat, daß da Menschen letztendlich schädliche Empathie empfinden mit Mitmenschen in weit entfernten Teilen der Welt? Denn unterm Strich wird der afrikanische Kontinent von der „entwickelten Welt“ ja nun seit Jahrhunderten geplündert. Da ist die „Entwicklungshilfe“ nur ein Feigenblatt und Etikettenschwindel.

      Bisher dachte ich, dass die Input/Output-Bilanz zwischen Afrika und „entwickelter Welt“ sehr deutlich zu Gunsten Afrikas aus dem Gleichgewicht ist. Dieser Kontinent hat seit Jahrhunderten SEHR viel mehr von anderen erhalten als gegeben, was allerdings durchaus ambivalent gesehen werden kann.

      Ohne den europäischen Einfluss in den letzten Jahrhunderten wäre Afrika immer noch ein Naturparadies mit vielleicht insgesamt 80 Millionen Einwohnern. Von Bodenschätzen und dergleichen, aus denen Industriegesellschaften westlichen Typs aufgebaut werden könnten, wüssten sie dort nichts, geschweige denn, dass sie sie überhaupt abbauen oder verarbeiten könnten, ebensowenig wie von westlicher Landwirtschaft, Technologie, Wissenschaft, usw.

      Mit anderen Worten: sie wären glücklich – im Vergleich zu heute und der Zukunft. Sie würden wie schon seit Jahrzehntausenden ununterbrochen ihre kleinen Stammeskriege gegeneinander führen, sich gegenseitig versklaven und ausrotten, inkl. aller damit verbundenen Grausamkeiten, sie würden an irgendwelchen Parasiten und Krankheiten sterben, gegen die der Medizinmann kein Mittel hat – und ihre Bevölkerungszahl würde an ihre jeweilige Umwelt angepasst weiterhin für die nächsten paar Jahrzehntausende sehr wahrscheinlich ungefähr KONSTANT bleiben.

      Die aktuellen Freihandelsabkommen der EU mit afrikanischen Ländern sind nur das neueste Unterdrückungsmittel in einer langen Serie.

      Warum machen die afrikanischen Länder denn da mit? Und was genau ist der Schaden, den sie dadurch erleiden?

      Die von Ihnen bewunderten USA …

      Merkwürdige und was mich betrifft sehr abwegige Unterstellung. Ich versuche aber zu ergründen, was diese Formulierung bedeuten könnte: enttäuschte Liebe und Bewunderung gegenüber den „multikulturellen“ USA Ihrerseits?

      … haben übrigens das am besten entwickelte Land Afrikas unter Federführung der zukünftigen amerikanischen Präsidentin in die Steinzeit zurück gebombt. Ist das auch Ihrer Aufmerksamkeit entgangen?

      Keineswegs. Das war damals der militärisch und politsch jahrelang sorgfältig im Voraus geplante Startschuss zur Erzeugung der Massenmigration nach Mittel- und Nordeuropa, um die es ausschließlich geht. Schauen Sie einfach auf das Ergebnis: die Auslösung der Massenmigration war und ist das Ziel, kein Nebeneffekt. Irgendwelcher „Ressourcen-Raub“ ist hier allenfalls Nebeneffekt. USA und EU hatten und haben genügend billige Energie und Bodenschätze für ihre Industrien im Zugriff, im Gegenteil: die Verknappung des Angebots durch die instabile politische Lage führt für sie volkswirtschaftlich ungünstig zu unnötig hohen Preisen. Ginge es wirklich um Energie und Bodenschätze, könnten USA und EU innerhalb von 5-10 Jahren vollständig unabhängig vom Angebot der „dritten Welt“ sein, wenn sie das wollten. Es ist nicht notwendig, sondern eine Mischung von Freundlichkeit, Mitleid und Bequemlichkeit, dass sie den Kuffnucken ihr Öl zu überhöhten Preisen abkaufen, das sie eigentlich nicht brauchen, und mit dem die Kuffnucken selbst nichts anfangen können, das sie nicht einmal allein ohne westliche technologische Hilfe fördern und transportieren könnten. Der eigentliche Ressourcenfresser ist inzwischen wohl auch Asien, die sind viel abhängiger.

      Durch Kohleverflüssigung, Atomenergie und andere Lösungen wäre innerhalb kürzester Zeit eine komplette Unabhängigkeit der USA bzw.EU vom Erdöl/Erdgas herzustellen. Durch Recycling und Kanada/Australien als Lieferländer auch die Unabhängigkeit von Bodenschätzen der „dritten Welt“. Landwirtschaftlich wird diese ebenfalls nicht benötigt, ebensowenig technologisch, kulturell, usw.

      Afrika und die übrige „dritte Welt“ sind immer schon ein absolutes Zuschuss-Geschäft für die „entwickelte Welt“, die sich das aus „humanitären Gründen“ sozusagen hobbymäßig leistet. Jetzt kommt allerdings der demographische Bumerang, die Quittung der Natur für ihr unnatürliches und unechtes „Mitgefühl“ und dem Wunsch diesen „armen Menschen“ zu helfen und sie zu entwickeln, die aus „rassischen Gründen“ so sehr von uns benachteiligt wurden …

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus.

      Was genau ist das Motiv?

    • „Strukturell desintegriert“ wurden und werden nicht nur Deutschland, sondern auch die „Siegernationen“ England, Frankreich, bzw. „neutrale Nationen“ wie Schweden, Schweiz, bzw. „befreite Nationen“ wie Niederlande, Norwegen, usw.

      Den Vorgang nur auf die hiesige Bevölkerung als Folge der Niederlagen in den Weltkriegen zu beziehen, würde zu kurz greifen.

      Du hast vollkommen Recht, ganz offensichtlich.

      Ist es nicht erstaunlich, dass man Menschen scheinbar mit, den von Dir ja trefflich dargestellten, Feindbildern zu mehr Verbundenheit bewegen kann als beispielsweise mit den Sorgen der Benachteiligten?

      Deshalb gibt es eine weitere Behauptung:

      Die natürlichen Verbindungen und Handlungsweisen werden gelöscht und durch kontrollierbare Verbindungen bzw. Handlungsweisen ersetzt.

      In unserem Fall hier ist das Auflösen von Nationalität Teil des Löschprogramms, während das Feinbild zu den Methoden der kontrollierten Anwendung gehört.

      Klingt das für Dich plausibel bzw. annehmbar?

    • @Rüdiger Ratlos,

      „offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus.
      Was genau ist das Motiv?“
      Dafür gibt es kein Motiv. Das ist nur ein Albtraum, der weiße Rassisten plagt.
      Dabei müßten diese weißen Rassisten – wenn sie denn jenseits ihrer rassistischen Eitelkeit zu vernünftigen Schlußfolgerungen fähig wären (was unmittelbar zur Folge hätte, daß sie ihren weißen Rassismus aufgeben müßten) – einsehen, daß keine künstliche Selbstbeschränkung mit den Vorzügen einer ordentlichen Durchmischung der Gene Schritt halten kann.
      Was mich am meisten amüsiert ist, daß die neuesten Möglichkeiten der Genanalyse zutage brachten, daß wir Weiße diese Hautfarbe dem Genpool der Neandertaler verdanken. Die Einkreuzung des Genpools dieser „Primitiven“ hat uns also zur Herrenrasse gemacht! Das ist echt der Hammer und müßte jedem weißen Rassisten ein Licht aufgehen lassen, wenn er denn zu logischem Denken fähig wäre. Aber in dem Moment wäre er ja – wie gesagt – kein weißer Rassist mehr.

    • @Fritz Frost,

      „Bisher dachte ich, dass die Input/Output-Bilanz zwischen Afrika und „entwickelter Welt“ sehr deutlich zu Gunsten Afrikas aus dem Gleichgewicht ist.“

      Da waren Sie falsch informiert. Aber inzwischen sind Sie ja bei KenFm gelandet und damit zweifelsohne auf einem guten Weg zu besserer Information. Was speziell wirtschaftliche Fragen anbelangt empfehle ich Ihnen www.makroskop.eu – ist allerdings kostenpflichtig.

      „Ohne den europäischen Einfluss in den letzten Jahrhunderten wäre Afrika …“
      Was Sie da schreiben ist reine Spekulation. Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis hingegen ist, daß es Sie gar nicht geben würde, wenn nicht vor Urzeiten irgendwelche Ihrer Vorfahren sich auf den Weg von Afrika nach Europa gemacht hätten. Mit anderen Worten: sie haben von der Emigration der Afrikaner nach Europa extrem profitiert – sofern Sie mit Ihrer Existenz zufrieden sind, was ich mal unterstelle.

      „Warum machen die afrikanischen Länder denn da mit?“
      Weil die davon Betroffenen dort kein Mitspracherecht haben. Das klüngeln europäische „Eliten“ mit afrikanischen „Eliten“ zum gemeinsamen Vorteil miteinander aus.

      „Und was genau ist der Schaden, den sie dadurch erleiden?“
      Die lokale Landwirtschaft und Industrie ist gegen die überlegene europäische nicht konkurrenzfähig und geht deswegen kaputt.

      „Die von Ihnen bewunderten USA …
      Merkwürdige und was mich betrifft sehr abwegige Unterstellung.“

      Folgendes hatten Sie geschrieben: „Sie haben dem nordamerikanischen Kontinent überhaupt erst menschliche Zivilisation gebracht, dann haben sie die Welt vor den Deutschen und den Japanern gerettet. Und jetzt retten sie die Welt noch vor den Russen, den Chinesen und den Kuffnucken.“
      Da klingt für meinen Geschmack viel Bewunderung mit.
      By the way: könnten Sie mich bitte darüber aufklären was „Kuffnucken“ sind? Ich kenne diesen Begriff nicht.
      Was Ihre Einschätzungen der Wirkung der völkerrechtswidrigen US-Angriffe auf afrikanische und asiatische Staaten betrifft, so halte ich diese für reine Spekulation. Daß die Massenemigration nach Europa ein durchaus von den US-Eliten gern gesehenes Phänomen ist erscheint mir davon noch das plausibelste.
      Was allerdings folgendes betrifft: „die Verknappung des Angebots durch die instabile politische Lage führt für sie volkswirtschaftlich ungünstig zu unnötig hohen Preisen.“ so halte ich das angesichts der Tatsache, daß der aktuelle Rohölpreis nicht einmal halb so hoch ist wie zu Zeiten Gadafis für vollkommen aus der Luft gegriffen.
      „Afrika und die übrige „dritte Welt“ sind immer schon ein absolutes Zuschuss-Geschäft für die „entwickelte Welt““
      Wie lautete der Fachbegriff für dieses Zuschußgeschäft noch mal? Wenn ich mich recht erinnere: Kolonialismus. Korrigieren Sie mich, falls ich da falsch informiert sein sollte.

    • —-

      Fritz Frost:offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus.
      Rüdiger Ratlos: Was genau ist das Motiv?

      Rassismus. Ein historischer gewachsener Komplex aus Neid und Hass von Menschen, die sich „rassisch benachteiligt“ fühlen gegenüber weißen Europäern. Dass sich hierunter auch sehr viele befinden, die vom Phänotyp her selbst weiße Europäer sind, ist nur scheinbar paradox. Diesen – ihre eigene Rasse hassenden – „Sekundär“-Rassisten wurde einfach mit Nonsense-Propaganda solange ins Gehirn geschissen – meist von Geburt an – von echten „Primär“-Rassisten, die der Herkunft nach keine weißen Europäer sind, bis sie widersinniger Weise ihren gewünschten kollektiven Genosuizid anstreben. Gutes Beispiel dafür passender Weise gleich der obige Kommentar von W. Schürer. 🙂

      Rüdiger Ratlos: In unserem Fall hier ist das Auflösen von Nationalität Teil des Löschprogramms, während das Feinbild zu den Methoden der kontrollierten Anwendung gehört. Klingt das für Dich plausibel bzw. annehmbar?

      Ja. Jedoch werden nicht ALLE Nationen in den nächsten Jahrtausenden verschwinden. Das Auflösen von Nationalität im Sinne ethnischer Herkunft und Zugehörigkeit ist politisches Genozid-Programm derzeit nur insoweit es die weißen Nationen betrifft. Praktisch alle nicht-weißen Völker auf der Erde verfolgen im Gegensatz dazu einen aggressiven und expansiven Nationalismus, nicht nur in Afrika und Vorderasien.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • @Liebes KenFM-Team – insbesondere Moderatoren dieses Diskussionsforum

      während ich bei meinem Kommentar von heute 9:12 nach wie vor lese „Dein Kommentar wird gerade geprüft“
      steht darunter bereits – ungeprüft oder für gut befunden – der Kommentar von Fritz Forst von heute 9:31 zur allgemeinen Einsicht.

      Jetzt würde mich doch mal interessieren, was ihr da eigentlich prüft. Und da schaue ich doch mal was laut KenFm-Nettiquette hier nicht erwünscht ist und finde unter anderem:
      Nettiquette: „Beleidigungen, Drohungen und Verunglimpfungen aller Art“
      Fritz Frost: „Diesen – ihre eigene Rasse hassenden – „Sekundär“-Rassisten wurde einfach mit Nonsense-Propaganda solange ins Gehirn geschissen – meist von Geburt an – von echten „Primär“-Rassisten, die der Herkunft nach keine weißen Europäer sind, bis sie widersinniger Weise ihren gewünschten kollektiven Genosuizid anstreben. Gutes Beispiel dafür passender Weise gleich der obige Kommentar von W. Schürer.“

      Schlüpft diese Einlassung von Fritz Frost unbeanstandet durch dieses Sieb? Mitdiskutanten dürfen hier unbeanstandet als „Sekundär-Rassisten“ beschimpft werden, denen ins Gehirn geschissen wurde?
      Dann könnt ihr eure Nettiquette gleich ganz streichen.

      Nettiquette: „Rechtsradikales Gedankengut, Rassismus und Hasspropaganda“

      Fritz Frost: „Praktisch alle nicht-weißen Völker auf der Erde verfolgen im Gegensatz dazu einen aggressiven und expansiven Nationalismus“

      Ist das kein Rassismus?

    • Lieber W. Schürer! Ich verstehe Ihren Seelenschmerz, bzw. Ärger sehr gut! Sie sind, wie es aussieht, der einzige hier, der solche „Feinheiten“ wahrnimmt! Ich habe hier unter dieser oft unverständlichen Auslesetechnik auch schon genug gelitten. Meine Erklärung, die freilich auch falsch sein kann, ist Mangel an Personal, bzw. Mangel an wirklich kompetentem Personal. Man muss ja auch bedenken, dass ein angestellter Beobachter eines Forums sehr viel lesen muss und alles auch einigermaßen verstehen muss, was er da liest. Oberflächlichkeit geht da nicht. Wer also will und kann so einen Job machen?
      Ich habe einmal in einem „linken Forum“ einen witzigen Spruch gelesen von einem geistrichen user, den man gefragt hatte, ob er hier nicht den Zensor machen wolle. Er schrieb dazu: „Ehe ich das hier zensiere, schieße ich mir eher eine Kugel durch den Kopf, wenn’s sein muss auch von links!“

    • Sehr geehrter Herr Schürer,

      den von Ihnen zu Recht beanstandete Satz „Gutes Beispiel dafür passender Weise gleich der obige Kommentar von W. Schürer.“ möchte ich hiermit zurücknehmen – leider kann ich meine Beiträge nicht editieren – und entschuldige mich dafür. Tatsächlich wollte ich ihn gar nicht schreiben, ich hatte etwas zu schnell, ohne noch mal durchzulesen, auf den Kommentar-Button geklickt.

      Er bezog sich allerdings auch auf einen anderen Beitrag von Ihnen, nicht den der jetzt dort steht, in dem sie mich Ihrerseits als „Rassisten“ qualifiziert hatten. Ich war so frei Ihnen dieses Kompliment mit entsprechender subjektiver Wertung meinerseits zurückzuerstatten. Können Sie Ihre Beiträge nachträglich editieren? Warum ist Ihr vorherige Beitrag, auf den sich das bezog, nicht mehr da? …

      Schlüpft diese Einlassung von Fritz Frost unbeanstandet durch dieses Sieb? Mitdiskutanten dürfen hier unbeanstandet als „Sekundär-Rassisten“ beschimpft werden, denen ins Gehirn geschissen wurde?

      Mitdiskutanten natürlich nicht. Deshalb nochmals nichts für Ungut: ich werde mich in Zukunft noch mehr bemühen direkte persönliche Bezüge sorgfältig zu vermeiden.

      Darf ich dennoch generell (ohne erkennbaren persönlichen Bezug) weiterhin von „Sekundär“-Rassisten sprechen? Ich meine, Sie benutzten das Wort „Rassist“ in Ihrem entfernten Beitrag ja auch mit erkennbar direktem persönlichen Bezug auf mich. Was mich allerdings nicht weiter interessiert oder gar gekränkt hat, ich fasse das bei Diskussionen mit Linken einfach nur als ein Verlegenheits-Füllwort auf, wenn sie sachlich nicht recht weiterwissen. Dann kommen halt einfach ein paar Worthülsen wie „Rassist“, „Nazi“ oder ganz schlimm: „Rechter“ … natürlich immer mit der impliziten Konnotation „Dummer“ Rassist, Nazi, Rechter etc., zusammen mit ein paar üblichen völlig hohlen Phrasen, das ist normal. Ich spreche jetzt ganz allgemein, nicht personenbezogen. 🙂

      Also wie dem auch sei: wenn Sie nicht mehr „Rassist“ sagen, mit erkennbarem Bezug auf meine Beiträge, dann sage ich es auch nicht zu Ihnen, einverstanden? 🙂

      Und das mit dem „ins Gehirn geschissen“, das war einfach nur etwas derbe Ausdrucksweise. Ich dachte, dass linkes Prollbacken-Gehabe durch das Vorbild z. B. einer allseits bekannten fetten SPD-Wurst in Diskussionen mit Rassisten (nicht Sie! ganz allgemein!) absolut salonfähig geworden ist.

      Gut, jetzt aber genug. Noch mal sorry, ernst gemeint: ich werde mich wirklich mehr bemühen direkte persönliche Beschimpfungen zu vermeiden. Das ist auch wirklich unnötig. Ein bisschen Ironie und Satire sollte aber gelegentlich erlaubt sein, sonst wird es ja langweilig.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • An W. Schürer:

      Jetzt sehe ich auch, dass Ihr Beitrag doch noch vorhanden ist:

      offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus. Was genau ist das Motiv?“ Dafür gibt es kein Motiv. Das ist nur ein Albtraum, der weiße Rassisten plagt.

      Hier bezeichnen Sie mich als einen „von Albträumen geplagten weißen Rassisten“. 🙂

      Dabei müßten diese weißen Rassisten – wenn sie denn jenseits ihrer rassistischen Eitelkeit zu vernünftigen Schlußfolgerungen fähig wären (was unmittelbar zur Folge hätte, daß sie ihren weißen Rassismus aufgeben müßten) – einsehen, daß keine künstliche Selbstbeschränkung mit den Vorzügen einer ordentlichen Durchmischung der Gene Schritt halten kann.

      Der „rassistisch eitel“ und infolgedessen „zu vernünftigen Schlussfolgerungen nicht fähig“. 🙂 🙂

      Die Einkreuzung des Genpools dieser „Primitiven“ hat uns also zur Herrenrasse gemacht! Das ist echt der Hammer und müßte jedem weißen Rassisten ein Licht aufgehen lassen, wenn er denn zu logischem Denken fähig wäre.

      Ich mag Neanderthaler und finde sie gar nicht primitiv. Sie sollen sogar ein größeres Gehirn gehabt als Homo sapiens. Es wirkt auf mich durchaus rassistisch, dass sie diese wunderbare Menschenrasse hier als „primitiv“ abqualifizieren wollen. Und zwar unter Verwendung des Wortes „Herrenrasse“, Neanderthaler also sozusagen implizit rassistisch als „Untermenschen“ klassifizieren. Also wenn das nicht sogar als linker Vulgär-Rassismus bezeichnet werden kann …

      Aber in dem Moment wäre er ja – wie gesagt – kein weißer Rassist mehr.

      Damit bin wieder ich gemeint. 🙂

      Ist aber nicht schlimm, ich bin da nicht so empfindlich. Sie können auch „blöde Sau“ oder sonstwas zu mir sagen, es würde nur zu einem etwas hilflosen verlegenen Lächeln von mir führen, weil ich nicht wüsste, wie ich da noch weiterhelfen kann. Beleidigt wäre ich jedenfalls nicht, schließlich kennen wir uns ja gar nicht.

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • @ Fritz Frost,

      es ehrt Sie, daß sie sich für Ihre Entgleisung entschuldigen und ich nehme diese Entschuldigung an. Also meinetwegen Schwamm drüber.

      > Fritz Frost: „Hier bezeichnen Sie mich als einen „von Albträumen geplagten weißen Rassisten“.

      Durchaus nicht. Ich habe mich hier nicht auf Sie bezogen sondern ganz allgemein auf Leute, die das Weltgeschehen nach rassistischen Kriterien beurteilen. Sie tun das meiner Meinung nach an dieser Stelle auch:
      „Absehbares und offenbar angestrebtes Ziel: Verschwinden aller noch existierenden weißen Völker auf diesem Globus. Da die Veränderung rassenspezifisch erfolgt ist eine rassistische Motivation offenkundig.“

      Wenn Sie sich insofern den Schuh „weißer Rassist“ gern als passend anziehen wollen bleibt das Ihnen überlassen. Ich habe Sie nicht explizit so betitelt.

      > Fritz Frost: „Darf ich dennoch generell (ohne erkennbaren persönlichen Bezug) weiterhin von „Sekundär“-Rassisten sprechen?“

      Von mir aus gerne – solange Sie mich nicht damit beleidigen und mir im Zusammenhang mit diesem Begriff unterstellen man habe mir ins Gehirn geschissen. Es wäre hilfreich wenn Sie erklären würden was ein „Sekundär“-Rassist ist. Ich kenne diesen Begriff nicht.

      > Fritz Frost: „wenn Sie nicht mehr „Rassist“ sagen, mit erkennbarem Bezug auf meine Beiträge, dann sage ich es auch nicht zu Ihnen, einverstanden?“

      Ich werde die Bezeichnung „Rassist“ immer dann und nur dann benützen, wenn mit rassistischen Argumenten argumentiert wird. Das hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun.

      Ich habe übrigens die Neandertaler ganz bewußt nicht abwertend als primitiv bezeichnet. Nichts läge mir ferner. Ich habe „primitiv“ ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt um hervorzuheben daß ich da eine ziemlich gängige Auffassung zitiere (mir aber nicht zu eigen mache, sonst hätte ich auf die Anführungszeichen verzichtet).

      > Fritz Frost: „Aber in dem Moment wäre er ja – wie gesagt – kein weißer Rassist mehr. Damit bin wieder ich gemeint.“

      Wie kommen Sie denn da drauf? Ich habe Sie mit keinem Wort erwähnt. Sie haben das aus dem Zusammenhang gerissen:

      > W. Schürer: „…müßte jedem weißen Rassisten ein Licht aufgehen lassen, wenn er denn zu logischem Denken fähig wäre. Aber in dem Moment wäre er ja – wie gesagt – kein weißer Rassist mehr.“

      Ich wollte nur darauf hinweisen, daß sich angesichts der Evidenz des Gegenteils eine Haltung die für eine spezielle „Rasse“ des Homo Sapiens eine Überlegenheit proklamiert nicht mit logischem Denken vereinbar ist. Dazu stehe ich. Und das bezieht sich natürlich nicht nur auf weiße sondern auch auf alle anderen denkbaren Abarten von Rassisten.

    • Altes Schlitzohr. Grade noch mal die Kurve gekriegt. Gut so.

      Das Ziel ist also die „Ausrottung der weißen Völker“ bzw. „Ausrottung der weißen Rasse“ und das Motiv ist ein auf Neid und Hass begründeter Rassismus.

      Ein historischer gewachsener Komplex aus Neid und Hass von Menschen, die sich „rassisch benachteiligt“ fühlen gegenüber weißen Europäern. Dass sich hierunter auch sehr viele befinden, die vom Phänotyp her selbst weiße Europäer sind, ist nur scheinbar paradox. Diesen – ihre eigene Rasse hassenden – „Sekundär“-Rassisten wurde einfach mit Nonsense-Propaganda solange ins Gehirn geschissen – meist von Geburt an – von echten „Primär“-Rassisten, die der Herkunft nach keine weißen Europäer sind, bis sie widersinniger Weise ihren gewünschten kollektiven Genosuizid anstreben.

      Nicht schlecht.

      Es gibt also einen verärgerten Super-Rassisten, der es mit Winkelzügen schafft, die Menschheit zu Ihrer eigenen Ausrottung zu bewegen?

      Meinst Du etwa Gott?

    • @ Rüdiger Ratlos & Fritz Frost,

      die Herren scheinen sich zu kennen?

      Persönlich oder aus früheren Diskussionen in diesem Forum, wenn ich fragen darf?

      Dabei dämmert mir allmählich, daß Ihr Gedankenaustausch hier nicht primär auf Erkenntnisgewinn ausgerichtet ist sondern auf Provokation anderer Diskussionsteilnehmer. Auch folgende Einlassung weiter oben von

      > Fritz Frost: „ich fasse das bei Diskussionen mit Linken einfach nur als ein Verlegenheits-Füllwort auf, wenn sie sachlich nicht recht weiterwissen. Dann kommen halt einfach ein paar Worthülsen wie „Rassist“, „Nazi“ oder ganz schlimm: „Rechter“ … natürlich immer mit der impliziten Konnotation „Dummer“ Rassist, Nazi, Rechter etc., zusammen mit ein paar üblichen völlig hohlen Phrasen, das ist normal.“

      bestärkt mich in diesem Eindruck.

      @ Fritz Frost,

      Ich halte Ihre Argumentationsweise in der Tat für rassistisch. Bezeichne Sie deswegen aber nicht als Rassist. Es mag ja viele Gründe geben warum Sie so argumentieren. Einer davon könnte der eben genannte sein: um andere Diskussionsteilnehmer zu provozieren und in der Hoffnung dann auf einen unterbelichteten Linken zu treffen, den man dann schön vorführen kann.

      Ist nicht so mein Ding. Ich hänge immer noch der naiven Hoffnung nach, daß es auch im Internet Diskussionsforen gibt in denen ein echter Gedankenaustausch mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns stattfindet und nicht nur gegenseitige oberlehrerhafte Belehrung. In Anbetracht der Qualität des Nachrichtenportals KenFM verbinde ich diese Hoffnung grade auch mit diesem Forum. Den Show-Kämpfen auf der KenFM-Facebookseite habe ich längst den Rücken gekehrt. Da ist diese Hoffnung vergeblich gewesen.

      Ein anderer Grund warum Sie rassistisch argumentieren könnte auch sein, daß Sie tatsächlich von den Folgen der Politik („Wir schaffen das!“) einer dilletantischen Politikdarstellerin wie Frau Merkel genervt und/oder betroffen sind. Ich merke da auch in meinem persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis Veränderungen in der Diskussionskultur, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Die persönliche Wertschätzung dieser Leute ist mir allerdings wichtiger als (vorübergehende?) Meinungsunterschiede.

      Insofern halte ich es durchaus für möglich, daß Sie gar kein Rassist sind. Nehmen Sie dies bitte anstelle einer Entschuldigung (wie der Ihren weiter oben gegenüber mir). Denn zur Entschuldigung meinerseits sehe ich keinen Anlaß. Ich habe Sie nirgendwo als Rassist beschimpft.

      Womit ich wieder bei Ihrem Freund

      @ Rüdiger Ratlos

      wäre, der weiter oben schreibt

      Rüdiger Ratlos: „Es gibt also einen verärgerten Super-Rassisten, der es mit Winkelzügen schafft, die Menschheit zu Ihrer eigenen Ausrottung zu bewegen?“

      In Beantwortung Ihrer Befürchtung

      „Das Ziel ist also die „Ausrottung der weißen Völker“ bzw. „Ausrottung der weißen Rasse“ und das Motiv ist ein auf Neid und Hass begründeter Rassismus.“

      Und da muß ich jetzt eine Frage an Sie,

      @ Herr Ratlos
      richten. Eine Verständnisfrage: Sie scheinen hier die „Ausrottung der weißen Rasse“ mit der „Ausrottung der Menschheit“ gleich zu setzten? Ist das nur ein Lapsus oder tatsächlich so gemeint? Gäbe es Ihrer Meinung nach, wenn die „weiße Rasse“ mit Nicht-Weißen durchmischt würde keine Menschen mehr auf diesem Erdball sondern nur noch Halbaffen?

    • @Fritz Frust

      Rüdiger Ratlos: Die natürlichen Verbindungen und Handlungsweisen werden gelöscht und durch kontrollierbare Verbindungen bzw. Handlungsweisen ersetzt.

      Fritz Frost: Ja. [Einschränkung]

      Das Aufspielen von neuen Programmen oder die Wartung muss effizient sein, daher hat die Homogenisierung der Empfänger oberste Priorität.

      Das entgrenzte Kapital ist das Mittel der Wahl.

      Es ist der bare Nutzen, der sich weder um Inneres noch Äußeres schert und alle Unterschiede schleift

      [Einschränkung] Jedoch werden nicht ALLE Nationen in den nächsten Jahrtausenden verschwinden. Das Auflösen von Nationalität im Sinne ethnischer Herkunft und Zugehörigkeit ist politisches Genozid-Programm derzeit nur insoweit es die weißen Nationen betrifft. Praktisch alle nicht-weißen Völker auf der Erde verfolgen im Gegensatz dazu einen aggressiven und expansiven Nationalismus, nicht nur in Afrika und Vorderasien.

      Was Du als „politisches Genozid-Programm“ bezeichnest, sind die Auswirkungen des Kapitals und dieses „aggressive und expansive“ Verhalten ist eine geschickten Selbsterhaltungsmaßnahme dessen. Das die Auswirkungen in den industrialisierten Gesellschaften (weißen Völker) deutlicher zu Tage treten, liegt wohl daran, dass dort ein besseres „Geschäft“ möglich ist.

      Ich fürchte die Heimsuchung, auch der letzten nicht-weißen Völker, ist nur eine Frage der Zeit [1]. Je nach Nutzen.

      Nein, es sind eben keine ominösen nicht-weiße Rassisten, die das Kapital entfesselt haben um genau das passieren zu lassen. Sondern diese nicht-weiße Rassisten nach Deiner Vorstellung _sind_ das personifizierte Kapital.

      Es sind keine Dämonen. Wir sind es selbst, mit unseren Unzulänglichkeiten als Schwert. Also können wir es auch selbst ändern.

      [1] Die nächste Programmversion („Homo oeconomicus 2: Jetzt erst recht!“) wird als kostenloses Zwangs-Update verteilt.

    • Herr Schürer… Willy,

      Nein ich kenne den Herrn nicht. Ich möchte lediglich ergründen wie er zu seiner Schlussfolgerung kommt. Die Unflätigkeiten überlesen ich, sie sind nicht relevant. Das er ein Schlitzohr ist, war doch schon nach den ersten zwei/drei Beiträge klar offensichtlich. Das „Gut so.“ war ganz ehrlich und allgemein gemeint.

      Eine Verständnisfrage: Sie scheinen hier die „Ausrottung der weißen Rasse“ mit der „Ausrottung der Menschheit“ gleich zu setzten? Ist das nur ein Lapsus oder tatsächlich so gemeint?

      Zugestanden, missverständlich. Nein, ich setze nicht gleich, sondern wiederhole die zugrundeliegende These um sie anhand seiner Darlegung weiterzuführen.

      Mit Menschheit meinte ich tatsächlich alle Menschen. Was er beschreibt trifft alle, da wird nicht nach weiß oder schwarz unterschieden. Er hat es nur noch nicht gemerkt?

      Gäbe es Ihrer Meinung nach, wenn die „weiße Rasse“ mit Nicht-Weißen durchmischt würde keine Menschen mehr auf diesem Erdball sondern nur noch Halbaffen?

      Ich denke das beschreibt den IST Zustand ganz gut 🙂 (Achtung Witz: Extra zur Kenntlichmachung mit Smiley versehen).

      Ich bin da ganz bei Dir und deinen vorherigen Einlassungen dazu. Die Durchmischung ist elementarer, gar notwendiger Teil des Lebens. Punkt.

      Fritz Frost hat einfach Angst um _seine_ Rasse und er fürchtet den Verlust _seiner_ (Rassen-) Identität- oder Zugehörigkeit. Die Angst kann man ihm nicht nehmen, nur Hoffnung machen.

      Alles verläuft exakt so wie es verlaufen muss, wenn man den Menschen tun lässt das er tut. Situation normal, all fucked up. Trete ein für einen menschenwürdigeres Finanzsystem und viele Ängsten geht die Luft aus.

      Immerhin, und so verstehe ich das, wäre er (zum Schutze seiner Rasse) bereit, dem [Afrikanischen Kontinent] gerne echte Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen zu lassen, statt diesen mit falscher Liebe zu _falschen_ Handlungen zu zwingen. Ich bin auch dafür. Um darauf zu kommen, brauche im allerdings keine fantastische Konstruktion. Etwas Mitgefühl reicht vollkommen aus.

    • Altes Schlitzohr. Grade noch mal die Kurve gekriegt. Gut so.

      Das Schlitzohr bezieht sich auf seine Schlitzohrigkeit.

      Die Kurve bezieht sich auf die Fähigkeit trotz aller Differenzen noch in der Lage zu sein, sein Gegenüber um Entschuldigung zu bitte bzw. eigenes Verhalten zu korrigieren. Eigentlich meinte ich Euch beide damit.

      Gut so. Seht als ehrliche Bewertung der „Kurve“.

    • @ Rüdiger Ratlos,

      Danke für die Klarstellung:
      > Rüdiger Ratlos: „Zugestanden, missverständlich. Nein, ich setze nicht gleich, sondern wiederhole die zugrundeliegende These um sie anhand seiner Darlegung weiterzuführen.“

      Ich begann schon zu befürchten, daß ich da in eine Diskussion geraten war, in der ganz subtil mit rassistischen Klischees hantiert wird.

      Unser Freund
      @ Fritz Frost
      scheint sich ja inzwischen ausgeklinkt zu haben. Schade! Ich hätte zu gerne wieder was dazu gelernt. Z.B. was Sekundär-Rassisten und was Kuffnucken sind.

      Immerhin muß man ihm lassen, daß er – bis auf Entgleisungen – ziemlich subtil vorzugehen versteht. Beispiel:
      > Fritz Frost: „Fühlen Sie sich dadurch etwas weniger schuldig an den damaligen Verbrechen der englischen und französischen Kolonialherren bzw. der arabischen Sklavenhalterstaaten, bzw. der multinationalen US-Konzerne im Besitz einer kleinen Gruppe dieser ganz bestimmten Menschenart, die Sie auch kennen?“

      Wen er wohl mit dieser „kleinen Gruppe dieser ganz bestimmten Menschenart, die Sie auch kennen“ meint?

      > Rainer Ratlos: „Ich denke das beschreibt den IST Zustand ganz gut“

      Hoffentlich liest der Tierschutzverein nicht mit. Der könnte das als eine Beleidigung für die Affen auffassen.

      @ Veganislove
      Danke für Ihre Zustimmung.

    • Unser Freund @ Fritz Frost scheint sich ja inzwischen ausgeklinkt zu haben. Schade! Ich hätte zu gerne wieder was dazu gelernt. Z.B. was Sekundär-Rassisten und was Kuffnucken sind.

      Der Begriff „Sekundär-Rassisten“ wurde schon weiter oben von mir definiert: das sind Rassisten, denen mit primär-rassistischer Propaganda schon von Kindheit an derart ins Gehirn gesch…. äh… tschuldigung (Hmhm …räusper!) , die von klein auf derart rassistisch indoktriniert wurden, dass sie ihre eigene Rasse (bzw. auch Volk) hassen, und im Extremfall kein prinzipielles Problem damit haben, wenn dieses gezielt beseitigt wird.

      Beispiele: antisemitische Juden, wie der Philosoph Otto Weininger oder der Schachweltmeister Robert Fischer u. v. a. rassebezogener jüdischer Selbsthass: gar kein so seltenes Phänomen. Oder Schwarze, die an ihrer „Negresse“ leiden, andere Schwarze „Nigger“ nennen, am liebsten gleich ganz weiß sein wollen und sich die Kraushaare rausziehen und die dicke Nase weg operieren lassen (wie z.B. der Popmusiker Michael Jackson). Oder eben phänotypisch Europide, die häufig meinen so etwas wie „Rassen“ gäbe es „im wissenschaftlichen Sinne“ gar nicht, insbesondere keine „Weißen“, und genau diese nicht-existente europide Rasse paradoxerweise gerne durch forcierte Vermischung mit anderen Rassen (wovon eigentlich? Es gibt doch gar keine verschiedenen Rassen ?! …) vom Antlitz dieses Planeten getilgt sehen möchten.

      —–

      Das Wort „Kuffnucke“ stammt nicht etwa – wie manchmal behauptet wird – von dem populären Sekundär-Rassisten Walter Moers, sondern ist im multi-ethnischen Ruhrpott zumindest schon etwas älter. Moers hat es sich nicht selbst ausgedacht, sondern verwendet es nur in einem seiner zahlreichen nicht allzu witzigen primitiven Proll-Comics.

      Zur Etymologie habe ich gefunden: „Das Wort ist ein aus zwei Begriffen zusammengesetzter Neologismus und zwar aus ‚Kuffar‘ = aus der arabischen Sprache für ‚Ungläubiger‘ und ‚Nuckeln‘, dem deutschen Wort für (babyartiges) Saugen. Sinngemäss ist eine „Kuffnucke“ also ein Moslem, der Kuffars aussaugt bzw. Ungläubige durch parasitäres Verhalten schädigt. Wie immer wenn der Volksmund spricht, ist die Sache überdeutlich.“

      —–

      Immerhin muß man ihm lassen, daß er – bis auf Entgleisungen – ziemlich subtil vorzugehen versteht. Beispiel: > Fritz Frost: „Fühlen Sie sich dadurch etwas weniger schuldig an den damaligen Verbrechen der englischen und französischen Kolonialherren bzw. der arabischen Sklavenhalterstaaten, bzw. der multinationalen US-Konzerne im Besitz einer kleinen Gruppe dieser ganz bestimmten Menschenart, die Sie auch kennen?“

      Wen er wohl mit dieser „kleinen Gruppe dieser ganz bestimmten Menschenart, die Sie auch kennen“ meint?“

      Wer fiel Ihnen denn spontan dazu ein? Manchmal ist schon der erste Gedanke gleich der richtige … „ganz bestimmte Menschenart“ … hm … Homo plutokratiensis !?

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • @ Fritz Frost,

      vielen Dank für die Begriffsklärungen. Jetzt weiß ich wenigstens wovon Sie sprechen.

      > Fritz Frost: „Oder eben phänotypisch Europide, die häufig meinen so etwas wie „Rassen“ gäbe es „im wissenschaftlichen Sinne“ gar nicht, insbesondere keine „Weißen“

      Von diesen „Weißen“ oder dieser „weißen Rasse“ habe ich auch schon oft gehört. Bloß gesehen habe ich noch keinen. Obwohl ich in Mitteleuropa lebe. Über 95 % der Leute, die hier rumlaufen sind eher schweinchen-farbig.

    • W. Schürer: „vielen Dank für die Begriffsklärungen. Jetzt weiß ich wenigstens wovon Sie sprechen.“

      Gerne. Letztlich sind es nur Bezeichnungen.

      W. Schürer: „Von diesen „Weißen“ oder dieser „weißen Rasse“ habe ich auch schon oft gehört. Bloß gesehen habe ich noch keinen. Obwohl ich in Mitteleuropa lebe. Über 95 % der Leute, die hier rumlaufen sind eher schweinchen-farbig.“

      Ja, das stimmt: bei genauem Hinsehen lässt sich das auch noch wesentlich feiner differenzieren: „Weiße“ ist ja nur eine abstrahierende Bezeichnung, ebenso wie „Schwarze“. Die gemeinten Personen sind ja nicht wirklich schwarz, sondern eher braun. Die Hautfarbe ist bei der Unterscheidung von Rassen wohl auch eher ein nebensächliches Merkmal.

      Es gibt sogar weiße Braune: Albinos, deren ausgeschlachtete Organe von vielen braunen Braunen in Afrika gerne als Zaubermittel zur Steigerung ihrer Potenz verwendet werden – und braune Weiße: Schweinchen-farbige Europäer, die Geld dafür ausgeben sich als Touristen von südlicher Sonne die Haut verbrennen zu lassen – oder wenn sie zu arm dazu sind: im Sonnenstudio – damit sie braun werden. Sie glauben infolge von sekundär-rassistisch inspirierter Werbung seit einigen Jahrzehnten, dass sie dadurch attraktiver werden (schöne faltige krumplige Haut im Gesicht und am Dekollete und so …), und dass das darüberhinaus gesund sei (Hautkrebs …).

      Wie sich die Zeiten ändern: im heißen Südeuropa gingen die vornehmen Frauen noch vor hundert Jahren nur ungern, und wenn dann mit Sonnenschirm aus dem Haus, damit ihre wunderschöne weiße Haut nicht einbräunte. Das Schönheitsideal war weiße Haut – bzw. wenn sie so möchten: rosig-schweinchenfarbene 🙂 -, braune Haut galt als hässlich, die Farbe der im Freien arbeitenden niederen Landbevölkerung. Ebenso übrigens auch im alten China und Japan. Damals gab es noch kein Fernsehen …

      Ganz nebenbei: ich finde es interessant, dass Sie 95% der Leute in Mitteleuropa mit bloßem Auge als „schweinchen-farbig“ klassifizieren können. Wegen der vielen unterschiedlichen Hauttöne und engster genetischer Ähnlichkeit aller Menschen auf der Erde sollte eine solche „rassistische“ Differenzierung doch eigentlich gar nicht möglich sein. Verwenden Sie unbewusst evtl. noch andere Merkmale um diese trotz unterschiedlichsten individuellen Aussehens und ohne Genom-Analyse alle derselben mysteriösen 95%-Klasse zuzuordnen? Sind es evtl. die 3-4% Neanderthaler-Gene, die sie da sehen können? Die haben Asiaten aber auch. Ordnen Sie diese ebenfalls der 95%-Schweinchen-Gruppe zu oder können Sie diese ebenfalls trotz unterschiedlichster Phänotypen bereits mit rein optischen Mitteln herausfiltern?

      Finden Sie, dass der europäische Schweinchen-Typus aus ästhetischen Gründen am besten weltweit für immer verschwinden sollte? Humaner Weise am besten durch forcierte genetische Verdrängung, statt durch direktes Töten oder Sterilisieren, damit es nicht ganz so auffällt?

      Freundliche Grüße
      Fritz Frost

    • „Über 95% der Leute, die hier rumlaufen, sind eher schweinchenfarbig“, wurde hier geschrieben. Weiß nicht, ob es so viele sind. Aber „schweinchenförmig“ ist davon ein sehr hoher Prozentsatz-und das wurde nach dem Vorbild USA seit dem 2. Weltkrieg immer schlimmer. Auch in der neueren Geschichte der Menschheit kann man die Schweinchenförmigkeit besonders unter den herrschenden adeligen beobachten. Der Grund für diese Art von degenerativer Körper- Verformung ist ganz einfach die verkehrte Ernährung über Tiere. Es waren früher immer nur die Geldmächtigen, die sich viel Fleisch und Tierprodukte leisten konnten bis zurück ins alte Rom. (Kaiser Caligulas Lieblingsessen war z.B. Schwalbenzungenragout.) Man ist nicht nur, was man isst, sondern man sieht natürlich auch so aus.

  11. Ich betrachte die Empfehlung Verstand und Intellekt beiseite zu lassen nicht als Teil der Lösung.

    Im Folgenden bleibe ich bei der Bezeichnung Verstand, da Verstand und Intellekt von annähernd gleicher Bedeutung sind.

    Verstandeswidriges Verhalten ist nach meinem Erachten ein, wenn nicht das Hauptproblem unserer Gesellschaft.
    Verstand erlaubt uns zu verstehen daß unser Verhalten selbstzerstörerisch ist. In diesem Fall weiter so zu verfahren, also den Verstand zu ignorieren, ist außerordentlich irrational.

    Auch erachte ich die Hinwendung an einen Mystizismus, egal welcher Art, nicht als Lösung, sondern als Teil des Problems.
    Das liegt daran, daß Mystizismus zum allergrößten Teil dazu verwendet wird Menschen zu verführen und gefügig zu machen. Der Bundespräsident Herr Gauck hat eine ungleich größer aufbereitete Wirksamkeit, als der um eine aufrichtige Spiritualität bemühte Herr Drewermann.

    Für mich persönlich betrachtet gibt es nichts übernatürliches. Denn: „Nichts kann im Widerspruch zur Natur bestehen, nur im Widerspruch zu dem was wir wissen.“

    Überall auf dem Globus kann man Spuren vergangener Kulturen, zerstörter Städte finden.
    Das „Armageddon“ das in allerlei Religionen vorkommt ist für mich kein bevorstehendes, sondern ein vergangenes Ereignis.
    Priester die dies in ihre Texte aufnahmen sind keine Propheten, sondern Chronisten.

    Abschließend möchte ich anmerken, daß ich trotz meiner gegenteiligen Einschätzung zu verschiedenen Dingen, Herrn Fleck als aufrechten und ehrlich besorgten Menschen einschätze.

    Bei Kant und Lem kann ich vollumfänglich zustimmen.

    • Ich betrachte die Empfehlung Verstand und Intellekt beiseite zu lassen nicht als Teil der Lösung.
      Sehr richtig. Wir leben in einer Welt in der unsere Emotionen gegen uns verwendet werden. Es ist eine riesige Manipulationsinstustrie namens PR-Branche entstanden, von der wir tagtäglich eingeseift werden. Die meisten Menschen verlassen sich mehr oder weniger blind auf ihre Gefühle, und die Eliten wissen das. Daher sorgen sie mittels geeigneter Manipulationen für Gefühlszustände, die zum gewünschten Verhalten führen. Ohne unseren Verstand sind wir nicht besser als Fliegen, die ins Licht fliegen und verbrennen.

    • Man müsste hier erst einmal klären, was jeder einzelne unter „Gefühl“ versteht. Was hier unter Gefühl beschrieben wird von Euch ist aus meiner Sicht nur etwas Triebgesteuertes, eine Art Herdentrieb, der natürlich am allerleichtesten manipulierbar ist. Es ist eine in der Menschheit lang angelegte Geisteskrankheit, zu glauben, dass es einen von der Empfindungswelt abgetrennten „Verstand“ gäbe. Das ist sogar von der modernen Gehirnforschung(Damasio) schon längst belegt, dass „Intelligenz“, die Fähigkeit, Wirklichkeit zu erfassen, immer eine Kombination von allen möglichen Hirnleistungen ist. Sogar Albert Einstein hat einmal gesagt, dass er seine Relativitätstheorie zunächst „gefühlt“ habe.

    • Veganislove:

      Intellekt und Intuition als getrennt zu betrachten ist keine „Geisteskrankheit“ sondern ein Irrtum. Ein Irrtum ist Zeugnis von Unverstand.
      Gemeinhin sagt man, irren sei menschlich.

      Es ist nur logisch diese als untrennbar zu betrachten. Der Mensch ist ein komplexes biochemisches, bioelektrisches Wesen, das nur in Teilbereiche zerlegt wird, um es erklärbar zu machen.

      Der Mensch kann nur mit anderen Menschen und in einer begünstigenden Umwelt überleben. Dies kann man intellektuell und intuitiv erfassen.

      Herr Fleck schlägt vor den Verstand auszuschalten, ich halte das für einen Fehler. Ich hatte bereits früher angemerkt, Herz und Hirn gehen Hand in Hand.

      Daß Mystizismus, wozu die Religionen gehören, zum überwiegenden Teil dazu benutzt wird um alle möglichen Verbrechen zu begehen, dürfte hinlänglich bekannt sein.
      Aktuelles Bsp. hierfür sind die USA (George Bush-Gott hat es mir gesagt) und die Kopfabschneider vom IS (Im Jenseits warten 72 Jungfrauen).
      Beide Seiten hängen an den Fäden ein und desselben Spielers und beide Seiten kämpfen für Gott und gegen denselben Teufel.

      Zum Schluß: Einsteins Relativitätstheorie wird oft bemüht um eine überragende Intelligenz zum Ausdruck zu bringen. Dabei wird gerne ignoriert daß diese eine Theorie und keine Lehre ist.
      Die Relativitätstheorie könnte auch der größte Humbug sein.

    • Vielen Dank Box, interessante Ausführungen.

      Ich betrachte die Empfehlung Verstand und Intellekt beiseite zu lassen nicht als Teil der Lösung.
      Sehr richtig. Wir leben in einer Welt in der unsere Emotionen gegen uns verwendet werden.

      Schönes Argument für die Ausgrenzung der Emotionen.

      Nichts kann im Widerspruch zur Natur bestehen, nur im Widerspruch zu dem was wir wissen.

      Sehr schön. Und die Religion/Mystik bietet praktischen Ersatz für das Unwissen. Deshalb bezieht sich Deine Kritik auch nur auf die religiösen bzw. mystischen Gefühlslagen, oder?

      Denn Weisheiten wie z.B. „Höre auf Deine Bauch“ oder „Höre auf Dein Herz“ beziehen sich unmissverständlich auf die Emotionale Ebene und führen auch gerne mal in die entgegengesetzte Richtung als der Versand es wünscht. Und sind dennoch erfolgreich[1].

      Mann könnte es auch umdrehen und behaupten der Verstand sei, analog zu Geiste/Religion, fehlgeleitet. Die Reine Vernunft nach Kant würde wahrscheinlich keine lebensfähige Gesellschaft hervorbringen. Lassen wir das Mystische außen vor, klingt der Versuch, es auch mal mit dem Herzen zu versuchen, gar nicht mal so abwegig. Zumal beides wie Du selbst schreibst „Hand in Hand“ geht. Wir können nicht einfach eines von beiden aus dem Menschen heraus… ähm… hexen 🙂

      Verstandeswidriges Verhalten ist nach meinem Erachten ein, wenn nicht das Hauptproblem unserer Gesellschaft.
      Verstand erlaubt uns zu verstehen daß unser Verhalten selbstzerstörerisch ist. In diesem Fall weiter so zu verfahren, also den Verstand zu ignorieren, ist außerordentlich irrational.

      Merkwürdige Sache, evtl. ist das ein Teil der Herausforderungen der menschlichen Existenz, an der wir trainieren und wachsen können/müssen?
      Ich weiß es nicht. Interessante Aufgabenstellung.

      [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz

    • Box, stimmt nicht, Du hast die „Einsicht“ vergessen. In der Schambala-Geschichte geht es um „Einsicht und Mitgefühl“. Wie man diese einfache Wahrheit so verreissen und fehlinterpretieren kann, wie das hier teilweise geschieht, ist mir ein Rätsel. Besserwisserwut?

    • Rüdiger Ratlos:

      Besten Dank zurück.

      Zur Frage: Deshalb bezieht sich Deine Kritik auch nur auf die religiösen bzw. mystischen Gefühlslagen, oder?

      Exakt.

    • Box: Und was ich mit dem Zitat von Einstein sagen wollte, kenne ich genauso gut von mir selbst. Nämlich, dass ein richtiger Gedanke immer zunächst einmal „gefühlt“ wird. Wenn wir nichts richtig fühlen, dann denken wir auch nichts richtig. Vermutlich wissen Sie das auch. Warum also dieses ganze überflüssige, zerschreddernde Geschreibsel?

  12. Vielen Dank Herr Fleck!

    Wir können uns nur mehr Shambhala-Krieger und -Kriegerinnen wünschen.

    Bis dahin wünsche ich viel Geduld und die Kraft nicht zu verbittern wenn die Einsicht dämmert, dass es in diesem Jahrhundert leider noch nicht für eine signifikante Heeresgröße gereicht hat bzw. reichen wird.

  13. 1. gut geschrieben ! recht hat er ! ich unterschreibe alles !
    2. es gibt nur ein problem – ein physiologisches:
    all diese prozesse laufen langsam ab, ja schleichend, „subtil“,und genau da hat der mensch seine biologische achilles ferse : > die schwäche der erfassung von langsam ablaufenden prozessen < ! ! !
    sprich: seine anpassungs kraft ist grösser als seine erkenntnis und widerstands kraft !
    zum vergleich empfehle ich private zeitzeugen berichte aus kriegen, zb deutsches zivilleben im IIWK; hier kann man – fassungslos – mitlesen wie obiges problem 'die augen verschliesst' und die herde mensch, auch ohne führer, sprichwörtlich ihre eigene scheisse frisst, statt umzukehren !
    wer hat lösungsansätze , bitte ?
    semper vigil

    • > die schwäche der erfassung von langsam ablaufenden prozessen < ! ! !

      Wie meinst Du das genau? Hast Du da vielleicht ein Beispiel, das diese Schwäche anders veranschaulicht?

      sprich: seine anpassungs kraft ist grösser als seine erkenntnis und widerstands kraft !

      Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass die „Anpassungskraft“ die Summe aus Erkenntnis- und – Widerstandskraft ist bzw. daraus resultiert. Insofern stimmt Dein Satz, aber ich denke Du hast es so nicht gemeint, oder?

      wer hat lösungsansätze, bitte?

      Ich denke schnelle Lösungen sind immer mit Gewalt verbunden und scheiden daher als Ansatz für langfristige Planungen aus, zumal der „Sieg“ zumeist nicht mit echtem Erkenntnisgewinn einhergeht bzw. darauf gründet. Im Gegenteil, echte Entwicklung und Überwindung alter Gepflogenheiten erkennt man sicher daran, dass solche Fragestellungen überhaupt nicht (mehr) existent sind.

      Eine Lösung die auf tatsächlicher Vernunft basiert und beispielsweise von echter Empathie getragen ist würde ich einfach Evolution nennen. Die setzt voraus, dass eben eine entsprechend große Menge an „Shambhala-Krieger“ verfügbar sind, die dann, entgegen Ihrer Bezeichnung, allerdings gar nicht mehr kämpfen müssen. Das dürfte sich alles in allem wohl noch etwas hinziehen und einige „Lösungen“ nach ersterem Ansatz beinhalten.

      Tausendfache Revolutionen, duzendfacher Niedergang von Imperien oder gar ganzer Kulturen haben entgegen der Hoffnung nur sehr sehr sehr wenig „schönen Geist“ hinterlassen. Alle Naselang die gleiche Scheiße wieder. Tatsächlich ist das Thema seit Jahrtausenden immer mal wieder auf dem Tablett und es gibt daher wenig Grund zur Annahme, dass gerade Heute des Menschen Geist der Vernunft anheim fällt. Da hilft auch die Mystifizierung der Sache nichts.

      Soweit ich das beurteilen kann sind wir wohl auf die kurzfristige Lösung angewiesen um etwas weitere Zeit für die Ausbildung der „Shambhala-Krieger“ zu gewinnen. Um so auch brav unseren Beitrag zum Satz: „Geschichte wiederholt sich.“ zu leisten.

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