Norbert Häring über die Konsequenzen einer Bargeldabschaffung

Ausschnitt aus dem Gespräch mit Norbert Häring – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-mit-norbert-haering/

Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden-Württemberg werden.

So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.

Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.

In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.

Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus.

Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte – „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?

Häring unternahm für die Recherche seines Buches den Selbstversuch in der Banken-Metropole Frankfurt, hier, wo täglich im Millisekundentakt Milliarden transferiert werden, läppische 15.000€ für ein neues Auto abheben zu wollen. Doch statt Cash sah er sich dann plötzlich mit der Polizei konfrontiert. Der Bankberater hatte statt in den Tresor zum Hörer gegriffen.

Wo stehen wir aktuell, wenn es um unser Geld geht? Wie lange wird es in unser „freien“ Gesellschaft noch erlaubt sein, Erspartes in Papierform bei sich zu tragen?

Wenn das Bargeld verschwinden sollte und durch ein reines digitales Giralgeld ersetzt wird, wenn nur noch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden kann, führt dieser neue „Service“ direkt in die Diktatur. Ein gesperrtes Konto wäre ein Aussperren aus der Gesellschaft an sich. Wer würde diesen Mechanismus kontrollieren? Wer würde bestimmen, wen es trifft – und vor allem warum?

Alles nur reine Verschwörungstheorie?

Wer den Versuch unternimmt, 2016 die vom Staat geforderte GEZ-Gebühr in bar bezahlen zu wollen, wird feststellen, dass eben dieser Staat sein einziges offiziell anerkanntes Zahlungsmittel – Bargeld – nicht mehr bereit ist, selber anzunehmen. Was geht hier vor?

Befinden wir uns schon auf dem Weg in eine digitale Diktatur? Wer das Bargeld abschaffen möchte ist kein Freund der Demokratie, soviel steht fest.

KenFM traf Norbert Häring, um mit ihm über den tatsächlichen Status Quo des Bargeldes zu sprechen. Wir waren zutiefst erschrocken.

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3 Kommentare zu: “Norbert Häring über die Konsequenzen einer Bargeldabschaffung

  1. Um die Folgen einer Bargeldabschaffung zu verstehen, muss man das System verstehen; – und um das System verstehen zu können sollte man sich folgende Frage stellen:

    „Was hat der Turbokapitalismus unseres Wirtschaftssystems mit einem 4 Taktmotor zu tun?“

    Grundsätzlich: Wenn ein optimal eingestellter 4 Taktmotor läuft, passen die Werte! –
    Um einen 4 Taktmotor richtig einzustellen, ist es notwendig das Funktionsprinzip eines 4 Taktmotors zu verstehen und zu wissen, wie dieser funktioniert und was notwendiger Weise vorhanden sein muss, damit dieser läuft: Spannung, Funke, Luft, Sprit und Öl.

    Zu Fett: Läuft ein 4 Taktmotor zu fett, wird dem Verbrennungstrakt zu viel Sprit zugeführt, was zur Folge hat, das der Sprit während des Taktes nicht richtig verbrennt und auf Dauer das Öl als Schmierung für den arbeitenden Kolben vom Zylinder wäscht.
    • Der Motor kommt nicht auf Temperatur, läuft kalt und reibt sich mit der Zeit trocken.

    Zu Mager: Läuft ein 4 Taktmotor zu mager, wird dem Verbrennungstrakt zu wenig Sprit zugeführt, was zur Folge hat das der Sprit während des Taktes zu heiß verbrennt und dadurch auf Dauer zusätzlich die Zeit hat, das Öl als Schmiermittel mit zu verbrennen.
    • Der Motor kommt auf erhöhte Temperatur, läuft heiß und mit der Zeit reißt der Schmierfilm ab.

    Wenn man in beiden Fällen mit einem falsch eingestellten Motor weiter fährt, ist es dilettantisch, denn es führt auf Dauer zu einem kapitalen Motorschaden!

    Dilettanten die mit einem zu mager eingestellten 4 Taktmotor an einem Leistungswettbewerb teilnehmen, müssen wegen des Leistungswettbewerbs, wenn sie gewinnen wollen, mit erhöhten Drehzahlen fahren und werden weil der Motor trocken versauert, – verlieren!

    Kenner die an einem Leistungswettbewerb teilnehmen und einen zu mager eingestellten 4 Taktmotor haben, manipulieren diesen mit einem 2 Takt Gemisch im Tank, – denn mit dem für höhere Temperaturen ausgelegten 2 Takt-Öl erhält der zu mager eingestellte 4 Taktmotor die notwendige Schmierung für die höheren Drehzahlen im Leistungswettbewerb; – und so können die Kenner unter Umständen gewinnen, – wenn rechtzeitig 2 Takt-Öl im Sprit beigemischt haben können Sie ins Ziel kommen!

    Und nun zur Anfangs gestellten Frage: „Was der Turbokapitalismus unseres Wirtschaftssystems mit einem 4 Taktmotor zu tun hat?“

    Die BRD wurde seit Jahren unter dem bestehenden Wirtschaftssystem der Siegermächte als 4 Taktstaat wegen der auf Wachstum ausgelegten Wirtschaftszahlen mit zu hohen Drehzahlen viel zu mager auf Verschleiß gefahren. – Das führte dazu das nach und nach die Kompression der 4 Zylinder ausfiel: Zuerst die Engländer, dann die Franzosen und 1990 die Russen, es blieben die Amerikaner!
    Mit Merkel fahren die Dilettanten jetzt den Turbo-Tipp: TurbokapiTalismus In Planwirtschaft, kurz TTIP! Die USA wollen mit einem kaputten 4 Zylindermotor mit 4 Takten auf einem Zylinder durch 2Taktöl die notwendige Schmierung, Kompression, Produktivität und Leistung erzeugen, um im Ziel mit einem großen Knall zum stehen zu kommen! – Ob das wohl gut geht?

    Seit dem Bundeskanzlerin Merkel am Steuer sitzt, wird die BRD sozialistisch mit 2Takt-Öl auf Verschleiß gefahren, um das stagnierende Wirtschaftswachstum auf Drehzahlen zu halten und den sozialistischen 2 Klassenstaat der NWO zu schaffen!: Die wo unten arbeiten sollen immer mehr Mangel leiden, heiß laufen und versauern, – während die oben liegenden Ventile und die diese steuernde Nockenwelle zusätzlich mit hitzebeständigem Öl geschmiert werden; – kurz gesagt: Oben klotzen – unten klappern!

    Wäre es nicht wünschenswert, wenn der Motorblock einmal komplett überholt werden würde, das Öl gewechselt und die Luft und Spritzufuhr mit dem Zündzeitpunkt des Funken perfekt eingestellt würde, damit die gesunde Spannung des Motors bei den entsprechenden Drehzahlen anliegt?

    Diese Überholung kann nur und einzig allein der Motor selbst erzwingen, wenn er die Arbeit einstellt!
    Und die Ausbeuter haben in dem der Bevölkerung vorgelegten Gesetz verfasst und zu Füßen gelegt, das Sie aus diesem Grunde keinen Generalstreik dulden, weshalb dieser in der BRD GmbH verboten ist.

    Aber kann ein kaputter Motor einfach stehen bleiben und die Arbeit einstellen, wenn es das Gesetz verbietet?

    Muss ein Motor weiterlaufen, wenn man ihm aus Sparmaßnahmen und Gier das Schmiermittel entzieht?

    Muss sich ein Motor die komplette Verkabelung zur Überwachung der Leistungsdaten gefallen lassen, die Dilettanten an ihm vornehmen, anstatt dafür zu sorgen das die Schmierung und Einstellung passt!?

    Was wäre, wenn der Motor anfängt selbst, indem er langsam die Arbeit einstellt, für die richtige Einstellung sorgt?

    Die Dilettanten haben dann verschiedene Möglichkeiten: Entweder lassen sie die Karre ins Ziel schieben, genug williges und billiges Humanmaterial ist jetzt ja vorhanden. Dann haben Sie den Leistungswettbewerb unter Umständen gewonnen! Aber um welchen Preis?
    Sie könnten sich aber auch dazu entschließen den Sinnlosesten Leistungswettbewerb zu beenden, abzutreten und dem Motor die Möglichkeit und Hilfestellung bieten, die richtige Einstellung zu finden.
    Nicht durch Überwachung und Bevormundung, sondern durch Einbeziehung und Teilhabe.
    Die Dilettanten müssen begreifen das Sie die Diener des Motors sind, und nicht der Motor ihr Diener!
    Und der Motor muss begreifen, das Er ein Block ist, indem sich verschiedene Dinge so bewegen und arbeiten müssen, dass sie etwas voranbringen und in eine Richtung bewegen! Sie dürfen nicht gegeneinander arbeiten wie in einer Quasselbude, – sondern müssen zielgerichtet aufeinander einwirken um den Motor optimal zum laufen zu bringen. Sie dürfen dabei ruhig gegenläufig arbeiten, aber nicht gegeneinander – dann verkeilen Sie sich!

    Doch wenn Dilettanten das bare Öl abschaffen das Gold wert ist und durch fiktives Öl ersetzen das nicht schmieren kann,
    dann sollen Dilettanten einmal versuchen reales Brot mit fiktiven 1 und 0 zu bezahlen, weil sie Digitales nicht essen können und ihre 1 und 0 das Silber nichts wert sind, durch das Sie geleitet werden!

    „Der Hund“ Autor von „Scheiße – Voll angepisst!“ (Leipzig 2016) und „Scheiße – Voll beschissen!“ (Frankfurt 2016)

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