Neues Online-Magazin „Rubikon“

Rubikon – Magazin für die kritische Masse

Der Rubikon ist ein neues Online-Magazin, das sich zum Ziel gesetzt hat, die kritische Masse mit gut recherchierten Beiträgen abseits des Mainstreams zu versorgen.

Seit kurzer Zeit steht eine Vorab-Version des Magazins zur Verfügung, die ein erstes Reinschnuppern in die Festformate ermöglicht.

Neben Daniele Ganser finden sich der Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld, die Schriftstellerin Daniela Dahn, der Musiker Konstantin Wecker und viele weitere interessante Persönlichkeiten im Beirat des Magazins.

Der Rubikon ist gemeinnützig und auf Spenden angewiesen. Wer also das Magazin unterstützen möchte, kann dies hier tun.

Das SELBSTVERSTÄNDNIS des Rubikon

Alea iacta est — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der „schöpferischen Zerstörung“ zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist der Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback – und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.

24 Kommentare zu: “Neues Online-Magazin „Rubikon“

  1. An Kari:
    Zunächst vielen Dank für den Hinweis auf die „Swiss Propaganda Research“.
    Eine Entdeckung. Ich kannte sie nicht und empfehle sie weiter.
    Was dein Problem mit Jens Wernicke betrifft, würde ich das doch zunächst etwas gelassener sehen. Jens Wernicke ist nicht dafür bekannt, alternative Meinungen zu unterdrücken. Eher für das Gegenteil. Er hat viele, sehr viele hervorragende Essays und Texte geschrieben, von denen ich viel gelernt habe. Das heißt selbstverständlich nicht, dass er nicht – wie wir alle – ab und zu Fehler machen. Vielleicht etwas ganz anders Gemeintes in den falschen Hals kriegen. Ich kann mir vorstellen, dass die Organisation und der Aufbau der Struktur des „RUBICON“ einen Großteil seiner Zeit in Anspruch nimmt und er, wenn ein Beitrag und Kommentar zum – noch nicht fertigen – „RUBIKON“ auf seinem Blog erscheint, er zunächst einmal verhindern will, dass die Diskussion von „RUBIKON“-Beiträgen sich auf seinem privaten Blog erstreckt. Er hätte das ausdrücken können. Hat er leider nicht getan. Warte mal ab, ob ähnliche Beiträge derart, wie du ihn dort geschrieben hast, an dem ich nichts Verwerfliches finden kann, nach der Öffnung der Kommentarfunktion unterdrückt werden. Kann ich mir nicht vorstellen.
    Also etwas Geduld.

  2. Die Themen wichtig und gut dargestellt, wenn auch nicht eine Zeile Neues dabei…

    Schaun mer mal was kommt. Was mich allerdings skeptisch macht ist: „Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.“

    Das lässt eine weitere KIndergarten Veranstaltung befürchten

  3. An alle: Nicht verpassen:

    Kooperation oder Konfrontation mit Russland?
    Eine Eröffnungsrede der Friedenskonferenz der Bürger
    von Daniela Dahn

    Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz fand auch 2017 im alten Rathaus wieder die aus der Bürgerschaft kommende Münchner Friedenskonferenz statt. Diese darf seit einigen Jahren zwei Beobachter zur Sicherheitskonferenz entsenden. Eine dieser Beobachterinnen war diesmal die Schriftstellerin und Publizistin Daniela Dahn. Ihre hier veröffentlichte Eröffnungsrede auf der Friedenskonferenz der Bürger hat sie später durch das auf der Sicherheitskonferenz der Eliten Gehörte in kursiven Passagen ergänzt.

    Kooperation oder Konfrontation mit Russland? Das ist natürlich eine rhetorische Frage. Wer aber für Kooperation ist, muss sich mit der Konfrontation beschäftigen. (…)

  4. An alle, die es noch nicht gemerkt haben:

    Bitte klicken auf das fett gedruckte Rubikon – Magazin für die kritische Masse
    und ihr könnt wunderbare Texte lesen. Toll – bisher habe ich gelesen einen über Martin Schulz
    und einen über das Merkel. Beide zum Kugeln.
    Es folgen noch einige mehr. Da werde ich mich jetzt ranmachen.

  5. Meine erste Zensur in Deutschland !

    Ist mein Beitrag bei „Rubikon“:
    Alles Fakten die nachprüfbar sind. Keine Diffamierung oder Diskreditierung von Personen, keine rassistische Gedanken. Und trotzdem wurde er zensiert. Warum also wurde mein Kommentar bei „Rubikon“ zensiert?

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Art. 19, Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit.
    All jene die angeben sich für Frieden und Menschenwürde einzusetzen möchte ich an die Einhaltung der Menschenrechte erinnern. Wenn es nur um Geld geht hat ihr Tun keinen Sinn. Schadet es der Sache des Friedens. Dem Kampf gegen Ausbeutung und Krieg. Man unterscheidet sich nicht vom Mainstream. So schöne Worte man auch von sich gibt und so illustre Koryphäen man auch vorzuweisen hat. Wie will man die Welt verändern, wenn man schon beim leisesten Lufthauch einknickt?

    Zensur sollte sehr begründet eingesetzt werden. Wenn es sich um Aufruf zu Gewalt, um Rassismus oder Diffamierung, Diskreditierung von Personen und dergleichen handelt. Sonst ist es nicht nur eine Verletzung des Menschenrechts auf Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit sondern auch Beleidigung und Demütigung. Also alles andere als Empathie. Es besteht auch die Möglichkeit persönlich Kontakt aufzunehmen um eine Sache zu klären.

    Nun – Da ich keine (Manipulations-)“Masse“ sondern „Mensch“ bin, befinde ich mich ja auch bei „Rubikon“ am falschen Ort.

    • Was hast Du denn da überhaupt geschrieben? Hier kannst Du es doch erzählen. Mich interessiert das sehr! Hier wird zwar kaum von der Redaktion aus zensiert, dafür aber von den Foristen. Oft wird vielleicht auch nur wegzensiert, weil jemand etwas „meldet“. Die alternativen Medien sind ja zwar dringendst notwendig, aber es besteht auch da immer die Gefahr, dass die Leute, die nicht selbstständig denken und differenzieren, dann einfach nur zu einer anderen Seite hin überschnappen.

    • Der gelöschte Kommentar wurde auf den Blog (Link) des Geschäftsführers und Verantwortlichen von „Rubikon“ Herrn Jens Wernicke geschrieben. Ab Artikel in der „Nachdenkseiten“:
      https://jensewernicke.wordpress.com/2017/03/27/vom-friedensforscher-zum-verschwoerer-daniele-ganser-und-die-medien/#comments

      Mein gelöschter Kommentar:

      Viele denkende, kritische Schweizer, haben die grösste Mühe mit den schweizerischen „Nicht-Mainstreammedien“ wie auch mit dem, von Daniele Ganser als gutes Beispiel erwähnten, Infosperber. Sie alle sind fast alle ausschliesslich bestückt mit Leuten aus dem Mainstream wie mit dem, ebenso von Daniele Ganser rühmend erwähnten, Erich Gysling (Schweizer Fernsehen) und mit Politikern. Auch die „Nicht-Mainstreammedien“ schränken die Meinungsfreiheit durch sehr restriktiv ausgeübte Zensur massiv ein. Ohne Presseportale wie Nachdenkseiten, KenFM, Kritisches Netzwerk und dergleichen wäre man in der Schweiz schlichtweg nicht informiert.

      Zu Infosperber:

      Eine sehr vorsichtig analysierende Stimme aus der Bevölkerung (eine von vielen) des Bloggers von „Salz und Pfeffer“ zu Infosperber:
      „Wie eine schwarze Wolke am Horizont …“
      https://senfundpfeffer.wordpress.com/2017/01/21/wie-eine-schwarze-wolke-am-horizont/

      Die gleiche Stimme zu dem bei Infosperber sehr häufig publizierenden Deutschen Publizisten Andreas Zumach (bei Nachdenkseiten bestens bekannt). Auch er als Transatlantiker äusserst unbeliebt bei der informierten Bevölkerung (Gab es auf seine Artikel bisher haufenweise Proteste, so reagiert heute kaum mehr jemand darauf):

      „Andreas Zumachs Artikel auf Info-Sperber“
      https://senfundpfeffer.wordpress.com/2016/11/19/schrittweise-zuruck-in-die-barbarei-infosperber/

      Zu Erich Gysling:

      Die Stimme (eine von vielen) eines hervorragenden Analytikers zu einem Artikel von Erich Gysling. Auch diese, sehr gut informierte, Stimme ist, wie fast alle, bei Infosperber nicht mehr zu vernehmen (E. Gysling reagierte nicht auf diesen Kommentar):

      „Herr Gysling, Sie waren einst Tagesschau-Chef und SRF-Chefkommentator für politische Ereignisse. Möchten vielleicht Sie uns etwas erzählen zu den Hintergründen der «seltsam» einseitig-gleichartigen Berichterstattung der Schweizer Medien, wenn es um geopolitische Interessen der USA geht?
      Ihr Artikel deutet freilich darauf hin, dass Sie selbst in der eigenen Propaganda gefangen sein könnten. Dann wirken die Ereignisse tatsächlich widersprüchlich. Die Fakten sind jedoch klar: ……………………
      Die USA haben ihre IS-Söldner folgerichtig nicht als Terroristen gelistet (im Gegensatz zur PKK und Hezbollah), sondern unterstützen und überwachen sie aktiv. Was glauben Sie denn, wer der IS die Waffen liefert und das Oel abkauft? Der Weihnachtsmann vielleicht?
      Dass Sie ausgerechnet das laizistische und tolerante Assad-Regime als besonders problematisch bezeichnen, erstaunt da nicht mehr: So berichtet es halt die Tageschschau, nicht wahr?“

      Der bei den Schweizer Lesern beliebte, glaub- und vertrauenswürdige Deutsche Publizist Ernst Wolff scheint bei Infosperber nicht mehr zu publizieren.

      Für Schweizer „Journalisten“ ist die offizielle Version von 9/11 ein unantastbares “religiöses” Dogma. Darf nicht hinterfragt, in Frage gestellt werden. Auch wird kein Schweizer „Journalist“ gegen die Inquisition oder Hexenjagt gegen Ganser klar Stellung beziehen (Auch nicht Mainstream-Mann (SRF) Erich Gysling). Ältere aus Angst, nicht mehr publizieren zu können (!) und jüngere aus Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen. Ein geistiger Rückfall ins Zeitalter der Inquisition (12./13. Jahrhundert).

    • Das ist ja alles fast unglaublich! Ihre Löschung bei „Rubikon“ und die Zustände in der Schweizer Medienwelt! Wir hier in Deutschland werden ja von der hiesigen Lügenpropaganda so in Atem gehalten, dass wir gar nicht mehr mitbekommen, was da genau im übrigen Europa los ist. Danke, dass man das hier mal auf diesem Wege dargestellt bekommt. Ich befürchte, dass dies ein Hinweis mehr ist darauf, dass ganz Europa für einen Krieg stimuliert werden soll, wie auch Wolfgang Bittner dies befürchtet. Rubikon muss sich unbedingt zu dieser Löschung eines Kommentars äußern, eine präzise Erklärung dazu abgeben, ggf. diese Löschung rückgängig machen, sonst sind die Leute ja von vorn herein völlig unglaubwürdig!

    • Kari, danke für die Info. Ich sehe auch nichts verwerfliches an Ihrem Kommentar. Könnte die Löschung in diesem Satz begründet sein?:
      „Ohne Presseportale wie Nachdenkseiten, KenFM, Kritisches Netzwerk und dergleichen wäre man in der Schweiz schlichtweg nicht informiert.“

      Sei schreiben, dass es Ihre erste Zensur in Dtl. war und schreiben auch, dass Nicht-Mainstreammedien restriktiv zensieren. Das heisst, Ihre Kommentare wurden auf Nicht-Mainstreammedien ausserhalb Dtl. zensiert? Welche?

    • Wernickes Überschrift ist ja schon falsch: „Vom Friedensforscher zum Verschwörer: Daniele Ganser und die Medien“

      Verschwörer? Herr Dr. Ganser wird als Verschwörungstheoretiker diffamiert, nicht als Verschwörer.

    • „3 Gedanken zu “Vom Friedensforscher zum Verschwörer: Daniele Ganser und die Medien”

      Und nur 2 Kommentare sind zu lesen. Darüber hinaus kann man mehr als einen Gedanken in einem Kommentar unterbringen, und einen Gedanken auf mehrere Kommentare verteilen.

    • Kari fragt im ersten Kommentar:
      „Warum also wurde mein Kommentar bei „Rubikon“ zensiert?“

      und dann auf Nachfrage:

      „Der gelöschte Kommentar wurde auf den Blog (Link) des Geschäftsführers und Verantwortlichen von „Rubikon“ Herrn Jens Wernicke geschrieben. Ab Artikel in der „Nachdenkseiten“:“

      Also doch keine Löschung bei Rubikon.

    • Naja eben – das ist doch dem Jens Wernicke sein Blog, da kann der doch beliebig, ohne sich rechtfertigen zu müssen.. Zumindest nach meiner Auffassung.
      An Karis Text kann ich auch nichts verwerfliches finden. Möglicherweise ein technischer Fehler?
      Oder der hat grad zuviel um die Ohren, die Links zu prüfen, oder…
      Nu mal ned huddele, wie man hier sagt – ich möchte vorschlagen, erst dort fragen, dann schimpfen, in dieser Reihenfolge. ;o)
      Und mit RUBIKON hat das ja nix zu tun.
      Btw – einer meiner „Lieblingsfeindsender“ Broeckers:
      https://www.rubikon.news/artikel/e-mail-und-die-detektive
      Und wer das noch nicht kennt:
      https://www.heise.de/tp/suche/?rm=search&channel=tp&sort=d&q=real+game+of+thrones

    • Ich hoffe auch, dass diese Löschung dann auch aufgeklärt wird, denn unter den Autoren von Rubikon sind Persönlichkeiten, die mich sehr zum Lesen reizen und mir sympathisch sind. Rubikon selbst sollte das stärkste Interesse an der Aufklärung haben. Hoffentlich lesen die das hier auch alles mit!

    • Euer Interesse hat mich ausserordentlich gefreut.

      @KenFmFan:
      Die Frage ob die Löschung mit dem Satz „Ohne Presseportale wie Nachdenkseiten, KenFM, Kritisches Netzwerk und dergleichen wäre man in der Schweiz schlichtweg nicht informiert“ begründet sein könnte, kann ich nicht beantworten. Ich weiss es nicht. Kenne mich auch in den Verhältnissen von Deutschland zu wenig aus. Meinen Sie wegen meiner undifferenzierten Aussage?

      Die Frage betr. Zensur der Nicht-Mainstreammedien:
      Auf „journal21.ch“ (etwa als „rechts-bürgerlich“ einzuordnen wie die NZZ) wurden z.B. alle meine Kommentare mit Links zu Artikeln von Evelyn Hecht-Galinski zensiert. Auch einer mit einem Link auf den Film „Amerika lügt für Kriege!!!“. Aufgrund dieser öfteren Zensuren (ein paar der zensierten Kommentare habe ich gespeichert) habe ich es aufgegeben, bei „jour-nal21.ch“ weiter Kommentare zu schreiben.
      Bei dem sich als „links“ verstehenden „Infosperber.ch“ (ich denke „Rubikon“ wird letztlich so etwas Ähnliches) bin ich längst gesperrt. Ich schreibe in der Regel faktenbezogen, mit Links. Zum Beispiel erwähnte ich den Missbrauch von Kindern an der Uni St. Gallen zu Propagan-dazwecken, Die einseitige transatlantische Einstellung der Uni Zürich, den Fall Ganser an der ETH Zürich usw. Nach einigen meiner Kommentare war es dann wohl genug und ich wurde gesperrt. Die Begründung der Sperrung auf meinen letzten Kommentar: Ich habe den Schweizerischen Universitäten die Ethik und die Moral abgesprochen (Stimmt: Mach ich!). Der Verantwortliche von Infosperber erwähnte (zu seinem Pech!) noch, dass andere schwei-zerische Presseportale viel restriktiver zensieren als Infosperber.
      Oder meinen Sie etwas anderes mit: Welche Kommentare?

      Ja. Ich habe den Blog des Medienverantwortlichen und Geschäftsführers von Rubikon und Rubikon vermischt. Für mich ist der Verantwortliche ein und dieselbe Person. Mit dem gleichen Charakter. Ich denke das war ein Fehler (unbeabsichtigt!) hätte ich genauer sein sollen. Die Löschung war nicht bei Rubikon, sondern im Blog von Jens Wernicke.

      @waldbaer
      Dass man, wer auch immer, beliebig mit Meinungsäusserungen also mit Menschenrechten umgehen kann, da bin ich nicht ihrer Meinung. Ich bin gar nicht der Meinung, dass man mit anderen umgehen kann wie es einem geradeso passt. Ich denke, dass es darauf ankommt was man von Menschenrechten, Achtung und Respekt vor dem und den anderen Menschen und vor allem von Empathie hält und dies auch lebt. Ob dies gelebt wird oder nicht wird von anderen Menschen sehr wohl wahrgenommen.
      AEDMR, Art. 19, Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit gilt für alle. So jedenfalls interpretiere ich die Absicht der Verfasser der Erklärung der Menschenrechte. Nicht alleine für unsere Medienleute. Das erschreckende ist ja, und das will mein Kommentar auch aussagen, dass gerade unsere „Journalisten“ es sind, die Menschenrechte mit Füssen treten.

      @Veganislove
      Gleicher Meinung wie Sie. Nur – Lassen sich diese tollen Menschen letztlich nicht auch instrumentalisieren, so in ca. 2 Jahren, und sind dann keine Gefahr mehr für unser Estab-lishment.

      Es geht mir um die Einhaltung der Menschenrechte und zwar gleichgültig ob ich jemanden mag oder nicht. Ob sie oder er gleicher Meinung ist wie ich oder nicht. Ich bin der Meinung, dass man an sich einen hohen Massstab anlegen muss, wenn man vorgibt sich für Frieden und Wohlergehen für alle einzusetzen. Es gehört auch die Fähigkeit dazu, sich/uns selbst hinterfragen und in Frage stellen zu können. Wenn es sein muss, auch unbeliebt zu machen.

      Nochmals ganz herzlichen Dank für Euer Interesse, Verständnis und Geduld.

      Ein gutes Beispiel von „Senf und Pfeffer“ wie subtil u.a. bei Infosperber, gearbeitet wird. Hier erneut Erich Gysling:
      „Was Erich Gyling wohl antreibt?“
      https://senfundpfeffer.wordpress.com/2017/01/19/was-erich-gysling-wohl-antreibt/

      Es gibt auch in der Schweiz (Ich bin zwar ganz und gar kein Patriot und Englisch kann ich auch schlecht) ein paar Menschen, die eine gute Sache machen:
      „Swiss Propaganda Research“
      https://swisspropaganda.wordpress.com/

  6. Übrigens habe ich den Hinweis auf den „Rubikon“ nur per Zufall gefunden.
    Er könnte und sollte bei KenFM ruhig etwas intensiver in den Vordergrund gerückt werden.
    Der Wettbewerbs- oder Konkurrenzgedanke sollte in diesen Kreisen die geringste bis
    keine Rolle spielen. Das erst wäre die alternativlose Alternative.

    • „Der Wettbewerbs- oder Konkurrenzgedanke sollte in diesen Kreisen die geringste bis
      keine Rolle spielen. Das erst wäre die alternativlose Alternative.“

      Eine unnötige Ermahnung an KenFM, wie ich finde. Nur zwei Beispiele: In MMM32 fordert Ken Jebsen seine Zuschauer ausdrücklich dazu auf, NuoViso zu unterstützen. Man brauche Mitbewerber, sagte er.
      ttps://nuoviso.tv/

      Und für Rubikon wird auch in den Positionen #10 geworben. Aber die steht ja noch nicht im Netz 😉

  7. „Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback – und trauen Sie sich.“

    Ich hoffe, dass es außer der Kommentarspalte auch noch andere Möglichkeiten zum „intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern“ geben wird als nur über facebook, Twitter & Co. Eine Mailadresse fände ich z.B. sehr hilfreich. Das vermisse ich allgemein bei KenFM sehr. Ihr könntet euch einmal in der Richtung möglicher Kontaktaufnahmen etwas einfallen lassen: Etwa Foren zu allgemeinen wie spezielleren Themen. Über die technischen Möglichkeiten bin ich nicht so informiert, aber die Betreiber des „Rubikon“ sollten auch über Kontakte zu fachmännischem Rat in dieser Hinsicht verfügen. Und diese verschiedenen Kontaktadressen sollten an hervorgehobener Stelle zu sehen sein, so daß nicht stundenlang rumgesucht werden muß, um so etwas heraus zu finden. Und ich vieles spricht dafür, dass diese Kontaktmöglichkeiten daran gebunden werden, dass sich der Kontaktaufnehmer mit Namen und Adresse zu erkennen gibt.
    Viel Erfolg und alles Gute!
    Das war mein Return zu Ihrem ersten ins Spiel gebrachten Ball.
    Ich werde die weitere Entwicklung im Auge behalten.

  8. Schön zu hören, dass ein neues alternatives Medium das Licht der Welt erblickt hat, vor allem mit solch hochkarätigen Persönlichkeiten an Bord!
    Hoffe es kann seinen Weg finden und die positiven Kräfte im neuen Medium werden ihre Oberhand behalten!

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