Mutigmacher TV: “Wissenschaftliche Politik?” – Interview mit Prof. Dr. Michael Esfeld

Die Entscheidungen zur Coronapolitik werden als wissenschaftlich und alternativlos dargestellt – aber sie sind es nicht. Sie können und dürfen es gar nicht sein.

Der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Michael Esfeld, Mitglied der Leopoldina, also der Deutschen Wissenschaftsakademie, erläutert in einem Interview mit Dirk Pohlmann, warum er die positive Stellungnahme der Leopoldina zur Coronapolitik der Bundesregierung sehr kritisch bewertet.

Er hält sie für eine Grenzüberschreitung, die der Aufgabe der Leopoldina nicht gerecht wird, auf falschen Grundannahmen beruht und letztlich ihren Ruf beschädigen wird.

Prof. Dr. Esfeld gibt keine politische Stellungnahme ab, sondern eine fachliche Erklärung, die eine politische Wirksamkeit haben kann. Und sollte.

(Anmerkung Prof. Dr. Esfeld ist kein Wirtschaftsphilosoph, wie in einigen Medien hoher Verbreitung fälschlicherweise behauptet wurde.)

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Die Bücher “Über den Staat” von Pierre Bourdieu und “Ausnahmezustand” von Giorgio Agamben werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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2 Kommentare zu: “Mutigmacher TV: “Wissenschaftliche Politik?” – Interview mit Prof. Dr. Michael Esfeld

  1. phlox sagt:

    Es ist wohltuend, ab und an von Denkern zu hören,
    wie weit der Raum des Denkbaren eigentlich ist
    und wie das Fallenlassen von widerlegten und das
    Beibehalten der übrigen Hypothesen systematisch,
    also nach exakten Regeln, vonstatten gehen muss.

    Dass also alle unwiderlegten Hypothesen wie Bälle
    im Spiel bleiben, bis neue Fakten die eine oder andere
    unhaltbar machen.
    Von wegen: und dies ist alternativlos!
    Das bedeutet eine Gleichzeitigkeit von verschiedenen,
    Arbeits- oder Ermittlungshypothesen in unterschiedlicher
    Gewichtung.
    Solche Hochschullehrer machen Lust auf ein Studium
    der Wissenschaftsphilosophie.

  2. Alcedo sagt:

    Sehr interessant das mal von dieser Seite aus zu hören. Nur als Stichpunkte – soziale Not und die Anspruchshaltung von Unternehmen, die naturgemäß ihre Unabhängigkeit unterstreichen, sind mmn nicht gleichzusetzen.

    Hier das Flugzeugdilemma aufzugreifen ist interessant, ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich damals erregt habe, daß quasi in jeder Theateraufführung die Mehrheit für den Abschuß gestimmt hat, woran man mmn schon gut die Verzweckung des Menschen in unserer Gesellschaft erkennt. Leider fand wie immer bei wichtigen Themen keine Reflexion statt, vielleicht ist das jetzt besser nachvollziehbar und kann nachgeholt werden.

    Und ja, die Wissenschaft hat ihre Funktion in Richtung Technokratie aufgegeben, indem sie zwar nicht sagt 'ich habe die absolute Lösung' aber ich habe den 'absoluten Feind' und sich so versteigt, die Handlungsableitung auf gesellschaftlicher Basis des Diskurses und der Abwägung scheinbar überflüssig zu machen.

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