NATO: neue Mieter für die „Wolfsschanze“

Von Willy Wimmer.

Berlin scheint sich zur Welthauptstadt für kriminelle Geschichtsvergessenheit zu entwickeln. Ohne Empfinden für die im deutschen Volk vorhandene Nachdenklichkeit und ohne Rücksicht auf unsere Nachbarn im Osten reißt man wieder die Klappe auf, wie Äußerungen hoher deutscher Offiziere im NATO-Auftrag auf den altbekannten Schlachtfeldern des östlichen Europa deutlich machen. Aber es geht weit darüber hinaus. Während hier die NPD vor dem Bundesverfassungsgericht steht und aus Gründen der schrecklichen Vergangenheit mit einem Verbot rechnen muss, werden mit breitgefächerter deutscher Regierungsunterstützung diese Kräfte der Vergangenheit in der Korruptions-Ukraine an die Grenze zum russischen Nachbarn befohlen.

Nachdem schon im Frühjahr 2014 amerikanische Söldnertruppen die Ost-Ukraine aufgemischt haben, um einen Bürgerkrieg zu entfachen, lies man seitens des Westen und der ukrainischen Führung die Bataillone aus der West-Ukraine von der Leine, die nicht nur in Russland an die schlimmsten Zeiten erinnern mussten. Nachdem schon israelische Spezialisten in Kiew auftauchten, war es unglaublich, wer alles mit diesen Gespenstern der Vergangenheit seinen örtlichen Frieden gemacht hatte.

Warum wieder deutsche Panzer vor Leningrad?

Bei uns im Lande scheint es eine klare Linie zugeben. Der Schrecken der Vergangenheit ist nur in dem Maße relevant, wie er vor den eigenen Karren gespannt werden kann. Ziemlich opportunistisch und gewiss karrierefördernd, wenn man auf die Nuancen achtet. Warum soll da auf die berechtigten Empfindungen anderer geachtet werden? Erst recht, wenn es sich dabei um Menschen unseres größten Nachbarvolkes, den Russen, handelt. Dier neuen Beschlüsse der NATO oder das, was in der Vorbereitung zu sein scheint, ist doch eine klare Botschaft, die bewusst mit den schrecklichen Bildern der Vergangenheit spielt: unsere Panzer stehen wieder 150 Kilometer vor Leningrad und damit dem heutigen St. Petersburg. Seit Jahren hat sich St. Petersburg herausgeputzt, ist eine strahlende Metropole geworden und der Sehnsuchtsort für Kreuzfahrttouristen und andere Reisende. Die Stadt wird dem gerecht, ist voller Leben und denkt europäisch, weil man dazu gehört und dazu gehören will.

Seit Jahren wird die Russische Föderation vom Westen aus mit intensiver Hetze überzogen. Damit kann man schon nicht leben. Aber welches Signal gibt der Westen dieser Stadt, die im Zweiten Weltkrieg wie kaum eine andere Stadt mit dem Leid gleichgesetzt werden müsste, wenn man an ihrer Stadtgrenze NATO-Panzer auffahren lässt? Soll man sich in Russland so in uns und andere getäuscht haben, als gemeinsam mit uns das Ende des Kalten Krieges eingeläutet wurde, die Spaltung Europas beendet werden konnte und sich die Menschen in Neuss und Halle wieder in den Armen liegen konnten?

Die Begründungen für den NATO-Truppenaufmarsch sind an den Haaren herbeigezogen und dienen nur dem amerikanischen Vormacht-Denken. Dafür werden bedenkenlos unsere deutschen Soldatinnen und Soldaten geopfert.

Berlin ist auch die Hauptstadt für den orwell´schen „Neusprech.“ Jeder, der das Ende des Kalten Krieges erleben konnte, weiß doch um die Mechanismen, die das Ende dieses dramatischen Konfliktes herbeizuführen in der Lage gewesen sind. Es waren Verhandlungen und das Nutzen entsprechender Verhandlungsstrukturen. Es war in den Folgejahren doch nicht die Russische Föderation, die dieses ganze „Friedensgerüst“ abgerissen und zu Schanden geritten hat. Die USA haben offensichtlich gesehen, dass für ihre Interessen nichts schädlicher auf dem euro-asiatischen Kontinent ist als eine gedeihliche Zusammenarbeit der Nationen auf diesem Territorium. Mit dem Krieg gegen Belgrad haben die USA den Krieg wieder nach Europa zurückgeholt und lassen ihn vermutlich mit den jüngsten Entscheidungen in eine globale Dimension wachsen.

Es ist offenkundig, dass in der Russischen Föderation dagegen die Gedanken an den „Großen vaterländischen Krieg“ mobilisiert werden. Gerade die Gedanken daran machen deutlich, in welche verhängnisvolle Dimension wir mit dem aktiven Handeln unserer eigenen Regierung einsteigen. Warum soll man da nicht die Bilder dieses Krieges für eigenes Handeln heranziehen? Grade das macht die Perversion westlichen Vorgehens deutlich. Man muss noch nicht einmal die Geschichtsbilder von George Friedman aus seiner Stratfor-Zeit heranziehen, aber jetzt stehen an der russischen Grenze jene Streitkräfte, die eine – aus russischer Sicht – überaus verhängnisvolle Kombination ehemaliger Alliierter und Kriegsgegner darstellen.

Der Obama-Kriegsrat in Hannover wird in die Geschichte eingehen.

Mit dem Bild einer Messe und gerade der in Hannover verbindet sich seit alters her die Vorstellung von friedlicher Zusammenarbeit. Auch da hat man die Russen über den Tisch gezogen. Die Zusammenarbeit in der WTO soll durch verstärkte Kooperation und Verschränkung von Volkswirtschaften dem Geschäft, aber auch dem Frieden dienen. Alles florierte prächtig, selbst der Düsseldorfer Rüstungskonzern „Rheinmetall“ konnte für die russischen Streitkräfte tätig sein. Als alle sich auf eine perspektivische Zusammenarbeit selbst in sensibelsten Bereichen einstellten, wurde die Schlinge in Form von Sanktionen um den Hals zugezogen, um den größtmöglichen Schaden herbeizuführen. Alle Welt fasst sich an den Kopf, aber ist ohnmächtig, wenn die Washingtoner Kriegstreiber pfeifen. Hier soll demnächst hinter jeder Moschee ein Schlapphut stehen, aber niemand wagt zu fragen, warum wir eigentlich in voller staatlicher Auflösung begriffen sind? Demnächst wird man sich auch nicht mehr fragen müssen, warum alles tödlich schief gegangen ist, wenn die täglichen Provokationen nicht aufhören.

Die USA spielen unverdrossen die aus der Zeit des Kalten Krieges bekannten Spiele, die darauf gerichtet sind, den Gegner-hier Russland- zu der einen falschen Reaktion zu verleiten, die das große Losschlagen rechtfertigen würde. Seit Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Hafen von Havanna weiß man, wie damit zu verfahren ist. Dafür gibt die deutsche Bundesregierung jetzt die Hände und das in der Gewissheit, dass wir als Nation dieses perverse Vorgehen nicht überleben werden. Und unsere angeblichen Verbündeten in Osteuropa? Endlich können sie mit unserem ökonomischen und dem amerikanischen militärischen Potential die Backen aufblasen, um es „den Russen“ zu zeigen. Wie verkommen muss man in Berlin sein, dieses Verhalten auch noch zu goutieren?

Nach der Washingtoner Rede des möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump fiel dem deutschen Außenminister nichts Besseres ein, als diese Rede zu bewerten. Schließlich hat man in Berlin Erfahrung damit, grandios mit so etwas zu scheitern und anschließend und im Fall einer Wahl zur Verbesserung der Verhältnisse einen Kotau nach dem anderen machen zu müssen. Kein Wunder, wenn Minister Steinmeier Trumps Rede geißelt, spricht dieser doch davon, „America first“ zur Messlatte zu machen. An „Deutschland zuerst“ ist in Berlin natürlich nicht zu denken, auch wenn uns in erster Linie auf dem gemeinsamen Kontinent an der „Abwesenheit von Krieg“ gelegen sein müsste. Demnächst kann man für Treffen dieser Art wie in Hannover nur den „Obersalzberg“ empfehlen.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

22 Kommentare zu: “NATO: neue Mieter für die „Wolfsschanze“

  1. neuer Vortrag von Willy Wimmer + Publikumsdiskussion !!!

    Willy Wimmer spricht in Bautzen (22.04.2016) – YT-Kanal: eingeSCHENKt.tv

    Am 22. April 2016 sprach Willy Wimmer im Rahmen einer Veranstaltung, organisiert vom Bautzener Unternehmer Jörg Drews, über die politischen Geschehnisse unserer Zeit und beantwortete im Anschluss die Fragen der Zuschauer.

    Willy Wimmer war zwischen 1985 und 1992 verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.
    Wir haben für Euch diese Veranstaltung komplett aufgezeichnet.

    https://youtu.be/HmgwOw1VNjw (1:44:34) – 548 views – 3 Kommentare

    ebenfalls über YT-Kanal – LangeR – hier bereits 2.420 views – 25 Kommentare
    https://youtu.be/zDypctliM4w

  2. @Jelmera:

    ich gehe bald alleine mit dem Megafon vor das Kanzleramt.

    Ich habe mir zwar vorgenommen, ein oder zwei Tage keine Nachrichten zu schauen, keine KenFM-Beiträge zu lesen und auch sonst nichts zu tun, was den Hauch hat, mit Politik im entferntesten verwandt zu sein.

    Sich in der Mittelschicht Wohlstand erarbeitet zu haben, ist lobens- und anerkennenswert.

    Was momentan in der Politik abläuft ist verachtenswert und ich denke immer mehr an den Artikel 20 im Grundgesetz:

    Art. 20

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    https://dejure.org/gesetze/GG/20.html

    „Gegen jeden… haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand..“

    Also wäre der erste Schritt wohl, Frau Merkel mit Ihre NATO-Bündnistreue ( = Panzer nach Litauen) versuchen anzuzeigen, wg… das weiß ich nicht, weil ich Rechtsanwalt bin.

    Wenn das immer noch nicht helfen sollte, dann sollte Punkt 4 bei Artikel 20 GG wohl Anwendung finden müssen.

    Ich fasse mal ( diesmal ohne Quellenangaben) grob zusammen, was hier in Deutschland schon länger schief läuft ( aus meiner Sicht):

    – TTIP ( das Gesetz, was amerikanischen Firmen unendliche Freiheiten gegenüber dem Deutschen Staat ermöglichen soll) in der Planung

    – Flüchtlingskrise ( statt an den Ursachen [ den Kriegen und Waffenlieferungen ] wird nur an der Höhe der Einwanderungszahlen gearbeitet – also nur provisorisch etwas getan, was aber ein Faß ohne Boden sein wird, je mehr Kriege stattfinden auf der Welt)

    – Sanktionen gegen Russland ( zig deutsche Firmen haben gute Verbindungen mit russischen Firmen und machen Minus wg. Sanktionen – wem nützt es? Deutschland wohl kaum)

    – Bankenrettungsschirme in Milliardenhöhe; aber die Bedürftigen z.B. in Griechenland gehen leer aus.

    – Fregatte + 1200 Soldaten an Syrische Küste + Panzer nach Litauen ( das reicht langsam… )

    Ich fasse zusammen:

    Europa soll wohl destabilisiert werden. Auf mehreren Ebenen. Deutschland ist im Begriff destabilisiert zu werden:

    a) TTIP wird ausländischen Firmen gigantische Macht gegenüber dem Deutschen Staat geben.
    b) Flüchtlingskrise : sie sorgt für konträre Meinungen / Zerstreung in der Bevölkerung und bei den Parteien/ der Politik
    c) Sanktionen gegen Russland: die Deutsche Wirtschaft wird nachhaltig dadurch geschwächt
    d) Bankenrettungsschirme: das rausgeworfene Geld schadet dem deutschen Staatshaushalt
    e) Fregatte nach Syrien, Panzer nach Litauen : durch permanenten NATO-Bündnisfall: Deutschland wird immer mehr in Kriege verwickelt und droht selbst zu Kriegsschauplatz zu werden.

    Wer stoppt diesen Unsinn?

    Es ist unerträglich.

    Bündnistreue zur NATO hat keinen Frieden gebracht. Im Gegenteil.

    Afghanistan, Lybien, Syrien, Mali usw… – wie sieht es da jetzt aus? Frieden? Wohlstand? Prosperität?

    Da ist so viel zerstört, so viel Chaos.

    Und das „Dumme“ daran ist – jetzt kommt es auch nach Deutschland. Schleichend.

    Über die aufgezählten Punkte.

    Abschließend noch ein Zitat von 2014, was leider immer aktueller wird:

    München, 31. Januar 2014

    Eines gleich vorweg: Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten. Das auszusprechen, ist keine Schönfärberei. Als ich geboren wurde, herrschten die Nationalsozialisten, die die Welt mit Leid und Krieg überzogen haben. Als der Zweite Weltkrieg endete, war ich fünf Jahre alt. Unser Land war zerstört, materiell und moralisch.


    Aber gerade weil dies gute Zeiten für Deutschland sind, müssen wir überlegen, was wir heute zu verändern haben, damit morgen bleibt, was uns wesentlich ist.

    Unser Land sei von Freunden umgeben, und weit und breit schicke sich kein Staat an, sich mit uns zu verfeinden. Sie glauben, dass die deutsche Außenpolitik ihre bekömmliche Rezeptur längst gefunden habe. Da gebe es wenig zu justieren, schon gar nichts zu ändern. Warum reparieren, was nicht kaputt ist?

    Ohne Zweifel stimmt an diesem Argument, dass die deutsche Außenpolitik solide verwurzelt ist. Ihre wichtigste Errungenschaft ist, dass Deutschland mit Hilfe seiner Partner auf eine Vergangenheit aus Krieg und Dominanz eine Gegenwart von Frieden und Kooperation gebaut hat. Dazu zählen die Aussöhnung mit unseren Nachbarn, das Staatsziel der europäischen Einigung sowie das Bündnis mit den Vereinigten Staaten als Grundpfeiler der Nordatlantischen Verteidigungsallianz.

    Das Prinzip der staatlichen Souveränität und der Grundsatz der Nichteinmischung dürfen gewalttätige Regime nicht unantastbar machen.

    Und wenn wir überzeugende Gründe dafür gefunden haben, uns zusammen mit unseren Verbündeten auch militärisch zu engagieren, sind wir dann bereit, die Risiken fair mit ihnen zu teilen? Tun wir, was wir sollten, um neue oder wiedererstarkte Großmächte für die gerechte Fortentwicklung der internationalen Ordnung zu gewinnen?


    Aus all dem folgt: Die Beschwörung des Altbekannten wird künftig nicht ausreichen!

    Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte zunächst niemand, nicht im Ausland und nicht im Inland, Interesse an einer starken internationalen Rolle Deutschlands.

    Manchmal kann auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein. Eines haben wir gerade in Afghanistan gelernt: Der Einsatz der Bundeswehr war notwendig, konnte aber nur ein Element einer Gesamtstrategie sein.

    Denn für mich ist ganz klar: Wir brauchen das NATO-Bündnis. Und gerade wenn die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten können, müssen Deutschland und seine europäischen Partner für ihre Sicherheit zunehmend selbst verantwortlich sein.

    ….

    Deutschland ist überdurchschnittlich globalisiert und es profitiert deshalb überdurchschnittlich von einer offenen Weltordnung – einer Weltordnung, die Deutschland erlaubt, Interessen mit grundlegenden Werten zu verbinden.

    Um seinen Weg in schwierigen Zeiten zu finden, braucht Deutschland Ressourcen, vor allem geistige Ressourcen – Köpfe, Institutionen, Foren.

    Deutschland wird nie rein militärische Lösungen unterstützen, es wird politisch besonnen vorgehen und alle diplomatischen Möglichkeiten ausschöpfen. Aber wenn schließlich der äußerste Fall diskutiert wird – der Einsatz der Bundeswehr –, dann gilt: Deutschland darf weder aus Prinzip „“nein““ noch reflexhaft „“ja““ sagen.

    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/01/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.html

    Ich hab manche Versatzstücke dieser langen Rede in der Reihenfolge verändert.

    Weder aus Prinzip „nein“ sagen, noch reflexhaft „ja“ ? Was hat Angela Merkel denn gemacht, als Panzer nach Litauen schicken lässt?

    Weder „nein“ aus Prinzip gesagt? Oder eher reflexhaft „ja“ gesagt?

    ein besonderes Zitat nochmal ausgewählt:

    Denn für mich ist ganz klar: Wir brauchen das NATO-Bündnis. Und gerade wenn die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten können, müssen Deutschland und seine europäischen Partner für ihre Sicherheit zunehmend selbst verantwortlich sein.

    das NA(h)TO(d)-Bündnis brauchen wir? Aber wenn die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten können? ( was ist das für ein Satzbau? Nicht ständig mehr leisten können… heisst doch: permanente Überforderung…)

    Dann muss Deutschland für seine Sicherheit selbstverantwortlich sein. Den Satz unterschreib ich sofort, wenn dadurch Austritt aus dem NATO-Bündnis gemeint ist. Das wäre doch was, aber warum will das keiner ?

    Ich hab ständig, in den letzten Tagen, wo ich das mit „Panzer nach Litauen“ gelesen habe, den Göbbels im Ohr mit seiner Rede in einer Halle, wo er ( ich zitiere nur anteilig…) fragte: „Wollt ihr den totalen…?“

    Genau so fühle ich mich teils; als ob hier Deutschland gefragt wird, durch die Punkte a-e, ob es die totale Ausbeutung möchte und endlich auch mehr in die Bündnispflicht genommen wird.

    Bei dem Syrieneinsatz , durch die Bündnisanfrage von Frankreich. Nun das NATO-Bataillon nach Litauen.

    Was können wir als Volk schnell tun?

    am 08.11.2016 ist in den USA der künftige Präsident am Ruder. Wenn es jemand anderes als Sanders geworden ist, denke ich, wird das Natobataillon in Litauen sich „zufällig“ vom irgendwem angegriffen fühlen, damit dann irgendwer ( historisch an 1939 gedenkend) rufen kann: „seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“.

    Dann haben wir wieder den NATO-Bündnisfall und 28 Staaten werden gebeten, ihre Bündnistreue zu beweisen.

    Wir können bis dahin alle unsere Timer kaufen, um dann zu stoppen, wann der erste Angriff in Deutschland erfolgt.

    Denn die meisten Menschen spielen lieber Clash of Clans, Counterstrike, Command & Conquer und wie sie alle heissen, statt dem realen Irrsinn direkt ins Auge zu schauen.

    Wir müssen etwas tun. Viel Zeit haben wir nicht mehr , schätze ich.

    • Also wäre der erste Schritt wohl, Frau Merkel mit Ihre NATO-Bündnistreue ( = Panzer nach Litauen) versuchen anzuzeigen, wg… das weiß ich nicht, weil ich Rechtsanwalt bin.

      – sollte heissen =

      Also wäre der erste Schritt wohl, Frau Merkel mit Ihrer NATO-Bündnistreue ( = Panzer nach Litauen) versuchen anzuzeigen, wg… das weiß ich nicht, weil kein ich Rechtsanwalt bin.

    • @ NoOption
      Es ist wirklich unerträglich. Das Handeln (nicht nur) unserer Regierung, der Irrsinn, den sie betreibt, ist mit Logik und Vernunft nicht zu erklären. Mein Versuch, ein paar Tage abstinent zu bleiben, ist auch gescheitert. Ich ziehe mir die Nachrichten dieser Welt rein, obwohl sie mir überhaupt nicht gut tun. Schlimm sind nicht die Artikel/ Videos an sich, schlimm finde ich die Hilflosigkeit, die über allem hängt. Ich jedenfalls fühle mich hilflos, wenn ich sehe, wie wir alle sehenden Auges gegen die Wand (= in die Katastrophe) gefahren werden, dass Kriege angezettelt werden – für Macht und Geld (ich frage mich ja noch immer, was Frau M. davon hat. Macht? Geld? wohl kaum).
      Hilflos, weil ich auch nicht weiß, was wir dagegen tun können. Und du hast vermutlich recht damit, dass nicht mehr viel Zeit bleibt.
      Klagen gegen Frau M. wegen was auch immer sind bisher doch alle abgeschmettert worden. Ich fürchte, dem Verfassungsgericht ist der Artikel 20 (und einige andere mehr) abhanden gekommen.

      Was können wir tun? Was ist so wirkungsvoll, dass es zu Ergebnissen führt? Ich bin froh über die vielen engagierten Menschen, die die Wahrheit in die Welt bringen. Aber ich bin es auch leid, dass nur geredet wird und sich nichts ändert. Mir macht das alles Angst …

  3. NoOption:“Ich resigniere bald.“ Ja, kann ich verstehen. Der Rufer in der Wüste, den niemand hört.
    Habe eben den interessanten Artikel von heute „Nachdenken verboten“ von George Pumphrey gelesen. Toller Artikel. Zitat aus dem letzten Absatz: „Wir müssen die Widersprüche in ihrer Kriegspropaganda aufdecken und ihre Lügen entlarven. Und wir dürfen uns dabei keinen Maulkorb verpassen lassen.“
    Wie wahr! Und wie schwer! Ich gehöre der satten und trägen Mittelschicht in diesem Land an. Den Leuten, die sich durch viel Arbeit einen gewissen Wohlstand erarbeitet haben und jetzt der Überzeugung sind, sie hätten es verdient „es sich gut gehen zu lassen.“ Das Hamsterrad hat sie, trotz guter Intelligenz, dumpf und stumpf gemacht und ihre gesunden Instinkte abgetötet. Früher haben sie noch gegen die Pershings demonstriert, heute lächeln sie müde darüber und behaupten: „Es ist doch besser geworden. Mir geht es besser als früher.“ Wer hat da schon die Größe sich zu fragen: Auf wessen Kosten geht es mir besser? Wer macht sich schon gerne klar, dass er nur Glück hatte, in einem Schneeballsystem relativ am Anfang mitgemacht zu haben. Je schwieriger die Zeiten und je größer die eigenen Schuld, desto lohnender ist es sich weiterhin selbst zu belügen. Es hilft zwar nicht wirklich, tut aber weniger weh. Auch ich resigniere manchmal. Weil ich in politischen Diskussionen schnell ins Abseits gerate („Hör doch auf mit deinen Verschwörungstheorien.“) – Freundschaften drohen zu zerbrechen, Leute weigern sich mit mir über Politik zu sprechen. (Dabei bin ich kein unangenehmer Gesprächspartner und schon gar kein Fanatiker. Ich höre zu, beleidige niemanden, schreie niemanden an, kann aber schonmal hartnäckig sein.) Ich glaube nicht, dass Menschen wegen mir nicht mit mir reden wollen, sie wollen nur nicht hören, was ich zu sagen habe. Und da ist nicht unbeding Mut gefragt, sondern Feingefühl. Was nutzt es mir, wenn Bekannte die Straßenseite wechseln, wenn sie mich sehen? Es stärkt doch nur ihre Überzeugung, wenn sie mich ablehnen und bei ihrer Meinung bleiben können. Also verfalle ich in die Partisanenstrategie: ich schweige – und lauere – und warte bis ein Widerspruch auftaucht – dann lenke ich die Aufmerksamkeit dahin – und ziehe mich wieder zurück. Ich will ja gar nicht, dass mir einer GLAUBT. (Manchmal weiß ich ja selber nicht, was ich glauben soll.) Ich wäre doch schon froh, wenn ich einen Anstoß zum SELBER DENKEN geben könnte.
    „Je ungeheuerlicher eine Lüge, desto eher wird sie geglaubt.“ – habe vergessen von wem das ist. Weiß es jemand?

    • Jelmera, so ähnlich geht es mir auch. Nicht nur Freundschaften sind gefährdet, auch in der Familie werde ich zum „heißen Eisen“, wenn es um politische Themen geht. Bestimmt gibt es eine gewisse Bequemlichkeit bei vielen Menschen, sich mit neuen Gedanken oder Theorien zu beschäftigen („Ich habe immer XYZ gewählt, dann mache ich das auch weiterhin. Was soll daran falsch sein?“. „Meine Eltern haben schon XYZ gewählt, damit fahre ich auch gut“ – was immer das auch heißen mag). Aber v.a. bei den älteren Generationen stelle ich fest, dass es viele ängstigt, sich mit den Zusammenhängen und den wirklichen Prozessen in und hinter der Politik zu beschäftigen. Da fällt schon mal das ein- oder andere Weltbild in sich zusammen, und wenn ich noch relativ gut damit umgehen kann, können meine Eltern das nicht mehr. Auch wenn es widersinnig klingt – sie möchten sich nicht mit Krieg, Elend und Betrügereien beschäftigen, weil es sie aufregt, dass sie seit Jahren oder Jahrzehnten diesen Betrügern aufgesessen sind, dass sie jeden Abend um 20.15 Uhr belogen werden. Es verstört sie (und viele andere), was auf der Erde passiert, und es ist beruhigender, weiterhin zu glauben, was sie immer gelaubt haben. Aber ab und zu fragen sie dann doch, warum heute in der Zeitung steht, was ich gestern schon angedeutet habe („Negativzins auf unser Sparguthaben? Das kann ich mir nicht vorstellen!“).
      Ich frage mich oft, wie wir die am besten mitnehmen können, die sich mitnehmen lassen wollen.

  4. Höre gerade diese, vielleicht für viele, gewagte, Analyse vom Blogger „Mysterium Global“ …

    JEDER sollte sich das bitte anhören und sich seine eigenen Gedanken machen!
    Er ist immer wieder gnadenlos in seinen Betrachtungen, hatte i.d. Vergangenheit aber leider meistens immer wieder recht!
    Auch Willy Wimmer, Ken u.v. andere werden erwähnt (deshalb poste ich das jetzt mal hier)
    Alle wichtigen Fragen zu Deutschland, Geopolitik, Europa, Geld etc. werden besprochen.
    (Quellen siehe Box unter dem vid)

    Aktuell: Bundeswehr im Innern; FPÖ; EU; FN; Volksabstimmung; Bürgerkrieg; DE vs US;
    https://youtu.be/6cyhsfxCsLM (1:24:22)

    Ich lass das jetzt erstmal sacken ….

  5. Sehr geehrter Herr Wimmer,

    ich schätze viele Ihrer Beiträge und ihr Engagement, was die Entspannung und Völkerverständigung zwischen Russland und Deutschland betrifft.

    Ich weiß nicht mehr, wie ich hier reagieren soll.
    Ich bin fassungslos über das, was ich lese. Teils, was ich in Ihren Aussagen las und teils, was ich hier zitiere:

    Dass der Kreml einen Angriff auf einen NATO-Staat wagt, glaubt kaum jemand. Putins Politik ist dennoch ein Stachel im Fleisch des Bündnisses, das schon mal mit dem Aufrüsten beginnt. Auch Deutschland sendet ein Signal in Richtung Moskau – eine Gratwanderung.

    Erst reden, dann aufrüsten? Der aktuelle Kurs der Bundesregierung im Umgang mit Russland wirkt auf den ersten Blick reichlich widersprüchlich. Monatelang hatte die Bundesregierung zuletzt dafür gekämpft, dass mit dem NATO-Russland-Rat das wichtigste Dialogforum zwischen dem Westen und Moskau wiederbelebt wird. Keine zwei Wochen, nachdem man erstmals wieder an einem Tisch saß, kommen aber nun Nachrichten, die wenig nach einer Wiederannäherung klingen. Das Bundesverteidigungsministerium bestätigt, dass künftig 150 bis 250 deutsche Soldaten in die frühere Sowjetrepublik Litauen geschickt werden sollen – als Teil eines NATO-Bataillons mit möglicherweise mehr als 1.000 Kräften.

    Westen wirft Putin Ukraine-Politik vor
    Die Planungen für eine zusätzliche Truppenpräsenz an der Ostflanke laufen bereits seit Monaten. Beim Gipfeltreffen im Juli in Warschau soll beschlossen werden, die Aufrüstung dort in Reaktion auf die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin weiter voranzutreiben. Der Westen wirft dem Kremlchef die Unterstützung pro-russischer Separatisten in der Ostukraine sowie die völkerrechtswidrige Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim vor.

    http://www.heute.de/die-startegie-der-nato-in-der-russlandfrage-beruht-auf-reden-und-ruesten-43323856.html

    Wieso wird dieser Unsinn mit „Westen wirft Putin Ukraine-Politik vor“ immer noch öffentlich-rechtlich publiziert?

    Wieso finden keine Gespräche mit Putin und den Regierungschefs in Europa statt?

    Die Lösung für den Frieden kann doch kaum darin bestehen, Panzer nach Litauen zu schicken.

    Gibt es keine Demos mehr für den Frieden? Kurzzeitig? Wo sich Menschen einig sind, dass die Panzer nicht nach Litauen gehören?

    Sollen wir uns „endlich“ „lieber“ auf den Krieg mit Russland vorbereiten und „freuen“?

    Ich kann bald keine Nachrichten mehr sehen, wenn ich so etwas lese.

    Aber die Wirtschaft „brummt“ dann bestimmt bald wieder:

    Die SVI schafft neue Arbeitsplätze

    Das durchschnittliche jährliche Beschäftigungswachstum in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie beläuft sich auf 4,1 Prozent (2005 – 2011). Die Beschäftigung in der deutschen Volkswirtschaft wuchs im gleichen Zeitraum nur um 0,9 Prozent. Somit wuchs die Beschäftigung in der SVI mehr als viermal so stark wie in der Gesamtwirtschaft. Sie trägt somit zur Stabilisierung des deutschen Arbeitsmarktes bei.
    Beschäftigung in Forschung und Entwicklung

    Die Spitzenposition der deutschen Rüstungsindustrie (SVI) kann nur durch erhebliche finanzielle und personelle Anstrengungen erhalten werden. Aus diesem Grund beschäftigt die deutsche SVI Wissenschaftler und Forscher unterschiedlichster Fachrichtungen. Insgesamt war laut Umfrage im Jahr 2011 jeder zehnte Mitarbeiter der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für Forschung und Entwicklung eingestellt.
    Gute Arbeit, die sich lohnt
    http://www.ruestungsindustrie.info/industrie/beschaeftigung-in-der-deutschen-sicherheits-und-verteidigungsindustrie

    Lohnt sich richtig, bei der Rüstung.

    „Tue Gutes und rede darüber.“

    Walter Fisch

    http://www.zitate-online.de/sprueche/allgemein/16240/tue-gutes-und-rede-darueber.html

    Warum wird so wenig medial über die Rüstungsindustrie berichtet? Tut sie evtl. doch nicht so viel gutes??

    Die Rüstungsindustrie beschäftigt viele überdurchschnittlich qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Dies spiegelt sich auch in deren Einkommen und Produktivität wieder: so wurde in der SVI ein durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen von knapp 61.000 Euro erzielt. Im Jahresvergleich (2005 – 2010) lagen die Einkommen in der SVI um durchschnittlich 36 Prozent über denen des Verarbeitenden Gewerbes und um 79 Prozent über denen der Gesamtwirtschaft. Ebenso zeugt die Arbeitsproduktivität von der hohen Leistung der Mitarbeiter: die durchschnittliche Arbeitsproduktivität in der deutschen SVI (das ist die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer pro Jahr) belief sich auf ca. 82.100 Euro und übertraf damit die durchschnittliche Arbeitsproduktivität in Deutschland um 28.500 Euro.

    http://www.ruestungsindustrie.info/industrie/beschaeftigung-in-der-deutschen-sicherheits-und-verteidigungsindustrie

    Sinngemäß ( frei interpretiert):
    „Krieg lohnt sich also. Wir müssen noch mehr Kriege haben, dann können auch die HartzIV-ler zum Spitzenverdienst mühelos aufsteigen, da der Verdienst ja deutlich besser ist, als beim verarbeitenden Gewerbe.“ So oder so ähnlich könnte bald eine Werbung lauten…: „helle Arbeitsplätze“ , „tue gutes“, „Vergütung über Mindestlohn“…

    Die wichtigsten Abnehmer für SVI-Produkte sind die Bundeswehr und andere staatliche Organisationen der Bundesrepublik. Dennoch reicht die Nachfrage der Bundeswehr nicht aus, um die nötigen Aufwendungen für neue Investitionen zu erbringen und die Schlüsseltechnologien und -kompetenzen der Unternehmen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ohne diese Investitionen kann die deutsche SVI ihre politisch festgelegten Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Aus diesem Grund sind die Unternehmen der deutschen SVI auf den Export ihrer Produkte angewiesen.

    In Anbetracht der aktuellen finanziellen Situation wurden weitreichende Kürzungen der Verteidigungshaushalte in nahezu allen europäischen Ländern beschlossen. So werden die Aufträge der Bundeswehr in Zukunft immer weniger ausreichen, um der SVI die nötigen Investitionen zu ermöglichen. Folglich wird die Bedeutung von Exporten für die deutsche SVI steigen.

    http://www.ruestungsindustrie.info/export/bedeutung-des-exports-fuer-die-sicherheits-und-verteidigungsindustrie

    Also das ist ein älteres Zitat…
    aber alles in Allem: warum widerspricht keiner?

    Brauchen wir so dringend in Europa den Krieg?

    Ich schreib bald nirgendwo mehr irgendwas dazu. Ich resigniere bald.

  6. Ich bin fassungslos ob des Handelns dieser irren deutschen Regierung. Nicht erst jetzt. Was geht in deren Köpfen vor? Was treibt sie an? Und was können wir tun, um diesen Irrsinn zu stoppen? Es gibt so viele Menschen, die friedliche und gute Lösungen kennen und sich für sie einsetzen. Wie kann es da sein, dass es dieser Frau nach wie vor gelingt, ihre (oder wessen auch immer) Puppen tanzen zu lassen, ohne dass sich großer Widerstand regt?
    Ich weiß ja, wie manipulativ und manipulierbar der Mensch ist. Aber das, was stattfindet, ist einfach unfassbar.

    Ken, deine Idee vom „KenFM-Think-Tank“ ist toll! Setzt ihr sie um?

  7. Ich kenne Herrn Putin nicht persönlich. Ich kann ihn nicht beurteilen. Aber wenn man nur in Betracht zieht, was man sieht, dann sehe ich eine aggressive deutsch-europäische (natogesteuerte?) Außenpolitik und einen recht besonnen reagierenden russischen Regierungschef (bislang jedenfalls). Und das trotz offensichtlicher Provokationen und Bedrohungen: Abschuss des Kampfjets über der Türkei – der auch in Militärkreisen als unverständlich gilt (eine weitere Überreaktion des Irren vom Bosporus?); NATO-Osterweiterung (=Brechen eines mündlichen Vertrags); Isolation im Syrienkonflikt – man könnte es auch Mobbing nennen, wenn sich das nicht so harmlos anhören würde und jetzt auch noch diese völlig unnötigen Truppenbewegungen. Hätte man mir vor 10 Jahren erzählt, was mal hier abgehen würde, ich hätte es nicht geglaubt und nicht für möglich gehalten. Nicht nur sollte nie wieder ein Krieg von Deutschland ausgehen, es sollte auch keiner mehr hier stattfinden. Diplomatisches Feingefühl? Fehlanzeige! Wir sind wieder wer. Ich fühle mich nicht von Russland bedroht. Was mich bedroht, ist die Regierung in meinem Land.

    • „Was mich bedroht, ist die Regierung in meinem Land.“

      Die eigene Regierung ist IMMER DER GRÖßTE FEIND des eigenen Volkes.

      Empirie und Gegenwart beweisen das permanent und überdeutlich.

  8. „Die USA spielen unverdrossen die aus der Zeit des Kalten Krieges bekannten Spiele, die darauf gerichtet sind, den Gegner-hier Russland- zu der einen falschen Reaktion zu verleiten, die das große Losschlagen rechtfertigen würde.“

    Ach was, solch eine Reaktion wird überhaupt nicht benötigt. Das sollten wir doch mittlerweile gelernt haben. Und wenn doch, ist doch nichts leichter als das. Dann wird irgendwo irgendein amerikanischer Pott versenkt und gesagt es war ein Torpedo aus einem russischen U-Boot.

    Der große Krieg steht schon länger auf der Agenda und bereits fest. Denn die 65 Handeln und ihre paar millionen Anhänger und Vasallen brauchen Wachstum. Wenn die nicht jedes Jahr 10, 20, oder 30% Wachstum verzeichnen können, werden sie unzufrieden.

    Und was bringt mehr Wachstum als Krieg? Noch mehr Krieg – Wachstum wird generiert.

    Und natürlich bietet er die Chance den schönen Effekt das Hauptziel – drastische Reduzierung der Weltbevölkerung – zu forcieren.

  9. Noch nicht! Ich habe nichts gegen das Land Russland an sich.Wir fahren zB zur WM 2018. Nicht nur wegen Fussball sondern auch um Land und Leute besser kennen zu lernen.Auch das Handelsembargo sollte sofort aufgehoben werden. Ich bin nur der Politik Putins gegenüber sehr skeptisch. Putin soll sich in dem Jahr wo er Präsident wurde, 5 mal mit Boris Beresowky in Spanien getroffen haben. Mit dem Oligarchen, den er des Landes verwiesen hatte. Offiziell. Ob das stimmt kann ich natürlich nicht beweisen. Kann auch sein ich liege total falsch, aber ich vertraue keiner sogenannten Weltmacht.Das Wohl der Menschen haben auch die nicht im Sinn. Glaub ich nicht. Man sehe sich nur die Verhältnisse in China an. Und die russische Zentralbank kontrollieren die Rothschilds. Obwohl Putin die Bank total verstaatlichen will. Wie gesagt ich trau den “ Frieden “ nicht.

  10. https://youtu.be/Crq36M05h-M
    In Russland ist die Welt in Ordnung, den Menschen geht es gut wie man sieht in dieser Doku.Das gleiche Bild wie bei uns im Westen.Deshalb sollten wir uns Richtung Osten orientieren und unsere Zukunft ist dem Wohl aller gewidmet, ganz bestimmt. Ach wohnt nicht Putin in einen noblen Vorort von St Petersburg? Mich wundert das W.Wimmer seine Kommentare nich in russisch schreibt. Wie kann man nur so am Tropf des Kreml hängen? Keiner weiß welches Spiel Putin mit seinen Oligarchen und China spielt. Politisches Theater würde ich das nennen. Aber die Rothschilds wissen es bestimmt, man finanziert und kontrolliert immer beide oder mehrere Seiten um die NWO voranzubringen.

    • Noch nicht! Ich habe nichts gegen das Land Russland an sich.Wir fahren zB zur WM 2018. Nicht nur wegen Fussball sondern auch um Land und Leute besser kennen zu lernen.Auch das Handelsembargo sollte sofort aufgehoben werden. Ich bin nur der Politik Putins gegenüber sehr skeptisch. Putin soll sich in dem Jahr wo er Präsident wurde, 5 mal mit Boris Beresowky in Spanien getroffen haben. Mit dem Oligarchen, den er des Landes verwiesen hatte. Offiziell. Ob das stimmt kann ich natürlich nicht beweisen. Kann auch sein ich liege total falsch, aber ich vertraue keiner sogenannten Weltmacht.Das Wohl der Menschen haben auch die nicht im Sinn. Glaub ich nicht. Man sehe sich nur die Verhältnisse in China an. Und die russische Zentralbank kontrollieren die Rothschilds. Obwohl Putin die Bank total verstaatlichen will. Wie gesagt ich trau den “ Frieden “ nicht.

    • IIch habe mir den Artikel noch nicht durchgelesen, aber mir das Video angeschaut, das Sie hier verlinkt haben.
      Ja, ich war 2011 in Moskau und dort sah es genauso aus wie in Petersburg. Doch wir waren auch außerhalb von Moskau und da sah es anders aus! Echter und authentischer, halt wirklich russisch! Wir hatten schöne Begegnungen, da ich mit einer Freundin dort war, die russisch sprach…
      Zu den verlorenen Kinder: die haben wir hier in Deutschland auch…
      https://www.youtube.com/watch?v=hLbt8uw1lkg
      Aus meiner Sicht als Sozialpädagogin und Traumatherapeutin ist diese Doku allerdings schön gefärbt…

      Die Welt ist weder in Russland noch hier in Ordnung, weil sie nirgends mehr in Ordnung ist und wohl auch noch nie war! Putin ist aufgrund seiner Biografie ebenso bindungstraumatisiert wie Angela Merkel…
      Die Biografie von Obama kenne ich nicht…Doch wäre er ein in sich gefestigter Mensch mit einer gesunden Psyche, würde er diesen Wahnsinn nicht mit machen!

      Was mich immer wieder verzweifeln lässt, dass nicht erkannt wird, dass kein Mensch als Gewalttäter oder Kriegstreiber auf die Welt kommt…
      Wir sind geprägt durch die Bindungserfahrungen, die wir mit unseren Eltern gemacht haben und diese Erfahrungen tragen wir dann völlig unreflektiert in die Welt.

      Ich war in Moskau, weil ich eingeladen wurde, dort ein Seminar zu geben. In Russland gibt es keine Altenheime, jedenfalls nicht so, wie wir es kennen! Da müssen sich die Kinder um ihre alten Eltern kümmern, ganz egal was sie ihnen in der Kindheit angetan haben…
      Bei einer russische Teilnehmerin, die mit mir gearbeitet hatte und die unter schlimmen physischen und körperlich Symptomen litt, zeigte sich, dass sie in ihrer Kindheit massive Gewalterfahrungen gemacht hat und das ihre Mutter sie auf Schritt und Tritt kontrolliert hat.
      Sie war über 50 Jahre alt und ihre Mutter war inzwischen pflegebedürftig.
      Ich sagte ihr: du musst aufhören damit! Sie kontrolliert dich immer noch, du hast gar keinen Raum, um dein eigenes Leben zuführen…kein Wunder das dein Körper und auch deine Psyche streiken!
      Da sah sie mich mit großen Augen an und sagte: Wie soll das gehen? Es gibt niemanden außer mir, der sich um sie kümmert!
      Ahnungslos wie ich war, fragte ich, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, sie in ein Altenheim zu geben…
      Nein, sagte sie, das geht hier nicht!

      Tja, da war ich dann mit meinem Latein auch am Ende…

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