nachdenKEN über: Donald Trump und Antiamerikanismus

Der neue Präsident der USA heißt Donald Trump.

Noch nie hat eine Person, die sich für den Posten im Weißen Haus beworben hat, schon im Vorfeld so viel Dresche bekommen wie Donald Trump. Doch auch seit das Rennen gelaufen ist, reißt das offene und ununterbrochene Bashing ihm gegenüber nicht ab.

Die rassistischen Sprüche, mit denen Trump Teile seines Wahlkampfes bestritt, fanden ihr Echo in den Systemmedien, die bis heute mit ähnlich rassistischen Abwertungen Trump selber, aber vor allem die, die ihn gewählt haben, zu entwürdigen versuchen und als vollkommene Idioten abzustempeln. Trump-Wähler sind Abschaum – so wird seit Tagen verkündet.

Der Spiegel verstieg sich rund eine Woche nach der Wahl dazu, Trump einen Antisemiten zu nennen. Nur, wie passen dazu die Standing Ovations ihm gegenüber, als dieser in den letzten Tagen des Wahlkampfs vor AIPAC sprach? Sind amerikanische Juden einem Antisemiten auf dem Leim gegangen? Sind wirklich alle Trump-Wähler „White Trash“, oder ist diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, produziert von den Massenmedien, nicht selber Rassismus in seiner übelsten Form?

Fakt ist: Der Sieg Trumps ist vor allem eine Niederlage der System-Medien. Ihnen ist es nicht gelungen, trotz monatelanger Propaganda für Clinton und gegen Trump, die öffentliche Meinung derart zu diktieren, dass der Wähler sich genötigt gesehen hätte, den Liebling der Medien Hillary Clinton zu wählen.

Der Sieg Trumps und vor allem die Reaktion in Deutschland auf ihn zeigt aber auch das Versagen der Linken. Trump erreicht in den USA-Wähler, die auch die AfD in Deutschland anspricht. Menschen, die nicht per se rechts ticken, sondern die vor allem enttäuscht sind. Enttäuscht von linker Politik, linken Medien und linken Aktivisten. Sie alle haben den Kontakt zur Straße verloren, Leben intellektuell entrückt. Der größte Teil der Linken auch in Deutschland hat sich mit dem Wirtschaftsfaschismus arrangiert und schaut dem Abbau des Sozialstaates weitgehend zu. Linke haben sich „eingerichtet“ und wollen – so wie die Grünen – nur noch bessere Posten in der Machtpyramide ergattern. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Die Linken von heute sind von einem Rudi Dutschke so weit entfernt, wie der Friedensnobelpreisträger Obama von echtem Change, sprich fairer Beteiligung der Massen an erarbeitetem Wohlstand. Teilhabe bedeutet für die offiziellen Wortführer der Linken in nahezu allen Bereichen vor allem persönliche Bereicherung und persönliche Teilhabe am großen Kuchen des vom Volk erarbeiteten Staatsvermögen.

Wir erleben in der Reaktion der Medien auf Trump den Niedergang eines elitären Systems, das unfähig ist, sich selber zu hinterfragen und das, ähnlich wie damals die Genossen in der DDR kurz vor Mauerfall, nur noch in der Lage ist, auf die die längst Ausgereisten verbal einzuschlagen. Damals war man Verräter des Sozialismus, heute ist man White Trash.

Die Wahl Trumps wird auch in Europa und speziell in der BRD ihre Auswirkungen haben, mit leichtem Delay. Die Wiederwahl Angela Merkels 2017 ist so „sicher“ wie der Wahlsieg von Hilary Clinton 2016 es war. Den Volksparteien geht der Hintern auf Grundeis und das ist auch gut so. Hochmut kommt vor den Fall.

Ken Jebsen denkt nach dem spontanen Webcam-Kommentar zu Trumps Sieg erneut über Trump und die Folgen nach. Er fordert auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen. „Mehr Demokratie wagen“ bedeutet 2016 mehr zivilen Ungehorsam, mehr direkte Demokratie und weniger Ehrfurcht vor einer politischen Kaste, die große Teile der Bevölkerung für dumm, unfähig und gefährlich hält.

Die USA sind die dynamischste Demokratie der Welt, doch dass sich ausgerechnet die Fans von gestern jetzt nicht zu schade sind, jedes anti-amerikanische Klischee zu bemühen, um ihren Unmut über den Ausgang der letzten US-Wahl auszudrücken, lässt tief blicken. Sind vielleicht die System-Medien als Stimme der Einfluss-Reichen und Schönen nicht wirklich an echter Demokratie interessiert?

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211 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Donald Trump und Antiamerikanismus

  1. @teamkenfm Danke für diesen Beitrag! Danke Ken!
    Sachlich, klar, verständlich und zusammenhängend gesprochen. Weiter so!

    Bezüglich „Donald Trump“, und aktuell die vor kurzem verweigertes Veto der USA bezüglich israelische Siedlungs-Politik in „West-Jordan-Land“ habe ich zwei Fragen:

    1. Kann es sein, dass die derzeitige „US-Administration“ (Obama/US-Demokraten) Israel / AIPAC für ihre Trump-Unterstützung „bestrafen“ wollte? Die Enthaltung des obligatorischen/Schema-F Vetos – am Ende der Präsidentschafts – kann ich mir nicht erklären.

    2. Wie wahrscheinlich ist ein „Change“ bzw. „Krieg für die Demokratie“ im Iran?

    Video von Trumps Rede vor AIPAC (vor der Wahl):
    https://www.youtube.com/watch?v=bHmINZRwiZU

    MfG,
    RAF

  2. Tja, die Sache mit dem Rechts/Links-Ding ist wohl obsolete. Sowas von!
    Du bringst es auf den Punkt wenn Du sagst, dass viele Leute keine Ahnung davon hätten, selbst „Links“ zu sein. Einer meiner Lieblings-FB-Freunde, bezeichnet sich selbst als rechter, Patriotischer Deutscher. Das einzige Thema, das wir in unseren Diskussionen sehr sparsam angehen sind einfach „Ausländer“. In diesem Punkt haben wir wohl einfach eine andere Sozialisierung, andere Erfahrungen und andere Freunde (und ich möchte wetten, dass er nach einigen Wochen Urlaub mit mir in Berlin – incl. Türken-Hochzeit und Russen-Disco, Abendessen bei Farbigen Freunden und natürlich Begleitung durch meinen Muslimischen Kollegen (Informatiker und wenig religiös – Mein Gott, ER isst kein Schweinefleisch – ICH esse GAR KEINES) auch in diesen Denkmustern möglicherweise das Ein oder andere finden würde, das ihn zum überdenken anregt.
    Die Menschen sind nicht so starr (und stur) wie man glaubt. Sie sind oft (und das beobachte ich selbstverständlich auch an mir) ganz einfach oft nur verdammt bockig wenn man sie beleidigt und aufgrund einer einzigen Äußerung in eine vorgefertigte Schublade steckt. Davon gilt es weg zu kommen.

    Weg zu kommen gilt es auch von alten Protest-Konzept. Demos? Straßenkampf? 60er!
    Was hat es gebracht? Restriktionen! Kaum wurden Gruppen relevant, tauchten diese militärisch organisierten schwarzen Blocks auf, sorgten für sendefähiges Material und Gründe, die Demonstrationsrechte weiter einzuschränken.
    Verhaftet wurde eigentlich nie Einer davon – sie verschwanden wie sie kamen…..
    Heute – es hat ja jeder seine Smartphone-Kamera dabei, ist das so einfach nicht mehr – jetzt wird offensichtlich auf Spaltung gesetzt.
    Du bist gegen TTIP? Oh, Du bist recht? dann bin ich auf der Demo nicht dabei.
    Wir haben Demo und Gegendemo bei denen in der Sache eigentlich alle einig sind. Aber mit Rechten demonstriert man nicht.
    Das Konzept funktioniert! Es funktioniert PERFEKT! Es funktioniert derart cool, dass es mächtig naiv wäre, darauf zu hoffen, das Problem könnte sich ja auch wieder lösen! VERGISS ES!
    Wir brauchen neue Konzepte!
    Wir brauchen dynamische Bewegungen. Dezentrale, nicht angreifbare, flexible Strukturen.
    Uli, Max, Stephan, Markus, Annette, Ken sind gegen TTIP und bringen DAS zum Ausdruck. Kämpfen DAFÜR. NUR DAFÜR.
    Es ist schnurz, wenn Max Schwul ist, Uli ein Junkie, Stephan Skinhead und die anderen gerade zur Scientology übergetreten…. So what? Alle sind sie gegen TTIP und NUR DAS ist Thema.
    Klar überzogen – aber ihr wisst was ich meine?! Eine Idee an der es meines Erachtens lohnt zu arbeiten. Es muss irrelevant werden, wo die Differenzen von Menschen sind. Mithilfe dieser haben wir uns nun Jahrzehnte hinters Licht führen lassen.
    Wir brauchen Konzepte die sich AUSSCHLIEßLICH GEMEINSAMKEITEN filtern.
    Ich denke dass wir uns nun so, die macht die man uns genommen hat durch die Zerschlagung von Gemeinschaften wie z.Bsp. auch Gewerkschaften. Dazu empfehle ich die Vorträge von Prof. Mausfeld. sowie das Interview von von Ken mit Prof. Mausfeld

  3. Danke Herr Jebsen für Ihrer klaren Worte, gerade als Kommunistin kann ich jedem von Ihnen in dem Beitrag gesagten Wort zustimmen, insbesondere Ihrer Kritik am Verhalten von sich als Links bezeichnenden Menschen, die aber in der Praxis die antikapitalistisch eingestellten und friedenspolitisch bewegten Menschen spalten wollen.

  4. Außerkontrolle
    Vielen Dank für die guten Wünsche.. gilt auch so für Sie. Wie es aussieht, „funken wir wohl auf einer sehr ähnlichen Welle. 😉
    Also dann.. bis zum nächsten interessanten und inspirierenden Austausch.. Sehr angenehm. 🙂 LG.

  5. Das ärgert mich.
    Diese Angriffe vor allem auf uns Linke empfinde ich als äußerst fragwürdig.

    Für die Deutungshoheit über den Begriff Links gibt es weder ein Monopol, noch bin ich für das Verhalten anderer Linker verantwortlich.
    Auch dieses sich als besseren Linken darstellen weil man ja ach so aktiv ist m.E. äußerst fragwürdig.

    Weder werfen alle Linken der Bevölkerung Dummheit vor, noch sind alle Linken inkonsequent.
    Dafür, dass wir sehr wenige sind und deswegen kaum unsere Ideen umsetzen können, sind wir kaum verantwortlich.
    In Deutschland wurden bis vor 72 Jahren so gut wie alle Andersdenkenden umgebracht.
    Die politische Einstellung prägt sich oft im Elternhaus, deswegen sind die Deutschen solche Duckmäuser und lassen sich alles gefallen, dafür kann ich als heutige Linke absolut rein gar nichts!!!
    Außerdem gibt die verschiedensten Wege sich für eine bessere Welt einzusetzen.
    Wir sollten uns untereinander stärken und anerkennen, anstatt das auch wir uns übereinander erheben, davon ist die Welt nämlich schon voll genug.
    Das Bessere ist der Feind des Guten.

    Jeder nach seinen Möglichkeiten und seinem Potenzial.

    Weder Barack Obama noch Hillary Clinton, noch ein Großteil der heutigen SPD erfüllen m.E. das Kriterium Links zu sein.

    Wir müssten mal gemeinsam den Begriff definieren, aber friedlich und respektvoll.

    Wir wollen eine bessere Welt aber können noch nicht mal innerhalb unserer eigenen Reihen friedlich und respektvoll miteinander umgehen?

    Das ist absolut jämmerlich.

    • Cosmea
      „Weder Barack Obama noch Hillary Clinton, noch ein Großteil der heutigen SPD erfüllen m.E. das Kriterium Links zu sein.“
      Nun, genau das sagen ja auch die meisten. Wo ist der klassische linke Ansatz und deren Vertreter? Wo finde man sie heute an den Unis, auf den Straßen? Wo kann man den linken Teil der SPD noch erkennen, wo sind die Gewerkschaften noch links? Niemand ist gegen links, wobei hier die meisten es wohl mittlerweile per se ablehnen überhaupt noch in „links-rechts“ Kategorien zu hantieren, das sich die Probleme von heute damit nicht mehr lösen lassen. Es ist nur leider so, dass ein nicht unerheblicher Teil von Menschen, die sich heute für links ausgeben, keinen Dialog mehr suchen wie man das von früher her noch kannte, sondern sich häufig mit unqualifizierten Äußerungen zu Richtern aufspielen. Siehe beispielsweise Anhänger der Antifa oder andere, die öffentlich bei Demonstrationen mit schwarzen Kapuzen etc. auftauchen und nur noch „Nazis raus rufen“ können.
      Letzte rühmliche Ausnahmen der Linksvertreter bilden vielleicht noch Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht und ihr Oskar.
      Über einen respektvollen Dialog miteinander freut sich hier jeder. Bin gespannt auf ihre erste Analyse zu dem, was links ist und vielleicht, was überhaupt nicht.

  6. Ken Jebsen ist ein sehr impulsiver Mensch und er hat das Recht wie jeder von uns nachdem sich die Wogen etwas geglättet haben noch einmal nachzulegen und das ein bißchen ruhiger. Aber das ist in Ordnung. Ich persönlich bevorzuge die klare einfache Sprache die jeder verstehen kann. Es ist schon amüsant mitzubekommen, wie der hiesigen Politik die Felle wegzuschwimmen drohen. Herr Schulz kommt in die Bundespolitik zurück! Das ist ja mehr als Offensichtlich. Ein Gegenpol zu Angela, falls es doch nicht für sie reicht. Man sichert sich ja ab. Dieses Geschachere von Pöstchen ist ja schon nicht mehr mit anzusehen. Und Herr von und zu Gutenberg wittert auch seine Chance!
    Mein Gott!

  7. Ausserkontrolle
    Ja.. es gibt europa- und weltweit bereits einige Gruppen/Projekte, wo es in etwa so angegangen wird, wie beschrieben. Hier in Deutschland allerdings, ist das in dieser konsequenten Form- in Richtung Autarkie/Resilienz, meines Wissens nach, noch kaum der Fall. Dennoch bewegt sich einiges! Vielerorts gibt es gute Anfänge, von „Gemeinsames Gärtnern“, über „Foodsharing“, bis hin zu Orten mit Regionalgeld. KenFM möchte ja demnächst ebenfalls MACHER und diverse praktische Ansätze vorstellen. Es tut sich was, und das ist gut so. Regionale, sich selbstversorgende Gruppen/Gemeinden/Kommunen/Stämme- oder wie auch immer sie dann genannt werden wollen, müssen- und werden kommen..davon bin ich überzeugt.
    Allein die Zeitspanne, welche dieser Entwicklungsprozess insgesamt benötigen wird, bleibt eine bedenklich- ungewisse Größe. Sowohl ALS Menschheit, wie auch AN Menschlichkeit haben wir bereits (zu)viel verloren… Was wir auf keinen Fall mehr verlieren dürfen, ist Zeit.

    Nun kurz zu deiner guten Frage:
    Meine zwei Kinder (Zwillinge) befinden sich gerade in ihren (schulischen) Berufsausbildungen.
    Bis sie komplett auf „eigenen Füßen stehen“, bekommen sie von mir weiterhin jede, mir mögliche, finanzielle Unterstützung. (Noch mindestens 4 Jahre).
    Mit der Mutter meiner Mädels bin ich heute sehr gut befreundet. Wir haben uns bereits vor Jahren getrennt- im Guten.

    Momentan lebe ich mit meiner Gefährtin trotz erster Schritte noch System- immanent. Wir sind Mitglieder eines regionalen Tauschringes, der jedoch schon mal besser lief. Wenigstens haben wir das Glück, uns in Wohnortnähe mit reinem, lebendigen (und natürlich kostenlosen) Quellwasser zu versorgen. Desweiteren fanden wir vor ein paar Jahren einen kleinen Demeter-Hof, hier bekommen wir u.a. reine Rohmilch und Rohmilchprodukte, die, wie einige Veganer kaum glauben mögen, WIRKLICH gesund ist. (Doch dies nur am Rande.. und bitte nicht falsch verstehen- ich bin durchaus für vegane Ernährung. 😉 )
    Die Frage, inwieweit die Familie mitzieht, beschränkt sich bei mir also auf meine heutige Gefährtin.
    Die Absicht, in absehbarer Zeit ein vollkommen anderes Leben zu leben, ist häufig (von mir ausgehend) unser Hauptthema. Ich weiss, sie würde mir wohl so ziemlich überall hin folgen, und im Grunde- da bin ich mir recht sicher, möchte sie größtenteils ebenso leben, wie ich es mir gerne vorstelle.

    Einzig die Sache: Besitzen.. allgemein, und/oder gewisse Besitztümer im speziellen.. Hier darf sie noch an sich arbeiten. 🙂
    Ich habe wohl auch noch die eine oder andere Vorbereitung zu treffen, bis es soweit ist und ich definitv, wie endgültig das Hamsterrad verlasse.
    Wenn der Tag gekommen ist, werde ich tun, was zu tun ist. Meine Hoffnung ist.. Sie ist dabei.

    …Sie wird es selbst entscheiden.

    L.G. und danke für den angenehmen Gedankenaustausch.

    • Ric`s Cafe,
      das sind gute Taten und Vorsätze, ich hoffe es gelingt Ihnen. Wir brauchen solche Keimzellen in jedem Ort, die dann wachsen können, und vielleicht schaffe ich das auch mal irgendwann. Ja, so eine Veränderung flächendeckend kann sehr lange dauern, unter Zwang, mit einem Finanzkollaps ginge es schneller, aber es wäre unermesslich brutal.
      Da man Kindern so einen Ausstieg nicht antun kann, sieht man meistens auch nur alleinstehende Männer (manchmal mit Partner) die sowas durchziehen. Es müßte aber familientauglich sein. Ja, es gibt Länder, die da schon viel weiter sind.

      Eigentlich ist der Systemausstieg ein Einstieg: zurück in`s Ökosystem, oder in`s Ökosozialsystem.
      Die Idee von Außerkontrolle ist ebenfalls ein Weg: wir müssen selbst nach oben und das ändern.

      Außerkontrolle:
      Selbst nach oben und das System ändern, ist auch eine Möglichkeit. So etwas habe ich mal bei dem Bruder vom Bundespräsidenten Weizsäcker gelesen. Es braucht einen bestimmten Prozentsatz guter Leute oben, die sich gegen die anderen durchsetzen. Das kann klappen, braucht aber sehr gefestigte unkorrumpierbare Charaktere.
      Vielleicht lassen sich sagar die, die oben sind ändern….können wir auf sie einwirken, nerven mit Briefen bis sie es einsehen. Die haben ja meist keinen Kontakt zum Volk…

    • Ric’s Cafe
      die Erstleser mögen uns an dieser Stelle den kleinen privaten Wortwechsel verzeihen.
      Vielen Dank für die Antwort. Das ist lustig, denn meine Situation ist recht ähnlich. Habe auch zwei Kinder,
      die in der Uni-Ausbildung sind und eine Frau, die über viele Jahre einiges an sogenannten Verschwörungstheorien ertragen musste. Es gab Zeiten, da habe ich bewusst nichts mehr angesprochen, habe mir auf die Zunge gebissen, wenn ich die Zeitung aufschlug oder die Märchenkiste angemacht habe. Nur leicht dosiert habe ich mich noch gemeldet. Mittlerweile ist sie auch misstrauischer und vorsichtiger gegenüber des täglichen Wahnsinns geworden, aber von einem Ausstieg zu zweit sind wir wohl noch weit entfernt. Auf Seiten meiner Frau spielen diesbezüglich ähnliche Gründe wie bei Ihnen auch eine Rolle. Ich selbst fahre auf kleinstmöglicher Systemflamme, will keine Kariere und den ganzen Rattenschwanz unangenehmer Folgen, die eine solche nach sich zieht mehr. Das hat z.T. auch zu Einschnitten in meinem Sozialgefüge geführt. Für manche gehört man plötzlich zu den Miesmachern und Schwarzsehern. Dieses „Opfer“ musste ich wohl in Kauf nehmen. Dabei bin ich eigentlich eher ein fröhlicher und geselliger Typ und brauch nicht viel zum Leben. Ich könnte eher heute als morgen in einen netten und selbstgebauten Wohnwagen ziehen, am besten mit einigen anderen Freigeistern, die auch einfach nur Mensch sein und ihren Verstand für etwas sinnvolles einsetzen wollen. Aber so einfach ist es dann leider doch nicht mit Familie und da beneide ich Sie für Ihre Entschlossenheit. Manchmal bin ich einfach nur noch unendlich müde von den vermeidlich wichtigen Dingen.
      Ich wünsche Ihnen alles Glück der Welt bei ihrem Vorhaben. Und hoffentlich mit Partnerin, den ich glaube (zumindest, wenn Sie wirklich überzeugt ist) dann ist es leichter und weniger einsam.
      L.G. zurück und Danke ebenfalls von meiner Seite

    • KenFmFan
      Was das Einwirken auf die Leute da oben angeht, z.B. mit Briefen, da sehe ich eher schwarz. Habe den ein oder anderen geschrieben und man erhält höchst bürokratisch gehaltene Antworten, die einem sehr schnell klar machen mit was für einem Apparat man es eigentlich zu tun hat. Wie sagte Max Weber: Die Bürokratie erweist sich als ein stahlhartes Gehäuse. Eine Zeit lang habe ich mir eingebildet mit Petitionen über Campact könne man was erreichen. Nach TTIP und CETA und den neuesten Denkverboten bei dieser Organisation, inklusive 250.000 vergeblichen Demonstranten, habe ich auch da nicht viel Hoffnung. Ein Generalstreik oder beispielsweise dem System das Geld zu entziehen über die kollektive Verweigerung dessen Gebrauchs, das würde uns schlagartig helfen. Nach dem Prinzip des wieder einmal hilfreichen Hinweises von Jesus Christus selbst: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Nach dem Motto: „Da, könnt ihr haben, macht damit was ihr wollt, tapeziert Eure Schlösser damit, oder esst es auf, denn wir versorgen Euch nicht mehr mit Lebensmitteln und Gebrauchsgütern, füllen nicht mehr Eure Konten etc.! Wenn ich jetzt sage: Das wäre mir ein innerlicher Reichsparteitag, wird man mich wohl als Antisemit ans Kreuz nageln, würde aber an meiner Freude nichts ändern.
      Was die Bildung einer Partei angeht, und ich fürchte fast, das ist die einzig denkbare Variante, könnte das m.E. im Sinne einer wirklichen Veränderung nur dann funktionieren, wenn das Parteiprogram das Ziel hat das System aufzulösen und zu erneuern (sagte ich ja schon, Entschuldigung) Eine Partei, die sich erst mal in die gegebenen Verhältnisse einfügt, hat schon verloren.
      Ob eine Partei mit einem solchen Anliegen überhaupt zugelassen werden würde, weiß ich nicht. Andererseits schaffen es ja sogar Komiker, wie der von „die Partei“.
      Man könnte sich ja noch eine Variante über Massenproteste ( Aufstand etc.) vorstellen, rein theoretisch. Aber auch hier fürchte ich, das wäre genau das, was man am liebsten hätte. Wenn ich mir ansehe, wie viele merkwürdige Gruppen es gibt, von denen man überhaupt nicht weiß wo sie herkommen, die sich überall gewaltsam einmischen, jede Form des friedlichen Protestes aufmischen mit obskuren Links-Recht-Geschrei, dazu die „volksnahen Medien“, ist das ein unkalkulierbarer Faktor. Ich denke, man würde solche Proteste in ein absichtlich gesteuertes Chaos führen, damit man dann die innere Sicherheit als gefährdet einstufen und Polizei- bzw. das Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzen kann.
      Nein, ich denke tatsächlich, das die einzig reale Chance (abgesehen vom Geldentzug, für den die Masse erst bereit wäre, wenn es nichts mehr zu essen gibt oder die Flimmerkiste ausfällt) über die vermeidlich „demokratische“ Form der Wahlen zum Ziel führen kann. Ein Wahlkampf, in dem man glaubhaft machen müsste, was warum geändert werden muss, wie es eigentlich so weit kommen konnte zu diesen Verhältnissen und welche Alternative dazu existiert. Eine Partei, die das schafft, müsste eben genau die Mehrheit jener Wähler bekommen, die bisher aus Verzweiflung nicht mehr wählen gegangen sind. Es müsste auch jenen Menschen, die derzeit aus Protest AFD wählen klar werden, dass diese Partei am Ende nur etwas konservativer ist als die CDU und keine echte Erneuerung des ganzen Systems darstellt, von dem diese und alle Menschen viel mehr profitieren würden.

      Menschen mit Charakter braucht man, da sagen Sie was! Haben Sie Ideen oder wen im Auge?

    • Marikka Schechtelin
      Jetzt wissen Sie schon mal etwas persönliches über Ric’s Cafe und mich.
      Und was mein Pseudonym angeht eben auch, dass ich nicht immer alles unter Kontrolle habe und noch so manche Wünsche offen sind. Die Kontrolle bezieht sich also auf einen relativ befreiten Geist, zumindest im Vergleich zu früher.
      Ist doch schon mal was oder?

    • Außerkontrolle: Das sind alles gute Überlegungen, denen ich zustimme. Geldentzug oder Parteigründung mit der Auflösung des Systems im Programm. Ob ich jemanden im Auge habe? Vielleicht Sie oder Herr Jebsen. Ich würde beitreten.

    • KenFmFan
      Oh ha, vielen Dank für Ihr Vertrauen, aber ich denke, da wäre Ken Jebsen schon aufgrund seines Netzwerkes sicher der bessere Mann. Nachgedacht habe ich allerdings tatsächlich schon mal 🙂 Wer weiß, ich würde mich über eine Zusammenarbeit mit Ihnen jedenfalls freuen.
      Schauen bzw. hören sie mal die letzte Minute des neuesten Telefoninterviews von Ken Jebsen mit M.Brökers, also ab 32: 30. Vielleicht ist er schon gedanklich bereits auf dem Weg dahin. Das wäre was.
      Noch zur Frage von Ihnen: „statt Geldentzug würde man aber besser Realwertentzug sagen, oder?“
      Das eine zieht das andere ja unmittelbar nach sich. Bin aber nicht ganz sicher, ob ich Ihre Frage richtig verstanden habe.

    • Ric: Ich versuch’s nochmal, weil mein Einwurf wegen der Milch vor einiger Zeit einfach wurde einfach gelöscht.Aber Leute: dies soll doch der freien Meinungsäusserung dienen für jeden, jede und jedes, oder? Also bitte.

      Rohmilchprodukte sind wohl gesünder, als ultrahocherhitzte, pasteurisierte, weil hohe Hitzegrade jedes Nahrungssmittel schädigen. Aber die Muttermilch einer artfremden Spezies, die genau die Inhaltstoffe enthält, die für das Neugeborene jener Art sind – bei Rindern z.B. sehr hohe Mengen an Calzium für den kräftigen Knochenbau- bei unserer Art z.B. Phosphor zum Aufbau des Gehirns- kann von Haus aus nicht gesund sein. Und alle neueren wissenschaftlichen Untersuchungen, die nicht tendenziös für die Industrie verfasst werden, bestätigen dies auch, genauso wie die Wirklichkeit. Die Mehrzahl verträgt in Wirklichkeit Kuhmilch nicht gut und viele werden krank davon.
      Rudolf Steiner hat vieles gewusst und ich denke alles gut gemeint, aber in Bezug auf die Nutztierhaltung war er dann doch noch zu sehr in der Tradition der patriarchalen Viehzüchterkultur verfangen.
      Ich und viele andere haben diese Wahrheit über Kuhmilch am eigenen Leibe erlebt. Die meisten schon allein an der Haut. Pickel und Mitesser sind keine Pubertätserscheinungen oder „genetisch angelegt“, sondern eine durch Kuhmilch bedingte Hautkrankheit.

  8. lieber ken jebsen
    ob links oder rechts – wenn du um 12 nach links gehst, triffst du um 6 die rechten, und noch weiter links wirst du über 3 wieder nach 12 kommen.
    vielleicht bist du ja ein angehöriger der (schmalen) mitte.

    • Der Meesesche Botschaft Kunst wider gesellschaftlicher Immanenz von Ideologiewahn und Systemvergötzung ist in der Tat erfrischend. Die sollte man auf jeden Fall kennen.
      Aber Vorsicht: das 5.te Jahrtausend ist noch fern. Bis dahin aber gestalten wir bitte auch das jetzige und weitere Miteinander. Und nicht nur Leinwände. Selbst wenn das erfordert, das Alte, nicht länger bewährte abzuwählen um dem Neuen eine Chance zu geben.
      Danke fürs Video!

  9. Die Ansprache finde ich gut.

    Danke, Ken Jebsen dafür!

    Nur bringen auch solche Ansprachen und Erkenntnisse wenig, wenn man nicht tätig wird.
    Daher möchte ich mich dafür aussprechen, nicht bis September 2017 (in Ramstein) zu warten, sondern vorher tätig zu werden.

    Vielleicht vorab schon mal in Form eines Netzwerkes (warum nicht in diesem Forum, falls gestattet) verbinden und Vorschläge sammeln, um dann gemeinsam, denn “wir sind mehr als die da oben“, aktiv zu sein!

    Was meint ihr?

    Bitte um Vorschläge:

  10. HEILIGENVEREHRUNG ODER DIE MONSTRANZ DER POLITISCHEN PSEUDOIDENTITÄT IM PROZESS IHRER AUFLÖSUNG

    Um hier einmal auf etwas hinzuweisen, was vielleicht auf Grund der Wahrnehmung nicht gehört, gelesen oder gesehen werden kann.

    Jebsen polarisiert sehr klar und deutlich und er verwendet indifferente Kampfbegriffe.

    Mit der Zuschreibung aller destruktiven Haltungen … das Böse ist RECHTS und das Gute ist Links (hier führt er ja aus, das er das wahre, aktive, wirklich linke LINKS meint) wird formell und auf der Ebene der Botschaften die Logik von Kampf und Spaltung etabliert und potenziert.

    Selbstverständlich ist es das Recht des Sprechers und natürlich hat er einen Anlass sich so in Szene zu setzen.

    Klar ist auch, seine Hörer und Leser sollten die hier vorgetragenen Beweggründe für diese Polemik verstehen und seine Aufforderungen an seine Kritiker, es besser zu machen und selbst zu handeln.

    Das er hier versucht seine politische Reputation gegen die neuerlichen Verdächtigungen „irgendwie“ Rechts zu sein verteidigt, ist auch durch seine persönliche Prägung vollkommen verständlich und auch die mehrfachen Hinweise auf konkrete Aktionen zu Linderung von Leid und zur Unterstützung der Rettung von Leben.

    All das steht für sich und auch in meinen Augen BRAVO !

    Nur eben nichts anderes als der KOTAU vor einem System von Gesinnungswahn und dessen Beförderung und Verbreitung.

    Die Notwendigkeit einer Identität stiftenden und allgemein akzeptierten Figur führt zu einer entscheidenden Frage, welche Regeln sind es denn … die uns zwingen können in der alten und auf Hass gründenden Rhetorik zu verharren ?

    ————————–

    Eine andere Seite offenbart sich auch … hier allerdings recht deutlich. Das Dilemma das Sprechers, innerhalb der linken medialen und politischen Landschaft kaum Resonanz zu finden obwohl er und das KenFM Team in verschiedenen Projekten wichtige und erfolgreiche Aufklärungsarbeit organisieren UND aktiv handeln.

    Hier ist ein sehr schwerwiegendes Problem zu sehen. Die sich in ihrem LINKS SEIN bequem eingerichteten Salonlinken aus den Institutionen und an den Futterstellen der Friedensbewegung und der außerparlamentarischen Opposition sind kaum bereit und in der Lage, ihre oftmals vortreffliche Position als Ankläger und Lieferanten eines Empörungsentertainments durch die Übernahme von Verantwortung zu gefährden.

    Besitzstandswahrung !

    Da werden lieber in den Gremien Kontaktverbote ausgesprochen und mehr oder weniger ohne Elan Gesinnungsparameter vorgeschoben, die eine Kooperation oder mindestens positive Würdigung vermeiden helfen.

    Auch verständlich ist, wie Jebsen in Ermangelung der wirklichen LINKEN (also der aktiven, streitfähigen, kritischen und vor allem visionären Persönlichkeiten und Impulse) sein eigenes links LINKSSEIN postulierten muss um diesen Zustand eines sich selbst gefallenden und darin genügenden pseudo LINKSSEIN aufzuklären.

    Dieses sich Durchwühlen und an bestimmten Überzeugungen festhalten ehrt den Mann und lässt ihn sich sichtbar entkräften und scheitern, wenn die elitären Überzeugungen sich nicht um grundlegende Erkenntnisse erweitern lassen.

    Ebenso verständlich auch die Not sich jetzt also die real kaum erkennbaren „wirklichen LINKEN“ zu erfinden. Diesen Prozess würde ich die III. linke Reformationsbewegung nennen und er ist Teil einer viel größeren Entwicklung von sektenartigen Strukturen aus den entkernten Ideologien des 20. Jahrhunderts hinaus.

    —————————————

    Heiligenverehrung

    Vollkommen klar handelt es sich hier um einen Prozess des Festhalten und Verteidigen von Weltbildern.

    Die uralte legende vom Kampf des BÖSEN gegen das GUTE ist der Grundmythos UND das Programm unseres gegenwärtigen Denksystems. Zwangsläufig führt dieser unreflektierte Glaube (ich weise hier auf unsere Konditionierung auf das monotheistisch/ahteistisch/dualistische Denksystem des Entweder Oder hin) selbst bei sehr weit differenzierungsfähigen Menschen zu einem unlösbaren Problem. Dogma frisst Bedeutung !

    ENTWEDER FREUND ODER FEIND = GUT ODER BÖSE = RICHTIG ODER FALSCH = MITEINANDER ODER GEGENEINANDER

    Die Phänomene der Unvereinbarkeit der Lebenswirklichkeit mit der Erklärungen der Ideologien (links, rechts, liberal, autoritär usw.) haben ja bereits zu einigen fundamentalen Erschütterungen dieser geistigen Zwangsjacke geführt.

    Nicht nur in den Naturwissenschaften sondern auch in den sogenannten Geisteswissenschaften ist lange klar, wie notwendig die Betrachtung der Kausalitäten OHNE moralische Gewichtung ist um dann die Bedeutung der erkannten Sachverhalte auch durch Ordnungsbegriffe wie GUT (im Sinne von Konstruktiv) und Schlecht (im Sinne von destruktiv) systemisch zu Kategorisieren.

    Auch den Sprecher Herrn Jebsen oder KenFM betrachte ich, neben sehr vielen anderen Aktivisten und Initiativen, als Suchende auf diesem Wege die Notwendigkeit einer Gegnerschaft von dem Wahn der Feindschaft zu lösen um die gemeinsamen Interessen erkennen und teilen zu können.

    Hier wird für jeden etwas weiter denkenden Menschen vollkommen klar werden – die Einteilung von Menschen nach ihrer vermeintlichen Gesinnung in GUTE = LINKE und SCHLECHTE = RECHTE ist ideologischer Wahn.

    Bei weitergehenden Reflexionen über die jeweils eigene Weltsicht wird auch klarwerden, wie idiotisch und gefährlich verharmlosend es ist sich und anderen einzureden … die „Macht ist immer Rechts“ usw.

    Dieses Beharren auf einer generalisierenden PROVOKATION von Feindbildern mit der Idee, diese wäre Notwendig um Gewalt, Intrige, Kriegführung, Kontrolle und Informationsmacht als Übel zu brandmarken ist nichts anderes … als das Multiplizieren der Regeln, nach denen die gegenwärtigen Herrschaftssysteme funktionieren.

    Dabei kommen Hasspredigten heraus, die kaum erkannt werden können … weil die Prediger selbst meinen ihre Argumentation wäre nicht von Hass geleitet.

    Das ist vielleicht auch richtig … nur sind einige der Reden von Jebsen und anderen von Verachtung geleitet und gründen auf ein tief von uns allen verinnerlichtes System. Und diese Verachtung transportiert sich in den Bortschaften der auch noch so wohlklingenden Aussagen und erzeugt HASS.

    Verachtung ist die Haltung, die zum Zustand HASS führt … Denken hilft.

    Hier empfehle ich den KenFM Team und dem Sprecher einmal, sich diesen Gedanken anzusehen und zu überprüfen ob nicht vielleicht die Anmaßung der eigenen moralischen Überlegenheit und das Sendungsbewusstsein zu BLINDHEIT für die strukturelle Ebene der eigenen Logik von Kampf und Spaltung führt.

    Hier ist also eine Entwicklung im Gange die bisher quasi automatisch zu reflexartiger Abwehr von Angriffen führen muss und damit dem Angreifer eine ungeheure MACHT verleiht.

    Wir werden nämlich zu dem, was wir bekämpfen. Wir verinnerlichen die Provokation des destruktiven und setzen dem kaum andere gedankliche Optionen entgegen, als jene die wir eben kennen und die unser Denken begründen.

    Wir müssen zurückschlagen ! weil wir nicht verstehen sollen UND wollen … die Unterbrechung dieser Logik liegt in unserer MACHT und wird durch friedlichen Widerstand zu Verantwortung.

    TRAGISCH und eine notwendige ERFAHRUNG !

    Die Mit-Unterzeichnung der Gesinnungsdirektive an die Erfurter Mahnwache zur Ausgrenzung eines Andersdenkenden durch Jebsen ist ein konkretes Beispiel für seine öffentliches Expertise gegen einen politischen Aktivisten, er wäre RECHTS und untragbar für einen humanistischen Grundkonsens.

    Das der gleiche Jebsen nun in seiner Rede behauptet er hätte in seinem Aufklärungsforum nachweislich niemals rechten Agitatoren ein Forum gegeben ist Teil dieser wahnartigen Distanzeritis.

    Noch vor wenigen Jahren wurde der (später dann durch eigenen Expertise als untragbaren Rechten gebrandmarkte Elsässer) Aktivist auf der KenFM Plattform öffentlich gewürdigt und das war richtig so !

    Abgrenzung ist die Voraussetzung für Pluralität – Ausgrenzung ihr Ende.

    ———————

    Nachdem ich mir nun einen Teil der Kommentare hier durchgelesen habe, möchte ich insbeosndere KenFM eine Beobachtung (die ich auch aus anderen Foren und sozialen Netzwerken gemacht habe) nicht vorenthalten.

    Reflexartige Reaktionen bei irgendeiner inhaltlichen Kritik, die offenbar als Störung der Heiligenverehrung wahrgenommen wird, ist verständlich.

    Nun habe ich einmal die (Jebsen liebt ja dieses Wort sehr) konkret ! die Reaktionen von KenFM oder der offenkundigen Fangemeinde angeschaut und möchte ein für ideologische Kriegführung bzw. konfrontatives Denken typisches Grundmuster ansprechen.

    Der oder den Kritikern (auffälliger Weise bei inhaltlicher KRITIK) werden erstmal negative ABSICHTEN unterstellt und ihre Kritik damit zu einem Angriff umgedeutet.

    Dann werden oftmals ohne Bezug zum Inhalt der Kritik, die eigenen guten Absichten heraus gestellt und die Berechtigung des Kritikers durch eine manipulative Verknüpfung seiner Aussagen mit unterstellten negativen Botschaften mindestens in Zweifel gezogen.

    Letzlich wird damit die Auseinandersetzung vermeiden und oft ohne Not begibt sich Jebsen oder das KenFM Team in die Opferrolle und dämonisiert indirekt den vermeintlichen Täter.

    DAS IST NICHT ANDERES ALS DAS MUSTER – WAS JEBSEN UND ANDERE SO TRAUMATISIEREN KONNTE UND IHN LETZTLICH IN DEN ZUSTAND SEINER IMMER WIEDER DURCHSCHEINENDEN GEISTIGEN TOTALE MIT NEIGUNG ZUR VERACHTUNG BRINGEN MUSSTE

    Ich sehe diesen Mann auf den Wege sein Potential zu erkennen und eine möglicherweise ganz andere und innere Botschaft ins außen zu tragen und mit uns allen ! zu teilen.

    „Wir sitzen alle in einem Boot“ ist im Kontext der Mobilisierung gegen Andersdenkende und Andersartige keine Erkenntnis sondern eine hohle Phrase … bestenfalls.

    Also bei allem Verständnis für die Notwendigkeiten des Aufklärungsentertainments und die Erfahrungen mit gesinnungspolizeilichen Gewaltakten der etablierten Anklägertypen aus dem links-alternativ-bürgerlichen Inquisitionszirkus … entwickelt euch weiter Leute !

    Die Anklage, die Verwendung von indifferenten Kampfbegriffen und die Verantwortlichmachung ANDERERARTTIGER UND ANDERSDENKENDER habt ihr bitter erfahren und einen entscheidenden halben Schritt getan … Verantwortung übernehmen und MACHEN, geht den anderen halben Schritt und über die Logik von Kampf und Spaltung hinaus.

    Dann seid ihr auf der anderen Seite … in einem Denken, welches tatsächlich einen Paradigmenwechsel mitbefördern kann. Teil des Prozesses der Bildung eines BEWUSSTSEIN FÜR GEGENSEITIGE VERANTWORTUNG zu werden.

    ——–

    Die im Opfermodus gehaltenen Groupies von KenFM bedürfen natürlich einer achtsamen und respektvollen Überlegung, wie es gelingen kann die Rituale der intellektuellen Inzucht durch die Beschwörung von WIR HIER UNTEN gegen DIE DA OBEN in eine zu konstruktivem Handeln befähigende Perspektive zu wandeln.

    Ist es denn sicher, das den Menschen nicht mehr zuzutrauen ist als ihr aus Feindbildern gründendes Weltbild um jeden Preis zu erhalten ? Ist es denn sicher, das es keinen Weg gibt ein Problem anzusprechen ohne für die Betroffenen damit zum Problem zu werden. Jebsen ist 50 … er kann jetzt den Schritt gehen, das kann er nur mit anderen.

    Wir alle sind reif dafür … das zu DENKEN und zu MACHEN, was in den unzähligen Aufklärungsprojekten und vielen anderen Anregungen zum nachdenKEN bereits als Potential nach Entfaltung strebt.

    KOOPERATION wäre ein Motto … eine Friedensbewegung die sich nicht über permanente Kriegserklärungen definiert und Menschen so automatisch zu „wirklichen Friedenssoldaten“ gegen „falsche Friedensoldaten“ formiert.

    • Typische Spalter-Nachricht.
      Ich verehre Ken nicht als Heiligen. Er isst Fleisch, das finde ich richtig schlecht. Aber auf allen anderen Gebieten gehört er zu den klügsten Köpfen, die D-Land derzeit zu bieten hat.

    • Find ich auch so. Vor allen Dingen gehört er zu den Mutigsten und zu den Aufrichtigsten -und auch im Grunde zu den Freundlichsten – und dafür lieben wir ihn.

    • frolov
      Entschuldigung, aber bei dem Wirrwarr singt mein Verstand auf den IQ einer Tomate. Ich versteh überhaupt nicht was Sie eigentlich aussagen wollen. Ich kann nur wild durcheinander gewürfelte Vorwürfe ausmachen mit dem am Ende doch überraschen Appell zur Kooperation.
      Es zwingt Sie doch niemand all die Kommentare der leichtgläubigen „Verehrer“ zu lesen.

    • frolov,

      tut mir Leid, das sehe ich nicht dass Herr Jebsen ein Spalter wäre, dazu ist er mir zu international und hat zu viele Verbindungen hergestellt.

      Meines Erachtens führt die Arbeit von KenFM zu mehr Wissen und größerer Bewußtwerdung.

      Dass Sprache im Kampf verwendet wird, ist uns allen bewußt, das erfahren wir täglich, schmerzhaft durch die Tyrannei in welcher wir leben.

      Abschließend; man sollte stetig sein eigenes Reden und Tun hinterfragen.

    • Der Ansprecher eines Problems wird zum Problem.

      Das Phänomen ist bekannt und die Mechanismen dahinter könnten auch bekannt sein.

      Logik von Kampf und Spaltung !

      Auch wenn es schwer vorstellbar scheint, gibt es andere Sichtweisen auf die Welt als den Wahn vom Kampf des Guten gegen das Böse.

      Der Prozess der Bewusstwerdung dieser strukturellen Denkbehinderung „ENTWEDER GUT ODER BÖSE“ ist extrem schwierig.

      Einmal kurz zum Nachdenken, falls es dafür Raum gibt …

      Die Reaktionen auf meinen oder verschiedene andere Texte sind exemplarisch für dieses Wahrnehmungsmuster bzw. für einen Entwicklungsstand des Bewusstseins..

      Wahrscheinlich ist die Aussage, der Herr Jebsen wäre durch seine Dämonisierung von Rechts ein Spalter undenkbar, denn recht viele Menschen können überhaupt nicht denken das unsere Gesellschaft auf dem Bekenntnis der gleichen Rechte aller Menschen gründet und demzufolge die Ausgrenzung von vermeintlichen Rechten keine Spaltung ist.

      Auf dieser Entwicklungsstufe befinden wir uns ja mehr oder weniger fast alle und fallen oft genug in dieses Schema zurück.

      Also wird in einer Spannungssituation regelmäßig eine verdächtige Aussage oder Positionierung selektiv danach bewertet, ob diese ENTWEDER eher zustimmungsfähige ODER eher problematische Aspekte thematisiert.

      Das eine Position durchaus sowohl zustimmende als auch problematische Aspekte enthalten kann wird durch den Modus des konfrontativen Denken überformt und durch reflexartiges Abwehrend der vermeintlich attackiertenden Aussage erstmal fast undenkbar.

      Dazu kommt die ebenso regelmäßig die Haltung, die ja jede Positionierung gegen RECHTS als einigenden Bestätigung des eigenen Feindbildes empfindet.

      Über die verheerenden Auswirkungen solcher Ausgrenzungsfiguren auf die eigene Fähigkeit zu respektvollem Umgang mit Andersdenkenden wird sehr selten überhaupt nachgedacht.

      Was aber passiert denn tatsächlich hier und in unzähligen anderen Aufklärungsforen ?

      Gerade die Verdächtigung von Linken „irgendwie“ Rechts zu sein, entfaltet doch eine gewaltige Macht und stößt die Verdächtigten geradezu in eine Unterwerfungshaltung.

      Diese Behauptung, Jebsen wäre doch ein RECHTER (Neurechts, Querfront etc.) ist doch für die Mehrheit der KenFM Gemeinde ein sehr schmerzhafter Angriff und wird als extremer Spaltpilz empfunden.

      Es wird und wurde ja auch praktisch als Ausgrenzungskampagne der linken Artgenossen erlebt.

      Aber was passiert ?

      Anstatt diese zerstörerische und entsolidarisierende Gesinnungsdimension aufzuklären wird und wurde Jebsen selbst zum Multiplikator dieser Spaltungslogik.

      Damit wird und wurde eine extrem verharmlosende Auslagerung der Gefahren von chauvinistischer Verseuchung durch die sprachliche Figur von RECHTS oder LINKS mitbefördert.

      Der linke Kulturchauvinismus füttert die Besie von Verachtung und der Eskalation von Hass ebenso, wie das Gift der chauvinistischen Verseuchung patriotischer oder nationaler Strömungen.

      Hier ist auf der strukturellen Ebene bereits die psychische Lagerbildung Programm.

      Wir alle wissen, welche Entwicklung die Etablierung von Ausgrenzungsideologien (LINKS WIE RECHTS) nehmen kann.

      Aus psychsichem Lagerdenken werden physische Lager Leute.

      Fangt mal mit dem Lesen und dem Denken an und lasst dem Jebsen auch mal Gelegenheit aus eurer Unfehlbarkeitserwartung auszusteigen. Der Mann hat das alles wahrscheinlich längst erfasst und die gleichen Schwierigkeiten wie wir das auch handlungsleitend tief zu verstehen.

      ———-

      Also vielleicht nochmal lesen oder mal einen Moment nachdenken ob es nun wirklich die einzige Option ist, das Lagerdenken zum Kern des eigenen Wahns zu machen.

      Da finden wir nur gemeinsam heraus. Über eine inhaltsbezogene Reflexion zu meinen Betrachtungen würde ich mich natürlich freuen, die offenkundige Wahrnehmung meiner Betrachtungen als Stänkerei kann ich nachvollziehen … das ist ja auch viel einfacher

    • Zunächst Danke Herr Jebsen für diese Rede. Sie hat mich beeindruckt.
      Auf einem Portal mit ganz anderem Schwerpunkt (Musik) las ich vor einiger Zeit den Satz: „Man hätte das ganz anders machen können …“ mit langen Ausführungen begründeter Argumente. Und am Schluss „aber es war gut dass Sie es genau so gemacht haben“.

      Kluge Worte. Dem kann ich mich bezüglich Herrn Jebsen’s Rede nur anschließen.

      Was frolov vorträgt, finde ich beachtenswert. Ich empfinde es keineswegs als Versuch einer Spaltung, sondern als kurze Analyse eines Dilemmas, in dem wir alle stecken.
      Die zentrale Message „GUT ODER BÖSE“ verschwimmt beispielsweise in der Astrophysik zur Bedeutungslosigkeit, da dort diese Begriffe nicht existieren. Mehr noch: Wir, als „Kohlenstoff-Einheiten“ existieren lediglich aufgrund brutalster Zerstörungskräfte im Universum, als einst ein/mehrere Stern(e) unter Einwirkung der Schwerkraft vernichtet wurde(n) und Neues entstand.

      Mich macht es nachdenklich, in Betracht ziehen zu müssen, dass Neues (besseres?) nur durch Zerstörung erreicht werden könnte. Dabei kann man das im täglichen Leben beobachten: Papier, was recyclet wird, läuft durch Häkselmaschinen (Zerstörung) um anschließend neu verkauft zu werden.

    • frolov,

      ihr Anliegen ist ersichtlich, allein der Weg scheint zwischenzeitlich ungünstig angegangen.

      Manches was sie bemängeln, lässt sich auf ihr Schreiben, innerhalb der verschiedenen von ihnen getätigten Kommentare, anwenden. Liegt vielleicht auch an der Rezeption.
      Im Detail möchte ich nicht darauf eingehen, das würde die Anhäufung von Vorwürfen nur noch erhöhen.

      Nichts für ungut. Einen Punkt haben sie dennoch. Bekommen aber einen Vermerk für Ambivalenz.

      Zum hauptsächlichen Inhalt ihrer Kommentare, das Lagerdenken an sich, lässt sich wohl am Besten durch die übliche Verfahrensweise überwinden. Agitation und Aufklärung.
      Etwas weiteres sinnstiftendes fällt mir dazu nicht ein.

      Herr Kirner hat im aktuellen Interview darauf hingewiesen, was ich recht wesentlich finde, daß man sich anschauen sollte, was bereits funktioniert hat und daß man von blindwütigem Aktivismus absehen sollte.

      Man muß die Menschen dort abholen wo sie sind, mit dem Holzhammer erreicht man nichts. So habe ich das erfahren.

    • Box: Das sehe exakt genauso. Frolov erhält von mir ebenfalls Zustimmung (einen Punkt, wie Sie sagen) für den Hinweis auf die grundlegende Gefahr des Lagerdenkens, welches in sehr vielen Austauschsituationen eigentlich nur dazu führt, dass die Fronten sich verhärten und man in der Sache kein Stück weiterkommt. Wenn man nicht konfrontativ in festen Positionen verharren will, dann ist doch die Bereitschaft notwendig sich in die Argumentation des jeweils anderen hineinzuversetzen und zu sehen, ob man selbst möglicherweise blinde Flecken im eigenen Denken findet. Wenn das auf beiden Seiten geschieht, kann man sich möglicherweise jenseits vom Schema „Gut und Böse“ gemeinsam weiterentwickeln.
      Frolov, Sie sagen: „Hier ist auf der strukturellen Ebene bereits die psychische Lagerbildung Programm.“
      Das Programm zur Lagerbildung wird den Menschen heute aufgezwungen, weil man eine Meinungskultur von „Short Messages“ geschaffen hat, in der nichts wirklich mehr tiefergehend betrachtet wird. Wir sind beispielsweise, was die Auseinandersetzung mit LINKS und RECHTS angeht in vollkommen undifferenzierte Begrifflichkeiten bzw. Zuschreibungen verstrickt, die eine verstehende und konstruktive Entwicklung unmöglich macht. Dies betrifft vor allem die Definition von Rechts sein und die Zuspitzung dieses Begriffes auf Radikalität, Rassenwahn, Unterdrückung von Andersdenkenden, Judenmord etc. Es gibt an dieser Stelle kein Nachdenken, kein Differenzieren, kein Suchen nach Übereinstimmungen oder gar Wahrheit. Der Begriff und die Bedeutung ist ein für allemal festgeschrieben. Nur so ist es möglich die berühmte Nazikeule herauszuholen und jegliche Diskussion, jeglichen Versuch zu Verstehen, sich anzunähern, etwas Neues, Anderes, möglicherweise Besseres zu entwerfen, im Keim zu ersticken. Und das scheint wohl so gewollt zu sein.
      Wo für mich das Problem in Ihren im Prinzip richtigen Aussagen liegt Frolov, ist Ihre Analyse der Situation, in der sich die Diskutanten Ihrer Meinung nach hier auf dieser Plattform pauschal befinden sollen. Natürlich gibt es immer Menschen, die alleinig auf ihrer eigenen Position beharren und sich selbst keinen Millimeter bewegen wollen. Die kann ich aber nur in einer recht geringen Anzahl hier bei KenFm ausmachen.
      Was Ken Jebsen angeht, denke ich, dass er sehr oft versucht hat sich konstruktiv mit einigen Leuten, die sich als „links“ betrachten, konstruktiv auseinanderzusetzen. Leider ist die Bereitschaft von dieser Seite dazu nie wirklich zu erkennen gewesen.

  11. Hallo Herr Jebsen,

    sie sprechen mir aus der Seele!! Aber genau da liegt das Problem.
    1. Rammstein muss geschlossen werden. ja richtig und zwar sofort.
    2. Das Imperium, Kapital, Griechenland, NGO’s
    3. Die menschenverachtenden Kriege im Irak usw
    4. 911 usw
    5. Ich teile ihre Meinung zu AFD usw
    6. Ich lese die selben Bücher wie Sie…

    Egal was ich aufzähle wir vertreten zu einem großen Teil die selben Ansichten.Sogar in Punkten wo ich Ihnen nicht zustimmen kann ,gibt es meist noch eine kleine Schnittmenge an Übereinstimmig.

    Ich im Gegendatz zu Ihnen würde ich mich aber niemals als Links bezeichnen! Nein dann doch lieber als rechts.

    Das Linke ist totalitär, undemokratisch, Menschenverachtenden, kriegerisch kapitalistisch. Das Linke hat rein gar nichts mit dem zu tun was wir uns vorstellen. Und schon gar nicht ist das Linke das Gegenstück zu der Rechten.

    Die „Linken“ führen Kriege.
    -Ich bin gegen Krieg-
    Ein sich selbst links bezeichnender USA Präsident tötet jeden Tag unschuldige Menschen-
    -Ich verachte dieses
    Die Liste ließe sich endlos fortführen….

    Nein Herr Jebsen die Begrifflichkeiten rechts und links treffen nicht mehr zu.
    Die Friedensbewegung ist nicht links sie ist auch nicht rechts.

    Sie ist richtig!!

    • Ich denke, daß Sie „links“ mit „rechts mit linkem Etikett“ verwechseln.
      Es käme mir nie in den Sinn. Obama als links zu bezeichnen.
      Alles was totalitär, undemokratisch, menschenverachtend, kriegerisch und kapitalistisch ist, ist für mich per Definition rechts. Auch wenn ein linkes Etikett drauf ist.
      Außerdem gehört für mich ganz dringend auch die Behandlung der „Nutz“-Tiere in diese faschistische Kategorie.
      Links sein heißt, die Schwachen zu beschützen.
      Rechts sein heißt, die Schwachen auszubeuten („Recht des Stärkeren“).

    • Halle Torsten,
      Verwechseln tue ich nichts, ich definiere anderst als Sie.
      Etiketten interessieren mich nicht. Obama tritt als Linker Demokrat an. Seine Worte nicht meine.

      LINKE und Grüne führen Kriege. Nichts hilft den Schwachen und Unterdrückten so wenig wie die Linken.

      Ich verachte wie Sie die Nutz TierHaltung.
      Ach ja das z.b Kückenschreddern dank linken grünen jetzt ja mit dem Tierschutz vereinbar. WUNDERBAR.

    • Ja, Christag, ich verstehe Sie gut. Wie wäre es denn, wenn wir diese überholten politischen Begriffe „rechts“ und „links“ einfach mal anfangen, zu ignorieren? Wir könnten z.B. stattdessen „biophil“ und „nekrophil“ benutzen, denn jetzt geht es nicht mehr um irgendwelche Systeme, sondern um die Frage Aussterben oder Überleben.

    • Ich schließe mich diesem Kommentar voll und ganz an. Ich kann dieses links und rechts auch nicht mehr ertragen. Moralisten welche immer nur glauben, sie vertreten die einzig wahre Lehre, sind unerträglich, egal welcher politischen Richtung sie glauben anzugehören.

      Wer immer auf den Schmutz hinweist, ist schlimmer als der Dreck selber.

  12. Hallo liebe Community,

    hier mal ein Beitrag eines in sich ruhenden Menschen voller Weisheit und Liebe (Eugen Drewermann) mit seinem Blick auf „die ökonomisierte Zivilisation“ und die psychische Lage des Individuums darin (15 Min. Länge):

    https://www.youtube.com/watch?v=Ce63cGB43ik

    Ich wünsche Euch allen 15 Minuten des inneren Ankommens!

    Alles Liebe
    Brigitte Schneider aus Worpswede

    übrigen: auf KenFM gibt auch bei „im Gespräch“ eines mit ihm!

  13. Lieber KEN,

    keep going being practical 🙂 es ist Zeit für einen FRIEDENSKANZLER

    Aufklärung über Missstände ist eine Sache, eine Alternative schaffen eine Andere.

    Mittels Brainstorming mit echten Koryphäen wird sich zeitnah ein Weg finden, einen Kanzlerkandidaten zu küren, in Stellung zu bringen und zur Kanzlerschaft zu verhelfen.

    FRIEDEN ist das Zauberwort … LIEBE der Treibstoff … VERGEBUNG das Resultat

    13000 Jahre Krieg, Mord & Totschlag
    13000 Jahre Gier nach Macht und Reichtum
    13000 Jahre Versklavung und Leid

    FRIEDEN ist alternativlos

    also KEN … lass uns einen FRIEDENSKANZLER etablieren

    herzliche Grüße

    Danny

  14. Das mit dem zivilen Ungehorsam ist natürlich Quatsch, da undurchführbar:

    Aber was ich eigentlich loswerden will, ist das wir aus unseren Löchern kommen und dem Unmut ein Gesicht geben.

    Das heißt erstmals die blödsinnigen Nicnames weg und das Visier aufmachen.
    Macht doch nichts, wen Frau Merkel erfährt, das es Horst Beilhartz nicht behagt, was hier abgeht.

    Nur so bekommt der Unmut ein Gesicht.

    Und hört auf Irgendwelche Leute anzuhimmeln, erzählt lieber was euch wirklich Ärgert.

    Oder Erzählt eure Geschichte, so dass mal ein Bild entsteht von dem was diese Ratten Fischer und Schröder angerichtet haben.

    Nutzt die Gunst der Stunde indem ihr einem riesigen Publikum euren Situation aufzeigt, denn die Möglichkeit hatten wir bis jetzt noch nie.

    Und wenn die Volksvertreter nicht ganz krumme Hunde sind, können sie nicht vorbei schauen,
    denn so bekannt ist KEN FM mittlerweile, dass sie auch da mal rein schauen.

    Ich bin Rentner 68 Jahre muß noch immer Arbeiten, da 1013 Euro bei 468,-Krankenkassenbeitrag
    und 3000,- Euro Selbstbeteiligung, einfach nicht reichen.

    Und es Stinkt mir, wenn ich das meiner Krankenkasse mitteile, ich den Hinweis bekomme, ich könne einen Sozialantrag stellen.

    Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar, warum ich für ein paar Sesselfurzer die keinen Finger für mich krumm machen auch noch betteln gehen soll.

  15. Links, Rechts, Gerade aus…. Warten auf den Nikolaus.
    Was bringt das.

    Es gibt 50 % Nichtwähler, die haben einfach keine Lust mehr auf diese Sch…

    Ich glaube, dass die ganz schnell Beine bekommen, wenn sich endlich mal was rührt.

    Man sollte darüber nachdenken welchen zivilen Ungehorsam man leisten kann, um diesem System ein paar Stöcke in die Speichen zu schieben.
    Ein Generalstreik wäre natürlich schon ein mächtiger Knüppel, ist aber leider in Deutschland verboten.
    Einzelstreiks die wie Flashmops entstehen sind davon nicht betroffen.
    Also nutzt mal euer Facebook oder zwitschert mal. Die Smartphone Generation ist doch darin so geübt.

    Montag hat Edeka Geschlossen, Dienstag Alle Tankstellen, Mittwoch streiken die Busfahrer. Was meint ihr was da los wäre.
    Polizisten dürfen sich auch beteiligen. Die sind Montag Dienstag und Mittwoch dran

    Oder hebt alle an einem Tag euer Geld, falls vorhanden, vom Konto ab.
    Parkt eure Autos mal Ordnungsgemäß am Straßenrand statt halb auf dem Bürgersteig.
    Macht mal Dienst nach Vorschrift.

    Was glaubt ihr, wie schnell die Bude am wackeln wäre.
    Es bedarf nur einer Absprache und möglichst alle, denen es nicht Passt müssten mit machen.

    Da verzagt aber das ängstliche kleine Herz. Lass mal die andern machen.

    Scheiß auf Montagsdemo, Pegida, AFD, TTIP, Wahlen, Linke Gisy, Wagenknecht, KJ.

    Gebt mir Bescheid wann es los geht. Ich bin dabei.

    • Ach ja Polizisten dürfen nicht, aber private Wachdienste. Die haben doch alle prekäre Arbeitsverhältnisse.
      Und natürlich die ganzen privaten Paketdienste, verarscht doch Amazon mal und liefert nicht aus.
      Auch Mac Donalds darf gerne mal die Burger alle in den Müll kippen,
      Und die Damen in den Callcentern haben plötzlich alle einen Wackelkontakt im Headset.
      Der Fantasie sind als keine Grenzen gesetzt.

    • Hallo Ken,

      ich kann dich und deine Reaktion verstehen.
      Ich bin eine derjenigen die zwei Kinder großgezogen hat die heute drei Jobs hat um über die Runden zu kommen, die kaum noch Luft hat, weil ich hier alles aufrecht erhalten muss. Gern würde ich an Demos teilnehmen und Widerstand präsentieren und dann schaffe ich es nicht, weil ich in diesem bekannten Hamsterrad sitze, in das sie uns alle zwängen, damit wir nicht mehr nachdenken sollen nur noch konsumieren und uns verblöden lassen.
      Ich kenne diesen inneren Widerstand den du nach außen bringst. Ich kenne einigen von den Linken, ich kenne auch einige aus der Friedensbewegung. Alles Hampelmänner die Teil des Systems sind und letztlich wahrlich nur in der Gruppe und rumhamstern – natürlich muss man auch versorgt sein – und da ihr eigenes Ding machen. Das sind für mich alles keine Macher, das sind Hampelmänner. Schaut euch doch einmal unsere Regierung. Ich gehe einmal davon aus, dass alle potentiellen jungen Menschen weggeboxt werden. Dafür wird diese Riege um und mit Frau Merkel schon gesorgt haben. Deutschland ist „alternativlos“!!!! Es gibt nur Frau Merkel. Hört euch diesen Schwachsinn an. Die Welt und Europa in dieser Situation, da müssen wir Verlässlichkeit haben.
      Hallo! Wer hat denn das alles verursacht?
      Mir geht es oft wie Ken, nur dass ich mich dann nicht so gut artikulieren kann. Mit fehlen die Worte!

  16. @ Ken Jebsen:

    Hier ist eine ganz frische Broschüre zu Thomas Müntzer (und Luther) die ich dir gerne ans Herz legen will, wo du grad den Luther erwähnst. Ich finde diese Broschüre erklärt gut, warum das „wir“ von dem du sprichst, es eben besser mit Müntzer hält, als mit dem Luther:

    https://www.syndikat-a.de/index.php?article_id=2&cat=3987&prod=4265

    Ich finde es gar nicht kleinlich darauf hinzuweisen, denn natürlich schreiben die Eliten unsere Geschichte auch und natürlich ist auch die Geschichte, die Überlieferungen usw. ein Raum, den wir uns erobern müssen, wie die Fabriken und die Lehrstätten und die Straßen.
    Es ist in diesem Zusammenhang schon klar, warum es eben der Luther wurde, der die Schulbücher ziert und nicht der Müntzer… und dieses Institut forscht selbst und ist nicht fremdfinanziert, von der Rosa Luxemburg Stiftung oder dem Friedrich Ebert Club… bemüht also durchaus nochmal andere Quellen und steht nicht im Sold der Herrschenden.

    • Unsere Standpunkte lagen ja hier bei KenFM bisher eher diametral auseinander, aber in Bezug auf Luther kann ich mich anschließen. Da finde ich einen Thomas Müntzer doch viel interessanter. Gleicht er doch aus heutiger Sicht viel eher einem Anarchisten, der grundsätzlich die einengenden, feudalistischen Machtstrukturen ablehnt. Ein echter Kämpfer für mehr Geistesfreiheit und Gleichheitlichkeit! Das Büchlein über Ihn will ich mir dann auch mal besorgen. Danke für den Hinweis!

    • Besten Dank für den Hinweis auf die Broschüre.

      Anbei noch ein Artikel, zum gemeinsamen Einsatz für ein gemeinsames Ziel:

      marxismus und religion

      (…)es geht also darum, zu sich selbst, zu seinen mitmenschen und zur natur ein wahrhaftiges verhältnis zu entwickeln und das ist m. E. sowohl mit einem religiösen als auch mit einem materialistischen weltbild vereinbar.

      systemcrash.wordpress.com/marxismus-und-religion/

    • Box
      (…)es geht also darum, zu sich selbst, zu seinen mitmenschen und zur natur ein wahrhaftiges verhältnis zu entwickeln und das ist m. E. sowohl mit einem religiösen als auch mit einem materialistischen weltbild vereinbar.

      Ja, nur mit der GeldReligion ist das nicht vereinbar.

    • Ich hoffe ich verstehe den Kommentar richtig.

      Es war mir, in einem früheren Kommentar, einmal wichtig, auf die quasi-religiösen Wirkweisen des Geldsystems hinzuweisen. Viele andere Kritiker taten das auch und es gibt zahlreiche Publikationen dazu.
      Später meinte ich und das meine ich noch, dass Geld vor allem ein Mittel zum Erzeugen von Knechten ist.
      Es ist immateriell, absolut virtuell und es dient denen die es schöpfen zur Kontrolle anderer.

      Den Begriff der Geldreligion verwende ich nun nicht mehr, da ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass dieser Begriff Menschen verletzt, die um eine aufrichtige Spiritualität bemüht sind.
      Dennoch kann und will ich anderen nicht verbieten auf die Parallelen hinzuweisen.

      Einige religiöse Menschen waren und sind in meinem Leben. Mit manchen kam ich sehr gut zu recht, mit anderen weniger. Das hing davon ab, ob sie versucht haben mich zu missionieren.

      Ob Geld nun als Religion oder nicht als Religion definiert wird, ist mir persönlich nicht mehr wichtig.
      Immer mehr haben immer weniger davon und die Grausamkeiten auf diesem Globus nehmen mit der Menge des Geldes zu.
      Mit Geld sperrt man Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe aus und dingt man Mörder.

      Aktuell bin ich sehr bemüht das Vereinende hervorzuheben. Deshalb hatte ich den Artikel verlinkt.
      Ich denke wir sind uns einig, egal wie wir das nun benennen, daß mit Geld viel Unheil angerichtet wird.

    • Von einem gelinkten Artikel und daß Sie den Begriff früher benutzt haben weiß ich nichts – vielleicht habe ich das gelesen, keine Ahnung, bringe das aber nicht mehr in Verbindung… Ich finde Geldreligion schon passend, möchte aber auch damit niemanden mit religiösen Gefühlen verletzen. Ja, es ist so wie Sie schreiben: „Immer mehr haben immer weniger davon und die Grausamkeiten auf diesem Globus nehmen mit der Menge des Geldes zu.“

  17. Hallo Leute,

    Ach wenn ich den Ausführungen teilweise kritisch gegenüber stehe, stimme ich dennoch der Grundhaltung von KJ zu.

    Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, in welcher glühenden Verehrung hier einige Kommentare abgefasst sind. Ist es der Messias , oder der neue Führer. Hat mich seine segnende Hand gestreift.
    Ich muß schon sagen…. Ich bin ein wenig irritiert.
    Distanz und kritisches Hinterfragen ist auch hier angeraten.

    • Horst Beilhartz
      Ich denke nicht, dass Ken Jebsen hier glühend und damit wohl ihrer Meinung nach unkritisch verehrt wird. Ich kann das jedenfalls nicht aus der Mehrzahl der Kommentare herauslesen. Und von Messias oder Führer zu sprechen finde ich doch einigermaßen unpassend. Aber, wie schon jemand hier gesagt hat: Ehre, wem Ehre gebührt. Er hat es verdient auch Anerkennung für seinen Mut und sein Engagement zu bekommen. Und ich sage es ganz ehrlich, mir tut es persönlich auch gut jemanden mal ein positives Feedback zu geben, wenn er m.E. etwas sehr Wahres sagt. Wir hören so viele Lügen und Verdrehungen, dass es gerade zu eine Erleichterung ist jemandem zustimmen zu können. Mit unkritisch sein hat das rein gar nichts zu tun. Sehen sie sich mal die Kommentare zu Ken Jebsens Spontan-Video zur Wahl von Trump an. Sie werden feststellen, dass es eine große Anzahl von kritischen Kommentaren zu seinen Äußerungen gegeben hat (meinen eingeschlossen). Und das sind in der Regel nicht bloße Beschimpfungen, sondern recht differenzierte Aussagen, so wie es sein sollte.

    • Und was hat das mit dem Anliegen von KJ zu tun, Ich glaube den ineressiert nich ob Luther oder Münzer recht hatte, den interessiert auch nicht DsdS . Ich im überigen auch nicht.

  18. Bravo Ken Jebsen!
    Das ist genau die Beschreibung der Umstände mit denen Sie sich als mittlerweile öffentliche Person und wir als „Kämpfer“ auf der Micro-Ebene herumschlagen. Es gibt nämlich nirgendwo eine wirkliche Opposition mehr, die für die Menschen greifbar wäre. Alle überlassen sich einfach den Figurationen der Zeit und Leben ohne echte Bestimmung. Das was ist wird blind und kritiklos akzeptiert von jenen auf deren Hilfe die Gemeinschaft eigentlich qua Definition ihrer selbst angewiesen wäre. Wo sind die, die zu all den Verbrechen, zu all den Verwerfungen sein sagen? Die Gewerkschaften, die „alternativen“ Parteien und vor allem die Kirchen? Nix, null kommt da.
    Ich habe nach einer Ausbildung im Handwerk später Geistes-und Sozialwissenschaften studiert. Das war in den 90er Jahren. Damals gab es wenigstens unter den Professoren noch welche, die mit kritischen Thesen an die Öffentlichkeit gingen. Die sogenannten Linken waren damals schon merkwürdig resistent gegen einen echten Dialog, aber kein Vergleich zu heute, wo nur noch einfach Parolen raus gehauen werden. Ich habe mich damals bereits gefragt, wie das eigentlich sein kann, wenn man sich die Ursprünge von Links anschaut. Es reicht nicht aus sich non – konform anzuziehen und auszusehen und alles an Fragen, Gedanken und Einwänden abzulehnen allein mit der Begründung alle anderen seien Rechtsradikale. Ich habe auch hier den Eindruck, dass die meisten überhaupt nicht wirklich wissen was das eigentlich sein soll. Das alles kann man sich doch nur noch dadurch erklären, dass die Menschen über Jahrzehnte neoliberaler Gehirnwäsche aus allen Poren unserer Existenz blind, taub und dumm geworden sind. Wahrscheinlich sind viele Gruppierung auch unterwandert und sind deshalb Dialogunfähig.
    Ich habe mich einige Zeit den Friedens-Montagsdemos angeschlossen und zwar in verschiedenen Städten. Kein einziger von den Menschen, die ich dort habe reden hören oder mit den ich mich unterhalten habe, war ein Rassist oder ein Radikaler. Die meisten waren besorgt um das was in der Ukraine vor sich ging und die einseitige Berichterstattung in den Medien. In den öffentlichen Medien tauchten diese Veranstaltungen nicht auf. Dennoch haben sich bei einigen dieser Demos Gegendemonstranten formiert mit Parolen wie „Nazis raus“. Auf nachfragen oder Angeboten über die Vorwürfe zu sprechen kam nur Gepöbel. Das muss man sich mal vorstellen! Man demonstriert für den Frieden (mit Friedenstauben und anderen Friedenssymbolen) und da kommen Leute von der Antifa und verteilen Zettel, dass man sich von Nationalsozialistischem Gedankengut infizieren ließe. Klar, die Nationalsozialisten haben tatsächlich in den zwanziger Jahren ebenfalls gegen ein Weltfinanzkartell gekämpft. Und ?, soll man deswegen den Mund halten und die Augen zu machen? Was sind das bloß für Leute? Mir drängt sich da immer mehr der Verdacht auf, dass man seine eigene Geschichte nicht hinterfragen soll. Wie anders kann diese ständige Nazikeule erklärt werden?
    Es wird Zeit, dass das ein Ende nimmt und man wieder richtig qua Argument und Gegenargument miteinander reden kann.
    Vielen Dank Ken Jebsen, dass Sie sich öffentlich diesen Leuten aussetzen. Sie machen etwas sehr Wichtiges und Bedeutendes. Eines Tages wird die Wahrheit ans Licht kommen und sie werden einen großen Anteil daran haben.

  19. Hallo Ken
    Klasse das Du linker als Links bist! Denn die anderen Linken sind ja schon wieder rechter als Du und damit Rechts!
    Und was link ist an deinem Kommentar, ist, dass Du die Wahrheit sagst und Recht hast, – denn so Links wie Wir kann man schon gar nicht mehr sein, außer man verabschiedet sich von der Macht!
    Denn wie sagtest Du so schön in deinem Kommentar: „Du bist davon überzeugt das die Macht immer Rechts ist!“ – Und ich sage Dir: „Ich bin davon überzeugt und habe es schon am eigenen Leib erfahren, das die Macht Link, aber nicht Links ist!“

    In deinem Kommentar fragst Du unter anderem: Wo den diejenigen sind die auf die Worte des Papstes hören? Und Du fragst wo denn die ganzen Christen sind? Wo denn die ganzen Unterstützer der Friedensbewegung sind?
    Ich möchte Dich daran erinnern, das der Papst zu einem jahrtausendealten Herrschaftssystem der Priesterkaste gehört, die den Menschen auf eine ganz linke Tour etwas von Erbsünde erzählt, die auf „rechte“ Art gesühnt werden muss, obwohl der Schöpfer damals für Adam und Eva jeweils ein „linkes“ Opfer gebracht hat, dass auf das vollkommene Opfer Jesu Christi in „rechter“ Weise hinweist, welches dieser ein für allemal gebracht hat, indem er auf eine linke Tour von einem rechten Herrschaftssystem aus Priestern, Politikern und deren Vasalen gefoltert und ans Kreuz genagelt wurde, weil Sie sich dem Kaiser als Maximus Pontifex und Pontifex Maximus unterworfen haben und unterstanden!

    Und genau dieses finstere Herrschaftssystem regiert auch heute noch, – dort stehen die ganzen Christen und hören jubelnd den Worten des Papstes zu, während Sie auf das Kreuz schauen und sehen wer da wieder angenagelt ist: „Seht, er ist nicht auferstanden! Und jedem der sich nicht diesem rechten Herrschaftssystem aus Priestern und Politikern unterstellt, wird es genauso ergehen, – Er wird die Macht auf rechte Weise durch Denunzianten zu spüren bekommen und ganz link mundtot gemacht, wenn er dann immer noch keine Ruh gibt entzieht man ihm die Existenzgrundlage, und wenn er dann immer noch keine Ruh gibt wird er unter falscher Anklage durch Rufmord aufs Kreuz gelegt, ruiniert und schließlich umgebracht!“
    Sagtest Du in deinem Kommentar nicht so schön: „Du bist davon überzeugt das die Macht immer Rechts ist!“?– Und sagte ich Dir nicht: „Das ich davon überzeugt bin und es schon am eigenen Leib erfahren habe, das die Macht Link, aber nicht Links ist!“?
    Was meine ich damit? Schau Ken: Das rechte Herrschaftssymbol ist die „Facsis“ und die Anhänger dieses Machtsymbols sind Faschisten.
    Und dieses Symbol der „rechten“ Herrschaft findest Du im Vatikan genauso wie im Weißen Haus, den Säulen der Architektur von Herrschaftsgebäuden und in deren Geldnoten. Fragte Jesus die versammelte Menge nicht: wessen Gesicht und Symbol der Macht auf der Münze ist? Und sagte Er der versammelten Menge nicht, dass wir dem Kaiser das geben sollen was des Kaisers ist, und Gott die Ehre die ihm gebührt?
    Was ist denn, wenn wir für die Regierung nur noch Verachtung übrig haben weil wir kein Geld mehr besitzen? Und was ist, wenn wir den einen Gott damit ehren, dass wir das was dem Kaiser gehört nehmen und denen geben, die es bedürfen? Ist der Kaiser dann seiner Pracht beraubt, steht er dann nackt da? Oder sind wir Gott dann gehorsamer als dem System der römischen Scheinheiligkeit?

    Was ist wenn Wir nun feststellen, dass niemand mit uns zusammenarbeiten will weil Wir linker als Links sind und die anderen, die sich „Links“ nennen ja schon wieder rechter sind als Wir, – also damit Rechts sind, weil Sie sich an diesem rechten Herrschaftssystem beteiligen?

    Was link ist an deinem Kommentar, ist dass Du die Wahrheit sagst und Recht hast, denn so Links wie Wir, kann man schon gar nicht mehr sein, außer man verabschiedet sich von der Macht!

    Und Ken, Du sagst die Wahrheit wenn Du feststellst, dass Wir hier alle auf dem Planeten wie in einem Schiff festsitzen und es irgendwie schaffen müssen, das dieses nicht untergeht!

    Das Problem ist, dass dem Scharlatan auf der rechten Seite des Schiffes immer mehr zujubeln und auf die rechte Seite der „rettenden“ religiösen Scheinheiligkeit strömen, wodurch das Schiff immer mehr aus dem Gleichgewicht kommt!
    Zuletzt waren es die Lutheraner, die sich zum 500.Geburtstag der Reformation entschlossen, ihrem Protest ein Ende zu setzen – Ken: Wir haben Schlagseite!

    Martin Buber sagte einmal: „Die große Schuld des Menschen ist, dass er jeden Tag die Umkehr tun kann und nicht tut!“
    Am 20.November 2016 hat Franziskus die „Tür der Barmherzigkeit“ geschlossen und zugesperrt, – und alle die hindurchgegangen sind können jetzt nicht mehr hinaus – Sie sitzen in der rechten Falle!
    Sie werden noch genau so lange feiern bis die Ladung verrutscht – dann ist Schluss mit „Friede Freude Eierkuchen“, denn dann ergeht die Parole: „SOS – Wir sitzen fest und sind auf Grund gelaufen! Jeder Rette sich und was er kann!“ – Da ist dann Schluss mit Lustig und Barmherzigkeit, – das gibt ein Hauen und Stechen!

    Ken, – Wir stehen als Opposition auf der gegenüberliegenden linken Seite und sind einfach zu wenige, – egal wie weit wir uns hinaus lehnen und linker sind als Links! – Alle die nicht bereit sind sich soweit hinauszulehnen wie Wir sind Rechts, gehören aber bis zur Mitte des Schiffes zum linken Spektrum!
    Wenn Wir diese gewinnen könnten und uns der Wind gesonnen ist, können Wir das Schiff wieder ins Lot bringen!

    Mit dem Erwachen dieses Bewusstseins Entsteht auch das Gewissen und die Schuld der Verantwortung des Empfindens für Recht und Unrecht, jene innere Instanz die ein soziales Zusammenleben ermöglicht.
    Wir schulden unserem Nächsten Respekt und Liebe, egal ob er Rechts oder Links ist!
    Ich erweise meinem Nächsten den Respekt darin, dass ich Ihm die Wahrheit so zu erklären versuche, dass er sie versteht und werde ewig in seiner Schuld stehen, weil ich es in den wenigsten Fällen schaffe ihn dadurch zur Umkehr zu bewegen, denn Schuld entsteht auch dadurch, dass Ich es eigentlich besser weiß, als Er zu handeln bereit ist. Ich müsste oftmals selbst als gutes Beispiel voran gehen und versage dabei jämmerlich!
    Die Umkehr könnte mit der Erkenntnis beginnen, dass Wir uns selbst etwas schulden – zum Beispiel Ehrlichkeit! Das Eingeständnis, zu lasch, zu lau, zu feig, zu faul, zu bequem oder zu schwach zu sein, um das in die Tat umzusetzen, was wir für richtig halten, – dies wäre der erste Schritt zu mehr Konsequenz!

    Ken, ich finde es Klasse wie Du die linke Kommune daran erinnerst, dass in der Welt kein bisschen Elend sein müsste, wenn wir Alles miteinander teilen, so dass Wir bereit sind die wenigen Reichtümer des Wohlstands die uns anvertraut wurden gerechter zu verteilen.
    Ich finde es großartig was Du Alles auf die Beine stellst!
    Dass Du darüber berichtest das Rechts etablierte Herrschaftssysteme in der ganzen Welt auf faschistische respektlose christliche Art über Länder her fallen um die dort durch Menschen geschaffene Infrastruktur in Nacht und Nebelaktionen inklusive der Krankenhäuser zu zerstören, damit die dort lebende Bevölkerung dann später wie in der Kolonialzeit ausgebeutet werden kann, so dass dort Armut und Elend entsteht, während sich das christliche Etablissement wieder am Aufbau durch die Affen dumm und dappich verdient!
    Kurz gesagt: Elend entsteht nicht dadurch das es Armut gibt, sondern dadurch das es faschistische rechte Herrschaftssysteme gibt die nicht Genug kriegen können und auf eine ganz linke Tour über Länder herfallen und der dortigen Bevölkerung erzählen, sie sei selber an ihrem Unglück schuld – „Unterwerft Euch der Rechten Macht des Systems und integriert Euch, dann ist Alles gut!“

    All die Priester, Politiker und Personen die sich dieser Macht unterstellt haben sind Rechts, weil Sie sich der Macht unterwarfen, die ihre Macht auf dem Recht des Gesetzes gründet, dass Sie selbst verabschiedete, – nämlich mit dem Recht des Stärkeren Schwächere auszubeuten.
    Und das Resultat dieses Rechtes ist eine Machtpyramide, die man in allen faschistischen Strukturen der Macht findet!

    Deshalb lass uns aufpassen, Ken, dass Wir uns nicht in eine rechte Position der Macht manövrieren, in der wir die rechten Strukturen der Macht unterstützen, – man könnte es uns auf eine ganz linke Tour vorwerfen!

    Wir wissen dass die Wahrheit nicht demokratisch ist, weil die Mehrheit darüber abgestimmt hat, dass die Gefahren des Klimawandels nicht existent sind.
    Wir wissen auch dass die Wahrheit nicht demokratisch ist, weil die Mehrheit darüber abgestimmt hat, dass es keine Gefahr eines atomaren Overkills gibt und dieser nicht existent ist.
    Und Wir wissen auch dass die Wahrheit nicht demokratisch sein wird, wenn die rechte Mehrheit darüber abgestimmt hat, dass die auf dem Schiff rechts auftretende Scheinheilgkeit der Möchtegernheiland der Welt ist!

    Also höre auf Ken, immer wieder positiv auf diese rechte Unperson der Macht hinzuweisen, die vor einer jubelnden Menge weltweiter Nachfolger dazu in Krakau aufrief: „sich die richtige Kleidung anzuziehen und sich die Schuhe, nein besser noch die Stiefel zu schnüren, um dann in einer Nacht und Nebelaktion die weltumspannenden Grenzen der Nationalitäten zu überschreiten, um auf dem ganzen Planeten ein Chaos der Liebe zu verbreiten!“

    Ken, hatten wir das nicht schon mehrmals in der Geschichte?
    Der Turm von Babel stürzte ein, weil jemand so sein wollte wie Gott. Die Weltreiche der Perser, Ägypter und Griechen gingen unter, weil sich ein Niemand anmaßte so zu sein wie ein Gott, und auch so verehrt werden wollte.

    In all diesen Systemen gab es die Priester des Irrlichts, die diesen Irrwahn der Macht unterstützten und die Massen unter Zwang dazu aufforderten, Opfer zu bringen und ihren Herrscher jubelnd in Unterwürfigkeit anzubeten.
    Darauf folgte das römische Reich das in seiner Struktur genauso aufgebaut war und mit einem Personenkult der ganz besonderen Art einherging!
    Da entwickelte sich der Kaiser zugleich zum Obersten der Priester und Politiker, und war zugleich der Oberste Heerführer, der seinen Vasalen befahl Rom anzustecken, damit er hinterher als Gottheit angebetet wird, weil er aus Rom ein Neues Weltreich erstehen ließ, indem er in seinem Größenwahn die Katastrophe zuließ, die Er dann den „Christen“ in die Schuhe schob.
    Nur das die Nachfolger der Lehre Jesu von dem System so genannt wurden, wird seit Jahrhunderten verschwiegen und ist denen die sich heute so nennen gänzlich unbekannt!
    Sie glauben „Alles“ was ihnen das rechte System erzählt, weil es „Recht“ ist sich der Obrigkeit unterzuordnen, anstatt einmal selbstständig zu denken und den Verstand zu gebrauchen!
    Wenn die Jünger in der Apostelgeschichte 11,26+27 zuerst in Antiochia „Christen“ genannt wurden, dann können sie vorher, – als sich die Jünger in Jerusalem am Anfang der Bewegung in Apostelgeschichte 6,1-7 mehrten und die Hellenisten Klage gegen die Hebräer führten, keine „Christen“ gewesen sein.
    Sie waren Hebräer, und Paulus schrieb auch seinen letzten Brief an diese, nicht an die „Christen“!
    Und würden Beide der Wahrheit in die Augen schauen, dann würden Sie erkennen, das die einen Rechts, und die anderen Links stehen, – denn die einen kämpfen um irdische Reichtümer und den Anderen ist dieses Verhalten fremd, weil Sie in diesem System Fremdlinge sind.

    Das mit dem „in die Schuhe schieben“ hat übrigens eine gewisse Tradition für die sich im Recht befindlichen Angreifer, – es sind ja immer die anderen Schuld für den Angriff, weil sie diesen ja provoziert haben!
    Da wurden Städte angezündet, Schiffe versenkt, Türme eingelegt oder Personen beschuldigt Krankheiten eingeschleppt oder die Brunnen verseucht zu haben, – und wer Säuglinge auf eine ganz linke Art auf den Boden wirft hat ja überhaupt kein Recht zu existieren, auch wenn das Ganze erstunken und erlogen ist!
    Es gilt das Recht: Wer ungerechtfertigt Grenzen überschreitet, muss eliminiert werden!
    Die einen überschreiten die Grenzen im allgemeinen Recht auf Menschlichkeit und auf Kosten der Wahrheit im „guten Glauben an Recht und Ordnung“, – die Anderen überschreiten die Grenzen auf Kosten „des guten Geschmacks“ weil Sie die Wahrheit sagen die einen fahlen Nachgeschmack im Glauben an Recht und Ordnung hinterlässt!

    Ken, – Ich bitte Dich dass du so weiter machst und uns immer wieder dazu ermunterst, weltweit auf die „rechte Art“ Links zu sein, indem wir auf die „linke Art“ das Richtige tun, indem wir den Rechten dadurch die Macht nehmen, das wir schlau sind wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben!

    „Der Hund“ ist Autor der beiden Bücher:
    „Scheiße – Voll angepisst!“ und
    „Scheiße – Voll beschissen!“,
    die 2016 auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht wurden,
    und würde sich über eine Vorstellung
    seines Tuns als Beitrag bei „den Machern“ freuen.

  20. Ich habe neulich Kens Wutrede auch kommentiert, und habe dabei kritisiert, dass die AfD bei den nicht-wählbaren Parteien nicht genannt wird. Klar kann man jetzt denken, das sei Tüpflischeißerei, denn es geht ja um das politische Establishment, und da gehören irgendwie ja alle etablierten Parteien dazu, trotzdem finde ich (und das hat nichts mit rechts oder links zu tun), dass man diejenigen, die gerade die Unzufriedenheit und Frustration der „White-Trash-Abgehängten“ ausnutzen, um eine noch rückwärtsgewandtere und menschenverachtendere Politik zu betreiben, als eh schon betrieben wird, ruhig beim Namen nennen darf und sollte.
    Und, lieber Ken Jebsen, ich stimme Ihnen voll zu, wenn Sie sagen, dass die LINKE es einfach nicht hinkriegt, geeint und stark den Menschen ihre politischen Ideen zu vermitteln, und auch dass Linksintellektuelle zu denen gehören, die oftmals im Theoretisieren und Analysieren steckenbleiben, nichtsdestotrotz gibt es ohne theoretische Arbeit im Ideellen auch keine Möglichkeit, die Zustände zu verstehen und dann zu verändern. Denn irgendwer muss ja auch dafür sorgen, dass sich Revolutionen überhaupt ereignen können, und das geht nunmal nicht ohne ein bestimmtes Maß an Verständnis dessen, wogegen man revolutioniert.
    Sie weisen in fast jeder Sendung auf Literatur hin, die uns erklärt, wie unser gesellschaftliches und politisches System funktioniert, und ich glaube kaum, dass Sie irgendeinem Autor dieser Bücher vorwerfen würden, dass er ja nur zuhause vor seinem Rechner sitzt, rumlabert und ansonsten nichts tut. Politisch aktiv zu sein bedeutet eben nicht nur, auf die Straße zu gehen, wobei das natürlich am Sichtbarsten ist, sondern auch, sich die Mühe zu machen und die Zeit zu nehmen, die Dinge zu verstehen. Und dabei ist es mir echt egal, ob rechts oder links oder oben oder unten, so lange etwas VERNÜNFTIGES und MENSCHLICHES dabei herauskommt.

  21. Liebe User,
    ich hoffe ein Großteil von euch hat sich mit diesem Beitrag von Ken auch angesprochen gefühlt. Wenn Ihr die Worte von Ken mal reflektieren lasst trifft ein Teil auch auf uns zu. Das was Ken dort beschreibt erlebe ich täglich auch hier im Forum. Einige hier meinen Sie müssten durch Ihr angeblich besseres Wissen, Verständnis und besonders gute Rhetorik glänzen und haben es sich zur Agenda gemacht jeden User Beitrag zu kritisieren (teilweise auf ganz niedrigen Niveau) der anderer Meinung ist, nur um seine eigene Eitelkeit und Ego zu befriedigen. Hier herrscht doch selber oftmals der Konsens des gegeneinander anstatt miteinander. Die meisten von denen die meinen sie müssten tausende Kommentare abliefern die findest du auf keiner Demo, die machen auch sonst nichts Sinnvolles. Nein im Gegenteil die machen auch noch anderen Usern ihren Einsatz und Arrangement madisch in dem Sie schreiben das bringt doch nichts. Es nützt uns allen gar nichts wenn wir immer nur mit den Fingern auf andere Zeigen, selbst aber nicht den Arsch vom Sofa bekommen. Man kann es sich jetzt mal wieder einfach machen und die Politiker beschimpfen die nichts unternehmen, aber ihr macht doch selber nichts!!! Wer braucht die Politik um Dinge zu verändern, wir hätten die Macht die Dinge selber in die Hand zu nehmen. Was passiert denn wenn bei der Ramstein oder anderen Friedensdemos mal keine 5000 sondern 500000 tausend Menschen stehen würden. Die Politiker würden sich drehen wie die Fahnen im Wind weil sie ja all die Wähler sehen die dort stehen. Solange WIR nicht den Arsch hoch bekommen wird sich gar nichts verändern, auch nicht nach 5 Millionen Kommentaren. Also liebe User, ich würde mir auch hier eine offene, ehrliche, konstruktive Diskussion auf Augenhöhe wünschen. Wo man miteinander kommuniziert, voneinander lernt und gemeinsam nach Lösungen und Taten sucht, anstatt immer mit dem Finger auf andere Zeigt!!!
    MFG Rene

    • Hallo Systemgegner!

      JA! Deiner Aufforderung kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Darum habe ich mich entschlossen bei der nächsten Demo bei Rammstein dabei zu sein obwohl ich ein Österreicher bin. Warum ich dies extra betone ist, dass ich bei der ersten Rammstein-Demo es unangebracht empfunden habe mich als Moralapostel dem Nachbarland aufzudrängen. Jedoch nach langen abwägen ist meine Sicht der Dinge ein anderer geworden und das Gefühl des Aufdrängens ist dem Sollidarisieren gewichen.

      mfg
      ein Ösi

  22. viele interessante und absolut nachvollziehbare gedanken – auch, dass die „linken“ gar nicht links sind – nur, deshalb sind „die linken“ nicht gleich an allem schuld (denn an der macht sind – wie er selber sagt, ja die rechten, vielleicht mit mehr oder weniger starker beteiligung von zurechtgebogenen linken), sie sind vielleicht nur in einem etwas grösseren clinch zu ihren ursprünglichen werten, wenn sie plötzlich von der macht verführt werden.
    es geht deshalb mE nicht um „links oder rechts“, sondern einfach darum, dass machthungrige menschen (und das muss man wohl sein um ein erfolgreicher politiker zu sein) sich letztlich immer so verhalten, dass sie ihre macht halten können – und wenn sie mal an der macht sind, ist dann nur die frage, ob sie noch ein fünkchen anstand haben.
    wenn wir mal schauen, welche parteien wenigsten für einen sozialeren staat (schaut mal nach dänemark – so macht man menschen glücklich), gute bildung für jederman usw einsetzen – dann sind das dann doch wieder eher die „linken“ und bestimmt nicht die „rattenfänger“ von rechtsaussen, denen es nicht nur um ein demokratisches erlangen der macht geht, sondern danach erst recht um das entmachten der bevölkerung, in dem man die demokratie danach so umbaut, dass man sie nicht mehr weg bekommt (siehe polen, ungarn usw).

  23. Hallo Ken!
    Hallo Community!

    Ein grundlegendes Defizit sehe ich in der (bewusst) mangelhaft vermittelten schulischen Allgemeinbildung zu folgenden Themen:

    a) Systemtheorie und Konstruktivismus
    b) Psychologie und Biologie

    Vielleicht teilst du meine Ansicht und findest einen kompetenten Interviewpartner hierzu. Vorab versuche ich, mit meinem bescheidenen Halbwissen, die Wichtigkeit die ich hier sehe kurz zu skizzieren.

    Wir leben alle in den unterschiedlichsten sozialen Systemen (Niklas Luhmann), doch nur die wenigsten wissen wie diese Systeme funktionieren und wie sich diese Beeinflussen oder Verändern lassen.

    Der Mensch ist in erster Linie ein emotionales Wesen und nicht, wie oftmals fälschlich angenommen, objektiv rational (homo oeconomicus These). Vor dem Hintergrund von fünf eingeschränkten Wahrnehmungsorganen, in Verbindung mit einer Programmierung (Lebensgeschichte, Kultur, Bildung, etc.), die sich aus einem individuellen Sozialisationsprozess ergibt, kreiert jeder Mensch seine individuelle und somit subjektiv beschränkte Sicht der Dinge (Weltbild). Und diese beschränkte Sicht der Dinge bestimmt, was wir sehen, wie wir interpretieren, denken und letztlich handeln. Das ist der Grund dafür, das es so viele unterschiedliche Meinungen gibt, wie Menschen existieren. Darum gibt es auch keine pauschal falsche oder richtige Sicht der Dinge, da jeder seine persönliche Meinung auf Grundlage seiner individuellen Wahrnehmung bildet.

    Macht man sich dies alles bewußt, sollte jedem klar werden, dass Verständigung, Konsens und Konfliktlösungen nur mit Hilfe von Kommunikation auf Augenhöhe und mit entsprechendem Respekt gegenüber der anderen Sichtweise gelingen können. Hieraus erklärt sich auch ein Hebel der Macht der uns beherrschenden Eliten „teile und herrsche“. Unterschiede in der individuellen Programmierung helfen Gruppen zu spalten, während eine ähnliche Programmierung dazu genutzt wird Gruppen hinter sich zu vereinen. Erziehung, Schule/Bildung und Medien sind hinsichtlich unserer Programmierung bedeutende Stellschrauben seitens der Eliten.

    Psychologische Kenntnisse über die Funktionsweise unseres Hirns (Hippocampus, limbisches System, Amygdala, Thalamus, etc.) besagen, das unsere Wahrnehmung zuerst einer Informationsauswahl bzw. einem Informationsfilter unterliegt. Eine Selektion, die unbewußt erfolgt und die der Mensch nicht steuern kann, findet im Thalamus (Tor zum Bewußtsein) statt. Nur die als wichtig eingestufte Information gelangt zur weiteren Verarbeitung in die nächste Hirnregion und wird dort zur bewußten Wahrnehmung verarbeitet aus welcher der Mensch seine persönliche Realität kreiert.

    Eine mächtige Waffe, um unser Handeln zu steuern, liegt im Bereich der Emotionen. Das limbische System (emotionales Machtzentrum) ist hauptverantwortlich für Reize die unser Emotionsempfinden ansprechen, wie z.B. Angst. In dieser Region trifft das Hirn autonom Vorentscheidungen noch bevor uns die Information überhaupt richtig bewußt wird bzw. rational verarbeitet ist. Salopp gesagt, das Hirn hat schon eine Entscheidung getroffen noch bevor wir davon wissen. Das erklärt im positiven wie negativen Kontext die Wahl der Mittel „Wir werden mit Angst regiert“ oder „Der erste Eindruck zählt“ und „Liebe auf den ersten Blick“. Aus diesem Grund präsentiert man uns z.B. Obama in emotional positiv besetzten Videoclips (guter Ehemann und Familienvater, Tier- und Menschenfreund, humorvoller Typ, etc.) mit dem Ziel, dass die Hirne der Massen nicht mehr empfänglich sind für die maßgeblichen Fakten (Amtsversagen, Verbrechen). Umgekehrt funktioniert das natürlich ebenfalls mit negativen Emotionen (Ängste) wie im Falle Trump.

    Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Beschreibung der Hirnfunktionen lediglich auf einem schon längere Zeit zurückliegenden Marketingstudium, im Hinblick auf die Beeinflussung der Kunden durch die Werbung, beruht. Für die Korrektheit meiner Aussagen übernehme ich daher keine Garantie. Allerdings sehe ich hier enormen Aufklärungsbedarf auf diesem Gebiet, damit wir, deine Zuschauer, endlich verstehen und respektieren das es zwangsläufig auch andere Meinungen geben muss. Doch Kommunikation und Kooperation erweitern unser aller Spektrum und führen zu Evolution.

    • Hallo Barsoi, ein schöner Kommentar. Wahrnehmungspsychologie ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der „Welt“ – der Welt, wie man sie selbst erfährt (was nicht unbedingt die objektiven Fakten sind). Ein Interview mit einem Wahrnehmungspsychologen, vielleicht auch ein Mitschnitt einer Uni-Vorlesung, wäre sicherlich bereichernd im Programm.

    • @KenFmFan: Es hat sogar sehr viel mit dem Video zu tun, besonders die ersten ca.14 Minuten.

      Ab Minute 1:15 bis 4:00 sowie Minute 6:05 bis 14:18 spricht Ken hauptsächlich über rechts, links, ultra-links, etc. Solche Positionierungen beruhen auf unserer subjektiven Sicht der Dinge (Wahrnehmungspsychologie, wie ich oben beschrieben habe). Dadurch teilen/spalten wir uns bereits selbst ab von der Gesamtmasse, respektieren andere Meinungen nicht, stellen die qualitative Kommunikation ein und diffamieren uns gegenseitig, vergeuden unsere Energien in Nebensächlichkeiten, verweigern letztlich jegliche Kooperation und/oder bekämpfen einander. Das die große Mehrheit aber im Grunde die gleichen Ziele verfolgen (z.B. kein Krieg mit Russland oder gerechte Verteilung der Ressourcen), geht bei dieser dummen rechts-links-mitte-Kindergartenzankerei völlig unter, sodass sich letztlich gar nichts ändert im System. Das wir damit unsere Power zu positiven Veränderungen bereits selbst zerlegen spielt den Eliten hervorragend in die Karten.

      Die Gründe unserer rechts-links-mitte Differenzen basieren meiner Meinung nach lediglich auf unserer individuellen Programmierung und lassen sich mittels Wahrnehmungspsychologie erklären. Daher mein diesbezüglicher Kommentar zuvor.

      Macht man sich diese Zusammenhänge bewusst, so lassen sich Ziele auf einer gemeinsamen Basis definieren und anschließend lassen sich Veränderungsprozesse auch gemeinsam anstoßen. Bestes Beispiel: der „ultra-linke“ Ken und CDU Willy Wimmer kooperieren pro Frieden.

      PS: Bezüglich emotionaler Wahrnehmungspsyschologie die ich oben schon ansprach – Ken hat seine Rede bewusst auf emotionaler Ebene an seine Zuhörer gesendet. Und wie er in der 1. Minute bestätigt, war es sehr effektiv. Ich hoffe der Bezug meines ursprünglichen Kommentars zu Ken’s Rede ist nun klar geworden.

    • Toller Kommentar und leider allzu richtig. Die Beeinflussung der Menschen durch die „Leitmedien“ ist mittlerweile perfekt aufgearbeitet. Dies macht es so einfach die Schafherde nach belieben zu führen. Trotzdem, auch wenn es uns nicht gelingt Veränderungen herbei zu führen, so sollten wir dennoch alles versuchen. Alles andere ist nicht mehr zu ertragen und ich werde meinen Kindern nicht erklären können, warum ich nichts getan habe.

  24. Ein sehr wertvoller Beitrag. Insbesondere zum Thema, was in der linken Bewegung falsch läuft. Nur Mut, Ken. Ärgere Dich nicht über Leute, die Dich fies anmachen. Das sind eigentlich keine Linken, sondern unreife Selbstdarsteller. Sie haben nicht verstanden, was links wirklich bedeutet.

    Ergänzen möchte ich den Hinweis auf die größten Opfer des faschistischen Systems, die „Nutz-Tiere“. Vegane Ernährung ist einer der schärfsten Tritte gegen Faschismus und Krieg.
    Ramstein 8. bis 10. September 2017 ist fest eingeplant.

    • Lieber Torsten! Ich freu mich, dass ich jetzt hier nicht mehr allein die „vegane Nervensäge“ bin und finde es ganz toll, dass Du mit nach Ramstein gehen willst! Ich setz das mal deshalb ins Futurum, weil wir ja nicht mehr wissen können, wie schon morgen unsere Zukunft aussieht!

  25. Hm,
    bei aller Sympathie für viele der ausgeführten Gedanken (z.B. warum sind unsere linken Politiker so verhalten und so kongruent mit konservativen Positionen? Warum brandmarkt niemand die USA für militärische und andere Übergriffe?) halte ich eines für grundverkehrt, nämlich die Behauptung, es sei gut, dass Trump an die Macht kam und es den Etablierten zeigt. HIer wird damit argumentiert, dass sich die Etablierten Trump selbst eingehandelt haben, sich die Suppe selbst einbrockten und nun eine Art Gegenpol entsteht, der den USA gut tun kann. Und das Bashing auf Trump sei systemgesteuerter Opportunismus und „unfair“. Dem kann ich absolut nicht folgen. Es ist nicht schönzureden oder zu relativieren, was Trump für ein Typ ist. Er war schon in den 80ern jemand, der nur die eigene Bereicherung und Macht im Sinn hatte. Dessen Erfolg darauf beruht, dass die Banken ihn, als er extrem verschuldet war, nicht fallen lassen wollten. Wenn Sie Schulden nicht zurückzahlen wollen oder können, empfiehlt es sich, sich möglichst hoch zu verschulden. Dieser Mann ist ein Egozentriker und Blender vor dem Herrn. Seine rassistischen und Frauen-feindlichen Äußerungen sind weder geschauspielert noch ein irgendwie geringfügiger Lapsus, über den man hinwegsehen kann. Was lässt denn irgendjemand vermuten, dass dieser Typ Amerika oder der Welt gut tut?????? Was nur??? Was lässt euch spekulieren, dass er nicht so süchtig nach Anerkennung und nicht so machtgeil ist wie H. Clinton? Obama soll also schlimm gewesen sein; welche Blauäugigkeit lässt euch annehmen, dass Trump nicht schlimmer ist??? Dieser Mann soll die von Rassenkonflikten und sozialen Spannungen zerrissenen USA wieder vereinen, verbessern? Wie kann man auf diesen Irrglauben kommen? Das ist ungefähr so wahrscheinlich und sinnvoll, wie einen Mörder Anti-Aggressionstrainings leiten zu lassen. Wenn Trump innen- und außenpolitisch nicht totalen Bockmist anrichtet, dann mache ich drei Kreuze, ganz ehrlich, das ist das Höchste, was von ihm zu erwarten ist. Und das ist keine FEHLSCHALTUNG und FEHLEINSCHÄTZUNG der Öffentlichen Medien, sondern eine realistische Sicht auf diesen Charakter. Hört ihm doch mal zu, was schließt ihr aus dem, was er von sich gibt!???? Der sagt Dinge wie: Für Frauen ab 35 sollte man eine Abwrackprämie bekommen. So einem degenerierten Oberw…. redet ihr das Wort. Es ist nicht zu fassen. Und dann dieses Argument, bisher hat er ja nur geredet und nichts von seinem Gewäsch umgesetzt. Den Worten folgen Taten, sie bereiten Taten vor, sie sorgen schon jetzt für ein Klima in den USA, das angespannter nicht sein könnte. – Und ja, Clinton wäre vermutlich nicht besser gewesen. Aber deshalb muss man doch nicht diesem Kretin auch nur fünf Zentimeter Raum lassen.

    • Ken sagt nicht, daß Trump Amerika gut tut. Ken sagt, daß die gigantische Propaganda-Maschine in den USA ihr Ziel verfehlt hat, die smarte aber brandgefährliche Clinton ins Amt zu hieven. Und das stimmt hoffnungsvoll. Jedenfalls Ken und mich. Hoffnungsvoll, daß dieses deprimierende Establishment, das langsam aber sicher die Erde zugrunde richtet, vielleicht doch überwunden werden kann.

    • Was sagt er zur NATO? Was sagt er zu Russland? Was sagt er zum Establishment? Was sagt er zur Rolle Amerikas in der Welt? Was sagt er über Jobs?

      Hier im Forum Blauäugigkeit zu unterstellen ist unpassend.

    • Als KenFmFan sollten Sie wissen, was er zur NATO, zu Russland, zum Establishment, zur Rolle Amerikas in der Welt und zu Jobs sagt.
      Wer unterstellt wem Blauäugigkeit?
      Ich kann mit Ihrem Kommentar nichts anfangen.

    • Niemand weiß, ob Trump der Welt gut tut. Von Clinton weiß man hingegen, dass sie es sicher nicht tut bzw. bisher getan hat. Das genau sagt auch KJ. Ich verstehe seine Herangehensweise in der Form, als dass er den Blick auf die Propagandamaschine richtet, die nur in eine Richtung arbeitet. KJ versteht die Wahl Trumps als Barometer, wie verzweifelt ein Volk sein muss, eine solche Figur zum Präsidenten wählen „zu müssen“ quasi, was für ein Risiko da eingegangen wird, nur um irgendwie(!) aus dem Schlamassel raus zu kommen. Dass dieser Schuss nach hinten losgehen kann ist klar. Du sagst es ja selbst im letzten Satz „Clinton wäre vermutlich nicht besser gewesen“- so what?

      Eine wirklich neue Einsicht finde ich seine Herangehensweise an „die Flucht in die Kollektivschuld“. Diese hat das Zeug, einen tiefgehenden philosophischen Diskurs bezüglich Demokratie in Gang zu setzen. Dieser Denkansatz bringt unsere Gefangenschaft im „Mensch-sein“ und die einhergehende, nötige Desillusionierung auf den Punkt.

    • Der Einwand ist durchaus berechtigt, da wir ja schließlich Erfahrung in Wort und anschließender Tat haben.
      War alles mal nachzulesen und ist trotzdem passiert.

      Nun will ich mal Trump unterstellen, kein Psychopath zu sein, sondern seinen Wahlkampf mit Kalkül geführt zu haben.

      Daher nehme ich an, dass sich nichts wesentlich Ändern wird, Warum auch Amerika ist in einer starken Position, die geben sie doch nicht einfach auf.
      Das heißt die Jobmaschine Rüstung wird weiter laufen.
      Die Geldmaschine Wallstreet wird weiterlaufen.

      Den amerikanischen Wahlkampf verstehe ich so wie so nicht, aber zu fürchten ist, das wir demnächst auch pickelige pubertierende Jugendliche haben, die kreischend Angi und Sigi Plakate in die Luft halten.

    • Torsten: Dann erkläre ich es. Ich habe darauf hingewiesen, daß diese Themen alles personenbezogenge Trivialitäten sind, die wichtigen Themen dabei außen vor bleiben. Blauäugigkeit im Forum wurde unterstellt mit der rhetorischen Frage: „welche Blauäugigkeit lässt euch annehmen, dass Trump nicht schlimmer ist???“

      Es bleibt abzuwarten, welche Taten den Ankündigungen folgen.

    • ken weis wovon er redet,… ich bin völlig auf seiner seite,… leider habe ich im facebook, erfahren müssen, dass keiner meiner beiträge, geliket oder geteilt wurde, trotz 519 „freunde“…. warum rafft die welt es nicht?!
      es ist traurig, dass jeder meint (es geht mir so gut, dass ich nichts unternehmen will, weil, ich so weiter leben will)…
      aber es wird schlimmer,… aber so langsam, dass es keiner rafft 🙁
      keiner nimmt sich die zeit, sich mal mit der aktuellen lage zu befassen… den meisten reicht es die tagesschau zu sehen,… und an den mist zu glauben, den diese interessensvertreter von sich geben 🙁

    • ich bin absolut hinter ken!!
      aber!…
      ich habe angst, dass wir aber gegen diese macht, nichts tun können, die uns zugrunde richtet… 🙁

    • Hallo Chris!

      Ich kann mich gut in dich hineinversetzen. Dieses Gefühl der absoluten Machtlosigkeit. Man selber sieht es so klar und möchte seine Familie, Freunde und Bekannte vor diesen Machenschaften beschützen. Sie sind wie Schlafwandler die man vor dem letzten Schritt in den Abgrund bewahren möchte und trotzdem nicht wachbekommt. Irgendwie wie in einen schlechten Alptraum. Es ist deprimierend und demotivierend. Der Gedanke des „Resignierens“ ist allgegenwertig. Ich kann dir versichern die meisten hier kämpfen mit diesen Unannehmlichkeiten. Aber das wichtigste ist der Wandel findet statt. Langsam, nicht immer sichtbar. Meistens unter einer dicken Kruste verborgen, aber er findet statt. Vor 4 Jahren, in etwa, habe ich angefangen die Lügen und geschickten Manipulationen zu durch schauen. Es war ein steiniger und erschreckender Weg den ich da beschritten hab. Aber das schlimmste dabei war all meine Werte und Überzeugungen waren bis ins Innerste erschüttert. Und diesen Prozess der Erkenntnis muss man jedem zugestehen. Bei einen braucht es länger beim anderen etwas kürzer, aber das Gute daran ist wir werden Täglich mehr.
      lg
      ein Ösi

  26. Danke Ken Jebsen.
    Richtig.. versuchen wir nicht mehr das Pyramidensystem zu kippen.. Lassen wir es implodieren.

    Das System sind WIR ALLE.

    Es löst sich in gleichem Maß auf, in welchem jeder Einzelne von uns bereit ist, sein bisheriges Leben- sprich seine FUNKTION (bestehend aus Gehorsam und Konsum) innerhalb des Systems aufzugeben, und zusammen mit anderen bewusstseinentwickelten Menschen beginnt, sich Schritt für Schritt von ihm (System) unabhängig zu machen.

    Insofern findet Veränderung von Innen heraus statt.

    Unser Ziel (und Weg) muss jedoch statt der bloßen Veränderung des bestehenden Systems, dessen komplette Auflösung und ÜBERWINDUNG sein.

    Diese wird NIEMALS durch jene Menschen (von Wagenknecht bis Merkel) kommen, die es vielleicht „verbessern“, im Grunde aber erhalten wollen.

    Wir.. die Bevölkerung.. sind die wahren Politiker.

    Wenn einem DAS klar- und bewusst geworden ist, hört man damit auf, seine Verantwortungslosigkeit alle 4 Jahre für weitere 4 Jahre zu verlängern, und..

    WÄHLT!

    Man wählt, SELBST ZU HANDELN.

    So, und NUR SO werden wir als Menschheit überleben können.

    • Haben wir noch so viel Zeit, denn Entwicklungen dauern sehr lange!? Wie man sieht haben über 75Jahre wenig Änderungen fest stellen lassen.Das was wir heute haben, ist auch vom Volk teilweise hergestellt worden.
      Wir tun immer so unschuldig, so als wäre alles nur Schicksal gewesen und viele begnügen sich noch immer mit den Worten, wir können ja sowieso nichts tun.Schaut der Bürger seinem Nächsten auch so wenig auf den Mund?

    • Stimme zu, daß jeder versuchen sollte, schrittweise das System zu verlassen, aber wie sehr wie drin sind, wenn wir in einem Internetforum kommentieren, ist offensichtlich. Das System ist mehr als wir alle. Es sind die Strukturen/Beziehungen zwischen uns und der Umwelt, die verändert werden müssen. Wenn das System nur wir alle wären, und das System überwunden werden muß, hieße das, wir müssen uns überwinden. Wir sind aber da und wir bleiben. Unser Verhalten, die Struktur der Beziehungen muß sich ändern. Das meinen Sie ja eigentlich auch, wollte das hier nochmal aufdröseln.

      Strukturen können sich aber auch „von oben“ her ändern. Ein ganz oberflächliches Beispiel: kann es ein Verhaltensmuster sein, daß im vollen Schwimmbad jeder der einen Liegestuhl ergattert hat, sich den mit seinem Handtuch freihält, und dann ins Wassser geht, während sich andere, die später gekommen sind, auf den Boden hocken müssen, statt einen freigehaltenen Liegestuhl zu nehmen. Wenn der Bademeister eine Durchsage macht: „bitte keine Liegestühle freihalten“, oder die Liegestühle sogar leerräumt, dann kann sich das kollektive Verhalten ändern. Idealerweise würde jeder im Sinne jedes anderen handeln und bräuchte keine Anweisungen (Erziehung/Erziehungsmaßnahmen).

    • Ric’s cafe, Veganislove, Annette, KenFmFan
      Natürlich, wir sind die Elemente von Subsystemen, die wiederum Teile des Gesamtsystems sind, gar keine Frage.
      Können wir einfach zuschauen, wie das System von allein implodiert? Sicher, nur das Problem ist damit nicht gelöst, sondern fängt ja erst an. Den, um es mit der Computermetapher zu sagen: Man wird das kaputte System mit den alten Prinzipien wieder hoch booten und alles beginnt von vorn. Und weil das immer so war in der Geschichte, ist der Prozess des Austausches hier und überall so wichtig. Nur der Austausch von Gedanken und Informationen kann das kollektive Bewusstsein verändern und damit das System. Du sagst:
      das System muss komplett überwunden werden. Da stimme ich mit Dir voll überein. Es ist nur so, dass das Wesentliche eines Systems in der Systemerhaltung liegt. Das heißt, alle Subsysteme der Gesellschaft (Judikative, Legislative, Exekutive mit all ihren Subsystemen der Verwaltung) sind darauf ausgerichtet. Du sagst diejenigen mit Bewusstsein müssen aus dem System aussteigen. Auch klar, das wäre gut. Nur hast Du eine Idee wie? Der Hauptfaktor ist doch vor allem das Geld. Die meisten müssen arbeiten gehen, um sich selbst und die Familie durchzubringen, die Schulden abbezahlen zu können etc. Es ist nicht so leicht aus einem fahrenden Zug auszusteigen, weder im Kopf noch in der Realität. Der Einzelne ist damit überfordert sich selbst, wie KenfmFan sagt, zu überwinden, sich quasi aufzulösen.
      Ich würde ihm recht geben, Du brauchst die Hilfe von „oben“. Allerdings werden wir darauf lange warten können, wie Du schon sagtest. Es ist den Parteien egal, was das Volk sagt und will. Deshalb geht es nur über einen Weg: Wir müssen selbst nach „oben“. Wir brauchen eine genaue Formulierung dessen, was wir fordern und wie wir uns eine neue Regierung, ein neues System vorstellen. Mit dieser Vorstellung dann selbst eine Partei gründen. Diese Partei würde allerdings als Kerninhalt das Ziel verfolgen das alte System (inklusive Parteiensystem) aufzulösen. Das würde im Falle einer Wahl bedeuten, jegliche sogenannte Oppositionsarbeit, jegliche Tätigkeit als bezahlter Abgeordneter abzulehnen und weiter (dann mit den Möglichkeiten der Öffentlichen Aufmerksamkeit) die Auflösung zu fordern und zu begründen. Das ganze aber immer mit dem Angebot einer wirklichen Alternative.
      Ich bin zwar der Meinung, dass es notwendig ist auch aktiv zu werden. Aber ich halte nicht viel von Aufforderungen wie „Arsch hochkriegen“ wie sie hier und anderswo immer wieder auftauchen. Meiner Erfahrung nach ist es so, dass sich solche Protest-Demos schnell verlaufen, weil man keinen wirklich greifbaren Geist hinter der Sache spürt, außer das man empört ist. Es ist m.E. erst dann wirklich Zeit den „Arsch hochzukriegen“, wenn wir eine konkrete Alternative formuliert haben. Material und Menschen mit guten Ideen haben wir ausreichend. Wir müssen nur anfangen.

    • „Außerkontrolle“: Wir müssen den Mut haben, auf etwas hinzustreben, das es in unserer bisher wissenschaftlich beackerten Geschichte nie gegeben hat! Da wir nichts Gutes mehr an diesem hierachisch geordneten jahrtausende alten Machtsystem finden können, besteht unser Ziel aus dem, was in diesem System mit Abwesenheit glänzt. Nämlich Fürsorge und Mitgefühl und Pflege der gesamten(übriggeblieben) Schöpfung-und natürlich das große Freuen darüber. Denn der eigentliche Ursprung jeder Geburt ist ja die Lebensfreude, auch, wenn man sich das heute manchmal gar nicht mehr vorstellen kann.
      Bob Dylan in „Masters of war“:
      „You’ve thrown the worst fear – that can ever been whirled- fear to bring children into this world!“

    • Danke an Veganislove, Außerkontrolle, KenFmFan, Anette.

      Die Frage, wie fängt man an- mit dem Weg aus diesem System, ist eine- respektive DIE wichtigste Frage im ´Hier und Jetzt´.

      Ich bin der Überzeugung, den ersten Schritt, welchen Jeder (mit erwähntem Bewusstsein) sofort machen kann, ist eine sukzessive und konsequente Reduzierung von jeglichem, unnötigen Konsum.

      Damit einher (oder dann im folgenden Schritt) geht:
      Die (steigende) Bereitschaft, ebenso unnötigen wie überflüssigen Privatbesitz aufzugeben, und dafür zu teilen..

      ..zugunsten des nächsten Schrittes:

      Das entstehen von regionalen Gruppen, welche sich nach und nach mit anderen Gruppen vernetzen, und mit ihnen KOOPERIEREN.

      Was man in einer Gruppe teilt oder tauscht, sind z.B:
      Gebrauchsgegenstände aller Art- wie bspw. ein Fahrzeug (früher Privatbesitz und oft „Statussymbol“) … diverse Fähigkeiten wie Handwerke, Anbau von Nahrungsmitteln.. Nahrungsmittel selbst… Künste- musischer, bildender, und anderer Art, Wissen jeglicher Art (Ganzheitliche- Natürliche Medizin, Kräuterheilkunde, Naturwissen-allgemein, Technik, etc.) u.v.m.

      Vor allem jedoch: Pure Lebensfreude.

      Sie wird letztendlich der Schlüssel sein.. Der Schlüssel, dafür, dass schließlich immer mehr Menschen den vermeintlich schwierigsten Schritt wagen:

      Das Ablegen von allem fremd- und selbstauferlegten Gehorsam… Der sprichwörtliche Schritt aus dem Hamsterrad… Sprich: Die Kündigung des meist ungeliebten, nur des Geldes wegen- verichtete (System)Job.

      Jede Gruppe hat ihren eigenen „Spirit“ (Der Eine fühlt sich in Dieser, ein Anderer in einer Anderen wohler).
      Was sie jedoch alle eint, ist ein kollektives Bewusstsein für FRIEDEN und Solidarität.

      Konflikte, kleine Streitereien und Diskussionen kann, und darf es immer geben.. wenngleich sich alle in gewaltfreier Kommunikation üben.

      Ich kenne Menschen, die bereits ihr Hamsterrad verlassen haben. Ihnen möchte ich mich anschließen. Wie richtigerweise gesagt wurde, ist das jedoch alles Andere als einfach. Dies trifft auch auf mich zu. Die ersten Schritte mache ich gerade.
      Den entscheidenden werde ich aus persönlich-familiären Gründen frühestens in ca. 4 Jahren angehen können.

      Doch das ist unerheblich.

      Wichtig ist: Ich weiß, dass ich es tun werde.

      Alles Gute zusammen, und… PEACE.

    • Ric’s Cafe
      Ich habe auch schon mal nach solchen Gruppen geschaut. Überzeugt hat mich bisher noch nichts davon, wenngleich der Ansatz im Kern absolut richtig ist.
      Persönliche Frage: Zieht Deine Familie da mit?

  27. Bei „Obama und Merkel“ hatte ich auch reingeschaut. Frau Merkel sprach von „Demokratie“ u.a.
    Ich dachte nur, glaubt sie eigentlich selbst, was sie da sagt? Das erinnert mich alles an das Ende der DDR !
    Aber ich glaube kaum, dass diesmal irgendjemand das ganze Deutschland übernimmt : – ( In den anderen Ländern sieht es ja auch nicht besser aus. Das ist wahrscheinlich die Strafe der Menschheit für Ihre Unbewusstheit…..

    • Übrigens Ken: Warum du dich hier zum Teil so rechtfertigst, verstehe ich gar nicht. Ich finde, manches muss einfach stehen bleiben.

    • „Aber ich glaube kaum, dass diesmal irgendjemand das ganze Deutschland übernimmt : – (“

      EUSA übernimmt. Deswegen wurde doch sicherlich auch die DDR übernommen…

  28. Es wird generell zu viel verurteilt in dieser Gesellschaft. Die meisten Menschen lassen sich doch von einem Eindruck lenken und versuchen nicht zu verstehen. Ob es Flüchtlinge sind oder wer anderes, hauptsache, man kann immer mit dem Finger auf wen zeigen. Es ist nicht immer nur Bequemlichkeit, die einen davon abhält, aktiv zu werden, gegen Krieg und Ungerechtigkeit, Unterdrückung, was auch immer. Manche Menschen finden einfach nicht die Kraft.

  29. Servus Ken , servus Gemeinde…,

    irgendwie muss ich es ausdrücken…aber wie..?
    Am Besten ganz schlicht…

    Die scharfe Munition ist geladen und der Schuss wird aus der sogenannten „Linken“ Ecke verabreicht werden ,um den unliebsamen ,lauten und „Rechten “ Ken Jebsen von der Platte zu putzen… Ja, ich habe Angst , das Deine Art die politischen Wahrheitsperlen ,an den kleinen „Mann“ zu bringen, Dir irgendwann zum Verhängnis gereichen und das meine ich nicht nur im übertragenem Sinne…(Martin_Luther – King etc…)

    Inhaltlich fand ich das spontane Video von Dir phantastisch erfrischend ehrlich (wenngleich das Halstuch natürlich stilistisch ne Katastrophe war..-Spaß-..) und entsprach emotional exakt dem , was ich seelisch auch empfand.
    Wenngleich ich Trump für keinen klassischen christlichen Altruisten halte , freue ich mich dennoch tierisch ,dass mit der Nichtwahl der Killerhillary automatisch auch die Hetze gegen Putin aufhört und damit der automare Weltkrieg in etwas weitere Ferne rückte…

    Das 45 minütige Nachdenkstatement habe ich nicht verstanden…(es lag nicht an der schönen Krawatte…)

    45 Minuten für Menschen die sich für links halten und mit offenkundigsten Wahrheiten nicht klar kommen …? Wozu..

    Mit Spannung und einer gewissen Schadenfreude werde ich landauf/landab gegenwärtig die Kehrtwendungen und „Hirnwindungen“ der Mainstreammedien gegenüber Trump und Putin verfolgen.

    An dieser Stelle möchte ich die Situation nutzen , um Dir Herr Ken Jebsen meinen absoluten Respekt zu zollen , für Deinen herausragenden investigativen Journalismus und Deine qualitativ gut gemachten Sendungen wie Positionen,Me-Myself-Media usw…

    Pass auf Dich auf bzw. passt ihr als Kenfm -Team auf euch auf.

    Danke und weiter so.

    Grüße

    Ali-Hassan Wazir

  30. hatt ich doch noch was vergessen – Machen nicht Macher (und damit meine ich nicht Dich Ken) schon wenn es wieder wärmer wird gleich ne Großdemo… ..was soll das mit (erst) im September. Ist ja wie bei campact gegen TTIP – immer viel zu spät – in zu großen Abständen – und es fehlt vor allem meist eine Aktion oder Ansage dazu, was man (dann) machen möchte – also das schon im voraus forumulieren – wenn TTIP oder Ceta doch durchgewunken werden – bzw. die Politik nicht mit den Demonstranten in den öffentlichen Disput über Ramstein geht. Selbst nichts dazu anbietet…

  31. Schließe mich den Wünschen von frolov – und auch viel der Petra an.

    Und vielleicht einfach formuliert: Rechts ist nicht schlecht, wie auch die Industrie und -ellen nicht. Nur läuft etwas verkehrt, sehr verkehrt, weil der Bürger noch sehr verkehrt läuft.
    Doch bekommt man den Bürger – ob den über allen Dingen stehenden Linken – oder den Rechten oder (auch durch Linkes Gehabe) den in die rechte Ecke getriebenen Bürger denn so von ihrem Links- oder Rechssein (und da nicht als Ideologie, sondern nur mit Blick auf ihre Unterschiedlichkeit, von ihrem sich gegenseitig ausschließen und anspucken weg?),

    wenn man sich (leider) immer noch auf eine Seite stellt, ständig über sie spricht, so nicht sterben lässt… …So nicht dorthin kommt, wo man eigentlich hin möchte, also zu dem Bürger, der erkennt, dass er für die Eliten (und die werden mir hier übrigens auch zu sehr außen vor gehalten, anstatt der Versuch gemacht wird ihr Handeln zu verstehen) eben – egal ob rechts oder links – eben nur ein BÜRGER, ein Arbeiter, ein Angestellter ist – und wenn er rechts und links bleibt IMMER verloren hat.

    Es braucht doch nur eines her – und da kann der Bürger auch industriehassend oder nationalistisch bleiben – und das ist, dass der Bürger wieder einander zuhört – ohne die Selbsteinstufung nach rechts und links, sondern eben vordergründig als Bürger miteinander spricht – bei dem Anderen etwas sucht, was er vielleicht noch nicht weiß, nicht beachtet hat.

    Und vor allem wenn schon – und das ist so – keine Zeit mehr ist, sich einfach nicht mit Politikern, mit rechts, links, etc. mehr beschäftigen sollte, sondern viel eher was da an Waffen über unsere Straßen und wohin und die Kriege so derart abgelenkt weiter und weiter bestens laufen, wie natürlich auch Entrechtung und Enteignung, ..ungesehen. Und nur dafür zB. die Medien aktiv sind – fürs bekannte, aber eben nun immer mehr übersehene Teile & Herrsche und Lenke ab.

    Und man eben straff aufpassen muss, dass man selbst nicht durch eine Abgrenzung von jemanden das Lagerdenken wieder mit reaktiviert.

    • In Krisenzeiten hat sich bisher immer eine Gruppe von Leuten hervorgetan, die eine Lösung herbeiführen wollen und die Bewegung, ob sie es wollen oder nicht anführen, sei es durch Kompetenz in der Sache oder weil sie am Puls der Zeit sind.

      Die Elite will aber keine Lösung herbeiführen.
      Daher kopieren sie stets die Losungen der Freiheitskämpfer und schreiben diese politischen Forderungen einem hörigen Führer zu. (ich denke da z.B. an die Anti-Bolschewistische-Liga, eine Gruppe von Großunternehmern, welche die Politik der NSDAP konzipierte, das war kurz nach der russischen Revolution, Bernie Sanders / Trump ist auch ein Beispiel.)

      Die Spaltung der Arbeiterklasse ist oberstes Ziel der Eliten und ihr Führer bestraft die von der Elite ernannten „Parasiten der Gesellschaft“.

      Daher wäre Abhängigkeit vielleicht ein besserer Begriff als Sucht, da die Sucht auch ohne Veränderung des Systems überwunden werden kann. Die Eliten brauchen aber unbedingt einen Führer und einen Staat, welcher ihren Reichtum verteidigt.

      Eine tatsächlche Lösung der System-Krise würde bedeuten, dass der Mensch in Harmonie mit der Umwelt lebt. Wer braucht da noch einen Staat, ganz zu schweigen vom Führer? Gegen wen?

    • „Wo sind denn die, die das C ernst nehmen, die regelmäßig in die Kirche gehen?“

      Ich bitte dich Ken, das glaubst du doch selbst nicht, dass regelmäßiger Besuch von Gebäuden der rk-Institution etwas mit christlicher Haltung und Glauben an Gott zu tun hat.

      Diejenigen, die regelmäßig in die sog. „Kirche“ gehen, tun das, weil sie von der rk-Institution dazu indoktriniert wurden.
      Diesen armen naiven Menschen wurde Angst gemacht, durch die Androhung der ewigen Verdammnis, bei Unterlassung des wöchentlichen Besuches dieses Gebäudes der rk-Instiution, genannt „Gotteshaus“.

      Als ob Gott (nur) da zu finden wäre.
      Als ob man Gott damit dienen würde, sich eine Stunde pro Woche vollblubbern zu lassen und n paar Liedchen zu trällern, während auf der Welt TÄGLICH zigtausend Menschen an Unterernähung wegsterben wie die Fliegen.

      Und allein die deutsche rk-Instituition besitzt über 500 MRD Euro.

      Wer also eins und eins zusammenzählen kann, der weiß dass die rk-Institution alles andere darstellt, aber nicht die Gemeinschaft der Gläubigen, die in der Bibel als Kirche bezeichnet wird.

      Das Papsttum, die Spitze der Hierarchie der satanischen rk-Institution, ist der in der Bibel beschriebene Antichrist.
      Jeder Amtsinhaber beschmutzt das Werk Jesu und pervertiert die reine und wahre – weil gelebte – Lehre Jesu von Demut und Nächstenliebe.
      Kein Amtsinhaber war je vom Heiligen Geist gesegnet.
      Dafür kamen alle Worte dieser falschen Propheten von Satan, dazu bestimmt die Ungläubigen in die Irre zu führen.
      Kein Papst hat die Menschen je dazu aufgerufen, sich den Reichen und Mächtigen zu widersetzen und ihnen die Macht zu nehmen (das hätte ja auch bedeutet, die Menschen gegen sich selbst aufzurufen).
      Kein Papst hat je etwas gegen Kriege, Hungersnot und Ungerechtigkeit auf der Welt getan.
      Dafür haben aber alle Päpste mit den Reichen und Mächtigen gehurt.

      Jesus wird wieder in diese Welt kommen und den Antichristen mit dem Hauch seines Atem vernichten.
      D.h. er wird ihn vollkommen gewaltlos vernichten.
      Jesus wird den Antichristen bloßstellen mit der Kraft seiner Worte, vor aller Welt.
      Denn seine Worte sind durch und durch vom Heiligen Geist und seiner unendlichen Weisheit und Wahrheit und die Macht der Worte der Schlange wird erlöschen.
      Jesus wird den Menschen die Augen öffnen und den Schleier der Lüge zerreisen und verbrennen mit seinen Worten.
      Und die Menschen werden erkennen wie sie vom Antichristen und seinen Lügen getäuscht wurden.
      Das wird das Ende der rk-Institution sein und des Papsttums.
      Der Antichrist wird somit vernichtet sein.
      Die Zeit ist nah.

    • @ Kladderadatsch

      „In Krisenzeiten…“ + „Die Elite will aber keine Lösung herbeiführen“

      Keine Elite kann sich in einer Gesellschaft längere Zeit an der Macht halten, wenn alles gut läuft.
      Der Gund ist ganz einfach: der Druck von „Unten“ nach oben wird immer stärker und die Zweifel an der Stellung der Elite, was zum Beispiel ihre Berechtigung/Existenzgrundlage, anbelangt nehmen zu.
      Die Rechtfertigungsgrundlage der Existenz einer Elite in einer Gesellschaft schwindet zusehends mit der Dauer von Glück und Harmonie in eben dieser.

      Somit hängt die Existenz einer Elite immer entscheident davon ab, ob sie es schafft, genügend Krisenpotential zu erzeugen, durch innere Konflikte oder, wenn gar nichts mehr hilft, durch externe Konflikte.

      Dies erklärt nun auch, warum es immer wieder zu

      „In Kriesenzeiten…“ und „Die Elite will aber keine (ECHTE) Lösung herbeiführen“ kommt.

      Es ist schlicht systemimmanent in einem elitären System bzw. überlebensnotwendig für die Eliten Krisen herbeizuführen und dafür zu sorgen, dass keine echte Lösung gefunden wird.

      Die besteht nämlich einfach in der Abschaffung der Elite.

    • „Keine Elite kann sich in einer Gesellschaft längere Zeit an der Macht halten, wenn alles gut läuft.“

      Wir sorgen dafür, dass alles gut läuft, der Rest ist Glück, oder Gottes Wille.

    • „Wir sorgen dafür, dass alles gut läuft…“

      Es schaut aber leider noch nicht wirklich dananch aus.

      Momentan läuft es nämlich alles andere als gut.

  32. Machen wir doch endlich ernst mit dem, was uns am Herzen liegt! – Nehmen wir doch endlich als „Rahmenerzählung“ für unseren gemeinsamen Aufbruch den Humanismus und die Aufklärung, sowie Rainer Mausfeld es im KENFM-Interview vorgeschlagen hat.
    Denn: „Alle Menschen sind ja wirklich gleichwertig, alle Menschen haben ja wirklich das gleiche Recht auf ein gutes Leben, auf faire Beteiligung an politischen Entscheidungen…“ Die Werte und Erkenntnisse von Humanismus und Aufklärung stellen unser persönliches und gemeinsames Potential dar. Es wartet nur darauf, von uns gehoben und ins Leben gebracht zu werden. Hier liegen Möglichkeiten, von denen wir bisher nur geträumt haben!
    Schaffen wir gemeinsam neue Strukturen, die es Menschen leichter machen, gut zu sein und ihre besten Fähigkeiten zu entwickeln. Erinnern wir uns doch an die vergangenen Siege, erzählen wir uns Hoffnungsgeschichten, wie Florian Kirner es ansprach. Wir haben eine lange Befreiungstradition, an die es anzuknüpfen gilt, die uns ermutigen und inspirieren kann. –
    Ich bin Pädagogin und beschäftige mich schon viele Jahre mit den Entwicklungsmöglichkeiten Erwachsener. Unser aller Möglichkeiten sind enorm. Fangen wir doch endlich an, uns selbst ernst zu nehmen und mit unserem Leben ernst zu machen. Ich verspreche, das wird eine interessante Angelegenheit.

  33. Gut gesagt! Herr Jebsen, ich bewundere Ihren Mut, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Danke für KenFM, ich habe hier schon so viel gelernt und finde dadurch leichter den Mut auch meine Meinung zu in meinem Umfeld zu sagen.

  34. Lieber Ken Jebsen, liebe Mitmenschen,

    diese 45 Minuten nachdenken waren sehr beeindruckend. Genauso beeindruckend wie die ins Notebook gesprochenen Gedanken. Beides hat seine Berechtigung, weil beides authentisch ist.

    Bei mir kommen nicht nur die Worte, sondern vor allem der dahinter pulsierende Geist, die Energie, der Spirit, das offene Herz an. Nun muss ich aber gestehen, das ist auch nicht besonders schwer, denn ich empfinde und sehe und weiß vieles ja selbst, so wie vermutlich die meisten hier. Meine Erkenntnis ist diese: ich kann meine Mitmenschen nicht ändern, sondern nur mich selbst.

    Diese Gesellschaft ist derart „unreif“, dass ich mich allmählich frage, was sich denn nun tatsächlich seit vielen Jahrhunderten geändert hat. Na, würde mancher nun sagen, hier bei uns in Deutschland muss wenigstens keiner hungern und noch darf jeder sagen, was er denkt.

    Ja? Also ich habe schon so meine Bedenken, ob ich mir mit meinen Kommentaren bei KenFM eventuell selbst schade. Aber darf ich deshalb schweigen?
    Na, und dann geht doch mal in die Sozialabteilungen der Städte und Gemeinden dieses Landes und spielt dort „Mäuschen“. Oder lest mal ab und zu „gegen-hartzIV.de“ oder fragt mal bei den Nachbarn, die immer mit ihren Kindern in die Suppenküche gehen, wie es ihnen so geht.

    Es mag sein, dass wir rein äußerlich betrachtet vorangekommen sind. Alles sieht schick aus, auch die ärmlichen Leute haben heutzutage „etwas Nettes“ an. Wo kommt das denn her, was sie anhaben? Billigkleidung & Co.! Was für Geschäftspraktiken haben diese Läden wohl? Wer muss für diese billige Kleidung mit der Gesundheit oder gar mit dem Leben bezahlen? Hier hätten wir ein Beispiel für einen „Generalstreik“: kauft diese Klamotten nicht! Kauft sie nicht!! Lasst uns Klamotten tauschen!

    Ich erinnere an Mahatma Gandhi, der dafür plädierte, kein Tuch aus England zu tragen, sondern nur eines in Indien gefertigtes: „Selbst wenn es Eurer einziges Tuch ist, dann tragt es mit Würde!“. Ähnliches geschieht mit „Einzelteilen eines Hähnchens“. Der von „deutschen Verbrauchern“ bevorzugte Teil wird hier verkauft, der andere Teil in Afrika, wo die Bauern in der Folge ihre Hühner nicht mehr loswerden, weil die Hähnchenteile aus Deutschland günstiger sind. Müssen wir denn solche Hähnchenteile (abgesehen von den unvorstellbaren Grausamkeiten gegenüber diesen Lebewesen, die allein einen Kauf schon verbieten) wirklich kaufen und „fürstlich“ verspeisen?

    Wenn ich das so erzähle, stimmen mir (fast) immer und überall die Menschen zu. Wehe aber ich befrage sie dann darüber, ob sie nicht wüssten, wo in der Betriebskantine die Hähnchenteile herkommen, oder beim Inder nebenan oder wo auch immer, denn fast überall werden ganz genau diese Teile verarbeitet. Ich denke auch gerade an diese riesigen Restaurants (meist dann auch sogenannte „Ketten“), die die kleinen und gemütlichen Restaurants leider immer mehr verdrängen. Vor diesen billigen Restaurants parken dann die dicksten Autos.

    Mit nur ganz wenig Geld schaffte ich es zumindest bisher, Biokost einzukaufen (höchst selten Fleisch), meine Pferde bei mir zu behalten – nicht aus Prestige, sondern, weil sie meine Freunde sind. Dafür kaufe ich meine Kleidung im Second Hand.

    Und ich sage dieses:

    Solange wir nicht aufhören, uns untereinander ständig zu be- und verurteilen, aufeinander herum zu hacken wegen unwichtiger Nichtigkeiten. Wenn wir Menschen angreifen, weil sie – wie Ken Jebsen richtig betonte – keinen Anzug oder doch einen Anzug tragen. Solange werden sich die sogenannten Eliten die Hände freudig reiben. Sie müssen sich nicht mal anstrengen, um uns aufeinander hetzen. Sie bringen mal diese und mal jene „Meinung“ ins Spiel, damit sich die Hitzköpfe gegenseitig voller Energie beschäftigen. Klasse! Und ganz nebenbei bringen sie ihre Interessen spielend durch.

    Das berühmte indische Tuch steht für alles, was uns die Eliten vorhalten. Man könnte auch sagen, der Teufel steckt im Detail.

    Das Leben an sich ist immer wichtiger als Besitz. Ich kämpfe nicht, ich setze mich höchstens ein, zum Beispiel für meine Mitmenschen. Ich höre ihnen zu, ich zeige ihnen einen Weg (wenn ich einen sehe), ich bin einfach da. Meine Pferde zeigen mir den Weg. Wie oft ich schon angegriffen wurde, weil ich sie nicht reite. Wie oft ich schon beschimpft wurde, weil ich nicht bereit war Fleisch aus Massentierhaltung zu essen. Wie oft ich schon angegriffen wurde, weil ich nicht beim Billigdiscounter einkaufe. Aber noch nie wurde ich angegriffen, weil ich da bin und zuhöre, weil ich unkompliziert helfe, weil ich mit dem Auto anhalte und jemanden mit seinen schweren Einkaufstaschen mitnehme. Das nicht – nein. Aber angegriffen wurde ich wiederum, schief angesehen, weil ich eine alte unattraktive Kiste fahre.

    In diesem Punkt stimme ich mit Ken Jebsen nicht ganz überein. Ich glaube, dass es einfach noch zu viele Menschen gibt, deren Bewusstsein höchst unreif, ja kindisch ist. Ich meine damit keine intellektuelle Fähigkeit. Höchst intelligente Menschen befinden sich auf einem bedenklich niedrigen Bewusstseinsniveau. Diese kindische Basis entwickelt schnell „Sozialneid“ und ist enorm manipulierbar, ganz egal, ob arm oder reich. Die oben genannten Beispiele lassen sich überall hin fortsetzen, immer geht es um diesen Geist von Gier und Macht und Zerstörung.

    Es ist der Geist, der das Leben als solches „verhökert“, der Geist, der es sich erlaubt, einer Krankenschwester vorzuschreiben, wie lange sie dem schwerkranken Patienten zum Beispiel die Zähne putzen darf, wie lange ein Patient mit einer Blinddarm-OP das Bett hüten darf. Es ist völlig absurd. Dabei geht es eben nicht um diese einzelnen Aktivitäten, diese einzelnen Unrechtmäßigkeiten, egal ob im Krankenhaus, beim Sozialamt, beim Supermarkt, in Großbetrieben oder im Syrienkrieg. Es geht um diesen alles vernichtenden Geist, „Gier frisst Leben“.

    Ein Geist, der sich einschleicht, einschleimt, der Angst verbreitet, der Freunde trennt, der Hass schürt, nachdem er erfolgreich die Verzweiflung entfesselt hat. Es ist der Geist, der Euch gierig macht und neidisch. Der Geist, der Männer von Frauen trennt, weil er sie gleich machen will. Der Geist, der Kinder von den Eltern trennt durch Manipulationen in der sogenannten Bildung. Der Geist, der Menschen unterdrückt, um sie auszubeuten. Der Geist, der Menschen tötet, um an ihre Ressourcen zu kommen. Es ist ein uralter Geist, es ist ein uraltes Problem – in einem modernen Gewand.

    Ich wüsste zu gerne, was ein Martin Luther King wohl täte oder ein Gandhi oder eine Rosa Luxemburg oder die Geschwister Scholl oder viele der Menschen die ebenso mutig waren, aber unerkannt blieben. Was sie alle wohl täten? Wie würden sie sich verhalten? Was würden sie sagen? Wie würden sie agieren, um sich zu wehren und die Ungerechtigkeiten auszuräumen.

    Ich denke, sie würden auf jeden Fall aufstehen und anfangen, womit auch immer. Sie würden lieber die Brombeerblätter vom Busch pflücken ehe sie diese Hähnchenteile verspeisten. Sie würden – so wie ich – die entsorgte Kleidung der Mitmenschen tragen, ehe sie mit dem Kauf der Billigkleidung Kinder schädigten oder gar töteten. Sie würden aufstehen und NEIN sagen, und sie ließen sich durch nichts beirren. Von solchen Menschen können wir noch heute lernen.

    Wir können also zum Beispiel von diesen Menschen lesen, uns erzählen lassen wie sie waren, was sie taten, wie mutig sie waren, um hier und heute daraus Kraft zu schöpfen. Wir können es gemeinsam lesen!!

    Wir können uns zu bescheidenen Menschen erziehen. Wir brauchen als Menschen nicht viel an materiellen Dingen. Dafür könnten wir uns wieder geistig und emotional nähren. Wir können uns gegenseitig Mut zusprechen und gemeinsam handeln. (Zum Beispiel Lesungen organisieren, woraus sich Ideen entwickeln!!)

    Generalstreik – ja.

    Wir können uns regional zusammentun, und dann vernetzen wir uns über das ganze Land, später über Europa usw. Das kann sehr langsam vorangehen oder schneller. Es hängt davon ab, wie mutig wir sind. Und wir könnten noch andere Organisatonen mit einbeziehen, wenn sie es denn möchten.

    Gesicht zeigen ist dabei schon mal ein Anfang. Es ist einfach nicht möglich mit virtuellen Pseudonymen gemeinsam aktiv zu werden. Es geht einfach nicht. Wenn es aber doch geht, bitte – ich lasse mich sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Sei du selbst der Wandel, den du sehen möchtest.

    Gandhi hat zum Beispiel seinen Freunden ganz beeindruckend ihren Neid verdeutlicht (kennt Ihr den Film? Ob biographisch korrekt oder nicht, der Film ist ein Mutmacher!!), indem er ihnen klar machte, sie sollten die Engländer nicht für diese kleinen Schwächen hassen, die wir alle in uns tragen. Er entnahm dem Dienstboten das Tablett und schenkte seinen politischen Freunden den Tee ein.

    Solange wir uns mit Kleingeistigkeit selbst unsere Macht als große Gemeinschaft nehmen, wird uns dieser menschenverachtende Geist namens Neoliberalismus nicht nur weiter im Griff haben, er wird sich noch tiefer einbrennen – ich denke da an die nächsten Generationen. Worauf Ken Jebsen schon hinwies: die heranwachsenden Führungskräfte, also die derzeit Studierenden, werden nur noch mit Fachwissen vollgestopft. Mein Psychologieprofessor beklagte bereits vor zwanzig Jahren, dass ein früher vorhandenes Grundstudium, indem Ethik und dergleichen gelehrt werden, unabdingbar für ein verantwortungsvolles Handeln in der Gesellschaft sei.
    Wenn es uns niemand sagt, sorgen wir selbst für diese geistige Nahrung.

    Sei du selbst der Wandel, den du sehen möchtest.

    Beginne jetzt damit. Weihnachten steht vor der Tür. Backe Deine Kekse selbst, ehe Du die völlig überzuckerten Sachen eines Konzerns kaufst, der Menschen ihrer Wasserquelle beraubt und sie verklagt oder (durch verdursten) gar umbringt. Erkenne, dass Du auf diese Weise zum Wohle aller handelst.

    Sei Du selbst der Wandel, den du sehen möchtest.

    Schenke einem Obdachlosen nicht nur einen Euro sondern auch und vor allem Dein Lächeln, Deine Achtung. Frage Dich doch mal, wie es Dir jetzt wohl ginge, frierend in der Kälte, in der Nässe.. Lass nicht zu, dass Dein Verstand Dir grad hineinredet und Dir weismachen will, dieser Mensch sei selbst schuld, schließlich hätten wir einen Sozialstaat. Er könne ja einen HartzIV-Antrag stellen. Denn Du weißt nicht, warum er das nicht macht. Du weißt es nicht. Du kannst ihn fragen, aber traust Du Dich das? Dann müsstest Du ihm zuhören und wärst Du vielleicht überrascht, wer da vor Dir steht. Du würdest vielleicht erkennen, wie schnell Du selbst an seiner Stelle stehen könntest. Wolltest Du dann unwürdig behandelt werden? Überhaupt – auch wenn Du größte Schuld auf Dich geladen hättest: wolltest Du so leiden?
    Hör also auf, über andere zu urteilen. Wir haben bestimmt noch genug mit uns selbst zu tun.

    Sei Du selbst der Wandel, den Du sehen möchtest.

    Ich möchte gerne meine Mitmenschen darin unterstützen, sich zu wandeln. Und ich sehne mich danach, von meinen Mitmenschen darin unterstützt zu werden, mich zu wandeln. Wir alle sind Bedürftige. Geben wir es doch einfach zu. Das nimmt den Eliten wiederum ein Stückchen Machtpotential.

    Seien wir selbst der Wandel, den wir sehen wollen.

    Üben wir uns in Toleranz und Liebe, so helfen und stärken wir uns enorm!

    Seien wir selbst der Wandel, den wir sehen wollen.

    Jetzt.

    Alles Liebe
    Brigitte Schneider aus Worpswede

    Etwaige Tippfehler bitte ich zu verzeihen. Ich bin krank, wollte aber unbedingt etwas sagen.

    • Ja – Ja – Ja – Brigitte …
      du hast sooooo recht und auch meine Gedanken sind Deckungsgleich mit Deinen ….
      Wir – die Menschen sind – einfach unreif – für Frieden und Verständigung und weniger ist mehr – überall – Diese uns in dieser Epoche angebotene Benutzeroberfläche ist so verschmutzt – da kann (soll) keiner mehr durchschauen.
      Ich spreche täglich mit meiner Familie über diese Themen – über diese kranken Gedanken
      und Handlungen diverser Teilnehmer unserer Gesellschaft – Spezies Mensch –
      Schade; sagen wir dann , aber wir in dieser kleinen Zelle unserer Familie können nur selbst unser Verhalten so steuern um unsere Herzen offen zu halten für den Wandel den wir sehen wollen . . .
      Liebe Grüße

    • Ihre Zukunftsmusik hat eine wunderbare Melodie. nur hören die Menschen den Klang nicht!

      Weil, einfach ist das ganze nicht, denn zu viele Menschen saugen ihr Selbstbewusstsein aus dem wie sie sich kleiden, welcher PKW-Typ das Ihrige ist,weil der größte Teil der Gesellschaft diese Äußerlichkeiten besonders anerkennt.Dieser Schwachpunkt, Haben und Anerkennung ergänzt sich.Es ist ein Teufelskreis und nur zu unterbrechen, wenn Eltern ihm entkommen sind.Das wird Jahrzehnte dauern.
      Und was tun, ändern wir in naher Zukunft?

    • Hallo Brigitte
      ersteinmal gute Besserung auf diesem Wege.
      Deinem Aufruf ( weil so empfinde ich deinen Beitrag ) zum Wandel stimme ich 100 Prozentig zu. Es wird wirklich langsam Zeit aufzuwachen und unser Handeln und Denken grundlegend zu hinterfragen und endlich zu kapieren, dass es auf jeden einzelnen in unserer Gesellschaft, ja sogar jeden in dieser Welt ankommt, diese so zu ändern, dass wir im Einklang kommen mit der Natur unserer Schöpfung.

      Ich möchte hier kurz einen kleinen Einblick dazu geben, wie ich mir die Natur unserer Schöpfung vorstelle. Denn nur wenn ich weiß, was das Ziel ist, kann ich einen Weg dorthin finden.
      Der Satz, sei selbst der Wandel, den du sehen willst setzt ja voraus, daß du eine Ahnung davon hast, was du nach dem Wandel sehen möchtest. Und genau hier liegt meines Erachtens das GRÖßTE PROBLEM.
      Der größte Teil unserer Weltbevölkerung hat nämlich keine Ahnung davon, was das Ziel ist.
      Die Gründe für diese Zielosigkeit liegen darin, dass wir Menschen entweder von den Mächtigen oder von den Klerikern so beeinflusst werden, dass wir entweder keine Zeit haben, uns um über unsere Ziele Gedanken zu machen oder weil uns andere Ziele vorgegaukelt werden, die nicht im Sinne des freien Geistes sind.
      Ich will mich nicht mit den manipulativen Mechanismen der Macht auseinandersetzen, sondern wie gesagt, meine Vorstellung unserer Natur darlegen.

      Der Mensch und seine Umwelt sind keine Zufallsprodukte eines Ereignisses, was wir heutzutage mit der Urknalltheorie und der Evolution versuchen zu erklären. Unser Sein ist das Produkt einer Energie und einer Absicht, eine universelle Ordnung durch Spontanität und Assoziativität zu erreichen.
      Jedes oberflächliche Bewußtsein ist verbunden mit einem weiteren Bewußtsein, dass alles in diesem Universum miteinander verbindet. Jedes Atom, jedes Lebewesen, jede Galaxie weiss im innersten um die Existens des anderen.
      Der Mensch heute hat es leider verlernt, diesen Zusammenhang zu spüren und entsprechend zu handeln.
      Jedes neugeborene Baby weiss um dieses erweiterte Bewußtsein und verliert im Laufe seiner Sozialisierung dieses Wissen. Ich frage mich immer wieder, warum der Mensch bis jetzt so viel Glück gehabt hat, zu überleben trotz der Gefahren, der wir uns selber zum Beispiel durch Nuklearwaffen ausgesetzt haben?
      Die Antwort darauf liegt auf der Hand. Weil wir es selber durch unser inneres Bewußtsein verhindert haben. Unbewußt.
      Unsere Welt ist das Resultat aus dem Verlust dieses Wissens über dieses große kollektive Bewußtsein.
      Es zeigt sich noch ab und zu in der Kunst und in unseren Träumen.
      Wenn nun aber alles miteinander verbunden ist, wir aber nur die Fähigkeit verloren haben, diese Verbundenheit zu sehen, zu spüren oder zu erleben, dann sollte unsere oberstes Ziel sein, die Fähigkeiten wieder zu entdecken oder neu zu erlernen. Denn nur so kann es uns gelingen ein Zusammenleben zu erreichen, was wir aus unseren schönen Träumen und Gute Nacht Geschichten kennen.
      Dieser Wandel ist der Wandel, den wir alle uns wünschen sollten. Mit dem Wissen unserer inneren Vernetztheit wäre es ziemlich einfach, uns nicht gegenseitig Schaden zuzufügen, weil ja alles wieder auf uns zurückfallen würde.
      Wir erschaffen unsere Realität nämlich selber.
      Viele werden sich jetzt fragen, wie man die Fähigkeit, dieses globale Bewußtsein wiederzuentdecken, erreichen kann.
      Nun erstens dadurch, dass wir uns versuchen daran erinnern, wie wir selber gewesen sind als Baby und noch nicht vollständig sozialisiertes Kind. Und zweitens, dass wir unsere inneren Antennen mehr vertrauen schenken und zu Geltung kommen lassen, als wir es durch unsere Ratio zulassen. Wenn jeder Mensch mehr darauf hören würde, dann würden sich viele Probleme von alleine lösen.
      Ich denke, dass die Menschheit genau an dieser Schwelle steht, diese Fähigkeiten wiederzuentdecken. Der größte Wunsch vieler Menschen hier ist ja immer sich durch das Internet zu vernetzen. Dabei sind wird schon alle innerlich miteinander vernetzt. Das ist der richtige Weg. Und irgendwann kriegen wir das auch ohne das Internet hin, davon bin ich felsenfest überzeugt.

      pooler1970

    • Ist ja alles so wahr, was Du schreibst, Brigitte!
      Und „Pooler1970“, klar, wir schaffen uns unsere Realität selber, ausgehend von dem Bewusstsein, das wir uns selber erarbeiten!
      Aber ich bin immer wieder frustriert und traurig darüber, dass Der Zusammenhang von der erbarmungslosen Tiervernutzung und den sozialen Zuständen mit den Kriegen hier bei KenFM immer noch von den meisten übersehen wird!
      Warum muss man denn immer noch „nur noch ganz wenig“ Fleisch oder „nur noch gutes“ essen(das es ja gar nicht gibt)? Seid Ihr süchtig danach oder glaubt Ihr immer noch, dass der menschliche Organismus das braucht? Ich verstehe das einfach nicht! Ihr kritisiert ganz richtig diese Art von Zivilisation, in der wir leben(müssen) mit seinen gewalttätigen Traditionen. Aber die schlimmste, überheblichste und im negativen Sinne wirkungsintensivste, tagtägliche, die Tradition der „Nutztierhaltung“, wo empfindsame Kreaturen zu Nutzgegenständen degradiert wurden, die macht Euch so wenig Sorgen, dass Ihr da noch seelenruhig mitmachen könnt?
      Findet Ihr etwa auch, dass Veganismus „Zu extrem“ ist, dass Veganer/innen „dogmatisch“ oder „fanatisch“ oder „religiös“ sind?
      Ich sag es mal ganz ehrlich: Ich finde es paradox, als Fleischesser/in gegen Krieg und Mord zu demonstrieren!
      So herum kann es nicht funktionieren!

    • Hallo Brigitte Schneider, ich denke nicht, daß Sie sich damit schaden. Es ist alles sehr nett was Sie schreiben – und harmlos für die Mächtigen.

    • Hallo liebe Community,

      gastauferden:

      Herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ja, und das ist schon soooo viel, wenn Ihr das schafft, Eure Herzen offen zu halten. Wenn Ihr Euer Verhalten für den Wandel, den ihr sehen wollt, „steuert“, dann habt Ihr ja „das Steuerrad“ in Euren Händen, und also seid schon aktiv geworden, und so könnten vermutlich dann auch „Verbindungen“ mit anderen „Zellen“ (zum Beispiel in die die Schule, in den Kindergarten? Da gibt es viel zu tun!) entstehen, wenn Ihr das anstrebt. Alles Liebe dafür!!

      Annette:

      Vielen Dank für „die wunderbare Melodie“. Das hört sich so schön an.

      Und was in naher Zukunft tun? Na ja, also erstens fühle ich mich „dem, wie es ist“ (wollte mal das Wort System vermeiden) auch immer wieder so ohnmächtig ausgeliefert und wünschte, ich könnte zaubern und dann mit einem Schnips meine lieben Mitmenschen „aufwecken“ (meint: für Ihr eigenes Bewusstsein). Aber leider: ich kann nicht zaubern, und also müssen wir uns auf einen langen Atem einstellen.

      Deshalb halte ich es ja auch für so unwahrscheinlich wichtig, an seinem Bewusstsein zu arbeiten, sich Freude ins Leben zu holen, sich mit lieben Menschen „innigst“ zu verbinden, also wirklich tiefe Gespräche führen, weil sie uns bereichern und innerlich aufbauen, stärken und ermutigen. Deshalb versuche ich hier so manches Mal, einfach nur mit einer liebenden Energie positive Stimmung zu erzeugen. Wahrlich: selbst hier bei dem lieben Ken und seinem Team eine Sisyphusaufgabe.

      Es gibt die Neider, Meckerer und auch Aggressoren. Damit müssen wir nicht nur leben (wie draußen in der realen Welt auch), sondern wir können das dann mal gleich als Übungsfeld nutzen. Solche spirituellen Sätze wie: „auch das kleinste Licht erhellt die Dunkelheit“, sind ja nicht nur poetisch wundervoll, sondern sie entsprechen auch der physikalischen Realität! Das können wir bewusst einsetzen, indem wir selbstbewusst mit unserem Lichtchen diese negativen „dunklen Energien“ einfach „erhellen“. 🙂

      Etwas metaphorisch ja, aber: ich habe mich schon oft gewundert, wenn plötzlich jemand sagt, „wenn Du damals nicht gesagt hättest…“ Es ist also nicht wahr, das JETZT NICHTS passiert, liebe Annette. Wir können es vielleicht nur noch nicht sehen/erkennen. Das tröstet mich und es „hält mich bei der Stange“.

      pooler1970:

      Lieber pooler, danke für Deine Besserungswünsche, hat schon geholfen. 🙂
      Ja, es ist ein Aufruf (oder sagen wir lieber eine Bitte) – und er beinhaltet aber auch klare Ziele, als oberstes Ziel eben genau das: die Veränderung unseres Bewusstseins. Dies ist aber kein Endziel (das mag unser Verstand so gerne haben, es ist seine „Denk“weise), sondern eine immerwährende Entwicklung. Mir fällt das gerade ein Gedicht ein:

      „Immer wieder und wieder
      steigst du hernieder
      in der Erde wechselnden Schoss
      bis du gelernt im Licht zu lesen
      dass Leben und Sterben eins gewesen
      und alle Zeiten zeitlos.
      Bis sich die mühsame Kette der Dinge
      zu immer ruhendem Ringe
      in dir sich reiht —
      in deinem Willen ist Weltenwille,
      Stille ist in dir — Stille —
      und Ewigkeit.“
      -Manfred Kyber-

      Es ist Entwicklung, es ist ein Reigen, wir wachsen wie auf einer (endlosen) Spirale. Noch etwas ist wichtig: der Blick zurück, um zu sehen wo wir waren, aber auch, um die Menschen dort abzuholen, wo wir auch mal waren. Jeder Heilige war auch einmal ein Sünder – das zu erkennen, es sich ganz deutlich bewusst zu machen, verändert die innere Sicht auf alles und meint, dass wir unseren Blick „immer“ mit Liebe füllen können, ebenso wie unsere Gedanken und unser Handeln. Mutter Theresa wird oft milde belächelt, und ihr wird unterstellt, sie sei ja in der Kirche behütet gewesen. Dabei war sie eine unwahrscheinlich starke, wissende, weise und gütige Person mit einer unermüdlichen Ausdauer, von der wir alle uns eine dicke Scheibe abschneiden können.

      Ja pooler, und die Babys, die noch in der „anderen“ Welt sind, wenn sie gerade frisch angekommen sind, können wir bewusster wahrnehmen, als nur „süß“. Sie mögen physisch klein sein, doch ihr Geist ist noch angefüllt von einer Spiritualität, die sich heilsam über uns ergießen kann, wenn wir es nur zulassen.

      Hier in der Community ist natürlich schon ganz deutlich mindestens ein Ziel benannt: Frieden. Deshalb ja auch meine Worte zum Thema „urteilen über andere“. Ja, und Dein Szenario ist ja schon fast kein Ziel mehr, sondern eher eine „Vision“.

      Eine wunderschöne Vision, lieber pooler! Danke dafür.

      veganislove:

      Wer dieses Fleisch aus der Massentierhaltung isst, dem wird nicht nur physisch (Medikamentenreste etc.) sondern vor allem auch psychisch-spirituell eine so heftige „Bombe“ verpasst, dass, wäre es ihm voll bewusst, er zu einer wimmernden, jammernden, gequälten Kreatur mutieren müsste. Hierüber kann es eigentlich keine unterschiedlichen Meinungen mehr geben. So viel „Bewusstheit“ sollte eigentlich bereits in die Breite geflossen sein. Gerade die „Hersteller“ dieses Fleisches (sorry veganislove, ich weiß, wie es Dir gerade graust) wissen das, weshalb diese „Landwirte“ das für sie bestimmte Produkt Fleisch aus gesondert aufgezogenen Tieren beziehen sollen, ob das stimmt, weiß ich nicht. Das könnte ja mal jemand recherchieren.

      Und: das „konventionell“ erzeugte Fleisch ist inzwischen „ebenfalls fast immer“ aus der Massentierhaltung, also auch das im Fleischerfachgeschäft, sprich dem kleinen Laden nebenan. Und: auch das sogenannte „Biofleisch“, das mittlerweile im Supermarkt angeboten wird, stammt von unglücklichen Tieren. Es werden bestimmt bessere Standards eingehalten, aber ob das artgerecht ist? Dieses Fleisch ist aber ohne chemische Rückstände, also „gesünder“. Deshalb kaufen jetzt so manche Leute dieses Fleisch und haben ein „gutes Gewissen“. (Sorry veganislove.)

      Ich habe keine Universal-Lösung dafür, wie wir uns ernähren sollten (außer gesund und lebenspendend und schmackhaft). Du hast eine Meinung darüber, und das ist wirklich gut, und es ist auch wirklich eine gute Meinung, die den Tieren hilft, ganz sicher. Es gibt aber auch andere respektable Meinungen, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte, die Du kennst und „verurteilst“. Ich sehe da aber durchaus spirituelle und nachhaltige Berechtigungen, was nicht heißen soll, ich könnte Tiere töten. Du hast Recht, wenn Du sagst, diese Art vom Umgang (Massentierhaltung etc.) mit den Tieren nährt den Krieg in uns.

      Wenn man in die „ursprüngliche“ Welt (Wildnis) schaut, sieht man, dass sich alles von allem ernährt. Wir Menschen sind davon mittlerweile nicht mehr in dem Sinn abhängig, zumindest der größte Teil, dass er zwingend Tiere töten müsste, um ihr Fleisch zur Lebenserhaltung zu essen. Die Frage ist aber eher die, „wie“ wir Menschen, wenn wir denn von der Notwendigkeit des Fleischessens überzeugt sind (und diese „Meinungen“ gibt es auch), mit den Tieren bis zu ihrer Tötung umgehen, und wie wir sie dann schließlich töten. Das kann sehr wohl mit Achtung vor dem Wesen Tier geschehen.

      Ach, ich weiß, veganislove. Und ich kann Dich angesichts der auch mir vor Augen schwirrenden gequälten Tiere in den Ställen der Nutztierhaltung ja so gut verstehen!! Die Menschen, die dort arbeiten, die Menschen, die das essen, können nur abgestumpft sein und geistig wie physisch vergiftet, und in der Folge sind sie aufgrund ihrer Unausgeglichenheit möglicherweise aggressiver.
      Doch, liebe veganislove, Deine Meinung ist nicht die ganze, allumfassende Wahrheit, ebenso wenig wie meine Meinung, wie jegliche Meinung. Ich weiß auch, dass Deine „Meinung“ mehr ist, als nur eine Meinung, nämlich eine recht eindringliche Erfahrung, die ich selbst auch kenne. Und doch bleibt es nur Deine persönliche Meinung und Erfahrung.

      Es ist nicht gut, unsere Mitmenschen zu verurteilen, ganz egal, was sie tun oder getan haben. Das Verurteilen von Menschen trägt ganz entscheidend dazu bei, Standpunkte, also Meinungen, zu zementieren, Feindbilder aufzubauen und dann gegen diese vermeintlichen Feinde zu agieren, notfalls auch mit Krieg.

      So wird es nicht zum Frieden kommen können. Ich werde niemals akzeptieren, dass so, wie zum Beispiel in der Massentierhaltung, mit Tieren (und übrigens auch mit Menschen) umgegangen wird. Ich verurteile diese „HANDLUNGEN“ auf Schärfste!

      Doch ich verurteile die Menschen nicht. Es sind Seelen, Lebewesen, wie wir alle (Menschen und Tiere). Auch sie sind entwicklungsfähig, so wie wir alle. Wenn ich sie in ihrem Menschsein verurteile, dann nehme ich ihnen und mir selbst die Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

      Frieden kann entstehen durch Liebe, Liebe kann entstehen durch Vertrauen, Vertrauen kann entstehen durch Verstehen, Verstehen kann entstehen durch einen offenen und weiten Geist, ein offener Geist kann entstehen im friedlichen Miteinander.

      Alles Liebe Euch allen
      Brigitte aus Worpswede

    • Liebe Brigitte,
      du hast sehr viel Wahres geschrieben und in vielen Dingen stimme ich mit dir überein. Ein Punkt hat mich jedoch stutzig gemacht, und zwar deine, wie ich finde, sehr idealisierte, verklärte Sicht auf Mutter Theresa. Hast du dich schon mal näher mit ihr befasst? Es gibt da ein sehr interessantes Buch von einer ehemaligen Ordensschwester, die durch ihre persönlichen Erlebnisse in diesem Orden ihren Glauben an Gott verloren hat, zumindest an den Gott der katholischen Kirche (was aus meiner Sicht nur heilsam sein kann). Aufopferung und Kasteiung ist für mich kein Akt der Liebe und Güte, sondern erwächst ganz anderen Motiven.

      Colette Livermore : “ Wenn Gottes Kinder schweigen“

    • Liebe Marikka,

      ich danke Dir für den Hinweis.

      Na ja, ich habe tatsächlich nur eine Biographie über sie gelesen und noch so manchen Bericht gesehen oder gelesen, nicht sooo viel, vor allem ist es lange her. Ehrlich gesagt, dachte ich beim Schreiben schon daran, dass die katholische Kirche an sich aus den von Dir bereits angesprochenen Gründen ja auch nicht meine Welt ist, und natürlich ist mir sogar aus Teilen der Familie bekannt, was diese den Menschen angetan hat und immer noch antut. Mutter Theresa in Indien habe ich bislang als davon völlig distanziert gesehen. Wenn das so nicht richtig ist, ziehe ich selbstverständlich und von ganzem Herzen meine Aussage zurück, denn nichts und niemand hat das Recht andere Lebewesen zu geißeln, zu quälen, zu manipulieren und/oder für sich auszubeuten.

      Sorry, vielleicht ist Mutter Theresa also kein gutes Beispiel für uns. Ich werde das Buch auf jeden Fall lesen. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die dahinter stehende Botschaft dennoch ankommt.

      Nochmal herzlichen Dank! Konstruktive Kritik ist immer angebracht, wichtig und richtig! 🙂

      Lieber Gruß
      Brigitte aus Worpswede

    • Du, liebe Brigitte schriebst, Du würdest Menschen nicht verurteilen. Aber Du tust es ganz offensichtlich doch schon hier mit mir, indem Du mir Deine Sönnchen und eine liebe Anrede vorenthältst!
      Es geht mir nicht ums Streiten hier, sondern um Tiefe und Genauigkeit. Schöne Worte können viele machen, aber sie sollten dann auch bewusst genug sein, um Bestand gegenüber Kritik zu haben.

    • Liebe veganislove,

      also, ich glaube nicht, dass sich irgendwer hier in dieser Community oder wo auch immer von mir oder von wem auch immer „verurteilt“ fühlt, weil ein „Sönnchen“ fehlt, welches ein anderer oder eine andere vielleicht bekommen hat.

      Und dann lies noch mal, denn ich habe Dich mit „Liebe veganislove“ angesprochen. Und selbst, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, ist es meine ganz persönliche Freiheit, wen ich wie anspreche.

      Welche Kritik genau habe ich da überlesen?

      „Es geht mir nicht ums Streiten hier, sondern um Tiefe und Genauigkeit.“ Kannst Du mir das mal erklären? Das verstehe ich nicht.

      „Schöne Worte können viele machen…..“ Ja, veganislove, mach doch mal schöne Worte. Es würde mich sehr freuen.

      Alles Liebe
      Brigitte aus Worpswede

    • Selbstverständlich, liebe Brigitte, kannst Du hier jeden so ansprechen, wie Du das möchtest! Darum geht es doch nicht! Du musst mich ja z.B. mit meinen Fragen auch nicht mögen! Du verstehst mich nicht. Ich meine mit Genauigkeit z.B. -und das schreib ich jetzt hier glaub ich schon zum 3. Mal,-dass meine einfache Frage, warum Du überhaupt noch Fleisch isst, oder andere Fleisch essen, einfach konsequent ignoriert wird, geschweige denn dass sie klar beantwortet würde. Und diese Frage ist keine „Verurteilung“, sondern mich interessiert das wirklich. Ich möchte die Begründung dafür wissen. Du musst aber natürlich auch diese Frage nicht beantworten, wenn Du das nicht willst. Ich bin ja gegen jede Form von Gewalt oder Zwang. Aber ich möchte mir auch nicht nachsagen lassen, dass ich hier jemanden schuldig spreche, nur weil ich ganz einfache Fragen stelle.
      Und ich darf es ja dann auch von mir aus seltsam finden, wenn so eine Frage immer und immer wieder ignoriert wird. Das erlebe ich ja hier nicht zum ersten mal! Die Antworten, die ich bisher bekommen habe, wenn überhaupt, waren immer halbherzig und unscharf. Mir ist diese Frage auch deshalb so wichtig, weil der aufoktroyierte Glaube, wir seien von Natur aus Omnivoren, zu diesem ganzen verheerenden Macht-und Gewaltsystem dazugehört. Die völlige Entrechtung der uns wehrlos ausgelieferten Kreatur ist die unterste Stufe dessen, was wir Faschismus oder Rassismus nennen. Auf der totalen Entrechtung der Tiere ist unser ganzes Gewaltsystem aufgebaut.

    • Liebe Brigitte,
      Du hast hier einen sehr ausführlichen und auch bewegenden Kommentar geschrieben. Vielen Dank für diese Mühe. Ich teile Deine Überzeugungen weitestgehend. Am Anfang sprichst Du über die Unreife der Menschen, die sich fast ins Infantile hineinbewegt. Eine Unreife, die sich nicht selten hinter dem äußeren Glanz von vorzeigbarer Intelligenz, Erfolg, Reichtum etc. verbirgt. Also dort, wo wir sie eigentlich gar nicht vermuten würden, denn das sind ja die Dinge, die heute als die erstrebenswerten Ziele angegeben werden. Und doch ist es so. Der „einfache Bürger“, der Werktätige wird niemals die Unreife hinter der Fassade der Erfolgreichen erkennen, so wie der Reiche sie bei sich nicht erkennen wird und auch nicht erkennen braucht. Du sprichst von dem neoliberalen Geist, der in und um uns herum wirkt. Ja, das trifft es ziemlich genau, denn dieser ist für die Blindheit der Unreife gegenüber verantwortlich.
      Das Problem ist nur, dieser Geist wird nicht einfach wie eine Modeerscheinung verschwinden, weil einige Menschen sich dazu entschließen sich in der von Dir beschriebenen Art zu verhalten (nicht, dass ich das nicht für außerordentlich edel und gut halten würde). Warum nicht? Ich würde es mit Goethes Faust sagen wollen – der „Teufel ist des Pudels Kern“ und der sitzt überall an den Schaltstellen der Macht und verhindert, dass sich etwas verändert.
      „ich bin der Geist, der stets verneint
      und das mit Recht (§),
      denn alles was entsteht, ist Wert, dass es zugrunde geht.
      Drum besser wär’s das nichts entstünde. So ist denn alles was ihr
      Wut, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element.“

      Gandhi hat uns ein wunderbares Beispiel hinterlassen, wie man sich gewaltlos gegenüber einer Macht behaupten kann. Er hat etwas Großartiges geschafft, keine Frage. Schauen wir uns aber an, wie es heute in Indien aussieht. Welche Gesetze herrschen dort? Auch die des Marktes. Diese Macht ist unsichtbar und die Menschen wissen nicht (wie damals) gegen wen oder was sie sich richten sollen, so wie hier auch. Der „Feind“, den wir nicht als Feind betrachten sollen, hat dazugelernt. Er infiltriert, verzerrt, diskreditiert jede Bewegung, die sich widersetzt, notfalls mit Mord und Anzetteln von Kriegen. Er sitzt selbst dort wo das Recht und die Religion die Menschen eigentlich schützen sollen.
      Ich versuche ein guter Mensch zu sein, und bin dafür sich auf die von dir angeregte Weise zu verhalten, aber ich habe meine Zweifel, das es bei der Fortgeschrittenheit der bösartigen Beeinflussung der Menschen auf allen Ebenen reichen wird.
      Wie sagt Adorno sinngemäß: Es gibt kein richtiges (gutes) Leben im Falschen.
      L.G.

    • Ein Wort noch an Veganislove
      Sie haben hier schon viele gute Hinweise und wahre Worte verbreitet und ich denke, dass die Leute das auch größtenteils wahrnehmen. Es ist daher etwas schade, dass Sie bezüglich der Angelegenheit „Fleisch“ sehr insistierend wirken. Es würde vollkommen ausreichen Ihre Gedanken darzulegen, ohne, dass Sie eine bestimmte Reaktion der anderen erwarten. Das ist viel wirkungsvoller!
      Ich denke auch, dass es eher wahrscheinlich ist, dass Fleischfresser, wie Sie sie nennen, sich erst von der Ungerechtigkeit, dem Unfrieden, der Unterdrückung und Unfreiheit ihrer eigenen Spezies frei machen werden, bevor sie sich der Tiere annehmen. Eine andere Welt wird mehr Zeit für Bewusstseinsentwicklung und auch für vielfältige Einsichten über zahlreich Ernährungsalternativen geben. Es wird kommen, aber nur, wenn wir selbst frei sind.
      L.G.

    • Ich mache jetzt erstmal Pause hier bei KenFM. Wenn die Tierhölle immer nur überall als BäBäh-Thema angesehen wird, ist für mich ein politisches Diskutieren sinnlos. Es dreht sich aus meiner Sicht so alles nur immer im Kreise.
      Mit der Fortführung der Tiervernutzung kann sich nichts in der Welt zum besseren Wenden. Überhaupt nichts.

    • Veganislove
      Schade! Und das meine ich ernst. Jeder „Kämpfer“ weniger ist einer zu viel.

      So wichtig und richtig das Mitgefühl für die Tiere ist und ein anderes Verständnis vom Verhältnis des Menschen zu seinen Mitgeschöpfen – die Reihenfolge der zu treffenden Maßnahmen, die Sie für sich unumstößlich festgelegt haben, ist ein Hindernis. Der Mensch ist sich selbst der Nächste. Ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass er gerade dabei ist sich selbst auszulöschen ist, wie wir alle wissen, ja schon ein gewaltiges Unternehmen. Aber diejenigen, die anfangen es zu erkennen, werden auch um ihrer selbst und ihrer Kinder Willen eines Tages Widerstand leisten. Zu glauben, sie würden es zuerst (ohne eigene, unmittelbare Betroffenheit) für Tiere tun, ist sehr sehr unwahrscheinlich. Aber wenn sie klar und frei denken können, werden sie es machen.
      Wie sollen wir je einen Anfang hinbekommen uns selbst zu befreien, wenn wir schon an Themen scheitern, über die wir uns eigentlich schon einig sind?
      Bleiben Sie dabei!

    • Nur noch ganz kurz zum Abschluss hier: Sie haben es tatsächlich auch noch nicht kapiert- jetzt weiß ich doch ein bisschen mehr. Und keine Sorge: Ich will ja nur erst mal verschnaufen. Aber dies hier macht mir jetzt doch wieder mehr Sorgen um das gesamte Menschheitsbewusstsein-ob es sich noch einmal so grundlegend erneuern kann, wie notwendig. Diese Einstellung, die sie hier zuletzt noch einmal dokumentiert haben, hat uns genau dort hingeführt, wo wir jetzt stehen.

  35. Auf keinen Fall sollten wir uns spalten lassen. Rechts, links, Vegetarier, Veganer, Mann, Frau, Arbeitslose, Rentner usw.
    Immer schön wachsam bleiben. Es geht um die Sache. War letztes Jahr in Ramstein und habe mich mit vielen Menschen unterhalten. Mit vielen von denen würde ich nie in Urlaub fahren oder mich mit denen privat austauschen. Aber eins zählt, wir sind alle dafür, dass Ramstein geschlossen wird.
    Ich möchte das mal an einem Beispiel schildern, das ich selbst erlebt habe wo es um eine Sache ging.
    Schulgründung. Wir waren eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen und wollten alle nicht, dass unsere Kinder dem staatlichen Bildungssystem unterliegen. Also haben wir uns zusammen geschlossen und mit den Behörden ausgetauscht und was es sonst noch gibt, was man dafür tun muss.
    Wäre zu umfangreich das hier alles zu schildern.
    Was ich damit sagen möchte, es sollte immer um die Sache gehen. Das ist das Entscheidende. Wir hatten es geschafft und diese Schule gibt es heute noch. Ist schon 26 Jahre her.
    Wahrnehmung verpflichet – das ist mein Motto.
    Und wenn ich sehe was in Griechenland passiert und Ken Jebsen zu Spenden aufruft, dann spende ich im Rahmen meiner Möglichkeiten.
    Viele Menschen fragen mich nach meiner Richtung – bist du rechts oder links? Ich bin nix davon. Ich bin einfach nur dafür, dass Menschen in Frieden leben können.

    • wobei die Unterteilung in rechts, links, Vegetarier, Veganer etc. nicht Spaltung sein muß. Einfach nur Vielfalt, Positionierungen udn Unterschiede sind OK. Es kommt darauf an, über diese Unterschiede hinwegzusehen, wenn es ein wichtigeres Ziel gibt, das alle vereint.

    • Ich stimme zu. Die Einteilung in links und rechts halte ich für einen Trick, der unsere Gehirne vernebeln soll. Genau so wie die Sprüche von „unseren Werten und unserer Lebensweise, die wir (gewalttätig) verteidigen müssen“ oder die Mär vom „Wettbewerb, der Wachstum schafft, das Wohlstand schafft“ unsere Gehirne vernebeln sollen.
      Die Kategorien, die wirklich zählen, sind Solidarität, Respekt vor allem Leben, MItgefühl, Wahrhaftigkeit und eine Prise Humor. Ich finde, das gibt mehr Orientierung als das links-rechts- Schema und ist gleichzeitig eine lebenslängliche Aufgabe. Und ein Eintreten für diese Werte finde ich in vielen KenFM- Beiträgen wieder. Das ist Geradeaus. Links-rechts lenkt da nur ab.

    • geht mir genauso. Ich bin bei Fazzebook gesperrt und konnte bisher aber immer die Seite aufrufen.
      Bei Hörstel funktioniert es noch. Nur bei KenFm nicht mehr.

    • Hallo palina,
      ich war bei facebook noch nie angemeldet. Ob angemeldete Nutzer kenfm da noch lesen können, keine Ahnung. KenFM scheint das nicht zu jucken. Sonnst gäbe es ja auf dieser Seite an exponierter Stelle einen Hinweis.

  36. Ken ich finde deinen Grundgedanken gut und bin bei dir.
    Ich stelle mir aber immer wieder die Frage:

    Wie die Menschen ein neues Bewusstsein erlangen können?

    Ich denke es liegt in der Natur das es alles so ist wie es ist.

    Was passiert wenn sich die Welt zu unseren Gunsten wendet?

    Was machen wir dann?

    • Wenn wir unser Bewusstsein erweitern, gibts für Mehr Platz drin, brauchen wir Weniger ausgrenzen, können besser mit uns selbst und miteinander. „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Den Weg zu neuem Bewusstsein kann ich so formulieren: mit dem eigenen Herzen sehen lernen. Erst, wenn ich anfange, mit dem Herz zu sehen, werde ich und werden die Mitmenschen real, konkret, wichtig, liebenswert. Erst dann wächst die power, selber zu sehen, für die eigene Sicht einzustehen, Neues zu entdecken – egal was da kommt.

      Prima, so zeitig für nächsten September auf Ramstein zu fokussieren !

      Ken, ich hab schon etwas nach Äußerungen von Dir zur „Deutschen Mitte“, zu Hörstel gesucht, bin nicht fündig geworden. Christoph Hörstel hat Deinen Abschied damals aus der „Neuen Mitte“ bedauert. Geht da für Dich nix zusammen ?

  37. UMANISTISCHER GRUNDKONSENS

    Nach Jahren der Mobilisierung gegen innere und äußere Feinde nun wieder ein neuer Aufguss der Logik von Kampf und Spaltung.

    Die anmaßende Selbstdarstellung als Macher, die Leugnung von Feindbildern und dieser Exzess der Verachtung … Jebsen du bist offenbar am Ende mit Deinem Latein.

    Es ging wohl nicht anders und hat eine Weile gedauert.

    Der Prozess der Entideologisierung läuft und einige Ansätze zum Denken verfestigen sich.

    Die sinnlosen und ohnmächtigen Versuche das Weltbild Links gegen Rechts … Gut gegen Böse zu erhalten ind für uns alle Schmerzhaft und in dieser neuerlichen Groteske liegt ja schon der Keim des befreiendem Lachen in der lächerlichen Starrheit der Glaubessätze.

    Nun also die Phase der Selektion der linken Linken von den rechten Linken.

    Chapeau für’s dranbleiben KenFM.

    Wir sind gespannt wann die Hasspredigten der Friedensbewegten die Statik des konfrontativen Denken sprengen.

    Jedes Wort und jeden gedanklichen Impuls kann ich nachfühlen und auch welche existentielle Dimension die Hybris der eigenen moralischen Überlegeheit bekommen hat.

    Kein leichter Weg Jebsen. Lauf weiter Mann.

    • Ich befürchte nichts mehr, als die kommende BTW. Mein Vertrauen in das Wahlvolk, ist durch zu viele Jahre SPD/CDU dahin!

    • Mit diesem Video hat Herr Jebsen REAGIERT und zwar auf Anschuldigungen aus dem linken Lager. Wenn die Linke Mitte abweisend reagiert, bleibt nichts anderes als sich links-links zu bezeichnen. Das ist keine neue Spaltung sondern zeigt nur, wie ZU die Linke ist.

      Was bezwecken Sie eigentlich mit der angewandten Ironie? Würden Sie ehrliche Worte verwenden, wäre der versteckte Hass darin allzu offensichtlich.

    • Durch die Verwendung von indifferenten Kampfbegriffen (links,rechts,national usw.) multiplizieren wir die Logik von Kampf und Spaltung.

      Wie gründen die Notwendigkeit der Mobilisierung gegen innere und äußere Feinde quasi auf der Pflicht für unsere moralischen Werte einzutreten.

      Damit allerdings potenzieren wir das was wir als Rechts=Böse suggerieren und werden zu Vollstreckern einer gedanklichen Totale die zu Verachtung führen muss.

      In diesem Sinne hoffe ich, Jebsen ist mit diesem Latein ans Ende gekommen.

      Dieses sich Durchwinden und Anklagen ist ohne spürbare Energie. Ein zur Farce gewordenes Ritual, was wir alle erleben und immer deutlicher vom Innen ins Außen tragen.

      Das ihr reflexartig nur lesen könnt, was in Eurem Kopf ist macht aus Jebsens konfuser Hasspredigt keine Friedensbotschaft. Ebenso kann meine Provokation eine Hasspredigt daraus machen.

      Die Verachtung und das autoritär/elitäre Element on Jebsens Denken nimmt ihm die Strahlkraft.

      Für mich ist dieser Mann bald reif sein Format zu finden und den von ihm beschwordenen Dialog ohne Gesinnungsakrobatik mitzubefördern.

      Lauf weiter Mann. Du bist auf dem Wege und weist selbst, das der schmerzhafte Abschied von den liebgewordenen Gewissheiten von Kampf des Guten gegen das Böse die Zukunft ist.

      Lauf nach vorn Jebsen und lasst euch nicht pieken in eurer guten Verletzlichkeit.

    • Begriffe werden gedeutet und umgedeutet. Das geschieht ständig, manchmal ganz natürlich, manchmal wird es benutzt.

      Es ist eine Sache dessen, der Sprache, wodurch alles bezeichnet ist. Ohne Bezeichnungen können wir nicht miteinander reden.

      Darüber hinaus interpretiert jeder das Gesagte bzw. Geschriebene, ein klein wenig anders oder der Sprecher hat seine Gedanken undeutlich ausgedrückt.
      Was dem einen ein Spalter, ist dem anderen ein Vereiner und dann fluktuiert das noch.

      Ist schon ein Kreuz.

      Wichtig ist es, meines Erachtens, mit sich selbst und anderen möglichst aufrichtig zu sein und sein eigenes Tun zu hinterfragen.
      Zumindest für jene, welche als Ziel eine bessere Gegenwart und/oder eine bessere Zukunft haben.

      Ich bin Mitglied in verschiedenen Gemeinschaften und am Ende bin ich Mitglied der menschlichen Gemeinschaft auf diesem Planeten.

    • Sehr richtig KenFmFan

      Ganz ehrlich frolov, ich kann ebenfalls den Sinn nicht erkennen in diesem Kommentar.
      Von welcher „moralischen Überlegenheit“ reden Sie hier? Welche „Hasspredigten“?
      Das eines Tages das von Ihnen genannte „konfrontative Denken“ gesprengt wird, kann man ja nur hoffen. Denn da, wo immer nur Fronten sind, herrscht niemals Frieden.
      Ich bin eher gespannt, wann das starre Gegeneinander ohne jede erkennbare Gesprächsbereitschaft mit den Menschen, die Frieden und Dialog wollen, die grundlegende Fähigkeit des Denkens sprengt.

  38. HUMANISTISCHER GRUNDKONSENS

    Nach Jahren der Mobilisierung gegen innere und äußere Feinde nun wieder ein neuer Aufguss der Logik von Kampf und Spaltung.

    Die anmaßende Selbstdarstellung als Macher, die Leugnung von Feindbildern und dieser Exzess der Verachtung … Jebsen du bist offenbar am Ende mit Deinem Latein.

    Es ging wohl nicht anders und hat eine Weile gedauert.

    Der Prozess der Entideologisierung läuft und einige Ansätze zum Denken verfestigen sich.

    Die sinnlosen und ohnmächtigen Versuche das Weltbild Links gegen Rechts … Gut gegen Böse zu erhalten ind für uns alle Schmerzhaft und in dieser neuerlichen Groteske liegt ja schon der Keim des befreiendem Lachen in der lächerlichen Starrheit der Glaubessätze.

    Nun also die Phase der Selektion der linken Linken von den rechten Linken.

    Chapeau für’s dranbleiben KenFM.

    Wir sind gespannt wann die Hasspredigten der Friedensbewegten die Statik des konfrontativen Denken sprengen.

    Jedes Wort und jeden gedanklichen Impuls kann ich nachfühlen und auch welche existentielle Dimension die Hybris der eigenen moralischen Überlegeheit bekommen hat.

    Kein leichter Weg Jebsen. Leuf weiter Mann.

    • Man muss nicht angemeldet sein, bin ich auch nicht!
      Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: Die Wissenschaft. Und nur ein einziges Übel: Die Unwissenheit.

    • @Annette
      Wie anmaßend ist das denn, dass vor unserer Epoche nur Unwissenheit war?

      Drei Formationen können wir erkennen: die magische, also die des Suchens und Findens und des Umherziehens in der Natur; die religiöse, also die der sesshaften und agrarischen Technologien wie Städtebau, Viehzucht (nomadisch oder nicht), Acker-, Garten- und Bewässerungswirtschaft, Verwandtschaftssysteme und Adel, und was da mehr. Als dritte können wir die wissenschaftliche beschreiben mit industrieller Produktion und abstraktem Reichtum. Alle drei sind fetischverfasst, das heißt sie beziehen ihre Glaubwürdigkeit und Plausibilität aus von Menschenhand geschaffenen Lebensweisen und von Menschenhirn erdachten Autoritäten, die sie zu diesen Lebensweisen erst anhalten: Die magische Formation kennt als diese Instanz die Geister der belebten Natur, die religiöse kennt die Gottheiten und ihre Schöpfung einer Welt für Sesshafte und die wissenschaftliche kennt als höchste Instanzen Mensch und Natur in inniger naturgesetzlicher Verschränkung als Subjekt und Objekt. Diese Autoritäten, diese übermenschlichen Instanzen gelten als die, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen, organisieren und jeweils verewigen. Die Frage wird sein, für einen nachgeschichtlichen, gesellschaftlichen Zusammenhang, ob die Leute nun ohne übergeordnete, fetischhafte Autorität auskommen werden. Ich möchte auch diese Frage unbeantwortet lassen, aber nicht den Hinweis verschweigen, dass eine Welt ohne Fetischverhältnis wohl menschlich wäre: nicht magisch geisterhaft, nicht göttlich, nicht natürlich – nein, menschlich.

  39. Gute Analyse. Wer mitbekommen hat, wie insbesondere sogenannte „Friedensaktivisten“ oder auch „Linke“ übereinander herfallen, der könnte verzweifeln. Wichtig ist es, sich nicht demotivieren zu lassen. Dazu trägt kenfm ganz wesentlich bei.

    „Der Kaiser ist nackt.“ Eine gute Analogie, wenn ich an das Putin-Bashing, das Trump-Bashing, das Obama-Gelobe, das Merkel-Gelobe, das pro Afghanistankrieg Agieren, das einseitige Agieren im nahen Osten usw. der deutschen Medien denke. Bin ich abartig, wenn ich diese Berichterstattung in Zweifel ziehe und mich woanders informiere?

  40. Also Gut, diesmal 5 Euro nicht für den Cappuccino
    Mein obligatorischer Weihnachtsfufi sonst für SOS Kinderdorf, geht an KNF.

    Es stimmt schon, immer wieder erlebe ich, dass vermeintlich Linke zB. Konstantin Wecker, Wolfgang Niedegen, aber auch Jürgen Becker, Wilfried Schmikler und Uwe Lyko ( Herbert Knebel) sich vor den Karren spannen lassen.
    Da sitzen dann rotgesichtige Schenkel klopfende, sich für besonders kritisch links liberal haltende Menschen, und Juchzen über platte Putin- Erdogan Witzchen.

    Na, die bewegen bestimmt eine Menge in unserer Gesellschaft.
    Problem ist, dass sie unsere Gesellschaft sind. Man kann sie ja nicht abschaffen.

    Ich gehe immer mehr in innere Emigration.
    Daher plädiere ich für stilles Wirken mit Wasseraufbereitungsanlagen, und gemeinsamen Demonstrationen wie Rammstein.

    Dann sind wir halt ein kleines Häufchen postfaktischer Brabbler, über die man sich lustig macht.

    Von Steine schmeißen oder anderen radikalen Maßnahmen kann ich nur abraten, auch wenn es in mir heftig brodelt.

    • Und das Klinsmann, Merz etc mit Obama und Merkel das Abendessen zusammen verbringen, oh Wunder?Bei Klinsmann nachgefragt, so die Antwort, er habe das atlantische Bündnis sehr unterstützt.Jetzt noch ein USAler..Gottschalk..wer den hörte, der konnte fest stellen, mehr kann man Deutschland nicht verraten..Wundert es eigentlich noch, das unsere Künstler verstummt sind?
      Geld regiert die Welt und bei Charakterlosen besonders kräftig!

    • Da die Medien jetzt ihre LINKEN Flackgeschütze auffahren, zeigt das eigentlich, das die Zitadelle am wackeln ist.
      Mal sehen was in den nächsten Tagen noch so alles an Dreckschleudern aufgeboten wird.
      Wann schwenkt Herr Uthof ein
      KNF schein schwere Wirkungstreffer gelandet zu haben.
      Hätte nicht gedacht, das die Medien so histerisch reagieren

    • Herr Uthof muss nicht einschwenken, dass ZDF sagt wo es lang geht.Eine Sendung der Anstalt wurde schon einmal verboten, was gerichtlich aufgehoben wurde…

    • Mal sehen was die nächste Anstalt bringt.
      Pispers und Schramm haben das Handtuch sicher nicht geschmissen, weil sie nichts mehr zu sagen hatten. Nur wollten sie sich wahrscheinlich auch nicht soweit verbiegen wie manch andere Hofschranze.

  41. Guten Tag Herr Jebsen – ich finde das, was Sie sagen grossartig! Auch die spontane Rede fand ich bemerkenswert, warum müssen wir immer Angst haben oder überlegen, was wir sagen möchten…? Ich finde in Ihrer Rede nichts, was ich nicht anders sagen würde. Mit dem Herzen sieht man immer besser, mit dem Herzen geht das Leben leichter, auch wenn es sehr schwer zu sein schein. Was ist eigentlich mit den Linken los, ausser Frau Wagenknecht, das sie nichts und nicht mit dem Herzen sehen wollen! Wer sind eigentlich die Linke? So wenig klaren Aussagen, nur bla bla, genau wie Prof. Meisfeld sagte, die Machtelite denkt doch wirklich… lass sie doch reden, bis zum Umfallen. Anständig, klar, laut, wahrhaftig und emphatisch sein – das ist es, was diese Gruppe, oder System gar nicht mag. Herr Jebsen ich höre Ihnen zu und es gibt viele von uns, die hören Ihnen auch zu, die schöpfen Mut und fühlen sich in ihren Denken bestätigt. Das Tun kommt nocht! Sie denken, reden und tun mit dem Herzen, was will man mehr. Schöne Grüsse an das ganze Team – Ihr macht es richtig gut!

    • Frau Schmidlin, bitte gestatten Sie mir, Ihre letzten Sätze oben per Copy-Paste zu wiederholen und mich dazu zu gesellen:

      “ .. Herr Jebsen ich höre Ihnen zu und es gibt viele von uns, die hören Ihnen auch zu, die schöpfen Mut und fühlen sich in ihren Denken bestätigt. Das Tun kommt noch! Sie denken, reden und tun mit dem Herzen, was will man mehr. Schöne Grüsse an das ganze Team – Ihr macht es richtig gut!“

  42. Ja, gutes Video. Die Leute, die am lautesten sind, entsprechen nicht der Mehrheit der Zuschauer. Ich schreibe auch meistens nur, wenn ich mit irgendetwas, das gesagt wurde, nicht übereinstimme. Auch wenn einer empört sagt, dass er jetzt nicht mehr abonniert, wenn er das nicht vernünftig begründen kann, warum er das tut, dann geht er halt – ist doch egal. Ist ja kein Beliebtheitswettbewerb hier.

  43. Brilliants Statement!

    Auch ich war etwas verwirrt ueber das Spontan Video aber Hr. Jebsen ist halt ein Mensch und auch ein „Sponti“, aber dieser Beitrag (s.o.) rückt das ganze ins richtige Licht!

    Fuer einen General-Streik, denn „genug ist genug“!

    Chapeau von mir ?

  44. tolle analyse. nur eine bitte: dass was hier anderen vorgeworfen wird, bitte selbst leben.
    bitte anderen systemkritikern wie christoph hörstel, den leuten von nuoviso u.a. nicht selbst das gespräch verweigern.
    auch wenn ihr euch über „den weg zum frieden“ nicht einig seid – nicht reden geht garnicht. DANKE.

    • Dem kann ich nur zustimmen.Du sprichst mir aus dem Herzen. Es war aber schon immer das größte Problem der Linken dass sie sich nicht einigen können. Die zerfleischen sich regelmäßig selbst. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, aber die „Mächtigen“ wissen das ganz genau. Ich stehe jedenfalls hinter Hörstel genauso wie hinter Jebsen. Bei Ken Jebsen weiß ich bloß nicht wie er eine Änderung erreichen will. Demonstrieren alleine bringt es nicht. Das sitzen die Herrschaften aus.

    • Auch ich kann mich diesem Wunsch nur anschliessen. Laut Herrn Hörstel hat Herr Jebsen ihn mit seiner Familie besucht. Es gab danach keinen Kontakt mehr und auf Nachfragen von Hrn. Hörstel nicht mal eine Antwort. Auch das ist Arroganz! Nicht falsch verstehen, ich bin ein Unterstützer von KenFM, aber irgendwie geht mir das gegen den Strich, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen aufklärerischen Gruppen so gar nicht funktioniert.
      Alleine wird Herr Jebsen den Bock auch nicht umstoßen, da muss der ganze „White Trash“ zusammen stehen.

    • Ich habe hier auch schon angemahnt, Regimekritiker wie Christoph Hörstel, Leute von Nuoviso, Wissensmanufaktur usw. nicht auszuschließen. Ich habe auch Jürgen Elsässer genannt. Es geht nicht so sehr um die Person, sondern um eine gewisse ideologische Bandbreite, die notwendig ist, um eine größere Bewegung in Gang zu setzen und am Leben zu erhalten. Wenn die Bandbreite nur „reine“ KenFM-Anhänger zuläßt, ist sie eindeutig zu schmal!

      Die Regimekritiker haben unterschiedliche Auffassungen in einigen Punkten, vor allem in der Ausländerfrage, aber nicht über die Ursachen der Flüchtlingsströme. Ich vermute, vielleicht irre ich mich, daß ein nennenswerter Teil der KenFM-User in dieser Frage doch eher Jürgen Elsässer zuneigt. Wenn es so ist, ist die Schar der „reinen“ KenFM-Anhänger kleiner als es den Anschein hat. Um so notwendiger, daß die Bandbreite vergrößert wird.

    • Elsässer ,nie und nimmer!
      Herr Hörstel ist Politiker, soll er hier Reklame für seine Partei los werden können, denn ohne sie zu nennen, das läuft bei ihm gar nicht, was ich sogar verstehen kann!
      @jedermann
      Man sollte sich angewöhnen immer erst beide Seiten zu hören eh man sich ein Urteil bildet.Herr Hörstel weiß viel noch mehr deutet er an und das alles selbstverliebt, so jedenfalls empfinde ich ihn! Vielleicht hatte er ja nur einen schlechten Tag, aber seine Analyse, er weiß das sich viel zusammen braut und zwar durch Teile der, Elite die gegen Merkel vor gehen wollen..er kann nur nicht deutlicher werden.Das vor fast einem Jahr.Ich verrate es Ihnen, er wurde nie deutlicher.
      Solchen Scharren kann man wirklich vergessen.
      Davon abgesehen, ist das unsere Aufgabe, wir haben wahrlich genug zu tun. Kenfm wird sich die Leute aussuchen über die er sich ausreichend informieren konnte..Buch etc etc..Das tun wir nicht, wenn Vorschläge vorgetragen werden.

  45. Genial! Eine wirklich tolle Rede!

    Ich möchte die Gewerkschaften in Schutz nehmen, in ihnen selbst findet ebenso ein Kampf zwischen Oben und Unten statt. Dort braucht es ebenso Pioniere. Und es braucht Solidarität für Pioniere, die für ihre kämpferische Haltung aus den Gewerkschaften ausgeschlossen werden.

    Was die Kirchen angeht, naja, ich sehe die Armenhilfe der Kirchen, als systemisch ausgereifte Strategie, die Armen von den (R)evolutionären abzuhalten und sie auf das Himmelreich einzustimmen. Damit will ich aber nicht die Helfer kritisieren, sondern die Kirche als Institution.

  46. Torsten Polleith, Chefanalyst der Degussa AG, hat es in seinem 2013 erschienen Artikel zu Fiatmoney und der Frage:

    „Kollektive Korruption. Warum es kein freiwilliges Aussteigen aus dem Fiatgeld-Standard geben wird“, treffend beschrieben.

    „…wenn weite Teile der Bevölkerung erst einmal ökonomisch abhängig geworden sind vom Fiatgeld – und das trifft vor allem für die westlichen Umverteilungs-Demokratien zu –, legt die Theorie der KOLLEKTIVEN KORRUPTION nahe, dass alles versucht wird, um den Zusammenbruch des Fiatgeldbooms abzuwenden – selbst wenn das die Kosten der künftigen Krise immer weiter in die Höhe treibt und die Freiheit des Einzelnen zurückdrängt.“
    Genau das ist es.

    Trifft das nicht auch die sogenannte intellektuelle Linke und nicht nur das Geldsystem zu? Schau Dich um, Ken?
    Mir scheint es so zu sein, dass heute ausschließlich nur die AUSGEMUSTERTEN den Mut haben, kritisch ihren Mund aufzumachen.

    Ist es nicht so? Gehört zur „unsichtbaren Hand des Marktes“ auch eine „unsichtbare stille Mehrheit der Abhängigen“, die aus persönlichen ökonomischen Gründen spaltet, statt sich mit ZUKUNFTSWEISENDEN IDEEN einzubringen, nur damit alles auf ihrem Bankkonto so weitergeht?

    …“Ökonomische Abhängigkeit macht die Mehrheit zu Komplizen“ schreibt Torsten Polleit – und damit hat er Recht. Gerade in unsicheren Zeiten geht man auf Nummer sicher und riskiert nichts, oder wählt gar rechts.

    Dabei könnte man den ewigen Grabenkrieg zwischen Links und Rechts, – um ausschließlich durch Wahlen Politiker mit Handlungsvollmacht für 4 Jahre auszustatten, die zum Wohle des Volkes entscheiden mögen -, im digitalen Zeitalter doch elegant beenden und verbessern.
    Artikel 20.2 Grundgesetz beschreibt, dass alle MACHT vom Bürger ausgeht und er in Wahlen UND ABSTIMMUNGEN über seine Politik entscheidet.
    Nur – ABSTIMMUNGEN – wann gabs die denn?
    Würde man aber 1 x jährlich über Wahl-o-mat die Bürger zu konkreten FAKTEN befragen – und nicht Handlungsvollmacht für Politiker erteilen – dann stünde es Politikern an, ausschließlich diese Vorgaben der Bürger abzuarbeiten.
    Der Grabenkrieg Links – rechts wäre m.E. beendet, wenn Politiker zu Sachbearbeitern der Bürger gemacht werden. Bürger würden wieder zu HANDELNDEN ihrer eigenen Zukunft – und nicht nur HANDLANGER.

    Übrigens: Die Schweizer können das.
    http://www.rottmeyer.de/kollektive-korruption-warum-es-kein-freiwilliges-aussteigen-aus-dem-fiatgeld-standard-geben-wird/

    • Ah ja? Die Schweizer können das?

      Speziell in der Schweiz mit seinen vielen Abstimmungen haben die Eliten besonders grosse Übung und Erfahrung mit der Täuschung und Manipulation der Bevölkerung. Dazu kommt eine rigide Zensur.

      Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    • Fantastin & Kari,

      beides mal Zustimmung und ich denke hier ist ein Artikel der passt:

      Schweizer Referendum zum bedingungslosen Grundeinkommen
      Phyrrhus-Sieg der ‘Vernunft’
      Von Harald Schauff

      Kein Vertun, die Ablehnung war deutlich: Fast 80 % der Schweizer Referendums-Teilnehmer stimmten am 5. Juni gegen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens im Alpenland. Einige Grundeinkommensbefürworter sprachen von einem ‘Achtungserfolg’. Andere, die vielleicht keine Mehrheit, doch zumindest einen knapperen Ausgang erhofft hatten, empfanden das Ergebnis als ‘niederschmetternd’. Das klingt reichlich übertrieben. Allein das Grundeinkommen zur Abstimmung zu bringen, war bereits ein großer Schritt. Mehr, sprich ein großer Sprung, war nicht zu erwarten. Das über Jahrhunderte in den Köpfen tief verwurzelte protestantische ‘Ohne Arbeit kein Essen’-Dogma lässt sich selbst durch aufwendigste Aufklärungskampagnen nicht über Nacht aus den Köpfen vertreiben. Schon gar nicht in der calvinistisch geprägten Schweiz.

      nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22977

    • Das mag richtig sein Kari.
      Es ging mir aber im Besonderen darum, dass den schweizer Bürgern die INTELLIGENZ zugetraut wird, durch ABSTIMMUNGEN über sich selbst zu bestimmen.
      Diese „INTELLIGENZ“ wird den Leuten hier nicht zugetraut, obwohl eine jährliche digitale ABSTIMMUNG über eine ganze Palette von Fragen nicht so kompliziert zu sein braucht.

      Zumindest käme es so zu der geforderten BILDUNGSOFFENSIVE, der Grabenkrieg zwischen rechts / links Darstellern wäre beendet und eine Mitarbeit für eine Demokratie wäre angestoßen.
      https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2013/main_app.php

    • Fantastin und Box

      Bei Abstimmungen in Gemeinden und Kantonen der Schweiz funktioniert die Demokratie (noch) etwas. Geht es doch meist um unwichtige Geschäfte (Schulhauskredit, Tunnel, Wanderweg usw.). Aber auch hier mit Zerfallserscheinungen (Globalisierung usw.). Bei „nationalen“ (in Anführungszeichen, weil die Schweiz keine Nation ist) Abstimmungen glauben wohl die wenigsten, dass der Mehrheitsentscheid jeweils auch respektiert würde, wenn er nicht im Interesse der Eliten ist. Dass Abstimmungen zu Gunsten der unteren Schichten nur Erfolg haben wenn sie auch im Interesse der Eliten sind, wird gar durch eine Studie einer amerikanischen Universität belegt.
      Über wirklich wichtige Geschäfte, zum Beispiel Banken betreffend und andere wirklichen entscheidenden Dinge kann der Schweizer gar nicht abstimmen.
      Die Schweiz calvinistisch? Ein kleiner Teil. Dass Gott auf der Seite der Erfolgreichen steht, wie das Calvinisten glauben, sofern ich dies richtig verstehe, das denken wohl auch viele andere die über dicke Bankkonten verfügen. Und darunter gibt es in der Schweiz sicher viele.
      Den erwähnten konstruktiven Entwicklungen, Bildungsoffensiven, Aufklärung usw. steht meiner Meinung nach die Macht im Wege („Macht = Missbrauch“ Michel Foucauld). Macht über andere, von welchen Seiten auch immer. Neben der Gier nach Geld/Besitz. Ev. auch der Gier nach Ansehen.
      Wie wäre es mit mehr EMPATHIE? Ken Jebsen hat es gerade vordemonstriert.

  47. Das waren auch wieder viele gute Gedanken, mit denen man die sogenannten intellektuellen Linken, die sich vom angeblich dummen Volk abheben wollen, vielleicht besser erreicht. Ja das passt gut, KenFm ist ultralinks, aber mir wäre es lieber, man läßt die Einteilung und konzentriert sich auf den Inhalt. Links ist Miteinander, ultralinks ist freiheitliches Miteinander (befreit von repressiver Autorität).

    Die Wutrede war phänomenal, hat intuitiv genau getroffen, was abgeht. Da braucht es keine Entschuldigung.

    • „KenFm ist ultralinks, aber mir wäre es lieber, man läßt die Einteilung und konzentriert sich auf den Inhalt.“Genau das ist es, auf den Inhalt konzentrieren. War letztes Jahr in Ramstein (viele schreiben das immer mit 2 mm, wird aber mit 1 m geschrieben). Es interessiert mich nicht was der Mensch neben mir auf der Demo für eine Einstellung hat und was er isst. Es geht um die Sache.

  48. Es wäre doch nun wirklich an der Zeit einmal die Grundkategorien zu hinterfragen. Die Demokratie“besoffenheit“ vernebelt ein dahinter liegendes gesellschaftliches Konstrukt, das es so zuvor nie gegeben hat, nämlich die sogenannte Öffentlichkeit, Hier sprechen emanzipierte bürgerliche Subjekte über abstrakte Blaupausen, die immer schon verallgemeinert für die ganze Welt gelten sollen – eine Anmaßung sondergleichen, aber bereits so in den Neuengland-Verträgen gleich zu Anfang formuliert. Diese verallgemeinerte Subjektivität gilt aber auch von Anfang an nur für die, die sich qualifizieren können und im Namen der Vernunft räsonieren. Waren zunächst die Frauen, die Arbeiterschaft, die Pachtbauern oder „Menschen im Naturzustande“ ausgeschlossen, so bedurfte es des Vorgangs der Emanzipation mit jeweiliger Legitimation (Geschichte der Frauenbewegung, Geschichte des Arbeiterkampfes usw. usf.), um in die Sphäre vorzudringen, in welcher man! unter Beweis stellt, dass man vernünftig und konkurrent eine nicht deviante oder delinquente Meinung äußert, wobei Meinung ansonsten keine Wirkung entfaltet. So sagte schon der Doyen der philosophischen Affirmation bürgerlicher Verhältnisse Kant: Räsoniert, aber gehorcht!
    Die spezifisch bürgerliche Sphäre der Öffentlichkeit war und ist unter der Prämisse verallgemeinerter Subjektivität ausschließlich dazu da, abstrakte Regeln zu setzen, die dazu anhalten, dass ein jeder sich aus vernünftiger Einsicht dem jeweils Konkurrent ausgehandeltem „Alternativlosen“ unterwirft. Das hat mit der Demokratie antiker Stadtreiche, die der religiösen Formation angehörten, nichts zu tun. Dort ging es um die Angelegenheiten, die alle angingen, wobei es auch damals nur die wenigen Häuser (Oikos) ihre männlichen Boten abordneten. um konkrete Probleme zu regeln.
    Zur bürgerlichen Konstitution gehört ein weiteres, das einzigartig ist, nämlich die Abspaltung. Da man bekanntlich Wert und den für die Bürgerlichkeit spezifischen abstrakten Reichtum (Wertgeld, Buchwerte, Kurse usw.) nicht essen kann, diese auch unmittelbar weitere Bedürfnisse wie Erholung, Freude, Trost, das Aufziehen von Nachwuchs, Krankenpflege usw. usf. nicht erfüllen, ist all dies ins Private abgeschoben. Die Abspaltung alimentiert die verallgemeinerte Subjektivität, die in der Öffentlichkeit zum Tragen kommt nicht nur durch konkretes Tun, sondern es fungiert auch als das emotionale und ideologische „wofür“ das Subjekt die Zumutungen unserer Welt erträgt. Die Abspaltung ist nichts individuelles, auch Großsubjekte wie Parteien, Verbände und Staaten brauchen die Abspaltung. Und so ist im National-Staat das „national“ jener Bereich, der wenn auch nur pseudo-konkret das „wofür“ seiner Existenz beschreibt. Hier wird die legitimatorische Nationalgeschichte erschaffen, werden Heldentaten und wissenschaftliche Leistungen bejubelt, begegnen dem Betrachter Kinder und Familien und auf der Bank sitzende Senioren, die selig lächelnd in schöne Landschaften blicken.
    Leider ist hier gar nichts heil oder angenehm, denn die Abspaltung entscheidet über Einschluss und Ausschluss: das vermeintlich andere muss draußen bleiben, kommt nicht an die Futtertöpfe oder wird drastisch entfernt. Und so ist selbstverständlich auch der Nazi-Faschismus schrecklicherweise eine Spielart bürgerlicher Konstitution, die zu sich selbst kam. Es gibt nichts zu beschönigen: Wer in der Öffentlichkeit spricht und wie viele das sind hängt ausschließlich von der Intensität des jeweiligen Ausnahmezustandes ab, der als bloße und nackte Gewalt dem Nationalstaat zu Grunde liegt.

    Und so sieht man nun in der Niedergangsphase der Werte und Wertproduktion, dass hiervon nicht nur die bürgerliche Ökonomie betroffen ist, sondern auch die Schönwettergratifikationen der Pseudoteilhabe von „Demokratie wagen“ zurückgenommen werden müssen – alternativlos selbstverständlich, weil das Transzendenzverbot bürgerlicher Vernunft auch von den Kritikern der Verhältnisse nicht überschritten wird.

    Was mir gegenwärtig wirklich interessant erscheint, ist, dass die Abspaltung aufhört, die Subjektivität im verschwiegenen Privaten zu reproduzieren samt der Ideologie des sich-Lohnens, des damit-es-unsere-Kinder-einmal-besser haben und dgl. . Es geht nun auch darum, schlicht ein gutes Leben zu verlangen ohne dies an die Finanzierbarkeit im Rahmen der bisherigen wirksamen Basiskategorien zu knüpfen und sodann gleich wieder als leider undurchführbar und unvernünftig zurücknehmen zu müssen und als vernunftwidriges Geschenk an irgendwen zu deklarieren. Das Problem ist aber, dass dieses Sprechen vom Leben, Überleben und gutem Leben in der Öffentlichkeit stattfindet, die subjektiv-vernünftig solches Ansinnen gleich zurückweisen muss, um das Bestehende auf Verderb aufrecht zu erhalten. Und so wird das Aufbegehren kontaminiert mit blutigen Ideologien wie der Nationalität, der aktuellen Triage nicht mehr gelingender Wertverwertung, oder nostalgischen Vorstellungen keynesianischer Umverteilung, die darauf zielt den Mehrwert umzuverteilen, der seit Beginn der Profitkrise in den 1970-er Jahren überhaupt nicht mehr produziert wird. Im Epochenbruch muss es darum gehen die bürgerliche Öffentlichkeit nicht mit einer Gegenöffentlichkeit zu beehren, sondern einen Raum zu schaffen, wo tatsächliche Bedürfnisse zur Geltung kommen.

    • Sehr verklausuliert, aber „mit.“ Wer sollte etwas gegen ein rasches Utopia haben? Ich hoffe ich darf mich trotz des „muss,“ gegen Ende, noch an meinen derzeitigen Möglichkeiten orientieren.

    • Werte, welche Werte..Ein Wort das dem Missbrauch zum Opfer viel!
      Kaum jemand lebt sie, aber in aller Munde vorhanden…

      Alles Sprechen und Schreiben heißt Würfeln um den Gedanken.

      Verfasser?

    • @ Annette
      Leider nein, wir leben den Wert und seine verschwiegene Seite, die Abspaltung – leider gezwungenermaßen. Das Wegschauen ist unbenommen bis eins dann selbst an der Reihe ist. Vom Würfeln um die Gedanken kann eins nur reden, wenn Denken und Palavern beliebig ist, eben genau so wie es die konkurrente Wertvergesellschaftung vorsieht.

      Verfasser? Ich, so wie ich das geschrieben habe, weil es mir ein Bedürfnis war. Darüber hinaus meine Freunde und ich, z.B. in unserem Buch „Gültige Aussagen“. Und übrigens: Demonstrationen, also wieder Öffentlichkeit – massenhaft oder nicht – bringen nichts. Weder haben sie den Mauerfall besorgt, noch den Vietnamkrieg beendet, noch den Atomausstieg bewirkt, noch … Kritik ist immanent und das „revolvere“ jeglicher bürgerlicher Revolution, die sich asymptotisch der Lösung ihres eigenen Rätsels annähert ohne es je erreichen zu dürfen.

  49. Gut gebrüllt, Löwe!

    Ich bin aus einem Forum rausgeflogen (IOFF.de) weil ich KenFM verlinkt habe, soviel zur Bereitschaft andere Meinungen akzeptieren zu können – russlandfreundliche Meinungen waren da Propaganda und nicht PC.

    „Wo es kein Gespräch mehr gibt, beginnt Gewalt.“ (Sokrates)

    Do swidanja!

    • Das werden immer mehr Leute erleben…man bemerkt den regelrechten Kampf von Oben!
      Na und, stachelt das nicht an.Kommt nicht das „Jetzt erstrecht“?

    • „Ich bin aus einem Forum rausgeflogen(Off.de), weil ich KenFM verlinkt habe, soviel zur Bereitschaft, andere Meinungen akzeptieren zu können..“
      Ist ja der Hammer! Dieses Forum werde ich mir mal vorknöpfen!
      Ich habe ähnliches in der „Freitags-Community“ erlebt. Vor vielen Jahren schon hatte ich dort einmal darauf hingewiesen, dass Hitler und die Nazis und das „wissenschaftlche“ rassistische Eugenik-Programm von der US-Hochfinanz unterstützt wurde. Daraufhin wurde ich systematisch „gesteinigt“, so, dass ich selbst um die Löschung meines Accountes gebeten habe. Und dieser Prozess hat sich später bei Neu-Anmeldungen noch zweimal wiederholt wegen meinem Engagement für Tierrechte und für Homöopathie. Und jedesmal hat man ganz primitiv dafür zur Nazi-Keule gegriffen! In diesem Forum wurden ständig die besten Leute gesperrt oder rausgeekelt. Ich schau da jetzt schon lange gar nicht mehr rein.
      Was man also nicht ansprechen darf in angeblich „linken“ Foren ist: Amerika-Kritik, Tierrechte und Kritik an der Pharmaindustrie! Ist das nun links oder rechts? Ich finde, wir brauchen hier neue Begriffe. „links“ und „rechts“ bedeutet mir nur noch sehr bedingt etwas. Kommt immer drauf an, wer es in den Mund nimmt.

    • Das ist einfach: Amerika-Kritik, Vertreten von Tierrechten und Kritik an der Pharmaindustrie sind links. Hier dagegen zu pöbeln ist rechts. Auch wenn es ein angeblich Linker tut.
      Ken’s Beitrag hat für mich die schwammig gewordene Begrifflichkeit wieder erheblich geklärt.

    • Wo es kein Gespräch mehr gibt beginnt Gewalt. Sokrates

      Trump redet mit Russland.
      Trump redet mit Taiwan.
      Trump redet mit …
      Wenn das so weiter geht, bestünde ja sogar Hoffnung.

  50. Warum rudert Ken zurück und relativiert seine Wutrede von neulich? Die war so wie sie war gut und richtig. Ein menschliches Wesen ist widersprüchlich und manchmal auch wutgetrieben.

    Es ist schon schlimm, daß er sich nun leicht jämmerlich gerade den Linken anbiedert, die ihn sooo angreifen.
    Warum musst Du DENEN etwas erklären? Jenen, die so unfair mit Dir umgehen?

    Ich möchte einen Schritt zurücktreten und skeptisch gucken.

    • Die Rede war inhaltlich nicht anders, nur für die Sensibelchen gedacht, die Wahrheiten per Tablett, ausgelegt mit Watte, ertragen können!Zudem gab es keinerlei Zurückrudern, sondern nur Erklärungen, begreiflich machen, Feststellungen.Was ist denn nun wieder falsch daran?
      Ich denke aber, darum geht es Ihnen überhaupt nicht!

    • Ich sehe nicht daß Herr Jebsen von einer Position zurückgerudert wäre. Er hat viel mehr seinen Standpunkt sehr deutlich dargelegt und das keineswegs in Watte verpackt.
      Aber sehr ruhig und sehr bedachtsam.

      Er hat sehr exakt die tatsächlichen Verhältnisse dargelegt. Die Rede ist sehr entlarvend für diverse Kader die, sehr bestimmt, gegenteilige Ziele verfolgen.

      Ein Aufruf sich der eigenen Stärke bewußt zu werden und sich nicht auseinanderdividieren zu lassen.

    • im Gegensatz zum gemeinten Video, war das sehr wohl seicht und rücksichtsvoll rüber gebracht.Das ändert doch nichts an Inhalt, Wert und Wahrheitsgehalt der Aussagen!!

    • Box

      Nicht spalten, aber kritisieren wo es geht…Das hebt alle guten Vorsätze sofort wieder auf..Genau das ist widerlich, denn gemeint haben wir Beide das selbe!

    • Annette,

      ich hätte deutlicher formulieren müssen, wen und was ich exakt meine. Mein Kommentar bezog sich hauptsächlich auf die Aussagen in Herrn Jebsens Video.

    • Alles in Ordnung! Ich denke jeder, wirklich jeder, der sich mit der Politik intensiv befasst, der bekommt manchmal nervliche Ausraster, weil die Bequemlichkeit im Volk schon schmerzt!

  51. Es ist alles richtig was gesagt wurde.Hoffen wir das kommt endlich in den Köpfen an.Doch so lange die Menschen es vorziehen sich nur für sich einzusetzen, sich als Nabel der Welt einschätzen, glauben verbal glänzen zu müssen, werden nie Macher daraus hervor gehen!
    Ich jedenfalls habe fest gestellt, mein Haus entstand nicht durch reden, schreiben, Klugschei…erei, sondern nur durch harte Hände-Arbeit!
    Sofern sich heraus kristallisiert, dass man sich mit Menschen umgibt, die durch ihr handeln,dir den letzen menschlichen Gedanken auspusten wollen, muss man sich entscheiden.Will man Blendern, Darstellern , Egomanen die Welt wirklich überlassen?Oder wird man durch menschliche Fehler, auch selbst gemacht, stärker und bietet dieser Arroganz durch Durchhaltevermögen, den Glauben an Menschlichkeit die Stirn? Jeder kann sich selbst entscheiden, im Grunde heisst es für oder gegen die eigenen Nachkommen, die Natur draußen, für oder gegen sich selbst!

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