115 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Trump gewinnt die US-Wahl

  1. Mich erinnerte die Wahl Clinton/Trump an unsere eigene von damals zwischen Prodi und Berlusconi. Oder: Die Wahl zwischen Müll (Bilderberg und Goldman Sachs) und Abfall (CIA und P2). Was dabei herausgekommen ist, wissen wir.

    Es gibt meiner Ansicht nach keinen Grund, sich für diese 10 Minuten für weitere 45 Minuten rechtfertigen zu müssen. Das Gesagte ist Rechtens und Vertretbar. Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, dass dies kein guter Tag war. Man hat sich für den Abfall entschieden, anstatt für den Müll. Und ich befürchte zu wissen, was dabei herauskommen wird. Kurz gesagt: nichts Gutes. Ein Staat lässt sich nicht wie ein Unternehmen leiten, und die Geister, die Trump rief, wird er nicht kontrollieren können. Genau so war es bei uns der Fall. Nur, dass wir gerade ‚mal 60 Millionen zählen und sich der Rest der Welt um uns (oft zu Recht) foutieren kann. Leider Gottes haben wir es Berlusconi zu verdanken, dass wir den 80 Mio.-Kredit vom IWF nicht über uns ergehen lassen müssen (2011). Ich hoffe, auch Trump wird wenigstens eine solche Sternstunde haben. Amen.

  2. Ich habe mich hier mehrfach, ich denke auch aus guten Gründen und mit recht, kritisch bis abwartend bezüglich Trump geäußert. Meine Vorsicht bleibt aber diese Rede von Trump ist der absolute Hammer. Wenn es tatsächlich das ist, was er will und die ganze Zeit beabsichtigt hat, dann ist das die absolute Sensation und er wäre sicher nicht nur mein, sondern auch Euer Mann:
    https://www.youtube.com/watch?v=vV0Jn8IF8_E
    Ebenso würde dieser Beitrag bestätigen, dass er tatsächlich etwas verändern will:
    Trump und Putin haben miteinander telefoniert.
    https://deutsch.rt.com/international/43226-trump-und-putin-haben-telefoniert/

    • Außerkontrolle, falls Sie weiter unten in den Kommentaren nicht mehr nachsehen: Verzeihen Sie bitte meine falsche Einreihung Ihres Namens.

      Ja die Rede ist der Hammer, und ich denke, es ist was Trump will. Er kommt authentisch rüber (es könnte natürlich sein, daß er genau wegen dieser Eigenschaft von den Hintermännern benutzt wird, das wäre aber sehr riskant von denen, ihn so weit gehen zu lassen dabei so viele Menschen aufzuklären.)

    • @ KenFmFan
      Alles gut, kann mal passieren.

      Die Rede wirkte so authentisch. Es lief mir geradezu ein Schauer über den Rücken. Der Gedanke, dass mal ein starker Mann im weißen Haus auftauchen und sich der Sache annehmen würde ist eher Stoff für das ganz große Kino- oder Märchenereignis als das es die augenblickliche Realität passt. Das er jetzt mit Putin spricht, möglicherweise sogar aus der Nato austreten will, ist ein Tempo an Schrittfolgen, welches zumindest als sehr ungewöhnlich zu betrachten ist.
      Dennoch, ich glaube erst wirklich an die „Reinheit“ seiner Worte und Taten, wenn ich sehe, dass er ernsthafte Versuche macht die ganz Bande zur Rechenschaft zu ziehen.

    • Was Trump redet, ist ziemlich egal, unwichtig. Was er tatsächlich will ist völlig egal, wenn es sich nicht mit dem Willen derer deckt, die das Sagen haben.

    • Mit Trump hat man vielleicht erst einmal Bomben abwenden können, das Elend wird sich besonders bei den Amerikanern zeigen, zeitverzögert überall auf der Welt!

  3. Hallo Ken – ja, es ist ein guter Tag, aber warten wir doch erst einmal ab!
    Gerade Wir sollten aus der Geschichte gelernt haben, das man sich nicht hinter einen Präsidenten, eine Präsidentin oder sonst irgend jemanden stellt, weil die Demokratie immer eine Mehrheitsentscheidung ist, – man könnte auch sagen die Diktatur der Mehrheit, die über die Vernunft der Minderheit siegt!
    Ich will damit nicht sagen das ich Clinton gewählt hätte, sondern das es egal ist ob nun ein Trumpeltier die Clinton vom Weißen Haus putzt, oder ob die Türen des Weißen Hauses mit Clinton geöffnet werden, um ein Trumpeltier raus zu werfen!

    Hey Ken – Du hast mein Buch „Scheiße – Voll beschissen!“ – Schau doch einfach mal rein! Dort findest Du auch Abbildungen von Pyramiden! Und dann denk mal über die Reformation, die 500.Jahrfeier und folgenden Sachverhalt nach:

    Wenn man die Zeilen von Franziskus oberflächlich ließt, dann ist sein Evangelium ein Gaudium
    Wenn man zwischen den Zeilen des Evangeli Gaudium des Franziskus ließt, entdeckt man gelegentlich Abgründe, bei denen einem, wenn man dann hinter den Zeilen genauer weiter ließt Angst und Bange wird, weil man fest stellt, das der Weltherrschaftsanspruch als Gaudium der allein selig machenden römisch katholische Kirche niemals aufgegeben wurde und immer noch als Evangelium für die Welt gilt!

    Fragen Ken:
    Würde man Franziskus so etwas zutrauen? NEIN! Weil man es ihnen nicht zutraut!
    Wenn die Jünger zuerst in Antiochia als Nachfolger Jesu „Christen“ genannt wurden (Apg.11,26), konnten Sie sich dann, als sich die Jünger am Anfang in Jerusalem mehrten (Apg.6,1), Christen nennen, geschweige denn welche sein?
    Und waren die Jünger am Anfang, als sich die Gläubigen in Jerusalem mehrten und die Jünger auf die Klage der Hellenisten reagierten, Hebräer oder Christen?
    Siehst Du, entweder bist Du Bibeltreu und stellst die richtigen Fragen, oder Du glaubst etwas was andere behaupten und der Menschheit ins Hirn gepflanzt haben, – mit dem Risiko in die Irre zu gehen!
    Warum wurde der Letzte Brief des Paulus nicht an die Christen geschrieben, sondern an die Hebräer, wenn sich die Jünger doch der langläufigen Lehre der römisch katholischen Kirche nach „Christen“ nennen?
    Könnte es sein, das die Lehre der Christen falsch ist?
    Und könnte es sein das Du falsch liegst? Vielleicht ist das ganze ein abgekartetes Spiel?
    Vielleicht wurde da jemand in Stellung gebracht, der dann wie Pilatus die Entscheidung fällen muss, ob er des Kaisers Freund sein will oder nicht, weil die Schriftgelehrten etwas fordern!
    Vorsicht: Die Hellenisten waren griechisch sprechende Juden die das hellenistische Weltbild angenommen hatten und in der Gemeinschaft der Gläubigen Zwietracht säen sollten!
    Wer verfolgte denn die Nachfolger Jesu?
    Wer denunzierte die Jünger bei den Römern?
    Arbeiteten die Juden nicht mit den Römern Hand in Hand?
    Schrien die Schriftgelehrten und Pharisäer nicht : Wenn du diesen losgibst, bist du nicht des Kaisers Freund; jeder, der sich selbst zum König macht, widersetzt sich dem Kaiser (Johannes 19,2).
    Schrien Sie nicht: Weg, weg! Kreuzige ihn!
    Fragte Pilatus nicht: Euren König soll ich kreuzigen?
    Und antworteten die Hohenpriester nicht: Wir haben keinen König außer dem Kaiser (Johannes 19,15)?

    Ken, geh mal mit den richtigen Fragen an die Sache – betrachte das Ganze mal dreidimensional von Außen,
    begib dich auf Los und mache eine Zeitreise!

    Viel Spaß – Der Hund
    Autor von „Scheiße – Voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“
    PS.: Das mit Merkel gefällt mir!

  4. Herr Jebsen, ich hoffe nur, ich gehe nun einmal davon aus, dass Sie nicht hinter ganz allem stehen, was den neu gewählten Präsidenten auszeichnet, insbesondere seine faschistischen Aussagen. Sonst wäre ich heute das letzte Mal auf KenFm gewesen.

  5. http://www.welt.de/159451036

    Der ganze Pressekrieg umsonst, Clintons Kehrtwendungen umsonst, die $20 Millionen für Clinton aus Saudi Arabien und Qatar umsonst.

    Die Frage ist, wann merken die in den Redaktionen endlich, dass der Mist niemanden mehr interessiert und die Menschen einfach die Schnauze voll haben. Dass sie so verzweifelt sind, dass sie lieber Trump wählen, um die Hybris der selbsternananten Elite loszuwerden ?

    Das Abstimmungsbarometer, das in diesem Moment zu 70% auf, „neee, keine Katastrophe“ steht, spricht eine deutliche Sprache und bestätigt gleichzeitig so Einiges.
    Nämlich erstens, dass so einer wie Trump den richtigen Nerv auch hier trifft und zweitens, wie weit die vorhergehende, nicht anders als unsäglich zu nennende Unisono-„Berichterstattung“, oder besser: Demagogie (im Gegensatz zu Meinungspluralismus – und das, obwohl wir den Herrn ja gar nicht wählen konnten) bis hin zu Äußerungen ranghöchster Politiker von den Realitäten entfernt war – und immer noch ist. Und damit letztlich von jedem Demokratieverständnis.

    Die gehen weiterhin sehenden Auges auf die Klippe zu…in DE wird es nicht anders ausgehen, die AfD wird nächstes Jahr noch nicht weg sein vom Fenster…

    Und hinterher kommt dann die Wählerbeschimpfung, so wie jetzt auch bei Trump: Ungebildete Weiße sind schuld…ja klar.
    Nicht die Verhältnisse, in denen 60 Millionen US-Amerikaner inzwischen ohne jede Hoffnung auf Besserung und von Lebensmittelmarken leben dürfen. Und in die sie Leute wie die Bushs & Clintons als Marionetten des Finanzkapitals von Wall Street, IMF und FED jahrzehntelang gezielt hineinmanövriert haben.
    Wenn es diesen vom System Abgehängten so gehen würde, wie den Menschen in der DDR, dann wäre es für sie heute Luxus.

    Den drohnenmordenden Friedensnobelpreisträger als Totalversager hat es nicht mal mehr gebraucht. Die Wall Street-gesteuerte BushClinton-Politmafia
    (siehe hier:
    https://newrepublic.com/article/137798/important-wikileaks-revelation-isnt-hillary-clinton
    oder hier:
    http://www.wsws.org/de/articles/2016/10/17/wiki-o17.html )
    hat es so derart übertrieben mit dem, was sie glaubte, sich erlauben zu können, dass sie sich selber ins Knie geschossen hat.

    Der „andere Demokrat“ Bernie Sanders hingegen hatte eine Menge der Unzufriedenen bereits dort abgeholt, wo sie waren, nämlich bei der tiefsitzenden Enttäuschung über die herrschende Klasse, nur um dann von einer Präsidentschaftskandidatin aus ebendiesen Reihen kaltgestellt zu werden.
    Trump war spätestens danach nicht mehr und nicht weniger als die einzige Alternative, um diese Lügen- und Selbstbedienungsmaschinerie abzustrafen.

    Die Emailaffäre, aber vor allem ihre Inhalte, etwa die Abschaltung dieses erfolgversprechendsten demokratischen Kandidaten, der es ohne finanzielle Hilfe von Banken, Konzernen und anderen Regierungen geschafft hatte, das Volk hinter sich zu versammeln und das Bekanntwerden der Art und Weise, wie Clintons Team ihrer selbstgerechten Kampagne das zu verantworten hatte oder auch das Wissen über die Förderung des IS hat dieser sich notorisch in Skandale verheddernden Kandidatin den Rest gegeben.
    Dazu kamen unzählige kleinere Absurditäten, etwa Bezüge auf angeblich merkwürdige sexuelle Inhalte von Trump, ausgerechnet aus dem Hause, in dem sich ein Präsident mit einer Praktikantin vergnügte, ein Amtsenthebungsverfahren am Hals hatte und seine Gattin als POTUS-Aspirantin dafür bekannt wurde, in ihrer vorausgegangenen Karriere als Anwältin zahlreiche Vergewaltiger auf Kosten der Opfer herausgeboxt zu haben.

    Und die Front aus Elite und ihren medialen Sprachrohren glaubt wirklich, das (Wahl)Volk sei unendlich blöde.

    „You can fool some people sometimes but you can’t fool all the people all the time“, Bob Marley und Peter Tosh hat Killary vermutlich eher weniger gehört.
    Wenn es nicht so absurd wäre und in Bezug auf die Weltlage brandgefährlich, man müsste sich durchgehend vor Lachen auf dem Boden wälzen.

    Aber da Killary vor 8 Jahren schon gescheitert war, musste sie es in der ihr eigenen Hybris, allen Widrigkeiten zum Trotz und vollkommen blind gegenüber jeglichen Realitäten, unbedingt durchsetzen.
    Last Exit White House.
    Sie wollte so gerne Präsidentin werden, die Wall Street wollte es, die Generäle wollten es, die Rüstungs-/Öl- und damit die Medienindustrie wollte es – aber tatsächlich ist ihnen die Demokratie in die Quere gekommen.
    Na so ein Pech.

    Wir Europäer können uns erst einmal darüber freuen, dass Trump sich zunächst mal um Dinge in seinem Land kümmern will, anstelle andere Länder zu bombardieren.
    Das verschafft uns vielleicht doch noch ein paar Jahre auf diesem an sich schönen Planeten – und uns etwas Ruhe.
    Was von seinen Ankündigungen letztlich passiert, ist wie immer eine ganz andere Frage, aber an dieser Stelle klar ein Problem der amerikanischen Bevölkerung.

    Vielleicht geht es für sie schlimmer aus als es jetzt schon ist, für den Rest der Welt hingegen bestehen Chancen, dass es besser wird. Denn derzeit sind die USA vor allem ein Problem dieses Restes der Welt:
    Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Somalia, Mali, Afghanistan, Ukraine, Brasilien, Russland etc. – und nicht zuletzt natürlich ganz Europa.
    https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen

    Oder dasselbe etwas einfacher formuliert – in einem Blatt, dem ganz sicher keine antiamerikanische Haltung vorzuwerfen ist:
    http://www.huffingtonpost.de/2014/10/06/russland-sanktionen-usa-merkel_n_5938022.html

    Und wer macht seitdem glänzende Geschäfte mit Russland, seit die USA Europa zu seiner Sanktionspolitik gezwungen hat?
    Antwort: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/135214440

    Merkels Tage und die ihrer medialen Ausspielorgane hierzulande sind gezählt. Viele Menschen würden heute eher eine Verona Feldbusch wählen als die Frau, die vor kurzem noch IM Erika war und heute ernsthaft den neugewählten amerikanischen Präsidenten zur Demokratie und Toleranz mahnt und versucht, ihm Bedingungen zur Zusammenarbeit zu stellen.

    Hinter dieser bisher weitgehend unbemerkt gebliebenen außenpolitischen Radikal-Kehrtwende hin zu einer „konditionierten Zusammenarbeit“ könnte natürlich andererseits eine Merkel-typische Strategie stecken…Kehrtwendungen nach langer Zeit des Abwartens sind bekanntlich eine ihrer größten Stärken.
    Linker Kritik an der deutschen Amerikahörigkeit wäre damit der Wind aus den Segeln genommen – und sie hätte einmal mehr die Argumente ihrer Gegner zu den ihren gemacht. Neigen wir nicht dazu, diese Frau zu unterschätzen – das war bisher noch immer ein Fehler.

    Warten wir lieber ab, ob sie der kommenden US-Regierung etwa nunmehr die Wahrung des Völkerrechts in Bezug auf die inzwischen unzählbaren US-amerikanischen Interventionskriege ans Herz legen möchte.
    Oder etwa den Schutz der deutschen Bevölkerung und Industrie, dem sie qua Eid verpflichtet ist, etwa in Bezug auf die Sammelwut amerikanischer „Dienste“.
    Oder einen Hinweis gibt auf die allgemeinen Menschenrechte, zum Beispiel bezüglich Guantanamo oder im Hinblick auf die Drohneneinsätze, die faktisch eine Hinrichtung ohne Anklage und Prozeß bedeuten, also Mord – zudem unter Inkaufnahme erheblicher Kollateralschäden im Verhältnis 1:40.
    Oder die Wahrung der deutschen Verfassung, nach der von deutschem Boden kein Krieg ausgehen dürfe und daher auf Schließung der Drohnen-Relaisstation Ramstein drängen wird…und auf den Abzug amerikanischer Atomwaffen aus Büchel…

    Wir dürfen gespannt sein. Ganz besonders auf das Gestammel, das aus der Bundespressekonferenz zu erwarten ist. Weil Mutti es ja grundsätzlich lieber erst mal dem Seibert überläßt, ihr Verhalten zu erklären.

    • Ich kann mal wieder nicht anders 🙂

      Sehr geehrter Herr DJ Hubertus M.

      Adrett gestalteter Versuch die wohl grösste und bedeutendste alternative Informations-Website für ihre Zwecke zu nutzen.

      Da ich zur Betrachtung ihrer Kapitalismuskritik-Kritik den Weg auf ihre Seite bestreiten musste, natürlich ihre Bitte keinen Ad-Blocker zu nutzen ignorierend, sprang mich die Empfehlung, ihnen Zuverdienst einbringend, bei AMAZON-Bestellungen ihrer Linkangabe zu folgen, förmlich an.

      Im weiteren Verlauf dieser siebeneinhalb Minuten habe ich mir noch das Video des Herrn Grell zur Verteidigung der Petry-Sekte angesehen. Zumindest wenige Minuten, mehr ging wirklich nicht.

      Wunderbar, dass Sie ihren positiven Erfahrungen und der Empfehlung zur Nutzung von „AMAZON-Prime“ gar einen ganzen Artikel widmen. Was genau an Kapitalismuskritik im Allgemeinen falsch sein soll, darauf gehen Sie auch auf ihrer Seite nicht wirklich ein. Sind Sie ganz sicher, dass Sie auf dem Weg hierher, unterwegs nicht irgendwo falsch abgebogen sind?!

      Lustige Grüsse
      andi

      Ps.:
      Klasse Vid übrigens. Erinnert mich irgendwie an Ch. Sieber aus seinem Kinderzimmer heraus.
      Total überspitzt und mitten in die Schnauze rein. 100% Ken Jebsen. Respekt..

  6. Das war jetzt was? Egal. Eingenordnet unter Kurioses. Der Mangel an Erziehung zum demokratischen Subjekt bringt solche Gedankenvorgänge wie die Jebsens hervor, dass man lieber Bohlen wählen würde, um Angela Merkel zu verhindern. Mit Hitler verhinderte man in Deutschland auch den Kommunismus. Ein Demokrat tritt für etwas ein, ein Nihilist genügt sich selbst.

    • Aber genau das ist in USA passiert. Es wurde lieber Bohlen als Merkel gewählt. Soviel Wahlmöglichkeiten hatten sie ja auch nicht… Selbst Nichtwählen bringt nichts, da immer genug wählen um einen Kandidaten zu bestimmen.

    • @Souverän: Es gab sehr wohl andere Wahlmöglichkeiten, z. B. Jill Stein, aber von der war ja nirgends die Rede. Ich habe den Verdacht, dass die ganze Show (es stimmt anscheinend nicht, dass Trump in den USA nur gebasht wurde) drum ging, die christlichen Fundamentalisten mit ans Ruder zu bringen, vielleicht, damit sie ihr geliebtes Armageddon veranstalten können- der Fize ist ein solcher, der Finanzminister wird ein Goldman-Sachser werden- also ansonsten alles, wie gehabt.
      Einerseits kann ich Ken Jebesens Freude verstehen, andererseits graut mir vor Trump. Er hat bei allem auch gesagt: „Es ist Schwachsinn, Atombomben zu haben und sie dann nicht zu nutzen.“ Und sein Rassismus und Underdogbashing und seine frauenfeindlichen Äußerungen lassen nichts Gutes erahnen.

    • Nachtrag: Trump ist nicht mit Bohlen zu vergleichen, das hatten sie ja schon mit Ronald Reagan. Trumps Antrittstrede hat bei mir eher … ganz andere Assoziationen hervorgerufen. Welche das sind, behalte ich mal lieber für mich.

    • „Es gab sehr wohl andere Wahlmöglichkeiten, z. B. Jill Stein, aber von der war ja nirgends die Rede.“

      Ok, um der Korrektheit willen. Aber kommt es darauf an, ob 2 oder 3 Kandidaten zur Auswahl stehen? Auch diese Dame ist mit Sicherheit keine echte Alternative – mutmaße ich mal.

    • @ Fritz
      Was soll das sein für eine Demokratie? Das ist doch letztlich nur noch ein Tarnbegriff, der überdecken soll, dass wir hier nichts mehr zu sagen haben. „Unsere“ Form von Demokratie macht einen totalitären und globalen Turbokapitalismus erst möglich und verhindert die Durchsetzung gerechter Verhältnisse, in der Mitbestimmung, Vernunft, Mitgefühl, Brüderlichkeit und Bildung für alle etc. ein zentrale Bestrebungen darstellen.
      Im übrigen hat Hitler sich nicht durchgesetzt, weil er in erster Linie den Kommunismus bekämpfen wollte, sondern weil Deutschland am Ende war. Die 15 Jahre der Versailler Vertragsbedingungen innerhalb einer sogenannten „Demokratie“ hatten die Menschen in eine kaum fassbare Hungersnot und Hoffnungslosigkeit gebracht. Und schon damals waren es diejenigen, die über das Finanzsystem herrschten, welche diese Bedingungen und das Elend heraufbeschworen haben. Wir müssten also erst einmal eine echte Demokratie konstruieren, damit wir bestimmen können, was die Erziehung zu einer solchen eigentlich ausmachen soll.

    • @Der Souverän
      Es ist nicht so leicht. Nicht nur das unterschiedliche Wahlsystem und die Wahlkampfführung, sondern auch die Motive der Wähler. Wir müssen die Untersuchungen abwarten.

      @vizero13
      Anders als seine Wahl ist seine Politik schwerer vorauszusagen. 1. Er scheitert und tritt nach einer kurzen Amtszeit zurück. 2. In einigen Punkten folgt er dem Kurs seines Vorgängers (Hinwendung zu Asien, Abwendung von Europa), in anderen nicht (Soziale Frage). 3. Er führt die US-Gesellschaften zurück in die bigotte Nachkriegszeit. 4. Er macht einen Deal und federt die Nachteile der Modernisierung ab. Was er machen wird, lässt sich wirklich noch nicht bestimmen.

    • Es ist sogar noch viel leichter, einfacher. Die Untersuchungen dienen einzig der Verschleierung und künstlichen Verkomplizierung, der Atomisierung – nichts weiter.

      Untersuchungen sind doch heute nahezu generell nicht (mehr) dazu da um aufzudecken, sondern um zu verbergen, umzudeuten, Unrecht zu Recht zu deklarieren und umgekehrt.

      Das sollte doch mittlerweile verstanden und angekommen sein…

    • @Außerkontrolle
      Naja, übertreiben Sie nicht. Die Schweiz ist eine direkte Demokratie, dennoch sind ihre Rohstoffunternehmen und Lebensmittelunternehmen äußerst erfolgreich, obgelich die Schweiz keine nennswerte Rohstoffe und Agrarprodukte besitzt. Hier die repräsentative Demokratie als Übel zu markieren ist ungenügend.

      Hitler hat sich aus dutzend Gründen durchgesetzt. Angefangen von trivialen, dass ihn kein Schlag getroffen hat oder ihm am Hitler-Putsch wie der darauf folgenden Flucht zweimal das Leben gerettet wurde, das Skandalurteil des Münchner Gerichtes, die einem Putschisten veredelte Haftbedingungen gaben, Papen, der ihn quietschen lassen wollte, bis zu den geisteshistorischen Bedingungen und der demokratischen Selbstzerstörung. Der Aufstieg Hitlers, also seine Durchsetzung, war multikausal. Die Marxistische Geschichtsschreibung hat sich in diesem Bezug nicht umsonst erledigt, die in Hitler lediglich den Schergen der Industrie sehen wollte. Auch die konservative Auslegung, Versailles habe Hitlers Aufstieg verursacht, entspricht eher der Sicht, in der eigenen nationalen Schmach das größte Unglück zu sehen, wogegen natürlich die nationale Schmach des Anderen einen Patrioten nie bekümmert hat (Brest-Litowsk, aber auch das Verhalten der Türkei gegenüber den Kurden, das mit Hitlereinst kooperierende (Petain) wie verfeindete (De Gaulle) Frankreich im Fall Indochina und Algerien etc.) Nein, Versailles wird von Liberalen wie Konservativen genauso überschätzt, wie die Industrie von Marxisten. Wie gesagt, das ist alles zweitrangig, denn wer geht nicht davon aus, dass sich der Feind versucht so gut zu rüsten wie es geht und die besten Waffen einzusetzen, um die er sich bemüht hat? Einzige Frage vom politischen Interesse, weil sie vom Interesse des Überlebens ist: Wo liegt die Vulnerabilität der Demokratie? Das theoretische Werkzeug haben Köpfe schon herausgestellt, es liegt nur noch an den Bürgern. Direkte Demokratie ja, aber nicht wenn sie missverstanden wird als Wahl eines besseren Oberhauptes, sondern hauptsächlich als politische Teilhabe.

    • @ Fritz
      Sicher ist es multikausal zu betrachten, keine Frage. Und es mag auch sein, dass man sich eine echte Demokratie vorstellen kann, nur unsere ist eben keine bei genauer Betrachtung. Die Schweiz ist nur bedingt ein gutes Beispiel. Manche Entwicklungen für die Menschheit an sich sind lange überfällig, werden aber in keinem Land der Welt angegangen und wenn ein Ansatz da war, dann wurde er von unserer selbsternannten Weltpolizei USA (durch welche Einflüsse im Hintergrund auch immer) verhindert oder zerstört. Es würde hier zu weit führen in die Details zu gehen, aber ich bin ziemlich sicher, dass wir unsere Geschichtsbücher eines Tages neu schreiben werden müssen. Ich gebe nur noch wenig auf vermeidliche Experten zu diesem Thema, weil kaum jemand Zugang zu echten Quellen hat, wenn es darum geht Geschehnisse aus Vergangenheit und Gegenwart zu beurteilen. Im Grunde ist es doch ähnlich wie beim 11. September oder vielen anderen Vorkommen in der Geschichte: Es gibt zwar eine Akte, aber die darf einfach nicht eingesehen werden, weil Geheimsache. Eben auch so ein unverschämtes Unding: Ein Volk wählt Politiker als ihre Vertreter in dieser Demokratie und diese dürfen einfach etwas als Geheimsache zu den Akten legen. Wie kann das sein? Das ist nicht meine Vorstellung von Mitbestimmung. Sicher, man hört ja immer, das Volk könne bestimmte Dinge nicht beurteilen, aber das ist für mich kein Argument. Wenn Bürger etwas nicht beurteilen können, dann liegt es doch daran, dass der Staat offensichtlich nicht in der Lage ist oder kein Interesse daran hat, diese mit einer umfassenden Bildung zu versorgen und oder diese richtig und wahrheitsgemäß zu informieren (siehe derzeitige Presse). Wir könnten hier unendlich viele Sachverhalte aufzeigen, die diese Demokratie als das entlarven können, was sie eigentlich ist: Eine Scheininstrument.
      Wir müssen alle Kräfte bündeln, um uns als Menschen endlich weiterzuentwickeln, einen ganz neuen Schritt wagen in eine freie, friedliche und gerechte Welt. Und das geht nur mit einer Staatsform, die sich dies zum obersten Ziel setzt.
      Meine Ansicht!

  7. Lol. Ich sagte es doch. Mittlerweile laufen mehrere Petition gegen die Inauguration Trump’s.

    Ein Petent vermutet psychische Erkrankung – NPD Narzisstische Persönlichkeitsstörung – und in Verbindung damit (na was?) genau, eine Gefährdung der inneren Sicherheit.

    change.org/p/diagnosetrump

    Eine andere Petition fordert die Wahlmänner auf nicht für Trump zu votieren.

    Wir fordern die Wahlmänner auf, die Stimme ihres Staates zu ignorieren und ihre Stimme Clinton zu geben.“

    Change.org sagt, dass Trump nicht für das Amt tauge, aber Hillary, indem man eine Reihe anti-Trump Propaganda-Gründe aufzählt.

    Change.org behauptet „24 Staaten bestrafen die Wahlmänner. Wenn (sie) gegen ihre Partei stimmen, bezahlen sie gewöhnlich eine Strafe. Und die Leute drehen durch. Aber sie können stimmen, wie sie wollen und es gibt in den meisten Staaten kein legales Mittel, sie daran zu hindern.“

    Dies hier sagt die National Archives and Records Administration über das Wähler-Kollegium:

    „In der ganzen US-Geschichte, „haben mehr als 99 Prozent der Wahlmänner gewählt wie verlangt“ – für die Gewinner der Volksabstimmung in den Staaten, die sie vertreten.

    Es gibt keine Verfassungs-Vorschrift oder Bundesgesetz, das von den Wahlmännern verlangt, entsprechend der Abstimmung des Volkes zu stimmen. Manche Staaten verlangen es.

    Man beachte, dass 48 von 50 Staaten die Wahlmänner-Stimmen auf Basis von ‚Gewinner erhält alles, belohnen.“ Nur Nebraska und Maine folgen nicht dieser Regel.

    Wenn kein Kandidat eine Mehrheit der Wahlmänner-Stimmen erhält, wählen sie einen aus den drei Kandidaten, die die meisten Stimmen haben, aus. In diesem Fall hat jeder Staat eine Stimme.

    einarschlereth.blogspot.de/2016/11/die-changeorg-petition-verlangt.html#more

  8. Hallo Liebe Leute, Lieber Ken Jebsen,

    ich konnte mich natürlich auch einer gewissen Freude nicht erwehren, dass die Wahl dort drüben so ausging wie sie ausgegangen ist. Auch ich habe viel gewitzelt und spekuliert. Alle Gründe dafür, warum es gut ist, dass die personifizierte Korruption Clinton es nicht geschafft hat, teile ich im Grunde ausnahmslos. Auch die Abscheu und Geringschätzung gegenüber unsere Funk- und Printmedien, die ja alles dafür getan zu haben scheinen Clinton über die Ziellinie zu tragen, kann ich nur teilen. Da die Mainstream-Medien nahezu durchweg pseudointellektuelle, politisch korrekte Arroganz und Selbstgerechtigkeit darstellen, fern jeglicher erdgebundener Rationalität, die nicht für den ehrlich Arbeitenden und bescheiden Entlohnten sprechen, diesen eher noch als zurückgebliebenen Plebs (schlecht rasierter Mann mit Schiebemütze und sächsischem Dialekt) beschimpfen, dessen Stimme man leider nun mal auch gelten lassen muss, verdienen diese in der Tat nur Spott und Verachtung. Denn es sind auch diese Medien, die sich jeden Tag aufs Neue schuldig machen, in dem sie den Wahnsinn des politischen Alltags decken.
    ABER auch mir kommt der Kommentar von Ken Jebsen ein wenig wie ein Schnellschuss vor. Heikel finde ich vor allem die Aussage, dass zum ersten Male ein Präsident gewählt wurde, „hinter dem ich stehe“ (Jebsen). Das einen Tag nach der Wahl und Wochen vor der Amtseinführung von Trump zu sagen ist schon ziemlich kühn.
    Dass man das Beste hofft ist klar, ABER die Einschätzungen, die von Experten zu Trumps Vorgehensweisen als Präsident geäußert werden, sind doch allesamt sehr widersprüchlich. Man vergleiche nur mal die Analysen bzw. Prognosen von Rainer Rupp und die von Ernst Wolf. Die Analysen könnten unterschiedlicher gar nicht sein: Paradigmenwechsel hier, große Verarsche da. Daraus entnehme ich für mich, dass ich überhaupt keinen Schimmer habe, was in den kommenden Monaten und Jahren mit uns allen passieren wird. Wenn man die politischen Vorgänge in den USA betrachtet, muss man m.E. immer davon ausgehen, dass die grauen Eminenzen die Dinge stets so zu richten wissen, dass der ganze Apparat so weiter funktioniert wie bisher. Und wenn es zu einem innerstaatlichen Regime Change kommen muss. Von daher: Die Hoffnung ist groß, aber die Erwartung gering.
    Und was die Verhältnisse in Europa angeht: Das Problem ist, dass eben kein Dieter Bohlen oder Gottschalk oder wer auch immer sich anbieten wird. Die Verhältnisse mit denen wir es hier zu tun haben, (um mal Willy Wimmer zu zitieren), sind eben die, dass die möglichen Gewinner im Kampf gegen das Establishment Akteure wie die AFD und andere dubiose Organisationen und Typen sind. Diese stellen schlichtweg die einzige Alternative für die Nicht-Etablierten dar, da nun mal die Sozialdemokraten in ganz Europa, deren Job es eigentlich sein soll uns vor diesem ganzen Schwachsinn zu schützen, vom großen System EU und Transatlantik vereinnahmt worden sind. Diese sind ein Teil des Problems. Das heißt, dass der gefeierte Umbruch in den USA, so er denn kommen sollte, übertragen auf Europa bedeutet, dass die AFD im kommenden Jahr die SPD als zweitstärkste Kraft womöglich ablösen wird. Und Frankreich, und Holland … Sind das dann auch schöne Tage auf die man einen Sekt trinken kann?
    Ich bin auch wenig überrascht, dass Ken Jebsen diesen Wahlausgang vorausgehen haben soll. Natürlich glaube ich ihm das, aber ich kann mich erinnern, dass gerade in den Telefonaten mit Prinz Chaos II. er immer damit rechnete, dass Clinton die nächste Präsidentin sein werde. Nun ja. Ich kann diesem Beitrag alles in allem so nicht zustimmen, und mich befremdet ein wenig die Art des Vortrags, die ja schon recht arrogant ist, auch wenn ich die (kurzfristige) Schadenfreude gegenüber den Medien und unseren Politikern völlig teile. Aber dennoch ist und bleibt dieser Kanal unentbehrlich und verdient jede Unterstützung.

    Mit Bestem Gruß,
    Martin

    • „Daraus entnehme ich für mich, dass ich überhaupt keinen Schimmer habe, was in den kommenden Monaten und Jahren mit uns allen passieren wird.“

      Und damit liegst Du zu 100% richtig. Auch ich wollte zuerst ein Kommentar zu dem – ja, man muß Schnellschuß sagen – schreiben. Habe aber davon abgesehen, nachdem ich hier einige recht unangebrachte Kommentare las. Sowieso ist dieser Videokommentar gemessen an der Gesamtheit, am Gesamtbild völlig unerheblich und eigentlich satirisch zu betrachten. Kabarett darf ja alles…

    • Dem Kommantar kann ich mich weitgehend anschließen. Ich bin froh, weil Clinton (hoffentlich!?!) verhindert werden konnte und in Trump setze ich abwartende, skeptische Hoffnung. Die Skepsis bezieht sich noch mehr auf seine Möglichkeiten als auf seine vielleicht guten Absichten. In diesem Sinne teile ich Willy Wimmers Erleichterung, bin aber etwas weniger optimistisch.

      Ken Jebsen meinte ursprünglich, daß Clinton Präsidentin würde, im Gespräch mit Eva C. Schweitzer wettete er dann aber auf Trump. – Gewettet hätte ich auf Trump nicht, aber ich habe gesehen, daß zu seinen Veranstaltungen tausende und zehntausende begeisterte Menschen strömten, während bei Clintons Auftritten keine Stimmung aufkommen wollte, es kamen viel weniger Leute und die Reihen wurden manchmal durch bezahlte Statisten aufgefüllt. Deshalb spürte ich, daß Trump trotz aller Gegenpropaganda gewinnen könnte. Das Thema ist jetzt etwas müßig, außer in der Hinsicht, daß wir daraus lernen sollten, uns in Zukunft noch weniger von der pausenlosen Stimmungsmache der Propagandamedien beeinflussen zu lassen.

      Jetzt hoffe ich, daß Trump das Weiße Haus lebend erreicht und daß er nach vier Jahren immer noch lebt und bis dahin die Erwartungen seiner Wähler wenigstens ansatzweise erfüllen kann, vor allem unsere Hoffnung auf Frieden.

    • HI Martin
      DU hast vieles so geschrieben, wie ich es auch denke. Inzwischen wissen wir allerdings ein wenig mehr (siehe mine Kommentar weiter oben)- Fundamentalchrist als Fize, ein Goldman-Sachs-Mann als Finanzminister…. Da kann man schon mal einiges draus ersehen, und das ist nichts Gutes, leider.

  9. Ken’s eindringlicher HalloWach-Aufruf ist ebenso verständlich wie hoffnungslos. Die bisherigen Äußerungen der Spitze in der Regierung und EU dokumentieren, dass die „sehr verehrten Damen und Herren“ der europäischen Polit-Elite den Schuss wirklich nicht vernommen haben. Trotzen und Schwafeln was von europäischen Werten. Welche? Diejenigen, die vor Trump durch die transatlantische Komplizenschaft längst schon samt und sonders verraten und verkauft wurden? Mit Unterstützung durch Frau Clinton.

    Vielleicht sollte Frau Merkel in den Nachbarländern wie Griechenland, Russland, Syrien u.a. aber auch Inlands doch mal nachfragen, wie froh und dankbar man über die bisher empfangenen Werte sei. Kann es sein, das ein Geschäftsmann wie Donald Trump etwa gar nicht soviel im Sinn hat mit Machtpolitik-Ideologie und verlogenem Wertegeschwafel?

    Haben sich die europäischen Politgenies denn nichts dabei gedacht, als die ZEIT im August schrieb, das der Ex-Ukip-Chef Nigel Farage Donald Trump bei einer Rede unterstützt? Brexit und mehr amerikanische Souveränität waren z.B. einige Parolen. Naa? Und nun wunderts, das der „unter gewissen Bedinungen akzeptierte“ Herr Trump mit der europäischen Politelite ja noch gar kein Vorstellungstermin beantragt hat? Oooh, wie respektlos.
    Ist euch eigentlich nicht aufgefallen, das für Herr Trump die Ampeln in DC plötzlich alle auf grün stehen? Die Türen im Weissen Haus auf einmal schnell offen waren ? Verwundert es denn nicht, das Goldman Sachs im Trump-Sieg plötzlich keine Gefahr mehr für Finanz-System sieht ? Und wieso pflegt Herr Trump Kontakte mit dem eu-sanktionierten Herr Putin? Wieso sagt Obama auf einmal, das die al Nusra jetzt doch zu den Feinden gehört?
    Und all das versteht die wertige europäische Polit-Elite nicht so recht? Fühlt sich abgehängt. Tja, wen wunderts.

    • Ich bin nicht ganz so pessimistisch- wenn genug Zeit übrigbleibt. Der Artikel von Wolff, den du da verlinkt hast, bestätigt übrigens meine Befürchtungen.

    • Noch etwas, das gegen Trump spricht: Bernie Sanders wurde durch massive Wahlfälschungen und -manipulationen verhindert. Gegen Trump hat es das nicht gegeben- vielleicht Gegen die beiden anderen (angeblich chancenlosen) Kandidaten- von denen hört und liest man nichts, obwohl in den Umfragen vor den Wahlen z. B. jill Stein ungewöhnlich viele Stimmen zugesprochen wurden.

  10. Nachtrag: Auch ich bin froh, dass Hillary Clinton nicht gewonnen hat, mir wäre Bernie Sanders am liebsten gewesen, aber Trump? Ich finde es schade, dass Menschen, die sich vom politischen Establishment alleine gelassen fühlen, die wütend sind auf die Zustände, die unser perverses Wirtschaftssystem produziert hat, oftmals den rechten Faschisten die Fähigkeit zur Rettung zutrauen, den eher links gerichteten und reflektierteren Menschen allerdings nicht.

    • Liebe Claudia,

      eigentlich sehe ich das genau so wie Sie:
      Frau Clinton ist eine Kanone, von der ich spätestens seit Libyen weiß, in welche Richtung sie schießt.
      Herr Trump ist eine Kanone, von der ich nichts weiß: weder das „Ob-Überhaupt“ noch die Richtung.

      Was ich jedoch ganz sicher weiß, ist, dass Herr Jebsen mehr weiß als ich.
      Ich weiß auch, dass ich niemals einen Menschen finden werde, dessen Meinung ich im Detail zu 100% teile.
      Und ich weiß, dass Vertrauen die ur-menschlichste Grundlage für alles ist.

      Herr Jebsen möchte nicht, dass ich ihm blind folge.
      Herr Jebsen möchte, dass ich die Augen öffne, sehe und selbst entscheide.
      Herr Jebsen möge mir bitte verzeihen, dass ich mich entschieden habe, ihm zu folgen.

      R.E.M.-Song aus dem Jahr 1987 – Achten Sie bitte auf die kurze Einblendung bei 0:31 Sekunden.
      https://www.youtube.com/watch?v=AzqiPvGrkTo

      Eine gute Übersetzung des Songtextes fand ich in Form einer Lesung in deutscher Sprache hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=aC4hR_QC6CY

    • Zustände, die unser perverses Wirtschaftssystem produziert hat?
      Ja, und der Donnergott war schuld, das es regnete. Früher hießen sie Götter heute heißen sie Systeme. Und wir Menschen sind seit je her ihre armen Opfer ^^

  11. Lieber Ken,
    grundsätzlich sehe ich vieles so wie Sie, allerdings hege ich starke Zweifel daran, ob Trumps Gewinn tatsächlich ein Zeichen für eine gestärkte Demokratie in den USA und auch in anderen Teilen der Welt ist. Ja, das politische Establishment ist korrupt, verlogen und geld- und machtgierig, aber Herr Trump ist für mich dazu nicht unbedingt ein Gegenbeispiel. Und ich finde es etwas einseitig, ihn zu verherrlichen, denn ein Mann, der mit rassistischen, sexistischen, homophoben und populistischen Aussagen an die Macht kommt und noch dazu faschistische Strömungen in den USA und auch bei uns (ich weise nur auf die überschwenglichen Gratulationen von AFD und Co hin) nutzt und dadurch auch fördert, kann nicht die Lösung unserer Probleme sein. Zudem glaube ich nicht, dass ein Kapitalist erster Güte auch nur im Entferntesten das kapitalistische System und seine Grundpfeiler erschüttern will, nein, er will lediglich Amerika wieder groß machen, was auch immer das heißen mag. In Ihrer Ansprache vermisse ich zudem bei der Aufzählung der nicht-wählbaren Parteien die AFD, die ja mittlerweile auch anfängt, zum politischen Establishment zu gehören, die eine rückwärtsgewandte und hasserfüllte, durch und durch a-soziale Politik betreiben will, und die in Lagern fischt, die mir wahrlich nicht geheuer sind. Ich bin ein großer KenFm-Fan, ich informiere mich gerne über Ihr Portal und habe schon diverse tolle Anregungen mitgenommen, aber Ihre Meinung zu Trump ist mir zu einseitig und zu jovial, insbesondere wenn ich lesen muss, dass in den USA seit seinem Sieg Gewalt gegenüber Minderheiten wieder salonfähig wird, und aus hate speech, die auch er während seines Wahlkampfes betrieben hat, traurige Taten werden. Wir brauchen meiner Meinung nach keine Rechtspopulisten, um die Demokratie zu retten, die Kriege zu beenden und endlich ein soziales und menschenfreundliches Wirtschaftssystem einzuführen, sondern vernunftbegabte, reflektierte, ehrliche und wahrhaftige Menschen, wovon ich auch durch KenFm glücklicherweise einige kennenlernen durfte.

    • Sie sprechen mir voll aus dem Herzen.
      Nur weil Clinton nicht gewählt wurde, und das ist für mich das einzig positive an diesem Wahlausgang, könnte man sich ziemlich verrennen, wenn man Trump nun als den neuen Heilbringer sieht. Von seinen faschistischen Ansichten mal für eine Sekunde abgesehen, so ist nicht zu erwarten, dass Trump die US-Aussenpolitik nun plötzlich sehr friedfertig gestalten wird.
      Sogar parteiinterne Politiker, wie der ehemalige republikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses Ron Paul äusserte sich gestern in einem Interview auf RT sehr skeptisch darüber. Selbst wenn er friedfertige Ambitionen hätte, woran ich nach seiner aggressiven Rhetorik gegenüber dem Iran überhaupt nicht glaube, so ist das Amerikanische System zu sehr zugunsten der Armee (er würde ja auch gegen viele seiner Generäle-Freunde und die Rüstungsindustrie anlaufen) festgefahren.
      Ich glaube, man muss nur 1 und 1 zusammenzählen…

  12. Leider höre ich in den Medien immer das Gleiche. Es wird unkritisch eine erhaltene oder vorbereitete Information auf der Welt verteilt. Natürlich ist das ja auch, denn dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing und ich habe auch eine Karriere weiterzugehen und nicht on risk zu setzen durch allzu kritische Ideen. Mir fehlt der investigative hinterfragende Journalismus. Beispielsweise hinterfragt niemand das „warum“, als der FBI vor 2 Wochen an die Presse eine weitere email-Untersuchung eingeleitet hat, obwohl das ja so eine Art konzertierte Notbrembse war, um Clintons Wahl zu verhindern. Kurz gesagt, der FBI Direktor ist da sicher nicht alleine darauf gekommen. In den Medien wird maximal über die Auswirkung geschrieben, zwei Tage später ist es wieder vergessen. Und zu Trump selber, wer sagt denn er sein nicht Teil des Systems? „He won because the elites want him there…“. Aber auch hier, selbst wenn man das hinterfragt, muss man noch weiterbohren, was ist denn nun der höhere Plan im Hintergrund? Sicher ist, Trump macht sicher nicht was ER will…cheers

    • Die Frage nach dem Warum macht auch keinen Sinn – ich stelle sie schon lange nicht mehr.

      Warum nicht? 🙂 Weil man niemals die Wahrheit erfährt. Von wem denn auch? Von den Tätern?

      Und wenn ich weiß das ich die Wahrheit eh nicht erfahre, „erspare“ ich mir logischerweise die Frage danach und mache mir meine eigenen Gedanken und Reim auf alles. In dem vollen Bewusstsein, das das Ergebnis meiner Hirnakrobatik keinesfalls der Wahrheit entsprechen MUß, aber immerhin kann, während ich bei „erzählter Wahrheit“ von vorneherein weiß das sie gelogen ist.

    • Bei mehrfacher und äußerst genauer Betrachtung, könnte unter Umständen eine homöopathisch geringfügige Diskrepanz zur Sachlichkeit festgestellt werden.

      Ansonsten schreibt sich Je b sen mit b.

  13. Lieber Souverän Bernhard

    Ich bemühe dann mal wieder das geliebte Lexikon.

    ohne Plural
    alle Geld- und Sachwerte, die zu einer Produktion verwendet werden, die Gewinn abwirft
    Vermögen eines Unternehmens; Grundkapital; Anlagekapital
    die Gesellschaft erhöht ihr Kapital | er ist an mehreren Kapitalien, Kapitalen beteiligt

    Interessant zu beobachten wie das Adjektiv Kapital ge oder besser mißbraucht wird – auch von Marx.

    Der wird einer Sache menschliche Eigenschaften zugeschrieben und dann wieder nicht – je nach Gusto. Oder wie man es gerade braucht, wie es passt. Oder wie es gerade politisch korrekt ist?

    Du schreibst: „Die Kritiker müssen aufpassen, alleine dem Establishment die Schuld und Verantwortung für die Weltlage zuzuschreiben.“

    um im nächsten Satz einer toten Sache zumindest Mitschuld anzutragen.

    „Die Krisenprozesse, die der Kapitalismus in der aktuellen Lage nach der Krise 2008 folgende heraufbeschwört,…“

    Nämlich dem Kapitalismus. Der Kapitalismus beschwört überhaupt nichts herauf. Der ist dazu schlicht nicht in der Lage. Wenn wir uns über die Verwendung von Begriffen nicht einige sind, ihnen Unterschiedliche Bedeutung beimessen, gar sächliches vermenschlichen, dann macht Diskussion keinen Sinn, oder soll in die Irre führen.

    NATÜRLICH IST NUR !!! DAS ETABLISHMENT, DIE ENTSCHEIDER, A L L E I N !!! SCHULD AN DEN MISEREN

    Hänschen Müller und mich, trifft jedenfalls keinerlei Schuld daran.

    Ich kann allen nur raten äußerst wachsam zu sein. Es ist ein herausragendes Merkmal, das die größten Verbrechen ungesühnt bleiben, mehr noch, SIE WERDEN BELOHNT!

    Alle Entscheidungsträger, vom Bundeskanzler der Kriegsverbrechen befiehlt/anordnet, bis zum Sanktionierer aus dem Jobcenter der den Menschen die ÜBER-LEBENSGRUNDLAGE !!! willkürlich und meist böswillig entzieht, all diese Menschen können immer noch völlig Konsequenzlos ihre Verbrechen begehen.

    DAS GILT ES UNVERZÜGLICH ABZUSCHAFFEN. JEDER MUß für sein Handeln und die Verbrechen die er begeht ZUR VERANTWORTUNG GEZOGEN WERDEN.

    Passiert das nicht, führt das unweigerlich und geradewegs ins Verderben. Denn das Resultat aus konsquenzlosem Handeln, ist die massive Ausweitung ihrer Verbrechen sowohl quantitativ, als auch in der Schwere der Verbrechen.

    UND SIE BEGEHEN DIESE VERBRECHEN AUSSCHLIEßLICH ZU LASTEN DES VOLKES!!!

    Das schlimmste daran: WIR, DER SOUVERÄN, DAS VOLK, BEZAHLEN SIE AUCH NOCH DAFÜR !!!

    Wen kann es denn da noch wundern, das sie nicht nur weitermachen, sondern verschärft weitermachen…

    • Lieber Souverän und liebe MitleserInnen

      Der Psychologe Donald Laing sagte 1967 in London auf einem internationalen Kongress der damaligen Studentenbewegung, die später als die 68er in die Geschichte einging, das System des Kapitalismus produziere eine doppelte Blindheit: Er meinte damit zum einen nur eine Unwissenheit über das System, und zugleich auch eine Unwissenheit über diese Unwissenheit. (vgl. Marcuse u.a., Dialektik der Befreiung, Reinbek, S. 21) Denn zu dieser wie Scheuklappen wirkende Seh-Beeinträchtung gehört es, dass man seine Scheuklappen nur schwerlich sehen kann.
      Wir kommen nach meiner Ein-Sicht nicht umhin, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir das System hinter uns lassen, in dem diejenige Struktur uns Menschen miteinander in Beziehung setzt, die uns zugleich trennt: das Geld. Wir müssen m.E. hinsehen, was mit den abgahängten Millionen Menschen in den Staaten mit je kaum mehr als ein paar Hände vollen Milliardären ist und mit jenen von uns, die Angst vor dem Absturz spüren und oder verdrängen. Ich unterrichte junge Menschen in einer der Armutsregionen dieses Landes. Ihr Schicksal ist nicht rein individuell.
      Ähnliches gilt für die, die sich an den Fleichtöpfen der Gesellschaft einrichten. Auch ihr Schicksal ergibt sich aus einem System, das diese Stellen eröffnet. Wer sie ergreift, das ist dann eine individuelle Angelegenheit. John Lennon sang: „There’s rooom at the top they are telling you still, but first you must learn how to smile as you kill.“ Diese eher nicht-individuelle Sichtweise spricht keinen Täter in der Elite frei von Schuld. Sie will allerdings davor warnen, zu glauben, es sei damit getan, die Bösen durch Gute da oben zu ersetzen, solange das System sozialisiert, ohne dass es als Subjekt auftritt. Die Struktur der Mensch-Mensch-Beziehungen macht etwas mit uns allen.

    • Völlig richtige Stoßrichtung: Zu einem System gehören immer mehrere Faktoren, Beteiligte, Umstände usw.

      Was ich allerdings nicht verstehe ist folgender Widerspruch:
      Da wo Menschen Herrschaft (Eigentümer, Regierende) ausüben, oder in deren Bürokratie funktionieren („Jobcenter“), geschieht das allem Anschein nach zum Nachteil („Verbrechen“) von Hänschen Müller.
      Aber derjenige, oder diejenige, die dann diese machtmissbrauchenden Menschen zur Räson ziehen soll (zur Verantwortung gezogen „WERDEN“ schreiben Sie) hat ja nichts anderes an der Hand, als eben solche Macht, die automatisch wieder in einen Machtmissbrauch umschlagen wird. Ich denke, deshalb kritisieren Sie auch Marx. Weil er davon spricht die Menschen aus allen Zuständen zu befreien, in denen sie ein geknechtetes Leben führen (…) aber schließlich die Partei-Diktatur oder die Diktatur des Proletariats an Stelle der Diktatur der Bourgeoisie forderte. Klar: Hier herrscht der selbe Denkfehler vor: ein Zentralismus der „Richtigen“ soll angeblich die Probleme des vorherigen Zentralismus der „Falschen“ beheben – ein Teufelskreis, der versucht Feuer mit Feuer zu bekämpfen, Benzin soll die Flammen ersticken, die angezogene Handbremse bei Vollgasfahrt usw.

      Also wenn Sie schon – richtig – den Anteil erwähnen, den beträchtlichen Anteil am System, den Hänschen Müller hat, dann erwähnen Sie auch gleich, dass es an ihm selber liegen muss, dieses System zu ändern, und zwar nicht, indem er sich an den Kopf der Maschine setzt, die nur in eine Richtung funktionieren kann.
      Der Zentralismus in Kirche, Staat, Eigentums und Profitwirtschaft hat die Gesellschaft wie ein Parasit mit seinen Bürokratien und Klassenbildungen befallen. Hänschen Müller muss wieder lernen, seine Bedürfnisse und Angelegenheiten mit Otto Normalverbraucher selbst zu regeln.
      Er darf – wie Sie richtig sagen – seine Verantwortung nicht mehr auf andere übertragen. Der Grund: Niemand kann für einen anderen besser in dessen Sinne entscheiden, als derjenige selbst. Automatisch muss das Urteil des einen über den anderen zu einem Verbrechen an dessen Individualität werden.
      Die Freiheit des Einzelnen, die ich meine, ist allumfassend – er ist nicht „autonom“, sondern souverän.
      Diese Freiheit ist aber nicht zu vergleichen mit dem bürgerlichen, „libertären“ Individualismus, sondern geht einher mit einem Höchstmaß an Selbstverantwortung und dem Begreifen des Folgenden: Individualismus und Gesellschaft bedingen einander – wenn es der mich umgebenden Gesellschaft (den mich umgebenden Menschen) gut geht, geht es mir gut, weil die gemeinsame Arbeitskraft groß ist und wir gemeinsam durch gegenseitge Hilfe all unsere Bedürfnisse bedienen können.
      Stelle ich mich aber durch die Isolation der Macht oder des Eigentums außerhalb der Gesellschaft, fresse ich, produziere aber nicht. Die anderen müssen mich dann tragen. Es sind daher die Nazis selbst, die so waren, wie sie die Behinderten und Juden dargestellt haben. Ihr Machthnger hat sie von der produzierenden Arbeiterschaft (Hitler hasste die Arbeiterklasse – was auch auf die Freikorps und ihre Geldgeber (Kapp u.a.) zutrifft) entfernt und ihre Existenz wurde zu dem wahren Joch der Produzenten des gesellschaftlichen Reichtums. Nun – lange Rede …. wenn alle ein wenig zu einer glücklichen Gesellschaft beitragen, dann ist das besser, als wenn eine Arbeiterklasse alles handfertige und schmutzige und harte erledigen muss und die anderen Klassen davon durch das Lohnsystem und den Kapitalismus profitieren. Das ist doch das Verbrechen schlecht hin, welches in unserer Gesellschaft vorherrscht.
      Die Klassenbildung. Und die hat Marx und die nach ihm folgenden Bolschewiken und Kommunisten auch nicht beseitigt, sie haben eine neue Klasse geschaffen, den politischen Kommissar, der dann die „Diktatur über das Proletariat“ vervollkommnet hat.
      Und auch die Libertären unserer Tage wollen eine neue Diktatur schaffen. Die sogenannten „ANarcho-Kapitalisten“ sind aus dem selben Holz geschnitzt, wie die roten und braunen Faschisten.
      Auch die religiösen Fanatiker sind Diktatoren.
      Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie folgendes Denken zur Rechtfertigung ihrer Ideologie brauchen:
      Gott, der Staat, das Geld, die Partei, die Nation …usw. sind ALLES, der Mensch ist NICHTS.
      Dem zu entgehen schaffen wir nur durch ein anderes System. Eines, dass nicht auf der Nichtigkeit des Menschen aufgebaut ist.
      Die Verbrecher, die Sie beschrieben haben, schreiben in unsere Schulbücher, dass „direkte Demokratie“ (Auch dieser Begriff ist natürlich gefärbt durch sie, aber ich will auf was anderes heraus) eine plebiszitäre Demokratie sei. Eine Entscheidung des Plebs, der unwissenden Masse, die nicht die „tiefere Einsicht“ hat, mit der schon dieser Rousseau glaube ich die Herrschaft der einen oder die anderen rechtfertigte.

      Das andere System, das ich meine, könnte ein umfassender Föderalismus sein, der nicht mit abstrakten Größen und Begriffen arbeitet, sondern mit Menschen.
      In denen es nicht die „Nation“, „Bundesrepublik“ oder andere willkürliche Erfindungen sind, die zur Vergottung über den Menschen gestellt werden, sondern in dem die menschliche Freiheit eine feste Größe bleibt, ganz einfach dadurch, dass der freie Menschen begreift, dass er auch ein verantwortungsbewusster Mensch sein muss.

      Die Seuche der „Vertretung“ muss aufhören – an ihre Stelle muss sich ein selbstbewusster Mensch stellen, der seine Geschäfte und Verträge mit dem Gegenüber selbst aushandelt.
      Ein solches Netz der gesunden Zwischenmenschlichkeit ohne parasitären Befall durch Staat, Kirche und Kapitalisten ist auch in der Lage sich selbst zu verteidigen.
      Aber da mit den Herrschenden auch die künstlichen Grenzen zwischen den Beherrschten fallen werden, gilt die Verteidigung nicht mehr als Kriegsfall, wie ihn die Herrschenden benutzen, um die Einigkeit der Beherschten zu unterbinden, sondern nur noch gegen das Aufkommen neuer Diktaturbestrebungen, die im Kern nur einige Leute gegen die ganze Menschheit umfassen können. Ich denke bei diesem Verhältnis ist eine Konfrontation was ganz anderes, als wenn Millionen Hänschen Müllers gegeneinander kämpfen…

      Auch wirtschaftlich muss Hänschen Müller für sich selbst einstehen lernen. Er muss mit Otto Normalverbraucher Wege der Selbstverwaltung der Gesellschaft erproben und finden.
      Er kann nicht wie ein Kinogänger in den Betrieb gehen und erwarten, dass die daoben es schon richten werden.
      Er muss auch Verantwortung für sein Verhalten in der Firma übernehmen und auch seine Bedürfnisse im Einklang mit den anderen Arbeitern vertreten lernen.
      Das Management der Firma muss von den Arbeitern selbst übernommen werden. Das durch das Fehlen einer Eigentümer- und Chefetage frei werdende Kapital (nicht nur Geld gemeint) wird in Freizeit umgewandelt in der Hans Müller – Nein, nicht saufen, Disco, Playstation zocken – Zeit hat, sich a) über seine Rolle in der Firma bewusst zu werden, b) über die Arbeitsweise der Firma bewusst zu werden und c) diese aus dem kapitalistischen Lonsystem heraus in eine Bedarfswirtschaft zu überführen, in der sie im Einklang mit anderen Firmen, produziert, was der gesellschaftliche Bedarf, nicht das Konto einzelner, ihr auferlegt.

      Bleiben wir bei einem System, welches die Menschen in Klassen trennt, beispielsweise die einen, die Verbrechen begehen und die anderen, die sie ahnden, dann wird alles beim alten bleiben.
      Wir wissen als Europäer bereits, was passiert, wenn man sich der trügerischen „Sicherheit“ durch eine Militärmacht hingibt.
      Gegen Ende des Mittelalters erstarkten die Militärverbände, die die Städte vor dem Einfall plünderndr Horden „schützen“ sollten und wurden ihrerseits zu plündernden Horden. Sie allerdings erhielten „Gottes“ Segen und damit die Legitimität der Herrschenden (Kirche, Adel usw.)
      Daraus entwickelte sich langsam der moderne Machtstaat, also Merkel ist eigentlich nur eine Kontinuität barbarischen Vandalismus‘.
      Die zunächst scheinbare Sicherheit durch Menschen, die aufhörten am gesellschaftlichen Reichtum mitzuproduzieren, die zu einer professionellen Kriegerkaste wurde, kippte schnell um und diese Leuten wurden die neuen Machthaber und ihre Gier unterschied sich kaum von der Gier der einfallenden Horden, denn auch sie forderten ihren Tribut an allem, was die Bauern und Handwerker zu produzieren im Stande waren.

      Man hat diesen Teufelskreis oft in der Geschichte zu durchbrechen gesucht und es gibt einige vielversprechende Ansätze, auch in der jüngeren Zeit.
      In Spanien 1936 hat sich zunächst, als die Arbeiter noch in ihrer Selbstverwaltung souverän waren – also bevor der Stalinismus und der Faschismus sie knechtete – auch die Notwendigkeit einer militärischen Mission ergeben. Diese bestand darin, den aufkommenden Faschismus der Unternehmer- und Militärkaste Spaniens abzuwehren.
      Bevor die angeblich „antifaschistischen“ Stalinisten die Zwangsmilitarisierung durchsetzten, haben sich die Arbeiter bereits erfolgreich gegen den Faschismus gewehrt gehabt: Sie waren beides. Kämpfer und Arbeiter. Die Waffe wurde mit aufs Feld genommen – aber man blieb auf Augenhöhe mit den anderen Menschen, man stellte sich nicht über sie, als Krieger, den die anderen gefälligst zu ernähren hatten.
      Das geschah erst, als die Stalinisten im Einklang mit den Überbleibseln der bürgerlichen Republik die Militarisierung der antifashcistischen „Allianz“ forderten und durchsetzten. Danach waren die Arbeiter nur noch Kanonenfutter mit dem Ausgang, dass der Faschismus von den umliegenden Nationen unterstützt, bzw. geduldet auch noch oben drein siegte.
      Aber dieses Beispiel der Geschichte zeitg doch ganz klar, wie es funktioniert.
      Wir Europäer haben immer schon damit zu kämpfen gehabt, dass unsere Herrschenden uns versklavten.
      Der Glanz des Mittelalters ging dadurch zu ende und endete in einem geistlosen Militarismus der Europa ergriff und in einer feudalistischen Adelsherrschaft. Ich will das Mittelalter nicht beschönigen, aber die Freien Städte hatten ihre guten Seiten für die Deutschen zum Beispiel. Sie und ihre Kooperation untereinander bedeuteten Kulturellen AUfschwung statt nationaler Gleichmacherei.
      Und in diesem Sinne schließe ich mit den Worten Friedrich Nietzsches:
      „Die Cultur verdankt das Allerhöchste den politisch geschwächten Zeiten.“

    • @ Bernhard Trautvetter

      Für mich sind die ausschlaggebenden Dinge der „68’er“ nicht die fruchtlosen Diskussionen abgehobener Intellektueller an irgendwelchen Unis, sondern die Streikbewegungen der Arbeiterklasse und persönlichen Kämpfe in den erstarrten Familiengebilden.
      Das was sich Marcuse, Adorno, Foucault und andere so zusammengesabbelt haben, ist nicht dazu geeignet, eine soziale Verbesserung einzuleiten. Dieses Gehabe der Intellektuellen wurde schnell zum Selbstzweck und damit unbrauchbar. Heute leiten sich die krudesten Mutationen von dieser Art von „68’ern“ ab.
      Die bürgerliche Universität, wie sie diese Gurus und intellektuellen Wortführer hervorbrachte, muss fallen.
      Bildung als Selbstzweck, „ausgeübt“ von „Professionellen“ mit diesen hässlichen Brillen ist voll von gestern.
      Wuuua – da schüttelts mich, wenn ich dran denke für meine Befreiung erstmal mit einem Chef-Soziologen über die pädagogische Endlösung diskutieren zu müssen – kleiner Scherz.
      Nein – die Sache ist, dass diese Nach-Marxistische intellektuelle Avantgarde schon längst überholt ist.
      Sie ist nicht Sprachrohr der menschlichen Bedürfnisse, sondern Ausdruck indivdueller Sonderexistenzen im Rahmen des bürgerlich-akademischen Betriebes.
      Letzterer gehört zugunsten des Wissensdurstes aller Menschen aufgebrochen in eine neue Art von Universität. Eine, die nicht universitär, sondern universell ist.
      Das reine Intellektuellendasein, dieses möchtegern-avantgardistische, ist nichts anderes als die Herausbildung einer Aristokratie, wie sie das Militär und andere Bereiche auch schon vollzogen haben.
      Den Intellektuellen, als Priester einer politischen Religion folgen nur leider die Menschen immernoch, statt ihre Geschicke einfach in die eigenen Hände zu nehmen.

      Als Gegenpol zu dieser Art von „68er“ empfehle ich das Buch von Doris Ensinger „Quer denken. Gerade leben.“ Hamburg 2015. Aber eine letztendliche Abrechnung mit diesem Teil der „68er“ Bewegung aus Arbeiterperspektive steht noch aus – denn die Kämpfe der Arbeiterklasse haben nicht jene Aufmerksamkeit bekommen, wie unsere sauberen Akademiker.
      Und genau darin liegt das Problem: Methoden der Kontrolle und Herrschaft entwickelten sich unter dem Deckmantel von „Mediation“, „Partizipation“ und „Sozialpartnerschaft“ als Bollwerk gegen die klassische, kämpferische Arbeiterbewegung. Die Unternehmer und Politikerkaste spaltete die Belegschaften auf der einen Seite, und auf der anderen Seite predigten uns die Soziologen und Pädagogen was von einem falsch verstandenen Individualismus, welcher die Massen zusätzlich spaltete („Das Private ist Politisch“ und dieser ganze Scheiß). Der Staat und die Herrschenden hatten leichtes Spiel dieses schwache Netz von verbliebener Zwischenmenschlichkeit zu zertrümmern und an dessen Stelle ihre Vertreter zu setzen: Oftmals noch eben jene „Pädagogen“ die sich berufen fühlten die Menschen zu leiten, wussten sie doch um solchen und jenen -ismus.

      Nein, die Befreiung kann uns keiner abnehmen, auch keine „Avantgarde“ mit vielen Fremdworten.

      Hier noch mal die Buchempfehlung: Doris Ensinger „Quer denken. Gerade leben.“ 2015 Hamburg, Verlag Barrikade

    • Lieber Souveran Bernhard

      Ganz ehrlich, was irgend ein Donald vor 50 Jahren dahergeredet hat, interessiert mich zunächst ein Seissendreck. Die Geschicht(e)sbücher sind voll von dummen, absolut unzutreffenden Sprüchen.

      Hätte er mal besser SEINE Scheuklappen abgelegt, statt zu versuchen dem gesamten Volk doppelte Unwissenheit in Form von tragen doppelter Scheuklappen zu unterstellen, hätte er bemerken können

      DAS KAPITALISMUS GAR NICHTS PRODUZIERT. Ich meine so richtig überhaupt gar nichts.

      „Wir kommen nach meiner Ein-Sicht nicht umhin, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir das System hinter uns lassen, in dem diejenige Struktur uns Menschen miteinander in Beziehung setzt, die uns zugleich trennt: das Geld.“

      Was soll das sein, ausbremsen? Nachdenken und rumlabern über etwas was längst klar ist, kann und soll nur zur Untätigkeit führen.

      WIR ALLE WISSEN LÄNGST WAS SACHE IST UND WAS ZU TUN!!! IST.

    • „Sie will allerdings davor warnen, zu glauben, es sei damit getan, die Bösen durch Gute da oben zu ersetzen, solange das System sozialisiert, ohne dass es als Subjekt auftritt.“

      DOCH, NUR damit ist es getan. Denn das ist der erste Schrit der UNUMGÄNGLICH IST wenn man ein/das System ändern will.

      Das ist doch völlig logisch. Die Bösen werden unter keinen Umständen das System ändern.
      Sie sind es doch die alleine von und durch das System EXTREM PROFITIEREN!

      Die Gute3n können das System NIEMALS DADURCH ÄNDERN, indem sie den Bösen zur Systemänderung raten oder sie darum bitten.

      ARGUMENTE, FAKTEN, TATSACHEN, WAHRHEIT, ZÄHLEN SOWIESO NICHT BEI DEN BÖSEN!!!

      Also kann eine Systemänderung ERST dann stattfinden, wenn die Guten auf den Stühlen der Bösen sitzen. Das ist doch mehr als logisch und einleuchtend.

    • Die Aussage „Hänschen Müller und mich, trifft jedenfalls keinerlei Schuld daran.“ ist höchst unwissenschaftlich. Hierzu ein bildhafter Vergleich aus der Physik. Die Axiomität der Wechselwirkung ist unbelegbar, d.h. jedes existierende Teilchen übt eine Wirkung auf seine Umgebung aus; die Qualität sowie Intensität ist je nach Messzeitpunkt eine andere Argumentation.
      Also wenn Hänschen Müller glaubt, dass er keinerlei Schuld auf sich lädt, weil er alternativ aufgeklärt ist, aber immernoch sein Konsumverhalten sowie „bürgerliche Pflichten (Wählen gehen, Knechtschaftsabgaben – Steuern machen)“ nachgeht, dann ist das nicht stimmig. Es sei denn Hänschen Müller kann widerlegen, dass er nicht im bestehenden System, sondern außerhalb dessen agiert, sprich kein Geld benutzt oder autark seine Lebensgrundmittel selbst herstellt, kein Benzin etc. , dann ist er absolut schuldlos; diese Menschen gibt es tatsächlich, wir nennen sie nur abwertend Indigene, Aborigene bzw. „Urwaldvölker“, diese sind wahrlich frei von jeder Schuld.

      Was ich aber von den Alternativen Medien bemängele ist immer dieser besonnene politisch-, juristisch-korrekte „Geschwurbel“: „das Establishmen sowie deren Funktionseliten handeln realitätsfern, fahrlässig sowie haben keine Nähe/ Sinnesgespür für die Bürger“. Ehm, es ist doch wissenschaftlich, historisch bewiesen, dass diese mutwillig und deutlicher noch heimtückisch ihre Machtinteressen durchsetzen wollen/umgesetzt hatten. Deren Strategiedevise lautet ohne Missverständnis Macht sowie Kontrolle über jeden einzelnen Menschen, sprich Sklaverei. Und ihre Exitstrategie, wenn die alle Strategien nicht fruchteten, lautet immer wieder GENOZID. Nur bedeutet dies in unserer allzu modernen Zeit, GAME OVER.

      Ich akzeptiere die These nicht, dass das Establishment und Funktionseliten nicht Wissen wie das Volk bzw. die Bürger agieren/reagieren. Diese haben auch ihre Studien, Messergebnisse und viele andere Instrumente.
      Nein, sie wissen ganz genau was sie betreiben!

    • nuevo1 sagt: 13. November 2016 at 11:28

      Ich habe jetzt ungewöhnlich lange gebraucht, überhaupt zu erkennen das das Post an mich gerichtet ist – und das nicht weil der Eingangshinweis fehlt.

      Ich habe nich nicht erkannt. Ich lese das Gegenteil dessen, was ich schrieb. Mir ist Dein Text zu lang, zu „abschweifend detailliert“. Deshalb nur in Kürze und vielleicht später noch mal mehr.

      „Also wenn Sie schon – richtig – den Anteil erwähnen, den beträchtlichen Anteil am System, den Hänschen Müller hat, dann erwähnen Sie auch gleich, dass es an ihm selber liegen muss, dieses System zu ändern…“

      Das Gegenteil ist der Fall. Hänschen Müller hat wenn überhaupt nur sehr geringen Anteil am System. Er ist der Sklave in dem System. Er ist es der darin irgendwie ganz schlecht klarkommen muß. Dieses System ist ihm oktroyiert, übergestülpt worden.

      DAS IST NICHT DAS SYSTEM DAS HÄNSCHEN MÜLLER WILL!!!

      HM WILL IN FRIEDEN, WOHLSTAND, GESUND UND OHNE PROBLEME LEBEN!!!

      Und genau das wird ihm immer mehr genommen. Stück für Stück, schleichend, damit er sich damit arrangiert, daran gewöhnt und nicht auf die Barrikaden geht.

      „Aber derjenige, oder diejenige, die dann diese machtmissbrauchenden Menschen zur Räson ziehen soll (zur Verantwortung gezogen „WERDEN“ schreiben Sie) hat ja nichts anderes an der Hand, als eben solche Macht, die automatisch wieder in einen Machtmissbrauch umschlagen wird.“

      Es gibt diesen von Dir postulierten Automatismus zum Machtmißbrauch nicht. In der Geschichte finden wir auch genügend Beweise dafür.

      ES SIND DIE BÖSEN DIE MACHT MIßBRAUCHEN!!! Das steht doch völlig außer Frage.

      Da weit weit überwiegend die Bösen die Macht innehabne, ERSCHEINT es so als gäbe es einen automatischen Machtmißbrauch.

      Wenn es diesen AUTOMATISCHEN MACHTMIßBRAUCH – der wäre ja im Fall des Automatismus unbedingt – gäbe, dann sollten wir nicht nur gar nichts (dagegen) tun, dann dürften wir quasi nichts dagegen unternehmen. Täten wir es doch, wäre das zutiefst unlogisch, da ein Automatismus nicht durchbrochen werden kann.
      Alles klar?

      „Da wo Menschen Herrschaft (Eigentümer, Regierende) ausüben, oder in deren Bürokratie funktionieren („Jobcenter“), geschieht das allem Anschein nach zum Nachteil („Verbrechen“) von Hänschen Müller.“

      Ich spreche von Verbrechen und setze das Wort weder in “ “ noch beschönige ich es mittels schwachen Verben.

      Die Sanktionen für die die Machthaber allein verantwortlich sind, sind nicht nur einfache Vewrbrechen, das sind KAPITALVERBRECHEN, also schwerste Verbrechen.

      Denn es werden die Schwächsten der Schwächsten sanktioniert, die meistens keinerlei Möglichkeit haben diese Schwerstverbrechen die gegen sie verübt werden, abzufedern.

      Unter den Schwächsten, werden dort die nochmals Schwächeren besonders gerne Sanktioniert. Und sehr gerne auch komplett!!!

      Komplett heißt Null Euro, Verlust des Krankenversicherungsschutzes, Verlust des Wohnraumes. Sehr gerne werden Schwangere sanktioniert – was fällt der ein uns ein Hatz IV Kind in die Welt zu setzen – sowie kranke, Alleinerziehende und Familien mit Kinder.

      WICHTIG UND HAUPTSACHE IST DABEI, DEN GRÖßTMÖGLICHEN MENSCHLICHEN SCHADEN ANZURICHTEN, OHNE DAFÜR ZUR RECHENSCHAFT GEZOGEN ZU WERDEN!!!

      AUS DER LOGIK EINER 100% SANKTION

      aber auch die „kleineren“ Sanktionen, weil sie unmittelbar zu erheblicher Unterversorgung führen

      ERGIBT SICH DER UNBEDINGTE !!! WILLE !!! ZUR GRÖßTMÖGLICHEN PSYCHISCHEN UND PHYSISCHEN SCHÄDIGUNG DES SANKTIONIERTEN MENSCHEN !!!

      Bis hin zum herbeigeführten Tod. Jedes Jahr sterben hunderte Menschen die durch Sanktionen in den Tod getrieben werden.

      Da die Justiz diese VERBRECHEN nicht ahndet, sondern sogar noch extrem verschärft, kann ich diese nur als VERBRECHERJUSTIZ ansehen.

      Warum sind Sanktionen ein Verbrechen? Weil sie BEWUSST und GEWOLLT einen Zustand überhaupt erst herbeiführen, der dann (unmittelbar nach Sanktion) den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung erfüllt.

      Das ist aber nur ein Aspekt. Es gibt noch einige andere, die verdeutlichen das es sich nach StGb Gesetzgebung um Verbrechen handelt.

    • Ach übrigens

      Die Milliarden Korruptionsgelder die im Hartz IV Bereich Jahr für Jahr fließen und die Verwaltungskosten etc. pp, ÜBERSTEIGEN die Summe die für die Arbeitslosen aufgebracht wird !

      Was lernen wir daraus? Wenn es darum geht staatliche Verbrechen durchzusetzen, SPIELT GELD, DIE HÖHE DER SUMME KEINERLEI, NICHT DIE GERINGSTE ROLLE.

      Achtet mal darauf, das ist in unglaublich vielen Bereichen so.

      Das macht aber nichts – WEIL WIR SOUVERÄNE, DAS VOLK DIESE VERBRECHEN JA BEZAHLT UND NATÜRLICH DIE VERBRECHER KEINERLEI KONSEQUENZEN ZU FÜRCHTEN HABEN!!!

    • Son_Snow sagt: 13. November 2016 at 13:21
      „Die Aussage „Hänschen Müller und mich, trifft jedenfalls keinerlei Schuld daran.“ ist höchst unwissenschaftlich.“

      Jau, mit der Behauptung, kann ich mit dem Wissen das „Wissenschaftliche Erkenntnisse“ einem Verfallsdatum unterliegen weil sie eben zu ca. 75% irgendwann revidiert werden (müssen), ganz gut klarkommen – die Zahl und Aussagen kommen übrigens von Wissenschaftlern selbst. Auch sagen Wissenschaftler, das falsche Erkenntniswse aussterben müssen, bevor sie revidiert werden können. Das heißt der oder diejenigen die falsche Wissenschaften in die Welt gesetz haben, müssen erst das zeitliche segnen, bevor sie korrigiert werden „dürfen“.

      „Also wenn Hänschen Müller glaubt, dass er keinerlei Schuld auf sich lädt, weil er alternativ aufgeklärt ist, aber immernoch sein Konsumverhalten sowie „bürgerliche Pflichten (Wählen gehen, Knechtschaftsabgaben – Steuern machen)“ nachgeht, dann ist das nicht stimmig.“

      Das ist ja das perfide an diesem Sklavensystem. Der Sklave muß sich beugen, mitmachen, das System zumindest zu einem Minimumgrad stützen, wenn er ihm nicht anheimfallen will.

      Das ist aber keineswegs die Schuld des Sklaven.

      SCHULD SIND IMMER UND ALLEIN DIE BEFEHLSHABER, DIE MACHTHABER – KEINESFALLS JENE DIE SICH DEM UND IHNEN BEUGEN MÜSSEN !!!

    • Nun müssen wir Ort und Zeitpunkt von Hänschen Müllers Welt sowie dessen Gesellschaftgrad definieren.
      Befindet er sich in Nord Korea oder China, dann können wir Ihre These der Schuldfreiheit von Hänschen Müller zustimmen, weil dort hat er keinerlei Werkzeuge sich zu widersetzen ohne seine Wohlversehrtheit zu gefährden.
      Befindet er sich in der Zeit vor der Aufklärung, also in Feudalherrschaftszeit, so stimme ich Ihrer These zu.
      Ist er am Tropf von lebensunwürdigen HartzIV abhängig, so ist Ihre These der Schuldfreiheit auch vertretbar.

      Jedoch, wenn Hänschen Müller in einem Land das durch seine geschichtlichen Erfahrungen sowie durch dem hohen Blutzoll seiner Vorfahren die dann viele verschiedene Werkzeuge (Grundgesetz, Menschenrechte etc.) ihm in die Wiege gelegt haben, und er in sozialabgesicherter Verfassung befindet, dann ist die These von Schuldfreiheit widerlegt.

      Ich denke Sie stimmen mir zu, dass die Mehrheit der Bürger in Deutschland sich nicht in Existenzgefahr befinden, wenn sie Artikel 20 Abs. 4 des GGs anwenden. Wobei doch anzumerken ist, dass man diesen „Tiger“ die Zähne gezogen hatte, weil nämlich nur von „Recht auf Widerstand“ und nicht Pflicht niedergeschrieben ist, sowie „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“ . Aber lassen wir das mal so stehen.

      Ich kann nur von meinem Bekanntschaftskreis schildern, das die Hänschen Müllers die ich kenne wohlsituiert sind, aber sehr große Anhänger Ihrer These der Schuldfreiheit sind. Ich kann ihnen das nicht verübeln, weil naturgesetzmäßig will kein Lebewesen seine Lebensqualität aktiv veringern, sprich „ich will doch nicht das ich Morgen schlechter dran bin als Heute.“ „Also wenn ich mein Smarthome eingerichtet habe, 3-4 Mal im Jahr in Urlaub fahre, mir jedes neue Modell eines Smartphones meiner Wunschmarke besorge, dann möchte ich doch, dass es nächstes Jahr auch so bleiben soll. Denn ich habe ja immer fromm zu Weihnachten und anderen Aufrufaktionen den Nichtshabern was gespendet.“

      Zu Perfidität des Sklavensystems. Ja, das ist stimmig, weil wir die Ketten und Käfige nicht sehen sowie wahrnehmen, denn die wurden in und um unserem Verstand gefertigt. Es ist sehr schwer diese zu entdecken und um sie abzulegen bedarf es weitere Stufen der Selbstbeherrschung.

    • Lieber Souverän Son_Snow

      Antwort erfolgt später oder morgen. Wie Du vielleicht vermutest, gehe ich mit einigem was Du sagst nicht konform. Meine Antwort findest Du dann oben an prominenterer Stelle, da die Themen zu wichtig sind um hier unten irgendwo zu „versauern“.

    • Da gab es aber schon in der Geschichte son paar returns.

      Jeder Zocker weiß – irgendwann kommt IMMER der Rücklauf !

    • Verzeihen Sie bitte, Außerkontrolle. Ich habe Sie da fälschlicherweise mit eingereiht, obwohl Sie gar nichts in die Richtung kommentiert haben, die ich kritisierte. Kann es nur mit der vorgerückten Stunde erklären, zu der ich normalerweise schon tief schlafe.

  14. Hier ein kleines Gedicht von mir zum Thema, woher wir kommen und wohin wir gehen. Lasst uns die Zeit dazwischen so angenehm wie möglich erleben.

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort

    Dann kam das Bild, denn aus Gottes Wort wurde Fleisch gewillt

    Dann kam die Zeit, denn Gottes Fleisch bringt Tod und Leid

    Dann kam die Angst, Grausamkeit ist Gottes Tanz

    Dann kam der Mut, das Fleisch herrscht nun über Wort, Bild und Zeit mit Wut

    Dann kam der Schluss, das Fleisch im tödlichen Beschuss

    Im Schluss ist das Ende, und das Ende war bei Gott, und Gott war das Ende.

    Amen

  15. Noch unbestätigten Berichten zufolge, wurde Donald Trump wegen Gefährdung der Inneren Sicherheit verhaftet und angeklagt.

    Zwar wissen wir das die USA China der Gefährdeung ihrer Inneren Sicherheit bezichtigen wenn dort ein Sack Reid umfällt, aber das ist dennoch ein starker Vorwurf – besonders gegen einen designierten Präsidenten.

  16. Nonduality, Ausserkontrolle und Hans etc.: Sie reden von geplatzter Glaubwürdigkeit. Haben Sie noch nicht gemerkt, daß Herr Jebsen immer sagt: selber denken? Hat er mal irgendwann gesagt: glaubt mir?

    Es gibt ja Kommentare, die sind an neue Besucher des Forums gerichtet, und die man dazu bringen will, einem vermeintlichen Trend zu folgen, z.B. einem vorgespielten Glaubwürdigkeitsverlust anzuhängen. Wer das Video sieht, merkt, daß es nicht um Glaube geht.

  17. Ich habe Bedenken: Trump hat sich als Rassist geoutet, als menschenrechtsverletzender und militärischer Hasardeur und als Hassprediger. Er will selbst die Option des Einsatzes von Nuklearbomben „nicht vom Tisch nehmen“, und er untermauert diese Position mit der Frage ‚Warum stellen wir sie sonst her?‘ (https://www.youtube.com/watch?v=oH-PbN8I5fU, ab Minute 6). Hillary Clinton wäre in der Kriegsfrage eine Bedrohung gewesen, so tönt Trump in einiger Hinsicht – neben Worten wie denen von der Entbehrlichkeit der Nato – auch. Wachsamkeit der Öffentlichkeit ist gefragt, Faschistoide und militaristische Entgleisungen dürfen nicht hoffähig werden! Das stärkt am Ende auch die Rechtsextremen weltweit und ermutigt sie zu weiteren Angriffen auf die Demokratie…
    Die bürgerliche Presse hat schon begonnen, sich zu arrangieren, so z.B. die Welt: https://www.welt.de/politik/ausland/article159447125/Auf-diese-Frau-hoert-Donald-Trump.html
    Deutschland hat nun erst Recht Gründe für einen Nato-Austritt. In dieser Welt mit eine zerfallenden internationalen Ordnung ist eine Atom-Allianz mit unverantwortlichen Führungskräften mit den Zukunftsinteressen der Menschheit unvereinbar. Das werden die MainstreamMedien kaum so formulieren.
    Die Kritiker müssen aufpassen, alleine dem Establishment die Schuld und Verantwortung für die Weltlage zuzuschreiben. Die Krisenprozesse, die der Kapitalismus in der aktuellen Lage nach der Krise 2008 folgende heraufbeschwört, bedeuten, dass die Krisenmanager immer deutlicher mit ihrem Latein am Ende sind, da sie nicht über den Kapitalismus hinausdenken können und es auch nicht wollen. Die alternativen Kräfte können, wollen und müssen das tun, sonst reißt uns diese Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Profit-Jäger und Wachstums-Fetischisten auf dem militärisch, ökologisch und sozial existenzgefährdeten Planten Erde mit in den Abgrund.

    • „Die Kritiker müssen aufpassen, alleine dem Establishment die Schuld und Verantwortung für die Weltlage zuzuschreiben. Die Krisenprozesse, die der Kapitalismus in der aktuellen Lage nach der Krise 2008 folgende heraufbeschwört,…“

      Das wäre ungefähr so, als würde ich meinen Herd beschuldigen wenn das Kochgut anbrennt.

      Was Trump während es Wahlkampfes gesagt hat, ist unerheblich. Taugt allenfalls noch dazu das sich die Lügenpresse künstlich aufregt und hetzt.

      Wenn Münterfering sagt es sein unfair Politiker an ihren Wahlkampfaussagen zu messen, dann haben die amerikanischen Kollegen das 10 Jahr früher so gesehen.

    • Lieber Souverän, liebe MitleserInnen,
      so wenig, wie der Herd am Anbrennen schuldig ist, so wenig sind die Dampfmaschine + Verbrennungsmotoren an dem schuldig, was seit dem Beginn von Industrialisierung und Kapitalismus mit dem Lebensraum der Menschheit auf unserem Planeten lief. Zu den Eigenheiten dieses Wirtschaftssystems gehört, T.J. Dunning im dem ‚Quarterly Reviewer‘ sagte, und woran Karl Marx im Kapital (MEW 23, S. 788) erinnerte: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ Natürlich sind immer Menschen die UmsetzerInnen der Gesetze der Konkurrenz und der Jagd nach Profit. Das ändert nichts an der Tatsache, dass unsere Gesellschaft nicht die der Sklavenhalter oder der Adelsgeschlechter ist, sondern der Kapitaleigner mit dem Resultat, dass sie mit ihren Milliarden Menschen, die Öffentlichkeit, Wahlkämpfe, das Geschehen manipulieren (können). Der Herd kann da nichts für, nicht einmal die Atombombe wäre schuldig.

    • Lieber Souverän Bernhard

      Ich bemühe dann mal wieder das geliebte Lexikon.

      ohne Plural
      alle Geld- und Sachwerte, die zu einer Produktion verwendet werden, die Gewinn abwirft
      Vermögen eines Unternehmens; Grundkapital; Anlagekapital
      die Gesellschaft erhöht ihr Kapital | er ist an mehreren Kapitalien, Kapitalen beteiligt

      Interessant zu beobachten wie das Adjektiv Kapital ge oder besser mißbraucht wird – auch von Marx.

      Der wird einer Sache menschliche Eigenschaften zugeschrieben und dann wieder nicht – je nach Gusto. Oder wie man es gerade braucht, wie es passt. Oder wie es gerade politisch korrekt ist?

      Du schreibst: „Die Kritiker müssen aufpassen, alleine dem Establishment die Schuld und Verantwortung für die Weltlage zuzuschreiben.“

      um im nächsten Satz einer toten Sache zumindest Mitschuld anzutragen.

      „Die Krisenprozesse, die der Kapitalismus in der aktuellen Lage nach der Krise 2008 folgende heraufbeschwört,…“

      Nämlich dem Kapitalismus. Der Kapitalismus beschwört überhaupt nichts herauf. Der ist dazu schlicht nicht in der Lage. Wenn wir uns über die Verwendung von Begriffen nicht einige sind, ihnen Unterschiedliche Bedeutung beimessen, gar sächliches vermenschlichen, dann macht Diskussion keinen Sinn, oder soll in die Irre führen.

      NATÜRLICH IST NUR !!! DAS ETABLISHMENT, DIE ENTSCHEIDER, A L L E I N !!! SCHULD AN DEN MISEREN

      Hänschen Müller und mich, trifft jedenfalls keinerlei Schuld daran.

      Ich kann allen nur raten äußerst wachsam zu sein. Es ist ein herausragendes Merkmal, das die größten Verbrechen ungesühnt bleiben, mehr noch, SIE WERDEN BELOHNT!

      Alle Entscheidungsträger, vom Bundeskanzler der Kriegsverbrechen befiehlt/anordnet, bis zum Sanktionierer aus dem Jobcenter der den Menschen die ÜBER-LEBENSGRUNDLAGE !!! willkürlich und meist böswillig entzieht, all diese Menschen können immer noch völlig Konsequenzlos ihre Verbrechen begehen.

      DAS GILT ES UNVERZÜGLICH ABZUSCHAFFEN. JEDER MUß für sein Handeln und die Verbrechen die er begeht ZUR VERANTWORTUNG GEZOGEN WERDEN.

      Passiert das nicht, führt das unweigerlich und geradewegs ins Verderben. Denn das Resultat aus konsquenzlosem Handeln, ist die massive Ausweitung ihrer Verbrechen sowohl quantitativ, als auch in der Schwere der Verbrechen.

      UND SIE BEGEHEN DIESE VERBRECHEN AUSSCHLIEßLICH ZU LASTEN DES VOLKES!!!

      Das schlimmste daran: WIR, DER SOUVERÄN, DAS VOLK, BEZAHLEN SIE AUCH NOCH DAFÜR !!!

      Wen kann es denn da noch wundern, das sie nicht nur weitermachen, sondern verschärft weitermachen…

  18. Das Beste was ich bislang zu der Wahl Trumps gelesen habe. Ich hoffe inständig das wir dadurch unsere Staatsratvorsitzende A.Murksel los werden.
    Ähnliche Gedanken schossen mir auch durch den Kopf nach dem historischen Wahlsieg von D.Trump. Ich werde mir das Video gleich noch einmal anschauen…

  19. Ich bin regelmäßiger Konsument alternativer Medien im Internet. Die Nachdenkseiten, Democracy Now!, The_Intercept, bildblog, Jung und naiv etc.
    Auch auf KenFM habe ich bis heute täglich vorbeigeschaut. Das werde ich voraussichtlich auch in Zukunft tun. Doch mit diesem Video hat sich mein Blick auf Ihre Arbeit, Herr Jebsen, grundlegend verändert.
    Um es kurz zu machen: Die Glaubwürdigkeit, die sie sich mit Ihrem Mut zu unabhängiger Berichterstattung erarbeitet haben, ist für mich mit einem Knall zerplatzt. Vielleicht gelingt es Ihnen noch einmal, die kaputten Fetzen zusammenzukleben, aber Sie werden es schwierig haben, zumindest bei mir.
    Menschen, die sich KenFM ansehen, sind potentiell kritisch denkende Menschen. Das finde ich schön. Ich möchte an Sie alle appellieren: Es ist gut, sich im Internet zu informieren. Tut es auf so vielen Portalen wie möglich. Seid nicht passive Konsumenten. Nehmt Euch die Zeit (offline!), über das nachzudenken, was Ihr hört und seht. Und wenn Ihr eine tiefere Einsicht in die Verhältnisse auf der Welt erlangen wollt, löst eine Bibliothekskarte und beginnt zu lesen. Das ist überhaupt das Wichtigste. Lesen! Mühsamer als Videos gucken ist das zwar, doch unerlässlich auf dem Weg zu tieferem Verständnis. Informiert Euch nicht nur über Tagespolitik. Lest Philosophie, um bessere Denker zu werden. Lest Geschichte, um Muster zu verstehen. Lest Literatur, um Eure Empathie zu schulen. Das Problem von Videos ist gerade, dass sie in einem Tempo, das uns kognitiv überfordert, Sätze auf Sätze und Bilder auf Bilder folgen lassen. Es ist ein leichtes, Dinge assoziativ nebeneinander zu stellen, die nicht zusammengehören. Derart werden Zusammenhänge suggeriert, die gar nicht gegeben sind oder nicht auf logischen Verknüpfungen beruhen.
    Derzeit ist es sowohl auf den Mainstream-Medien wie auch auf den alternativen Kanälen üblich, Trump als den Kandidaten der «Abgehängten» zu bezeichnen. Als den Kandidaten des «Volkes» sogar. Fragt Euch, ob das wirklich stimmt? Schaut Euch die Wahlstatistiken an. Wer hat Trump gewählt, wer nicht? Wie sehen die Zahlen aus? Was sagen Sie tatsächlich aus und was ist reine Spekulation? Nehmt Euch die Zeit. Fasst keine voreiligen Schlüsse. Lehnt Euch zurück und denkt nach.
    Derzeit ist es ebenso üblich, Trump als den Anti-Establishment-Kandidaten darzustellen. Ist das tatsächlich so? Oder gehört Trump nicht einfach zu einem anderen Establishment? Wie kommt einer an solche Unsummen? Welche Leute muss er kennen?
    Schließlich wird vielerorts herausgestrichen, Trump habe die Wahl trotz der Propaganda der sogenannten Mainstream-Medien geschafft. Fragt Euch, ob das wirklich plausibel ist? Ist nicht gerade Trump das Medien-Produkt schlechthin? Der Mann hat sich schließlich kein einziges Mal in einem öffentlichen Amt bewähren müssen. Berühmt ist er bloß aufgrund seiner zweifelhaften Auftritten im TV. Und gerade habe ich am Radio gehört, in Amerika informierten sich über 90% der Menschen hauptsächlich über Facebook. Da werden einem aufgrund eines Algorithmus ausschließlich Meldungen zugespielt, die ohnehin ins eigene Weltbild passen. Hermeneutischer Zirkelschluss total.
    Hier bei KenFM wird oft und sicherlich zurecht auf die «transatlantischen Verstrickungen» der großen Medienhäuser hingewiesen. Fragt Euch auch hier, ob diese Verstrickungen, wenn sie denn tatsächlich so stark sind, das Verhalten der Medien restlos erklären können?
    Warum hat man so heftig gegen Trump geschossen? Woran könnte das noch liegen? Allein an der allmächtigen Clinton-Familie? Ich zweifle und wage eine andere These, die ich noch nie irgendwo gelesen habe. Könnte ein Grund nicht auch sein, dass man in Deutschland als Journalist, Politiker, Intellektueller etc. immer noch unter der (m.E. richtigen) Maxime lebt, Auschwitz dürfe sich nicht wiederholen? Könnte nicht das der Grund sein, warum man derart heftig, teilweise kopflos und leider kontraproduktiv auf den Vormarsch des Rechtspopulismus reagiert?
    Ich persönlich sehe die Wahl Trumps mit großer Sorge. Warum? Weil schlicht und einfach niemand auf diesem Planeten weiß, wofür dieser Mann überhaupt steht und wozu er fähig ist. Vielleicht nicht einmal er selber. Ich halte es für ein verdammt riskantes Experiment, so jemandem die mächtigste Armee der Welt anzuvertrauen, ein Atomwaffenarsenal, das jede höhere Lebensform auf diesem Planeten auslöschen könnte und einen Überwachungsapparat, der problemlos feststellen kann, wer diesen Kommentar hier schreibt, wo der Mann wohnt, was er für Vorlieben hat, etc. etc.
    Stellt Euch ein Schulzimmer voller Achtjähriger vor. Dem Jungen, der am lautesten herumbrüllt, drücken wir eine geladene Glock und drei Handgranaten in die Hand. Noch dazu die Fähigkeit, allen ins Hirn zu blicken und zu sehen, wer von den anderen ihn insgeheim nicht mag. Das nenne ich unvernünftig. Aber das ist, bildlich gesprochen, genau das, was am 9.11. in Amerika passiert ist.
    Vielleicht wird Donald Trump Pistole und Granaten sicher verfahren. Aber dieses «Vielleicht» hätte man niemals zulassen dürfen.

    • Sie schreiben viel und dennoch nirgends Ihre Gründe, warum die Glaubwürdigkeit in Ihrer Wahrnehmung von KenFm wegen dieses Beitrag geplatzt sein soll.

      Ihre Suggestivantwortfrage auf die Frage „Warum hat man so heftig gegen Trump geschossen?“ ist „Könnte ein Grund nicht auch sein, dass man in Deutschland als Journalist, Politiker, Intellektueller etc. immer noch unter der (m.E. richtigen) Maxime lebt, Auschwitz dürfe sich nicht wiederholen?“

      Da Sie auf KenFm täglich vorbeigeschaut haben, wie Sie schreiben, wissen Sie ja sicher, dass das auch die Maxime von KenFm ist. Ansonsten verstehe ich den hier hergestellten vermeintlichen Zusammenhang zwischen Trump und Auschwitz überhaupt nicht.

    • Da haben Sie Recht, KenFMFan.
      Die Glaubwürdigkeit ist geplatzt oder, nüchterner formuliert, beschädigt, weil ich den Beitrag für insgesamt wirr halte. Er strotzt vor fragwürdigen Äußerungen: „Listen abarbeiten“, „Secret Service reinschicken“, „Koffer packen“, „Vasallen, die nix zu sagen haben“, „Merkt ihr was“ (ja was denn?), „Hillary Clinton ist es nicht geworden“ (wohl kaum wegen den dt. Medien). Dann sind da die verkürzten Analysen im Stile von „dank dem Internet hat sich das Volk befreit“, „Washington diktiert, wer Bundeskanzler/in wird“, „Die SPD, die Linken, die CDU etc.“ (was bleibt dann noch, die AfD?).
      Nun gut, vielleicht ist das alles satirisch gemeint. Dann habe ich es nicht verstanden, das gebe ich zu. Oder Herr Jebsen muss noch einmal deutlicher argumentieren, was er sagen will, damit einer wie ich es auch versteht.
      Zum zweiten Punkt. Meine Frage ist tatsächlich suggestiv formuliert. Ich meine sie aber ehrlich. Der Zusammenhang zu Auschwitz ist folgender: Trump hat Züge eines Rechtspopulisten. Nicht nur das. Seine Aussagen über Muslime und Mexikaner wie auch die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen (Mauerbau, diskriminierende Einreisesperre, Überwachung jedes einzelnen Muslims, Folter) können Ängste und Assoziationen zu den Dreißigerjahren wecken. Ich würde es verstehen, wenn Menschen in «Machtpositionen» (Journalisten, Intellektuelle, Politiker etc.) es vorzögen, dagegen anzuschreiben, weil sie sich später nicht vorwerfen lassen wollen, nicht alles in ihrer Macht Stehende getan zu haben, um jemanden zu verhindern, der seine geplanten Schandtaten offen ankündigt (wie es Hitler in Mein Kampf getan hat).
      Ich habe auch geschrieben, dass das nur eine These ist. Keinesfalls will ich hier irgendwelche Hitler-Vergleiche machen. Das geht ja immer in die Hose. Ich will noch nicht mal sagen, dass alle Journalisten so denken, wie ich es suggeriere. Ich will aber sehr wohl sagen, dass ich mir diese Überlegung gemacht hätte, wäre ich selber Journalist und würde damit eine Machtposition bekleiden.

    • Könnte ein Grund nicht auch sein, dass man in Deutschland als Journalist, Politiker, Intellektueller etc. immer noch unter der (m.E. richtigen) Maxime lebt, Auschwitz dürfe sich nicht wiederholen?

      Damit kann man im Merkelland alle Lügen der Politfiguren und ihrer Lügenmedien entschuldigen, doch in Wirklichkeit führt die angebliche Maxime „nie wieder Auschwitz“ in einen totalitären Staat anderer Art. Man sollte nicht ernsthaft erwarten, daß Auschwitz sich wiederholt, aber auf dem Weg in ein totalitäres Überwachungsregime, in dem nur noch eine Meinung geduldet wird, sind wir schon weit vorangekommen. Die ständige Diffamierung der angeblichen „Rechtspopulisten“ ist ein Symptom dieser Verengung der Meinungsvielfalt. Alle Politiker sind zwangsläufig „Populisten“. Der Wunsch, nicht übermäßig viele Fremde ins Land zu lassen, schon gar nicht unkontrolliert, ist nicht „rechtspopulistisch“, sondern völlig normal. Noch vor wenigen Jahren haben sich CDU- und auch SPD-Leute (z.B. Helmut Schmidt) nicht anders geäußert als die heutigen „Populisten“.

      Vielleicht wird Donald Trump Pistole und Granaten sicher verfahren. Aber dieses «Vielleicht» hätte man niemals zulassen dürfen.

      Das stimmt, aber was hilft jetzt das Jammern? Die Manipulatoren der grauenhaften US-„Demokratie“ haben am Ende keine andere Wahl gelassen. Ja, wir wissen nicht, was Trump tun wird. Vielleicht ist er auch eine Kriegsgefahr, aber von Clinton wissen wir es hundertprozentig! Dahinter sind alle anderen Themen zweitrangig. Deshalb war und ist meine Meinung: Auf keinen Fall Clinton! – Also Trump!

    • @ Hans
      Du mahnst in Deinem Kommentar zur Vorsicht, dazu keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Da wäre ich ganz bei Dir.
      Allerdings sind da zwei, drei Dinge, die ich weniger unterstützen würde in Deinen Ausführungen.
      Die eine Sache betrifft Dein unverhältnismäßiges Entsetzen über den Beitrag von Ken Jebsen und das Du gleich davon sprichst, die Glaubwürdigkeit seiner Person und Arbeit wäre für Dich mit einem Schlag zerplatzt. Ganz ehrlich, überleg mal was Ken Jebsen alles gewagt und auf die Beine gestellt hat! Das hat mehr Respekt verdient. Wenngleich ich auch dafür bin die Sache mit Trump erst mal vorsichtig zu beurteilen, die Reaktion von Ken ist nachvollziehbar und zutiefst menschlich. Wir alle tun gut daran uns grundsätzlich nicht so schnell entzweien zu lassen, nur weil jemand mal anders reagiert hat als wir das gerade erwartet haben. Alle, die zu sehen vermögen, dass in unserer Welt etwas grundlegend nicht stimmt, sollten versuchen ganz stark zusammenzuhalten und bei Differenzen weiter den Dialog untereinander suchen, sich gegenseitig anerkennen und unterstützen. Die enormen Kräfte, die uns entgegenwirken sind so stark, dass wir uns Selbstzerfleischung durch gegenseitige Vorwürfe nicht leisten können!
      Die zweite Sache, die mir aufgefallen ist in Deinen Zeilen:
      Du plädierst dafür viel zu lesen. Das kann man sicher unterstreichen. Die Frage ist allerdings was und wo. Die Manipulation, der wir unterliegen ist viel viel größer als Du z.Z. möglicherweise annimmst. Ich muss einen kleinen Schwenker machen, um auf den Punkt der Sache zu kommen. Ich gehe davon aus, dass fast alle, die es auf diese und viele andere Seiten geschafft haben ihre eigenen Gründe dafür hatten sich außerhalb der Massenmedien zu informieren und auszutauschen. Wir befinden uns alle auf unterschiedlichen Ebenen wenn es darum geht diese Verhältnisse zu demaskieren. Die einen sind erst vor kurzem über etwas gestolpert und misstrauisch geworden, die anderen sind bereits in weitere Zusammenhänge vorgestoßen und können kaum noch atmen vor Entsetzen und Ohnmacht ob der Mächte mit denen wir es zu tun haben. Da das naturgemäß so ist, müssen wir versuchen uns gegenseitig nicht als Besserwisser zu präsentieren, sondern uns der genannten Unterschiedlichkeit des Wissensumfanges immer vor Augen halten und ruhig bleiben dabei. So werden wir voneinander profitieren und nicht aufgeben und zerfallen.
      Ich habe viele Schranken über einen langen Zeitraum in meinem Kopf überwinden müssen, um an meinen Wissens-und Erkenntnisstand zu gelangen. Das kuriose ist, jedes mal, wenn eine neue Schranke auftaucht will der Verstand sich sperren, diese zu überwinden und man sagt sich: das kann nicht sein, die Schranke hat doch ihre Berechtigung, das wissen alle und ich weiß es seit meiner Kindheit usw. Aber erst das Öffnen der Schranke kann Dir sagen, ob sie ihre Berechtigung hat oder, ob sie Dich nur am weitergehen und denken hindert. Womit ich dann genau beim Punkt bin, den ich noch zu Deinem Text anmerken möchte:
      Die These, die Du aufgestellt hast, nämlich die Parteien, Medien etc. hätten möglicherweise aus der von Dir genannten Sorge heraus gehandelt ist wohl auf eine ganz spezifische Weise richtig. Allerdings auf welche, dass ist die Frage. Hierfür empfehle ich Dir (was ja auch Dein Appell an alle war) zu lesen und zu recherchieren. Suche an Orten, die Dir Angst machen, wo alle Deine Alarmmelder sich auf Rot schalten, dort wo nicht nur Schranken im Kopf auftauchen, sondern ganze Eisentore mit Selbstschußanlagen. Wenn der Stand Deiner Erkenntnisse, Dein Hunger nach Wahrheit, nach Veränderung, Gerechtigkeit und größeren Zusammenhängen dazu auch noch sehr groß ist, dann, und nur dann wirst Du hindurch kommen. Dann weißt Du auch die Antwort, wer eigentlich wovor Angst hat und warum. Das mag Dir vermessen und arrogant vorkommen, wie ich hier schreibe. Aber denke an dass, was ich oben sagte. Wir müssen zusammenhalten ohne Argwohn und ich entschuldige mich schon jetzt, sollte ich Dich mit meiner „Kritik“ in irgendeiner Form verletzt haben.
      Ich deute Dir hier nur eine Tür an, durchgehen musst Du alleine.
      Nur ein freier Geist kann sich ein Bild von der Wahrheit machen.

    • Die Mehrzahl dürfte sich nicht für Trump entschieden haben, sondern gegen Clinton. Da aber dann nichts anderes übrig blieb, als Trump zu wählen ist es nun so gekommen.
      Es ist definitiv ein Experiment. Natürlich kann Trump in die selbe Richtung gehen. Aber dann passiert nichts anderes, als bei Clinton passiert wäre. Insofern ist die Chance da, dass sich etwas ändert.

      Ich kann in keiner Weise nachvollziehen, warum diese Aussage nicht im Kontest einer unabhängiger Bereichterstattung gemacht werden kann. Ich finde es sehr gut, dass Ken immer wieder seine persönlichen Meinungen und Aktivitäten mit einbringt. Weil er agiert so als Mensch und bleibt glaubwürdig. Jeder weiß hier, wofür Ken schon seit Jahren steht und das kommt doch hier wieder intensiv zum Vorschau! Ich schätze gerade das an ihm, dass er ein richtig guter investigativer Journalist ist und gleichzeitig aber auch immer wieder mal überspitzt und emotional (wie er sich gerade fühlt) sein persönliche Meinung raushaut. Gerade das hebt ihn aus der Menge von diesem algtaltten anderen Berichterstattern heraus.

    • „Die Glaubwürdigkeit, die sie sich mit Ihrem Mut zu unabhängiger Berichterstattung erarbeitet haben, ist für mich mit einem Knall zerplatzt.“

      Wegen dem gesagten in diesem einen Video? Mein erster Gedanke war auch, das dieses Video über’s Ziel hinausschießt und einige sich Gedanken und etwas dazu anmerken – was ich auch vorhatte.. Aber deshalb Glaubwürdigkeitsverlust? Das ist ja noch weiter über’s Ziel.

      Offensichtlich ist, das Ken in dem Moment recht aufgedreht und aufgeregt war und deshalb überhastet, zu wenig bedacht. Das war halt ein authentischer Moment in dem er sich ausgekotzt hat. Aber eben auch nicht mehr – eine Momentaufnahmen.

      Solch momentane Gefühlssteigerung kann niemals so aussagekräftig sein wie ein Langzeitverhalten. Daran irgendetwas festzumachen, ist irrational, eigentlich schon unlogisch.

    • @KenFMFan
      „Sie reden von geplatzter Glaubwürdigkeit. Haben Sie noch nicht gemerkt, daß Herr Jebsen immer sagt: selber denken? Hat er mal irgendwann gesagt: glaubt mir?“
      Ja, Herr Jebsen und auch seine Gäste fordern oft dazu auf, selber nach zu denken. Ich finde das toll. Mit meinem Post habe ich genau das gleiche getan. Bildet Euch Eure Meinung! Das ist ein wirklich ernst gemeinter Aufruf.
      Bilden ist ein Verb, das einen Prozess beschreibt. „Bilden“ sollte m.E. nie zu einer festgefügten „Bildung“ führen. „Bilden“ ist ein kontinuierlicher, nie abzuschließender Prozess der Geistigen Revolution.
      Ich habe geraten, zu Bücher zu lesen. Genau dasselbe sagt übrigens Daniele Ganser. Und sicher würde es auch Herr Jebsen unterschreiben.
      „Es gibt ja Kommentare, die sind an neue Besucher des Forums gerichtet, und die man dazu bringen will, einem vermeintlichen Trend zu folgen, z.B. einem vorgespielten Glaubwürdigkeitsverlust anzuhängen. Wer das Video sieht, merkt, daß es nicht um Glaube geht.“
      Was Sie in ihrem zweiten Absatz suggerieren, stimmt nicht. Ich spiegle keinen Glaubwürdigkeitsverlust vor. Ich sagte lediglich, dass die Glaubwürdigkeit bei mir geplatzt ist. Ich habe ganz einfach beschrieben, was dieses Video bei mir (in meiner subjektiven Wahrnehmung) bewirkt. Andere jubeln darüber. Das ist genauso berechtigt und genauso subjektiv.
      *
      @Wolfang Gerber
      Ich glaube auch, dass sich in Deutschland die Medien zu sehr gleichen. Mit der Einschränkung, dass viele immerhin noch Gastkommentare und Essays veröffentlichen. Nicht selten kommen dort kritische Stimmen zu Wort. Leider stimmt aber das Mengenverhältnis nicht.
      Als Nebenbemerkung möchte ich erwähnen, dass ich es aber auch einigermaßen fragwürdig finde, wenn z.B. die Nachdenkseiten laufend die allumfassende Manipulation der Mainstream-Medien ankreiden, dann aber – sobald ihnen ein Beitrag in den Kram passt – darauf verlinken. Dieses selektive Verhalten stärkt einen in der eigenen Wahrnehmung, in der eigenen Bubble (ein Wort mit dem Michael Moore die demokratische Partei bezeichnete), und führt eben gerade nicht dazu, dass man weiterfragt und weiterdenkt.
      Aus diesem Grund habe ich appelliert, man solle möglichst viele verschiede Plattformen konsultieren.
      Gerade habe ich im Radio gehört, dass sich über 90% der Amerikaner größtenteils über Facebook informieren. Dort werden einem nach einem bestimmten Algorithmus immer nur die Beiträge zugespielt, die einen in dem, was man ohnehin schon denkt, bestärken. Eine Analyse habe gezeigt, dass die Beiträge mit der größten Verbreitung von rechtskonservativen oder reaktionären Blogs stammten.
      Was den Rest Ihres Beitrags betrifft, bin ich völlig anderer Meinung als Sie. Das zu diskutieren, wäre aber unfruchtbar, da unsere Positionen zu weit voneinander entfernt scheinen.
      Soviel sei gesagt: Ich komme nicht aus Deutschland. Ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz. Mich ins Merkel-Lager oder sonstwohin stellen zu wollen, ist ziemlich sinnlos.
      *
      @Außerkontrolle
      1. Ich spüre, dass Sie die Wichtigkeit des Dialogs und des Zuhörens betonen. Das schätze ich sehr. Sie haben mich nicht verletzt, obschon ich Ihren Kommentar als paternalistisch empfinde.
      2. Das Video ist Herrn Jebsens „spontane“, „menschliche“ und „authentische“ Reaktion.
      Und meine spontane, menschliche und authentische Reaktion, die ich zum Ausdruck gebracht habe, ist eben, dass Herr Jebsen mit diesem Video mein Verhältnis zu ihm beschädigt hat.
      Ich weiß, was Herr Jebsen alles geleistet hat. Ich bewundere das. Und ich werde seine Arbeit weiterverfolgen. Aber eben von nun an mit einem doppelt kritischen Blick.
      3. Wenn Sie derart in Sorge über die „tiefe Manipulation“ sind, dann möchte ich Ihnen empfehlen, dort zu lesen, wo es weder die USA noch die Massenmedien gab. Wühlen Sie sich durch die Philosophiegeschichte angefangen bei den Griechen. Machen Sie das gleiche mit der Geschichte der Geschichtsschreibung. Lesen Sie Abhandlungen zu Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. Lesen sie Essays von Schriftstellern und Philosophen. Die sind natürlich nicht gefeit vor Manipulation. Oft handelt es sich bei Ihnen aber um kritisch denkende Menschen, die weitgehend außerhalb der großen Geldströme handeln. Lesen Sie Primärquellen, anstatt die vorgekauten Kommentare. Lesen Sie nicht zehn Bücher pro Jahr, lesen Sie 50, mit dem Ziel, dass es einmal 100 sein werden. Werden Sie immer dort skeptisch, wo Ihnen eine simple Erklärung für ein altes Problem angeboten wird. Lesen Sie Bücher über Rhetorik (von Aristoteles, Tacitus oder Cicero). Lesen Sie solche über die Methoden der Propaganda, damit sie lernen, diese zu erkennen. Beharren Sie auf der Unterscheidung von Fakten, Behauptungen und begründeten Behauptungen. Lesen Sie Bücher über die Grundlagen der Logik. Bleiben Sie kritisch, auch gegenüber dem, was Sie jetzt als ihren „Erkenntnisstand“ bezeichnen. Bleiben Sie nicht stehen, marschieren Sie weiter und freuen Sie sich, wenn Sie in einem Jahr wieder anders denken, als sie es heute tun.
      4. Der Rest Ihrer Nachricht ist mir offen gestanden schleierhaft. Sehen Sie, ich habe keine Angst vor irgendwelchen Schranken oder Quellen. Wenn ich vor etwas Angst habe, dann davor, dass die Menschen aufhören, Fragen zu stellen (und vor allen Dingen, sich selber zu hinterfragen), und dann beginnen irgendwelche simplen Ansichten mit Zähnen und Klingen zu verteidigen.

  20. Das beste Statement zur Wahl was ich gesehen habe. Das ist auch der richtige Ton. Man kann da auch schon mal übertreiben und seinen Ärger mal auf diese Weise raus lassen. Auch wenn jedes Wort vorher zig mal überdacht wurden ist. Genau richtig und das ist einfach genial!

    • Genau. Sponatane Äusserungen sind sehr wertvoll, ein Zeitdokument, und ganz unabhängig davon zu betrachten, welche anderen Infos nach diesem Zeitpunkt noch ans Tageslicht kommen, die dann in eine spätere Neubetrachtung einfliessen. Was sich nicht ändert: der Mainstream hat seine Konsumenten falsch informiert.

  21. Ich schrieb schon an anderer Stelle, daß der Hauptgrund zur Freude darin liegt, daß Clinton es nicht geschafft hat. Dadurch haben wir vielleicht etwas Zeit gewonnen. Ein weiterer Grund zur Freude ist die krachende Niederlage der Systemmedien. Trump konnte sich gegen die scheinbar unaufhaltsame Propagandawalze durchsetzen. Mit all ihren Millionen ist es den Machthabern nicht gelungen, Trump aufzuhalten, der sich auf eine Volksbewegung stützen konnte, von der die armseligen „Journalisten“ der hiesigen Lügenmedien rein gar nichts mitbekommen haben.

    Während ich anfangs hauptsächlich gegen Clinton war, bin ich im Laufe der Kampagne bis zu einem gewissen Grad für Trump gewesen, obwohl er nicht gerade meinem Ideal entspricht, denn er hat viele richtige Dinge gesagt und manche Wahrheiten in erfrischender Deutlichkeit ausgesprochen. Man muß abwarten, inwieweit Trump seinen versprochenen Weg wirklich einschlägt oder ob er doch in die ausgetretenen Pfade der US-Politik zurückgeht. Man sagt Trump sei jemand, der zu seinem Wort steht, er ist ja kein Politiker, so daß man in dieser Hinsicht etwas Zuversicht haben kann.

    Sehr skeptisch bin ich aber in der Frage, ob Trump das kriminelle Establishment wirklich entmachten könnte, wenn er denn wollte. Es ist ja keine neue Erkenntnis, daß der Präsident gar nicht so viel Macht hat, wie gerne behauptet wird. Die wahren Herrscher sind und bleiben am Ruder und werden ihre Macht nicht freiwillig abgeben. Sie sind auch weiterhin im Besitz der Unterdrückungs- und Propagandamittel, die Trump mit allen Mitteln bekämpfen werden, wenn er sie ernstlich gefährdet.

    An dieser Stelle habe ich auch Kritik an Ken Jebsen. Einerseits ruft er zum Nichtwählen auf, weil Wahlen nichts ändern, andererseits glaubt er nun, daß durch die US-Wahl eine große Veränderung eingetreten sei. Er stellt nicht wirklich die Machtfrage. – Voraussetzung für eine grundlegende Änderung ist eine Veränderung der Machtverhältnisse. Die Machthaber werden alle Machtmittel einsetzen, um ihre Macht zu verteidigen, und wenn sie dafür einen Bürgerkrieg anzetteln müssen. Es gibt vielleicht Anzeichen dafür, daß die Entwicklung in den USA tatsächlich in diese Richtung geht. Die Frage ist, ob Trump willens und in der Lage ist, seine Volksbewegung so stark zu machen, um schließlich die herrschende Mafiabande stürzen zu können. Es braucht eine Revolution – eine richtige Revolution! -, um die Verhältnisse in den USA und damit weltweit positiv zu verändern.

    Doch vorerst backen wir erst einmal kleinere Brötchen und warten ab, ob Trump das Weiße Haus überhaupt lebend erreicht.

    • Zitat „Ein weiterer Grund zur Freude ist die krachende Niederlage der Systemmedien. Trump konnte sich gegen die scheinbar unaufhaltsame Propagandawalze durchsetzen.“
      Da wäre ich mir nicht so sicher. So wie die US-Medien agiert haben, war es zum Teil doch Wahlkampf FÜR Trump. Diese plumpe, für jeden Idioten durchschaubare Agitation- und , wie bei uns mit der AfD, die wiirklichen Angriffspunkte wurden nicht oder kaum erwähnt- es wurde nur ordentlich Wirbel gemacht und dann behauptet, dass Trump die Medien genial für sich nutzt.
      Und im Gegensatz zu Bernie Sanders (und andern vor ihm) wurde Donald Trump nicht durch Wahlfälschungen be- oder verhindert. Da sollte auch zu denken geben.
      Und dann einfach mal die Regierungsmannschaft ansehen, die Trump zur Seite stehen- das hat Aussage genug.
      Zitat „Doch vorerst backen wir erst einmal kleinere Brötchen und warten ab, ob Trump das Weiße Haus überhaupt lebend erreicht.“
      Wenn nicht, sind die christlichen Fundamentalisten (sein Fize) endgültig am Ziel. Sie haben die Macht über den roten Knopf und können ihr geliebtes Armageddon auslösen.

  22. Ich kann diesen aufgestauten inneren Zorn von Herrn Jebsen verstehen. Diese -sportlich formuliert- mit unfairen Mitteln an Personen ausgeführten Diffamierungen sowie Erniedrigungen sind auf Dauer schlecht für das betreffende Gemüt.
    Doch müssen wir noch nüchtern bleiben und unseres Verstandes, Vernunfts sowie Empathie bedienen.

    Noch wissen wir überhaupt nicht viel über dieses Ereignis.
    Was wir faktisch wissen ist:
    – CIA-Programm läuft noch
    – Militärisch-Industrieller-Was-Zum-Teufel-Noch-Komplex hat immer noch seine Milliarden Budget
    – Finanzmafia immer noch auf Hochtouren
    – MSM verbreiten immer noch ungeniert ihre Propaganda

    Sollte Trump nur das eine Versprechen einhalten und zwar mit Russland reden, zusammenarbeiten, dann bekommen wir eine kleine Galgenfrist an Zeit.

    • Zitat „Sollte Trump nur das eine Versprechen einhalten und zwar mit Russland reden“
      Man kann auch beim Reden den Gesprächspartner eins über die Rübe ziehen. Das geht!

  23. Ich habe mich in einem Kommentar zum Interview mit Prinz Chaos bereits zweifelnd geäußert bezüglich der Motivation von Trump und seinen möglichen Verbindungen zu der unsichtbaren Macht, welche heute die Geschicke der Länder offenbar steuern. Ich bin nach wie vor skeptisch, ob dieser Mann tatsächlich eine Opposition darstellt zu den jetzigen Strippenziehern.
    Nachvollziehen kann ich natürlich Deine Verzweiflung Ken. Diese verfolgt und einigt uns, also all jene Menschen, die sich alternativ informieren, sich als Verschwörungstheoretiker, Radikale, Spinner etc. hinstellen lassen müssen. Und auch die Erregung bei dem Gedanken Trump sei es gelungen sich gegen jeden öffentlichen Druck der Medien durchzusetzen und jetzt würde sich der Spieß endlich mal umdrehen, kann ich mehr als nachempfinden. Ich wünschte mir nichts mehr, als dass dies alles der Beginn einer Zeit der Wahrheit ist, in der wir die Dinge endlich beim Namen nennen können, um uns alle aus dem Gefängnis für unseren Verstand befreien zu können. Dafür hätte ich auch nahe zu jeden gewählt.
    Es ist jedoch nach wie vor Vorsicht angesagt. Der Teufel steckt oft im Detail. Warten wir ab, was Trump tatsächlich macht und wie unsere Sklavenhalter weiter reagieren.
    Ich schätze Deine Arbeit ungemein und Du bist für mich einer der ganz großen Helden der Freiheitsbewegung. Und genau, weil Du wichtig bist im Netz, solltest Du es vorsichtig angehen und noch keine so endgültigen Analysen abgeben.
    Freuen können wir uns immer noch, wenn wir mehr wissen.
    Nichts für ungut also!

  24. hallo ken,
    habe mir deinen beitrag angehört und unbehagen dabei empfunden. würde mir wünschen, so wie du es sagst ist es.
    aber genau das glaube ich nicht.
    und so eben bin ich auf „Donald Trump – letzter gewählter Präsident der USA?“ gestoßen. da liegen welten zwischen. und ich denke, das liegt viel dichter an der realität.
    ken, glaubst du nicht auch, manchmal wäre es besser, egal wie es innerlich drängt, etwas zu warten, selber noch einmal nachzudenken und 20 std. später zu argumentieren?
    dein euphorischer ausbruch zu „merkel und co.“ und sie sollten so schnell wie möglich ihre koffer packen ist zwar balsam auf die seele jedes leidenen menschen, aber warte ab, es hat mit der realität leider nichts zu tun.
    manchmal denke ich, du bist recht naiv.
    und bevor jetzt alle schreien, ich unterstütze kenfm, regelmäßig finanziell, bin einer der treuesten mitstreiter, doch ich bin auch jemand der selbst denkt. und das gesteht ihr mir doch wohl zu?

    • Ken Jebesen,

      die Wahrheit vornehm wieder geben, Stunden nutzen um Emotionen abklingen zu lassen, zu unterstellen ein KJ ist nicht gedacht Nomalität vorzuführen, sondern einigen das Gefühl zu geben,hier wird nur elitär gedacht und gehandelt.Und nun enttäuscht er diese Kaste, die sich selbst erhaben von allen absetzen will., Dabei steht natürlich im Vordergrund :Entscheidend ist nicht was man weiß, sondern was man anderen weiß machen möchte ,auch nicht was man kann, sondern was man anderen vormachen kann.
      Nein, nein, ich lieber bei klaren, ehrlichen Aussagen..Schwammig….ist eklig!

    • Worauf hätte Herr Jebsen warten sollen? Darauf warten, was andere sagen? Herr Jebsen fokussiert sich auf einen anderen Aspekt als Herr Wolffs Artikel: die Wahl-Reaktionen bei Medien und Politikern.

      Die Reaktionen der Medien sind in der Tat seltsam, das gilt es festzuhalten wenn es einem auffällt. Warum sind die Medien und Politiker so schwerfällig in der Akzeptanz des Trump Triumphs? Hatten sie vorab andere hundertprozentig gesicherte Informationen? Wurden die Medien selbst von der höchsten Stufe der Elite missbraucht, damit ihr Schauspiel echt wirkt? Ist die deutsche Regierung von den wirklich Mächtigen dazu beauftragt sich über Trump zu stellen, ihn auf Kurs zu bringen? Oder haben die Journalisten es einfach noch nicht kapiert? Dauert es so lange bis sie ihre eigene-Welt-Blase platzt? Haben sie Informationen, daß Trump vielleicht doch nicht Präsident wird (Wahlmänner, Aufstände und was immer auch „dazwischen kommen kann“).

      Das sind Fragen, die sich aus der Beschreibung von Herrn Jebsen ergeben, wenn er so spontan seine Beobachtungen mitteilt.

      Die Wahlentscheidung ist und bleibt ein Trumpf der alternativen Medien, da die NATO Medien falsch informiert haben über die Stimmung in der Bevölkerung. Das bleibt so, auch wenn man länger mit dem Kommentar wartet.

  25. Alles richtig. Also die Karriere einiger Politiker und Redakteure ist nach diesem Trumpbashing zu ende.

    Es wahren auch nicht die sogenannten offiziellen Despoten und Randparteien der EU die Trump im Alleingang mit als erste beglückwünschten

    NEIN

    Es wahr Israel. Ein Israel welches sofort erkannte woher jetzt der Wind weht und Herrn Trump mit als erstes beglückwünschte und seine Diplomaten entsandte.

    Wie war das noch mal aus den deutschen Medien und der deutsche Presse. Despoten und rechtsgerichtete Parteinen beglückwünsche Trump als aller ersten. Na dann weiß man ja jetzt ganz genau in welche Schublade man Israel einzuordnen hat.

    Da Merkel ihr ganzes Leben schon immer wusste wie man den Kopf mit dem Winde dreht, wird mit 100 % Sicherheit die beste Freundin von Trump.
    Merkel wird Trump in den Himmel heben und sogar höher als Herrn Obama. Sofern sie ihr Amt nochmals „freiwillig“ ausüben möchte.

    Aber ich denke die Macht ist einfach zu verlockend, um diese einfach so aus der Hand zu geben. Außerdem wird Herr Obama bei seinem Besuch in Deutschland Frau Merkel von einer weiteren Kandidatur überzeugen, denn nur sie ist jetzt übrig geblieben und von allen Vorhaben bestens informiert.

    Merkel wird es sein, welche versuchen soll Trump im Interesse der „noch“ einflussreichen USA Elite wieder auf Line zu bringen. Trump soll sich abwenden von der Tea-Party hin zur Linie der NWO.

    Gelingt es nicht, so sind alle bösen Phantasien offen.

  26. Das Wahlergebnis ging wie Oel runter, ohne vorhersagen zu können, was dieses für die amerikanische Bevölkerung, für uns und andere Länder nach sich ziehen wird, ich unterstelle sogar nicht viel Gutes…
    Und ja…Clinton ist man los…genauso wie man Merkel, Gabriel und alle anderen Lügner, los werden muss.
    Wer darin Häme erkennt, der hat noch immer nichts begriffen, zumal gerade bei uns, durch ständige Wiederwahl, sich die Lage für die meisten Deutschen sehr verschlechtert hat.Vor nichts mehr haben Politiker , als vor Machtverlust..Demzufolge muss das Volk so reagieren , dass sie diese Angst nie verlieren.

    • nochmal: inhaltlich stimme ich voll mit Herrn Jebsen überein und natürlich sollten auch die Lügner, die unser Land regieren, verschwinden. Aber es kommt auf den Stil der Kommentierung an! Außerdem bleibt abzuwarten, was Trump umsetzt. Ich fürchte, wenn es 25 Prozent dessen ist, was er angekündigt hat, können wir sehr zufrieden sein. Wahrscheinlich aber geht es genauso weiter wie bisher, leider!

    • Dieses, vornehmen geht die Welt zu Grunde, es sitzt einem Oberkante Unterlippe!? Um einmal ganz deutlich zu werden…
      Klare, ehrliche Worte, auch mit dem entsprechenden Tonfall stören, was will man eigentlich? Einen Menschen Roboter ähnlich, vollkommen ohne Emotionen, da ist man bei den Politikern richtig.
      Und NEIN, es geht nicht darum was Trump umsetzen wird, Hoffnungen sind doch nur eventuell damit verbunden, es geht und ging darum, eine Clinton, die uns den sicheren Krieg gebracht hätte,zu verhindern, selbst dann wenn man ein Übel durch ein erneutes Übel(vom Letzteres wissen wir noch gar nichts) ersetzt.Aber eine Clinton mit einer Wiederwahl für ihre vielen verursachten Flüchtlingen,Toten wieder wählen, das ist Dummheit, Selbstzerstörung.
      Sich aber über Stil aufzuregen(der vollkommen berechtigt war)…mein Gott wie wunderbar leicht kann das Leben sein, wenn man sich darüber aufregt, dass jemand menschlich reagiert!.

  27. Hallo Herr Jebsen,
    inhaltlich stimme ich weitgehend überein, aber:
    1. drücken Sie sich hier manchmal reißerisch aus (etwa, dass die Trumpkritiker „sich fürchten müssen“, weil sie in die Mühlen seiner Dienste geraten würden).
    2. ist Ihre Rede hier voller Häme und Sie spucken förmlich Gift und Galle!
    3. behaupten Sie in einem Punkt die Unwahrheit: Nämlich dass Sie es schon immer gesagt hätten, dass Trump gewählt würde. Ich verfolge seit mehr als einem Jahr jede Ihrer Sendungen (die inhaltlich immer sehr gut sind) und Sie haben immer wieder gesagt, dass Clinton es wohl werden würde, weil dies vom Establishment so gewollt sei und dass Trump, trotz seiner unmöglichen Attitüde, das geringere Übel sei!
    Mit diesem Beitrag haben Sie bei mir viel von Ihrer Glaubwürdigkeit verspielt!

  28. Also doch, dieser Kommentar hätte unbedingt noch warten sollen. Und dann am besten doch nicht gesendet werden. Das ist so einer von den Schnellschüssen, die einem später um die Ohren fliegen. Wenn ich jetzt in meinem Bekanntenkreis mal wieder sage, „geh doch auf KenFM, da kannste dich auch informieren“, und dann findet der das… was soll ich dazu noch sagen?

    Im übrigen erinnert der Beitrag doch sehr an einige Kommentare amerikanischer Autoren – speziell einer Autorin, deren Name mir jetzt nicht mehr einfallen will – die auch die ganze Nacht auf blieb, und jetzt ihren Söhnen erklären muss, was in Amerika da gerade schief gelaufen ist. Warum also die beste Präsidentschaftskandidatin aller Zeiten dem schlechtesten Kandidaten unterlegen ist. Nun denn.

    Für mich ist Trump eine logische Antwort auf Clinton. Okay. Vor allem ist er der nächste Schritt in dem Desaster was Realpolitik global Heute anrichtet. Man hätte auch andere nächste Schritte gehen können. Ein Brand wäre zum Beispiel ein anderer solcher Schritt. Oder vielleicht ein Mossadegh. Jetzt ist es die amerikanische Variante von Vladimir Putin geworden. Also ein Putin ohne Diplomatie, dafür auf Steroiden, der sein Heimatland für die einzige Nation auf der Welt hält, auf die es ankommt. War nicht anders möglich bei dem Militärisch/Medialem Komplex der Heute in Amerika existiert (Eisenhower hat geirrt – denn einen industriellen Komplex gibt es in den USA ja heute praktisch nicht mehr).

    Nun denn. Nun ist es so. Aus meiner persönlichen Sicht war es wenigstens lustig. Ich warte dann mal weiterhin auf die nächste MMM. 😛

  29. Hallo Herr Jebsen,

    vielen Dank für Ihren Beitrag, der, wie ich finde, wirklich nicht hätte warten können!
    Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der Aufzählung „Die Linke“ um einen Versprecher handelte und sicherlich FDP, AfD oder NPD gemeint waren. Zumindest interpretiere ich es so.
    Noch ne Frage:
    „Unter Barak Obama sind mehr Schwarze ??? “ (Zeit 9:42min)
    Nach „Schwarze“ konnte ich akustisch nicht verstehen. Was sind mehr Schwarze?
    Herr Jebsen, recht herzlichen Dank nochmals für alles, was uns von anderen Stellen vorenthalten wird.
    Weiter so!

  30. Ja, unsere Politiker und die Spießermedien sehen jetzt schlecht aus und gucken dumm aus der Wäsche. Ich frag mich nur, warum man denen das Wahlergebnis -so im geheimen elitären Zirkel- nicht schon früher geflüstert hat. Merken die gar nicht mehr, für wie dumm die verkauft werden und von wem?
    Denn das kann mir niemand erzählen, dass nicht Trump schon vorher auch von den Geldmächtigsten der Welt ausgesucht wurde! Ich denke, es wird da immer ein Ergebnis gebastelt aus einem Konglumerat der Stimmung in der Bevölkerung und den wahren geheimen Interessen. Einen Bürgerkrieg im eigenen Land wollen die ja wohl auch nicht riskieren.

    • Vielleicht kommen Politiker und Medien glaubwürdiger rüber, wenn man sie auch im Dunklen über die wirklichen Ziele läßt, bzw ihnen falsche einflüstert.

  31. Hallo Ken, von Deinem Rant kann ich sehr viel nachvollziehen . Insbesondere Deine ab 5:03 geäußerte Verzweiflung kann ich zutiefst nachempfinden – ebenso wie Deinen innerlichem Triumph gegenüber diesen von Hybris getragenen Pseudo-Journalisten und volksverräterischen Politikern – allen voran Merkel, Gabriel und Gauck.

    Zwei Anmerkungen hätte ich allerdings: wenn du bei den „Unwählbaren“ anstatt „die Linken“ die FDP genannt hättest wäre meine Zustimmung noch etwas größer. So sehr ich auch Deine Verzweiflung gegenüber den vorgenannten Volksverrätern verstehen kann, so würde ich dennoch nicht „alles“ wählen, um die loszuwerden – NPD und AfD eben trotzdem nicht – sondern lieber einer unbedeutenden Kleinpartei meine Stimme geben, um die Etablierten maximal zu schädigen. Diese kleinen „Unsauberkeiten“ dürften aber wohl Deinem aufgestauten Zorn geschuldet sein.
    Vielleicht kannst Du Dich dazu mal klärend äußern. Danke.

    • Lieber Ken, bei allem Verständnis für Ihren rant und Ihr Triumphgefühl über die kläglich versagenden „Kollegen“, aber mit Dieter Bohlen können Sie uns nicht allein lassen. Ich warte auf Teil 2.

      Gut, wir haben bei Brexit und Trump gesehen: das Establishment ist besiegbar und das ist höchst erfreulich. Und nun? Momentan fließt der ganze Frust in diesem Land Richtung AfD. Das wollen Sie nicht und ich auch nicht.

      Sie zählen die Linke zu den unwählbaren Parteien. Ich halte das für einen großen Fehler.

      Ich meine: die Linke müsste jetzt schnellstens eine Persönlichkeit, vorzugsweise Frau Wagenknecht aufbauen (statt sie zu demontieren). Oskar und Sahra könnten es wuppen aus meiner Sicht, sonst seh ich weit und breit niemanden, der glaubhaft eine Alternative vertreten kann. Es kann und darf nicht sein, dass die AfD die Establishment-kritischen Leute um sich versammelt.

    • Das das Establishment durch die Wahl Trump’s besiegt wurde, wage ich stark zu bezweifeln.

      Es war vielleicht einen Moment lang angekratzt, aber mehr nicht. Wahrscheinlicher halte ich, das Establishment wird sich mit Trump arrangieren und Trump mit dem Etablishment und weiter gefestigt wie Aufschwung erleben.

      JEDE Partei ist unwählbar. Die einzige Partei die gut für die Souveräne wäre, wäre die Partei der Souveräne. Die müsste noch gegründet werden und von mindestens 80% der Souveräne gewählt/gestützt werden in der Form, das die Souveräne sich selbst wählen…

  32. hey Ken Jebsen!
    Inhaltlich bin ich nicht ganz weit von dir weg!
    ABER: 1. Häme und Gehässigkeit sind schlechter Stil, den kannst du getrost den andern überlassen!
    2.gab es auch schon vor der us wahl überhaupt keinen Grund zur Freude über diese Wahl!, das es nicht hillary geworden ist, ist auch das einzg gute, das man dieser wahl abgewinnen kann!
    vg Johannes

    • Das Unglück ist, dass jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt.

      VVerfasesr unbekannt

    • Das ist Kabarett! Das darf überzeichnen, überspitzen, auch bösartig sein.
      Angesichts dessen, was die MSM ganz im Ernst und nicht satirisch über KenFM ausgegossen haben, ist die satirische Schärfe bei dem Stück richtig wohltuend. Ich kann’s mir immer wieder „reinziehen“!

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