37 Kommentare zu: “KenFM am Set: Nuit Debout – Interview with Activists in Paris [english]

  1. Stattdessen haben wir ultra-linke Slogans, bürgerlich-beschränkte Ironie und die stumpfsinnige Besetzung eines öffentlichen Platzes von Jugendlichen, die weder das Wissen noch die notwendige Erfahrung haben um die strukturellen Gründe und die tieferen Auswirkungen der Arbeitsrechtsreform, der sie behaupten sich entgegenzustellen, verstehen.

    Die „Nuit Debout“ Bewegung ist sicherlich nicht spontan, noch ist sie Graswurzel und Kopflos, wie so viele Experten behaupten.

    Ganz im Gegenteil, ist es das Ergebnis von Dekaden sorgfältiger Strategie-Analyse von US-Macht-Ideologen.

    http://www.voltairenet.org/article191416.html

    • Die Manipulation von jugendlicher Naivität und Rebellion, mit dem Ziel, entweder eine fremde, den US-Interessen feindliche, Regierung, zu stürzen oder in imperialistischen Ländern eine Bewegung am linken Flügel zu schaffen, dazu bestimmt jede wahre Opposition zu töten, ist eine Strategie, welche jeder Aktivist untersuchen sollte, wenn er sich in Bewegungen, die, realer, sozialer politischer und wirtschaftliche Änderungen fähig sind, engagieren möchte.

      Die „Nuit Debout“ Bewegung wird geführt von engstirnigen Spießbürgern, Künstlern mit geringem oder überhaupt keinem Verständnis für den zeitgenössischen Kapitalismus. Die Bewegung wird nach denselben Prinzipien geführt, wie die US-unterstützen Farb-Revolutionen in Ost-Europa und der arabische Frühling, mit hohlen Slogans, idiotischen Wortspielen und politischem Infantilismus. Auch wenn wir es jetzt noch nicht beweisen können, der Gebrauch der geballten Faust als Logo für die Bewegung in Verbindung mit schwachsinnigen Slogans, erinnern stark an die Strategien und Taktiken von CANVAS [2], das Zentrum für angewandte gewaltfreie Aktionen und Strategien, eine Regime-Change Jugend-Trainings-Organisation, die dem CIA nahe steht.

      http://www.voltairenet.org/article191416.html

  2. Die beste und heilsamste Form der Gewalt-System-Verweigerung ist für jeden zunächst der Umstieg zur veganen Ernährung. Die aktuelle Oxford -Studie hat ergeben, daß..

    …eine vegane Kost zur Folge hätte, dass insgesamt jährlich 8.1 Millionen Menschen weltweit vor dem Tode bewahrt werden könnten.
    …bei einer komplett veganen Lebensweise der Menschheit enorme Kosten gespart würden: 1,067Billionen Dollar Ersparnis Gesundheitskosten und 570 Millionen Ersparnis Umweltkosten.
    …bei einer rein veganen Lebensweise die Einsparung der Treibhausgasemissionen bei 70% im Jahr lägen.
    https://utopia.de/studie-vegane-ernaehrung-klimaschutz-15078/
    http://www.soaktuell.ch/index.php?
    page=/news/vegan-die-welt-retten-ist-das-moeglich-27533

    Schüler demonstrieren vor dem Kölner Dom unter dem Motto „Tierschutz in den Kirchen-Du sollst nicht töten.“
    https://www.youtube.com/watch?v=rN0XOiAHfaQ

  3. http://newsjunkiepost.com/2016/04/14/nuit-debout-dawn-of-a-revolution/

    It is May 1968′s humorous and irreverent discourse that we find echoed in Nuit Debout’s slogans today. In 1968, for example, we had “Salaires légers, chars lourds” (Light salaries, heavy tanks), and in 2016 we find “Ils ont les milliards, nous sommes des millions” (They have billions, we are millions). Both movements question the essence of political representation as if all social issues are again up for debate in the public square. Just as in 1968, the labor unions are quickly stepping in and joining the students, and like the activists of the May 1968 movement, the Nuit Debout activists are hunkering down for what they call une lutte prolongée (a prolonged struggled). – See more at: http://newsjunkiepost.com/2016/04/14/nuit-debou

  4. Ich kann das nicht verlinken, weil es in einem Buch steht(„Kriegswaffe Planet Erde“ von Dr.Rosalie Bertell), dass vielleicht auch schon wieder vergriffen ist. Aber da der eine pazifistische Aktivist von einem 6-Seitigen Manifest sprach, interessiert es diese Leute vielleicht auch! Ich fände es überhaupt schön, wenn diese Leute hier mitkommentieren würden!
    Hier ein Entwurf der Allgemeinen Erklärung der Rechte der Mutter Erde von Bolivien im Jahre 2010:

    Präambel:

    Wir, die Völker der Erde,
    Bedenkend,dass wir alle Teil der Mutter Erde sind, eine unteilbare Lebensgemeinschaft von wechselseitig voneinander abhängigen und untereinander verbundenen Wesen mit einem gemeinsamen Schicksal;
    Dankbar anerkennend, dass die Mutter Erde die Quelle von Leben, Nahrung, Unterweisung ist und uns mit allem versorgt, was wir brauchen, um gut zu leben.
    In der Erkenntnis,dass das kapitalistische System und alle Formen von Plünderung, Ausbeutung, Missbrauch und Verschmutzung der Mutter Erde große Zerstörung, Schädigung und Störung verursacht haben, wodurch das Leben, wie wir es heute kennen, im Ergebnis von Erscheinungen wie dem Klimawandel in Gefahr gebracht wird;
    Überzeugt davon,dass es in einer gegenseitig abhängigen Lebensgemeinschaft nicht möglich ist, Rechte nur für die Menschen anzuerkennen, ohne eine Störung des Gleichgewichts auf Mutter Erde hervorzurufen;
    Bekräftigend, dass es, um die Menschenrechte zu garantieren, notwendig ist, die Rechte der Mutter Erde und aller Wesen, die sie bilden, anzuerkennen und zu verteidigen und dass Kulturen, Praktiken und Gesetze existieren, die das tun;
    Im Bewusstsein der Dringlichkeit, entschlossene, kollektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Strukturen und Systeme umzugestalten, die den Klimawandel und andere Gefahren für Mutter Erde verursachen;
    Verkünden wir diese allgemeine Erklärung der Rechte der Mutter Erde und richten einen Aufruf an die Generalversammlung der Vereinten Nationen, sie als gemeinsames Vorhaben für alle Völker und Nationen der Welt anzunehmen, damit sowohl jeder einzelne Mensch als auch die Institutionen sich verantwortlich fühlen, durch Unterweisung, Erziehung und Bewusstseinsbildung die Achtung vor vor den in dieser Erklärung anerkannten Rechten zu fördern und durch schnelle und fortschreitende Maßnahmen und Mechanismen nationaler und internatinalen Charakters ihre universelle und wirksame Anwendung bei allen Völkern und Staaten der Welt zu sichern.

    Artikel1: MUTTER ERDE

    1. Die Mutter Erde ist ein lebendiges Wesen.
    2.Die Mutter Erde ist eine einheitliche, unteilbare und selbstregulierende Gemeinschaft von untereinander verbundenen Wesen, die sie bilden, erhält, im Gleichgewicht hält und reproduziert.
    3. Jedes Wesen definiert sich durch seine Beziehungen als integrierender Bestandteil der Mutter Erde.
    4. Die inhärenten Rechte (d.h. ihr innewohnenden Rechte) der Mutter Erde sind unveräusserlich, insofern sie sich aus der gleichen Existenzquelle ableiten.
    5.Die Mutter Erde und alle Wesen, die sie bilden, sind Träger aller inhärenten Rechte, die in dieser Erklärung anerkannt werden, ohne irgendwelchen Unterschied, wie er zwischen organischen und unorganischen Wesen, Arten,nach dem Ursprung, Nutzen für den Menschen oder jeglichem anderen Gesichtspunkt gemacht werden
    6.Ebenso wie die Menschen Menschenrechte haben, haben die übrigen Wesen der Mutter Erde auch Rechte, die für ihre Beschaffenheit spezifisch und ihre Rolle und Funktion innerhalb der Gemeinschaften, in denen sie existieren, angepasst sind.
    7. Die Rechte jedes Wesens sind beschränkt durch die Rechte anderer Wesen, und jeglicher Konflikt zwischen ihnen muss in der Weise gelöst werden, dass die Integrität, das Gleichgewicht und die Gesundheit der Mutter Erde erhalten bleiben.

    Artikel2: INHÄRENTE RECHTE DER MUTTER ERDE

    1. Die Mutter Erde und alle Wesen,die sie umfasst, haben folgende inhärente Rechte:
    a. das Recht zu leben und zu existieren.
    b. das recht, respektiert zu werden.
    c. das Recht auf Regeneration ihrer Biokapazität und Fortsetzung ihrer Lebenszyklen und -prozesse frei von Störungen durch den Menschen
    d. das Recht ihrer Identität und Integrität als von anderen unterschiedene, selbstregulierte und untereinander verbundene Wesen aufrecht zuerhalten;
    e. das Recht auf Wasser als Lebensquelle.
    f.das Recht auf saubere Luft.
    g.das Recht auf integrale Gesundheit.
    h. das Recht, frei zu sein von Kontamination und Verschmutzung und giftigen radioaktiven Abfällen
    i. das Recht, keine genetischen Veränderungen und Modifizierungen ihrer Struktur zu erleiden, die ihre Integrität oder ihre lebenswichtigen Funktionsweisen bedrohen;
    j.das Recht auf volle und schnelle Wiederherstellung bei Verletzungen der in dieser Erklärung anerkannten Rechte, die durch menschliche Arbeiten verursacht werden.

    2. JEDES WESEN HAT DAS RECHT AUF EINEN PLATZ UND DIE AUSÜBUNG SEINER ROLLE AUF MUTTER ERDE FÜR SEIN HARMONISCHES FUNKTIONIEREN:
    3. ALLE WESEN HABEN DAS RECHT AUF WOHLERGEHEN UND AUF EIN LEBEN FREI VON QUÄLEREI UND GRAUSAMER BEHANDLUNG DURCH DIE MENSCHEN:

    Artikel 3: VERPFLICHTUNGEN DER MENSCHEN GEGENÜBER DER MUTTER ERDE
    Alle Menschen haben die Verantwortung, die Mutter Erde zu respektieren und in Harmonie mit ihr zu leben.
    1. Die Menschen, alle Staaten und alle öffentlichen und privaten Institutionen müssen
    a. in Übereinstimmung mit den in dieser Erklärung anerkannten Rechten und Pflichten handeln;
    b. die Anwendung und volle Umsetzung der Rechte und Pflichten, die in dieser Erklärung festgelegt sind, anerkennen und fördern;
    c.das Lernen, die Analyse, Interpretation und Verbreitung des Wissens darüber, wie man in Harmonie mit der Mutter Erde entsprechend dieser Erklärung leben kann, fördern und daran teilnehmen.
    d.sichern, dass das Streben nach menschlichem Wohlergehen jetzt und in Zukunft zum Wohlergehen der Mutter Erde beiträgt.
    e. Normen und Gesetze für die Verteidigung, den Schutz und die Bewahrung der Rechte der Mutter Erde wirksam festlegen und anwenden.
    f. die Integrität der Lebenszyklen, -prozesse und- gleichgewichte der Mutter Erde achten, schützen, erhalten und, wo es notwendig ist, wiederherstellen;
    g. sichern, dass die Schäden, die durch menschliche Verletzungen der inhärenten, in der vorliegenden Erklärung anerkannten Rechte verursacht werden, berichtigt werden und dass die dafür Verantwortlichen Rechenschaft ablegen, um die Integrität und Gesundheit der Mutter Erde wieder herzustellen.
    h. die Menschen und die Institutionen befähigen, die Rechte der Mutter Erde und aller Wesen, die sie bilden, zu verteidigen;
    i.Maßnahmen der Vorbeugung und Beschränkung treffen, um dem vorzubeugen, dass die menschlichen Aktivitäten zur Ausrottung von Arten, Zerstörung von Ökosystemen und Störungen der ökologischen Zyklen führen.
    j. den Frieden sichern und die nuklearen, chemischen und biologischen Waffen abschaffen.
    k. Praktiken der Achtung vor der Mutter Erde und aller Wesen, die sie umfasst, entsprechend ihren eigenen Kulturen, Traditionen und Bräuchen fördern und unterstützen.
    l. ökonomische Systeme in Harmonie mit Mutter Erde und in Übereinstimmung mit den in dieser Erklärung anerkannten Rechten fördern.

    ARTIKEL 4: DEFINITIONEN

    1. Begriff „Wesen“ schließt die Ökosysteme, natürliche Gemeinschaften, Arten und alle anderen Einheiten ein, die als Teil der Mutter Erde existieren.
    2. Nichts in dieser Erklärung kann die Anerkennung anderer inhärenter Rechte aller Wesen im besonderen einschränken.

    • @ Votava: „Recht auf,,,“

      Man muss doch langsam mal erkennen, dass „Recht“ weiter nichts als eine schön gedrechselte PHRASE ist, mit der man nicht weiterkommt. Wenn jemand laut geltendem „Recht“ keine Todesstrafe verdient hat, weil er niemand ermordete, wenn dann aber er per Justizirrtum hingerichtet wurde, ist sein „Recht auf Leben“ doch nichts wert ohne das Leben selbst. „Recht“ ist etwas, das diejenigen, welche MACHT haben, auslegen, wie sie es wollen.
      Man sieht das doch immer wieder. Laut Grundgesetz hatte kein einziger dieser „Flüchtlinge“, die über Oesterreich und Griechenland nach Deutschland eingeschleust wurden, das „Recht“ auf Asyl.
      Sie bekamen es, weil Merkel dieses „Recht“ gar nicht interessiert. Auch Dublin – Veträge sind Makulatur.
      Es braucht MACHT für Veränderungen.
      Was ist denn ein „Recht auf“ Freiheit wert ohne die Freiheit selbst, es auch durchsetzen zu können ? Keinen Pfifferling ist dieses „Recht“ wert.

    • @Michaela, was Du da schreibst, ist unlogisch in sich selbst. Ich habe den Eindruck, Du willst einfach nur widersprechen und meinst, auf jeden Fall schlauer zu sein wie mindestens ich und alle die bolivianischen Naturschützer und Wissenschaftler, die dieses Manifest für die Einforderung und Einhaltung der Rechte unserer Mutter Erde zusammen erstellt haben.
      Dass der gesamten Schöpfung Unrecht angetan wird durch den Irrsinn von Menschen, wirst Du ja nicht abstreiten wollen oder? Also müssen diese natürlichen Rechte erst einmal wieder genau definiert und eingefordert und von denen jetzt schon befolgt werden, die sie noch nicht vergessen, bzw. sich wieder an sie erinnert haben. Heilung dieser von Menschen verletzen Welt kann nur durch echte, tiefe Erkenntnis eingeleitet werden. Es geht im Grunde immer darum, zu erkennen, dass die allumfassende Liebe nicht eine romantische Vorstellung ist, sondern die höchste Form der menschlichen Vernunft. „Macht“ ist mindestens als Begriff genauso neutral wie „Recht“, was Du hier bemängeln willst- überdies gibt es wohl kaum etwas, was mehr missbraucht werden kann, wie die reine Macht. Selbst Erkenntnisse können missbraucht werden, wenn sie durch Machtgier gekoppelt bzw. kontaminiert sind. Immer, wenn Macht nicht mit der allumfassenden Liebe einhergeht, wird sie missbraucht.

    • @ Votava: „..unlogisch in sich selbst.“

      Deine Unterstellungen, ich „wollte schlauer sein“ als diese bolivianischen Leute, prallt an mir ab, weil mir sehr klar bewusst ist, dass Hochmut vor dem Fall kommt. Und selbst falls jemand schlauer sein „wollte“ als irgendwelche anderen Leute, ist Schlauheit ja nicht etwas, das unserer Willkür untersteht.

      Mir geht es darum, den WERT der FREIHEIT zu veranschaulichen ! Deswegen dieses Beispiel mit der PHRASE von wegen „Recht auf Freiheit“, das doch eine ILLUSION wäre ohne die Freiheit Selbst, dieses „Recht“ auch DURCHSETZEN zu können. Wo ist darin eine Unlogik ? Bitte aufwachen.

      Du forderst von ALLEN, sie müssten so „vegan“ leben, wie Du das angeblich selber tust, und auch das ist eine völlig vom Leben abgezogene ILLUSION, weil jeder Mensch anders ist und manche Menschen Fleisch ab und zu brauchen.
      Wir sind nämlich nicht alle so gleich, wie manche das gerne hätten. Deine Ideologie ist ein Symptom davon, dass Du denkst, alle Menschen seien gleich. Doch jeder Mensch ist eine Spezies für sich. Der eine Mensch verzichtet angeblich sogar komplett auf feste Nahrung und nimmt nur Getränke zu sich. Z.B. Judith von Halle und solche Leute,wozu mir nur noch einfällt, Betrug zu hinterfragen. Und dann gibt es auch Leute, die Völlerei betreiben, bis die aussehen wie Mettwurst in der Pelle, sobald die etwas engere Klamotten tragen
      Dazwischen gibt es Nuancen, z.B. „Normalos“, die – wie ich das auch tue – ab und an die gute deutsche Küche wertschätzen, die ab und zu Hackbraten mit Senfkruste zubereiten, dazu braune Sauce mit Champignons, als Beilage Petersilienkartpoffeln mit Apfelrotkohl. Oder Rouladen und mal Grünkohl mit Pinkel, Mettenden und Kassler.
      Oder Hirschbraten, Lammsteaks und auch gut abgehangenes Filetstück vom Rind !
      Ich will morgen Fisch braten, zusammen mit Porree, dazu Senfbutter geschmolzen drüber, dazu Nudeln, weil mein Mann das gerne so will, und ich lasse mir NICHT so gerne eine Ideologie überstülpen, die mir vordiktieren will, was wir noch essen dürfen, was nicht. Ich lasse mir auch NICHT so gerne das Rauchen verbieten und so weiter, weil ich die FREIHEIT wertschätze, Ich selber lasse alle anderen auch frei, so zu leben, wie die das selber wollen ! Ja ?

      Mein Eindruck von Dir ist der, dass DU von Dir selber meinst, DU seiest was Besseres als die Menschen, die auch mal eine Currywurst mit Pommes verzehren. Finde ich ziemlich fanatisch und auch illusionär – abgehoben vom LEBEN.

    • Ich weiß aus reichlich Erfahrung, wie oft Veganer/innen der Dorn im Auge derer sind, die sich von der Tiervernutztradition nicht lösen können oder wollen. Das ist ein Problem dieser Zeit. Tatsächlich finde ich auch wirklich Menschen menschlicher, bzw. bewusster, die über die eigene Artengrenze hinaus ihr Mitgefühl und ihren eigentlich angeborenen Gerechtigkeitssinn empfinden und anwenden. Jeder Rassismus beginnt mit diesem Speziesismus als erste Stufe der Abwertung von Lebewesen. Ich finde nicht, dass wir Menschen das Recht haben, andere Arten leiden zu lassen. Aber es geht auch nicht allein um dieses Recht, sondern es ist eine verhängnisvolle Blindheit, zu glauben, wir Menschen könnten jemals auf diese Art des selbstverständlichen stetigen Massentötens und Massenquälens eine bessere Welt aufbauen als diese. Ich finde es z.B. auch immer grotesk, dass bei solchen Anschuldigungen gegen Veganer die Opfer, um die es ja in der Hauptsache geht, gar nicht erst erwähnt werden. Es geht doch nicht nur um Dich oder mich! Es geht um unsere ganze Welt!

    • @ Votava: “ Anschuldigungen gegen Veganer“

      In Wahrheit bist DU es, die alle diejenigen anklagt, schuld an Kriegen und so weiter zu sein, nur weil die nun mal individuell Fleisch für ihre Ernährung brauchen. Wem verdankst Du Dein irdisches Dasein ? Etwa Menschen, die nur Grünzeugs roh verspeist haben, die Milch und Honig verachteten und zu jedem Stück Fleisch sagten: Igitt das ist ja ein totes Stück Tier ? Willst Du auch noch Deine Ahnen dafür anklagen, dass die mal einen Braten in die Röhre geschoben haben ? Statt Baumrinde zu knabbern ?

      Nicht ich habe Veganer beschuldigt. Sondern eine Veganerin beschuldigt uns alle – die wir Milch und Honig wertschätzen und Butter bei die Fische geben – für Weltkriege und sonstige Kriege verantwortlich zu sein, und dann behauptest Du auch noch, Christus habe uns geboten, kein Brot zu essen ?
      Willst Du uns auch noch weismachen, das Abendmahl mit Wein und Brot sei ein Fake ?
      In Wirklichkeit dürften wir – wenn wir Christen sein wollen – kein Brot backen ?
      Das hattest Du ja betreffs der Qumran Rollen behauptet.

      Wer jemand als „Rassisten“ dafür verurteilt, dass sie oder er Frankfurter Würstchen mit Senf verzehrt, der ist ein brandgefährlicher antifreiheitlicher Ideologe, der seine weltfremde Ideologie gewaltsam anderen überstülpen will, weil er selber keine AHNUNG davon hat, wodurch MENSCH und VIEH voneinander getrennt sind.

    • Das ist ja furchtbar, was Du da von Dir gibst. verurteilst Du Pythagoras, Sokrates und andere griechische Philosophen, Leonardo da Vinci, Jesus von Nazareth, Voltaire, Albert Schweizer, Mahatma Gandhi , Albert Einstein, Leo Tolstoi, Alexander von Humboldt, Friedrich Nietzsche Rosa Luxemburg und unzählige andere große Geister, die in diesem Punkt genauso dachten wie ich, auch so ? An Deiner Stelle würde ich, bevor mir solche hetzerischen Anschuldigungen erlaube, mich wenigstens erst einmal etwas mehr in der Geistesgeschichte umschauen. Da gibt es außer Rudolf Steiner noch einiges mehr! Hiermit ist für mich die Kommunikation mit Dir beendet. Bitte lass mich in Zukunft in Frieden!

    • Kurz zu mir: Bin von Geburt an Fleischesser und habe aber unlängst Begriffen das es so mit meinem Konsum nicht weiter gehen kann. Weder gesundheitlich, noch geschmacklich oder gar mit gutem Gewissen.

      Wer die Tierhaltungsbedingungen kennt, selbst auf den „tollen´´ EU-Bio-Höfen der bekommt das blanke kotzen. Kaputtgezüchtete Hochleistungsrassen nur um die Massen zu versorgen. Leider ist aber wirkliche Bio-Ware für einen kleinen Geldbeutel doch eher Luxus… Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheit eines anderen beginnt.

      Ich stimme Votava insofern zu als das man sich wirklich wieder Bewusstmachen muss, wer, was, wo und vor allem wie! Ich werde immer Fleischesser bleiben, kann aber mich selber Fragen ob es wirklich jeden Tag die ekelhafte Industriewurst sein muss oder einmal am Wochenende ein richtig guter Braten vom Bauern, der selber schlachtet und sich liebevoll um seine Tiere kümmert und sie nicht auf Gedeih und Verderb mästet etc… .

      Und Votava….eine mögliche Kehrseite der Medaille eines Veganen-Lebensstils könnte (das möchte ich betonen, hoffe nicht das es schon so ist) sein das eben dann Produzenten wie Monsanto, sich daran dumm und dämlich verdienen ihre Soja-Monokulturen auszuweiten. nach dem Motto: Wir unterstützen Veganer, kauft Monsanto-Soja da müssen keine Tiere leiden…. Stichwort: GMO und Monokultur, Thunfischbörse Japan usw…( Ich empfehle da allen den Film FoodInc)

      Ich frage mich auch warum es sowas wie vegetarische Wurst gibt….Wer Fleischgeschmack will soll es auch essen.

      Tierschutz ist wichtig, ganz klar! Aber kein Tier stirbt natürlich durch Altersschwäche, sondern wird gefressen und so gut es geht verwertet.

      Respekt vor dem Leben anderer…egal ob Mensch oder Tier, hat denke ich jeder in diesen Foren…. und bietet vielleicht einen kleinen Konsens der Hilft hier erworbene Kenntnisse an seine Umwelt heranzutragen.

    • @Mit Monsanto ist es aber ganz im Gegenteil so, dass gerade durch die Viehhaltung der Konzern weltweit so viel Gen-Soja anbauen konnte und so groß geworden ist. Das Wissen um die verheerenden Auswirkungen der Nutzviehhaltung ist bei Fleischessern in der Regel erschreckend gering! Wenn wir alle Pflanzenköstler wären, müsste nicht mehr, sondern viel weniger Getreide angebaut werden! Das meiste geht doch für Viehfutter drauf!
      Hier mal zwei Hinweise zu wissenschaftlichen Studien, einer aus Östereich von 2012 und einer aus USA, der gerade erst ins Netz gestellt wurde, die beide zu fast identischen Ergebnissen kommen.
      http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/fleischkonsum-und-klima-wir-muessen-weg-von-der-tierhaltung-71985.html?utm_source=facebook&utm_medium=mweb_sharing

      Die Studie, die am 21.März 2016 in „Proceeding of the National Academy of Sciences of the United States of America“ veröffentlicht, bzw. online gestellt wurde, zeigt klar, dass eine vegane Ernährung am besten für die Umwelt und die menschliche Gesundheit ist. Die Forscher bewerteten mehrere regionale Modelle, die die Auswirkungen einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten auf die Umwelt, auf die Wirtschaft und die Gesundheit in Beziehung brachten. Eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung zeigte nach den Hochrechnungen eine Verringerung der weltweiten Sterblichkeit um 10% und eine Verringerung der Treibhausgase, die durch Nahrungsmittelproduktion erzeugt wird, um 70%, verglichen mit einem Kontrollszenario im Jahr 2050. Eine globale Änderung in der Ernährung würde voraussichtlich 79 Millionen Menschenleben retten und 5,1 Millionen Todesfälle pro Jahr vermeiden. Die Schätzungen für eine komplett vegane Ernährung gehen von 129 Millionen geretteten Menschenleben und 8,1 Millionen vermiedenen Todesfällen aus. Die Hochrechnungen ergaben außerdem Billionen an eingesparten Dollar im Gesundheitswesen bis zum Jahr 2050.

      Es geht also nicht allein um ethische oder um Geschmacksfragen, sondern schon lange um das gesamte Leben auf diesem Planeten, wenn wir über Nutztierhaltung und Ernährung über Tiere sprechen!

      Was die „Wurst“ betrifft, verstehe ich diesen immer wiederholten Einwurf nicht und finde ihn genauso seltsam unlogisch, wie bisher alle Argumente der passionierten Fleischesser, denn: Wurst ist der Ausdruck für eine bestimmte Form. Man kann in eine Wurstpelle Fleisch einfüllen oder auch irgendetwas anderes. Es gibt doch z.B. schon lange traditionell die Erbswurst, über die sich nie jemand mokiert hat. Und die Fleischwurst wird ja auch gewürzt, damit sie den Leuten schmeckt. Warum also dürfen Veganer die Wurstform nicht benutzen? Genauso ist es mit dem Käse. Die Tiermilch wird so bearbeitet, dass sie für Menschen einen pikanten Geschmack bekommt- den Käsegeschmack. Das ist eine Form von Fermentation. Die Fermentation schmeckt aber auch mit pflanzlichen Sachen und ich mache mir z.B. einen sehr guten Käse aus Sauerkraut und Nüssen, der sogar auch nachreifen kann! Was dagegen? 🙂

    • Eine Unwahrheit wird nicht dadurch zur Wahrheit, dass man sie dauernd wiederholt. Nicht ich habe jemanden beschuldigt oder verurteilt oder gegen jemanden gehetzt, es ist eindeutig Votava, die hier Menschen dafür verurteilt, dass sie Milch trinken, Honig essen und Fleischnahrung benötigen.
      Ich selber habe kein einziges Wort GEGEN vegan lebende Menschen geäussert.

      Es ist eindeutig Votava, die denjenigen, die für ihre Ernährung nun mal Fleisch brauchen, unterstellt, sie seien schuld an Kriegen. Es ist eindeutig Votava, die hier auch noch behauptet hat, es sei unchristlich, das Bäckerhandwerk zu erlernen oder als Fischer zu arbeiten. Indirekt unterstellt sie den Imkern auch noch, die seien Honigdiebe.
      Menschen, die Milch trinken, unterstellt sie genau genommen – und ich will das sehr genau nehmen – auch noch, sie seien Milchdiebe. Wie denkt Votava wohl über das jüdische Volk, das ein Land will, in dem Milch und Honig fliessen ?
      Ich finde die Idee eines solchen Landes grossartig ! Und ich finde auch grossartig die Geschichte vom verlorenen Sohn, dem der Vater bei dessen Rückkehr Rinderbraten zubereiten liess und ihm einen goldenen Ring an den Finger steckte, aus Freude über die Rückkehr des geliebten Sohnes !

      Wohin führt es denn, wenn man folgende Behauptung Votavas zuende durchdenkt ? Sie schrieb ja wirklich hin:
      “ Rassismus beginnt mit diesem Speziesismus.“ Für sie beginnt Rassismus bei der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier. Sie will beide als „Spezies“ sehen, anstatt zu differenzieren zwischen Individuum und Gattung.
      Ihr fehlt offenbar Anthroposophie, eine Weisheit vom Menschen, ansonsten könnte sie gar nicht diese in Wahrheit hierarchischen Unterschiede zwischen dem menschlichen Individuum und der Spezies Regenwurm so verwischen, als seien sie nicht offenbar. Und es besteht in Wahrheit auch ein hierarchischer Unterschied zwischen Tier und Pflanze, zwischen z.B. Pferd und Gras.
      Nur wenn sie schon nichtmal unterscheiden will zwischen Mensch und Wurm, dann ist da genau genommen auch kein hierarchischer Unterschied mehr zwischen Tier und Pflanze.
      Denn alle sind ja Lebewesen.

      Die grosse Gefahr dieser un-anthroposophischen Denkweise besteht darin, dass wenn solche ANTIFREIHEITLICHE IDEOLOGIE sich mit Juristen verbündet, deren Denken auf GLEICHMACHEREI fixiert ist, die FREIHEIT abgeschafft werden würde. Das müsste in letzter Konsequenz bedeuten, das jeder, der eine Wurstsemmel verzehrt, als „Rassist“ vor Gericht gestellt wird. Ebenso erginge es jemandem, der im Winter eine Pelzmütze und Lederstiefel trägt.
      FREIHEIT ist mir HEILIG.

      Mag jeder vegan leben, der vegan leben will. Und ich kämpfe auf der Seite derer, die die Qualzucht der Tiere abschaffen wollen. Bin gegen diese Chemie, wodurch Bienen sterben. Auch gegen Enthornung der Kühe.
      Monsanto ist mir ein Gräuel. Genau so ein Gräuel sind mir allerdings Ideologen, die jeden, der im Winter eine Pelzmütze trägt und eine heisse Bockwurst verspeist, als „Rassist“ öffentlich hinstellen wollen.

    • Mit den meisten passionierten Tierproduktessern kann man sich leider heute nicht mehr sachlich auseinandersetzen. Ich wundere mich nur, wie Menschen in vielen Bereichen der heutigen Weltpolitik kritisch und logisch sein können, aber wenn es darum geht, ob der Genuss von totgemachten Tieren und ihren Körpersekreten ethisch vertretbar oder überhaupt für irgendetwas nützlich ist, rasten sie aus. Natürlich hat die mächtige weltweite Tiernutzindustrie starkes Interesse daran, diesen Irrsinn möglichst lange aufrecht zu erhalten, obwohl alle vernünftigen Gründe gegen die Nutztierhaltung sprechen und es wissenschaftlich erwiesenermaßen reiner Aberglaube ist, dass irgendein Mensch Fleisch essen muss, um gesund zu bleiben. Ganz im Gegenteil ist es wissenschaftlich vielfach und eindeutig erwiesen, dass es den menschlichen Organismus vorwiegend belastet und krank macht. Mindestens genauso schlimm sieht es mit der artfremden Milch aus. Das wichtigste für ein Neugeborenes ist erst einmal die Milch der eigenen Mutter und das so lange wie möglich. Die wenigsten wissen, dass auch das Menschenbaby dafür extra ein Enzym produziert, die Lactase oder das Gastricitin, genauso wie das Kalb das Lab produziert. Die Produktion dieser Enzyme wird aber nach einigen Jahren eingestellt, beim Menschenkind genauso, wie beim Kalb. Und der Mensch braucht danach nie wieder eine Körpermilch, genauso wenig wie die Kuh oder der Stier. Im Gegenteil richtet das mehr Schaden im Organismus an, wie Gewinn. Es ist belegt, dass der Verzehr artfremder Milch erst relativ spät in der Menschheitsgeschichte eingesetzt hat. Etwa vor 5-10 000 Jahren, je nach Region. Einige Wissenschaftler behaupten daher, der Mensch sei durch eine Mutation zur Milchverträglichkeit gelangt. Allerdings kann dies heute durch seriöse wissenschaftliche Studien und Statistiken eindeutig widerlegt werden, denn die Krankheiten, die man dem Milchverzehr zuschreibt, sind genau parallel zur Höhe des Milchverzehrs der Länder in der Bevölkerung verbreitet. Mit dem Fleischverzehr ist es genauso. USA ist der Weltmeister der Herzinfarkte bei gleichzeitig höchsten Ausgaben für Gesundheitskontrolle usw. Ein sehr gut recherchiertes Buch ist das von John Robbins „Ernährung für ein neues Jahrtausend“. Da kann sich jeder ein Grundwissen über diese katastrophalen Zustände verschaffen, die von den entsprechenden Industrien bis heute totgeschwiegen oder umgelogen oder wie bei in großen Teilen der Bevölkerung immer noch gewaltsamer verdrängt werden. Ich finde den Fanatismus mancher Fleischesser wirklich beängstigend. Wenn es so wäre, dass bisher immer die Masse, der Mainstream, im Recht gewesen wäre, dann sähe es sicher in unserer Welt heute nicht so zum Fürchten aus! Und die Art unserer Ernährung hat in jeder Hinsicht die elementarsten und stärksten Auswirkungen auf alles.

    • „Ich wundere mich nur, wie Menschen in vielen Bereichen der heutigen Weltpolitik kritisch und logisch sein können, aber wenn es darum geht, ob der Genuss von totgemachten Tieren und ihren Körpersekreten ethisch vertretbar oder überhaupt für irgendetwas nützlich ist,…“

      Wie man dieses schräge „Argument“ wieder und wieder anführen kann, ist mir ein Rätsel und nur durch Verleugnung des Lebens ansich zu erklären.

      Dabei spielt es keine Rolle – auch wieder so ein crudes Argument – ob man der Meinung! ist, Planzen, Gemüse, Bäume usw würden nichts fühlen. Denn das schlimme am totmachen ist nicht der eventuell zugefügte Schmerz dabei – der sich übrigends komplett vermeiden lässt – sondern das Töten selbst.

      Wenn Du dich also weiterhin von totgemachten Pflanzen/Gemüsen und deren Körpersekreten ernährst, bist Du keinen Deut besser oder moralischer als die von Dir angeprangerten.

      Vielleicht solltest Du auf Lichtnahrung umstellen…

    • @ Der Souverän: “ Vielleicht solltest Du auf Lichtnahrung umstellen.“

      Aber wenn da jemand das Licht verzehrt, weg – isst, wird es dann nicht dunkel ?

    • @ Michaela
      „Laut Grundgesetz hatte kein einziger dieser „Flüchtlinge“, die über Oesterreich und Griechenland nach Deutschland eingeschleust wurden, das „Recht“ auf Asyl.“

      Tja, da sieht man was das GG wert ist – nicht das Papier auf dem es geschrieben steht.

      Nicht nur das sich alle Welt – und hier insbesondere jene die zu dessen Schutz berufen sind – einen Dreck um die Grundgesetze scheren, sie werden vom Staat als Abwehrmaßnahme gebraucht für jene für die sie als Abwehrmaßnahme gegen den Staat erdacht und erlassen wurden. Auch da steht mal wieder alles Kopf.

      Asylrecht
      Als Flüchtlinge anzuerkennen sind Menschen, wenn sie, wie es im Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 heißt, sich außerhalb ihres Heimatlandes befinden und berechtigte Furcht haben müssen, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Gesinnung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt zu werden.

      Hinzu kommt noch das Menschenrecht auf unversehrtes Leben in Würde und Freiheit, sowie einige andere Menschenrechte.

      Das alles soll mit einem nachträglich zugefügten Artikel im GG ausgehebelt werden.

      Das muß man sich doch fragen, wer hier das Unrecht begeht, die Flüchtlinge oder jene die diesen Unrechtartikel mal eben einfach so ins Grundgesetz geschrieben haben.

      Hier mal der Artikel 16a aus dem Grundgesetz
      (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
      (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt.

      Besonderes Augenmerk auf Satz (2). Da würde ich doch allen in frage kommenden Ländern empfehlen, ihrerseits in ihre Verfassungen zu schreiben: Satz (2) aus Artikel 16a des deutschen Grundgesetzes findet in ………. (Spanien/Italien etc) keine Anwendung.

    • @ Michaela
      „Aber wenn da jemand das Licht verzehrt, weg – isst, wird es dann nicht dunkel ?“

      Aber was. Wir kriegen doch Licht das seit MILLIARDEN VON LICHTJAHREN unterwegs ist und hier auf die Erde prallt.
      Und was so alt ist und so viel km zurückgelegt hat, muß auch endlich mal enden – zur Ruhe kommen. 🙂

    • Wieder typisch, dass die rein sachlichen, wissenschaftlich erwiesenen Angaben von mir mit keinem Wort erwähnt werden. Was ist mit den vielen wissenschaftlichen Studien über die katastrophalen Auswirkungen der Nutztierhaltung auf Gesundheit, Klima, Ökologie, Okonomie? Das hat mit Glauben oder Ethik erst mal gar nichts zu tun. Dazu schweigen sich Fleischesser und Milchverzehrer einfach aus. Um Unwissen und Desinteresse von Fakten, die das eigene traditionsgebundene Weltbild gefährden könnten, zu überspielen, wird immer wieder nur versucht, einzelne zu verhetzen. Das ist nicht schön. Ich möchte von mir aus deshalb hier die Diskussion beenden, da ein Austausch von logischen Argumenten nicht möglich ist.Mir geht es neben dem Verbrechen, das unaufhörlich an andersartigen empfindsamen Lebewesen von Menschen unbewusst oder nur teilbewusst begangen wird,um die globale Katastrophe, die dieses Verbrechen ausgelöst hat und immer noch weiterführt und nicht um verbales Wressling. Dass das mit dem Wort „Nutzvieh“ eingestampfte Mitgefühl gegenüber dem elenden Dasein empfindsamer Lebewesen tatsächlich auch in allen anderen Bereichen sich katastrophal auswirkt, beweist, dass alles untrennbar miteinander verbunden ist und der gesunde Mensch eine Einheit von Körper-Seele-Geist bildet.

    • @Mamomi: Das Problem der Verwüstung der Erde, des Verschwindens von Grasland. Wenn ich das richtig verstanden habe, erzählt er, dass in seinem Auftrag in Afrika 40 000 Elefanten erschossen wurden, weil er und seine Leute glaubten, die vermeintliche Überpopulation der Elefanten sei der Grund für die zunehmende Verwüstung bzw. das Verschwinden des Graslandes. Eine völlig verkehrte, aber in unserer Tradition typische Denkweise und er gibt ja auch zu, dass es nach dem Massen-Abschuss nicht besser, sondern noch schlimmer wurde mit der Verwüstung. Es wurde viel zu oberflächlich und eindimensional an die Sache herangegangen. Es wurde nur der enorme Grünverzehr der Elefanten beachtet, aber nicht die Tatsache, dass sie mit ihrem Dung, der Pflanzensamen enthält, ständig wieder neuen Pflanzenwuchs bewirken. Der wahre Grund für die Verwüstung der Erde ist der Mensch. Genauer gesagt, seine gewalttätige, naturverächtliche Art, zu leben. Beispiel: Nordafrika, Marokko, Algerien. Als ich zum ersten mal vom Schiff aus Marokko erblickte, war das für mich ein Schock. Ich erblickte nämlich große Bergmassive, die, völlig kahl und trocken, rötlich in der Abendsonne glühten und es kam mir fast so vor, als landete ich auf einem unbewohnbaren fremden Planeten. Damals nahm ich das so hin, dachte, so ist halt Nordafrika. Bis ich dann erfuhr, dass die Römer dort rücksichtslos alles abgeholzt haben, hauptsächlich, für den Bau ihrer Kriegsschiffe und Galeeren! Es war also einmal alles bewaldet gewesen! Dies ist aber nur einer der vielen brutalen Eingriffe der Menschheit dieser patriarchalen, gewaltgläubigen Viehzüchterzivilisation, die von Beginn an mehrheitlich immer auf Gewalt und Unterdrückung(der Natur) setzte. Wie oben schon einmal gesagt, seit 5-10 000 Jahren. Dies ist meine Sichtweise und ich teile sie mit nicht wenigen anderen. Könnte noch jede Menge Beispiele anführen wie vor allem die Massenvernichtungswaffen des militärisch-industriellen Komplexes und ihre ständige Anwendung in Form von Tests und Kriegen. Und daneben, genauso schlimm und zusätzlich schlimm in der Auswirkung, die Massenproduktion von „Nutzvieh“, für die der Hauptteil der Getreideernte der Welt verwendet wird und für diese wiederum der Hauptteil der Wälder gerodet und durch die Grüne Gen-Technik für die Futtermittelproduktion der Boden verseucht wird. Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch für die Nutztierhaltung und das Methangas, das durch sie entsteht, die medikamentenverseuchte saure Gülle, die den Boden und das Grundwasser vergiftet. Das sind alles Facts, die nachlesbar und nachprüfbar und für Menschen eigentlich auch jeden Tag spürbar sind. Dabei ist die Ausbeute an Kalorien durch das Fleisch der Tiere lächerlich gering im Vergleich zur Kalorienausbeute von z.B. gesunder Pflanzennahrung durch Permakultur im Gegensatz zur zerstörerischen jetzigen Monokultur.

  5. Ich bin etwas hin-und hergerissen in Bezug auf diese Bewegung. Ich wohne in Paris seit drei Jahren, zum studieren, war aber selbst noch nicht beim Place de la République seit die Nuit Debout dort angefangen hat. Jedenfalls, ich bin mir sicher, dass dort viele, viele interessante Menschen sind, und viele wichtige Themen besprochen werden. Andererseits hab ich aber auch den Eindruck, dass die Bewegung zu diesem pseudo-linken politischen Spektrum gehört – das will jetzt nicht so viel heißen, deshalb versuch ich genauer zu werden: für Ökologie und Umweltschutz, LGBT, Feminismus etw.. aber wenig USA-kritisch, anti-Russland(?), …. Aber, ich war wie gesagt noch nicht da, und hab mir also noch kein eigenes Bild gemacht.

    Hier ein Absatz aus einem offiziellen Appell der Nuit Debout, zu finden auf der website http://www.convergence-des-luttes.org :
    „Ce mouvement n’est pas né et ne mourra pas à Paris. Du printemps arabe au mouvement du 15M, de la place Tahrir au parc de Gezi, la place de la République et les nombreux autres lieux occupés ce soir en France sont l’illustration des mêmes colères, des mêmes espoirs et de la même conviction : la nécessité d’une société nouvelle, où démocratie dignité et liberté ne sont pas des déclarations vides.“

    Das heißt in etwa:
    „Diese Bewegung ist nicht in Paris entstanden und wird nicht in Paris sterben. Vom arabischen Frühling bis zur Bewegung 15. Mai, vom Tahrir Platz bis zum Gezi Park, die Place de la République und die vielen weiteren Plätze die heute abend in Frankreich besetzt sind, sind Ausdruck des gleichen Ärgers/der gleichen Wut, der gleichen Hoffnung und der gleichen Überzeugung: die Notwendigkeit einer neuen Gesellschaft, wo Demokratie, Würde und Freiheit keine leeren Verkündungen sind.“

    Die Überzeugung, die hier zum Ausdruck gebracht wird, find ich ja richtig. Aber das in eine Reihe stellen mit dem arabischen Frühling (oder arabischer Winter, laut Karin Leukefeld?) (der größten CIA-Aktion aller Zeiten, laut Christoph Höstel)??? Das ist doch sehr, sehr unkritisch (unwissend, oder mit Absicht?)

    Also, sicher ist viel Echtes an dieser Bewegung, aber man sollte sehr aufpassen, dass sie nicht instrumentalisiert wird (bzw. wachsam sein und erkennen, dass sie vielleicht jetzt schon instrumentalisiert wird??).

    KenFM: ich finds gut, wenn ihr hin geht um eich ein eigenes Bild zu machen!

    • Ich verstehe nicht, wieso Du Dir nicht längst selber vor Ort ein genaueres Bild verschafft hast, wo Du sogar selbst in Paris wohnst! Krass finde ich dabei auch, dass Du Dir das erst mal von Ken erklären lassen willst! Bequemlichkeit, Überheblichkeit und Vorurteilshaftigkeit ist hier nun wirklich nicht mehr angebracht und nur Belästigung.

    • was ich nicht versteh, ist dass du einen so agressiven Ton wählst. Ich hab doch gar nicht gesagt, dass ich mir irgendwas erklären lassen will, sondern nur, dass ich es gut finde wenn Ken Jebsen und sein Team sich ein eigenes Bild machen. Und ich finde auch, dass ich das Recht habe etwas beizutragen und meine Überlegungen zu dieser Bewegung hier kund zu tun, auch wenn ich selbst noch nicht dort war. Daher auch mein vorsichtiger Ton und meine zweifache Betonung, dass ich noch nicht dort war.

    • Aber welche gewichtigen Gründe haben Dich denn bisher davon abgehalten, einmal selbst dort vorbei zuschauen?

    • Hallo Almut Harth,

      ich kann ihr Unbegagen verstehen. Es ist heutzutage sehr schwierig zu erkennen, welche Machenschaften im Hintergrund wirken. Und ich denke sogar, dass es eine gute Eigenschaft ist dieser Bewegung und anderen nicht sofort und halsüberkopf Vorschuss Vertrauen zu schenken.

      Die Revolutionsprofis – die geplanten Regimestürze
      https://www.youtube.com/watch?v=svJY8U4xvcw&feature=youtu.be

      Gestern hat eine Person auf der Facebook-Seite von Pedram einen interessanten Kommentar zu dieser Bewegung hinterlassen. Er bezog sich auf die Aussage von Thierry Meyssan „Man interessiert sich für alles, ausser Ausbeutung und Imperialismus“ bei Nuit Debout.
      Wie Pedram nun auf den Kommentar reagierte, irritierte mich persönlich sehr.
      Nennt man das sachlich, aufgeklärt, neugierig, ganzheitlich, besonnen,…?
      Für mich hatte seine Reaktion sehr maßregelnde, schon fast Meinungs-unterdrückende Züge.

    • Das ist ungeheuerlich. Das Video wurde in 2,5 Jahren gerade mal 26.000 mal angeklickt.
      Solche Videos müssen Milliardenverbreitung finden.

      Ganz entsetzlich ist, das solche Yuppieäffchen wie der Srda Popovic leben dürfen. Noch entsetzlicher ist, das sie dies in Frieden und Wohlstand tun können, also genau das was sie millionen Menschen nehmen.

      https://www.youtube.com/watch?v=svJY8U4xvcw&feature=youtu.be

  6. laienhafte Übersetzung des Interviews (bitte trotzdem das Video ansehen, da gegen Ende unterschiedliche Meinungen der Aktivisten auftreten):

    Pedram: Wie lang seit ihr da?

    Aktivisten: Seit 10 Tagen.

    P: Warum seid ihr hier?

    A(1): Für mich ist es interessant, da es eine Bürgerbewegung ist. Die frz. Politik entfernt sich immer mehr vom Volk.
    Es ist wichtig für uns, den frz. Bürgern und allen anderen auf der Welt zu zeigen, dass wir die frz. Politik sind.
    Deswegen bin ich hier, so sehe ich das.

    P: Und Du/Sie?

    A(2): Ja! Es ist an der Zeit wieder den Kontakt zwischen den Menschen herzustellen, sich zu befreien und eine bessere Welt aufzubauen, denn wir sind die Opfer. Jeder ist ein Opfer. Wir müssen unsere Macht bündeln und eine neue Welt schaffen!
    Wir sind Pazifisten und gehören zum ökologischen Part dieser Bewegung.

    P: Was macht Ihr hier jeden Tag?

    A: Wir gehören zur „Commission de écologie ´´ und informieren die Leute über unsere Arbeit, frischen ihr Wissen auf reden mit ihnen über die Umwelt, das Klima und Wetter. Wir ermöglichen einen Austausch zwischen den Teilnehmern.

    P: Ihr organisiert also Diskussionsrunden zwischen den Leuten?

    A: Es gibt zwei Aspekte. Die Reflexion und die Diskussion zwischen den Gruppen/Teilnehmern. So wurde ein 6-Seitiges Manifest herausgearbeitet, an dem wir uns orientieren. Wir organisieren Arbeits- und Diskussionsgruppen über Themen wie neue Quellen für Energie, das Landleben und wie verschiedene Produkte lokal produziert werden können.

    P: Was passiert hier noch?

    A: Von 18:00 Uhr bis spät in die Nacht gibt es eine demokratische Runde. Man trägt seinen Namen auf einer Liste ein und wartet bis man dran ist. Derjenige bekommt 5 Minuten Zeit seine Botschaft vorzutragen. Die Leute stimmen dann dafür oder dagegen. Es gibt eine 80 % Hürde. Du kannst sagen was dich an der Regierung stört, Wirtschaft, Justiz oder was dich einfach nur persönlich Bedrückt um es dir von der Seele zu reden.

    P: Es gibt also eine Hauptbewegung und Gruppen wie euch die zusammen sitzen und diskutieren?

    A: Wir sind Teil der Hauptbewegung und auf die Ökologie spezialisiert. Andere auf Immigration, oder Gefängnisse, Justiz oder Krankenhäuser.

    P: Und was denkt Ihr, wie kann das geändert werden?

    A: Es ist das Fundament der Bewegung. Wir brauchen die Masse des Volkes. 2 Leute erreichen in einem Projekt nichts. In unserer Gruppe sind wir zwischen 100 und 150 Teilnehmer und können so viel mehr Spenden sammeln für unsere Aktionen.

    P: Und wie reagiert die Regierung darauf?

    A: Sie fühlen sich gestört aber geben nicht zu das wir eine große Bewegung sind. Sie fürchten uns nicht da wir ja Pazifisten sind aber dafür, dass wir zeigen wie Politik noch aussehen kann. Zusätzlich sind wir dezentral aufgestellt. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Es wird nichts von Oben nach Unten gelenkt. Wir treffen alle Entscheidungen direkt und zusammen.
    Noch sind wir am Anfang und können nicht abschätzen was noch passieren wird aber wir geben unser Bestes.

    P: Seit fast 3 Wochen gibt es die Bewegung. Kommen mehr oder inzwischen weniger?

    A: Es kommen immer mehr. Am Wochenende sind es am meisten. Zur Zeit sind auch Ferien, das macht es leichter.

    P: Plant ihr demnächst größere Aktionen?

    A: Entschieden ist noch nichts, aber zum Jahrestag von Tschernobyl, am 26. April ist was geplant. Da werden sich alle Gruppen daran beteiligen.

    P: Letzte Frage: Gibt es hier auch Parteien oder andere polit. Organisationen oder nur die Bürger?

    A (1): Sie sind nicht willkommen. Man sieht sie auch nicht. Wenn einer sagt ich gehöre zu dieser oder jener Partei, dann sagen wir ihm das er gehen soll.
    A(2): Das sehe ich anders. Ich zum Beispiel arbeite und gehe wählen, wen ich will. Niemand ist hier verboten. Jeder ist willkommen, wenn er respektvoll ist. Aber es stimmt, niemand trägt hier ein Schild oder Parteiabzeichen usw…

    P: Also seid ihr keine Partei oder ähnliches?

    A: Wir wollen eine neue Basis schaffen, bei der jeder willkommen ist. Wir stimmen den fundamentalen Rechten zu.

    Ich hoffe das meine Übersetzung nicht allzu dilettantisch ist und zu mehr Verständigung (gerade bei denen die nicht Englisch können) beiträgt. Die NUTZUNG DIESER ÜBERSETZUNG ist natürlich frei.

    (Persönliche Meinung: Da sie sich nicht wie eine Partei organisieren, werden sie wohl leider wenig ändern können. Franzosen haben aber generell eine gänzlich andere Streitkultur und vielleicht bringt es ja doch was…klappte ja schon einmal)

  7. Das könnte ein Beispiel für eine europaweite, oder globale Bewegung sein.
    Ich werde da jedenfalls ein wachsames Auge darauf werfen.
    Wichtig dabei ist es, das es friedlich bleibt. Denn nur dann kann diese Bewegung auch weitere Massen mobilisieren.
    Es muss aber befürchtet werden, das Gewalttätige Akteure eingeschleust werden um sie zu diskreditieren und um z.b. massive Polizeipräsenz zu rechtfertigen – letzteres würde die Eskalationsgefahr noch weiter erhöhen.
    Hier kommt es darauf an, das die Bewegung sich klar von jeglicher Gewalt distanziert.
    Ich sehe hier jedoch etwas starkes heranwachsen und zwar aufgrund der Tatsache das sie in erster Linie zusammenkommen und miteinander REDEN. Und zwar „face to face“ und sich nicht nur in den sozialen Netzwerken „auskotzen“.
    Lasst uns sowas doch auch in Berlin starten. Lasst uns solche „sit in’s“ in jeder Hauptstadt Europas abhalten. Das könnte die richtige dynamik ins Spiel bringen.

  8. Gute Güte ist das schlimm. Und diese oder solche Leute wollen eine neue Welt konstruieren?
    Mittels eines Happinessevents des Nachts? Ich fürchte so wird das nichts…

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