NATO vergibt die „Hunnen-Rede“ gegen China | Von Willy Wimmer

Ein Kommentar von Willy Wimmer.

Das „Trio infernale“ bestehend aus G7, EU und NATO hatte in Zusammenhang mit der Europa-Reise des amerikanischen Präsidenten Joe Biden gerade die Resolutionen für die Aufnahme des Fehde-Handschuhs mit China verabschiedet, flogen in China die MiG-29 gen Taiwan. In den internationalen Medien wurde breit darüber berichtet. Es waren 28 MiG-29, die in die seit einem Jahr wohl aktivierte Luftverteidigungszone Taiwans einflogen. Angeblich war das eine Demonstration, die nicht innerhalb von Stunden nach den Cornwall- und Brüsseler Beschlüssen einfach mal so hätten gestartet werden können. Dafür brauchte es allerdings eine Vorlaufzeit, die deutlich machte, dass die Joe Biden-Beschlüsse für die chinesische Seite keine Überraschung gewesen sind.

Selbst für die sedierten Deutschen dürfte es keine Überraschung gewesen sein, was sich in Richtung China und in Zusammenhang mit dem neuen amerikanischen Präsidenten entwickeln würde. Ein deutliches Zeichen und dies mit Zustimmung der Bundesregierung in Berlin und der Landesregierung in Düsseldorf war die Übernahme einer deutschen Liegenschaft durch das amerikanische Militär außerhalb der bislang bekannten amerikanischen Stationierungszone auf deutschem Staatsgebiet. Die Amerikaner rückten am nördlichen Rand des Ruhrgebietes mit ihrem Militär ein und zwar unweit des Zentralpunktes Duisburg für das chinesische Projekt der „Seidenstraße“.

Diese „Seidenstraße“ ist nicht etwas, das der Welt erst noch vorgegaukelt werden muss. Diese gigantische Eisenbahnverbindung macht deutlich, wie effektiv Deutschland und weite Teile Westeuropas an die heutige und moderne „Werkbank der Welt Shanghai“ angekoppelt sind. Wenn dieses kontinentale Unterfangen durch USA, EU und NATO jetzt auf das Diffamierungsgleis geschoben wird, müsste in Deutschland zumindest die von Helmut Kohl als Bundeskanzler und OB Krings aus Duisburg angeschobene globale Bedeutung des weltgrößten Binnenhafens notleidend werden. Welchen Sinn dann noch gewaltige Infrastrukturmaßnahmen zwischen Rotterdam und Duisburg namens „Betuwe-Linie“ für den Eisenbahn-Güterverkehr machen, mag der Kuckuck wissen. Die Beschlüsse für Präsident Joe Biden können für uns in Deutschland so heruntergebrochen werden, dass uns hören und sehen vergehen wird.

Es geht allerdings nicht nur um unser ökonomisches Rückgrat. Da sind wir einiges gewohnt, wenn man an die Dauersanktionierung unserer wichtigsten Handelspartner zugunsten der amerikanischen Konkurrenz denkt. Schließlich läuft die Eisenbahn-Verbindung Shanghai (Luzon) nach Duisburg durch so sämtliche Gebiete, die zwar unsere geschätzten Nachbarn beheimaten, die aber im Zielvisier der USA und damit der NATO sind.

Bei Frau Amanpour, die bei CNN für die Anbahnung eines jeden Konfliktes seit dem Jugoslawien-Krieg gut ist, ließ sich unmittelbar nach den genannten Beschlüssen ein ehemaliger, amerikanischer NATO-Befehlshaber mit kriegserfahrener Brust bereits frohlockend vernehmen. Ja, jetzt gehe es gegen China und das mit deutscher, französischer und vor allem britischer Hilfe. Die deutsche Marine fällt im Vergleich zur Royal Navy mit der hochmodernen Flugzeugträger-Kampfgruppe um den Träger „Queen Elizabeth II“ nicht ins Gewicht. Die Briten sind mit geballter Kampfkraft und unter Assistenz der US-Marine in den Gewässern des Pazifischen Ozeans und damit vor der Küste Chinas unterwegs. Es wird eine Frage der Zeit sein, wann man unweit der ehemaligen Kronkolonie Hongkong das Recht auf Durchsetzung der freien Schifffahrt gegen chinesische Sicherheitsinteressen durchsetzen will. Die Bundesmarine kann mit diesem Ansatz nicht warten. Das ist das Ziel ihres Einsatzes, den Tiger zu reiten. Was das noch mit dem NATO-Vertrag, der Einbindung dieses Vertrages in die Charta der Vereinten Nationen und der Verpflichtung des Grundgesetzes, den „Frieden auf der Welt“ stets im Auge zu behalten, zu tun haben sollte, vermag keiner zu sehen.

Aber das spielt in Berlin mit seiner geschredderten Treue zur eigenen Verfassung ohnehin keine Rolle. Man macht, was den US-Präsidenten charmiert und davon kann der nicht genug haben. Was soll man da auch machen, wenn es dem US-Präsidenten vor seinem Genfer Treffen mit Präsident Putin gelingt, die G6-Staaten und die Satrapen in Europa gegen ihre eigenen Interessen unter die Knute gegen Russland zu zwingen, um anschließend mit diesem gewichtigen Pfund bei Präsident Putin auf Zukunft zu machen? Das muss man erst mal können. Die G6 und die anderen legt man an die Kandarre und schmust mit dem angeblichen „Feind“ fröhlich vor sich her. Wo da der dringend notwendige europäische Freiraum zwecks Herstellung besserer Beziehungen zu Russland bleiben sollte, ist schleierhaft. So lässt man sich den Schneid abkaufen und läuft blamiert durch die Gegend.

Mit China ist das nicht anders. Und man sollte sich nicht täuschen. Alleine das Auftauchen ortsfremder Marineschiffe vor Chinas Küste weckt Erinnerungen. Aber vielleicht ist es das gerade, was in den Hirnen derjenigen vorgeht, die sich die Erledigung Chinas auf die Fahnen geschrieben haben. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ging es doch schon einmal gemeinsam gegen China, und die Deutschen sollten mit von der Partie sein, bevor man sich über sie hermachte. In China hat man weder die japanische Invasion, noch das internationale Vorgehen Jahrzehnte zuvor vergessen. Man kann sich ausrechnen, wie das China zusammenschweißen wird, um es den „fremden Teufeln“ zu zeigen?

Vermutlich werden in der Vorbereitung dieser Konfrontation die üblichen Lehrstühle an deutschen und europäischen Hochschulen finanziert, damit vor und während des Konfliktes mit China die durchaus sachkundigen Hetzer und Propagandisten in den gelenkten Medien das gewünschte Bild zeichnen können, um so etwas wie Kriegsbegeisterung im Stil der berühmten „Hunnen-Rede“ erzeugen zu können. Wer allerdings den 22. Juni 1941 und den Krieg des Deutschen Reichs gegen die damalige Sowjetunion mit den Hekatomben von Opfern noch im Kopf haben sollte, der sollte sich eine Steigerung des Elends vorstellen, bevor er unentschuldbare Fehlentscheidungen trifft. Das Ende der Sowjetunion ging ohne Blutvergießen vonstatten. Ein Konflikt mit China bedeutet gerade dieses in den dafür vorgesehenen globalen Zonen.

Das Bild verfestigt sich, wie Singkiang, Tibet, Myanmar und jetzt Taiwan zeigen und man fragt sich, wann es soweit ist? Bei dem amerikanischen Vorgehen gegen Deutschland konnte man das an der Vorherrschaft der „white, anglo-saxon Protestants“ in dem staatlichen Gefüge der USA festmachen. Andere werden ihre Überlegungen haben, warum es ihnen an den Kragen ging. Vielleicht wird es nicht mehr lange dauern, bis es dann wie Schuppen von den Augen fällt. Wenn Frau Vizepräsidenten Harris mit ihren Indischen Wurzeln oder die ex-UN-Botschafterin, Frau Haley, die Nachfolge unter den indisch-stämmigen Nachfolgeaspiranten unter sich ausmachen, dürfte es weitere Anhaltspunkte geben.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Niyazz / shutterstock

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28 Kommentare zu: “NATO vergibt die „Hunnen-Rede“ gegen China | Von Willy Wimmer

  1. Armand de Kneifel sagt:

    Heute wirft man China gerne seine sogenannte Abkehr vom eigentlichen sozialistischen Weg vor und stößt sich somit am kapitalistischen Splitter im Auge des Kontrahenten. Verdeckt durch den morschen Balken im eigenen trüben Auge klebt der Westen noch immer an seinen neoimperialistischen Ideen und kapitalistischen Ansprüchen. Nun ja – ein jeder hat seinen dialektisch-materialistischen Standpunkt bedingt durch die anhaltenden gesellschaftlichen Klassengegensätze. Nur allzu oft wird leider auch die historische Notwendigkeit der sozialen Veränderung außer Acht gelassen oder einfach bewusst verdrängt. Kriege sollen ja alles regeln und somit auch die Vertreter der Mafiakartelle in NATO, IWF etc. Am Ende verkommt der verblendete oder gar bewusst falsch indoktrinierte Mensch vom billigen Revoluzzer zum weichgespülten Lampenputzer, der noch seine eigene Schwiegermutter bei Nacht und Nebel von der Dreigroschen-Kloschüssel in den Dreck der Geschichte schubst.
    Der übersättigte und geistig verkommene Zeitgenosse dreht noch an der rostigen Kurbel, um im Hamsterrad nicht den Anschluss an die schnöde Welt vor seiner Haustür zu verlieren. Der Arm zum schnellen Abgreifen ist nun mal länger, als die krumme Hand zum Arbeiten. In anderen Worten: Der dicke Bauch wächst bei Bier und Fußball eben schneller, als die eigenen Gedanken Flügel bekommen könnten durch Marx, Engels, Lenin oder auch Mao und gar Stalin (der oft verleugnete, verfluchte, verkannte und bekämpfte Befreier der Menschheit vom Faschismus und seiner kryptisch demokratischen Endstellungen bis in unsere Tage auf dem steinigen Weg nach Canossa zur demutsvollen Rückschau, die zur billigen Weekend-Show für schnöde Akolythen verkommen ist).
    Sic transit gloria mundi aeterna!

    • Redis Kruhel sagt:

      Mehr Stalin wagen!

    • wasserader sagt:

      In der warmen Suppe des Stalinismus baden .
      Als längst der Kalte Krieg gegen die Sovietunion im Laufen war
      waren Stalinisten im Westen immer noch gut antideutsche Propaganda
      im Namen des Massenmörders Stalin zu verbreiten.
      Es sind die Briten (und in Folge die USA) die Verstanden wie viel subtile(gut gemachte) Propaganda vermag .

      Ein Beispiel der guten warmen Suppe :
      https://www.youtube.com/watch?v=ewoqPHaEo6I

      … Und manche glauben bis heute es geht um gute revolutionäre Musik .

    • Redis Kruhel sagt:

      Ganz alter Wein aus eklig alten Schläuchen. Man fasst es nicht!

  2. Ulli sagt:

    Als Chinese möchte ich das mit den Abendmal kommentieren.
    https://www.globaltimes.cn/page/202106/1226050.shtml

  3. Outlaw sagt:

    Denke ich an meine Ur/ Großeltern ,die sich viele Gedanken machten ,eine Meinung hatten ,dennoch zum Mitmachen gezwungen, und am Ende wegen all der Lügen griesgrämig ,manchmal verbittert waren ,kann ich wegen dauernder Wiederholungen unfähiger und besonders dummer Politiker ,die uns immer in die selbe Sch..ße reiten, nur sagen :"Jeder Selbstdenkende der vermutlich übriggebliebenen 25-30% der Bevölkerung,die sich noch fragen welchen Sinn alles hat und sich ihrer Verantwortung bewußt sind :Kümmert euch besser um eurer eigenes Wohl ,eure Familie und Enkel/Kinder ,eure bestmögliche Unabhängigkeit und seid nicht leichtgläubig für politische Worte.Laßt euch nicht verführen und seid wachsam! Denn über allem stehen ganz andere Gewalten ,vor denen sich einjeder mal zu verantworten hat ,und diese Gesetze kennen wir !(mit Ausnahmen )

  4. Klaus-Peter Kostag sagt:

    Das „Trio infernale“ bestehend aus G7, EU und NATO also zuckt auf. Das lässt sich gut zusammenfassen als NATO-Wertloswestens (NW). Denn Trio infernale ist zwar poetischer aber viel länger als NW.

    Nach den strategischen Verträgen untereinander des Konkurrenztrios Trios Iran, China und Russland erscheinen mir die sämtlichen beschriebenen NW Aktionen wie Zwergenaufstand. Purer langfristig dem "Gegner" förderlicher Aktionismus. Weil der Kapitalismus sich gemäß Egon. W. Kreutzer gerade selbstmordet (https://egon-w-kreutzer.de/was-bitte-ist-eigentlich-digitalisierung-ein-blick-in-den-abgrund).

    Das System auf dem der NW gründet, so beschreibt Kreutzer, ist futsch und Ernst Wolff legt nach: https://kenfm.de/lissabon-zeigt-es-geht-nicht-um-gesundheit-von-ernst-wolff/.

    Seine Krebsgeschwüre sins seine Plünderungsableger/Königsmörder, hauptsächlich der Digital-Finanzielle-Komplex (Zitat Ernst Wolff: "Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Auffassung, unser Leben würde weitgehend von der Politik bestimmt, ist es dieser digital-finanzielle Komplex, der in unserer Zeit die richtungsweisenden wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen trifft – und zwar im Alleingang und weltweit")
    Dieser digital finanzielle Komplex plündert vor dem kommenden Zusammenbruch alles Geldähnliche um es in Sachwerten zu vergegenständlichen. Beispielsweise erwirbt Mr Gates Unmengen amerikanischen Landes, Grundstücke, landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzflächen.
    Und die NW-Kasper meinen, mit bisschen Papiergeld die chinesische Technologie-Lok zu bremsen/zu überholen?

    Eine Gesellschaft von Trotteln (Wähler) wählt eine Gesellschaft von Obertrotteln (Politiker), die nicht wissen, dass all ihre gesammelte Ohnmacht halt nur noch in Zwergenaufständen Scheinschlachten schlagen kann.

    Militärisch gesehen ist der NATO-Wertloswesten seit 2001 mit Kündigung des AM-Vertrages eine ganze Lawine lostretend ins Bodenlose gestürzt. Schreibt doch der Mainstream mit den Fakten, Fakten, Fakten, der FOCUS:
    https://www.focus.de/politik/ausland/gastbeitrag-von-thomas-jaeger-putin-fuehrt-russland-mit-nuklearer-tsunamiwaffe-in-eine-neue-etappe-der-weltpolitik_id_13266783.html

    Da ist der Begriff ZWERGENAUFSTAND für die irregeleiteten G7/EU/NATO Darsteller vielleicht noch ein wenig zu schmeichelhaft?

    • Schramm sagt:

      „Zwergenaufstand“ mit Nuklearwaffen?

      Atomare militärische Planspiele der NATO auch gegen China und Russland finden statt.

      Bisher fanden in der Militärgeschichte alle entwickelten Waffensysteme ihre Anwendung. So auch alle zuvor durchgeführten theoretischen Planspiele für den unmittelbaren militärischen Einsatz. Das gilt so auch für den Einsatz atomarer Waffensysteme. Bei allen Atommächten wird der praktische Einsatz für Nuklearwaffen erprobt, einschließlich gegen potenzielle Kriegsgegner (und gegen deren nukleare Waffensysteme).

      Bei ihren Kriegsvorbereitungen (Truppenverlagerungen und Kriegsübungen) setzen auch die USA, Großbritannien, Frankreich und die anderen NATO-Staaten auf die nukleare Vernichtung ihrer potenziellen Gegner: Russland, China, Indien, Pakistan und Korea. Dabei wird auch das Territorium West- und Osteuropas mit einbezogen.

      PS: Zweifelsfrei ist auch das Territorium der Bundesrepublik wie Polens für einen Atomkrieg (nicht nur) in Europa mit einbezogen. // – natürlich niemals in den offiziellen medialen Verlautbarungen der Regierungen.

    • Klaus-Peter Kostag sagt:

      "Schramm sagt:
      22. Juni 2021 um 18:30 Uhr
      „Zwergenaufstand“ mit Nuklearwaffen?"

      Antwort:

      Sehr gehrter Schramm,

      vor Inbetriebnahme meines Sprech-und Schreibwerkzeugs bin ich bemüht, mein Hirn einzuschalten und mich auf öffentlich zugängliche Informationen zu stützen. Damit ausgerüstet ergeben sich rein statistich Prognosen mit einer gewissen "höheren" Wahrscheinlichkeit als ohne. So ergab sich als stimmigstes Zukunftsbild:

      Wegen der ausführlichen russischen Nuklearübermacht wird das Dummvolk des "Trio infernale" eben
      n i c h t , k e i n e s f a l l s die nukleare Karte zu ziehen bereit sein. All diese wirren Strategien hatten sich bereits mit Einführung von POSEIDON erledigt. Hatte ich begründet. Oder lesen Sie prinzipiell "FOCUS" nicht? Nun also erneut und ausdrücklich. Keine Gefahr eines Nuklearkrieges. Falls nicht DRITTE, beispielsweise die DEUTSCHEN ANONYMUSSE den nuklearen Weltkrieg in einem weiteren intellektuellen Schwächeanfall nach dem Überfall auf KEN.FM und WATCH IGNORANCE EU herbeihacken würden. Die nach 2001 durch ABM-Kündigung beleidigten Russen haben nämlich aus dem GLEICHGEWICHT DES SCHRECKENS (wer zuerst auf den roten Knopf drückt, erwirbt sich Nachteile und stirbt als Zweiter)
      ein UN-Gleichgewicht gemacht. Mittels POSEIDON geschätzt etwa Tausend zu Eins.

      Zusätzlich haben nicht nur die JewSA ein Raketenabwehr-System installiert. Wie jedoch Saudi-Arabien Erfahrungen zeigten, ist das amerikanische PATRIOT allerdings der letzte Dreck. Der Allerletzte.

      Und nach früheren Informationen von "SPUTNIK", Gott hab ihn selig, hat Russland ein mehrfach gestaffeltes, weit besseres Raketenabwehrsystem installiert, eines mit der Fähigkeit selbst einen gegnerischen Raketen-Tsunami mit 100000 fliegenden Sprengladungen samt Täuschkörpern bereits beim Anflug in der Atmosphäre röntgenlasermäßig spottbillig und paar hundert die Minute zugleich zu verglühen oder mittels S 300 bis S 500 zerstäuben.

      Weil die Russen nukleare Winter durch Rauch und Staub nicht mögen. Schrieb "SPUTNIK".

      POSEIDON, schrieb der FOCUS hätte nicht nur Militär-Effizienz, sondern die Weltpolitik prinzipiell gedreht, den einst geographischen Vorteil der JewSA/Kanada NATO in einen geographisch tödlichen Nachteil verkehrt. Aber auch NATO-Westeuropa liegt den POSEIDON. Lieber Kommentator SCHRAMM, war all das Ihrer Aufmerksamkeit etwa entgangen?

      Oder gefällt Ihnen die Hegelsche dialektische Denkmethode These-Gegenthese-Synthese nicht?

      Dann möchte ich mich in aller Form für diese meine Erst-Darstellung im Original-Kommentar bei Ihnen entschuldigen. Meine Toleranz verführt mich oft zu der Vermutung, der Andere hat Recht.

      Und so betrachten Sie bitte all diese zur Begründung vorgetragenen öffentlich zugänglichen Argumente und meine persönliche dialektische Schlussfolgerung/Meinung zusammengenommen als spinnerte Einzelfall Lügenmeinung, als rechtsextrem und verschwörungstheoretisch.

      Nehmen Sie bitte, bitte, nur meine Entschuldigung zur Kenntnis und nachsichtig an.

  5. Hartensteiner sagt:

    Wie bei allen Dingen sollte man auch hier den RAHMEN nicht vergessen, in dem das stattfindet. Was ist dieser Rahmen?
    Das ist eine Regierung, die völlig frei ist zu tun, was sie will, gegenüber einer Bevölkerung, die im politischen Sinne eigentlich gar nicht existiert..
    Anderswo soll es ja "autokratische Herrschaft" geben. Das meint wohl Regierungen, die gegen den Willen des Volkes agieren. Wie aber nennet man es, wenn dem Regierungshandeln eine völlig willenlose Bevölkerung gegenüber steht, GEGEN die man nicht handeln kann, weil sie sich längst als vollkommen willenlos erwiesen hat? Das geht so weit, dass sie nicht mal mehr den Kopf bewegt um zu nicken, sondern sich völlig tot stellt. Außer bei Wahlen. Da rafft sie sich denn doch noch kurz auf, um den "Mächtigen" ihre Legitimation zukommen zu lassen.
    Das heißt aber auch, dass Erkenntnisse wie in diesem Artikel auf eine verschwindende (Wann ganz verschwunden?) Minderheit gerichtet sind, die man selbst mit der Lupe kaum noch findet.
    Wir haben also schon den "Neuen Menschen" – es sei denn, der war schon immer so.

  6. sandra beimer sagt:

    Wenn die Antwort auf die verlorenen Terror-Kriege noch mehr Krieg ist, dann ist das Ende absehbar und vorbestimmt. Schlecht für uns dass Europa eines der Schlachtfelder ist. Nur die Dummheit europäischer Politiker ist wirklich grenzenlos.

    • Hartensteiner sagt:

      Ist etwa die "Dummheit" der durch und durch apathischen Bevölkerung weniger groß? Die wacht allenfalls noch kurz auf, wenn Dir im Laden die Maske verrutscht sein sollte.

    • sandra beimer sagt:

      Was sollen sie tun, sich zusammenschiessen lassen? Was glaubst du wie viele Waffen und Munition die US-Amerikaner genau zu diesem Zweck in Europa lagern?

    • Werweißdasschon sagt:

      Auch Herr Hartensteiner wird bald begreifen, dass wir alle "Gefangene" sind und wir nie eine Wahl hatten. Das Verhalten kommt nicht von ungefähr und er erkennt auch bald, dass Deutschland ein Labor ist. Die Erkenntnisse, die hier erfolgreich in einem Jahrhundert entwickelt wurden, wird in die ganze Welt exportiert (Export-Weltmeister in einem anderen Kontext).

      Vor allem wird er begreifen, dass er die falschen verantwortlich machen will und diese zu unrecht immer wieder "beschimpft".

    • Hartensteiner sagt:

      Werweissdasschon – Gefangene? Wer zwingt die Leute, auf der Straße eine Maske zu tragen? Wer zwingt die Leute, grundlos zu Testzentren zu laufen? Wer zwingt die Leute, zu Impfstationen zu rennen um dann stolz zu erzählen, sie seinen geimpft, als hätten sie einen Preis gewonnen, besser, das Abendmahl erhalten? Nein, ich beschimpfe nicht die Falschen. Schließlich lebe ich in genau derselben Welt, in der die leben, aber ich bin nicht ständig in vorauseilendem Gehorsam unterwegs, die Wünsche von Frau Merkel et al zu erfüllen, um dann darauf noch stolz zu sein.
      NEIN, dafür gibt es keine Entschuldigung.
      Es gibt auch keine Entschuldigung für Leute, die allgemein politisch nicht existieren, aber bei Aufforderung hingehen und "die Einheitspartei" wählen. Wenn sie sich schon sonst um nichts kümmern, könnten sie wenigstens da wegbleiben, statt die immer gleichen Lumpen immer wieder zu legitimieren.
      KEINE EINTSCHULDIGUNG. Mitgefangen, mitgehangen sagt der Volksmund.

  7. Werweißdasschon sagt:

    Das Ganze kommt einem nur noch wie eine schlechte Komödie vor, die an Manipulation kaum noch zu übertreffen ist, seitens der Akteure in Asien und in den westlichen Paradiesen.

    Eins ist jedoch klar, dass wenn ein Krieg ausbrechen sollte, dann einvernehmlich und in gemeinsamer Absprache aller Beteiligten. Ziel ist das was durch Corona nich klappt, dennoch mit drastischeren Maßnahmen durchzusetzen.

    Oder wie soll man sich die Kooperation in allen anderen Bereichen, wie eben Corona, wie die autoritäre Überwachungspsychosen, wie die wirtschaftlichen "Spielchen" und Absprachen in verschiedenen Szenarien, wie auch aktuell die Hafenblockade. Das ist eine Choreografie vom feinsten und alle sind beteiligt und ziehen an einem Strang, sei es der Westen oder auch China. Im Vordergrund wird natürlich immer und stetig der Streit oder eine Uneinigkeit simuliert.

    Die Zuschauer sehen natürlich einen großen Konflikt aufkommen (was auch beabsichtigt ist), dabei handelt es sich um bestens abgesprochene Aktionen die den Profit und die Macht in die richtigen Hände spielen werden. Insbesondere wird aber dadurch die Kontrolle über alle Menschen immer weiter verfestigt und alle sind mitten drin statt nur dabei. Es scheint unaufhaltsam zu sein.

    Die Reise geht indess weiter Richtung One Road, One Belt, One World, One Religion, One God….New World Order

    • Werweißdasschon sagt:

      Es wird zu einem Krieg kommen, allerdings wird diese nicht gegen China oder gegen den Westen geführt.

      Ziel sind nachwievor und schon die ganze Zeit, die Bevölkerungen aller Kontinente.

      Das perfide am Ganzen ist, dass die Bevölkerungen davon keinen Plan haben und tatsächlich denken es geht hier um Nationen. Manche denken sogar, dass ihre Nation (dadruch auch sie selbst) am Ende eines Konflikts als Gewinner dastehen werden.

      Wenn es eine göttliche Komödie gibt, dann ist es das und es ist bereits so verdammt alt, aber dennoch so effektiv.

    • sandra beimer sagt:

      Es gibt nicht ein Motiv, sonden es ist ein Spannungsverhältniss. Ein in sich widerstrebender Antrieb der die Menschheit am laufen hält: ein Maximum an Macht und Kontrolle über alle anderen zu wollen, aber sich mit aller Kraft und Macht und der Kontroller anderer entziehen zu wollen.

    • Werweißdasschon sagt:

      An dieser Stelle würde ich an ein vergangenes Ereignis erinnern wollen, zu der Zeit als die Malaysia-Airlines-Flug 370 sich in Luft auflöste. In der Zeit war Herr Rothschild in China und hat mit Xi eben genau das angeleiert, was aktuell so alles stattfindet.
      Nur um einen Eindruck zu kriegen, wie langfristig geplant wird in dem Bereich und wie verschachtelt das Ganze ist.

    • sandra beimer sagt:

      Natürlich wird geplant so gut und genau wie es geht. So ein Vermögen transportiert sich nicht von aleine durch die Jahrhunderte. Und wir wissen ja wie das mit den Pharaonen war, die sich im Tot direkt in den Himmel spritzen wollten. Der Wahn liegt immer ganz dicht bei der Ratio und wartet geduldig auf seine Chance.

  8. wolfcgn sagt:

    Am Beispiel Duisburg dürfte uns allen klar werden, dass der von den USA angezettelte Konflikt mit China sich nicht auf Asien beschränkt. Herr Wimmer, Dank für Ihre klare Analyse!

    • wolfcgn sagt:

      … für mich geht es schon im Detail darum, dass ich bald nicht mehr bei ALIEXPRESS sondern nur noch bei AMAZON einkaufen können werde. Es geht nicht nur darum, Flugzeugträger zu versenken.

  9. Schramm sagt:

    Aufklärung zum Bourgeoissozialismus amerikanisch-chinesischer Prägung heute.

    Bspw.: Aspekte der ideologischen und gesellschaftspolitischen Zuhälterei deutsch-chinesischer Prägung.

    Bezug: Medienkritik – Rezension von Klaus Dallmer zu »China – ein Lehrstück …«

    „Die sozialistische Weltrevolution ist ein allumfassender Prozess, der sich über Jahrhunderte erstreckt.“

    ●, damit ist auch die Internationale der Finanz und Monopolbourgeoisie vollumfänglich einverstanden. Einschließlich der Erben der deutschen Monopolbourgeoisie der Familien Quandt und von Siemens.

    PS: Bereits heute wird ein bedeutender Anteil der mehr als 1,04 Milliarden Euro Jahresdividende der Multimilliardäre der Familie Quandt in ihrem China durch die Ausbeutung der chinesischen Arbeiterklasse erwirtschaftet.

    Ebenso sind die bereits mehr als 1030 chinesischen Milliardäre (auf USD-Basis) „mit“ und „ohne“ Parteibuch ihrer Kapitalschutzpartei „KPCh“ damit einverstanden. Weiterhin auch die mehr als 25 Millionen privaten Unternehmen der chinesischen Bourgeoisie. Wie auch alle führenden Weltkonzerne mit ihren Niederlassungen und Produktionsstätten in ihrem China.

    Übrigens, die Anzahl der Erwerbsbevölkerung liegt in China bei rund 790 Millionen Menschen. Der Anteil der entrechteten und noch nicht gleichgestellten WanderarbeiterInnen liegt bei rund 290 Millionen Erwerbstätigen.

    ►Der Autor Klaus Dallmer (Berlin) befindet sich entsprechend seiner Analyse der chinesischen Entwicklung in Übereinstimmung mit der antikommunistischen und bourgeoissozialistischen Führung Chinas. Damit agiert er auch zugleich (wohl nicht eingestanden) im Investitions- und Kapitalinteresse der westdeutschen Monopolbourgeoisie.

    Vgl. “Arbeiterpolitik” 31.5.2021
    China – Aufstieg eines neuen Imperialismus ?
    https://diebuchmacherei.de/arbeiterpolitik-31-5-2021/#more-3600

    Siehe am 20.06.2021 auf scharf-links:
    Der Feind in Asien. Ein neuer Kalter Krieg? Von Dr. Renate Dillmann.
    www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=77567&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=aa9841461b

    21.06.2021, R.S.

  10. Box sagt:

    Wer ist wir? Die deutschen Milliardäre, die Lohnsklaven, die endgültig Ausgegrenzten, die auf magische Art und Weise ein einziges Interesse eint?

    Nun , dann sind "wir" wohl wie die Angelsachsen, Franzosen, Russen und am Ende auch die Chinesen, etc.. Oder auch nicht:

    Im Gegensatz zur Auffassung mancher europäischer Linker kann Anton Stengl, der selbst viereinhalb Jahre in China arbeitete, keinerlei sozialistische Ausrichtung in der aktuellen Politik Chinas erkennen. Das Reich der Mitte ist seiner Analyse nach in wirtschaftlicher Hinsicht zur Fortsetzung des Kapitalismus und der Verteidigung seines Warencharakters angetreten und agiert geopolitisch als aufstrebende Hegemonialmacht.

    Im gigantischen Projekt der „Neuen Seidenstraße“ („One Belt, One Road“) ortet der Autor den Dreh- und Angelpunkt des neuen chinesischen Imperialismus. Seiner Ansicht nach ist dieses Vorhaben einer klassischen kapitalistischen Überproduktionskrise geschuldet. Vehemente staatliche Eingriffe in die Ökonomie dienten auch historisch oft zur Überwindung einer Verwertungskrise. Der große Vorteil für chinesisches Kapital in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts besteht gerade in dieser kontinuierlichen staatlichen Absicherung seiner Verwertungsmöglichkeiten, der staatlichen Finanzierung und dem Ausbau staatlicher Infrastruktur.

    In einem eigenen Kapitel wird der Frage nachgegangen, welches Wirtschaftssystem in China vorherrscht: ein noch unterentwickelter Sozialismus (der den Umweg über den Kapitalismus nehmen muss, um voranzukommen)? Oder ein Staatskapitalismus der besonderen Art? Zwei Kriterien sind für die Beantwortung der Frage entscheidend: die Eigentumsfrage und – damit verbunden – die Frage nach den wirtschaftlichen Prinzipien. Beide beantwortet der Autor eindeutig: In China regieren Markt und Privat­eigentum und die Wirtschaft funktioniert nach den Regeln von Profit und Konkurrenz.

    In geopolitischer Hinsicht ist Vietnam ein gutes Beispiel dafür, welche konkreten Auswirkungen der chinesische Imperialismus auf die Länder in Asien hat. Es geht um die Ausbeutung von Rohstoffen und Arbeitskräften an verlängerten Werkbänken in Sonderwirtschaftszonen bis hin zum territorialen Anspruch auf Inseln im Südchinesischen Meer, wenn dort Erdölfunde vermutet werden.

    Das Buch endet mit einer Analyse der Vorgänge in Hongkong und in Xinjiang.
    (Stengl, Anton: Chinas neuer Imperialismus. Ein ehemals sozialistisches Land rettet das kapitalistische Weltsystem)

    Auch was Chris Hedges kürzlich schrieb ist recht lesenswert, es nimmt zudem Bezug auf den synergischen Charakter der Großmächte und wer die Fäden zieht:

    Sterben für ein iPhone
    20. Juni 2021 um 11:45 Ein Artikel von: Redaktion

    Während sich die westliche Presse an schauerlichen Geschichten von den Uigurenlagern in der chinesischen Provinz Xinjiang abarbeitet – und damit das Feindbild China pflegt –, richtet Pulitzerpreisträger Chris Hedges seinen Blick auf ein Phänomen, das sich auch, aber nicht nur in China vollzieht, abermillionenfach und tagtäglich: Die Ausbeutung von Arbeitern. Hedges sagt: Das Leiden der Arbeiterklasse in und außerhalb der Vereinigten Staaten wird von unseren Massenmedien ignoriert. Und doch handelt es sich dabei um eines der wichtigsten Menschenrechtsthemen unserer Zeit.
    Übersetzung: Susanne Hofmann.

    Sterben für ein iPhone
    von Chris Hedges

    Die Arbeiterklasse wird zunehmend entrechtet, daran gehindert, Gewerkschaften zu gründen, sie erhält Hungerlöhne, muss Lohndiebstahl erleiden, wird ständig überwacht und wegen Lappalien gekündigt, gefährlichen Kanzerogenen ausgesetzt, zu Überstunden gezwungen, bestraft und im Stich gelassen, wenn sie alt und krank ist. Arbeiter sind hier und im Ausland ersetzbare Rädchen für oligarchische Unternehmer geworden, die sich in obszönem persönlichen Reichtum suhlen und die schlimmsten Exzesse der Räuberbarone in den Schatten stellen.
    (…)
    Das Leiden der Arbeiterklasse in und außerhalb der Vereinigten Staaten wird von unseren Medien, die sich im Besitz von Konzernen befinden, genauso ignoriert wie das Leiden der Palästinenser. Und doch handelt es sich dabei um eines der wichtigsten Menschenrechtsthemen unserer Zeit. Denn Arbeiter können, sobald sie ermächtigt werden, andere Menschenrechtsverletzungen abwehren. Wenn Arbeiter sich nicht organisieren, hier und in Ländern wie China, und Grundrechte erlangen sowie Löhne, die ihre Lebenshaltungskosten decken, wird eine globale Knechtschaft zementiert werden, die Arbeiter in den grauenvollen Verhältnissen gefangen hält, die Friedrich Engels 1845 in seinem Buch „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ beschrieb oder Émile Zola 1885 in seinem Meisterwerk „Germinal“.
    (…)
    Und während wir China für seine Arbeitspolitik schelten, haben die Vereinigten Staaten ihre eigene Gewerkschaftsbewegung zerschlagen, haben ihren Unternehmen gestattet, ihre Produktion nach Übersee zu verlagern, um von den Produktionsmodellen dort zu profitieren, haben Löhne gedrückt, arbeitnehmerfeindliche Gesetze gegen das Recht auf Arbeit verabschiedet und Regelungen zerstört, die einst Arbeiter schützten. Der Kampf gegen die Arbeiter ist kein chinesisches Phänomen. Es ist ein globales. Und US-Unternehmen wirken daran mit. Apple hat 46 Prozent seiner Zulieferer in China. Walmart hat 80 Prozent seiner Zulieferer in China. Amazon hat 63 Prozent seiner Zulieferer in China.

    Die größten US-Unternehmen sind vollwertige Partner in der Ausbeutung chinesischer Arbeitskräfte und darin, die amerikanische Arbeiterklasse im Stich gelassen und verarmt zu haben. US-Firmen und chinesische Produzenten haben dafür gesorgt, dass Millionen von chinesischen Arbeitern mitten in einer globalen Pandemie in Fabriken gestopft wurden. Ihre Gesundheit spielt keine Rolle. Die Profite von Apple haben sich im vergangenen Quartal auf 23,6 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Seine Erlöse wuchsen um 54 Prozent auf 89,6 Milliarden US-Dollar an, das heißt, dass Apple im Schnitt täglich Waren für mehr als eine Milliarde US-Dollar verkauft hat. Es wird sich für die Arbeiter hier oder in China nichts ändern, solange diese Unternehmen nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ökonomische Gerechtigkeit ist global oder sie existiert nicht.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=73499

    Auch ansonsten scheint man sich in den Narrativen recht einig, man sitzt schließlich beisammen im WEF:

    Experten warnen nach Corona-Ausbruch in Südchina vor nächster Schifffahrtskrise
    15 Juni 2021 19:50 Uhr

    Aufgrund eines erneuten Corona-Ausbruchs in Südchina sind die Hafendienstleistungen unterbrochen. Lieferungen per Schiff verzögern sich. Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Verladeplatz steigt von 12 Stunden auf 16 Tage. Eine neue Schifffahrtskrise ist möglich.

    https://de.rt.com/asien/119148-experten-warnen-nach-corona-ausbruch-suedchina-vor-naechster-schifffahrtskrise/

    Am Ende ist es hier wie dort und sonstwo, die Fürsten balgen um Profit, die Bevölkerungen sind nur Verfügungsmasse.
    Und wenn man Bedenken bzgl. militärischer Entwicklungen anmelden möchte, so kann man die durchaus haben:

    Die Bundeswehr und ihre kämpfenden Mensch-Maschinen

    21. 06. 2021 | Hören | Als gemeinsames Projekt mit der britischen Armee hat die Bundeswehr die Möglichkeiten der transhumanistischen Optimierung von Soldaten untersucht. Unabhängig von ethischen Bedenken soll das offenbar vorangetrieben werden. Das größte ethische Problem: Hier wird an Mensch-Maschinen gearbeitet, die gegen Bevölkerungen kämpfen sollen, nicht gegen Armeen.

    Das Development, Concepts and Doctrine Centre (DCDC) der britischen Armee hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wehrplanung der Bundeswehr die zukünftigen Auswirkungen der Human Augmentation (HA) untersucht, um eine Grundlage für detailliertere Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet zu schaffen.

    Es geht dabei um alles, was Menschen künstlich leistungsfähiger machen kann, von Augmented-Reality-Brillen über Gentechnik und genetischer Auswahl bis zu Gehirn-Maschinen-Schnittstellen und Drogen. Das DCDC hat die Ergebnisse des gemeinsamen Nachdenkens und Forschens in einer Studie mit dem Titel „Human Augmentation – The Dawn of a New Paradigm“ veröffentlicht (Menschliche Optimierung – Beginn eines neuen Paradigmas). Das Vorwort hat der Direktor Generalmajor Wolfgang Gaebelein, Direktor des Amtes für Wehrplanung zusammen mit seinem britischen Pendant geschrieben.

    Auf der Webseite der britischen Regierung und derjenigen der Bundeswehr wird in Mitteilungen auf die Veröffentlichung der Studie hingewiesen. Die deutsche Variante ist sehr zurückhaltend formuliert, die britische spricht Klartext :
    (…)
    "Der Imperativ, menschliche Optimierung zu nutzen, könnte letztendlich nicht durch ein explizites ethisches Argument diktiert werden, sondern durch das nationale Interesse. Länder müssen möglicherweise technische Optimierungen des Menschen entwickeln, oder sie riskieren, Einfluss, Wohlstand und Sicherheit an diejenigen abzugeben, die dies tun. (…) Die öffentliche Meinung, vor allem in Demokratien, wird einen großen Einfluss auf die Bereitschaft eines Landes haben, die menschliche Optimierung zu akzeptieren, aber weder die öffentliche Meinung noch Ethiker werden über die Zukunft der menschlichen Optimierung entscheiden. Stattdessen werden es wahrscheinlich die Regierungen entscheiden, basierend auf dem nationalen Interesse an Wohlstand, Sicherheit und Schutz.“

    Das nationale Interesse an Wohlstand steht zuvorderst, das wirtschaftliche Interesse also. Das erinnert nicht zufällig an den Ausspruch vom deutschen Wohlstand, der am Hindukusch verteidigt wird. Technisch optimierte Soldaten sind nämlich nicht in erster Linie nützlich, um gegen ähnlich ausgerüstete feindliche Armeen zu kämpfen. Dafür hat man Panzer, Drohnen, Kampfflugzeuge, Raketen und Bomben. Solche Soldaten sind vor allem nützlich, wenn eine technisch überlegene Armee gegen eine Bevölkerung und deren Partisanen kämpft, sei es in Afghanistan, Mali oder dem eigenen Land. Das sind in erster Linie Technologien für Bürgerkriege und Besatzungsarmeen.

    Die Technologien lassen wir wieder die britische Regierung beschreiben:

    "Technologien der menschlichen Optimierung bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten für heute und für die Zukunft. Es gibt ausgereifte Technologien, die heute mit überschaubaren politischen Erwägungen integriert werden könnten, wie z. B. personalisierte Ernährung, Wearables und Exoskelette. Es gibt andere Technologien in der Zukunft, die ein größeres Potenzial versprechen, wie Gentechnik und Gehirn-Computer-Schnittstellen. Menschliche Optimierung wird in Zukunft immer relevanter werden, weil sie das Bindemittel zwischen den einzigartigen Fähigkeiten von Menschen und Maschinen ist. Die Gewinner zukünftiger Kriege werden nicht diejenigen sein, die über die fortschrittlichste Technologie verfügen, sondern diejenigen, die die einzigartigen Fähigkeiten von Mensch und Maschine am effektivsten integrieren können.“

    Welche Fähigkeiten vor allem gesucht sind, wird durch Zitieren eines Instituts der US-Armee verdeutlicht:

    "Wenn die aktuellen Vorhersagen korrekt sind, hat die genetische Modifikation bei weitem das größte Potenzial für die Verbesserung des Menschen. Laut der United States Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), könnte die genetische Modifikation genutzt werden, um Supersoldaten zu schaffen, die „ohne Gnade töten, nicht müde werden, keine Angst zeigen und sich eher wie eine Maschine als ein Mensch verhalten“.“

    Schon bemerkenswert, dass man als Regierung so etwas im heutigen Europa veröffentlichen kann, ohne einen Skandal zu provozieren.

    https://norberthaering.de/news/mensch-maschinen-soldaten/

    • Schramm sagt:

      Es handelt sich um Bourgeoissozialismus internationaler Prägung in China, bzw. Sozialismus der Milliardäre Chinas. Laut chinesischer Medien hat auch hier China mit der Anzahl der Milliardäre (auf USD-Basis) bereits im Jahr 2020 die Weltspitze vor den USA erreicht.

    • wolfcgn sagt:

      Box … erst dachte ich, OMG welch überlanger Kommentar, aber letztlich bringt er es auf den Punkt.

  11. Giorgio Plaz sagt:

    Mit der "der hochmodernen Flugzeugträger-Kampfgruppe" (?) kann man Länder angreifen, die sich nicht dagegen wehren können.

    Für Russland oder China sind Flugzeugträger sitting ducks, die schnell und billig versenkt würden, was die amerikanischen Militärs allerdings wohl wissen dürften.

  12. Hartensteiner sagt:

    Toll. Kriegen "wir" dann Kiautschou wieder?
    (Nein, ich finde diesen Wahnsinn gar nicht lustig 🙁

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