nachdenKEN über: Gib deinem Nachbarn ein menschliches Gesicht!

Von 1941 bis 1944 waren Deutsche auf der Krim. Sie kamen mit Kettenfahrzeugen und schlachteten alles ab, was nicht ihrem Rassenwahn entsprach. Die meisten Täter von damals waren jünger als 25 Jahre alt. Soldaten, denen man seit frühester Jugend das Gehirn mit Nazi-Propaganda gewaschen hatte. Diesen Job übernahmen damals wie heute die Medien. Damals war „Der Russe“ der Feind Nr 1. Insgesamt starben allein auf russischer Seite 27 Millionen Menschen.

„Nie wieder Krieg!“ sollte daher das Motto künftiger Generationen lauten, nur hat sich das politische Klima nach dem Ende des Kalten Krieges immer mehr gewandelt. Spätestens seit dem mutwilligen Zerschlagen der Ukraine steht „Der Russe“ wieder für „Das Böse“ an sich. Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird, wie schon in der Nazi-Zeit, rund um die Uhr von den Massenmedien mit Propaganda begleitet, und aus dem Verteidigungsbündnis NATO ist ein Angriffsbündnis geworden, das ausgerechnet Deutschland auffordert, massiv in Aufrüstung zu investieren.

Was tun?

Wir, die erste Generation, die uns mit den sozialen Netzwerken an den Massenmedien vorbei informieren können, haben die einmalige Chance, uns dem verordneten Feindbild zu entziehen. „Lass dich nicht zu einem Täter machen!“, lautet die Botschaft dieses nachdenKENs.

Werde Friedensaktivist und stelle dich der neuen Kriegspropaganda entgegen. Besuche unsere russischen Nachbarn. Auch und vor allem auf der Krim. Wer das menschliche Gesicht seines Nachbarn kennt, ist immun gegen Kriegspropaganda.

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45 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Gib deinem Nachbarn ein menschliches Gesicht!

  1. Hallo Ken Jebsen,
    ein sehr guter, emotionaler, vollkommen wahrer Beitrag.
    „Wir“ werden es aber nicht merken. Die mediale Tiefenindoktrination ist zu weit fortgeschritten. Die Kinder glauben und ersehnen sich, dass es Superkräfte und Unsterblichkeit gibt. Sie glauben aus tiefer Überzeugung daran, dass man sich Waffen kaufen kann und die größte Wumme die des Siegers ist. Sie glauben auch, dass es immer einen Bösen gibt. Das Böse darf man schon als schlaue, siegreiche Kinderbande austricksen und bloßstellen. Der Feind in jedem Actionfilm und in jedem Weltraumspektakel ist später dann ein Dämon und man muss ihn töten. Seine Geschosse treffen nicht, obwohl er über mehr Feuerkraft verfügt. Die eigenen treffen und man ist auch schlauer und trickreicher als der Feind. In DSDS und GNTM bleibt nur eine(r) übrig, die anderen sind die Besiegten. Identifikation mit den Idolen erfolgt unter völligem Realitätsverlust. Es gibt überhaupt kein Miteinander, nur ein Gegeneinander, und es geht immer nur darum, schneller, höher und weiter als die anderen zu kommen. So werden wir unweigerlich im Glauben an den Sieg in die nächsten Kriege gehen. Mit Kindern, die in unseren Schulen systematisch blöder als die in anderen Ländern gebildet wurden. Mit Soldaten, die im Schnitt mehr auf den Rippen als in der Birne haben, weil McDonalds viel Geld verdient und das Schulsystem keines, und nur dieser Umstand über den Erfolg entscheidet. Mit Einer Bevölkerung, die mit Mord und Totschlag kein Problem hat, nur mit dem Verlust des vermeintlichen Eigentums, das sie am Ende ihres Lebens zusammen mit dem Löffel im Atompilz abzugeben hat.
    Es gibt leider keinen Ausweg aus dem großen Krieg, weil die Atlantikbrücke, aka unsere Massenmedien nur blindwütig den Endsieg und seine moralische und materielle Rechtfertigung verkünden. Das wahre Ziel ist es, die Menschheit zu dezimieren, um die Besitzstände der Reichen zu sichern. Die Soldaten sind nicht zur Kritik befähigt. Alle sagen: mir ist es egal, woher das Geld kommt und werden damit automatisch zu Opfern.
    Ihr Beitrag ist richtig und wichtig. Aber viel zu Wenige werden ihn in ihr Herz lassen.

    • “ Es gibt leider keinen Ausweg aus dem großen Krieg, weil die Atlantikbrücke, aka unsere Massenmedien nur blindwütig den Endsieg und seine moralische und materielle Rechtfertigung verkünden. “

      Doch, deutlich machen welche Leute die Massenmedien beherrschen.

      ‘Christianity and the Holocaust of the Hungarian Jewry’, Moshe Y Herclz, 1993 New York University press

      Ich bin der Ansicht dass es heute in der Welt nicht viel anders ist als etwa 1930 in Ungarn.

    • Der nächste Prophet mit seinen „vollkommen wahren“ Aussagen: „Es gibt leider keinen Ausweg aus dem großen Krieg.“ behauptet er
      und häkelt mit an der großen Verfinsterung, bravo!!!

      Aber wenn Sie beispielsweise den Mut aufbringen könnten, sagen wir, 1000 Exemplare der Ramstein-Zeitung zu bestellen und versuchen würden, sie in Ihrer Stadt unters Volk zu bringen – – – dann werden Sie ganz schnell feststellen, warum Sie es vorziehen, sich in ihrem aufgeklärten, milden, gutherzigen Pessimismus einzubunkern.
      Sich für eine gute Sache einzusetzen und immer wieder auf Ablehnung zu stoßen, sogar Feindschaft, Gewalt. Das tut eben weh.
      Dann schon lieber alle zusammen untergehen?
      Ihr pessimistischen Heuler macht mich so richtig wütend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      „Es gibt überhaupt kein Miteinander, NUR ein Gegeneinander,“ Solche Aussagen könnten auch vom Dunkelfürsten höchstpersönlich stammen. Etwas diplomatischer formuliert: Ich finde, Sie sprechen unreif und unsachlich und erschaffen sich, durch Ihre Art zu sprechen, eine Realität, in die man sich nicht hineinziehen lassen sollte.

      http://www.ramstein-kampagne.eu/

      Die ersten Schritte, sich für etwas einzusetzen, was einem am Herzen liegt, tun immer weh. Aber irgendwann tragen uns dann Freude und Kraft und wir erfahren, daß es möglich ist, über sich hinauszuwachsen. Wer sich diesem Wachstumsprozeß verweigert, der ist kein bißchen reifer als jene, die er als Menschen verunglimpft, die mehr „auf den Rippen als in der Birne“ haben.

      Und da er das nicht hat,
      dieses Stirb und Werde,
      bleibt er eben nur ein schwarzsehender Gast
      auf einer untergehenden Erde.

      (Johann Wulfgäng möge mir die Adaption verzeihen.)

    • Im ersten Weltkrieg, mit Weihnachten, verbrüderten sich Franzosen und Deutsche, grosse Wut bei den Offizieren.
      Es ist also gar nicht nötig einander zu kennen um nicht streiten zo wollen.

      Die Blutbäder, die speziell von GB Seite angerichtet wurden, sind bekannt, denke ich.
      Doch gab es noch vor ein Paar Jahre ein Historiker der versuchte diese Vollidioten zu entschuldigen
      Robin Neillands, ‘The Great War Generals on the Western Front 1914-1918’, 1999, 2004, London
      Ich schrieb ihn, keine Antwort.

    • „Kennen Sie das auch? Im privaten und/oder politischen Bereich müht man sich ab, einen bestimmten Standpunkt zu erläutern und dann greift sich der/die Gesprächspartner/in einen einzigen Satz zur Begründung der kompletten Ablehnung des vorgetragenen Standpunktes heraus.
      Eine noch irrationalere Form der Erwiderung liegt dann vor, wenn die argumentative Ebene gleich ganz verlassen und durch persönliche Beleidigungen ersetzt wird.“

      Quelle : rubikon.news/artikel/debatten-un-kultur

    • „Julia Butterfly Hill (…) bestieg am 10. Dezember 1997 einen kalifornischen Küsten-Mammutbaum (sie nannte ihn Luna) und lebte dort für 738 Tage, um ihn vor dem Abholzen durch die Firma Pacific Lumber zu beschützen. Später sagte sie:
      „Der eigentliche Grund, alles was ich in meinem Leben hatte, aufzugeben – meine Freunde, meine Arbeit, meine Karriere, meine Klamotten, mich umzudrehen, alles zu verkaufen und in den Wald zu gehen – war der atemberaubende Anblick dieses riesigen uralten Redwood-Baums, dessen Leben unmittelbar bedroht war. Wenn man so ein Wesen auf einem Foto sieht, kann es einen sehr berühren, aber wenn man davor steht, dann haut es einen einfach um. Dieser Wirklichkeitsschock jenseits der Medienwelt, fühlte sich für mich so an, als würde eine Hand meine Eingeweide und mein Herz rausreißen, mich am Nacken packen und ins Geschehen stoßen. Es war nichts Politisches, nichts Wissenschaftliches. Ich glaube, es gib diese Momente im Leben, wo wir etwas erkennen und ohne jeden Zweifel wissen, dass es falsch läuft und wir etwas unternehmen müssen.“

      Quelle : rubikon.news/artikel/gefangen-in-der-zwickmuhle-zwischen-bangen-und-hoffen
      Artikel von von Dirk C. Fleck

    • ebd. Rubikon/Fleck:

      „Unsere Herzen sind in dieser freudlosen Leistungsgesellschaft längst in großer Zahl erkaltet, wir haben uns eingerichtet in Apathie und Gleichgültigkeit.
      Der US-amerikanische Umweltaktivist und Autor Derrick Jensen („Endgame“) bringt es auf den Punkt:
      „Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass unsere Zivilisation nur Wälder kahlschlägt. Sie tut dasselbe mit unserer Psyche. Es wäre verfehlt zu glauben, dass sie nur Flüsse mit Dämmen verbaut. Sie errichtet auch in uns Dämme. Es wäre verfehlt, dass sie nur in den Meeren tote Zonen erzeugt. Sie schafft tote Zonen in unseren Herzen und in unseren Köpfen. Es wäre verfehlt zu glauben, sie würde nur Habitate zerstückeln. Auch wir werden zerstückelt, zertrennt, zerfetzt, zerrissen und zermalmt“.“

    • Ja, Stoiker. So ist es. Was unserer „Umwelt“ angetan wird, wird gleichzeitig unserer „Innenwelt“ angetan.

  2. Lieber Ken Jebsen,
    nach zehn Minuten kamen mir nicht die Tränen, sondern Hoffnungslosigkeit.
    Ihre Wörte beschuldigen Deutsche, ‚Deutsche Kettenfahrzeuge die hier nichts zu suchen hatten‘.
    Wir sind jetzt mehr als 70 Jahre nach der Verwüstung Deutchlands’s, und noch immer wird die Wahrheit der Gewinner geglaubt.

    Bis etwa 1993 glaubte ich auch die Medien, speziëll über Israel, natürlich mussten die Holocaust Überleber ein eigenes Land, Palestinänzer waren nur Arabische Terroristen, Antisemiten.
    Aber nach die Oslo Vereinbarungen sollte Frieden kommen.
    Dann, 1993 glaube ich, ermordete ein Jude Rabin, und ich begann zu denken ‚wollen diese Leute Frieden ?‘.

    Ich begann zu lesen, Bücher, seitdem etwa 600.
    Und ich entdeckte dass meistens die Wahrheit das gegenteil das war was die Media berichteten.
    Schon 1920 wollte Weizmann Palestina Palestinänzer frei machen.
    Schon etwa 1930 kam ein Zionist an in Palestina, sah dass es ein bewohntes Land war, und sagte ‚this is a crime‘.

    Und so hatte Deutschland gar nicht die Schuld für den 1914 Krieg, Trotski fand die geheime 1913 Verträge, GB, Frankreich und der Tzar, aber in Versailles beschlosssen die Gewinner anders.
    Mit USA Unterstützung.
    Die Weimar Republik hatte keine Chance nein zu sagen, seit der Kapitalation hatten die Briten die Blokkade fortgesetzt, Hunger, etwa 900.000 Deutsche, viele Frauen und Kinder, waren bereits umgekommen.

    Danach regierten Ausländische Kommissionen von Bankiers Deutscland, Owen, Young, Dawes.
    1923 1925 besetzten Frankreich und Belgiën ds Ruhr Gebiet, mit Afrikanische Truppen, Vergewaltiger.
    Die Deutschen streikten, die Folge war die Hyperinflation, die noch heute die Deutschen Angst macht.
    Das Deutsche Elend etwa 1930 war unbeschreiflich, Hunger, erfrierte Füsse.

    Dann kam ein Hitler, er wollte Deutschland wieder aufrichten.
    Und es gelang, dass finanzIëlle Genie Schacht’s, mit Hitler’s Macht.
    1933 1936 ging die Arbeitslosigkeit zurück von sechs Millionen bis eins.
    1938 war der USA Arbeitslosigkeit dasselbe als 1933, meine düstere Gedanken sind dass Roosevelt dass so wollte, Arbeiter in grosse Mengen fur Kriegsindustrie bereit.

    Aber schon 1933 begann Roosevelt seine Kriegsvorbereitungen, mit Stalin und Churchill.
    Hitler sah es nicht, Maart 1939 kam die Britische Polen Garantie, die Falle.
    Hitler sah es nicht, er reagierte auf die Polnischen Provakationen, und GB und Frankreich erklärten Krieg.

    Noch eins musste geschehen, bevor Deutschland endgültig vernichtet werden konnte, die Japanische Attacke, Pearl Harbour.
    1940 hatte Roosevelt sein Wähler versprochen ‚keine USA Boys ûbersee zu senden, dan wenn der USA attackiert wurde‘.
    Roosevelt’s Öl Boycott genügte.

    Bogdan Musial macht klar dat Hitler Russland attackierte drei Wochen bevor Stalin’s geplante Angriff, darum war das Deutsche Heer in Beginn so erfolgreich, das russische Heer war noch nicht fertig, und arrangiert für Angriff, nicht für Verteidigung.
    Die USA Russische Militärische Kooperation, Flugzuge, begann schon 1933.

    Und es ist wahr, wieder werden uns Lügen erzählt, über wie Putin uns bedroht, wie Assad Giftgas benutzt.

    • Geachte heer,
      die Anrede ist nicht einfach so gewählt; ohne Limburg (also die Provinz, die nur 10 Km von dem Ort entfernt ist, wo ich aufwuchs – geboren wurde ich einige tausend Kilometer entfernt ) gäbe es mich überhaupt nicht. Ich bewundere, dass Sie der deutschen Schriftsprache mächtig sind – umgekehrt übersetze ich viele niederländische Homepages, aber zur aktiven niederländischen Schriftsprache habe ich es nie gebracht – wiewohl „vlot spreken“ eben eine Tätigkeit unter Anwesenden ist.
      Was ich in diesem Gebiet zwischen Rhein und Maas, im Dreieck zwischen Siebengewald, Venlo und Duisburg (Verzeihung für alle Ungenannten) immer genossen habe, ist, dass politische Grenzen hinter die Verbindungen und Verbindlichkeiten von Menschen zurücktraten. So kam es, dass meine jüdische Großmutter, bestallte Hebamme einer linksrheinischen Kommune, ihren damals geraden sechsjährigen Sohn, meinen Vater, nach Stadtlohn schickte, wo meine Urgroßmutter, ebenso Jüdin, von allen Bewohnern affirmiert, als eine Reichsfrauenführerin agierte – so etwa ist nur bei Katholiken möglich, Das Hintergrundrauschen, dass ich dann Ende der 60-er Jahre mitbekam, war, dass der „Jünki“ (mithin mein Vater) nötigenfalls über Winterswijk „geschickt worden wäre“. Wiewohl sich hier wohl wiederum viele über Katholiken erregen werden – meine Familie verdankt auf dieser Seite fast alles dem Kardinal von Gahlen-Land.
      Andere Seite: Meine Mutter ist eine Kosakin, Tochter eines roten Kosaken, aus der Verbindung mit einer belgischen Dame höherer Kreise, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus Überzeugung der Revolution anschließen wollte … und so nach bestem Vermögen tat. Wir, in unserer Familie, erinnern ihrer als „Tossja“.
      In diesem gerade nur aufgerissenen Kontext gibt es viele Seitenstränge und Geschichten zu erzählen, die aber eher privater Natur sind, die hier nicht veröffentlicht werden sollen. Als Betroffene – zutiefst – (Mutter, Vater, Großmutter schrien en des Nachts im Traum, weinzen über Tag oft unvermittelt, ewaren sehr belesen und klug und schärften Kind dennoch ein, nur nie/nichts zu sagen, weil „die“ doch immer noch das Sagen haben) ist es ein nicht heilender, dennoch wirksamer Weg, die Orte, die Ken hier beschreibt, aufzusuchen.
      Als ich zuletzt auf der Krim war – 2016 – erinnerte ich nicht nur unsere guten Stunden des Familienurlaubs Anfang der 1980-er Jahre (da wurden die Pässe auch schon kopiert, by the way) da, sondern war froh, dass es dort, wie anderswo, wie auch gerade in Kleve (vielleicht kennst Du die Gedenkstätte dort), Orte gibt, die sich der unglaublich widerlichen Universalgeschichte entziehen, und jenseits von solchen idiotischen Abstrakta wie „Volk“ und „Nationalität“ eine Gemeinsamkeit zwischen den Leuten herstellt, die auf „wir und die unseren“ in jedweder Richtung und allen gegenüber offen abstellt.
      „Nationalität“ ist ein ganz betrügerisches Abstraktum, das vorgibt, etwas Konkretes zu beschreiben.
      Liefde in oorlogstijd
      Petra

  3. Lieber Ken Jebsen,

    dies ist das erste Video von Ihnen, das mich (innerhalb von nur 15 Minuten) drei Mal zum Weinen gebracht hat.
    Ich halte das für eine normale menschliche Reaktion angesichts der Unfaßbarkeit dessen, was Mensch mit
    Mensch macht. (Leider auch auf dieser Kommentarseite: Wie Mensch mit Mensch umgeht – aus Flucht vor dem direkten Fühlen, aus Vermeidung des unmittelbaren Kontaktes mit dem, worauf Sie uns aufmerksam machen wollen
    – ist für mich immer wieder unerträglich).
    Eine große Last haben Sie da für uns alle einige Momente lang getragen. Sich mit diesem Schmerz, diesem Zorn und dieser Trauer öffentlich so verletzlich und ungeschützt zu zeigen, hat meine Hochachtung, Wertschätzung, Dankbarkeit,
    Liebe.

    In tiefer Verbundenheit,
    A.S.CRANE

    • Das finde ich jetzt mal schön, dass hier auf Joseph Beuys hingewiesen wird. Ich habe ihn noch persönlich erleben dürfen und er gehört zu den Menschen, von denen ich Teile des Wichtigsten gelernt habe in meinem Leben. Er war genau das Gegenteil von dem, was man hier in Deutschland zunächst aus ihm machen wollte: Einen Scharlatan. Er war aus meiner Sicht das, was ich einen „Erwachten“ nennen möchte. Er gehört für mich zu denen, die verschlossene Türen wieder öffnen konnten.

  4. Ich kann nur sagen: „DANKE “ !

    Eigentlich sind diese Worte menschliche Selbstverständlichkeiten.

    Ich ertrage schon lange nicht mehr dieses schwachsinnige Geschwafel von CDSU/SPD/FDP/GRÜNE von wegen „Wir müssen internationale Verantwortung übernehmen“, was ja faktisch nichts anderes meint als „Wir müssen andere Menschen ermorden“ nicht mehr.

    Bitte mehr Informationen über Ort und Zeit von Friedensdemonstationen. Es ist wichtiger denn je seit dem letzten Krieg hier Farbe zu bekennen.

    • Seit 100 Jahren ohne Friedensvertrag-das Spazierengehen für den Frieden ist anscheinend wichtiger!

      Denn es ändert nichts.

    • Ja, wirklich. Danke Herr Lehrer!Endlich weiß man wieder,was man richtig zu denken hat.
      Ach ,was wäre der Deutsche ohne seine Autoritäten-er wäre verloren!
      Er wüßte nicht mal,wie er über den Tag käme .

      Für mich bitte ein Bienchen ins Klassenheft!

  5. Wenn ich heute auf Tagesschau.de den wohlwollenden Bericht über die neue Anti-Putin-Kampagne „Wir haben ihn satt!“ sehe, dann ist mir klar, dass es wieder einmal nur auf Putins maßvolles Reagieren ankommen wird, um ein Blutbad zu vermeiden oder wenigstens hinauszuschieben. Unsere transatlantischen „Freunde“ werden nichts, aber auch garnichts zu dessen Vermeidung unternehmen, sondern alles befeuern, was man mit Geld befeuern kann. Wieviel menschliches Leben, wieviel Natur und wieviel menschliche Kultur dabei vor die Hunde geht ist denen vollkommen egal.

  6. „Wir sind im Wahljahr 2017″sagt Ken Jebsen.-meine Güte…

    Wehrpflicht und Menschen,die von einem Feindbild besessen sind,ist heute nicht mehr das Problem.
    Die Wehrpflicht ist in den meisten Ländern ersetzt durch eine bezahlte Söldnerarmee,wo dann die hingehen,die auf dem „normalen“Arbeitsmarkt nichts bekommen.

    Heute werden Kriege getarnt,als humane Einsätze,-wie in Mali oder Afghanistan.Da existiert kein Feindbild,sondern den Leuten wird etwas vorgelogen,von Menschenrechten und humanitären Einsatz für diese.

    Aber in Wirklichkeit geht es um Plünderung der Rohstoffe zum Beispiel,wie in Mali. -Gold,Uran,Seltene Erden-Das Problem ist der Neokolonialismus.

    • Ich habe den Eindruck,das künstlich erschaffene Feindbild befindet sich heute auf einer anderen Ebene-da ist die gegnerische Fußballmannschaft,der böse Muslim,der Konkurrent zum Arbeitsplatz,das schnellere und schönere Auto vom Nachbarn etc

    • “ …Menschen,die von einem Feindbild besessen sind, ist heute nicht mehr das Problem.“

      Ein kurzer Blick in die Mainstreammedien und deren Kommentarseiten
      belehrt jeden, der das wirklich wissen will, eines Besseren. Es ist einfach
      nicht wahr, was Sie da schreiben. Das Feindbild Rußland wird affirmiert, wo du hinschaust.

      Und der Rest Ihres Postings besteht ja wohl aus Gemeinplätzen, die jedem KenFM-Rezipienten
      als ABC bekannt sind.

      Also wirklich, Nechludoff. Meine Güte!

    • Die Frage ist,wer den Mumpitz der Märchenerzähler noch glaubt-wer das glaubt,der lebt ja hinter dem Mond-also wirklich!

  7. Ken…

    „Wir, die erste Generation, die uns mit den sozialen Netzwerken an den Massenmedien vorbei informieren können, haben die einmalige Chance, uns dem verordneten Feindbild zu entziehen. „Lass dich nicht zu einem Täter machen!“, lautet die Botschaft dieses nachdenKENs.“

    „…informieren können…“ DAS dürfte das Problem sein. Man könnte schon, aber…. Und da gibt es wohl nach wie vor eine Mehrheit, die den „offiziellen“ Medien immer noch glaubt, zumindest mehr als dem Internet.

    Und dann gibt es unter den Internet Nutzeren ebenfals noch eine Mehrheit, die sich im Internet nicht informieren will, sondern lediglich ihre eigene Meinung bestätigt sehen wollen.
    Wer dieselbe Meinung hat wie man selber, der ist gut und kennt die Wahrheit. Wer einer anderen Meinung ist, der ist dumm oder er lügt. Genau diese geistige Enge der Masse benützen die Maas, Merkel und Co, aber das brauch ich dir nicht zu erklären.
    Wer die Macht hat, der entscheidet was als fake-news wegzensiert werden kann.

    Die Kontrolle des Internet wird mehr werden, ebenso wie die Überwachung der Bürger und der Berg der gesammelten Daten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Staat zu jedem einzelnen Bürger einen Folder mit vielen Files hat.
    Die daran anschliessende Stufe ist, dass man den Inhalt des Folders und damit den Betreffenden Menschen bewertet…. Postive Punkte zB kann man jetzt schon sammeln, wenn man den zusträndigen Stellen berichtet, dass man fake-news im Net entdeckt entdeckt, also News die der offiziellen Wahrheit widerspricht. Die gute alte deutsche Tradition des Denunziantentums wird gerade wieder eingeführt.

  8. Für 7
    Ich kann mir nicht vorstellen ,das jemand deine Kommentare noch lesen möchte wenn du warm gelaufen bist weil diese Website nicht auf diesem Niveau liegt und du dich auch anders artikulieren kannst wie man sieht .
    Außerdem ist das nicht der richtige Ort um privaten Frust abzubauen weil diese Website eher andere Ziele hat und so ein Kram nicht nicht hierher gehört . Sicher erkennt man mit 14 Jahren sämtliche Zusammenhänge und kann ein objektives Urteil fällen obwohl diese Jahre familiär geprägt sind ( auch wenn nur ein Familienmitglied andere Ziele verfolgt ) Familiär vermittelte Feindbilder gibt es übrigens auch .
    Wenn du zu den Fakten etwas zu sagen hast die ich geäußert habe wäre das gut .
    Und solang ich lebe werde ich nicht schweigen
    🗣

    • In der Tat möchte das weder jemand lesen, noch möchte ich es schreiben !
      Aber bei dem Thema werden mir auch in weiteren 28 Jahren die Synapsen abfackeln.

      Weisst Du, welcher Kram nicht hierher gehört ?
      Werbung !
      Noch dazu für eine Sekte, also echt jetzt…

      Mir musste niemand in meiner Familie vermitteln, dass die Zeugen Jehovas nicht meine Freunde sind, das habe ich von ganz allein festgestellt.
      Du kannst schreiben, soviel Du willst, aber dies hier ist keine Litfaßsäule für geistige Krebsgeschwüre… und ja, auch nicht für blumige Schimpfwörter, sehe ich ein.
      Aber für folgende Sachverhalte bleibt aus meiner Sicht keine andere Form der Terminologie übrig:

      Lügen, Krieg & Sekten.
      Alles derselbe Topf voller Elefantenscheisse !

      Dennoch bedaure ich es, ausfallend geworden zu sein, entschuldigung.
      Ausgerechnet in diesem Thread hätte eher Bedächtigkeit Not getan.

  9. Es gibt tatsächlich Menschen einer Gruppierung die sich nicht von medial vermittelten Feindbildern täuschen lassen , die weltweit , ob Türkei , Südkorea , Eritrea , Russland oder sonst wo auf der Erde den Wehrdienst verweigern und verweigert haben . Trotz schwerwiegender Konsequenzen wie Kz ,
    wiederholten Gefängnisstrafen und Folter haben sie ihre Schwerter tatsächlich zu Pflugscharen gemacht ( nicht phrasenhaft wie am Hauptsitz der UNO in New York zu sehen ) und sind eine echte weltweite Familie geworden .
    Wer sich etwas auskennt weiß , das von Jehovas Zeugen die Rede ist .
    Wie kommt es nur , dass Sie das geschafft haben was sich so viele wünschen ?
    In Johannes 8:32 steht ein Teil der Antwort : Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen .
    Frei von Nationalismus , Rassismus und Klassendenken .
    Das ist eine Ursache der Probleme die überall auf der Welt von Geburt an in das Denken der Menschen eingepflanzt wird und viele Medien , Schulen und Staatsorgane fördern das .
    Leider bemerken die Betroffenen das selbst nicht .
    Das ist einer der Gründe warum Jehovas Zeugen versuchen Menschen überall auf der Erde von dieser Wahrheit zu erzählen .

    Ken FM geht auch diesen Weg was ich zu schätzen weiß , weil das nicht einfach ist .
    Ich bin dankbar für die vielen Hintergrundinformationen welche man sich sonst intensiv in Büchern erarbeiten müsste . Daher empfehle ich diese Website immer weiter .
    Leider kann man aufgrund der Sprachbarrieren nicht so viele Menschen erreichen .
    Auf der Website von Jehovas Zeugen kann man kostenfrei Info in 890 Sprachen Downloaden .
    Mit freundlichen Grüßen Andreas K

    • Jetzt pass mal sehr genau auf, Kumpelchen !

      Mit Deinen tollen Zeugen Jehovas kannste Dir den zugeschissenen Arsch abwischen, ist das klar ?!
      Das sind geistesgestörte Individuen, die nichts anderes zu tun haben, als anderen Leuten Verzweiflung aufzuzwingen.
      Darüber hinaus ist es eine lächerliche SEKTE.

      Ich habe mir mit 14 Jahren geschworen, mit all meiner Energie gegen diese Menschen vorzugehen, weil sie meine Oma vollständig finanziell und emotional ausgeplündert haben und das ist bereits 28 Jahre her und ich bin noch lange nicht fertig mit Euch.
      Unnötig zu erwähnen, dass ich nur auf Euch warte, dass Ihr bei mir klingelt, BEI GOTT !
      Schweig einfach in Zukunft zu dem Thema und antworte auch nicht hierauf, denn ich bin noch nicht mal warm gelaufen !

      Tschüss !

  10. Wir streben nach Größe. Halten uns für Intelligent und Gebildet. Sind Hart und anderen Überlegen. Gehören weit nach Oben. Wenn wir aber an der Waffe stehen, dann versagt fast jeder kläglich. Denn alles was wir wirklich Draufhaben müssen ist, einzig unseren Finger am Abzug zu beherrschen. Erst wenn wir es schaffen, diesen unseren Finger nicht den Abzug bestätigen zu lassen haben wir wirklich Macht. Dann gewinnen wir und der Krieg stirbt.

    Vielen Dank an allen Beteiligten für diese Friedensmission und Ansprache. Eine Steilvorlage zugleich für jeden deutschen Bundespräsidenten.

    • Was ich so gehört habe war, dass es eher umgekehrt ist, also dass es schwierig für Menschen ist andere Menschen zu töten. Daher auch die Ego-Shooter-Spiele für unsere Jugend, um die Hemmschwelle herabzusetzen.

      Außerdem setzt die kognitive Dissonanz ein nachdem man jemanden getötet hat. Man muss also die Tat rechtfertigen, indem man sich moralisch auf die richtige Seite fantasiert. Dabei hilft natürlich die Kriegspropaganda und die Entmenschlichung der Opfer.

      Wer die kognitive Dissonanz nicht mithilfe von Kriegspropaganda überbrücken kann, leidet schließlich an PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörung).

      Alles Zeichen dafür, dass wir nicht dafür gemacht sind zu töten.

      Ich glaube wir sind perfekt, so wie wir sind. Wir müssen einfach nur loslassen, das ganze Gepäck von Vorurteilen die wir über Schule und Medien auf uns geladen haben abwerfen, und fühlen uns danach viel leichter. Vielleicht heißt es daher auch „die unterträgliche Leichtigkeit des Seins“, wenn man die Einfachheit nicht gewohnt ist.

    • Gewiss. Es ist jedoch nicht die Frage, wie leicht oder schwer es fällt. Oder aus welchem Grund. Tue ich es oder tue ich es nicht. Allein das zählt. Nur dies entscheidet zwischen Krieg oder Frieden. Nichts und Niemand sonst. Es liegt buchstäblich allein in unserer eigenen Hand.

  11. Lesen Deutsche eben Bücher in ihre Sprache nicht ?

    Bogdan Musial, ‘Kampfplatz Deutschland, Stalins Kriegspläne gegen den Westen’, Berlin 2008

    Alfred M. de Zayas, ´Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle, Dokumentation allierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg’ , 1979, 2001, München

    James Bacque, ´Der geplante Tod, Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945 – 1946, Frankfurt/M, 1989, 1994 (Other losses, Toronto, 1989)

    Voline ( Vsevolod Mikhailovitsch Eichenbaum), ‘The unknown revolution (Kronstadt 1921 Ukraine 1918-21)’, New York 1955
    Dieses Buch ist über wie Stalin die Ukrainer ermordete und beraubte.
    Aber Stalin konnte Uncle Joe werden, bis 1948 alles deutlich wurde.

  12. Ich kenne keinen Menschen,der den Russen noch als seinen Feind betrachten würde!?

    Übrigens haben Russland und der Deutsche Reichsbund als noch souveräne Staaten einen Friedensvertrag geschlossen nach Ende des 1. Weltkrieges.(Brest-Litowsk)
    Ansonsten existiert kein weiterer Friedensvertrag und wir befinden uns im Kriegszustand mit über 50 Ländern.
    Der Versailler-Vertrag ist kein Friedensvertrag souveräner Staaten.

  13. Danke für Ihre Worte, Herr Ken Jebsen!

    Ich möchte zum Thema Waffenindustrie noch einen Vorschlag machen: Können Sie in einer kommenden Sendung diesem abstrakten Begriff „ein Gesicht“ geben? Wer? Wo? Wieviel? Es ist vielleicht hier bei uns nicht jedem bewusst, ob sei oder ihr Arbeitgeber direkt oder indirekt als Lieferant zur Waffenindustrie bzw. im Neusprech Rüstungsindustrie gehört? Denke, das würde viele zum Nachdenken anregen.

    Alles Gute für Sie und Ihr Team, weiter so!
    I.

  14. Bob Dylan hat sein „Masters of war“ im Jahre 1963 veröffentlicht als sein offenherzigstes und schärfst formuliertes Protestlied gegen die Kriegstreiber. Es formiere sich in dieser Zeit infolge seiner gesellschaftskritischen und pazifistischen Lieder eine immer größer werdende Anti-Kriegs -Anhängerschaft um ihn.
    1963 hatte er dann seinen schweren Motorradunfall, über den in den Medien bis heute erstaunlich wenig zu lesen ist und den er selber in seiner Biographie auch nur nebenbei erwähnt.
    Aber dieser Unfall war eine deutliche Zäsur in seinem Leben und hat mit der Zeit aus dem ehemaligen kompromisslosen Protestsänger einen fast regierungstreuen Frank-Sinatra-Bewunderer gemacht.
    Dennoch ist dieser revolutionäre Song-Poet von damals in seiner Intensität und Klarheit im Erkennen und Wiederspiegeln der Wirklichkeit bis heute weltweit unerreicht und immer noch brandaktuell mit seinen alten Texten. Ich denke, es ist nicht seine Schuld, dass er quasi sich selbst überleben musste.

    MASTERS OF WAR

    Come You masters of war – You that build al the guns – You that build the death planes- You that build the big bombs-
    You that hide behind walls- You that hide behind desks- I want You to know I can see through Your masks.

    You that never done nothing – but world to destroy- You play with my world – like Your little toy –
    You put a gone in my hand – and You hide from my eyes – and You turn an run farther when the fast bullets fly.

    Like Judas of old – You iie and deceive – a world war can be won – You want me to believe –
    But I see through Your eyes – and I see through Your brain – like I see through the water that runs down my drain.

    You fasten all the triggers – for others to fire- then You sit back and watch – when the death count get’s higher. –
    You hide in Your mansion – as young peoples blood – flows out of their bodys – and is buried in the mud.

    You’ve thrown the worst fear – that can ever be hurled – fear to bring children – into this world!
    For thratening my baby – unborn an unnamed – You ain’t worth the blood – that runs in Your vains!

    How much do I know – to talk out of turn – You might say I’m young – You might say I’m unlearned!
    But there’s one thing I know – though I’m younger than You: even Jesus would never forgive what You do!

    Let me ask You one Question: Is Your money that good? Can it buy You forgiveness? Do You think that it could?
    I think You will find – when the death takes its tolls- All the money You made will never buy back Your soul!

    And I hope that You die – and your death will come soon – I will follow Your casket – on a pale afternoon.
    And I’ll watch while You’re lowered – down to Your deat bed – and I’ll stand over Your grave – till I’m shure that You’re dead!

    • Sorry, wichtige Korrektur: Dylan hatte 1966 seinen schweren Motorradunfall, nicht 1963. Ich hatte mich da nur verschrieben, obwohl ich extra davor nochmal nachrecherchiert hatte!

    • Großartiges Gedicht.

      Essenz: „You, that hide….“

      Ihr, die Ihr Euch versteckt…

      Ihr, die Ihr Euch versteckt, seid die Schänder und Vernichter dieser Welt. Ihr die Ihr Euch versteckt
      vor Euch selbst, vor der Wahrheit, vor der Schönheit, vor dem Leben, vor dem Guten, vor der Berührung, vor der Nähe,
      vor der Intensität, vor der Liebe, vor der Hingabe, vor der Angst, vor dem Sebstbetrug,
      vor dem Eingeständnis des Selbstbetrugs,
      vor dem Verdacht, daß es Gott vielleicht doch geben könnte,
      vor dem Verdacht, daß es eine Gerechtigkeit im größeren Rahmen geben könnte,
      vor dem Verdacht, daß es Reinkarnation geben könnte,
      vor dem Verdacht, daß Geben und Empfangen eins sein könnten,
      vor dem Verdacht, daß jeder alles, was er anderen angetan hat,
      eines Tages selbst zu erleiden haben wird.

      Ihr, die Ihr Euch versteckt …

      Ihr könnt Euch gar nicht dauerhaft verstecken.

  15. Danke, Herr Jebsen !

    Das sind starke Worte, die nachwirken.
    Der Begriff „Nachbarskinder“ in diesem Zusammenhang gefällt mir ausserordentlich gut, den werde ich mir bei Gelegenheit ausleihen.

    Eine Anregung noch: Bei vielen Ihrer Videos erwähnen Sie den Aufnahmezeitpunkt, aber nicht bei allen.
    Da wir uns in einer schnelllebigen und verwirrenden Zeit befinden, halte ich es für wichtig, über die genaue Chronologie bescheid zu wissen.
    Einfach um es in der Aktualität besser einordnen zu können.

    Ich fänd es hilfreich, wenn Sie dafür neben dem Veröffentlichungstermin den Zeitpunkt der Aufnahme mit in den Eröffnungstext übernehmen könnten, wenns keine Umstände macht.

    Nette Grüße & einen schönen 1. Mai !

    S.

  16. Ein wunderbares und trauriges Video das mehr Leidenschaft und Kraft ausstrahlt als ein 2 stündiges Positionen. Extrem starkes, klares und emotionales Statement! Vielen, vielen Dank Herr Jebsen und an alle die KenFM möglich machen.

    Einziger Kritikpunkt: die Lautstärke der Schritte zum Ende. Ohne Ton wäre es am Ende noch etwas besser gewesen… glaube ich zumindest. Aber ich bin auch kein Techniker etc.

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