Panama Papers: Mit George Soros gegen Wladimir Putin

Artikel vom 04.04.2016 bei Ceiberweiber – Klartext und Hintergrundinformationen.

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11 Kommentare zu: “Panama Papers: Mit George Soros gegen Wladimir Putin

  1. Es ist schon äußerst widerlich, wenn die Sozialdemokraten – auch in der netten links-Version der Ceiberweiber – sich mal wieder zum Nationalstaat bekennen. Da bleibe ich lieber eine vaterlandslose Gesellin.

    • @ Petra: “ Da bleibe ich lieber eine vaterlandslose Gesellin.“

      N a ja, wenn Dir weder die Muttersprache, noch die deutsche Kultur etwas bedeuten, dann wirst Du wohl hinnehmen müssen, dass Leute hier Landnahme betreiben, die mit aller Gewalt an ihrer frauenfeindlichen Ideologie , die sie als „Religion“ bezeichnen, festhalten, um hierzulande die Freiheit abzuschaffen.
      Patriotismus ist kein Nationalismus.

    • @Michaela
      Wo haben Sie diese Information her? Von den Massenmedien, die eine besipiellose Hetzkampagne fahren oder aus der Realität? Die Realität, die ich bisher ausschließlich beobachte, ist: Ich merke praktisch nicht, dass Flüchtlinge überhaupt da sind.
      Und überdies ist trotz des Vorfalls in Köln, der von Verbrechern geplant war und nichts mit dem Islam zu tun hatte die Kriminalität sehr gering angesichts der Tatsache, dass es sich um eine unkontrollierte Massenbewegung handelt. Wenn die Köln-Täter sowas in Afghanistan oder Saudi-Arabien gemacht hätten, wären einige von ihnen ggf. gar nicht mehr am Leben oder langjährig im Gefängnis.

      Offenbar fruchtet bei Ihnen die Manipulations- und Hysteriekampagne der Medien voll und ganz.

      Im Übrigen kann man davon ausgehen, dass die aktuellen Flüchtlinge gerade keine militanten Islamisten sind. Die militanten Islamisten haben in Syrien gerade glänzende Möglichkeiten und können sich dafür rühmen, direkt von den USA unterstützt zu werden.
      Ich finde es ziemlich fragwürdig, diejenigen, die sehr viel auf sich nehmen, um irgendwie aus dem drohenden gewalttätigen Islamismus (der ein islamisch gefärbter Terrorismus ist und in der Tat keine logische Folge aus dem Islam ist) und aus dem Assad-Sozialismus Marke ‚DDR‘ herauszukommen, pauschal als ‚Islamisten‘ zu bezeichnen und quasi für die Verbrechen Anderer anzuschuldigen.
      Ich bin definitiv kein Anhänger des Islam. Aber fairerweise möchte ich betonen, dass der Islam eindeutig kriminalitätsverhindernd wirkt. Es ist eine blanke Lüge, wenn behauptet wird, dass islamische Viertel unsicher seien. Im Gegenteil da kann man ziemlich sicher sein, dass die Straßenkriminalität niedrig ist. Und außerdem gibt es auch eine klare Trennung zwischen Salafisten und dem ‚IS‘. Mit Salafisten kann man sogar über Religion diskutieren (habe ich schon gemacht) und staunen, wie rechtskonservativ die sind. Die setzen das um, wovon europäische Rechtskonservative träumen, meines Erachtens ist da blanker Neid seitens der europäischen Rechten, was auch deren ‚Argumentation‘ erklärt. Der ‚IS‘ ist hingegen eine mafiaartige intransparente Verbrecherorganisation, die sich ‚Islamischer Staat‘ nennt, um zu übertünchen, dass sie kein Staat sind.

    • @Petra
      Dieser ‚Ceiberweiber‘-Artikel ist zwar in einigen Punkten recht differenziert, aber unterstellt einfach mal suggestiv, dass es sich bei der Flüchtlingskrise um einen Angriff handeln würde(der ‚Wall Street‘ in Kombination mit den Linken??) – sie nennen nicht, wer der ‚Angreifer‘ sein soll, aber die Wall Street und die Linken stehen daneben. Ich halte das für inhaltlich falsch. Denn ganz offensichtlich legt die Flüchtlingskrise in Europa die fehlgeschlagene NATO-Strategie in Syrien erst richtig offen. Das kann nicht im Interesse der NATO sein. Einige Massenmedien haben nun – nach jahrelanger totaler Beschönigung und Bemäntelung der westlichen Nahost-Politik – die ‚Flucht nach vorn‘ angetreten und eine Hysteriekampagne gestartet, die sich frontal GEGEN linke Politik richtet – linke Politik ist ja von den meisten ‚Transatlantikern‘ (sind eher Lakaien der aktuellen lobbygesteuerten US-Regierung nicht gewünscht. Denen sind 18% für die ‚AfD‘ mit Sicherheit WEIT lieber als 18% für die Linkspartei in der westdeutschen Variante. Daher wird die arbeitnehmerfeindliche ‚AfD‘ massiv zur ‚Protestpartei‘ ‚geschrieben‘. Es ist erschreckend, wie reibungslos das funktioniert.

    • @Petra
      PS: Ich bin kein Unterstützer der Linkspartei, aber noch weniger einer der ‚AfD‘. Und mit linker Politik meine ich natürlich keinen Sozialismus, sondern Politik, die sich für Arbeitnehmerrechte und echten Sozialstaat einsetzt. Die aktuellen ‚Transatlantiker‘ sind voll auf dem arbeitnehmerfeindlichen Kurs der aktuellen US-Regierung (die das aber sehr gut bemänteln) und wollen daher keine derartige linke Politik. Die ‚AfD‘ ist es ja, die einige der Übel des Sozialismus/Kommunismus offenbar gut findet, wie z.B. Grenzschließungen, Wehrpflicht, Zwangsdienst, Schießbefehle.

    • @ Michael Kanellos : „Schiessbefehle“

      Wenn man schon irgendeine Form von Staat befürwortet, dann muss man doch bereit sein, dem ein Staatsgebiet zuzuerkennen. Das bedeutet Grenzen anzuerkennen. Ein Staat ohne Grenzen wäre wie ein Mensch ohne Haut.
      Solcher Mensch ohne Haut wäre nicht lebensfähig. Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.
      Und wenn man Staatsgrenzen will, dann muss man auch Grenzschutz haben. Was wäre aber ein Grenzschutz ohne Waffen ? Vollkommen überflüssig. Und wenn man schon dem Beamten, der Grenzschützer ist, Waffen gibt, dann darf man dem aber nicht sagen: “ Aber bei Gefahr dürfen Sie die Waffe nicht abfeuern.“
      Manche wollen Schwimmen. Aber bloss nicht nass werden.

    • @ Michael Kanellos: “ Islam eindeutig kriminalitätsverhindernd“

      Wenn man in Saudi Arabien das Autofahren der Frauen kriminalisiert, dann ist das Fahrverbot gegen Frauen allerdings „kriminalitätsverhindernd“. Und wenn man den Islam ernst nimmt, dann nimmt man auch Sure 2 des Koran ernst, wo geschrieben steht, dass die „Ungläubigen erschlagen“ werden müssen.
      Wem verdanken wir Europäer denn die Freiheit, die wir hier NOCH geniessen dürfen ?
      Verdanken wir sie den Christen, die diesen Islam historisch betrachtet abgewehrt haben ?
      Oder verdanken wir diese Freiheit etwa solchen, welche Ehebrecherinnen steinigen und Dieben die Hände abhacken und Ungläubige töten ?

    • @ Michaela
      ‚Wenn man schon irgendeine Form von Staat befürwortet, dann muss man doch bereit sein, dem ein Staatsgebiet zuzuerkennen. Das bedeutet Grenzen anzuerkennen.‘

      Ich halte nur aus einem einzigen Grund Staatsgrenzen für sinnvoll: Wenn es auf der ganzen Welt nur einen Staat gäbe, wäre das zu riskant. Wenn nämlich dieser Staat eine Diktatur wäre oder auch eine korrupte oder völlig unfähige Regierung hätte, gäbe es keine parallel existierende Alternative mehr. Daher kommt man um Staatsgrenzen nicht herum.
      Dass diese verteidigt werden müssen, ist auch klar. Aber das ist etwas ganz Anderes als wenn eine Politikerin wie diese Frau Petry explizit fordert, dass geschossen werden müsste. Eine Grenzverletzung alleine berechtigt in keinster Weise zum Schießen auf die Grenzverletzer. Dieses Verbrechen haben in Deutschland zuletzt ‚DDR‘-Grenzer begangen.

      Ganz anders sehe ich Privateigentum. Natürlich muss dieses klare Grenzen haben, die auch eingehalten werden müssen. Und natürlich muss der Staat dies auch kontrollieren.
      Ich bin in einem Punkt der Meinung der US-Republikaner: Ich bin der Meinung, dass der Staat kein Recht hat, seinen Bürgern den Waffenbesitz und auch das Tragen von Waffen zu verbieten, wie es in großen Teilen der Welt, unter anderem in Deutschland und Europa passiert. Allerdings hat meiner Meinung nach der Staat überhaupt kein Recht, die Bürger zum Militärdienst zu zwingen. Diese Punkte unterscheiden die faschistoiden deutschen Rechten essentiell und in meinen Augen sehr negativ z.B. von der amerikanischen Rechten.
      Es ist typisch für die Rechtspopulisten, ständig Staaten die gleichen Rechte zubilligen zu wollen wie Individuen. Das ist kollektivistisch und erinnert an Kommunismus.

      Zu bürgerlichen Freiheitsrechten:

      Die Freiheit in der Form bürgerlicher Freiheiten (‚freedom of choice‘) verdanken wir meines Erachtens in Deutschland der Tatsache, dass die deutschen Bürger das große Glück hatten, dass die US-Politik 1945 im Gegensatz zu heute westliche Werte wirklich vertreten hat (trotz aller Kriegsverbrechen wie z.B. den Atombombenabwürfen auf Japan).
      Deutschland war 1944 noch eine wohl noch schlimmere Diktatur als das heutige Saudi-Arabien. Und die ‚DDR‘ wurde eine Diktatur, nur weil sie die falsche Besatzungsmacht hatte. Und im Übrigen ist es meines Erachtens nur das rigorose Faktum der EU mit gemeinsamer Währung und sperrangelweit offenen Grenzen, das Frieden in Europa sichert. Jahrhundertelang gab es sinnlose, mörderische Kriege nicht in Syrien oder Afrika, sondern mitten in Europa, zwischen Deutschland, England, Frankreich, Russland und Schweden etc..

      Zum Islam:
      Saudi-Arabien, das sie hier nennen, ist nur mit Hilfe der USA und Großbritanniens, die wiederum im Auftrag von monopolsüchtigen Lobbyisten handelten, zu der Macht geworden, die es heute ist. Saudi-Arabien ist nicht einmal exemplarisch für islamdominierte Staaten. Es ist eine der beiden eklatantesten Islamdiktaturen der Welt und praktiziert eine besipiellose Gängelei bei gleichzeitiger Bigotterie seinen reichen Unterstützern aus dem Westen gegenüber.
      Der ungarische Präsident Viktor Orban, der in Europa gegen Moslems hetzt, hat 2014 den Saudis eine geradezu unterwürfige Aufwartung gemacht und mit denen eine Zusammenarbeit im Bereich Kerntechnik angefangen, Google hilft.
      Das zeigt exemplarisch die Verlogenheit der aktuellen europäischen Rechten.
      Ihr Beispiel mit dem Autofahren hat nichts damit zu tun, dass der Islam kriminalitätsverhindernd wirkt. Das ist nämlich Zivilrecht, ich meine aber den strafrechtlichen Bereich. Islam ist sehr regel- und sicherheitsorientiert, man sieht das in den Stadtvierteln, in denen viele Moslems sind und in islamischen Ländern. Da passiert sehr wenig Kriminalität. Ich bin kein Anhänger des Islam, aber ich denke, dass die es schon wichtig ist, bei der Wahrheit zu bleiben.

    • PS: Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen (wegen dem relativierenden ‚wohl‘):

      Deutschland war noch 1944 eine NOCH VIEL SCHLIMMERE Diktatur als Saudi-Arabien. Die Nazis waren eine der mörderischsten Diktaturen aller Zeiten. Und zahlreiche zahlenmäßig islamdominierte Staaten haben sogar Religionsfreiheit. Es ist ebenfalls eine Propagandalüge, die unterstellt, dass eine islamische Mehrheit Diktatur bedeutet.
      Natürlich gibt es Islamisten, die für Islamdiktatur sind. Aber diese bekämpft man doch nicht, indem man alle Flüchtlinge mit denen in einen Topf wirft. Sondern im Gegenteil – das ist genau das, was die wollen, denn das lenkt von ihnen ab.

  2. Wer ist schon Soros?

    Blaublütiger Adel, historischer Geldadel, Neureiche – allen gemeinsam ist das Geld. Historisch – wie heute – mag man sich nicht wirklich, aber Geld verbindet. Manchmal auch nicht!

    Die neureichen Koch-Brüder im Shale-Geschäft bluten aus, weil der Ölpreis absackt. Was kümmert es Rockefeller? Man mag sich ja eh nicht wirklich. Und Rockefeller dumpt das Ölgeschäft ohnehin! Viele Schauplätze sorgen für Verwirrung. Auch der weltweite Schauplatz des Kampfes gegen Korruption.
    Aristokratischer Adel, historischer Geldadel und Neureiche sind global bestens vernetzt. Neureiche wie Soros sind relativ öffentlich – und eben neu. Wenn der aristokratische und/oder der historische Geldadel entscheiden, daß man Soros und Seinesgleichen nicht (mehr) braucht: was für ein Thriller. Die Koch-Brüder bekommen das schon zu spüren. Wann trifft es Soros?

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