KenFM am Set: Oskar Lafontaine spricht vor der US-Airbase Ramstein

Oskar Lafontaine, sozialdemokratisches Urgestein und Gründungsmitglied der Linken, gehört zu den wenigen Spitzenpolitikern, die es wagen, sich öffentlich gegen die US-Airbase Ramstein, Drohnen und Atomwaffen auf deutschem Boden auszusprechen.

Dieses Jahr hielt er seine Rede direkt vor den Toren des Stützpunktes. Lafontaine war wie immer direkt und scharf in seiner Kritik. Seine Botschaft ist eindeutig. Deutschland muss sich aus dem Würgegriff des militärisch-industriellen Komplexes befreien.

Rüstungskonversion und Diplomatie sollten die Politik der Bundesregierung bestimmen.

„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“, so Lafontaine.

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10 Kommentare zu: “KenFM am Set: Oskar Lafontaine spricht vor der US-Airbase Ramstein

  1. Ich bin 2017 zum ersten mal in Ramstein gewesen und als ich von der „Ausladung der AFD“ hörte, dachte ich mir eigentlich erstmal nichts dabei. Ich empfand die Reden von Drewermann und Ganser sehr spannend und emotional und auch die Menschenkette und das Festival waren toll. Ich werde nächstes Jahr auch wieder da sein, habe aber doch erhebliche Kritik.
    Ich bin, wie glaube ich viele hier, ein Mausfeld-Fan und schaue mir auch sehr gerne Herrn Ganser an. Und immer wieder geht es um Spaltung, Teile und Herrsche, wenn zwei sich streiten freut sich die Merkel, oder so.
    Wenn man jetzt sagt die AFD darf nicht kommen, kann mann auch überspitzt sagen: Wer hier für Frieden demonstriert, dass bestimmen immernoch wir. Und wenn ich mich richtig erinnere hat bei der Auftaktkundkebung am Denkmal soger eine von den Grünen reden dürfen, was mir nach dem Krieg gegen Serbien ein Rätsel ist, bei einer Friedensdemo. Insgesamt war aber alles sehr links-lastig. DIE LINKE ist mir jetzt auch nicht unsymphatisch, aber wer den Herrn Mausfeld gehört und verstanden hat, der weiss, sie ist auch nur eine Partei und dass sie uns nicht helfen wird. Hier läuft man Gefahr, das die Ramsteinbewegung mit der Linken verklammert wird und so nie eine richtig große Bewegung wird. Es gibt aber auch Menschen die für Frieden sind und nicht bei den Linken. Die große Mehrheit der Menschen ist nicht links oder rechts, möchte aber Friedlich leben und ist gegen Krieg. Diese Leute müssen angesprochen werden von uns, der Friedensbewegung, aber nicht mit einer Fahne der Linken oder einer anderen Partei in der Hand, sondern von Mensch zu Mensch. Außerdem wird durch die Präsenz der Linken immer doch noch ein wenig suggeriert, dass die Linkspartei in einem durch und durch kapitalistischem Haifischsystem noch etwas umbiegen könnte. Parteien,egal welche, in der Friedensbewegung schaffen genau eines: Spalten!
    In der Friedensbewegung muss jeder willkommen sein, der für Frieden ist. Und jeder sollte nach Ramstein kommen dürfen als Mensch für den Frieden und sonst alles andere zuhause lassen. Sobald da mehr ist, werden wir damit gespalten!

  2. Tolle Rede,

    bin weitestgehend seiner Meinung, aber

    1. Atomwaffen lassen sich nicht abschaffen. Schon gar nicht von uns. Kriege finden nur in atomwaffenfreien Gegenden statt. Wir leben heute und müssen jetzt Krieg zu allererst bei uns verhindern, also brauchen wir auch welche, um heute nicht angreifbar zu sein. Wenn es mal dann in ferner Zukunft, wahrscheinlich aber eher nie zu einer weltweiten Abrüstung kommen sollte, können wir ja dann mitmachen.

    2. „Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“
    Wenn der Kapitalismus und deren Eigentümer seit 100 Jahren nicht beseitigt werden können, weil die nie zu sehen und nie greifbar sind, wie wäre es, Genossenschaften zu gründen, die Kapital sammeln und mitspielen bei dem Spiel. Es müssen aber viele kleinere sein, gegen die paar großen der Gegenseite hat man sonst keine Chance. Wenn dann gezielt eine wichtige Branche gekauft wird, könnte man mitreden. 1% hat die Hälfte, der Rest die andere Hälfte. Das könnte 50/50 bedeuten. Die paar Kapitalisten von heute können nicht mal sich selbst zuverlässig steuern. Wenn dann noch viele viele aktive Aktien- und Anteilseigentümer hinzukommen, kann man DENEN zumindest am meisten Schaden und Zugeständnisse abringen. Über ein internes Medienportal (ach quatsch, auf einem internen Treffen, zum Beispiel im Hotel Bilderberg, könnte man sich abstimmen, ohne gleich alles nach Amerika zu funken) ein Aufruf zum Verkauf würde manche Bank sprengen können. Da nützt die ganze Überwachung und Vorausplanung nichts. Vor Spontanität ist keiner Sicher.
    Kapitalbildung, statt Geldkonsum.
    Um es durchführbarer zu machen, könnte eine Partei die Subventionierung von Aktiendepots fordern. Zumindest erstmal in unserem Land. Ich bin sicher, andere würden von diesem Wesen auch profitieren wollen.

    Mag dass System auch mit Inflation und Zersetzung reagieren, der Anteil am Eigentum bleibt wie bei DENEN auch erhalten.

    3. Die Linke ist unwählbar, weil
    ein einziger großer Widerspruch. Die sind gegen Armut, wollen mehr verteilen. OK.
    Gleichzeitig wollen sie die Grenzen abschaffen und den Druck auf die hiesige menschliche, immernoch recht homogene Population durch ungezügelte Zuwanderung so erhöhen, dass bei aller Verteilung, am Ende wieder alle arm sind. Was bleibt ist ein unregierbares Land, in dem so viele verschiedene kleine Gruppen miteinander konkurrieren, dass die Eliten, gegen die sie eigentlich sind, es noch leichter haben an der Macht zu bleiben. Im Englischunterricht lernte ich schon: „The USA is not a Melting Pot it is a Salat Bole.“ Nach 200 Jahren. Und die meisten sprechen englisch.
    Die Linke braucht arme Menschen wie die Kirche. Diese Ideologien funktionieren nur mit Armut und Moral (schlechtem Gewissen). Also auf wessen Seite steht die Linke?

    Ich bin bereit mit der Gruppe zu der ich mich zugehörig fühle zu teilen. Diese Gruppe nennt sich deutsches Volk und diverse Nachbarn. Ich zahle Steuern und leiste so meinen Beitrag. Der Rest der Welt ist mir egal. Ich beute niemanden aus und zu verschenken habe ich nichts. Ich habe kein schlechtes Gewissen.
    Unser Land ist in den letzten 100 Jahren um fast die Hälfte geschrumpft und viele die an die Tür klopfen finden das richtig so oder deren Länder waren im Zweifel nie auf unserer Seite (historischen Kontext beachten), auch wenn sie sich heute Freunde nennen. Wir können uns nicht noch weitere Zersetzung leisten. Ich will so bleiben wie ich bin, wie meine Großeltern und Urgroßeltern waren und meine Kinder sein werden und mit Nachbarn die das ähnlich sehen. Da hat mit die Linke gerade noch gefehlt.

    • @ irgend jemand: Ihr Beitrag klingt für mich so verdreht, wie Ihr Denglisch. Ihr Zitat, das ich so jetzt schon zum zweiten Male lese, würde mein englischer Nachbar so formulieren: „The USA is not a melting pot, but a salad bowl“, falls mit Salat Bole eine Salatschüssel gemeint ist. Ich erbitte Verzeihung für diese Pedanterie, aber ich verabscheue Denglisch, es sei denn, es kommt von Otto.

      Ich komme lieber zu einer Ihrer wichtigen verdrehten Behauptungen: „Die Linke braucht arme Menschen wie die Kirche.“ Das halte ich für einen gewaltigen Irrtum: Die Kirche braucht keine armen Menschen. Die Reichen benötigen die Kirche, um die armen Menschen zu verblöden. Arme Menschen brauchen eine Linke! (Nicht zwangsläufig: „Die Linke“)

      Etwas anderes:

      Sie fühlen sich zum deutschen Volk zugehörig. Da werden sich Frau Quandt, Frau Mohn und all die anderen deutschen Superreichen aber freuen. Vor allem, weil Sie schreiben „Der Rest der Welt ist mir egal.“ Da sind Sie bestes Ausgangsmaterial für Kannonenfutter. Mit dieser Haltung hat man Leute im letzten Jahrhundert schon in zwei Weltkriege schicken können. Solche Leute nennt man die Rechten.

      Sie fordern:

      „Ich will so bleiben wie ich bin, wie meine Großeltern und Urgroßeltern waren und meine Kinder sein werden und mit Nachbarn die das ähnlich sehen.“ Ich weiß ja nicht, wie Ihre Vorfahren so waren (nutzten die auch schon Computer und hatten die alle einen 8-Stunden-Tag?) und Ihre Kinder sein werden. Bezüglich Ihrer Nachbarn sehe ich Probleme auf Sie zukommen. Da werden sicher einige sein, die sich eher dem Arbeiter in Paris zugehörig fühlen als einer Gruppe mit Superreichen, selbst wenn diese einen deutschen Paß haben. Nachbarn in Solidarität mit den Armen anderer Völker statt mit Superreichen der eigenen Nation nennt man gewöhnlich Linke. Links zu sein ist nicht einfach. Die Linke ist nicht homogen, welcher Weg ist der richtige? Außerdem ist die Linke durchsetzt von bezahlten Agenten des Kapitals. Ja, das alles ergibt viele Widersprüche.

      Aber Sie haben die Wahl, was Sie sein wollen: Dummes Kanonenfutter oder Linker, der sich daran beteiligt, den Krieg an sich zu bekämpfen. Dazu gehört u.a., daß der immense Reichtum der Superreichen rückverteilt wird.

      Und was die Flüchtlinge betrifft, die sind fast alle durch Kriege und entsprechende Handelspraktiken der Rechten verursacht. Also auch und gerade durch die deutschen Superreichen, denen Sie sich zugehörig fühlen.

    • @hjallemann

      Sie haben recht, Denglisch, so wie Sie es nennen, nervt. Es gehört allerdings zu meinem passiven Widerstand, es der NSA, durch Bindung von Kräften für die Übersetzung etwas Aufwand abzuringen. Ich wünschte mir, das auch Wissenschaft und Wirtschaft wieder größtenteils auf deutsch arbeiten würde, um Wirtschaftsspionage von unseren Besetzern zu erschweren.
      Zu seiner Zeit fand ich Otto im Übrigen lustig, ein begnadeter Gitarrist ist er auch. Ich freue mich, wenn Sie festgestellt haben, dass ich mich wiederhole, wie die Themen eben auch. Es hat sich allerdings auch noch nichts geändert. Auch nicht wo die Linke am Zug (Regierung) war.

      Zum zweiten Punkt möchte ich erwidern, das Religion „erfunden“ wurde, um den Unterschied zwischen arm und reich zu begründen. Das Heilsversprechen für die Zukunft gab jedem die Möglichkeit im nächsten Leben teilzuhaben, aber eben nur bei Nach-Richten.
      Die Linke („Nicht zwangsläufig: „Die Linke““) ersetzt heute die Kirche. Die Armen erhalten Ihr Heilsversprechen nun von denen. Weniger Arme glauben noch an Gott und brauchen Ersatz, sonst rennen die wahllos durcheinander, machen nochwas kaputt. Allerdings hat bei aller Armut die Linke keinen Erfolg mehr, seit die Menschen wissen was es mit der Linken eben auch geben wird. Ungezügelte Zuwanderung. Die meisten Menschen verspühren Unwohlsein bei dem Gedanken. Und ich wette mit Ihnen, bei einem anonymen Volksentscheid zu der Frage: Masseneinwanderung aus Nah-Ost und Afrika ja oder nein, wird es keine Mehrheit für ja geben. Bitte widerlegen Sie mir glaubhaft meinen Punkt 3. Nennen Sie mir bitte auch ein großes Land auf dieser Welt, mit einer höheren Bevölkerungsdichte, wo Ethnien durchmischt und ohne Probleme miteinander auskommen und eine neue homgene Masse bilden, die stark genug ist, etwas gegenüber ihren Eliten durchzusetzen.

      Sie sind wohl kein Deutscher? Zu wem gehören Sie?
      Was hat die Zugehörigkeit zur Gruppe der Deutschen damit zu tun, ob sich Superreiche freuen? „Idioten“ gibt es überall. Und Reiche muss es auch geben, sonst haben Menschen keine Ziele mehr im Leben. Ich wünschte mir übrigens eine Eigentumsobergrenze, die so hoch liegt, das jeder seine Insel, seinen Hubschrauber und soweiter haben kann, der Rest muss verteilt werden, wenn weiter Einkommen bezogen wird.

      Wie kommen Sie auf Kanonenfutter? Ich werde doch nicht für einen Satelitenstaat in den Krieg ziehen. Und die Meisten haben erkannt wofür die Bundeswehr gut ist. Gegen wenn in den Krieg ziehen? Mit zwei Hubschraubern (korregiere einem), 6 Fregatten und 170000 Mann? Und schon gar nicht mit „Verbündeten“ die uns bei erster Gelegenheit fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.

      Sie wenden leider die Einteilung links / rechts an. Sie haben sich spalten lassen. Wir sind ein Volk und wollen alle ein schönes Leben haben. Die meisten anderen Länder wollten und wollen nicht am deutschen Wesen genesen, das ist ihr gutes Recht. Dewegen sind Sie mir egel, so wie ich denen egal bin. Ich bin nicht gegen und auch nicht für andere.

      Ich hätte es moralisch wertvoller von ihnen gefunden, wenn sie auf „Ich möchte bleiben wie ich bin….“ geantwortet hätten: Du darfst.
      Sie als scheinbar internationaler Linker haben verstanden, das es überall arme unterschiedliche Menschen gibt. Sie haben aber nicht verstanden, das diese Verbindung nicht stark genug ist, um etwas zu bewirken, um eine Gruppe zu bilden, die etwas verändern kann.
      Die Linke ohne Internationalismus würde einschlagen wie eine Bombe, aber in unserem System gibt es immer ein Übel, welches man mitkaufen muss. Oben beschrieb ich bereits was passieren würde, wenn die Linke an die Macht kommt. Die Menschen spühren das und bleiben lieber arm als International. Darauf sind Sie leider nicht eingegangen.

      „Dummes Kanonenfutter oder Linker.“ Ich mich den Superreichen (Rechten) zugehörig fühle? Nein, ich lehne diese Einteilung ab, sie hat uns nur Leid beschert. Ich habe auch keinen Krieg angefangen oder einen ausgebeutet. Ich lehne Gewalt außer zur Verteidigung ab.

      Nun zu Ihnen:
      Sie versuchen mich in eine rechte Ecke zu stellen und sind nicht einmal auf den Inhalt eingegangen, sie kritisieren meine Form, ihre Behauptungen haben Sie nicht ansatzweise begründet. Links ist besser als rechts ist ihre These. Warum? Weil sie Fremde lieber mögen als sich und ihre Kinder? Haben sie Kinder? Haben sie eine Familie?

      Wenn sie genau mitgelesen haben, wissen sie auch von wem ich folgenden Satz habe:
      „Das alles Scheiße ist, wissen wir schon, wir wollen Lösungen haben.“

    • „Die Linke braucht arme Menschen wie die Kirche. Diese Ideologien funktionieren nur mit Armut und Moral (schlechtem Gewissen). Also auf wessen Seite steht die Linke?“
      Die Linke gibt es doch nur, weil es arme Menschen gibt.
      Wenn es keine Armut und soziale Ungerechtigkeit gäbe, gäbe es auch keine Linke.
      Sie unterstellen der Linken, sie sorgen für diesen Missstand, damit sie eine Berechtigung haben. Das ist ja wohl nicht der Fall!?
      „Der Rest der Welt ist mir egal.“ Das glaube ich nicht. Sonst wären Sie nicht hier.
      „Ich will so bleiben wie ich bin, wie meine Großeltern und Urgroßeltern waren und meine Kinder sein werden und mit Nachbarn die das ähnlich sehen.“
      Nichts bleibt wie es ist. Auch Sie selbst nicht. Wollen Sie denn zurück und wohin?

    • Das Märchen von der Flüchtlingskrise.
      Es mag einem sozial-romantischen Linken die Vorstellung gefallen, dass alle Menschen, die illegal unser Land
      betreten, Flüchtlinge sind, aber es läuft auf eine Definitionsfrage zur Differenzierung hinaus:
      Kriegsflüchtlinge, Armutsflüchtlinge, Klimaflüchtlinge, Stafverfolgungsflüchtlinge… nun man kann vor vielen Dingen fliehen, aber nicht alle Umstände sind ein anerkannter Fluchtgrund und das zu Recht.
      Im Bezug auf „Armut“ sind mindestens 1 Mrd Menschen betroffen.
      Für eine Definition eines Flüchtlings ist es wohl passend sich an der Genfer Flüchtlingskonvention zu orientieren.
      Was viele auch nicht verstehen ist, dass ein Flüchtling kein Flüchtling mehr ist bzw. nicht den Flüchtlingsstatus bekommt wenn

      a) der Fluchtgrund wegfällt / nicht bestanden hat
      b) Auf Personen, die Verbrechen gegen den Frieden oder ein Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schwere nicht-politische Verbrechen außerhalb des Zufluchtslandes begangen haben.

      Bezüglich a) ist folgender Artikel in der Genfer Flüchtlingskonvention interessant:
      „Straffreiheit der illegalen Einreise, sofern der Flüchtling sich umgehend bei den Behörden meldet und er unmittelbar aus dem Fluchtland kam“ (Art. 31 Abs. 1)

      Dazu passend unser Grundgesetz Artikel 16 a Absatz 1 und 2:
      (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
      (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.

      Ergänzend ist da noch die europäische Dublin-III Verordnung zu erwähnen.

      Also wir haben nationale, europäische und internationale Regellungen die sinnvoll und notwendig sind.
      Straffreiheit der illegalen Einreise und damit Anspruch auf Asyl nur wenn man unmittelbar aus dem Fluchtland kommt und sich direkt
      bei den Behörden meldet. Also kann kein vermeidlicher Flüchtling der über sichere Staaten illegal ins Land kommt, straffrei einen Asylanspruch geltend machen. Ist ja auch logisch, der Fluchtgrund endet im ersten sicheren Land, weil er dort nicht mehr besteht.
      So Frau Merkel hat sich über alle Gesetze und Vereinbarungen hinwegesetzt und diese augesetzt mit der Begründung einer humanitären Katastrophe am Budapester Bahnhof. Selbst wenn es eine humanitäre Katastrophe gegeben hätte und dadurch „alle“ Menschen am Budapester Bahnhof zu Flüchtlingen geworden wären, rechtfertigt das nicht die Aussetzung dieser Vereinbarungen und Gesetze auf unbestimmte Zeit und auf Menschen die von dieser Katastrophe nicht betroffen waren.

      Seit Merkels illegaler Grenzöffnung und der medialen Propaganda haben noch zu viele Menschen, trotz allen Einzelfallereignissen und der nackten Zahlen, das Bild im Kopf, dass nur arme hilfsbedürftige Menschen, meist Familien mit Kindern, als Flüchtlinge bei uns „einreisen“.
      Dass die Anerkennungsquote in Asylverfahren aufgrund der Tatsache, dass fast alle Flüchtlinge in Wirklichkeit Migranten sind, sehr gering ist wird gerne verdrängt und man fordert weiter offene Grenzen und unbegrenzte Immigration.

      Wer die Realität nur so sieht wie er sie gerne hätte und nicht so wie sie ist, leidet unter einer ideologisch gestörten Wahrnehmung.
      Wenn selbst logische Argumente und Fakten nicht zur Einsicht verhelfen können, dann ist diese Wahrnehmungsstörung pathologisch.
      Die einzige Medizin wäre da wohl die praktische Einzelfallerfahrungstherapie.

    • Ergänzend:

      „In einem Interview überrascht der Linken-Politiker Oskar Lafontaine mit asylkritischen Äußerungen
      Er bezeichnet Flüchtlinge als „Lohn- und Mietkonkurrenz“
      Wer illegal eingereist sei, solle freiwillig zurückgehen – oder abgeschoben werden.“

      Immer diese fiesen Rechtspopulisten….

    • @schwarz ist weiß

      Sie haben recht, die Linke gibt es weil es arme Menschen gibt. Die Geschichte der sogenannten linken Bewegung ist auch sehr interessant.
      Ob die Linke aktiv dafür sorgt, dass Menschen arm sind, möchte ich differenzieren. Einerseits gibt es Armut und Misstände dort, wo zu viel Bevölkerung auf zu wenig verteilbares trifft. Wenn das von Besitzenden noch gefördert wird, weil die irgend welchen Zwängen unterliegen, zum Beispiel Wirtschaftswachstumsdruck steigt auch der Druck auf die Bevölkerung, je nach dem Wert der Arbeitskraft. Als nach der Pest in England 1/3 der Bevölkerung weg war, ging es den Übrigen besser, weil mehr Land zu verteilen war.
      Der Niedriglohnsektor bei uns kann doch nur existieren, weil zu viel Arbeitskraft auf zu wenig Nachfrage trifft. Oder die Krankenschwester, die nicht wenig verdient, Arbeitsbedingungen hat, die nicht wünschenswert sind. Irgendwie glauben auch viele Model zu werden ist besser als zu arbeiten, will sagen die Ansprüche, durch Medien generiert, passen nicht zum waren Leben.
      Nun gibt es auf einer bestimmten Fläche, mit einer bestimmten Bevölkerung ein Wirtschaftspotential, welches ein bestimmtes Einkommen, angenommen jeder bekommt das Gleiche, ermöglicht. Wenn nun aber ein beträchtlicher Teil an Bevölkerung und das auch noch spontan hinzukommt, bekommt doch jeder, vom erwirtschafteten und durch Steuern verteilten, automatisch weniger.
      Wenn ich aber das Gleiche verdienen will, muss ich über meine Grenzen wachsen. Wir sind doch aber gegen die Ausbeutung von anderen.
      Also müssen die Leute wieder weg. um das Niveau halten zu können. Dafür ist aber nicht die Linke, auch wenn einzelne so auftreten.

      Als 2015 die Massenzuwanderung begann fragte ich alle Parteien folgendes:
      „Wieviel von meinem sauer verdienten Geld sind Sie bereit pro Jahr auszugeben um die Zuwanderung zu finanzieren? Und wo sehen Sie die Grenze bei der Aufnahmekapazität unseres Landes?

      Das ist eine wertneutrale Fragestellung, bis auf den Zusatz „sauer verdientes Geld“, der verdeutlichen soll, das ich jeden Tag arbeiten gehe und hier mein Geld verteilt werden soll.
      Die meisten Menschen vergessen sofort, wenn die Steuern weg sind, das jeder 80 Millionste Teil eines Euros der vom Staat ausgegeben wird ihr Eigentum ist.

      Die Antworten bewegten sich von lamentieren (SPD,CDU) bis zu wüsten Beschimpfungen und Verleumdungen (Grüne, Linke). Harmlos war noch ein Teil einer Antwort: „Solche Fragen stellt man nicht.“

      Lieber bezahlt ein Herr Ramelow in Thüringen Gegendemonstranten gegen PEGIDA als die nach Rechtslage vorgegebene Menge an Menschen abzuschieben.

      Letztendlich komme ich so zu meinem Punkt, dass die Armut durch Massenzuwanderung nicht weniger werden wird und durch die weitere Aufspaltung der Gruppe der Deutschen eine Einflussnahme nach oben noch geringer wird. Da kommt die Linke gerade recht.
      Ist die nun gegen Armut oder lieber für Massenzuwanderung? Beides zusammen geht nicht. Und an diesem Punkt habe ich angefangen auch bei anderen Sachverhalten immer Absicht zu unterstellen. Dummheit ist mir zu kurz gegriffen.

      Nichts bleibt wie es ist. Da muss ich widersprechen. Nur Sie werden verändert, weil Sie sich ändern und beeinflussen lassen, der Rest bleibt gleich.
      Schauen Sie sich doch nochmal folgenden Vortrag an. Er lief auch auf diesem Kanal:
      Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

  3. Lafontaine war auch der Mann der verstand das freies Kapitalverkehr die Demokratie vernichtete, Geld die Macht gab.
    Leider werden solche abstrakte Ideeën durch sehr wenige verstanden.
    Disreali schrieb schon etwa 1880 das das algemeine Wahlrecht das Ende der Demokratie sein wurde, und der Beginn Populismus.
    Der Britische Professor John Gray ist der Meinung das die EU eine Illusion ist, aber, so sagt er, es muss viel schlechter werden bevor einfache Bürger es sehen.
    Ich frage mich ob die erste Tomate die Merkel traf Zeichen ist das es gesehen wird.
    Übrigens ist Ramstein nur ein Symbol, von England aus kann die USA dasselbe tun.
    Es ist nicht gut bekannt das USA Langstrecken Bomber in England stehen.

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