nachdenKEN über: WIR, Fremde, Köln und Gastrecht

Köln

„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“

Das gilt nicht nur für klassische Kriege, es gilt vor allem für den Informationskrieg, der seit der Erfindung des Internets rund um den Globus und zu jeder Sekunde tobt. Dieser Informationskrieg hat alles verändert und zeigt auch im Fall „Silvesternacht Köln“, worum es ihm im Kern immer geht. Meinungshoheit. Egal zu welchem Thema.

Dabei kommt es nicht darauf an, was wann wo wirklich geschah und wie wir es individuell einzuordnen haben, es geht eher um Konsequenzen, die uns der Gewinner dieses Medienkrieges aufzwingen möchte. Angst ist dabei ein bewährtes Werkzeug.

Seit den Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof in Köln kämpft plötzlich jeder für die Rechte der deutschen Frau.

Die deutsche Frau, so soll der Eindruck erweckt werden, konnte bisher in der BRD völlig unbehelligt leben. Es gab weder Übergriffe von besoffenen Männerhorden auf Volksfesten, noch wurde in diesem Land seit dem Abzug der Roten Armee auch nur eine deutsche Frau von einem deutschen Mann gegen ihren Willen zum Sex gezwungen. Niemals!

Wer unter Schock steht, verfügt nur noch über einen begrenzten Willen. Er stimmt viel eher Gesetzen zu, die er ohne die zuvor erzeugte unterschwellige Panik vollkommen abgelehnt hätte. Menschen, die in Massen über diesen Hebel aufgehetzt wurden, geben sehr schnell ihr individuelles Urteilsvermögen auf. Flexibel wie Wachs kann man solche Massen gegen jede andere Masse führen, verführen und in den Krieg schicken.

Es geht in Köln nicht um die deutsche Frau, das deutsche Gastrecht, Flüchtlinge oder das Asylrecht. Es geht nicht um die neue deutsche Willkommenskultur, Integration oder die Sicherung deutscher Außengrenzen. Es geht um ein weiteres Bauteil zu einer Waffe, deren Ziel der Krieg der Kulturen ist.

Deutsche Soldaten sind in diesen Kampf massiv eingebunden. Gesteuert wird er mit dem Wissen und dem GO deutscher Eliten und US-Eliten.

Wir, die Deutschen, sollen weiter gegen alle Moslems auf diesem Planeten in Stellung gebracht werden. Diese Agenda wird seit dem 11. September 2001 konsequent umgesetzt.

Moslems sind jetzt eben nicht nur Flugzeugentführer oder Selbstmordattentäter, Terroristen, die vor allem im fernen Ausland ihre Verbrechen begehen, nein, Moslems sind auch Vergewaltiger, die es jetzt bis ins katholische Köln geschafft haben. Das alles wird uns von Medien verkauft, die nicht wirklich in unseren Händen liegen und die vor allem eines meisterlich beherrschen, Sie meiden es, die andere Seite überhaupt zu Wort kommen zu lassen.

„Wenn einer zum Richter geht, hat er immer Recht“, lautet ein iranisches Sprichwort.

Egal wie hoch die „Schadensbilanz“ in Köln ausfällt, sie steht in keinem Verhältnis zu den Millionen Toten, die auch wir, die BRD, als Mittäter im „Kampf gegen den Terror“ zu verantworten haben. Seit 2001 bringt unser „Wertesystem“ jeden Tag unzählige Menschen im Nahen Osten um. All diese Menschen haben etwas gemeinsam. Sie haben uns nie etwas getan. Sie kennen uns nicht einmal, sind Zivilisten wie wir. Nur sie sind eben auch Moslems. Moslems, die auf Bodenschätzen wohnen, die wir nicht nur gerne hätten, sondern die wir benötigen, um unseren Wohlstand zu sichern. Wohlstand, der mit Blut bezahlt wird. Blut von Nicht-Christen. In Wahrheit führen wir erneut Kreuzzüge. Für das Kapital. Share holder Value.

Wer profitiert von Köln, zieht aus Köln seinen Profit? Wir wissen, wer es definitiv nicht tut. Die deutsche Frau.

Wer vom Missbrauch des Gastrechts spricht, darf nicht nur von Nordafrikanern in einer Silvesternacht sprechen. Er sollte vor allem über Rammstein, die NSA und ausländische Konzerne auf deutschem Boden sprechen. Er sollte vom nicht enden wollenden „Krieg gegen den Terror“ sprechen. Wer ist so ehrlich? Unsere Regierung?!

nachdenKEN über Doppelstandards und bigotte Moral.

nachdenKEN über die recht stabile Mechanik der Angst vor Fremden, die in jedem schlummert und die sehr leicht von außen benutzt werden kann.

nachdenKEN über die Oberhoheit, wenn es um das Deuten der Realität geht.

nachdenKEN über die Konsequenzen nach Köln.

Quellen:
https://www.freitag.de/autoren/der-fr…
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/s…
http://www.woz.ch/-6707
http://www.deutschlandradiokultur.de/…
http://www.heise.de/tp/artikel/44/444…
http://www.noz.de/deutschland-welt/po…
http://www.tagesspiegel.de/politik/de…

15 Kommentare zu: “nachdenKEN über: WIR, Fremde, Köln und Gastrecht

  1. Was mich wundert, dass immer wieder „Köln“ medial aufgegriffen wird.
    Die Vorfälle auf Frau Reker empfand ich damals auch schon als sehr merkwürdig.
    Kann man aus solchen einzelenen Puzzleteilen ein ganzes Puzzle fertigen?

    Zu der generellen Flüchtslingsproblematik möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass wir unsere Grenzen für „alle“ offen haben, dass heißt nicht nur Leute aus Syrien können zu uns gelangen, auch alle anderen wie Marokkaner zum Beispiel.
    Meine Eltern versicherten mir, dass es den Leuten aus der Region Marokko wirklich nicht schlecht geht und sie können es auch nicht verstehen, warum gerade diese u.a. zu uns hier nach Deutschland kommen.
    Ich habe wirklich nichts gegen Ausländer, bin ich ja zur Hälfte auch, aber ich sehe es dennoch kritisch oder mit argen Bedenken, dass so viele zu uns kommen.
    Ich glaube nicht daran, dass man überprüfen kann, ob zum Beispiel in der Vergangenheit bei Person X oder Y ein „polizeilicher Delikt“ (weiß‘ gerade nicht, wie ich es sonst ausdrücken kann gerade) vorlag.
    Mir ist schon bewusst, dass man nicht jedem gleich was „negatives“ anhaften sollte, aber gerade weil so viele kommen, macht mir das schon einfach etwas Angst…
    Es bereit mir ein ungutes Gefühl….

  2. Der Mensch hat eine sehr beschränkte Aufmerksamskeitsspanne.
    Er erfasst die Welt und verarbeitet die Eindrücke.
    Daraus zieht er, meist unbewusst, Konsequenzen für sein eigenes Verhalten.
    Evolutionsbiologisch hat es sich als sinnvoll erwiesen Vorurteile zu bilden, die die Welt vereinfachen, weil es, der zu geringen Aufmerksamkeitsspanne geschuldet, nicht möglich ist sich mit jedem Einzellfall gesondert zu beschäftigen.
    Die Welt wird also zugunsten meiner eigenen Sicherheit stark simplifiziert, aber wäre das in der Vergangenheit nicht geschehen wäre man vermutlich getötet worden, weil man ohne Vorurteil einem befeindeten Stamm o.a
    besucht hätte, um sich mal „eine eigene Meinung zu machen“.
    Weshalb man bei positiven Erfahrungen nicht sofort pauschalisiert liegt jetzt auf der Hand: positive Erfahrungen sind nicht lebensbedrohlich und müssen deswegen nicht der eigenen Sicherheit wegen verallgemeinert werden. Vorurteile kommen nicht von ungefähr, und sie sind auch nicht immer schlecht
    (Vorsicht mit Vorurteilen gegenüber Vorurteilen).
    Die Problematik besteht darin: wer Fernseh schaut hat ganz schnell die falschen, denn da diktiert der, gegenüber dem wir Vorurteile haben sollten, wem gegenüber wir welche haben werden.
    Teile und herrsche.

  3. Naja, mit dem Wir das ist so eine Sache. Wir (Westen) lassen zu, dass Wir uns im arabischen Raum wie ’ne offene Hose benehmen? Stimmt schon. Aber die Grenze ist recht willkürlich gezogen. Etwas weiter bedeutet es schon – Wir (Menschen) haben in Köln vergewaltigt bzw. es versucht oder sind belästigt und vergewaltigt worden. Und dann braucht es, sofern man ein Wir postuliert, auch ein Ihr, sonst kann es ein differenziertes Wir gar nicht geben. Und das bedeutet: Wer hierher flieht (Ihr), will sich auf die Seite von Wir (Westen) begeben und so leben wie Wir, mit dem ganzen Konsumterror, dem wahnsinnigen Ressourcenverbrauch und dem politischen Setup. Wenn diese Erwartungen enttäuscht werden, dann kann es hier sehr schnell noch viel ungemütlicher werden, als es das schon lange ist. Oder wenn die Menschen, die jetzt hierher fliehen (Ihr) sich intelligenter zur Wehr gesetzt hätten, ethische Grundwerte in ihren Heimatländern stark vertreten hätten und sich vom Westen nicht jahrezehntelang am Nasenring durch die Manege hätten ziehen lassen, dann wären sie heute nicht hier.
    Vllt. ist klar geworden, worauf ich hinaus will – die Verantwortung nur bei sich zu sehen wird nichts bringen. Und wenn Herr Jebsen die Leute, die seine Beiträge mit Wohlwollen betrachten und Argumente suchen, mit so einer seltsamen Ansprache vergrault, dann wird das niemandem helfen.

  4. Ich kann Herrn Jebsen´s Haltung nicht verstehen. Erstens habe ich nichts mit der Auswahl eines Fußballclubs zu tun, und schon gar nicht mit den Spielern, die es dann irgendwann vielleicht erreichen könnten einen Pokal, eine Auszeichnung oder sonstiges zu erspielen. Argumentativ ist dieses Beispiel extrem schwach und aus meiner Sicht sehr überheblich und arrogant. Denn er agiert nach dem Motto „Meine Meinung, richtige Meinung. Meine Sichtweise, richtige Sichtweise“. Wie können Sie sich anmaßen sich über die Gesellschaft und die Entscheidungskraft des Volkes zu erheben?! Sie mögen mit Ihrer neorekognitiv -journalistischen Enthüller-Karriere ein Berufsleben haben, das sich Tag ein Tag aus hauptsächlich politischen Dingen widmet. Sie haben tiefere Einblicke und gezielte Kontakte. Ja, es ist Ihre eigene und selbst ausgesucht Form ihr Leben zu bestreiten. Möglicherweise haben Sie schon seit Urzeiten geblickt was alles falsch läuft und welcher Lösungsansatz richtig wäre. Ich unterstelle Ihnen jetzt, dass Sie sich nicht vorstellen können wie vielen Menschen in diesem Land das schon seit geraumer Zeit ebenso gelungen ist, ohne sich beruflich damit zu befassen. Doch die Umstände in deren Leben lassen Änderungen einfach nicht zu. Es ist dieser schleichende persönliche alltägliche Absturz vieler Menschen in diesem Land, durch Wähler-Betrug und falsche Wahlversprechen, ein hin und wieder Hinwerfen von kleinen politischen Häppchen, um das Volk bei Laune zu halten und letztendlich ist es auch eine mangelnde Kraft der Bürger sich zu erheben. Ist das verwunderlich? Arbeit, Arbeit, Arbeit. Vollkommen getürkte Arbeitslosenzahlen und sukzessiv steigende Kosten stehen stagnierenden Gehältern und Einkommen entgegen. Sorgen und Kummer stehen keine alternativen Parteien gegenüber, die ernstzunehmen sind. AFD, die Linke, beide Parteien haben vernünftige Ansätze. Doch kaum einer bringt noch das nötige Vertrauen auf neuen Polit-Gesichtern zu trauen. Zu oft wurden wir in der Vergangenheit enttäuscht. Der absolute negativ-Höhepunkt ist dieser versammelte Teufelsreigen rund um den Bundestag!
    Und noch etwas. Aus Ihrem Munde hört es sich schlecht an sich darüber zu freuen Exportweltmeister zu sein, oder die schnellsten Autobahnen zu haben. Und warum? Ich frage Sie, was ist schlecht daran sich an dem zu freuen? Es gibt doch einen gewaltigen Unterschied zwischen einer gemessenen Tatsache, durch Volkes Kraft erbracht (gemeinsame Arbeit), und einem Wahlkreuz auf einem Wahlschein, hinter dem ein Wahlprogramm steht, das beachtlich viele Lügen enthält, nur um den Wähler auf seine Seite zu ziehen. Und natürlich stört es alle Menschen um mich herum, mich eingeschlossen, dass der Protest immer noch viel zu leise ist. Deutsche Menschen scheinen in irgendeiner Schockstarre zu leben. Sie trauen sich nicht aufzubegehren und ich denke die Ursache liegt leider recht simpel auf der Hand. Wir wurden so programmiert. Durch jahrzehntelanges Einbläuen einer historischen Schuld, die bis vor kurzem sehr tief in fast jedem eingeschlagen ist. Wir erkennen es ja auch in diesem Moment. Kritik und Aktion gegen das Establishment wird sofort mit Nazitum vermischt. Manchmal lassen sich Erklärungen doch recht einfach herleiten! Vielleicht sollten Sie Herr Jebsen versuchen von ganz weit oben auf das Naheliegende herunterzubrechen.
    Ich komme zum nächsten Punkt, nämlich das Vermischen von der Handlung einer einzelnen Person auf eine ganze Gruppe, die sich physisch oder aufgrund eines bestimmten Merkmals von dieser Einzelperson nicht unterscheidet. Entschuldigung?!, – nein ich entschuldige mich jetzt nicht, Herr Jebsen. Vorurteile begleiten und unser ganzes Leben lang und betreffen uns alle und besonders sogenannte Minderheiten. Ich kann davon ein Lied singen, wobei ich es gelernt habe damit leben zu können. Sobald sie einen Menschen treffen, der für sie fremd ist und von dem sie noch keine eigene Meinung haben, arbeiten die Rezeptoren auf Maximum. Jede Bewegung, jede Gestik und Mimik wir genau untersucht. Das Gesamtbild ergibt sich nach einer bestimmten Handlung und so speichert sich ein Eindruck an. Es geht uns allen so, dass wenn wir von einem bestimmten Schlag Menschen gleichbleibend gute oder schlechte Erfahrungen machen, sich diese als (Vor-) Urteil abspeichern. Wie ich finde, ist das ein sehr gesundes Verhalten, das die Natur uns zur eigenen Sicherheit gegeben hat. Ein Beispiel für eine positive Verallgemeinerung? Ich habe noch nie eine türkische MitbürgerIN kennengelernt, die nicht freundlich war. Ich finde Türkinnen deshalb „in meiner Welt“ nett. Oder: ich habe bislang fast immer privat bei Italienern sehr gut gegessen. Deshalb finde ich italienische Küche ausgezeichnet. Ich könne noch viele anderen positive Verallgemeinerungen aufzählen. Also Herr Jebsen, wieso glauben Sie erkennen zu können wie andere Menschen ticken, wenn sie von ihrer eigenen Sichtweise verallgemeinern? Nun sind Sie es übrigens wieder, der verallgemeinert. Komisch, gell?!
    Ich möchte damit abschließen, dass ich es unerträglich finde sexuelle Belästigung und Gewalt gegenüber Frauen durch Flüchtlinge, Asylanten in einen gleichen Topf zu werfen. Es hat diese Gewalt schon immer gegeben, doch niemals in einer solchen Quantität in einer neu zugereisten Gruppe von Flüchtlingen, die angeblich Schutz sucht. Das beobachtet das Volk, es berichtet darüber und es schließt sich aus Angst zusammen. Das beobachtet die Polizei, sie verheimlicht vieles, damit die Bevölkerung nicht vollkommen entgleitet. Ich kenne Polizisten, die das bestätigen, ich bin als Journalist viel unterwegs und kennen die Schilderungen vieler Menschen. Vielleicht sollten Sie Herr Jebsen bedenken, dass die Vergewaltigungszahlen fast überall in Europa seit Beginn der extremen Flüchtlingsströme drastisch zugenommen haben. Auch das können Sie sich ja gerne einmal zukommen lassen. Und? Ist das ein Zufall? Wissen die Menschen nicht selbst, dass es weiterhin Benachteiligung von Frauen in ihrem Land gibt und dass Männer durch ihre testosterongesteuerten Keulen manchmal eine Grenze überschreiten. Das ist schlimm und es hat es schon immer gegeben. Man hat gelernt damit leben zu müssen, so schrecklich diese Aussage auch ist. Doch nun kommen fremde Menschen, die angeblich Hilfe suchen und diese setzen dem vorher Beschriebenen nochmal einen drauf! Wundern Sie sich wirklich, dass die Menschen sich darüber aufregen? Es entgleitet einem jeden Menschen von uns eine gewisse Art von Selbststeuerung und vertrauter Gewohnheit, die wir gegen Gewalt und Angst und einer Ohnmacht der Politik eintauschen.

  5. http://members.tripod.com/antifa_punk/STUFF/Ein_Herrenvolk_von_Untertanen.pdf#page=23

    „Daß gerade bei geselligen Tieren der fremde Artgenosse Flucht oder Angriff auslöst, also das
    agonistische Verhalten aktiviert, ist ein nahezu durchgehendes Prinzip im Tierreich. Dieses Verhalten
    bewirkt eine zwar nicht absolute, aber doch eine ziemliche Geschlossenheit der Gruppen, was
    Subspeziation und beim Menschen die kulturelle Pseudospeziation fördert. Gerade bei
    gruppenlebenden Primaten, die Pongiden und den Menschen inbegriffen, ist dieser Zug besonders
    ausgeprägt.“

    „Die ganze Stammesgeschichte ist ja die Geschichte der genetischen Konkurrenz, und die
    kulturgeschichtlichen Entwicklungen stehen in ihrem Dienst. Zusammenfassend kann man sagen:
    Kulturelle Pseudospeziation (Als-ob-Artenbildung entsprechend der genetisch bedingten),
    Fremdenablehnung, kollektive Verteidigungsbereitschaft, aber auch die Bereitschaft zur Ausbeutung
    Fremder, ihrer Ressourcen, ihres Wissens und Könnens, ihrer Arbeitskraft, eventuell sogar ihrer
    weiblichen Fortpflanzungszellen in der Absicht, die eigene DNS zu vermehren, ohne dafür aufkommen
    zu müssen, sind die zur Sicherung, Erhaltung und Erweiterung der eigenen Ressourcen entwickelten
    biologischen Mechanismen“

  6. Zum Thema Medien-Krieg müsste unbedingt das angebliche Selbstmordattentat in Istanbul näher beleuchtet werden! Fast eine Woche nach den sofort erfolgten „Vergeltungsschlägen“ des türkischen Miliärs – kein Bekenntnis der angeblichen Terroristen vom IS. Am Tatort – sofort Nachrichtensperre, Verhinderung von Photos. Auf den wenigen Photos des Platzes mit angeblich 10 deutschen Todesopfern – Leute liegen auf dem Boden, aber kein Blut. Als offizielle Protagonisten der Trauer werden die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pflaz interviewt oder andere Touristen, aber keine Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen der angeblichen Todesopfer. Lediglich BILD berichtet von einem Gespräch mit einer „Witwe“. Dann der bizarre Auftritt von Innenminister de Maiziere im Krankenhaus in Istanbul, wo er einer älteren Deutschen – lächelnd – die Hand schüttelt, die ihrerseits völlig unverletzt und ebenso hoch erfreut zu sein scheint. Im Bett vor den beiden liegt ein älterer Mann mit Sauerstoffschlauch in der Nase und peripherem venösen Zugang, offenbar unverletzt, der sich mit Ministerpräsident Davotoglu unterhält….

  7. Liebes Kenfm-Team, erst mal ganz großes Kompliment an eure neue Website!! Ich bin immer mal wieder auf der alten gewesen und habe mich immer gewundert, warum sich da nichts tut. Auf youtube kommentiere ich nicht mehr, weil dort zu vieles unter der Gürtellinie abläuft, was einfach niveaulos ist und nichts zum Diskurs beiträgt. Hier aber möchte ich gerne meine Gedanken vor allem zum viel diskutierten Thema WIR abgeben:
    Dass du, lieber Ken, immer von WIR redest, ist absolut unumgänglich und außerdem richtig. Ich möchte hier nicht von Schuld oder Verantwortung reden, da beide Begriffe allzu oft gerade in Deutschland (siehe Gaucks Rede von „Verantwortung“) verwendet werden und wurden, um uns in eine bestimmte Richtung zu lenken, die alles andere als friedlich ist. Ich möchte viel lieber von „passivem Einverständnis“ sprechen. Denn stets wenn Dinge entschieden werden, die uns nicht passen, und WIR uns aber nicht dagegen wehren und es nur schweigend hinnehmen, dann geben wir passiv unser Einverständnis dazu ab. Und ich denke, darin liegt letztlich unser ganzes Dilemma. Natürlich ist das einzelne Individuum nicht aktiv am Krieg beteiligt, aber da WIR dazu schweigen, lassen wir es geschehen. Das ist meiner Meinung nach mit „unterlassener Hilfeleistung“ im Strafrecht vergleichbar. Wir sind nicht die Täter, wir helfen aber auch den Opfern nicht. Es gibt viele Möglichkeiten, zu zeigen, dass man nicht einverstanden ist, wie Willy Wimmer schon sagte. Aber das müssen wir tun, wenn wir wirklich frei und selbstbestimmt sein wollen. Lass dich also bitte nicht abbringen, liebster Ken, immer wieder von WIR zu sprechen! Für viele ist die Wahrheit einfach zu schmerzhaft, aber genau diese sollten wir doch anschauen, oder etwa nicht?

  8. Da bin ich ganz deiner Meinung…DenTheMan. Das die Menschen sich durch solche Kleinigkeiten auseinanderdividieren lassen, ist für mich völlig unverständlich. Wir sind doch diejenigen, die die Möglichkeit haben Dinge zu ändern sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Wenn WIR alle nicht erkennen, dass WIR einfach alle nur Menschen sind und das WIR nur gemeinsam diese Welt positiv verändern können, dann haben WIR nicht wirklich eine Chance. Also weg mit dem Schubladendenken.!!

  9. In den Ermittlungsakten der Kölner Polizei war zu lesen das unter den überprüften Nordafrikanern, komischer weise auch ein USA Staatsbürger gewesen sein soll!Darüber wurde in den Printmedien,Leitmedien und selbst in den freien Medien nicht nach oder eingegangen!(Geheimdienst Aktion)???

  10. Ken du hast ja Recht!Doch sollte die Überflutung Europas durch Migranten gesteuert von wem auch immer (Elieten) mit dem Asylrecht nicht
    in einen Topf geworfen werden!Jedes freie Land ohne Besatzungsstatut hat das Recht seine Zuwanderung zu steuern oder zu begrenzen!Asyl bleibt was es ist und ist meiner Meinung nach zu einer Einwanderung durch die Hintertür verkommen, leider!

  11. Hey Ken,
    Erstmal möchte ich sagen das ich sehr schätze was du und dein Team macht.
    Ich höre gerne zu und versuche auch immer was mitzunehmen, oftmals ist es sehr viel Input.

    Aber ich frage mich ob es wirklich was bringt wenn sich eine Viel Zahl von Menschen auf einer Demo Treffen und versuchen die ,,Regierung“, zum umdenken zu zwingen. Meiner Meinung nach schert sich so eine Rücksichtslose ,,Regierung “ die ja auch wie du sagtest versucht die Unterschichten gegen einander aufzuhetzen nicht um ein Paar In deren Augen Idioten die auf die Straße gehen. Lass es mal eine Millionen Menschen sein die vielleicht Irgendwann mal zusammen kommen. Dann erfindet die ,,Regierung“ einfach wieder Irgendwas, z.b. Terrorgefahr und dann War es das wieder. Wenn ich meinen Text lese, steht dort genau das wovor ich anderen immer abgeraten habe, nämlich aufzugeben. Das möchte die ,,Regierung“ ja am liebsten. Mir fällt es aber schwer daran zu glauben, daß es in absehbarer Zeit besser wird, ich rechne eher mit dem Gegenteil. Also, ich möchte einfach wissen ob es überhaupt noch irgendwas gibt was diesen Wahnsinn aufhalten kann!?

    Gruß Nino

    • Hallo Nino. Du hast absolut recht, wenn du sagst, dass die Regierung es nicht kümmert, was das Volk denkt und daher Demonstrationen zu nichts führen. Aber was ist, wenn es mehrere Millionen wären? Und zu demonstrieren ist auch nicht der einzige Weg, der Regierung zu zeigen, was wir von ihr halten. Den Konsum auf ein absolutes Minimum zu reduzieren oder gar keine Steuern mehr zu zahlen ist auch ein Weg, wenn es dann genug machen. Denn Geld ist wie Energie, da wo es hinfließt, fließt auch die Energie hin. Wenn heute keiner mehr bei McDonalds essen würde, was würde dann passieren? Die müssten ihre Pforten dicht machen. Wenn wir alle unser Geld von der Bank abheben, fließt dort keine Energie mehr hin und von was wollen die dann noch die Kriege bezahlen? Noch wichtiger aber sind unsere Gedanken: wenn alle Menschen auf dieser Erde Friede, Freude, Liebe und Blumen denken würden, was glaubst, wie diese Welt aussähe? Achte bitte auf deine Gedanken, das ist wirklich enorm wichtig. 🙂 Ist dir mal aufgefallen, dass kein Politiker – außer Putin – je die Worte „Liebe, Ehrlichkeit, Freude“ in den Mund genommen hat? Sie reden stets negativ, weil sie uns damit in ihrer Denke halten wollen, die UNS aber überhaupt nichts bringt, sondern nur DIE an der Macht hält. Hilft dir das? Alles Liebe, Ekatharina

    • Die „Liebe´´ findet sogar im Grundgesetz einen Platz. Als Silbe im Wort: KriegshinterbLIEBEne (Art. 73 Nr. 13). Und die ´´gütige´´ Kanzlerin weiß das natürlich. Darum hat Sie all die Kriegshinterbliebenen die Deutschland so in den letzten Jahren (unter diversen Regierungen (zu so viel Unfähigkeit ist auch Merkel allein nicht fähig, dass macht Arbeit und davor scheut sich jeder Profipolitiker)) mitproduziert hat, in eben ihrer „Güte´´ zu uns eingeladen. Jeder Flüchtling ist also berechtigt hier (ich bin auch der Auffassung, das auch Jene dazu gehören, die aus wirtschaftlichen Gründen gehen). Willkommen bei der Ernte von kaputten, mental zerstörten, physisch und psychisch traumatisierten Zellhaufen. Die Menschlichkeit (soweit das jemals etwas gutes war) hat man zerbombt.

      Abschließend möchte ich noch sagen, dass es vielleicht nicht in Deutschland so viele Sexualstraftaten gäbe, wenn die Härte der Rechtsprechung entsprechend hoch wäre. Dann würde vielleicht auch nicht mal mehr eine Kellnerin auf dem Oktoberfest belästigt werden. Das Gesetz muss dort Greifen, wo Vernunft, Anstand und Moral, warum auch immer nicht mehr funktionieren. UNABHÄNGIG DER HERKUNFT!!!

  12. Menschen müssen anfangen ihre Ignoranz abzulegen und endlich beginnen zu verstehen, dass es viele Sachen auf dieser Welt gibt, die „wir“ nicht verstehen – das wäre mal ein guter erster Schritt für viele. „Wir“ wissen nicht alles und müssen nicht immer zu allem eine Meinung haben.

    Als ich über das „Problem“ der Kategorisierung in den Kommentaren der letzten Videos gelesen habe, bin ich fast vom Hocker gefallen. „Wir“ müssen aufhören ständig und über alles zu meckern. „Wir“ haben so viele Probleme denen wir unsere Energie widmen müssen, da verstehe ich nicht wo die Welle des Unmuts über diese primitive Sache ihre Wurzeln hat.

Hinterlasse eine Antwort