KenFM am Set: Ökologische Zeitbombe in Griechenland

Das Sprichwort: „Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen“, stammt aus einer Zeit, in der auch ein Staat, der Pleite war, die Chance bekam, durch Schuldenschnitt oder Schuldenerlass wieder auf die Beine zu kommen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/londoner-abkommen-als-deutschland-1953-schulden-erlassen-wurden/12026848.html

Auch Deutschland schaffte so nach dem Krieg den Wiederaufbau, denn 1953 wurde der neu gegründeten BRD auf der Londoner Schulden-Konferenz ein Großteil der 30 Milliarden erlassen, die die junge Republik noch an Altlasten mit sich herumschleppte.

Erstaunlicherweise gehörte Griechenland damals mit zu den großzügigen Gläubigern und das, obwohl die Soldaten der Wehrmacht Griechenland seinerzeit massiv verwüstet hatten.

https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article153978586/Churchills-Plan-fuehrte-zur-griechischen-Katastrophe.html

Das alles scheint speziell der aktuelle deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vergessen zu haben, denn er besteht auch weiterhin auf den von ihm und seinen Freunden aus der Hochfinanz verfügten Sparkurs für Griechenland. Dass Athen mit der Einführung des Euros vor allem auf Pump lebte, ist bekannt.

Nur, heute stellt aber kaum jemand die Frage, wer da wem Geld lieh und vor allem, warum nie nach echten Sicherheiten gefragt wurde.

Fest steht, dass Griechenland auch – aber vor allem – von deutschen Finanzdienstleistern in die Schuldenfalle gelockt wurde, obwohl man wusste, dass das Land die aufgenommenen Schulden nie zurückzahlen können würde. Womit auch? Griechenland ist keine Industrienation wie die BRD. Es lebt vor allem vom Tourismus.

Wer sich den Fall des hochverschuldeten Griechenlands dann genauer ansieht, kann erkennen, dass auch die deutsche Politik, als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft, bewusst wegsah, als man in Athen die Milliarden an Euros aus Krediten vor allem dazu nutzte, um deutsche Wirtschaftsgüter zu erwerben. Der Boom der deutschen Wirtschaft ist auch ein Ergebnis dieser Lawine billigen Geldes in Griechenland.

Um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, hätte Hellas früher einfach die eigene Währung abgewertet. Das ist aber nicht mehr möglich, denn kein Land der Euro-Zone kann über die Einheitswährung souverän entscheiden. So kommt es, dass der Sparkurs Griechenlands die Rest-Wirtschaft vollkommen lahmgelegt hat.

Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen liegt bei über 60 % und hat dafür gesorgt, dass die, die das Land umbauen sollen, ins europäische Ausland abgewandert sind. Auch nach Deutschland. Hier sorgen sie für zusätzlichen Druck auf dem Arbeitsmarkt.

30 % der Griechen leben ohne jegliche Krankenversicherung, sie ist unbezahlbar, oder aber sie stehen sich als Patienten die Füße in den Bauch, um einen Arzttermin zu bekommen. Krankenwagen stehen herum, das Benzin ist zu teuer.

In so einer Situation ist Umweltschutz für die Menschen kaum noch ein Thema und das hat folgen. In Sichtweite des Olymps hat die Stadt Katerini kein Geld mehr, um die seinerzeit auch mit deutschem Know-how errichtete Mülldeponie so zu betreiben, dass sie keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellt.

Während Deponie 1 noch einigermaßen versiegelt wurde, kippt man seit der Herrschaft von Schäuble & Co. den Müll auf Deponie 2 einfach nur noch ab. Anfallendes hochverseuchtes Abwasser, das früher aufgefangen und gefiltert wurde, gelangt in immer größeren Mengen in die Umwelt. Die Filteranlagen wurden aus Kostengründen stillgelegt und verrotten in der Sonne. Hier tickt eine ökologische Zeitbombe.

Mit dieser Giftbrühe gelangen krebserregende Stoffe ins Grundwasser. Aber auch der Strandtourismus, die wichtigste Einnahmequelle der Region, ist gefährdet. Wer bucht freiwillig seinen Badeurlaub, wenn er damit rechnen muss, in flüssigem Sondermüll zu planschen. Das Meer liegt in unmittelbarer Nähe der defekten Deponie.

Dass die Kommune Katerini den Müll einfach unter freiem Himmel verrotten lässt, hat einen einfachen Grund. Die Kassen sind so leer, sodass die Müllgebühren zweckentfremdet werden. Krankenhäuser oder Straßenbau gehen vor. Zudem hat die linke Regierung im Juni mal eben 10.000 Müllmänner auf die Straße gesetzt.

https://deutsch.rt.com/europa/52831-griechenland-scheitender-staat-versinkt/

Die so eingesparten Löhne werden natürlich auch verwendet, um Kredite deutscher Geldinstitute zu bedienen. Ordnung muss sein. In Deutschland.

Diese Politik stinkt zum Himmel und ist menschenverachtend.

Experten, die mit ihrem Fachwissen bei der Sanierung der Mülldeponie helfen können, werden dringend gesucht. Bitte meldet Euch bei Elias Tsolakidis.

Die Email-Adresse lautet: tsolakidis@sportools.de

Das Spendenkonto für die Griechenland-Nothilfe lautet:

Medikamenten-Nothilfe
IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank

Lasst uns dranbleiben und die Menschen in Griechenland weiter unterstützen.

DANKE!

Euer KenFM-Team

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

184 Kommentare zu: “KenFM am Set: Ökologische Zeitbombe in Griechenland

  1. Wenn die Menschen sich mehr für das unermessliche Tierleid interessieren würden, was sie zu verantworten haben, dann würde auch ihr eigenes Leid in hohem Maße gemindert. Beispiel Tierversuch, was sogar auch von Ken Jebsen in diesem Zusammenhang angesprochen wurde auf youtube. Dann wüssten sie nämlich mehrheitlich, dass diese Art „Wissenschaft“ genauso ein großer Schwindel ist, wie der Bankenschwindel, nur, dass Sie hier nicht allein monetär geschädigt werden, sondern auch noch am wertvollsten, was Mensch besitzen kann: an seiner Gesundheit. Hans Ruesch, der in den 1980er Jahren die zwei bedeutendsten und damals aufsehenerregendsten Bücher über diese Art Missbrauch geschrieben hat-„Slaughter of the Innocent“(Die Nackte Herrscherin und Pharma-Story- the Great Swindle- schreibt in letzterem über Mensch und Tiere folgendes:
    „Zwei Gramm Scopolamin töten einen Menschen, doch Hunde und Katzen könnten hundertmal höhere Dosen vertragen. Ein einziger Amanita phalloides(grüner Knollenblätterpilz) kann eine ganze Familie ausrotten, ist dagegen für ein Kaninchen, eines der beliebtesten Versuchstiere, gesunde Nahrung. Ein Stachelschwein kann ohne Schaden so viel Opium auf einmal fressen, wie ein drogensüchtiger Mensch in 2 Wochen raucht, und es könnte dieses Opium mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die genügen würde, um ein ganzes Regiment Soldaten zu vergiften. Das Schaf ist imstand, enorme Quantitäten Arsen zu verspeisen, dermaleinst das Lieblingsgift der Mordlustigen. Morphium, das Menschen beruhigt und narkotisiert, ruft bei Katzen und Mäusen manische Erregungszustände hervor. Auf der anderen Seite kann unsere süße Mandel einen Fuchs töten, unsere gewöhnliche Küchenpetersilie ist Gift für Papageien und unser hochgeschätztes Penicillin bringt ein anderes beliebtes Versuchstier, das Meerschweinchen, glatt um.
    Diese Liste könnte beliebig verlängert werden, doch sollen die angeführten Beispiele genügen, um darzulegen, dass es gar keinen unzuverlässigeren Test für neue Medikamente – für die es dazu noch gar keinen Bedarf gibt- geben kann, als den Tierversuch. Die sogenannten Gesundheitsbehörden und Forscher wissen das auch ganz genau. Trotzdem setzen sie den Medien und der Öffentlichkeit immer wieder dieselbe aufgewärmte Suppe vor: Wollen Sie, dass wir neue Medikamente an Ihren Kindern ausprobieren?
    In Wahrheit sind jedoch ALLE synthetischen Produkte schädlich und ALLE neuen Präparate werden deshalb an Ihnen und an Ihren Kindern ausprobiert, und zwar ständig, denn die Tierversuche, die man- man kann es nicht oft genug wiederholen- nur eine Alibifunktion haben, können gar keine Antwort geben oder schlimmer, führen, was ihre Wirkung auf Menschen anbelangt, zu falschen Resultaten. VON DIESER REGEL GIBT ES KEINE AUSNAHME!
    Es ist im Gegenteil so, dass sich die Arzneimittelkatastrophen heute mehren, während es sie überhaupt nicht gab, bevor die „Sicherheitstests“ mit Tieren zur Pflicht gemacht wurden. Die immer mehr zunehmenden therapeutischen Unglücksfälle sind also das unmittelbare Ergebnis der weit verbreiteten Tierversuche.“

    Das war also schon in den 1980er Jahren bekannt. Dennoch hat sich an der verbrecherischen Systematik nichts geändert bis heute. Im Gegenteil hat sich alles nur immer mehr ausgeweitet, wird aber natürlich viel weniger publiziert, da die Eigner der großen Pharmakonzerne auch die Medien in Besitz bekommen haben. Das Buch: „Die Nackte Herrscherin“, wurde schon damals weltweit versucht, zu unterdrücken, was aber nicht ganz gelang, weil die Fakten darin bewiesen und juristisch nicht anfechtbar waren. Sie haben es aber geschafft, dass heute das Thema Tierversuche in der Gesellschaft kaum noch ein Thema ist. Nur die Unterschriftenlisten gegen Affenversuche liegen hin und wieder aus.

    • Erschreckend wirklichkeitsgetreu dieser Kurzfilm. Ich kannte ihn schon, und habe ihn auch schon mehrfach weiter gepostet. Eigentlich ein Augenöffner, aber die meisten blocken einfach ab, blenden aus oder vergessen das Gesehene schnellstmöglich wieder. Bloß nichts ändern an den eigenen Gewohnheiten, um Himmels Willen … 🙁

      Heike

    • Dieser Kurzfilm ist zwar im ersten Moment beeindruckend, doch es wird verschleiert, um was es wirklich geht!
      Solange wir nicht begreifen, dass jeder Mensch, und wirklich jeder Mensch, als kleines abhängiges Wesen diese Welt erblickt, ausgestattet mit einem unglaublichen Potentzial, dass die Liebe beinhaltet und auch den Mord, bleiben wir blind! Babys sind kleine Menschen – und auch Adolf Hitler war bei seiner Geburt so ein kleiner Mensch!

      Was passiert mit diesen kleinen Menschen, die auf bedingungslose Liebe, Halt und Geborgenheit ihrer Bezugspersonen angewiesen sind…? Kein Tier ist solange abhängig von seinen „Eltern“, wie wir Menschen, wenn es sich in einer gesunden Umgebung entwickeln darf…

      Solange wir glauben, kleine Menschen erziehen zu müssen, weil wir selbst erzogen wurden; von unseren Eltern zu einem Objekt ihrer Wünsche und Bedürfnisse gemacht wurden, bleiben wir blind!
      Ja, wir wissen gar nicht, wer wir wären, wenn nicht die Erziehung zwischen uns und der Begegnung mit unseren Eltern, geraten wäre…?

      Für mich gibt es nur eine Lösung: gehen wir zurück dahin, wo unser Leben begonnen hat und das beginnt schon mit der Zeugung…und stellen wir uns ganz ehrlich die drei Fragen:
      Waren wir gewollt?
      Wurden wir geliebt?
      Wurden wir geschützt?

      Und diese Fragen können uns in der Regel unsere Eltern nicht beantworten, die können wir nur uns selbst beantworten…

    • Es geht um das verkehrte, Macht-und Gewalt-orientierte Weltbild, das seit Beginn dieser Art Zivilisation von Generation zu Generation weitergetragen wird. Das muss endlich einmal verstanden werden, damit sich im menschlichen Verhalten grundsätzlich etwas ändert. Wenn das ganze Weltbild sich zur Naturfreundlichkeit hin verändert, ist auch wieder mehr Raum für natürliche Mutterliebe. Dieser Zeichentrickfilm trifft genau ins Herz unserer Konfliktsituation und es ist richtig, dass er und so weh tut. Die Menschheit tut diesem Planeten schon seit zigtausend Jahren weh. Mit dem üblichen Homozentrismus kommen wir nicht mehr weiter.

    • Und was möchten Sie jetzt machen?

      Weil web.de das tut, ist es richtig und es lohnt sich immerhin für Sie weiter auf Ihrem Standpunkt zu beharren, ist das Ihr Verständnis davon?

      Soll andere Videos raussuchen, die den Standpunkt der Gruppe 2 festigen und möchten wir uns weiter darüber streiten, dass es auch Videos für die Gruppe 2 der Sichtweise gibt?

      Verstehen Sie, was eine Trollfunktion ist?

      Ob Zufall oder Absicht – eine Trollfunktion besteht im Wesentlichen darin, Stimmung zu erzeugen, zu spalten – eine Meinung zu vertreten und auf sachliche Argumente oder der reinen Akzeptanz von unterschiedlichen Standpunkten und Sichtweisen mit Ablehnung zu reagieren.

      Der Vorteil einer Trollfunktion heutzutage ist: sie muss nicht direkt erkennbar sein.

      Mal kann es auch sein, dass ein Mensch einfach nur beharrlich bei seiner Meinung bleibt – das er auf Dauer dennoch damit ein Forum evtl. aufpeitschen kann ( ähnlich gut konnte es Peter Pan mit seinen Argumenten, wo keine Konsensfindung aus seiner Sicht möglich war – denn er ging nie auf andere Argumente ein), stört diesen Menschen nicht.

      Der Unterschied zum Troll: praktisch nicht direkt nachweisbar – evtl. gibt es noch ein paar Kontrolltechniken. Aber für die meisten Menschen gibt es keinen Unterschied zwischen : „ich bleibe stur bei meiner Meinung“ oder „ich trolle jetzt mal das Thema“.

    • Der kleine Hund hat um Hilfe geschrien wie am Spieß. In einer Welt, die von Menschen gemacht ist, die wegen angeblich Wichtigerem an so etwas tatenlos vorbeigehen, leben wir jetzt und sie wird von allen zunehmend als unerträglich falsch empfunden.

    • wie schon zigfach hier erwähnt, Je m’en vais,

      wenn es Ihnen wichtig ist zu streiten, schreiben Sie immer wieder Ihren Standpunkt ohne Unterlass auf.

      Ich sehe beide Standpunkte und ich kann für beide Gruppen ( 1 + 2) Verständnis aufbringen.

    • Sie können auch noch so oft behaupten, sie brächten für alle Verständnis auf. Sie bringen hier mitnichten eine Lösung rein, sondern spalten nur immer noch tiefer, indem sie jetzt schon eigenmächtig eingeteilt haben in „Gruppe 1 und 2“.

    • Sie können auch noch so oft behaupten, sie brächten für alle Verständnis auf. Sie bringen hier mitnichten eine Lösung rein, sondern spalten nur immer noch tiefer, indem sie jetzt schon eigenmächtig eingeteilt haben in „Gruppe 1 und 2“.

      Was ein Verständnis von Lösung ist, da haben Sie gänzlich andere Vorstellungen als ich.

      Deswegen zitiere ich nochmal meinen Kommentar, den Sie vermutlich gelesen haben werden, um ganz sicher zu gehen und das Thema dann für mich auch abzuschließen.

      Denn ein echter Troll, bleibt seinem Auftrag der Spaltung treu.Da ist es egal wie rational oder emotional Jemand reagiert.

      Peter Pan schrieb ergänzend zum Umgang mit dem PPV:

      Das sind uralte Manipulationsmechanismen, hier z.B.: Bringe deinen Gegner aus dem emotionalen Gleichgewicht, dann kann er nicht mehr klar denken und du hast leichtes Spiel mit ihm. Das kann man auch in Internetforen häufig beobachten.

      Und das machen Trolle auch gerne. Sie emotionalisieren, oder versuchen es zumindest.

      Vielleicht sind Sie ja ein Troll. Lesen Sie abschließend meinen Kommentar gerne nochmal, um das für sich zu überprüfen:

      Liebe Julia M.,

      es wird bei diesem Thema keine Lösung geben, die mehrheitlich konsensfähig ist.

      Es liegt daran, dass zwei unterschiedliche Gruppen sich entweder auf den Augenblick und die Pflicht des Helfens konzentrieren, die in jedem Fall ( aus deren Sicht) erfolgen sollte – unabhängig davon, ob evtl. 10, 20 oder 100 Hunde herumgestreut haben – was nicht auf Video zu sehen war.

      Für die Gruppe 1 zählt das Videomaterial und das moralische Werteempfinden dabei.
      Die Gruppe 1 lässt sich emotional davon moralisch empören und bleibt unabhängig von sämtlichen Argumenten ganz bei Ihrer Empörung.

      Gruppe 2 sagt: es sollte umfassender gedacht werden. Politische Fehlentscheidungen über Jahre und annähernd Jahrzehnte haben zu diesen Zuständen auf Deponien geführt. Herumstreunende Hunde etc. Die Fehler sind in der Politik zu suchen und einem Journalistenteam kann man dieses Verhalten ( nicht geholfen zu haben) nicht anlasten, aufgrund der vielfach potenzierten Zustände in Griechenland, wo Menschen und Tiere hungern – nicht alle davon sind in diesem Video gezeigt worden, um ein umfassenderes Bild zu geben.

      Eine Einigung erscheint mir daher nicht möglich.

      Sie kann wohl auf einer übergeordneten Sichtweise erfolgen, die lauten könnte: Ich akzeptiere den Standpunkt der Gruppe 1, bzw. Gruppe 2 als einen von mir abweichenden Standpunkt.

      Wenn das den Menschen hier gelingt, können wir das Thema als „unterschiedlich“ abschließen. Unterschiedliche Sichtweisen.

      Dies könnte ein genereller Lösungsansatz für zukünftige Gespräche werden.

      Wenn jeder klar in der Lage ist, seinen Standpunkt zu formulieren und den Standpunkt des Anderen nachvollziehen kann. Es geht um das nachvollziehen; nicht, dass verlangt wird, dass Jemand sich für Gruppe 1 oder Gruppe 2 begeistern kann – nur um das simple „ich verstehe, Ihre Sichtweise ist anders, als meine.“

      Dann kann so etwas wie gegenseitiger Respekt entstehen. Aber vorher – ist das nur eine Diskussion über aufgeheizte Stimmung.

    • Sie offenbaren hier mit ihrem erneuten Text nur wieder deutlich, dass Sie die Menschen, die sie in Ihrer „Gruppe1“ verordnet haben, überhaupt nicht verstehen, sondern nur abstempeln wollen.
      Die „ualten Manipulationstechniken“ halt.

    • „Lösungsversuche“, es ist immer wieder erstaunlich, was alles an Schlechtem und Bösem in meine Beiträge hineininterpretiert wird, was ich so weder gesagt noch gemeint habe. Mit obigem Post habe ich zwei Ziele verfolgt: Erstens habe ich mich öffentlich gefragt, ob web.de als Repräsentant reinsten Mainstreams den Konflikt bei KenFM bemerkt hat und nun vielleicht den Mainstream als den humaneren Info-Kanal darstellen möchte. Was er mitnichten ist, KenFM ist nach wie vor um zig Längen besser.
      Und zweitens wollte ich mal etwas Tröstliches hier einstellen.
      Was Sie daraus machen, ist die unverschämte Verdächtigung, ich sei ein Troll, der spalten wolle. Sie werfen mir außerdem vor, daß ich mich beharrlich gegen abstruse Vorwürfe wehre. Das ist so extrem unterirdisch, daß ich mich fragen muß, ob Sie überhaupt humanistisch veranlagt sind. Sie sind hier der traurige Spalter.
      Ich schreibe das auch garnicht wegen mir, so ein Blödsinn wie der Ihrige kann mich garnicht treffen. Ich schreibe es wegen dem Hund, dessen Würde ich die ganze Zeit hier verteidigen muß, weil etliche Kommentatoren hier ständig behaupten, er habe nur eine untergeordnete Bedeutung. Das Problem ist nicht so sehr das KenFM-Team. Fehler macht jeder, zumal unter Stress, in einem fremden Land. Das Problem sind diese kaltherzigen Kommentatoren hier, die die empathischen Menschen auch noch angreifen. Sie sind einer davon, und deshalb haben Sie allen Grund, sich zu schämen. Aber dazu sind Sie nicht fähig, ich weiß schon.

  2. Dieser Gesprächsverlauf ist ein tolles Beispiel dafür, warum Menschen, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen, in der Öffentlichkeit wenig ernst genommen werden. Ob es an der augenscheinlich weit verbreiteten kognitiven Dissonanz liegt, oder einfach an der Unfähigkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Oder spielt vielleicht das mangelnde Verständnis für Kontext und Geschichte auch eine Rolle?
    Es gibt auf jeden Fall kein gutes Bild ab, das KenFM-Team so anzuprangern! Was ist die Hauptaufgabe von Journalismus?
    Ist der oft müde belächelte Grundsatz „erst denken, dann handeln“ schon so lächerlich geworden?
    Schade, dass es hier ganz oft nicht um die Sache, sondern um die vorherrschenden Intentionen/Emotionen geht.
    Traurig, dass der arme kleine Hund eine wesentlich größere Rolle zu spielen scheint, als die Problematik der Müllkippe, deren Folgen und potentielle Lösungsansätze…

    • Traurig, hier immer wieder solche Kommentare lesen zu müssen.
      Wo tritt hier kognitive Dissonanz auf?
      Mangelndes Verständnis für Kontext und Geschichte? Da liegen Sie total falsch.
      Es gibt auf jeden Fall KEIN GUTES Bild ab, das KenFM-Team IN DIESEM EINEN EINZIGEN FALL NICHT zu kritisieren.
      Denken und Emotionen gehören zusammen, wenn es in der Sache kongruent ist (so wie hier).
      Die Problematik der Müllkippe, deren Folgen und potentielle Lösungsansätze sind doch klar. Die Deponie abdichten, die Frage ist nur, wer das bezahlt.
      Aber ein armer kleiner Hund spielt da ja nur eine untergeordnete Rolle.

      Leute, so wird das nichts. Man kann nicht sagen „Das Leben ist heilig“ und dann einen Hund im Gift ertrinken lassen. Entweder streitet man für das Leben, und dann gehört auch ein totgeweihter kleiner Hund dazu, oder man tut es nicht, oder nur halbherzig, oder viertelherzig, oder was weiß ich. Mit solchem inkonsequenten Verhalten und insbesondere mit den beleidigenden Kommentaren (siehe weiter unten und in zahlreichen anderen Threads) gegenüber denjenigen, die sich für die gequälten Tiere, egal ob in der Massentierhaltung, den Versuchslaboren, den Pelztierfarmen etc. einsetzen, oder eben für diesen kleinen Hund, spaltet man die ohnehin schon schwache Friedensbewegung in Tierfreunde und Anthropozentriker.
      Inzwischen haben 10 % der deutschen Bevölkerung aus Tier- oder Naturschutz-Gründen Fleisch aus ihrem Speiserepertoire verbannt. Sollen diese vielen Menschen vor den Kopf gestossen werden? Na, dann kann das ja hier ein kleiner netter Diskussionszirkel werden, nur politisch völlig unbedeutend.

    • Der „Torsten“ hat eine seltene Gabe, die Wirklichkeit schlicht und ergreifend mit Worten ans Licht zu bringen, sodass sie von niemandem mehr übersehen werden kann, der sich selbst ehrlich Rechenschaft abzulegen bereit ist. Es ist jetzt nur zu hoffen, dass er sich nicht auch noch abwenden muss, wie diejenigen, deren Kritik an dem unterlassenen Lebens- Rettungsversuch hier versucht wurde, verächtlich zu machen.

    • @ Torsten
      Hast du schon dein Ticket in der Tasche um selber da runter zu fahren und so viele Hunde wie möglich zu retten? Du weißt über das Problem, du weißt wo es ist und du hast so hohe moralische Ansprüche, dass es sogar noch für die ganzen anderen Menschen ausreicht. Also, was machst du?
      Oder du fährst nach Süditalien und heuerst auf einem Schiff einer NGO an und gehst Flüchtlinge retten, um dein Gewissen zu streicheln. (ohne weiter darüber nachzudenken)
      Alter, versuch mal etwas komplexer zu denken. Wunschvorstellung und Realität stehen oft konträr gegenüber. Seine Wunschvorstellung zu leben kann manchmal echt kontraproduktiv im IST-Zustand sein. Und das fürs reine Gewissen. Könnte man kognitive Dissonanz nennen… Aber anscheinend (bei der Quantität deiner posts) willst du Leute bekehren, also fehlt die Grundlage für einen Diskurs.

    • Ich will nicht bekehren, sondern KenFM zu Glaubwürdigkeit verhelfen, damit zu einer breiteren Anhängerbasis und damit wiederum zu mehr Erfolg. Aber wie man hier wieder sehen kann, will das die starke Antropozentriker-Fraktion hier nicht. Sie treibt die Tierfreunde aus ihrer Ecke der Friedensbewegung hinaus und spaltet und schwächt dadurch. Viel Spaß im Echo-Raum.

    • Genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Für Leute wie Dich ist das Wesentliche das Labern und Sabbeln über eine bessere Welt. Kommst Du dann an einem kleinen Hund in Not vorbei, hilfst Du nicht, sondern fabulierst vom „Wesentlichen“, dem „großen Ganzen“ und führst Dein gesamtes Gelabere damit ad absurdum.

      Mehrere erwachsene Männer unternehmen nicht einmal den Versuch einem wenige Kilogramm schweren, kleinen Hund aus unmittelbar lebensbedrohlicher Notsituation zu helfen? Sorry, aber das hat nichts mit einer besseren Welt, oder auch nur dem Weg dahin zu tun. Das ist einfach nur erbärmlich und zeigt, dass hier Weltverbesserungs-Theoretiker unterwegs sind, die sich bei der erstbesten Nagelprobe als reine Schwätzer erweisen.

      Diese armseligen, 100% empathiefreien Psychos, die darauf verweisen, dass man statt mit dem kleinen Hund, lieber mit den Bäumen etc. Mitleid haben sollte, will ich nicht weiter eingehen. Bei solchen Menschen ist wohl alles zu spät.

    • gungini.

      Ja. Du hast voll Recht.

      Politik darf Fehler machen – die sind egal.

      Aber Journalisten müssen gefälligst helfen! Ohne Ausnahme!

      Recht so!

    • Nein, natürlich machen Journalisten auch Fehler. Aber das Wesen eines rechtschaffenen Menschen besteht u.a. darin, daß er seine Fehler eingesteht, und versucht, es beim nächstern Mal besser zu machen. Das lese ich hier nicht.
      Stattdessen lese ich hier massenweise Angriffe gegen Kommentatoren, die diese Rechtschaffenheit einfordern. Das ist spalten und schwächen pur. Aber Hauptsache auf die „kindischen“ Tierfreunde eingeschlagen. Wenn die Zahl der Mitstreiter dadurch halbiert wird – ist doch egal. Es sind noch genug Endlos-Laberer da.
      Die Konsequenzen dieses Unfugs werden wir alle zu spüren bekommen.

    • Hallo Sir Bob,
      ich versuche es hier für Sie kurz zusammen zu fassen:
      KENFM-TEAM HAT GEZEIGT, DASS ES IN EINER AKUTEN NOTSITUATION NICHT MORALISCH HANDELN KANN.
      UND DARÜBER HINAUS EIGENE FEHLENTSCHEIDUNG NICHT ALS SOLCHE DEFINIERT.
      WER NICHT IN DER LAGE IST EINEM LEBEWESEN IN DER NOT BEIZUSTEHEN, BRAUCHT NICHT ZUR MENSCHLICHKEIT, MORAL UND VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN ZU APPELLIEREN.

      Am Rande: was ist ihr Anliegen in der Diskussion? Reflektion? Wollen wir nun tatsächlich darüber diskutieren wie und warum wir diskutieren? Ist das überhaupt sinnvoll?

    • Liebe Julia M.,

      es wird bei diesem Thema keine Lösung geben, die mehrheitlich konsensfähig ist.

      Es liegt daran, dass zwei unterschiedliche Gruppen sich entweder auf den Augenblick und die Pflicht des Helfens konzentrieren, die in jedem Fall ( aus deren Sicht) erfolgen sollte – unabhängig davon, ob evtl. 10, 20 oder 100 Hunde herumgestreut haben – was nicht auf Video zu sehen war.

      Für die Gruppe 1 zählt das Videomaterial und das moralische Werteempfinden dabei.
      Die Gruppe 1 lässt sich emotional davon moralisch empören und bleibt unabhängig von sämtlichen Argumenten ganz bei Ihrer Empörung.

      Gruppe 2 sagt: es sollte umfassender gedacht werden. Politische Fehlentscheidungen über Jahre und annähernd Jahrzehnte haben zu diesen Zuständen auf Deponien geführt. Herumstreunende Hunde etc. Die Fehler sind in der Politik zu suchen und einem Journalistenteam kann man dieses Verhalten ( nicht geholfen zu haben) nicht anlasten, aufgrund der vielfach potenzierten Zustände in Griechenland, wo Menschen und Tiere hungern – nicht alle davon sind in diesem Video gezeigt worden, um ein umfassenderes Bild zu geben.

      Eine Einigung erscheint mir daher nicht möglich.

      Sie kann wohl auf einer übergeordneten Sichtweise erfolgen, die lauten könnte: Ich akzeptiere den Standpunkt der Gruppe 1, bzw. Gruppe 2 als einen von mir abweichenden Standpunkt.

      Wenn das den Menschen hier gelingt, können wir das Thema als „unterschiedlich“ abschließen. Unterschiedliche Sichtweisen.

      Dies könnte ein genereller Lösungsansatz für zukünftige Gespräche werden.

      Wenn jeder klar in der Lage ist, seinen Standpunkt zu formulieren und den Standpunkt des Anderen nachvollziehen kann. Es geht um das nachvollziehen; nicht, dass verlangt wird, dass Jemand sich für Gruppe 1 oder Gruppe 2 begeistern kann – nur um das simple „ich verstehe, Ihre Sichtweise ist anders, als meine.“

      Dann kann so etwas wie gegenseitiger Respekt entstehen. Aber vorher – ist das nur eine Diskussion über aufgeheizte Stimmung.

    • „Lösungsversuche“, Sie vergessen in Ihrer Aufstellung eine zahlreich vertretene Gruppe 3, die mit unverschämten Beleidigungen die Vertreter der Gruppe 1 angegriffen hat und damit auf Reaktionen der Gruppe 1 Einfluß genommen hat.
      Und Sie vergessen, daß Sie zu dieser Gruppe 3 gehören, siehe Ihr Posting um 11.55 Uhr zu meiner Person. Mehr spalten geht nicht.

    • Hallo „Lösungssuche“,
      eins müssen aber beide Gruppen einfach zugeben – die Empörung ist berechtigt, auch wenn nicht zielführend.
      Wenn aber die Gruppe 2 die Empörung der Gruppe 1 als „Gutmenschentum“ abtut, entsteht eine 2. Empörungswelle, die nicht mehr der Ursache, sondern ganz der Gruppe 2 gilt… nun sei es drum.
      Jetzt zur Sache:
      ein solches Sanierungsprojekt bedarf einer Baugenehmigung (in Griechenland, wohl bemerkt). Den Bauantrag stellt der Bauherr, der auch den Planer beauftragt. Der Bauherr ist eine natürliche oder juristische Person, die Ihre Eigentumsrechte auf das Grundstück der Prüfbehörde gegenüber nachweisen kann. Der Bauherr ist in dem Fall, also, die Gemeinde bzw. Kommune.
      Sehen Sie worauf ich hinaus will?
      Wir (oder KenFM) können ohne der Kommunalverwaltung gar nichts ausrichten. Wir sind nicht befugt so eine Deponie zu sanieren.
      Dieser ganze Beitrag von KenFM ist ein gutgemeinter Fehlstart.
      Der Beitrag sollte auf Emotionen appellieren und ist zurecht (!) in den falschen Hals geraten (weil ein normal denkender und fühlender Mensch sich gegen solch einer Doppelmoral aufbäumt – nun mal).
      Richtiger Weg wäre:
      1. die Kommune erkennt den Ernst der Lage und lässt eine Kostenschätzung der Sanierung durch einen Planer machen, klärt parallel eigenes Budget und staatlichen Anteil an den Kosten ab.
      2. KenFM macht einen Beitrag darüber, mit der Deponie, mit den kommunalen Vertretern, ohne Hunde (!) – denn es ja nicht um Emotionen gehen soll – und ruft zur Crowdfunding auf – erst für die Planungs-, dann für die Bauarbeiten…es sind, übrigens, Millionen – ich sehe da schwarz. … man sollte sich dann eventuell mit den Großen wie Greenpeace und anderen Umweltschutzorganisationen zusammen schließen …
      3. das KenFM-Team vor Ort geht ihrer menschlichen Verpflichtung nach – lässt die Hunde nicht im Stich – und filmt es nicht. So!

    • Hallo Julia M.

      Hallo „Lösungssuche“,
      eins müssen aber beide Gruppen einfach zugeben – die Empörung ist berechtigt, auch wenn nicht zielführend.

      Da stimme ich persönlich zu. Ich kann ja nur für mich schreiben.

      Wenn aber die Gruppe 2 die Empörung der Gruppe 1 als „Gutmenschentum“ abtut, entsteht eine 2. Empörungswelle, die nicht mehr der Ursache, sondern ganz der Gruppe 2 gilt… nun sei es drum.

      Sehe ich auch als eine Möglichkeit an – dreht sich thematisch allerdings immer nur im Kreis – ohne Lösung. Daher: Akzeptanz unterschiedlicher Sichtweisen – von beiden Seiten ( Gruppe 1 und Gruppe 2).

      Jetzt zur Sache:
      ein solches Sanierungsprojekt bedarf einer Baugenehmigung (in Griechenland, wohl bemerkt). Den Bauantrag stellt der Bauherr, der auch den Planer beauftragt. Der Bauherr ist eine natürliche oder juristische Person, die Ihre Eigentumsrechte auf das Grundstück der Prüfbehörde gegenüber nachweisen kann. Der Bauherr ist in dem Fall, also, die Gemeinde bzw. Kommune.
      Sehen Sie worauf ich hinaus will?

      Ja. Ich verstehe es so: konkrete Lösungsansätze in Griechenland. Finde ich grundsätzlich begrüßenswert.

      Wir (oder KenFM) können ohne der Kommunalverwaltung gar nichts ausrichten. Wir sind nicht befugt so eine Deponie zu sanieren.

      Da stimme ich Ihnen zu, dass wir auf jeden Fall keine griechische Kommunalverwaltung sind, die konkret die Deponie sanieren kann als Kommune.

      Dieser ganze Beitrag von KenFM ist ein gutgemeinter Fehlstart.

      Ich bin im Gegenteil dem KenFM-Team unglaublich dankbar für diesen Beitrag. Weil er auf vorhandene Meinungsverschiedenheiten (vielleicht ungewollt) aufmerksam gemacht hat. Es wurde dadurch überdeutlich, welche Themen Menschen bewegen, die sich auf das Gezeigte fokussieren oder eben auf Ursachen.

      Und ohne so einen Beitrag wäre alles in Harmonie weitergeschehen – wo nie klar geworden wäre: wie tief sind die Gräben in dem gesellschaftlichen Verständnis eigentlich; und sind Menschen fähig dazu, andere Sichtweisen als andere Sichtweisen stehen zu lassen , wenn eine thematische Lösung scheinbar ausser Ferne gerückt ist.

      Der Beitrag sollte auf Emotionen appellieren und ist zurecht (!) in den falschen Hals geraten (weil ein normal denkender und fühlender Mensch sich gegen solch einer Doppelmoral aufbäumt – nun mal).

      Was die wirkliche Intention dahinter war, weiß das KenFM-Team nur selbst. Jeder, der nicht Teil des Teams ist , wird seine eigene Sichtweise darauf haben – ich kann Ihre Sichtweise dazu auf jeden Fall nachvollziehen, als eine Möglichkeit, die vielleicht beabsichtigt war.

      Richtiger Weg wäre:
      1. die Kommune erkennt den Ernst der Lage und lässt eine Kostenschätzung der Sanierung durch einen Planer machen, klärt parallel eigenes Budget und staatlichen Anteil an den Kosten ab.
      2. KenFM macht einen Beitrag darüber, mit der Deponie, mit den kommunalen Vertretern, ohne Hunde (!) – denn es ja nicht um Emotionen gehen soll – und ruft zur Crowdfunding auf – erst für die Planungs-, dann für die Bauarbeiten…es sind, übrigens, Millionen – ich sehe da schwarz. … man sollte sich dann eventuell mit den Großen wie Greenpeace und anderen Umweltschutzorganisationen zusammen schließen …
      3. das KenFM-Team vor Ort geht ihrer menschlichen Verpflichtung nach – lässt die Hunde nicht im Stich – und filmt es nicht. So!

      Finde ich grundsätzlich gut. Mein Gedanke dazu: hätten Sie das auch alles gewusst, wenn es diesen Beitrag nicht gegeben hätte?

      Ich schätze nämlich: vieles, was Menschen geschrieben haben, kam erst ans Licht, nachdem dieser durchaus provokative Beitrag gesendet wurde.

    • Hallo „Lösungssuche“, vielen Dank für die gründliche Analyse 🙂
      Und ja alles was ich geschrieben habe wusste ich schon vorher, nur formuliert habe ich es hier aus dem gegebenen (traurigen) Anlass.
      Den Beitrag finde ich nicht gut, weil der voll nach hinten losgegangen ist – sehen wir doch mal wo wir gerade stehen. Sind wir nah an der Lösung dran?
      Wir diskutieren immer noch darüber warum wir diskutieren und nicht was soll man als nächstes tun.
      Mir geht es nicht darum welche Gedanken bzw. Reaktionen „ans Licht kommen“, wenn Leute mit Themen konfrontiert werden, sondern was daraus wird.
      Und was ist daraus geworden? Heiße Luft.
      (was eventuell als besserwisserisch rüber kommt, ist ausschließlich der knappen Zeit geschuldet 🙂 keine Absicht)
      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und dem KenFM-Team diese schwierige Kurve doch noch zu kriegen.

  3. An alle die sich hier über die Handlung mit dem kleinen Hund aufregen: wer regt sich wegen der Bäume auf? Wegen der Insekten? Wegen all dem Leben rundherum was qualvoll sterben muss?! Ihr, die ihr euch wegen des kleinen Hundes maßlos aufregen könnt geht einzig und allein dem „Kindchenschema“ auf dem Leim. Ein angeborener, triebgesteuerter Reflex, ein Schlüsselreiz, Instinktverhalten. Reflexgesteuertes, bewusstloses (unbewusstes) Handeln… Da würde ich mich mal fragen was sonst noch so alles unbewusst als Muster abläuft… Kann sehr interessant sein… und heilsam…

    • Schon wieder so ein pseudo-psychologischer Schwachsinns-Kommentar.
      Was hätten Sie geschrieben, wenn Ihr bester Freund in dem Schacht gesteckt hätte?

    • Ich bin immer wieder überrascht, wie groß die Dummheit und die Einbildung unter der Menschheit ist. Aber die Zustände in der Welt spiegeln es ja deutlich wieder.

    • Specht: 27. August 2017 at 12:29

      Ich bin immer wieder überrascht, wie groß die Dummheit und die Einbildung unter der Menschheit ist. Aber die Zustände in der Welt spiegeln es ja deutlich wieder.

      Ich glaube, Sie wollen es nicht verstehen. Was ich aber nun verstehe: ich weiß, warum Peter Pan und Sie sich vermutlich oft gestritten haben.

      Er wollte durch seinen provokativen PPV-Ansatz Bücher verkaufen(hab ich beim folgenden Link erläutert) :https://kenfm.de/die-krise-und-die-chance-der-menschwerdung-des-menschen-mit-herz-und-hirn/#comment-121580

      Und Sie sind der perfekte Gegenpart dazu gewesen.

      Sie schreiben Worte wie „Dummheit“ und „Einbildung“ und wundern sich, dass die Menschen Ihnen ähnliches antworten.

      Wieviel Empathie haben Sie wirklich bei den Menschen? Weniger als bei dem gezeigten Hund, möchte ich meinen.

      Ich schrieb das auch schon mehrfach. Mal ausführlich, mal gekürzt.

      Und ich glaube, es wird keine Lösung geben.

      Weil: die Lösung liegt und kann nur in jedem Menschen selbst liegen.

      In der Art, wie ein Mensch fähig ist, gemeinsame Sichtweisen bei sich und dem anderen Menschen gegenüber auszmachen.

      In der Art, dass ich darauf Bezug nehme, was mein Kritiker mir entgegenbringt; wo es eine Schnittmenge gibt.

      Dann mit

      Ich bin immer wieder überrascht, wie groß die Dummheit und die Einbildung unter der Menschheit ist.

      ein Gespräch zu beginnen, vermittelt nicht die Sichtweise, dass Sie in der Lage sind oder ein Interesse daran haben, Schnittmengen zu suchen.

      Sie suchen die Eskalation in Worten. Bei mir haben Sie es kürzlich schon geschafft. Herzlichen Glückwunsch.

      Und viel Freude beim Streiten – es wird Ihnen gut gelingen, wenn Sie es regelmäßig zu vermeiden wissen, nach gemeinsamen Ansichten zu suchen.

      Viel Erfolg – und ich verabschiede mich wieder mal – antworten Sie ruhig an anderer Stelle auf meinen längeren kommentar. Ich habe lang genug Ihre Kommentare gelesen, um zu verstehen, dass es Ihnen in erster Linie um Bestätigung Ihrer Sichtweise geht.

      Wer davon abweicht, hat kein Herz, Hirn und Verstand – so sinngemäß Ihre Empathie gegenüber Menschen mit anderer Sichtweise.

      Ich hab mich in vielen Antworten Ihnen gegenüber bemüht, freundlicher zu sein, als Ihre Worte es bei einer Rückantwort erwarten ließen.

      Es ist aber wirklich bei jedem Menschen in jedem Streit auf der Welt immer die Frage:

      – Gehe ich den ersten Schritt auf den anderen zu; kann ich Verständnis für manche Sichtweisen haben, oder:

      – der Andere muss auf mich zugehen – nur meine Sicht ist richtig!

      Und in vielen ungelösten Streits, Konflikten und Kriegen wird stets der zweite Gedankenstrich bevorzugt.

      Und viele Menschen sind überrascht, dass keine Lösung und Einigung entsteht, wenn der Andere doch auf Sie zukommen müsste…

      Alles Gute Ihnen, Specht.

      Bin wieder raus.

    • Off Topic!

      @ Lösungssuche: auch wenn Sie sich inzwischen wieder abgemeldet haben, ist es mir dennoch wichtig, Ihnen zu schreiben, dass Peter Pan alias Irwish keine Bücher verkauft, sondern Sie kostenlos zur Verfügung stellt, mit dem Risiko angezeigt zu werden. Ihm ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen, auch die, die sich keine Bücher leisten können, die Möglichkeit haben gute Bücher zu lesen. Und mit diesem Waldner hat Irwish nun so überhaupt nichts zu tun, da der Kommentar über Marx Biografie von „ein unbewusster Gegenwurf“ überhaupt nicht von ihm geschrieben wurde.

      Es war erschreckend für mich, wie schnell es zu Verurteilungen kommt, dabei kann eine PN oftmals helfen, um sich Klarheit zu verschaffen.
      Ich kenne Irwish schon lange persönlich und war so ziemlich geschockt, was sich hier im Forum so alles über ihn zusammengereimt wurde, nach dem er sich schon längst wieder abgemeldet hatte.
      Und noch eins: Peter Pan alias Irwish wurde nicht nicht gesperrt, sondern er hat sich hier selbst wieder abgemeldet, was für mich sehr gut nachvollziehbar war. Mir diesen Accounts, die dann mit ihm in Verbindung gebracht wurden, hatte er nichts zu tun! Und ja, er hätte sich wieder anmelden können, um das richtig zustellen…doch ganz ehrlich was hätte das genutzt? Die S… wurde doch schon durchs Dorf getrieben.

      Dass für Frau Specht nur eine Meinung gilt und das ist ihre eigene, wurde mir hier im Forum schon ziemlich schnell deutlich.

      Zu der Mülldeponie und dem kleinen Hund: Da ich schon in Griechenland war, ist mein Gefühl, viele Griechen haben kein Gefühl für die Umwelt. Müllberge wachsen überall und verschandeln die wunderschöne Landschaft. Es leben dort viele verwilderte Katzen und Hunde, die sich von dem Müll ernähren und es gibt u.a. deutsche Initiativen, die sich für diese Tiere einsetzen und Urlauber suchen, die die geretteten Tiere mit nach Deutschland nehmen.
      Wir selbst haben zwei Katzen aus so einer Initiative. Dennoch ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, auch wenn es selbstverständlich für die geretteten Tiere etwas verändert…

      Allerdings sind die vielen herumstreunenden, verwilderten Hunde und Katzen auch eine Plage…was gerne vergessen wird! Was also tun? Eine Möglichkeit wäre, die Tiere möglichst schnell zu kastrieren, damit sie sich nicht weiter vermehren können…doch wer soll das machen bei so vielen Tieren?
      Es gibt hier in Deutschland Tierschutzverbände die machen das still und heimlich auf eigene Kosten in einer Nacht und Nebelaktion, wenn sich Bauern aus Kostengründen weigern, ihre Katzen sterilisieren zu lassen…
      Auch wir haben hier schon Katzen von Bauernhöfen eingesammelt, um sie sterilisieren zu lassen, weil das Elend kaum zu ertragen war.

      @ Torsten: Ihr Kommentar, um es mit Ihren eigenen Worten auszudrücken, ist pseudo-psychologischer Schwachsinn!
      Vielleicht vergegenwärtigen Sie sich einmal, wie hoch die Population von verwilderten Hunden und Katzen in Griechenland ist, die sich von dem Müll dort ernähren? Und dieses Problem gibt es nicht nur in Griechenland…und Ihr Vergleich mit dem besten Freund hinkt gewaltig! Sorry, doch dann wage ich auch den Vergleich, mit den vielen toten Menschen, die bei Ihrer Flucht ertrunken sind und in Lesbos an Land gespült wurden…Freunde von mir haben direkt vor Ort in Lesbos geholfen…Meine direkte Frage: Was tun Sie? Entweder für Tiere oder für Menschen in Not?

      Es geht tatsächlich nicht nur um diesen einen kleinen Hund, so grausam sein Schicksal auch ist…was ich überhaupt nicht kleinreden will! Und ja, es besteht die Möglichkeit, vereinzelt die Tiere zu retten, doch dann muss man auch die Verantwortung für dieses gerettete Tier übernehmen, sich darum kümmern, es tierärztlich versorgen lassen u.u.u.

      Und vielleicht sind Sie ja ein „Tierretter“ und setzen sich in gezielten Aktionen für die Rettung von Tieren ein? Allerdings glaube ich, dass dann Ihre Kommentare hier anders ausfallen würden…weil Sie dann einen Einblick in die Lebensrealität dieser Tiere hätten…

      Sicherlich wäre es sinnvoller von Ken Jebsen gewesen, diese Sequenz mit dem kleinen Hund einfach herauszuschneiden, dann hätte er sich diese vielen Verurteilungen hier in den Kommentaren sparen können…

      Fakt ist: Vielleicht hätten er und sein Team diesen Hund aus der Giftbrühe holen können…und dann, was dann? Wie hätte es Ihrer Meinung nach weitergehen sollen? Hätte er ihn einfach laufen lassen sollen? Oder hätte er ihn mitnehmen sollen, um ihn tierärztlich versorgen zu lassen? Und was weiter, wenn er tierärztlich versorgt worden wäre…?
      Es wäre schon hilfreich, Gedanken einfach einmal zu Ende zu denken, bevor es zu lauthalser Kritik kommt!

      Was tröstlich für mich ist, dass sich relativ wenige Leser von KenFm hier zu Wort gemeldet haben…es sind eigentlich immer die gleichen!
      Ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt etwas schreiben soll…
      Selten erlebe ich in diesem Forum eine Diskussion, die wirklich hilfreich ist! Häufig prallen hier Meinungen aufeinander, ohne die Bereitschaft, die eigene Weltsicht auch nur ansatzweise zu hinterfragen…

    • Mamomi: Ihre „Meinung“, die Sie mit diesem Text vom 28. hier kund tun, ist vor allem, dass die Meinungen andersmeinender user(hier „Torsten“ und „Frau Specht“) nichts wert sind, dagegen aber loben Sie einen ehemaligen user, der hier wegen unverschämten Beschuldigungen und falschen Bezichtigungen gegen andere user hier gesperrt, bzw. diese Beiträge gelöscht werden mussten. Das ist es doch, was Sie hier als „ihre gute Meinung“ verkaufen wollen.
      Was Sie sonst noch zu diesem hier besprochenen Thema vorbringen in Bezug auf die Verhältnisse in Griechenland und die gesamte Politik, ist auch keine Meinung, sondern das sind Fakten, die den meisten von uns ja sowieso bekannt sind.
      Ihr Kommentar dient deshalb ganz offensichtlich nur dazu, user, die nicht in ihr Konzept zu passen scheinen, abzuwerten . Sie sind genauso ein Spalter wie „Lösungsversuche“ und der ehem. „Peter Pan“.

  4. Hauptsache man kann sich über die Handlungen von anderen aufregen! Es ist schon bezeichnend wie raumgreifend hier diskutiert wird wenn es um einen armen, kleinen, verreckenden Hund geht. Da wird wild um sich gebissen, dem Protagonisten (KenJ.) ein kalter Blick vorgeworfen usw…
    Das alles aus dem warmen Schoß von Mutter Konsum…
    Sich nur das Beste zukommen lassen in der kleinen, privaten Wohlfühlzone.
    Sich dann über andere aufregen die was machen und sich selbstgerecht zurücklehnen in dem Gefühl jetzt aber wirklich mal
    bewegende Dinge vollbracht zu haben. (Leider haben sich nur die Finger auf der Tastatur bewegt…)
    Den Arsch nicht hochkriegen wenn es mal darum geht nach Ramstein zu fahren aber hier eine dicke Lippe riskieren.
    Mein erstes Gefühl zu der Sache: den Hunden auf der Deponie (allen) den Gnadenschuss geben.
    Es ist möglich dass das Team in dieser Situation nicht richtig gehandelt hat, es ist möglich dass ich anders gehandelt hätte (evtl. irgendwo eine Schusswaffe besorgen / evtl. dem Hund was zum herausklettern beschafft / evtl. etwas ganz anderes)
    es ist aber mit Sicherheit eine Ausnahmesituation gewesen, jeder war psychisch stark belastet und schockiert, der Gestank, all der Tod, die kranken dahinsiechenden Tiere usw… kann man immer „richtig“ reagieren?
    Wer selbst frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein….
    Ihr, die hier andere groß an den Pranger stellt macht es euch schön einfach!
    Spannend finde ich auch, dass ihr euch über den kleinen Hund aufregt, die Ursache des Ganzen aber, die Ausbeutung, der Raub der Finanzmafia lässt euch dabei kalt. Kopfschüttel.

    • Das ist beeindruckend! Wir haben es hier offenbar mit jemandem zu tun, der ganz genau weiß, was die Beweggründe jeden Einzelnen waren, sich kritisch zur der diskutierten Situation zu äußern, mit jemanden, der vor allem ganz genau weiß, dass alle, die es wagten, diese Situation anzusprechen und darüber entsetzt waren, dass man das Tier so einfach seinem elenden Schicksal überlassen hat, natürlich selbst so gar nichts auf die Reihe kriegen, und nur vom Sofa bzw. vom Computer aus agieren.

      Und natürlich weiß „schliemanns“ auch ganz genau, dass uns die Ursachen „des Ganzen, die Ausbeutung, der Raub der Finanzmafia“ völlig kalt lassen – ja, ne, is klar.

      Da werden Vokabeln wie „angeborener, triebgesteuerter Reflex“ verwendet – ähem, bin ich im falschen Film??! Nein, ich bin wohl nur ein völlig dumpfes, „bewusstloses, unbewusstes“ Wesen. Gut, dass das mal jemand gesagt hat ….

      Was reg‘ ich mich auf… vergeudete Zeit.

    • Schliemanns: Ich habe hier im Forum immer auch verzwifelt auf Umwelt-und Tierrechts-Themen gewartet. Auf Artikel und Diskussionen über das Wald- und Artensterben und das sog. „Geo-Engineering“. Über die verborgenen Aktivitäten des sog. „Militärisch-Industriellen Komplexes“, die den ganzen Planeten bedrohen. Ich habe mich gründlich darüber informiert, bin Mitglied der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“ geworden, habe Vorträge besucht. In der Not hatte ich es schon auf blogs über andere Themen versucht, anzusprechen und drüber zu berichten. Aber da kam hauptsächlich Desinteresse und Kritik von solchen usern, die mich jetzt in der Erinnerung an Ihren Argumentationsstil ad hominem erinnern. Was leisten Sie denn bitte, um den ganzen niederträchtigen Trend dieser Art Zivilisation bewusst zu machen, zu stoppen, bzw. umzulenken? Sie persönlich, wie leben Sie, worin sind sie aktiv?
      Ich z.B. war schon in den 1970er Jahren Aktivistin gegen Tierversuche. Wir sind mit lautstarken Protestrufen in mit Kunstblut-bespritzten weißen Kitteln über den Berliner Ku-Damm gezogen und in die Cafes rein und den Menschen Info-Material ausgehändigt darüber, was die Pharma-Industrie hinter verschlossenen Türen so alles mit den Tieren macht, um Medikamente zu produzieren, die mehr gefährliche Nebenwirkungen haben als irgendeinen Nutzen für den Menschen! Da habe ich dann auch aufgehört, Fleisch zu essen, um vor 11 Jahren vegan zu werden, weil ich erfahren habe, was für so ein Essen mit den sog. „Nutztieren“ geschieht!
      Ferner habe ich jahrelang zusammen mit meinem Mann gegen einen nahegelegenen Truppenübungsplatz gekämpft und bin bei jeder Großdemonstration der „Freien Heide“ gegen den geplanten Bombenabwurfplatz dabei gewesen. Gleichzeitig haben wir gegen die sog. „Grüne Gen-Technik“ gekämpft. Haben in Eigenregie in Berlin immer wieder überall Infomaterial darüber ausgelegt und ausgehändigt und mit den Menschen darüber diskutiert. Ich habe Leserbriefe in Zeitungen darüber veröffentlicht! Ich habe über alles hier zuhause noch dicke Aktenordner stehen!
      Was haben Sie da bisher vorzuweisen, der Sie hier so eine dicke Lippe riskieren?

  5. Diejenigen, die den Empörten Tierschützern hier Hysterie oder „Schreibtischtätertum“ vorwerfen, scheinen nicht zu wissen, dass es nicht nur eine Außenwelt, eine Umwelt, gibt, sondern ebenso eine Innenwelt. Die innere Erlebniswelt aller fühlender Lebewesen. Erst einmal gab es die Seelengifte und dann die Umweltgifte. So ist die Reihenfolge. Und wenn das nicht endlich klar und deutlich hervortritt, wird nur weiter an Symptomen herum gedoktert.

    • Hey Specht, was ich mal fragen wollte…

      Könnten Sie uns Empathie-, Herz- und Hirnlosen bitte nochmal und nochmal und nochmal Ihren Standpunkt klarmachen ?
      Ihre 26 Kommentare in diesem Thread reichen uns nicht.

      Dankeschön.

  6. Nach über 100 Kommentaren – ich selbst habe auch schon einmal unter „https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122131“ Stellung genommen, appelliere ich – für mich abschließend zu diesem Thema – an die gesamte Community, die diesen Beitrag kommentiert hat:

    Ich bitte euch, einem Kriegs-Reporter-Team – und wir haben m.E. Krieg in Europa, wenn auch ein Krieg des Kapitals – nicht vorzuwerfen, die Tötung von Soldaten oder Zivilisten und die Zerstörung des Landes nicht verhindert zu haben. Das ist nach meiner Ansicht der falsche Umgang mit diesem Beitrag.

    Ich schlage vor, hinterfragt euch wie ich, ob wir eine Mitverantwortung an dem Zustand in Griechenland haben. Hört auf, ein Reporter-Team mit euren Schuldzuweisungen zu belasten und übernehmt für eure Schuld die Verantwortung selbst wie ich es auch tue. Ich habe nichts getan, obwohl ich über die Jahre die Entwicklung in Griechenland verfolgt habe.

    Schnelle Erste-Hilfe aus der Community finde ich sehr wichtig, die Umweltschädigung muss gestoppt werden und die kranken Tiere getötet und von ihrem Leid erlöst werden. Die Techniken, das Know-How sind bekannt und erprobt und mit dem nötigen Kapital kann sofort Abhilfe geschaffen werden. Doch reicht das? Ich persönlich werde darüber noch länger nachdenken.

    Ich wünsche dem Team von KenFM, dass sie seelisch stark genug sind, nach der verstörenden Situation in Griechenland selbst auch den Kommentaren hier standzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen. Ich wünsche euch, dass die Bilder verblassen, wenn mit der Zeit die belastenden Eindrücke durch positive Erlebnisse überlagert werden können.

    • @Eutexa, es geht doch nicht darum, „den Kommentaren hier standzuhalten“. Zu einer guten Kriegs-Berichterstattung gehört, wie ich finde, natürlich auch die Bereitschaft, sich auf die Resonanz der Zielgruppe einzulassen. Kongruenz und Dialog gehören, wenn ich es richtig sehe, zu den geteilten Werte dieser Plattform. Sie aufs Spiel zu setzen, dient dem Krieg.

    • Das ist eines von vielen Menscheitsproblemen.
      Man kann die Grenzen im digitalen Äther nicht messen:
      – ist es das Phänomen, das mit Zunahme der versammelten Menschenmasse der Grad an vernünftiger, intelligenten Aktionen abnimmt?
      – sind das Trolle die nur ihre Spielchen treiben wollen?
      – sind das Systemhörige die ihren Aufträgen nachgehen?
      – sind das verwirrte Menschen die keine Unterscheidung zusammenbringen können zwischen sachlicher und emotionaler Kompetenz

      Da wird eine absurde ungünstige Kultur nachgeeifert, indem man den Bringer der schlechten Nachricht auf dem digitalen Scheiterhaufen „brennen“ sehen möchte.

      Die wahre Intension dieser Nachricht ist doch, das die Deutschen die hinter der Troika und Griechenland-Bashing stehen, mit eigenen Augen sehen müssen, was sowohl ihr Handeln als auch Nicht-Handeln für katastrophale Folgen anrichteten. Der Beweis ist hier auf Filmmaterial dokumentiert.

    • thorben, das sehe ich auch so. Und ich muss leider sagen, dass die Rechtfertigungen und die Retourchaisen des KenFM-Teams den Eindruck derer Gefühlskälte nur noch verstärkt haben. Am schlimmsten fand ich dann noch auf Youtube die Ausrede, sie wären ständig von angreifenden Hunden bedroht worden und hätten die mit Schaufeln abwehren müssen. Wer sich ein bisschen in diesen Ländern auskennt, der weiß, das solche Hunde niemals von sich aus Menschen angreifen. Sie sind froh, wenn die Menschen ihnen nichts tun. Als sie vor dem Giftloch mit dem Hündchen standen, hat man jedenfalls weit und breit sonst keinen Hund gesehen. Das alles verstärkt den Eindruck, dass sie tatsächlich diese Tiere nicht als leidende Mit-Lebewesen angesehen haben, sondern als gesundheitsgefährdendes Ungeziefer.

    • Ja, in diese Richtung sollte es gehen. Die eigentlichen politischen Ursachen: die Austeritätspolitik mit ihren verheerenden Auswirkungen sind in dieser Diskussion zum großen Teil aus dem Blickfeld geraten.
      Die moralischen „Verfehlungen“ derjenigen, die die ökologischen Auswirkungen dieser Politik aufdecken, scheinen nun der eigentliche Skandal zu sein.
      Hätte jemand ein Interesse daran, die Aktion von Elias und Ken zu sabotieren, er hätte seine helle Freude an der Art und Weise, wie diese Diskussion gelaufen ist.

    • Frau Geilenbrügge, was erwarten Sie? Hier bei KenFM versammeln sich Leute, die eine bessere Welt wollen. Für etliche gehört dazu auch ein humanerer Umgang mit Tieren. Wenn man nun Kritik an der Austeritätspolitik mit einer unterlassenen Hilfeleistung an einem hilflosen Hund verbindet, dann mußte die Reaktion zwangsläufig so ausfallen.
      Weiter oben auf dieser Seite lese ich bei den Vorschlägen: „KenFM am Set: Vor Ort die Welt retten. Die Segel setzt man nicht mit Worten. Handeln ist angesagt, soll die Wende auf diesem Planeten klappen.“ Und dann holt man vor Ort nicht den kleinen Hund aus der Giftbrühe? Handelt nicht? Das ist das Glaubwürdigkeitsproblem, das etliche nun dazu gebracht hat, sich enttäuscht von KenFM abzuwenden.

  7. Die liebende Fürsorge für alle Wesen kommt in einem Gebet aus dem buddhistischen Metta Sutta umfassend zum Ausdruck. Die Gesundheit und das Frei-Sein von Schmerzen gehören mit zu dem Glück und Frieden, das dort allen Wesen, Menschen und Tieren gewünscht wird.

    Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden. Was es auch an lebenden Wesen gibt, ob stark oder schwach, ob groß oder klein, ob sichtbar oder unsichtbar, fern oder nah, mögen sie alle glücklich sein.

    Davon sind wir leider weit entfernt. Aber eines ist sicher: mit jedem einzelnen Wesen, das wir aus seiner Not und seinem Schmerz befreien, tun wir uns nicht nur selber Gutes an, sondern genauso der ganzen Welt.

    Es geht darum, die Zusammenhänge überall zu erkennen. Je mehr Zusammenhänge wir sehen können, desto weniger kann Hass und Zwietracht entstehen. Das habe ich nicht gelesen, sondern selbst erlebt.
    Aber die Zusammenhänge muss jeder Mensch in seinem eigenen inneren suchen, um sie für sich zu erkennen. Dafür muss er sich selbst genauso kritisch unter die Lupe nehmen, wie alles andere. Es gilt nach wie vor immer noch der alte Spruch: „Selbstkritik ist der erste Weg zur Besserung.“

    • Lieber Specht,

      ich gehe nochmal auf einen Teil Ihrer Zeilen ein:

      Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden. Was es auch an lebenden Wesen gibt, ob stark oder schwach, ob groß oder klein, ob sichtbar oder unsichtbar, fern oder nah, mögen sie alle glücklich sein.

      Da stimme ich zu.

      Davon sind wir leider weit entfernt. Aber eines ist sicher: mit jedem einzelnen Wesen, das wir aus seiner Not und seinem Schmerz befreien, tun wir uns nicht nur selber Gutes an, sondern genauso der ganzen Welt.

      Da stimme ich auch zu.

      Konkretisiere ich das auf das Video, dass unter anderem den Hund gezeigt hat, stelle ich die Frage:

      Wie weit geht ihr Bewusstsein für die Menschen in Griechenland, die nie die Rettungsmilliarden erhalten haben und somit auch keine Deponie in Stand setzen konnten?

      Wie weit geht ihr Bewusstsein für Herrn Schäuble, der einen harten Sparkurs für Griechenland diskutiert hatte und nun Angst hat, Unruhe zu verursachen?

      Ich zitiere dazu einige Zitate, die ich weiter unten schon gebraucht hatte:
      Ausgangsbasis:

      Griechenland möchte den Euro – Goldman Sachs hilft mit einem Zins-Swop und ermöglicht Griechenland die Einführung des Euro, siehe dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=KvIW6H4PjH4 Goldman Sachs Eine Bank lenkt die Welt Ganzer Film HD

      oder auch :
      http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/buchungstrick-wird-zum-bumerang-alter-goldman-sachs-deal-treibt-griechenland-an-den-rand-der-pleite_id_4553084.html

      Danach ging es schon bergab mit Griechenland, als dann die Zinsfalle begann.
      https://www.heise.de/tp/features/Ohne-Zins-und-Verstand-Bekannte-Krisen-weiter-koechelnd-3702330.html
      dort steht:

      92 Prozent der „Rettungsgelder“ landeten gar nicht in Griechenland, sondern bei ausländischen Banken

      Während wir diese Zeilen schreiben, reden „die Gläubiger“ (EZB, Banken, IWF) wieder einmal mit Griechenland. Wieder sollen Beobachter nachschauen, ob die dortige Regierung auch artig alle angemahnten „Reformen“ umsetzt. Dabei ist allen klar, dass das Land ökonomisch ausgeblutet, das griechische Volk am Ende seiner Leidensfähigkeit angekommen und der griechische Staat heute so pleite ist wie beim Euro-Beitritt vor 16 Jahren.

      Dass 92 Prozent der „Rettungsgelder“ gar nicht in Griechenland gelandet sind, sondern bei ausländischen Banken, die glaubten, einem bereits bankrotten Land unter dem Schirm des Euro risikolos weiteres Geld leihen zu können. Dass dafür trotzdem Europas Steuerzahler bürgen, die keinen Cent dieser „griechischen“ Schulden je wiedersehen werden. Auf der Hand liegt auch, dass man den Offenbarungseid letztmalig nur noch bis zum Ende des europäischen Superwahljahres 2017 verschieben kann.

      Oder auch interessant: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/schaeuble-fuerchtet-unruhe-will-bundestag-nicht-erneut-ueber-griechenland-hilfe-ab_H2092172826_430116/

      dort steht :

      Schäuble fürchtet Unruhe, will Bundestag nicht erneut über Griechenland-Hilfe abstimmen lassen
      16. Jun – Finanzen100

      In der großen Koalition zwischen Union und SPD hat der Kompromiss zwischen der Eurogruppe und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Lösung des griechischen Schuldenstreits für Unruhe gesorgt. Einzelne Abgeordnete der Koalitionsparteien kritisieren eine zu große Abweichung von den Beschlüssen des Bundestags und pochten darauf, dass das Parlament erneut über die Griechenland-Hilfen entscheidet.

      Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dagegen sieht den Kompromiss vom aktuellen Bundestags-Mandat gedeckt und erhält von maßgeblichen Finanz- und Haushaltspolitikern der Union dafür auch Rückendeckung. Er warnte am Freitag in Luxemburg vor Unruhe auch an den Finanzmärkten für den Fall, dass der Bundestag über die Freigabe der Griechenland-Hilfen erneut abstimmen muss. „Wir haben uns alle bemüht, Unsicherheit zu vermeiden“, sagte er. …

      Das ist auch das Bewusstsein, was ich für mich bei Ihren Zeilen dort wiederfinden würde:

      Es geht darum, die Zusammenhänge überall zu erkennen. Je mehr Zusammenhänge wir sehen können, desto weniger kann Hass und Zwietracht entstehen. Das habe ich nicht gelesen, sondern selbst erlebt.

      Und vielleicht können Sie mich jetzt besser nachvollziehen, Specht.

      Ich sehe genauso wie Sie, dass der Hund entsetzlich gelitten hat; aber dies war eine Konsequenz einer Griechenlandpolitik, die unter anderem durch Herrn Schäuble stark mitverursacht wurde. Denn er hatte ja diese Rettungsschirme mitbesprochen. Die nicht bei der Bevölkerung angekommen sind.

      Und da müssten alle Menschen, die es bewusst und achtsam sehen wollen, aus meiner Sicht auch hinschauen.

      „Selbstkritik ist der erste Weg zur Besserung.“

      Da haben Sie Recht.

    • Sie haben das ganz geschickt auf ihre materialistisch-politisch orientierte Schiene gebracht. Mit den Zusammenhängen, die es gilt, zu erkennen, hatte ich die die inneren, psychologischen Zusammenhänge gemeint in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und der ganzen Welt von klein auf. Sein eigenes Seelenleben genau zu beobachten anhand unserer Reaktionen auf alles, was im Leben auf uns von außen einwirkt und auch auf andere. Das meinte ich hier mit Selbstkritik. Sich selbst erkennen in allen Situationen. Aus dieser Betrachtung heraus, wäre es m.E. viel fruchtbarer und positiver gewesen, wenn Ken FM und seine Leute sich wenigstens hinterher noch einmal ernsthaft gefragt hätten, warum sie den kleinen Kerl in seiner Todesangst da nicht herausgeholt haben. Aber sie haben genau das gegenteilige getan. Ihnen fiel nichts besseres ein, als die angeblich zu ungünstigen Umstände vorzuschieben und die entsetzten Frager und Kritiker zu attackieren mit billigen Retour-Chaisen. So kann man die Welt nicht positiv verändern. Sie haben anscheinend bis jetzt noch keine neue Erkenntnis über sich selbst gewonnen. Schuld sind anscheinend auch bei denen immer nur die anderen.

    • Mein Lieber Herr oder Frau Specht,

      ich schrieb an einer anderen Stelle bereits, dass ich mich alle fünf Minuten aufregen könnte und hier nicht schreiben wollte.

      Sie haben es geschafft, dass ich mich noch einmal äußere. Anscheinend möchte ich mit Ihnen solange das Thema ausdiskutieren, bis zumindest der Punkt erreicht ist, wo Jeder den Punkt des Anderen verstanden hat. Ob er ihn dann gutheisst, sei eine andere Sache.

      Ich habe bei einem anderen Kommentar ja gelesen, wie Sie zu einer Veganerin geworden sind.
      Insofern ist dort ein starkes Empfinden für Tiere nachvollziehbar.

      Ich schrieb bereits auch: das ich das Elend des Hundes auch tragisch finde.

      Da sind wir uns wohl einig: Sie und ich: das Elend des Hundes ist tragisch.

      Ich schätze, dass wird hier auch keiner der schreibt oder liest missverstehen; das der Hund gelitten und gewinselt hat und in die Kamera geschaut hat.

      Da sind wir uns einig, nehme ich mal an.

      Und ab dann setzen die individuellen Themen ein:

      Wie setze ich mich in Beziehung zu einem Thema?
      Verurteile ich, oder schaue ich nach Lösungen und Gemeinsamkeiten?

      Bei Ihnen nehme ich immer wieder in wahrscheinlich jetzt 27 oder 28 Kommentaren ( ich hab nicht nachgezählt, sondern nur geschätzt, nachdem was Seven Ihnen schrieb) wahr:

      Erst das innere Seelenheil und dann das äußere Seelenheil. Bzw. Damit Sie mich nicht direkt wieder mit Peter Pan oder irgendwelchen anderen – nicht vorhandenen – Nutzern vergleichen, zitiere ich direkt den Satz, dass Sie merken: ich lese sehr wohl, was Sie schreiben:
      https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122377

      Erst einmal gab es die Seelengifte und dann die Umweltgifte. So ist die Reihenfolge.

      Da sind wir uns auch einig, Herr/Frau Specht.

      Das schreib ich ja unter diesem Zitat zu diesem Kommentar hier:

      Ich sehe genauso wie Sie, dass der Hund entsetzlich gelitten hat; aber dies war eine Konsequenz einer Griechenlandpolitik, die unter anderem durch Herrn Schäuble stark mitverursacht wurde. Denn er hatte ja diese Rettungsschirme mitbesprochen. Die nicht bei der Bevölkerung angekommen sind.

      Und da müssten alle Menschen, die es bewusst und achtsam sehen wollen, aus meiner Sicht auch hinschauen.

      Und Ihre Art darauf zu antworten ist:

      Sie haben das ganz geschickt auf ihre materialistisch-politisch orientierte Schiene gebracht. Mit den Zusammenhängen, die es gilt, zu erkennen, hatte ich die die inneren, psychologischen Zusammenhänge gemeint in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und der ganzen Welt von klein auf.

      Psychologische Zusammenhänge entstehen aber auch in der Weise, ob ich bestimmte mediale Einflussfaktoren wie tägliche Nachrichten- und Berichterstattungen ausblende oder nicht ausblende.

      Meine Persönlichkeit formt sich zum Einen durch die Beziehungen zu anderen Menschen aber auch durch die ständig einprasselnden Werbebotschaften, denen sich kaum Jemand in einer Großstadt oder im Internet entziehen kann.

      Warum vergessen Sie diesen Blickwinkel?

      Leiden Sie so sehr unter der Geschichte des Hundes, dass Sie alle anderen Lernerfahrungen durch mediale Einwirkungen geschickt unterbewusst ausblenden, oder gibt es andere Gründe dafür?

      Ich verstehe das nicht.

      Ich gebe Ihnen dazu auch nochmal ein Zitat von Herrn Prof. Mausfeld, der es auf den Punkt gebracht hat:
      https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M&t=41m50s
      dort sagt er:

      Das heisst: die Fakten sind bekannt. Sie sind aber nicht sichtbar. Wenn sie nicht sichbar sind, können sie auch nicht das natürliche, moralische Empörungsvermögen der Bevölkerung aktivieren. Deswegen müssen Kontrolltechniken entwickelt werden, dass das so ist.

      Und diese Techniken sind lohnend weil, wie Donald Rumsfeld gesagt hat: der eigentliche Feind der Regierung ist die öffentliche Meinung. Der gefährlichste Feind der Regierung ist die öffentliche Meinung. Das heisst: es geht nicht darum, wieviel Zivilisten umgebracht worden sind; das ist nicht das Schreckliche, sondern die Wahrnehmung dieser Toten in der Bevölkerung, dass ist das Gefährliche.

      Ich empfehle Ihnen diesen Beitrag „Warum schweigen die Lämmer“ sich anzuschauen. Weil Sie ja hier geschrieben haben:

      Sie haben das ganz geschickt auf ihre materialistisch-politisch orientierte Schiene gebracht. Mit den Zusammenhängen, die es gilt, zu erkennen, hatte ich die die inneren, psychologischen Zusammenhänge gemeint in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und der ganzen Welt von klein auf.

      Wo ist das materialistisch orientiert, wenn ich darauf hinweise, dass die Zusammenhänge für langfristige Situationen wie Hunde auf Deponien, die mit Giftstoffen dort sich infizieren von einer fehlerhaften und von Goldman-Sachs und Herrn Schäuble stark begünstigt verursacht wurden?

      Was Sie tun Specht ist: Sie blenden die ganzen Jahre der Griechenlandpolitik aus.

      Wenn Ich Sie jetzt darauf hinweise, argumentieren Sie vielleicht so intelligent wie Vegan4Life, die dann schrieb :

      Nun erläutern Sie mir hier ellenlang die Ursachen der Griechenland- und Finanzkrise – jaaaa, das weiß ich alles, und was genau hat das jetzt damit zu tun, dass man in der hier vieldiskutierten Situation einfach spontan diesem kleinen Hund hätte helfen können und müssen?

      Und damit sind wir in der typischen Situation von Wahrnehmung. Ursache und Wirkung oder der jetzige Moment zählt allein?

      Mit Materialismus hat es insoweit zu tun, dass die Mißstände durch langjährige Fehlpolitik und Sparpolitik durch Schäuble Griechenland in Missstände getrieben haben.

      Für Sie steht dabei ausschließlich im Vordergrund; ähnlich wie Vegan4Life: Dem Hund hätte geholfen werden müssen.

      Und dieses Thema diskutieren sie ohne Unterlass und ohne Abweichung. Wer dieser Sichtweise nicht zustimmt, ist herzlos, kalt und hat kein Gehirn oder ist für Sie persönlich automatisch Peter Pan.

      Anders kann es nicht sein. Anders darf es nicht sein.

      Was Eulexa geschrieben hat, fand ich sehr passend:
      https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122359

      appelliere ich an die gesamte Community, die diesen Beitrag kommentiert hat:

      Ich bitte euch, einem Kriegs-Reporter-Team – und wir haben m.E. Krieg in Europa, wenn auch ein Krieg des Kapitals – nicht vorzuwerfen, die Tötung von Soldaten oder Zivilisten und die Zerstörung des Landes nicht verhindert zu haben. Das ist nach meiner Ansicht der falsche Umgang mit diesem Beitrag.

      Ich schlage vor, hinterfragt euch wie ich, ob wir eine Mitverantwortung an dem Zustand in Griechenland haben. Hört auf, ein Reporter-Team mit euren Schuldzuweisungen zu belasten und übernehmt für eure Schuld die Verantwortung selbst wie ich es auch tue. Ich habe nichts getan, obwohl ich über die Jahre die Entwicklung in Griechenland verfolgt habe.

      Was halten Sie von dieser Sichtweise, Specht?

      Können Sie es nicht aushalten, dass ihr Verhalten evtl. mitverantwortlich ist; dass Sie nicht auf der Strasse waren, als Schäuble die Griechenlandsparpolitik verordnet hat?

      Ich war übrigens auch nicht auf der Strasse, als dies passierte.

      Tragen wir rein garkeine Verantwortung, Specht? Ist es so viel gesünder für die Psyche mit dem Finger auf Ken Jebsen zu zeigen, dass er hätte helfen müssen?

      Beruhigt das irgendwie, wenn Sie nur ihn und nicht sich und die Bevölkerung Deutschlands und ihre Passivität zum Griechenlandsparkurs sich anschauen?

      Wieviele Hunde und zusätzlich: wieviele Tote gab es in Griechenland durch Hunger, Armut?

      https://www.welt.de/politik/ausland/article114430742/Griechische-Schueler-werden-vor-Hunger-ohnmaechtig.html

      Veröffentlicht am 14.03.2013 :Den ganzen Tag schon klingelt bei Grundschuldirektorin Katerina Nikolaidou das Telefon. Journalisten aller griechischen Medien wollen mit ihr sprechen, seit sie einen Brief im Internet veröffentlicht hat. „Oh, Deutschland!“, ruft sie, als sie hört, dass die „Welt“ anfragt. „Schöne Grüße an Frau Merkel!“

      In ihrem Brief, adressiert an die Lehrer und Kindergärtner Griechenlands, hatte sie von einem sechsjährigen Kindergartenkind erzählt, ein kleiner Junge im verarmenden Griechenland. Eine befreundete Kindergärtnerin hatte ihr zuerst von ihm erzählt. Wie der kleine, dünne Knabe zuerst tagelang fehlte. Und dann wieder zum Kindergarten gebracht wurde, „geschwächt, abgemagert, zitternd am ganzen Körper“. Wie sich herausstellte, war er am Verhungern.

      http://derstandard.at/1361241413298/Der-Hunger-der-Athenerinnen

      3. März 2013, 18:00
      Die neuen Obdachlosen sind vor allem Frauen aus der ehemaligen Mittelschicht – Die Sparpolitik trifft sie besonders hart – Die Prostitution stieg um 1.500 Prozent Theanó M. steht mit rund 150 Menschen vor einem Gebäude in der zentralen Sofokelous-Straße in Athen, aus dem es nach Suppe riecht. Sie haben Hunger. Für einige von ihnen gibt es in dem Gebäude auch einen Schlafraum mit Betten und die Möglichkeit zu duschen. Die meisten aber müssen sich einen Platz zum Schlafen irgendwo unter freiem Himmel suchen. Ist es überhaupt möglich, im Lärm der 650.000-EinwohnerInnen-Stadt zu schlafen? „Óchi“, nein, sagt Theanó. Der Lärm sei aber das geringere Problem. In den vergangenen Wintermonaten war es vor allem die Kälte, die ihr zu schaffen machte. – derstandard.at/1361241413298/Der-Hunger-der-Athenerinnen

      Und vergleichen wir dazu:
      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-deutschland-macht-mit-hilfen-fuer-griechenland-milliardengewinn-1.3582710

      11. Juli 2017, 18:00 Uhr Deutschland macht mit Hilfen für Griechenland Milliardengewinn … Das Geld war schon so gut wie auf dem Weg. Unter dem Posten „Zahlung an die Hellenische Republik“ tauchten im Bundeshaushalt für 2015 412 Millionen Euro auf. Angekommen ist das Geld in Athen allerdings nie. Und daran soll sich voraussichtlich auch nichts ändern. „Die Bundesregierung plant derzeit keine solche Überweisung“, schrieb Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, in einer Antwort an den haushaltspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag, Sven-Christian Kindler.

      Der Betrag ist Teil einer größeren Summe, deren Existenz in Deutschland nur selten zur Kenntnis genommen wird: Es geht um Gewinne aus Krediten und Anleihekäufen zugunsten Griechenlands. Insgesamt beläuft sich der Profit auf 1,34 Milliarden Euro, wie sich aus verschiedenen Aufstellungen des Bundesfinanzministeriums für die Grünen ergibt.

      So lieber Specht: wo bleibt da ihr moralischer Finger mit

      warum sie den kleinen Kerl in seiner Todesangst da nicht herausgeholt haben.

      Und dann kann ich gerne auch den Rest Ihres Kommentars darauf anwenden:

      Sein eigenes Seelenleben genau zu beobachten anhand unserer Reaktionen auf alles, was im Leben auf uns von außen einwirkt und auch auf andere.

      Wo genau tun Sie das, wenn Sie auf das Leid des Hundes fokussieren, weil der gerade vor der Kamera war – aber das jahrelange Leid, den Hunger usw. auf Griechenland ausblenden und die Milliardengewinne in Deutschland verdrängen?

      Sind sie jetzt der geschickte Ausblender, oder bin ich es, wenn ich auf die Zusammenhänge und Ursachen für eine funktionslose Deponie hinweise?

      Das meinte ich hier mit Selbstkritik. Sich selbst erkennen in allen Situationen. Aus dieser Betrachtung heraus, wäre es m.E. viel fruchtbarer und positiver gewesen, wenn Ken FM und seine Leute sich wenigstens hinterher noch einmal ernsthaft gefragt hätten, warum sie den kleinen Kerl in seiner Todesangst da nicht herausgeholt haben.

      Okay. Es kann evtl. möglich gewesen sein, den Hund zu retten. Ich kenne weder die Umstände vor Ort, noch war ich Ken Jebsen und das Kamerateam selbst und habe gefühlt, was sie vor Ort gefühlt hatten.

      Nehmen wir mal an: sie hätten Recht, Specht.

      Und nun? Es war ein Fehlverhalten vom KenFM-Team – und jetzt?

      Wo ist ihre Lösung? Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, bzw. der Hund ertrunken ist, eifrig mit dem Finger drauf zeigen und Selbstachtsamkeit, Erkenntnis predigen?

      Soll das irgendeinen Leser helfen, menschlicher zu werden, wenn Sie eifrig verurteilen, aber in ihrem Kommentar mir dann nur vorwerfen:

      Sie haben das ganz geschickt auf ihre materialistisch-politisch orientierte Schiene gebracht.

      Klar. Ich hab das nur auf die materialistisch-politische Schiene gebracht. Das da Kinder ohnmächtig werden, Menschen mit dem Hunger zu kämpfen haben – ist mir egal – deswegen zitiere ich das ja, weil es mir so sehr egal ist.

      Ich schrieb als Ein-bewusster-Irgendwas ( eigentlich nur als einen einzigen Kommentar gedacht):https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122265

      1. Ansicht : die Menschen, welche empathisch auf das Leiden des Hundes eingehen.

      Darauf antworteten Sie :https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122268

      Die Behauptung, dass Menschen, die den Schmerz von Tieren genauso wahrnehmen, wie den Schmerz von Menschen, nur Mitleid mit Tieren, aber nicht mit Menschen haben sollen, ist die stereotypische gedanken- und gefühllose Verteidigung der eigenen Achtungslosigkeit und Minderbewertung gegenüber allen nichtmenschlichen Lebewesen, bzw. des eigenen Gefühls-Geizes. Ob solche Menschen dann wirklich mit allen anderen Menschen Mitleid zeigen würden, bezweifle ich stark. Wer das Leiden und den Schmerz schon angefangen hat, einzuteilen, für welchen es sich lohnt, mitleidig zu handeln und für wen nicht, der hat schon von Haus aus ein Problem mit seinem Gefühlsleben. Aber er fühlt sich im Recht, weil er sich in der sicheren Mehrheit wähnt. Traurig und erbärmlich!

      Erbärmlich sind Sie, werter Herr/Frau Specht, wenn Sie selbst nichtmal merken, wie oft Sie das Thema das Hundes hier so fokussieren, ohne die anderen Zusammenhänge auch nur zu erwähnen. Hilfe Sofort, Ja! KenFM und Team müssen das machen, ja!

      Aber sobald es darum geht, auf die Ursachen zu schauen, kommt dann:

      Sie haben das ganz geschickt auf ihre materialistisch-politisch orientierte Schiene gebracht.

      Ich vermisse bei Ihnen die Selbstreflektion, die Sie anderen hier gerne vorwerfen möchten, weil es mehrere Menschen hier gibt, die gerne mehr nach den Ursachen schauen möchten, als mit dem Finger nur auf einen schlimmen Moment hinzuweisen und wie in Starre zu verfallen, wenn jemand anders nicht genauso empathisch ist wie Sie es für sich beanspruchen möchten und nicht genauso das KenFM-Team für ein Nichthandeln anprangert.

      Sie sind in dem Moment für mich wie ein Heuchler, wenn Sie nur auf diesen Hund hinweisen, aber sämtliche Ursachenspiralen und Finanzpolitik ausser Acht lassen.

      Da sollte mal Aufmerksamkeit hinkommen; vielleicht lernen Sie es ja eines Tages noch.

      Ich zitiere daher zum Abschluß nochmal Ihre Worte:

      So kann man die Welt nicht positiv verändern. Sie haben anscheinend bis jetzt noch keine neue Erkenntnis über sich selbst gewonnen. Schuld sind anscheinend auch bei denen immer nur die anderen.

  8. Liebes Ken FM Team,

    ich bin mir sicher, dass Ihr nur mit viel Leid und Schmerz auf den Dreh dieses Beitrags zurückschauen könnt. Selbstverständlich habt Ihr den kleinen Hund und all die anderen kranken Hunde, das ganze Grauen, die toten Pflanzen, die geschundene Natur nicht leichtfertig zurück gelassen um letztlich die elende Situation der Menschen dort zu verbessern.
    Und sicherlich stellt sich die Frage: „Warum diesen einen retten und die anderen in ihrem Elend zurücklassen?“
    Dennoch: trotz der apokalyptischen Ausmaße dieser Katastrophe, bleibt, wie bereits geschrieben wurde: „was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan.“ Und einen retten ist – auch für Euer verzweifeltes Gefühl – besser, als keinen zu retten. Und wenn es nur ein Symbol gewesen wäre. Wie ebenfalls schon bemerkt wurde: wäre ein Kind oder ein Mensch dort unten im Todeskampf gewesen, es wäre kein noch so kleines Zögern hinsichtlich einer Rettung vorhanden gewesen. Ich gebe auch zu, dass uns die eigene Spezies näher ist und wäre der stets angeführte hypothetische Fall eingetreten, dass ein Hund und ein Mensch dort unten gefangen gewesen wären, und man hätte nur einen retten können (was in der Praxis so nie eintritt), dann hätte wohl auch ich den Menschen gerttet (so ich es denn gekonnt hätte).
    Die Grenze zwischen Du und Ich ist nur scheinbar (H P Dürr) und „das Du“ ist auch das nicht-menschliche Tier, letztlich die ganze Welt.
    Ich bitte das zu bedenken.
    Und ich bitte, eine Tierrechtsorganisation zusätzlich zu den wunderbaren Aktivitäten für die Menschen dort mit einzuschalten. Ich möchte ungern mit diesem Beitrag auf eine Organisation zukommen. Ich meine, dass in Eure Verantwortung legen zu dürfen.
    Natürlich weiß iauch ch nicht, was ich in dieser Situation genau getan hätte. Es wäre mich jedenfalls unmöglich gewesen, nicht alles menschenmögliche versucht zu haben, gerade diesen Hund in irgendeiner Form aus dieser fürchterlichen Lage zu befreien.

    • Liebe Angi! Du bist ein friedlicher, positiver Mensch. Hast Du Dir das zärtliche Video „Robins new Life Chiang Mai 217“ über ein gerettetes Hundchen mal angeschaut, das einer der Kommentatoren zu diesem Video hier verlinkt hat? Es lohnt sich. Er schreibt, er sei zur Not auch selber in die Brühe gesprungen, um den kleinen Hund zu retten.
      Ich glaube ihm das. Dass es solche Menschen auch gibt, tröstet.

  9. Ich sehe nun einige Beiträge, die Vorverurteilungen gleichen.

    Wir sollten zur Sachlichkeit zurückkehren.

    Es hilft niemanden im forum den Finger auf diesen oder jenen Menschen zu zeigen.

    Wir sind alle Menschen und könnten auch einen Lerneffekt aus all diesem ziehen.

    Nämlich: wer setzt sich wie in beziehung zu dem Thema?

    Wer sucht mit anderen nach Lösungen und wer verurteilt wie wild und sucht wenig oder keine Lösungen.

    Und anhand dieser Einteilung könnten wir weiter schauen.

    • Ich finde diese Überreaktion auch völlig daneben. Fakt ist, diese Szene haben diese Schreibtischwohltäter hier auch nur zu Gesicht bekommen, weil Ken und Team überhaupt erst dort waren.

      Natürlich ist das tragisch, aber die gesamte Situation in Griechenland, das gesamte Elend was nicht vor einer Kameralinse passiert, das alles auf einen kleinen, leidenden Hund zu reduzieren und damit zu drohen sich hier abzumelden, wegen angeblicher unterlassener Hilfeleistung an einem kleinen Flecken in einer gesamten, leidenden Nation, das überschreitet nun wirklich jedes Maß.

      Ohne KenFM gäbe es diese Bilder nicht. Es wird sich doch wohl eine bessere Art finden lassen, womit man sein „Gutmenschsein“ beweisen kann? Das ist eine typische Reaktion, auf englisch „virtue signaling“ genannt, was zu deutsch so viel heißt wie sich für etwas einzusetzen, nur um anderen zu zeigen was für ein toller Mensch man doch ist, nicht wirklich um der Sache wegen. Dies haben durch äußere Einflüsse entstandenen Schuldgefühle wegen vergangenen Geschehnissen in der Familie, des Landes ja sogar der eigenen Rasse, wie in den USA die „white guilt,“ (Weiße Schuld) die dieses virtue signaling schon zum stürzen von Statuen bewegt hat.

      Exzellenter Artikel dazu (englisch): http://reason.com/blog/2017/03/01/moral-outrage-is-self-serving

    • Die Ursache dieser Haltungsverschiedenheit liegt darin, daß es Menschen gibt, die in ihre Empathie Tiere mit einbeziehen, und Menschen, die das nicht können, die Anthropozentriker. Diese Unfähigkeit auch noch so öffentlich zu präsentieren, und, wie Serg das hier tut, mit Beschimpfungen („Schreibtischwohltäter“, „… nur um anderen zu zeigen was für ein toller Mensch man doch ist, nicht wirklich um der Sache wegen“) zu verbinden, ist absolut unterste Schublade. Aber solchen Leuten ist offenbar garnichts peinlich.

    • Empathie ist gut, die Reaktionen hier sind wohl kaum der Empathie wegen hervorgekommen. Das ist künstliche Aufregung, wie das Gang und Gebe ist in unserer Gesellschaft. Menschen suchen immer wieder irgendeine Sache, für die sie sich ach so selbstlos einsetzen können.

      Ihre Erklärung ist, alles was KenFM tut, ist nichts Wert weil einer von zehntausenden leidenden Hunden vor der Kamera zu sehen war und diesem nicht so geholfen wurde, wie diese Menschen es bestimmt so machen würden, wären sie dort und nicht vor dem Computer Zuhause. Diesen tragischen, jedoch klitzekleinen Fall als Anlass zu nehmen, alles aber auch alles was KenFM macht als wertlos abzustempeln und sich hier abzumelden und weitere Unterstützung zu untersagen, ist bis ins lächerliche überzogen – bei allem Verständnis für Tierliebe.

      Kritik meinetwegen, aber die Kommentare gehen einige Schritte über Kritik hinaus. Ich wiederhole nochmal, ohne KenFM wären diese Bilder garnicht erst nach Deutschland gekommen, dann würden die Leute hier vermutlich Trans-Toiletten bejubeln – bequem von Zuhause aus. KenFM macht viel Gutes, weitaus mehr als irgendein Kommentarverfasser (wie ich auch), der seine „Wut“ in die Unendlichkeit des Internets hinausposaunt. Das alles in den Schatten und als unbedeutend hinzustellen, weil einem nicht gepasst hat wie KenFM einen Hund behandelte, ist eine extreme Überreaktion.

    • Sie wissen also, wie meine Reaktion zustande gekommen ist. Woher? Sie kennen mich doch garnicht.
      Weiter behaupten Sie, genauso substanzlos, daß ich der Meinung sei, alles, was KenFM tut, sei nichts wert. Wann und wo habe ich das geschrieben? Bitte Belege vorlegen. Das können Sie nicht, weil es die nicht geben kann.
      Sie projezieren hier Ihre Vorurteile ungeniert und öffentlich auf andere Menschen. Das ist schlicht eine Unverschämtheit. Gehen Sie zuerst in sich, bevor Sie nochmal einen solchen Unfug schreiben wollen.

    • Erstens habe ich nicht sie direkt damit angesprochen, sondern diejenigen, die sich hier angeblich deswegen nicht mehr blicken lassen wollen. Sehen sie die Reaktion, sich hier abzumelden, etwa als rationale Schlussfolgerung dieses Videos an? Ich jedenfalls nicht.

      Zweitens, sind sie derjenige, der hier Sachen ohne weiteres annimmt. Ich habe sie nicht angesprochen, nur über die allgemeinen Reaktionen hier geschrieben, aber anscheinend dennoch einen Nerv getroffen. Vielleicht sollten sie mal in sich gehen? Nur mal so als Rat.

    • Serg, Sie leiden an Gedächtnisschwäche. Ihr erster Satz lautete „Ich finde diese Überreaktion auch völlig daneben. Fakt ist, diese Szene haben diese Schreibtischwohltäter hier auch nur zu Gesicht bekommen, weil Ken und Team überhaupt erst dort waren.“
      Und er bezug sich auf folgende Aussage von David: „Irgendwie muss ich ein anderes Video angesehen haben, als andere. Was hier hinzugedichtet wird habe ich so in dem Video nicht gesehen.“
      Im 2. und 3. Absatz darf der Leser dann erfahren: „Natürlich ist das tragisch, aber die gesamte Situation in Griechenland, das gesamte Elend was nicht vor einer Kameralinse passiert, das alles auf einen kleinen, leidenden Hund zu reduzieren und damit zu drohen sich hier abzumelden, wegen angeblicher unterlassener Hilfeleistung an einem kleinen Flecken in einer gesamten, leidenden Nation, das überschreitet nun wirklich jedes Maß.
      Ohne KenFM gäbe es diese Bilder nicht. Es wird sich doch wohl eine bessere Art finden lassen, womit man sein „Gutmenschsein“ beweisen kann? Das ist eine typische Reaktion, auf englisch „virtue signaling“ genannt, was zu deutsch so viel heißt wie sich für etwas einzusetzen, nur um anderen zu zeigen was für ein toller Mensch man doch ist, nicht wirklich um der Sache wegen. Dies haben durch äußere Einflüsse entstandenen Schuldgefühle wegen vergangenen Geschehnissen in der Familie, des Landes ja sogar der eigenen Rasse, wie in den USA die „white guilt,“ (Weiße Schuld) die dieses virtue signaling schon zum stürzen von Statuen bewegt hat.“
      Ich darf also den Schreibtischtäter auf mich beziehen, die angebliche Übereaktion und eventuell das angebliche Beweisen von Gutmenschsein. Was sich auf wen genau bezieht, wird nicht klar, und damit wird alles miteinander vermischt.
      Das Abmelden aufgrund der Enttäuschung über die mangelnde Humanität des KenFM-Teams halte ich für eine denkbare Option. Diese Option hier so abzuqualifizieren, ist schlicht niveaulos. Viel eher noch könnte man sagen, sich nicht abzumelden, sei ein Zeichen von Abgestumpftheit. Aber ich sage das nicht.
      Ihre Argumente können mich nicht treffen. Dazu sind sie viel zu unsinnig.

    • Wenn ihnen und den Abmelde-Drohern der Hund so am Herzen liegt, dann ab ins Auto oder in den Flugzeug und selber hin und den Hund retten. Menschen die wirklich was tun bequem vom Sofa oder Stuhl aus so zu verurteilen, obwohl man absolut keine Ahnung davon hat, wie das Ganze mit eigenen Augen aussieht, ist meiner Meinung nach total überzogene Möchtegern-Wohltat.

      Anderen die eigenen humanitären Messlatten aufzuerlegen und dann zu verurteilen, wenn sie nicht brav jeden Listenpunkt einhalten, das zeugt von aufgeblasener, eigens überschätzter Möchtegern-Humanität. Wenn man wirklich so ein toller Humanist wäre, hätte man garkeine Zeit für Kommentare und per Tastatur Dampf ablassen und nicht andere dafür verurteilen, es anders gemacht zu haben als man sich seine eigenen Handlungen erträumt, wenn man doch nur selber vor Ort wäre! Wenn man das aus irgendwelchen Gründen auch immer nicht kann, ist in Ordnung, nicht jeder hat die Möglichkeiten, das zu tun. Nur dann über diejenigen herzuziehen, die tatsächlich was tun, das finde ich nicht in Ordnung.

      Ich wiederhole, ich habe kein Problem mit Kritik. Damit zu drohen die Unterstützung abzustellen bzw. sich hier abzumelden, das ist nicht Kritik, das ist lächerlich.

      Und das mit dem Gutmenschsein, das ihnen anscheinend unter die Haut gedrungen ist (ich frag mich nur wieso?), das habe ich nur allzu oft erlebt, auch bei mir selbst, bis ich aus der Gehirnwäsche entkam. Da poste ich gerne den Artikel und verhelfe eventuell jemand anderem aus dem manipulativem Griff des Systems.

    • @ Torsten, das sagten Sie:

      Das Abmelden aufgrund der Enttäuschung über die mangelnde Humanität des KenFM-Teams halte ich für eine denkbare Option. Diese Option hier so abzuqualifizieren, ist schlicht niveaulos. Viel eher noch könnte man sagen, sich nicht abzumelden, sei ein Zeichen von Abgestumpftheit. Aber ich sage das nicht.

      Wenn ich mich hier abmelde, so mache ich das nicht wegen des KenFM-Teams, sondern wegen einer Diskussionskultur, die gerade bei diesem Video solche Meinungsverschiedenheiten hervorruft, dass scheinbar nur wenige Menschen sich bemühen und (scheint’s) in der Lage sind, wenigstens Ihre unterschiedlichen Standpunkte als unterschiedlich stehen lassen zu können.

      Das ist meine Meinung dazu.

      In jedem Fall ist die Kommentarspalte gefüllt mit unterschiedlichen Sichtweisen, wo manche Menschen sich in Beziehung zu dem Hund stärker setzen können und sich verpflichtet dazu fühlen, als bei sich selbst und bei den Ursachen zu schauen, die für eine solche Deponie und solche Hundeleiden verantwortlich gemacht werden können.

      Das ist im Grunde, aus meiner Sicht, schon die ganze Diskussion.

      Sobald ich aber mit bestimmten Sätzen etwas zitiere, gibt es wieder andere Menschen, die meine zitierten Sätze und Aussagen dazu wieder missverstehen. Ob das mit Absicht oder durch anderen Zugang zu den Themen geschieht, weiß ich nicht.

      Was ich aber schon als Ein-bewusster-Gegenentwurf häufiger schrieb:

      Fragen zu stellen. Der Ton macht die Musik.

      Und manche – ich meine jetzt nicht Sie, Torsten, oder Sie, Serg, die sich hier unterhalten – ich meine z.B. Specht äußern dann direkt Sätze wie

      Wer das Leiden und den Schmerz schon angefangen hat, einzuteilen, für welchen es sich lohnt, mitleidig zu handeln und für wen nicht, der hat schon von Haus aus ein Problem mit seinem Gefühlsleben. Aber er fühlt sich im Recht, weil er sich in der sicheren Mehrheit wähnt. Traurig und erbärmlich!

      Und in solchen Momenten fällt es mir dann schwer, dies noch freundlich und vermittelnd zu beantworten.

      Es heizt sich auf, oder kühlt sich ab, mit den Worten, die jeder schreibt.

      Ich sehe sowohl die Position, die Serg äußert als nachvollziehbar, dass dieses Verhalten vom KenFM-Team von manchen überbewertet wird, wenn durch dieses Handeln im Video gleich mit Abmelden etc. dauerhaft argumentiert wird.

      Aber ich verstehe auch Ihre Situation, Torsten, dass Sie evtl. dies überlegen mit dem abmelden, wenn Sie eine ganz bestimmte Sichtweise und Idealvorstellung von einem KenFM-Team erwarten und dieses Team Ihrer Vorstellung nicht gerecht wurde.

      Ich selbst sehe mich dazwischen. Weil ich beides verstehe.

      Und ich denke mir: wie können viele Menschen Leid auf der Welt, speziell in Griechenland verhindern`?

      Aktivismus in Sachen Griechenlandssparpolitik, Solidarität mit Aktivisten in Europa und Planung von Aktionen gegen Griechenland als Natorünstungsland Nr.2 nach den USA, Aktionen gegen die fehlerhafte Sparpolitik und das die Gelder nie bei der Bevölkerung ankommen.

      Für Gelder bei der Bevölkerung. Für funktionierende Deponien. Für gesunde Menschen und Tiere.

      – diese Sichtweise lese ich vereinzelt zwischen den Zeilen, zwischen all den über 150 Kommentaren, heraus.

      Ich bin zwischenzeitlich ziemlich enttäuscht gewesen, wieviele Menschen mit dem Finger moralisch wurden, aber bei den langjährigen Griechenlandprozessen vermutlich nicht ständig aktiv und moralisch waren.

      Das hat mich bei manchen Menschen hier gestört.

  10. Was für eine faszinierende und entlarvende Diskussion.
    Niemand von uns war dabei, hat den Gestank gerochen oder die kranken Tiere in ganzer Zahl gesehen.
    Trotzdem wird viel über Empathie- und Herzlosigkeit geredet.
    Ich muss gestehen, dass ich das nicht vollständig verstehe.

    Denn viele scheinen für das KenFM-Team keinerlei Empathie übrig zu haben.
    Versetzen Sie sich doch mal wirklich in deren Lage.
    Sie waren da, um zu dokumentieren.
    Wenn Sie diesen Hund aus dem Graben geholt hätten, was dann ?
    Dann hätten sie Verantwortung dafür übernommen und ihm beim stinkenden Sterben zusehen müssen.
    Ich gestehe hiermit: Ich habe keine Ahnung, ob ich einen Versuch unternommen hätte, ihn an Land verrecken sehen zu müssen, weil ich nicht dabei war.
    Der Horror der Situation, der Gestank und die Weltuntergangs-Atmosphäre hätten wahrscheinlich auch mich weitergehen lassen.
    Kann man das wirklich so vehement verurteilen, ohne dabei gewesen zu sein ?
    Meine persönliche Antwort darauf lautet Nein.

    Das soll aber keine Aufforderung zu noch mehr Streit sein, denn ich verstehe mittlerweile die andere Position auch ganz gut, auch wenn es mir jetzt wieder bestimmt einfach abgesprochen wird.

    Bitte versuchen Sie zu begreifen, dass hier sehr wohl etwas für diesen Hund getan wurde.
    Er hätte keinesfalls überlebt, aber wenigstens konnte sein Schicksal einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden.
    Ich halte das letztlich für etwas Konstruktives.

    Und ich möchte auch einen Vorschlag machen, was jeder von uns tun könnte.
    Wenden wir uns an das Bundesministerium für Finanzen und schicken eine Email zu Händen Herrn Schäules, in dem wir unseren Unmut darüber zum Ausdruck bringen, wie mit den griechischen Bürgern umgegangen wird und welche fatale Konsequenzen sich daraus ergeben.

    Referat für Bürgerangelegenheiten
    Tel.: 03018 / 682 – 3300
    Fax: 03018 / 682 – 3260
    Email: buergerreferat(at)bmf.bund.de

    Spenden sind eine weitere Möglichkeit, die Kontonummer steht oben.
    Natürlich ist die Empörung bei einigen von uns groß.
    Aber KenFM oder User, die anderer Meinung sind, sollten meines Erachtens nicht das Ventil dafür sein.

    • Gut, Seven, dass Sie sich schützend vor KenFM stellen.
      Viel sinnvoller und zielführender wäre aber nun auch KenFM die Grenzen zu zeigen, sie haben es momentan nötig.
      Und warum denn soll nun Herr Schäuble als „Ventil“ hinhalten?
      Für Wegschauen muss man kein Verständnis zeigen – so ist es nun mal.

    • Liebe Julia M.

      Was seven hier als Vorschlag anbringt, kann ich nachvollziehen.

      Es geht dabei um die Debatten rund um das Thema Herrn Schäuble und Griechenlandhilfe, wo weder das Geld bei den Griechen direkt noch bei Instandsetzung von Deponien ankam

    • Ich stelle mich mitnichten vor jemanden, sondern weise nur darauf hin, dass Empathie — zumal so umfangreich propagiert — ihren Namen verdienen sollte.
      Und es wurde doch gar nicht weg- sondern wie immer sehr genau hingeschaut, oder ?

      Exakt, Lösungssuche:
      Herrn Schäuble auf seine massive Mitschuld an der Verelendung Europas hinweisen zu MÜSSEN, sollte hier eher Konsenz sein.

    • Ok, Leute, hier kommt mein Lösungsvorschlag:
      Was wäre wenn wir die besagte griechische Kommune für mündige Bürger halten würden, die sich selbst zu wehren wissen und eine nötige Intelligenz besitzen, um nach Lösungen zu suchen und diese zu finden (auch wenn es eine Mail an Herr Schäuble sein sollte)? Was wenn die griechische Kommune ihr Protest selbst hoch tragen würde und die Unterstützung der Aktivisten aus aller Welt eingefordert hätte? Lassen wir doch die Kirche im Dorf. Man kann nicht helfen beim Nichtstun.
      Außerdem: in diesem konkreten Fall hilft nur ein konkretes Sanierungsprojekt (keine Mails oder Aufrufe) mit spendengebundener Finanzierung, wenn es sein muss. Und das können nur die Betreiber der Deponie selbst anstoßen, keine deutsche Aktivisten mit mehr oder weniger Empathie.
      Und nein, ich lasse nicht locker: das KenFM-Team hat sich in der Situation unmöglich unbeholfen angestellt. Man musste gar keine Hunde anfassen (durfte auch nicht) ein paar Äste, Bretter oder Kisten (gerade auf einer Deponie! findet man einfach alles), die ein Tier zum klettern nutzen kann, würden ausreichen – ist nicht meine Erfindung – so werden im Wald tiefe Gräben, Schächte oder Kanäle „ausgestattet“ um den hinein geratenen Tieren eine Selbstrettung zu ermöglichen. Das wäre mal eine Lösung. Schade, traurig und peinlich zugleich. Hinschauen heißt nicht den Hunden beim Sterben zu zusehen! Und diese peinliche Ausreden! Helfer vom Herren, echt…

    • Sie sollen doch diesbezüglich auch gar nicht locker lassen, sondern Ihre Meinung genau so vertreten, wie Sie es tun.
      Hier soll niemand bekehrt oder missioniert werden.

      Aber Ihr Lösungsvorschlag erscheint mir etwas zynisch anbetracht dessen, was wir — genauer gesagt unsere Regierung mit Beihilfe unserer Medien– der griechischen Bevölkerung angetan haben und immer noch antun.
      Daher sollte der erste Impuls zur Verbesserung auch von uns ausgehen, finde ich.
      Auch deshalb, um den Griechen zu signalisieren, dass nicht jeder deutsche Staatsbürger die Situation gutheisst.

  11. Dieser Beitrag ist peinlich bis zynisch. Punkt! Es gibt keine Argumente, Erklärungen, Ausreden – es hilft alles nichts.
    Jeder, aber auch wirklich jeder hier würde in der Situation nicht vorbei gehen – HELFEN ist PFLICH ! – keine Frage des Möchtens.
    „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ ? – na dann lassen wir es lieber … es gibt mindestens genauso viele kaputte Deponien wie sterbende Hunde, oder?
    „Spezies Mensch“ ? – was hat es mit uns zu tun?

    KenFM, es ist an der Zeit euch selbst sehr ernst zu hinterfragen – wo seid ihr gelandet und wo wollt ihr hin.
    Versteht ihr noch eure Zielgruppe Mensch? Kennt ihr „eure“ Zielgruppe ? „eure“ Community?

  12. Danke für den Hinweis auf Youtube , Vegan4Life. Ich zitiere hier eine Antwort von KFM.

    Stellungnahme KenFM (Quelle Youtube):

    Es ist erschreckend. Der Zustand der Müllkippe in Katerini, stellvertretend für viele weitere Mülldeponien in Griechenland und auf der gesamten Welt. Und auch das Leiden der vielen Hunde, die von dem Giftmix schwer gezeichnet sind und – wir kennen Tierversuche sonst nur aus der Wissenschaft im Labor – uns glasklar vor Augen führen, was passiert, wenn der Mensch mit diesem toxischen Cocktail in Berührung kommt.

    Es ist aber auch erschreckend zu sehen, dass wir von KenFM einen Bericht über diese skandalösen Zustände machen, und uns dann teilweise Unverständnis entgegengebracht und mitunter verbal auf uns eingeschlagen wird, weil wir dem Hund nicht geholfen haben. Zumal es heißen müsste – den Hunden. Auf der Anlange tummeln sich dutzende, wenn nicht hunderte Hunde, alle sichtbar krank und – wenn man ihnen näher kam – aggressiv. Es fiel uns nicht leicht, all diese leidenden Tiere zurück zu lassen.

    Wir haben lange überlegt, wie wir ihnen helfen könnten, bis wir zur bitteren Erkenntnis kamen: Man kann ihnen nicht helfen. Erst recht nicht dem kleinen Hund im Schacht. Er hat eine Flüssigkeit im Körper, die Waldstücke absterben lässt – hoffnungslos! Traurig aber wahr. Der einzige Weg, den Tieren dort WIRKLICH zu helfen, ist, diesen Müllberg nicht weiter wachsen zu lassen, ihn ordnungsgemäß zu versiegeln und die Filteranlagen wieder in Gang zu setzen und so zu verhindern, dass sich weitere Tiere vom Dreck der Menschen ernähren müssen, dass weitere Hunde in den Abwasserschacht fallen.

    Dafür kämpft Elias seit vielen Jahren, und wir hoffen, mit diesem Bericht einen großen Beitrag dazu beizutragen, diesen Zuständen ein Ende zu bereiten und somit Menschen, Tiere und Umwelt nachhaltig zu schützen. Zudem hoffen wir, dass diese Reportage das Bewusstsein für unsere Müllvermeidung weiter schärft. Als wir für die Dreharbeiten in Griechenland waren und wir uns etwas zu essen gekauft haben, wurde alles noch und nöcher in Plastiktüten eingepackt, ungefragt. In Deutschland hat sich das ein wenig gebessert, aber auch hier haben wir noch einen weiten Weg vor uns. „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“ -Kurt Tucholsky

    • „Es ist aber auch erschreckend zu sehen, dass wir von KenFM einen Bericht über diese skandalösen Zustände machen, und uns dann teilweise Unverständnis entgegengebracht und mitunter verbal auf uns eingeschlagen wird, weil wir dem Hund nicht geholfen haben. Zumal es heißen müsste – den Hunden.“ (s.o., Stellungnahme KenFM (Quelle Youtube))

      Das wirklich bemerkenswerte Unverständnis sehe ich hier leider auf der Seite des KenFM-Teams, und ich möchte ihnen zurufen, es bitte nicht schlimmer zu machen. Es träfe nicht nur sie.

      Dieser KenFM-am-Set-Beitrag hat seine erschütterndste Wucht nach meinem Empfinden genau an dieser Stelle des hilflosen Hundes im Schacht, dem kurzen Dialog darüber, und dem abrupten Schnitt entfaltet, kein Rückblick. Das war die Stelle, ab der die Frage nach dem Schicksal dieses Hundes wohl kaum jemandem nicht bis über das Ende des Beitrags hinaus beschäftigt haben wird. Mir ist es so gegangen. Ich hätte nicht, mit nichts bezweifeln mögen, dass sie den armen Hund ganz selbstverständlich aus diesem Schacht befreit haben würden, machbar, so wie es aussah, und ohne sich beißen lassen zu müssen (aggressiv war dieser Hund nicht) und ohne ihn natürlich ganz retten zu können. Aber sein bedrohtes Leben in diesem Augenblick. Ich hatte noch gedacht, natürlich haben sie es getan, sie zeigen und sagen es nicht, ganz bewusst, um nur nicht abzulenken, nicht zu beruhigen, sondern mit der ganzen Wucht dieser unaufgeklärten Szene die Empörung über das Politische dahinter noch entschiedener werden zu lassen. Das hätte ich noch verstanden. Auch, weil sie natürlich Reporter sind und nicht, schon gar nicht für uns „Konsumenten“, die Retter dieser Welt.

      Es ist leider mein Misservständnis gewesen. Nicht nur, dass sie, wie wir jetzt wissen, diesen einzigen Hund in dem Film, der akut leistbarer Hilfe bedurft hatte, tatsächlich seinem absehbaren angstvollen Verrecken überlassen haben. Wir werden jetzt noch aufgeklärt, dass unser Erschrecken dem Falschen gilt.

      Nein, liebes KenFM-Team, Ihr versteht das Erschrecken nicht. Es geht in dieser Auseinandersetzung nicht um „die Hunde“, es geht hier um diesen einen. Und das gilt und geht, finde ich auch, ohne alle anderen Hunde und alle Menschen und alle Sonst-Natur, die darin, was Ihr zeigt, direkt und indirekt zu leiden haben, aus dem Blick zu verlieren. Wenn Ihr es anders seht, hättet Ihr, denke ich , auf diese Szene und damit wohl auch auf den reißerischen Warnhinweis am Anfang ganz verzichten müssen.

      Was ich sehr schätze an den vielen wichtigen Formaten und Beiträgen auf dieser Plattform, ist nicht zuletzt die hohe Bereitschaft und Fähigkeit, in besonderer Hinsicht Ken Jebsen’s, wirklich hinzuhören und hinzuschauen, was gesagt wird, was ist, und daran einfach und großzügig teilhaben zu lassen.

      Ich fände es wirklich schön, wenn Ihr hier die Kurve kriegt, es auch an dieser Stelle nicht versäumt, nicht nur als Medien-Profis, sondern natürlich und v. a. im Sinne Eures/unseres Anliegens.

    • Margit Geilenbrügge: Das Tucholsky- Zitat kennen wir dem Sinn nach alle und ich selbst habe mich schon oft genug als „der Überbringer der schlechten Nachricht“ fühlen müssen, auch hier, der verurteilt wird, weil das bequemer ist, als sich mit der Wirklichkeit auseinander zu setzen. Aber in diesem Fall passt das Zitat überhaupt nicht. Entweder verstehen Sie das wirklich nicht, oder wollen es nicht verstehen. Hier geht es eben gerade nicht um Ignoranz, sondern um Anteilnahme. An einer Welt, die so „gerettet“ wird, möchte ich gar nicht teilhaben. Eine Welt, wo solche Hilfeschreie einfach tatenlos überhört werden, ist für mich genauso trostlos wie diese Müllkippe.

  13. ob er den armen kleinen hund nun gerettet hat oder nicht. allein sein kalter blick ins wasserloch und die nüchterne frage „kriegen wir ihn da raus?“ nebst der erbärmlichen, feigen antwort seines begleiters reichen schon, um diese menschen richtig einzuordnen. und denen sollen wir nun abnehmen, ihr interesse sei nicht geltungssucht, sondern humanität?? gerechtigkeit??
    vergesst es!

  14. Soviel ich weiß, hat K.J. sich selbst noch gar nicht zu der Szene geäußert. Wir wissen also nicht, was genau passiert ist. Warum sich die Beteiligten aus welchen Gründen so oder so entschieden haben.

    Wieso dann diese Vorverurteilungen? Wieso dann gleich seine ganze Arbeit in Frage stellen???

    Eine Erklärung wäre: K. Jebsen muss immer wieder als eine Art „Guru“, „Held“, als Projektionsfigur herhalten, auf dem man seine eigenen oft ungelebten Wünsche und Vorstellungen projiziert und dann enttäuscht ist, wenn derjenige diesen Vorstellungen nicht gerecht wird.
    K.J. ist aber ein ganz normaler Mensch wie du und ich. Und ich unterstelle ihm – und alle anderen Beteiligten – zunächst mal, dass er/sie nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben. Niemand ist dazu da, um meine Vorstellungen zu erfüllen.

    • Falsch – er hat sich geäußert, aber nur auf Youtube. Den Wortlaut seiner Erklärung hat Torsten weiter unten eingestellt.

      Es sind also keineswegs „Vorverurteilungen“ und von Projektionsfläche kann hier kaum die Rede sein. Würde Ihr Kommentar genauso ausfallen, wenn man statt des Hundes einen Menschen in dem Loch belassen hätte, ohne ihm zu helfen – er wäre ja eh gestorben?

      Provokante Frage? Von mir aus ….

  15. Kommentar von you tube herübergezogen, der mich aus der Seele gesprochen hat.

    „An das KenFM Team

    Das Video zu “KenFM am Set” von der Mülldeponie in Griechenland hat – das habt ihr ja schon selbst bemerkt – einige harte Reaktionen hervorgerufen und damit die ein oder andere Diskussion ausgelöst. Meiner Meinung nach vollkommen zu Recht.

    Ihr wisst sicher, von welcher Szene ich spreche.

    Ein junger Hund steht – vor Schmerzen, Qual und Panik heulend – in einer Flüssigkeit, die ihr selbst im Video als ätzend bezeichnet habt. Was dieses Tier durchleiden musste kann sich unsereins nicht im geringsten vorstellen. Diese Qualen entziehen sich unserer Vorstellungskraft. Ihr – Ken, Elias und das Kamerateam – standet daneben, habt ihn gefilmt, wie er von Sekunde zu Sekunde dem Tod näher kommt und habt nichts getan. Ihr habt mit euren Kameras drauf gehalten und habt ungeheuerliches Gräuel und Todesangst für eure Zwecke genutzt. Sicher tut ihr mit eurer Griechenland-Nothilfe viel Gutes, aber nichts, ich wiederhole: nichts, auf dieser Welt rechtfertigt das Ausschlachten von Leiden zum eigenen Nutzen oder dem Nutzen anderer. Das ist unmenschlich, makaber und schlichtweg abartig.

    Ihr hättet nichts tun können. Das Tier hätte sicherlich gebissen, wenn man ihm helfen hätte wollen. Der Hund war ohnehin schon so gut wie tot, denn sein Magen war voll von dieser ätzenden Flüssigkeit. Der nächste Hund wäre sicher ohnehin bald in die Grube gefallen und demselben Schicksal erlegen. Was wäre mit all den anderen Tieren auf der Deponie gewesen?

    Das waren eure Ausreden. Und etwas anderes war es nicht als stumpfe Ausreden um euch in ein besseres Licht zu rücken.

    Ihr hättet nichts tun können? Zumindest hättet ihr ihn erlösen können. Egal wie. Ein mitfühlender Mensch, so sehr es ihm auch weh tun mag, würde das tun.

    Das Tier hätte gebissen? Vielleicht, aber rechtfertig das eine derart grausame Untätigkeit? Diese Bisswunde hätte ich liebend gerne in Kauf genommen! Wir können uns Tollwut-Impfungen und Verbandmaterial leisten – dem Hund kommt keiner zur Hilfe!

    Der Hund war ohnehin schon so gut wie tot? Dann erlöst ihn und lasst ihn nicht qualvoll dahinsiechen!

    Der nächste Hunde wäre bald in die Grube gefallen? Und was wäre mit den anderen Tieren gewesen? Möglich, und ihnen hätte dann vermutlich keiner geholfen, aber soll ich aufhören, Gutes zu tun, nur weil ich nicht jeden Menschen und jedes Tier retten kann? Steht Ken nicht immer selbst dafür ein, dass ein Wandel im Kleinen und bei sich selbst beginnt? Wo lebt er dies denn vor? Nur weil er nicht alle Tiere retten kann ist es in Ordnung, dieses eine Tier in seinem Schmerz alleine zu lassen?

    Ihr könnt euch eure (Un-)Tat schönreden, wie ihr wollt. Was ihr getan, bzw. nicht getan habt, ist genauso Tierquälerei, als hättet ihr den Hund selbst in die Grube gestoßen! Und nicht nur habt ihr ihm nicht geholfen, ihr habt sein Leid auch noch ausgeschlachtet. Das Kamerateam hat man nicht sehen können, doch die emotionslose Mimik von Ken und Elias war genug, um in mir blanke Wut auszulösen. Der Hund war euch egal!

    Ich bin ein jahrelanger treuer Zuschauer, habe lange Zeit per Dauerauftrag an euch überwiesen und musste dies nur aufgrund eines finanziellen Engpasses einstellen. Ansonsten wäre nun der Zeitpunkt gekommen. Ich bin maßlos enttäuscht! Ihr predigt das eine und handelt im genauen Gegensatz dazu. Das stellt euch in dieselbe Ecke derer, die ihr stets kritisiert und an den Pranger stellt. Ihr habt einen Zuschauer und Unterstützer verloren und ich bin mir sicher, dass ich nicht alleine bleiben werde.

    Überdenkt euer Handeln.

    Ich wünsche euch viel Mitgefühl für die Zukunft. Ihr könnt es brauchen.“

    • Lieber Stoiker! Aus Deinen Worten spricht eine so große Trauer, dass mich das noch einmal heftig zu Tränen gerührt hat. Schade, dass Du Dich abgemeldet hast, ich hätte Dir gern noch eine PN geschickt. Für mich ist die Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber dem entsetzlichen Leiden der Tiere, das ihnen ausschließlich von unserer Spezies zugefügt wird, auch das schwerst zu ertragende in dieser Welt. Und ich warte und hoffe schon lange, dass endlich ein Ruck durch die Gesellschaft geht, unter dem plötzlich genügend Menschen erkennen, was sie da mit anrichten. Vielleicht ist dies, was hier als Reaktion bis jetzt gekommen ist, ein erstes Anzeichen dafür – abgesehen davon, dass seit Jahren immer mehr Menschen vegan werden. Das würde dann auch durch die positive Veränderung der bio-chemischen Prozesse in den Menschen, durch diese Art Reinigung, noch einen weiteren großen Bewusstseinssprung nach sich ziehen.

  16. Diese künstliche, hochgeschaukelte, gutmenschliche, heldenrühmliche Betroffenheitsrhetorik von Forumsweltenverbesserer im Konjunktiven wider mich so an!
    „Hätte ich mich in dieser Situation befunden, hätte ich alles mögliche unternommen um den Hund zu retten. Wäre ich Ken oder sein Team hätte ich anders gehandelt. Der Hund wäre vielleicht weiterleben.“
    Klingt für mich wie das Selbe wie die Verlogenheit der Nachkriegsdeutschen. „Wäre ich Der- oder Diejenige gewesen, hätte ich den Einen oder Anderen Juden versteckt und gerettet.“ oder „Ich wäre im Widerstand gewesen.“
    Die Wahrheit aber, keines von den Gesagten war oder ist man gewesen bzw. hatte oder hat man unternommen, weil die Wahrheit immer im Indikativ steht, nie im Konjunktiv!
    Nur die gutmenschliche Hybris bringt einen dazu die Wahrheit, die meist hässlich und abscheulich ist, auszublenden und sich ein Alterego sowie eine schönere Realität herzufantasieren.

    Den Indikativ kann man jederzeit beweisen, fahrt nach Katerini, geht zur Deponie und beseitigt Euer emotional aufgeladenen Gewissensmüll durch handfeste Taten. Sehr wahrscheinlich ist dort in der Giftgrube wieder ein weiterer Hund hineingefallen.

    • War irgendwie klar, dass da wieder jemand auftaucht, um die von vielen Usern hier zum Ausdruck gebrachte Empathie und Betroffenheit aufgrund des Nichthandelns in einer Situation, in der Handeln absolut geboten war, als „künstliche, hochgeschaukelte, gutmenschliche (ja sicher!), … Betroffenheitsrhetorik“ zu verunglimpfen und letztlich als Lüge abzutun. Die „Kampfbegriffe“ (wie oben) sind da ja schnell zur Hand. Glückwunsch!

      Und wenn wir schon dabei sind: Mehrfach wurde bereits darauf hingewiesen, dass manch Einer offenbar nach dem Motto verfährt „Kann ich nicht allen helfen, helfe ich halt keinem, kann man eh nix machen“.

      An dieser besonderen Stelle frage ich mich dann ernsthaft, wozu wir eigentlich so viel Geld für die Griechenlandnothilfe gespendet haben?!? Das war und ist auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein aber die Gelder wurden genau da eingesetzt, wo die Not offensichtlich jeweils am größten war, oder habe ich das falsch verstanden?? Andernorts haben die Menschen aber auch keine adäquate Gesundheitsversorgung – dann hätten wir es doch auch gleich bleiben lassen können, oder nicht? Das ist exakt dieselbe Argumentation.

      Und noch was: Wären Ken & CO auch vorbei gegangen, wenn statt des kleinen Hundes vielleicht ein kleines Kind in die Brühe gefallen wäre ….? Vermutlich nicht. Aber, wie schon Torsten angemerkt hatte: „Es war ja nur ein Tier“.

      Heike

    • „emotional aufgeladener Gewissensmüll“: Was wir am wenigsten in der Welt brauchen, ist Gehässigkeit und Zynismus. Es hat heute nicht jeder das Geld, nach Griechenland zu fahren. Außerdem gibt es auch hier genügend Tier-Elend. Wenn ich irgend einem Lebewesen in einer solchen Situation begegne, dann versuche ich, ihm mit allen mir möglichen Mitteln zu helfen. Anscheinend Du nicht, denn man schließt immer von sich auf andere.

    • Hierzu gibt es nur eine Antwort.
      Ihr die lauthals schreien, Ihr hättet alles anders gemacht, könnt doch den Beweis erbringen. Die Deponie ist immernoch da, die Hunde streunen immer noch dort herum.
      Ja, das KenFM Team war unfähig in dieser Situation das von euch erträumte Ergebnis zu erbringen. Also ist die einzige logische Antwort darauf, dass Ihr die es besser machen könnt. Erwarte doch nicht, dass andere Menschen für euch eure ersehnte Utopie erschaffen, wenn ihr schon die Vision und Ideen im Kopf habt.

      Schöne heile Welt mit „hätten, würden, könnten“ kann jeder schwätzen, aber das Sein im Handeln ist nicht jedermanns Stärke.

    • @ Specht:

      „emotional aufgeladener Gewissensmüll“: Was wir am wenigsten in der Welt brauchen, ist Gehässigkeit und Zynismus. Es hat heute nicht jeder das Geld, nach Griechenland zu fahren. Außerdem gibt es auch hier genügend Tier-Elend. Wenn ich irgend einem Lebewesen in einer solchen Situation begegne, dann versuche ich, ihm mit allen mir möglichen Mitteln zu helfen. Anscheinend Du nicht, denn man schließt immer von sich auf andere.

      Das kann ich so nicht teilen, diese Sichtweise:

      denn man schließt immer von sich auf andere.

      Wie ich in der Situation reagiert hätte, weiß ich nicht.

      Ob ich Angst hätte, gebissen und verseucht zu werden, wenn der Hund schon giftige Stoffe in sich hatte?
      Ob ich aus Empathie in jedem Fall geholfen hätte?
      Ob mich der Gestank generell vom Ort ferngehalten hätte?

      Oder ob ich mich mehr mit den Ursachen und konkreten Lösungen beschäftigt hätte, die ich tun kann, damit keine Hunde mehr leiden müssten.

      Was ich bisher aus diesem Video lerne:

      Das, was medial gezeigt wird, wird als Realität diskutiert. Weiter unten stimmt mir zwar Vegan4Life zu „jaa..ich weiß das alles“ ( wenn es um die Ursachen für so einen Hundetod geht), aber man muss trotzdem helfen, wenn man ein Herz hat, heisst es.

      Ich formuliere es mal ganz provokativ: hätte es dieses Video mit dem Hund nicht gegeben – wir hätten nie erfahren, wie emotional einige Menschen bei einem konkreten Video reagieren können, aber die langjährigen Ursachen von Griechenlandskrise und den lebenden Menschen dort mühelos verdrängen konnten – erst, als sie daran erinnert werden, heisst es wieder „jaja..ich weiß das alles..etc..“

      Nur dieses „ich weiß das alles“ kommt eben nicht zur Geltung, wenn es um die Vorwürfe der Nicht-Hilfe geht.

      Da fesselt das Leid im Video zu sehr.

      Ich muss auch gestehen; ich habe mir das Video nicht zuende angeschaut, als ich den Hund winseln gehört habe; aber es ist traurig wie sehr Menschen die Ursachen ausblenden, die viel länger andauern, als ein normaler und gesunder Hund alt werden würde…

      Ich möchte hier nicht schreiben; auch wenn ich mich alle fünf Minuten aufregen könnte, was manche Menschen meinen alles schon zu wissen, aber ihre Worte eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge vermitteln.

  17. Was ist mit dem armen Hund geschehen, welcher in der Jauche schwamm???
    Habt Ihr ihn da raus geholt oder habt Ihr das arme Wesen verrecken lassen???

    Das kann ich gar nicht wirklich glauben… und wenn, dann ist es für mich ein schwarzer Fleck auf KenFM…
    Menschlich denken, jedoch nicht so handeln… mir treibt das die Tränen in die Augen und ins Herz…

  18. Ken, du hättest so viel mehr für deine Sache tun können wenn du dem Hund eine deiner teuren Dainese-Jacken zum Verbeißen hinabgelassen höttest. An das Kamerateam, Ken, die Nachbearbeiter: ihr habt in dem Moment ein ganz häßliches Gesicht gezeigt. Es geht nicht darum allen Hunden zu helfen, sondern um diesen einen Hilfsversuch als symbolische Tat. Jeder empathische Mensch hätte versucht sich etwas einfallen zu lassen, und es gibt fast immer eine Lösung! Das ganze Team hat in dem Moment eine Kälte offenbart, die mich erschreckt und verletzt – ganz besonders da ich viel Hoffnungen aus dem Konzept Kenfm geschöpft hatte.

    • Volle Zustimmung. Und dazu kommt noch die journalistische Kurzsichtigkeit.
      Da habt Ihr euch ja ein schönes Kuckucksei ins Nest gelegt. Wie kann man seinen
      Gegnern solche Szenen in die Hände geben?
      Schnellstens löschen, Entschuldigung veröffentlichen (statt dieser billigen Stellungname, die vor
      Unaufrichtigkeit nur so trieft). Und dann vergessen und das nächste Mal
      besser machen.

  19. Fühlt sich an wie humanistischer Selbstmord, diese unterlassene Hilfeleistung in mindestens einem Fall.
    „Und was du dem Geringsten meiner Brüder (nicht) tust, das hast du mir (nicht) getan.“ J.C.

    • Ich verstehe, was Sie konkret in Bezug auf das Video damit meinen.

      Aber: zuvor kamen sämtliche Rettungsmilliarden nicht beim griechischen Volk und der Instandhaltung von Deponien an.

      Das gleicht dem Satz ebenso – mit der Gültigkeit für viele Menschenleben und viele Schicksale.

      Das, was medial gezeigt wird, wird geglaubt.

      Wenn der mediale Scheinwerfer nicht auf die verlorenen Milliarden-Rettungsschirme gerichtet ist, wird das Schicksal des Hundes von einigen Menschen als die einzig zu diskutierende und vorhandene Realität angenommen und emotional bewertet und kommentiert.

      So nehme ich das wahr.

  20. Schade, das der Aufschrei und die Entrüstung für einen „Hund“ so groß ist.
    Es aber anscheinend niemand interessiert was mit den Menschen ist.

    Wenn ihr doch die gleiche Anteilnahme für die Menschen hättet, würdet ihr
    aber richtig Rabatz machen. Denn was mit diesen gemacht wird, ist weitaus
    schlimmer. Aber da sind wir schon zu abgestumpft, da wir das Elend täglich sehen.

    Erst wenn es einen selber trifft, dann ist der Aufschrei groß … doch dann kann man nichts mehr machen.

    • Diese armen Wesen sind die ersten Opfer unseres Handelns, welches in Deutschland mit den Wahlen beginnt…

      Jedes Leid ist vermeidbar und sollte in unserer Zukunft ausgeschlossen werden!!!

      Wir alle können durch unseren Konsum Leid auf unserer Mutter Erde vermindern.
      Wir ernähren uns nur noch kommunal (Solidarische Landwirtschaft);
      wir nutzen nur noch Banken, die z.B. Atomkonzerne oder Waffenkonzerne außen vor lassen wie die Ethikbank oder die GLS-Bank…
      Es gibt so Vieles was wir selbst tun können!!!

      Doch unser erster Augenmerk muss auf die Rettung der direkt betroffenen Wesen, wie diesem armen Hund gerichtet sein!!!
      Durch jedes geholfenen Wesen wird unsere Herzqualität höher, diese verrecken zu lassen, mindert diese, und ich kann diesen Sender künftig leider nur noch abschalten…

      Wenn auch das Motto lautet, „meine Zielgruppe bleibt der Mensch“, beinhaltet für mich nicht, lasst alle anderen Wesen verrecken…

      Dann kann ich leider nur noch Pfui sagen und wende mich ab von diesem ansonsten wirklich informativen Sendeformat!!!

      Gern würde ich erfahren, was KenFM zum Verbleib dieses armen Geschöpfes zu berichten hat!!!

    • Hallo Specht,

      danke sehr! Mir scheint auch, dass das Gros derjenigen, die sich zu dem Schicksal des kleinen Hundes geäußert haben, tatsächlich vom Mitgefühl und von der Empathie geleitet sind und das stimmt bei aller Trauer doch etwas hoffnungsvoll, denn wir kennen es ja auch und vor allem anders…

      LG
      Heike

  21. Falls diverse Annahmen, das Hundeschicksal betreffend, hier stimmen, denn nichts genaues weiß man nicht, haben wir folgendes gelernt:
    Es gibt viel Hundeelend auf der Welt, ich kann nicht allen helfen, also muss ich einem Hund, wenn ihn das Schicksal vor meine Füße spült, auch nicht helfen. Selbst wenn es nur ein schnellerer Tod gewesen wäre.
    Ich spinne den Gedanken einfach mal weiter.
    Es gibt so viele ökologische Missstände auf der Welt, ich kann nicht alle beseitigen, also muss ich bei der einen Müllkippe auch nichts tun.

    Ist dann jemand unglaubwürdig geworden?

    • Genau dies ist die Logik, die hier demonstriert wurde. Mit dieser Gefühlsstarre geht die Welt zugrunde.

    • Der Mensch jetzt als möglichst „rational“ arbeitender „Elendsbeseitigungsapparat“ ?

    • Lieber Dagobert, toller Kommentar von Ihnen.

      Es gibt viel Hundeelend auf der Welt, ich kann nicht allen helfen, also muss ich einem Hund, wenn ihn das Schicksal vor meine Füße spült, auch nicht helfen. Selbst wenn es nur ein schnellerer Tod gewesen wäre.
      Ich spinne den Gedanken einfach mal weiter.
      Es gibt so viele ökologische Missstände auf der Welt, ich kann nicht alle beseitigen, also muss ich bei der einen Müllkippe auch nichts tun.

      Ist dann jemand unglaubwürdig geworden?

      Ich wollte mit diesem Nicknamen nur diese eine Antwort hier formulieren.

      Die Empathie bei Tieren, so hart es klingen mag, scheint bei einigen Menschen stärker zu sein, als bei Ihrer eigenen Spezies.

      Ich habe, nach meiner kürzlichen Abmeldung schon mehrfach Gespräche mit Leuten auf der Strasse zum Thema „Gemeinschaft“ bzw. „Zivilcourage geführt.

      ( Übrigens : https://www.youtube.com/watch?v=sEbt9KslYiQ Zivilcourage – Der Film komplett guter Film bei dem Zusammenhang Zivilcourage)

      Was die Leute, z.B. gestern eine Frau bei Gewaltausschreitungen als Rechtfertigung sagte, passt 1 zu 1 zu dem Thema mit dem Hund, nämlich:

      „Da waren so viele kräftige Männer gewesen – wenn die nichts machen, warum sollen dann wir Frauen etwas machen?“

      Damit war für sie das Thema klar. Die Männer dort handeln nicht, also tue ich auch nichts.

      Ergebnis: der Bürgersteig von Menschen soll voll gewesen sein ( wurde mir gesagt), aber keiner hat sich passiv (per handy) oder aktiv ( Tatkräftig) dafür eingesetzt, dass Menschen verprügelt werden, ganz im Sinne : „machen die Männer nichts – mache ich als Frau nichts..“

      Und vielleicht haben die Männer sich gesagt : „Solange niemand anderes etwas macht, halten wir uns raus…“

      Martin Niemöller brachte es gut auf den Punkt:

      Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

      Und so ist die Gesellschaft momentan. Da ist es zum Teil zwar brutal gesagt „rührselig“, wenn sich manche Menschen über Hundeleiden empören können, aber es trifft selbst die eigene Spezies Menschen untereinander genauso.

      Themen, die mit Lösungen und Verständnis diskutiert werden müssten, in der Gesellschaft wären: Zivilcourage, Verbundenheit mit allen Menschen, Lösungsansätze und die ständigen Wirkungen von Manipulationen durch Konzernmedien , Internet und Filme wie Computerspiele.

      Es bräuchte eine breite, öffentliche und regelmäßige Sammeldiskussion, dass die Menschen sich mal bewusst machen, was sie alles mit sich zulassen.

      Gäb es mehr Zusammenhalt und gesellschaftliches Bewusstsein bei Menschen, gäb es manche sozialen Themen garnicht erst, weil die Menschen dann gemeinsam sich füreinander einsetzen würden.

      Ich hab mich kürzlich hier abgemeldet, weil ich die ewigen Diskussionsstränge ohne gemeinschaftliche Verständigung satt hatte.

      Nun sehe ich hier bei Hundethemen mehrere Ansichten von Menschen:

      1. Ansicht : die Menschen, welche empathisch auf das Leiden des Hundes eingehen.
      2. Ansicht: die Menschen, die sich abmelden, weil sie Herzlosigkeit bei KenFM meinen vorzufinden
      3. Ansicht: die Menschen, die mehr zu Tatkräftigkeit raten, im Sinne von „Munition mitnehmen“, um den Hunden viel körperliches Leid zu ersparen.

      4. Liebe(r) Box, toller Beitrag mit Links von Ihnen. Informativ und führt weiter.
      5. Lieber Neudenker: auch ein Top-Beitrag von Ihnen ( weiter unten)
      6. Lieber David David sagt:
      23. August 2017 at 14:14 ( Top-Kommentar) – also super Idee mit dem Dorf beginnen. Das habe ich ja anfangs auch gedacht: wenn ich hier beim KenFM-Forum/Dorf schreibe, ist es überschaubar und leicht, Konsens zu finden und umzusetzen.

      Ich fühle mich hier in dem Forum immernoch zwischen den Stühlen – allerdings draussen in Diskussionen mit Menschen auf der Strasse erlebe ich dasselbe Phänomen, der nicht-Vernetzung „Warum soll ich denn was tun, wenn die anderen nichts tun?“ oder „Ich habe Angst alleine…“ und dann habe ich auch dort teilweise erklärt, dass im Gespräch mit mir, die Person und ich ja schon zu zweit sind ; und es mehr Möglichkeiten gibt, ausser der Angst – sich zu verhallten.

      Das bräuchten viele Menschen: eine Interaktion. Wie wir als Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern wieder zueinander finden und den Sinn gemeinschaftlicher Begegnungen als Sinn möglicher gemeinsame Freude, Lösungen und Unterstützung zu erkennen.

      Wenn ich das als einzelner Mensch mit allen 82 Mio Menschen machen möchte, habe ich lange zu tun damit.

      Wenn David das auch macht, reduziert sich die Zeit schon um die Hälfte.

      Was mir aufgefallen ist: Menschen begrüßen sich eher selten, beim Spazieren im Wald, auf der Strasse.

      Daher entsteht auch kein persönlicher Bezug zu Menschen des Alltags, die wir nicht kennen; wenn wir nicht gerade auf einem Dorf wohnen.

      Im Internet ist Menschlichkeit auch eine Sache in der Foren-/Chatkommunikation verbessert werden kann und sich langsam verbessert.

      Aber das ist auch bitter nötig, sonst drehen wir uns bei Menschenthemen empathielos im Kreis und es reicht vielen, wenn die ihre individuelle Meinung äußern können, aber sobald es um gemeinschaftliche Gedanken oder Lösungen geht „mach du mal…“

      Wir haben das im Grunde nie richtig gelernt – aber wir können es lernen, wenn wir das als Menschen wollen.

      – wenn ich mal ne richtiggute Nicknamen Idee habe und Frieden mit mir geschlossen habe, ob ich Sinn darin dauerhaft sehe, hier in Diskussionen zu gehen; wenn ich vergleiche, dass auf der Strasse die Argumente der Nicht-Vernetzung ähnlich sind ( „Warum sollte ich?“ oder „Ich habe Angst allein…“)

      Bis dann irgendwann – Lieben Gruß

    • Die Behauptung, dass Menschen, die den Schmerz von Tieren genauso wahrnehmen, wie den Schmerz von Menschen, nur Mitleid mit Tieren, aber nicht mit Menschen haben sollen, ist die stereotypische gedanken- und gefühllose Verteidigung der eigenen Achtungslosigkeit und Minderbewertung gegenüber allen nichtmenschlichen Lebewesen, bzw. des eigenen Gefühls-Geizes. Ob solche Menschen dann wirklich mit allen anderen Menschen Mitleid zeigen würden, bezweifle ich stark. Wer das Leiden und den Schmerz schon angefangen hat, einzuteilen, für welchen es sich lohnt, mitleidig zu handeln und für wen nicht, der hat schon von Haus aus ein Problem mit seinem Gefühlsleben. Aber er fühlt sich im Recht, weil er sich in der sicheren Mehrheit wähnt. Traurig und erbärmlich!

    • Lieber Specht: es ist mir klar: egal, ob innerhalb dieses Forums oder außerhalb: die Diskussion ist immer dieselbe, die es inhaltlich zu führen gilt.

      Daher werde ich hier ab und zu etwas schreiben, nun aber ganz konkret zu ihrem Folgekommentar:

      bzgl. meiner vermutung, dass einige Menschen mehr Empathie mit den Tieren hätten, worauf sie das als klares fehlverständnis geäußert und verurteilt haben- so kam es bei mir an.

      Ich möchte wiederkehrend etwas dazu mitteilen:

      Ich habe auch gelitten, als ich den Hund gehört habe ( habe zum Glück das nicht vollständig gesehen), aber:

      Was passiert, wenn Sie und manch andere Menschen hier moralisch auf das kenfm-team zeigen, denn in Wirklichkeit?

      Sie blenden ihr verhalten und ihre Situation komplett aus.

      Ich habe das damals auch genau dieses Thema bei kulturstudio in einem Satz beschrieben: „solange wir uns über Dogmen streiten, passieren Kriege parallel weiter. Wenn ich als Dogma glaube: erst wenn die Welt komplett vegan ist, oder komplett vegetarisch ist, herrscht Frieden.“ das ist ein Dogma.

      Wie gehe ich dann mit meinen Mitmenschen um? Ich verurteile jeden, der Fleisch ist. Löse ich damit Kriege? Nein.

      Was ich fokussiere: Gemeinschaftsbewusstsein. Denn wenn das bei den Menschen ankommt, werden die achtsamer im Umgang mit sich und anderen Lebewesen.

      Ich weiß nicht, was daran der Mehrwert sein soll, bei tieropfern mit dem Finger drauf zeigen, aber bei wertschätzendem Umgang miteinander sich raus zu halten.

      Denn ihre Worte klingen wie eine Anklage.

      Nochmal: wir lösen die Themen der Welt: Umweltverschmutzung, Tiermissbrauch, tiertode, Kriege etc.

      Dann viel eher, wenn es um ein Bewusstsein für alle Menschen geht. Mit dem Finger auf Fehlleistungen ohne Lösungen zu zeigen, zeigt mir nur erneut, dass ohne Bewusstsein für eine Gemeinschaft der Menschen ein Fingerzeig nur einer Anklage gleicht, aber keiner gemeinsamen Lösungssuche.

      Und das es mehr Themen trotz dieses armen Hundes gibt, die menschlich viele Menschen betreffen, sollte ihnen klar sein- wie gesagt: ein Fingerzeig bei jedem Thema, was zu klären wäre, nützt niemand – es braucht bewusstsein bei den Menschen.

      Lieben Gruß

    • @ Lösungssuche

      (Das Folgende habe ich bereits schon einmal geschrieben zum Thema Dogma – es passt hier):

      Das mit dem Dogma ist auch wieder so ein Totschlagargument, gerne werden auch die Begriffe „fanatisch“ und „extrem“ verwendet, wo doch eigentlich – so sehe ich das – die Vokabel „konsequent“ viel angebrachter wäre. Veganer haben einen Missstand erkannt und handeln konsequent, ohne faule Kompromisse. Was daran soll eigentlich falsch sein?
      Sobald es um das Thema „Veganismus“ geht, wird den Vertretern dieser Weltanschauung (es geht ja nicht nur um Ernährung) regelmäßig und vorhersehbar Dogmatismus, wahlweise religiöse Ideologieverbreitung und Fundamentalismus vorgeworfen. Eigentlich erstaunlich, dass hingegen die Ansichten der „Fleischesser-Fraktion“ allgemein als undogmatisch und ideologiefrei bewertet werden… Nicht selten ist „undogmatisch“ nur ein beschönigender Ausdruck für „willkürlich“, „inkonsequent“ und „gleichgültig“.

      Dazu noch Folgendes: Die meisten Menschen finden es bewundernswert, wenn andere sich konsequent und engagiert gegen Ungerechtigkeit und Gewalt engagieren, es sei denn man fordert diese Gerechtigkeit nicht nur für Menschen ein, sondern auch für die empfindungsfähigen Lebewesen, die andere Menschen gerne essen und nutzen wollen. Da ist man dann schnell dabei, diese Forderung als blind-religiös oder eben als dogmatisch zu verunglimpfen. Auch wenn der Hund aus dem obigen Video nicht in die Kategorie der in unseren Breiten als solche betrachteten „essbaren Nutztiere“ fällt, so ist diese Beobachtung dennoch auf ihn anwendbar.

      Selbstverständlich ist es kritikwürdig, ohne gute Begründung auf einer Ansicht zu beharren, aber der Begriff Dogma wird – ähnlich wie „Verschwörungstheoretiker“ – gerne als Kampfbegriff gegen Überzeugungen verwendet, die unbequem sind. Damit kann man Ansichten, mit denen man sich ansonsten auseinandersetzen müsste, und die die eigenen Überzeugungen in Frage stellen, für die man womöglich keine wirklichen Argumente hat, einfach als „Religion“ bezeichnen, um sie damit beliebig zu machen und abzuwerten und die Vertreter dieser Ansichten in die fundamentalistische Ecke zu stellen.

      Wenn jemand keine Tierprodukte konsumiert, weil die Großeltern und Eltern es nicht taten und weil alle anderen es auch nicht tun und es schon immer so war, und weil es normal ist, und wenn er diese Haltung unhinterfragt übernimmt, dann könnte man das eventuell als Dogma bezeichnen, nur ist das bei den wenigsten Veganern der Fall, dafür aber bei praktisch allen Fleischessern.

      Das Festhalten an einer Überzeugung, die man vernünftig anhand von klar nachvollziehbaren Kriterien erläutern, verteidigen und begründen kann, ist kein Dogmatismus.
      Die Forderung, dass es in der Kantine jeden Tag Fleisch geben müsse, könnte man viel eher als dogmatisch bezeichnen, vor allem angesichts der Empörung, die die versuchte Einführung eines FREIWILLIGEN Veggiedays hervorgerufen hat ….

      Veganer behaupten nicht, perfekt zu sein – sie wenden ihre Ethik einfach auf andere Tiere an, ohne künstlich eine Grenze zu ziehen. Einem Ideal kann man sich zumindest annähern, anstatt es gar nicht erst zu versuchen.

      In meinem Verständnis hat der Begriff „Toleranz“ in einem Kontext nichts verloren, wo es um „Leben oder Tod“ geht – beim Menschen sowenig wie beim Tier. Hier gibt es nur Entscheidungen, Toleranz ist hier fehl am Platze, zumal dieses Wort – Toleranz – vom Lateinischen „tolerare“ stammt (= dulden, ertragen). Man kann leicht tolerant sein, wenn diejenigen, die die sich aus dieser Toleranz ergebenen Folgen „ertragen“ müssen, die anderen sind …

      Heike

    • Liebe Vegan4Life,

      ich könnte hier auch ein kleines Buch zu antworten. Das es bei Tod keine Toleranz gibt, sehen sie und ich ähnlich. Was aus meiner Sicht einige Menschen hier machen: sie fordern ein perfektes verhalten ein- und? Führen sie selber ein durch und durch perfektes verhalten , wenn sie sich mit dem kenfm Team oder anderen Menschen vergleichen?

      Ich möchte vermuten, dass auch veganer Fehler haben. Dr. Daniele ganser hatte diese Thema Fleisch essen oder vegetarisch sein, im Gespräch mit Jens lehrich gehabt. Er sagte, für ihn zähle der freie Wille.

      Und jetzt könnten sie mit dieser Aussage auch wieder eine Strick suchen und finden, wenn viele Menschen für Kriege sind, dass ja der freie Wille zählt.

      Man kann jedem Menschen einen Strick drehen, vegan4life.

      Mir geht es um die Menschlichkeit, die sehe ich persönlich gerade höher an, als die Situation mit dem Hund, weil diese Situation erst durch Unmenschlichkeit entstehen konnte, durch die Deponie etc .. Und dauerhaft durch mehr menschlichkeit gelöst werden kann.

      Menschlicher Umgang beginnt aber auch hier im Forum und nicht erst nachdem unmittelbar eine Katastrophe auf einer Deponie stattgefunden hat.

    • Liebe Heike! Ich bin Dir dankbar, dass Du das alles hier noch einmal aufgeführt hast. Ich habe diese ewig selben beschränkten und gefühlsblinden Argumente der vielen gleichgeschalteten Traditionalisten so über, dass ich mich davon am liebsten übergeben würde.
      Ich hatte den Satz geprägt: „An der Spiessigkeit und am Traditionalismus geht die Welt unter.“ Ich möchte ihn, zu Ehren des kleinen unschuldigen Hundes, den man so elend verrecken liess, jetzt umdichten in:
      „Hoffentlich geht die Welt nicht an der Spiessigkeit und am Traditionalismus unter“. Vielleicht haben seine Todespanik- Schreie jetzt etwas von der Gefühls-Starre in unserer Gesellschaft gelöst. Das ist jetzt meine Hoffnung in all der Traurigkeit.

    • @ Lösungssuche

      Von Perfektion kann keine Rede sein – und ich habe deutlich geschrieben, dass auch Veganer nicht perfekt sind oder auch nur behaupten, es zu sein.

      Diesem kleinen, verzweifelten Wesen die Hilfe zu verweigern hat für mich nicht das Geringste mit „perfektem Verhalten“ zu tun (was ist das überhaupt??), sondern ganz einfach mit natürlichem Mitgefühl, mit dem starken Wunsch zu helfen, wo Not offensichtlich ist – das ist für mich menschlich, nicht „perfekt“.

      Auch wüsste ich nicht, dass ich in meinen Beiträgen hier im Forum irgendjemanden „unmenschlich“ behandelt oder beleidigt hätte, aber sei’s drum.

    • Liebe Vegan4Life: das kannst Du auch gar nicht wissen, weil das eine der vielen willkürlich erfundenen Schuldzuweisungen von „Peter Pan“ ist, der genau deshalb hier zurecht gesperrt worden ist.

    • Lieber Specht, also mich mit Peter pan zu vergleichen…was ist das für eine Diskussion hier? Ich habe mich als Ein-bewusster-Gegenentwurf abgemeldet und kann dies auch gerne als Lösungssuche gerne wieder tun.

      Ich verstehe den Sinn ihrer Vermutungen nicht.

      Belege ich Wort für Wort interpretieren sie irgendwas hinein. Nun bin ich angeblich Peter pan. Das geht mir gegen den strich…

    • Lieber Specht, wenn Sie jetzt zu meinem Kommentar https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122329

      der da lautete :

      Belege ich Wort für Wort interpretieren sie irgendwas hinein. Nun bin ich angeblich Peter pan. Das geht mir gegen den strich…

      So bezieht sich Wort für Wort auf folgende Diskussion:

      https://kenfm.de/der-rote-tisch-pascal-luig/#comment-121904

      Was stoiker gestört hatte, dass ich Wort für Wort analysieren würde.
      Ebenso schwarz ist weiß störte dies.

      Ich werde jetzt in einem Extrakommentar auch nochmal auf Vegan4Life eingehen.

      Es kann – ich schrieb dies als Ein-bewusster-Gegenentwurf schon häufiger – nicht oft genug darauf fokussiert werden, wie leicht Missverständnisse entstehen können, um seinem Gegenüber ( auch wenn es hier im Forum nur schreibend aktiv sein kann) zu zeigen, wo Missverständnisse liegen und entstehen könnten.

    • Liebe Vegan4Life,

      ich werde Ihnen jetzt auch einmal so ausführllich, wie es manche hier stört / manche dies schätzen, zu erklären versuchen, wo ich unsere ( = Ihre und meine) Missverständnisse evtl. sehe.

      Ich erkläre vorab, wie ich die Situation sachlich einordne und dann, wie ich Ihre Worte und meine Worte in Kontext dazu bringe.

      Ausgangsbasis:

      Griechenland möchte den Euro – Goldman Sachs hilft mit einem Zins-Swop und ermöglicht Griechenland die Einführung des Euro, siehe dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=KvIW6H4PjH4 Goldman Sachs Eine Bank lenkt die Welt Ganzer Film HD

      oder auch :
      http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/buchungstrick-wird-zum-bumerang-alter-goldman-sachs-deal-treibt-griechenland-an-den-rand-der-pleite_id_4553084.html

      Danach ging es schon bergab mit Griechenland, als dann die Zinsfalle begann.
      https://www.heise.de/tp/features/Ohne-Zins-und-Verstand-Bekannte-Krisen-weiter-koechelnd-3702330.html
      dort steht:

      92 Prozent der „Rettungsgelder“ landeten gar nicht in Griechenland, sondern bei ausländischen Banken

      Während wir diese Zeilen schreiben, reden „die Gläubiger“ (EZB, Banken, IWF) wieder einmal mit Griechenland. Wieder sollen Beobachter nachschauen, ob die dortige Regierung auch artig alle angemahnten „Reformen“ umsetzt. Dabei ist allen klar, dass das Land ökonomisch ausgeblutet, das griechische Volk am Ende seiner Leidensfähigkeit angekommen und der griechische Staat heute so pleite ist wie beim Euro-Beitritt vor 16 Jahren.

      Dass 92 Prozent der „Rettungsgelder“ gar nicht in Griechenland gelandet sind, sondern bei ausländischen Banken, die glaubten, einem bereits bankrotten Land unter dem Schirm des Euro risikolos weiteres Geld leihen zu können. Dass dafür trotzdem Europas Steuerzahler bürgen, die keinen Cent dieser „griechischen“ Schulden je wiedersehen werden. Auf der Hand liegt auch, dass man den Offenbarungseid letztmalig nur noch bis zum Ende des europäischen Superwahljahres 2017 verschieben kann.

      Oder auch interessant: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/schaeuble-fuerchtet-unruhe-will-bundestag-nicht-erneut-ueber-griechenland-hilfe-ab_H2092172826_430116/

      dort steht :

      Schäuble fürchtet Unruhe, will Bundestag nicht erneut über Griechenland-Hilfe abstimmen lassen
      16. Jun – Finanzen100

      In der großen Koalition zwischen Union und SPD hat der Kompromiss zwischen der Eurogruppe und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Lösung des griechischen Schuldenstreits für Unruhe gesorgt. Einzelne Abgeordnete der Koalitionsparteien kritisieren eine zu große Abweichung von den Beschlüssen des Bundestags und pochten darauf, dass das Parlament erneut über die Griechenland-Hilfen entscheidet.

      Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dagegen sieht den Kompromiss vom aktuellen Bundestags-Mandat gedeckt und erhält von maßgeblichen Finanz- und Haushaltspolitikern der Union dafür auch Rückendeckung. Er warnte am Freitag in Luxemburg vor Unruhe auch an den Finanzmärkten für den Fall, dass der Bundestag über die Freigabe der Griechenland-Hilfen erneut abstimmen muss. „Wir haben uns alle bemüht, Unsicherheit zu vermeiden“, sagte er. …

      Und das ist die Ausgangsbasis für eine sachliche Diskussion, aus meiner Sicht, Vegan4Life.

      Dann schreiben Sie:
      https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122298

      Selbstverständlich ist es kritikwürdig, ohne gute Begründung auf einer Ansicht zu beharren,

      Wer tut es denn, auf einer Ansicht ohne gute Begründung zu beharren? Sie ? Ich? Niemand? Jeder?

      aber der Begriff Dogma wird – ähnlich wie „Verschwörungstheoretiker“ – gerne als Kampfbegriff gegen Überzeugungen verwendet, die unbequem sind.

      Entweder ist diese Aussage ein Allgemeinplatz, oder Sie möchten konkret gegen mein Zitat, https://kenfm.de/oekologische-zeitbombe-in-griechenland/#comment-122295:

      „solange wir uns über Dogmen streiten, passieren Kriege parallel weiter. Wenn ich als Dogma glaube: erst wenn die Welt komplett vegan ist, oder komplett vegetarisch ist, herrscht Frieden.“ das ist ein Dogma.

      Wie gehe ich dann mit meinen Mitmenschen um? Ich verurteile jeden, der Fleisch ist. Löse ich damit Kriege? Nein.

      vorgehen, was ich vermute, dass Sie das tun möchten – ich setze jedenfalls Ihre Aussage in Bezug zu meinem Zitat.

      Damit kann man Ansichten, mit denen man sich ansonsten auseinandersetzen müsste, und die die eigenen Überzeugungen in Frage stellen, für die man womöglich keine wirklichen Argumente hat, einfach als „Religion“ bezeichnen, um sie damit beliebig zu machen und abzuwerten und die Vertreter dieser Ansichten in die fundamentalistische Ecke zu stellen.

      Sie argumentieren, aus meiner Sicht damit so: Weil ich Ihre Meinung nicht hören will, mich damit nicht befassen möchte, würde ich das als Dogma bezeichnen. Ich frage Sie: Inwieweit bemerken Sie gerade die Vehemenz mit der Sie argumentieren, ohne Bezug auf die Aussage eines Dogmas sich zu beziehen?

      Sie argumentieren: Dogma ist ähnlich wie ein Kampfbegriff. D.h. wenn Jemand Ihr Verhalten als Dogma kritisiert, beschäftigen Sie sich nicht weiter damit, weil es ja ein Kampfbegriff aus Ihrer Sicht / Definition her ist.

      Das nehme ich bisher anhand Ihrer Argumentationskette auch so wahr – aber weiter im Text.

      Dazu noch Folgendes: Die meisten Menschen finden es bewundernswert, wenn andere sich konsequent und engagiert gegen Ungerechtigkeit und Gewalt engagieren, es sei denn man fordert diese Gerechtigkeit nicht nur für Menschen ein, sondern auch für die empfindungsfähigen Lebewesen, die andere Menschen gerne essen und nutzen wollen.

      Da kommt der Moment der endlos-Diskussion ins Thema. Endlos-Diskussion, weil Sie diese Aussage glauben, dass die meisten Menschen Konsequenz bewundernswert finden, solange es keine anderen Lebewesen als Menschen betrifft.

      Und in dem Moment, wo Sie das Wort „Konsequenz“ verwenden, nehme ich wahr, dass Sie in dieser Aussage konsquent bleiben wollen – auch über die mögliche Ursachendiskussion ( Schäuble-Griechenlandhilfen-Goldman-Sachs-Zins-Swop siehe oben im Text) hinaus.

      Und das ist die Krux. Ich sehe es als notwendig an, dass erst möglichst viele Menschen generell ein Bewusstsein über Achtsamkeit haben möchten; und Sie sehen es eben als konsquent an, sich für die Tiere einzusetzen wie für die Menschen – nur: wessen Sichtweise nutzt einem bewussteren Umgang miteinander?

      Haben Sie durch ihre Sichtweise es geschafft, mehr Menschen zu finden, die gegen die Griechenlandkrise sich stark für Lösungen einsetzen, wenn Sie für den konsquenten Umgang mit Menschen und Tieren sich einsetzen, oder können Sie eine mögliche Lösung auch darin erkennen, dass erst ein generell menschlicheres Miteinander sinnvoll sein könnte, bevor Mensch und Tier gleich behandelt werden können?

      Ich schreib ja: endlos-Diskussion eventuell; wenn jeder nur seine Sichtweise behalten möchte.

      Ich bin auch für einen besseren Umgang mit den Tieren auf der Welt – aber ich sehe die Ursprungsprobleme bei den Verhalten der Menschen gegenüber anderen Menschen, z.B. Herrn Schäuble wg. Griechenland-Hilfe ( die bei den Banken ankam -nicht jedoch bei der Bevölkerung) und dann den Deponien.

      Und erst nachdem menschliches Versagen kam, entstandenen nicht funktionierende Deponien und das traurige Schicksal des Hundes. Nicht vorher.

      Deswegen: ich suche konsequent erst einen menschliches, achstames Bewusstsein zu schaffen – kämen die menschlichen Hilfen bei Menschen an ( =Schäubles Griechenlandhilfe bei der Bevölkerung an), dann bräuchte es keine Deponiebilder und keine leidenden Hunde in Griechenland.

      Mein Eindruck bisher ist: Sie verstehen diese Argumentation in keinster Weise.

      Das mache ich an den folgenden Sätzen unter anderem fest:

      Da ist man dann schnell dabei, diese Forderung als blind-religiös oder eben als dogmatisch zu verunglimpfen. Auch wenn der Hund aus dem obigen Video nicht in die Kategorie der in unseren Breiten als solche betrachteten „essbaren Nutztiere“ fällt, so ist diese Beobachtung dennoch auf ihn anwendbar.

      Und ich empfehle nochmal sich den Ursprung für die Griechenlandmisere sich vor Augen zu führen.

      Es kann sich immer im Detail gestritten werden; aber wenn die Basis des menschlichen Miteinanders in der Politik und den versprochenen „Rettungsschirmen“ nicht bei der Bevölkerung ankommt – was soll dann der Fokus auf das Leiden eines einzelnen Hundes nützen?

      Das Tiere unnötig leiden, lehne ich genauso ab wie Sie – was aber sehen Sie als Ursachen?

      Das Menschen nicht konsequent genug sich für das Leben von Tieren und Menschen einsetzen?

      Ich sehe die Ursachen, dass die Griechenlandhilfe nicht bei der Bevölkerung und der Instandhaltung von Deponien ankam – und die Folge nicht vorhandener Hilfe somit als Endkonsquenz zu Elend für Mensch und Tier geführt hat.

      Ich werde jedenfalls nicht noch weiter argumentieren – denn entweder: Sie verstehen meine ursprüngliche Sichtweise, dass zunächst das menschliche Verhalten generell bei allen Menschen achtsamer sein sollte, oder sie konzentrieren sich weiter für den gerechten Umgang zwischen Mensch und Tier; und evtl. davon auszugehen, dass die Menschen schon achtsam genug mit sich und allen Lebewesen umgehen würden; nur mit den Tieren müssten sie das noch nachjustieren…

      Und das ist eben die völlig andere Sichtweise, als die, welche ich habe.

    • Mein lieber Herr Gesangsverein ….

      Ich hoffe, Sie werden jetzt von mir keine umfassende Replik auf Ihre Ausführungen erwarten? Tut mir leid, aber die Zeit habe ich nicht.

      Nur so viel:
      Ja, meine Stellungnahme zum Dogmatismus-Vorwurf (immer wieder gerne im Zusammenhang mit veganer Lebensweise genommen) bezog sich einzig und allein auf das von Ihnen Vorgebrachte.

      Nun erläutern Sie mir hier ellenlang die Ursachen der Griechenland- und Finanzkrise – jaaaa, das weiß ich alles, und was genau hat das jetzt damit zu tun, dass man in der hier vieldiskutierten Situation einfach spontan diesem kleinen Hund hätte helfen können und müssen?
      Soll ich mir demnächst, wenn mir ein Mensch oder ein Tier in Not begegnen, erst einmal lang und breit darüber meditieren oder philosophieren, wie er oder es eventuell in diese Situation gekommen ist oder wer daran Schuld trägt? Ich bitte Sie, in solchen Situationen entscheidet nicht der Verstand, da folgt man ganz „unvernünftig“ einfach seinem Herzen, so man eines hat, das empfindungsfähig ist.

      Gute Nacht…
      Heike

    • @ Vegan4Life:

      Mein lieber Herr Gesangsverein ….

      Ich hoffe, Sie werden jetzt von mir keine umfassende Replik auf Ihre Ausführungen erwarten? Tut mir leid, aber die Zeit habe ich nicht.

      Ja. Darauf passt dieses Antwortzitat von Ihnen am besten:

      Damit kann man Ansichten, mit denen man sich ansonsten auseinandersetzen müsste, und die die eigenen Überzeugungen in Frage stellen, für die man womöglich keine wirklichen Argumente hat, einfach als „Religion“ bezeichnen, um sie damit beliebig zu machen und abzuwerten und die Vertreter dieser Ansichten in die fundamentalistische Ecke zu stellen.

      Sie laufen der Argumentation weg, indem Sie mit „die Zeit habe ich nicht“ – aber für’s Vorwerfen von Empathielosigkeit hatten Sie mehrfach die Zeit, stelle ich bei mehreren Kommentaren fest.

      Das Festhalten an einer Überzeugung, die man vernünftig anhand von klar nachvollziehbaren Kriterien erläutern, verteidigen und begründen kann, ist kein Dogmatismus.

      Okay. Schauen wir mal nach.

      Und die Antwort dazu ist:

      Nun erläutern Sie mir hier ellenlang die Ursachen der Griechenland- und Finanzkrise – jaaaa, das weiß ich alles, und was genau hat das jetzt damit zu tun, dass man in der hier vieldiskutierten Situation einfach spontan diesem kleinen Hund hätte helfen können und müssen?

      Helfen in jedem Fall – ohne Ausnahme. So ist Ihre Aussage. Und das ist kein Dogmatismus, oder?

      Gute Nacht Ihnen.

      Nur so viel:
      Ja, meine Stellungnahme zum Dogmatismus-Vorwurf (immer wieder gerne im Zusammenhang mit veganer Lebensweise genommen) bezog sich einzig und allein auf das von Ihnen Vorgebrachte.

      Nun erläutern Sie mir hier ellenlang die Ursachen der Griechenland- und Finanzkrise – jaaaa, das weiß ich alles, und was genau hat das jetzt damit zu tun, dass man in der hier vieldiskutierten Situation einfach spontan diesem kleinen Hund hätte helfen können und müssen?
      Soll ich mir demnächst, wenn mir ein Mensch oder ein Tier in Not begegnen, erst einmal lang und breit darüber meditieren oder philosophieren, wie er oder es eventuell in diese Situation gekommen ist oder wer daran Schuld trägt? Ich bitte Sie, in solchen Situationen entscheidet nicht der Verstand, da folgt man ganz „unvernünftig“ einfach seinem Herzen, so man eines hat, das empfindungsfähig ist.

      Gute Nacht…
      Heike

    • @ Lösungssuche

      Ich bezog mich mit meinen Ausführungen über „Dogma“ auf Ihre Äußerung: „Wenn ich als Dogma glaube: erst wenn die Welt komplett vegan ist, oder komplett vegetarisch ist, herrscht Frieden.“ das ist ein Dogma.“ Und diese Äußerung hatte so gar nichts mit dem hier gegenständlichen Thema zu tun…

      Ich laufe ganz und gar nicht vor einer wie auch immer gearteten Argumentation weg, wie Sie meinen.
      Nur verstehe ich beim besten Willen nicht, worauf Sie überhaupt hinaus wollen?

      Sie unterstellen „Gutmenschentum“, wenn ich (und offenbar zahlreiche andere User hier) zum Ausdruck bringen, dass ich (sie) dem kleinen Hund geholfen hätte(n). Sie unterstellen mir weiterhin, ich hätte gefordert „Helfen in jedem Fall – ohne Ausnahme“ — wo genau habe ich das denn wohl geschrieben? Im Gegenteil, ich habe wie alle anderen auch feststellen müssen, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, allen zu helfen, ganz egal ob Mensch oder Tier.

      Wenn Sie aber meinen, den aus meiner Sicht natürlichen, menschlichen Impuls, ein Wesen, das so offenkundig verzweifelt um Hilfe schreit, aus seiner Lage zu befreien (wenn mir das möglich ist), als Dogma bezeichnen zu müssen, dann tun Sie mir nur noch leid.

      Meinetwegen können Sie auch gern weiterhin versuchen, meine Argumentation zum Thema Dogmatismus „auseinander zu nehmen“ oder ad absurdum zu führen. Die meisten der hier Schreibenden werden in der Lage sein, sich ihre eigene Meinung zu bilden, zumindest in dieser Hinsicht bin ich zuversichtlich.

      Alles Gute.

  22. Aber wir hier sind es nicht wert eine Erklärung zu erhalten…warum
    damit die Fantasie wieder verrückt spielen kann? Mir vorzustellen der Hund ist durch seine körperliche Schwäche elendig ertrunken….Nein und nochmals Nein…wer so mit hilflosen Geschöpfen um geht, der hat , weil er selbst viel Elend gesehen hat,sein Mitgefühl verloren!

  23. Wenn in der Stadt ca. 60.000 Menschen leben, die diese Müllkippe bedienen, stellt sich mir als erstes die Frage, ob die Problematik mit deren Folgen den Menschen bewusst ist?
    Ken unterstreicht immer (völlig richtig), dass jeder sich selbst fragen soll, was er tun kann? Natürlich hat die Politik versagt! Und nu? Heulen, bis sich was ändert? Wird es aber aus der Erfahrung wohl eher nicht…
    Warum keine Bürgerinitiative gründen, die aktiv das Naheliegende angeht? Mit der Stadt ne Verabredung treffen. Erde wird angeliefert, wenn man will kann man gerade in Griechenland was drehen. Bürger, die mit Schaufeln und Schubkarren aktiv werden. Fachleute, die dies beraten und begleiten wird es doch wohl auch unter 60.000 geben. Ein paar Bagger stehen doch auch immer in irgend einem Hinterhof, etc. Und bei der „richtigen“ Argumentation, kann ich mir sogar vorstellen, dass für eine solche ökologische Bürgerbeteiligungsaktion noch EU-Mittel bereitgestellt werden. Naiv?

  24. Am gefährlischsten sind jene Menschen, die sich schon aufgrund von Spekulationen und Phantsien gegenseitig die Köpfe einschlagen. Sie wissen noch nicht einmal die Fakten, sie wissen nicht, was wirklich passiert ist – und gehen schon aufgrund von Mutmaßungen und den Gefühlen, die diese Mutmaßungen in ihnen auslösen, auf andere los: in Form von Urteilen, in Form von Beleidigungen, in Form von Klagen, in Form von Zurechtweisungen oder moralischen Erörterungen. Das ist der blinde, unglückliche Emotionalkörper bei dem, was er liebt: Drama, Kampf, Entrüstung …
    Und alles nur aufgrund von Annahmen und Spekulation. Er liebt es einfach. Warum sollte er diese wunderbare Gelegenheit auslassen?

    Wenn Ken Jebsen und sein Team, diejenigen sind, für die ich sie halte, dann wurde der Hund selbstverständlich aus der Brühe gezogen. Meine Intuition sagt mir, daß diese Aussage stimmt und daß der Hund gerettet wurde. Ansonsten wäre ich vollkommen falsch auf diesem Forum hier.

    Also: heiße Luft, die in Kriegszusstände übergeht. Das ist es, was ich hier beobachte. Schau mal in den Spiegel, Mensch! Und behaupte nicht nur, Du wärest aufgewacht, sondern bemühe Dich um ein echtes Erwachen.
    Ansonsten wird das nämlich nichts …

    • Ich gehe selbstverständlich davon aus, dass uns hier nichts maßgebliches verschwiegen worden ist bei dieser Reportage, denn sonst wäre es ja ein manipuliertes Konstrukt und keine Reportage.

    • Ich habe mich geirrt. Ich entschuldige mich bei jedem, dem ich durch meinen Kommentar Unrecht getan habe. Auf you tube war zu lesen, daß KenFM sich dafür rechtfertigt, nicht geholfen zu haben.
      Ich werde noch heute mein Konto hier löschen.

    • … irgendwie befremdend, dass KenFM sich auf Youtube äußert, uns hier aber weiterhin spekulieren lässt.

      Ich habe die Rechtfertigung gelesen und verstehe auf der einen Seite, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, allen Hunden (vielleicht auch Katzen) auf diesem Müllberg zu helfen, aber dieser eine kleine Hund, der in dieser unsäglichen Giftbrühe zu ertrinken drohte, dem hätte man unter allen Umständen helfen, ihn da raus ziehen müssen, auch wenn er dann trotzdem gestorben wäre. Aber es wäre vielleicht ein nicht ganz so entsetzlicher, einsamer Tod geworden.

      Es mag scheinen, dass es leicht ist zu sagen, was man selbst alles getan hätte, aber ich bin sehr sicher, dass ich alles daran gesetzt hätte, den Hund aus dieser entsetzlichen Lage zu befreien und vor eventuellen Bissen hätte man sich leicht schützen können, wobei ich kaum glauben kann, dass er – geschwächt wie er war – noch großartig um sich gebissen hätte.

      Sehr traurig 🙁

    • Ja, Vegan4Life, da kann ich mich Dir voll anschließen. Dass der Hund beissen würde, habe ich voll als Ausrede verstanden von „Elias“. Es war sichtlich ein noch junger, unerfahrener Hund, der um sein Leben schrie. So ein Hund beisst nicht, und schon gar nicht, diejenigen, die ihm helfen, da raus zu kommen.

    • Hier die Stellungnahme von KenFM bei Youtube:

      „Stellungnahme. Es ist erschreckend. Der Zustand der Müllkippe in Katerini, stellvertretend für viele weitere Mülldeponien in Griechenland und auf der gesamten Welt. Und auch das Leiden der vielen Hunde, die von dem Giftmix schwer gezeichnet sind und – wir kennen Tierversuche sonst nur aus der Wissenschaft im Labor – uns glasklar vor Augen führen, was passiert, wenn der Mensch mit diesem toxischen Cocktail in Berührung kommt. Es ist aber auch erschreckend zu sehen, dass wir von KenFM einen Bericht über diese skandalösen Zustände machen, und uns dann teilweise Unverständnis entgegengebracht und mitunter verbal auf uns eingeschlagen wird, weil wir dem Hund nicht geholfen haben. Zumal es heißen müsste – den Hunden. Auf der Anlange tummeln sich dutzende, wenn nicht hunderte Hunde, alle sichtbar krank und – wenn man ihnen näher kam – aggressiv. Es fiel uns nicht leicht, all diese leidenden Tiere zurück zu lassen. Wir haben lange überlegt, wie wir ihnen helfen könnten, bis wir zur bitteren Erkenntnis kamen: Man kann ihnen nicht helfen. Erst recht nicht dem kleinen Hund im Schacht. Er hat eine Flüssigkeit im Körper, die Waldstücke absterben lässt – hoffnungslos! Traurig aber wahr. Der einzige Weg, den Tieren dort WIRKLICH zu helfen, ist, diesen Müllberg nicht weiter wachsen zu lassen, ihn ordnungsgemäß zu versiegeln und die Filteranlagen wieder in Gang zu setzen und so zu verhindern, dass sich weitere Tiere vom Dreck der Menschen ernähren müssen, dass weitere Hunde in den Abwasserschacht fallen. Dafür kämpft Elias seit vielen Jahren, und wir hoffen, mit diesem Bericht einen großen Beitrag dazu beizutragen, diesen Zuständen ein Ende zu bereiten und somit Menschen, Tiere und Umwelt nachhaltig zu schützen.Zudem hoffen wir, dass diese Reportage das Bewusstsein für unsere Müllvermeidung weiter schärft. Als wir für die Dreharbeiten in Griechenland waren und wir uns etwas zu essen gekauft haben, wurde alles noch und nöcher in Plastiktüten eingepackt, ungefragt. In Deutschland hat sich das ein wenig gebessert, aber auch hier haben wir noch einen weiten Weg vor uns. „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“ -Kurt Tucholsky“

      Bei der Bewertung dieser Stellungnahme schließe ich mich Vegan4Life an.

    • Kleiner Freund von Katerini, Du treibst jetzt tot in der schwarzen Brühe.
      Verzeih, wir konnten Dir nicht helfen.
      Du hast in Deinem kurzen Leben einfach zu viel Pech gehabt.

    • Daß die Hunde auf der Deponie so aggressiv sind, sagt ja auch etwas über die Menschen im Raum Katerini aus. In Tierschutzkreisen haben „die Griechen“ (wenn man das mal so pauschal sagen darf) sich einen Ruf als grausam gegen ihre Straßenhunde geschaffen.
      Dazu gehört, daß sie oft nicht mal erlauben, daß Straßenhunde nach Deutschland mitgenommen werden dürfen. Zitat einer Tierfreundin: „Am Sonntag Morgen sollte unser Rückflug gehen. Am Freitag Abend rief eine völlig verzweifelte Ria bei uns an. Ihr Tierarzt habe einen Fehler begangen und nun seien alle EU- Heimtierausweise ungültig. Sie wisse nun nicht, wie sie an neue Pässe kommen solle. Bereits für diese nunmehr ungültigen Ausweise habe sie 160 km fahren müssen, weil in ihrer Heimatstadt die Vermittlung der Hunde nach Deutschland abgelehnt würde. Dort glaube man, dass die Hunde in Deutschland im Kochtopf oder im Labor landeten oder zu Pelzen verarbeitet würden. Überhaupt lasse man besser einen Hund in Griechenland sterben als ihn auf ein Nazi-Sofa zu vermitteln.“

    • Lieber Torsten! Ich danke Dir für Deinen großen Mut zur Aufrichtigkeit! Wahrheiten müssen benannt werden, ohne Rücksicht darauf, was andere darüber denken. Ich habe in Griechenland auch schmerzliche Erlebnisse gehabt in Bezug auf die Art, wie dort mit Hunden und Katzen umgegangen wurde. Aber so etwas kann man leider in fast allen Ländern der Erde erleben, befürchte ich. Es betrifft diese ganze Menschheit. Sie hat sich mehrheitlich mit ihrem egozentrischen Gefühlsgeiz immer mehr in Richtung Hölle katapultiert.

  25. Was in diesem Beitrag gezeigt wird, ist das altbekannte Lied und Problem „Babylon“!
    Die Menschen wollen mit Sicherheit in Bequemlichkeit leben und hören auf die schönen Worte von Politikern, die Ihnen mit Sicherheit die Bequemlichkeit eines schönen Lebens in der Stadt versprechen. Dort gibt es angeblich gut bezahlte Arbeit und auch entsprechendes Vergnügen, wenn die Bewohner über noch billiger arbeitende Kräfte verfügen. So dreht sich dann das Hamsterrad, die Landbevölkerung kommt in die Stadt.
    Dort lebt sie dann im goldenen Käfig, hetzt von einem Job zum Nächsten um den Taler zu verdienen, um zwischendurch ungesunde Designprodukte aus der Plastikpackung zu fressen, die sie gedankenverloren wegwirft!
    Ach wären die Menschen doch auf dem Land geblieben um die Erde zu behüten und zu bewahren!
    Ach wären die Menschen doch auf dem Land geblieben um auf der eigenen Scholle das anzubauen was sie zum Leben brauchen!
    Nun leben Sie in der Stadt und haben auf ihrer Scholle eine Mülldeponie, für die sie, – damit Sie funktioniert an Politiker viel Geld bezahlen, – für das sie im goldenen Käfig hart schuften müssen, – in dem die Arbeit immer knapper wird, während Politiker nicht wissen wie sie das Problem mit dem ganzen Geld und Müll für Bequeme Sicherheit lösen sollen.

    Das Problem mit dem Atom Müll „Babylons“ ist auch in 30 Jahren nicht gelöst, – für die Griechen ein leichter Trost!
    Das persönliche Problem der Bequemlichkeit Zusammenhänge nicht zu hinterfragen und auf Lügen von Politikern zu hören, ist meistens bei Personen verbreitet die sich auf dem Sofa bequem von einem eckigen Bild das einrichten lassen was Sie im Rahmen der Hypnose als massenhaftes Personal einer fiktiven utopischen Welt glauben sollen.

  26. GENAU SO sollte Journalismus meines Erachtens heutzutage sein !
    Dahin gehen, wo es wirklich weh tut und dann voll in die Fresse der Leute damit !
    Auch sehr gut verdeutlicht durch die Drohnenaufnahmen.
    Ich werde in den kommenden Wahlkampfveranstaltungen, die ich besuchen werde, die Parteisoldaten auch mit diesen Fakten konfrontieren, denn beim Thema Griechenland wirds immer sehr wortkarg oder schlicht falsch.

    Eine weitere ökologische Katastrophe also… und was bleibt hängen ?

    Dass der Jebsen viel mehr hätte tun müssen für einen Hund, der bereits tot ist… ich fasse die Kommentare hier diesbezüglich nicht, vor allem von Specht !
    Fahren Sie gefälligst selbst hin und tun Sie, was nötig ist, damit ALL diese Hunde nicht elendig verrecken müssen.
    Will sagen, nehmen Sie ein Gewehr und ausreichend Munition mit.
    Ansonsten sind nämlich SIE herzlos.
    Unfuckinbelievable !

    • Der Hund hat noch gelebt. Er hat um Hilfe gerufen und hilfesuchend in die Kamera geblickt.
      Seit wann können Tote sowas? Haben Sie die Szene überhaupt gesehen?
      Unterirdischer Kommentar!

    • Spielt keine Rolle, wie unterirdisch das in Ihren Ohren klingen mag, Torsten.
      Sicher lebte der noch, das ist aber nicht der Punkt, denn in meinen Augen war der nunmal schon so gut wie tot.
      Glauben Sie, der hätte noch ein schönes, langes, devotes Hundeleben führen können, nachdem er (vielleicht) tagelang in dieser Scheisse gesteckt hat ?
      Nee, wa ?!
      Wahrscheinlich verendete er qualvoll ’ne halbe Stunde nach Drehschluss, ohne dass irgendjemand irgendetwas für ihn hätte tun können.
      Und ich finde das genauso zum Kotzen wie Sie, aber ich suche die Schuld dafür nicht bei unmittelbar unterlassener Hilfeleistung, sondern bei Schäuble und seinem Dijsselbloem-Pudel.
      Ist wenigstens das jetzt klar ?

    • Daß Schäuble, der IWF und die ganzen Schreibtischtäter hier einen großen Teil Mitverantwortung haben, ist unbestritten.
      Aber es macht einen himmelweiten Unterschied, ob der Hund unter einem Gebüsch gestorben wäre, oder, wenn er gewollt hätte, in den Armen eines Menschen, oder ob man elendig in einer Giftbrühe verrecken muß. Am letzten Tag Ihres Lebens werden Sie den Unterschied bemerken.

      Und was soll die Attacke auf Specht? Specht hat 1000 mal mehr Herz als Sie. Aus Ihren Kommentaren spricht eine große Kälte.

    • Hier äußern sich ständig Leute über Tiere, die gar keinen inneren Bezug zu Tieren haben. Anders gesagt: Über etwas, was sie nicht verstehen.
      Und der Gipfel ist, wenn sie sich dann auch noch abfällig über Leute äußern, die diesen inneren Bezug haben.
      Ich nenne das Sklavenhalter-Mentalität. Und das gehört für mich zur Kafkaeskheit der derzeitigen Lage dazu.

    • Schlimmer noch: sie haben keinen natürlichen Bezug mehr zu ihrer Gefühlswelt. Und genau dies ist es ja, woran diese Menschheit schwer erkrankt ist und weshalb sie die ganze Welt vergiftet und vermüllt. Lieblosigkeit ist immer auch Abwesenheit von Vernunft. Aber wie man sieht, wird weiterhin die Gefühlsverweigerung als Vernunft angesehen. Diese Art „Gefühlsbezähmung“ hat diese ganze Hölle auf Erden ja erst entstehen lassen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?
      Wenn der kleine Hund noch liebevoll aus der Giftbrühe rausgeholt worden wäre, hätte die Welt ganz anders ausgesehen, ganz egal, was noch danach gekommen wäre und wie schlimm auch sonst alles ist.

      „Es gibt einen einzigen Zauber, eine einzige Kraft, eine einzige Erlösung und ein einziges Glück, und man nennt es die Liebe“
      Hermann Hesse

  27. Das sind emotionalergreifende, mächtige Bilder die einem für den moment ergreifen.
    Kein Zweifel das die Katastrophe nicht wegzuleugnen ist, aber ist dieses gutmenschliche Besänftigen des eigenen schlechten Gewissen mittels Erkaufen durch Spenden eine vernünftige zukunftträchtige Strategie?
    Ja, die Menschen brauchen unbedingt Hilfe, ja die 100.000 € können wir aufbringen und ja dadurch kann der neue Teil des Müllberges versiegelt werden. Die Frage ist doch, was dann? Neuer Müll muss wieder irgendwo aus dem Wahrnehmungsfeld der Bürger gelagert werden. Abwarten bis dieser wieder zu einer kritischen Masse aufgetürmt ist, dann wieder zu Spenden aufrufen? Während dessen fließen immernoch Gelder der Bürger in die korrupten Kanäle ab.
    Die dringendste Frage ist, wollt Ihr mit dieser Strategie des Wahnsinns weitermachen?
    Wollt Ihr das die Menschen nur von Almosen und Gönnerhaftigkeit von einen Tag auf den nächsten Tag überleben?
    Wenn Ihr wollt, dass wir die Schmerzen sowie Symptome solange lindern bis irgendein Wunder sich in naher Zukunft sich ereignet, dann macht das.
    Aber ich bin kein Freund solcher Strategien, geschweige mich den Wahnsinn einen Augenblick widmen.

    Übrigens, diese Horrorbilder gibt es schon vor zig Jahren nur halt noch nicht innerhalb der Grenzen Europas.
    Afrika, Indien, Südostasien, quasi alle sog. „Dritte Weltländer“ halten hektargroße Flächen dieser grotesken Bilder. Für die hatte der Dritte Weltkrieg schon längst angefangen, genau wie es Jean Ziegler treffend sagte.
    Das ist keine „ökologische Zeitbombe“, das ist der Krieg gegen die Natur den der Kapitalfaschismus führt und den werden wir auf jeden Fall bitter verlieren.

    • Mich hat das ganze Plastik irritiert, denn so viel ich weiß benötigen Plastiktaschen rund 20 Jahre um zu vermodern.
      Die müssten in Griechenland sofort vom Markt. Eine Schneiderei beauftragen um Stofftaschen herzustellen,kostenlos zu verteilen, das dafür spenden.Firmen hätten dann zumindest einen zusätzlichen Auftrag, der dann , je nach Spendenaufkommen, wiederholt wird,so lange bis die Plastiktaschen vom Markt sind,Dieses ganze Blau auf der Müllhalde, ist ein Verbrechen gegenüber der Natur, übrigens auch bei uns!

    • Es ist schon der Horror, wenn einem in’s Gedächtnis gerufen wird, was der Mensch auf diesem Planeten so treibt.
      Wir produzieren mit einem wahnsinnigen Energieaufwand für die Tonne.
      Wenn diese Tonne überläuft – und sie läuft jeden Tag über, stehen wir vor dem Endergebnis unseres Wirtschaftens.
      Die Lösung des Problems kann nur Vermeidung und Verzicht heißen.
      Aber wer will das?
      In Griechenland (EU) zeigt sich das besonders. Die Gründe dafür sind bekannt.
      Bei uns im Land wird fast alles in Müllverbrennungsanlagen „entsorgt“.
      Da wird auch noch mal viel Geld verdient.
      Das kann es doch auch nicht sein!
      Leute – kauft nicht so viel Mist und überlegt die Folgen. Das meiste davon ist eh nur Ersatzbefriedigung!

    • Da hast du Recht.

      Dass das Geld nicht dort ankommt, wofür die Bürger bezahlt werden, ist eine Riesensauerei
      und muss dringend geändert werden. Auch bei uns.

  28. Besser und plastischer kann man wohl nicht (auf)zeigen, das Griechenland sprichwörtlich „vor die Hunde geht“.
    Tja, was kann man tun. Für den Anfang den aufsteigenden „Zorn“ runterschlucken, und vielleicht einfach auch mal
    was spenden.

    Erst gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten wegen der Zwangsabgabe „GEZ Gebühren“. Ich fragte ihn
    warum fangen wir mal nicht in deinem Dorf an, das dort sich alle weigern zu zahlen, alle kann man wohl kaum ins Gefängnis sperren.

    Ich frage mich, wie soll man solche Herausforderungen wie jetzt hier im Video gezeigten mit der Müllkippe, schaffen,
    wenn wir sowas wie ein „kollektives Verweigern“ von GEZ Zwangsgebühren nicht mal schaffen.

    Lass uns das doch mal mit einem Dorf beginnen, wo sich noch jeder jeden kennt. Wenn das funtioniert spricht sich das rum, und andere Dörfer machen es dann auch, dann die Städte.

    Was dann mit dem verweigern von GEZ Gebühren klappt, kann man dann auch mit anderen Themen tun,
    was wichtig ist, ist der „Zusammenhalt“.

    Aber wer weiter doof vor der Klotze hocken will und nichts von dem wissen will, was so um ihn herum passiert. Nun
    da seh ich echt schwarz, und nicht nur für Griechenland. Diese Scheiß Kiste und das Smartphone ist der Grund dafür
    das wir unseren Arsch nicht hochkriegen.

    • Um die eigene Familie umzustimmen, benötig es schon viel Zeit, wenn dann noch die Anverwandten hinzu kommen, kostet es nicht nur Zeit ,sondern auch Nerven, Überzeugungskraft…Es ist aber zu schaffen!!
      Der Erfolg gibt einem dann recht!

  29. Dem Griechen, der meines Wissens gar nicht wirklich dort lebt, sondern sonst in Deutschland sein Auskommen hat, war der kleine Hund auf jeden Fall völlig gleichgültig, höchstens ein lästiger Zwischenfall. So wie ich das gesehen habe, hätte Ken sich da vehement durchsetzen müssen gegen diese kalte Ignoranz des „Elias“ gegenüber der Todespanik eines Tieres. Ken hätte mit jemand entsprechend anderem den Hund versucht, zu retten, glaub ich.

    • Eine knallharte Anklage endet mit “ glaube ich“, so werden eigene Vorurteile zu Verurteilungen.

      Wissen kann man letztendlich nichts, sicherlich wird KJ noch Stellung dazu nehmen und die sollte man abwarten, denn würde die eventuelle Rettungsversuche noch im Film fest gehalten worden, dann wäre das eigentliche Thema nebensächlich geworden.!
      Eines jedoch stört auch mich, ein Satz zur Aufklärung hätte genügt um den Vermutungen Einhalt bieten zu können.
      Aber weil das noch fehlt gleich Schlechtes unterstellen, diese einfache Strickart ist anscheinend nicht ausrottbar!

    • Eine knallharte Anklage ist das, was Sie hier gegen mich vorbringen, Annette318. Anscheinend können Sie das bei mir nicht lassen. Das ist unerträglich.

    • Es gab hier einmal eine Tischrunde über Griechenland, bei der „Elias“ meines Erachtens auch dabei war. Ich kann sie aber unter „Positionen“ hier nicht mehr finden.

    • …und es hätte unbedingt dafür gesorgt werden müssen, dass da nicht nochmal ein Hund reinfällt. Durch die Abdeckung war das wahrscheinlich wie eine Art Falle für unerfahrene Tiere.

  30. Anbei noch ein wenig mehr zu den ökologischen Zeitbomben, zunächst zu Griechenland und dann ein wenig um den Globus.
    Die Segnungen des Kapitalismus, einhergehend mit physischer und psychischer Obsoleszenz, Fantastilliarden für die Einen und das BIP für die Anderen. Immer schön weiterlaufen, auch wenn man nicht von der Stelle kommt:

    Memorandum zerstört Umwelt in Griechenland
    18. Juni 2013

    Die mit dem Memorandum eingegangenen Verpflichtungen tragen zur weiteren Zerstörung der Natur und Umwelt in Griechenland bei.

    Anlässlich des Weltumwelttags am 05 Juni 2013 sprach die politische Koordinatorin der Umweltorganisation WWF Hellas, Theodota Nantsou, von „Memorandums-Verpflichtungen, die zu einem Rückschritt in der Politik zum Schutz der Umwelt führen, mit Kürzungen der Ausgaben für den Schutz der Wälder, Unterbesetzungen von Dienststellen und Investitionen, welche bereits sensible Ökosysteme zerstören„.

    „Mit der Krise als Rechtfertigung wird alles erlaubt„, erklärte sie gegenüber der Athener Nachrichtenagentur und merkt an, dass ein entsprechendes Modell auch in anderen von der Krise heimgesuchten Ländern wie Spanien, Italien und Portugal befolgt werde.
    http://www.griechenland-blog.gr/tag/umweltschaeden/

    Plastiktüten „ersticken“ Griechenland
    18. April 2016
    Die gedankenlose Verwendung von Plastiktüten in Griechenland hat dramatische Folgen.

    Kreuzfahrtschiffe verpesten Atmosphäre in Griechenland
    1. Juni 2015
    Wie auch in anderen Hafengebieten wird im Bereich des Hafens Piräus in Griechenland eine enorme Luftverschmutzung durch die Abgase der Kreuzfahrtschiffe verzeichnet.

    Griechenland erstickt in Müll und Plastik
    4. Oktober 2014
    In ganz Griechenland und speziell in den Gewässern finden sich hohe Konzentrationen an Mikro-Plastikfasern, die in die Ökosysteme und die Nahrungskette gelangen.

    Schwermetall-Verseuchung bei Goldminen in Griechenland
    5. April 2013
    In Wasserläufen bei den Goldminen bei Olympiada auf Chalkidiki in Griechenland wurden ungeheure Schwermetall-Belastungen festgestellt.
    http://www.griechenland-blog.gr/tag/umweltverschmutzung/

    Apropos Kreuzfahrtschiffe, hier nochmals der sehr lesenswerte Beitrag von Herrn Lenz:

    Tagesdosis 2.8.2017 – Feinstaubgate: Gesundheit schützen, Luftqualität verbessern

    Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als alle 760 Millionen Autos weltweit. Sie fahren mit Schweröl. Denn Schweröl bleibt beim Raffinieren als Abfall übrig und wird billig auf dem Markt angeboten. Es enthält 3500 Mal so viel Schwefel, wie im Straßenverkehr Europas erlaubt ist. 40.000 Handelsschiffe sind auf den Weltmeeren unterwegs. Die Kreuzschiffe sind nicht besser: Auch sie verfeuern Schweröle. 80 Prozent von ihnen haben noch nicht einmal eine Abgasreinigung, eine AU. Aber Gott sei Dank gibt es ja, wie bei der Uranmunition, keinen Wind der den ganzen Feinstaub zurück auf das Land und die Kontinente treibt. Alles bleibt fabelhaft, mit einem Blick auf die FABEL.
    https://kenfm.de/tagesdosis-2-8-2017-feinstaubgate-gesundheit-schuetzen-luftqualitaet-verbessern/

    Und da Herr Lenz in seinem Beitrag auch auf’s Militär eingeht, hier noch zur Ergänzung:

    Environmentalists are Ignoring the Elephant in the Room: U.S. Military is the World’s Largest Polluter
    By Washington’s Blog

    The Military Pumps Out Staggering Quantities of Toxic Waste, Water and Air Pollution and Radiation
    http://www.globalresearch.ca/environmentalists-are-ignoring-the-elephant-in-the-room-u-s-military-is-the-worlds-largest-polluter/5591596

    Zum Feinstaub:

    Wie Fabriken des Westens Millionen Tote im Osten fordern – Forscher

    Welchen Einfluss hat industrieller Feinstaub aus einer Region der Welt auf die Bevölkerung einer anderen? Dieser Frage ist ein multinationales Forscherteam nachgegangen, wie das Fachportal „Nature“ berichtet. Das Ergebnis der Studie: Millionen Menschen sterben jährlich durch diese Schadstoffe.

    Rund dreieinhalb Millionen Menschen sind 2007 weltweit dem Feinstaub zum Opfer gefallen, wie die Wissenschaftler aus China, den USA, Kanada und Großbritannien errechnet haben. Die Schadstoffe werden größtenteils von der Exportindustrie ausgestoßen und dann buchstäblich in alle Winde verweht, wie das Portal schreibt.
    https://de.sputniknews.com/panorama/20170330315101658-fabriken-westen-millionen-tote-osten/

    Da Ostasien dabei ist, nun noch Afrika dazu:

    Elektroschrott: Zwischen Recycling und Schwarzmarkt

    Elektronische Geräte befinden sich heutzutage in jedem Haushalt. Sobald das Smartphone nicht mehr funktioniert, holt man sich einfach ein neues. Alles Alte schmeißt man in die gelbe Tonne. Was mit diesem Elektroschrott passiert, nimmt aber gravierenden Einfluss auf das Ökosystem. Dabei stellen das energetische Recycling und die Elektroschrott-Mafia die größten Probleme dar.
    (…)
    Im umliegenden Gebiet um zwei Metall-Recyclingbetriebe in Gremberg, Köln, berichten außerdem Ärzte, dass dort überdurchschnittlich viele Patienten an Asthma erkranken. Bei Vergleichsuntersuchungen mit anderen Praxen stellt sich heraus, dass das Risiko, eine Lungenerkrankung zu bekommen, in Gremberg um ein Drittel höher ist als in anderen Stadtteilen. Und das bei der hohen Qualität der deutschen Recyclingkonzerne, wo strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
    (…)
    In weiten Teilen Afrikas und Ostasiens zünden sogenannte Burner (deutsch: Verbrenner) das Material an, lassen die thermoplastischen Polyene verbrennen und sammeln übrig gebliebene edle Metalle wie Silber und Gold. Auch Lithium gilt als wertvoller Rohstoff. Die gewonnenen Metalle verkaufen die Händler dann weiter. Mit den dreckigen Geschäften verdienen sie Unmengen an Geld. Unter den Burnern gibt es auch viele Kinder, die auf den Mülldeponien arbeiten müssen.

    Die Arbeiter hingegen atmen, während sie die kunststoffumhüllten Laptops, Kühlschränke und Smartphones verbrennen, die giftigen Schadstoffe direkt ein. Viele von ihnen erkranken an Krebs oder haben mit lebensgefährlichen Atemproblemen zu kämpfen. Die giftigen Gase und Flüssigkeiten gelangen zudem in umliegende Gewässer und Böden, belasten das Ökosystem und die Bevölkerung. Vor allem in Indien, China und auf den größten Mülldeponien der Welt in Ghana.
    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/47042-elektroschrott-recycling-schwarzmarkt/

    Aus den Hinweisen der Woche der NachDenkSeiten, vom 20. August 2017:

    Deutscher Elektroschrott verseucht Nigeria
    Tausende Tonnen gebrauchter Kühlschränke und Elektronik werden aus Deutschland nach Nigeria verschifft, illegal. Mehr als 500.000 Nigerianer leben von einem Handel, der ihre Heimat vergiftet.
    Die Billstraße, ungefähr fünf Kilometer vom Hamburger Hafen entfernt gelegen, ist Knotenpunkte eines weltweiten Milliardenhandels. Vor den Geschäften werden täglich alte Stereoanlagen und vergilbte Kühlschränke in Minivans verladen. Aus seinem Lager verkauft Muhammad Aziz seit elf Jahren gebrauchte Elektrogeräte. Die meisten seiner Kunden fliegen aus Westafrika ein. „Die Afrikaner kaufen vor allem Kühlschränke. Es ist heiß dort unten“, sagt er.
    Quelle: Spiegel Online

    Anmerkung JK: Oh ha, mal etwas kritischer Journalismus auf SPON und darüber wie der „Westen“ auch hier Afrika ausbeutet. Durchaus möglich, dass sich Menschen, deren Heimat verseucht ist, auf den Weg nach Europa machen, um dort ein besseres Leben zu finden. Es könnte auch Anlass sein über die kapitalistische Konsum- und Wegwerfökonomie mit ihrem horrenden Ressourcenverbrauch nachzudenken.

    Anmerkung Jens Berger: Nigerianer stellen übrigens bei den Flüchtlingen, die über das Mittelmeer gen Norden nach Europa kommen, die mit Abstand größte Nationalität dar.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39675#h05

    Dann noch nach Lateinamerika. Sind schon eine feine Sache die Kohlenwasserstoffe:

    Empire Files Investigates Chevron’s Environmental Damages in Ecuador

    The Empire Files goes inside the oil giant’s Amazon „kill zone“ to check in on a cleanup that never happened.
    http://www.telesurtv.net/english/news/Empire-Files-Investigates-Chevrons-Environmental-Damages-in-Ecuador-20160815-0026.html

    Empire Files: Chevron’s Environmental Damages in Ecuador, Part 2
    http://www.telesurtv.net/english/news/Empire-Files-Chevrons-Environmental-Damages-in-Ecuador-Part-2.–20160824-0006.html

    Empire Files: Chevron’s Environmental Damages in Ecuador, Part 3
    http://www.telesurtv.net/english/news/Empire-Files-Chevrons-Environmental-Damages-in-Ecuador-Part-3-20160830-0008.html

    Wer von Chevron zu Shell und zurück nach Nigeria kommen möchte, mag auch folgendes Buch lesen (nur gebraucht):

    Flammen der Hölle. Nigeria und Shell: Der schmutzige Krieg gegen die Ogoni. Broschiert – 1996
    Ken Saro – Wiwa

    Ken Saro – Wiwa wurde im November 1995 in Nigeria erhängt. Dies ist das letzte Buch des Schriftstellers, Bürgerrechtlers und Umweltschützers, der 1994 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ein sehr persönliches Gefängnistagebuch und zugleich die präzise dokumentierte Geschichte des Widerstandes seines Volkes, der im Nigerdelta lebenden Ogoni, gegen die Vernichtung seiner Lebensgrundlagen durch das Militärregime in Nigeria und multinationale Ölkonzerne , allen voran Shell.

  31. Ja, Leben ist heilig und die Hunde-Szene ist kaum auszuhalten. Deshalb finde ich den Hinweis bzgl. der Altersbeschränkung auch angebracht.
    Wenn ich weiter darüber nachdenke, stellt sich mir persönlich eine Frage: Wenn dieser Hund aus der Pütze gerettet würde, wird er dann entweder an den eingeatmeten Giften, der Giftaufnahme über das Fell oder das Ablecken zum Säubern des Fells an den Giften sterben, nein, ich sag es mal deutlich, krepieren? Oder als Langzeitfolge am Krebs eingehen wie viele andere Hunde, die auf dieser Müllkippe und Umgebung leben?
    Ich finde es bezeichnend, dass diese kleine Szene hier bis jetzt für den größten emotionalen Aufschrei sorgt.
    Ja, diese Szene ist für empathische Menschen schwer aushaltbar und mir persönlich tut es körperlich weh, diese Hilfslosigkeit, die der kleine Hund austrahlt, zu sehen. Es steht mir nicht zu zu urteilen, ob dieses Tier in dieser Situation hätte gerettet werden können, da ich nicht vor Ort dabei war. Jeder Feuerwehrmann/-frau oder THW-MitarbeiterIn oder sonstige ErsthelferInnen erleben immer wieder, wenn sie sich selbst schützen müssen, um ihr eigenes Leben nicht zu gefährden, dass sie Leben nicht retten können. Das sind traumatische Erlebnisse, die aufgearbeitet werden müssen. Deshalb wünsche ich Ken Jebsen und seinen Begleitern, dass sie das gut verarbeiten könnenn, wenn sie aus Lelbstschutz diese Entscheidung treffen mussten.
    Und die Personen, die ursächlich die Möglichkeiten hätten, grundsätzlich diesen Misstand zu ändern und die sich ankündigende, ökologische Katastrophe für Mensch und Fauna und Flora zu verhindern, werden von diesen Bildern bestimmt nicht zum Umdenken und Handeln animiert. Deren Empathie ist im limbischen System schon dermaßen „abgeraspelt“ (Rüdiger Lenz), dass bei ihnen keine Gefühle angesprochen werden.
    Und das löst bei mir noch viel stärkere Emotionen aus: Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit, tiefe Trauer, aber auch Wut und Zorn.

    • Man wünscht sich, der deutsche Finanzminister möge 24 Stunden lang die Stelle jenes
      Tieres einnehmen, das für mich wie die Verkörperung des geplagten, vergewaltigten, geschundenen und vergifteten Lebens auf Erden gewirkt hat. Der Blick aus den Augen des im Gift ersaufenden Hundes und sein Winseln und Klagen waren für mich die Stimme von Mutter Erde selbst.

      (Ein paar Holzbalken, Äste und Blattwerk schräg in die Kloake hineingestellt, und der Hund hätte sich sehr wahrscheinlich selbst retten können.)

    • Ja, Eulexa, genauso im voraus berechnend hat „Homo Sapiens Sapiens“ einmal begonnen, seine „überflüssige Gefühligkeit“ abzustellen und herausgekommen ist dabei nackte, kalte Theorie und der Zustand, den wir jetzt auf der Welt haben!

  32. Die Stadtverwaltung zahlt die Schulden in Euros und vergisst dabei die Schulden, die sie dafür bei der Umwelt und der Zukunft macht. Aus lobbyfreien Sparten Geld abzweigen um es denen zu geben die den grössten Druck aufbauen. Liebe Leute von Katerini – geht mal auf die Barrikaden und setzt euch dafür ein, dass euer Geld zweckgebunden investiert wir, und bringt der Verwaltung ein paar Eimer von der schwarzen Brühe mit.

    Als allererste Notlösung könnte die Brühe wieder zurück auf die Deponie gepumpt werden – konzentriert sich dann, ist aber besser als abfliessen zu lassen. Eine oberflächliche Versiegelung ist sehr teuer…vielleicht erstmal die Lecks stopfen und dann neue Filter einbauen…mit den wenigsten Mitteln den grössten Nutzen erreichen.

    Langfristig weiter vorne in der Problemkette Lösungen umsetzen: viel weniger Müll produzieren, Kompost, Plastik recyceln. Es gibt solarbetriebene Fahrzeuge, die aus Plastikmüll Pflastersteine produzieren, die viel härter sind als normaler Asphalt. Das wäre doch eine super Investition! Wurde für die Entwicklungsländer entwickelt, die alle das gleiche Müllproblem haben.

  33. Hier wird billigend das Grundwasser verseucht! Es werden viele Lebewesen grausam und langsam sterben über Jahrzehnte! Hätten wir „Entscheider“ mit Empathie und Rückgrat wäre Griechenland und der Rest der Welt nicht in der Situation wie sie ist. Von „Denen“ zu erwarten, dass was geändert wird ist Utopie. Falls sich mal einer in diese Position verirrt wird er schleunigst eingeordnet oder „verscheucht“. Beispiele gibt es genug und Menschen ohne Gewissen können weit mehr Druck ausüben als Menschen mit Gewissen aushalten.

    Wann wird das endlich mal verstanden?

    Also, was ist zu tun?

    Anpacken!

    1. kurzfristig den Austritt des Giftwassers unterbinden. Wie? Wer? was kostet es?

    2. Die Menge an neuem Müll umweltverträglich verarbeiten.
    Wie? –> Mit Wertstoffkonvertern, welche die Rohstoffe aus dem Müll extrahieren und wieder nutzbar machen (http://INUNITY.Earth) ohne selbst Müll/Giftstoffe zu produzieren.
    Wer? –> Die Menschen vor Ort
    Was kostet es? Invest hängt von der zu verarbeitenden Menge ab, ist aber skalierbare. Invest amortisiert sich in max. 2-3 Jahren und wirft dann zusätzlich Einnahmen ab.

    3. Mülldeponie abbauen.
    Wie? Durch Vergrößerung der Anlage wie in 2.
    Wer? Die Menschen vor Ort
    Was kostet es? wird durch den Ertrag aus 2 finanziert.

    So sehen für mich Lösungen aus.

  34. Ich möchte Ganser zitieren: Leben ist heilig. Alles Leben! Jeder muss an seinem Platz, in der jeweiligen Situation menschlich handeln Mensch und Tier (!) gegenüber. Solange wir Unterschiede darin machen, ob einer vier oder zwei Beine hat, schwarz oder gelb ist, solange wir Lebewesen auf- und abwerten, wird der Rassismus gedeihen, werden Bienen sterben und wird Massentierhaltung akzeptiert. Mich entsetzt die Müllhalde aber auch die Situation des kleinen Hundes, der mit dem Tode ringend voller Hoffnung in die Kamera schaut. Aber nein, heutzutage wird nicht gerettet, heutzutage wird gefilmt. Es bewahrheitet sich immer wieder: Selbst die Besten unter uns sind nicht gut genug. Wir werden es nicht schaffen…

  35. Keine nackten Brüste – nur nackte Wahrheiten! Seit wann sind Berichte über die Folgen unserer Europapolitik jugendgefährdend oder greift hier schon die schleichende Zensur in die Informationsfreiheit ein? Es sollte dann heißen: „Uns geht es GUT und wir sind die GUTEN.“ Klingt zwar wie die Propaganda aus dem untergegangenen „Unrechtsstaat“, ist aber jugendfrei. (Vielleicht hättet ihr auch die Bilder mit gefälschten Infos aus einem „Schurkenstaat“ kommentieren sollen.)
    Mal unter uns: Habt ihr für einen Wasserchemiker auch ein paar vollständige Analysen von dem Deponiesickerwasser auf Lager? Danke!

  36. Warum habt Ihr den kleinen Hund nicht aus der Giftbrühe herausgeholt? Der Schrei bei 10.30 war doch ganz klar ein Hilferuf! Der hätte nicht gebissen. Aus einer Jacke oder einem Hemd und einem stabilen Ast hättet Ihr ganz einfach eine Vorrichtung basteln können, in die sich der Kleine hätte retten können. Aber nein, „es sind ja nur Tiere“. Heute ist er vermutlich tot und treibt in der Brühe. Mann oh Mann, was für eine Scheiße!

    • Ich wollt’s grad auch schreiben! Ich kann die Schreie nicht vergessen! Ich wusste, dass Du das schreiben würdest, lieber Torsten! Vielen Dank! Wir haben uns hier auch die ganze Zeit schon gewundert. Wie kann man da einfach so vorbeigehen? Ich versteh das alles nicht mehr! Wenn wenigstens der kleine Hund gerettet worden wär, dann hätte das Ganze noch wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer gehabt. Aber so?

    • Wir können doch nicht unserer Fantasie laufen lassen, es reicht doch erst einmal nachzufragen, eh man schon Vermutungen anstellt!.

    • Ich kann auch nur hoffen, dass Annette vielleicht Recht hat und Ken und Elias sich ohne Kamera noch um den verzweifelt um sein Leben kämpfenden kleinen Hund gekümmert haben.

      Ansonsten wäre ich ziemlich fassungslos ob der augenscheinlichen Gleichgültigkeit, mit der einfach „weiter im Text“ zum nächsten Punkt gewandert wurde.

      Das angesprochene Müllproblem zeigt uns einmal mehr, wie verletzlich unser Ökosystem ist und wie schnell wir alle in die Katastrophe schlittern können. Es ist entsetzlich anzusehen.

  37. Grausam, menschenverachtend, die Natur vergiftend, Barbaren in der Politik, gepaart mit zum größten Teil wegguckenden Menschen, und gerade Deutschland wieder unterwegs als Herr über Gut und Böse! Letztendlich über Tod und Leben..
    Konnte wenigstens 1. Hilfe angewendet werden, denn der Hund wird wohl kaum noch einen Menschen wieder zu Gesicht bekommen.

  38. Ich kann diesem Beitrag nur mit Zynismus begegnen. Bzw. die Lösungen sind offensichtlich.

    Griechenland führt bei Militärausgaben
    Markus Bernath aus Athen5. Juli 2016, 17:21

    Trotz Finanzkrise rangiert Griechenland bei den Militärausgaben an zweiter Stelle in der Nato hinter den USA

    Eine neue Aufstellung der Nato zu den Verteidigungsausgaben ihrer Mitgliedsländer belebt wieder die Debatte über die überdurchschnittlich hohen Aufwendungen für das Militär in Griechenland. Trotz sieben Jahren akuter Finanz- und Wirtschaftskrise und mittlerweile drei Milliardenkrediten der Euroländer rangiert Griechenland bei den Militärausgaben in der zu Wochenbeginn vorgelegten Übersicht an zweiter Stelle nach den USA.

    Die linksgeführte Regierung in Athen hat für dieses Jahr 2,38 Prozent der Wirtschaftsleistung für die Verteidigung budgetiert, die USA stehen bei 3,61 Prozent. Die Nato-Richtlinie von zwei Prozent des BIP erreichen sonst nur Großbritannien, Estland und Polen.

    http://derstandard.at/2000040481798/Griechenland-fuehrt-bei-Militaerausgaben

    Also Griechenland ist beim Militärbudjet doch vorbildlich. Wenn jetzt die Nato nur noch in der Lage wäre, die ökologische Zeitbombe positiv zu interpretieren, wäre doch fast alles schön.

    Mir wird schlecht bei solchen Missverhältnissen.

    Griechenlands Bevölkerung sollte Druck auf die Regierung ausüben, was das Militärbudjet und die klaffende soziale Lage angeht.

    Wenn Griechenlands Bevölkerung damit Probleme hat, sollten sich andere Organisationen und Aktivisten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien etc. beteiligen.

    Gemeinsam sind die Menschen aus allen Ländern stark.

    Aber ( ich wiederhole mich): es beginnt bei jedem einzelnen Menschen und seinem Bewusstsein mit allen Menschen auf der Welt verbunden zu sein.

    Es braucht mehr medialen Druck auf Griechenlands Militärbudjet und dem klaffenden Missverhältnis zwischen ökologischer Zeitbombe und Rüstungsausgaben.

    15 Draußen geht das Schwert; drinnen geht Pestilenz und Hunger. Wer auf dem Felde ist, der wird vom Schwert sterben; wer aber in der Stadt ist, den wird Pestilenz und Hunger fressen.

    Quelle: http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/hesekiel/7/#15

  39. Das ist KRASS!
    Es war mir schon klar, dass Griechenland wie Dreck behandelt wird – namentlich von Deutschland, Schäuble, EU und Konsorten – aber diese Bilder sind einfach nur schrecklich.
    Das sollte Herr Schäuble und der deutsche Stammtisch einmal kommentieren.
    Wirklich bitter!

    PS: Der dt. Stammtisch sollte lieber doch nicht kommentieren – sonst wird mir nur schlecht, und ich wünsche meinem Herkunftsland den Niedergang! 🙁

    • Deutschland sollte durch die EU unter Kontrolle stehen, nur was ist geschehen? Man hat zugelassen, dass die Deutschen wieder , vom Wähler unterstützt, als Vernichter unterwegs sind.

  40. Danke für den Bericht!!! – Ich spende!

    Städtepartnerschaften, Iris Königs, gibt es laut Wikipedia u.a. mit Moosburg, Österreich und Maintal, Deutschland.
    Unter „Söhne und Töchter der Stadt“ stehen einige Fußballer, die in deutschen Vereinen spielen und vielleicht auch als Unterstützer in Frage kämen:
    Stelios Malezas (* 11. März 1985), Fußball-Profi (zurzeit Fortuna Düsseldorf)
    Kyriakos Papadopoulos, (* 23. Februar 1992), Fußball-Profi (zurzeit Hamburger Sport-Verein)
    Könnte sie jemand ansprechen?

  41. Haben wir anderes verdient? Es ist zum heulen. Milliarden um Milliarden in Rüstung und unser Planet, zum kotzen!

    Und wir wollen es nicht sehen und wenn, wir würden uns wegdrehen. Geht uns nichts an.

    Griechenland ist Europa, wir sind Europa, Europa ist mit die Welt! #MENSCHEN #NATUR #ERDE

    • So lange es noch zu vielen Menschen in Deutschland zu gut geht, kann man sich getrost darauf berufen, was kümmert mich das Elend der Anderen, selbst das,wofür wir verantwortlich sind!

  42. Mal abgesehen von den langfristigen Umweltschäden, was schon schlimm genug ist, wird hier die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf genommen. Die fehlenden Mittel staatlicher Stellen sind einfach unbegreiflich. Es ging nie um eine Erholung der griechischen Wirtschaft und auch nicht um die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit des Landes. Es geht immer nur um die Absicherung internationaler Großbanken und um die rücksichtslose Plünderung eines wunderschönen Landes.

    Ich erinnere mich an den Fall Trafigura (Giftmüll aus Europa): Die traurigen Folgen dieses Umweltverbrechens: 17 Menschen sterben durch giftige Dämpfe, 30.000 Menschen mit Kopfschmerzen und ernsten Verätzungen an Haut und Lunge und 100.000 Menschen mussten sich medizinisch behandeln lassen. Ende 2006 reichten dann über 30.000 Geschädigte eine Sammelklage ein. Erst vier Jahre später wurde Trafigura das erste Mal in einem Gerichtsverfahren schuldig gesprochen.

  43. …und das ist nur ein einziges solches Segment des Grauens, das über den ganzen Erball verteilt ist. Wenn wir das alles auf einmal erleben müssten, würden wir wahrscheinlich vor Entsetzen tot umfallen…

    • Das wäre doch mal ein Akt der Gnade – wenn alle Menschen von jetzt auf sofort tot umfallen würden – der Akt der Gnade für jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Es wäre die Befreiung der Erde vom größten, je exitierten, Krebsgeschwür – dem Menschen. Es kann eigentlich ohne dem Menschen nur besser werden, dann wäre die Erde das wofür sie konzepiert wurde, ein Paradies im Universum…

    • Konnte mir das Video problemlos mit dem Flash Video Downloader Addon herunterladen. Versuchen Sie es doch mal damit oder mit ähnlichen Addons (will hier eigentlich keine Schleichwerbung machen).

      Ein Google-Account würde ohnehin nicht helfen, da das Video auf Vimeo gehostet wird.

    • @Pingu: Danke! Funktioniert.
      Habe bisher den gekauften „Streaming video recorder“ von Apowersoft verwendet. Der kann aber Vimeo nicht, und der „Download helper“ schafft die Alterssperre nicht.

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