Ode an die Freiheit!

Ein Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski.

Es war ein musikalisches Denkmal für den Mauerfall. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, Deutschlands historischer Augenblick bewegte Bernstein tief. So beschloss Bernstein in Berlin zu dirigieren, zuerst in der Philharmonie in West-Berlin und am ersten Weihnachtstag 1989 im Ost-Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt. Der berühmte Komponist und Dirigent Leonard Bernstein tauschte am berühmten Finalsatz der 9. Sinfonie von Beethoven von Schillers „Ode an die Freude“ ein Wort aus: Aus Freude wurde Freiheit. Dieses besondere Konzert ging in die Geschichte ein. Tatsächlich ist die „Ode an die Freiheit“ aus Berlin als eine Mahnung zu verstehen und sollte sowohl für die Meinungsfreiheit, als auch für die Freiheit Palästinas gespielt werden. Wie gern würde ich noch eine Aufführung dieser „Ode an die Freiheit“ als musikalisches Denkmal für den Fall der Apartheidmauer in Palästina erleben dürfen. (1)

Was sich allerdings der Berliner Un-Kultur-Senator Lederer erlaubte, ist empörend. Kaum ist der 9.November, der Tag des Gedenkens an die Kristallnacht, und der Jahrestag des Mauerfalls vergangen, hat sich Lederer dazu entschlossen, die geplante Verleihung des NRhZ-Karlspreises an den Journalisten Ken Jebsen im Berliner Kino Babylon zu verhindern. Keinesfalls darf dieser „Wunsch“ Lederers an den Geschäftsführer dieses Kinos, den er auf seiner FB-Seite veröffentlichte, in Erfüllung gehen: (2)

Selten habe ich so etwas erlebt in Deutschland, dass ein linker Un-Kultur Senator sich über FB in dieser Weise herausstellt, das wiederum zeigt uns den Verfall der deutschen Kultur. Aus dem Land der Dichter und Denker, wurde das Land der Schwätzer und Kränker. Klaus Lederer ist der Prototyp eines linken Spaltpilzes, der sich einreiht in die unrühmliche Rolle vieler Pseudo-Linker und philosemitischer Israel-Freunde, angefangen von Petra Pau, über Katja Kipping, bis zu Bodo Ramelow, um nur ein paar Namen hervorzuheben. Gäbe es nicht drei Aufrechte, wie Wolfgang  Gehrcke, Dieter Dehm und Christiane Reymann und die solidarische Annette Groth sähe es noch düsterer aus in dieser Pseudo-Linken Partei. Ja wir empören uns und wir werden uns wehren! (3)

Dieser Pseudo-Linke Lederer, der versucht Druck auszuüben gegen einen aufrechten Journalisten, um seine Stimme zum Schweigen zu bringen, muss gestoppt werden. Er sollte der Berliner Kultur einen Dienst erweisen und zurücktreten! Lederer wirft Ken Jebsen „offen abgründigen Israel-Hass“ vor und die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster. Ähnliches warf er mir auch schon vor. Ken befindet sich also in bester Gesellschaft und steht nicht allein da. Ken Jebsen ist einer der wenigen aufrechten Journalisten, abseits vom Mainstream und daher zum Buhmann der angepassten, etablierten Medienlandschaft geworden. All das ist ein Grund mehr diesen Mann zu unterstützen, der in seiner Einmaligkeit zu einem Juwel in der medialen Welt geworden ist. Auch setzt er sich für die Schwachen ein, die von der Gesellschaft Stehengelassenen und Vergessenen. Seine Interviews mit berühmten Persönlichkeiten von Alfred Grosser, Eugen Drewermann bis zu Jean Ziegler sind als Meilensteine für einen anderen, in Deutschland leider nicht mehr existenten sauberen Journalismus zu verstehen. Keine angepassten Trans-Atlantik Trolle, die sich mit Politikern und Eliten verbünden, um sich abzusondern und die eine angepasste Politik an den Mann/das Volk bringen wollen. Davon haben wir die Nase voll, wir brauchen einen sauberen Journalismus, wie ihn Ken Jebsen vertritt.

Tatsächlich hat der Fall Ken Jebsen sich mittlerweile zu einem Desaster für die Linke entwickelt. Meine Aversion gegen den linken Un-Kultur Senator Lederer war schon seit seiner Einsetzung groß. Ich schüttelte nur den Kopf, was aus Berlin geworden ist. Dieser Senat ist eine Zumutung für jeden demokratisch gesinnten Bürger, besonders wenn er über den deutschen Tellerrand hinausschaut und sich für Palästina und gegen die Besatzung einsetzt. Angefangen vom SPD-Regierenden Bürgermeister Müller, einem Mann ohne Rückgrat, der vor selbsternannten Antisemitismusjägern und Verleumdern wie dem bekannten Kampagnenjournalisten Benjamin Weinthal und Rabbi Cooper einknickt. Als dieser obskure „Wiesenthal- Rabbi“ mit seiner völlig unbedeutenden „schwarzen Antisemitismus-Liste“ Müller damit drohte, ihn als Antisemit auf diese Liste zu setzen, war er sofort eingeschüchtert und führte seinen Kampf gegen die BDS-Bewegung und den Al-Quds-Marsch. Ohne jede rechtliche Begründung versuchte man in Berlin, der Israel-Lobby in vorauseilendem Gehorsam zu Diensten zu sein und fortan nach Anweisung zu handeln. (4) (5).

Es ist zu hoffen, dass sich der Babylon-Chef Timothy Grossmann besinnt auf die Tradition des Babylon, das bisher immer als Treffpunkt der Meinungsfreiheit bekannt war. Warum er gleich einknickte und ohne einen wirklichen Anlass ein Kündigungsschreiben an die Veranstalter schickte, bleibt schleierhaft. Oder doch allzu verständlich, da er Angst hat, auf 400.000 Euro Unterstützung aus dem Lederer-Kulturetat verzichten zu müssen. Von „Sicherheitsbedenken“ war die Rede, aber das ist völlig daneben, denn gerade die Sicherheit ist nicht gefährdet, wenn die vielen friedlichen Besucher zur Preisverleihung kommen. Es sei denn, man hat Angst vor bezahlten und gewalttätigen Störern der Israel-Lobby, die aber sicher von der Berliner Polizei, die sich ja auskennt mit Krawallmachern dieser Art, in Zaum gehalten werden kann. Es besteht also KEIN Grund, diese Veranstaltung zu kündigen und den Vorverkauf zu stoppen. Sie wird stattfinden! Widerstand wird zur Bürgerpflicht, wenn die Meinungsfreiheit in Berlin keinen Platz mehr bekommen soll. Ich empfehle Klaus Lederer und Timothy Grossmann doch noch einmal, die „Verfassung von Berlin-Abschnitt II: Grundrechte, Staatsziele“ zu lesen und besonders auf den Artikel 14 in diesem Zusammenhang zu achten (6):

1) Jedermann hat das Recht, innerhalb der Gesetze seine Meinung frei und öffentlich zu äußern, solange er die durch die Verfassung gewährleistete Freiheit nicht bedroht oder verletzt.

2) Jedermann hat das Recht, sich über die Meinung anderer, insbesondere auch anderer Völker, durch die Presse oder Nachrichtenmittel aller Art zu unterrichten.

3) Eine Zensur ist nicht statthaft.

Ob sie dann immer noch die Kündigung aufrechterhalten und mit welcher Begründung?

In dieser Kampagne spielen die TAZ und die Springernde BZ eine besonders herausragende Rolle! (7) (8)

Diesen geistigen Unrat meinte ich aus den Köpfen verbannt zu wissen, aber die medialen und politischen Brandstifter sind wieder auferstanden und müssen verbannt werden. In Zeiten von Diffamierung und Lügen ist Zivilcourage oberste Bürgerpflicht und sollte sich in lautstarken Protesten Gehör verschaffen, die bis ins Rote Rathaus schallen!

Lederer hat vom „Leder gezogen“ und sollte dafür „abgeledert“ werden!

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, ein Deutscher mit palästinensischen Wurzeln, schrieb Artikel und ein Buch über die deutsche „Leitkultur“, und fordert den Bau weiterer Synagogen, obwohl die bereits bestehenden ziemlich leer sind und wenig benutzt werden. Es scheint, als ob sich diese Generation so dem Philosemitismus ergeben hat, dass sie aufpassen sollte, daran nicht zu ersticken. Hat man von all diesen Politikern jemals ein Wort über die ethnische Säuberung Palästinas und die die Vertreibung und Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung gehört? Nein, dafür aber große Solidaritäts-Adressen an den „Jüdischen Besatzer-Staat“ und seine deutschen Vertreter! Egal ob links oder rechts, sie alle stehen felsenfest an der Seite des „Jüdischen Besatzerstaats“. Jedenfalls diese Koalition der Philosemiten steht und braucht nicht in langen Verhandlungen errungen zu werden. Allerdings scheitert sie leider auch nicht, weil sie sich alle in ihrem Israel-Lobbyismus so einig sind. Auch das ist ein berechtigter Grund für Politikverdrossenheit.

In diesem Zusammenhang noch ein anderes Thema. Aktuell klagen Medien über das „Fehlurteil“ eines deutschen Gerichts, dass die Klage eines israelischen Staatsbürgers wegen Diskriminierung zurückwies. Kuwait Airlines hatte sich geweigert, diesen Fluggast zu befördern und das ist ihr gutes Recht. Es ist kein Antisemitismus, wie vom Anwalt des Klägers und anderen Claqueuren der Israel-Lobby, von „Paolo Pinkel“ alias Michel Friedman, bis zu Nathan Gelbart, dem Kläger-Anwalt und Broder-Spezi, der mich auch schon verklagte, behauptet wird. Die Kuwait Airlines machte nur von ihrem Recht Gebrauch,  diesem Israeli kein Ticket auszustellen, denn schließlich vertritt dieser ein Land, dass ohne zu zögern seit 69 Jahren ethnische Säuberung und Judaisierung als Staatsräson betreibt. Deshalb frage ich mich: Warum regt sich die deutsche Presse und die deutsche Bundesregierung nicht darüber auf, dass regelmäßig Palästinensern mit deutschen Pässen, ebenso wie BDS-Unterstützern und Israel-Kritikern regelmäßig und willkürlich die Einreise in ihre alte Heimat bzw. als Besucher verweigert wird? Im Gegenteil machte sich die deutsche Lufthansa zu Erfüllungsgehilfen des „Jüdischen Besatzer-Regimes“ und sortierte nicht genehme Fluggäste in den USA, aufgrund von E-Mails aus Israel aus und verweigerte ihnen die Mitnahme. Über diesen Skandal aber informieren uns deutsche Medien nicht und die Bundesregierung, die sich so viel für Israelis ins Zeug legt, mischt nicht ein und duckt sich weg. Wo bleibt der Druck gegen das Netanjahu-Regime und die Unterstützung für palästinensische Bürger? Die FDP- Generalsekretärin Beer sollte sich besser heraushalten mit ihren Forderungen gegen Kuwait Airlines und stattdessen einmal über das Verhalten ihrer Partei nachdenken. Was ist eigentlich mit El Al der staatlichen israelischen Airline, die mit dem Davidstern? (9) (10) (11) (12)

Ebenso sollte die deutsche Regierung endlich ihre Verantwortung gegenüber den Palästinensern wahrnehmen  und sie unterstützen in ihrem Streben nach Freiheit. Es ist ein Skandal, wenn die heuchlerische Staatengemeinschaft es weiter zulässt, dass US-Präsident Trump mit seinem „ultimativen „Friedens-Deal“ jeden Frieden und Freiheit in Palästina verhindert, indem er mit einem Erpressungsversuch die offizielle Vertretung der PLO aus den USA werfen will, um sie mit erpresserischen Methoden zu zwingen, sich bedingungslos den jüdischen Besatzern zu ergeben. Damit haben sich Trump und die USA endgültig als Vermittler disqualifiziert. (13)

Was noch Kanzlerin Merkel, die „Flüchtlingsmutter“ wohl dazu sagt, dass Integrations-Vorbild „Jüdischer Staat“ gerade einen schmutzigen Deal geschlossen hat und mehr als 40.000 Asylsuchende, schwarze Flüchtlinge, abschieben will in Drittländer, nachdem sie von Netanjahu als „Eindringlinge“ diffamiert wurden. Dieser judaistische Rassismus des Netanjahu-Regimes passt genau zur AfD-Politik, wahrscheinlich auch ein Grund, dass sich diese Rechtsextremen so gut verstehen und Seit an Seit sehen. Was nun Frau Merkel? (14)

Die Ode an die Freiheit soll hiermit für  die Meinungsfreiheit und an die Freiheit für Palästina gewidmet sein!

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Danke an die Autorin für das Recht der Zweitverwertung.

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite „Sicht vom Hochblauen“: „Ode an die Freiheit!…“

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Fotohinweis: wikimedia.commons.org, Urheber: Sandro Halank, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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6 Kommentare zu: “Ode an die Freiheit!

  1. Warum die Lederers auf lange Sicht nicht gewinnen können.

    Besonders kritische und daher unliebsame Personen, die vorgegebene Weltbilder in Frage stellten oder bedrohten, wurden in der Geschichte nicht selten mundtot gemacht und/oder beseitigt.
    Heute muß man dazu keine Menschen mehr mit einer richtigen Waffe bedrohen, foltern oder umbringen, um das verordnete Weltbild durchzusetzen. Nein, im digitalen Zeitalter geht das sehr sauber und geräuschlos, aber nicht weniger effizient und nachhaltig:
    Man schießt mit großkalibrigen Wörtern. Im aktuellen Fall genügen zwei: „Antisemit“. „Verschwörungstheoretiker“. Päng!, päng!
    Und schon haftet dem Beschossenen ein Makel an, den er kaum mehr los wird. Eine klassische Karriere ist danach möglicherweise auf Lebenszeit ausgeschlossen.

    Menschen wie Ken Jebsen und Daniele Ganser sind bei den Weltbildverteidigern ganz besonders in Ungnade gefallen und bei diesen extrem unbeliebt, ja verhasst. Hier sind ausgeklügelte Strategien gefragt. Um ganz sicherzugehen, nimmt man dermaßen unliebsame Person in einer konzertierten Aktion bei passender Gelegenheit mal so richtig ins Trommelfeuer, um sicherzustellen, daß sie anschließend auch wirklich mausetot sind. Bildlich gesprochen.
    Für solche konzertierten Aktionen braucht es die Presse. Auch Einzelpersonen können sehr hilfreich sein, wenn sie ein öffentliches Ämtchen oder Pöstchen begleiten. Denn ein Ämtchen oder Pöstchen stattet ihre Inhaber mit mehr oder weniger medialer Macht aus. Solchen Leuten wird zwangsläufig zugehört, wann immer sie etwas von sich geben. Da findet sich immer ein Mikrofon und eine Kamera. Und es braucht soziale Medien wie Facebook!
    Von herausragender Bedeutung ist Wikipedia.
    Denn Wikipedia ist „die“ Wissensquelle der digitalen Generation. Was dort geschrieben steht, kann ja nicht falsch sein, da es ja alle lesen. Und die große Masse der digital Gebildeten sucht und liest deshalb folgerichtig zuerst dort, wenn es herauszufinden gilt, ob der Verbrecherverlag wirklich von Verbrechern geführt wird. Oder ob Herr Jebsen politisch „unbedenklich“ ist.

    Daß, ganz aktuell, Menschen wie der Berliner Kultursenator Klaus Lederer & Konsorten einen Menschen wie Ken Jebsen verleumden und rufmorden können, ohne vehementen und großflächigen medialen Widerspruch zu ernten, gar empörten Widerstand auszulösen, führt zur Frage, wie das Verleumden und Rufmorden überhaupt funktionieren kann? Sollte man doch meinen, gut informierte Zeitgenossen seien in der Lage, sich auf Grund der Faktenlage eine eigene Meinung zu bilden?
    Nun, wie das funktioniert, kann jeder und jede, der oder die es wissen möchte, dank Menschen wie Ken Jebsen und vielen anderen Journalisten Stück für Stück, Beitrag für Beitrag, erkennen. Daß diese Journalisten ein anderes Bild von der Welt gewonnen haben, als viele ihrer Kollegen, hängt vermutlich nicht zuletzt damit zusammen, daß sie unabhängig und keinem Auftraggeber verpflichtet sind. Und daß sie andere Wissensquellen als Wikipedia heranziehen. Also versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. So wie früher. Als es Wikipedia noch nicht gab. Die Wahrheit zu suchen verlangt eigenen Willen. Die Wahrheit zu finden verlangt eigene Recherche. Und das wiederum kostet Zeit! Die gefundenen Fakten zu verkünden verlangt Mut, wenn sie das verordnete Weltbild ins Wanken bringen. Denn die Verteidiger des verordneten Weltbildes setzen alles daran, daß alles so bleibt, wie es ist. Weil es ihnen ermöglicht, sich bequem und komfortabel darin einzurichten, stolz ihre Pöstchen und Ämterchen auszufüllen und die damit einhergehende Macht zu gebrauchen und auszuüben. Macht ist geil!

    Doch selbst die moderne Variante der Hexenverbrennung funktioniert zunehmend unzuverlässig. Denn im digitalen Zeitalter wird es immer schwieriger, die kritischen, unliebsamen Zeitgenossen zu kontrollieren und zu eliminieren. Zwar wird das Netz der Zensur immer enger. Gleichzeitig springt die hässliche Fratze der Zensur umso deutlicher ins Auge der Weltöffentlichkeit. Dies hat der Berliner Kultursenator Klaus Lederer gerade eben mit seiner versuchten öffentlichen Hinrichtung sehr eindrucksvoll demonstriert.

    Die Lederers können nicht gewinnen. Nicht auf lange Sicht. Weil es mutige Menschen gibt wie Ken Jebsen und Daniele Ganser. Weil Erkenntnisprozesse nicht aufzuhalten sind, und Fakten auf Dauer nicht verschleiert oder unterdrückt werden können.
    „Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!“
    (Günter Eich)

  2. Mir fällt auf, dass die Israel-Lobby nur bei Frau Hecht-Galinski erwähnt wird. Weder bei den Artikeln noch bei den Kommentaren von KenFM, auch nicht bei Rubikon, wird die Israel-Lobby genannt. Was ist da los? Oder habe ich da etwas übersehen?
    Dass hinter den genannten Politikern und Israel-Lobbyisten eine ev. gar koordinierende Israel-Lobby am Werk ist, ihre Finger im Spiel hat, diese „Verschwörungstheorie“ kann ich zwar nicht beweisen, ist aber doch irgendwie naheliegend da, und nicht nur deshalb, Ken Jebsen immer wieder mit Antisemitismus in Beziehung gebracht wird (nicht bei KenFM). Offensichtlich ist, dass auch Israel alles Interesse daran hat, Ken Jebsen zum Schweigen zu bringen.
    Warum wird dem nicht nachgegangen? Was ist da los?

  3. Lederer ist schon ein spezielles Früchtchen, hat er doch mitten in Berlin am Brandenburger Tor ein Denkmal für die Geiselnehmer, also Al Quaida Kunst aufgestellt! Das „Kunstwerk“ solle Austausch bringen »darüber, wie Zerstörung, Leid und Krieg überwunden werden können«, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (LINKE).
    Ein Denkmal für die „Verteidiger Aleppos“ also?!
    Wer sind denn diese „Verteidiger“ wirklich?! Ein Zusammenschluss von Söldnern aus über 90 Ländern, bezahlt und ausgestattet vom „Wertewesten“ um einen Regimechange in Syrien in die Wege zu leiten der über einer halben Nillionen Syrern das Leben gekostet hat!
    Die deutschen Medien sprechen überwiegend begeistert über die Bus-Skulptur mit dem Titel „Monument“ als „Antikriegsdenkmal“ und meinen – leider – natürlich ein propagandistisches Anti-Syrien-Denkmal damit. Keines gegen den Krieg, den die Westliche Wertegemeinschaft gemeinsam mit Golfdiktatoren ja selbst begonnen hat, sondern eines gegen den Kriegsgegner, der sich den Überfall auf das eigene Land und die Ermordung von einer halben Million Syrern in diesem Zusammenhang einfach nicht gefallen lassen will.
    Um den (Angriffs-)Krieg gegen Syrien zu »überwinden«, müsste aber vor allem die Unterstützung jener Kämpfer eingestellt werden, die in fremden Ländern Straßensperren mit Bussen errichten. Statt dessen werden diese Kämpfer und ihre Mittel nun in Berlin geehrt.
    Maasgeblich (kleiner Scherz) beteiligt an diesem unsäglich schäbigen Vorgang ist? Wie könnte es anders sein? Das Früchtchen Lederer, Kämpfer für Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Frieden, Völkerverständigung usw… ein echter Linker eben PUNKT

    • ps.: Denkmal für Al Quaida.
      Übrigens: es ist längst schon valide, dass diese keine „Rebellen“ oder „Freiheitskämpfer“ sind. Es sind Terroristen, Kopfabschneider. Terroristen und Kopfabschneider sind aber nicht de Facto böse, nicht wenn sie als Werkzeug des Westens agieren.
      Das Geld das der Westen diesen Terroristen in den Rachen wirft wird auch gaaaaaaannnnz bestimmt nicht für Zwecke eingesetzt die sich mal gegen den Wertewesten richten könnten.
      pps.: und wenn jemand Angst hat, kann er sich ja mal ein Bild in der Kirche ansehen, oder etwas Bibelfester werden, Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber…
      LINK: https://www.youtube.com/watch?v=My9fya3SYl4 (ist schon älter aber DAS darf nicht vergessen werden!)

  4. Treten Sie endlich zurück, Herr Lederer, aufgrund Verfassungsbruchs und aufgrund der Tatsache, dass Sie das höchste Gut, die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur mit Füßen treten, sondern im wahrsten Sinne des Wortes mit Springerstiefeln zertrampeln.
    Das werden wir als freiheitsliebende Bürger Ihnen nicht durchgehen lassen!
    Wenn von staatlicher Seite in dieser Form ein derartiger Bruch mit über Jahrhunderte hart erkämpften Grundrechten erfolgt, so müssen Taten folgen: in Form von Kundgebungen für die Pressefreiheit, in Form von rechtlichen Schritten, in Form von Schweigemärschen, von Mahnwachen, von Briefen, von Aufklärung, von Flugblättern. Der friedlichen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
    Der „Fall Jebsen“ steht hier stellvertretend dafür, wo wir gelandet sind und dass es allerhöchste Zeit ist und man manchmal meinen könnte, es sei schon nach Zwölf. Aber so einfach machen wir es den antidemokratischen Kräften nicht.
    Jetzt ist eine Grundsatzdebatte gefragt, und die wird nicht mehr vom Tisch gewischt werden. Jetzt sollen sich „Kräfte“ wie Lederer endlich dazu bekennen, wofür sie eigentlich wirklich stehen. Man messe den Menschen immer an seinen Taten und nicht daran, was er sagt. Ja, Herr Lederer, Sie und Ihre Eminenz im Hintergrund haben gehandelt und damit gezeigt, wonach ihnen wirklich der Sinn steht.
    Es ist so erbärmlich, was sich hier abspielt, aber es hat sein Gutes, es zeigt auf, dass der Journalismus à la Jebsen eben bitter nötig ist, und übrigens auch nicht aussterben wird, das ist erst der Anfang! Auch dieser Vorgang wird die Saat nicht zum Erlöschen bringen.

    • nächste drastische Schritte sind schon ausgeführt!:
      EU beschließt staatliche Websitensperrung ohne Gerichtsbeschluss…
      war ja zu erwarten… nach Fake News usw… jetzt natürlich aus Verbraucherschutzgründen: eine entprechende Verordnung wurde bereits erlassen und wird nun umgesetzt werden.
      Was hat das für Konsequenzen für uns?…
      Vorschläge wären angebracht…
      LINK: http://blauerbote.com/2017/11/17/eu-beschliesst-staatliche-websitesperren-ohne-gerichtsbeschluss/

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