Mit Kanonen auf Schüler | Von Flo Osrainik

Mit rigorosen Mitteln versucht die Politik den Maskenzwang gegen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft durchzusetzen: Kinder. Exklusivabdruck aus „Das Corona-Dossier“.

Ein Standpunkt von Flo Osrainik.

Doch das RKI verwirrt offensichtlich gerne mit Fakten. Auch sich selbst. Etwa mit Interessenkonflikten, die gar keine seien: So ist der Leiter für Public-Health-Laborunterstützung des RKI, Heinz Ellerbrok, Gesellschafter von GenExpress, einer Firma, die mit „Standards für PCR und Real Time-PCR“ Geschäfte macht. Zwar könne sich RKI-Präsident Lothar Wieler dazu nicht äußern, Ellerbrok war schon früher in „Doppelfunktion“ tätig, aber Interessenkonflikt sei das keiner, so das RKI gegenüber dem Handelsblatt, denn eine Beteiligung an einem Unternehmen sei keine „Tätigkeit gegen Entgelt“ und damit okay.

Das Bild, das das Robert Koch-Institut (RKI) von sich selbst hat“, ist eben „gut und eindeutig“, so das Handelsblatt. Auch „eine jahrelange Recherche von BuzzFed News zeigt“, dass Zehntausende Ärzte „von der Pharma-Industrie gefördert werden, dies aber systematisch nicht transparent machen“.

Unter anderem verstoßen hochrangige Mediziner aus Deutschland „gegen die wissenschaftlichen Standards“.

Und die Gates-Stiftung hatte in der Corona-Krise vermutlich auch nur Dollarzeichen im Sinn, als man mit vielen Millionen bei den deutschen Biotechunternehmen Evotec, um ein Corona-Medikament in den USA zu entwickeln, und bei Biontech einstieg.

Na ja. Rund ein halbes Jahr nach Ausrufung der Corona-Pandemie ließ sich jedenfalls keine anhaltende Corona-Gefahr mehr erkennen, um die Beibehaltung der Restriktionen zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei Kindern. Insgesamt waren in Deutschland bis 8. September 2020 „zwei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen drei und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen“, so das RKI.

Kinder mussten nach den Sommerferien sogar im Sportunterricht Masken tragen. In Bayern zum Beispiel. Das war den Fachärzten für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Martin Hirte und Steffen Rabe aus München, dann zu viel. Sie schrieben in „Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen — ein offener Brief“ an die Bayerische Staatskanzlei und das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, um ihrer Sorge „wegen der in Bayern im Zuge der COVID-19-Pandemie an“ Kindertagesstätten (KiTas) und Schulen ergriffenen Maßnahmen Gehör zu verschaffen: Mittlerweile sei nämlich bekannt, dass die Gefährlichkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 „für die Gesamtbevölkerung zu Beginn der Pandemie wesentlich überschätzt wurde“. Schon vor der Pandemie hätten sich Schulschließungen als epidemiologische Maßnahme auf keine wissenschaftliche Evidenz stützen können.

„Dennoch sind — entgegen dem ausdrücklichen Rat der WHO und entgegen den aktuellen Forderungen von UNICEF — partielle oder vollständige Schulschließungen in Deutschland weiterhin eine gängige politische Erstmaßnahme. (…) In vielen europäischen Staaten wurden KiTas und Schulen schon im Frühsommer 2020 weitgehend ohne Einschränkungen wieder geöffnet. Dies führte nirgendwo zu relevanten COVID-19-Ausbrüchen, weder bei Schülern oder Lehrern der betroffenen Schulen noch in den jeweiligen Regionen. Die wissenschaftliche Untersuchung dieser Strategien belegte nachdrücklich, dass KiTas und Schulen für die Verbreitung von COVID-19 keine wesentliche Rolle spielen.“

Das bestätigten Studien der Universitäten in Leipzig und Dresden.

„Der neue Rahmenhygieneplan der bayerischen Staatsregierung erfüllt uns Kinderärzte als Fachleute sowohl für Infektionskrankheiten als auch für die kindliche Entwicklung mit großer Sorge. Er steht unter der Prämisse: ‚Mit der Umsetzung des Regelbetriebs in den Schulen ist weiterhin der Infektionsschutz für die gesamte Schulfamilie das oberste und dringlichste Ziel.‘“

Dies widerspreche klar den Bildungszielen der bayerischen Verfassung und der Kinderrechtskonvention der United Nations, die von der Bundesregierung im Jahr 2010 uneingeschränkt ratifiziert wurde. Der Rahmenhygieneplan, den auch die Schüler zu beachten hätten, sieht ein Vermeiden des Berührens von Augen, Nase und Mund, den Verzicht auf Körperkontakt (zum Beispiel persönliche Berührungen wie Umarmungen) und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern vor. Die Kinderärzte schreiben:

„Unbewusste Gesten wie das Berühren des eigenen Gesichtes sind schon für Erwachsene kaum zu kontrollieren — ihr Verbot führt bei Kindern, denen diese Kontrolle noch schwerer fällt, zwangsläufig zu Schuld- und Versagensgefühlen. Die verordneten Verhaltensmaßregeln bremsen Kinder in den ihnen ureigensten zwischenmenschlichen Interaktionen und in ihrer sozialen Entwicklung und bringen sie — da sie ihren natürlichen Entwicklungsbedürfnissen diametral entgegenstehen — zwangsläufig in schwere psychische und soziale Konflikte. In letzter Konsequenz nehmen sie den Kindern ihre Würde.

Der schwerwiegendste Eingriff in die seelische Integrität der Schulkinder ist zweifelsohne die Maskenpflicht, die jetzt teilweise auch im Unterricht gilt. Die Wirksamkeit der sogenannten ‚Alltagsmasken‘ gegen die Ausbreitung respiratorischer Viren wie SARS-CoV-2 ist weiterhin hoch umstritten und wird in Übersichtsarbeiten renommierter Wissenschaftler angezweifelt.“

Zudem zeigten Untersuchungen zu körperlichen und seelischen Nebenwirkungen der Masken, „dass diese keineswegs immer harmlos sind. Die bisher einzige Übersichtsarbeit zu Masken bei Kindern aus dem Jahr 2011 spricht von möglichen Nebenwirkungen wie erhöhtem Atemwiderstand, Wärme- und Feuchtigkeitsansammlung, CO2-Rückhaltung, Klaustrophobie und Angstzuständen“. Gerade Kinder seien für eine zwischenmenschliche Kommunikation zwingend auf nonverbale Signale wie die Mimik des Gegenübers angewiesen.

„Die Behinderung des zwischenmenschlichen Austauschs durch Verdecken des Gesichts erschwert die Verständigung, verringert die Gesprächsbereitschaft und stört die emotionalen Beziehungen. Ein normales Schulleben ist unter diesen Bedingungen nicht vorstellbar, und für viele Schüler wird der Schulalltag zur Qual. Es können weder ‚Herz und Charakter‘ gebildet werden, noch können ‚die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung’ gebracht werden.“

Angesichts der unwesentlichen Rolle von Kindertagesstätten und Schulen bei der Ausbreitung von COVID-19 seien die bisher ergriffenen und jetzt präzisierten Maßnahmen unverhältnismäßig. Das Recht der Kinder auf Bildung müsse uneingeschränkte Priorität haben. Und der „mehr als fragwürdige Nutzen der von Kindern getragenen ‚Alltagsmasken’ steht in keinem vernünftigen Verhältnis zu der damit verbundenen Belastung und den möglichen Risiken“, so die Münchner Kinderärzte.

Daher forderten sie die Abschaffung der Maskenpflicht und Abstandsregeln sowie eine komplette Überarbeitung des Hygieneplans im Sinne der Kinderrechte. Ihr Brief bewirkte nichts.

Die Stadt Schongau bat sogar „die Bundeswehr um Amtshilfe“ und forderte sie „für die Beaufsichtigung“ der Maskenpflicht bei Schülern an.

Die Situation an den Bushaltestellen sei nicht zufriedenstellend, da Schüler, Eltern und einige Lehrer dort keine Masken tragen. Ein Realschulleiter dachte zunächst an „Versteckte Kamera“, als er die Mail der Stadt bekam, in der er um seine Einschätzung gebeten wurde.

„‚Völlig überzogen‘ findet er den Plan. ‚Man stelle sich das vor, das Panzerrohr eines Leopards an der Bushaltestelle auf die Schüler gerichtet, die das Maskentragen verweigern‘ — auch wenn dieses Bild freilich übertrieben ist“, sei schon der Ansatz daneben, die Bundeswehr gegen die Schüler einzusetzen. Bußgelder der Polizei würden ja schließlich reichen.

An der hessischen Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal erhielt ein Schüler sogar eine schriftliche Missbilligung, weil er „in der zweiten großen Pause sein am Kiosk gekauftes Getränk auf dem Schulgelände getrunken“ hatte und damit gegen die Corona-Hygieneregeln der Schule verstieß. Der scheinbar von allen guten Geistern verlassene Elternbeirat hatte sich darauf geeinigt, dass die Kinder in den beiden 15-minütigen Pausen wegen Corona ausdrücklich „nicht trinken dürfen“.

Auf die Studienergebnisse der Universität Dresden bezog sich dann auch die Süddeutsche Zeitung (SZ) im Juli 2020:

„Kinder sind nicht nur keine Treiber der Corona-Pandemie — sie könnten sogar eher Bremsklötze für das Virus sein. Zu diesem Schluss kommen jetzt zumindest Wissenschaftler des Universitätsklinikums Dresden.“

Auch Die Zeit schrieb Anfang August 2020:

„An sächsischen Schulen haben sich im Mai und Juni keine Kinder mit dem Coronavirus infiziert, doch die psychischen Folgen der Corona-Beschränkungen sind erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Universitätsklinikums Leipzig. ‚Die akute Ansteckung lag bei null, von 2.599 Kindern und Lehrern war keiner infiziert.‘“

Und die Nach-DenkSeiten kommentierten die Maskenpflicht von Schülern:

„Die Vorstellung von sich im Unterricht permanent maskiert gegenübersitzenden Kindern oder auf dem Pausenhof flächendeckend maskierten Schülern, denen zusätzlich der Kontakt verboten wird, ist bizarr. Durch die fehlende wissenschaftliche Grundlage erscheinen diese politischen Vorgaben willkürlich und angesichts des Schadens für die Pädagogik unverantwortlich. Der Gipfel ist, dass aber gerade den Kritikern solcher nicht rationalen und gesellschaftlich fragwürdigen Vorschriften von Teilen in Politik und Medien ‚Verantwortungslosigkeit‘ vorgeworfen wird.“

In Bezug auf Medien wie die SZ oder Die Zeit sei es ein beunruhigender Aspekt der Corona-Episode, „dass Rationalität eben kaum noch eingefordert wird. Auch nicht vonseiten jener Medien, die nun über die Ergebnisse der Wissenschaft berichten.“

Übrigens kritisierten auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte die Maskenpflicht in Kindergärten und Schulen. Kinder müssten weder Abstand wahren noch Masken tragen. Später passten die Forschungsgemeinschaften ihren Standpunkt folgsam an, man empfahl Kindern ab 10 Jahren dann doch noch, Masken zu tragen, jedenfalls bis die Kinder ihren Platz in der Schule erreichen würden.

Und was bringen Masken außerhalb eines Krankenhauses, einer Pflege- oder Forschungseinrichtung nun Besonderes, abgesehen von einem Bekenntnis? Unter anderem Profite für die Produzenten, transportbedingte Umweltbelastung und ein gigantisches Müllproblem — allein in der Schweiz mussten 13,5 Millionen Masken wegen giftiger Schimmelpilze zurückgerufen werden. Was auch kaum interessiert, sind die Gefahren durch die Masken. Schließlich sind einige aus Polyester und enthalten Mikroplastik.

Durch Reibung löst sich Mikroplastik und wird dann direkt eingeatmet, sagt Michael Braungart, Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Das sei wie mit Lösungsmitteln, die beim Einatmen viel giftiger seien, als wenn man sie schluckt. „Das, was wir verspeisen, ist im Allgemeinen nicht so problematisch. Aber das, was wir einatmen, ist besonders kritisch“, so der Professor. Außerdem enthalten manche Masken Chlorverbindungen in der Plastikschicht. Da sei nichts mehr zu recyceln. Eigentlich seien Gesichtsmasken nach dem Gebrauch kontaminierter Sondermüll und werden „einfach im Park weggeschmissen. (…) Plötzlich vergisst man in der Krise alles, was man vorher gelernt hat“, so Braungart.

Zu Recht würde bei Wegwerfbechern für Kaffee auf das Müllproblem hingewiesen, bei Masken sei die Müllmenge aber deutlich größer.

Das Wirtschaftsministerium errechnete einen Bedarf von bis zu 12 Milliarden Atemschutzmasken pro Jahr. Dazu komme noch ein größerer Verbrauch an Einmalhandschuhen sowie weiterer Schutzkleidung, was für ein Abfallaufkommen von etwa 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr sorgen würde. Das seien dann zusätzlich etwa sieben Prozent der gesamten Hausmüllmenge Deutschlands, so das Hamburger Umweltinstitut in einer Pressemitteilung vom 18. Mai 2020. Die derzeitige Politik zeige „eine erhebliche Kurzsichtigkeit und Doppelbödigkeit“. Man dürfe den Planeten nicht krank machen, um gesund bleiben zu wollen, so Braungart.

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Dieser Beitrag erschien am 06. März 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:     FamVeld / shutterstock

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20 Kommentare zu: “Mit Kanonen auf Schüler | Von Flo Osrainik

  1. Poseidon sagt:

    https://youtu.be/yWrHHxksbLY

    We are searchlights, we can see in the dark
    We are rockets, pointed up at the stars
    We are billions of beautiful hearts
    And you sold us down the river too far
    What about us?
    What about all the times you said you had the answers?
    What about us?
    What about all the broken happy ever afters?
    What about us?
    What about all the plans that ended in disaster?
    What about love? What about trust?
    What about us?
    We are problems that want to be solved
    We are children that need to be loved
    We were willing, we came when you called
    But man, you fooled us, enough is enough, oh
    What about us?
    What about all the times you said you had the answers?
    What about us?
    What about all the broken happy ever afters?
    Oh, what about us?
    What about all the…

    • wasserader sagt:

      What about trust?
      Die Handschlagqualität wurde durch angloamerikanisches Winkeladvokatentum ersetzt .

    • Poseidon sagt:

      Ja wir koennen daraus nur lernen.
      Der Weg ist das Ziel und wir werden als Menscheitsfamilie auch nicht wirklich ankommen.
      Aber wir koennen goettliche Ziele setzen und haben dadurch Lebenssinn und Orientierung.
      Love it do it!

  2. corovide sagt:

    Seit sehr vielen Jahren besteht in Deutschland Schulzwang. Wenn man sich etwas mit dem Thema befasst wird bei Aussagen wie "…willige Untertan schaffen…" doch jede Alarmglocke los gehen.

    Aber über Jahre passiert nichts. Jetzt motzt man und brigt ein absurdes Stück Stoff ins Spiel.

    Oder gar Herr Gates.

    Es ist doch erstaunlich wie die Umerziehungsmaschiene Schule Wirkung hat. Dann steht man auf dann ist man da dann hat man das Fach dann ist Pause dann gehst du schlafen. Ja und so hast du zu leben.

    Bei KenFM gehen ganz nach "Schulplan" die Lampen an und aus. Das wenige gemurre. Naja wenn es ein gegner gibt dann würde er lachen über diese Art Widerstand oder gemurre.

    Kaum nimmt man Optionen wie (dubiose) soziale Netzwerke oder Einnahmeoptionen weg bricht die Welt bei KenFM zusammen. Ganz wie in der Schule gelernt.

    • wasserader sagt:

      "Kaum nimmt man Optionen wie (dubiose) soziale Netzwerke oder Einnahmeoptionen weg bricht die Welt bei KenFM zusammen."
      Auf welche Weise würde das Regime Merkel reagieren,
      wenn die Steuerzahler dem Regime die Steuerzahlung nehmen ?
      Wäre da ein Murren oder mehr ?

    • Poseidon sagt:

      Was kann man schon von "Kill Bill"erwarten?

  3. Petra Tatura sagt:

    Sind so kleine Hände
    von Bettina Wegner

    Sind so kleine Hände, winz'ge Finger dran.
    Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.

    Sind so kleine Füsse, mit so kleinen Zeh'n.
    Darf man nie drauf treten, könn' sie sonst nicht geh'n.

    Sind so kleine Ohren, scharf und ihr erlaubt.
    Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.

    Sind so schöne Münder, sprechen alles aus.
    Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.

    Sind so klare Augen, die noch alles seh'n.
    Darf man nie verbinden, könn'n sie nichts versteh'n.

    Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
    Darf man niemals quälen, geh'n kaputt dabei.

    Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
    Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.

    Grade klare Menschen, wär'n ein schönes Ziel.
    Leute ohne Rückgrat, hab'n wir schon zuviel.

    • Hartensteiner sagt:

      Heute sehen wir das ganz anders. Kinder sind Superspreader und Omakiller. Feind Nr. 1 der Gesellschaft. Und nicht wenige Eltern nicken dazu. Der "Krieg gegen das Virus" wird vom "Krieg gegen Kinder" begleitet. So geht eben der Fortschritt. So durch und durch krank und verrottet ist diese Gesellschaft, an deren Bestand sich die Masse klammert, während sie ängstlich unter Muttis Rock hervorschielt. Und die Wenigen, die noch über Vernunft verfügen, sind gleichsam der Schwanz, der den Hund NICHT zu wackeln vermag. In diesem Land, das auch vor Corona nicht gerade ein kinderfreundliches Land war.
      Wie heißt es gelegentlich? "Und jetzt kommst Du!".

  4. wasserader sagt:

    Was ist das Programm : Transhumanismus
    Von wem (z.B.) wird das Programm vertreten : Vom Veranstalter des World Economic Forum.
    Wer ist anwesend beim WEC : Die politische Eilte wie die internationale Wirtschaftselite .
    Was will der Transhumanismus ?
    Die Eliminierung des individuellen Menschen , die Anbindung jedes Menschen an ein kollektives (Internet)System
    mit Steuerung durch Künstliche Intelligenz .
    Was ist im Weg : die traditionelle soziale Kommunikation .
    Wie wird dem Menschen die traditionelle soziale Kommunikation genommen :
    Durch erzwungene Gesichtslosigkeit, durch Definition des Gegenüber als Gefährder, durch ein Verbot der direkten Kommunikation und die Ausschaltung von direkter Kommunikation durch Kommunikation/Arbeit per Internet.

    • Nevyn sagt:

      Was soll Transhumanismus anderes sein als ein anderes Wort für Antihumanismus?
      Jede Vorsilbe, egal welche, vor dem Wort Humanismus führt den Menschen aus seiner Mitte und damit von sich weg. Die Richtung ist völlig egal.
      Wir hatten schon zu viele Übermenschenerschaffer in Heilsbringermanier. Sie brachten in Wahrheit immer nur Leiden und Tod. Wie viele Wiederholungen dieser Programmschleife braucht es denn noch, um das zu begreifen?

    • wasserader sagt:

      Zum Thema Entmenschlichung des Menschen gibt es reichlich Geschichte und Literatur .
      Der neue Aspekt heute :
      Die Entmenschlichung des Menschen läuft vor unseren Augen und Ohren und Sinnen ab,
      sie aber wird von der Propaganda vielfach erfolgreich als Verschwörungstheorie abgetan
      und Kritiker als Rechte und Leugner oder Antisemiten .

  5. Hartensteiner sagt:

    NIEMALS VERGESSEN!
    Es waren und sind die LehrerInnen und SchulleiterInnen, die sich als die tapfersten Kämpfer an der Maßnahmenfront gezeigt haben. Mit wirklich beachtlicher Phantasie erdachten sie ständig neue Möglichkeiten, die Tortur bis ins Unerträgliche zu steigern und wurden – wie auch dem Artikel zu entnehmen – von nicht unbeträchtlichen Teilen der Eltern unterstützt.
    Was entnehme ich dem?
    Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass unter LehrerInnen, aber auch bei manchen Eltern, ein unbewusster Hass gegen Kinder vorhanden sein muss, der hier ausagiert wurde und wird. (Vielleicht am deutlichsten bei denen, die Kinder gern als höchstes Gut in Sonntagsreden feiern?).
    Dabei sind die Kinder – wie immer – in der Position sich nicht wehren zu können.

    • Hartensteiner sagt:

      Noch ein praktisches Beispiel. Schaue Sonntag morgen aus dem Fenster. Ein Vater läuft (im Sinne "rennt") mit 2 Kindern die – leere – Straße entlang. Kinder ca. 5 und 7. Alle mit Masken ausgestattet, die bei den Kleinen besonders riesig aussahen.
      Da hatte ich für diesen Tag schon wieder mal genug gesehen.

    • Hartensteiner sagt:

      Vielleicht sollte ich das mit dem Hass gegen Kinder – bei Eltern – ein wenig erklären.
      In früheren Zeiten wuchsen Kinder auf wie das Gemüse im Garten. Es gab eher wenig Probleme.
      Heute hat sich die Gesellschaft lange schon so verändert, dass Kinder für bis zu durchschnittlich zwanzig Jahren eine endlose Kette von größerem und kleinerem VERZICHT nach sich ziehen. Selbst wenn "das Ich" die Kinder liebt (lieben möchte) und sich sofort gegen jede Anmutung von Hass zur Wehr setzen würde – unbewusst sammelt sich aus den Verkettungen von Verzicht so Einiges an Hass und Wut an, die regelmäßig verdrängt werden.
      Was heißt das?
      Hier sehen wir ein weiteres der vielen Anzeichen dafür, dass diese Gesellschaft krank ist und dem Leben feindlich.

    • Werweißdasschon sagt:

      In einer Gesellschaft in der Selbstsucht und Konkurrenzdenken bewusst anerzogen und durch Anreize gefördert werden, ist dieses Verhalten nicht wirklich verwunderlich.
      Kinder stehen der Selbstsucht aber diametral entgegen. Um eine "normale" Kindheit ermöglichen zu können müsste man selbstlos agieren. Das kriegen aber dank früher Indoktrination wenige hin. Dadurch reagieren die heutigen Eltern, Großeltern, Lehrer und Erzieher so. Selbstverständlich wird das Verhalten durch Medien und Politik mit weiteren Anreizen befördert.
      Die Maniplation ist ein stetiger Begleiter von der Krippe bis in den Sarg. Und da sag einer noch wir seien keine Sklaven.

      Nichtdestotrotz entschuldigt das auf keinen Fall das Verhalten der Mehrheit in der Bevölkerung. Denn man hat immer die Wahl sich dem entgegenzusetzen, oder zumindest die Kinder davor zu bewahren. Nur ist das dann nicht der leichte Weg.

    • Poseidon sagt:

      Werweissdasschon
      Wer Angst hat liebt nicht und wer liebt hat keine Angst weiss Dieter Lange.
      Wer liebt dem wachsen geistige Fluegel und er fliegt ueber den Abgrund des eigenen Egos in
      den die Herrschenden immer wieder hineintreiben wollen.

      Oder mit Goethes Faust:

      Mephiſtopheles.
      Und freylich iſt nicht viel damit gethan.
      Was ſich dem Nichts entgegenſtellt,
      Das Etwas, dieſe plumpe Welt,
      So viel als ich ſchon unternommen
      Ich wußte nicht ihr beyzukommen,
      Mit Wellen, Stuͤrmen, Schuͤtteln, Brand,
      Geruhig bleibt am Ende Meer und Land!
      Und dem verdammten Zeug, der Thier- und Menſchenbrut,
      Dem iſt nun gar nichts anzuhaben,
      Wie viele hab’ ich ſchon begraben!
      Und immer zirkulirt ein neues, friſches Blut.
      So geht es fort, man moͤchte raſend werden!
      Der Luft, dem Waſſer, wie der Erden
      Entwinden tauſend Keime ſich,
      Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten!
      Haͤtt’ ich mir nicht die Flamme vorbehalten;
      Ich haͤtte nichts apart’s fuͤr mich.

  6. Werweißdasschon sagt:

    Das ist das größte Verbrechen, was gerade begangen wird und 1 Jahr lang begangen wurde. Mit Absegnung der Eltern und Großeltern. Alle sind sie Feiglinge und dafür gibt es kein Verständnis.

    Und trotz dessen, dass dies das Schlimmste an dem ganzen Corona Wahn ist, interessieren sich alle dafür am wenigsten. Die Wirtschaft und selbsüchtige Wünsche gehen vor. Auch hier bei Kenfm in den Kommentaren.

    Was Nevyn da empfiehlt ist wahr und geht schon so lange. Alles was aktuell stattfindet ist von denen entwickelt und beauftragt worden, die den Kindern so unglablich schreckliche Dinge antun. Der Zweck des Ganzen ist die Kinder zu brechen und diese so nachhaltig zu verändern.

    Mit Absegnung der Feiglinge

    • Nevyn sagt:

      Alison Miller berichtet von sogenannten "Müllkindern". Das sind Persönlichkeitsanteile im Knd, die auch bei härtester Bestrafung durch die Täter sich weigern, die von ihnen befohlenen Taten auszuführen. Sie werden ganz tief im Persönlichkeitssystem versteckt. Vor denen haben die Täter den größten Respekt und die meiste Angst. Es gibt immer etwas im Menschen, das menschlich bleibt, egal, welcher Barbarei der Mensch ausgesetzt wird. Es wäre falsch, Menschen zu verurteilen, weil sie schwach und ängstlich sind. Freilich, nicht jeder, der wie ein Mensch aussieht, ist auch einer.

      Wenn wir etwas von den Überlebenden von Mind Control lernen können, dann dass alle zum System gehören und niemand ausgegrenzt werden darf. Therapeuten, die versuchen, sich mit bestimmten Persönlichkeitsanteilen nicht befassen zu wollen, nur weil sie destruktiv oder widerspenstig sind, scheitern regelmäßig. In dem, was uns den meisten Widerstand entgegen setzt, liegen unserer größten Wachstumschancen.

  7. Nevyn sagt:

    Ich empfehle das Buch "Jenseits des Vorstellbaren" von Alison Miller. Eigentlich geht es dort um die Therapie von Überlebenden von Mind Control und rituellem Missbrauch. Alison Miller hat 30 Jahre Erfahrung damit und schildert sachlich und prägnang die geradezu unvorstellbar bösen und perfiden Techniken der Täter, die ihre kindlichen Opfer in jeder, wirklich jeder Hinsicht missbrauchen. Traumatisierte Menschen sollten das Buch nicht lesen. Die anderen nur, wenn sie bereit sind, dem Wunsch nach Verdrängung und Verleugnung stand zu halten. Wer dann bereit ist, die dort beschriebenen Techniken in abgeänderter Form in seiner Umwelt wieder zu erkennen, der wird sich allerdings über nichts mehr wundern.

  8. Scarlett Debord sagt:

    Barbarei!

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