Warum der sinkende Ölpreis die Kriegsgefahr erhöht

Von Ernst Wolff.

Am Wochenende trafen sich in der katarischen Hauptstadt Doha die Vertreter von 18 Ölförderländern der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), um über eine Begrenzung der Fördermengen zu sprechen. Eine solche Begrenzung hätte einen Anstieg des Ölpreises bedeutet, der seit Mitte 2014 mehr als zwei Drittel seines Wertes verloren hat. Doch die Konferenz wurde ergebnislos vertagt, was den Ölpreis erneut unter Druck setzt.

Ölproduzenten kämpfen an zwei Fronten
Die Ölproduzenten haben derzeit mit zwei großen Problemen zu kämpfen. Auf der einen Seite dümpelt die Nachfrage wegen der weltweiten wirtschaftlichen Stagnation vor sich hin, so dass ein gewaltiges Überangebot entstanden ist. Die Öllager sind randvoll, vor vielen Häfen bilden sich immer längere Schlangen von Öltankern, die ihre Ladungen nicht löschen können.

Auf der anderen Seite werden derzeit weltweit Höchstmengen gefördert. In Iran, nach Saudi-Arabien der größte Ölförderer im Nahen Osten, läuft die Produktion nach der Aufhebung der Sanktionen heiß. Aber auch alle übrigen Länder fördern bis zum Anschlag, um ihren Anteil an dem heftig umkämpften Markt zu behaupten.

Der gegenwärtig niedrige Ölpreis von knapp unter 40 US-Dollar beschert vielen dabei enorme Verluste. Venezuela z.B. nahm 2013 noch 42 Mrd. US-Dollar für seine Ölexporte ein, 2015 nur noch 12 Mrd. US-Dollar. Nigeria, Angola und Aserbaidschan haben bereits angekündigt, dass sie in naher Zukunft auf Notfallkredite zurückgreifen müssen. Russland hat seinen Reservefonds wegen des niedrigen Ölpreises im Jahr 2015 halbiert und wird ihn bei bleibendem Preisniveau bis Ende 2016 aufgebraucht haben.

Das Auge des Sturms liegt in den USA
Das Auge des Sturms liegt allerdings weder in Afrika, noch in Asien, sondern in den USA. Dort haben sich seit der Jahrtausendwende mehrere hundert Firmen trotz aller bekannten Umweltprobleme der Erdölförderung mittels Fracking verschrieben.

Die Finanzindustrie erkannte schnell gute Verdienstmöglichkeiten, da sich abzeichnete, dass die USA von Erdölimporten unabhängig und über das Fracking sogar zu einem der globalen Marktführer beim Erdöl werden könnten. Es folgte eine Art neuer Goldrausch, während dem die Finanzindustrie bis Anfang 2015 mehr als 200 Mrd. US-Dollar an Krediten in den Fracking-Sektor pumpte.

Seit Mitte 2014 aber zeigt sich die entscheidende wirtschaftliche Schwachstelle des Frackings: Trotz aller Versuche, die Produktionskosten zu senken, wird es mit dem Rückgang des Ölpreises immer weniger profitabel. Da der Preisverfall seit mittlerweile mehr als eineinhalb Jahren anhält und keine grundlegende Umkehr in Sicht ist, scheuen viele Banken vor weiteren Krediten an die Fracking-Industrie zurück und verlangen die Rückzahlung alter Kredite.

Diese Entwicklung hat bereits 50 Unternehmen in den Bankrott getrieben. Weitere 150 Unternehmen sind entweder nicht in der Lage, laufende Kredite zu bedienen oder werden bei gleichbleibendem Ölpreis bis Ende 2016 in Konkurs gehen.

Das ist den Spekulanten am Markt nicht entgangen, und so tun viele das, was sie bereits ab 2006 in der Subprime-Hypothekenkrise getan haben: Sie spekulieren auf einen Absturz des Marktes und schließen Kreditausfallversicherungen auf diese Firmen und auf den Fracking-Markt als Ganzes ab.

Genau beziffern lässt sich das Volumen dieser Versicherungen nicht, da es sich großenteils um OTC (Over-the-counter) Geschäfte handelt, die in den Bilanzen der Finanzunternehmen nicht auftauchen. Man kann aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Betrag im einstelligen Billionenbereich liegt und damit im Ernstfall zu einer Gefahr für das globale Finanzsystem werden würde.

Nicht mit der Finanzwelt Vertraute mögen nun fragen, wieso Finanzinstitute solche Versicherungen angesichts des Beinahe-Crashs von 2008 überhaupt herausgeben. Die Antwort ist simpel: Die Entwicklung seit 2008 hat gezeigt, dass Politik und Zentralbanken restlos alles tun, um das System als Ganzes am Leben zu erhalten. Die Herausgeber von Kreditausfallversicherungen (die allesamt zu den größten Marktteilnehmern zählen) gehen also einfach davon aus, dass man auch sie im Notfall retten wird.

Der Ölpreis muss auf Biegen und Brechen in die Höhe getrieben werden
Dennoch steht die Finanzindustrie für den Fall, dass der Ölpreis nicht in absehbarer Zukunft wieder in die Höhe geht, in ihrer Gesamtheit vor einer ähnlichen Situation wie 2007 / 2008 – mit einem Unterschied: Gegen den Zusammenbruch des Häusermarktes in den USA gab es kein Mittel, gegen den weiteren Rückgang des Ölpreises schon.

Kaum war die Konferenz von Doha nämlich beendet, da wurde bekannt, dass internationale Söldner, ausländische Kämpfer und islamistische Terror-Milizen in Syrien in Kürze eine Großoffensive starten wollen. Die USA reagierten prompt und erklärten umgehend, den Milizen im Fall des Bruchs der Waffenruhe Waffen liefern zu wollen.

Es mag ein zufälliges Zusammentreffen der Ereignisse gewesen sein, deckt sich aber in auffälliger Weise mit der Interessenlage der US-Finanzindustrie: Eine Ausweitung des Syrienkonfliktes, die zu einem flächendeckenden Brand in der Region und zur Zerstörung von Ölquellen im Nahen Osten führen würde, wäre der perfekte Turbo für den Ölpreis und würde die Fracking-Industrie umgehend wieder konkurrenzfähig machen.

Da eine andere Ursache für einen erneuten und kräftigen Anstieg des Ölpreises nicht in Sicht ist, kann man derzeit mit Fug und Recht behaupten, dass die Kriegsgefahr, und zwar nicht nur die eines Krieges im Nahen Osten, sondern auch die eines sich daran entzündenden globalen Krieges, derzeit mit jedem Dollar, um den der Ölpreis sinkt, zunimmt.

Die Schuld daran teilen sich gewissenlose Spekulanten an den Finanzmärkten mit den all den Politikern, die seit 2008 nichts unternommen haben, um ein Treiben zu beenden, das trotz aller gegenteiligen Behauptungen von Jahr zu Jahr weiter ausufert und das im Falle eines durch den Ölpreis ausgelösten Krieges zu einer Gefahr für die Zukunft der gesamten Menschheit werden könnte.

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

28 Kommentare zu: “Warum der sinkende Ölpreis die Kriegsgefahr erhöht

  1. Das „Geld“ welches eigentlich zirkulieren sollte.
    Gerinnt in großen „Finaz- / Geldsammelbecken“ und steht nicht mehr zur Zirkulation zur Verfügung.
    Die „Finaz- / Geldsammelbecken“ sind die großen Konzerne, Bankkonten von Wohlhabenden, „Finanzielle Massenvernichtungswaffen“ und so fort.
    Das Zinsgeldsystem ist so ausgelegt, dass das „Geld“ sich schlussendlich auf wenige (mathematisch auf einen) Punkt(e) konzentriert. Es steht nicht mehr zum Austausch zur Verfügung.
    Es herrscht Mangel.
    Hätte ich mehr „Geld“, würde ich mir einen schönen Holzboden legen lassen,
    der Handwerker die diese (neu entstandene) Arbeit ausführt hätte auch mehr „Geld“, er würde wieder jemand anderen beauftragen (es entsteht wieder Arbeit und weiteres Einkommen), der seinen Fähigkeiten entsprechend Talent oder Leistung erbringt.
    Schon eine Veränderung die nur die Höhe der Löhne betreffen würde hätte massive Auswirkungen auf die Lebendigkeit im jetzigen Wirtschaftsraum Europa.
    Geldmengenerhöhung die dann nur wieder in Sammelbecken gerinnt (wie zur Zeit praktiziert) haben nicht die erwünschten Auswirkungen (Inflation herbeizuführen oder die Belebung der Wirtschaft).
    Nur wenn die Masse mehr „Geld“ in der Hand hat und dieses Geld dann zirkuliert belebt sich eine Zivilisation.
    Im Moment werden wir in nie dagewesenen Maße ausgebremst, erdrückt.
    Mit all den unsäglichen Folgen wie Kriege, ökologischer Raubbau, die Zerstörung unserer Umwelt, ja der ganzen Erde.
    Hochzeiten des Mittelalters, die Zeit in der historisch bedeutsame Bauwerke entstanden fanden nur statt weil das „Geldsystem“ dessen Zirkulation ermöglichte.
    Der Rubel muss rollen… dieser Spruch beinhaltet die ganze Wahrheit.
    Überaus erfolgreiche Experimente in diese Richtung (abgesehen von den Hochzeiten des Mittelalters) waren zum Beispiel „Das Wunder von Wörgel“.
    Ein neues „Experiment“ ist osbeee.
    Wer sich mit der Materie auseinander setzt kann eigentlich nur noch lachen…
    es ist nur noch eine Frage der Zeit…
    oder: wer ist schneller…
    der Krieg oder das Bewusstsein…

  2. Leider besteht aus Sicht einflussreicher Kreise wieder die Notwendigkeit eines Krieges.
    Leider ist ein großer Teil der Menschen die das betrifft (wir alle) sediert, intellektuell gnadenlos glatt-, plattgebügeld und mit anderen Dingen (Triebbefriedigung) beschäftigt.
    Leider Kann man den arroganten Bilick einflussreicher Kreise auf die Masse in Teilen nachvollziehen.
    Bleibt zu hoffen, dass dieses kollektive Aufwachen der Menschen (die in der westlichen Welt sozialisiert sind) schnell genug abäuft.
    Bleibt desweiteren zu hoffen, dass dieses kollektive Aufwachen auch diejenigen (vielen) Menschen ergreift, die im Moment zur Verwässerung dieses Effektes (Aufwachen) in die westlichen Kollektive gescheust werden.
    Die große Frage ist: geschieht es schnell genug, dass sich die Ideen, die Kreativität des Kollektives, die Organisation, die Vernetzung, der Austausch weiter entwickeln und schließlich das alte System „überholen“.
    Die Menschheit hinterlässt das (alte) System als leere Hülle sozusagen, daneben entwickelt sich im Moment eine große Bewegung und dies in rasender Geschwindigkeit. Zum Beispiel osbeee, ein vollig neues System das die vorhandenen Zinsgeldstrukturen ad absurdum führt.
    Interressant in dieser Hinsicht sind Vorträge von Franz Hörmann.
    osbeee…. – MITMACHEN!

    • ps.: – man kann alles herunterbrechen auf den kleinsten Nenner:
      – das Zinsgeldsystem.
      – es ist genug für alle da.
      – es gibt keinen Mangel.
      – unser (jetziges) Zinsgeldsystem erzeugt künstlichen Mangel.
      – mit einem andern (Geld) System wäre (wird) dies hier eine nie dagewesene Hochzivilisation.
      – eine nachhltige, friedliche, freudvolle Hochzivilisation ohne Mangel.
      – die Talente der Menschheit könnten sich entfalten.
      – das Leben ist tiefer…..

    • Franz Hörmann: brilliant!
      Mitmachen: unbedingt!

      Aber auch an eine Strategie denken, die verhindern kann, daß wieder Kreativität von Kommerz und Triebbefriedigung gekapert wird und es das alte System ist, das die leere Hülse hinterläßt.

  3. @vizero, der souverän, changnoi,

    Was die amerikanischen religiös-fundamentalistischen Fanatiker betrifft, das ist alles nur Sermon und blinde Bigotterie, blind für die realen Konsequenzen dessen, was sie predigen. Denn eigentlich glauben sie ohnehin selbst nicht wirklich daran. Frei nach Volker Pispers unterscheiden sie sich vom Islam vor allem darin, daß im Islam der Glaube ernst genommen wird. Der religiös-fundamentalistische Fanatiker in Amerika bedient vor allem eine Sermon- und Geldmaschine.

    Eine ernste Gefahr dagegen sind die rationalistisch-fundamentalen Bioingenieure etc. und deren Sponsoren, also social, human, genetic, geo- etc. engineering. Diejenigen, die auch den Weltraum erobern und den neuen Menschen schaffen wollen. Viel zu wenige Menschen beschäftigen sich mit deren Vorstellungen, wozu sich „der Mensch“ alles anpassen läßt. Ob damit alle gemeint sind, oder ob es exklusive „Wohlfühlzonen“ geben wird, das ist die (Preis)Frage. Absolut krank und irre.

    Der Mensch mag klüger als die Idee der Schöpfung sein (auf die Diskussion lasse ich mich jetzt nicht ein), aber eines steht fest: die Schöpfung kann ohne uns existieren (besser sogar), wir ohne sie aber nicht. Bis jetzt nicht. Aber einige arbeiten schon daran!

    • Ich kenne einen Freund der Arzt ist und der mir persöhnlich gesagt hat das er mir jetzt etwas sagen will das nicht viele Ohren hören werden 🙂 Er meinte das die Medizin vorgibt etwas zu wissen über den menschlichen Organismus aber weit davon entfernt ist wirklich die wahren Vorgänge zu verstehen. Er gab mir zu verstehen das viel auf Annahmen und Spekulationen beruhrt. Mann wisse also in Wirklichkeit immer noch sehr wenig über das Wunder Leben! So und die Schöpfung ist Billionen Jahre alt und wir gerade mal 5 Minuten in diesem Drama. Schon das Leben wie oben geschrieben ist ein Wunder und da glauben wir die Schöpfung wäre nicht imstande Dinge vorauszusehen wie der Grössenwahn des menschlichen Geistes? 🙂 Ich glaube für meinen Teil das die Welten wo Leben möglich ist wie eine Sandbox ist wo kleine Kinder darin spielen. Solange sie im Sandkasten spielen hat jedes Kind den freien Willen das zu tun und lassen was es will mit all seinen Konsequenzen (Karma)! Aber die Schöpfung lässt niemals zu das die Sandbox zerstört wird denn diese Sandbox wird noch für Milliarden von Wesen benötigt um sich weiterzuentwickeln. Glaubt der Mensch wirklich die Schöpfung sei eine dummer Irrgeist der bloss körperliche Dinge und Wesen erschaffen kann wenn er doch schon das Wunder Leben ermöglich hat? Der Mensch ist nicht klüger als die Schöpfung sondern ein Teil dessen und deshalb kann er das Ganze nicht in seiner Grösse erfassen! Wie mann einen Wald nicht vor lauter Bäumen erkennen mag und das ist auch gut so. Und die Schöpfung braucht uns wie wir die Schöpfung brauchen! Lasst Euch bitte nicht von diesen geistig armen Herrschern auf der Erde weissmachen das wir bloss Menschenaffen sind! Das haben sie bloss so uns wissen lassen damit wir nicht uns selbst bewusst werden und und von ihnen befreien können! Das ist Humbug. Nichts ist auf dieser Welt ohne Wert! Selbst Mist wird wieder als Dünger für den Acker gebraucht. Die Schöpfung wird für alle Ewigkeit bestehen und sich weiter entwickeln. Das Universum hat noch viel Platz für neue Sonnen, Planeten und Geister, ist doch nach wissenschaftlichen Standpunkten nur ein kleiner Prozentanteil in Wirklichkeit sichtbare Materie! Wie gesagt hat die Schöpfung auch ihren geistigen Plan für uns ob uns das passt oder nicht 🙂

    • Ist ein Delpin besser als ein Elephant, eine Tanne besser als ein Laubbaum? Ein schwarzer Panter ist perfekt mit seinem Dschungel um ihn herum erschaffen worden damit er Nachts lautlos jagen kann. Eine Tanne ist immer grün und ein Laubbaum nur im Frühling bis zum Herbst. Alles hat seine Richtigkeit und Wahrheit. Die Schöpfung kennt kein Richtig und Falsch und auch kein Gut und Böse in diesem Sinne. Wir sind genau so wichtig wie ein Floh, nicht besser und auch kein bisschen schlechter! Dieses Schubladendenken und Rollendenken ist von sehr primitiven und kranken Geistern erfunden worden um die andren Geister gefügig für ihre Zwecke zu machen! Die Schöpfung hütet seine Geheimnisse sehr gut und wirft ihre Perlen nicht vor die Säue wie wir im Volksmund sagen. So werden also diese Leute auch nie in die Geheimnisse der Schöpfung eingeweiht werden auch wenn sie glauben ein paar Fetzen Worte aus irgendeinem angeblich alten Relikt halte die Wahrheit der Existenz inne. Wahrheit kann nur erlebt werden, nie studiert und auswendiggelernt. Wenn sie nähmlich wirklich etwas wüssten über das grosse Wunder des Lebens würden sie desssen Schatz auch nie plündern, töten und ausbeuten! Sondern es behüten, pflegen und achten. Ihr Wissen ist eine Luftnummer aber dessen sind sie sich nicht bewusst weil sie statt sich zu erkennen immer nur auf die Kontrolle, Manipulation und Tod dessen ihr ganzes Leben lang konzentiert haben. Wenn mann ein Tier zerlegt in Einzelteile kommt mann noch lange nicht hinter das Geheimnis vom Wunder des Lebens! Ihr seid genau so wichtig hier zu sein wie alles auf dieser Welt um diese Schöpfung zu vervollkommenen! Meine Eltern haben mir immer gesagt Gott hätte viele Kostgänger und das stimmt in diesem Sinne auch so und ist wichtig damit die Welt noch bunter, reicher und grösser wird. Lasst Euch nicht beängstigen von diesen Narren. Es kommen andre Zeiten. Alles ist ein grosser Kreislauf. nach dem Tag kommt die Nacht und nach der menschlichen Finsterniss eine menschlicher Sonnenaufgang. Die Sonne geht jetzt wieder im Westen unter und bald wieder im Osten auf 🙂

    • Ein schöner Film der zeigt wie die Zeit hier auf Erden kostbar ist und doch verschwenden wir es für nichtige und dumme Dinge täglich – kann es allen wärmstens empfehlen sich diesen Film anzuschauen 🙂

      https://www.youtube.com/watch?v=GS0qU5iLakY

  4. @ Michaela
    „Man kann ja selbst diesen Superreichen, die es fertiggebracht haben, sich als Gruppierung gegenüber der Politik zu emanzipieren, nicht unterstellen, sie hätten keine Weisheit.“

    Ähm – doch. Weisheit ist edel und rein. Die von Dir genannten, könnten nicht sein was sie sind, wären sie auch nur ansatzweise weise. Weisheit lässt sich auch nicht lehren – schon gar nicht an Schulen und Unis, da die Studierenden viel zu jung sind – man kann sie nur erlangen. Das ist ein weiter, langer, mühsamer und bewusster Weg.

    Logik ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber sie ist aller Weisheit Anfang. Der Weg zur Weisheit kann nur über die Logik führen, wie der Weg vom Kind zum Erwachsenen über den Jugendlichen führt. Ein Unterrichtsfach logisches Denken, ist lange überfällig. Damit würde schon viel erreicht.

    • Ja, unbedingt: Logik, das Fach Philosophie!!!

      Aber:

      Man kann Weisheit in der Tat nicht „lehren“ im Sinne wie „Lehren“ und „Lernen“ generell praktiziert und verstanden werden. Das gilt aber auch für Englisch oder Logik.

      Sinnlose „Methodik/Didaktik“ (erinnere mich an 4 oder 6 Fisher TB), Jahrzehnte der Auseinandersetzung mit kläglichen Reformen in Serie und heutiger Status sind Beweis. Die Kenntnisse der Kybernetik (Vester: Denken, Lernen, Vergessen) und der Gehirnforschung werden in der Pädagogik ignoriert.

      Lehren findet so gut wie nicht statt, an Stelle dessen: Manipulation, Indoktrination, die ganze Bandbreite einschließlich Gehirnwäsche. Lernen findet nur im Idealfall statt. Und nur dann, wenn der Mensch in seiner Gesamtheit (als biologisches lernendes System) wahrgenommen wird. Lernen findet dann statt, wenn die biologisch-physiologische Orientierungsreaktion (OR) nicht gestört wird, durch ein zufälliges, ungeplantes Ereignis oder durch bewußte Intervention jeglicher Art, was im biologisch-physiologischen System Reaktionen wie Schock, Frustration (Hormone), Nichtlernen und Empfänglichkeit für Manipulation und Indoktrination bewirkt. Das Ergebnis ist dann Propaganda und kulturelle Hegemonie.

      Fazit: Auch Weisheit kann man – auch in der Schule und der Uni – lehren und lernen, wenn die OR des Kleinkindes nicht bereits irreparabel unter Schocktherapie war. Am besten durch Vorbilder, noch lebende oder in der Literatur. Schule und Universität müssen und können (in der Vergangenheit bewiesen) den Fokus auf die BEFÄHIGUNG zur Weisheit legen.

      Ein Beispiel:
      Als Student in England lernte ich damals (Ende 70er, Anfang 80er, vor den Auswirkungen von Thatcher) das Konzept des Studiums von PPPE (Philosophy, Psychology, Politics, Economics) kennen. Absolventen wurden dann meist Bankdirektoren. Diese Bankdirektoren lasen in Philosophie Bücher über Ethik. Heutige MBAler und BWLer werden ein paar Umdrehungen durch ein Hamsterrad voller Zahlen und Propaganda gedreht und danach im Management auf die Welt losgelassen.

    • @ Der Souverän: “ Weisheit ist edel und rein.“

      Ja, ein Unterrichtsfach logisches Denken wäre sehr gut. Vielleicht ist „Weisheit“ – die ich den Superreichen zusprach – der falsche Begriff. Jeder versteht darunter evtl. etwas Anderes. Ich meine, wir sollten Gegner nicht unterschätzen.
      Die Staatsschulen stopfen einen mit Fachbegriffen voll, lehren statistisches Denken und produzieren dadurch auch die Sorte von „Fachidioten“, die gerade gebraucht werden.

      Doch diese Kreise und Familien von Superreichen geben ihre Kinder nicht unbedingt auf Staatsschulen sondern auf Privatschulen, und dann kommt natürlich auch später, wenn die Kinder erwachsen werden, etwas Neues hinzu.
      Sofern dann Erwachsene in Logen aufgenommen werden, geht es da um Erlangung von Graden. Da wird im Wesentlichen unterschieden zwischen Lehrling, Geselle und Meister.
      Intern dieser Logen steht der „Meister“ über der „Gesellschaft“, den Gesellen, denen die Lehrlinge zunächst dienen.
      Rudolf Steiner, der Einblick in diese Dinge hatte, sagte aus, dass diese okkulten Logen „zeremonielle Magie“ anwenden, und, dass diese Methoden auf das „Gangliensystem“ und auf das „Rückenmark“ wirken.
      Und zu diesem Verhältnis intern dieser esoterischen Geheimgesellschaften zwischen „Meister“ und den niederen Graden sagte Steiner, es gehe darum, die richtigen Personen auf die richtigen Plätze zu befördern.

      Zitat R.S.:“ Okkultistische Menschen, im Hintergrund stehend, sind oftmals blosse Einser und bedeuten für sich nichts Besonderes, sie brauchen noch etwas, das hinzukommt: sie brauchen Nullen. Nullen sind ja nicht Einser, aber dann wird gleich eine Zehn daraus. Fügt man noch weitere Nullen dazu, so wird, wenn die Eins irgendwo steckt, gar bald mancherlei daraus, zum Beispiel Tausend, obwohl jede Null nur eine Null ist, und wenn die Eins zugedeckt ist, so sind eben nur Nullen sichtbar. Es handelt sich also darum, die Nullen in der entsprechenden Weise mit den Einsern zu kombinieren, wobei die Nullen nicht einmal viel zu wissen brauchen von der Art, wie sie mit den Einsern kombiniert sind.“ Quelle: “ Das praktische Wirken der Logen im politischen Leben“ 17.Dezember 1919

    • @ Tony

      Ich habe mich sehr reduziert ausgedrückt. Natürlich kann Weisheit auch gelehrt und erlernt werden – muß sogar. Denn sie fliegt einem ja nicht mal eben so zu. Aber es gibt kein zielgerichtetes Lernen wie man die Grundrechenarten erlernt, respektive paukt!
      Weisheit – wenn vorhanden – ist das individuelle Ergebnis des gesamten Spektrums des Lebens.

      Mit den Augen stehlen meint mit allen Sinnen aufnehmen.

      Logik hingegen sehe ich lehr und lerrnfähig auch oder gerade in jungen Jahren. Weil Logik schlicht ist. Eigentlich – aus meiner Sicht jedenfalls – die einfachste „Art zu denken“.

    • @ Michaela
      „Jeder versteht darunter evtl. etwas Anderes.“

      Ist anzunehmen. Weisheit ist ja auch nicht genormt, weil es dann keine Weisheit sein könnte.

      Jedenfalls sind diese Leute schlau. Was noch nicht bedeutet das sie intelligent wären.

    • @ Der Souverän: “ Jedenfalls sind diese Leute schlau.“

      Die Rothschild – Familie soll ja durch die Bauernschläue eines Rothschild reich geworden sein, der zur Zeit des Napoleon Bonaparte lebte. Da gab es ja weder Telefon noch sonstige schnelle Medien. Als Napoleon bei Waterloo besiegt worden war, fuhr Rothschild angeblich schnell rüber nach England und verbreitete das Gerücht, Napoleon habe gesiegt.
      Panik an der englischen Börse. Die Bewerungen englischer Firmen usw. sanken in den Keller.
      Rothschild kaufte die auf zu Spottpreisen.
      Als dann die Nachricht kam, dass Napoleon besiegt worden war, knallten die Bewertungen duch die Decke, und Rothschild hatte sein Vermögen vervielfacht.

      Mein Eindruck ist der, dass diese Clans, Rockefeller und Rothschild im Wesentlichen es machen wie die Mafiosi – Familien im New York der 1920 er Jahre. Die eine Familie bekam die Ostseite, Eastside, die andere Familie bekam die Westseite, Westside der Stadt. Rockefellr bekam Amerika und Rothschild konzentriert sich mehr auf Europa.

      Habe etwa 2012 oder so in einem Schweizer Magazin folgende Story gelesen. Rothschild liess sich von einem Fahrer zu einer Schweizer Bank fahren, und unterwegs – so berichtete der Fahrer dem Magazin – kam es auch zu einem Gespräch. Rothschild fragte den Fahrer, was dieser für ein Landsmann sei. Er sei ursprünglich Deutscher, sei aber in die Schweiz ausgewandert. Da sagte Rothschild zum Fahrer, der habe ja „Glück“, nicht mehr in Deutschland leben zu müssen, weil insgesamt die Eurozone bereits dicht am Abgrund stehe.

    • Ja, genau das meine ich mit schlau. Schläue hat ja immer etwas mit Arglist, Übervorteilung, übers Ohr hauen usw zu tun. Das wiederum hat nichts mit Intelligenz zu tun, schließt sie aber auch nicht aus.

  5. Im September 2015 hieß es:
    Die russischen Reservefonds: der Wohlfahrtsfonds (FNB) und der Reservefonds – haben im vorigen Jahr insgesamt 174,5 Milliarden US-Dollar akkumuliert und sich in die Top-15 der weltgrößten Fonds eingereiht, wie aus einem Übersichtsbericht der Weltbank zu Fragen der langfristigen Finanzierung hervorgeht.
    de.sputniknews.com/wirtschaft/20150915/304312692.html

    Generell zum Ölpreis. Dieser lag im Mittel nach der Ölkrise 1981 bei ca. 18$/Barrel in den Jahren 1985 bis 2000. Ausgehend von 1995 lag der Ölpreis bei ca. 15$.

    Rechne ich 21 Jahre und gehe von 18$ aus, bei jährlicher Teuerungsrate 3%, läge der Ölpreis heute bei 33,50$/Barrel. Bei 4% Teuerungsrate 41$ und bei 5% 50,15$.

    Aktuell liegt der Preis Brent Öl – nach heutigem Anstieg von 2,4% – bei 49,93$. Erzähle mit niemand Öl wäre (zu) billig.

    Die gleiche Rechnung aufgemacht mit Spritpreisen, ergibt eine jährliche Teurerungsrate ca. 7%.

    tecson.de/historische-oelpreise.html

    • Hier noch eine genaue Liste historischer Ölpreise.

      http://poel-tec.com/oel_preise/index.php

  6. Im September 2015 hieß es:
    Die russischen Reservefonds: der Wohlfahrtsfonds (FNB) und der Reservefonds – haben im vorigen Jahr insgesamt 174,5 Milliarden US-Dollar akkumuliert und sich in die Top-15 der weltgrößten Fonds eingereiht, wie aus einem Übersichtsbericht der Weltbank zu Fragen der langfristigen Finanzierung hervorgeht.
    http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20150915/304312692.html

    Generell zum Ölpreis. Dieser lag im Mittel nach der Ölkrise 1981 bei ca. 18$/Barrel in den Jahren 1985 bis 2000. Ausgehend von 1995 lag der Ölpreis bei ca. 15$.

    Rechne ich 21 Jahre und gehe von 18$ aus, bei jährlicher Teuerungsrate 3%, läge der Ölpreis heute bei 33,50$/Barrel. Bei 4% Teuerungsrate 41$ und bei 5% 50,15$.

    Aktuell liegt der Preis Brent Öl – nach heutigem Anstieg von 2,4% – bei 49,93$. Erzähle mit niemand Öl wäre (zu) billig.

    Die gleiche Rechnung aufgemacht mit Spritpreisen, ergibt eine jährliche Teurerungsrate ca. 7%.

    http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html

  7. Zitat „Atomkrieg ist nicht gewollt.“
    Leider muss ich dir da widersprechen: es gibt eine nicht zu unterschätzende Anzahl von mächtigen religiösen Fanatikern (in allen Monotheistischen Religionen), die an die biblische Offenbarung glauben, und auf das Armageddon hinarbeiten, weil sie meinen, danach käme der Messias zurück und für die Gläubigen würde das Paradies ausbrechen.
    Wenn auch nur einer von denen an den berüchtigten Knopf kommt und die Sicherheitseinrichtungen überwinden kann, dann haben wir möglicherweise das Ende allen höheren Lebens zu erwarten.

    • Es gibt viel „angenehmere“ Waffen und Mittel das Ziel – drastische Reduzierung der Menschheit – zu erreichen. Bei deren Anwendung bleiben sowohl Infrastruktur und Wohlfühlzonen für die Überlebenden erhalten.

      Es ist doch völlig klar, das diese sich nicht die Erde atomar verseuchen, die sie dann „unter sich“ genießen möchten.

    • Stimme @Der Souverän völlig zu. Hinzu kommt noch das diese Leute mehr Angst vor dem Tod ihres grössenwahnsinnigen Egos haben als vermutlich manche auf der Strasse draussen! Zudem wissen auch diese Leute das ein Leben in Bunker nur bedingt und für eine kurze Zeit zu verkraften ist. Der Mensch ist numal nicht gemacht in einem Betonbunker vor sich hinzuvegetieren auch wenn er noch so schön ausgestattet und eingerichtet ist. Dazu kommen in solchen Sitationen noch starke soziale Spannungen. Der Mensch braucht die Natur mit ihren Wäldern, Seen, Bergen und vorallem die frische Luft draussen 🙂 Sonst kommt es letztesendes zum bekannten Bunkerkoller! Darum wird auch gesorgt das die Infrastruktur erhalten bleibt sowie die Natur in gewissen Masse auch. ich tendiere auch zur Meinung wenn es eine weltweite Entvölkerung geben wird dann auf Wegen die am Ende nicht alles zerstören sondern nur in ihrem Sinne die unnützen Sklaven!!!!!

    • Ich tendiere aber zur Ansicht das auch das nicht passieren wird wenn es auch noch so fest geplant ist. Weshalb? Wieviele Pläne sind am Ende beim eigenen Leben so verlaufen wie sie fest geplant wurden? Das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert weder für die extremen Fanatikern, noch für die religiösen Spinnern, noch für die Kriegstyrannen oder sonst irgend einer kranken Gruppe auf dieser Erde. Auch wird kein Erlöser erscheinen in irgendeiner religiösen pervertierten Art und es wird auch kein Amagedon geben usw….das einzelne Pläne natürlich funktionieren liegt in der Sache der Natur des Menschen. Ich sage aber das Leben und die Schöpfung hat seine eigenen Pläne mit UNS allen und das ist auch gut so 🙂 Wäre ja traurig wenn die Natur aller Dinge so monton und einfältig wäre wie die Wünsche und Pläne der Menschen! Darum wird am Ende eine völlig andre Welt enstehen was weder der USA gefällt, noch den Saudis, Israelis oder Chinesen! Die Welt war lange Ost lastig, dann West lastig – nun wird sie meiner Meinung nach die Mitte finden in einer neuen Möglichkeit die Eurasien zu guter letzt heissen wird…….

    • Die Mormonen wollen eine Mormonenwelt und machen dafür sogar spiritistische Sitzungen um die Geister schon auf der andren Seite zu bekehren. Die Elite will eine NWO und manipuliert die Massen mit ihren kranken Ideen. Die andre Sekte will ein Amagedon und versucht mit allen Mitteln einen Weltkrieg anzustiften usw… Nun solche Welttherrschaftspläne gibt es schon solange wir Geschichtsbücher kennen und lesen gelernt haben und doch kam vieles anders als uns diese verfälschte Geschichte weismachen will. Wir sind nicht hier um die Welt zu kontrollieren sondern um uns zu erkennen und die Welt zu verstehen und deshalb wird auch eine völlige Weltherrschaft nie gelingen und das nicht in Millionen von Jahren. Für die Schöpfung ist unsre Ewigkeit eine Minute in der Ganzen Wirklichkeit und deshalb hat sie auch viel Geduld mit uns. Viele Geister wollen noch diese Matrix erleben hier und auf andren Welten und sie werden es auch können da bin ich mir sicher. Denn über der Matrix der Elite gibt es noch eine andre Matrix des Lebens aber dafür reicht das Reptilienhirn dieser grössenwahnsinigen Leute nicht aus um das zu erkennen! Wenn sie glauben sie seien klüger als der Schöpfung werden sie ein weiteres mal erleben das dem nicht so ist 🙂

  8. Atomkrieg ist nicht gewollt.
    Aber es besteht Konsens, daß Krieg notwendig ist.
    Ohne Weisheit macht das Tier Mensch das, was er schon seit Verlust des Instinkts macht: Er kalkuliert. Das Kalkül aktuell ist, daß er den Krieg beherrschen, kontrollieren kann. Daß das nur Glücksache ist, und ihn schon Sekunden davor trennten, eben diese Kontrolle zu verlieren, wird verdrängt. Kein Tier würde ein solches Risiko eingehen. Unsere Schulen und Universitäten müssen wieder den Fokus auf die Befähigung zur Weisheit legen. Allein das Kalkül verleitet dazu, immer den gleichen Fehler zu wiederholen.

    • Wenn der Mensch seinen Instinkt verloren hätte wäre er immun gegen jegliche Manipulation durch Werbung, Propaganda und dergleichen. Die Gefahr eines Atomkrieges wird instinktiv verdrängt, da sie nicht direkt wahrnehmbar ist. Die hinter den Politmarionetten stehenden Oligarchen sind Psychopathen, da hilft alle Weisheit nichts.

    • @ Tony: “ Unsere Schulen und Universitäten müssen wieder den Fokus auf die Befähigung zur Weisheit legen.“

      Aber was wäre Weisheit ohne eine Moral der Liebe ? Es ist ja Weisheit gewisser Art sogar bei Werbepsychologen zu finden. Man kann ja selbst diesen Superreichen, die es fertiggebracht haben, sich als Gruppierung gegenüber der Politik zu emanzipieren, nicht unterstellen, sie hätten keine Weisheit. Sie stellen ihre Weisheit und ihr Wissen nur eben in den Dienst ihres Gruppenegoismus, anstatt es in den Dienst ALLER zu stellen.
      Es ist eine eiskalte Weisheit, die durch die Geogia Guidestones sich ausspricht. Nur ist da keine Weisheit, die mit allgemeiner Menschenliebe verbunden ist, die grundsätzlich JEDEM Menschen Liebe entgegenbringen will.
      (Wer nun Liebe und Sex als dasselbe betrachtet, wird nicht verstehen, was ich meine. Die grösste Liebe hat der, welcher für das Wohlergehen und für die Freiheit anderer sein Leben opfert.) Diese eiskalte lieblose Weisheit, die durch die Georgia Guidestones sich ausspricht, die will nicht sich selber hinopfern für ein Ideal, sondern die will die 90 % der anderen Menschheit hin opfern, damit es dieser Gruppierung besser geht.
      Am Leben bleiben sollen dann nur noch genügend Sklaven, um diese „Brüder“ zu bedienen.
      Und um soetwas realisieren zu können, braucht es schon Weisheit. Machen wir uns da nichts vor.

      Erdmuth Grosse beschreibt im Buch: „Das Wirken der okkulten Logen und die Aufgabe der Mitte zwischen Ost und West“ folgendes: „Die okkulte Gruppe, die hinter dem Leninismus steht,will den Menschen zum Tiere machen und das Streben nach den Idealen der Menschheit als Illusion abtun. Der Mensch soll sich ehrlich zu seinem Tiercharakter bekennen und sich seiner tierischen Aggressionen nicht mehr schämen. Dann wird die Erde schliesslich zu einer unbewohnbaren Oednis.
      Dieses Ergebnis ist nicht etwa ein Fehler oder ein Unfall, der sich bedauerlicherweise eingestellt hat, sondern er wird von einer anderen okkulten Bruderschaft des Fernen Ostens als sehr wünschenswert betrachtet. Diese Eingeweihten „wollen erreichen, dass nun nicht von irgendeiner Seite die Weltherrschaft angestrebt werde, denn sie sind sich klar darüber…dass, wenn es noch irgendein Herrschaftsverhältnis auf der Erde gibt, dieses nur sein kann das der englisch – amerikanischen Menschheit. Das wollen sie aber nicht. Deshalb wollen sie eigentlich die Zivilisation der Erde verschwinden lassen. Sie sind ja im intensivsten Grade bekannt mit der spirituellen Welt , und sie sind der Ueberzeugung, dass die Menschheit besser fortkommt, wenn sie sich den folgenden irdischen Inkarnationen entzieht.“

      Auf gut Deutsch gesagt: Auf der westlichen Seite gruppenegoistische Logen, die das Geheimwissen anwenden, um die Weltherrschat an sich zu reissen, und auf der östlichen Seite Leute, die wollen, dass vorher schon der Planet zerstört wird.

      Erdmuth Grosse weiter Zitat: “ Rudolf Steiners Forderung, das Wirtschaftsleben unter den Impuls der Brüderlichkeit zu stellen, halten diese“ – gemeint sind die Kapitalisten der NWO – “ Menschen für eine Illusion. Dass man im Festsetzen der Preise auf die Lebensumstände der am Wirtschaftsgeschehen Beteiligten Rücksicht nimmt, scheint gegen jede Lebenserfahrung zu sprechen. Dennoch wird es nur so gehen. „

    • @ Michaela
      „Man kann ja selbst diesen Superreichen, die es fertiggebracht haben, sich als Gruppierung gegenüber der Politik zu emanzipieren, nicht unterstellen, sie hätten keine Weisheit.“

      Ähm – doch. Weisheit ist edel und rein. Die von Dir genannten, könnten nicht sein was sie sind, wären sie auch nur ansatzweise weise. Weisheit lässt sich auch nicht lehren – schon gar nicht an Schulen und Unis, da die Studierenden viel zu jung sind – man kann sie nur erlangen. Das ist ein weiter, langer, mühsamer und bewusster Weg.

      Logik ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber sie ist aller Weisheit Anfang. Der Weg zur Weisheit kann nur über die Logik führen, wie der Weg vom Kind zum Erwachsenen über den Jugendlichen führt. Ein Unterrichtsfach logisches Denken, ist lange überfällig. Damit würde schon viel erreicht.

      (Hab wieder vergessen den Antwortbutton anzuklicken)

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