Mörderische Spezies | Von Nicolas Riedl

Ein Standpunkt von Nicolas Riedl.

In letzter Zeit werden immer wieder Tiere für vollkommen absurde Zwecke in Massen ermordet, als wäre das massenhafte Töten von fühlenden Lebewesen zur Gewinnung von Fleisch und Fell nicht schon amoralisch genug. So plante erst vor kurzem die dänische Regierung, rund 16 Millionen Nerze zu töten, da bei diesen ein Corona-Virus mutiert sei, der die Wirksamkeit der potenziellen Corona-Impfstoffe gefährden würde. Auch wenn die Regierung von diesen Plänen wieder absah, ist es wichtig, sich mit der menschlichen Geisteshaltung zu beschäftigen, die solche brutalen Taten erst zulässt.

1933 wurden im US-Bundesstaat Nebraska 470.000 Rinder und 438.000 Schweine getötet. Nicht etwa, um sie zu Fleisch zu verarbeiten, das später dann auf den Tellern der amerikanischen Bevölkerung landen sollte. Auch nicht, um aus ihren Fellen Kleidung zu produzieren. Nein: Die rund eine Million fühlender Lebewesen mussten ihr Leben lassen, um den Lebensmittelpreis möglichst hoch zu halten.

Dieser Wahnsinn ging auf den Agricultural Adjustment Act von 1933 zurück. Da die Farmer von den Nachbeben der Finanzkrise von 1929 unbeschadet munter produzieren konnten, lag das Angebot an Zuchttieren, respektive Fleisch, weitaus höher als die Nachfrage der verarmten Bevölkerung, und damit fiel der Preis in den Keller. Um Abhilfe zu schaffen, musste das Angebot enorm reduziert werden, mit dem Ziel, dass der Preis wieder anstieg und somit die Farmer ihre Produkte gewinnbringend verkaufen und ihre Kosten decken konnten. Dieses Ziel verfolgte man allerdings nicht, indem man die Tiere in die Freiheit, in die unendlichen Weiten der damals noch dünn besiedelten USA entließ. Nicht doch – man erschoss sie einfach.

Knapp eine Million Leben erloschen. Und das nicht in einem ausbalancierten Wechselspiel des Fressens und Gefressen-Werdens, wie man es aus dem Tierreich kennt. Nein! Echten Leben wurde gewaltsam ein Ende bereitet, um eine Fehlentwicklung in einem mehr oder minder nstlichen Konstrukt aus Angebot und Nachfrage zu korrigieren.

Das Beispiel zeigt, in welch erbärmlicher Beziehung sich der moderne, zivilisierte Mensch zur Natur befindet, wenn er zu solch diabolischen Taten imstande ist, ohne diese als abscheulich zu empfinden oder überhaupt in Frage zu stellen. Diese Tiere wurden allem Anschein nach auch nicht mehr als Lebewesen behandelt oder gesehen, sondern als reine Objekte, als eine organischeTauschmasse. Das ist der vollkommene Gegensatz zur spirituellen Geisteshaltung der nordamerikanischen Ureinwohner, die stets darauf bedacht waren, auf alles Nehmen aus der Natur mit einem (Zurück-)Geben zu reagieren, um damit die Balance zu erhalten.

Diese Tiere verachtende Geisteshaltung ist bis heute allgegenwärtig. Die Geisteshaltung, in der Tiere als auszubeutende Objekte betrachtet werden, die zu einem bestimmten Zweck beliebig gefangen gehalten, gequält, ermordet und dann gegessen werden können.

So wiederholt sich die Geschichte immer wieder und wieder. 2012, also wieder kurz nach einer weltweiten Wirtschaftskrise, wurden weltweit (!) millionenfach Tiere grundlosgeschlachtet, ohne sie anschließend zu verzehren oder weiterzuverarbeiten. Ebenfalls mit dem Ziel, den Lebensmittelpreis wieder ansteigen zu lassen. Die Perversion dieser Geisteshaltung zeigt repräsentativ der verlinkte Guardian-Artikel: Denn problematisiert wird nicht, dass eine solche Maßnahme ein zu verurteilender Akt sondergleichen ist, sondern, dass für Fleischliebhaber der Preis steige.

Ein weiteres, noch relativ aktuelles Beispiel zeigt, dass das massenhafte grundlose“ Töten von Tieren noch zu ganz anderen Zwecken erfolgt. Waren es in den ersten beiden Beispielen die niedrigen Lebensmittelpreise, so lieferte die Wasserknappheit in Australien vergangenen Winter den Grund dafür, 10.000 Kamele von Helikoptern aus zu erschießen. Die Kamele würden die Quellen verseuchen und die „natürliche Flora zertrampeln. Dieser Vorwurf der Gattung homo sapiens gegenüber anderen lebendigen Wesen entbehrt nicht eines gewissen Zynismus die kognitive Dissonanz angesichts dessen, wie prägend der Mensch die Erdoberfläche verändert und verschandelt hat, ist beispiellos.

Die Wasserknappheit als Grund für das massenhafte Kameltöten anzugeben, unterscheidet sich von der Lebensmittelpreis-Korrektur dahingehend, dass dieser Grund real ist. Jedoch hat der Mensch selbst durch sein Handeln diesen Grund erst real werden lassen.

Doch kehren wir zurück zur Tierhaltung beziehungsweise der industriellen Massentierhaltung und ziehen die folgende Zahl heran: Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch erfordert 15.000 Liter Wasser. Nicht anders sieht es bei der Produktion von Schweine- und Hühnerfleisch aus. Nun kann man sich in etwa vorstellen, wie viel Kilogramm Fleisch pro Tag einen typischen Schlachthof verlassen. Dann ziehen wir noch die Tatsache heran, dass Australien über rund 75 Schlachthöfe verfügt. Diese Zahlen sind hilfreich, um grob im Kopf zu überschlagen, welche unvorstellbare Menge Wasser allein auf diesem Wüstenkontinent für die Fleischproduktion vergeudet wird. Aber statt dort das Wasser einzusparen, erschießen die Bewohner lieber Kamele, da diese ja das Wasser verbrauchen, verschmutzen und die natürliche Flora zerstören würden, was der Mensch selbstverständlich niemals tun würde.

An diesem Beispiel ist die völlige Verkehrung von Ursache und Wirkung, Opfer und Täter zu beobachten. Und selbstverständlich setzt sich die eben skizzierte Geschichte des grundlosenMassenmordes von Tieren auch in Zeiten von Corona fort.

Sterben für den Impfstoff

Anfang November fasste die dänische Regierung den Beschluss, alle 15 bis 17 Millionen Nerze des Landes zu töten. Davor wurden bereits über eine Million Nerze getötet. Erst am 9. November ließ die Ministerin Mette Frederiksen von den Plänen ab. Für gewöhnlich werden die kleinen Nager auf den Nerzfarmen zu teurem Fell verarbeitet, für Mäntel und andere Kleidungsstücke. Als ob der Grund für die normale“ Nerz-Tötung nicht schon skandalös genug wäre, kann die Begründung für die schlagartige Tötung aller Tiere wirklich sprachlos machen.

Wie bereits erwähnt, sollten alle Nerze getötet werden, da auf den Nerzfarmen einer der Coronaviren mutiert sei, dieser auf den Menschen überspringen und man höre, staune und schreie die Wirksamkeit potenzieller Corona-Impfstoffe gefährden könne. Hier wird etwas zur Realität, was man höchstens aus einer South Park-Folge kennt.

Gehen wir das ganze Vorhaben also noch einmal langsam durch. Fast eine Woche lang hat man in der dänischen Regierung mit dem Gedanken gespielt, rund 16 Millionen Nerze zu töten, um die Wirkung einer mit der heißen Nadel gestrickten Corona-Impfung nicht zu gefährden.

Um zwischen Zweck, dem Schutz der Corona-Impfwirkung, und dem Mittel, dem Töten von Millionen Nerzen, eine Relation herzustellen, müssen wir uns den aktuellen Stand der Impf-Agenda kurz ansehen.

Die ersten Impfstoffe befinden sich bereits in der Zulassung. Dabei handelt es sich unter anderem um neuartige, bislang vollkommen unzureichend getestete und viel zu schnell produzierte DNA-, RNA- und mRNA-Impfstoffe.

Der Mehrheitseigentümer des Pharma-Unternehmens Curevac gab offen zu, dass es ihm darum gehe, das Rennen um (den) besten Impfstoff (zu) gewinnen. Diese Aussage impliziert, dass es ihm und den anderen Teilnehmern des Rennensnicht um das Wohl der Menschen, sondern um reinen Profit geht. Derzeit führen das Rennenjedoch Pfizer-BioNTech mit einem RNA-Impfstoff sowie AstraZeneca mit ihrem sogenannten Oxford-Impfstoff.

Dass die Hersteller diese Impfstoffe mit Abnahmegarantien durch die Staaten in einer solch halsbrecherischen Geschwindigkeit produzieren konnten und können, ohne Verluste befürchten zu müssen, liegt unter anderem daran, dass die EU diesen Sommer die Zulassungsbeschränkungen massiv gelockert hat und die Produzenten von der Haftungspflicht bei Impfschäden weitestgehend befreit wurden.

Die Testergebnisse der Impfstoffe, die sich bereits in der klinischen Phase befinden, sind entgegen vieler Medienberichte haarsträubend, wie beispielsweise Abbildung 3 hier zeigt! Große Bruchteile, teilweise über die Hälfte der Teilnehmer klagten nach der Injektion der Impfstoffe über Fieber, Abgeschlagenheit, (systemische) Muskelschmerzen und andere Grippe-Symptome, also überschießende Immunreaktionen. Nahezu alle litten unter teils heftigen Kopfschmerzen. Über die Langzeitfolgen lässt sich selbsterklärend noch nichts sagen. Aber die Zahl der Impfopfer wurde bereits eingepreist, wie man hier ab Minute 3 sehen kann.

Das Durchstehen der eben genannten Symptome infolge der Impfung wird dann weder mit einem nachweisbaren Schutz vor Sars-Cov-2 belohnt denn für die Wirkung dieser Impfungen gibt es keine Evidenz, im Gegenteilnoch sollen dann in Deutschland wie versprochen die Maßnahmen aufgehoben werden, denn auch wenn wir mit den Impfungen beginnen, wird der größte Teil der Bevölkerung weiter Masken tragen müssen, wie uns Christian Drosten im Interview mit der Deutschen Welle erläutert.

Wir fassen also noch einmal zusammen: In Dänemark und andernortshat man bereits rund eine Million Nerze getötet und dachte bis vor kurzem ernsthaft darüber nach, alle rund 16 Millionen Nerze zu töten, um die zweifelhafte Wirksamkeit der hochgradig gefährlichen Impfstoffe gegen eine für die meisten Menschen ungefährliche Viruserkrankung nicht zu gefährden. Ein Impfstoff, der uns nicht einmal die alte Normalität zurückbringt womit den Bevölkerungen die Spritze schmackhaft gemacht werden soll und mit großer Wahrscheinlichkeit eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes anrichten könnte.

In Dänemark wurden Stand 11. November 2020 bei 5,8 Millionen Einwohnern 58.466 positiv auf Covid-19 getestet, also 1 Prozent der Bevölkerung, von denen 43.993 wieder genesen sind. Das bedeutet, die Zahl der Aktivfälle“ liegt bei 14.473 Einwohnern, 0,24 Prozent. An oder mit Covid-19 sind in Dänemark 753 Menschen, 0,01 Prozent, verstorben. Die Zahlen rechtfertigen diesen absoluten Wahnsinn überhaupt nicht. Aber diese und andere Formen des Wahnsinns nehmen auch andernorts ihren Lauf, etwa in Australien.

Allerdings fällt der kleine skandinavische Staat seit Beginn der Corona-Krise besonders negativ auf. So war Dänemark das erste europäische Land, welches in seinen Gesetzen Zwangstests und Zwangsimpfungen verankerte, die dann notfalls auch mit dem Militär und/oder privaten Sicherheitsdiensten durchgesetzt werden könnten. Aber schon vor Corona hatte sich Dänemark zunehmend in einen menschenfeindlichen, kafkaesken Staat verwandelt. Es scheint wohl Zusammenhänge zwischen dem Umgang mit Tieren und Menschen zu geben.

Die Skrupellosigkeit auf zwei Beinen

Leo Tolstoi schrieb einmal, dass es immer Schlachtfelder geben werde, solange es Schlachthöfe gebe. Diese Regel hat sich bis in den Krieg gegen das Coronaviruswie Emmanuel Macron die Maßnahmen bezeichnetegehalten. Auch im Corona-Faschismus zeigt sich ganz deutlich, wie sehr sich unser Umgang mit Tieren und unser Umgang miteinander ähneln. So nimmt es auch nicht Wunder, dass sich der Krieg gegen das Coronavirus immer unübersehbarer als ein Krieg gegen „uns“ entpuppt. Dieses „uns“ steht in Anführungszeichen, da dieses „uns“mtliche Wesen umfassen soll. Die Grenzen im brutalen Umgang mit Tieren und uns Menschen verschwimmen zunehmend.

Das zeigt sich in vielen Bereichen: Die nun startende Debatte über die verpflichtende Installation einer Tracing-App (der Corona-Warnapp) oder digitaler Identitätsausweise erinnert arg an das Chippen der Tiere. Ganz zu Schweigen von einer Rücksichtnahme auf unser emotionales Befinden. Das fängt schon bei der Maske an, setzt sich langsam mit den PCR-Tests durch und könnte schlimmstenfalls in einer Impfpflicht münden.

Tiere wurden schon seit Jahrhunderten zu Objekten gemacht. Wie das nun langsam in verhängnisvoller Weise auch die Menschen betrifft, zeigt beispielhaft wenn wir auf Dänemark zurückschauen das Zitat der Senior Director der Humane Society International, Joanna Swabe, im Bezug auf die Massen-Nerztötung. In dem oben bereits verlinkten Guardian-Artikel wird Swabe wie folgt zitiert:

Insofern können wir froh sein, dass wir es mit Nerzen zu tun haben und nicht mit Verzehr-Tieren. Covid-19 kann in Nerzen mutieren, aber das kann das Virus auf vielerlei Weise und entsprechend kann diese mutierte Form dann auch auf uns zurückfallen. Was wäre, wenn wir es mit einer Anthropozoonose zu tun hätten, die in der nächsten Pandemie Schweine befällt? Oder Hühner? Nerze können ohne weiteres entsorgt werden, die sind unwesentlich. Das wäre mit Verzehr-Tieren schon wesentlich schwieriger.

Dieses Zitat offenbart tiefe Abgründe. Tiere werden in zwei Kategorien unterteilt: verzehrbare Tiere oder auszubeutende Tiere, die aber im Falle der Fälle unwesentlich sind und damit entsorgt werden können.

Im selben Artikel sagt Swabe, Nerze kämen aus einem Gemenge unwesentlicher Tiere, die ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen könnten.Infizierte Tiere als etwas Krankmachendes zu umschreiben und dabei das Krankhafte ihrer Käfighaltung auszublenden, wie man auch ausblendet, dass die Massentierhaltung zwangsläufig krankmachende Folgen für die Tiere und den Menschen nach sich zieht, ist zynisch. Als Beispiele seien hier die massive Verbreitung von multiresistenten Keimen als Folge der Massentierhaltung sowie die Verseuchung des Grundwassers genannt.

Dass wir Menschen unter den Corona-Maßnahmen nicht mehr als Menschen behandelt werden, sondern nur noch als potenzielle Keimschleudern, ist für jeden sichtbar, der nicht mit verschlossenen Augen, Ohren und Herzen durch die Welt läuft. Wie weit entfernt liegt es dann noch, mit der kollektiven Gesundheit als Rechtfertigung und Begründung uns, die Menschen dieser Erde, mit der selben Gleichgültigkeit zu behandeln, wie man es mit den Tieren tut? Wolfgang Wodarg schrieb in seinem neuesten Artikel passend dazu:

Bei Massenimpfungen in Hühner- oder Schweinemastanlagen dauert die Nachbeobachtungszeit aus nahe liegenden Gründen höchstens bis zum geplanten Schlachttermin. Also nur Wochen bis Monate. Den Virologen und Epidemiologen aus der Veterinärmedizin sei zugerufen: Menschen sind kein Schlachtvieh und wollen lange leben und ohne schädliche Arzneimittelnebenwirkungen gesund bleiben.

Es ist an der Zeit anzuerkennen, dass unser Schicksal eng mit dem der Tiere verbunden ist, die nun schon seit Jahrzehnten in Massen für Fleisch und Fell gequält und ermordet werden. Warum sollten (Macht-)Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken die Ermordung von Millionen Nerzen beauftragen, Skrupel dabei haben, Milliarden Menschen mit einem gefährlichen Impfstoff ins Verderben zu schicken?

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Krivosheev Vitaly / shutterstock

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21 Kommentare zu: “Mörderische Spezies | Von Nicolas Riedl

  1. Jürgen Förster sagt:

    Das sich der Wahnsinn nicht mehr nur auf Tiere beschränkt zeigt das jüngstes Beispiel, liest du hier:
    https://philosophia-perennis.com/2020/11/30/nigeria-islamisten-schlachten-mehr-als-100-menschen-ab/

  2. Name Erforderlich sagt:

    … nach all den Beiträgen, die ich hier unter diesem Artikel getippt habe, bin ich nun jetzt doch bei einer Antwort auf die abschliessende Frage des Autors angekommen. Er fragte:

    "Warum sollten (Macht-)Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken die Ermordung von Millionen Nerzen beauftragen, Skrupel dabei haben, Milliarden Menschen mit einem gefährlichen Impfstoff ins Verderben zu schicken?"

    Es gibt keinen solchen Skrupel.

    Wir Menschen fürchten uns selbst so sehr, dass wir bereit sind das zu tun.

    Der einzige Skrupel ist, dass niemand persönlich der Täter sein will. Das soll passieren, aber indirekt. Die höchste Auszeichnung im Kampf der Intelligenz ist die Ermordung des Gegners durch einen … Unfall – den wir am besten nichteinmal Unfall nennen. Der Gegner soll einfach weg sein und niemand bemerkt haben wer es gewesen ist.

    So sieht jedenfalls die derzeitige Anwendung von Moral aus … ein Wort was die meisten Menschen niemals lernen.

  3. Fritz B sagt:

    Seit geraumer Zeit überlege ich ob ich mir mal ein T-Shirt drucken lasse mit der Aufschrift:

    Ich schäme mich dafür ein Mensch zu sein.

    • RULAI sagt:

      Ich entschuldige mich ständig und immer wieder bei aller lebenden Kreatur. Dafür, was der Mensch ihnen antut. Und dafür, daß ich nicht die Macht habe, sie zu befreien, zu retten, zu erlösen.

    • Name Erforderlich sagt:

      Den Gedanken hatte ich auch schon mal – nicht als Shirt, aber generell.

      Er endete, weil ein T-Shirt können die Tiere nicht verstehen und mich auch nicht, wenn ichs ihnen sage.

      … entgegne ich den Satz jenen Menchen, die ihn verdient haben, behaupten sie nicht zu verstehen was ich damit sagen will. Sie degradieren sich mental zum Tier. Wenn ich das anmerkte, behaupten sie ich bin verrückt, "man" habe doch eindeutig menschliche Gene. Ja, aber ein an der Realität ausgerichteter Verstand fehlt.

      Probieren Sie es aus.

      (es ist nur entäuschend)

  4. Ancastor.gardian sagt:

    Das ist dieses Pyramidensystem eben.

    Von diesen Zuständen profitieren ja die Minderheiten und wollen dies nicht aufgeben, sondern am liebsten in eine sichere Zukunft transportieren mit uns als Sündenböcken und die die die Zeche Jahrzehnte abbezahlen sollen und mit sich weiter an den Spitzen um davon zu profitieren.

    Diese Fundament ist ja genau der Grund für deren Reichtum und der Reichtum am Ende die Grundlage für deren Macht und zentralisierte Gewalt von der der ganze Irrsinn ausgeht.
    Und die ganzen Trittbrettfahrer wollen auch ihre paar Krümel abbekommen und machen überall stetig mit.
    Die breite Masse ist im System aber in eine Abhängigkeit langsam aber stetig geraten, von der besitzenden Schicht, die immer mehr Monopole errichten, getarnt durch viele Tochterunternehmen. Am Ende läuft alles zu wenigen zusammen und die die nicht dazugehören, hängen trotzdem auf der anderen Seite am Finanzsystem und werden dort ausgesaugt, was diese stetig an uns weiterreichen.
    Dann schafft man sich eine gewaltige nicht demokratische Bürokratie und entstellt die Systemstruktur durch eingesetze Politkdarsteller und die die nicht mitspielen werden durch deren Mediensystemen zerquetscht oder sterben bei Unfällen ganz unerwartet.
    Dann haben wir Propaganda und Umverteilung der Werte und die Menschen die diesen Reichtum und Macht weniger Leute hervorbringen müssen, weil sie gar keine andere Wahl haben, werden irgendwann, wie alles andere auf dem Planeten, zum Besitz dieser Leute und sind auch nur noch Holzscheite die man passend verheizen kann, nebenbei vollüberwacht werden müssen und durchleuchtet und dies als normal hingestellt wird.
    Die Maschinenarbeit und der ganze Fortschritt, vervielfacht den profit weniger Leute stetig mehr und da man dem Vieh nichts geben will, es lieber plündert, vergrößern sich die Probleme dieser Leute weiter und weiter.

    Am Ende denken sich diese kranken Hirne dann auch noch, dass man doch mit 500 Millionen Nutztiersklaven besser dran wäre und den Rest brauchen wir nicht mehr.
    Dann sind wir wie die Nerze zum Abschuss freigegeben. Wenn diese Leute da an den Spitzen erstmal Zugang zu immer besserer Technik haben und das haben sie stetig als Erste, dann werden uns irgendwann Roboter, Drohnen und sonstwas für Maschinen, mit Programmierung und KI eines möglichen Killerkommandos gegenüberstehen, und diese Blech- und Plastikhaufen, werden uns durch Chips im Hintern und per Satelliten-Vollüberwachung, genauso effektiv zuerschneiden, wie ein Fliessband jeden Tag höchst effektiv seinen Dienst tut und das auch genauso emotionslos einfach runterratternd. Da egal wie sehr sie nacher menschlich wirken, am Ende sind es einfach nur Maschinen.

    Wollen wir wirklich diesen Leuten, die uns jetzt schon extrem knechten und unterdrücken und unsere Leben verunstalten, den Lebenssinn total verfälschen, weiter das Szepter schwingen lassen, vor allem mit dem Wissen, das wir in Zukunft durch den Fortschritt zu Dingen fähig sein werden, die mir persönlich in diesem System extreme Kopfschmerzen bereiten. Man sieht ja wohin die Reise unter der Führung dieser zentralisierten Macht geht.

    Wir brauchen dringend Systemumstellungen und vor allem schleunigst eine vernünftige Systemgrundlage, damit wir von dem Fortschritt profitieren und ihn nicht fürchten müssen. Dann entscheiden die Menschen, ob sie diese Entwicklung wollen, oder ob sie nicht ausgereift und auch nicht gewollt ist.

    Dann entscheiden wir, ob wir Drohnen fliegen lassen wollen, oder tausende Satelliten weltumspannend ins All schicken wollen und ob uns das wirklich dient und auch richtig ist, unsere Erde damit zuzupflastern.
    In dem aktuellen System machen diese Machthaber einfach was sie wollen.
    Ich sehe mich schon bald als Drohnenabschiesskommando und den Krieg gegen Staatsgewalt.
    Man fragt die Leute ja immer nie. Es wird einfach von diesen paar Leuten, über unsere Köpfe hinweg entschieden und vor allem mit extremen Auswirkungen.
    Denn hier Drohnen rumfliegen lassen und das System umstellen auf bargeldlos und Tracking und 5G und und und, sind alles keine harmlosen Sachen. Da möchte ich gefragt werden und vor allem eine absolut neutrale, ehrliche Aufklärung sehen und wer davon warum profitiert und wie es uns allen hilft. Denn am Ende sollen wir ja davon profitieren, Zwänge, Mühsal und Unsicherheiten zu beenden und nicht diese vergrößern..

    Also wir brauchen eine Systemänderung.. so oder so.. Alles andere ist nicht tragbar.
    Daher brauchen wir auch Debatten um die Zukunft wie wir leben und wie wir jetzt dahin kommen.
    Einfach nur immer den Finger auf die Übeltäter richten und dieren böse taten aufzudecken ist ein Anfang, aber damit treten wir auf der Stelle.. Wir brauchen solide Konzepte und die müssen in die Köpfe der Menschen rein, damit sie sich danach sehnen und es auch nachvollziehen können.
    Es soll eben nicht mehr nur Utopie sein, es soll und muss greifbar sein und angegangen werden.

  5. marvin sagt:

    Das Ausmaß ist den meisten Menschen nicht klar:
    "Nutztiere" machen längst mehr als 95% der globalen tierischen Biomasse aus. 2/3 der weltweiten Ackerflächen gehen dafür drauf, inklusive Regenwald. Die restlichen paar Prozent Biomasse teilen sich alle verbliebenen Wildtiere. Der Naturfilm zum Schnitzel. Tendenz stark abnehmend.
    Ich weiß wirklich nicht, was absurder ist: Der Tod eines solchen Wesens. Oder bereits seine Existenz.

    • Name Erforderlich sagt:

      …. zum Ausmaß:

      als wir vor ~!0000 Jahren Tiere soweit unter Kontrolle hatten, das wir als Nomaden leben konnten, haben wir ne Menge Grasland abfressen lassen. Das "saftigeste" am häufigsten. Wenns nicht mehr nachgewachsen war, sind wir weitergezogen. Und die Erosion hat ihr Werk begonnen…

      Damals hatten wir wirklich keine Ahnung was Erosion ist.

      Wenn wir allerderdings heute fabulieren "die Sahara breitet sich aus" … klammern wir unseren Beitrag zum heutigen Zustand der Biosphäre aus. So sehen die die Folgen der Taten unsere Vorfahren nicht. Wollen wir nicht.

      (das gilt für fast alle Wüsten, nicht nur Sahara)

      Und ja: wir reden hier nicht nur über Tiere und Pflanzen.

      Wir reden tatsächlich über Erderwärmung. Denn wo Sonne direkt auf den Erdboden trifft, erwärmt sie selbigen. Im dichten Grassland einer Steppe kann die Sonne das schlecht. Bei Wald sehr schlecht. Aber wo ist noch Wald? Wo Steppe?

      So richtig effizient erwärmt die Sonne die Erdkruste wo wir Asphalt draufgegossen haben. ~98% Lichtenergie wird in Wärme umgewandelt. Beton ist mit ~95% Umwandlung nicht ganz so gut.

      Und was sehe ich wenn ich hier "aufs Land" fahre?

      Flach wachsende Monokulturen, die X-mal im Jahr brach geerntet werden. Kühe, die sicherstellen das nur eine Art flaches Grass überhaupt noch wächst. Oft auch Spasspferde, die das gleiche machen oder komplett im Staub stehen.

      Weil die Machinen so schwer sind, wurden die Feldwege asphaltiert oder betontiert.

      Das Städte und mittlerweile viele Dörfer de Facto Betonflächen sind muss ich nicht weiter ausführen.

      In Summe haben wir mit dem was wir "Zivilisation" nennen einen riesigen Sonnenkollektor geschaffen. Und wir reden als wäre Erderwärmung ein Problem mit Emissionen.

      Tatsächlich bringen wir uns auch um, wenn wir in dem Stil als Vegetarier leben.

  6. Antti sagt:

    In "Findet Nemo" gibt es "freundliche" vegetarische Haie, und Bekannte von mir haben ihre Haushunde mit vegetarischen Eintöpfen ernährt, was die Tiere tatsächlich lange überlebt haben…
    Andererseits gibt es allerorten "Plagen" von vegetarischen Tieren, weil der Mensch deren "natürliche Feinde" (Haie, Bären, Wölfe, Adler usw.) quasi ausgerottet hat und nun als "Sport"-Jäger deren Rolle übernehmen muß…
    Ich bin kein Fan des Sozial-Darwinismus, aber in der "Natur" (was auch immer das sein mag) hatte sich offenbar ursprünglich eine Art Gleichgewicht zwischen Fleischfressern mit wenigen Nachkommen und Vegetariern mit vielen Nachkommen eingependelt – der Jäger-und-Sammler-Mensch hat offenbar dazu gehört: auch wenn die vielbeschworenen "Indianer" ihr Fleischfressen rituell verbrämt haben (und das sicherlich mit spirituell ernsten Absichten), haben sie jedenfalls doch (wie die andern Fleisch- oder Allesfresser) Tiere getötet und verspeist, und ihr Organismus war (und ist) auf diesen Pflanze-Tier-Nahrungs-Mix ebenso eingestellt, wie die massenweise Reproduktion der vegetarischen Kaninchen oder Fische auf den Fleisch-Konsum der "Raub"-Tiere…
    Mit der romantischen Ethik des allgemeinen Tötungs-Verbots kommt man daher nicht weiter, als bis zur Ausrottung der "Raub"-Tiere, die die Haustier-Herden der menschlichen "Hirten" zu beeinträchtigen drohen: nicht das im Grund "natürliche" Fleischfressen ist das Problem, sondern NUR die menschliche Rationalisierung und schließlich Industrialisierung der Tier- "Haltung" und -"Verwertung" – diese beiden Fragen darf man aber nicht verwechseln oder in einen Topf werfen: die netten Indianer haben sich beim getöteten Bison höflich entschuldigt, ihn dann aber (nicht nur aus Nachhaltigkeits- oder Verantwortungs-Bewußtsein) vollkommen rational bis zur letzten Sehne und zum letzten Knochen und Huf "verwertet": solange das im Rahmen einer Subsistenz-Wirtschaft ohne Absicht (oder Möglichkeit) zur "un-natürlichen" Akkumulation von Ressourcen geschieht, ist es im Einklang mit der "Natur": selbst die frühen Hirten-Nomaden (Melker, Züchter, Mäster und Schlachter) mögen noch "harmlos" gewesen sein…
    Die radikale Ablehnung der Tier-Tötung und -"Nutzung" führt jedenfalls nicht weiter: das einzige Problem ist der bio- und sozial-darwinistische Kapitalismus – die traditionellen Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften waren trotz Fleisch-Konsum mittels direktem "Mord" ganz offensichtlich "humaner", als heutige Kühltheken-Hackfleisch-Konsumenten…

    • Name Erforderlich sagt:

      Die Nomaden waren nicht harmlos. Siehe Beitrag oben. Deren (Spät)folgen sind ein Riesenproblem für uns. Wird nur selten so formuliert.

      Die Jäger-und-Sammler waren tatsächlich planetschonender. Aber *nur* solange deren Jagen und Sammeln (also deren Technologie) so unausgereift war, dass die dem lokalen Tier- und Pflanzenbestand nicht gefährlich werden konnten.

      Die wurden aber besser im Jagen und Sammeln. So gut, dass sich manche zu Nomaden entwickelten und andere zu Ackerbauern.

      Anschliessend wurden beide jeweils noch besser. Bis hin zum Beton, der Kohle, dem Öl, Asphalt … usw.

      … und DAS ist unsere Geschichte!

      Wir lernen und erschaffen. Immer.

      Es ist falsch in vergangenen Zeiten nach Idealen zu suchen um den heutigen Scherbenhaufen an Problemen lösen zu wollen. Wird nicht funktionieren, weil Mensch sein – also abstrakt denken zu können – unweigerlich auf Technologie hinaus läuft.

      Nur wenn das endlich mal eingesehen wird, sind unsere Probleme lösbar.

      Wir definieren nämlich was Technologie ist. Schon immer – nur bisher nicht bewusst.

      (das definiert sich nicht von selbst, wie von vielen implizit angenommen wird)

  7. Roger Walter sagt:

    Es ist schon faszienierend, wie sich die meisten Menschen weltweit einer Doktrin beugen, die sie nicht verstehen, die nicht hinterfragt wird, … ich hätte nie gedacht, das sowas möglich wäre. Nun ist Geiz nicht mehr geil, nun ist Maskentragen geil. Und wen interessiert denn noch das Grundgesetz. Momentan regiert die ANGST, und damit das Denken ausgeschaltet. Mediale Beschallung von morgens bis abends, Fallzahlen, Verschärfungen + Lockdown noch und nöcher, IRRE .
    Wenn ich mir so die Statistiken ansehe ( und das mache ich täglich seit März ) , wundere ich mich . Also ich sehe da nichts beängstiges . Angst + Bange wird mir, wenn man sich das 3. Ermächtigungsgesetzt mal genau durchliest . Ruckizucki mit Mehrheit durchgewunken . Sowas nennt sich dann Volksvertreter. Ich nenne das Volksverrat ! . Aber der geBILDete Michel lässt das mit sich machen….. Schlafschafe wollen einfach nicht aufwachen… und Merkel und Co werden es schon richten.
    Ich bin allmählich am Zweifeln, ob wir alle noch heile aus der Nummer rauskommen…
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. …oder war das Corona ?

    • Frank Rudolf sagt:

      Nein, schon richtig, nur seitenverkehrt. Die Hoffnung verstirbt an/mit Corona.?

      Ich bin mir zwischenzeitlich nicht sicher dass die Angst das Denken ausschaltet, das dürfte eher Panik sein, die Folgestufe. Nur, die Denkunfähigkeit eines großen Teiles der Bevölkerung sehe ich nicht mehr im direkten Zusammenhang mit der Pseudo – Pandemie, vielmehr denke ich die war schon vorher da.
      Basierend auf dem Leben, der Spaßgesellschaft, ohne nennenswerte intellektuelle Herausforderungen für die Masse.
      Weshalb können WIR denken und die nicht? Woran liegt das? VORSCHLÄGE!??

    • NomoreMartini sagt:

      "Weshalb können WIR denken und die nicht?"

      Vielleicht ist diese Annahme falsch.

      Vielleicht können DIE denken, wollen aber gar nicht denken?!?

      Nicht zu denken oder vielmehr denken zu müssen, hat nämlich auch einige angenehme Seiten.

    • dave4freedom2 sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/frank/' rel='nofollow'>@Frank</a> Rudolf
      Wer Tiere quält, ist unbeseelt
      Und Gottes guter Geist im fehlt.
      Mag` noch so vornehm drein er schau ́n,
      man sollte niemals ihm vertrau ́n.
      ( J.W.v. Goethe )
      Mein Vorschlag: Leider sind viele (die meisten) Menschen unbeseelt und werden nur von dämonischen Energien gelenkt. Wir beseelten sind allerdings die "Batterien" dieses dämonischen Treibens (wie in Matrix). Wenn wir aufhören negative Energien zu produzieren, müssen sie wegen Energiemangel aufgeben.

    • Name Erforderlich sagt:

      Wir können nicht Nichtdenken.

      Nur mit abstraktem Denken ist es möglich derart vielgeschichtete Illusionen aufzubauen, wie jene, nach denen wir leben.

      Die entscheidende Frage ist ob der jeweilige Denker sein eigenes Denken unter Kontrolle hat.

      Bei der Mehrheit der 7,8 Mrd Exemplare ist das nicht so. Der Verstand muss nämlich von jeden Individum persönlich unter Kontrolle gebracht werden. Das ist uns nicht angeboren. Es ist anstrengend und schwierig. Insbesondere, wenn mit Meinung, Psychodruck und Unterhaltung auf die Kinder eingewirkt wird.

      Das Denken unter eigener Kontrolle ist in unseren Gesellschaften so derart selten, weil schon vor langer Zeit die Zerstörung des selbständigen Verstandes als Macht entdeckt wurde. Das ist passiert bevor der selbstständige Verstand als solcher formuliert war. Wer einem Kind diesen Schaden zufügt, hat sehr gute Chancen, dass ihm kein neuer Gegner auf geistiger Augenhöhe heranwächst.

      Ohne natürlichen Feind in diesem Sonnensystem fürchten wir nichts mehr als uns selbst. Wir fürchten unsere Intelligenz.

      Reicht das als Antwort warum so viele nicht selbst denken? Und warum das immer eine Mehrheit war? Und wohl bleiben wird.

    • Kirsten sagt:

      @ dave4freedom

      Danke für den zutreffenden Hinweis!

      Leider sind dem größten Teil der Kommentatoren hier die Wirkzusammenhänge auf der Energieebene nicht zugänglich, wie sich in einem anderen Kommentarstrang gerade jüngst deutlich zeigte.
      Dabei ist die Energieebene die einzig wirksame.

  8. Helmut Edelhäußer sagt:

    Diese Lebewesen zu töten wurde nicht geplant sondern Ausgeführt.

  9. Michael Haas sagt:

    Bedrückend wie wir Menschen mit dem Leben umgehen. Manchmal sehne ich mich trotzdem nach guten Nachrichten. Da kommt so wenig. Fast alles ist deprimierend :
    C1984. JULIAN ASSANGE weiter im Knast, Rüstungsausgaben, Gehirnwäschen im Kochwaschgang, etc.
    Da fällt mir ein Gedicht von Kästner ein :
    Und wo bleibt das Positive Herr Kästner ?
    Und immer wieder schickt ihr mir Briefe,
    in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:
    »Herr Kästner, wo bleibt das Positive?«
    Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt.
    ….

    Manchmal gibt es wohl wenig, was schön und berichtenswert wäre.

  10. Wildenfelser sagt:

    Na und? Lange schon sind wir – erfolgreich – mitten in einem KRIEG GEGEN DAS LEBEN. Und nach den Tieren (ind Pflanzen) ist auch der Mensch davon nicht ausgenommen (Zur Zeit stirbt viel "unwertes Leben", also Alte, in "Einrichtungen" vereinsamt).
    Die Masse hat sich dagegen längst in den Zug der Lemminge eingereiht und strebt fröhlich (und bewusstlos) dem Abgrund entgegen.
    Inzwischen – und das hat hier kaum noch jemand erkannt – erfreuen sich die Menschen an der wachsenden Kontrolle (Diktatur), denn sich mühsam durch ein Dickicht oder Labyrinth vom "Maßnahmen" (nicht nur Corona) zu bewegen, verleiht ihrem sinnlosen Dasein endlich wieder "Zug".
    Ja klar, den KRIEG GEGEN DAS LEBEN werden wir gewinnen, mit dem bekannten Ruf: "Wir schaffen das!". Sogar ohne Nerzstola.

    • Name Erforderlich sagt:

      ja.

      Wir fürchten unsere Intelligenz (siehe oben) so sehr, dass der kollektive Selbstmord akzeptabler ist als die Vorstellung möglicherweise einer schlaueren Intelligenz zu unterliegen.

      Wir wollen keine Sklaven sein und deshalb versklaven wir uns selbst.

      Ist logisch.

      Ich betrachte die Menschheit daher mittlerweile als einen gescheiterten Pfad der Evolution. Die Überlebensstrategie "abstrakter Verstand" führt zum Tod. Also endet der Pfad.

    • Kirsten sagt:

      @ Name Erforderlich

      "Die Überlebensstrategie 'Abstrakter Verstand' führt zum Tod. Also endet der Pfad."

      Müsste er nicht, wenn genügend Menschen die Identifikation mit dem Verstand freiwillig aufgeben und sich im Bewusstsein des Seins wiederfinden würden.

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