Nazi-Erben gegen Querdenker. HANDELSBLATT verkündet Glaubenskrieg

Von Uli Gellermann.

Zur DvH Medien GmbH gehören viele Presse-Titel. Im Jahr 2018 machte der Medien-Konzern 503 Millionen Euro Umsatz. Gründer dieses Manipulations-Monsters war der Nazi-Profiteur  Georg von Holtzbrinck. Seine Erben haben zum Feldzug gegen die „Querdenker“ geblasen. Jüngst erst trötete der Berliner TAGESSPIEGEL mit Hilfe des Antisemitismusbeauftragte Baden-Württembergs, Dr. Michael Blume, in das Merkel-Spahn-Horn. Um die Reichweite zu verstärken, hatte die Konzernführung auch das HANDELSBLATT in den mißtönenden Wettbewerb um schlechten Journalismus geschickt. Mit der Überschrift „Die Irrtümer der Querdenker – Zwischen Kulturkampf und Glaubenskrieg“ versucht das Blatt den Glauben der Zeugen Coronas zu stärken. Denn der Corona-Alltag mit seiner wachsenden Zahl von Pleiten und einer rigiden Demontage der Schulbildung nährt die Zweifel an den Propheten Merkel und Spahn. Da gilt es, den blinden Glauben an das Regime zu stabilisieren.

Ausschaltung des Gehirns zugunsten der Anbetung des Virus

Für die Ausschaltung des Gehirns zugunsten der Anbetung des Virus ist dieser Satz beispielhaft: „Dass Politiker weltweit Freiheitsrechte einschränken, dabei den kurzfristigen Absturz ihrer Volkswirtschaften in Kauf nehmen, um die Gesundheit der Schwächsten ihrer Gesellschaften zu schützen – es ist die humanitäre Konsequenz eines der größten zivilisatorischen Fortschritte unserer Geschichte: Das Leben jedes Einzelnen zählt.“ Was „der Einzelne“ vom Fortschritt in die Arbeitslosigkeit haben soll, was „dem Einzelnen“ die steigende Selbstmordrate und die wachsende häusliche Gewalt bringen soll und warum denn die soziale Isolation, die Vereinzelung, dem gesellschaftlichen ein „Fortschritt“ sein soll, das kann und will das HANDELSBLATT natürlich nicht sagen.

Glaubenssatz hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun

Auch der nächste Glaubenssatz hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun: „Mainstream heißt, die Erkenntnisse der Wissenschaft zu berücksichtigen.“ Verteidigt wird mit diesem frommen Wunsch eine Medienlandschaft, die wissenschaftliche Kritiker wie Professor Sucharit Bhakdi oder Wolfgang Wodarg ausblendet oder schmäht. Der einstige wissenschaftliche Diskurs erstarb in einem neuen Mittelalter: Wer der Merkel-Spahn-Kirche nicht angehören wollte, landete auf dem Scheiterhaufen. „Sie (die Querdenker) bringen einen schrillen Ton in die Debatte ein, verwandeln sie in einen Kulturkampf“, erzählt das Handelsblatt und verschweigen, wie und von wem „Kulturkampf“ geführt wird: Die Regime-Kritiker werden als „Leugner“ mit einem religiösen Begriff gebrandmarkt, und wer seine Kinder mit Opa und Oma zusammenbringt, gilt der Propaganda als Gefährder. So zerstört man im Namen einer imaginären Gesundheit die Familien.

Infizierte sind nicht krank

Längst ist die nüchterne, akademische Debatte dem Konjunktiv und der Propaganda gewichen: „Diese fatale Dynamik wird – da sind sich die Statistiker sicher – auch hierzulande zu einer Übersterblichkeit führen“, ist im HANDELSBLATT zu lesen: Da „wird“ was, da sind sich ungenannte Statistiker „sicher“ und auch die Holtzbrinck-Zeitungen wollen nicht auf die penetrante Wiederholung von „Infektionszahlen“ verzichten, obwohl Infizierte nicht krank sind und nicht mal andere anstecken müssen. Der widerliche Höhepunkt politischer Agitation ist das morbide Spiel mit den Todeszahlen. Zwar erwähnt das Blatt noch, dass es in der Statistik den Tod „mit“ oder „an“ Corona gibt, setzt aber dann die jeweiligen Summen als Bedrohung ein, ohne zu erwähnen, dass man eben das „mit“ oder „an“ nur durch Obduktionen feststellen kann, die allerdings werden nicht regelmäßig durchgeführt.

Autor  will kein Wissen verbreiten, sondern Furcht

Auch die nächste HANDELSBLATT-Zahl ist nur ein Popanz: „Im Oktober 2020 starben in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts mindestens über 78.000 Menschen“. Was hat das mit Corona zu tun? Es sterben regelmäßig 78.000 Menschen monatlich in Deutschland. An allem möglichen. Das schreibt der Autor nicht, denn er will ja kein Wissen verbreiten, sondern Furcht. Deshalb kommentiert er auch mit einer Lüge: „All diese Zahlen zeigen: Covid-19 ist hochgefährlich“.

Gebot und Verbot in Freiheit umgedichtet

Das reicht dem Autor noch nicht:  „Unter bestimmten Umständen können staatliche Zwangsmaßnahmen sogar die Voraussetzung für die Ausübung individueller Freiheitsrechte sein. Beispiel Maske, das Streitsymbol dieser Krise schlechthin: Wer wollte bestreiten, dass die Maskenpflicht etwa das Öffnen von Geschäften erst möglich macht?“ schreibt das Holtzbrinck-Blatt und manipuliert durch Weglassen und Verkürzung. Dass die Maskenpflicht selbst innerhalb der Corona-Logik unsinnig ist, weil das Virus erheblich kleiner ist als die Poren der Maske, wird ebenso unterschlagen wie die Tatsache, dass mit der Masken-Verordnung die Schließung der Läden drohte, dass man also nur öffnen konnte, wenn die Besucher Masken trugen. So werden Gebot und Verbot in Freiheit umgedichtet.

Kampfschrift gegen die Querdenker

Ginge es dem Autor der Kampfschrift gegen die Querdenker wirklich um Freiheit und Demokratie, dann müsste er das neue Entscheidungsgremium der Länderchefs mit Merkel und Spahn thematisieren, das es zwar im Grundgesetz nicht gibt, das aber ständig schwere Eingriffe in die Grundrechte beschließt.

Hersteller von Impfstoffen aus der Haftung für Nebenwirkungen entlassen

Weiter im Text wird diskriminierend behauptet, den Querdenkern ginge es um den „Verzicht auf Party“, um dann in einen haltlosen Jubel über einen „fantastischen Impfstoff“ auszubrechen, der im Hoppla-Hopp-Verfahren entwickelt wurde und über dessen Nebenwirkungen dank verkürzter Testreihen noch zu wenig bekannt ist. Und dass die Pharma-Industrie erreicht hat, dass die EU die Hersteller von Impfstoffen gegen Covid-19 aus der Haftung für Nebenwirkungen entlässt, ist dem HANDELSBLATT-Autor nicht mal eine Frage wert.

Ungute Tradition des Medienkonzern-Gründers

Für das Impfprogramm werden zunächst 2,7 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Kosten rund um die Impfungen wurden von Minister Spahn bereits auf sechs Milliarden Euro taxiert. Es geht also um ein Riesengeschäft für die Pharma-Industrie. Kein Thema für das HANDELSBLATT. So steht das Blatt in der unguten Tradition des Medienkonzern-Gründers, einem Sympathisanten Hitlers, der von der deutschen Industrie finanziell unterstützt, die Demokratie abgeschafft und durch eine Diktatur ersetzt hat.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 10. Januar 2021 auf dem Blog Rationalgalerie

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Bildquelle:    Birgit Reitz-Hofmann/  shutterstock

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6 Kommentare zu: “Nazi-Erben gegen Querdenker. HANDELSBLATT verkündet Glaubenskrieg

  1. Milchgesicht sagt:

    Sind im Scrabblekasten wieder N / A / Z / I -Wochen?

    Dass dem Deutschen Linkshuber immer nur das eine einfällt. Nix mehr Dichter und Denker.

    Ende. Aus. Banane.

    • Box sagt:

      Historische Kontinuitäten:

      Robert Koch und die Verbrechen der Kolonialmedizin

      05. Januar 2021 um 8:58 Ein Artikel von Werner Rügemer | Verantwortlicher: Redaktion

      Nicht nur das Robert Koch-Institut, sondern auch andere führende Einrichtungen der medizinischen und epidemiologischen Forschung wie die Johns Hopkins University und die Berliner Charité arbeiten ihre Verbrechen aus der Vergangenheit nicht selbst auf. Erkenntnisse kommen von anderer Seite. Von Werner Rügemer.

      „Zu Kolonialzeiten war es üblich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gräueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute.“ So beginnt die Sendung „Robert Koch und die Verbrechen von Ärzten in Afrika“ am 26.12.2020, Autorin: Julia Amberger.[1]

      Koch ging sofort mit Beginn der Kolonialkriege des Deutschen Kaiserreiches 1883 als 39-jähriger Arzt nach Afrika. Seine Experimente fanden im Rahmen der militärisch-wirtschaftlichen Eroberung von Kolonien, d.h. der Ausbeutung von Menschen und Bodenschätzen, statt. Er stand auch im Austausch mit britischen Kolonialärzten, die schon mehr Erfahrung hatten. Mit ihnen ging er bis in die wichtigste Kolonie Englands, nach Indien. Im Auftrag der Reichsregierung experimentierte er mit Eingeborenen in Südafrika und Deutsch-Ostafrika. Dort sollte u.a. die Schlafkrankheit bekämpft werden, damit den deutschen Unternehmern möglichst wenig Arbeitskräfte wegstarben.

      Tödliche Experimente in Konzentrationslagern: Keine Aufarbeitung durch das RKI

      „Als Medikament testete er das arsenhaltige Mittel Atoxyl. Dass es in hoher Dosierung giftig ist, war bekannt. Trotzdem erhöhte er die Dosis schrittweise… und nahm Schmerzen, Erblindung und den Tod tausender Menschen billigend in Kauf“, heißt es in der Sendung. Weiter: „Um pro Tag rund 1.000 Patienten zu untersuchen, isolierte er vermeintlich Kranke in sogenannten Konzentrationslagern: Es fehlte an allem… Wie viele Menschen allein wegen dieser Zustände starben, weiß niemand.“[2]

      „Die Kolonialmedizin sollte nicht Menschen in Not helfen. Sie diente dem ökonomischen Aufschwung der Kolonie – und neuen Erkenntnissen für die deutsche Wissenschaft und die Pharmaindustrie.“ Nach dem Kaiserreich und dem verlorenen 1. Weltkrieg nahmen die Alliierten Deutschland die Kolonien ab. Aber die Tradition wurde fortgeführt: „So haben die deutschen Ärzte an Afrikanern erprobt, was sie später an Juden, Homosexuellen und politischen Gegnern perfektionierten.“

      Diese Geschichte ihres Namensgebers wurde und wird nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) aktiv und öffentlich aufgearbeitet, auch nicht etwa von der staatlich subventionierten Medizingeschichte.

      Auch Johns Hopkins University: Keine Aufarbeitung medizinischer Verbrechen

      Ähnlich ist es bei der führenden medizinischen und Pandemie-Forschungseinrichtung des kapitalistischen Westens, der privaten Elite-Universität Johns Hopkins University in Baltimore/USA. Dort werden zahlreiche spezialisierte Institute seit dem 1. Weltkrieg vom Staat zusammen mit reichen Unternehmens-Stiftungen finanziert, so gegenwärtig z.B. durch die Stiftungen der Multimillardäre Michael Bloomberg, Stavros Niarchos (Unterstützer des Militärputsches in Griechenland 1967) und William Gates. Das Global Health Security Institute der Universität hat bekanntlich im vielgenutzten Global Health Security Index von 2019 unter allen 193 UNO-Mitgliedsstaaten die Gesundheitssysteme der USA und Großbritanniens als die auf Pandemien „am besten vorbereiteten“ ausgezeichnet – daran orientierten sich nicht nur die US- und die britische Regierung unter Donald Trump und Boris Johnson, sondern auch die Regierungen in der EU.[3]

      Mediziner der Johns Hopkins University waren nach dem 2. Weltkrieg von 1946 bis 1953 an tödlichen Experimenten beteiligt: Sie infizierten in Guatemala 1.500 Gefangene, Prostituierte, einfache Soldaten und Kinder aus kirchlichen Heimen ohne deren Wissen mit Geschlechtskrankheiten. Ziel: Die Geschlechtskrankheiten der weltweit in neuen Kriegen eingesetzten US-Boys auf möglichst niedrigem Stand halten und deren Kampffähigkeit erhalten. Auch diese Verbrechen wurden nicht durch die Universität selbst aufgearbeitet, sondern werden bis heute beschwiegen.

      Erst 2010 stieß die Historikerin Susan Reverby, ohne danach zu suchen, zufällig auf Unterlagen. Die darauf begründete Entschädigungsklage hunderter Betroffener und Nachkommen gegen die Universität, die finanzierende Rockefeller-Stiftung und den Pharmakonzern Bristol Myers Squibb steht in Washington immer noch zur Entscheidung an. Keiner der Angeklagten bestreitet die Fakten, sie weisen aber alle Schuld von sich und haben sich nicht entschuldigt.

      Das Robert Koch-Institut arbeitet eng mit der Johns Hopkins Unversity zusammen und hat sich zu den Verbrechen des Kooperations-Partners nie geäußert.
      (…)
      etc.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=68495

  2. Klaus Rabba sagt:

    Vielen Dank Herr Gellermann, dass ich wieder eine neue Vokabel lernen durfte: "Zeugen Corona" wird Teil meines Wortschatzes.

  3. Fantastin sagt:

    Bei meiner Recherche bin ich beim Durchlesen eines RKI – Artikels zu erhellenden Erkenntnissen gekommen, die HOHE WELLEN schlagen können.
    Seht selbst:

    Im RKI – Heft 52 / „Sterblichkeit, Todesursachen und regionale Unterschiede“
    ist auf Seite 27 folgendes zu lesen:

    „Die jährlich erstellte Todesursachenstatistik in Deutschland stützt sich auf den ärztlichen Leichenschauschein und auf die Sterbefallzählkarte, die das Standesamt aufgrund der Todesfallanzeige erstellt. Im vertraulichen Teil der Todesbescheinigung soll – gemäß dem internationalen Formblatt der WHO zur Todesursachenbescheinigung – möglichst eine Kausalkette dargestellt werden, die vom für das Sterben maßgeblichen Grundleiden bis hin zur unmittelbaren Todesursache führt [53].
    In die Statistik geht dann aber nur das in den Landesämtern kodierte Grundleiden als Todesursache ein [54].“ Zitat Ende
    (Bitte den letzten Satz den Zeugen Coronas ins Stammhirn beamen)

    „Diese Regeln dürften NIE hinterfragt werden“!! Tierarzt Wieler / RKI vom Oktober 2020

    Seit Beginn der Corona-Pandemie werden wir Bürger demnach vorsätzlich und mutwillig falsch informiert und durch eingeleitete Corona-Maßnahmen wirtschaftlich geschädigt. Denn es werden Verstorbene als Corona-Tote gezählt, obwohl diese fast alle ganz andere Vor- u. Grunderkrankungen hatten.

    Die Landesämter müssen deshalb das GRUNDLEIDEN der Verstorbenen als Todesursachen angeben, auch wenn die Bundespolitik in dieser Sache rechtswidrig handelt. Zumindest aus straf- und haftungsrechtlichen Gründen ist das für den Hochtaunus-Kreis zu ändern, so dass sich die Zahlen der fälschlicherweise als Corona-Tote bezeichneten Personen drastisch reduzieren und somit die Corona-Verordnungen im Hochtaunus-Kreis nicht mehr notwendig sind.
    https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/sterblichkeit.pdf?__blob=publicationFile

    • Klaus Rabba sagt:

      Vielen dank für die Ausführungen. Seit Dr. Püschel Obduktionen in Hamburg durchführte glaube ich keine Ziffer mehr in den staatlichen Organen (Medien).

    • Milchgesicht sagt:

      Problem ist nur, wir erzählen uns das hier im Kreis herum. Aber wir sind einfach zu wenige.

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