Nehmt ihnen die Waffen!

Widerstand und Solidarität statt Wohlfühlprotest – Pazifismus und Moral alleine werden die imperialistischen Kriegstreiber nicht stoppen.

Kommentar von Susan Bonath.

Tagtäglich rinnt ein Wort durch die Medien. Politikern, von der Linkspartei bis hin zur AfD, quillt es aus den Mündern. Sogar Friedensaktivisten fordern ihn gerne und oft ein: Den »Rechtsstaat«. Ihn gelte es zu verteidigen. Doch wessen Recht ist es eigentlich, das er durchsetzt?

Nun kann man sagen: Der »Rechtsstaat« sorge  für Ordnung im Straßenverkehr. Er bestrafe Gewalttäter und Diebe. Er lasse Behinderte, Alte, Kranke und vom Arbeitsmarkt Outgesourcte (meistens) nicht verhungern.

Die bürgerliche Ordnung suggeriert uns ein Gefühl von Sicherheit. Darauf allein herunter brechen kann man den Staat nicht. Denn die bürgerliche Ordnung ist in allererster Linie die Ordnung für die Kapitalbesitzer.

Der Staat verteidigt zuvorderst Eigentumsrechte. Gemeint sind nicht die Zahnbürsten, das Reihenhaus oder der Kleinwagen einer beliebigen Familie. Gemeint ist jener Besitz, der Profit gebiert: Agrarland, Fabriken, Maschinen, Rohstoffe, Immobilien, Banken, inzwischen sogar Krankenhäuser und Pflegeheime. Der Staat schreibt den Besitz an Produktionsmitteln für Privatiers fest, in Gesetzen, Grundbüchern, Firmenregistern. Und er verteidigt ihn, zur Not mit dem Schießeisen, das auch der freundlichste Polizist am Revers trägt.

Profit alleine ist das Zugpferd. Viele Menschen arbeiten für den Profit weniger. Was sie produzieren, gehört dem Besitzer ihres Konzerns. Er kann damit machen, was er will. Die Armen gehen leer aus. Immer.

Wo Profit wächst, mehrt sich das Eigentum in den Händen der Besitzenden. Ackerland, Kliniken, Wohnviertel: Alles kommt unter den Hammer. Wo Profit wächst, verlieren andere. Das ist schon darum logisch, weil der Planet begrenzt ist.

Das Monopoly erleben wir mit den täglichen Bildern der Verlierer: Hungernde, durstende, frierende, vertriebene Menschen. Zerbombte Städte, geköpfte Frauen, zerfetzte Leichen. Kollateralschäden im Kampf um die Herrschaft über Märkte und Rohstoffe. Auch die Bettler im Berliner Regierungsviertel gehören dazu. Die fernen Bilder sind längst real. Bei uns, in Europa. In Deutschland. Niemals hat der Kapitalismus auf Teilhabe aller, auf Gleichberechtigung oder gar Frieden spekuliert.

Der Soldat ist Opfer und Täter zugleich. Geködert mit Privilegien und ideologischer Verblendung, kämpft er in Wahrheit gegen seine Interessen. Die Märkte, die er erobert, die Ressourcen, die er raubt, die Menschen, die er in fremde Knechtschaft zwingt, nützen ihm nichts. Schlimmer noch: Für Sold geht er gegen seine eigene Klasse vor. Ob bei der US-Army, der Bundeswehr oder dem IS. Das spielt keine Rolle. Am Ende vergrößert er das Elend, in dem er selbst mit einem Bein steht.

Die Staaten sind die Herren des Militärs. Für die Profite der Herrschenden bilden sie die Soldaten aus, schicken sie in Kriege, manche von ihnen noch nicht mal 20 Jahre alt. Wem also dient der Staat?

Das große Monopoly geht weiter. Das Bestreben, aus Kapital mehr Kapital zu machen, wohnt dem System inne. Mehr noch: Es ist sein einziger Zweck. Kapitalbesitzer müssen ausbeuten und reicher werden. Sonst kommt ein dickerer Fisch und schnappt ihnen den eroberten Marktanteil weg. Die Kapitalakkumulation endet nicht einfach, wenn es zu viele Arme gibt. Sie geht über Leichen. Über Millionen Leichen, wenn nötig.

Dass das Militär hierzulande darauf getrimmt wird, in naher Zukunft soziale Unruhen auch in den »Wohlstandsländern« niederzumetzeln, darf vermutet werden. Die Truppenübungsplätze werden schon aufgerüstet, das Budget für das Heer vergrößert. Das Verteidigungsministerium baut ganz aktuell mit unseren Steuern eine moderne Kampfübungsstadt in der sachsen-anhaltischen Altmark. In Schnöggersburg trainieren NATO-Soldaten ab kommenden Jahr die Aufstandsbekämpfung in westlichen Metropolen.

Armut kann Aufstände produzieren. Sie wächst. Nach Schätzungen bevölkern etwa eine halbe Million Obdachlose die deutschen Straßen, Tendenz steigend. Es könnten auch mehr sein. Die Bundesregierung zählt sie nicht. In den Ohren der Armen klingen Aufrufe der Moralisten, beim Biobauern zu kaufen, um das Elend der Tiere zu stoppen, wie ein Hohn. Sie haben keine Wahl. Viele haben nicht mehr die Wahl.

Und es wird mehr Menschen treffen. Gut bezahlte Jobs sind längst Mangelware. Sie werden weniger. Die Produktion wird zusehends durch Technik ersetzt werden. Der soziale Bereich bringt keine nennenswerten Profite. Aus diesem Grund schrumpfen dort die Gehälter. Prekäre Arbeitsbedingungen machen auch aus Pädagogen, Dozenten und Altenpflegern Statusakrobaten, die ständig vor ihrer Verelendung fliehen. Das Spiel ist im Gange. Um das zu erkennen, braucht es keine wissenschaftliche Analysen.

Doch nicht alle, die Hunger haben, werden stillhalten. Auch das lehrt uns die Geschichte.

Dafür kommt die deutsche Söldnerarmee gerade recht. Unser Staat hat die Wehrpflicht nicht umsonst ausgesetzt. Berufssoldaten, von frühester Jugend an indoktriniert und gedrillt, sind die gehorsameren Erfüllungsgehilfen der Kapitalbesitzer. Würden sie, wie früher, durch die Bank weg aus dem Volk auf Zeit rekrutiert, könnte die Option, im eigenen Land Unruhen niederzuschlagen, gründlich in die Hose gehen.

Das Kapitalbesitzer planen – und mit ihnen und für sie der »Rechtsstaat«.

In den 70ern noch kursierten unter Linken Pläne, die Bundeswehr zu durchsetzen. Man wollte Soldaten den Klassenkampf nahe bringen, den imperialistischen Charakter des Militärs zersetzen. Nicht ohne Grund: Wer dem Staat die militärische Gewalt nicht streitig macht, wird weiter unterdrückt werden.

Ist der Krieg da, nützt es nichts mehr, Friedensfähnchen zu schwenken oder im Kreis sitzend Gebete auszustoßen. Noch haben wir hier, in Deutschland, Glück. Noch findet das weltweite Morden in der Peripherie statt. Ewig währen wird das nicht. Der Krieg wird auch uns fressen. So viel ist sicher.

Das Militär unterwandern? Die Aufgabe scheint unlösbar angesichts der Söldnertruppe. Die Heer rekrutiert mit Vorliebe blutjunge Schulabhänger, darunter schon Minderjährige. Welcher Jugendliche ist in dem Alter gefestigt genug, um im entscheidenden Augenblick nein zu sagen? Welche Eltern schicken ihre Kinder freiwillig in eine Truppe, die überall in der Welt Kriege führt?

Es verwundert nicht, dass die Medien kürzlich wieder einmal hunderte rechtsextreme Vorfälle bei der Bundeswehr beklagten. Und sexuelle Übergriffe. Militärischer Drill ist nationalistisch. Militärischer Drill ist Gewalt. Gewalt verroht. Wer immer unterwürfig ist, staut Aggressionen an. Irgendwann kommen die raus.

Die bürgerliche Linke setzt dagegen auf Symbolik und Moral. Sie baut auf friedliche Demozüge mit bunten Bannern. Auf Parolen rufen und Singen. Auf Kultur, kämpferische Reden und vorsorgliche Distanzierungen. Eine Demo war erfolgreich, wenn sie Spaß machte. Doch Demos sollen keinen Spaß machen. Sie sollen wehtun, und zwar den Kriegstreibern: Dem Staat und seinen Wirtschafts- und Finanzbonzen.

Die bürgerliche Linke hat das Gutsein kultiviert, während in der Peripherie alles in Schutt und Asche fällt. Elend, Tod und Zerstörung grassieren abseits unseres Blickfeldes. Doch sei Pazifist, beteilige dich nicht, sei gut. Das ist die Moral des Wegschauens. Ich bin gut. Man belässt es bei symbolischen Unmutsbekundungen. Man will ja den »Rechtsstaat« nicht in Frage stellen.

Doch das gelebte System ist weder symbolisch noch moralisch. Der »Rechtsstaat« nicht moralisch.  Pazifistisch ist er schon gar nicht. Kapitalismus tötet. Das weiß sogar Papst Franziskus.

Kapitalismus ist Krieg: Die altersarme Rentnerin muss am Ende des Monats mangels Geld trockene Nudeln essen, während die Reichen sorglos an Buffets dinieren. Der osteuropäische Armutsmigrant muss bei Minusgraden unter der Brücke schlafen, während im Berliner Regierungsviertel nebenan die Paläste auf 25 Grad geheizt werden. Wenn eine Mutter mit drei Kindern die Miete nicht mehr zahlen kann, wirft sie der Hausbesitzer auf die Straße. Notfalls mit bewaffneter Polizei. Und wer im Zentrum Schwarzafrikas von Nestlé in die Wüste vertrieben wird, hat den Tod vor Augen, aber keine Wahl.

Das alles ist rohe Gewalt. Es ist Krieg. Ökonomischer Krieg. An einem Ort kommt er brutal und blutig daher. An anderen Orten schleicht er leise durch die Straßen moderner Städte und hübscher Provinzdörfer, getragen von Lügen, Ignoranz, Heuchelei.

Wir brauchen ein Reset. Wohlstand auf dem Rücken anderer ist kein Glück. Glück bedarf einer gerechten Verteilung und der Gleichwertigkeit aller Menschen. Das aber steht nicht auf der Agenda der Herrschenden.

Es ist vorauszusehen: So lange wir den Staaten die Macht über die bewaffneten Organe überlassen, werden sie uns damit regieren. Solange werden sie dafür sorgen, dass wenige oben und viele unten sind. Dass sich die Spirale immer weiter dreht. Spätestens, wenn sie uns die Waffe an den Kopf halten, fügen wir uns.

Wir brauchen weniger Selbstbeweihräucherung und mehr bedingungslose Solidarität. Wir brauchen weniger Wohlfühlprotest und mehr Widerstand. Wir müssen ihnen die Waffen nehmen. Wir brauchen einen Plan.

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

157 Kommentare zu: “Nehmt ihnen die Waffen!

  1. Plan? Die planlosen Planer des Ideals werden, wie schon immer, alles zugrunde richten. Keine Sorge.

    Kunstrasenbewegte, die versuchen Ekel und Abscheu zu sähen, um ihr eigenes Ideal zum dreifachen Preis verkaufen zu können.

    Laßt sie einfach an die _Macht_, sie machen dann endgültig Schluß mit dem Schwachsinn.

    Hauptsache Sie, diejenigen mit ihren totalitären Aussagen, haben Recht. Soviel Mitleid…soviel endgültiges Wissen über _nichts_.

    Ignoranz ist schließlich Stärke.

    • Das ist irgendwie, wie die Tierliebhaber, die niemals tatsächlich etwas mit wirklichen Tieren zu tun hatten, außer mit ihrem Teddybären oder dem rosa Plüschhäschen zu Ostern…

      Verklärte Verklärer einer verklärten Welt.

  2. Keine Gedanken zu Ostern und der Auferstehung?
    Ich beneide bisweilen die Art von Menschen,die voller Selbstbewusstsein durchs Leben gehen,die keinerlei Zweifel hegen in Bezug ihres eigenen Lebens-die tagtäglich wie Roboter aufstehen und zur Arbeit gehen. Jedem Gespräch ausweichen,das irgendwie in Richtung Tiefe und Sinn driftet-ich kenne eigentlich kaum Menschen,mit eigenen Gedanken.
    So ist alles bereitet,und die Menschen können nichts dafür. Es geht nur um das Funktionieren und zum Lohn darf man Konsumieren. Aber das eigene Selbst ist ausgeschlossen-es vegitiert im Untergrund des Bewusstseins.

    Die Künstler leben unter sich,und leben vom System und greifen es nicht an . Nur zum alljährlichen Festival gegen Rechte Gewalt und Gesinnung, veranstalten sie ihr eigenes ,festliches und gesellschaftlich relevantes Daseinsbedürfnis nach einem kritischem Intellektualismus,um sich im Scheinwerferlicht der selbst erschaffenen Probleme ihrer Eitelkeit zu kitzeln. Um anschliessend im Sessel der Rotwein- Bequemlichkeit zu versinken und sich gegenseitig ihrer Einzigartigkeit zu versichern.
    Das Künstler-Leben ist derartig voller Arbeit,und die Termine des Unternehmens zur Lobpreisung sind eng gesetzt,das die Künstler beweihräuchern wird und sie an das System auch wird binden können.

    Wenn aus weiter Ferne, das Gewissen des Bauern ,der als Graf geboren wurde ,ruft“Wer soll bei wem schreiben lernen,die Bauernkinder bei uns oder wir bei den Bauernkindern“-nachdem er die Talente kennengelernt hat um zu wissen,dass jeder Mensch die Kunst in sich trägt und dass die obere Klasse nur die als „Künstler“akzeptiert,die ihnen die Steigbügel hält.
    Und vor allem ,dass Kunst keine Arbeit darstellt,sondern ein Privileg. Die bezahlten Faulenzer-Künstler haben keine Verbindung mehr zum Volk-und das Volk hat heute anscheinend jedes Bedürfnis nach wahrer Kunst eingebüßt,da es sich versammelt vor den Bühnen von pseudo-volkstümlicher Musik,die mit Volkstümlichkeit nichts zu tun hat ,sondern nur mit sentimentaler-Hollywood-Paranoia.

    • Ich finde, es ist viel Tiefe und Wahrhaftigkeit in Ihren Beobachtungen. Aber es gibt glaub ich in fast jedem Bereich der menschlichen Betätigung auch immer wieder einsichtige Menschen, wenn auch zugebenermaßen nur vereinzelt. Wenn von „Künstlern“ die Rede ist, muss schon genau differenziert werden, was genau damit gemeint ist. Für mich war das bisher immer ein Ausdruck für Menschen, die selber aus sich heraus etwas Kreatives schaffen. Und das, meine ich, ist eigentlich die beste Art, Mensch zu sein. Wenn aber eine besondere Begabung nur dafür benutzt wird, dem Ego zu schmeicheln oder viel Geld zu verdienen, dann sehe ich das eher als Missbrauch dessen an, was einem von Natur aus geschenkt wurde. Ich habe viele Arten von Künstlern und kreativen Menschen kennen gelernt und musste selbst unter anderem erfahren, dass tatsächlich große Begabungen nicht immer einher gehen mit großer Menschlichkeit. Aber es gibt auf der anderen Seite – und das wissen wir ja alle aus unserer Geschichte- auch hoch begabte, kreative Menschen, die alles für die Verwirklichung ihrer inneren Ideale gegeben haben, ihre gesamte Lebenskraft. Deshalb finde ich, dass mit dem von Ihnen hier benutzten Ausdruck mindestens 2 völlig verschiedene Lebensarten und Menschentypen gemeint sein können.
      Man kann dies auch auf alle möglichen Berufsgruppen übertragen. Nehmen wir nur den Ausdruck „Wissenschaftler“. Da gibt es genau wieder (mindestens)die selben beiden verschiedenen Möglichkeiten usw.

    • Wie viele Künstler gibt es denn die sich öffentlich gegen den Krieg, gegen das System, gegen die USA und gegen den Kapitalismus einsetzten? In Europa ? Ich muss ihen recht gegeben. Im Fehrnsehrn sprechen sich Persönlichkeiten nicht mehr gegen das System aus, sie sind Teil des Systems geworden und profitieren ja davon, sie gehören ja nicht zu denen die 40 h in der WO arbeiten müssen um davon 40% für die Kosten der Politiker und Künstler und andere Gaukler und 30 % an die Reichen abzuführen.
      Es gibt noch Künstler wo Friede Religion ist, aber nicht im Fernsehen, nicht im Radio und nicht im Mainstream.
      Im Mainstream zählen Titten, Muschis, Viel Trara um Nichts Hauptsache Schwul oder Lesbisch und immer die Agenda des George Soros verbreiten. ESC ist zB das übelste Beispiel dafür. Mit Kunst hat das Nichts zu tun.
      Ich stelle mal einen Künstler vor beim dem das anders ist zum Vergleich:
      Mike Love:
      http://www.mikelovemusic.com/

    • Und die Künstler mit weltweiter Medienpräsenz, die ihre Stimme für Frieden und Gerechtigkeit erhoben haben, sind auch schon im letzten Jahrhundert mit Gewalt zum Schweigen gebracht worden. Entweder mit einem „verrückten Attentäter“, wie bei John Lennon, oder mit einem Motorradunfall, wie bei Bob Dylan, der ja danach immer handzahmer wurde. Wollt Ihr jetzt die Schuld auf die Künstler schieben, die jetzt nicht alle gleich ihr Leben riskieren, oder was? Dann werdet doch selber zu Künstlern und macht überall Mund auf und setzt Euer Leben aufs Spiel! Ich bewundere den Mut und die Konsequenz derer, die das tun und getan haben, auch wenn es vergleichsweise wenige waren. Es gibt nun einmal unter Homo Sapiens Sapiens nur wenig Helden! Das war schon immer so. Die Masse wollte immer schon lieber nur Sex, Drugs and Rock & Roll. Leider. Eine Degeneration, die mit der sträflichen Achtlosigkeit gegenüber dem Leben einher ging.

    • Worin die Matrix besteht,hast du auch nicht im mindesten begriffen und es scheint auch nicht zu interessieren. Wenn die aufgelöst wird,wird ganz nebenbei die Tierhölle gleich mit verschwinden und mit ihr auch die Kriege.

      Aber wenn schon die Menschen nicht als Menschen gelten,wie könnten sie da den Tieren helfen,da sie nicht mal sich selber helfen können.

    • Also ich muss sagen das außer Xavier Naidoo mir in D spontan nicht viele einfallen und gegen Xavier Naidoo wird scharf geschossen, also aller höchsten Respekt vor ihm.
      Nur in den 70er Jahren wurde im Mainstream vernünftige Meinungen zu Krieg und Frieden gebracht.
      Mit Woodstock hat es begonnen und lange Zeit haben sich viele Künstler für den Frieden eingebracht.
      Heute sind es fast ausnahmslos Selbstdarsteller und Marionetten die im Auftrag der NWO im Rampenlicht stehen.
      Die Anstalt war ganz gut und hat mit Schmäh die Leute versucht zum Nachdenken zu bringen.
      Aber im Großen und Ganzen verbreiten die Künstler die Meinung der NWO Propaganda oder agieren als Tittenunterhaltung.
      Alles auf den Tierschutz zu reduzieren reicht sicher nicht. Es ist gut wenn das jemand macht nur sollten auch die Kriege der USA, DU Munition, über den Raubzug der Banken als Themen ausgegraben werden. Der Tierschutz wird zum Bauernfänger, wir tun so als ob wir uns für die Tiere einsetzten und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Die Industrie hat es schon erkannt, sie verpackt „vegan“ in ein Schönes Lifestylepapier und der Rubel rollt weiter. In der Früh kommt dann halt statt der Extrawurst die Extrawurst ohne Wurst auf das Brot.
      Es ist gut wenn Menschen bereit sind was zu ändern, nur ich glaube das es für viele einfach ein Trend ist, so wie eine neue Frisur.
      Jedenfalls bin ich der Überzeugung das im Mainstream eine kritische Betrachtung noch nicht angekommen ist, aber sie haben schon große Probleme sie abzuwehren. Von den Künstlern kommt mir definitiv zu wenig, die sind meist in einer Abwehrhaltung. Sie tragen nicht zur Lösung bei sondern sind Günstlinge des Systems.
      Ausnahmen bestätigen die Regel.
      Also in Ö fallen mir keine Künstler ein, auch keine Sportler oder andere Personen die in der Öffentlichkeit stehen.
      Das das Jazzfest in Wiesen zusperrt an Mangel an Teilnehmer und dafür Veranstaltungen wie Novarock überrannt werden bringt das auch gut zum Ausdruck.
      Anfangen tut das schon beim Kinderprogramm im Fernsehen. Was da als kindertauglich angeboten wird ist unglaublich, eher schon ein Verbrechen und weiter gehts mit dem Bildungsprogramm = 0% und Information = Wetter und Unterhaltung für Erwachsene die sich auf Millionenrand, Jauk, Raab und geistesgestörten Serien aus den USA beschränkt.
      Sorry, aber das ist alles miteinander ein einziger Scheißhaufen, kein Wunder das die Menschen gezwungen werden dafür zu bezahlen, freiwillig würden das wirklich nur noch die Dümmsten machen.

      Also Dürringer in Ö als Kabarettist zB „Was ist ein Gutes Leben“ Sendung bei Puls 4 die um 24Uhr gebracht wurde. Als sehr positives Beispiel auch zu nennen, am Gesammtbild ändert das auch nichts.

    • Ja, in dem Sinne muss ich dir Recht geben, das kann ich mir durchwegs vorstellen das der Fleischkonsum negative Auswirkungen hat, nur gleichzeitig stelle ich auch fest das auch die Veganer nicht alle den Durchblick haben, eigentlich auch nur wenige. Gesund ernähren ist auf jeden Fall wichtig und das Tierleid ist einfach auch gar nicht notwendig, genau so wie mit den Tieren umgegangen wird, wird auch mit den Menschen umgegangen und mit der Natur wird auch so umgegangen. Allerdings ist mein Eindruck das es durchaus bei vielen Veganern so ist das sich die Motivation auf den eigenen Körper reduziert. Ich will mir nicht schaden, das ist die einzige Motivation und bei diesen Veganern ist auch kaum eine kritische Denkweise, Verhalten ganzheitlich gesehen zu bemerken. Das ist mein persönlicher Eindruck und ich möchte Sie damit in keiner Weise in Frage stellen.
      Das Wichtigste ist Mitgefühl, das fängt bei Tieren an, geht über den Menschen bis hin zur Natur.
      Ein großes Problem ist eben das die Wahrheit nicht gezeigt wird, wenn jeden Abend in den Nachrichten ein Bericht aus dem Schlachthof, Tierfabrik gezeigt werden würden, dann müssten sich viele übergeben.
      Viele Fleischfresser sind daher eher Opfer als Täter, sie wissen es nicht besser. Im Supermarkt sieht man das Leid nicht mehr.

    • Komisch, ich kenne solche Veganer/innen gar nicht. Mag sein, dass nicht alle so stark politisch interessiert und informiert sind, wie meinetwegen wir, aber sie leisten ja schon wenigstens einen wirklich guten und aus meiner Sicht wirksamen Beitrag zur Heilung des Gesamtbewusstseins. Jedenfalls, wenn sie es wirklich auch ethischen Gründen so tun. Sonst nicht. Und ich kenne nur solche, die aus Tierliebe vegan sind. Ich glaube sowieso, dass unser permanentes Denken den allergrößten und wichtigsten Teil zum Gesamtbewusstsein beiträgt.

  3. DIE BEWEGUNG FÜR DIE RECHTE DER MUTTER ERDE, Vorwort zu dem Buch „Kriegswaffe Planet Erde“ (Dr. Rosalie Bertell) von Vandanà Śivà

    „Wir befinden uns inmitten einer epochalen Auseinandersetzung – einem Wettstreit zwischen den Rechten der Mutter
    Erde und den Rechten der Konzerne und militarisierter Staaten.

    Dieser Kampf tobt zwischen den Gesetzen von Gaia(der Erde) und den Gesetzen des Marktes und des Krieges. Es ist eine Auseinandersetzung darüber, ob wir Kriege gegen den Planeten führen oder Frieden mit ihm halten wollen.

    Es gibt „planetare Kriege“, die mithilfe von Geo-Engineering stattfinden – wie die Schaffung künstlicher Vulkane, das Düngen der Ozeane mit Eisenpartikeln und das Ausbringen von Reflektoren am Himmel, um zu verhindern, dass die Sonne auf die erde scheint, so als ob die Sonne ein Problem wäre und nicht die Gewalttätigkeit der Menschen gegen die Erde und ihre arrogante Ignoranz im Umgang mit ihr.

    Rosalie Bertells Buch „Kriegswaffe Planet Erde“ konzentriert sich auf den militärischen Angriff auf das Klimasystem des Planeten. Und doch wird dieser planetare Krieg als eine Lösung für den Klimawandel angepriesen.

    Im Jahr 1997 war Edward Teller Mitautor eines Weißbuches namens „Möglichkeiten für eine auf Physik basierende Regulierung weltweiter Veränderung“, in welchem er die großmaßstäbliche Ausbringung von Metallpartikeln in die obere Armosphäre befürwortete, um einen effektiven „Sonnenschutz“ zu installieren.

    Rosalie Bertell warnte uns frühzeitig über diesen sich vertiefenden Krieg gegen die Erde. Ich bin so froh, dass ihr Buch jetzt publiziert wird. Es handelt sich dabei um einen „Weckruf“ für uns alle. Wir müssen diesen Krieg gegen die Erde beenden. Gemeinsam müssen wir damit beginnen, Frieden mit der Erde zu schließen,indem wir die Rechte der Erde anerkennen und weiterverbreiten.

    Das Pentagon strebt danach, unsterbliche, künstliche Lebensformen zu schaffen – mit dem Ziel, „die Zufälligkeiten des natürlichen Fortschreitens der Evolution“ aufzuheben. Was mit dem Klima gemacht wird, macht man ebenso mit dem „Entwicklungs – Code“ des Universums – mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber den Konsequenzen.

    Wie der „Bericht über synthetische Biologie“ darlegt, kann die Besorgnis, dass wir Menschen möglicherweise unsere Grenzen überschreiten, wenn wir Lebewesen erschaffen, die niemals zuvor existierten, vielleicht unbegründet sein, aber sie führt uns auch die Widersprüche hinsichtlich der Frage, was unsere angemessene Rolle in der natürlichen Welt ist, vor Augen.

    Es gibt ein intensives Ringen um die Ressourcen der Erde und um das Eigentum an der Natur. Die großen Öl-und Pharmafirmen, die großen Nahrungsmittel -und Saatgutkonzerne handeln Hand in Hand, wenn es darum geht, die biologische Artenvielfalt und die Biomasse – den „lebenden Kohlenstoff“ – in ihrem Sinne zu verwenden, um das Zeitalter der fossilen Treibstoffe und das Zeitalter des „toten Kohlenstoffs“ zu verlängern. Die Konzerne sind der Meinung, dass 75% der Biomasse, die von der Natur und von lokalen Gemeinschaften verwendet werden, „verschwendet“ werden.

    Sie würden gerne den „lebenden Reichtum“ des Planeten für die produktion von Bio-Treibstoffen, Chemikalien und Plastik verwenden. Dies wird dazu führen, dass die Armen von ihren grundlegenden Lebensquellen und von ihrer Existenzgrundlage abgeschnitten bzw. enteignet werden. Die Instrumente für diese neuartige Enteignung sind die technologischen Hilfsmittel der Gentechnologie, der „synthetischen Biologie“ und die Rechte am geistigen Eigentum.

    Den „lebenden Reichtum“ des Planeten mithilfe von Patenten in das Eigentum der Konzerne umzuwandeln, ist nur ein Rezept für die Vertiefung der Armut und für die Vertiefung der ökologischen Krise. Die biologische Artenvielfalt ist unser lebendiges Gemeingut – die Basis des Lebens und der Güter der Gemeinschaft. Wir sind (nur) ein Teil der Natur und nicht ihre Herren und Besitzer. Geistige Eigentumsrechte an Lebensformen, lebenden Ressoourcen und lebenden Prozessen sind eine ethische, ökologische und wirtschaftliche Perversion. Wir müssen die Rechte der Mutter Erde anerkennen und damit auch den ihr innewohnenden Wert und denjenigen aller Arten und lebenden Prozesse.

    Wir müssen die Souveränität vielfältiger anderer Wissens-Systeme anerkenne, was das traditionelle Wissen mit einschließt. Und wir müssen unser biologisches und intellektuelles Gemeingut zurückfordern – sowohl für die ökologische Nachhaltigkeit als auch wegen der wirtschaftlichen Gerechtigkeit.“

    Frau Dr. Shiva ist eine indische Physikerin, Friedens-und Umweltaktivistin und hat z.B. in ihrem Heimatland eine Bank für natürliche Samen angelegt, wo sich die indischen Bauern, die von Monsanto &Co durch das Geschäft mit den Gen-Samen geschädigt und in sklavenhafte Abhängigkeit getrieben wurden(viele haben Selbstmord begangen), eine kostenlose Quelle für neue natürliche Samen zu verschaffen.

    Ich habe dies hier mal aufgeschrieben, um zu demonstrieren, dass Krieg in allen Bereichen tobt und nicht nur von Soldaten und Bomben abhängig ist. Unsere Welt, die ganze Menschheit, ist im Krieg – an allen Fronten und vor allem im Geist. Das Sterben und Morden ist allgegenwärtig. Wenigstens sollte man sich davon nicht auch noch ernähren.

    • Genau, und besser als der Polizei die Waffen wegzunehmen und zu glauben das die dann niemand anders nimmt(so naiv) wäre es die Menschen bei der Polizei mitzunehmen. Wer glaubt das beim Staat alles schlecht ist der sollte mal auf Ärzte, Polizei, Rettung, Feuerwehr, Krankenhäuser, Autobahnen, Straßen, Bahn, Strassenbahn, Pension …. verzichten. Und natürlich auf das Harz IV Geld.
      Dafür wird hier immer von unterwandern, wegnehmen, bekämpfen gesprochen, das ist irgendwie das Gleiche Gedankengut als wie das von denen die wir nicht sehen aber die als Tiefenstaat bezeichnet werden oder?
      Das Nehmen ist so selbstverständlich geworden das man nicht mehr sieht wie all die Menschen sich jeden Tag bemühen und ihren Beitrag leisten. Wo angesetzt werden muss ist bei der Information, wo falsche Informationen sind, da gibt es auch falsche Entscheidungen. Die Ausbildung der Polizei zweifle ich grundsätzlich nicht an, besser die haben die Waffen als andere die keine Ausbildung haben. Nur die Entscheidungsträger, dort muss aufgeräumt werden.
      Wer es Besser machen kann und will, der soll es tun. Dann wird es auch ersichtlich warum etwas besser funktioniert. Wer weiß warum etwas schlecht ist der soll öffentlich kritisieren.
      Außerdem frage ich mich wie man die Polizei entwaffnen will ohne Waffen?
      Gute Ideen sollten ganz offen und selbstverständlich diskutiert werden und Probleme aufgezeigt werden und auch offen und selbstverständlich diskutiert werden und dann muss ein sinnvoller Konsens gefunden werden.
      Dann würden auch wieder mal die Künstler anfangen zu kritisieren.
      Macht doch einfach mal eine Volksabstimmung, ob die Atomkraftwerke stillgelgt werden sollen, mit den Informationen über den Atommüll und wie teuer der Atomstrom wirklich kommt und mit wieviel Steuergeld die unterstützt werden.
      Und dann gebt der Merkel und den Schäuble einen Arschtritt und lasst diese unfähigen Verbrecher doch nicht alleine entscheiden, das ist der Wahnsinn.

    • Die Welt ist eben ein Unternehmen und Unternehmen arbeiten nur um ihren Profit zu steigern. Nur darum geht es .
      Menschen spielen da keine Rolle,denn die Menschen sind freiwillig dem Unternehmen beigetreten,indem sie durch konkludentes Handeln einen Vertrag mit dem Unternehmen geschlossen haben . Ohne dass sich die Menschen dessen bewußt wären,da es ohne ihre Zustimmung passiert.
      Das aufzulösen geht eben nur,indem man den Vertrag kündigt.

    • „Unternehmen werden genauso wie wir als Personen betrachtet,Der einzige Unterschied ist,dass wir fast immer Verträge mit ihnen unterzeichnen.Sie unterzeichnen selten-wenn überhaupt-Verträge mit uns.Das versetzt uns in die Position,die Lieferung,die Arbeit,und die Bezahlung durchzuführen und uns in unseren Rechten immer wieder ihnen unterordnen zu müssen.
      … schützen unsere Gesetze die Rechte der Unternehmen-Stücke Papier-mehr als die Rechte von lebendigen,atmenden Menschen“
      Michael Tellinger „Das Ubuntu-Prinzip“

    • Ich habe auch eine Vermutung wenn das so ist wie sie sagen das die Staaten nur noch Unternehmen sind warum das so ist. Unternehmen können gekauft werden, wenn Unternehmen pleite und verschuldet sind dann wird sie wer anders aufkaufen, dann können die Geldbesizer ganze Staaten einfach kaufen, Schulden haben wir schon genug.

  4. Zu den Voraussetzungen um bei unseren zutiefst gestörten gesellschaftlichen Strukturen Veränderungen bewirken zu können gehören aus meiner Sicht:

    Alle unsere Institutionen, Organisation und dergleichen in Frage zu stellen, sie zu hinterfragen. Warum ist dies ein Tabu?

    Abbau der Macht unserer Institutionen, Organisationen, ….. . Warum ist auch dies ein Tabu?

    Verweigerung von Gehorsam (Arno Gruen). Auch dies ist ein Tabu. Warum wohl?

    Selbstkritisches Hinterfragen (Auch vor der eigenen Türe wischen. Den Balken im eigenen Auge sehen).

    Respektierung des Lebens (wie Meinung usw.) anderer. Keinerlei Eingriffe, Meinungsmanipulation, Zensur.

    Vermeidung von Idealisierungen. Verhindern von Vorbildern, Leitfiguren, Idole, Führerfiguren, …….

    Vermeidung von elitärem Denken und Verhalten. Leitungs- und Führungsanspruch und dergleichen.

    Fast kein Medienprodukte (auch Rubikon nicht) kommt diesen Voraussetzungen auch nur ansatzweise nahe. Ob ich mich wohl irre oder ob ich blind bin?

    • Ja. Ich möchte aber noch ergänzen: Keine Überdenk-bzw. Kritik- und Äusserungs -Verbote in Bezug auf alle alt hergebrachten Traditionen dieser Zivilisation, einschliesslich der religiösen.

    • Ganz Ihrer Meinung Veganislove. Vorausgesetzt selbstverständlich es handelt sich um konstruktive Kritik, Nichteinmischung, nicht Missionierung, nicht Manipulation, Verständnis, Achtung und Respekt vor den und dem Anderen wer oder was auch immer. Auf gleicher Ebene und in Gleichwertigkeit.
      Ich bin zwar voll und ganz Atheist, ohne Sympathien für Religionen, jedoch bei der Beschäftigung mit der Geschichte des Orients (Magreb, Ägypten, Levante, Persien/Iran, Türkei, …..) und deren Literatur ist man zwangsläufig auch mit den verschiedenen Religionen konfrontiert.

      Gruss
      Kari

  5. Guter Artikel!

    Vielleicht könnte in einem passenden Artikel die Meuterei der Marinesoldaten in Kiel nach dem ersten Weltkrieg erwähnt werden, welche sich auf die Seite der Arbeiterbewegung gestellt haben.

    Ich denke schon, dass wir Einfluss nehmen sollten wo wir können und ich würde die Bundeswehr da nicht ausnehmen, wenn es Chancen auf Erfolg hat.

    @ Thorsten:
    Ihr Einfluss auf die Meinungsbildung durch das Aufmerksam machen auf die Fleischindustrie ist ebenso wichtig.
    Allerdings orientieren Sie im Weiteren durch Ihre 3 Säulen auf ein Nischendasein, welches in ähnlicherweise von Kapitalismus-Enthusiasten schon Jahrzehnte propagiert wird. Nischen in denen NOCH kein Konkurrenzkampf etabliert ist, können natürlich in beliebigerweise genutzt werden. Das sind jedoch Ausnahmen, die die Regel (den Konkurrenzzwang) bestätigen. Und diese Regeln bestimmen unseren Lebensalltag, dazu gehören auch die Kriege im Ausland und die politische Verfolgung in Deutschland, z.B. gegen linke Aktivisten.

    Die Großbanken und Großkonzerne führen jedoch kein Nischendasein, im Gegenteil, diese undemokratischen Institutionen können eine einmal gefundene Nische sofort niederstampfen, falls diese eine unangenehme kritische Masse erreichen oder wenn sie besonders lukrativ sind. Das Ergebnis ist höchstens ein Jammern der Betroffenen und der Versuch sich mit einer noch kleineren Nische zu begnügen und sich damit noch weiter von der herrschenden Realität zu entfernen. Besonders nachhaltig ist solch eine Strategie nicht.

    • Kladderadatsch, wie lautet Ihre Vision, ihr konkreter Vorschlag für einen Weg, der effektiver ist als meiner? Ich lerne gerne dazu.

    • Ich finde es immer erstaunlich, wie die Traditionsesser sich anmaßen, über diejenigen Bescheid zu wissen, die vom gemeinen Trampelpfad der jahrtausende selbstdenkend und selbstfühlend ausgeschert sind. Es ist doch in Wirklichkeit genau umgekehrt: Wir Pflanzenesser kennen beides und haben ganz bewusst gewählt, während die Traditionsesser nur das eine kennen. Jedenfalls ist es jetzt noch so, wo es nur erst wenige gibt, die von Geburt an vegan leben. Dass natürlich auch dies sich nun ausbreitet, versucht die Fleischindustrie zusammen mit der Pharma mit allen Mitteln zu verhindern. Denn damit wird ja erst recht der Beweis erbracht, dass Mensch das tierische Protein nicht nur nicht braucht, sondern dass es ihn nur krank macht. Damit schmilzt dann der Profit dieser beiden mächtig krankmachenden Industriezweige.

    • Um überhaupt mitzubestimmen was im Land passiert, brauchen wir eine Demokratie, also die Kontrolle über den Staat. Momentan existiert der Staat einzig zur Verteidung des privaten (d.h. undemokratisch geführten) Eigentums über die Massenproduktionsmittel, das schließt auch die Massentierhaltung mit ein! Frau Bonath hat dies in ähnlicherweise bereits ausgeführt.

      Wichtig: Es geht nicht um die Abschaffung des Privateigentums an sich (was Antikommunisten gerne anführen), die Zahnbürste ist immer noch meine, sondern um die demokratische Kontrolle der Massenproduktion und Infrastruktur.

      Momentan diktiert die Wirtschaft was passiert, das bedeutet die Diktatur des internationalen Finanzkapitals und diese wird uns aber als Demokratie verkauft.
      Ich finde, das Volk soll diktieren was passiert und nicht eine handvoll Eliten. Die Diktatur des Proletariats (des Volkes) ist genau die Demokratie die wir denken zu haben und um das zu glauben haben wir die Medien.

      Letztlich muss der Staat abgeschafft werden, die Verantwortlichkeiten nach unten, das heisst in die verschiedenen Regionen delegiert werden.

      Und zum Schluss stelle ich mir eine Art Star Trek Community Dasein vor. Staatenlos.
      In der jeder ein Projekt hat, dem er sich anschließt, aber vielleicht nicht nur eines sondern viele Projekte in denen er sich verwirklichen kann. Und das nennt man dann nicht mehr Lohnarbeit, sondern einfach Leben.

      Was braucht es dazu? Gegen organisierte Kriminalität braucht man selbst organisierte Kräfte, also eine Organisation.
      Eine Organisation, welche zusätzlich noch bei Bundestagswahlen erfahren möchte, wie ihre Politik beim Volk ankommt, nennt man Partei. Und im besonderen braucht es eine sozialistische Partei, die die Diktatur des Proletariats einfordert.

      Viel wichtiger ist es, sich selbst in einer sozialistischen Partei zu organisieren, welche praktische Politik auf der Straße und in den Betrieben macht, Parteidisziplin hat und nicht an Stimmen, sondern an Mitgliederzuwachs interessiert ist. Abschied nehmen von der Stellvertreterpolitik und selbst Politk machen. So kann ein Wachsen der Bewegung und des Bewusstseins bei den Menschen sichergestellt werden. Wer jahrzehntelang an der Seite des Volkes Politik für das Volk macht, dem gehört das Vertrauen.

      Das ist nur meine Meinung.

      Wenn Sie der Meinung sind, die Partei die Sie wollen gibt es noch nicht, dann gründen Sie eine. Ich denke aber, ohne Organisation und Disziplin und abseits der Gesellschaft kann man keine nachhaltige politische Veränderung schaffen.

    • Natürlich möchte ich mich nicht über die „Pflanzenesser“ erheben. Im Gegenteil, die reine Existenz solcher Menschen lässt mich meine Nahrungsgewohnheiten überdenken und dafür bin ich dankbar. Ich habe jetzt meinen Fleischkonsum auf ein Minimum (meiner Meinung nach) reduziert, und fühle mich damit besser.

      Aber ich denke, wenn man überall seinen Konsum einmal geändert hat, was dann? Irgendwann bleibt kein Spielraum mehr.

    • Ja, Torsten, das hast Du mal wieder genial einfach formuliert. Veganer sind für den Schutz aller Schwachen. Die Traditionsesser schieben immer ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf die Veganer. Das ist die selbe primitive Vorgehensweise des Spiess-Umdrehens wie die der elitären Satanisten. Eine beliebte Frage aus dem Katalog dieser Idioten ist immer: „Warum tun Sie denn nicht erst mal was für Kinder ?“ Auf meine Gegenfrage: „Was tun Sie selbst denn für Kinder?“ gibt’s dann in der Regel keine Antwort mehr. Genauso dieses saublöde Argument, dass Pflanzen doch genauso empfindsam seien, wie Tiere und dass es deshalb egal sei, ob Mensch Pflanzen esse, oder Tiere. Die Argumente sind eines mit der Zeit dümmer und zwangsverlogener, als das andere, weil die angeblich „wissenschaftlich unterlegten“ Argumente, alle bisher komplett widerlegt werden konnten. Es hat sich da jetzt nur noch die Lüge gehalten, nur Veganer seien durch Vitamin-B12-Mangel gefährdet. In Wirklichkeit bedroht dieser Mangel heute alle Menschen, weil dieses Vitamin außer in einem gesunden Darm von Säugetieren(wozu auch der Mensch gehört), nur von Mikroorganismen an Pflanzen in freier, unberührter Natur gebildet werden kann und diese durch die Denaturierung der Böden immer seltener wird. Die „Nutz“- Tiere in den Tiergefängnissen werden selbst mit Vitamin-B12 versorgt! Aber das wird in der breiten Öffentlichkeit verschwiegen. Verschwiegen wird auch, dass die meisten VitaminB12- Patienten in den Krankenhäusern Fleischesser sind, weil es nämlich vor allen Dingen auf die Gesundheit des Darms ankommt, den sog. „intrinsic-Faktor“, ob die Aufnahmefähigkeit für VitaminB12 überhaupt noch intakt ist. Wenn die gestört ist, kann das Säugetier Mensch das VitaminB12 gar nicht mehr aufnehmen. Aber diese von der Fleischindustrie erfundene und forcierte Lüge gegen Pflanzenköstler wird eines Tages auch komplett widerlegt sein, wie all die anderen unwahren Behauptungen gegen die Pflanzenkost. Jedenfalls, wenn wir jetzt alle noch lange genug leben.

    • Sorry, dies Kommentar sollte weiter unten stehen, wo Torsten sagt, dass er für den Schutz aller Schwachen sei.

  6. Über den Artikel von Frau Bonath habe ich mich geärgert. Warum, schreibe ich gleich.
    Sie weist auf die Vorbereitungen zum Einsatz der Bundeswehr gegen aufständische Zivilisten hin. Wann gab es zivile Aufstände in der deutschen Geschichte? Im 1. Reich im 16. Jahrhundert der sogenannte Bauernkrieg. Niedergeschlagen wurde er von kaiserlichen Reichstruppen. Im 2. Reich zu dessen Ende, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg. Niedergeschlagen von der Reichswehr der ersten deutschen Republik und sog. Freikorpsverbänden. Im 3. Reich gab es keinen Aufstand. Illusorisch zu glauben, die Deutschen würden einen Aufstand gegen die Regierung veranstalten. Dazu sind sie viel zu ängstlich und bequem. Für einen Aufstand der Deutschen bedarf es entweder einer Hungersnot (unwahrscheinlich seit Beginn der Globalisierung) oder eines verlorenen Weltkriegs, den aber kaum jemand überleben würde, weil Deutschland dabei eines der Haupt-Schlachtfelder wäre.
    Nein, für die Unterdrückung der Deutschen reicht in der Regel die Propaganda in den MSM. Vor allem im zwangsfinanzierten TV. Für die wenigen Terroristen reichen die SEKs. Aber die Reichen sichern sich zusätzlich ab, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle. Daher Bundeswehr.
    In den USA ist die Wahrscheinlichkeit, vom eigenen Kind erschossen zu werden, größer als die Wahrscheinlichkeit, bei einem terroristischen Anschlag umzukommen. Nur mal so als Relationsvergleich, wie groß die Gefahr des Terrorismus tatsächlich ist.
    Dann erinnerst Frau Bonath sich an Opfer des Kapitalismus, die sichbar sind :„Hungernde, durstende, frierende, vertriebene Menschen. Zerbombte Städte, geköpfte Frauen, zerfetzte Leichen“, und an Opfer, die weniger sichtbar sind: die Armen unter uns.
    Und jetzt das, was mich ärgert: Es fehlt (mal wieder) die Erwähnung der größten Opfergruppe, die Tiere. Sie sterben nicht irgendwann, irgendwo oder hypothetisch, sondern hier, heute und konkret. Und jede(r) Einzelne kann hier, heute und konkret etwas dagegen tun. Warum werden diese Opfer selbst von großen Teilen der Linken ignoriert? Mit der Unterscheidung in wichtige Menschen und unwichtige Tiere beginnt bereits der Faschismus. Wer das nicht sieht, hat „links“ nicht verstanden und wird nie, niemals Gerechtigkeit erreichen.
    Mein Weg der (R)Evolution ruht auf drei Säulen:
    – Sich dem Gewalt-System so gut es geht entziehen (wenig Konsum, keine Konzerne unterstützen, wenig verdienen, wenig Steuern bezahlen, vegane Ernährung, keine MSM konsumieren).
    – Andere überzeugen, durch Vorbild (Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit) und durch Kommunikation
    – Gute Projekte unterstützen, durch Teilnahme und, wenn möglich, mit Geld.

    • Irgendwer wird immer vergessen werden-wer erwähnt die sterbenden Bienen,ohne die die Menschheit auch nicht überleben kann.
      Wer erwähnt in jedem Text die hungernden Kinder, die Straßenkinder in den Ghettos der Welt.
      Oder die letzten indigenen Völker,deren Urwälder gerodet werden und die einfach ihres Landes beraubt werden oder die ermordet werden,damit man Monokulturen anbauen kann.
      Irgendwen vergisst man immer…

    • Danke, lieber Torsten! Du scheinst außer mir hier der einzige zu sein, der bei allem auch immer an diese stumme, völlig wehrlose Permanent-Opfer-Gruppe denkt. Für die anderen scheint die niemals auch nur wert, hier einen Satz darüber zu verlieren. Im Gegenteil macht man sich schon eher damit auch hier zum öffentlichen Ärgernis. Was mich besonders daran bedrückt, ist die starrsinnig aufrecht erhaltene Unaufrichtigkeit der vielen Leute gegen sich selbst schon, die sich darin ausdrückt, dass immer neue und immer abnormere unlogische und gefühllose Ausreden erfunden und eifrig in Gebrauch genommen werden, um den Ernst der Situation einer weltweiten, von der Mehrzahl der Weltbürger immer noch GENIESSEND unterstützten Tierhölle noch weiter als bedeutungslose Marginalie hinstellen zu können im Vergleich zu dieser Menschen-Hölle, die sich folgerichtig und unerkannt über die Jahrtausende nach und nach aufgebaut hat – immer auf dem Rücken der Wehrlosesten. Stufe für Stufe. Erst das Tier, dann das schwächere Geschlecht und die Kinder, dann ganze Völker, die versklavt wurden. So lange diese Kontinuität nicht allgemein erkannt wird, kann sich an dem gesamten Unterdrückungs-System sowieso nichts ändern! Und zwar deshalb nicht, weil die Lebens-Systeme auch immer vom gemeinsamen menschlichen Grundsatz-Denken aufgebaut werden. Die paar wenige Satanisten an der Spitze konnten das alleine nicht bewerkstelligen. Wer das Leid und die Qual der Tiere so ignorieren will, wie auch hier anscheinend immer noch die Mehrzahl, der hat die Leiter zum faschistischen Denken grundsätzlich schon bestiegen. Mit Menschen, die von Leid und Qual anderer empfindsamer Lebewesen immer noch weiter profitieren wollen, bzw. ein selbstverständliches Recht darauf für sich in Anspruch nehmen, kann ich mir eine schöne gemeinsame Zukunft sowieso nicht vorstellen. Da möchte ich ganz ehrlich sein. Entweder, die Menschheit wird vegan, oder sie geht unter. Und das ist dann auch nur gerecht. Und das ist kein Fanatismus, das zu sagen, liebe Leute, sondern einfach nur der Durchblick, der Euch noch fehlt.

    • Das Dramadreieck jetzt mit Tieren?
      Pflanzenfressende Tiere die Opfer dieser bösen fleischfressenden Tiere die Täter?
      Die Retter sind selbstverständlich die Veganer vom Sternsystem der Reduktionisten?

      Was macht ihr bspw. mit den Haustieren, wie faschistische Hunde und mit Mäusen, Vögeln, Fischen spielenden quälenden Nazi-Katzen?
      Umerziehung im Gulag? Ans Kreuz? An den Halbmond mit ihnen? Oder einfach erschiessen?

      Zum Glück gibt es die Moralapostel, die die einzig wahre Wahrheit kennen und Opfer und Täter ganz einfach benennen.

      Hat sich der Feminismus inzwischen geopfert, totgelaufen?

      Wieviel Selbsthass allein in einem einzigen Moralisten stecken, ist schon äußerst erstaunlich.

    • Franz Maria Arwee: Und wieviel Verachtung gegen die Tiere in Ihnen steckt, ist einfach nur traurig. Vermutlich verdienen Sie Ihr Geld damit.

    • F.M.A. : Dein Kommentar hier ist wieder ein typisches Beispiel dafür, dass der traditionsbewusste Spießbürger alles verteufelt, was er nicht kennt und was er niemals kennen lernen will, weil er sich dann ja auch mal an eigene Gedanken außerhalb der Herde ran wagen und sich seinen eigenen Weg in unwegsamerem Gelände bahnen müsste. Veganismus ist keine oberflächliche Modeerscheinung, sondern eine tiefgreifende Geisteshaltung, ganz im Gegensatz zum Karnismus, der eine gedankenlose und phantasielose Herrschaftstradition ist. Und liebevoll annehmen kann ich mich selber erst so richtig, seit ich vegan bin. Als Allesesserin hatte ich tatsächlich unter Selbsthass gelitten und war infolgedessen auch sonst nicht wirklich liebesfähig. Ich denke, das ist allgemein so und das ist ja auch logisch.

    • Franz Maria Arwee,Herr Torsten,hat kein Wort in der Richtung verlauten lassen,das es berechtigen würde anzunehmen,ihm wäören Tiere egal .Er hat lediglich darauf hingewiesen,dass der natürliche Kreislauf eben so ist ,wie er ist.Damit meine ich nicht den Menschen als Fleischesser.

      Aber mir erscheint das hier wieder so eine Art Ablenkungsmanöver zu sein.

      Keinen dieser Veganer scheint es zu stören,dass sie zu einer Sache gemacht werden -zur juristischen Person .
      Darüber wird kein Wort verloren. Wer soll so etwas verstehen-kann man da die Liebe zu Tieren noch ernst nehmen,wenn ihnen gleichzeitig ihr Menschsein völlig gleichgültig ist!?

    • In den USA ist die Wahrscheinlichkeit, vom eigenen Kind erschossen zu werden, größer als die Wahrscheinlichkeit, bei einem terroristischen Anschlag umzukommen. Nur mal so als Relationsvergleich, wie groß die Gefahr des Terrorismus tatsächlich ist.

      Das ist wohl so, aber die Wahrscheinlichkeit währe wesentlich höher, würden die USA sich nicht konsequent abschotten. Jeder nicht US Bürger wird abgelichtet und die Fingerabdrücke werden genommen.
      Damit haben sich die USA quasi selbst eingeschlossen.
      Im Islam geprägten Ausland dürfte die Gefahr für einen US Bürger jedoch wesentlich höher liegen. Da würde ich nicht unbedingt nach Pakistan, oder die Philippinen verreisen. Auch von einem Kurzurlaub in die Anrainerstaaten des Mittelmeeres würde ich als US Bürger Abstand nehmen.
      Da, der Durchschnittsamerikaner, aber lieber seine Fastfoodkette zu Hause aufsucht, ist es für ihn kein großer Verlust.
      Für diese Freiheit tritt der US Bürger ein, und wünscht sie der ganzen Welt.
      Außer Herr Kornblum, der frißt sich die Augen bei uns zu.

    • Nechludoff, ich habe kein Wort in der Richtung verlauten lassen, daß mir Menschen gleichgültig sind. Ich bin für den Schutz aller Schwachen, egal ob Mensch oder Tier, da mache ich keinen Unterschied.

    • Zitat „Nein, für die Unterdrückung der Deutschen reicht in der Regel die Propaganda in den MSM. Vor allem im zwangsfinanzierten TV. “
      Aber die Herrschaften, die uns regieren haben anscheinend Angst, dass das bald nicht mehr genügen könnte. U. A. wg Internet. Es zeigt sich ja auch, dass trotz Propaganda immer noch eine große Mehrheit im Volk den Mist, der uns vorgesetzt wird, ablehnt.
      Die Aufstandsbekämpfungsübungen der Militärs, die Versuche, die BW im Innern einsetzen in Gesetze einzubringen- das zeigt doch, dass die Herrscherclique mit allem rechnet.

    • vizero: Zitat: „Es zeigt sich ja auch, dass trotz Propaganda immer noch eine große Mehrheit im Volk den Mist, der uns vorgesetzt wird, ablehnt.“
      Sie sehen hier eine Mehrheit? Im bürgerlichen Teil meines Umfelds ist zwar auch viel Politikresignation vorhanden, aber für eine offene Ablehnung des Establishments reicht der Durchblick nur bei wenigen.

    • Torsten: Wenn ich in mein gesellschaftliches Umfeld blicke, sehe ich das auch so, wie Du. Aber der Hinweis von vizero ist deshalb wichtig und richtig, weil es durchaus die Möglichkeit gibt, dass größere Volksmassen auch aufwachen und zwar dann, wenn die Situation hier auch für sie spürbar unerträglich wird. Und dass die Regierung jetzt schon Vorkehrungen trifft, um auch militärisch gegen die eigene Bevölkerung vorgehen zu können, weist ja doch darauf hin, dass die Verhältnisse hier sich extrem verschärfen werden. Für alle. Auch für die Coach Potatoes, die jetzt noch gemütlich jeden Abend gedankenlos vor der Glotze sitzen.

  7. Ein Plan, Bewaffneten die Waffen zu nehmen, kann seinerseits nicht auf Waffengebrauch oder sonstige Gewalt setzen. Der Plan sollte auch nicht institutionalisiert werden, denn Institutionen werden unterwandert oder gleich fremdgesteuert. Da die institutionalisierte Gewalt des Geld-Krieg-Komplexes skrupellos ist, hilft meiner Überzeugung nach nur die Unterwanderung desselben durch eine immer größer werdende Anzahl von Individuen. Mein Vorschlag für einen „Plan“ besteht darin, dass jeder sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einer Auswahl der zahlreichen subversiven Praktiken bedient, die Konsum- und Gewalt- und Zerstörungsspiralen unterwandern:
    TRANSITION TOWNS, PERMAKULTUR, SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT, REGIONALGELD, TAUSCHRINGE,
    SHARING ECONOMY, REPARATURSHOPS uvm. sind Initiativen, die das Potenzial haben
    – aktive dezentrale, selbstorganisierte Versorgung und Krisenvorsorge darzustellen
    -solidarische, freundliche soziale Beziehungen statt Wettbewerb aufzubauen
    -demokratische (im eigentlichen Sinne des Wortes) Strukturen zu schaffen
    -aktiven Umweltschutz in die Hände jedes Einzelnen zu legen
    -Kriegen als organisierter Beschaffungskriminalität den Antrieb zu entziehen
    -die destruktive, sich stets steigernde Macht von Konzernen zu unterwandern
    -sinnlose „Arbeit“ durch Aufgaben und Entmündigung durch Selbstbestimmung zu ersetzen
    Hier sollte für den größten Teil der Bevölkerung etwas dabei sein, das praktikabel ist und seine Wirkung entfalten kann.

    • P.S. Das schließt selbstverständlich Protestaktionen, Strafanzeigen gegen die Bundesregierung, Verfassungsklagen usw. nicht aus. Ich denke nur, dass Unterwanderung effektiver auch im Sinne von Friedensfähigkeit ist.

  8. Vorschlag an Susan Bonath,
    die sich bisher zu den Kommentaren noch nicht geäußert hat.
    Sie sollte den 100. Kommentar nutzen, um ihre Einschätzung der Qualität der Kommentare abzugeben.
    Ich habe den Eindruck, dass hier jeder – und ich schließe mich nicht aus – sein je eigenes mehr oder weniger ideologisches Süppchen kocht, das mit dem Ausgangstext, der zu diskutieren wäre, nur noch am Rande zu tun hat. Das gehört vielleicht zur Freiheit der Meinungsäußerung, leistet aber kaum einen Beitrag, der Aufforderung nachzukommen, einen Plan zu entwickeln, der uns in die Lage versetzen könnte, „ihnen“ die „Waffen weg zu nehmen“.
    Einmal ganz davon abgesehen, das die Veröffentlichung eines solchen Plans – bei den existierenden Machtverhältnissen – schon der erste Schritt der Verhinderung seiner Umsetzung sein könnte und nicht schlafende Hunde weckt, sondern höchst wachsamen Hunden noch die Sinne schärft.

    • Den Plan gibt es und er wird auch schon umgesetzt.Die Menschen nehmen ihre Erde wieder in Besitz.
      Austreten aus der Firma und wieder Mensch werden-

    • Es erkennen immer mehr Menschen,was gespielt wird.Darum wird wahrscheinlich versucht,-von den Machthabern,-einen großen Krieg loszubrechen,um dann wieder von vorne beginnen zu können mit voller Machtentfaltung.

      Nun,nachdem Trump die Nato wieder bestätigt hat,ist auch Thierry Meyssan von seiner alten Überzeugung weg und erkennt,dass Trump nun die Eskalation der Falken aufnimmt und weiterführt. Wir befinden uns wieder dort,wo Obama abgetreten ist-in großer Kriegsgefahr.

      Meine Ansicht,dass der dritte Weltkrieg abgemeldet wurde,war vielleicht verfrüht.

      Die Menschheit steht vor einen großen,guten Wandel-aber die alten Herrscher wollen nicht abtreten.

    • Kurz vor Ostern werfen diese Verrückten diese größte Bombe auf Afghanistan und auf unterirdische Tunnel,welche „sie“selbst mit „finanziert“ haben.
      Satanisten!

      Wieviel wird diese Bombe kosten,wieviel hungernde Kinder könnte man retten?

    • Wenn ich mir diese Kommentierung dazu anhöre, frag ich mich schon, wer stoppt diese Wahnsinnige Nation.
      Ich kann ja nur noch Hoffen, dass sich möglichst viele Länder Nuklear bewaffnen, Wie will man den solch einem, wilden tollwütigen Vieh noch Einhalt gebieten.
      https://www.youtube.com/watch?v=d6OGS2W9XaU

    • In diesem gemischten Bewusstseinszustand, in dem die Menschheit sich befindet, geht es darum, durch alle Schichten in die Tiefe zu dringen bis auf den Grund der Krankheitsursache. Da ist es, eben wie bei der Anamnese einer lange und chronisch bestehenden noch unentdeckten Krankheitsursache, erlaubt, alle möglichen Fragen von allen möglichen Standpunkten aus zu stellen, ja muss nicht nur erlaubt sein, sondern sogar gefordert sein.

  9. „Ich möchte in Dialog treten mit Menschen,die Güte,Aufrichtigkeit und Uneigennützigkeit besitzen und offen für das Eigene sind.Es müssen Menschen sein,deren Werte sich nicht an Macht,Erfolg und Geld orientieren,sondern die keine Angst vor dem Anderssein haben,frei von Anpassungsdrang.Nur so wird man das eigene Selbst entdecken,das auf Mitgefühl gründet“

    Arno Gruen

    • Arno Gruen ist Klasse – auch gut finde ich die Arbeit von Gerd Grün „Der unmoralische Gehorsam“ erschienen in Psychosozial 69 von 1997. Ist etwa auch das Thema. Von Grün kenne ich „Dem Leben entfremdet“, „Wider den Gehorsam“, „Der Verrat am Selbst“ und umgehauen hat mich von dem aus dem Jahrbuch für psychohistorische Forschung 11 sein Aufsatz „Statt Survival of the fittest: Empathie und Kooperation als Determinanten der menschlichen Evolution“ hier bestätigt er noch mal Piotr Kropotkin richtig schön – wieso den dann niemand auch liest, ist mir ein Rätsel.

      Ich sehe es auch so – ich habe in meinem Leben einige Söldner kennengelernt, die u.a. für die Légion gedient haben und denen nicht nur das Mitgefühl für andere fehlte, sondern auch für sich selbst. Und darin liegt einer der Knackpunkte unserer Lebensweise – dass die Menschen vergessen, dass sie einander Spiegel sind und dass sie nicht für sich allein leben, sondern dass wir eine Gesellschaft sind – kein Haufen desorganisierter „Bürger“ die gemeinsam durch einen Staat vereint werden, sondern dass wir einander durch unsere biologische Grundlage bereits eine Gesellschaft bilden, im Gegensatz zum Staat, der durch seine Sonderinteressen nur störend im Leben dieser natürlichen Gesellschaftsorganisation wirken kann. Und einer dieser Störfaktoren ist der Gehorsam, den der Staat und auch der Priester und auch der Patriarch und auch der Chef einfordern muss, als Exponenten unnatürlicher, pathologischer Organisation, eher Desorganisation der menschlichen Gesellschaft.
      Man sieht hier schön die Widersprüche zu linker, rechter, bürgerlicher Denkart im allgemeinen: Die argumentieren nie vom Selbst ausegehend!
      Die haben auch keine Gefühle und keine Bedürfnisse – die eigene Seele, das eigene Ich rauszuhalten, das nennen die *objektiv* !!!!!
      Und dann gibt es *objektive* Gründe für Widerstand, Revolution usw.: Zum Beispiel das „Menschenrecht“ – Schwachsinn – ist nur ein abstrakter Begriff, nichts wert. Das sogenannte „Menschenrecht“ erweckt noch lange keinen bewussten Geist – es öffnet noch lange keine Kanäle im Menschen zur eigenen Persönlichkeit – es ist nur eine hohle Phrase, die den Menschen der dafür kämpft, wie der Grieche der den Fels immer wieder den Berg hochrollte, von sich selbst entfernt, in dem an die Stelle der eigenen Bedürfnisse und damit der Bedürfnisse der Gesellschaft abstrakte Vorstellungen rücken. In dem Zitat von Gruen ist das mit Macht, Erfolg, Geld beschrieben, aber das kann quasi alles sein – Bier, Champions League, Jesus, Platin, Quark, alles kann zum Selbstzweck werden und verdrängend auf das Selbst wirken, wenn man nicht aufpasst und der Zustand in dem das passieren kann, ist so ein Zustand in dem wir heute leben. Wir leben in dieser zentralistischen Matrix, die sich ja gerade dadurch auszeichnet, dass der Staat und die herrschenden „Vermögen“ Sonderinteressen entwickeln, die gegen die Bedürfnisse der Gesellschaft gerichtet sind und damit dieses Selbst ausschließen, weil es ganz wichtig ist die „Belange der Nation“ zu stärken usw. alles natürlich im Sinne einer kranken Klassengesellschaft.
      Schön, dass der Gruen gelesen wird, Klasse!

    • „Das sogenannte „Menschenrecht“ erweckt noch lange keinen bewussten Geist – es öffnet noch lange keine Kanäle im Menschen zur eigenen Persönlichkeit – es ist nur eine hohle Phrase, die den Menschen der dafür kämpft, wie der Grieche der den Fels immer wieder den Berg hochrollte, von sich selbst entfernt, in dem an die Stelle der eigenen Bedürfnisse und damit der Bedürfnisse der Gesellschaft abstrakte Vorstellungen rücken. “

      Was ich dazu noch sagen wollte,ist,dass ich genau weiß was Menschenrechte sind.nicht
      Sicher werden diese vom Mainstream nicht betont,sondern in einen Schleier gehüllt und relativiert. Kein Begriff ist heute mehr eindeutig zu fassen,alles wird relativiert.Aber sicher haben die Menschen ein Gespür dafür,was Menschenrechte sind.

      Aber die Machthaber wissen,dass juristische Personen keine Forderung nach Menschenrechten stellen können,und daher können sie die Menschenrechte auch lächerlich machen auf subtile Art.
      Das Grundgesetz ist ja für Menschen gültig,wenn es noch einen Geltungsbereich hätte,-nicht für juristische Personen.

    • Es gibt tatsächlich sowas wie „Menschenrecht“ – aber nicht niedergeschrieben, durch eine gönnerhafte Institution, die dadurch ihre Daseinsberechtigung erhält, dass sie uns freundlicherweise dieses Recht zukommen lässt, kraft ihres Amtes.
      Ich vergleich das mal mit der Bibel oder anderen religiös-wahnsinnigen Texten: Diese alle fixierten irgendwann mal teil-vernünftige Aussagen. Aber diese Aussagen, zum Beispiel der Nächstenliebe, sind völlig aus dem Kontext der menschlichen Gesellschaftlichkeit gerissen in ein Gottes-Abhängigkeistverhältnis überführt, in ihr Gegenteil verkehrt. Menschenliebe wird durch das Gebot der Menschenliebe vom selbstverständlichen Allgemeingut in ein exklusiv christliches Gebot transferiert und damit zu etwas, zu dem der Mensch scheinbar erst noch hin muss – obwohl er ohne gar nicht bis zur Erfindung der christlichen Irrlehre gekommen wäre…..

      Das ist das Tragische: Wenn uns die Mama sagt, „Pack nicht auf die Herdplatte“ dann probieren wir es gerade.
      Die Gesetze wirken nicht, wie sie uns begründet werden. Der ganze Staat und seine Justi wirken nicht, wie sie uns begründet werden – die Religionen wirken nicht, wie sie uns begründet werden – nur wer Tomaten oder Vorurteile auf den Augen hat kann das nicht sehen.

      Dennoch: Es gibt Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrecht und Menschenliebe – aber sobald sie von irgendeiner Institution oder irgendeinem besonderen Gremium „vertreten“ werden, statt dass der Mensch sie als ihm natürlich angeboren wahrnimmt, dann rücken sie in den Hintergrund –

      Wir wollen sie greifen, aufschreiben, uns an ihnen wichtig machen und verlieren sie dadurch. Das ist das Tragische an der Sache. Und auch der Grund, weswegen Obrigkeit nicht funktioniert, außer vielleicht für die Obrigkeit.

  10. Bei Susan Bonath sehe ich viele positive Aspekte, die durch das linke Denken im Sinne Marxens und damit Hegels leider irgendwie immer in ihrer Laufbahn irre geleitet werden:

    „Armut kann Aufstände produzieren. Sie wächst. Nach Schätzungen bevölkern etwa eine halbe Million Obdachlose die deutschen Straßen, Tendenz steigend. Es könnten auch mehr sein. Die Bundesregierung zählt sie nicht. In den Ohren der Armen klingen Aufrufe der Moralisten, beim Biobauern zu kaufen, um das Elend der Tiere zu stoppen, wie ein Hohn. Sie haben keine Wahl. Viele haben nicht mehr die Wahl.“

    Schön, dass mal jemand diesen Schwachsinn mit dem Tierrecht aufgreift, als Vergiftung sozialer Kämpfe mit dem äußeren Schein von Widerstand, gegen etwas, um dass es in der menschlichen Gesellschaft gar nicht geht.
    Das finde ich mutig, da ja eher der Trend von oben her vorgegeben wird, vegan zu „sein“ und die armen, armen Tiere zu beschützen, statt Menschen und sich selbst zu fragen, was wann am besten ist, für die eigene Ernährung und es dabei zu belassen, wird eine neue politische Religion gegründet, die ihre fleißigen Bienchen in allen Internetforen hat. Dort stören sie jeden sozialen Belang. Sie zersetzen mit der bloßen Widerholung der armen, armen Tiere alles konstruktive Denken und zerschlagen mit den armen, armen Tieren überhaupt jede Erkenntnis über den Zustand der Zwischenmenschlichkeit, weil die veganen Propagandabienchen leider völlig vereinsamt meist, gar nicht mehr fühlen und wissen, worauf es als Mensch ankommt, zu aller erst, vor jeder Theorie und jeder „Einstellung“. Die vegane Tierreligion ist übrigens ein Fetisch, ein Rückfall in das Zeitalter des Fetisch und des Kirchendogmas, als es noch völlig normal war, dass Gespräche daraus bestanden dem anderen gegenüber seine Treue zur richtigen Kirche, zum richtigen Herrscher dadurch zu „beweisen“, dass das Gespräch auch nur aus Lobhudelei und Glaubensbekenntnissen bestand. Sehe ich heute bei den Veganern und den Moslems, die in jedem zweiten Wort statt persönlichem Inhalt „Allah“ und so einen Quatsch im Munde führen – wie die Christen damals, die ihre Persönlichkeit völlig nach hinten geschoben hatten und den Kirchenterror erduldeten durch bloßes Auschalten dessen, was unter dem Kirchenterror schmerzte: Die Seele, die sich nicht entfalten konnte.
    Heute ist das auch so – man nimmt Trends auf, als Ersatz eigener Bestrebungen, damit in den Bahnen des „Dürfen“ und „Vorgegeben“ irgendwie den ANschein erwecken kann, etwas eigenes zu haben – pseudoradikalität nenne ich das: In der Welt beuten Menschen Menschen aus und die Zwischenmenschlichkeit ist zersetzt, die Persönlichkeit des Menschen, sein Ich trägt überall schwere Wunden davon, Depression, Narzissmus, Melancholie, Einsamkeit, usw. und die Menschen reagieren mit Reflexen darauf, die komisch sind… sie faseln von Tieren…. Pazifismus…. Demorouten…. obwohl zwischen den zentralen Übeln der Zeit und diesen ganzen religiösen Mythen gar kein kausaler Zusammenhang besteht und sie auch keine Wirkung entfalten, außer einer Verdrängenden. Verdrängung gehört natürlich auch zu den Hauptsymptomen unserer Zeit.

    Also, dass Susan Bonath immer mal wieder mutig in die Bresche springt, auch für mich als GaLaBau-Arbeiter, das finde ich super und, dass sie auch nicht in diese komischen Muster heutiger Szene-scheiße verfällt, wie vegan oder antideutsch und wie diese Trends im Sinne der Herrschenden auch immer heißen.

    Aber sie schreibt selbst von einem abstrakten, außerhalb des Menschen liegenden Rechtsbegriffes, auf dem auch die Theorie des Anti-Imperialismus basiert und das ist falsch.
    Wir leben in einer Welt in der die „grobe Richtung“ der gesellschaftlichen Energien zwar vom Individuum produziert werden, aber von ihm weggeleitet werden, zu Autoritäten, Zentralen, usw. Das nennt man Zentralismus – Zentralismus der weit über das lächerliche Bild hinausgeht, was wir bei dem Wort im Kopf haben, als Interpretation im Sinne der Herrschenden – nämlich lediglich aus Ausdruck einer bürokratischen Struktur im Staat – aber es hat längst die ganze Wirtschaft ergriffen.
    Das ist linksmarxistischer Zentralismus – er kommt in allen Farben daher, wie das auf seiner Machtwelle mitschwimmende Bürgertum, welches sich mal bolschewistisch, mal faschistisch, mal „marktwirtschaftlich“ geben kann.

    Wer eine fundamentale Verändrung anstreben will, muss so ein harter Hund sein, wie Nietzsche und auch Fundamente in ihm / ihr selber niederreißen: Die ganze Richtung des gesellschaftlichen Flusses muss verändert werden – nicht mehr wegen „Recht“ oder „Nation“ oder sonst irgendeinem abstrakten Begriff müssen die Menschen dieses oder jenes tun, sondern aus sich heraus und mit dem Ziel ihre Persönlichkeit und ihre Bedrüfnisse zu erfüllen.
    Imperien durch trotzkystisches Unterlaufen der Bundeswehr zu Fall zu bringen … das heißt noch nichts. Das heißt nicht, dass es danach besser werden muss!!!!!!!!!!!!!!!!!

    „Armut kann Aufstände produzieren. Sie wächst. Nach Schätzungen bevölkern etwa eine halbe Million Obdachlose die deutschen Straßen, Tendenz steigend. Es könnten auch mehr sein. Die Bundesregierung zählt sie nicht. In den Ohren der Armen klingen Aufrufe der Moralisten, beim Biobauern zu kaufen, um das Elend der Tiere zu stoppen, wie ein Hohn. Sie haben keine Wahl. Viele haben nicht mehr die Wahl.“

    Lesen wir also diesen symptomatischen Absatz nochmal genauer:

    *“Armut kann Aufstände produzieren.“*

    Eben – das ist Marx in Reinkultur. Der Affe hat niemals an Persönlichkeiten oder etwas ähnliches gedacht, weil seine Affenmama im Geiste, Hegel, auch davon überzeugt war, religiöse fatalistische Prinzipien in sogenannten „Geistern“ im Kosmos zu entdecken… die wirken da und die Menschen sind eben Spielball dessen.
    Marx nannte das dann „historische Notwendigkeiten“…. wie „notwendig“ sich dann die Geschichte entwickelte, mussten wir ja dann erleben – schade, das es unser Fehler war Jehrzehntelang an diesen Quatsch zu glauben.

    Also, wenn Armut Aufstände produziert heißt das noch lange nichts gutes….
    Es heißt einfach, dass es unbewussten Leuten reicht und sie kaputtmachen, was sie kaputtmacht – Blablabla – und weiter????
    Die denken ja noch genauso wie vorher.
    Was werden sie wohl errichten?
    Genau das, was vorher auch war – sieht man schön an Russland oder Frankreich zu deren Großen Revolutionen – beide verfielen in eine neue Diktatur, weil sie gesellschaftliche Richtung immernoch von Oben herab beibehalten wurde…. das Individuum wurde nicht befreit und ergriff auch nicht die Eigenregie über’s Leben, im gesellschaftlichen Einklang.
    Die andere Seite war als Antwort ein kranker bürgerlicher Konsuminidividualismus im Westen… aber eben nur ein „Individualismus“ – Kein Bewusstsein: Also Individualismus muss man mit Einsamkeit gleichsetzen, denn in unserem Konkurrenzsystem, das natürlich dem russischen und den ganzen anderen staatskommunistischen System in vielem gleicht, ist die Zwischenmenschlichkeit zersetzt, weil sie durh Gesetze, Dogmen und Befehle bereits ersetzt wurde!
    Wür müssen ja gar nicht mehr denken, wie haben ja Handlungsanweisungen von Oben – und eshalb entwickelt sich Empathie und Verantwortung und Gegenseitige Hilfe auch zurück – weil sie wie ein untrainerter Muskel schwinden in einer Welt die diese *inneren Instanzen“ durch *äußere* im Sinne der Herrschenden zu ersetzen trachtet.

    All das hat Rudolf Rocker bereits kapiert und in vielen Büchern niedergeschrieben, ein dünne Broschüre zu dem Thema, die sich jeder mal zu Gemüte führen sollte, heißt „Über das Wesen des Föderalismus im Gegensatz zum Zentralismus“.
    Aber heute lesen wir eher Marx und Sekundärliteratur über Marx und deren Mutationen und sind ja voll links, damit wir unseren Kopf ausschalten können und das selbstständige Denken aufgeben können, was ja schon in der Schulzeit so schmerzhaft war, weil es niemals bei dem angelangte, was die Lehrer da erzählten.

    Heute aber sind die Lehrer, wie dieser bekloppte Precht und andere Autoritäten in der Gesellschaft, zu denen manche aufblicken ja marxistisch und keiner blickt’s. Die Herrschenden sind längst links, und links bedeutet auch gar nichts anderes, als Ausbeutung und Herrschaft – das hat die französische Revolution bereits gezeigt aber keiner kapiert’s. Und heute versuchen diese Honks immernoch mit linken Ritualen die Welt wie durch einen Zauber zu retten – und marschieren brüllend durch die Einkaufspassagen – keinen interessiert’s, aber man ist so empört…. danach gehen sie nach Hause – Boa und hast du den Bullen gesehen! Der war voll Polizeigewalt ALter!
    Und dieser ganze Szeneschwachsinn, noch ein veganer ABsacker auf dem Nachhauseweg… Bäh – wie ich kotzen könnte, wenn ich an diese ganzen verpeilten Opfer denke, die sich Links nennen oder ANarcho oder Autonom oder Pazifistisch, oder… es gibt sie ja zuhauf. Kriegen den Arsch nicht hoch und brabbeln, was schon ihre Lehrereltern gebrabbelt haben.
    Und wundern sich und beklagen sich.

    Naja, wie dem auch sei – nicht der Appell hier hat irgendwelche Früchte, sondern die Tat. Und wer muss was tun? Das Individuum, aber nicht im Sinne einer Individualismus, sondern als bewusstes Teil der menschlichen Gesellschaft, die unsere aller Heimat ist.
    Und das haben die alten anarchistischen Syndikalisten verstanden – man darf hier nicht den Begriff „anarchistisch“ falsch verstehen, das waren gefestigte Persönlichkeiten, die ihre und aller Freiheit wollten und dafür starben, so um 1936 in Spanien beispielsweise. Mit den heutigen ANarchos sind sie nicht vergleichbar, weil die meisten aus der Arbeiterklasse kamen und streikten, was sich heute kein Studentenbubi trauen würde.
    Lieber vegane Schokolade. Hmmmm.

    Wenn man mich fragt, ist der „Plan“ von dem die von mir geschätzte Autorin spricht, zuerstmal alles zentralistische, von unserer Persönlichkeit wegführende Denken abzuschütteln.
    Wir müsen erstmal zu uns selbst finden – in dem Sinne nicht mehr zu leben „weil das so sein muss“, weil es vorgegeben ist, weil es irgendwie „unser Recht“ wäre, sondern einzig und allein aus innerem ANtrieb heraus.
    Das ist ein Kampf gegen Depressionen und Ängste, aber er muss geführt werden, sonst ist alles weitere Humbug und Falsch, denn von den Hypotheken der Vergangenheit auf die Zukunft belastet.
    Dann – Schritt 2 – muss man zur Gesellschaft finden. Die Menschen mit denen man reale Beziehungen hat sind die wichtigen Menschen in unserem Leben. Nicht Merkel und Co sind Aufsätze wert, sondern Kollegen und Nachbarn, Freunde und Trainingspartner, Saufkumpanen und Geliebte, usw. Hier muss man sich fragen, welche Beziehungen man überhaupt noch führt und welchen Stellenwert die haben.
    Ein Beispiel: Wir nennen unseren Geliebten unsere Geliebte „das Wichtigste“ in unserem Leben…. Aber diesem „wichtigsten in unserem Leben“ widmen wir täglich 1h maximal, während wir minimal 8h für die Lohnarbeit unterwegs sind, vom Wichtigsten entfernt.
    Man muss sich fragen, ob das wirklich Ausdruck einer Beziehung oder eher Ausdruck einer Beziehungslosigkeit ist, die wir da „leben“… Hust.
    Und dann geht das so weiter: Ist Saufen wirklich Freundschaft, oder betäuben wir uns einfach nur zur selben Zeit am selben Ort…. Und wenn dann die Frage beantwortet wird, damit, dass es eben keine echte Beziehung ist, dann erkennt man langsam eine Linie quer durch die ganze Gesellschaft – sie trennt uns von unseren Chefs und Priestern, Politikern und Moralaposteln, von den Herrschenden und auch von Teilen der eigenen Familie, weil diese Teile nichts wirklich mit unserem Leben zu tun haben, sondern Ansprüche erheben aufgrund der Tatsache, dass man jener mit dieser im Bett war, aber nichts was mit uns persönlich zu tun hätte…. Und das echte auf der einen Seite der Linie muss vermehrt werden – Zwischenmenschlichkeit. Sie muss getragen von einer freiheitlichen Kultur wieder was Wichtiges werden in unserem Leben, und Ausdruck persönlichen Strebens, wir müssen sie selbst in dei Hand nehmen, mit all ihren angeblichen Gefahren „huuuu! er könnte ein Schlawiner sein!“.
    Die andere Seite der Linie müssen wir aus dem Leben der Gesellschaft auschalten.
    Nicht die Politiker müssen wir auschalten, nicht die Soldaten, nicht die Chefs – sondern das Politikersein an ihnen, das Soldatsein an ihnen, das Chef sein an ihnen – und unsere Gläubigkeit an deren Position…. das bedeutet wenn Susan Bonath schreibt, *“nehmt ihnen die Waffen“* dann denke ich automatisch an den Anarcho-Syndikalismus in dem ein zentraler befreiender Aspekt die Verwehrung der Arbeitskraft ist.
    Und zwar eher die Umleitung der Arbeitskraft: Wie sie schreibt weg von den Fabriken der Besitzer hin zu den Fabriken des Volkes – auch diesen Begriff darf man nicht falsch verstehen, wenn ich Volk meine, hat das nichts mit linkene oder rechten Konzepten zu tun, sondern einfach nur dass mir grade nichts beseres einfällt. Ich meine natürlich in die Hände derer, die davon abhängig sind, was produziert wird aber vor allem in die Hände derer, die produzieren und die *im gleichen Moment von ihrer Rolle als reine Produzenten enthoben werden* nicht in dem an ihnen politische Ämter gibt, und sie zu neuen Unterdrückern macht, wie in der DDR, UDSSR, und früher schon, sondern in dem der bürokratische Apparat einer freiheitlichen Kultur gegenseitiger Hilfe platzt macht, die ohne diese Hierarchien auskommt, weil *sie Ausdruck allgemeiner Bedürfnisse“ ist, die jedesn Individuum ohne Selbstverrat gerne mitträgt, weil man gerne den Magen füllt, gerne Kino guckt und gerne operiert wird, wenn es sein muss.
    Und da liegt die Krux: All das, was der Syndikalismus an der Genese eines selbstsändig denkenden und handelnden Volkes kennt, kennt der Marx nicht, weil das Volk für ihn keine Ansammlung von Individuen war, sondern ein pauschaler Begriff – Massen wurden bei ihm, in hegelscher Manier zu festen soziologischen Größen, die man einfach mal hierhin und dorthin schieben konnte – und so haben es Lenin und Stalin und Mao dann ja auch gemacht – hier hin dorthin und chon waren Millionen tot.
    Vom Einzelnen muss die zukünftige Gesellschaft ausgehen – alles andere wäre nur eine neue Auflage der alten Gesellschaft.
    Wir liegen, was das anbelangt, weit hinter den Erkenntnissen der Spanischen Revolution zurück, unter anderem dank marxistischer und sozialdemokratischer Propaganda in der Geschichtsschreibung, vor allem aber anti-anarchistischer Geschichtsklitterung – man durfte unter keinen Umständen anerkennen, dass das im bürgerlichen Munde „utopische Denken“ für Millionen von Arbeitern Realität war und Handeln. Und da müssen wir als drittem Schritt ansetzen: Erst uns Persönlich finden, dann die Gesellschaft vom Staat wegdenken, der mit ihr so viel zu tun hat, wie ein Hund mit der Zecke und dann müssen wir uns in der Geschichte orientieren – woran wollen wir anschließen? An dieses linke Blabla oder das rechte Blabla oder – an unsere Persönlichkeit, die nur in wenigen bestimmten Ideen, wie denen des Anarcho-Syndikalismus überhaupt Berücksichtigung findet.
    Als vierter Schritt des „Plans“ ist dann langsam geistiger Nährboden geschaffen, für wirklich revolutionäres Denken, frei von ihrendwelchen Floskeln und Sprüchen, die man im Einklang mit einer tauben Masse klopft („Nie wieder Krieg!“, „Freiheit für die Tiere!“, „Bomber Harris do it again“) – aus diesem Geist, der vorher intensivst die Geschichte der freiheitlichen Sozialistischen Bewegung aufgearbeitet hat, müssen dann neue Wege für das eigene Leben entsstehen. Nicht für das Leben der Klasse oder der Masse, sondern für das eigene Leben – wir kennen genug Menschen mit denen wir eine Bewegung starten können und es muss keine Massenbewegung sein, sondern es muss eine gute Sache sein. Qualität statt Quantität, dann kommt die Quantität von ganz allein. Oder muss gar nicht kommen.
    Wichtig ist, dass wir wirklich radikal auch in uns vorgehen und uns auch schmerzlich von Heitideivortellungen verabschieden, in denen wir annhemen selbst ganz groß zu sein – die aber in wirklichkeit nichts mit unserer Persönlichkeit zu tun haben.
    Einfach machen – mal die Broschüre bestellen und mal einen anderen Blickwinkel als diesen bürgerlichen oder linken Muss angucken. Es lohnt sich. Rudolf Rocker kann man immer lesen – Erich Mühsam, B. Traven, Oskar Maria Graf, Ernst Toller, Augustin Souchy, Abel Paz, Diego Abad de Santillan, Juan Peiro, sind alle wie eine geistige Therapie, kostet nicht viel, wenn man sich selber therapiert von dieser ich-losen Art zu „leben“, die nur bedeutet auch ohne andere zu leben – denn beides bedingt einander, wir können nur Kriege führen, wenn wir uns bereits selbst bekriegen. Und das machen wir: Gegen unseren Biorythmus nachts malochen zB. ist Krieg gegen unseren Körper und Geist. Gegen unsere Beziehungen usw… Um es mal mit den Worten von Hannes Wader sozialisiserter Linker zu sagen „Es ist an der Zeit“ *Hust*

    • „Wir, die Völker der Erde, bedenkend, dass wir alle Teil der Mutter Erde sind, eine unteilbare Lebensgemeinschaft von wechselseitig voneinander abhängigen und untereinander verbundenen Wesen mit gemeinsamem Schicksal“

      Diese Aussage ist eine zutreffende und berührende Bestandsaufnahmen.
      Dagegen kann ich in ihrem Text keinen wirklichen Inhalt erkennen noch eine Richtung oder einen Sinn. In der Kürze liegt die Würze.
      Soll man vielleicht von diesem intellektuellen Gemurmel eingelullt werden,wie im Supermarkt, wo im Hintergrund irgendeine Musik plätschert.

    • Ich möchte mal die Indianer besuchen, aber die haben gesagt das sie uns blöden Affen nicht mehr unterstützen. Wir blöden Affen sind einfach schon zu weit weg mit unserer Gesellschaft von den Naturprinzipien.
      Nun, vegan oder vegetarisch ist per se kein Fetisch. Es ist genau das was sie fordern, hinsehen und zu sagen eh so nicht, so will ich das nicht hier passiert etwas was meinem Innersten widerspricht. Das bedeutet nicht das man bei Obdachlosen dann weg sieht, eher umgekehrt. Wer bei Tieren weg sieht sieht auch bei Obdachlosen weg, das stelle ich immer wieder fest. Hinzu kommt das die Ernährung auch miserabel ist wenn mit Antibiotika voll gepumptes mit Hormonen aufgewachsenen Fleisch gegessen wird. Im Supermarkt an der Verpackung sind die Probleme nicht zu erkennen. Ich esse zB gerne Fleisch jetzt zu Ostern bei meinen Eltern, das kommt von den Tieren eines Bauernhof, geselcht bei einen Bekannten, wird morgen geweiht und dann mit selbst gemachten Osterbrot und Kren, hmm lecker. Nur ich frage mich auch ob nicht die teils ignoranten und brutalen Einstellungen meines Vaters nicht auch auf den übermäsigen Fleischkonsum zurückzuführen sind. Wem es schon egal ist was er isst und wie diese Tiere leben der findet auch eine Begründung warum die Obdachlosen selber schuld sind, sollen sie halt arbeiten gehen. Warum geht er denn nicht arbeiten, das wäre so die typisch Aussage zu Obdachlosen von meinem Vater. Was mich mehr stört ist das oft die sogenannten Guten Menschen bei jedem Leid das einem Tier angetan wird sofort schreien aber selber nicht bereit sind was an ihrer Lebensweise zu ändern. Die Tierschützer sagen halt, ok wir kümmern uns um die Tiere, wir wissen das es andere Probleme gibt aber man kann sich eben nicht um alles gleichzeitig kümmern. Ok, wenn sich dann jeder nur noch um die Tiere kümmern will das ist es einseitig, aber ich verstehe auch den Standpunkt der Tierschützer, wenn es Probleme gibt die jeden egal sind dann ist es doch gut wenn Menschen sagen, das wollen wir ändern. Für mich ist das super, sie müssen sich nicht gleichzeitig um alles andere kümmern.
      Was wir bräuchten wäre zB ein Bugtrackingtool oder ich würde es Projekttool nennen. Dort können Menschen weltweit ihre Hilfegesuche einstellen, mit konkreten Vorstellungen was sie benötigen und andere Menschen können sich dann eben um diese Projekte annehmen, ok, dann können WIR(Ich) konkret helfen. Somit wäre es auch nachvollziehbar wer für was Hilfe und Geld und Mittel braucht und wer wie geholfen hat. UNO und Botschafter sowie Hilfsorganisationen könnten verifizieren.
      Ich würde es auch von Wiki Leaks gut finden wenn es die Möglichkeit gibt das die Menschen konkret gegen Kriegstreiber vorgehen können, sie können also Kriegstreiber blamieren. Das ist aber ein schwieriges Thema weil natürlich auch die Kriegstreiber unschuldige „blamieren“ können, sozusagen false flag.

    • Ja, ich weiß – ich bin kein Schreiberling. Ich arbeite hart daran, so schnell wie möglich nicht mehr Schreiben zu müssen, sondern auf anderem Wege Butter bei die Fische zu geben. Intellektuell ist es aber nicht, das ist ein harter Vorwurf – es ist nicht intellektuell, sondern dreht sich um Intellektuelle, wie Marx einer war. Deshalb vielleicht die Verwechslung.
      Aber wie gesagt, ich kann es eben nicht gut und bin da vielleicht auch nicht der Richtige für. Man hat aber trotzdem das Bedürfnis.

  11. Passend zu dem Film über die Indio- Kulturen Südamerikas , den Marikka Schaechtlin hier verlinkt hat, hier mal die Präambel zu dem 4- teiligen

    ENTWURF DER ALLGEMEINEN ERKLÄRUNG DER RECHTE DER MUTTER ERDE ( Bolivien 2010)

    Wir, die Völker der Erde, bedenkend, dass wir alle Teil der Mutter Erde sind, eine unteilbare Lebensgemeinschaft von wechselseitig voneinander abhängigen und untereinander verbundenen Wesen mit gemeinsamem Schicksal;

    Dankbar anerkennend, dass die Mutter Erde die Quelle von Leben, Nahrung, Unterweisung ist und uns mit allem versorgt, was wir brauchen, um gut zu leben;

    In der Erkenntnis, dass das kapitalistische System und alle Formen von Plünderung, Ausbeutung, Missbrauch und Verschmutzung der Mutter Erde große Zerstörung, Schädigung und Störung verursacht haben, wodurch das Leben, wie wir es heute kennen, im Ergebnis von Erscheinungen wie dem Klimawandel in Gefahr gebracht wird;

    Überzeugt davon, dass es in der gegenseitig abhängigen Lebensgemeinschaft nicht möglich ist, Rechte nur für die Menschen anzuerkennen, ohne eine Störung des Gleichgewichts auf Mutter Erde hervorzurufen;

    Bekräftigend, dass es, um die Menschenrechte zu garantieren, notwendig ist, die Rechte der Mutter Erde und aller Wesen, die sie bilden, anzuerkennen und zu verteidigen, und dass Kulturen, Praktiken und Gesetze existieren, die das tun;

    Im Bewusstsein der Dringlichkeit, entschlossene kollektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Strukturen und Systeme umzugestalten, die den Klimawandel und andere Gefahren für Mutter Erde verursachen;

    Verkünden wir diese Allgemeine Erklärung der Rechte der Mutter Erde und richten einen Aufruf an die Generalversammlung der Vereinten Nationen, sie als gemeinsames Vorhaben für alle Völker und Nationen der Welt anzunehmen, damit sowohl jeder einzelne Mensch als auch die Institutionen sich verantwortlich fühlen, durch die Unterweisung, Erziehung und Bewusstseinsbildung die Achtung vor den in dieser Erklärung anerkannten Rechten zu fördern und durch schnelle und fortschreitende Maßnahmen und Mechanismen nationalen und internationalen Charakters die universelle und wirksame Anerkennung und Anwendung bei allen Völkern und Staaten der Welt zu sichern.

    ARTIKEL 1: Die Muter Erde

    Artikel2: Die inhärenten Rechte der Mutter Erde

    Artikel3: Die Verpflichtungen der Menschen gegenüber der Mutter Erde.

    Artikel4: Definitionen

    (Diesen Text ist vollständig zu lesen in dem Buch: KRIEGSWAFFE PlANET ERDE von Dr. Rosalie Bertell, Trägerin des alternativen Nobelpreises und amerikanische Ärztin und Umweltaktivistin. Es soll jetzt nach und nach in alle möglichen Sprachen übersetzt werden. Es ist ein Bericht über die für die meisten von uns noch unvorstellbaren und unglaubbaren Geo-Engineering -Aktivitäten des internationalen Militärisch-Industriellen Komplexes.)

    • Ein wichtiger und guter Weckruf.
      Er sollte sich an die Menschen selbst richten,dass sie erkennen,dass die Flüsse,die Wälder,die Seen,die Ozeane und alles,was auf unserem einzigartigen Kontinent existiert, allen Menschen gehört .Niemand darf die Natur plündern und ausrauben,um daraus einen finanziellen Gewinn zu ziehen.Das verstößt gegen die Natur-und Menschenrechte.
      Alle Menschen haben gleiche Rechte,und kein Mensch hat das Recht,Wasser oder andere Ressourcen zu privatisieren.

      Das sind normale Forderungen-aber sie an die Vereinten Nationen zu richten,macht die ganze Sache wieder kaputt. Da diese Organisation -wie gesagt-ein Unternehmen darstellt ,das Privatinteressen dient.

    • 93% der Fischbestände im Mittelmeer sind überfischt. Einige Arten wie Schwertfisch oder Thunfisch stehen kurz vor dem Aussterben. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die die EU jüngst vorgestellt hat. Das Mittelmeer hat allein in den vergangenen 50 Jahren 41% seiner Meeressäuger und 34% seiner gesamten Fischbestände verloren.
      …bedroht durch Umweltverschmutzung, Klimawandel und Überfischung. Es existiert ein ernsthaftes Risiko, dass die menschlichen Aktivitäten das Ökosystem Mittelmeer über den „point of no return“ hinaus schädigen könnten, schreiben die Wissenschaftler. Die EU-Komission hat lange zugesehen und – anstatt Fischbestände zu schützen- immer neue Subventionen für den Aufbau riesiger Trawlerflotten frei gegeben. Die Deutschen Verbraucher gehören weltweit zu den größten Fischessern, Ware über 6 Milliarden Euro wird jährlich importieert…

      Wisst Ihr eigentlich alle, dass Fisch heute von vielen Wissenschaftlern schon lange als das giftigste Lebensmittel angesehen wird? Von wegen gesund! Die Omega 3-Fettsäuren bekommt man in Höchstqualität durch Leinöl und Chia- Samen.

    • Ja, ich glaub das ist nicht wirklich bewusst, mir auch noch nicht so ganz, esse aber auch keinen Fisch mehr. Hinzu kommt die Verschmutzung der Meere. Mein Problem ist das mir Tofu nicht schmeckt. Gibt es eine Petition für diese Forderungen. Ein Großteil der Menschen bei uns ist einfach mit Arbeiten (Geld verdienen) beschäftigt, 40 Stunden die Woche und dann wenn er vor die Tür geht sieht die Welt bei uns noch gleich aus, es fällt nicht auf, nur die Müllcontainer sind immer voll. Wir gehen nicht mehr barfuß in den Wald, sondern sitzen vorm Computer, Wir ernten nicht mehr mit unseren Händen auf den Feldern sondern aus den Plastikpackerln im Supermarkt.
      Wie soll da noch ein Bezug zur Natur da sein. Jedenfalls ist es 5 nach zwölf. Nur ich bin mir nicht sicher ob es den Point of no return gibt, also eben wird es den schon irgendwann einmal aber zur Zeit scheint die Erde noch ein Stabiles System zu sein, sie reguliert sehr vieles.
      Das alles nur noch als Unternehmen gesehen wird fällt mir auch schon seit mindestens 15 Jahren auf.
      Also das der Staat wie ein Unternehmen geführt wird, die gleiche Sprache und die gleichen Interessen, und Korrupte die mir Geld das ihnen nicht gehört spekulieren und den Gewinn abschöpfen und den Verlust den anderen geben. Was mich wirklich stört ist das wir viele Menschen haben die sich mit Problemen auseinandersetzten, sagen so geht das nicht. Nur sie treffen keine Entscheidungen, die Entscheidungsträger sind Verbrecher, wenn ich mir die EU Kommission ansehe, da ist dann nichts mehr Vernünfitges dabei. Es wäre viel besser wenn diese Menschen die sich mit den Problemen beschäftigen, diese Probleme der Allgemeinheit präsentieren können und die dann demokratisch abstimmt, schlechter kann es nicht werden.

    • Lieber Arg! Du schreibst, Du weißt nicht, ob es einen „point of no return“ gibt. Ich weiß das auch nicht. Aber ich habe mich schon sehr lange immer gewundert, wie sicher die meisten Menschen bisher immer so sicher waren und jetzt noch sind,dass „die Natur das schon alles richten wird“, dass sie soz. „unkaputtbar“ sein soll. Niemand kann das eine oder das andere wissen. Aber was sagst Du z.B. zu dem, was Dr. Rosalie Bertell, die Autorin des Werkes über das bisherige Geo-Engineering : „Planet Earth-The latest Weapon“ – „Kriegswaffe Planet Erde“ im September 2010 gesagt hat?

      „Ich anerkenne durchaus ..Bemühungen, die sich allein auf das Thema einer Beseitigung der nuklearen Bedrohung richten. Aber ich frage mich, ob …diese auch Teslas Forschung über eine Spaltung des Planeten in zwei Teile oder über die Möglichkeit eines Zerreissens der dünnen Bande zwischen Erde und Sonne und Erde und Mond, welches unsere Erde in die Sonne oder in den Weltraum katapultieren würde, zur Kenntnis genommen haben? Denn dieses sind reale Möglichkeiten in Wetterkriegen, für welche sich jetzt wenigstens vier Nationen und ein nicht auf nationaler Basis agierender Akteur vorbereiten…
      Ich schlage vor, die Mauer des Schweigens über militärische Aktivitäten(Forschung und Experimente) abzuschaffen und Gerichte mit anerkannter Integrität zur Ersetzung des Krieges durch Streitbeilegung für alle zurünftigen Zeiten dieses Planeten einzurichten.“

      Man möchte das nicht glauben, ich weiß. Ich möchte auch gewiss niemanden noch zusätzlich quälen, es quält mich ja selbst. Aber wir wissen es halt nicht. Es gibt Sicherheit nur noch im eigenen Fühlen. Wir können nur fühlen, was richtig oder falsch ist. Mehr nicht.

  12. Man muss sich halt entscheiden, wird man Soldat… oder will man sich zu einem Menschen weiter entwickeln.
    Die Idee die Bundesehr zu unterwandern ist echt lustig, und gerade als hardcore 68er höre ich von solchem Schwachsinn hier zum ersten mal. Echt? Man solle um eines kinidschen Idealismus willen, der nicht die geringste Chance auf Erfolg bietet, 18 Monate (oder wie lang auch immer heute) seines Lebens verschwenden, um einem so einem Schwachsinn zu folgen?

    Der Text ist natürlich zu 100% korrekt solange er die Realität analysiert.
    Aber anscheined können es „Linke“ nicht lassen den Fehler den schon Marx machte ad infinitum zu wiederholen. Die jeweils angebotenen Ideen zur Lösung für die Probleme scheiden die Spreu von Weiszen: Nur die Doofen nehmen die angeboten Lösunmgen ernst, die anderen lachen nur.

    • Wie gesagt,da 95 Prozent aller Staaten im Handelsrecht agieren als registrierte Unternehmen ,sind es keine Soldaten die da kämpfen würden/sollen,sondern Söldner.

  13. Der Marktwert des Herstellers der 59 Tomahawk „Raytheon“ ist am Freitagmorgen um 1 Milliarde in die Höhe geschossen. Wer da wohl profitiert hat…

    Trump hält offensichtlich seine Versprechen und beginnt die Wirtschaft anzukurbeln. Manchmal geht es nicht ohne Inszenierungen zur Durchsetzung eigener Interessen.

  14. Und noch einen drauf von RT
    USA werfen erstmals „Mutter aller Bomben“ über Afghanistan ab.
    Man klopft sich auf die Schulter, ob der technischen Leistung, die gegen den Taliban erfolgreich war.
    Russland ist da nicht zimperlich, und betont gleich, Wir haben eine 4 mal so starke Bombe.
    Wau, die Herren ziehen an der Pissrinne blank und vergleichen.
    Ich bin beeindruckt.

    • WOW 4cm, dafür fahre ich einen Ferrari. Ja nicht nur auf RT auch im ORF und in der Krone. Überall der gleiche Wortlaut?????????????????????????????????
      Angeblich sollen die Taliban auch ausländische NGOs um Hilfe bitten für eine vom Winter Leid geplagte Bevölkerung. Das erste Sinnvolle und Vernünftige aus dieser Region. Wäre schön wenn da auch schnell was Konkretes daraus werden würde, Hilfe ist so dringend notwendig, wie sollen diese Menschen ihr Leben noch ertragen fragt man sich wirklich. Also falls jemand über Hilfe für Afghanistan etwas weiß dann bitte berichten.

    • Die Bombe auf Hiroshima hieß ‚Little boy‘ die auf Nagaski ‚Fat man‘ der Bomber hieß nach der Mutter des Piloten Enola Gay. ‚Enola‘ rückwärts heißt ‚alone‘.
      Krieg heißt bei der Nato ‚Mission‘, Schlachtfeld ‚Theater‘. Bewaffnung ist ‚Orchestration’…
      Atommüllendlager nennen Experten ‚Entsorgungspark‘. Unsoziale Politik heißt Soziale Marktwirtschaft‘ ( und sie ist immer noch besser als die völlig ungeregelte Ausbeutung der Finanzschwachen durch die „Starken“. Die militärische Destabilisierung der Welt-Politik nennen sie ‚Sicherheitspolitik‘. Orwell lässt grüßen. War is ‚peace’…
      Heute heißt das Strategische Kommunikation.
      Ich bevorzuge die menschliche

    • Dafür müssen unsere Politiker im EU Parlament ihre Hausaufgaben machen.
      In 5 Jahren werden dann Schnuller ausgeteilt, sollten wir noch am Leben sein.
      In den Unis gibt es nur noch Master und Bachelor, darf der Bachelor dann bei der Fernsehsendung Bachelor mitmachen? In den Firmen an den Schildern steht CEO, COO, CFO, das sind alles Offiziere.
      Und dann die schönen Tafeln mit ISO 9960, oder doch 9001? Naja, früher haben die Mitarbeiter einfach die Klospülung betätigt nachdem sie ihre Notdurft verrichtet haben, heute müssen zuerst in einem ISO zertifizierten Plan nachsehen, dort steht dann drinnen if (EsGibtSchonBrauenSpurenInDerHose == true) { runToScheißhaus(); } else { keepOnWorking(); }
      Dafür ist jeden ersten Freitag im Monat, wenn der CEO spricht BULLSHIT BINGO,
      Immer wieder schön ist Good morning Vietnam:
      „https://www.youtube.com/watch?v=wXlvy3sTTBk“
      und Hiroshima:
      „https://www.youtube.com/watch?v=5aDrsd6fLJ4“
      Das erinnert mich immer an die Zeit als es noch keine Smartphones gab dafür große Boxen in den Kneipen aus denen diese Musik kam wenn man 5 Schilling übrig hatte.

    • Herr Trautvetter: Das hab ich mir mal rausgeschrieben. Man kann das sicher endlos ergänzen. Auch mit Worten, die wir schon längst völlig unbewusst in diesem völlig pervertierten Sinne in unseren Sprachgebrauch aufgenommen haben wie z.B. „Bombenwetter“. Die Menschheit lügt sich aus der Welt hinaus. Wir können diese sprachlichen Sinnverdrehungen aber auch schon in vielen anderen Bereichen finden, wo es darum geht, dass wir zur Stabilisierung dieser Art Herrschaftskultur, die wir „Zivilisation“ nennen uns alle gegenseitig permanent etwas vorlügen.

    • Es wird schon von den Oberen alles mögliche getan, um uns unsere Muttersprache abzugewöhnen.
      Menschen ohne Nationalität und Identität ist das Ziel. Das sind leicht zu kontrollierende Lemminge.
      Und wie man sieht , gibt es genug Freiwillige,die dabei mithelfen,ihre Muttersprache und ihre eigene Identitäöt zu zerstören.

  15. Dazu:

    “ …. Die schrumpfende Mittelschicht solidarisiert sich mit den Reichen, obwohl sie erkennen müsste, wie wenig Chancen sie besitzt, am Reichtum zu partizipieren.”

    “ …. Bemerkenswerterweise haben die Sozialdemokraten diese systematische Demontage sozialstaatlicher Rechte und Sicherheiten vorangetrieben, indem sie ihren angestammten Wählern die angeblichen notwendigen Opfer untergejubelt haben.”

    Ilija Trojanow “Der überflüssige Mensch”

    • There is a transnational ruling class, a „Superclass“, that agrees on establishing a world government. The middle class is targeted for elimination, because most of the world has no middle class, and to fully integrate and internationalize a middle class, would require industrialization and development in Africa, and certain places in Asia and Latin America. The goal of the Superclass is not to lose their wealth and power to a transnational middle class, but rather to extinguish the notion of a middle class, and transnationalize a lower, uneducated, labor oriented class, through which they will secure ultimate wealth and power.
      The global economic crisis serves these ends, as whatever remaining wealth the middle class holds is in the process of being eliminated, and as the crisis progresses, the middle classes of the world will suffer, while a great percentage of lower classes of the world, poverty-stricken even prior to the crisis, will suffer the greatest, most probably leading to a massive reduction in population levels, particularly in the „underdeveloped“ or „Third World“ states.“
      Andrew Gavin Marshall

    • Ehrlich, Ihr Lieben, das ist nix neues und untergejubelt wurde auch niemandem etwas. Schon die sehr weise Rosa Luxemburg hat dazu vieles gesagt. Es gibt nicht „die“ und „wir“. Solange wir in den Formen der Moderne uns äußern, sie gar zu ihrem „wirklichen und wahren Sein“ bringen wollen, besorgen wir das Geschäft der „Kritik“, der „ernsthaften Kritik“, der „wirklich, wirklichen Kritik“, die die Daseinsform unserer heutigen – immer unhaltbareren – Verhältnisse ist.
      Wie wäre es, über das gute Leben für alle zu sinnen und damit auch zu beginnen.
      Unsere heutige Welt begann dereinst auch in Neuengland mit wenigen Hanseln, die aber ohne Umschweife gleich für die ganze Welt auf sehr abstrakter und gleichzeitig (in der Abspaltung) brutal-gewalttätiger Ebene zu sprechen und zu agieren begannen.

    • Liebe Petra,

      ja sinnen wir über das gute Leben für alle – und wer beginnt damit?
      Wer ist „wir“, wo es doch so ist, daß „nix neues“ und „nichts untergejubelt“ Sie für sich zwar in Anspruch nehmen können; aber wie viele kônnen das, so daß das „wir“ entstehen kann, das mehr als ein „wir unter uns“ ist?

    • Lieber Tony Hill,
      da schipperten dereinst recht unverträgliche (nicht von jetzt aus gesehen, sondern aus der damaligen Zeit) Leute in die Neuengland- Welt und wären ohne die dort bereits ansässigen Leute, hierzulande Indianer genannt, denen sie das schlecht vergolten haben, bereits im ersten Winter verreckt. Dennoch schlossen sie den Neuengland-Vertrag und begannen sofort für die gesamte Welt zu sprechen und formulierten, was heute immer noch angerufen wird (auch hier) als Glücksversprechen des „persuit of happiness“ und es konkurrenten Daseins aller gegen alle ohne jegliche gemeinsame Wahrheit.
      Von daher haben wir Leute schon oft sehr spontan in Zeiten des Zusammenbruchs der Glaubwürdigkeit der Epoche ganze Welten geschrottet und neu erschaffen. Das ist die Kompetenz von uns Leuts, auf die ich hoffe – wiewohl kleinmütig zu Zeiten – nicht immer vertraue. Das „wir unter uns“ ist ungeheuer groß, wenn es ohne Triage Dritter und ohne Eintrittskarte einfach da ist. Die Logik der großen Zahl dagegen scheint dagegen zu immer größerem Blutzoll und Tod zu führen.
      Danke für Deine Gedanken! – ich habe mich sehr gefreut.

    • Liebe Petra,

      das ‚Macht euch die Erde untertan‘, was Benthams pursuit of happiness ist, und das Zerstören, um das Neue zu schaffen ist der ständig wiederholte Versuch, mit derselben Methode andere Ergebnisse zu erzielen. Aber ich bin mit Ihnen einverstanden, wenn wir Leute Mensch werden, dann kann das geschehen, wenn das „wir unter uns“ da ist und ohne aktives Eingreifen und Zerstören plötzlich ein „Aufwachen“ – wie der Sprung vom Partikel zur Welle – sich ereignet, welches alle erfaßt. Ich danke auch Ihnen für Ihre Anregungen!

  16. Hier noch ein sehr berührender Beitrag, der weit über das rein materielle Denken hinausgeht und in dem auch aufgezeigt wird, was echte Solidarität bedeutet:

    https://www.youtube.com/watch?v=nepCxrNiMvk

    • Ein schöner Film. Vater Sonne – Mutter Erde. Heilung kann nur von Menschen kommen, die noch mit der Natur verbunden sind und sie zu heiligen wissen.

    • Ja, und wenn die Natur bei uns mal so richtig verregnet ist, trotzdem raus – oder Hesse lesen.

    • Leider ist der Regen jetzt mit den Chemtrails vergiftet. Wenn es geregnet hat, muss ich die frisch gepflückten Wildkräuter jetzt erst immer in EM-Wasser waschen, bzw. entgiften. (EM=Effektive Mikroorganismen). Gestern ist uns beiden übel geworden, nachdem wir eine Hafermilch von NETTO getrunken hatten, die ich vorher nicht ausgetestet hatte. Die meisten merken noch gar nicht, wie wir schon von allen Seiten vergiftet werden. Ich kaufe in der Regel nur noch mit Pendel ein, bin froh, dass ich die Gabe habe, damit alles einwandfrei testen zu können, sonst wäre ich wahrscheinlich schon schwer krank. Wer das lächerlich findet, hat halt zu wenig Ahnung. Ich frage mich nur, wie es den Leuten mit kleinen Kindern geht, die ahnungslos die vergifteten Lebensmittel kaufen. Das kann nämlich auch bei BIo-Ware passieren, wenn auch viel seltener. Dann gehen die Leute wahrscheinlich zum Arzt, weil sie gar nicht wissen, wovon ihnen immer schlecht wird und der verschreibt dann irgendwelches giftiges Pharma-Zeug mit Nebenwirkungen. Am Ende wird ihnen dann die Bauchspeicheldrüse oder ein Stück vom Darm rausoperiert. So läuft das doch bei vielen. Homo Sapiens Sapiens ist so raffiniert, dass er sogar seinen eigenen Schwachsinn noch kultivieren konnte und sich auf seine selbst verschuldete Degeneration noch etwas einbildet.

    • Sicher ein sehr schöner Film,-habe erst kurz rein gesehen.

      Das Fluorid,das unter anderen in Zahnpasta enthalten ist,soll dazu beitragen,dass unser „Drittes Auge“, die Zirbeldrüse verkalkt und abstirbt.Diese Zirbeldrüse soll uns die Fähigkeit verleihen ;zu höherem geistigen Wissen zu gelangen und einer religiösen Auffassung gepaart mit der Möglichkeit und dem Verständnis zu geheimen geistigen Zusammenhängen.
      Die Zerstörung der Drüse macht uns leicht manipulierbar und willenlos.
      Auch das beleuchtet Michael Tellinger in seinem Buch „Das Ubuntu-Prinzip“
      Vielleicht besorgen sie es sich mal ,Marikka Schaechtelin-mich würde ihre Meinung interessieren!?

    • Lieber Nechludoff,
      es ist nicht nur das Fluorid, das die Zirbeldrüse schädigt, sondern auch viele andere Stoffe tun dies. Z.B. Quecksilber, Aluminium, Aspartam u.a.m.
      Stoffe die allgegenwärtig sind, weil die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie sie fast überall einsetzen. Aspartam z.B. wird von einer Tochterfirma von Monsanto hergestellt und ist derart schädlich, insbesondere für Gehirn und Nerven, dass es ein Riesenskandal ist, dass dieser Stoff noch erlaubt ist. Im Grunde aber nur ein Beispiel von vielen. Was viele Menschen auch nicht wissen, ist, dass die von der Lebensmittelindustrie so gerne eingesetzte Citronensäure (sie wird heute aus dem Schimmelpilz Apergillus niger gewonnen und nicht mehr aus Zitronen) wie ein trojanisches Pferd wirkt. Citronensäure schleust z.B. das Aluminium in das Gehirn und dort wird es abgelagert. Normalerweise sorgt die Blut-Hirn-Schranke dafür, dass solche schädlichen Stoffe nicht in das Gehirn gelangen, aber Citronensäure überwindet diese. Achten Sie mal darauf, wo überall Citronensäure enthalten ist. Diese gilt zwar als harmlos, weil sie vom Körper wieder abgebaut wird, aber ganz so harmlos ist sie wegen ihrer Transportfunktion dann doch nicht.
      Die Vermeidung all dieser schädlichen Stoffe und die Entgiftung des Körpers ist unerlässlich, wenn der Mensch sich einen gesunden Körper und einen klaren Geist bewahren will.

      Das Buch von Tellinger werde ich mal lesen.

  17. „Widerstand und Solidarität statt Wohlfühlprotest“

    Was ist denn ein Wohlfühlprotest? Ich protestiere, weil ich mich wohlfühle?
    Oder ist ein friedlicher Widerstand ein Wohlfühlprotest, weil die Gewalt vermieden wird?
    Das würde dann im Umkehrschluss bedeuten, dass ein gewaltsamer Widerstand gefordert wird.
    Wann hat Gewalt jemals etwas Gutes hervorgebracht? Gewalt erzeugt Angst und diese erzeugt neue Gewalt.
    Ein gewaltsamer Ausstieg aus einem System erzeugt ein neues Gewaltsystem.

    • Also ich kann mir nicht vorstellen, dass gewaltsamer Widerstand mit diesem Text gefordert werden sollte. Aber es fehlt tasächlich eine Aussage, was denn nun konkret getan werden soll.

    • Nein,keine Gewalt ist nötig. Auch kein Protestieren.
      Ohnmächtige protestieren, Souveräne deklarieren und proklamieren.

    • @ Nechludoff
      Ich denke auch, dass es um Souveränität geht anstelle von Autonomie. Außerdem: das Gewaltmonopol ist gewalttätig, so wie der Begriff bereits sagt. Wie soll ein Widerstand möglich sein oder die Wiederaneignung der an abstrakte Instanzen delegierten Möglichkeit des „Waltens in der Welt“ ohne diesem abstrakten Monopol, dessen Subjekte (Unterworfene) wir sind, das wirksame Tun zu entziehen?
      Das angesprochene Tun wiederum ist an eine Reflektionsebene gekoppelt, die das Nämliche wieder hervorbringt. Eine „andere Welt“ beginnt in der Tat mit der Proklamation dessen, was bisher „un-erhört“ ist.

  18. Man sollte den mörderischen Diktaturen dieser Welt die Waffen nehmen. Wenn Syrien, Nordkorea, Kuba und Saudi-Arabien einen Regime Change in Richtung der freiheitlichen Demokratie bekommen würden, ginge es den Betroffenen besser. Mit der Regierung Saudi-Arabiens, die eine mit dem IS identische Ideologie hat, sind wir lächerlicherweise verbündet, nur weil ein paar Lobbyisten das so wollen. Da würde ggf. der diplomatische Weg offen stehen, wäre ein fast paradoxer Vorteil des Lobbyismus. Bei den anderen genannten Ländern wird es ganz ohne Militär nicht gehen.
    Diktatur ist Krieg gegen das eigene Volk. Das Völkerrecht und der Pazifismus sind keine Gebietsschutzmechanismen für Diktaturen.

    • Wegnehmen, wie? Und die Wegnehmer sind dann (überhaupt und für alle Zukunft) die Guten?
      Wie unreflektiert ist das denn?

    • Wie kommen Sie darauf , dass nur die mörderischen Diktaturen ( Syrien, Nordkorea , Kuba , Saudi-Arabien uvm ) die einzigen Bösen sind ?! Wer hält die Diktatoren in den jeweiligen Ländern an der Macht , zu welchem Zweck und welcher Gegenleistung und schließlich wer stattet diese Länder mit modernsten Waffen aus ?! Welches von oben angeführten Ländern hat die Ukraine-Kriese ausgelöst ?!

  19. Und so weiter und so weiter,
    RT vor 2 Std.
    Kim Jong-un warnte die Welt, dass am heutigen Tage etwas „Großes“ geschehen werde. China versucht sich weiter an der Deeskalation, Japan warnt vor Raketen mit Saringas aus Nordkorea. Die Regierung in Südkorea fürchtet unterdessen, zum Spielball von Washington zu werden.

    Na, vieleicht ist das der Quantensprung auf den wir warten.

    Kim Jong-un als neuer Messias. Ich fürchte allerdings, dass der auch am Kreuz landet.
    Und wir schreien dazu Kreuzige Ihn.

    • Nach meiner Info hat China – erstmals- heute gewarnt, es würde zu Nordkorea halten?
      Weiß nicht mehr wo Info her ist.

    • Hallo Tony Hill:
      Was ich eigentlich sagen wollte. Es können noch so viele flammende Appele an uns und die Welt gerichtet werden,
      diejenigen, welche an den Hebeln sitzen, kennen die alle und verbreiten sie ja zum Teil sogar, das hält sie nicht von ihren Interessen ab.
      Ob Demo oder ohnmächtiger Apell an die Welt, letztendlich wird irgend ein gravierendes Ereignis die Richtung endern.
      Ob nun Nordkorea der Auslöser ist, oder ein unüberlegter Knopfdruck in Woschington oder Moskau, es wird
      irgendwan passieren.
      Man sieht es an den Atomwaffen Abrüstungsverhandlungen. Hinter dem Rücken wird immer ein Kreutzchen mit den Fingern gemacht.
      Und da ein grundsätzliches Misstrauen gegen den Anderen besteht, wird weiterhinn die vorteilhafte Position gesucht.
      Hoffen wir, dass der Status quo noch lange anhalten wird.

    • Nordkorea ist ein völlig irrer kommunistischer Knaststaat, der seine Bürger wie Insassen des Maßregelvollzugs behandelt (den ich sogar im Rahmen der Psychiatrie fragwürdig finde). Zudem ist Nordkorea militaristisch bis zum Anschlag. Es wird höchste Zeit, dass Korea wiedervereinigt wird. Warum werden die Koreaner so viel schlechter behandelt wie die Deutschen?

    • Eine sehr wörtlich gemeinte Frage: Wer genau beliefert Nordkorea mit Waffen? Aus welchen Ländern wird Nordkorea beliefert? Und wer streicht die Gewinne ein? Oder produziert Nordkorea die Waffen selbst? Hier wäre ein genaues Detailbild interessant. Könnte erstaunliche und heftige Ergebnisse liefern, wie etwa die Erkenntnis, dass die USA zeitweise die wahnsinnige Pol Pot- Diktatur in Kambodscha unterstützten.

    • @ Socke 4612

      Status quo: Planung? Wir werden es erst erfahren, ob ein nuklearer Erstschlag möglich ist ohne Vergeltungsschlag, wenn es passiert. Ungeplant? Als „Unfall“ und Kettenreaktion jederzeit möglich.
      Ja. hoffen wir.

    • Hallo Thatsit:
      Nordkorea ist ein völlig irrer kommunistischer Knaststaat, der seine Bürger wie Insassen des Maßregelvollzugs behandelt (den ich sogar im Rahmen der Psychiatrie fragwürdig finde). Zudem ist Nordkorea militaristisch bis zum Anschlag.

      Ich kenne mich weder in Nor noch Süd Korea aus, von da her vertraue ich auf ihren Kenntnisstand.
      Was ich nicht ganz verstehe, ist der Satz mit dem Maßregelvollzug. Sind alle Bürger in Norkorea Kriminelle, die gemaßregelt werden müssen, oder sind die NordKoreaner psychisch Kranke, die gemassregelt werden müssen?
      Und wer sind die Massregeler, wenn die doch alle in einem Knast sitzen? Und wen die Nordkoreaner alle Militaristisch bis zum Anschlag sind, ist es dann nicht eher zu begrüßen dass sie sich alle in einem Knast eingeschlossen haben.

    • Da das Sanskrit, wo der „Quantensprung“ der Menschheit vorausgesagt wird, vermutlich die älteste Sprache der Welt ist(die Inder sagen sogar, sie sei mindestens 7000 jahre alt, was ja auch logisch wäre, weil um diese Zeit die vedische Kultur entstand), könnte man ja auch vermuten, dass dieser „Quantesprung“ von uns aus gesehen relativ gemeint ist. Es könnten also auch 100 Jahre sein und das Internet-Zeitalter könnte der Beginn sein. Nur mal so als eine der denkbaren Möglichkeiten.

    • Hallo Veganislove:
      Das mit dem Internet sehe ich tatsächlich als einen Meilenstein in der menschlichen Geschichte.
      Ob es zum Quantensprung reicht..glaube ich nicht.
      Das Netz haben wir,( und damit meine ich die Kritiker und Hinterfrager), uns ja nicht gebaut, sondern es ist aus Interessensgründen entstanden. Ich habe keinen Meter Kabel selber verlegt.
      In sofern denke ich mal, dass die Betreiber über den Januskopf des Internets sich schon intensive Gedanken machen, wie sie uns wieder einfangen. Momentan noch mit Verunglimpfung. Aber auch mit subtiler Manipulation.
      Ob wir, schneller, lernfähiger sind, den Manipulierern voraus sind, bleibt abzuwarten.
      Aber möglicherweise findet sich ja ein genialer Kopf, der eine Lösung findet.
      Ist wahrscheinlich wie die suche nach einem Knochenmarkspender.
      100000 Versuche und kein/ein Treffer.

    • Du denkst wahrscheinlich zu materialistisch. Alles entsteht im geistigen Bereich und seine Qualität hängst von uns allen zusammen ab. Vom Denken, Fühlen und Handeln und den freien Entscheidungen jedes einzelnen Menschen.

  20. Planlos geht die Welt zugrunde

    „Wir müssen ihnen die Waffen nehmen. Wir brauchen einen Plan.“ (Susan Bonath)

    Tja, und an welchen Plan denkt die Autorin?
    Erwähnt sie den politischen Streik, der ökonomische Tatsachen schafft?

    Erwähnt sie, dass kaum ein Arbeiter seine eigene Einkommensquelle kritisiert, dafür aber, geführt von Gewerkschaften und Linkspartei, sich mit Mindestlöhnen, Mindestrenten, Forderungen nach einem Grundeinkommen auf Hartz- Basis, staatlich genehmigten Demos und anderen Demonstrationen seiner vielgeschätzten Meinungsfreiheit begnügt, etwa mit Wahlkreuzchen?

    Planlos geht die Welt zugrunde, nachdem der erste Versuch einer globalen Revolution durch den Selbstmord der Sowjetunion scheiterte.

    • Die Sowjetunion wurde durch die Manipulation der Preise für Erdöl vom westlichen Öl-Kartell in den Ruin geführt .
      Das war eine Art Krieg mit anderen Mitteln. Sicher hätten diese Kreise gerne das ganze Land gleich als Rohstoffquelle übernommen.Rockefeller und Konsorten…

    • Russland ist Nachfolger der Sowjetunion und nach wie vor Nuklearmacht. Die Sowjetunion wurde nicht ‚in die Knie gezwungen‘, sondern hat nun einfach ein etwas westlicheres Politikmodell. Zudem können die Bewohner der ehemaligen Sowjetunion nun in Spanien und der Türkei Urlaub machen, was sie früher nicht durften (Einsperrung der Bürger in sozialistischem Knaststaat).

    • Hallo Wolf:
      Sehe ich genauso.
      Viele flammende Worte, ohne Konsequenzen.
      Die Friedensbewegung diskutiert über die Plakatierung zum Ostermarsch.
      Ich hab auf all diesen Aktionismus keine Lust mehr.

      Mach ich mit, werde ich als Feigenblatt benutzt.
      Mach ich nicht mit, bin ich politisch uninteressiert.
      Zahl ich keine Steuern, mach ich mich strafbar.
      Helfe ich einem Asylanten, mach ich mich strafbar.
      Helfe ich keinem Asylanten, bin ich ein Rassist.
      Die Welt ist etwas schizophren geworden.

  21. Ja, alles ist völlig richtig, das Fatale: zu wenig realisieren es, was den ersten Schritt zum Handeln darstellt! Handeln ist dringend geboten, auf die Füße treten, wo es geht! Mut ist gefragt, Angst überflüssig.

    • „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“

      Goethe

    • Ja, eben weil ich mich nicht für frei halte, versuche ich mich zu orientieren, nach so vielen Richtungen wie möglich. Sklaven sind wir alle.

  22. „Unglück macht Menschen, Wohlstand macht Ungeheuer.“
    Victor Hugo

    Wohlstand gab es zu allen Zeiten der Geschichte, auch in Zeiten vor dem Kapitalismus. Als der Wohlstand des spanischen Königshauses ins Ungleichgewicht geriet, wurde Columbus beauftragt, das Gleichgewicht wieder herzustellen: Unermeßlicher Wohlstand für das Königshaus; unermeßliches Unglück für millionen Menschen.

    Unglück macht Menschen. Deshalb wird es mal wieder zu einer Katastrophe kommen müssen, und so das Gleichgewicht zwischen Ungeheuern und Menschen scheinbar wieder hergestellt werden. Für eine Weile nur, den tatsächlich ist danach der Wohlstand der Ungeheuer noch unermeßlicher geworden, aber die Menschen sind glücklich, wieder aufbauen und ihre Zukunft gestalten zu dürfen. Für Wohlstand.

    Ursache des Wohlstands und der Ungleichgewichte ist nicht der Kapitalismus, den es ohnehin nicht gibt, oder irgend ein anderer Ismus. Ismusse sind Begleiterscheinungen. Sie sind Religion. Und Religion ist Opium. Und wenn einer sagt, ich sei links, dann stell ich mich rechts neben ihn. Und umgekehrt. Aber im gedopten Zustand weiß man natürlich nicht mehr was links und rechts ist.

    Ursache ist Geld. Geld regiert die Welt. Also den Staat, das Recht, den ‚tiefen Staat‘ etc. etc. Und regiert, welche Ismusse oder welche Religion als Dope fungiert.

    Also: Nein zu Opium. Ja zum Menschen. Nein zu Gewalt und Krieg.

    Was das Nein zum Krieg betrifft, fürchte ich, daß solange es Waffen und Bewaffnung gibt, Einstein das richtig sieht:
    „Nothing will end war unless the people themselves refuse to go to war.“ – Albert Einstein

    „Wir müssen Ihnen die Waffen nehmen.“ Da steht er nun dieser Satz! Noch weniger reflektiert als so manche (nicht alle) dieses Textes. Wer ist wir? Sie und…? Rufen Sie auf zum Sturm auf die Waffen? Aber einen Plan haben Sie nicht?

    Ohne Geld keine Waffen. Wir müßten Ihnen das Geld zum Kauf der Waffen nehmen. Aber die Gedopten werden wohl zuerst erleben, wie ihnen das Geld genommen wird. Die Religions- und Geldstifter haben einen Plan.

    PS: Keiner, der protestiert, macht das weil er sich wohl fühlt! Es gibt keinen Wohlfühlprotest. Eine dieser Neubildungen, und da halte ich es mit Karl Kraus: „Nur eine Sprache, die den Krebs hat, neigt zu Neubildungen.“ Mitläufer gab es immer.

    • Natürlich gibt es den Kapitalismus-zur Zeit dominieren noch 147 multinationale Konzerne den Globus. Bei einer „normalen“ Entwicklung des Kapitalismus würde am Ende ein großes Weltunternehmen stehen.Das ist das ganz normale Gesetz des Kapitals-denn das Kapital oder das Unternehmen stirbt nicht-es wächst unaufhaltsam. Und der Mensch,der selbst durch Degradierung zu einer Sache gemacht wurde,ist nur dazu da ,dem Wachstum der Unternehmen zu dienen. Die riesige Maschine zu füttern,die mehr Rechte hat als die Person.

      Der Kapitalismus saugt das Geld aus den Bürgern und wandelt es in Kapital. Die Enteignung der Menschheit ist offensichtlich-die Bankenrettungen holen das Geld vom Bürger und geben es den Banken,die daraus Kapital machen.
      Am Ende wäre die gesamte Menschheit im Besitz der Banken oder des Kapitals. Das wäre so ,wenn man nicht wüßte,dass das System schon aufgelöst und enteignet wurde.

    • Aufmerksam lesen. Kapitalismus ist Religion, ist Dope. Nirgendwo steht, daß es ihn nicht gibt.

    • Das System ist schon gepfändet und enteignet-die Menschen selbst halten es am Leben. Das OPPT hat es aufgelöst,aber alles läuft weiter wie gehabt,weil die Mehrheit der Menschen es nicht glaubt und nicht glauben will ,so sehr glauben sie an ihre eigene Versklavung.

    • Kapitalismus als Religion zu bezeichnen wäre genau so wie eine sadomasochistische Beziehung als Liebe zu bezeichnen.
      Kapitalismus ist Ausbeutung-Punkt.
      Religion ist geistiger Art und vollkommen davon entfernt.

    • @ Nechludow

      „Philosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.“ – Karl Marx, 1846

    • Tony Hill:
      „Philosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.“ – Karl Marx, 1846. – Gerade den Mann zitierst du hier, den du doch so mir nichts, dir nichts und ganz nebenbei – ohne ihn beim Namen zu nennen – als „Religionsstifter“ entlarvt zu haben glaubst? Als den Erfinder von etwas, das „es ohnehin nicht gibt“? Deinem eigenen Orientierungssystem scheinst du aber selbst nicht so ganz zu vertrauen, wenn du ihn in einem der ersten Sätze deines längeren Beitrags gleichzeitig voraussetzt, wenn du unserer Epoche eben dadurch mit ihm identifizierst, dass du historisch versiert uns daran erinnerst, dass es „vor dem Kapitalismus“ schon andere Zeiten gegeben hat. Dass es Wohlstand vor dem Kapitalismus gegeben hat, kann Marx gar nicht bestreiten wollen – schon allein deshalb, weil für ihn die ganze Geschichte bisher eine von Klassenkämpfen ist. Womit er allerdings ganz und gar nicht meint, dass Wohlstand und Kapital identisch seien. So ist auch Geld nicht identisch mit Kapital. Und so weiter und so fort. Die verehrte Frau Bonath kann dir darüber wahrscheinlich geschliffener Auskunft geben als ich.
      Dieses Marx-Zitat ist nun gerade einmal nicht gerade eines seiner stärksten, um nicht zu sagen, eines seiner ziemlich schwachen. Ohne mich jetzt an dieser Stelle des Kontextes zu gewissern, in dem es steht, ist es für sich genommen in sich schon widersprüchlich: Philosophie = Onanie – und Studium der wirklichen Welt = Geschlechtsliebe? Aber gerade das Studium der wirklichen Welt ergibt, dass der eine Geschlechtspartner den anderen zum Zwecke der Onanie ge- oder mißbrauchen kann, so vor sich verbergend, dass er „nur“ onaniert. So blöd wie Marx hier argumentiert, wäre eine kruder Vergewaltigungsakt noch der Onanie weit und entscheidend überlegen. Und selbst im Kontext seiner berühmten Feuerbachthese, nach der es darauf „ankömme“, die Welt nicht bloß zu interpretieren, sondern sie zu verändern, macht das gewählte Bild wenig Sinn. Mit der Schwängerung einer vergewaltigten Frau wäre zwar in die wirkliche Welt eingegriffen und in einem – wenn auch geringem Maße – in eine Richtung verändert, die in der Onanie wohl nur dann anvisiert ist, wenn man – wie Marx – sie mit Minderwertigkeits- und Schuldkomplexen in Verbindung bringt.
      Der Marx, der uns über die politisch-ökonmischen Zusammenhänge und Mechanismen, über das Verhältnis von gesellschaftlicher Produktion des Mehrwerts und seiner privaten Aneignung, die er treffend als Ausbeutung benennt, etwas zu sagen hat, über Monopolbildung etc. etc. beschreibt allerdings ein ganz anderes Blatt, mit dem er – ob er sich nun in seinem Grabe umdreht oder nicht – einen entscheidenden Teil unserer Wirklichkeit „bloß interpretiert“. Einen wichtigen Teil der Wirklichkeit, an dem wir alle hier zu knabbern haben, hat er allerdings nicht genügend berücksichtigt.
      Und zwar den der menschlichen Psychologie, die er bis heute – ich will nicht für die Zukunft sprechen, denn das bloße Erwähnen von Marx oder nur die Rede vom „Kapitalismus“ war jahrzehntelang nach der öffentlichen Machtergreifung der neoliberalen Ideologie ein sowohl von Politik und Wirtschaft, wie von den Mainstreammedien, auch den Gewerkschaften (somit auch gesellschaftlich) errichtetes und aufrechterhaltendes Tabu – hinter seiner „Verelendungstheorie“ verschwinden ließ. Hier hätte er besser auf seine nicht uninteressanten Ansätze seiner „Entfremdungstheorie“ aus den früheren Jahren zurück gegriffen und sie seinen sich seinen neuen Erkenntnissen entsprechend um- oder ausgebaut.
      Ich bin Tony Hill wie selbstverständlich Susan Bonath dankbar, Marx mal wieder – so oder so – aufs Tablett gebracht zu haben. Nechludoffs Goethezitat „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein“, aber auch Tony Hills Zitate von Einstein, „Nothing will end war unless the people themselves refuse to go to war“ und Karl Kraus, „Nur eine Sprache, die den Krebs hat, neigt zu Neubildungen“, weisen in die Richtung einer Einbeziehung der psychologischen Lücke bei Marx, die er zwar in seinem Spätwerk, das dennoch das Wichtigere ist, zwar ofengelassen, aber nicht zugekleistert hat.

    • @ Teddiefidel

      Die Religionsstifter sind die so genannten Marxisten und die Anti-Marxisten.
      War Marx Marxist? Vielleicht eines noch, was den wissenschaftlichen Marxismus betrifft: Wenn wir uns einig sind, daß Wissenschaft nie abgeschlossen ist, dann befinden wir uns immer „vorher“. Ist Widerspruchsfreiheit notwendige Bedingung der (wissenschaftlichen) Praxis?

    • Wen interessiert was ein Marx geschrieben hat?War das ein großer Geist?
      Das Geld,welches die Menschen versklavt,erwähnt der in seinen Werken mit keinem Wort.Ist doch merkwürdig. War der am Ende eine Marionette?

    • @ Teddiefiedel

      Da fällt mir gerade in Ihrem Kommentar auf zum Zitat:

      „Philosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.“

      Sorry, aber hier geht die Logik mit Ihnen durch, falls nicht absichtlich verdreht., was ich nicht unterstellen möchte.
      Die Bedeutung ist, daß Philosophie, also das Philosophieren, auf der einen Seite (einerseits) und das Studium der wirklichen Welt auf der anderen Seite (andererseits) Tätigkeiten sind, die nicht miteinander zu vergleichen sind. Ihre Gleichsetzung Philosophie = Onanie; Studium der wirklichen Welt = Geschlechtsliebe ist so krude wie „crude marxism“.

    • @ Nechludoff

      „…am Ende eine Marionette?“ Keine so abwegige Frage. Unkonventionelle Fragen fúhren oft zu erstaunlichen Erkenntnissen. Konventionelle Fragen bringen immer dieselben Antworten.

    • Bezogen auf das Marx Zitat habe ich den Eindruck hier diskutieren Blinde über die Farbe. Das Zitat entstammt der „Deutschen Ideologie“ im Kapitel „Der humane Liberalismus“ und ist eine Metapher auf die Auseinandersetzung mit einer idealistischen Gott geprägten Weltauffassung bezüglich des Menschenbilds und einer an den realen Verhältnissen orientierten Wahrnehmung. Daher das starke Bild der geistigen Onanie versus die Erfahrung des wirklichen Lebens.

  23. IST-Zustand skizziert – SOLL-Ziel definiert – dazwischen Ratlosigkeit, die vereint, und verzweifelt taucht die Frage auf: Wo ist denn bloß das revolutionäre Subjekt für Widerstand und den Reset? –
    Jeder erfolgreiche Widerstand und Reset – igittigitt: Revolution! – braucht vorher Scheinsiege der herrschenden Klasse – igittigitt: Klasse! – errungen durch zum Point of no Return führenden Überreaktionen, damit die neoliberale Maske weggerissen und die hässliche Fratze des Kapitalismus – igittigitt: Kapitalismus! – sichtbar wird, damit zum sich herausbildenden Veränderungswillen der notwendige Zorn als solidarisierende Kraft hinzukommt, damit Ohnmacht zu Macht wird, damit Klassenbewusstsein – igittigitt: Klassenbewusstein! – entwickelt werden kann. Ob das SOLL-Ziel erreicht wird, wissen wir nicht. Was wir wissen ist: Es gibt keine Wahl, der Weg muss begangen werden.

    • IST Zustand skizziert? Ja, mittels all den Analysen von Vergangenem wird ein vermeintlich stattfindender Jetzt Zustand skizziert und festgelegt gelebt, wodurch es in Abwesenheit einer Wahl automatisch auch zum SOLL hin fliesst. Denn es gibt nur den Impuls dazwischen im beständigen Fluss der Gegenwart.
      Natürlich existiert die Wahl – in jedem Augenblick neu. Doch diese Wahl existiert einzig darin, ein klares Ziel mit ganzer Aufmerksam- und Dankbarkeit, als bereits gelebte Wahrheit, in der Gegenwart wahrzunehmen. So wie einst die Heiler und Schamanen (aller indigenen Völker). Von denen heute leider nur noch einige Wenige auf diese Art wirken.
      Wobei als Nachtrag noch angefügt werden müsste, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Quantenphysik, dies durchaus aufgezeigt hatten, es wurde nur immer wieder bewusst oder gesteuert übergangen.

  24. Der Schlüssel dazu ist Bildung und Intelligenz.

    Intelligenz ist nach Harvard-Professors Dave Perkins lernbar und zwar zu zwei Dritteln.
    Der angeborene Teil, wie schnell unsere Neuronen drauf sind, kann leider nicht beeinflusst werden.

    Die beiden anderen Bereiche Wissen (Erfahrung) und die Wahl der (Lern-)Methode können jedoch beeinflusst werden.

    Ich kann folgenden groben Überblick zur Anregung der eigenen
    Intelligenz wärmstens empfehlen. Um sich im eigenen Lerndrang gestärkt zu fühlen
    reicht es die eine Seite zu lesen.

    Perkins 1-2-3 – Birkenbihl denkt

    Das beudeutet also, dass die augenscheinlich „Dummen“, die man
    gerne mal schnell abgestempelt hat, sich mit den passenden Lernmitteln
    und -methoden selbst „intelligenter“ machen können.
    Abstempeln tut man besonders dann schnell mal, wenn man sich selbst
    für ach so intelligent hält, weil man einen tollen Abschluss hat oder gar
    in der Politik ist und die restlichen Menschen für nicht ausreichend intelligent hält,
    über die sie betreffenden Dinge entscheiden zu können.

    Wenn der Staat die Hochqualifizierten lieber aus dem Ausland holt,
    statt sie hier entsprechend auszubilden, dann verfehlt er das Ziel aber ganz ordentlich.
    Unsere Regierung hält den Rest in Deutschland für zu blöd am Entscheidungsprozess
    der großen Deutschlandthemen selbst teilzunehmen.
    Das wird ja indirekt mal ganz gerne geäußert.

    Meist ist es jedoch so, dass sowieso viel zu vorschnell über Intelligenz geurteilt wird.

    Wichtig ist, dass sich diejenigen, die die Waffen bedienen
    und die Staatsgewalt bei Polizei und Militär durchsetzen sollen,
    sich im Klaren darüber sind, das sie die entscheidenden Personen
    heute sind und in der Zukunft sein werden, denen die notwendige Intelligenz
    inneliegen muss, wenn sie für die falschen Dinge eingesetzt werden.

    Das Soldatengesetzt enthält aufgrund der Nürnberger Prozesse
    eben genau dafür entsprechende Paragraphen, damit der jew. Soldat
    geschützt ist, wenn er sich bescheuerten Befehlen widersetzt.
    Da diese Dinge über den Rechtsstaat abgewickelt werden müssen,
    hoffen wir auf die notwendige Intelligenz bei den Richtern und Anwälten,
    die den Soldaten dann beistehen sollten…

    Hoffen wir vorher aber noch auf unser aller Intelligenz,
    dass wir es gemeinsam schaffen werden, das zu vermeiden.

    Widerstand oder die Möglichkeit frei zu sprechen endet
    heute ja meist, wenn das eigene Gehalt in Gefahr gerät.
    Und das geht innerhalb der hierarchischen Strukturen
    der Unternehmen leider oft sehr schnell.
    Davon sind leider die meisten betroffen. Ob man nun Journalist, Soldat
    oder in irgendeinem anderen Beruf tätig ist.

    Gewalt war noch nie eine Lösung obschon man meinen mag,
    dass so manch einer es nicht anders verstehen mag.
    Auch hier ist wieder ausreichend Intelligenz gefragt,
    den Weg zu finden, mit dem auch der scheinbar nicht
    ohne Gewalt zu überzeugende, dann doch geneigt ist, sich zu wandeln.

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Ja, danke, man kann das eh nicht oft genug sagen in Zeiten wie diesen.
      Friede sei mit Euch

    • @ Arg

      Gott?

      „Kriege und Geschäftsbücher werden mit Gott geführt.“ (Karl Kraus)
      Unter den am häufigsten gebrauchten Wörtern der amerikanischen Sprache sind: God, dollar, money..

    • Ja dazu sollte man das neue Testament kennen. Es werden viele Propheten kommen und in meinen Namen sprechen, aber wenn die Botschaft nicht der Botschaft entspricht die Ich Euch verkündet habe, so bin Ich es nicht.
      Den Rest dürfen Sie selber Nachlesen.

    • @ Arg

      Wer hat das Neue Testament geschrieben? Und waren Sie dabei?
      Und die Botschaft ist Aufforderung zur Selbstzensur. Die Propheten sind nicht das Problem. Es sind die Gläubigen, die Selbstzensur üben und nur den einen hören.

    • Also man kann das halten wie man will. Für mich ist die Botschaft wichtig und die Botschaft taucht an vielen Stellen auf, bei den Indianern, usw, bei Jesus lautet sie „liebe dienen Nächsten wie dich selbst“, im alten Testament sind es halt die „10 Gebote“. Es kann durchwegs im historischen Sinn gesehen werden. Die Rastafari glauben halt auch an einen Gott und die Botschaft ist die Gleiche „One Love“. Gott wird auch als „Most High“ bezeichnet, in der kath, Kirche heißt er halt „der Allmächtige“, wichtig ist die Botschaft und die ist I and I, Ich bin Du, Du bist Ich, Gott und Ich also Gott ist immer bei mir, ich werden den Weg Gottes nicht verlassen, das bedeutet I and I, es drückt aus das alles zusammenhängt, das was dir angetan wird das wird auch mir angetan, Du bist Ich bedeutet das wir ja eins sind, ich bringe dir den gleichen Respekt entgegen wie ich von dir erwarte. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst nur halt auf Rastafari.
      Music is the Most High, die Musik ist eines der wichtigsten Element weil sie verbindet, sie dient als Ausdrucksmittel und als Integrationsmittel, auch wenn man die Sprache nicht versteht, die Musik geht ins Blut über.
      Im neuen Testament steht mehrmals und ausdrücklich das man nicht dem Mammon und Gott gleichzeitig dienen kann, man kann also nicht dem Geld nachrennen und Gott finden, das dieser Gott der Mammon ist sollte also klar sein. Wer Gott finden will sollte sich von materiellen Gütern trennen. Das finden wir auch im Buddhismus und Hinduismus. Jeder sollte es mit seiner Religion halten wie er will solange er niemand anderen dadurch Schaden zufügt. Alle anderen Götter sind eben keine sondern Verführungen von Dämonen.
      So halte ich es für mich. Wir werden halt durch das Geld verführt, auf Irrwege geleitet.

    • @ Arg

      Ich verstehe und freue mich für Sie, wenn Sie in Ihrem Glauben ihre Orientierung zum Menschlichen finden. Geschichte und eigene Erfahrung zeigen mir, daß diese Orientierung zu vielen Gläubigen zu allen Zeiten zu oft abhanden kommt, ja pervertiert wird gegen das Menschliche.
      Daher wünschte ich mir, daß der Mensch einfach Mensch sein möchte, ohne das „Dritte“, das dann zu oft zum Fetisch wird. Daß der Mensch für sein Tun selbst Verantwortung übernimmt.

    • Ja, im Prinzip haben sie die Botschaft ja schon verkündet ohne das sie an eine Gott glauben, mir ist Gott begegnet darum weiß ich halt das es ihn gibt, das kann ich halt auch nicht ignorieren.
      Aber es wird auf vielen Seiten gegen Gott gekämpft, da ist dann halt auch immer ein Mensch der sich missbrauchen lässt und die Frucht Satans wachsen lässt. Darum kann ich ihnen nur zustimmen, die Pervertierung findet überall statt. Aber Menschen die nicht glauben müssen auch aufpassen das sie nicht Pervertiert werden, zB durch das Geldsystem wo wir ja alle gefangen sind, unabhängig von der Religion. Weitere Pervertierungen ohne Gott sind Videospiele und Handys oder andere Formen von Sucht. Die Gestaltung der Zukunft wird auf jeden Fall interessant. Ein langer langer Weg, sehr gewunden und steinig, aber wer auf der Autobahn bleibt ist verloren. Man soll auch nicht nach Gott suchen, Gott wird dich finden, sie sind auf dem richtigen Weg.

  25. Frau Bonath formuliert bereits ein Stück weit die Lösung, wobei sie aber auch auf die Hindernisse verweist.
    Jene die die Möglichkeit haben, sollen Aufklärung im Bereich von Polizei, Militär und Rüstungsindustrie betreiben.

    Kurzfristig fällt mir nichts weiteres sinnstiftendes ein, da man zum Planen etwas haben muß, worauf der Plan aufbaut.
    Das System wurde von langer Hand aufgebaut und betrachtet man den derzeitigen gesellschaftlichen Zustand, so erscheint es sinnvoll, um eine Konversion zu erreichen, vielleicht genauso langatmig sein?

    Falls zwischenzeitlich Bürgerkrieg, Krieg und Weltkrieg anstehen, ändert sich das nicht, weil ich es mir anders wünsche.
    Ich halte gemeinsame Proteste für eine gute Gelegenheit im Rahmen eines langfristigen Projektes.

    Noch eine Anmerkung zum Protest gegen Ramstein, dieser wird gerade mit dem IS-Terror verbunden. Offenbar ist selbst dieses zarte Pflänzlein bereits zuviel:

    Anschlag in Dortmund: Das verwirrende Bekennerschreiben und das Hooligan-Problem des BVB

    Das Schreiben lautet im Wortlaut:

    „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen, 12 ungläubige würden von unseren Gesegneten Brüder in Deutschland getötet. Aber anscheinend scherst du dich Merkel nicht um deinen kleinen dreckigen Untertanen. Deine Tornados fliegen immer noch über dem Boden des Kalifats, um Muslime zu Ermorden. Jedoch wir bleiben standhaft durch die Gnade Allahs. Ab sofort stehen alle ungläubigen Schauspieler, Sänger, Sportler und Sämtliche prominente in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen auf Todesliste des Islamischen Staates. Und das solange die folgenden Forderungen nicht erfüllt werden: Tornados aus Syrien abziehen. Ramstein Air Base muss geschlossen werden.“

    Experten gehen mittlerweile davon aus, dass sehr bald feststehen wird, ob eine islamistische Gruppe hinter dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus steht oder nicht. Zugleich verweisen sie auf Ungereimtheiten beim angeblichen Bekennerschreiben des Islamischen Staates. So habe der IS bisher keine solche Briefe an Tatorten zurückgelassen. Zudem sei der Inhalt des Schreibens etwas sonderbar.

    „Dass sich der IS dafür interessiert, die US-Luftwaffenbasis Ramstein zu schließen – davon höre ich zum ersten Mal,“

    Quelle: RTdeutsch

    • Das werden Privatfirmen übernehmen. Zu glauben den Staat zu entwaffnen und Privatfirmen das machen lassen, (und ja die werden das machen solange es Kapitalismus gibt werden die das machen), ist leider auch falsch.
      Eine gesunde Selbstverteidigung ist sinnvoll, darum Wehrpflicht! Erst wenn das Bedrohungspotential weltweit zurückgegangen ist kann darauf verzichtet werden. Ich gebe Frau Bonath auch recht wenn ich in die USA sehe was dort aus der Polizei gemacht wird, das ist eine Armee die gegen die eigene Bevölkerung vorgehen soll. Das stimmt. Nur ist es zu spät. Was geändert werden muss ist die Politik die das bestimmt. In einen funktionierenden Staat sieht die Polizei aus wie in England vor 50 Jahren. Bei uns ist das selbe geplant und es werden vor allem Privatfirmen sein die dann für die Ordnung so wie man sich das vorstellt sorgen werden. Die übernehmen auch die Kriege, Ukraine, Syrien sind ja Beispiele dafür, da kann die Polizei in den USA auch entwaffnet werden, das ist egal.
      Also Kampf dem Tiefen Staat und nicht selber glauben das wir zu einen Tiefen Staat werden müssen.

    • Übrigens:


      Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen, 12 ungläubige würden von unseren Gesegneten Brüder in Deutschland getötet

      Das spricht Bände, barmherzig und töten fast in einer Zeile.
      Möglicherweise ist dieser fehlgeschlagene Versuch eines Amateurs der erste Anschlag wo die CIA-BND Mafia nicht beteiligt ist. Darum sind sie auch so planlos. Die denken sich hä was soll das denn jetzt, das ist doch gar nicht geplant.
      Es freut mich aber das dieser Amateur, auch wenn er ein Islamist ist, erkannt hat wer die Arschlöcher sind.

    • Leider doch nichts verstanden.

      „Unsere Länder sind Unternehmen und die Welt ist ein Betrieb…“Michael Tellinger

      „Der Name ist immer die Firma“heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Ein Blick in den Personalausweis zeigt,dass dort der Name steht ,und der bezeichnet die erschaffene juristische Person oder Firma.

      Wäre man ein Mensch,würde dort der Familienname stehen und dieser wäre nicht in Großbuchstaben geschrieben.

    • ich bin Österreicher, das Problem mit dem Personalausweis habe ich nicht. Ich habe auch einen Friedensvertrag. Nur was hilft mir das wenn der Krieg los geht?
      Was soll es bringen die letzten lokalen Strukturen(Machtbasen) aufzugeben und es global agierenden Unternehmen zu überlassen? Ich verstehe es nicht. Wer glaubt das ein EU Staat besser ist den muss ich fragen ob er blind und taub ist. Wer glaubt das ein UN Staat besser ist auch. Der Bereich wo die Menschen noch Einfluss haben sind eben die lokalen Strukturen.
      Allerdings ist bei mir der Familienname auch in Großbuchstaben geschrieben, es ist alles in Großbuchstaben geschrieben? Bei mir steht aber Staatsangehörigkeit Österreich, nun Österreich gibt es, das ist was anderes als wie wen Deutsch dort stehen würde.
      jedenfalls warne ich sie davor zu glauben das ein EU Staat besser sein wird. Wenn das ihr ZIel ist, dann ist das hier ein UBoot.
      Zu glauben das alle Menschen in den Parteien und die Parteien als Strukturen zerstört werden müssen, weil sie sind ja der „Staat“ und das mit einem „Tiefenstaat“ gleichzusetzten ist fatal. Ich bin mir nicht sicher ob es Absicht ist, die Tendenz die Nationalisten als das ultimative Böse darzustellen ist ja auch da.
      fangen Sie mal an nachzudenken und dann gehen Sie in die Politik, in eine Gemeinde und forschen Sie nach wie das so funktioniert? Es ist nicht schlecht wenn man ein bisschen mehr versteht als irgendwelche Dogmen nachzuplappern, denn die Nachplapperer gehen den Vorplapperern auf den Leim und die sind auch? schon den Vorplapperern auf den Leim gegangen?
      Ansonst wünsche ich euch viel Spaß beim Entwaffnen, stelle mir das gerade so vor, wie ihr auf den Polizeiposten geht und sagt, liebe Polizei, wir bitten euch jetzt darum die Waffen abzugeben.
      Was macht dann eigentlich ihr mit den Waffen? So vertrauenswürdig erscheint mir das alles nicht.

    • Auch Österreich ist im Handelsrecht und somit eine Firma und du gehörst zum Personal.
      Oder steht in deinem Ausweis dein Familienname in Groß-Kleinbuchstaben.

    • Na was soll das mit Groß und Kleinbuchstaben, Österreich ist ein Definiertes Land ein Staat den es schon vor dem Handelsrecht gegeben hat. Zweitens könnte eine Firma Insolvenz gehen, deshalb gibt es Österreich und die Menschen die in Österreich leben noch immer. Erklären Sie doch mal sie Oberschlauer was das Handelsrecht ist und warum man eine Firma ist wenn man im Handeslrecht steht. Möglicherweise hat das ja was mit Handel zu tun. Und warum soll es dadurch den Staat Österreich nicht geben? Und wenn das so ein Problem ist dann muss das aufgearbeitet werden und die Firma Österreich zugesperrt werden. Mich wird es dann trotzdem geben und den Staat Österreich auch. So genug nachgedacht ???????????????

    • Um das System zu durchschauen ,mußt du schon selbst tätig werden und nachforschen,das kann dir niemand abnehmen . Das ist ein Prozess,der nimmt einige Zeit in Anspruch.

  26. Übrigens eine Plan gibt es schon zB Plan B von der Wissensmanufaktur, oder viele andere schlaue Menschen.
    Gewalt erzeugt Gegengewalt, wie wäre es mit direkter Demokratie mal zum Anfangen, den Menschen die Probleme direkt auf den Tisch legen und sie zwingen eine Meinung dazu zu haben, dann müssen sie sich auch informieren.
    Die Opposition zwingen den Tiefenstaat aufzudecken, die Verbrecherstrukturen offenlegen.
    Wir brauchen keine Solidarität zu Dingen die wir nicht verstehen, ich fordere weniger Solidarität und mehr Nachdenken.

  27. Leider auch wieder falsch, wenn auch gut. Der Staat ist das was WIR die 100% aus dem Staat machen und da sollten die Armen wie die Reichen selbst beteiligt sein. Der Staat ist genau das was Sie oben beschreiben, er kümmert sich um allgemeinen Angelegenheiten seiner Menschen zum Wohle seiner Menschen. Nun das tut er auch. Er baut Krankenhäuser und Straßen, übernimmt die Verwaltung und wird laufend von seinen Menschen einfach als Plattform benutzt um eben das Zusammenleben zu ermöglichen. Hinzu kommt das er den Menschen auch Sicherheit und Schutz vor Verbrechen innerhalb sowie von außerhalb gibt und ist der Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit anderen Staaten, in denen sich die Menschen eben auch organisieren so wie sie es für richtig halten. Das ist der Staat.
    Was Sie meinen ist der Kapitalismus und da geht es weiter es wird hier immer von den Tiefen Staat gesprochen. Ja was ist das denn, also der Staat macht das was ihm vom Tiefenstaat befohlen wird und das sind eben die Interessen der Kapital Eigner und Firmenbesitzer, aber noch weiter auch die Interessen der Geheimdienste und deren Auftraggeber? Wie kann es einen Tiefenstaat überhaupt geben, das ist doch das Gegenteil von einen Staat. Der muss doch von jemanden organisiert werden. Weiß die Opposition nichts davon? Also nicht der Staat ist das Problem sondern das uns vorgespielt wird das wir einen Staat haben obwohl dem nicht so ist. Also was Sie als Staat bezeichnen wird hier wohl als Tiefenstaat bezeichnet. Genau dieser Tiefenstaat betreibt aber auch die Auflösung der Staaten, die Globalisierung und die Freihandeslabkommen, er vertritt die Interessen des Kapitalismus und ein Hauptinteresse des Kapitalismus ist es das es eben keine Staaten gibt. Das ist wichtig zu verstehen. Der Kapitalismus(was auch das jetzt immer ist) hat kein Interesse an Staaten. Darum sollten Sie vorsichtig sein mit der Forderung nach der Auflösung nach Staaten, damit tun Sie genau das was die hier eigentlich verhindern wollen.
    Das es dann weitergeht wie die Staaten untereinander kooperieren ist eine andere Geschichte, aber zuerst müssen die 100% die Entscheidungen über ihr Zusammenleben treffen können und nicht 1% entscheidet wie das auszusehen hat. Der Kapitalismus funktioniert nach dem Highländer Prinzip „Es kann nur einen geben“. Manche mögen auch Darwinismus dazu sagen, das Recht des Stärkeren. Nun, überleben werden die die sich als gesamten Organismus sehen und dann nicht nur auf die Menschen begrenzt sondern auf ALLES. Nur müssen wir bei unseren Gärten anfangen, dann in unseren Nachbarn weitermachen, dazu brauchen wir einen Staat, oder Organisation die lokal ist. Um das kommt man nicht herum. Also nicht den Staat bekämpfen sondern den Staat wieder zu einen Staat machen.
    Wer dann anderen Menschen auf anderen Erdteilen helfen möchte wird froh sein wenn es dort auch Strukturen und Organisationen vor Ort gibt die funktionieren. Wenn 100% etwas zu sagen hätten dann würde auch die Außenpolitik anders aussehen und zwar ganz anders, Merkel ist sozusagen eine Marionette und nicht der Staat. Darum wäre es mal gut wenn man herausfindet was und wer genau dieser Tiefenstaat ist. Wer über Leben und Tod entscheidet. Natürlich können sich Soldaten bei uns verweigern und das sollten sie auch tun. Nur verhungern wollen die auch nicht und die haben sicher andere Informationen und daher ein anderes Weltbild als ich, das muss ich akzeptieren, ich kann mein Weltbild immer nur mit den anderen diskutieren. Es braucht aber richtige Informationen, das ist schon oft eine Schwierigkeit da die anderen oft Informationen nicht haben und auch andere Informationen und Meinungen von Arbeitskollegen haben die anders sind, Thatsit zB ist so ein Fall.
    Jedenfalls halte ich es für fatal zu glauben der Staat wäre schuld. Die Globalisten wollen ja mit der Auflösung der Staaten das Prinzip einer globalen Verwaltung für alles weiterführen, der Internationalismus ist also die Weiterführung des Nationalismus nur auf die ganze Welt ausgedehnt und das ist es was sie wollen. Damit wird den Menschen dann jede Möglichkeit korrigierend einzugreifen genommen und wer es trotzdem macht wird die internationale Polizeigewalt zu spüren bekommen. Genau diesen Zweck verfolgt auch die EU und das sollten sich die LINKEN mal hinter die Ohren Schreiben, da sind die RECHTEN mit ihrem NATIONALISMUS nicht so verkehrt, verhindern und wehren sie sich zumindest gegen den INTERNATIONALISMUS der ja von den LINKEN unterstützt wird, nur wird es für die LINKEN ein böses Erwachen geben und für mich auch, darum NEIN zur EU und ja zu den NATIONALSTAATEN und ein JA zur EU weiten Zusammenarbeiten die eben über lokale Regionen hinausgehen.
    Man sollte nicht glauben das wenn man den Staat abschafft, der Tiefenstaat nicht mehr da ist.
    Also Abschaffung des Kapitalismus und des Tiefenstaates, und dam us man vorher verstehen was und wer das ist, beim Tiefenstaat ist das noch gar nicht klar, nur Atlantikbrücke usw, aber hier muss weiter gearbeitet werden und eine Direkte Demokratie fordern, damit hat der Tiefenstaat ein Problem.

    • Einen gut funktionierenden, gerechten Staat hat es in dieser Zivilisation genauso wenig gegeben wie ein gut funktionierendes Polit-System. Es gab immer nur schöne Phantasien. Wir müssen halt versuchen, immer wieder neu nach unseren schönsten Vorstellungen zu leben. Selber die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen. Das hat zwar schon einen sehr langen Bart, aber es wird sich weiter im Teufelskreis drehen wie bisher, wenn nicht mehr Menschen aufwachen. Ich habe vorhin ein Video gesehen, wo Armin Risi, der 18 Jahre lang als buddhistischer Mönch gelebt hat und das Sanskrit dabei studierte, sagte, dass das „Aufwachen“ der Menschheit nicht allmählich, sondern plötzlich erfolgen würde. So stände es in diesen altindischen Schriften geschrieben. Der berühmte „Quantesprung“. Also so eine Art Wunder. Ich sage ja immer: Ich hoffe nur noch auf Wunder.

    • Sobald es zwei Menschen gibt gibt es auch unterschiedliche Interessen, das liegt in der Natur. Nun daher ist es eben immer ein Zusammenraufen, daher kann es ja sein das für viele eine Diktatur besser aussieht, denn da sagt einer wie es gehen muss und alle anderen haben sich zu fügen. Nun, nur wer sagt wie es gehen muss? Ich natürlich oder doch du, also den Perfekten Staat zu erwarten ist wohl etwas viel verlangt.
      Ja Wunder gibt es immer wieder, mit so manch indischen Gottheiten wird auch so manch einer aufs Glatteis geführt oder zumindest der Geldbeutel etwas erleichtert. Wir sollten jedenfalls nicht drauf warten sondern uns eigenständige Gedanken machen. Wenn ich nach Indien gehe, dann muss ich feststellen das die noch im Tiefschlaf sind, noch schlimmer wie bei uns. Dort zählt nur Materielles.
      Sitzt ein Mönch im Treibsand fest und kann sich selber nicht mehr befreien und fängt an zu Gott zu beten, bitte lieber Gott hilf mir. Da kommt ein Wanderer vorbei und sagt: „eh, gib mir deine Hand , ich ziehe dich schnell raus“. Sagt der Mönch: „Nein danke, Gott hilft mir schon“. Verwundert geht der Wanderer weiter. Der Mönch betet. Kommt ein Hirte mit einen langen Stecken und 100 Schafen vorbei und sagt: “ Ich reiche dir den Stecken halte dich fest und ich ziehe dich raus.“ Sagt der Mönch der den Hirten schon fast als lästig mit seinen Schafen empfunden hat, denn der Lärm stört ihn beim Beten: „Nein danke, Gott hilft mir schon“. Der Hirte samt seiner Schafe zieht weiter und der Mönch betet. Und betet, er steckt schon bis zum Hals im Treibsand, und man glaubt es nicht im letzten Moment kommt die Feuerwehr und na was macht die? Die zieht den Mönch aus den Treibsand, auf die Feuerwehr ist eben Verlass, aber auf Wunder sollten wir nicht warten.

      Also
      0. Die USA rauswerfen (also Nato auflösen, Geheimdienste und Diplomaten ausweisen, europaweit), in den USA andere Partner finden
      1. eine weitere Erodierung der Demokratien(Scheindemokratien) verhindern.
      (nicht Zerstören, was hier vorgeschlagen wird ist Zerstören)
      2. aus den Scheindemokratien echte Demokratien machen (direkte Demokratie und regionale Strukturen, was Besseres kenne ich noch nicht) Bei den Krankenkassen braucht es zB nur eine, da muss jeder einzahlen, nicht nur die Armen in die Kassen einzahlen lassen wo die Nichteinzahler auch versichert sind und die Gutverdienenden (Gstudierten dürfen in Kassen ihrer Wahl einzahlen die sich nicht um die Allgemeinheit kümmern müssen) Krankenkassen sind für den Staat, genauso das Gesundheitswesen und das Schulwesen
      3. das EU Projekt zu unseren Gunsten umbauen, den Frieden in Europa sichern
      4. ein neutrales Europa gestalten ohne Kapitalismus und die Zusammenarbeit mit Afrikanischen Staaten und anderen auf einen den Menschen dienlichen Kooperativismus(oder irgend ein anderes Wort für Zusammenarbeit) umbauen, unsere Lebensweise muss dabei dieser Zusammenarbeit angepasst werden, wenn geht schon vorher verzichten und als sinnlose Zeugs ausgemachtes dann auch sagen ne das wollen wir nicht.

    • Zu Quantensprung:

      Westliche moderne Physik und östliche Philosphie sind sich einig, daß nur ein Quantensprung das Neue hervorbringen wird, sofern wir uns nicht vorher selbst auslöschen.

    • ich sage ja: gute Gedanken, schöne Phantasien, alles ist vorhanden- in Köpfen. Es braucht aber die Menschen, die es zusammen verwirklichen und das ZUSAMMEN wurde bisher immer rechtzeitig durch DIVIDE verhindert und weiter IMPERIERT. Zum Beispiel auch durch ständig wiederholtes Abrasieren dieser maßgeblichen Köpfe.
      Es müssen plötzlich genug werden, die aufstehen und unter den Satanisten muss sich auch irgendwo ein Gewissen regen… Immerhin sind das ja auch noch Menschen, auch wenn man es bezweifeln möchte.

    • Leider ist das Selbst ausgelöscht werden voll im Gange, die USA proben gerade Bunkerbrecher in Afghanistan, was kann die schöne Landschaft dafür? Also die Geistesgestörten drehen voll durch. Das mit dem Quantensprung ist so eine Sache, sagt sie doch das alles was möglich ist auch eintreten wird und zwar zum Ungünstigsten Zeitpunkt, das wird passieren. Die USA brauchen Krieg, bei Syrien habe ich das Gefühl das diese Hetzte sogar von der EU und England ausgeht, Schande, Schande, Schande über uns.
      Auf die Straße, wie in den 68,
      !!!!!!!!!!!!!!!!!an die USA, no War no more !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ja Veganislove, das ist das Problem, wir sind einsame Einzelkämpfer vor dem Computer. Wird schwierig die Leute auf die Straße zu bringen, dir hängen alle vor dem Computer. In den 68 hat es den Computer nur als Minicomputer gegeben. Mini bedeutet für heutige Masstäbe groß, also abgefangen haben diese Maschinen die so groß waren wie ganze Räume, Häuser mit Relais oder Vacuum Röhren. In den 60 glaub ich wurde der Transistor erfunden und die Computer wurden auf Schrankgröße reduziert, die PDP 8. Das waren die Minicomputer.
      Nun das Internet war ein Militärprojekt (ARPANET) und für Militärische Zwecke gedacht, wenn ein Computer ausfallen sollte dann sollten andere Computer das übernehmen können. Für die Unis an der Westküste der USA war es natürlich auch super das sie Emails und Daten austauschen konnten. Eine Zusammenarbeit von Menschen die daheim vor dem Computer sitzen funktioniert in der freien Software. Prinzipien wären auch für die Politik anwendbar und da könnte wirklich global gearbeitet werden. Nur wie jetzt kurzfristig Menschen auf die Straße zu bringen sind ist mir auch ein Rätsel. Flashmob? Nur die Flashmob Künstler sind anscheinend nicht bei KenFM vertreten und ich muss gestehen ich zähle mich auch nicht dazu. Also stay strong, ich werde mich mal umsehen ob es bei uns was gibt bezüglich Friedensdemo und dann einfach hingehen. Kurzschlußhandlungen sind auch nicht gut aber es ist höchste Zeit auf die Straßen zu gehen.

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