Oh du schreckliche illegale jüdische Besatzungszeit!

Von Evelyn Hecht-Galinski.

Schon im letzten Jahr habe ich meine Gedanken zu Jesus im illegal besetzten Palästina beschrieben. (1)

Allerdings würde ich heute meinen Satz über den Palästinenser Jesus anders formulieren, nämlich dass er heutzutage als besetzter Palästinenser sicher im Widerstand gegen die illegalen jüdischen Besatzer wäre, und seine Jünger wahrscheinlich keine neue Religion begründen würden, sondern eine palästinensische Widerstandsbewegung, angesichts der Folgen illegaler jüdischen Besatzung Palästinas.

Die palästinensischen Christen erleben jeden Tag hautnah, was Besatzung heißt! Ihnen wird durch die jüdischen Siedlungen, die auch sie umschließen, das Leben schwer gemacht. Ja, das Elend und Unrecht der illegalen jüdischen Besatzung Palästinas macht auch vor den Christen nicht halt! Gemeinsam sitzen die christlichen und die muslimischen Palästinenser in einem Besatzungsboot – seit Jahrzehnten hat sich an diesem Zustand nichts verändert, außer der Tatsache, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Gemeinsam leiden sie unter den Demütigungen, den zahllosen Checkpoints im eigenen Land und sonstigen Schikanen, die sich die Besatzer einfallen lassen, um die Menschen aus ihrer Heimat zu vertreiben. Von einer Million palästinensischer Christen sind nur klägliche 20% verblieben im illegal besetzten Palästina und im „Jüdischen Staat“. Die Hoffnungslosigkeit und die Arbeitslosigkeit zwingt viele Jugendliche in die Emigration. So betrifft die ethnische Säuberung Palästinas Christen und Muslime gemeinsam. (2)

Doch weder der Papst hat sich gegen dieses schreiende Unrecht bisher groß hervorgetan und sich für seine palästinensischen Glaubensgeschwister eingesetzt, noch deutsche Politiker, vor allem die mit dem großen C im Parteinamen, wie z.B. der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Kauder, der doch immer an vorderster Front steht, wenn es um „Christenverfolgungen“ in arabischen Ländern geht, aber zu den palästinensischen Christen unter der illegalen jüdischen Besatzung Palästinas und im „Jüdischen Staat“ schweigt Herr Kauder! Auch die Pfarrerstochter und christliche Zionistin Merkel solidarisiert sich lieber mit den jüdischen Besatzern und Landräubern, als mit den unter jüdischer Besatzung leidenden christlichen Palästinensern und den Christen in Palästina/Israel. Warum haben Kauder, Merkel und Co. und all die christlichen Würdenträger bisher immer nur auf pro-israelischen Demonstrationen gesprochen, aber noch nie bei von Palästinensern ausgerichteten gegen die illegale Besatzung Palästinas? Ist das etwa christlich? (3) (4)

Und doch gibt es immer noch viele Christen, die ihre Augen nicht vor dem Unrecht der Besatzung Palästinas verschließen, wie Christoph Reuhs, der einen sehr informativen Erfahrungsbericht aus Palästina verfasst hat. (5)

Was hat sich in diesem Jahr verändert für das illegal besetzte Palästina? Sehr viel, aber nichts zum Positiven, immer mehr rechtsradikale Judaisten regieren im „Jüdischen Staat“ und immer mehr Siedlungen bedrohen Palästina. Der strategische israelische Landraub palästinensischen Bodens, die Einnahme der Hügel nützt die „jüdische Verteidigungsarmee“, um sich die militärische Vorherrschaft zu sichern und die Siedler machen sich dieses Denken zu eigen. Es ist eine Farce, wenn Amona, ein sogenannter illegaler Außenposten, der vor 20 Jahren gegründet wurde, nun laut Gerichtsbeschluss am 25. Dezember geräumt werden soll, weil er sich auf „privatem“ palästinensischen Besitz befindet, und mit dem man der Welt zeigen will, dass der „Jüdische Staat“ eine funktionierende Demokratie ist.

Aber gehört nicht das gesamte illegal besetzte Palästina in palästinensischen Besitz? Warum greift die internationale Weltgemeinschaft nicht endlich ein, zumal sie doch gemäß Völkerrecht alle israelischen Siedlungen für illegal hält? Warum lässt diese Heuchler-Gemeinschaft dieses Völkerrechtsverbrechen der schlimmsten Art zu, ohne endlich Sanktionen zu verhängen und jegliche finanziellen Unterstützungen an die jüdischen Besatzer zu stoppen?

Gerade Amona ist doch eines der meist verlogenen Symbole der Legalisierung illegaler Siedlungen durch alle jüdischen Regierungen bisher. Wurden diese Wohncontainer nicht immer von der nahe gelegenen Siedlung Ofra tief im illegal besetzten Westjordanland versorgt? Gerade Ofra war eine der ersten illegalen Siedlungen, die 1975 auf erobertem Land errichtet wurde. Nur durch Intervention des in aller Welt als „Friedensengel“ gefeierten, vor kurzem verstorbenen Präsidenten Peres, konnte sich diese Siedlung etablieren, und 1977 erkannte der damalige Likud Ministerpräsident Begin die Siedlung als legal an. Damit setzte sich das ungehemmte Siedeln auf geraubtem palästinensischen Land fort. Scharon, der „Schlächter vom Libanon“, Bauminister in den neunziger Jahren und spätere Ministerpräsident, ließ asphaltierte Straßen bauen, Abwasserleitungen und Elektrizität installieren und ermunterte die Siedler von Ofra bei einem Besuch, Außenposten zu errichten, und diese rechtsextremen jüdischen Siedler beherzigten diese Aufforderung nur zu gern. Heute ist Ofra mit 3500 Bewohnern eine kleine Stadt, mit schmucken rot bedachten Häusern, Kindergarten, einer Schule, Tankstelle und einer perfekten Infrastruktur, von der die illegal besetzten Palästinenser nur träumen können. Diese Judaisten-Siedler sehen sich immer mehr gestärkt durch Politik und Rabbinat, werden sie doch vom Netanjahu Regime hofiert, ebenso wie von rechtsradikalen Rabbinern vom Schlage Schmuel Elijahu, der jüdische Bürger in Israel dazu aufgerufen hatte, kein Land an Palästinenser zu verkaufen und gefordert hat, mit Flächenbombardements den Gazastreifen plattzumachen und der für die Exekution von Palästinensern plädiert hat, um die Sicherheit des „Jüdischen Staates“ zu garantieren, und das sind nur ein paar Kostproben dieses „judaistischen Humanismus“. (6)

So wurde dieser judaistische Gedanke, auf dem ja die ganze Rechtsprechung im „Jüdischen Staat“ und die zionistische Staatsräson beruhen, schon vor Beginn des Sechstagekrieges 1967 mit den berüchtigten Fragen des rechtsextremen Rabbiners Zwi Jehuda Kook, einem der geistigen und religiösen Mentoren der Siedlerbewegung Gus Emunim, Zitat: “ Wo ist unser Nablus? Wo ist unser Jericho? Wo ist unser Königreich Israel? Wo ist das Haus Gottes?“ Zitat Ende, alltäglich. Nur einen Monat danach eroberten und besetzten die „jüdischen Verteidigungstruppen“ das Westjordanland, die Golanhöhen und Ost-Jerusalem. Schon der Vater von Zwi Jehuda, Rabbi Abraham Jitzhak Kook, hatte als einer der Hauptwegbereiter des religiösen Zionismus in Palästina, die den Nährboden für kommende Schandtaten der Siedlerbewegung Gush Emunim lieferte, das Motto, Zitat: “ Zuerst die Erlösung des Landes, dann die Erlösung des Volkes, zuletzt die Erlösung der Welt“! Zitat Ende (7)

Diese schrecklichen Beispiele von rechtsradikalen Rabbinern würden Seiten füllen, vom berüchtigten „Sheriff“ von Hebron, Moshe Levinger, bis zum Rassisten Dov Lior und dem Rabbi Meir Kahane, Gründer der berüchtigten Kach-Partei,und auf dessen Konto auch die Gründung der mörderischen Jewish Defence League geht. Biblischer Rassismus ist zu einer Massenbewegung im „Jüdischen Staat“ geworden und macht auch vor Christen im „Heiligen Land“ nicht halt. (8)

Tatsächlich gibt es durch diese illegale biblisch-zionistische Besatzungspolitik inzwischen mehr als 120 per Gesetz legalisierte (de facto illegale!) Siedlungen und ca.100 nicht legalisierte Außenposten im illegal besetzten Westjordanland, wo mittlerweile, Tendenz steigend, über 400.000 jüdische Siedler hier zwischen etwa zweieinhalb Millionen Palästinensern, den rechtmäßigen Besitzern des geraubten Palästina, leben. Dieser Zustand ist nur möglich geworden, weil außer einer zurückhaltenden Missbilligung der heuchlerischen Staatengemeinschaft nichts wirklich Grundlegendes geschieht, und dadurch diese Besatzung verewigt wird. Diese illegale und einmalige jüdische Besatzung hätte schon längst beendet werden können, wäre ein Wille dazu da gewesen, ganz treffend sagt der Volksmund: Wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg!

Nach der unsäglichen Trump-Wahl zum kommenden US-Präsidenten haben sich die Aussichten für Palästina und den Nahen Osten eingetrübt, während für Israel, „dem Sonnenstaat“, die Sonne aufgeht. Die illegalen jüdischen Siedler haben in Trump einen Champion gefunden und singen in Eintracht „We are the Champions“! (10)

Dieser judaistische Fanatismus wird sowohl von Trump, als auch von jüdischen fundamentalistischen US-Bürgern und christlichen Zionisten finanziell massiv unterstützt. Besonders offensichtlich wird das, wenn man die finanzielle Unterstützung dieser Mischpoche an Siedlungen im illegal besetzten Westjordanland und speziell die an die Siedlung Bet El betrachtet. Ein Fond des von Trump zum künftigen US-Botschafter berufenen David Friedman sowie den Trump Schwiegereltern Kushner, der zum Judentum konvertierten Trump Tochter Ivanka, verheiratet mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn und dem politischen Trump Einflüsterer. Albträume der schlimmsten Art werden wahr bei diesem Trump-Team. Einer unter vielen weiterer Affronts von Trump gegenüber den Palästinensern und allen Menschen, denen die Freiheit und ein Ende der illegalen Besatzung am Herzen liegen, ist es einen so rechtsextremen orthodoxen Juden und Siedlungsunterstützer wie Friedman, auf diesen Posten zu berufen, der sich schon immer gegen die Zwei-Staatenlösung aussprach, und den Juden in Israel jedes Recht auf Siedeln zubilligte, Jerusalem als ewig ungeteilte Hauptstadt des „Jüdischen Staates“ fordert und im Zusammenspiel mit Trump die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen will. Und ganz nach Wunsch von Netanjahu das Iran Atomabkommen kippen will, was hoffentlich niemals eintreten wird. Schon 2011 forderte Trump, Amerika solle sich das gesamte irakische Erdöl holen, getreu seinem heutigen Credo „US First“! Hüten wir uns vor diesem „großen Amerika“! (11) (12)

Auch dieses Jahr wieder wird es in Palästina ein kolonisiertes Weihnachten unter illegaler jüdischer Besatzung geben, dazu ein wunderbarer Text meiner Freundin und hochverehrten Friedenskämpferin Ellen Rohlfs, deren neues Buch ich allen meinen Lesern nochmals ans Herz legen möchte, und das unter keinem Weihnachtsbaum, oder als Geschenk zum Fest fehlen sollte. Außerdem ist dieses Buch für alle Menschen, die sich für ein Ende der Besatzung in Palästina und für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen, ein wunderbares Zeugnis einer starken Frau, die sich immer kämpferisch und poetisch für Menschenrechte und für wahren Humanismus einsetzt! (13)(13)

Ob wir jemals ein Ende der illegalen Besatzung Palästinas erleben werden? Mahmoud Darwish, dem palästinensischen Poet und Dichter, dem Liebenden aus Palästina, war dieses lang Ersehnte leider nicht vergönnt. Mit seinem u.a. eindrucksvollen Gedicht grüße ich alle Palästinenser, die unter der illegalen jüdischen Besatzung zu leiden haben.

DER PASS

Sie erkannten mich nicht,

die Farben in meinem Paß waren verblaßt.

Sie betrachteten meine Wunde wie Touristen,

die Bilder sammeln,

eine Ausstellung.

Sie erkannten mich nicht,

ach, keine Sonne schien auf meine Hand.

Die Bäume kennen mich.

alle Regenlieder kennen mich.

Ich will nicht verblassen wie der Mond.

Alle Spatzen begleiteten mich zur Flughafentür,

die in die Ferne führt.

Alle Weizenfelder,

alle Gefängnisse,

alle weißen Gräber,

alle Grenzen,

alle winkenden Taschentücher,

alle schwarzen Augen,

alle Augen begleiteten mich.

Aber das steht nicht im Paß.

Nur der nackte Name.

Heimatlos in einem Land,

das meine Hand bebaut?

Hiob schreit heute gen Himmel:

Strafe mich nicht noch einmal!

Meine Herren! Meine Herren Propheten!

Fragt nicht die Bäume nach ihrem Namen,

fragt nicht die Täler nach ihren Müttern.

Meinen Gedanken entspringt Licht,

meiner Hand Wasser.

Meine Heimat – alle Menschenherzen.

Behaltet meinen Paß.

Und allen christlichen Freunden und Lesern wünsche ich ein friedliches und besinnliches Fest, auch in Gedanken an die Freiheit Palästinas. Frohe Weihnachten!

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite „Sicht vom Hochblauen“: http://sicht-vom-hochblauen.de/oh-du-schreckliche-illegale-juedische-besatzungszeit/

Danke an die Autorin für das Recht der Zweitverwertung.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

7 Kommentare zu: “Oh du schreckliche illegale jüdische Besatzungszeit!

  1. Liebe Evelyn Hecht-Galinski
    Frage: Wenn die Jünger erst in Antiochia (Apostelgeschichte 11,26+27) zuerst Christen genannt wurden, wie soll dann vorher in Jerusalem die erste Gemeinde aus „Christen“- entstanden sein (Apostelgeschichte 6,1-7)?
    Das geht doch schon aus zeitlichen Gründen nicht!

    Das ist wie bei 9/11, wo BBC-NEWS Live über den Einsturz des WTC7 berichtet wird, obwohl das Gebäude noch im Hintergrund der Reportage steht! – Ups, da ist denen wohl bei der Aufnahme ein Fehler mit der Kameraführung und der Uhrzeit unterlaufen! Wie ist das möglich?
    Nun, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist!
    Wurde da also gelogen und betrogen?
    Oder darf man diese Frage nicht stellen
    o weil der Präsident die Fragesteller als Verschwörungstheoretiker hinstellt?
    o weil durch die Frage die Gefahr droht dass ein Weltbild in Gefahr gerät?
    o weil man es den Mächtigen nicht zutrauen darf Verschwörer zu sein?
    o Oder weil man dann immer weitere unangenehme Fragen, welche die bestehenden Machtstrukturen hinterfragen,
    stellt?

    In meinen 18 Bibelübersetzungen steht, dass in Apostelgeschichte 6,1-7 Juden mit hellenistischer Weltanschauung Klage gegen die Hebräer führten, weil ihre Witwen und Waisen bei den täglichen Mahlzeiten vernachlässigt wurden.
    Und das geschah ganz am Anfang, als sich die Jünger als Gemeinschaft in Jerusalem mehrten und in Bewegung setzten, den damaligen Erdkreis zu missionieren, nachdem der HERR zuvor in den Himmel aufgenommen wurde!
    o Aus allen mir zugänglichen Schriften geht hervor, dass die Jünger innerhalb der Gemeinschaft alles gemeinsam hatten und sich Alles teilten was sie besaßen, so wie Jesus es ihnen beigebracht hatte.
    • Die hellenistischen Juden kamen von außen in die Gemeinschaft der Hebräer und sorgten dort innerhalb der Zusammenkunft für Unruhe, Streit, und Zwietracht, so dass die Jünger darauf reagieren mussten!
    • Sie nahmen sich des Problems der ungerechtfertigten Klage an und bestimmten Stephanus, einen gottesfürchtigen Mann, dies zu lösen.
    • Stephanus war reizend zu den Feinden der Bewegung, nichts ärgerte die Juden mehr! Er sorgte dafür, dass jeder Jude eine Kelle mehr von dem wenigen das die Gemeinschaft hatte auf seinen Teller bekam! Dadurch wurde die Lehre nicht vernachlässigt und die Juden beim zuhören beschämt!
    • Sie mussten sich etwas anderes einfallen lassen! Stephanus wurde später unter falscher Anklage der Juden vor den Augen des Saulus gesteinigt, bevor Saulus sich bekehrte und aus ihm der Paulus wurde.

    Frage: Steht in Apostelgeschichte 6,1-7 irgendetwas von Christen?
    Nein, da steht nur etwas von Hebräern! Und das die Jünger auf die Klage reagierten!
    Und aus der Geschichte des Neues Testaments wissen wir dass die Jünger nicht nur von den Römern um ihres Glaubens Willen verfolgt wurden, sondern auch noch von den Juden bei den Römern unter falscher Anklage: „Sie würden den Erdkreis aufwiegeln“ denunziert wurden!

    o Wissen wir noch dass die Schriftgelehrten und Priester mit Jesus darüber stritten, ob sie Abrahams Nachkommen
    sind?
    o Und erinnern wir uns noch daran, dass der HERR ihnen sagte, wessen Kinder sie als Priester und Schriftgelehrte sind?
    o Und was sagten die Priester und Schriftgelehrten darauf?
     Wir sind nicht durch Hurerei entstanden!
     Wollten Sie damit etwas andeuten?

    Abraham hätte das nicht getan!
    Denn Abraham wusste ganz genau welcher seiner Söhne wie entstanden ist!
    Und das ist das Dilemma der Religionen die sich auf Abraham berufen!
    Ismael ist durch Hurerei mit Hagar entstanden, – Er soll der Stammvater von Mohamed sein
    Israel, – aus dem Alten Testament wissen wir wie oft die Nachkommen Jakobs mit den Götzen fremder Völker hurten und sich schließlich dem Kaiser in Rom unterwarfen, als Sie schrien: „Wir haben keinen König, kreuzige ihn! Wir haben nur den Kaiser, und Pilatus mit: „Willst Du nicht des Kaisers Freund sein?“ (Johannes 19,1-16) zwangen, Jesus kreuzigen zu lassen!
    Christen, – im 2.Petrusbrief 2,1 steht: Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich Verderben bringende Parteiungen einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu.
    Frage: Lehrte Jesus seine Jünger nicht wer die wahren Nachkommen Abrahams sind? Was sind denn die wahren Nachkommen Abrahams, wenn das Wort Hebräer bei Abraham das erste Mal auftaucht? Christen? Moslems? Juden?
    Oder sind es die dem Abraham verheißenen Nachkommen der Verheißung?
     Die Jünger wurden erst in Antiochia, also zu einem späteren Zeitpunkt als in Jerusalem, also zuerst in Antiochia Christen genannt, wo durch falsche Lehrer heimlich Verderben bringende Parteiungen in die Gemeinschaften eingeführt wurden.
    Wie blöd muss man eigentlich sein? Erst bewährten sich die Nachfolger als königliches Priestertum, und nach einiger Zeit stiegen Sie wieder durch die Ökumene hörig zu der römischen Kathode ins Bett und kuschelten mit Ihr, die Alles an sich zieht und nichts mehr her gibt!

    Also, Evelyn, nenn mir anhand der Schrift >> sola scriptura <>sola scriptura<< keine Stelle finden wo sich die Jünger selbst so in der Mehrzahl nannten!
    Die Jünger wurden zuerst von außen, der Gemeinschaft fern stehenden, so genannt, wodurch sich dann mit der Zeit innerhalb der Gemeinschaften viele Parteiungen entwickelten, weil die Gemeinden von falschen Lehrern unterwandert wurden, die sich in die Gemeinden wie Krebs einfraßen, bis die meisten Bewährten offenbar wurden und um ihres Glaubens willen denunziert und verfolgt wurden.

    Übrig blieben die, die sich jetzt langsam nach und nach an der römischen Kathode in der Ökumenischen Einheitssuppe sammeln, die vor lauter Fadheit ungenießbar ist. Ihr sagt: „Was will man denn machen, wenn das Salz salzlos geworden ist? Womit soll man denn würzen? Mit jedem Gewürz das man nimmt tritt man einem anderen in den Magen!

    Ich „Der Hund“ sage: Das Salz hat keine Kraft, wenn man Menschen wie Heinrich Bedford Strohm und die anderen lang Gewandeten in den ersten Reihen bei ARD und ZDF sitzen hat. Sie stellen ein komplett falsch sprechendes Bild der Botschaft Jesu Christi her, und Du, Evelyn, mischt dabei richtig mit, Pfui! Als Journalistin solltest Du dich gründlicher mit dieser Thematik auseinander setzen!
    Merkst Du denn nicht, dass dies die römische Selbstinszenierung der Priester und die Psychose ihrer eigenen Selbstherrlichkeit ist?
    Und merkst Du nicht, dass die israelische Selbstinszenierung als auserwähltes Volk eine Psychose der Priester und ihrer eigenen Selbstherrlichkeit ist? Sie haben Christus, ihren König verworfen und sich den Kaiser erwählt! Und bis heute nehmen Sie nicht zur Kenntnis, das es einen Unterschied zwischen "Recht haben" und "Recht besitzen" gibt. Denn Sie besitzen das Erstgeburtsrecht nicht mehr, das sie durch Betrug erworben hatten – Sie verloren es in genau dem Augenblick, als sie ihren König verwarfen! Und damit ging auch der Segen des auserwählt sein verloren!
    Dasselbe passierte übrigens jetzt mit den Lutheranern in Lund!

    Ich sage Dir, das man Alle Abweichungen von der Lehre Jesu schön reden kann um sie dann in einem schönen Blick zu verklären, doch die Abweichung und Vermischung mit etwas anderem ist immer eine Vermischung und Abweichung vom Reinen, also muss man bei der Ökumene eigentlich von einer Ökumene des unreinen Blutes sprechen, weil sie vom reinen Blut Jesu abgewichen ist! "Der Hund"

    Autor der Bücher "Scheiße – voll angepisst!" und "Scheiße – Voll beschissen!"
    Beide 2016 in Leipzig und Frankfurt auf den Buchmessen veröffentlicht

    • Entschuldigung, Evelyn, Der Satz muss: Nenn mir anhand der Schrift >> sola scriptura <>sola scriptura<< keine Stelle finden, wo sich die Jünger selbst so in der Mehrzahl nannten!

      Und Ach ja, ein gesegnetes Beisammen sein über die Feiertage,
      des christlich religiösen Manifestes "Weihnachten",
      im Kreise von Freunden und Bekannten der Familie!

      Der Einzel und Versandhandel feiert zu dieser Zeit des Moneyfestes wieder mords Umsätze!
      Marx hatte mit seinem kommunistischen Manifest "Das Kapital" Recht, das ist kein Murks!

    • Entschuldigung, Evelyn, der Satz muss: Nenn mir anhand der Schrift >>sola scriptura<>sola scriptura<< keine Stelle finden, wo sich die Jünger selbst so in der Mehrzahl nannten!
      In der Apostelgeschichte 6,1-7 waren sie die Hebräer, und Paulus schrieb seinen letzten Brief an genau diese, bevor er um seines Glaubens und Überzeugung willen vom Pontifex Maximus hingerichtet wurde!

  2. Evelyn Hecht-Galinski macht Fehler und irrt sich wie andere auch. Sie hat ihre Meinung und ich die Meine. Ob sie reich ist oder nicht spielt keine Rolle. Was jedoch eine Rolle spielt ist, dass sie sich klar auf die Seite der Schwächeren positioniert hat und glaubwürdig deren Interessen vertritt. Sie behauptet nicht, wie andere, sondern sie veröffentlicht wirklich Fakten die andere verschweigen und nennt die Sache ungeschminkt und klar verständlich beim Namen. Ohne zweideutig, schwer verständlich und mit gediegenen Floskel um den Brei herum zu reden. Sie ist keine Person die sich vor Verantwortung drückt oder anderen in den Hintern kriecht. Ihre Glaub- und Vertrauenswürdigkeit beruht auf Echtheit und Lebensnähe.
    Sie ist eine von uns, der Bevölkerung. Auf der Seite des Lebens wie Rainer Mausfeld, Arno Gruen, Erich Fromm und viele andere mehr.
    Es ist also möglich durchs Leben zu gehen ohne zu buckeln und zu kuschen!

    Ganz anders hingegen sieht es bei weitgehend allen unseren westlichen Universitäten und bei unseren „Gelehrten“ aus.
    Dort besteht ein tiefer Graben zwischen ihnen und der Bevölkerung. Eine Beziehung die schon immer belastet war durch Überheblichkeit, Überlegenheitsdenken, Privilegierung und Standesdünkel. Eine zusätzliche Belastung fand diese Beziehung durch die Akademisierung der Arbeitswelt. Nichtakademische Berufe wurden nach und nach besetzt durch Hochschulgebildete. D.h. die einen nahmen den anderen die Arbeit weg. Statt dem Gespür und der Freude an der Arbeit fand in diesen Bereichen ein Wechsel hin zu einer akademisch verkopften, entseelten, reglementierten und veradministratierten Arbeitswelt statt. Mit wenig Eigenverantwortung. Der Mensch nur noch Objekt. Es ist fraglich, ob die Milliarden die für die Administration draufgehen überhaupt eine Effizienz- oder Renditesteigerung bringen. Man denke allein an die absolut sinnlosen, absurden und schädlichen Qualifizierungen der Menschen. Sicher auf der Strecke geblieben ist die Lebensqualität für Angestellte wie für Kunden. Gestiegen der Glaube an Fachleute, Experten, Spezialisten und dergleichen. Also wieder der Glaube an die oder dem Führer.

    Statt der erwartenden Hebung der Arbeitsqualität und des geistigen Niveaus vollzog sich insbesondere in den Medien und der Politik eine menschliche Verrohung und eine moralische, ethische Verwahrlosung. Hilfswerke wurden entmenschlicht, verkommerzialisiert.

    Nicht nur das Verhalten unserer Medien, auch jenes unserer Universitäten gemahnt heute sehr stark an deren Verhalten im Hitlerreich. Wie damals sind ihre Repräsentanten Lakaien der Macht. Wie damals bei Apéros, Party und Galadiners anzutreffen. Wie damals auf der Seite der Lebens- und Menschenfeindlichkeit, der Zerstörung. Auch das 3. Reich war ein Produkt unserer Eliten.

    Glauben Sie dies alles nicht! Brauchen Sie Beweise? Es sind zwar ganze Bibliotheken voll davon. Aber beginnen Sie doch einmal mit „Mephisto“ des herausragenden (diffamierten) Deutschen Schriftstellers Klaus Mann (er brachte sich um!) und „Hannah Arendt“ von Alois Prinz. Nachher „Der Fremde in uns“ und „Dem Leben entfremdet“ von Arno Gruen. Alice Miller „Am Anfang war Erziehung“.
    Sie werden dort nicht lesen, was sie gerne hören wollen.

  3. Das, was mir nach wie vor fehlt, ist ein verifizierbares Psychogramm derer, die TATSÄCHLICH für das Projekt Erez-Israel verantwortlich sind, bzw. es voran treiben wollen!

    So irrational wie das Ganze gehandhabt wird, kann es sich nur um religiösen Wahn handeln.
    Politisch, wirtschaftlich, finanziell, soziologisch etc. gäbe es, weiß sogar Jahwe, bereits andere echte Lösungen, um diesen Konflikt beizulegen.
    Da dies nicht passiert, ist es offensichtlich nicht gewollt.
    Wenn es also nicht gewollt ist, obwohl es möglich wäre, dann gibt es nur noch eine irrationale Quelle für so ein Handeln und das ist eine Form des Glaubens, der sich zweifelsfrei und absolut ÜBER jegliche Ratio stellt.

    Glaubensbasiertem Wahn oder Psychopathentum, das sich dessen bedient, ist aber weder mit Resolutionen, Petitionen, Sanktionen, Institutionen, Argumentationen etc. beizukommen?!
    http://www.figu.org/ch/verein/periodika/sonder-bulletin/2013/nr-72/psychopath?page=0,1

    Was bleibt?
    Es bleibt die Decouvrierung derer, die in der Maske des biedermännisch-wahrhaftigen Supremateurs daherkommen – sie müssen zweifelsfrei, unleugbar als das identifizierbar gemacht werden, was sie wirklich sind, denn auch die größten Psychopathen sind auf die Zuarbeit durch andere, die sie täuschen und so instrumentalisieren, angewiesen!
    Wenn der ‚Heiland-Habitus‘ fällt und das wahre Monster dahinter zum Vorschein kommt – erst dann ist Schluss mit lustig.
    Man kann Scheiße in Goldfolie wickeln und als Praliné verkaufen – aber wenn sie ausgewickelt wurde frisst sie wirklich keiner!

  4. Ich finde man sollte die Besatzung nicht „jüdisch“ nennen, sondern „nationalistisch“ oder „hegemonial“ oder so. Schließlich handelt es sich nicht um einen religiösen Akt, auch wenn die Herrschenden in Israel es gerne so darstellen, um das religiöse Establishment hinter sich zu haben.
    Auch kann man den Begriff „jüdisch“ als völkische Bezeichnung sehen – und wie wir zB in dem Buch über die Entstehung von KenFM lesen, ist es gar nicht so, dass Israels Politik den Segen aller Juden hätte….
    Deswegen stößt man mit dieser Hooligan-Art, mit der die Autorin ihrer Empörung Luft machen will, nur anderen, guten Leuten vor den Kopf, die man natürlich auch unter dem Label „jüdisch“ findet.

    Ich finde der Brückenschlag zu den sich als „jüdisch“ sehenden Leuten ist grade wichtig um zu zeigen, dass es im Falle Israels um kalte Machtpolitik geht und nicht, wie behauptet wird, um die Rettung der Juden oder sowas.

    Ich persönlich habe von dem Konflikt keine Ahnung. Ich muss irgendwann mal dorthin reisen und mich mit den Palästinensern unterhalten. Ich fand das sehr cool, was der eine deutsche Rapper gemacht hat, als er dort war und eine Doku gedreht hat. Kollegah heißt der. Wirklich, so kann man sich damit auseinandersetzen und noch für andere mehr rausholen, ´super Aktion.
    Aber zunächst lese ich das hier fleißig mit, Evelyn Hecht-Galinsky provoziert zwar gerne mit ihrer Schreibweise, aber inhaltlich ist es dennoch interessant.
    Aber es reicht natürlich nicht.
    Ich habe daher angefangen die Bücher von Norman G. Finkelstein zu lesen und habe mir verschiedene Titel gekauft:
    „Palästina“, „Die Holocaust-Industrie“, „Antisemitismus als politische Waffe“
    Habe ich auch schon überflogen und kann sie nur empfehlen, da er Profi ist und deshalb auch alles super belegt.
    Vielleicht hilft das je jemandem, der noch gute Literatur zu dem Thema sucht!

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