KenFM im Gespräch mit: Evelyn Hecht-Galinski (während der 2. Palästina-Solidaritätskonferenz)

Ist für den Nahen Osten die von Vielen befürwortete Zwei-Staaten-Lösung eine sinnvolle Lösung? Eine realistische Lösung? Und sollte der BDS-Kampagne – Boycott, Divestment and Sanctions – gegenüber israelischen Produkten noch mehr Beachtung zuteil werden, um eine Aufhebung der Zustände, die stark an die Apartheid seinerzeit in Südafrika erinnern, zu bewirken?

Diese und weitere Themen werden auf der 2. Palästina-Solidaritätskonferenz besprochen, die noch bis zum Sonntag, 12.5, in Stuttgart stattfindet. Ken Jebsen sprach am Freitagabend nach dem Konferenzauftakt mit der Schirmfrau der Konferenz, Evelyn Hecht-Galinski, kurz über ihre Erwartungen und Ziele an die Konferenz, sowie über ihre Eindrücke vom ersten Konferenztag. Wer sich im Raum Stuttgart aufhält und kurzfristig teilnehmen möchte, findet alle Infos zur Konferenz unter http://www.palaestinakomitee-stuttgart.de

Ein Kommentar zu: “KenFM im Gespräch mit: Evelyn Hecht-Galinski (während der 2. Palästina-Solidaritätskonferenz)

  1. Sehr geehrte Frau Hecht-Galinski,
    Sehr geehrter Herr Jebsen,
    wie immer ein wunderbares Interview von Ihnen mit glasklaren Fragen und Antworten, hochinformativ und orientierungsspendend, danke! Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Das 11. Gebot: Israel darf alles“ gelesen und stimme Frau Hecht-Galinski in so gut wie allen Positionen gegenüber Israel und den Zionisten zu und bewundere Ihr Eintreten gegen Unrecht und für sinnvolle Lösungen auf allen Seiten. Was mir nach viel weiterer Lektüre und weiteren Youtube-Videos und kritischen Webseiten aus USA zum Thema Nahost-Konflikt immer noch nicht so ganz aufgeht, ist, warum eineinhalb Milliarden Christen in aller Welt es nicht schaffen oder nicht schaffen wollen, das israelische Regime kürzer anzubinden und auch die Macht der Zionisten in USA zu stutzen. Freilich, Geld regiert die Welt, aber aufgrund der Nachrichtensperre in Deutschland für alles, was das religiöse, alltägliche und finanzwirtschaftliche Leben in Israel betrifft und der täglichen Gehirnwäsche a la Hollywood brauchen wir doch dringend mehr Informationen darüber, welche Langfristpläne der Vatikan mit Israel hat. Der künstlich ewig aufrecht erhaltene Zankapfel Nahostkonflikt hängt doch auch mit dem Gegeneinander-Ausspielen zwischen Islam und Judentum zusammen und mit der globalen Ausbreitungspolitik des Evil Empire. Warum gibt es überhaupt Jordanien, Libanon, Syrien, Iraq, … ? Warum bekommt Saudi-Arabien so viele Waffen? Wer hat in den Langfristplänen wirklich das Sagen? Ich meine, wir können doch nicht immer nur das Tagespolitische ansprechen und reaktiv debattieren, wenn’s wieder mal zu spät ist. Wir müssen doch auch einmal über die Wurzelbehandlung und das Endziel reden und dafür könnte man doch einen Hintergrund-Historiker zu einer Gesprächsrunde einladen, der sich auch mit der Religionsgeschichte und der Hure Babylon auskennt. Wie können die Juden, Christen und Muslime ihre Wüstenreligionen so reformieren, daß sie eine gewaltfreie Lösung des Nahostkonflikts auch endlich vor ihrem geistigen Auge sehen?
    Herzliche Grüße aus York, Pennsylvania, von Christoph

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