nachdenKEN über: Werde konkret!

Deine Welt ist nur dann falsch herum, wenn Du Dich mit ihr verdrehen lässt. Ordne Dein Chaos. Konzentriere Dich auf das, was Du tun kannst. Entschleunige Dich in Zeiten digitaler Überdosis. Werde Du konkret. Schließe Dich der Friedensbewegung an.

In der Gruppe sind die ersten Schritte, heraus aus dem hohlen Leben des reinen Habens in ein sinnbehaftetes Leben des authentischen Seins, leichter. Probiere es aus. Du. 2017.

Pax Terra Musica – Das Friedensfestival – wird das größte Vernetzungstreffen der deutschen Friedensbewegung in diesem Jahr.

Das dreitägige Friedensfestival vom 23. – 25. Juni wird eine große Party für alle, die auf gute Musik stehen. Hier könnt ihr nicht nur drei Tage durchtanzen, sondern auch erleben, wie ein friedliches Miteinander gelebt werden kann. Geboten wird eine Diskussionsplattform mit fachkundigen Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops zum Beispiel aus den Bereichen freie Medien, Veganismus oder Autarkie.

Pax Terra Musica wird ein Familien-Fest für die Kleinen und Großen mit Kinderunterhaltung, Hüpfburg, Wasserschlacht, Feuershow und der Beginn einer globalen Vernetzung aller friedlichen Gruppen und Organisationen weltweit.

Das Festival findet auf dem ehemaligen Militärflughafen Niedergörsdorf bei Jüterbog statt:

Flugplatzweg 6
14913 Niedergörsdorf

Besuche die Webseite, Facebook, Twitter oder Instagram und sichere Dir schon heute Dein Ticket zu Pax Terra Musica.

Homepage zum Festival: http://www.pax-terra-musica.de
Tickets: http://www.pax-terra-musica.de/tickets
Musik: http://www.pax-terra-musica.de/friedensbuehne

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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuetzen/

95 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Werde konkret!

  1. @ Ken
    Hammer Rede aus Lesbos! 🙂
    Ich hatte ja immer wieder mal ne kritische Mail an die Redaktion geschickt: Genau diese Haltung die Du da aus Lesbos rüberbringst, und wo die Nepal Vipes noch mitschwingen, habe ich oft vermisst. – In dem Sinne bin ich berührt, dass die Töne immer noch kritisch, aber nicht so persönlich sind. Nicht so frustriert. – Motivierend, was Du rüberbringst. – Das hat Ausstrahlung.

  2. Guten Morgen KenFM
    Aus meinen Erfahrungen die ich in Nepal und Burma erlebt habe. Spreche Frauen an. Sie verwalten das Geld wesentlich besser, als die Männer. Dieses Wissen habe ich von einem australischen Hilfswerk bekommen, was für sauberes Wasser in den Dörfern tätig war.
    Falls Du noch Fragen hast, bin gerne bereit, sie Dir zu beantworten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Saitner

  3. Guten Morgen Sun Snow
    Punkt:
    1. Als ich mit 21 J. die USA mit einem Motorrad durchquwert habe, wußte ich daß New York nicht die USA sind.
    2.Wenn Sie Ken FM zugehört hätten, würden Sie sich nicht unter einem Decknamen verstecken, was auf fehlende
    Zivilcourage schließen läßt. ( siehe Daniele Ganser der seinen hochbezahlten Beruf an der Uni aufgegeben hat )
    3.Als kleinen Hinweis für Sie, lesen Sie das Buch von dem bekannten Psychologen Berne: Was sage ich nachdem ich
    Guten Morgen gesagt habe ?
    Ich meine es gut mit Ihnen und ich war auch mal so jung wie Sie.
    Schauen Sie sich bitte auf You Tube : Bohdi Sanders- Japanese Meditation an, dauert nur 13 min. und ist preisgekrönt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Saitner

    Ps. Wer nicht neugierig ist und keine Fragen stellt, ist innerlich tot.
    Laotse

    • Nehmen Sie bitte Bezug auf das was Sie gesagt haben und nicht auf das was Sie gernen hören möchten.

      Beispiel: „Ich bin 12.J dort gewesen und bin heute ein ehemaliger 67. J Geschäftsmann. Man muß die richtigen Menschen kennen, um keine Verluste zu haben“

      Hätten Sie die Weisheit in Ihren Lebensjahren gesammelt, dann würde Ihr letzter Satz nicht so unreflektiert abgesondert worden. Hier sieht man deutlich, dass der Geschäftsmann noch tief in Ihnen steckt.

      „In der westlichen Welt ( Griechenland) herrscht ein logisch, rationales Denken.
      In Asien ein mystisch, magisch Denken und das verstehen selbst die 99% dort lebende Europäer nicht.“

      Einer der ausschließlich nur mit „richtigen Menschen Geschäfte“ betreibt, wird niemals die Lebenserfahrung sowie -weisheit erlangen, die Menschen machen indem sie einfach mit ihnen leben. Auch wenn Sie 12 Jahre Geschäftserfahrung in Burma haben, werden Sie niemals die Lebenserfahrung besitzen die einer in 4 Wochen macht, weil er KEINE Geschäfte mit den Menschen macht.

      Die Mystik sowie Magie erleben Sie auch, wenn Sie in der Rhön mit einen einheimischen Bauern beim Lagerfeuer ein Kreuzbergbier teilen. Genauso wie die Logik und Rationalität die ein chinesischer Bauer einem zeigt wie er sein Hof bestellt. Aber all das verfliegt dahin, sobald Sie ins Geschäft mit den Menschen geraten!

      Wenn Sie anderen Menschen zu Spiritualität verhelfen wollen, dann müssen Sie erstmal verstehen was sie ist.

  4. Guten Morgen Ken
    Betr: Nepal
    Bevor Du dort Geld hinschickst, gehe sicher das es nicht in korrupte Kanäle fliest. Selbst die Lamas fahren gebrauchte Mercedes.
    Ich bin 12.J dort gewesen und bin heute ein ehemaliger 67. J Geschäftsmann. Man muß die richtigen Menschen kennen, um keine Verluste zu haben.
    In Burma habe ich das erste Waisenhaus für Mädchen aufgebaut und heute sich auch durch Spenden von Touristen überlebt.
    Du mußt also vor Ort sein um die Idee umzusetzen.
    In der westlichen Welt ( Griechenland) herrscht ein logisch, rationales Denken.
    In Asien ein mystisch, magisch Denken und das verstehen selbst die 99% dort lebende Europäer nicht.
    Sei bitte kein 4 Wochen Tourist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Saitner

    • Wissen Sie, Berlin ist nicht Deutschland, genauso wie Deutschland nicht Europa ist, obwohl es wenige Menschen das gerne so haben möchten.
      Ich denke Sie verstehen mich, wenn ich Ihnen sage, dass weder Burma noch Nepal der größte Kontinent der Erde Asien sind.

    • Ganz Ihrer Meinung. Ganz konkret, übrigens, geht alles (in Syrien etc.) darum, die Seidenstraße zu verhindern, und so die Hegemonie nicht mit den Chinesen teilen oder gar an sie abgeben zu müssen.

      Voltairenet:

      Werden die USA die Wiedereröffnung der Seidenstraße verhindern?

      Nachdem die syrische arabische Armee (das heißt, die Armee der Republik) letzte Woche die irakische Grenze erreicht hatte, war es die irakische Armee, die am16. Juni 2017 bis al-Waleed vorgedrungen ist.

      Beide Armeen sind noch durch die US-Besatzungstruppen, die al-Tanf in Syrien illegal besetzen, getrennt. Laut Russland würden sich diese US-Streitkräfte mit einem High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) ausstatten. Diese Raketen könnten von Washington verwendet werden, um die Vereinigung der syrischen und irakischen Armee zu unterbinden und die Wiedereröffnung der „Seidenstraße“ zu verhindern. Das Pentagon lehnte jegliche Stellungnahme ab.

      Im Jahr 2014 hatte das Pentagon Daesch organisiert, finanziert und bewaffnet, um ein „Sunnistan“ auf beiden Seiten der syrisch-irakischen Grenze zu schaffen und auf diese Weise die Seidenstraße abzuschneiden. Diese Route der traditionellen Kommunikation verbindet seit dem Altertum China mit dem Mittelmeer. Sie erlaubt auch dem Iran, dem Libanon Waffen zu liefern. Die Frage ist also, ob Washington die Politik von Barack Obama gegen die Länder in der Region fortsetzen wird, oder jene von Donald Trump gegen Daesch.

  5. In Anlehnung an Paul Watzlawick – Der Mensch kann nicht Nichthandeln.

    Welche Folgen hat denn euer konkretes Handeln? Auf welcher konkreten Basis soll gehandelt werden?

    Die meisten Menschen leben inzwischen in einem totalitären Glaubenssystem. Es gibt kein ‚in kleinen Schritten aus einem Glauben‘.

    Was ist denn geklärt? Was ist analysiert? Was ist den Menschen überhaupt bekannt?

    Überall werden lediglich die Symptome behandelt, das Problem selbst, der formatierte Mensch, wird dialektisch zur Lösung erklärt.

    Menschen können ihren Glauben nur aufgeben. Das sehe nicht einmal ansatzweise:
    Da ist dieses Unbehagen, laßt uns dasselbe nur anders machen!

    Und kaum jemandem fällt es auf, das kaum einer seinen Glauben, seine Moral, aufgeben möchte.

    Wo Glaube ist, ist gerade kein Vertrauen.

    Regeln sind der Audruck eines Glaubens, einer Moral. Vertrauen benötigt keine Anweisungen.

    • Ein Walf funktioniert _nicht_ nach Marktgesetzen. Da ist weder Angebot & Nachfrage, noch Belohnung & Bestrafung.

      Soviel Analytik zur konkreten Illusion ist schon erforderlich.

    • Nun nach dem Angebot richtet sich das Aufkommen an Populationen (Nachfrage).
      Der „Wert“ eine Ressource steigt in Abhängigkeit der Nachfrage auch in der Natur.
      Ein sehr hungriger Löwe ist bereit für Fleisch mehr Risiken einzugehen als einer der sich gerade satt gefressen hat. Das Konzept von Angebot und Nachfrage ist nun wirklich mal eine Art Naturgesetz. Auch das Wachstum eines Waldes richtet sich nach dem Angebot an benötigten Ressourcen. Das einzige unnatürliche an Markgesetzen sind Zinsen auf Zinsen und unendliches Wachstum – und natürlich das wir bunten Papier einen höheren Wert zu weisen als z.B. das eines menschlichen Lebens. Belohnung und Bestrafung sind die Grundpfeiler der Evolution höher entwickelter Lebensformen. Wenn Sex keine Belohnung und Schmerz keine Bestrafung darstellen würde, gäbe es uns Menschen gar nicht.

    • Jagd ist, wie alles Leben, immer mit Risiko verbunden.

      Für den Marktgläubigen ist Angebot & Nachfrage immer Gesetz…
      Du betreibst Reduktionismus.
      Woher kommt denn das Angebot? Woher kommt die Nachfrage? Wo frägt der Löwe denn nach? Bietet sich das Gnu, Büffel, was auch immer, an?

      Wie entstehen die Ressourcen des Waldes? Woher kommt das Angebot, die Nachfrage?
      Stelle ich einen Wald in die Wüste und die fragen dann nach Ressourcen?
      Da werden irgendwo Ressourcen angeboten und deshalb kommt der Wald?

      Dein Handeln beruht auf Belohnung? Dein Nichthandeln auf Bestrafung? Oder umgekehrt?
      Warum wirst Du bestraft oder belohnt? Von wem? Zu welchem Zweck?
      Du unterstellst der Evolution Ziele. 😉

      Du bist mir viel zu oberflächlich mit Deinen kreationistischen Simplifikationen:
      Die Evolution hat kein Ziel, auch nicht Angebot und Nachfrage…

    • Nun selbst meine Simplifikationen scheinst Du nicht zu verstehen. Deine Simplifikation die Marktgesetze 1:1 auf die Natur zu übertragen um sie damit zu negieren, weil es ja nicht zu 100% gelingt ist ebenfalls sehr oberflächlich. Abstraktion und das Übertragen von Mustern auf sich ähnelnde Korrelationen ist eigentlich die Basis unseres Denkens.

      Ich weis jetzt wie das Denken aussehen würde wenn die Evolution keine Ziele (mehr) haben würde, aber wie würdest Du physisch aussehen wenn die Evolution keine Ziele hätte ? Augen, Ohren, Schmerz, Gefühle, ein Gehirn alles zufällige Entwicklungen der Evolution ohne ein bestimmtes Ziel.

    • @ Franz Maria Arwee

      Wenn ich mich nicht täusche, heißt das Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
      In Sachen „Glauben“ ticken wir wohl ähnlich.
      Die beiden letzten Sätze: Ausdruck tiefer Erkenntnis!
      Aus dem Daodejing:
      Ist der SINN [Dao] verloren, dann das LEBEN [De]. … dann die Liebe. … die Gerechtigkeit. … die Sitte. Die Sitte ist Treu und Glaubens Dürftigkeit und der Verwirrung Anfang. Erst wenn das Dao verloren sei, erfänden die Menschen Sitten und Gebote, was sie noch weiter vom natürlichen Tun entferne

      Ob der Mensch nicht nicht handeln kann? Für den von westlicher Kultur geprägten Menschen sehr schwer erlernbar.

      Auch hier der Taoismus:
      Der Weise verweile im Wirken ohne Handeln (Wu Wei). Nicht-Eingreifen in allen Lebensbereichen beruht auf der Einsicht, dass das Dao, welches aller Dinge Ursprung und Ziel ist, von selbst zum Ausgleich aller Kräfte und damit zur optimalen Lösung drängt. Tun ist für Lǎozǐ ein (absichtliches) Abweichen vom natürlichen Gleichgewicht durch menschliche Maßlosigkeit. Jede Abweichung hat darum eine (absichtslose) Gegenbewegung zur Folge, die das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen sucht. Ein Mensch, so Lǎozǐ, der von gewolltem Tun ablässt, wird nachgiebig und weich.

    • @ Andre

      Ich bin verwirrt: Sie sind es doch, der Marktgesetze auf die Natur überträgt!?
      FMA: „Ein Wald funktioniert nicht nach Marktgesetzen.“
      Andre: „Das Konzept von Angebot und Nachfrage ist…Naturgesetz.“

      Und Andre, zu Evolution und Zielen: Schon mal von trial & error gelesen? Die Natur kopiert nicht von uns, sicher keine Marktgesetze. Wir handeln dagegen weise, wenn wir die Natur kopieren.

    • @ Tony Hill
      Das Axiom der Kommunikation ist nur eine logische Schlussfolgerung aus dem Axiom der Existenz. Das hatte ich in einen alten Beitrag ausformuliert.
      Ist eine für ein Beobachtungsmedium z.B. Menschen wahrnehmbare Existenz z.B. ein Teilchen vorhanden, dann vollzieht diese immer eine Handlung. Auch bei 0 Grad Kelvin wo keine kinetische bzw. Bewegungsenergie (aus physikalischer Sicht) vorhanden ist, so ist die Handlung des Teilchens eine Erstarrung. Da Kommunikation immer eine Handlung ist, bedeutet es man kann sowohl nicht nicht-handeln als auch nicht nicht-kommunizieren.
      Es ist immer amüsant zu sehen, wie Menschen die den Beweis widerlegen wollen, alles mögliche ausprobieren 🙂

      Und zum „Angebot und Nachfrage als Naturgesetz“ sollen wir nochmal darüber nachdenken. Erwin Thoma hat das wunderbar in seinem Beitrag geschildert, dass die Nachfrage so wie wir Menschen es vorstellen nicht gibt.
      Die Natur gibt allen lebenden Systeme immer ein Überangebot an Ressourcen zu Verfügung, dann sind diese Systeme auf sich gestellt wie sie das Überangebot händigen. Die Pflanzen und Bäume haben das am besten optimiert, übrigens Korallen auch, indem sie eine perfekte Balance gefunden haben.
      Was wir traurigerweise beobachten können, ist dass Menschen nicht im Stande sind aus dem Überangebot eine Balance zu finden, sondern wir fragen immer noch nach MEHR.

    • @ Tony
      Ihre Verwirrung resultiert vielleicht daher dass Sie meine Aussagen „verkürzt“ wahrnehmen und zitieren. Mit meinen Aussagen „Eine Art Naturgesetz“ und keine 100% Übertragbarkeit der „Marktgesetze“ auf die Natur will ich ausdrücken, dass es Gemeinsamkeiten in Naturgesetzen und Marktgesetzen gibt, diese aber nicht 100% Deckungsgleich sind. Dies trifft gerade im Bezug auf das Konzept von Angebot und Nachfrage zu… ich setzte wohl leider voreilig voraus das Franz aufgrund seiner meist philosophischen und tiefsinnigen Äußerungen (keine Ironie) zur Abstraktion und dem Erkennen solcher Muster in der Lage ist.
      Vielleicht kommt es aufgrund dieser Gemeinsamkeiten zum Trugschluss, dass Marktgesetze die Gültigkeit von Naturgesetzen haben müssen.

    • Son_Snow
      Ohne Empfänger keine Kommunikation.
      „Es blitzt! “
      Was ist „es“?
      „Mir erscheint ein Schiff am Horizont.“
      Was passiert da? Existiert das Schiff, wenn es nicht physiologisch im Wasser auf dem Horizont „erscheint“, anstatt auf dem Kopf zu stehen?
      Ohne gelernten Code keine „sinnvolle“ Kommunikation. Sinn entsteht für uns nicht, wenn das Schiff auf dem Kopf steht. Der physiologische Vorgang ist der Code.
      Kommunikation ist keine Handlung. Sie ist der Code. Kommunizieren ist eine Handlung.

    • @ Tony Hill
      Richtig, damit eine Kommunikation stattfinden kann bedarf es immer einen Sender und einen Empfänger, über den Sinninhalt hinter einer Kommunikation brauchen wir nicht zu streiten, weil es ausschließlich um den Austausch von Informationen geht. Hier sehen wir doch deutlich, dass mindesten zwei Medium existieren muss damit die Kommunikation gewährleistet ist. Wir sehen auch, dass alles miteinander zu tun hat, nichts ist voneinander losgelöst.
      Ein Medium welches existiert, stellt für sich wieder einer Information dar, es liefert immer eine Information ob es will oder nicht, daraus resultiert das Axiom der Kommunikation.

      Es ist viel einfacher als man denkt. In der deutschen Sprache kann man es deutlich erkennen. Der Infinitv „sein“ ist doch umgangsprachlich ein Tunwort, ergo wenn etwas sei, dann tut es etwas. Also verbindet das „Sein“ immer eine Handlung.

    • @ Andre

      „Anerzogen ist wohl auch, dass man lieber den größten gemeinsamen Teiler sucht als das kleinste gemeinsame Vielfache bei anderen Positionen.“

      Eine ungeheuer wichtige Feststellung! Leider ist es so, daß der Mensch das Trennende anstelle des Gemeinsamen sucht; das was uns unterscheidet, und nicht das, was uns gemeinsam ist. Mit fatalen, allgegenwärtigen Folgen. Auch hier ausgiebig praktiziert. Das ist sowohl physiologisch bedingt durch die Orientierungsreaktion (OR/Orienting Response) und anerzogen. Von Werbung und Medien bis Militär und Geheimdienste wird OR zur Manipulation eingesetzt. Schock-Intervention bei OR ist eine der Methoden von Militär und Geheimdienst.

  6. Bei einem Friedensappell sollten aber solche Stimmen stillschweigend übergangen werden:

    „Wenn wir selbst die lebenden Gräber ermordeter Tiere sind, wie können wir dann auf dieser Welt ideale Bedingungen erwarten?“

    G.B. Shaw

    • Sorry, da hab ich mich natürlich radikal verschrieben. Es sollte natürlich heißen:

      „Bei einem Friedensappell sollten aber solche Stimmen NICHT stillschweigend übergangen werden“.

      Aber gut, dass nun beides da steht, denn da wird deutlich, wo leider die Trennungslinie der Geister immer noch verläuft. Mit Schlachthäusern werden wir keinen Frieden bekommen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

    • Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass es Kriege geben wird, solange es Schlachthäuser gibt? (Tolstoi)

    • Sonst „nix Interessantes“ und „schade um die Zeit?“
      Mann mann mann mann mann.
      Hast Du Augen im Kopf?
      Hast du Ohren?
      Kannst Du fühlen?

      Bist Du wirklich nicht in der Lage zu erkennen, daß hier jemand alles, aber auch wirklich ALLES gibt, um die
      Katastrophe noch abzuwenden?
      Um noch irgendwo eine Lösung und eine Inspiration auszugraben – und seis auch in Nepal?
      Wars gemütlich in Deinem Ohrensessel, als Du dieses Video angeschaut hast?
      Nein, nicht wirklich, oder? Zu wenig Interessantes.
      Zu wenig Aufrichtigkeit mit Dir selbst.
      Zu wenig Kontaktfähigkeit.
      ——————————

      Mir ging es am Anfang des Videos so, daß ich dachte: Mensch, Ken, jetzt mach mal Pause, Du siehst ja
      furchtbar aus. So kannst Du doch nicht weitermachen.
      Wir brauchen Dich noch.
      (Und während das Du, das ich Ken gegenüber anwende, eines von Respekt und Nähe ist,
      ist das Du, das ich dem Herrn Meyer gegenüber zu verwenden mich erdreiste, eines
      der Geringschätzung.)



      ….

    • Wie in Worte fassen, was ich durch die Seele erlebt habe?
      Lassen wir eine junge Frau sprechen; singen; Pax terra musica auf Bulgarisch.
      ttps://www.youtube.com/watch?v=nTDECtusAjk
      (Um Zeit zu sparen, Meyer, vielleicht besser bei Minute 1:30 einsteigen.)

    • Sometimes I feel like a motherless child: ttps://www.youtube.com/watch?v=rynxqdNMry4

  7. Nocheinmal, was „Taten“ betrifft, kann man sich darum streiten, wann sinnvolles, wirkungsvolles Tun beginnt. Die richtige Reihenfolge geht ja so: Erst so unvoreingenommen und umfassend wie möglich informieren, dann nach eigener durchlebter Lebenserfahrung analysieren, kritisieren. Und dann beginnt mit dem kreativen Denken für Alternativen zur bestehenden Niedertracht schon ein wirkungsvoller Eingriff im eigenen guten Sinne, denn lebendige, kreative Gedanken und Wünsche strahlen aus. Wenn dann noch konsequent danach gehandelt wird, wird diese Wirkung immer stärker.
    Parallel dazu muss aber die Selbstreflexion ständig intakt sein und die eigenen Gefühle und Gedanken und Handeln genauso kritisch immer weiter unter die Lupe genommen werden, wie das, was um mich herum geschieht. Aus diesen beiden Perspektiven, von außen nach innen und von innen nach außen, sollte die Konsequenz immer zusammengesetzt sein, die dann im äußeren faktischen Handeln geschieht. Blinder oder halb blinder Aktionismus kann u.U. weniger bewirken oder mehr Schaden anrichten, als ein sinnierendes Stillsitzen.

  8. Werde konkret, mich wundert wie wenig Konkretes ich hier sehe.
    Ich sah hier noch nie das das Westen selbst den Terrorismus verursacht, was doch nicht schwer zu verstehen ist, wenn man sieht wie Israel sich nun schon seit 1948 benimmt, oder der USA seit die Vernichtung Iraqs.
    Ich sah hier noch nie dass Hitler nie Krieg wollte, obwohl Taylor das deutlich macht, und ein jeder es sieht wenn mann detaillierte Beschreibungen von den Angriffen auf Polen, Frankreich und Russland liest.
    Ich sah hier Udo Ulfkotte, der beschreibt wie der USA durch CIA USA Herrschaft schafft, aber das zu wissen hat wenig Effekt.
    Ich habe das Gefühl das Deutsche noch so in ihre Schuldgefühle leben das eine klare Analyse der Weltpolitik nicht möglich ist.
    Die Frage ‚was ist ein Land wo Politiker Geschichte schreiben durch Gesetze‘ sah ich hier noch nie.

    • Vielleicht haben Sie Ken Jebsen sehr falsch verstanden. Es geht darum, dass jeder sein Wunschleben den anderen vorleben soll, statt zu warten, bis es ein anderer für Dich tut. Ich finde, genau das ist, was ihn im Laufe der Jahre – derer ich seine Bewusstwerdungsentwicklung verfolge – auf den „Ghandi-Weg“ gebracht hat. Er sagt, ein Kampf gegen etwas sollte nicht darin bestehen, mit wehenden Fahnen in einen sogenannten Krieg zu ziehen, sondern genau das Gegenteil zu machen, sich nämlich den Strukturen zu entziehen und es anders zu machen… Ein Beispiel welches ich gerade selbst beginne zu probieren. Eine Firma aufzubauen, die nicht nicht auf monitären Umsatz basiert, sondern anderen und damit auch mir helfen soll. Ich bin studierter Elektroniker. Ich kann also alten E-Schrott verwerten und bin somit in der Lage, andere Menschen zu helfen, aus alten Sachen, neue zu bauen, oder diese alten Sachen nach einfachen Modifikationen wieder neu zu beleben. Alle meine geistigen Ergüsse diesbezüglich (schaltungstechnische Anpassungen, mechanische Realisierungen usw.) werden nicht durch Patente oder irgend eine andere Property geschützt, sondern frei zur Verfügung gestellt werden. Als Gegenleistung kann man mir an anderer Seite helfen. Z.B. dass jemand ein Fahrrad zu viel hat und es mir überlässt, oder – wie letztens meine befreundete Ärztin mit durch „kostenlose Tips“ hilft, ohne überteuerte Medikamente auf den Weg zur Genesung zu kommen. Zum Bsp Arbeit wird in unserem System hart besteuert. Also bin ich lediglich „helfender“ Berater für jemanden anderer Arbeit. Als Künstler mache ich mich weiterhin frei von gewerblichen Organisationen und deren Drangsalierungen, wie ich etwas zu tun hätte. Das Geschäftsmodell heisst einfach Mensch. Und ja, ich habe es vor vielen Jahren in Indonesien bei Freunden gelernt; Luxus ist nicht viel zu haben, sondern viel Zeit für sich selbst zu haben. Viel Zeit für sich selbst bedeutet genauso auch mehr Zeit für seine sozialen Kontakte investieren zu können. Das nimmt äusserst viel Angst von einem selbst weg. Am Ende bleibt nur zu sagen, verweigere dem System Deine Aufmerksamkeit und zeige den Systemsklaven, dass man selbst dadurch viel glücklicher und zufriedener sein kann, als die systemkonformen Maschinenmenschen…

    • So etwas habe ich, darin haben sie Recht, nicht verstanden.
      Ich glaube auch nicht das wir so eine bessere Welt bekommen.
      Ghandi erreichte auch nichts.
      Wenn die Briten India Selbstständigkeit geben mussten entstand eine fürchterliche Bürgerkrieg, wobei an beiden Seiten, Musleme und Hindus, Väter ihre Töchter töteten um sie aus den Händen der anderer Seite zu halten.
      Louis Fischer, ´The life of Mahatma Ghandi’, London 1951, Bombay 1995

      Ich bin der Ansicht Solchenytsyn’s: ‚mit Wahrheit muss man nie Geschäfte machen‘.
      Nach meinem Ansicht kann eine bessere Welt nur dan erreicht werden wenn die Lügen aufhören, z.B. das der Islam de Grund des Terrorismus ist, das Putin eine Gefahr ist, das der USA Menschenrechte und Demokratie bringt, das NATO wichtig ist, das der EU Frieden bringt, das der Euro gut für alle ist, das eine moderne Arbeitsmarkt notwendig ist, das Europa 60 Millionen Migranten braucht, das Kolonialismus nicht mehr besteht.

    • @ Pieter Kamp

      Es ging darum, konkret zu werden.
      Wahrheit, sicher das teuerste abstrakte Gut in der Geschichte der Menschheit. Wer sie „besitzt“ und mit ihr „handelt“ und „kriegt“ (kriegen als Verb für Krieg), also Geschäfte macht, verwandelt ein abstraktes Gut in konkrete Reichtümer. Der Vatikan hat dies über Jahrhunderte praktiziert, mit eigenen „Kriegern“ und zusammen mit wechselnden Partnern. Mit dem Schöpfen von abstraktem, fiktiven Fiatgeld, abstraktem, exponentiellen Zins, der Abkoppelung von der sog. Realwirtschaft ist das Geschäftsmodell des Vatikans nunmehr perfekt kopiert. Das Geschäftsmodell selbst ist allerdings nicht Erfindung des Vatikans.

      „Mit Wahrheit darf man nie Geschäfte machen.“ Eine wunderbar konkrete Aussage von Solzhenitsyn!

      Konkret werden wie Ghandi, das bedeutet, mit einem konkreten „Gut“ zu handeln. Das wiederum bedeutet: nicht zu lügen und zu betrügen. Scheint – auf dem Markt! – nicht so einfach zu haben; dennoch gibt es in der Geschichte immer wieder Ausnahmen des Handels unter „ehrenwerten“ Händlern mit konkreten Gütern, unabhängig von der (Zuge)Hörigkeit zu einer Wahrheit oder einem Credo, Islam oder Christentum.

      Ich denke wie Sie, daß diese Lügen, mit denen Geschäfte gemacht werden, aufhören müssen, wenn wir ein bessere Welt wollen. Aber ich bin auch der Meinung, daß dazu das „Konkretwerden“ erforderlich ist, in dem Sinne, daß jeder für sich selbst die Verantwortung für die Veränderung bei sich selbst übernimmt und diese – sowie die Macht über sich selbst – nicht delegiert, zumindest nicht unkontrolliert. Wenn diese Idee „marktfähig“ wird als konkretes Gut auf einem konkreten Markt unter „konkreten“ Menschen, dann können wir vielleicht eine bessere Welt schaffen. Alles Andere ist doch schon versucht worden.

    • Tony Hill
      worüber erregen Leute sich: Fussball und Eurovision.
      Wenn nicht die Medien die Fakten bringen, fast keiner kann wissen wie die Welt wirklich ist.
      Die meisten haben einfach die Fähichkeiten nicht.
      Sarrazin beschreibt es
      Thilo Sarrazin, ‚Deutschland schafft sich ab, Wie wir unser Land aufs Spiel setzen‘, München 2010
      Der englische Professor John Gray sieht der EU als eine Illusion.
      Als man ihn fragte ‚wann geht der EU unter ?‘, sagte er ‚wenn es noch schlechter wird‘, ‚it has to get worse‘.

    • Pieter Kamp

      „Die meisten haben einfach nicht die Fähigkeiten.“
      Ich bin jetzt 66 und habe mich immer geweigert, zu akzeptieren, daß es so sein muß. Aktuelle Erscheinungen und konkrete Erfahrungen in einem Land, in dem über Jahrzehnte wiederholt keimende Freiheit und Demokratie mit Militärdiktaturen abwechselten, haben meinen Glauben an die Fähigkeit zur Freiheit kräftig erodiert.

      Ich denke, es wird nicht zu einem gewollten Krieg mit China kommen, aber – wie bereits ersichtlich – zu einer Konvergenz des westlichen mit dem chinesischen System, und wenn die Menschen Glück im Sinne von Mill haben, werden sie von „wohlwollenden, weisen“ Diktatoren regiert, bis sie die Fähigkeiten zur Freiheit gelernt haben – oder auch nicht.

      Mill, On Liberty, Einführung
      „Es ist kaum nötig zu sagen, daß diese Lehre nur für Menschen in der Reife ihrer Fähigkeiten gilt. Wir sprechen nicht von Kindern…Aus denselben Gründen bleibt die Betrachtung jener rückständigen Zustände der Gesellschaft außerhalb des Rahmens unserer Untersuchung, in denen sich das Menschengeschlecht im Zustand der Unreife befindet… Der Despotismus ist für die Barbaren die legitime Regierungsmethode, vorausgesetzt, der Zweck ist die Verbesserung ihres Zustandes. Freiheit als Prinzip wird erst dann anwendbar, wenn die Menschheit der Verbesserung mit Hilfe freier und gleicher Diskussion fähig geworden ist. Bis dahin gibt es für sie nur implizite Unterwerfung unter einen Akbar, einen Karl, wenn sie glücklich genug sind, einen solchen Führer zu finden.“

    • Tony,
      ich bin fast zehn Jahre älter.
      Bis 1993 zweifelte ich nicht as was Niederländische Medien mir erzählten.
      Aber 1993 wurde Rabin ermordet, durch eine israelische Jude, nach die Oslo Verträge, die Frieden bringen sollten.
      Das verursachte die Frage ‚wollen juden Frieden ?‘.
      Ich begann zu lesenn Bücher, 2000 beëndete ich das lesen von Zeitungen, die hatte mich etwa 40 Jahre Irre geführt.
      Sept 11 2001 ist eine sehr wichtige Datum, es dauerte drei Jahre bevor ich mich nicht mehr etwas vormachen kontte, nichts Terrorismus, made by USA.
      Dann die Frage ‚wie konnte das Land was uns befreite von Hitler eine Schurkenstaat geworden sein ?‘.
      Wieder Bücher lesen, und ich entdeckte das Roosevelt 1932 in die Politik gebracht wurde um Krieg zu führen, gegen Hitler Deutschland, aber noch mehr für Weltherrschaft.
      Ich hoffe noch immer das mit Trump ein Ende kommt an die Politik Roosevelts, aber ich bin gar nicht sicher, nicht sicher über was Trump will, und gar nicht sicher ob, wenn er ein anderes USA will, ob er überlebt.
      Auch Kennedy wollte anders, er wurde ermordet.

  9. ja, so ist es!
    Das „hier und jetzt“ ist entscheidend und meine persönliche Vergangenheit ist inzwischen länger als meine Zukunft,..abgesehen davon, dass der Tod in jeder Sekunde unseres Lebens gegenwärtig ist…wir diese Tatsache aber ausblenden! Doch Fakt ist, das wir nicht wissen, ob wir den nächsten Tag noch erleben…Der Tod ist nichts besonderes, er gehört zum Leben dazu…und wir können ihm nicht entkommen, ihn nicht kontrollieren…

    Mein Mann und ich sind beim Pax-Terra-Musica dabei und wir organisieren einen Vortrag mit Daniele Ganser am 21. September in Hannover.
    Vor kurzem saßen Rüdiger Lenz und ich zusammen und hatten einen wunderbaren Nachmittag und Abend zusammen. Wir waren uns darüber einig, dass unsere psychotherapeutische Arbeit, nämlich den Menschen einen Weg aufzuzeichnen, wie sie herauskommen aus der „Täter-Opfer-Dynamik“, ein wesentlicher Beitrag zur Friedensbewegung ist…
    Der Spruch: Der Frieden beginnt im eigenem Herzen…ist leicht ausgesprochen und doch schwer um zu setzen, wenn wir aufgrund unserer Beziehungs- und Bindungsstörungen so sehr von den Menschen verletzt worden, von denen unser Überleben einst abhing, von unseren Eltern…Das kriegen wir nicht so einfach los und schon gar nicht, wenn wir uns dieser Verletzungen gar nicht bewusst sind!

    Da ist es einfacher den Feind im Außen zu suchen…und im Überlebensmodus zu bleiben:
    Im Überlebensmodus müssen wir uns permanent gegen vermeintliche Feinde zur Wehr setzen. Unsere engsten Bindungen sind dann in Gefahr und unsere Fähigkeit eine positive Zukunft zu gestalten, unsere Vorstellungskraft, um zu planen, zu spielen, zu lernen und um die Bedürfnisse anderer Menschen zu achten, ist außer Kraft gesetzt…

    Das ist der Wahnsinn der Normalität, wie ihn Arno Gruen so trefflich beschrieben hat…
    Doch es gibt Wege, die aus dieser Destruktivität herausführen und deine Aktivitäten gehören dazu! Und ich freue mich schon riesig auf das Pax-terra-musica und auf die neuen Vernetzungen mit Gleichgesinnten, die dort möglich sind!

  10. Schön!

    Vielen Dank Ken, für dieses Video.

    Endlich kommt diese Ansicht und Einsicht, welche ich schon etwas länger hier angeschrieben habe.

    Verzicht von Konsumgütern, die direkt ( Kriegsspiele, Kriegsfilme z.B.) oder indirekt ( als Geldsupport) mit Krieg zu tun haben.
    Das ist z.B. eine mögliche Lösung. Ein Ansatz auf dem Weg zum Frieden. Ein Endprodukt und Konsumprodukt. Etwas, was jeder Mensch kaufen, oder im Laden stehen lassen kann.

    Die Menschen können alle etwas tun. Jeder.
    Jeder einzelne Mensch entscheidet durch seine Käufe welchen Waren und Menschen er Vertrauen schenkt.

    Eine journalistische Arbeit, die ich momentan nur dem Team rund um KenFM zutrauen würde, könnte da Meilensteine der Geschichte schreiben. Ich meine das wirklich.

    Denn: wenn erst einmal eine Verstrickung / Vernetzung von Unternehmen aufgezeigt wird, kann als nächster Step die Frage zu Endverbraucherprodukten gestellt werden:

    – z.B. an der Börse: Investoren der Waffenindustrie = welche Endverbraucherprodukte vertreiben z.B. die Investoren in Waffenaktien ; lässt sich da ein Konsumverzicht in der Masse ausüben?
    – z.B. bei Konsumartikel oder Nahrungsmittel: welche dieser Dinge sind als „unsichtbare“ Geldgeber für Waffen- oder Kriegsindustrie unterwegs? Unsichtbar, weil die Nahrungsfirma kein direkter Rüstungskonzern ist, aber z.B. Gelder dorthin ständig transferiert?

    zu Ramstein: Vielleicht lässt sich da auch recherchieren, welche Firmen investieren in Drohnentechnologie und gibt es dort Verstrickungen mit Endverbraucherprodukten.

    Sobald der Konsumentenstrang erreicht ist, gibt es die Einflussmöglichkeit durch den einzelnen Bürger.

    Und ein Format wie z.B. KenFM könnte die Verstrickung publik machen und konkret zum Verzicht aufrufen und alternativ an Produkte von Herrn Thoma z.B. erinnern, oder andere Lösungen aufzeigen.

    So wird nicht nur Verzicht geübt, sondern evtl. direkt ein ganz anderer Bereich ( Landwirtschaft vor Ort, Lokale Unterstützung) supportet.

    Vielleicht ist es auch mal sinnvoll generell Verzicht zu üben.

    Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auf die Dinge, die wirklich zählen.

    – ich überlege tatsächlich, das Pax-Terra-Festival mal aufzusuchen.

    Dann kann ich endlich mal Face-to-Face reden – wäre mal interessant.

    Ich bin jetzt deutlich zuversichtlicher, das meine Gedanken und Ideen um das Thema Frieden, Gemeinschaft und Lösungen ausserhalb von Wahlperioden und einem obligatorischen Politikerkarussel auch innerhalb des Internets auf Resonanz stoßen.

    Da bin ich sehr beruhigt.

    Und ich bin auch mittlerweile überzeugt davon, dass es mit einer zeitlichen Verzögerung viele weitere Menschen ähnlich sehen können werden.

    Vielleicht auch manche Autoren bei KenFM. Die oft ihre persönliche Sichtweise schreiben, aber selten den Bezug zu Lösungsansätzen der Einflussnahme jedes einzelnen Menschen suchen.

    Jetzt habe ich wieder Grund, hier bei der Community zu sein.

    Wenn dieses Nachdenken nur 2 oder 3 Menschen mehr nachvollziehen, so ähnlich wie ich oder wie von Ken selbst gesprochen ( und von mir so verstanden wie ich hier zum Teil ausgeführt und mit persönlicher Sicht ergänzt habe), dann wäre dies schon ein großer Erfolg.

    Ich wiederhole es gerne am Schluß noch einmal.

    Jeder hier auf der Welt ist mächtig.

    Da Jeder auf der Welt etwas kauft oder tauscht.

    Wenn sich viele tausende, zehntausende oder hunderttausende Menschen für den Verzicht von einem Produkt entscheiden würden, gemeinschaftlich und einvernehmlich ( weil dieses Produkt die Kriegsindustrie unterstützen würde) – dann rechnet mal zusammen wieviel Verlust der Herrsteller des Produkts machen wird, wenn die Menschen dauerhaft friedlich darauf verzichten…

    Es ist eine mediale Macht.

    Und Pax-Terra-Musica ist eine gute Gelegenheit zu schauen, ob viele Menschen dies ähnlich sehen.

    Ich hoffe, ich kann es einrichten zeitlich.

    Beste Grüße an Ken Jebsen.

    InDubioQuiBono

  11. Nochmal: Fliegen ständig für jedermann ist nicht machbar, sollte man tatsächlich daran interessiert sein, den Planeten und die Ressoucen zu schonen. Umso wichtiger sind Reporter, die Eindrücke so ehrlich wie möglich über den eigenen Tellerrand hinweg vermitteln. Müssen wir verzichten für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel? Ich denke schon. Auf was und wieiviel genau ist eine Frage, die mich sehr interessieren würde. Kann ich alle 5 Jahre fliegen? Dafür nur mit Rad, Bus und Zug fahren? Kann ich mir einmal im Monat ein Tierprodukt als Delikatesse leisten (nicht dass ich das wollte oder bräuchte)? Sollte ich Fair-Trade Kaffee kaufen oder lieber gar keinen (hoher Wasserverbrauch!), soll ich Schokocreme ohne Milchpulver kaufen? Dann ist aber garantiert Palmöl drin. Gibt es nachhaltige Palmöl-Produktion ohne Primärrodung und Ausbeutung und Vertreibung von Einheimischen? Rapunzel behauptet das. Sicher Informationen bekomme ich nicht. Usw. usw. Unzählige Fragen aus dem praktischen Alltagsleben. Eines jedoch scheint mir sicher: zweimal im Jahr zum Privatvergnügen Fliegen für alle … untragbar. Oder sollte ich mich da täuschen?

    • Hallo Angi K. :

      Ihre Gedanken finde ich gut. Das ist ein Weg, den ich persönlich auch als Teil eines komplexen Lösungs- und Orientierungsprozesses ansehe.

      Staatliche Fernsehanstalten oder klassische Medien informieren seltenst über solche Dinge.

      Ein alternatives Medium könnte diese Frage gezielter aufgreifen, klären und gleichzeitig über bestimmte Produkte informieren, die umweltschädlich oder gar kriegsfördernd sind.

      So ließen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

      Der Konsum, bzw. der Konsumverzicht von Produkten wäre auf dem Prüfstand.

      Um gezielte Antworten zu vielen Themen zu geben, braucht es gute Recherche und alternative Lösungen.

      Das Thema Fliegen allgemein gesehen ist eine Möglichkeit, die diskutiert werden kann.

      Ich persönlich setze allen möglichen Themen das Thema Kriegsvermeidung, Konsumverzicht von kriegsunterstützenden Produkten an erste Stelle.

      Aber jeder Mensch hat einen eigenen Wertekanon von Interessen, Bedürfnissen und Neigungen.

      Die Bewertung oder spezielle Expertise journalistischer Recherche überlasse ich dem KenFM-Team.

      Ich sehe mich z.B. als eine Art Ideengeber, mit manchmal vernetzenden Gedankenkonstrukten.

      Zu Ihrer Frage : “ soll ich Schokocreme ohne Milchpulver kaufen? Dann ist aber garantiert Palmöl drin. “
      Ich würde eine Antwort davon abhängig machen, ob das Produkt Schokocreme mit Milchpulver vom Hersteller so vertrieben wird, ohne finanzielle Subvention der Kriegsindustrie.

      Um den ganzen Produktdschungel aufzuarbeiten, braucht es Zeit, Geduld und viele Ideen und Menschen.

      Pax-Terra-Musica ist vielleicht eine gute Idee sich dort auszutauschen.

      Ansonsten: ich finde es gut, dass Sie auch schon die konkreten Fragen stellen. Mir zeigt es auch: Sie möchten die Antworten, die konkret auf den Alltag heruntergebrochen werden können. So sehe ich persönlich die Idee der Einflussnahme auf die Welt da draussen – in ihrer gesamten, globalen Art.

    • Hallo InDubioQuiBono 🙂

      Bei der besagten Wahl zwischen Milchpulver und Palmöl dürfte sich die Katze in den Schwanz beißen. Tierische Produkte haben hohe Energiekosten und einen immens hohen Ressourcenverbrauch. Damit verbunden ist Landraub, Zerstörung von Kleinbauern, Ausbeutung und Vergiftung von Arbeitssklaven, Umweltverschmutzung noch und noch … ganz abgesehen von der Frage, ob wir überhaupt das Recht haben andere Lebewesen OHNE NOT auszubeuten. Für Palmöl gilt fast das gleiche, bis auf den Tod von Kühen. Dafür sterben für Palmöl Orang Utans. Wohl kaum aber soviel Tiere, wie für die Milchindustrie ihr kurzes, erbrämliches Leben lassen müssen. Somit versuch ich so gut es geht beides zu vermeiden. Bei Milch kein Problem. Bei Palmöl nazu unmöglich, da es nicht als Inhaltsstoff angegeben werden muss. Zumindest nicht bei Kosmetik-Produkten. Und ganz ohne komm ich nicht aus 🙁 Nachhaltige Palmöl-Produktion? Da würde ich mir eine Recherche bei Rapunzel wünschen, die werben nämlich genau damit.
      Achja die Treibhausgasbilanz ist Palmöl auch besser, obwohl für das konventionelle Palmöl Regenwald gerodet wird.
      Achja und das Argument der Bio-Tierhaltung zieht auch nur sehr mässig. Der Anteil macht grade mal allerhöchstens 2 % in Deutschland aus. Und auch diese Tiere leiden, da ein paar Zentimeter mehr Platz keinen Unterschied machen. Sobald es sich rentieren muss, Tiere zu halten müssen sie zwangsläufig darunter leiden. Auch die Biokuh muss ständig schwanger gehalten werden. Auch die Biokälbchen (die männlichen) müssen in großer Zahl zum Schlachter … und zwar meistens in einen konventionellen Schlachthof … ja und auch die Biokuh muss eine hohe Milchleistung bringen. …usw. Endloses Thema …

    • Hallo Angi K. : ok.
      Ich seh schon, Sie haben sich intensiv mit der Materie beschäftigt.
      Wann welche Wälder gerodet werden, oder welche Kühe leiden müssen etc.

      Dann wäre meine Frage: Welche Unternehmen stehen hinter der Produktion der Produkte?
      Welche Gelder der Unternehmen werden wie investiert?

      Das Argument mit „mal leiden die Affen“ ( sinngemäß) – „mal leiden die Kühe…“ ( sinngemäß) ist beides so gesehen unlösbar und endlos. Weil es immer die Tiere trifft.

      Ich bin nicht in diesem Thema vertraut, so wie Sie es sind.

      Ich sehe den Ansatzpunkt da, wo die gebündelte Käuferschaft Macht ausüben kann.

      Wo können viele Menschen protestieren, durch Konsumverzicht und so friedlich ( also ohne Gewalt körperlicher Art) dem Unternehmen zeigen, dass dieses Handeln komplett abgelehnt.

      Das Thema Forschung und Palmöl wäre sicher ein Fachgebiet für die entsprechenden Produzenten. Welche, die tief in der Materie sind und nach Lösungen suchen; solche, die sie als Konsumentin ansprechend finden würden.

      Ich suche beim konkreten Handeln den Weg, welchen viele Menschen gehen können.
      Dazu braucht es Aufklärung mit Quellennachweisen.

      Nicht Aufklärung im Sinne des Mainstreams, wo z.B. solche Zeilen stehen : „CSU-Politiker Gerd Müller befürchtet eine gigantische Fluchtbewegung aus Afrika. Die Menschen hätten gar keine andere Chance als zu fliehen. Eines der Hauptprobleme sei die Erderwärmung.“

      Sondern tatsächlich der Sache auf den Grund gehen:

      a) Wer beutet in Afrika die Menschen aus ( „schmutzige Schokolade“ – Doku z.B.)
      b) welche Produkte werden von dort aus in Europa / Deutschland vertrieben?
      c) Welche Firmenphilosophie verfolgen die Unternehmen, die z.B. Schokolade vertreiben?
      d) Geht es den Menschen dort besser, schlechter oder unverändert, seitdem Sie für „westliche“ Firmen arbeiten?
      e) Sollte es den Menschen schlechter gehen, wie können wir als Endkonsumenten die Produkte boykottieren, um uns so mit den Menschen in Afrika solidarisieren?

      f) es kann eine Welle des Boykotts erfolgen, wenn gleichzeitig Menschen vor Ort in Afrika sind und schauen, ob die europäischen Proteste sich positiv auf die Löhne und Arbeitsbedingungen in Afrika niederschlagen.

      ______

      Solche Gedanken, die der gezielten Einflussnahme in Wirtschafts- und Handelskreisläufe… solche Gedanken habe ich nirgendwo gelesen.

      Weder ein Wirtschaftsprofessor, noch der „gute alte Mainstream“ hat sich Gedanken über globale Einflussmöglichkeiten gemacht ( eigentlich logisch, weil Mainstream ja nicht die Konsumenten als Auftraggeber hat, sondern Unternehmen dem Mainstream mitteilen, was er denn dem Volk schönes erzählen soll…)

      Wir sollten aber europäisch und global die Gedanken der medialen und face-to-face Vernetzung nutzen.

      Die Unternehmen tun es bereits, durch sämtliche Software, die Seiten ausliest und auswertet.
      Sie tun es durch die NSA, GCHQ, durch PRISM. Durch Facebook, Skype, Whatsapp etc…

      Es wird überall gescannt, gesammelt und teilweise schon ausgewertet…

      Das sollten wir als Gruppe von Menschen auch machen, mit dem Unterschied, dass wir es manuell ( ohne Computerscanner) machen, dafür aber mit moralischen Wertevorstellungen.

      Und wir sollten damit beginnen, Firmen die Endprodukte vertreiben aber an Kriegen mitverdienen oder mitproduzieren, wirtschaftlich die Macht einzuschränken, in dem wir als Endverbraucher uns von diesen Unternehmen wegbewegen.

      Das sollten wir bei vielen Produkten und vielen Firmen tun.

      -> ich weiß, die Frage nach dem Palmöl habe ich damit nicht direkt beantwortet – aber wir ( wir als Community von Menschen, die etwas nützliches miteinander für die Welt tun wollen ; so verstehe ich zumindest dieses Forum an manchen Stellen) können die Welt verändern – gemeinsam spürbar für Unternehmen.

      Die Politik hat uns im Stich gelassen – dieses CSU-Zitat, was ich gebracht habe, hätte ich auch anders beantworten können:

      – > wer hat z.B. keine Millionärssteuer eingeführt?
      -> wer hat zugelassen, dass Afrika ausgebeutet wird?

      Usw….

      Aber der Mainstream möchte eben die Köpfe der Menschen waschen, die noch im Tiefschlaf sind…das sie garnicht erst auf den Gedanken kommen, mal aufzuwachen aus dem Tiefschlaf…

    • Auf jeden Fall ist die Tierhaltung insgesamt äußerst problematisch in jeglicher Hinsicht. In ganz geringen Maßen, als Delikatesse oder Luxus sozusagen, könnte evtl. en Konsum noch stattfinden. Jedoch nicht zur täglichen Ernährung. Ähnliches dürfte für Fliegen gelten.

  12. Etwas off topic:
    Was ist von der Deagel-Liste zu halten?
    http://www.deagel.com/country/forecast.aspx
    Die Bevölkerung in Deutschland wird angeblich bis 2025 mehr als halbiert. Und die USA sind am Ende nur noch ein Sechstel der Bevölkerungszahl, die sie heute sind.
    Hinzukommt, daß – je näher wir dem Jahr 2025 kommen – die Prognose immer dramatischer ausfällt.
    2015 sah die Prognose für Deutschland noch nicht ganz so schlimm aus:
    http://web.archive.org/web/20150424144344/http://www.deagel.com/country/forecast.aspx
    Im Webarchiv kann man geradezu verfolgen, wie sich die Prognose über die Zeit hinweg entwickelt hat. Wie gesagt: je näher wir 2025 kommen, desto drastischer fällt die Prognose aus.

  13. Ich weiß, ich wiederhole mich, … , aber Ausdauer ist eine Qualität.
    Ich schreibe schon seit Jahren mit Russen und werde, so wie es im Moment aussieht, im August nach Moskau und Perm reisen und dort meine russischen Freunde besuchen.
    Die Segel setzt man nicht mit Worten, … , also auf zu den Russen und Feindbilder abbauen, die ich schon lange nicht mehr habe.
    Hier nen Link dazu, den ich dazu im Forum veröffentlicht habe:
    http://forum.kenfm.de/forums/topic/direkte-kommunikation-mit-russen/

  14. Im Sinne der Überschrift dieses Beitrags „Werde Konkret“ werde ich hier mal konkret über „Frieden“ philosophieren.

    Frieden ensteht nicht aus einseitigen utopischen Überzeugungen, sondern aus pragmatischen Lösungen und Handlungen die beide Parteien betreffen. Zunächst gibt es in der Regel keinen Frieden der für sich alleine steht, es ist ein Zustand zwischen zwei Parteien. Frieden zwischen A und B gibt es nur wenn A und B Frieden wollen. Dieses „Wollen“ oder die Bereitschaft zum Frieden impliziert nicht unbedingt immer die Notwendigkeit der freiwilligen Zustimmung. Ein Beispiel hierfür ist das nukleare Gleichgewicht bzw. die nukleare Abschreckung: Die mögliche totale Vernichtung zwingt beide Parteien zum Frieden resultierend aus der pragmatischen Feststellung, dass die totale Vernichtung nicht erstrebenswert ist. Was aber nun wenn eine Partei, der Überzeugung ist, dass die totale Vernichtung bzw. die Aufgabe der Existenz im Diesseits nicht so erschreckend ist, da sie im Jenseits sogar mit Vorteilen weitergeführt werden kann?

    Simplifiziert gibt es nur drei Bedingungen für Frieden:

    1. Beide Parteien wollen Frieden ohne Zwang.
    2. Eine oder beide Parteien wollen Frieden aufgrund eines inneren oder äußeren Zwangs.
    3. Eine der Parteien hört auf zu existieren (Vernichtung, Auflösung, Zerschlagung)

    Bis auf Variante 3 müssen immer beide Parteien egal aus welchen Gründen den Frieden „wollen“.
    Was viele wohl aus einer utopischen Vorstellung von Frieden nicht verstehen ist, dass Frieden wenn er nicht aus der Überzeugung und Zustimmung aller Beteilligten selbst gewollt ist, nur mit Zwang und im Extremfall ironischerweise nur mit Krieg selbst erreicht werden kann.

    Viele assozieren wohl mit meiner vorherigen Frage eine Anspielung auf Religionen insbesondere den Islam.
    „Islam bedeutet Frieden“ ein Diskurs über diese Frage läuft wohl immer auf einen Wettkampf zwischen der Deutung von „friedlichen“ und „gewaltätigen“ Suren des Korans hinaus. Der Versuch mit friedlichen Suren die gewaltsamen Suren zu relativieren löst das Problem nicht. Auch dass es vielleicht „friedliche“ Interpretationen und Strömungen im Islam gibt legitimiert nicht die Aussage, das der Islam aufgrundlage des Korans allgemeingültig Frieden bedeutet. Um dies zu verstehen und um das eigentliche Problem zu erkennen, muss man mal in die Rolle eines radikalen islamistischen Imams schlüpfen. Mit dem Koran als theologisches Werkzeug kann ich wunderbar Gewalt gegen Ungläubige und Frauen legitimieren. Auch die friedlichen Suren kann ich überzeugend relativieren:
    So heißt es im Koran sinngemäß, wer einen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit. Aber im Koran gibt es Suren die Ungläubigen das Menschsein absprechen und sie als Tier darstellen, sodass die vorherige Sure wieder relativiert wird. Dieser Relativismus im Guten wie im Schlechten ist das große Problem des Islams und eine Gefahr für alle „Ungläubigen“.

    Die theologische Komponente ist natürliche nur eine Komponente der Radikalisierung. Völkerrechtswidrgige Kriege und Angriffe auf vorwiegend islamische geprägte Länder, die Unterstützung radikaler Gruppierungen und auch mangelne soziale Aufstiegschancen durch den Neoliberalismus sind die anderen Komponenten, die den Frieden insbesondere auch in unserem Land gefährden. Die unkontrollierte Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern verschlimmert die Lage noch. Wenn Gewalt insbesondere relgiös legitimiert werden kann, singt die Hemmschwelle diese Anzuwenden, dazu kommt noch eine sozioökologische reduzierte Hemmschwelle bedingt durch die Lebenssituation in diesen Ländern.

    Bei Pax Terra Musica werden solche Zusammenhänge wohl kaum konkret angesprochen, wenn man sich z.B. die Teilnehmer der Podiumsdiskussionen anschauht. Auch wenn viele Aktionen wünschenswert sind, konkret seien und für Frieden eintreten bedeutet auch unangenehme Zusammenhänge erkennen und ansprechen sowie pragmatische Lösungsansätze finden.

    Nun ich bin der Meinung, man sollte zuerst für Frieden im eigenen Land sorgen. Vom kleinen zum Großen.
    Also nicht nur für die Schließung von Ramstein demonstrieren, sondern auch für die Schließung der Grenzen in Bezug auf die unkontrollierte Migration. Im Bezug auf dem Islam sollte Religionsfreiheit mal richtig interpretiert werden: Nicht die Religion ist frei von weltlichen Bestimmungen, sondern das Individuum ist frei von religiösen Bestimmungen !

    • …..konkret seien und für Frieden eintreten bedeutet auch unangenehme Zusammenhänge erkennen …

      Richtig, nur wie, durch Selbstreflexion, wo der angeborene Zeigefinger, der stets auf andere gerichtet wird, Normalität ist?
      Überall kann man es lesen, sämtliche Foren durchkreuzen, Blöcke , Journale ebenso, die Stimmen dort suchen niemals eine Lösung, weil es praktischer ist, die Schuldfrage in den Mittelpunkt zu stellen..Und damit wird nicht nur alles abgewürgt, sogar das eigene Denken!

    • Anerzogen ist wohl auch, dass man lieber den größten gemeinsamen Teiler sucht als das kleinste gemeinsame Vielfache bei anderen Positionen. Viele sind wohl auch der Überzeugung, dass man sich einmal im Leben eine Haltung und Meinung aussuchen darf um dann letztendlich mit dieser beerdigt zu werden. Diese statistische und unflexible Denken ist mit ein Grundproblem, man will Freiheit und Frieden, gestattet dies aber weder seinen eigenen Gedanken noch den Gedanken anderer. Man begibt sich stehts in einen „Meinungskrieg“ und um den zu gewinnen ist jedes Mittel recht.

    • Dem ist leider so, vielfach sogar in Familien,Rechthaberei hat noch nie den Weg zu Nachdenken gebracht… Selbst Zwischenfragen, die nun wahrlich nichts mit der Rechthaberei zu tun hat, wird wirsch weggewischt..Oh Gott, es darf doch niemand merken, dass ich im Grunde über keinerlei Informationen verfüge.Und das in allen Schichten..Traurig, aber ein schier unüberwindbares Problem, denn es verstärkt sich noch!
      Gerade auf dem Amt erlebt.Da muss man schon kräftig auf sich selbst achten, sonst fällt der letzte Hoffnung auch noch!
      Freiheit und Frieden, geschenkt bekommen.Eine Freiheit die hart erkämpft wurde, ebenso viel Arbeit um den Frieden zu erhalten.
      Das ist verrückt, wer sich für den Frieden nicht einsetzt, dem ist das Leben und das seiner Nachkommen egal.
      Aber Eigenverantwortung…nun auch die muss man suchen..
      Deshalb, warum in die Ferne schweifen, sind die Probleme doch so nah!

    • @ Andre,

      Frieden ist der Ursprungszustand:

      Hermann Göring über Agitation
      Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg […] Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […] Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.
      Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: „Nuremberg Diary“ 1947
      http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_hermann_goering_thema_agitation_zitat_38790.html

      Die BBC meint, George Bush hätte Gottes Stimme vernommen. Dieser folgt aber einem anderen Buch, der Bibel, welche man wohl auch auslegen mag wie man möchte:

      Möglicherweise wird eine BBC-Dokumentation Aufsehen erregen, in der behauptet wird, dass Bush nach eigenem Bekunden angeblich im Gottesauftrag gehandelt habe, als er die Kriege gegen Afghanistan und gegen den Irak begonnen hat, um die Welt vom Übel zu erlösen. Nach seiner ersten Assoziation des von ihm ausgerufenen globalen Kriegs gegen den Terrorismus mit einem neuen Kreuzzug hatte sich Bush bzw. seine Redenschreiber mit expliziten religiösen Anspielungen zurück gehalten, auch wenn in der stets vorgetragenen Erlösungsbestimmung der USA und im Kampf gegen das Böse ein religiöser Manichäismus stets präsent war.
      https://www.heise.de/tp/features/Im-Auftrag-der-Geschichte-oder-Gottes-3403101.html

      Einerlei, sind es nicht die christlich motivierten Krieger, welche pausenlos weite Teile des Globus, durch Bomben und ihr Wirtschaftssystem in Schutt und Asche legen?

    • Ich finde es eine problematische Diskussion, die hier geführt wird. Nach meinem Verständnis werden persönliche Affekte mit politischen Interessen in einen Topf geworfen. Das hat zwar im weitesten Sinne etwas miteinander zu tun und beeinflusst sich auch wechselseitig, es sind aber trotzdem vollständig getrennte Phänomene. Wenn sich zwei Menschen in einer Beziehung oder in einer Kneipe streiten und sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, so ist das ein Kleinkrieg mit mehr oder weniger schweren Folgen. So etwas kann man vielleicht durch Kenntnisse unserer Psychologie, sowie durch bessere Einsicht und Selbstbeherrschung vermeiden. Bei einer hereinbrechenden Saalschlacht womöglich im angetrunkenen Zustand wird es schon schwieriger.
      Kriege zwischen Systemen oder Staaten beruhen jedoch ausschließlich auf Interessen. Das konkrete Ausbrechen von Kriegen hat zwar auch etwas mit den Akteuren und deren Befindlichkeiten zu tun, die würde ich aber mehr in der Kategorie Anlass als Ursache verorten. Richtig ist, es muss nicht jeder potentielle Konflikt ausbrechen (Beispiel Kubakrise).
      Auf der Ebene der Meinungen und des Ideenstreits, den wir normalen Subjekte miteinander führen, sind wir in aller Regel schon bestens beeinflusst ein Verständnis oder die Bereitschaft für gewünschte Kriege zu entwickeln. Wir werden zum Beispiel durch Medien dazu konditioniert und führen gar keinen eigen Meinungsstreit mehr, sondern stellvertretend den, der uns von den „Masters of War“ vorgegeben ist.
      Religionen, ethnische, regionale oder nationale Zugehörigkeiten spielen dabei nur insofern eine Rolle, dass sie Instrumente sind uns gegeneinander zu konditionieren, sowie Hass und Abneigung zu entwickeln. Der Islam oder das Christentum sind per se invariant gegenüber den Konflikten, sie werden nur in einem bestimmten Kontext instrumentalisiert. Die genannten Suren gab es schon seit Mohameds Zeiten, aber sie führten nicht permanent zu Krieg. Nur zu bestimmten Zeiten bricht das auf. Die Idee der Islamischen Diktatur ist eine sicher unschöne und aus unserer Sicht unverständliche Reaktion auf die Gewaltakte des „demokratischen“ Westens mit seinen verborgenen imperialen Interessen. Diese Art Indoktrination vergeht auch wieder so wie die Apartheid in Südafrika oder die Sinn Fein in Nordirland.
      In religiösen Schriften stehen allenthalben grausame Dinge, die dann aufbrechen können, wenn es die Situation ergibt.
      Frieden im gesellschaftlichen Kontext ist nicht nur eine Sache des Willens bzw. Wollens, sondern zu seiner Gewährleistung müssen auch Gewalt verursachende Umstände eingehegt oder besser beseitigt werden. In diesem Sinne sind auch Aktionen wie die Infragestellung des Drohnenkriegs aus Ramstein ein kleiner Mosaikstein auf dem langen Friedensweg.

    • @ Annette:

      „…..konkret seien und für Frieden eintreten bedeutet auch unangenehme Zusammenhänge erkennen …

      Richtig, nur wie, durch Selbstreflexion, wo der angeborene Zeigefinger, der stets auf andere gerichtet wird, Normalität ist?“

      Ich hab weiter oben meine Sichtweise dazu geschrieben.

      Die finde ich ist ein Lösungsansatz.

      Nämlich der:

      Jmd. recherchiert sauber Vernetzungen, präsentiert diese als einen Beitrag oder Doku.
      Jeder Zuschauer kann anhand dort genannter Nachweise und Quellenangaben den Wahrheitsgehalt der recherchierten Doku selbst überprüfen.

      Anschließend ( nach Präsentation der Doku) wird ein Lösungsgedanke der Community / Zuschauerschaft / dem Publikum gemacht – wie eine Alternative aussehen kann, z.B. anderes Produkt oder generell Verzicht ( wenn es sich um die Unterstützung einer Rüstungsfirma handelt).

      Das ist Top-Down-Prozess.

      Von Oben nach Unten.

      Oben ist ein Medienmacher ( Journalist)
      In der Mitte ist eine Doku mit Problem- und Lösungsgedanken
      und am Unten ist die Community. Die Geldgeber.

      Letztlich ist die „letzte Bezugsgröße zwischen Menschen das Geld“ ( so zumindeste sinngemäß Prof. Peter Kruse in einem Interview).

      Und wer das Geld hat, der hat in dem Top-Down-Prozess die Verantwortung.

      Da KenFM das Geld der User gegeben worden ist, übertragen die User KenFM eine Verantwortung an die Redaktion.

      Wenn die Verantwortung nun derart ist, dass es sinnvolle Lösungen ausserhalb des Mainstreams und der repräsentativen Demokratie geben soll, so ist auf dieser Plattform zumindest seit dem 16.06.2017 ( durch dieses Video) die Zuversicht für mich gegeben, dass tatsächlich Veränderungen hier stattfinden werden.

      Und dies ist ein Prozess.

      Jeder, der weder konstruktive Gedanken zur Veränderung beisteuert oder Geld spendet, aber betont, dass KenFM als Portal oder Ken Jebsen als Mensch irgendwelches, vieles Geld aus der Community erhält…

      nun die Person kann sich ( aus meiner Sicht) fragen: „Warum bin ich gerade neidisch auf die Person Ken Jebsen? – Warum fokussiere ich mich auf das Geldmachen so sehr gerade?“

      Und dann wäre ja die Möglichkeit zu schauen, ob die Person selbst irgendwas in ihrem Leben verändern kann, dass der Blick auf das Geld bei anderen Menschen wieder verschwindet.

      Denn es bringt ja sehr wenig – so einen Vergleich zu wagen.

      Ich könnte mich auch fragen, wieviel Geld die Tagesschau oder andere Nachrichtenkanäle durch Steuereinnahmen bekommen, obwohl sie nichts dafür tun, dass ich als Bürger Lösungen und Einflussmöglichkeiten an die Hand bekomme, damit die Welt friedlicher wird.

      Die Tagesschau bedient wie die allermeisten Medien das Thema „Empörungsmanagement“ – es lässt sich über alle möglichen Themen dort aufregen; aber bitte jeder für sich dann im stillen. Denn die Kommentarfunktion wurde dort schon abgestellt.

      Deswegen der Blick zu sich selber. Den eigenen Einflussmöglichkeiten.

      Seit ich diesen Gedanken der persönlichen Einflussnahme bekommen habe, fühlt sich die Welt freier an.

      Mir ist bewusst geworden. Ich entscheide selbst, wem ich Macht durch Geld oder Gedanken gebe.
      Und wem nicht, wenn ich auf Warenkauf oder Ignoranz setze.

    • @ Annette
      Ich bin auch dafür, dass wir erst unsere Probleme vor Ort lösen. Man findet fast alle Probleme der 3. Welt auch bei uns.

      @ Box

      Bitte geben Sie mir ein Beispiel wie man jemanden christlich-neutestamentalisch mit Jesus als Vorbild dazu motivieren kann als Krieger in Namen seiner Religion andere insbesondere Ungläubige zu töten. Ich glaube wohl kaum das die imperiale US-Armee überwiegend aus religiösen Fanatikern besteht, sie rechtfertigen das Töten wohl eher mit einer patriotischen Argumentation als mit religiösen Gründen. Relativismus ändert auch nichts an der Tatsache, dass mit dem Koran und den Islam viel einfacher Gewalt legitimiert werden kann.

      @ Kalweb

      Ein kleiner Einwand zur ihrer Analyse: Der islamische Herrschaftsanspruch durch Eroberungen gibt es nicht erst seit dem es westliche „Demokratien“ gibt und resultiert auch nicht aus „westlichen“ imperialen Interessen und Zwängen. Die islamische Indoktrination vergeht leider auch nicht einfach, da sie bei uns aktiv durch Regierung und durch Teile der Bevölkerung gefördert wird. Der Islam mit dem Koran in seiner jetzigen Form als Grundlage ist eine gefährliche Chimäre aus Religion und Ideologie.

      Leider darf man den Koran ja nicht verändern um einen reformierten und zweifelsfrei friedlichen Islam zu etablieren.

    • Andre…
      @ Annette
      Ich bin auch dafür, dass wir erst unsere Probleme vor Ort lösen. Man findet fast alle Probleme der 3. Welt auch bei uns.———-
      Es ging mir nicht um Probleme er 3.Welt, das haben Sie hinein interpretiert , sondern um Menschliche, vor allem die der Deutschen!
      Der moralischer Zerfall der Bevölkerung ist wohl kaum noch ab zu streiten, dessen Engstirnigkeit, deren Gewohnheitsmechanismus ebenfalls nicht.
      Richtig ist, Kriege werden durch Politiker ausgelöst,das Volk will sie nicht.Dennoch wählt es immer wieder kriegerisch veranlagte Politiker…————–

      @InDubioQuiBono

      Geld war das letzte wodran ich gedacht habe, mir fehlt, wie ich feststelle, noch immer die kapitalistische Ader!!

    • Als Nachtrag zum meinen letzten Satz:
      https://deutsch.rt.com/inland/52514-liberale-moschee-frauenrechtlerin-seyran-ates/

      @ Annette

      Das Grundübel hat nun mal immer etwas mit Geld zu tuen, den moralischen Verfall den Sie beklagen gibt es ja auch nicht durch Zufall. Auch müsste man meinen, dass eigentlich jeder „normale“ Mensch für Frieden seien muss, aber man kann von Menschen kein „friedliches“ Gewissen erwarten, deren Gehalt davon abhängt, dieses nicht zu haben.

    • @ Andre, Box

      „….sind es nicht die christlich motivierten Krieger, welche pausenlos weite Teile des Globus, durch Bomben und ihr Wirtschaftssystem in Schutt und Asche legen?“

      „Frieden ist der Ursprungszustand.“

      Die Fähigkeit zu abstraktem Denken befähigt den Menschen zu abstrakten Ideen wie „Liebe“ und „Haß“. Das Wort „Gedicht“ ist konkret; das Wort „Dichtung“ ist abstrakt. Die Fähigkeit zu abstraktem Denken ist nicht fehlerfrei. Die Fähigkeit zwischen Gedicht und Dichtung in den Religionsschriften zu unterscheiden ist ebenso fehlerhaft, wie die Fähigkeit, im Zweifelsfalle zwischen Haß und Liebe zu unterscheiden.
      Fähig ist der Mensch zu Frieden und Haß. „Frieden als Ursprungszustand“ wäre ja wohl das in den Religionsschriften versprochene „Paradies“?

      „MACHT EUCH DIE ERDE UNTERTAN“. Religionsschriften und Geschichte sprechen Zeugnis von den von Religionsschriften (sowie als Religionsschriften funktionierenden Ideologien/abstrakten Ideen) motivierten Kriegern, für die „Macht“, „Sicherheit“ und „Auserwählte Gottes“ weitere abstrakte Konzepte zur Erfüllung der ebenfalls abstrakten „Mission“ der Eroberung der Welt mit Hilfe von Wirtschaft und Bomben im Namen von Gott auf den Geldscheinen und dem Segen für die Waffen.
      Kenntnisse der Geschichte, und im konkreten Fall der amerikanischen Geschichte und Kultur sind hilfreich.

      Kleine Demonstration: Die Worte „Colt God“ googeln!

      „…advertising slogan for Colt Manufactuting. There are a number of variations on the same theme that appear: „God may have made men, but Samuel Colt made them equal“; “God didn’t make all men equal, Sam Colt did”; “God made man equal. But, Colonel Colt made some more equal than others”; “God made every man different; Sam Colt made them equal.“
      God made man and woman; Colonel Colt made them equal‘.“

      „Colt was an inventor of more than just guns, and also made insulated telegraph wire and improved batteries for telegraphy. He even demonstrated underwater mines to the US Navy, successfully sinking a target ship, but did not get a contract because then congressman John Q. Adams opposed such a weapon as “unchristian” being a stealthy weapon not fielded face to face. That is cracked!“

      Colt also had some cracked morals, and did not hesitate to sell guns to the North and the South leading up to the Civil War. He had no aversion to slavery, and only intense condemnation in the press painting him as a disloyal Confederate sympathizer made him change his mind about establishing a factory in the South. He also sold guns to both sides in any military conflict that he could. He was in it for the money! Well, that and apparently demon slaying…“

      Gott erschuf den Menschen, Samuel Colt machte sie gleich? Der Cowboy, der Gottes Werk „vollendet“? Nicht nur Missionar, ja gottgleich? Nur eine von vielen Variationen der Geschichte: Aristokrat und Missionar. Kaufmann und Missionar. Entdecker (Wissenschaft) und Missionar. Stets ist der Missionar, die abstrakte Idee, dabei.

    • Man sieht an den Kommentaren, dass der Verstand uns immer wieder an der Nase herumführt. Solange wir nicht im Frieden mit unserem Selbst sind, kann der Friede auch nicht nach Aussen in die Welt transferiert werden.

      Dazu zitiere ich gerne Neal Donald Walsch:

      „Wenn Du nicht nach innen gehst, gehst Du leer aus.“

    • Das Problem ist es gibt keine objektive Wahrheit noch ein objektives Verständnis von Begriffen.
      Bei dem Wort „christlich“ assoziere ich eine neu-testatmentalische Auslegung mit Jesus im Mittelpunkt und den Glauben und nicht die Institution Kirche. Box assoziert mit christlich, das Töten von Menschen – also eine altestatmentalische Auslegung und die Institution Kirche unter deren Herrschaft ja auch viele Menschen ihr Leben lassen mussten.
      Wir sehen und verstehen meist nur das, was wir sehen und verstehen wollen. Die persönliche Echochamber sprich das eigene private geistige Gefängnis. Das einzige was uns helfen kann für eine Weile aus diesen auszubrechen ist „abstraktes“ Denken. Sich einfach mal in eine gegensätzliche Position „einfühlen“. Nur ist das bei manchen Positionen mehr als nur unangenehm, da womöglich eine extreme Ausprägung einer Selbstreflexion stattfindet. In der Kriminalpsychologie versucht man Hilfe mit von Profiling die Psyche eines Verdächtigen zu simulieren. Profiling wird aber nicht nur dort verwendet. Die ,die uns beherrschen, können uns nur beherrschen, weil sie uns besser kennen als uns selbst bzw. die Zusammenhänge (menschliche Psyche) kennen. Das zweite Hilfsmittel ist die Logik und der berechnende Verstand, leider ist dieser anfällig für fehlerhafte Gleichungen, um diese zu entdecken muss man möglichst eigene persönliche Erfahrungen machen und sich nicht auf fremde Erfahrungen machen.
      z.B. habe ich mich mit der Thematik der „flachen“ Erde beschäftigt. Ich habe mal selbst nachgeforscht… bei der Berechnung der Erdkrümmung mit Hilfe der Formel der Nasa kamen da schon erste Auffälligkeiten die mit meiner Selbstwahrnehmung nicht gänzlich übereinstimmten. Es wären weitere „Untersuchungen“ nötig gewesen um Gewissheit zu haben, aber ich bin zu faul und alles überprüfen kann man selbst auch nicht. Ich will auf einer runden Erde leben – warum ? weis ich nicht… vielleicht weil sich ein „rundes“ Weltbild besser anfühlt?
      Im Konflikt der Flacherdler mit den Runderdlern zeigt sich wie eigentlich „Selbstverständlichkeiten“ anders interpretiert werden können.

    • Lieber Andre! Die Kugel ist die natürliche Grundform aller abgeschlossenen, sich selbst organisierenden Lebensformen. Sie tritt „materiell“ und „immateriell“ überall zutage. Über die Kugel kann man sich z.B. als Grundsymbol über alle Bereiche unseres Lebens ein Bild machen und diskutieren. So z.B. auch darüber, dass es ganz natürlich und unabdingbar ist, dass jeder Mensch seine ganz persönliche Perspektive von Natur aus hat, die niemals ganz identisch mit derjenigen eines anderen sein kann. Denn genau so, wie wir real auf der Weltkugel stehen, stehen wir auch auf der Kugel unserer Weltvorstellung.
      Die Problematik mit der Kommunikation, die Du hier angesprochen hast, sehe ich auch ganz ähnlich. Meistens erscheint es mir fast sinnlos, hier meine Meinung kund zu tun, aber hie und da trifft man dann doch auch mal auf Verständnis bzw. Interesse und dann ist es schön und womöglich auch fruchtbar.

    • @ Baghwan

      Wikipedia:

      Walsch was accused of plagiarism for a six-paragraph entry in one of the daily postings on his blog during 2008, this one during the Christmas season, when he published an item titled „Upside down, or right side up?“ on Beliefnet.com.[8][9] Walsch’s entry purported to tell the tale of a miraculous appearance of the words „Christ Was Love“ during the rehearsal of his son’s school Christmas pageant; but his article was almost identical to an article published 10 years previously by Candy Chand in the spiritual magazine Clarity and spread over the internet in places such as the Heartwarmers website, down to the name of the son mentioned in both articles, Nicholas – as both authors have a son named Nicholas.[8][10] Walsch publicly apologized, saying that he must have erroneously internalized the story as his own over the years, a claim the original author said she does not believe.[8] The article was subsequently pulled from Beliefnet.com and Walsch voluntarily withdrew from the roster of authors because of his error.[8] Walsch explained that he found the anecdote in old computer files from years earlier, saw his son’s name in the copy, and was fully convinced that the history had really happened to him and that he had just forgotten it, but „remembered“ when he saw the anecdote in his file. He cited it as a classic case of false memory and said that he had been repeating the anecdote as his own in many speeches over the years, adding that he was „chagrined and astonished that my mind could play such a trick on me“.[8]

    • @ Annette :

      zu Ihrem Satz: „Geld war das letzte wodran ich gedacht habe, mir fehlt, wie ich feststelle, noch immer die kapitalistische Ader!!“

      hatte ich den Bezug in meiner Antwort zu dieser Aussage von Ihnen:


      Annette sagt:
      16. Juni 2017 at 14:08

      Ramstein,Pax Terra Musica, Bücher, Vorträge etc etc…wo geht man zuerst hin?
      Ideen umsetzen, sich zusammen tun und versuchen zu verwirklichen….wer soll alles bezahlen?Neue Energien…geschenkt erhalten?Holzhäuser bauen……natürlich sozialer Hintergedanken vom Hersteller…Nur komisch, sie alle werden reich…sollen sie, aber Tipps ohne Ende… also auch nur für eine elitäre Clique……!!“

      – und es hatte für mich den Eindruck erweckt, dass es sie stört, sollte es so sein, dass die Tipps für eine „elitäre Clique“ wären.

      Sollten dies stimmen, dass es sie stört, kam ich auf die Vermutung, dass sie „neidisch“ wären auf diese evtl. mögliche „Clique“.

      Daher meine Ausführungen dazu.

      Sollte ich mich getäuscht haben in meiner Wahrnehmung Ihrer Worte, so bitte ich um Entschuldigung.

    • Baghwan sagt:
      @ Baghwan:

      17. Juni 2017 at 13:30

      Man sieht an den Kommentaren, dass der Verstand uns immer wieder an der Nase herumführt. Solange wir nicht im Frieden mit unserem Selbst sind, kann der Friede auch nicht nach Aussen in die Welt transferiert werden.

      Dazu zitiere ich gerne Neal Donald Walsch:

      „Wenn Du nicht nach innen gehst, gehst Du leer aus.“ -“

      Ich lade Sie ein, Ihre Sicht der Dinge hier offen zu äußern, sowohl was die konkrete Irritation des Verstandes bei Kommentaren Ihrer Ansicht betrifft, wie auch Ihre möglichen Lösungsgedanken.

      Letztlich geht es, aus meiner Sicht, um die Klärung von persönlichen Werten.

      Je mehr ähnliche Wertevorstellungen mehrere Menschen haben, bezüglich eines Themas wie z.B. Frieden, umso leichter ließe sich da gemeinsam in eine Richtung denken.

      Was ist Ihre Perspektive und Lösungsidee dazu?

    • Andre,

      wenn jemand auf die elitäre Clique neidisch wäre, dann, so meine Meinung, ist man auch Anhänger der Mafia!
      P.S Habe mich vielleicht auch unglücklich ausgedrückt…!!
      Alles ist gut!

    • @Andre,
      recht herzlichen Dank für den Link, zeigt er doch recht eindrucksvoll, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
      Und doch ist auch zu erfahren, dass es immer eine Person geben muss die vorwärts geht und Leute um sich scharen kann.
      So lange wir solch´ eine Persönlichkeit nicht haben, wird sich eine gesellschaftliche Änderung sehr schleppend vollziehen, denn die Menschen benötigen nun einmal ihren Leitwolf…
      …..
      Mensch für Frieden seien muss, aber man kann von Menschen kein „friedliches“ Gewissen erwarten, deren Gehalt davon abhängt, dieses nicht zu haben…….

      Verstehe ich nicht, weil kein Mensch gezwungen werden kann ,sein Gewissen für Geld in die Tonne werfen zu müssen…

    • @ Tony Hill
      Eine Idee kann nicht abstrakt, allgemein sein, sie reduziert, sie läßt weg, das drückt ein Ideal aus.

      Es ist umgekehrt, je konkreter Du die Welt betrachest, desto unschärfer, unbestimmbarer wird diese. Versuche ein Teil ‚an sich‘ zu greifen und Du wirst scheitern.

      Probiere es mit einem Menschen:
      Der ist allgemein ganz gut zu beschreiben, aber was ist ein Mensch konkret?

      Oder einfach mit einem Stein die Reduktion konkret anwenden…Was ist ein Stein?

    • Ach Anette wenn alles gut ist bin ich ja beruhigt… leider glaube ich das gilt nur für den Mikrokosmos dieser Diskussion. Da mir selbst auch die kapitalistische Ader fehlt teilt mir mein Konto immer öfter mit merkwürdigen roten Zahlen mit, dass dann doch nicht alles gut ist.

      Franz ich habe die Reduktion auf den Stein angewendet: Nach der Anwendung der wikipedianischen Reduktionstheorie kam ich zu folgenden Ergebnis: Ein Stein ist ein kompaktes Objekt aus Mineralien und Gestein !

    • InDubioQuiBono sagte: „Je mehr ähnliche Wertevorstellungen (…) Menschen haben, bezüglich eines Themas wie z.B. Frieden, umso leichter ließe sich da gemeinsam in eine Richtung denken.“

      Ja, ganz sicher richtig. Was der westlichen Gesellschaft fehlt, ist ein geeintes Ziel. Was alles möglich ist, wenn
      sehr viele Menschen sich auf dasselbe Ziel ausrichten, erleben wir alle zwei und vier Jahre bei den
      Fußballeuropa- und Weltmeisterschaften.
      Mit den Wertvorstellungen und Tugenden hapert es leider, da der pervertierte Toleranzbegriff so gut
      wie alles erlaubt. Bloß niemanden bevormunden, heißt es. Sonst könnte er mich als Faschisten oder
      Diktator oder (das schlimmste von allen) gar als Guru bezeichnen.
      Am meisten gehaßt, gefürchtet und gemieden, werden leider immer noch jene, die uns die Wahrheit
      sagen könn(t)en, weil sie sich die Mühe gemacht haben, auf einem langen inneren Weg ihre persönliche
      Hölle zu durchqueren – was, meines Erachtens, die Voraussetzung dafür ist, Frieden auch im Außen
      zu manifestieren und zu verbreiten. In sofern stimme ich den Zitaten, die Baghwan angeführt hat,
      zu. (Möchte allerdings nicht wissen, was der echte OSHO zu Neal D. W. gesagt hätte, der, meines Erachtens,
      nicht mit Gott gesprochen hat, sondern mit seinem eigenen Mind, aber das führt hier zu weit.)

      Was also könnten Werte sein, auf denen wir aufbauen und voranschreiten könnten?

      Andre, Du erinnerst Dich bestimmt. Wir hatten einen Austausch zu den Werten schon einmal. Leider wolltest
      Du damals nicht dranbleiben, dabei war ich gerade erst warm geworden 😉
      Ich bin so frei, das Link anzuführen:
      ttps://kenfm.de/fuehrerimperialismus-in-blau/

      Baghwan schrieb: „Man sieht an den Kommentaren, dass der Verstand uns immer wieder an der Nase herumführt. Solange wir nicht im Frieden mit unserem Selbst sind, kann der Friede auch nicht nach Aussen in die Welt transferiert werden.“

      Die von InDubioCuiBono gestellte Frage nach den Lösungsvorschlägen dieses Dilemmas wurde leider
      bisher nicht beantwortet. Schade eigentlich. Ich halte sie für wesentlich.

      Meine persönliche Meinung dazu: Erkenne wer Du bist.
      Das ist der größte Dienst, den ein Mensch der Welt erweisen kann. (Der effektivste Friedensdienst.)
      Wer sein wahres Selbst erkannt hat, ist mit einer unermeßlichen Quelle der Weisheit
      verbunden, die er dann, meist schlecht und recht, versuchen muß in Sprache zu übersetzen. Verwirrung und Orientierungslosigkeit kennt er dann meist nur noch, wenn er wieder im Mind „landet“,
      wie spirituelle Lehrer gerne sagen.
      Diese Landung gehört leider zum Normalzustand des zeitgenössischen Menschen. Er kennt ja nichts anderes:
      (Ich denke, also bin ich? Allerschlimmstes Verhängnis.)
      Manchmal muß man nach Nepal reisen, um aus dieser Dauerlandung (gleich Totalidentifikation)
      herauszukommen.
      Manchmal genügt der Anblick einer Blume im Garten.
      *************************************************************************

      Liebes Team@KenFM: Ich hatte mehrmals auf verschiedenen Wegen gebeten, einen Kommentar von mir
      zu löschen, in dem ich naiverweise persönliche Daten preisgegeben habe. Ich würde mich freuen, falls
      das irgendwann irgendwie wahr werden sollte oder wenn mir jemand aus der Community mitteilen
      könnte, wie man es schafft, daß Kommentare, die man bereut oder die irrtümlich formuliert waren,
      gelöscht werden können.
      Danke!!!
      (Es handelt sich um den Kommentar vom 3.Februar unter dem Thread „Führerimperialismus in Blau“,
      dessen Link innerhalb dieses Kommentars bereits angegeben wurde.)

    • @ Franz Maria Arwee

      Ein „Ideal“ ist eine Wunschvorstellung, ein Wunschbild. Eine „Idee“ ist eine Vorstellung, ein Konzept, eine Theorie, eine Spekulation. Sie verwechseln in Ihrem ersten Satz diese beiden Begriffe. Abstrakt bedeutet theoretisch. Abstraktes Denken befähigt/verführt den Menschen, zu spekulieren (theoretisieren) ob er im Kampf überlebt. Eine Spekulation, die ihm oft genug Geld , den betrogenen Partner oder das Leben kostet. Das wilde Tier läßt sich auf abstrakte Spekulation nicht ein, weshalb (die meisten) Kämpfe damit enden, daß beide Tiere überleben. Ein Überlebensinstinkt, der dem Menschen wohl fehlt. Dafür hat er den Kopf voller abstrakter Ideen.
      Ansonsten einverstanden: „Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück.“ Karl Kraus

    • Es wurde die Frage nach einem Lösungsansatz gestellt.
      Angenommen die Welt in der wir leben ist so wie sie ist, weil der Mensch sie so geschaffen hat. (Keine außerirdische Verschwörung). Dann ist alles Gute wie Schlechte Ausdruck menschlichen Seins und Wirkens.

      Obwohl das Problem schon bei der Definition von Gut, Böse und Schlecht anfängt: So lässt sich die Definition um auch die Natur mit einzubeziehen mit Symbiose und Parasitismus \ Dysbiose festlegen. Momentan leben wir alle mehr oder weniger in Dysbiose mit unsere Umwelt, andere Menschen mit eingeschlossen. Diese Dysbiose die Wohl nicht in unserer „Natur“ liegt und sich unangenehm anfühlt versuchen wir mit Scheinlösungen und Handlungen zu kaschieren bzw zu relativieren. „Gutmenschentum“, Spenden an Hilfsorganisationen fürs gute Gewissen. Warum überweist Herrn Jebsen einfach nicht nur das gespendete Geld nach Griechenland? Tja er will vielleicht nicht nur für sich und die Spender ein gutes Gewissen „erkaufen“ sondern konkret handeln. Flüchtlingshelfer wollen ebenso konkret handeln, leider ist das alles aber nur eine Scheinlösung \ Symptombekämpfung wenn man nicht die Ursache ändern möchte. Bei KenFM versucht man auch mehr oder weniger konkret die Ursachen zu benennen und zu „ändern“. Viele Flüchtlingshelfer z.B. auf den NGO-Schiffen die den Schleppern letztendlich die Arbeit abnehmen, für Gewinnmaximierung sorgen und ihr Geschäft sichern, zählt nur die oberflächliche Symptombekämpfung.

      Auf uns selbst bezogen müssen eben auch nicht nur Symptome bekämpfen… unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft in Verbindung mit unseren Finanz- und Wirtschaftssystem funktioniert nur auf einer parasitären Dysbiose, die durch eine künstliche Marginalisierung und Verknappung aufrecht erhalten wird. Wir müssten nichts von unseren Wohlstand „abgeben“ bzw den anderen den Wohlstand vorenthalten wenn wir nicht so viel Wegwerfen und Verschwenden würden. Es gibt auch keine Überbevölkerung – Nahrung und Ressourcen gäbe es genug wären sie nur effizient eingesetzt, genutzt und verteilt.
      Also mal sein Konsumverhalten ändern nicht nur bewusst Informieren sondern auch bewusst Konsumieren !!! Das wäre schon mal ein Anfang

    • @indubioquibono

      Ich zitiere gerne A.S.CRANE, er hat den Nagel auf den Kopf getroffen, Vielen Dank.

      „..Erkenne wer Du bist.
      Das ist der größte Dienst, den ein Mensch der Welt erweisen kann. (Der effektivste Friedensdienst.)
      Wer sein wahres Selbst erkannt hat, ist mit einer unermeßlichen Quelle der Weisheit
      verbunden, die er dann, meist schlecht und recht, versuchen muß in Sprache zu übersetzen. Verwirrung und Orientierungslosigkeit kennt er dann meist nur noch, wenn er wieder im Mind „landet“,
      wie spirituelle Lehrer gerne sagen.
      Diese Landung gehört leider zum Normalzustand des zeitgenössischen Menschen. Er kennt ja nichts anderes:
      (Ich denke, also bin ich? Allerschlimmstes Verhängnis.)
      Manchmal muß man nach Nepal reisen, um aus dieser Dauerlandung (gleich Totalidentifikation)
      herauszukommen.
      Manchmal genügt der Anblick einer Blume im Garten.“

      Um diesen Prozess in Gang zu setzten kann ich die Hörbücher oder die Videos von Eckard Tolle empfehlen.

    • @Andre
      Ach Anette wenn alles gut ist bin ich ja beruhigt… leider glaube ich das gilt nur für den Mikrokosmos dieser Diskussion. Da mir selbst auch die kapitalistische Ader fehlt teilt mir mein Konto immer öfter mit merkwürdigen roten Zahlen mit, dass dann doch nicht alles gut ist…………………………..
      Ich hoffe Sie meinen keine Öl-Ader!?

      Doch was ich meine ist für die Allgemeinheit nebensächlich, mir aber wichtig und deshalb leicht einzuhalten
      Mit mehr Ehrlich-Zuverlässlichkeit, weniger Egoismus,mehr Empathie können wir viele Probleme lösen.
      so lange aber Probleme zerschrieben werden, sie für den Leser immer suspekter werden, kommen wir auch nicht weiter..
      Aber so lange sich Menschen über ihre Mitmenschen erheben, glauben wertvoller zu sein,wird deren kranken Sichtweise nie zum Frieden führen, im Kleinen, wie im Großen!

    • @A.S. CRANE:
      „Was der westlichen Gesellschaft fehlt, ist ein geeintes Ziel. Was alles möglich ist, wenn
      sehr viele Menschen sich auf dasselbe Ziel ausrichten, erleben wir alle zwei und vier Jahre bei den
      Fußballeuropa- und Weltmeisterschaften.
      Mit den Wertvorstellungen und Tugenden hapert es leider, da der pervertierte Toleranzbegriff so gut
      wie alles erlaubt. Bloß niemanden bevormunden, heißt es. Sonst könnte er mich als Faschisten oder
      Diktator oder (das schlimmste von allen) gar als Guru bezeichnen.“

      Genau das ist ein wesentlicher Punkt.

      Welche Wertevorstellungen existieren zum Thema Frieden in den Köpfen der Menschen?

      ->z.B. „Ich bin für Frieden – ja klar.“
      -> Würden Sie für Frieden auf ein bestimmtes Smartphone oder ein bestimmtes Nahrungsmittel verzichten?
      -> “ Ich? Verzichten? Ticken Sie noch sauber? Produkt Xy ist meine Lieblingssorte…“

      Ich vermute, sinngemäß würden viele Diskussionen so ablaufen.
      Das Wort Frieden führt zu einer Assoziationskette bei vielen Menschen im Kopf:“
      Frieden- ja klar – Verzicht? -äh? Nein bitte nicht… nicht ich..“

      Die Menschen, die hier z.B. mitlesen und denken: „Wow. Ich bin ja für den Frieden, aber den kann nur die AFD bringen – nur die AFD kann das. Jawohl! “

      Solche Menschen glauben an eine höhere Macht der Politik.
      Geschichtshistorisch können wir uns die letzten Jahrzehnte zu Gemüte führen… und was hat es gebracht?

      Aktuell sind wir an 16 Ländern in der Welt mit der Bundeswehr aktiv:

      ( lässt sich unter „aktuelle Einsätze der Bundeswehr“ im Internet finden)

      Also mein Fazit dazu: die Politik hat uns aktuell 16 Einsätze der Bundeswehr beschert – und eine Armee sollte ( so verstehe ich es) zur Verteidigung dienen.

      Wer greift uns denn permanent im Ausland an, dass wir dahin müssen?

      ——–

      Ich bin von der Antwort abgewichen.

      ——
      Es gibt einen Herrschaftsglauben in den Köpfen vieler Menschen.
      Einen Herrschaftsglauben der darauf basiert, dass die Politiker schon das Richtige für das Volk tun werden – und auch Schaden abwenden vom Volk ( so zumindest lautet ja der Eid).

      Das dies nicht so funktioniert und auch bisher kein Mittel vorhanden war, die Wirtschaftskreisläufe global agierender Unternehmen zu kontrollieren, fliegt uns jetzt gerade als Menschen um die Ohren.

      Facebook hat den britischen Fiskus ausgestrickst, indem es jeden seiner Mitarbeiter dort zu Millionären gemacht hat.

      Sowas darf z.B. nicht gehen.

      Da ginge evtl. Folgendes:

      Facebook vertreibt Produkte, die Menschen kaufen.
      Die Menschen sollten die Facebookprodukte nicht kaufen.
      Der Staat sollte eingreifen – die Gesetze zugunsten besserer Steuern anpassen.

      Der Staat lässt aber Schlupflöcher ( auch bei den Briten) für Firmen offen.

      Also: es bleibt letzlich an dem einzelnen Bürger hängen.

      Da mich die vielen Sachargumentediskussion um historische Zusammenhänge hier oft ermüdet haben, kam ich zu dem Gedanken:

      Wirtschaftsmacht durch Vernetzung vieler Konsumenten zu erzeugen.

      Und diese Macht wird dann zur Entfaltung kommen, wenn ein Journalistenteam eine hervorragende Recherchearbeit abliefert, die auf Missstände hinweist und zum Ende der Recherche aber zu konkretem Handeln aufruft.

      Das habe ich auch noch nirgendwo gelesen, gehört oder erlebt.

      Aber es ist die Lösung, die ich für denkbar halte und für umsetzbar halte.

      Und es bräuchte einen moderierten Wertediskurs innerhalb einer Community, damit diese sich klar wird : „wollen wir wirklich Frieden, oder lieber unsere Konsumgüter behalten und den Glauben pflegen: Jemand in der Politik wird schon das Richtige tun für den Frieden und für die Unterschiede zwischen Arm und Reich…“

      Solche Diskurse sollte erfolgen.
      Und es wäre von Vorteil, wenn das Team um KenFM dies ähnlich sehen würde.

      Dann könnte nämlich überlegt werden, wie das geschehen könnte.
      Ich würde evtl. gerne Ideen dazu beisteuern… aber ich habe hier auch schon Durststrecken erlebt, wo ich verbal an der langen Leine verhungert bin…

      ——–

      zu der Frage nach den Lösungsvorschlägen:

      @ A.S. Crane und Baghwan:

      Nun. Sich selbst zu erkennen ist ein ganz wesentlicher Bestandteil.
      Die Selbsterkenntnis bleibt auf Dauer allerdings nur geistige Faszination, wenn kein Handlungsimpuls daraus abgeleitet wird.

      Die Probleme der Welt treffen viele Menschen aktiv.
      Also ist die Lösung der Welt ( aus meiner Sicht) nicht durch einen einzelnen Menschen mit persönlicher Selbsterkenntnis zu lösen.
      Daher habe ich ja an den Gedanken der Vernetzung gedacht und an den Gedanken der Einflussnahme innerhalb der Vernetzung von vielen gedacht.

      Aber diese Vernetzung von Vielen ist nur dann effektiv, wenn sie intelligent ist.

      Wenn die vielen Menschen eine ähnliche Vorstellung von einer Idee mit dem Namen „Frieden“ haben, wie ein einzelner der Gruppe.

      Sonst kann journalistisch die beste Recherchearbeit abgeliefert werden, das Thema Schwarmintelligenz minutiös dargelegt werden – und nichts…wirklich nichts bleibt bei der Masse an Menschen hängen.

      Das liegt daran, dass ein keine Diskussion über Werte der Menschen gegeben hat.

      Über „Grundannahmen“ über „Ansichten“ – und wie weit eine Gruppe bereit ist zu folgen, wenn es einen Impact zugunsten des Friedens machen würde.

      Diese Diskussion werden nötig sein, wenn wir tatsächlich als Community, als Gruppe handeln möchten und die Summe aller Teile mehr wert sein soll, als jeder einzelne Mensch, der sich per Selbsterkenntnis entdeckt hat, in seinem Menschsein.

      Ich hoffe, meine Worte werden wirklich mal von den Menschen gelesen, die das verstehen und umsetzen möchten.

      Falls es Menschen gibt, die es nicht verstehen…nun ganz einfach:

      1 Mensch kann Jmd. 1 € geben.
      100 Menschen können Jmd. 100 € geben.

      Oder eben auch einem Unternehmen, was für den Krieg ist, 100 € entziehen …

      die Macht der Menschen ist potenziell da – nur die Diskussion um die Wertevorstellungen fehlt und der Journalismus, der sich die Einflussnahme einer Massenbewegung zum Ziel einer gezielten Unternehmensverstrickung setzt…

      dieser Journalismus fehlt auch noch.

      Ken Jebsen ist auf jeden Fall auf einem guten Weg in dieser Richtung… bald dort tätig werden zu können.

      Aus meiner Sicht hat er viele dieser Dinge schon verstanden.

    • @ Andre:

      „Bei Pax Terra Musica werden solche Zusammenhänge wohl kaum konkret angesprochen, wenn man sich z.B. die Teilnehmer der Podiumsdiskussionen anschauht. Auch wenn viele Aktionen wünschenswert sind, konkret seien und für Frieden eintreten bedeutet auch unangenehme Zusammenhänge erkennen und ansprechen sowie pragmatische Lösungsansätze finden.“

      Genau so ist es. Es braucht eine Wertediskussion. Das schrieb ich schon etwas vorher.

      Zur einem anderen Zitat von Ihnen:
      „Es wurde die Frage nach einem Lösungsansatz gestellt.
      Angenommen die Welt in der wir leben ist so wie sie ist, weil der Mensch sie so geschaffen hat. (Keine außerirdische Verschwörung). Dann ist alles Gute wie Schlechte Ausdruck menschlichen Seins und Wirkens.“

      Das ist richtig. Und es lässt sich dadurch belegen, dass jeder Konsument als Einzelperson viele Konsumprodukte jeden Tag kauft und sein Geld bestimmten Unternehmen zur Verfügung stellt.

      Was die Unternehmen mit seinem Geld wirklich machen, wird kaum journalistisch untersucht. Es gibt keine Studie über angelegte Waffen-Investmentfonds von Unternehmen der Konsumgüterindustrie. Wüsste ich jedenfalls nichts davon.

      Solche Studien bräuchte es, damit der Endverbraucher mal durchblicken, wem er eigentlich sein Geld anvertrauen oder entziehen sollte, in Zukunft.

      Dann schrieben sie weiter: “
      Also mal sein Konsumverhalten ändern nicht nur bewusst Informieren sondern auch bewusst Konsumieren !!! Das wäre schon mal ein Anfang“

      Genau das ist auch mein Grundgedanke. Wobei dieser noch mit dem Phänomen der „Erregung“ und der „Aufschaukelungseffekte“ arbeitet – denn einer vernetzte Masse, die ähnliche Gedanken- und Wertemuster miteinander teilt, kann intelligent an neuen Lösungen arbeiten.

      p.s.: über diesen Gedanken dieser Podiumsdiskussion; Zitat:“
      Bei Pax Terra Musica werden solche Zusammenhänge wohl kaum konkret angesprochen, wenn man sich z.B. die Teilnehmer der Podiumsdiskussionen anschauht“

      hm… das schaue ich mir mal genauer an – ob ich verstehe, wie Sie es meinen könnten…

    • Zunächst möchte ich mal anmerken, dass dies ein sehr interessante Diskussion ist und jeden der daran teilnimmt für seine Gedanken und Anregungen danken.

      Ich denke diese Diskussion führt in die richtige Richtung:
      Selbsterkenntnis, Selbstreflexion, Wertedefinition und die Suche nach „Lösungen“.

      Bei den Ausführungen von InDubioQuiBono kam mir die Idee für ein Projekt – vielleicht gibt es das ja schon – kein soziales Netzwerk sondern ein „Gedankennetzwerk“. Der Schwerpunkt läge da nicht in der Selbstdarstellung und Vernetzung von Personen, sondern in der ihrer Gedanken und Ideen. Jeder Kommentar, Jede Diskussion verläuft nicht statistisch und linear – die Ideen, Themen und Ansichten verlaufen eher wie die Verästelungen einer Baumstruktur. Mich erinnert das an die neuronale Struktur eines Gehirns. Ein Gedankennetzwerk könnte man selbst als eine Art Bewusstsein bezeichnen… vereinfacht ausgedrückt eine neue Art von Forum / Diskussionsplattform bei der „kluge“ Gedanken nicht so schnell im binären Nirwana verschwinden oder als Archivleiche enden. Nun bevor man das Rad neu erfindet schaue ich mal ob es so etwas schon gibt was meinen Vorstellungen nahe kommt… Das Projekt Human Connection habe ich mir schon angeschaut – irgendwie kann man sich dieses Netzwerk gar nicht ohne Anmeldung genauer anschauen. Jedenfalls entspricht es nicht so sehr meinen Vorstellungen.

      Die Veränderung muss von uns ausgehen und nur wir selbst können die Lösung sein – als erster Schritt: Die Befreiung unserer Gedanken.. da kommt mir spontan eine Werbung in den Sinn: Die Gedanken sind frei – kein Jäger kann sie schießen oder so ähnlich, aber leider sind unsere Gedanken nicht frei bzw wir können sie nicht vollkommen frei ohne den Schutz der Anonymität äußern ohne die Gefahr sozial gejagt und existenziell geschossen zu werden. Diese Angst führt zur Selbstzensur und man verpasst sich selber einen Maulkorb. In Teilen ist es bei mir auch noch so da meine Überlegungen wirklich dahin führen wo es wirklich wehtut und der Schuh drückt.

    • Wunderbar, was in dieser Runde geschieht!!!!!

      Ich bin froh, daß Sie es sich noch einmal anders überlegt haben, InDubioCuiBono. Was Sie hier präsentieren, halte ich für einen großen Gewinn. An der langen Leine zu verhungern, ohne Feedback, das kenne ich nur allzu gut. Aber manchmal ist es vielen einfach zu anstrengend, auf Ihre Essays einzugehen oder auch nur halbwegs angemessen zu erwidern, also mit Niveau. Ich persönlich möchte ja nicht irgendwas so dahinschreiben, sondern möchte zuvor auch wirklich gehört haben, was die anderen sagen. Und das dauert bei mir. Ich brauche meist Tage dazu. Und dann ist die Herde schon weitergezogen… Nicht viele sind bereit dazu, die Komfortzone zu verlassen und vollen Einsatz zu bringen.

      Daß Du Andre, wieder aktiv bist, bewirkt ja sofort etwas – Du schriller Querdenker, Du 😉
      Wir befinden uns ja hier sozusagen in „Deinem“ Thread …

      Hallo Baghwan, zuviel der Ehre, so ausführlich zitiert zu werden. Aber natürlich freue ich mich. Mit Hinweisen auf E.Tolle ist ja eigentlich selten was falsch zu machen.

      Vielleicht wäre es hilfreich, an dieser Stelle mal darüber zu sprechen, welche Arten von Selbst die Menschen kennen, wofür sie selbst sich halten, was sie für ihr wahres Selbst halten etc.
      Dieses Selbst ist nämlich das Zentrum, von dem alles ausgeht. Der erste Ansatzpunkt für alle Gedanken. Die Base, sozusagen, von der aus wir uns verständigen.
      Unterschiedliche Basen, unterschiedliches Verständnis.

      (Streng genommen produzieren wir aber unsere Gedanken gar nicht, sondern sie kommen zu uns, und zwar immer solche, die zu dem Selbst, für das wir uns halten, oder zu dem inneren Friedhof, den wir in uns angelegt haben, passen. Resonanzprinzip. Wenn ich der Meinung bin, daß ich denke, dann liege ich schon falsch. Ich werde gedacht. Alles was in meiner Macht liegt, ist das Richten der Aufmerksamkeit (meiner Seelenkraft). Ich kann Gedanken ignorieren und schwach werden lassen, absterben, verpuffen – oder ich kann Gedanken beachten, stark werden lassen, anwachsen, potenzieren. (Reden wir mal lieber hier noch nicht von völliger Gedankenabstinenz, vom Stillwerden und der wahren Schau.))

      Also, was für ein Selbst bin ich oder möchte ich gerne sein?

      Verschiedene Selbste erzeugen ganz automatisch verschiedene Bedeutungen von Gedanken, selbst von denselben Wörtern und Konzepten sogar!!!!

      Ich versuche jetzt ein bißchen die verbindende Spanne zwischen dem Pax Terra Musica-Festival und dem, was angesprochen wurde, zu halten. Erst mal ein bißchen Wecker, penetrant klingelnd wie immer, so früh am Morgen.
      ttps://www.youtube.com/watch?v=cvcTOxXz3gU

      Und dann erst noch mal alles in Ruhe lesen und drüber schlafen, mindestens einmal…

      ***********************************************************************************

      Mein Vorschlag an dieser Stelle wäre zunächst mal ein Tieftauchen in der Untersuchung des Werkzeuges, durch das wir miteinander in Verbindung treten wollen: Sprache, Sprachhandeln, Kommunikation. Oder zumindest ins Bewußtsein zu rücken, daß vermutlich jeder mit seinen Begriffen andere Bedeutungen verbindet, was die Kommunikation ohne direktes Gegenüber zu einer echten Sisyphosarbeit machen kann.

      ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

      Ich bin übrigens seit gar nicht langer Zeit Veganer (zuvor nur sehr lange Vegetarier), was ein echtes Opfer ist für einen Wein- und Käsefreund wie mich. Der Verzicht auf eine Verbindung mit dem tötenden Prinzip und der Ausbeutung unschuldigen, wehrlosen Lebens ist, meines Erachtens, jedoch ganz fundamental für eine Änderung dieser Gesellschaft. Ein extremer Verzicht wird nötig werden. Da wird die Komfortzone bereits erneut verlassen. Und wer ist dazu bereit?

      Können Fleischfresser und Menschen, die Tiere töten, jemals Frieden haben und sich friedlich verhalten?

      Zitat aus diesem Blog: „Genau das ist ein wesentlicher Punkt.
      Welche Wertevorstellungen existieren zum Thema Frieden in den Köpfen der Menschen?
      ->z.B. „Ich bin für Frieden – ja klar.“
      -> Würden Sie für Frieden auf (…) ein bestimmtes Nahrungsmittel verzichten?
      Ich glaube: nein.“

      (Lesezeichen setzen tut ja bestimmt schon jeder? Falls der Beitrag aus der Frontpage verschwindet. Was die Diskussionen dann bekanntlich meist zum Erliegen brachte.)

    • @ ASCRANE

      Freut mich, dass du jetzt auch die Philosophie des Veganismus lebst. Ich weis, dass es nicht einfach ist auf Käse und Milchprodukte zu verzichten… hatte schon gelegentlich vegetarische Rückfälle. Beim Fleisch allerdings gibt es keine Kompromisse, wobei ich ja noch vor ein paar Monaten ein überzeugter Fleischesser war.

      Eine Diskussion über die Ernährung führt leider zu schnell in eine „ideologische“ Einbahnstraße. Ich kenne mich da aus: Als letztendlich eine Korrelation zwischen Fleischkonsum und der Existenz von Schlachthäusern bestritten wurde… war ich mit meinen Latein und auch die Diskussion am Ende.

      Vegane Ansichten können sogar zur einer Sperrung des Accounts hier bei KenFM führen – sofern man sie zu oft äußert und sich andere dadurch „gestört“ fühlen. Die Verantwortlichen bei KenFM haben sich meiner Meinung nach da selbst einen Bärendienst erwiesen. Ich bin natürlich diesbezüglich subjektiv voreingenommen und kenne vielleicht nicht alle Hintergründe – nur Repressalien aufgrund einer „störenden“ Meinung / Ansicht finde ich nicht in Ordnung.

      Ich persönlich begrüße kontroverse Meinungen, da sie, wenn sie logisch nachvollziehbar sind, eine wunderbare Chance zur Selbstreflexion bieten. Diese Selbstreflexion hat zur Änderung meiner Ernährungsgewohnheiten beigetragen, Danke diesbezüglich an ASCRANE und Veganislove, die leider kein Teil mehr dieser Community seien kann.

    • InDubioCuiBono: Sie haben geschrieben, daß der 16.6. für Sie ein Tag war, der Ihnen die Hoffnung vermittelt habe, daß es sich doch noch lohnen könnte, auf diesem Forum aktiv zu sein. (Nachdem Sie es bereits zwei Mal verlassen hatten. Nicht, daß ich das nicht mitempfinden könnte. Mir selbst ging es ähnlich. Ich bin seit Anfang Dezember letzten Jahres immer mal wieder hier, und erhielt durch Florian Kirner in seiner Neujahrsrede einen solchen positiven Impuls,

      ttps://kenfm.de/kabarettfm-4-neujahrsansprache-2017/

      daß ich mit Gänsehautfeeling beschloß, sowas wie die Radikalen Optimisten hier in Kempten ins Leben zu rufen. Damals noch unter meinem bürgerlichen Namen, kurz darauf als A.S.CRANE. Leider gab es so gut wie keine Erwiderungen auf mein begeistertes Engagement und ich verabschiedete mich enttäuscht. Ich löschte mein Konto auf KenFM. Eine Woche später war ich aber wieder da. Oder zwei? Weiß nicht mehr.) Ich würde gern vollständig verstehen, was Sie damit meinen: Was ist seit dem 16.6. für Sie anders als vorher? Welches Moment kam hinzu, das Sie vorher nicht erfahren oder gesehen hatten? Danke im voraus für Ihre Bemühungen.

      Gedankenfreiheit – Ideologien
      Andre: Du hast die Freiheit der Gedanken ins Spiel gebracht. Und als Gegenpol dazu, wenn ich Dich richtig verstanden habe, das Ideologische angeführt, mit Deinem Hinweis darauf, daß Diskussionen über Veganismus schnell ideologisch würden.
      Für mich persönlich sind Ideologien das, was den reinen Ideen Platons nah sein sollte – was also auf der Ebene des kausalen Mind zunächst einmal unbeschmutzt und unverzerrt vom Allzumenschlichen existiert; als Blaupause und göttliche Matrix für das Leben im Universum (Du sollst nicht töten!); also etwas antropomorph Menschen- und Menschseinbestimmendes.

      Ich versuche eine Kurzdefinition: Ideologien sind die Versprachlichung morphogenetischer Felder. Sie sind natürlich und universell. Sie führen meist zu so etwas wie allgemeinen gesellschaftlichen Grundannahmen und Denkvoraussetzungen (leider), auch Paradigmen genannt. Sie führen zu Weltbildern. Sie haben die Tendenz, sich widernatürlich zu verselbständigen und Systeme zu erzeugen, die nur schwer verlassen werden können. Sie haben die Tendenz, gegenüber dem natürlichen Fluß des Lebens Widerstand zu leisten. Sie haben die Tendenz, uns im Alten und Überholten gefangenzuhalten und alles anzugreifen, was für das Neue steht und eine Veränderung des Bestehenden bewirken könnte. Sie existieren in jedem von uns und sind nur noch bei höchster Bewußtheit überhaupt wahrzunehmen. (Sie sind eine massive Mauer gegen die Urangst.) Wie sehr wir inzwischen (z.B, durch die Ideologie des wissenschaftlichen Materialismus) fremdbestimmt sind, das fällt nur wenigen noch auf. Der Neoliberalismus ist eine solche Ideologie. Wir danken nicht zuletzt Prof. Mausfeld die Einsicht, daß der Neoliberalismus vor allem auch deshalb so gefährlich ist, weil er nahezu unsichtbar in jedem von uns das Denken längst bestimmt.

      Seit Marx (Ideologiekritik) und vor allem Lukacs (gerade erst in Wikipedia nachgelesen, ich wußte das nicht), scheinen Ideologien in Zusammenhang mit Totalitarismus gebracht worden zu sein.
      Also brauchen wir eine Umrüstung. Denn ohne Ideologien geht es nicht.
      Ohne Ideologien ist es extrem schwer, sich überhaupt zu verständigen. Man sieht schon an der Behäbigkeit meiner Gedanken hier, daß automatisch mit unseren Begriffen viel Historie im Gepäck mitgeschleppt wird. Unsere Gedanken sind also, meines Erachtens, leider alles andere als frei. Beinahe jedes Wort schleppt inzwischen schon ein langen Rattenschwanz (geradezu einen Schatten!!!) hinter sich her. Und diese Schatten aktivieren wir, wenn wir unsere Begriffe aus einem Mind heraus verwenden, der nicht weiß, wer der Mensch in Wahrheit ist. Und diese Aktivierung vernetzt sich unterirdisch und führt zu einem regelrechten Sumpf. Ja, die meisten Intellektuellen sind schon längst unheilbar versumpft. Sie leben in nahezu vollkommener geistiger Umnachtung und halten diese Umnachtung, ihr völlig dissoziiertes Denken, für eine geistige Klarheit.
      Barry Long hat beschrieben, wie sehr die Sedimente unserer Erde jenen Schichten von Begrifflichkeit im Inneren des Menschen entsprechen, die er anfing zu erzeugen und in sich abzulagern, als er damit begann, das Leben, die Liebe, die Wahrheit zu verlassen, und sich statt dessen in eine mentale Konzeptwelt hinaus auszudehnen, in der er sich schließlich verlor (Diese Entwicklung muß umgekehrt werden!!!). Ach, wie sehne ich mich nach der Zeit, wo die Worte noch das waren, wofür sie standen, was sie bedeuteten – und nicht gleichzeitig auch deren Gegenteil, seit den Verirrungen der mißverstandenen Dialektik.

      Wie sehr die Menschen nicht mehr das sehen, was sie umgibt, sondern ihre Gedanken über das, was sie umgibt, das fiel mir an einem Bericht im „Kunstforum International“ über ein Arrangement in Kassel auf, wo ein Künstler ein Mohnblumenfeld vor einem der Ausstellungsgebäude angelegt hatte. Es war fürchterlich, was der Artikelschreiber über dieses Mohnblumenfeld alles aus dem Hut zog (ich bin sicher, er war Kunsthistoriker, ein angesehener Mann in unserer Gesellschaft, doch leider in meinen Augen nahezu völlig tot), und ich fragte mich: Sieht er überhaupt noch, was er vor sich hat? Sieht er noch die Mohnblumen, wie sie sich im Winde wiegen. Sieht er noch ihre Schönheit, ihre Lebendigkeit, ihre Farbe. Sieht er noch, wie sie sich der Sonne entgegenrecken? Fühlt er, wie das Leben durch ihre Stengel strömt und wie sehr sie in stiller Kommunikation mit allem sind, was sie umgibt? Nimmt er wahr, daß sie atmen? Nimmt er wahr, daß er vor einem Wunder steht? Dem Wunder des Lebens?
      Nein, denn er stand vor einem „Kunstwerk“, nicht vor Mohnblumen.

      Also: Was sind für Euch Ideologien?
      Ist es schlimm, wenn eine Diskussion ideologisch wird?
      Ist das vielleicht der Versuch, sich vor faktischer und empirischer Argumentation zu drücken?

      (Es gibt Unmengen von empirischen Daten, die belegen, wie sehr die Viehzucht das Klima der Erde ruiniert, wie sehr sie die irdischen Ressourcen verschwendet (Ja, Andre, es gäbe genug für alle Menschen auf dieser Erde! Sie ist nicht überbevölkert) und wie sehr der Fleischkonsum unsere menschliche Gesundheit vernichtet hat. Ein Fleischesser kann Gedanken wie die hier ausgeführten ganz schwer empfangen oder gar hören. Sie stehen einfach nicht in Resonanz zu dem, was er ist.
      Ich persönlich fühle mich als Veganer weder einer Ideologie verpflichtet, noch einer Sekte oder gar Konfession zugehörig. Ich habe aus purem Selbsterhaltungstrieb vor ca. 18 Jahren aufgehört, Fleisch zu essen; das war nach meiner ersten Indienreise.)

      Internetquelle zu Ideologie: „Der Ideologiebegriff nach Marx, der im westlichen Marxismus eine zentrale Rolle spielt, geht davon aus, dass das herrschende Selbstbild vom objektiv möglichen Selbstbild der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungsstufe verschieden ist. Da die materiellen Verhältnisse und Interessen das Denken bestimmen, wird nach Marx die Ideologie der Gesellschaft durch die Interessen dominanter gesellschaftlicher Gruppen, z. B. der Bourgeoisie beeinflusst, um diese zu rechtfertigen. Durch eine Ideologiekritik kann diesen Interessen entgegengewirkt werden, um im Sinne eines allgemeinen Interesses ein nach dem Stand der Erkenntlichkeit korrektes und vollständiges Bild der Gesellschaft zu entwerfen. Eine wichtige Weiterentwicklung erfährt die Theorie der Ideologie bei Georg Lukács, der sie mit einer Theorie des Totalitarismus verknüpft: Die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch gesellschaftlich organisierte Aktivitäten und Strukturen führt dazu, dass sich das Individuum nur innerhalb dieser Strukturen verstehen kann und somit selbst eine PASSENDE Ideologie entwickelt.[3]“

      Können wir es uns leisten, in diese Welt und ihr System noch zu passen?

    • Für mich sind Ideologien ein schwer fälliges und unflexibles Gedankenkonstrukt mit einem integrierten Abwehrmechanismus gegen andere Gedanken, die das Konstrukt verändern könnten. Eine sich selbst verdichtende Echokammer gleicher Überzeugungen in einem geschlossenen System.

      Dagegen stelle ich die Philosophie, eine flexibles und anpassbares Gedankenkonstrukt, dass andere Gedanken zur Selbstreflexion nutzt um sich weiterzuentwickeln. Entsprechend der Bedeutung „Philo“ mit Freund, freundlich werden andere Überzeugungen und Gedanken nicht als „Feind“ betrachtet.

      Allerdings hat jede Philosophie wie auch jede Ideologie eine statische Kernüberzeugung/Botschaft/Annahme, die allenfalls erweitert aber nicht völlig verändert werden kann.
      Selbst die Inhalte und Positionen können größtenteils Deckungsgleich sein oder sich ähneln. Ein wesentlicher Unterschied ist aber: Eine Ideologie belehrt und beherrscht, eine Philosophie lehrt und lernt.

    • Schön definiert, Andre, dann also lieber Philosophieren 🙂
      Ich frage mich gerade, was wohl den festen, unveränderlichen Kern von sowohl Philosophien als auch
      Ideologien ausmachen könnte. Woher er kommt. Woraus er besteht.
      So eine Idee: daß dieser Kern nahezu identisch mit dem sein könnte, was uns von Veränderung abhalten möchte.
      Zeitlupe hat ein interessantes Interview („Die sanfte Revolution“) empfohlen, zwischen einem Hirnforscher und einem (soweit ich weiß) Erleuchteten, oder sagen wir lieber: einem Menschen, der weiß, wer er ist. Habe mir allerdings bisher nur 10 Minuten anhören können. Es sieht so aus, als gäbe es (auch) im Gehirn einen Mechanismus, der uns davon abhalten möchte, uns zu ändern.
      Das große Anliegen des Gehirns bestehe darin, möglichst viel Energie zu sparen, sagte Hüther, das wüßten die Wenigsten.
      Mein Gehirn schafft das übrigens, indem es sagt: Das bringt sowieso nichts. Das führt zu nichts. Wir kommen nicht voran. Das kannst Du dir sparen. Vergebliche Liebesmüh. Zeit- und Energieverschwendung.
      Wenn ich ihm dann glaube, wenn ich dem Zweifel Macht über mich gebe, dann lasse ich es lieber sein.

      Für das Gehirn (was auch immer das ist; ich würde eher sagen: das Ego) ist es gefährlicher, sich auf etwas Neues einzulassen, als im alten Unglück weiter vor sich hin zu dümpeln, meint Hüther.
      Ganz wichtig für Veränderung scheint auch eine Vision zu sein. Daß man etwas findet, was größer ist als sein
      eigenes kleines Ich und sich somit in etwas Größeres einbettet. Faszinierendes Gespräch, sehr empfehlenswert.

      Deine Vision von einem Gedankennetzwerk, Andre. Hast Du recherchiert? Gibt es sowas schon?

    • Bezüglich des „Gedankennetzwerks“ habe noch keine umgesetztes Konzept gefunden.
      Dieser englischsprachige Artikel beschäftigt sich mit einer Grundproblematik:

      https://blog.codinghorror.com/web-discussions-flat-by-design/

      Ich hab damit begonnen ein eigenes Konzept zu entwickeln. Auf jeden Fall ist es sehr interessant und spannend sich mit dieser Thematik zu beschäftigen und als Programmierer eine innovatives Konzept zu entwickeln.

    • @ A.S.Crane:“
      Ich löschte mein Konto auf KenFM. Eine Woche später war ich aber wieder da. Oder zwei? Weiß nicht mehr.) Ich würde gern vollständig verstehen, was Sie damit meinen: Was ist seit dem 16.6. für Sie anders als vorher? Welches Moment kam hinzu, das Sie vorher nicht erfahren oder gesehen hatten? Danke im voraus für Ihre Bemühungen.“

      Seit dem 16.06.17 gibt es diesen Beitrag von Ken Jebsen über „nachdenKEN über: Werde konkret!“

      Ich schrieb bereits bei:
      https://kenfm.de/wolf-buentig-menschliche-entfremdung-und-normopathie/

      schon wesentliche Kerngedanken einer neuen Sichtweise.

      Einer Sichtweise, die aus der Ohnmacht vieler Menschen besteht, da ganz viele Medien und leider auch manche Autoren bei KenFM es beherrschen, ein zeitgemäßes Negativbild der Welt um den Zuschauer herum aufzubauen, das gänzlich ohne Lösungsgedanken auskommt.

      Ein Negativbild, was ohne Lösungsgedanken auskommt, bedient das Thema „Empörungsmanagement“. Dieses Stichwort „Empörungsmanagement“ wurde bei Prof. Rainer Mausfeld’s Vortrag „Warum schweigen die Lämmer“ thematisiert.

      Es bedeutet ( sinngemäß): „Die Leute können sich bis zur Verblödung empören – es ändert sich an den Zuständen nichts.“

      Dies trifft auf fast alle Themen zu, die journalistisch irgendwo auftauchen.
      Es wird eine negative Beschreibung der Welt präsentiert, aber kein Journalist ist fähig, oder wagt es, auch mal einen Gedanken der Lösung oder zumindest der Nachfrage einer Lösung zu präsentieren.

      Damit wird letztlich die ganze Systemstruktur Staat ( mit allem was dazu gehört) auch in den meisten Alternativmedien bestätigt.

      Es werden unendlich viele Gespräche , unendlich viele Dokus und was weiß ich alles produziert – aber es fragt nie eine einzige Person danach : „Und was soll ich als Person, als Bürger, als Endkonsument jetzt davon halten? Wie kann ich diese negative Sichtweise in meinem Alltag beeinflussen?“

      Diese Frage stellt sich öffentlich kein Mensch.
      Ich habe in diesem bereits genannten Link zu Normopathie schon erste Gedanken in diese Richtung entwickelt, die eine Lösung darstellen können.

      Und als Ken Jebsen jetzt am 16.06.17 diesen Beitrag veröffentlicht hat, kann ich mir zumindest erhoffen, dass er der erste Journalist und Mensch ist, der beides versteht:

      1) Journalistische Arbeit ( das wissen denke ich die meisten ja gut, da KenFM eine große Reichweite hat)
      2) Aktivismus ( das wissen wahrscheinlich einige Menschen durch die Griechenlandhilfe)
      3) Einsichten zum Thema Verzicht
      4) Verständnis dafür, dass es eine Lösungsmöglichkeit mithilfe einer intelligenten Community in Sachen Endverbraucherprodukte gibt
      5) Journalistische Recherche in Sachen Endverbraucherprodukte und Kriegsindustrie – Drohnenindustrie
      6) Aufruf zum Verzicht recherchierter Endverbraucherprodukte

      Fazit:
      bei einer Community von ca. 100.000 Menschen, die alle ( idealerweise als Beispiel) Artikel von 2 € Einkaufswert ablehnen, fehlt der besagten Firma:

      200.000 € pro Tag
      1.400.000 € pro Woche
      6.000.000 € pro Monat
      72.000.000 € pro Jahr

      wenn es nur ein 2 € Artikel ist, den die recherchierte Firma vertreibt und 100.000 Menschen diesen Kauf über 1 Jahr lang ablehnen.

      Das ist die Macht des Konsumenten, die entfaltet werden kann, wenn es sich um eine intelligente Community handelt. Intelligent wird eine Community dann, wenn sie ähnliche Wertevorstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen hat.

      Vereinfacht gesagt: Manche Dinge sollte als Wertevorstellungen von vornherein vielen klar sein; es braucht also nicht erst historisch bei Adam und Eva diskutiert werden, um sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen.

      Zwischenergebnis: Es bräuchte also zunächst innerhalb der Community eine moderierte Wertediskussion über Frieden, Konsum und Verzicht.

      Wenn dabei viele Menschen ähnliche Ansichten und Werte teilen und KenFM als journalistischen Netzwerk exzellente Negativrecherche der Vernetzung von Kriegsindustrie und Endverbraucherprodukten aufzeigen kann, wird ein „Schuh“ daraus, der nicht bloß mediale sondern spürbare Veränderung unmittelbar auf die Firman haben wird.

      Deren Produkte bleiben dann im Laden stehen. Und es kommt eine ganz andere Möglichkeit der Einflussnahme durch die Masse an Menschen zustande, als wenn 100.000 per Demo protestieren, aber letztlich darauf hoffen, dass die Politik 100.000 Menschen wahrnimmt und plötzlich zu gänzlich anderen Verhaltensänderungen in kriegerischen Aktivitäten oder anderen Dingen bereit ist.

      Das dies in der Geschichte seltenst durch Demos allein geschehen ist… und viele Autoren hier auch nur rein negative Sichtweisen ins Feld geführt haben, hat bei mir zu verstärktem Frust geführt und regelmäßig zu Ohnmacht.

      Mittlerweile habe ich aber diese Lösungsidee und ich hoffe ein bisschen darauf, dass dieses Verständnis bei Ken Jebsen und anderen Alternativjournalisten positiv aufgegriffen und verstanden wird.

      Daher warte ich jetzt erstmal eine gewisse Zeit ab – und verhalte mich passiv…

    • Ergänzend / korrigierend & abschließend – da ab jetzt passiv…:

      „Einer Sichtweise, die aus der Ohnmacht vieler Menschen besteht, da ganz viele Medien und leider auch manche Autoren bei KenFM es beherrschen, ein zeitgemäßes Negativbild der Welt um den Zuschauer herum aufzubauen, das gänzlich ohne Lösungsgedanken auskommt.“

      das sollte eigentlich so heissen:

      „Eine (aus meiner Sicht) bisher hier vorherrschende Sichtweise ist eine, die aus der Ohnmacht vieler Menschen besteht, da ganz viele Medien und leider auch manche Autoren bei KenFM es beherrschen, ein zeitgemäßes Negativbild der Welt um den Zuschauer herum aufzubauen, das gänzlich ohne Lösungsgedanken auskommt.“

    • Hallo, habe das hier verfolgt und möchte einen Advaitalehrer zitieren, auf den ich grosse Stücke halte:
      „Wenn sich etwas löst – wenn es ans Eingemachte geht – dann gehört Reife dazu, mit dem, was sich löst,
      was aufsteigt an Negativität, nichts zu tun. Diese Negativität nicht zu unterdrücken, nicht auszuagieren, nicht auf andere zu projizieren. Nicht anzugreifen, nicht zu erstarren. nicht zu flüchten. Vor allem, nicht wieder an die Oberfläche zu flüchten in die mentale Beschäftigung, das innere Dauergeräusch der Ohnmacht. Einfach fest bleiben und beobachten. Das ist das Gegenteil von Passivität. Je weniger Du tust, desto mehr geschieht. Alles Wesentliche geschieht von SELBST. Es gehört Reife dazu, Mut, Erfahrung in der Selbsterforschung. Alles was aufsteigt, wird auch wieder gehen, wenn wir nichts damit tun. Das ist ein wahres Abenteuer und die Heldenreise kann beginnen. Spanne den Bogen, aber schieße nicht los!“

      https://www.art-of-being.de/seinundtun-de-3735.html

      Chinesische Sprichwörter

      Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend –
      Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig
      verhalten, ist Weisheit.

      Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze
      nicht auslöschen.

      Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen,
      würde bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen

      Das Leise hat eine starke Stimme.

      Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten.

      Je stiller du bist, desto mehr kannst du hören

      Ein guter Lehrer bleibt ein Schüler bis an das Ende seiner Tage

      Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

      Wenn ein Drache steigen will, muss er gegen den Wind fliegen.

      Das rechte Mittel in der Hand des falschen Mannes wird falsch.
      Das falsche Mittel in der Hand des rechtes Mannes wird recht.

      Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren,
      ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.

      Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.

      Wer leicht zustimmt, hält selten Wort.

      Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus,
      wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.

      Wer Bambus malen will, muss ihn im Herzen tragen.

      Nur mit den Augen der anderen
      kann man seine Fehler gut sehen.

      Dumme Gedanken hat jeder,
      aber der Weise verschweigt sie.

      Suche redlich die Wahrheit im Stillen, bevor Du den Marktplatz
      betrittst und redest!
      Du weißt, dass du kein Wort zurückholst!

      Der Weise erwartet von den Menschen wenig,
      erhofft viel und befürchtet alles.

      Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten,
      aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

      Die bestverschlossen Tür ist die, die man offenlassen kann.

      Auch der höchste Turm fängt unten an.

    • InDubioQuiBono hat Problem und (eine) Lösung sehr treffend beschrieben.

      Man kann ein System nur effektiv „friedlich“ bekämpfen, wenn man ihm die Energie entzieht.
      Vor ein paar Monaten hatte ich eine spontane Idee bei dem KenFm-Forum die Macher.
      http://forum.kenfm.de/forums/topic/eine-minute-meines-lebens/
      Die mangelnde Resonanz, unabhängig ob Idee „gut“ oder „schlecht“ ist, führt zu einen weiteren Problem. Das Forum und dieses Portal sind getrennt, obwohl diese Trennung durch eine erneute Anmeldung schnell überwunden würde, stellt sie ein Vernetzungs- und Kommunikationshemmnis dar.
      ASCRANE hat ja bereits angesprochen, dass es vielleicht daran liegt das wir / unser Gehirn „träge“ ist. Ein Elektron geht eben auch nur den Weg des geringsten Widerstands. Ich hatte ähnliche Überlegungen\Berechnungen bei meinen damaligen Projekt angestellt, wenn jeder dem System 1 Minute täglich Arbeitskraft entzieht, wieviel monetäre Energie würde das dem System, das wir tagtäglich durch unseren Verkauf unserer Arbeitskraft (Lebensenergie) aufrechtzuerhalten, entziehen.

      Im virtuellen Bereich gibt es das schon ein Weg raus aus dem Hamsterrad: Open Source Software. Leider ist dieses Konzept durch indirekte oder direkte Finanzierung auch ein Teil des monetären Systems. „Open Source Hardware“ und „Open Source Service “ wären auch Möglichkeiten dem System Energie zu entziehen, eine Konkurrenz die nichts kostet fürchtet der Neoliberalismus mehr als der Teufel das Weißwasser.

      Vernetzung und Kommunikation ist für jedes Vorhaben die Basis, alleine kann man nur der Funke sein, aber ein großes Feuer brennt nur mit viel Holz.

    • @ Gastleser

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich habe zwar noch nie etwas von einen Advaitalehrer gehört, aber seine Aussagen würde ich so auch unterschreiben. Nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern auch zum Kern der Erkenntnis vorstoßen. Die aufgelisteten Sprichwörter reflektieren das hier geäußerte sehr gut. Ich hoffe Ihr Beitrag bleibt nicht nur ein Gast-Beitrag und Sie nehmen weiterhin an dieser Diskussion teil 🙂

      Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten,
      aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

      Das Sprichwort passt zur meiner „veganen“ Philosophie (Das Leben nutzen, nicht ausbeuten oder vernichten).

  15. Weise Sprüche können tatsächlich helfen. Deshalb möchte ich noch eines hinzufügen, was ebenfalls mit dem „Tun“ zu tun hat und bei der notwendigen Analyse, die den konstruktiven Gedanken und den daraus resultierenden eigenen Taten ja immer vorausgehen muss, helfen kann- mir jedenfalls einmal sehr geholfen hat und gerade für unsere Aufbruchzeit sehr wichtig ist, denn schwere Irrtümer sollten wir uns jetzt nicht mehr leisten. Der Spruch steht irgendwo im NT:

    „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“.

    • Selbstverständlich können weise Sprühe eine Art Leitweg zeigen, es kommt darauf an, wer sich davon angesprochen fühlt.
      Nur mir ging es um den Beitrag, nicht das er überflüssig ist, im Gegenteil, nur gut gedacht und zu früh gemacht,
      denn ein großer Teil des Volkes wird gebeutelt, was sich gerade in den letzten 18Monaten besonders intensiv heraus stellte.
      Dazu kommt noch unser BP..
      NachDenkSeiten

      Verletzt der Bundespräsident seine verfassungsrechtliche Pflicht zur Zurückhaltung? Er mischt sich in die politische Debatte ein.

      Seine Äußerungen im FAZ Interview zeigen, dass Steinmeier nicht der „Repräsentant der Volkseinheit“ sein will. Mit seiner Unterstützung von höheren Militärausgaben und noch mehr militärischen Einsätzen außerhalb des NATO-Bereichs greift er in eine wichtige Einzelheit der politischen Debatte ein und ergreift Partei.

      Das alles ist ein weiteres Beispiel für die desolate politische Situation, in der wir uns befinden. Man kann sich auf nichts mehr verlassen – nicht einmal auf die Wahrung des Verfassungsrechts durch den Bundespräsidenten.

      Was bedeutet, eh´ sich die Menschen ändern, sich neue Gedanken öffnen, vergeht viel Zeit…Haben wir die?

  16. Ramstein,Pax Terra Musica, Bücher, Vorträge etc etc…wo geht man zuerst hin?
    Ideen umsetzen, sich zusammen tun und versuchen zu verwirklichen….wer soll alles bezahlen?Neue Energien…geschenkt erhalten?Holzhäuser bauen……natürlich sozialer Hintergedanken vom Hersteller…Nur komisch, sie alle werden reich…sollen sie, aber Tipps ohne Ende… also auch nur für eine elitäre Clique……!!

    • Gute Frage, wenn ich mir die Webseite von pax-terra anschaue sehe ich das diese nur lesbar ist wenn Javascript aktiviert ist und Zugriffe auf den Rechner für wix.com, also Rechner in Tel Aviv Israel , zugelassen werden.
      Ken sagt eigentlich „Sei der Wechsel den Du zu sehen wünscht“. Ich kann nicht recht glauben das die Veranstalter nicht einmal 5 Euro pro Monat haben um in eine eigene Seite zu investieren die nur Zugriffe auf Ihren Server ( Deutschland ) zuläßt.
      Leider beinhalte die Seite KenFm auch Zugriffe auf fremde Server, so das die Benutzerfirewalls dorthin öffnen. Bei Ken kann es eigentlich nicht sein das er so von Google abhängig ist das er Ihnen Infos über jeden Besucher (mindestens IP, Uhrzeit jedes! Seiten Zugriffs) kostenlos zukommen läßt weil google-analytics,com und facebook.net in der Seite eingebaut sind, obwohl es für WordPress einfache Plugins gibt die dieses ändern würden.
      Ich habe mich bei Projekten die hier Mithelfer suchen gemeldet und teils eingebracht, sehe jedoch das diese Projekte alle in die Falsche Richtung zu laufen scheinen.
      Vielleicht wäre es am besten stattdessen selbst schlauer zu werden indem z.B. Videos von Prof.Dr. Gerald Hüther (akuteller NeuroBiologe) z.B: https://www.youtube.com/watch?v=RU81H5U5ZsA schaut.
      Er beschreibt wie Gehirne, und damit Entscheidungsmechanismen von Menschen funktionieren.
      Trotz alle dem vielen Dank an Ken – ! , die Reihe Positionen und Beiträge zu Mausfeld helfen die Ursache der Probleme zu erkennen.

    • Ich persönlich verstehe die Aussagen von Ken Jebsen als ein Angebot.
      Ich werde mir in der nächsten Zeit kein Holzhaus kaufen.

      Andere Dinge werde ich hingegen schon überlegen zu tun.

      Es gibt natürlich auch die Perspektive zu schauen, ob Jemand sich ständig überall immer profitorientiert bereichert.

      Mit dieser Perspektive wird im Grunde der Fokus auf Jemand anderen gerichtet.

      Ob das nun Milliardäre sind, die sich vermutlich häufig stets bereichern wollen oder ob das andere Menschen sind, die ein Konzept haben.

      Es gibt immer die Perspektive, in allem den Profit zu suchen.

      Eine andere Perspektive wäre: was von den Dingen, die der Beitrag gezeigt hat, könnten Sie für Ihren eigenen Profit ( materialistisch oder spirituell) mitnehmen, Annette?

      Denn in dem Moment gibt es keinen Vergleich.

      Da zählt letztlich nur das, was Sie als persönliche Sichtweise aus dem Beitrag rausziehen können.

      Und falls es Ihnen gelingt, etwas anderes aus dem Video zu ziehen, als die mögliche Sichtweise, dass irgendwo wieder Geld generiert wird, wäre das zumindest für Sie persönlich ein Benefit aus dem Video. …

    • @zeitlupe:

      Interessante Punkte, welche Sie beschreiben.

      Zum Pax-terra Festival-Link mit Java:

      Der Veranstalter selbst ist, soweit mir bekannt, Jmd. anderes als KenFM. Also dahingehend kann das Thema zumindest nicht direkt auf KenFM gemünzt werden. Der „Sei der Wandel…“ wenn er von Ken Jebsen selbst gesagt wurde, gilt nicht automatisch für jeden Menschen bei Pax-Terra. So verstehe ich das – ganz allgemein gesehen.

      zu den Zugriffen auf Fremde Server ( f-Plugin, Vk-Plugin) etc. :

      da gibt es im Grunde zwei unterschiedliche Sichtweisen, denke ich.

      a) Sicherheitsaspekt. Ich sehe das ähnlich wie sie, was die Plugins angeht. Beim F-plugin wird ja auch ziemlich viel ausgelesen – viele Seiten haben ein f-plugin.

      b) der Komfortaspekt: Benutzerfreundlichkeit.

      In dem Moment, wo ich direkte Plugins anbiete, kann der Nutzer viel leichter sich mit den angeführten Seiten verbinden und umgekehrt. Ich erreiche viel mehr Menschen und diese Menschen nutzen diesen Service der Plugins.

      Eine Gesellschaft braucht Zeit, um sich neu zu orientieren.
      Es braucht Aufwachprozesse an vielen Stellen. Facebook braucht bei vielen Menschen noch etwas Zeit.
      Manche fühlen sich an diese Seiten generell stark verbunden, weil automatisch viele Freunde von Ihnen dort sind, welche sie im realen Leben auch kennen. Mitgehangen – mitgefangen. Will einer aus Facebook raus, nehmen es ihm evtl. die verbliebenen Facebookmenschen übel.

      Zum Teil gibt es solche Gruppenzwangphänomene.
      Oder die manipulierten Facebooknutzerkommentare. Mal kam die Studio durch eine ( angebliche) Panne ans Licht.
      Es ist davon auszugehen, das Facebook damit gezielt die ca. 1 Milliarde Nutzer gezielt lenkt, kontrolliert und auswertet.

      Letztlich bewerte ich persönlich KenFM nicht zwingend danach, ob er mit VK.com oder Facebook.com ein Plugin anbietet, sondern danach, was letzlich an output passiert.

      Da ich selber dieses aktuelle Video sehr schätze, bin ich optimistisch, dass auch meine konkrete Lösungsidee zur Einflussnahme der vernetzten Menschen, die an den Frieden glauben und diesen auch Realität werden lassen.

      Sollte sich – wovon ich nicht ausgehe – alles im Nirvana daherdümpeln – also keine aktiven Erkenntnisprozesse und Handlungsänderungen bei KenFM über einen mittleren Zeitraum abzeichnen, würde ich persönlich die Plattform komplett verlassen, ohne es zu bedauern.

      Im Moment sehe ich aber ziemlich deutlich ein Fenster der Veränderung. Und das möchte ich mir genauer anschauen.

      p.s. @ zeitlupe:

      ich hab meine Ansätze zur Lösung der persönlichen Einflussnahme im Kleinen wie der kollektiven Einflussnahme im Großen schon ausgeführt – beides ist ohne weiteres umsetzbar, wenn die genannten Vorraussetzungen dafür geschaffen sind.

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