Monster, Dreckskerl & Co

Von Dirk C. Fleck.

Fidel Castro ist tot. In den sozialen Netzwerken wurden ihm jede Menge Kränze geflochten. Manche Kommentare lasen sich gar wie Liebeserklärungen. Aber da waren noch die anderen „Nachrufe“ im Netz, jene, in denen die Freude über das Ableben  des kubanischen Revolutionsführers offen zum Ausdruck kam, in denen das Ende eines teuflischen Despoten bejubelt wurde, der die westlichen Werte mit Füßen getreten habe. Beispiele gefällig?

„Kuba war/ ist eine GefängnisInsel Meinungsfreiheit, freie Wahlen, Pressefreiheit, Reisefreiheit sucht man dort vergeblich. Seid Jahrzehnten ein Diktator mit allem drum und dran. Mir ist diese eigenartige Begeisterung für diesen Kerl ein Rätsel“.

„Für mich ist es unbegreiflich, wie man so einem Monster hinterher heulen kann. Er ist das Sinnbild dafür was falsch läuft in dieser Welt. Ein sogenannter „Revolutionsführer“ taucht auf und findet eine Masse die mit seinen Ideen übereinstimmt. Um die Umsetzung dieser Ideen durchzuführen wird dann Mord, Folter und Unterdrückung legitimiert. Ich kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe wie viel Mitgefühl es gibt für den Tod von diesem Mann“.

„Er hat tausende Menschen umgebracht um seine Ideen zu verwirklichen. Das alleine reicht für mich aus, um diesen Mensch zu verachten. Sobald jemand seine Ideen und Werte durch Zwang und Gewalt durchführt ist alles was er anschließend erreicht nix wert. Es geht drum, das ein Herrscher und Tyrann verehrt wird“.

„mein stinkefinger geht vor allem in richtung derer die mit dem personenkult über den tod hinaus herrschaft… fremdbestimmung.. zwang .. massenmord.. diebstahl wissentlich mitvertreten.. und ja es ist teil MEINER Freiheit eben diesen Gedanken auch rhetorische kraft zu verleihen in dem ich verbal ausbreche. euren anstandskonventionen die seit generationen den menschen indoktriniert werden ist längst jegliche moral abhanden gekommen.. schiebt sie euch dahin wo es dunkel ist. euch scheint es anscheinend nicht aufzufallen für was so eine Person wie fidel stand und steht – über den Tod hinaus.. da fällt mit weiter nix zu ein als Kopf>Tisch“.

„Ein drecks Despot und Herrscher weniger. Ich kotze am Strahl wenn ich sehe wie der „Comandante“ jetzt von allen abgefeiert wird.. Ihr habt doch nicht mehr alle Tassen im Schrank – Heute ist ein guter Tag für die Freiheit.
DOPPELFINGER.“

Abgesehen von den verbalen Entgleisungen und von der Tatsache, dass mir Texte zuwider sind, in denen die Sprache aufs Gröbste vergewaltigt wird, weil der Autor sie an den Regeln von Rechtschreibung und Interpunktion vorbei quält, was seiner „rhetorischen Kraft“ die Spannkraft eines erschlafften Luftballons verleiht, verstehe ich nicht, warum Fidel Castros Tod ein guter Tag für die Freiheit sein soll. Diese Herrschaften scheinen eine merkwürdige Vorstellung von Freiheit zu haben. Welche Freiheit meinen sie? Die Freiheit, einem Verstorbenen den Stinkefinger zeigen zu dürfen? Meinen sie die Freiheit, die wir als Konsumenten im Scheinpluralismus weniger Konzerne fristen dürfen? Oder ist es die Freiheit, nach Belieben das Völkerrecht zu brechen und andere Länder in Not und Elend zu stoßen? Vielleicht ist die Pressefreiheit gemeint und wie sie ausgeübt wird. Oder die Freiheit, alle vier Jahre zwischen Pest und Cholera wählen zu dürfen, während der Sozialstaat sich bis zur Unkenntlichkeit verkrümelt und das Bildungssystem vor die Hunde geht, bis nur noch willfährige Untertanen übrig bleiben. Sagt mir, welche Freiheit meint ihr? Die Privatisierung von Wasser, Straßen und Gefängnissen? Die Freiheit, die Umwelt auf das Gröbste zu schädigen, ohne ein einziges Gesetz zu brechen? Um was geht es euch, wenn ihr anlässlich des Todes dieses Mannes wie Rumpelstielzchen ums Feuer tanzt? Eines Mannes, der einen üblen US-amerikanischen Vasallen und Menschenschinder (Batista) verjagt hat, um dann unter schwierigsten Bedingungen (jahrzehntelange Sanktionen des „freien“ Westens) mit dem Analphabetentum aufzuräumen und tatsächlich so etwas wie soziale Gerechtigkeit in seinem Volk herzustellen. Kommt mir nicht mit den Menschenrechten. Wenn ich könnte, würde ich euch jetzt auf die Straßen von Havanna beamen. Nehmt euch dort ruhig die Freiheit, den trauernden Menschen den Stinkefinger zu zeigen. Dann gewöhnen sie sich schon mal an die bevorstehende Invasion, die Kuba über kurz oder lang wieder zum größten Casino der USA machen wird.

Der Schriftsteller Gabriel Garcia Marquez nannte den Lebensstil des Commandante den eines Mönches in Uniform. Und dennoch wurden gegen keinen anderen Politiker so viele Mordkomplotte geschmiedet wie gegen Fidel Castro. Das Neue Deutschland zählte sie auf: von den politischen Gangstern an der Universität von Havanna Ende der 40er Jahre, über die Killer des später von ihm gestürzten Tyrannen Batista. Hinzu kamen Verräter aus den eigenen Reihen, enteignete Großgrundbesitzer, Exilkubaner aus Florida, Hand in Hand mit der Mafia und natürlich der CIA. Dass Castro am Leben blieb, grenzt an ein Wunder. Er hat sie alle ausgetrickst. Den Tod allerdings nicht. Das schafft bekanntermaßen keiner. Aber er hat sich mit ihm über Jahrzehnte gemessen. Es war fast so etwas wie eine sportliche Auseinandersetzung für ihn. Wie sagte er, als er auf die neunzig zuging? „Ich sterbe fast jeden Tag. Das macht mir viel Spaß und ich fühle mich dadurch nur gesünder.“

Was Napoleon am 2. Oktober 1808 in Erfurt anlässlich des Fürstenkongresses zu Goethe sagte, hätte er vermutlich auch zu Fidel Castro gesagt: Voilà un homme“. „Un Homme“ und nicht „un Drecksack“, ihr Freiheitsliebenden!

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

Fotohinweise: < wikimedia.commons.org, Urheber: „This image is available from the United States Library of Congress’s Prints and Photographs division under the digital ID ppmsc.03256.“/ „This work is from the U.S. News & World Report collection at the Library of Congress. According to the library, there are no known copyright restrictions on the use of this work.
This photograph is a work for hire created between 1952 and 1986 by one of the following staff photographers at U.S. News & World Report:“  >

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35 Kommentare zu: “Monster, Dreckskerl & Co

  1. Einfach klasse, alles zusammen gelesen,(Herr Trautvetter ausgenommen) das noch als Wahrheit hingestellt.Die Presse verhält sich nur als Lügner, wenn einem etwas nicht gefällt sehr selektives Verhalten.Wird negativ über eine Person, Land, geschrieben, man glaubt der Presse sofort!Anscheinend kennen die meisten Kommentatoren Kuba und seine Geschichte aus dem Effeff!

  2. Ich muss gestehen, dass ich mir mangels genaueren Studiums der Vita Fidel Castros ein genaues Urteil über ihn nicht erlauben kann. Aber nach allem, was ich durch die gesamte Weltpolitik immer so mitbekommen habe, tendiere ich eher zu der Ansicht von Herrn Fleck. Ich sehe Castro eher als starken, widerständigen Geist, der sich über das Leben seine eigenen Gedanken gemacht hat. Ich denke auch es ist unmöglich, ein Land in einem Lebensalter in einen Wohlfahrtsstaat umzumodeln, dass von einem feudalen Diktator übernommen wurde und das sich gegen den Willen der Weltmacht USA stellen musste, um seine eigene Entscheidungsfreiheit zu bekommen und zu erhalten. Mir gefällt auch das von Fleck zuletzt genannte Alterszitat von Castro sehr gut. Es zeugt von echt gelebtem Leben. Genauso wie das von Che:
    „Lasst uns vernünftig sein und das Unmögliche wagen!“

    Die Erfahrung lehrt auch, dass über starke Persönlichkeiten mit eigenem Kopf immer schon sehr kontrovers diskutiert wurde. Aber mir sind in der Regel die „enfants terribles“ der Geschichte am liebsten.

  3. Jeder soll selbst nun über das was ich in Kuba erlebt habe und hier schreibe, Selbst seine Meinung bilden. Vor ungefähr 3 Jahren besuchte ich mit einem Freund, der Selbst noch einige Angehörige in Kuba hat diese tropische fruchtbare und wirklich landschaftlich schöne Insel die eine der grössten Inseln auf der Welt ist. Dort haben wir zusammen in einem Mietauto 1800 km von dieser Insel selbst abgefahren, von Havanna bis nach Santiago de Cuba runter und zurück. Habe mich mit den den Menschen dort getroffen und war Selbst auch zu Gast bei Ihnen. Nun was ich dort für ein Bild bekam verstöhrte mich sehr auch wenn mein Freund mir zuvor schon Andeutungsweise erklährt hat das das touristische Kuba und das echte Kuba extreme Gegensätze in Wirklichkeit sind. So hat Kuba bis zu diesem Zeitpunkt keine Bibliotheken gehabt, keine Büchereien, kein Postsystem und das Internet kostet dort 7/Dollar pro Stunde. Wenn mann bedenkt das ein Kubaner der im Seehandel tätig war und für Kuba Frachtschiffe gefahren hatte, gerade mal 35 Dollar Rente pro Monat bekommt! Ich glaube jeder wird sich vorstellen das mit solch einer Rente, man sich bestimmt kein Internet leisten kann und will, und das das nur für Reiche Kubaner oder Touristen gedacht ist. Zudem liefen im Fernseher nur 3 oder 4 Staatskanäle und die waren untermalt mit sozialistischen Parolen und Militärparaden! Es gibt zudem nur ungefähr 2 oder 3 Radiosender wo der ganze Tag ebenso Sozialistische Kampfparolen zu hören gewesen sind wie:“ sozialismo o muerte (Sozialismus oder Tod)! Die Mauern der armseligen Wohnblocks die schlimmer aussahen, als was ich dazumal nach dem Mauerfall in Westberlin gesehen habe, waren mit Grafiti übersprayt und ebenfals mit sozialistischen Kampfsprüchen gespickt! Als ich mal mit der Frau gesprochen habe, jene die mit dem Renter zusammenlebt hatte, erklährte sie mir ganz eingeschüchtert, sie hätte Angst krittisch über das Land und das System zu sprechen! Mein Freund erklährte mir dann weshalb, es wäre nähmlich der Fall das sie nicht wissen könne, welche Leute aus ihrem Wohnblock aus politschischen einzigen Partei von Fidel sind und welche sie denuzieren würden/könnten. Bei einer Verhaftung würden ihr ohne Richter! über 10 Jahre ohne Worte im Gefängniss drohen! Mann hat es ihr wirklich angesehen das sie Angst hatte frei sprechen zu können! Ich habe deshalb dann auch, mit meinem Freund daraufhin gesprochen, weil ich nicht ihre Leben in Gefahr bringen wollte! Mir hat aber ein Kubaner unter vorgehaltener Hand, doch dann einige Dinge erzählt was ich vermute viele Kubaner denken die nicht vom kaputten System profitieren, es würde hier aber den Rahmen für meinen Reisebericht sprengen. Ich kann aber nur nach meiner Einschätzung sagen, dass dieses Volk wirklich unter dem Regime von Fidel extrem gelitten hat und es immer noch tut. Ärztinnnen müssen dort sogar weil ihre Lohn so niedrig ist sich an die Touristen verkaufen damit sie ihre Familie überhaupt durchbringen können! Denn vielen Touristen in Kuba wird natürlich das Land nur von der Besten Seite gezeigt, wie es jedes Land in der Regel tut, mann macht auch keine Touristenrundfahrt in die Faleas (Slums) von Rio de Janiero oder sonst 🙂 Das Bild von den tanzenden, feierenden und fröhlichen Kubaner gibt es natürlich schon, dort wo die Touristen in Havanna die Stadt anschauen gehen und in den Lokalen wo die Touristen einkehren um zu trinken sowie die Show für die Touristen in den Hotels und Unterhaltungstempeln auf Kuba, ist aber ja nicht verwunderlich und somit eben eine echte Täuschung! Dies ist aber nicht der Fall wer Zugang zu einem Kubaner hat, wie mein Freund es ist und mann ihr richtiges armes und unterdrücktes Leben sieht und miterlebt! Ich kann nur selbst aus meinen Erfahrungen sagen das das Kuba natürilch, das in den Medien gezeigt wird und das Kuba das ich gesehen habe zwei verschiedene Paar Hosen sind und es gibt dort Zustände die so schlimm sind wie in Honduras das ich selbst besucht habe.!

    Dieser Mann (Fidel Castro) hat meiner Meinung nach nichts andres als die Diktatur des Vorgängers mit seiner Diktatur ausgetauscht und sie aber geschickter und besser ausgeschmückt und versteckt als sein Vorgänger, damit es nicht so auffällt das er im Grunde genau ein Menschenverachter und Mörder am Volk ist wie sein Vorgänger und viele andre dieser Diktatoren und Massenmörder! Und mann sollte nicht vergessen, immer noch führt und unterdrückt sein Bruder das Volk weiter auf Äusserste! Daher ist es wirklich nicht der Freude wert hier sich zu freuen das Fidel gestorben ist! Und vorallem nicht über ein völlig kaputtes System, wie das unterandrem auch in Kuba der Fall ist, zu feiern als Sieg einer Revolution – als „Viva la Revolution“ oder so! Dieser Fidel hat die Menschen nicht weniger versklavt als die angeblich so freien demokratischen Ländern in Europa oder in der USA tun! Ihr könnt mir glauben oder nicht aber ich sage dieser Mensch war wirklich wie der Titel richtig schreibt – ein Monster, Dreckskerl & Co! Und lasst Euch bitte nicht von seiner revolutionistischen Fake Diktatur blenden! Er hat am Ende sogar Che hinters Licht geführt und benutzt für seine diktatorischen Absichten! Ich vermute er wollte von Anfang an nur eines – der grösste Tropendiktator der Geschichte werden!

    • Könnte es sein, dass das Problem ja vielleicht doch erst dadurch entstanden ist, dass unsere amerikanischen Freunde zwar das mörderische Gesindel des Batista Regimes unterstützten und, dass durch die Spielkasinos der US Mafia jede Menge Geld ins Land floss, während die Blockade Politik sämtlicher Verbrecher im Weissen Haus seit 1956, jegliches normale Wirtschaftsleben in Cuba verhindert haben?

      Ich habe Verständnis für Menschen die ihren relativen Wohlstand durch Revolutionen verlieren, aber glauben sie mir, ich bin sicher nicht der einzige der meint, dass deswegen ganz sicher eine der berechtigsten Revolutionen des 20.Jahrhunderts nicht hätte stattfinden sollen.

      Aber glauben sie mir, ich will sie von nichts überzeugen. Glauben sie ruhig was sie wollen, aber erwarten sie nicht, dass ich solches Hören-Sagen Geschwätz unwidersprochen stehen lasse, wenn ich es sehe!

      TDV

    • Auch wenn ihr Bericht keine wirklich neuen Erkenntnisse bringt, muss ich aber sagen das er sehr interessant geschrieben ist. Das “andere“ Kuba das man nicht präsentiert bekommt findet man auch in unseren MSM, Arte zähle ich dazu und die liefern eine ganze Blickwinkel. Besonders zur letzten WM war das herrlich zu sehen: Beitrag 1: so toll ist es in Brasilien. Dann Beitrag 2: So schlecht geht es den Brasilianern. War sehr herrlich diesen Wechsel zu sehen. Zurück zu Ihnen.

      Ich glaube nicht das ihnen Herr Fleck direkt widersprechen würde, nur eben muss man ja sagen das durch die Embargos etc der Westen nicht ganz unschuldig ist. Und selbst wenn man mal politische Ideologien bei Seite räumt, wie kann es sein das einem Land der Zugang zu Medikamentenlieferungen verwährt wird, durch einen demokratischen Staat? Es gibt immer mindestens einen Verlierer und einen Gewinner innerhalb eines Systems…das ist leider so, wird sich nicht ändern. Prinzipiell jedoch finde ich ihre Gegendarstellung gut und finde auch persönlich, den Schluss von Herrn Flecks Artikel etwas sehr überzogen, aber das ist egal. Mal sehen was die Ganser dieser Welt noch so über Fidel berichten und zu Tage fördern werden. Daran sollte er dann letztendlich gemessen werden.

    • @Hofnarr – Da stimme ich ihnen vollkommen zu, das durch das Embargo des Westens gegen Kuba die wirtschaftliche Krise und Armut natürlich damit auch begüngstigt wurde und somit auch Teilschuld an dieser Misere hat! Es ist ist ja auch nicht leicht als Mensch, ganz wertfrei die Sachlagen zu verstehen und zu durchschauen. Habe fast über 3 Jahre insgesamt in Honduras gelebt und war unterandrem in einem Kinderhilfswerk beschäftigt das aus einer europäischen Stiftung stammt. Ich habe dort die Missstände des Westens ebenso hautnah miterlebt, wie unterandrem die USA dort mit immer noch einer menschenverachtenden kolonialen Politik das Land zu einer Bananenrepublik gemacht hat und immer noch macht. Honduras ist in der Infrastruktur fast gänzlich amerikanisiert, das fängt bei dem Verkehrsystem an und hört bei der Lebensmittelindustrie Monopolisierung auf (Fast Foodketten)! Das der Fast Food dort billiger ist als das honduranische Essen, das teils eine Einfluss aus Mexico findet und teils auch natürliche Bestandteil der lateinamerikansichen Esskultur ist, das sind unterandrem Bohnengerichte, Reis und vielleicht abundzu noch etwas billiges Fleisch wie Geflügelfleisch macht die Lage dort auch nicht wirklich besser, sondern es findet generell dort eine schnellere und gefährliche Fettleibigkeit der Bevölkerung statt, wie mann es in von der USA in den Medien hört und liest. In Kuba gibt es zwar keine solche Fast Food Macht wie in Honduras, aber das tägliche Essen dort entspricht etwas der Essgewohnheit der Bevölkerung allgemein wie mann es allgemein in Lateinamerika vorfindet! Zwar stimmt es das Kuba im Vergleich zu Lateinamerika eines der besten Gesundheitsysteme hat aber sie können sie auch vorstellen das auch hier das Geld eine Rolle spielt und wer nicht mit matteriellen Wohlstand gesegnet ist, mann eben auch die üblichen lateinamerikanischen Verhältnisse dort bei den armen Schicht der Bevölkerung vorfindet. Darum habe ich natürlich nicht das beste Bild von der USA bekommen auf meinen Reisen in dieser Zeit, was aber nicht heisst das wir Europäer besser sind was koloniale Poltik und Ausbeutung betrifft. Wie gesagt es ist nur meine Ansicht und Erfahrung über diese Länder und Kulturen die ich bereist habe. Es ist jedem natürlich frei seine eigene Meinung darüber zu bilden, und freue mich immer auch auf Gegenargumente und Denkanstösse 🙂 Ich habe nur eines gelernt in dieser Zeit, nähmlich wie dankbar ich bin als Europäer geboren zu sein und nicht so täglich kämpfen zu müssen wie die Strassenkinder aus San Pedro Sula in Honduras oder die die Leute aus den Faelas in Brasilien! Wenn mann jeden Tag schauen muss wie mann Essen sich besorgt und von der Hand in den Mund lebt um überhaupt leben zu können, ist wirklich noch eine andre kranke Matrix die ich mir nicht vorstellen mag und kann! Es hat mir wirklich die Augen geöffnet für Wirklichkeiten die die meisten Menschen in der westlichen Wohlstandgesellschaft sich nicht im entferntesten vorzustellen vermögen! Bei uns jammern sie schon wenn das Funknetz mal ausfällt, das online bestellte Schuhpaar nicht ihren Wünschen entsprich usw…… Schon Sokrates hat gesagt das höheres Denken und philosophieren nur in einer Wohlstandgesellschaft möglich ist, wenn mann in Kalkutta vom Müll lebt denkt mann nicht an schöne Schuhe oder an ein iPhone 7 🙂

    • @Annette – mit allem Respekt! Ich war vor 3 Jahren dort und da gab das noch nicht, kann sein das jetzt der Zugang erleichtert wurde aber ich bin deswegen immer noch Skeptisch und der Ansicht das sich immer noch ein Teil der ärmlichen Bevölkerung auf Kuba, das nicht leisten kann! Die Frau bei der ich in einer Unterkunft gelebt hatte, hatte mir erzählt das sie in ihrem Leben (und sie kannte nur das Leben unter Fidel Castro) noch kein Mojto leisten konnte wie sie so schön auf den Touristenreisehandbücher abgedruckt sind. Und sie war auch niemals in einem Lokal mit fröhlicher Tanzmusik und kubanischen Rhythmen! Auch hatte sie noch nie Schokolade leisten können, geschweige von einem guten Abend in einem Restaurant mit der Familie in Havanna! Die Restaurantpreise sind so übertrieben hoch für das allgemeine Volk dort, das es einem Gewinn im Lotto gleichkommt! Ich weiss nicht was sie besucht haben und welche Kubaner sie getroffen haben und wo sie gewohnt haben. Und möchte sie auch nicht deswegen ihnen einen Vorwurf machen, sollten sie wie ein Tourist dort gelebt haben. Dann verstehe ich Sie mit Sicherheit, das sie das touristische Kuba schön und erlebnisreich empfunden haben. Ja mir sind diese Eindrücke auch in stark in Erinnerung geblieben bis heute. Und ich habe solche Orte und touristischen Attraktionen auch miterlebt! Aber wie gesagt, ich vermute sie hatten leider nicht die Quelle dazu, das echte Leben eines Kubaners zu erleben und vermittelt zu bekommen! Denn es ist auf Kuba immer noch äusserst schwer mit den andren eben nicht bevorteilten Kubaner ins Gespräch zu kommen ausser sie kennen einen Kubaner selbst der Familie dort hat und sie auch reinlässt! So können sie immer noch nicht mit den nostalgischen Taxis mitfahren ausserhalb von Havanna wenn sie nicht jemanden kennen der ihnen das ermöglicht! Sie und ihre kubanischer Freund könnten sonst in wirkliche unanehmliche Schwierigkeiten geraten. Aber ich freue mich das ihnen Kuba gefallen hat, ja es hat wirklich auch sehr faszinierende Seiten und es hat einen ganz speziellen Charme dazu. Bitte nehmen sie es mir nicht Übel wenn ich das so offen hier geschrieben habe, aber das was mann als Tourist erlebt und als Gast bei nicht touristisch interssierten Kubaner sind zwei paar Hosen!

    • Changnoi

      Ein Man der gerade aus Kuba zurück kommt, sich schon viele Jahre immer wieder in Kuba auf hielt, der weiß natürlich weniger, wie auch die Preise des Internet…hoch zwar 2€ die Stunde, aber eben nicht 7€ …das lässt natürlich Skepsis zu, wenn selbst bei diesem Thema schon geflunkert wird.

    • @Annette – Gerne möchte ich ihnen noch sagen, das es bei meinen Kommentaren hier nicht darum geht Recht zu behalten oder ihnen oder andren hier meine Meinung aufzudrücken! Oder als Kuba Profi zu glänzen! Ich bekomme ständig vom Freund und seinem Umfeld, immer noch Feedbacks über Kuba wie sich einiges geändert hat aber trotzdem immer noch vieles eben nicht zum Guten gewandt hat, wie es leider in Honduras auch der Fall ist. Von den Kindern aus dem Heim die ich persöhnlich kennengelernt und unterrichtet habe, ist einer davon schon an einer Überdosis an Drogen gestorben (nichtmal 20 Jahre alt geworden!), ein weiterer ist von einer Gang (Banderas) in Honduras genannt, erschossen worden und ein andres Kind das eine Mutter wurde, hat bereits soviele sozialle Probleme, dass sie ihre Schule abbrechen musste, weil ihr Mann davongelaufen ist und sie nun mit ihren 2 Kindern zusammen von der Hand in den Mund leben muss! Sie war das gescheiteste Mädchen im Heim dazumal und hätte sogar durch die Unterstütung der Stifung eine Universitätausbildung geniessen können! Von all diesen Kindern ist der kleinste Bruchteil dazu heute in der Lage sich selbst zu ernähren, geschweige denn ein besseres soziales und finanzielles Umfeld zu bekommen! Und ich kann ihnen versichern das vom Heim aus, sie die beste Schulausbildung geniessen konnten die es rund um Sand Pedro Sula gibt! Zu Kuba noch eine letzter Kommentar, ich war auch zu rituellen schamanischen Festen der Kubaner eingeladen worden (sind private kleine Anlässe) , wir nennen das hier im Westen „Santaria“ (Youruba z.B.), dort kommen sie ohne Kontaktperson gar nicht einmal rein. Das ist dann wieder eine andre Seite von Kuba und dem Touristen fast gänzlich unbekannt! Die volkloren Tänze von einigen dieser schamanischen Rellgionen an touristischen Anlässen sind wiederum nur reine Show und haben mit der eigentlich Naturrellgion gar wenig zu tun. So wie mann eben auch in der USA an Indianer RItualen zur touristischen Unterhaltung beiwohnen darf. Ich hoffe sie verstehen mich das ich hier nur das schreibe was ich auch selbst erlebt habe und an dem Bild vom ach so tollen Kuba eben meine Zweifel habe und die auch begründet sind!

    • Nachtrag

      Changnoi,

      sehen Sie sich einmal bei den Armen in Deutschland um, wenn Sie sich die angeguckt haben, schließen Sie dann auch gleich auf den Zustand des ganzen Landes zurück? Kenne Sie bei uns die voll gemüllten Straßen, die blauen Mahnwachen(Zelte, in denen die Menschen hausen), die Menschen die auf der Straße leben müssen,die Campingplätze,die von HartzIV Empfänger besiedelt sind etc etc schön umsehen und erst dann kritisieren, oder wollen Sie, wenn Sie das entdeckt haben , über Merkel ein Castro-Urteil fällen?

    • @Annette – vor über 3 Jahren waren das noch 7 Dollar und sie können es mir glauben oder nicht! Ich habe nirgends geschrieben das ich weiss wieviel es jetzt kostet! Und dazumal konnten auch nur die Touristen und Reichen auf Kuba das Internet bezahlen sprich nutzen! Ja es hat sich einiges geändert, das höre ich auch vom Freund aber ich kenne auch Leute die aus Honduras gekommen sind und in höchsten Tönen vom Land geschwärmt haben und ebenso Leute die wie ich die Strassenkinder in Honduras betreut hat und eine andre Seite von Honduras gesehen haben. Und alle die diese Kinder in Honduras betreuen wissen das ich ihnen keinen Mist erzähle, ebenso wie ich ihnen keine Märchen über Kuba erzähle, was hätte ich denn davon? Aber ich lese leider heraus aus ihren Kommentaren das sie lieber ihren eigenen Kontakten trauen als mir hier über den Blog! Machen sie was sie für richtig halten 🙂 Ich glaube auch das ich hiermit nun meine Blogaktivität zu diesem Thema gerne beehnden möchte.

    • @Annette – kann es mir nicht verkneifen ihnen noch auf den Kommentar im Bezug auf Deutschland zu antworten 🙂 Ich kenne auch ein paar Freunde in Deutschland und war kurz nach dem Fall der Mauer mit einem aus der DDR in Ostberlin und höre Berichte von Ihnen auch heute noch über diese Misere von der sie berichten! Ich bin kein Deutscher und habe das Land weniger bereist als Latinamerika und Asien, habe aber trotzdem auch in Deutschland Zustände erlebt und gesehen die wirklich ein andres Bild auf Deutschland werfen als sie uns die Mainstreammedien verkaufen wollen. Von diesem Gesichtspunkt aus kenne ich das Land nicht nur aus der Sicht der Medien! Einer meiner Freunde lebt selbst in dieser Hinsicht aus ihrer geschilderten ärmlichen Sitation heraus. Aber wie vorhin schon geschrieben, sie haben ihre Meinung und Ansicht über die Welt und ich die meine. Möchte mich daher nicht mit ihnen hier im Blog rumstreiten wer Recht hat und wer nicht. Ich respektiere ihre Meinung und Argumente kann sie eben wie begründet zum grössten Teil eben nicht teilen.

    • @Annette – letzte Anmerkung: Wow – zwei Euro nur noch und das bei einer Rente monatlich von 35 Dollar? Ich glaube sie können sich selbst vorstellen in welchem Verhältnis das steht zu dem was die armen Leute in Kuba noch benötigen um zu Essen, trinken und andre alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Seife, Putzmittel, Kleider usw zu kaufen (viele benutzen übrigens noch Kernseife weil ihnen das Geld fehlt für die teuren, angenehmen westlichen Duschmittel) usw! Ich kann ihnen sagen das können sich genau die Kubaner leisten die entweder reich von Haus aus sind, eine Parteikariere hingelegt haben oder vom Tourismus profitieren (und nicht vergessen die superreichen Touristen im Blickwinkel des Kubaners), der Rest hat leider das Nachsehen und darf sich mit billigen gebrannten Alkahol und selbstgedrehten Zigaretten begnügen. Aber von einem touristischen Hotelzimmer aus das leider die meisten der Touristenbesucher buchen lässt sich gut und gerne die touristische lilla Welt Kubas erklähren 🙂

      Zu Merkel und Co. Nun wenn die Verhältnisse so schlecht sind wie sie beschrieben haben und was ich auch von deutschen Freunden selber höre hat Merkel und ihre Kompanen wirklich einen schlechten Job gemacht, ob mit Absicht oder einfach nur aus purer Gier und Machtsucht heraus sei dahingestellt. Dann muss mann auch klar sagen das es ein gut getarntes Regime ist, das sich einfach noch besser verkaufen kann als der angebliche revolutionistische Tropendiktator. Wer sein Volk so schlecht behandelt das die Leute hungern müssen, kämpfen müssen damit sie das Lebensnotwendigste noch haben ist in meinen Augen eben in Wirklichkeit kein Menschenfreund oder Befreier, sondern ein Ausbeuter und Sklaverhalter! Wenn der Himmel blau ist kann mann nicht sagen und behaupten er sei rosarot und schön 🙂

    • In was für eine Welt gewisse Leute leben – mann kann sie wirklich beneiden dafür, das mann dann solch ein verzerrtes Bild zu lesen bekommt! Glauben den diese Touristen wirklich, das in einem heruntergekommen Appartmenthaus in Havanna die Leute mal schnell runter gehen können in den Keller und eine Waschmaschine bedienen? Nein, sie waschen noch mit notalgischen Waschbrettern die unsre Grosseltern kannten, also mit einer Kernseife und kaltem Wasser. Oft geht der Heisswasser Boiler in der Wohnung aus kommunistischen Zeit auch nicht und er gibt gar kein Wasser mehr her oder die Wasserleitung ist gebrochen usw.. Zum guten Glück sind diese Geräte leicht zu warten. Als wir mit dem Mietauto an eine Tankstelle gefahren sind auf der Rückreise nach Havanna war der grosse Bezintank der Tankstelle leer, einer der Angestellten musste mit dem kaputten Fahrrad 15 km ins nächste Dorf raddeln um ein wenig Bezin zu besorgen damit wir wenigsten dann noch bis zur nächsten Tankstelle weiterfahren konnten, die glücklicherweise noch ein wenig Benzin hatte. Das ist die Realität auf Kuba für die meisten von der Einwohner dort und das ist das Bild was die meisten aller Touristen eben nicht zu Gesicht bekommen weil sie mit dem gut ausgestatteten Touristenbus rumgefahren werden und nur die besten Bilder und Eindrücke gezeigt bekommen. Und das die nostaligschen Auto auch nicht zur Show da sind sondern solange geflixt werden bis sie nicht mehr fahren ist bestimmt ein Teil Schuld am westlichen Imbargo aber anderseits fahren eben dann die Parteifunktionäre seltsamerweise doch mit modernsten westlichen Autos herum – schon seltsam nicht wahr wie das Imbargo nicht alle betrifft? 🙂 Ich emfpehle ebenso keinem auf das Anwesen von Fidel Castro zu schauen, denn sonst brechen alle Märchenwelten über Kuba dann komplett zusammen! Und wie gesagt ja nicht mit den Kubaner selbst zusammenleben in einer heruntergekommen Gegend in Havanna sonst ist es mit Mojto und kubanischen rhytmischen Tänzen dann ganz geschehen und mann muss das Land ganz desillusioniert verlassen. Ja der gute Tourist und seine schöne hellfarbenen Ferienerfahrungen ist immer sogar ein eigenes Thema wert 🙂 Ja nie hinter die Fasaden schauen sonst kann mann gar nicht mehr reisen und nichts mehr geniessen auf dieser Welt………

    • Changnoi,

      Fiedel Castro ist verstorben und die Kritiker qerade laut.
      Niemand, auch ich nicht, werden den Zustand, den Sie erlebt haben, als gut und richtig empfinden, nur es ist doch kein Zustand der nur in Kuba vorzufinden ist.
      Feb. 1991 Frankreich,auf dem Land gab es in vielen Haushalten keine Toilette in der Wohnung, im Haus, sondern auf dem Hof, Sie wissen das Holzhäuschen mit Herz.Um Windeln für´s Baby zu erhalten musste man in die nächst größere Stadt fahren, um eine Zarge für die Balkontür zu erhalten musste man zusehen wie man sie selbst her stellt, Ersatzteile nicht zu erhalten.Die soziale Lage war katastrophal, es gab einen Mietzuschuß, KK, mehr nicht.Kein Geld zum Leben, Bettelei war Vielerorts zu sehen, vor allem vor den Kirchen.
      Wasser im Dorf… etc etc??Ja, aber wie?
      Und Frankreich, so nehme ich an, war wirtschaftlich, finanziell besser dran als Kuba.Bin mir nicht sicher angesichts dem was ich gesehen habe, nicht als Urlauber!.
      Und Sie haben Recht, es geht nicht um Rechthaberei, sondern um Fairness und Neutralität, gegenüber der Bewertung anderer Länder.Wir haben selbst so viel Dreck vor der Tür, wieso wird man da nicht laut?Wenn sich alle Kritiker, Nörgler, Besserwisser zusammen tun würden, dann hätte sich bei uns schon manches verändert.

  4. Hallo System

    Titel : Wenn es je einen echten Jedi gegeben hätte. Dann wäre es Fidel Castro gewesen.

    Aber schon klar! Legen sie sich doch mal mit Blumen in der Hand, mit einem Diktator wie Fulgencio Batista an.
    Leider kann ich diesem Autor nicht recht geben. Anscheinend wissen sie nichts über Fidel Castro. Die Betonung liegt hier auf nichts!
    Wenn ihre Aussagen so wahrhaftig sind zeigen sie mir eine Revolution ohne Blutvergießen, in der ein korrupter Diktator wie Fulgencio Batista der wie alle „Demokratischen“ Präsidenten als Stadthalter aller Nottingham eingesetzt wurde. Friedlich seinen Hut nahm. Für eine mögliche Veränderung.

    Sie schreiben:„Kuba war/ ist eine Gefängnis Insel Meinungsfreiheit, freie Wahlen, Pressefreiheit, Reisefreiheit sucht man dort vergeblich. Seid Jahrzehnten ein Diktator mit allem drum und dran. Mir ist diese eigenartige Begeisterung für diesen Kerl ein Rätsel“.
    Versuchen Sie doch mal als Araber oder Iraner in den USA von Reisefreiheit zu sprechen. Als Mitteleuropäer macht man sich ja keine Gedanken um diese Art von Menschen. Und Meinungsfreiheit ??? KenFm… na Dämmert es ihnen. Weil sie ja über so viel Meinungsfreiheit verfügen gibt es Medien wie KenFM. Oh weh weh…Erst Nachdenken…

    Zitat:„Für mich ist es unbegreiflich, wie man so einem Monster hinterher heulen kann. Er ist das Sinnbild dafür was falsch läuft in dieser Welt. Ein sogenannter „Revolutionsführer“ taucht auf und findet eine Masse die mit seinen Ideen übereinstimmt. Um die Umsetzung dieser Ideen durchzuführen wird dann Mord, Folter und Unterdrückung legitimiert. Ich kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe wie viel Mitgefühl es gibt für den Tod von diesem Mann“.

    Ja dann erläutern sie welche Ideen. Meinen sie das Zucker Embargo? Versetzten sie sich mal in seine Lage. Keine Schulbildung.
    Teure unbezahlbare Hotels. Engpässe in der Landwirtschaft. Das Volk verhungert und die Regierung feiert schöne Luxus Partys in den Casinos. Während die ausländischen Investoren das Land Ausbluten. Schauen sie sich in der Welt um. Wie geht es einem Land wie Sambia. Ja genau Hauptsache wir machen es uns bequem in unserer kleinen selbstgerechten Welt.

    Ich bin ebenfalls gegen jede Form der Gewalt. Und nur ein weiterer Zeitzeuge dieser traurigen Epoche der Menschheit Geschichte. Wenn der Mensch in seinem Wesen nur mehr Wissen hätte, würde es allen Menschen besser gehen. Auch ich bin ein grosser Fan der USA und bewundere viele ihrer Errungenschaften. Es wäre aber falsch die Millionen von Indianer zu vergessen. Oder die Versklavung Afrikas. Die heutige Ausbeutung der Ole Staaten. Dieser Mann ist ein Teil der Geschichte. Ob alles was er getan hat richtig war, muss jeder für sich selbst wissen. Jedoch sollten wir alle die Entwicklung anderer Völker immer Respektieren. Oder Schiessen Dokumentar Filmer neuerdings auf Löwen? Weil es barbarisch ist wenn ein Löwe die „Arme“ Gazelle reißt, Klar!

    Zitat:„mein Stinkefinger geht vor allem in Richtung derer die mit dem Personenkult über den Tod hinaus Herrschaft… Fremdbestimmung.. Zwang .. massenmord.. Diebstahl wissentlich mitvertreten.. und ja es ist teil MEINER Freiheit eben diesen Gedanken auch rhetorische kraftzuverleihen in dem ich verbal ausbreche. Euren Anstandskonventionen die seit Generationen den Menschen indoktriniert werden ist längst jegliche Moral abhanden gekommen.. Schiebt sie euch dahin wo es dunkel ist. euch scheint es anscheinend nicht aufzufallen für was so eine Person wie fidel stand und steht – über den Tod hinaus.. da fällt mit weiter nix zu ein als Kopf&gt;Tisch“.

    Zeigen sie mir eine Statur oder eine Strasse die nach ihm benannt wurde…Bitte erst informieren. Dann Bullshit schreiben…

    Hier ein Link https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/die-fidel-castro-baender-102.html

    Schade das jemand mit ihrem Format, so wenig weiß. Und so Agressiv schreibt.

    Der Sieger schreibt die Geschichtsbücher.

    Auf dass sich die Menschheit zusammen tut und die wichtigen Dinge wie Krankheiten und Armut in jeder Form behandelt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Logik

    • Hallo Logik, ich werde den Verdacht nicht los, dass Sie mich meinen, wenn Sie schreiben: „Schade das jemand mit ihrem Format, so wenig weiß. Und so Agressiv schreibt.“ Ich habe lediglich verschiedene Kommentare zitiert, die ich im Netz gefunden habe, sie reagieren aber, als seien diese Kommentare alle von ein und derselben Person geschrieben, die, so liest es sich jedenfalls, auch noch ich sein soll. Dabei bin ich in der Sache mit Ihnen sehr einverstanden. Der Satz, den ich aus Ihrem Kommentar hier zitiere, schreibt sich übrigens so: „Schade, dass jemand mit Ihrem Format so wenig weiß. Und so aggressiv schreibt.“ Zählen Sie die Fehler mal durch, es sind vier. Und lesen Sie einen Artikel ein wenig sorgfältiger, bevor sie ihn kommentieren. Liebe Grüße

    • Hallo System

      Lieber Dirk C.Fleck ich möchte mich bei dir für meinen zu schnellen und falsch verstandenen Kommentar entschuldigen.
      Ich habe das ganze total falsch verstanden. Ich weiß nicht, wieso es mir nicht aufgefallen war. Auf jeden Fall habe ich die Überschrift nicht richtig gecheckt. Danke für die Aufklärung und vielen Dank nochmal für dein Verständnis.

      Mit freundlichen Grüßen
      Logik

  5. Dirk C. Fleck “Das Südsee Virus”
    >>Cording: (..) Der Mensch besitzt nichts, dachte er, weder seinen Körper, der ihm jederzeit genommen werden kann, noch irgendeine Wahrheit, die ihm beim nächsten genauen Hinsehen ohnehin wieder abhandenkommt. Alles, was auf uns Eindruck macht, gehört nicht uns, es sind flüchtige Leihgaben. Wir sind Gespenster, die sich über ihre Einbildungen definieren … <<

  6. Bei all dem Guten was die Revolution den Kubanern gebracht hat, darf, nein muss man auch Kritik üben. Castro´s Umgang mit Oppositionellen, die Presse- und Meinungsfreiheit steht auf einem Blatt. Die Versorgungslage im Land auf einem anderen. Fährt man aufs Land dann sieht man wie viele Menschen in ärmlichen „Hütten“ leben. Da ist eine ziemliche Diskrepanz zwischen der Realität und dem was öffentlich Propagiert wird.
    Trotzdem sollte jeder der jetzt Castro als eine blutrünstige Bestie darstellen will, mal einen Blick in andere lateinamerikanische Länder werfen.

    • Afrikanische Länder sehen das anders, sie haben fidel Castro viel zu verdanken, was sie auch tun!
      Selbstverständlich liegt in Kuba vieles im Argen, wo denn nicht?

  7. Mit einem haben die Kommentatoren aber recht:

    Wenn so ein kalter NATO-Verehrer wie Steinmeier – schon der Steinmeier – den Tod von Castro beweint, dann möchte man schon mal die Perestaltik umkehren. Für ein paar Wochen oder Monate oder so.
    Alternativ die klassische Variante: Ich kann gar nicht so viel essen wie ich verspeien möchte.

    • Ich weiss nicht…. Ich bin sicher das Gegnteil eines SPD Fan, aber was ich von Steinmeier halten sollte….?

      Er hat zumindest in letzter Zeit einige recht gute Sachen losgelassen. Dass man ihn anscheinend zum bundesdeutschen Grüss-August hochloben will, könnte dafür sprechen, dass er für den Geschmack der normalo Politiker zu oft die Wahrheit spricht?

      Ich halte nahezu alle „unserer“ Politiker für dumm und korrupt. Es könnte sein, dass Steinmeier zu den wenigen gehört die nur korrupt sind und halt an seine Zukunft denkt. Angesichts der Dummheit des Urnenpöbels kann ich es ihm zumindestnicht übel nehmen, wenn er an seine Karriere denkt.
      BIs mir jemand das Gegenteil beweist, gehe ich davon aus, dass sein Kommentar zu Castro genau so intelligent und ehrlich ist wie der, den er zu Russland /Putin von sich gegeben hat!

      TDV

    • Das mag so sein. Steinmeier ist vom Ton her tatsächlich der erträglichste Minister. So ganz generell in allen Dingen. Seine Bilanz passt aber nicht dazu, und ist dann doch eher ernüchternd. Eine Zusammenfassung gibt’s zum Beispiel hier: https://kenfm.de/steinmeier-als-bundespraesident-menschenrechte/

      Also im kern ganz normal korrupt, aber ein bisschen intellektueller, und nicht so laut wie ein Gabriel, Schröder oder auch nur ein Müntefering.
      Und dann gibt es da die Hinweise, das Steinmeier sehr wohl NATO-embeddet ist, und seine Parolen von wegen jetzt nicht mit dem Säbel zu rasseln gut abgestimmt und mehr Show als alles andere war: http://www.nachdenkseiten.de/?p=35772

      Was du jetzt glaubst, musst du selber wissen. Fakten gibts nicht, aber eben durchaus recherchierte Indizien.

  8. Fidel Castro
    hat im Spagat zwischen sozialen und persönlichen Menschenrechten einen Weg gesucht, der dazu beiträgt, dass die Menschen in Cuba als auffällig selbstbewusst gelten. Verfolgung und Verletzungen von Menschenrechten zum Trotz. Auf Cuba liegt auch Guantanamo, wo die USA die Menschenrechte foltern. Fidels Castro hatte guten Kontakt zum Lieteraturnobelpreisträger, dem Kommunisten Pablo Neruda, der denCIA-gestützten faschistoiden Putsch General Pinochets gegen die sozialistisch-kommunistische Regierung Chiles der Unidad Popular nur Stunden überlebte. Und Casto hat 1981 Mikis Theodorakis nach Cub

  9. danke für ihre Zeilen lieber Dirk Fleck.
    Musste auch nur den Kopf schütteln über verschiedene Meldungen. Die „Freiheit“ das definieren sie sehr richtig.
    Schlimm ist, dass die Leute wirklich glauben, dass sie frei sind. Erinnert mich immer ein bisschen an die Truman Show.

    Als ich kürzlich von der Annäherung der USA zu Kuba hörte, da läuteten bei mir sämtliche Alarmglocken. Dachte nur, die sind hoffentich wachsam und begleiten sie dann auch zum Abflug an den Flughafen um sicher zu sein, dass sie Kuba tatsächlich verlassen.

    Ausbeuter, Lügner, Umweltverschmutzer, Mörder, Gierige und alles was in diese Kategorien fällt, werden bei uns ausgezeichnet und mit Lametta behangen.

    Möchte nicht wissen was die schon wieder für teuflische Pläne in Washington aushecken.

    Möge Fidel Castro friedlich ruhen.

    Wir haben dann nächstes Jahr wieder die „Freiheit zu wählen.“ Und bestimmt macht unser Hosenanzug wieder eine Ehrenrunde.

    • Erinnerungen kommen auf! Obama und nicht nur er, sehen gespannt zu, wie Bin Laden ermordet wird.Merkels Kommentar soll wohl andeuten, dass Deutschland wie Amerika ebenfalls eine Oligarchie ist, somit GG jeder Zeit außer Kraft gesetzt werden können.Merkel bedient sich ja heute schon fleißig und unser Weggucker am BVerfG ,Voßkuhle ,hält sich strickt von seiner eigentlichen Aufgabe zurück!

  10. Wie beschränkt die Sichtweise vieler Bürger ist, sieht man am folgenden Zitat:„
    Er hat tausende Menschen umgebracht um seine Ideen zu verwirklichen. Das alleine reicht für mich aus, um diesen Mensch zu verachten. Sobald jemand seine Ideen und Werte durch Zwang und Gewalt durchführt ist alles was er anschließend erreicht nix wert. Es geht drum, das ein Herrscher und Tyrann verehrt wird“.
    Wissen sie nicht was in der Welt geschieht, sieht. liest ,hört man nicht von den Mio Getöteten durch agierende Herrscher, die mit Slogan arbeiten, wie Demokratie, Freiheit?!
    Wenn Mensch nur noch die Wahl zwischen Guantanamo,erfrieren, verhungern , erschossen zu werden und sterben haben, kann ein Fidel Castro nie schlimmer gewesen sein.

    • Die USA Haben von 1945 bis heute weltweit zwischen 20 und 30 Millionen Menschen bei ihren ausnahmslos verbrecherischen Militär und CIA Einsätzen ermordet, Obama hat sich dabei hervorgetan und tut es jeden Tag weiter. DEtails gibts hier:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_United_States_military_operations
      Die deutsche Version wurde vor einem Jahr gelöscht!

      Eine erfolgreiche Revolution gegen ein Verbrecher Regime durchziehen und sich dann 60 Jahre gegen eine, eine Ruderboots-Reise entfernte, Super-Power zu behaupten, das dürfte trotz der nicht leugnenden Auswüchse eine der grössten Leistungen für die Menscheit des 20.Jahrhunderts gewesen sein.
      Ich bedauere, dass es mir nicht möglich ist jetzt nach Cuba zu fahren.

    • Weil es gerade TDVolland anschneidet mit:,,Die deutsche Version wurde vor einem Jahr gelöscht!´´

      Wer kann und Zeit und Lust hat, sollte immer bei Wikipedia auch mal die Seiten in einer anderen Sprache nutzen bzw vergleichen. Oft stehen andere oder detailliertere Infos zur Verfügung.

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