OXI, Storz und die böse Querfront, Teil 1: unlautere Absichten

Ein Artikel vom Ökonom und Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring in den NachDenkSeiten vom 08.06.2016.

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3 Kommentare zu: “OXI, Storz und die böse Querfront, Teil 1: unlautere Absichten

  1. Norbert Häring:
    „Den Geist, in dem dieses alternierend Kurzstudie, Recherche-Studie und Arbeitspapier genannte Pamphlet verfasst wurde, macht Jupp Legrand, Geschäftsführer der Otto Brenner Stiftung im Vorwort deutlich:“

    „Der wichtigste Punkt: Je mehr Parteien, Verbände, Stiftungen, Initiativen, politische Akteure oder soziale Gruppen ohne Filter oder Vermittlung durch Dritte ihr Publikum direkt im Netz suchen und je erfolgreicher sie dabei sind, desto stärker zerfällt das, was eine funktionierende Demokratie so dringend benötigt: eine gemeinsame Öffentlichkeit.“

    Was bitte ist eine „gemeinsame Öffentlichkeit“?
    Im Leitbild der Otto Brenner Stiftung ist ubrigens zu lesen:…“Vermarktlichung öffentlicher Güter…“
    Wohl Vermarktung! -…lichung hört sich nied-licher an? Ein Druckfehler? Eine Bildungslücke meinerseits?
    Ernst bleiben: Was hier „gemeinsame Öffentlichkeit“ genannt wird, ist, wie Norbert Häring schreibt, die „Deutungshoheit“ der etablierten Medien, die „für eine funktionierende Demokratie so dringend benötigt wird“. In anderen Worten: „kulturelle Hegemonie“.

    Der Begriff Querfront scheint gewissen Interessengruppen geeignet su sein, zu suggerieren, es herrschten Weimarer Verhältnisse, oder um solche heraufzubeschwören?

  2. Dieser Begriff taucht neuerdings öfter auf. „Querfront“. Was ist das? (Und wer erfindet so einen nichtssagenden Begriff?)

    „Front“ kenne ich aus
    1.) Militär
    2.) Meteorologie

    Per Definition sind beide Front-Deutungen immer „quer“ zu einer Bewegungsrichtung. Vergleichbar mit „Mord“: Es erübrigt sich, ein „vorsätzlich“ zu verwenden, weil Mord diesen Vorsatz beinhaltet.

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