Pandemie – Panikdemie – Plandemie | Von Hans-Joachim Maaz

Das Virus und die Verhältnismäßigkeit der (Zwangs-)Maßnahmen.

Aus dem Buch „Corona-Angst – Was mit unserer Psyche geschieht“. Von Hans-Joachim Maaz, Dietmar Czycholl und Aaron B. Czycholl.

Als am Anfang der Pandemie durch ein neues, noch unbekanntes Virus eine gefährliche Bedrohungssituation angenommen werden konnte, waren politische Entscheidungen notwendig und Schutzmaßnahmen angemessen. Aber sehr bald wurde erkennbar, dass es sich nicht um ein »Killervirus« handelt, die realen Erkrankungs- und Todeszahlen die verordneten Maßnahmen nicht rechtfertigen und daher als unverhältnismäßig zu beurteilen sind. Der politische, wirtschaftliche, gesundheitliche und psychologische Schaden durch die übertriebenen Anti-Corona-Maßnahmen ist so groß, wie es bislang in »Friedenszeiten« nicht vorstellbar war. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat als Erster davon gesprochen, dass wir uns im Krieg befinden. Damit wurden die zu erwartenden destruktiven Schäden erstmals einem Virus oder den angeblich notwendigen Schutzmaßnahmen zugeordnet. Mit den dann folgenden Einschränkungen der Grundrechte, den falschen Informationen, der politisch gewollten Panikmache, der Verhinderung eines wissenschaftlichen Disputes, einer undemokratischen Diffamierung von Kritikern und dem anwachsenden Protest bei zugleich irrwitzigen, nahezu paranoischen Verordnungen wurde erkennbar, dass es nie wirklich um Corona gegangen ist. Die Pandemie ist politisch missbraucht und schlimmstenfalls sogar inszeniert worden. Die von der Regierung und besonders vom Gesundheitsministerium vorgetragene Begründung für die einschneidenden Anti-Corona-Maßnahmen – die Bevölkerung schützen zu wollen und dafür zu sorgen, dass die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten nicht überfordert werden – konnte man noch verstehen. Allerdings musste aber alsbald die Redlichkeit der Argumente infrage gestellt werden. Wieso werden gegenwärtig solch belastende und zerstörende Verordnungen erlassen, die es bisher (selbst bei schwereren Grippewellen) nicht gab? Durch die medizinisch-epidemische Situation lässt sich das nicht begründen. Also entsteht der Verdacht einer politischen Strategie.

Wenn man an die Zahl Verkehrstoter (3000 bis 4000 pro Jahr) oder an die tödliche Bedrohung durch multiresistente Keime in den Krankenhäusern denkt (bis 20.000 Tote pro Jahr), müsste man in der Logik der Anti-Corona-Maßnahmen die Teilnahme am Straßenverkehr drastisch einschränken oder das Betreten von Krankenhäusern solange verbieten, bis eine Ansteckungsgefahr mit tödlichen Keimen verhindert werden kann. Das ist kaum vorstellbar, aber durch ein angemessenes Engagement möglich, anders als Corona-Infektionen aus dem normalen Alltag zu verbannen. An dieser Stelle werden die politischen Maßnahmen und die durchgängig medialen Verzerrungen der Realität ausgesprochen fragwürdig, zumal inzwischen erkannt worden ist, dass die Erkrankungsgefahr, die Schwere der möglichen Erkrankung und die Sterblichkeit nicht größer sind als bei den jährlichen Grippewellen. Außerdem weiß man, dass die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung mit dem Lebensalter der Menschen und bei bestehenden schweren Vorerkrankungen zunimmt, für einen großen Teil der Bevölkerung aber keine besondere Gefahr besteht.

Daraus ergibt sich ein Fragenkomplex, der zu wenig öffentlich diskutiert wird. Nicht allein die Frage der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen muss gestellt, sondern es muss gefragt werden, warum überhaupt Maßnahmen und Verordnungen erforderlich sind? Warum nicht Informationen, Aufklärung, Beratung und Empfehlungen – ohne Panikmache – genügen, um damit die Verantwortung im Umgang mit einer Gefahr in die Hände eines jeden Menschen zu legen und besonders Hilfsbedürftigen und Gefährdeten eine spezifische Unterstützung anzubieten. Ein solches Vorgehen entspräche den Werten einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft mit dem Recht eines jeden, über die Gefahren und den Schutz seines Lebens selbst zu entscheiden – so wie es auch für die Teilnahme am Straßenverkehr, das Betreiben gefährlicher Sportarten, berufliche Belastungen, stressreiches Leben, Fragen der Ernährung und des Konsums von Alkohol und Nikotin, der Einnahme von Medikamenten und Drogen, die Selbstverantwortung bei Erkrankungen jeder Art und den Umgang mit Sexualität zutrifft. Wieso übernimmt der Staat plötzlich eine generelle Vormundschaft? Wieso lässt sich eine Mehrheit der Bevölkerung zu widerspruchslosen Mündeln degradieren? Hier drängt sich der Verdacht auf, dass verborgene Interessen Mächtiger und eine uneingestandene psychosoziale Abhängigkeit, Bedürftigkeit und Ängstlichkeit vieler Menschen in einer Kollusion verbunden sind. Dieses Zusammenspiel von verheimlichten Interessen und weit verbreiteter verborgener seelischer Verstörung bedeutet eine große Bedrohung eines freien und vielfältigen demokratischen Diskurses.

Krieg gegen das Virus

Der »Krieg« gegen ein Virus ist nicht wirklich zu gewinnen; der »Feind« kann nicht vollkommen vernichtet werden. Wir müssen lernen, mit der Bedrohung zu leben – wie schon immer seit Menschengedenken. Bezogen auf Sars-Cov-2 sind Infektionen und Erkrankungen unvermeidbar. Eine angemessene Prophylaxe und Therapie sind natürlich erstrebenswert. Aber die Kriegserklärung gegen ein Virus hat zu Maßnahmen geführt, die zu einem Krieg der Regierenden gegen die Bevölkerung pervertiert sind. In dem Moment, in dem die Pandemie zu einer Panikdemie verwandelt wurde, entsteht eine nahezu perfide Situation, in der die Zerstörung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Verhältnisse von den betroffenen Kriegsopfern selbst vollzogen werden muss. Und Kriegsgegner werden wie bei allen Kriegen verfolgt und bestraft. Vom »Covidiot« zum »Gefährder« und »Bedroher« und schließlich zum »Deserteur« ist es nur ein kurzer Weg.

Wenn die Kriegserklärung einer Plandemie folgt, sind alle friedliebenden Menschen, voran die Friedensbewegten, herausgefordert, einen Waffenstillstand zu fordern und zu erzwingen – im Sinne von: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!

Was heißt das bei einer Virusgefahr? Ein Vernichtungsfeldzug ist irreal und erzeugt wesentlich mehr »Kollateralschäden« als virale Kriegsfolgen. Waffenstillstand heißt: Wir müssen die Gefahr als unvermeidbar akzeptieren und damit auch Erkrankung und Tod, so wie wir auch den verantwortlichen Umgang mit HIV gelernt haben. In Frieden mit dem Virus zu leben heißt: sich gut und umfassend zu informieren und sich nicht nur informieren zu lassen, Schutzmaßnahmen in eigener Verantwortung zu prüfen, anzunehmen oder abzulehnen, das Erreichen einer Herdenimmunität als besten kollektiven Schutz zu befördern und die Verhältnismäßigkeit von Hilfen für sich selbst zu entscheiden und für die Gemeinschaft im demokratischen Diskurs zu klären. Es heißt nicht, Anordnungen unhinterfragt zu befolgen. Wir verbleiben in einem unendlichen Kriegszustand, wenn wir vor einer nie endenden Infektionsgefahr nur angstvoll auf der Flucht sind oder glauben, siegen zu können. Dann droht die Gefahr, dass ein politisch-ökonomischer Plan, die Pandemie und eine Panikdemie nutzend, vollzogen werden kann – ohne eine demokratische Legitimierung.

Indem eine Infektionsangst aufrechterhalten wird, können demokratische Verhältnisse zunehmend in autoritäre Anordnungen verwandelt werden. Wer Demokratie erhalten will, der muss akzeptieren, dass man sich anstecken, dass man erkranken und sterben kann. Keine Regierung dieser Welt und keine Maßnahme können das verhindern. Erst auf der Grundlage einer realitätsgerechten Klarheit können auch – nicht mehr Angst getriggert – vernünftige und verhältnismäßige Schutz- und Behandlungsmaßnahmen getroffen werden. Das ist in erster Linie eine Frage der Selbstverantwortung und der Qualität medizinischer Versorgung.

Symptomatische Maßnahmen (AHA-Regel) sind begrenzt hilfreich, sollten aber auf keinen Fall vordergründig Gegenstand ablenkenden konfliktreichen Streites sein, wie es in zahlreichen Talkshows und Berichten zu beobachten ist. Damit wird der Blick auf komplex-systemische Ursachen verhindert und von den Veränderungen in den globalen politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnissen abgelenkt. Wir müssen stattdessen Erkenntnisse über eine gestörte Lebensweise und normopathische Gesellschaftsverhältnisse gewinnen und diskutieren, wie Ernährung, soziale Sicherheit, mitmenschliche Bezogenheit wesentlich verbessert werden können. Wir müssen auch die Zusammenhänge begreifen, durch die unser Immunsystem geschädigt wird und wie es verbessert werden kann. Brauchen wir autoritäre Maßnahmen, um zugunsten einer Herrschaftselite zu überleben oder ringen wir um eine beziehungskulturell verankerte und nicht narzisstisch geprägte Demokratie, um besser miteinander leben zu können?

Krieg belastet und zerstört schließlich alle und alles. Symptomatischer Kampf lenkt ab von notwendiger systemischer Erkenntnis, Verantwortung und Veränderung. Angst schaltet Vernunft aus und fördert Abhängigkeit und führt zum Verlust demokratischer Freiheiten.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen um Infektionsschutz sollte unser Immunsystem stehen: nicht nur körperlich-medizinisch, sondern auch seelisch-sozial – was zusammengehört. Und für unser seelisch-soziales Immunsystem, das wir in der Psychotherapie Resilienz nennen, brauchen wir Frieden: zuerst mit uns selbst, um dann auch mit anderen friedfertig zusammenleben zu können. Im Verständnis für unsere eigenen Bedürfnisse und Schwächen entwickeln wir Empathie für andere. Und mit einer guten Selbstakzeptanz werden wir wehrhaft gegen jede Form äußerer Bedrohung.

Geschürte Angst (Panikdemie) führt zur Spaltung der Gesellschaft

Mochte man zu Beginn der Pandemie den Politikern noch zugutehalten, dass in einer schwierigen, unklaren Situation wie dieser auch fehlerhafte Entscheidungen möglich sind, so hat sich die Beurteilung im Laufe der Zeit doch massiv gewandelt. Selbst das Zugeständnis narzisstischer Strukturen, wie sie bei Politikern eher häufig anzutreffen sind und die das Eingeständnis von Fehlern und Irrtümern erschweren, helfen hier nicht weiter.

Fragwürdige Angaben, z. B. zur Teilnehmerzahl bei den Berliner Protesten, die Hetze gegen Demonstranten mit gezielt diffamierenden Etiketten wie »Verschwörungstheoretiker«, »Covidioten«, »Rechtsextremisten«, »Antisemiten«, »Reichsbürger« u. a., peinliche mediale Falschdarstellungen, die umstrittene wissenschaftliche Evidenz der folgenschweren Maßnahmen sind hinreichende Indizien für einen noch näher zu erfassenden Plan einer grundlegenden Neuordnung der Gesellschaft und vermutlich der ganzen Welt – die politisch-medial verbreiteten Informationen sind inzwischen teils so absurd, so leicht als Lügen zu erkennen, dass man nicht mehr nur narzisstische Schutzbehauptungen oder eine hassgetragene ideologische Verzerrung der Realität annehmen kann. Man kann dahinter die Absicht erahnen, die Bevölkerung solle derart provoziert und gespalten werden, dass sie sich immerfort stellvertretend und ablenkend mit der Symptomebene (z. B. Maskenpflicht, potenzieller Impfzwang) beschäftigt. Wenn politisch-medial eine zunehmend feindselige Spaltung der Massen (Maskenfans vs. Maskenverweigerer, Impfbegeisterte vs. Impfgegner, Beschützende vs. Gefährdende) erzeugt wird, kann damit erfolgversprechend von den eigentlichen, den ursächlichen gesellschaftlichen Krisen und Gefahren abgelenkt werden. Zusätzlich wird mit dem Verstreuen von wertbefreitem Geld die Erkenntnis des gesellschaftlichen Kollapses verschleppt und ein denkbarer revolutionärer Protest durch eine vorübergehende finanzielle Hilfe verhindert, weil die Wahrnehmung der realen Existenzbedrohung und drohenden Verarmung suggestiv betäubt wird. Auf der Symptomebene sind die Menschen eingeschüchtert, geängstigt, zum Gehorsam unterworfen und durch Spaltung in Pro und Kontra am wirksamen Protest gegen und an einer Mitbestimmung über die »neue Normalität« gehindert.

Lügen von Politikern sind strafrechtlich relevant, alle politischen Entscheidungen und Maßnahmen müssen juristisch bewertet und gegebenenfalls geahndet werden. Das Versagen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten und der großen Printmedien halte ich für demokratiezerstörend, und die Hetzjagden auf Andersdenkende und Kritiker sprechen für das Wiederaufleben des nie wirklich bewältigten totalitären, extremistischen und »faschistischen« Erbes deutscher Geschichte.

Psychologische individuelle und gesellschaftliche Analyse

Ich will anhand meiner 30-jährigen individuellen und gesellschaftlichen Analysen, wie ich sie in den vergangenen Jahren dargestellt habe (siehe meine Bücher »Die narzisstische Gesellschaft«, »Das falsche Leben«, »Das gespaltene Land«), meine Erkenntnisse psychodynamisch begründet zusammenfassen:

Angeregt durch Wilhelm Reichs »Massenpsychologie des Faschismus« habe ich am Ende der DDR vergleichbare Grundlagen für eine Massenpsychologie des (real existierenden) Sozialismus erforscht. Dabei rückten die Genese, die Symptomatik und die Folgen der sog. »Frühstörungen« des Menschen in den Mittelpunkt. Mit den Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, der Bindungsforschung, der Säuglings- und Kleinkindforschung und der Hirnforschung bekommt die Beziehung Mutter-Vater-Kind in den ersten Lebensjahren einen zentralen Stellenwert für eine gesunde oder gestörte Persönlichkeitsentwicklung des Menschen. In diesem Zusammenhang habe ich mit meinem Team bei etwa 15.000 stationär behandelten Psychotherapiepatienten die Qualität der mütterlichen und väterlichen Beziehungsangebote, die sie erfahren haben, erforscht und mit eingängigen Begriffen und Inhalten qualifiziert. Dabei haben wir die je vier häufigsten Mütterlichkeits- und Väterlichkeitsstörungen differenziert.

Die defizitären oder manipulierenden elterlichen Beziehungsstörungen führen zu einer Selbst-Entfremdung des Kindes, folgerichtig und regelhaft verbunden mit in unserer heutigen Gesellschaft leider unerwünschten und damit unterdrückten Gefühlen von Wut, seelischem Schmerz und Trauer, was einen »Gefühlsstau« erzeugt. Ein Gefühlsstau ist eine wesentliche Quelle für Erkrankungen, für krankheitswertige psychische und psychosomatische Symptome und für Verhaltensstörungen und Fehlentwicklungen der Persönlichkeit. Eine durch Erziehung erzwungene Selbst-Entfremdung braucht im weiteren Leben eine ständige Ablenkung und Kompensation.

Wer z. B. durch die Eltern vermittelt bekommt, nicht richtig, nicht gut genug zu sein, den elterlichen Erwartungen nicht zu entsprechen, der wird aus dem verhinderten eigenen Leben heraus große Anstrengungen erbringen wollen, um wenigstens durch Unterwerfung, Anpassung und erfüllte Erwartungen halbwegs überleben zu können. Im angestrengten Überleben kann man dann im Muster elterlicher, schulischer und gesellschaftlicher Anpassungen sehr erfolgreich sein und Anerkennung gewinnen, Karriere machen und sogar reich und mächtig werden. Aber es darf nicht übersehen werden, dass es im Ergebnis falsches (erzwungenes, manipuliertes, verführtes) Leben ist (s. »Das falsche Leben«). Das individuelle falsche Leben wird in aller Regel mit einer privaten Logik begründet und verteidigt, um auf jeden Fall die erlittene Entfremdung zu vertuschen. Eine freie, plurale und liberale Gesellschaft vorausgesetzt, sind dann auch sehr spezielle, verrückte und krasse Privatlogiken des Lebens möglich und geduldet. Sie werden mitunter sogar in einen Kultstatus erhoben. Auf jeden Fall stellen die millionenfach-individuellen Privatlogiken eine ständige Relativierung und einen Ausgleich der Extreme dar, sodass eine freie, vielfältige, tolerante und bunte Welt im falschen Leben möglich wird. Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass dies nur die hysterisierte Abwehr der seelischen Not und eine bunte Maske (!) der Entfremdung ist. Mit zunehmender Gesellschaftskrise droht die Toleranz der Pluralität zunehmend verloren zu gehen.

Bei aller individuellen Freiheit der Abwehr und Kompensation – eine Freiheitsform der Not und nicht einer reifenden Individualisierung – dominiert am Ende immer die Mode, der Anpassungsdruck an den Zeitgeist, die massenpsychologische Verführung zur Anpassung an Gewünschtes, Gefordertes, Anerkanntes, weil keine wirkliche Selbstverständlichkeit, Kraft und Würde für das authentische Selbst aufgebaut werden konnte. Das Selbst bleibt unsicher, defizitär, strukturschwach und versucht, sich durch lernbare Ich-Leistungen zu stabilisieren. So werden die sekundären Nachahmungstendenzen, das soziale Ein- und Unterordnen, die Abhängigkeit von äußerer Bestätigung zu den psychosozialen Grundlagen des Mitläufertums einer Normopathie: Man will unbedingt dazugehören und macht, was »alle« (eine Mehrheit) machen. Man möchte auf keinen Fall negativ auffallen, belehrt, beschimpft oder gar ausgegrenzt werden – das hält ein schwaches, unsicheres Selbst nicht aus! So schützt auch eine nur politisch verfasste und nicht innerseelisch in den Menschen verankerte Demokratie nicht vor einer normopathischen Fehlentwicklung und selbst nicht vor irrationalen bis wahnhaften Einbildungen – wie im Corona-Wahn – und auch nicht vor absolut destruktiven, von den Massen getragenen Verbrechen, wie uns die deutsche Geschichte schon wiederholt gelehrt hat.

Das Buch zum Text kann man hier erwerben.

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Danke an den Autor und den Verlag für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: azur13 / shutterstock

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38 Kommentare zu: “Pandemie – Panikdemie – Plandemie | Von Hans-Joachim Maaz

  1. Sabine sagt:

    ……im Westen nichts Neues….

    • Milchgesicht sagt:

      …und erst im Osten!

      faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-thueringen-vor-verschiebung-der-landtagswahl-17142687.html

    • Box sagt:

      Milchgesicht,

      Ania und Konsorten tauchen ab, Milchgesicht und "alternative" Konsorten tauchen wieder auf. Nach dem Sturm auf und im Reichstag, der erneute Sturm aufs Forum. Das ist wahre Arbeitsteilung innerhalb und unterhalb der Funktionseliten. Wenn es nicht Schizophrenie ist? Es steht ihnen natürlich frei ihre Säuberungsphantasien des deutschen Volkskörpers kund zu tun, achten sie nur stets darauf sich nicht zu übernehmen.

      Anbei Klarstellungen zum offen vorgetragenen Münchhausensysndrom:

      Debatte zum Infektionsschutzgesetz – Steilvorlage für die AfD

      19. November 2020 um 10:30 Ein Artikel von: Jens Berger

      Wer glaubte, dass der AfD die Themen abhandengekommen sind, musste sich leider gestern eines Besseren belehren lassen. Zwar stimmten auch Linke und FDP geschlossen gegen die Gesetzesnovelle, doch die AfD verstand es mit allerlei fragwürdigem Tamtam, sich selbst als lautstarke Opposition zu inszenieren. Und dies mit tatkräftiger Unterstützung der Regierungsparteien, die es offenbar darauf abgesehen haben, Kritik an der „coronaren Verzwergung des Parlaments“ (Heribert Prantl) im Speziellen und Kritik an den Corona-Maßnahmen im Ganzen als „AfD-Position“ zu diskreditieren. Das ist töricht und hilft am Ende wieder einmal nur der AfD.
      (…)
      Im Frühjahr konnten der AfD die Maßnahmen gar nicht weit genug gehen. Alice Weidel forderte noch im März schnelle, harte Maßnahmen und die sofortige Schließung der Grenzen. Zur Erinnerung: Damals spielten diejenigen, die heute die größten Lockdown-Fans sind – u.a. Jens Spahn, Lothar Wieler, Karl Lauterbach und Christian Drosten – die Gefahr durch Corona kategorisch runter. Nach dem Motto „Hauptsache dagegen“ konnten Weidel und die AfD aber nur so lange punkten, bis die Regierungsparteien eine 180°-Wende hinlegten. Von nun an war die AfD – anfangs als einzige Partei – nicht mehr für, sondern gegen alle Maßnahmen. Was zählt schon Glaubwürdigkeit? Die AfD hat abseits ihrer klassischen Themen Migration, Islam und Kritik an der Klimapolitik nun ein neues Themenfeld gefunden, auf dem sie punkten kann. Der drohende Absturz unter die 5-Prozent-Hürde dürfte damit erst einmal abgewendet sein.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=67054

      Auch hier zu ihrer Demagogie weiter unten:

      Die Entwicklung des Kapitalismus in China – ein Beitrag zur LP21-Debatte

      Ich teile die Einschätzung von Winfried Wolf (Heft 47, Lunapark21), dass in China heute die kapitalistische Produktionsweise dominiert und man nicht von einem sozialistischen Land sprechen kann, nur weil dort eine nominell kommunistische Partei regiert. Er hat die Frage aufgeworfen, „wann es in der jüngeren Entwicklung der chinesischen Gesellschaft zu einem Umschlag von Quantität in die neue Qualität kam“, wann also „die von Parteiführer Deng angeschobenen ‚Reformen‘ mit ihren kapitalistischen Elementen den nichtkapitalistischen Grundcharakter der Gesellschaft aufgehoben haben“ (ebd., 42). Auf diese Frage will ich im Folgenden eingehen. Ich stimme auch Werner Rügemer (2019) zu, dass es nicht genügt, zu konstatieren, dass China ein kapitalistisches Land sei. Die konkrete Gestalt des Kapitalismus ist für die Lebensbedingungen der beherrschten Klassen von großer Bedeutung und muss auch genau analysiert werden, um eine angemessene, an die jewe iligen nationalen Bedingungen angepasste emanzipatorische Strategie und Taktik zu entwickeln. Ich sehe allerdings die Entwicklung des Kapitalismus in China nicht so positiv wie Rügemer. Auch das möchte ich im Folgenden kurz ausführen.
      (…)
      Es ist nicht überraschend, dass das chinesische Entwicklungsmodell für viele Länder der kapitalistischen Peripherie eine hohe Attraktivität hat. Allerdings dürfte es kaum übertragbar oder kopierbar sein, da andernorts die spezifischen nationalen und historischen Voraussetzungen – die vorangegangene Agrarrevolution, die große Bevölkerungszahl, die relativ große Autonomie des Staates gegenüber den sozialen Klassen etc. – fehlen. Trotz aller Fortschritte – und wegen ihnen – ist der Kapitalismus in China durch eine enorme strukturelle Heterogenität gekennzeichnet. Trotz seiner fortschreitenden Zerstörung umfasst der kleinbäuerliche Sektor mit seinen traditionellen Produktionsmethoden immer noch Hunderte Millionen Menschen. Hunderte Millionen Wanderarbeiter leiden unter gleichsam frühkapitalistischen Ausbeutungsmethoden mit überlangen Arbeitszeiten, despotischen Fabrikregimen und gefährlichen Arbeitsbedingungen. Gegen die existie renden Arbeitsgesetze wird permanent in großem Maßstab verstoßen. Gleichzeitig werden Proteste, Streiks und Ansätze autonomer Organisierung immer wieder brutal unterdrückt. Diese Art des autoritären Kapitalismus ist sicherlich keine Alternative zu den westlichen Kapitalismen. Dass all dies unter der Regierung einer „kommunistischen“ Partei geschieht, ist vielmehr eine schwere Hypothek für die internationale Arbeiterbewegung und die fortschrittlichen Kräfte in aller Welt.

      https://www.lunapark21.net/ein-klassenkrieg-den-die-arbeiterklasse-verloren-hat/

      Schlußendlich zu Wahlen (welche Wahl) und Demokratie:

      Demokratie erneuern! – Rainer Mausfeld – DAI Heidelberg 2020

      Demokratie als Vergesellschaftung von Herrschaft durch souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes

      – Alle Machtstrukturen haben ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      – Jeder Bürger soll einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen haben, die das eigene gesellschaftliche Leben betreffen.

      – Zentrale Bereiche einer Gesellschaft, insbesondere die Wirtschaft, dürfen nicht von einer demokratischen Legitimation und Kontrolle ausgeklammert werden.

      Jetzt gibt es da verbreitete Mißverständnisse zur Demokratie. Demokratie wird nicht durch periodische freie Wahlen bestimmt. Daß ist das was man uns in Jahrzehnten eingeredet hat, um die Idee der Elitendemokratie durchzusetzen. „Ihr habt doch die freien Wahlen.“
      Der Aspekt freier Wahlen ist wichtig, aber er ist nicht der zentrale Aspekt von Demokratie.

      Und Demokratie bedeutet auch nicht, daß die Mehrheit die Minderheit, sozusagen, einfach dominiert. Das ist auch ein Mißverständnis.

      Müssen wir uns ganz kurz ansehen:

      »Die Gewährleistung einer Prozedur der ,Wahl' kann noch keine hinreichende Legitimation von Macht und Herrschaft darstellen!«

      Deswegen finden ja auch in allen möglichen Ländern sogenannte demokratische Wahlen statt, wo sie genau wissen, das hat mit Demokratie gar nichts zu tun.

      „Alle können wählen, bis zur Langeweile, bis zur Verblödung.“
      Benito Mussolini, 04. Oktober 1922 in Mailand

      Das stört nun überhaupt nicht. Die Wahl ist nicht der Punkt.

      Ich zitiere ihnen hier nun einen renommierten Forscher, der über Demokratie in der Antike arbeitet:

      „ … die ursprüngliche Bedeutung von Demokratie ist die kollektive Fähigkeit der Bevölkerung, im öffentlichen Raum das Wohl der Gemeinschaft fördern zu können.“

      „ … woher stammt eigentlich die Idee, dass Demokratie in erster Linie durch Wahlen und Abstimmungsregeln bestimmt ist?“
      (Joshua Ober (2008), The original meaning of „democracy“: Capacity to do things, not majority rule. Constellations, 15, 1-7.)

      Was wollen wir?

      Prozedurale gesellschaftliche „Sicherungsbalken“ gegen Exzesse von Macht

      Demokratie als Vergesellschaftung von Herrschaft durch souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes

      Die Voraussetzung der Möglichkeit von Demokratie ist ein intakter öffentlicher Debattenraum, in den sich alle frei und gleichberechtigt einbringen können, d.h.

      – alle relevanten Informationen müssen unverzerrt zur Verfügung stehen

      – muss Pluralität gesellschaftlicher Interessen widerspiegeln

      – darf nicht durch ökonomische und politische Interessengruppen dominiert oder eingeschränkt werden

      Problem:
      Massenmedien dienen nicht zur Verbreitung von ,Wahrheit' sondern sind eingebunden in einen ökonomischen und politischen Machtkontext.

      https://www.youtube.com/watch?v=VXhK8uN6WyA

  2. Meinenstein sagt:

    Vielen Dank Herr Maaz !!

    für diesen tollen Artikel (werde diesen gerne weiter verteilen )

    Es tut gut – aus der humanistischen Warte heraus – so eine zusammenfassende Gesamtschau lesen zu können.
    Meines Erachtens werden die angesprochen Aspekte trefflich und auf das Wesentliche konzentriert angesprochen und lassen sich (für mich zumindest) leicht mit anderen Artikeln (zu den jeweiligen Themen) auch noch vertiefen . . . .
    (Bspw.: ein Artikel von der Psychologin Susanne Begerow; "Das Schulbeispiel"; https://www.rubikon.news/artikel/das-schulbeispiel )

    Auch wenn hier Vieles nur kurz angerissen wird, ergibt sich da für mich ein Tiefgang und die unaufgeregte Sprache lädt ein gedanklich das Eine oder Andere zu vertiefen.

    "Symptomatische Maßnahmen (AHA-Regel) sind begrenzt hilfreich, sollten aber auf keinen Fall vordergründig Gegenstand ablenkenden konfliktreichen Streites sein, wie es in zahlreichen Talkshows und Berichten zu beobachten ist. Damit wird der Blick auf komplex-systemische Ursachen verhindert und von den Veränderungen in den globalen politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnissen abgelenkt."

    Genau diesen Punkt habe ich in letzter Zeit immer öfter in Gesprächen mit Bekannten festgestellt und meistens sind die Menschen ziemlich abgenervt von diesen Streitereien. Erst wenn es geschafft wird das Gespräch auf eine höhere Maßstabsebene zu führen und ganz allgemein die gesellschaftl. und sozialen Entwicklungen diskutiert werden können, klappt es wieder und es ist wieder Raum für eigenen Standpunkte.

    Auch habe ich den Eindruck, dass (zumindest in meinem Umfeld) einige doch ganz schön verzweifeln und den Depressionen nahe stehen, weil sie es nicht auf die Reihe bekommen mal einen Schritt zur Seite zu tretten und sich das Ganz mal aus politischer, sozialer und psychologischer ganzheitlicher Sicht zu betrachten, bzw. viel Bewegung und Erosion wahrnehmen, aber nicht wissen was da wirklich los ist. Und da helfen in der Tat die Zahlenstreitereien kein Stück weiter.

    Es sind mächtige Veränderungen, die uns da begegnen und in Gang gesetzt worden sind. Mächtig deshalb, weil so ziemlich alle Lebensbereiche von uns Menschen betroffen sind und Mensch geneigt und wohl auch gefordert ist, die Dinge – auf so ziemlich allen Maßstabsebenen – neu zu hinterfragen und sich neu zu positionieren. Wer hat da schon Übung drinn . . . ??

    Genau deshalb finde ich solche Artikel so wichtig, freue mich sehr darüber und bin mir sicher, dass sie ihre Wirkung tun!

    "Das Versagen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten und der großen Printmedien halte ich für demokratiezerstörend, und die Hetzjagden auf Andersdenkende und Kritiker sprechen für das Wiederaufleben des nie wirklich bewältigten totalitären, extremistischen und »faschistischen« Erbes deutscher Geschichte."

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte immer den Eindruck, dass "die Deutschen" sich nie wirklich mit ihrer Geschichte auseinander gesetzt haben.
    Jetzt, wo es leicht ist, sich vorzustellen, wie es "1933" wohl passieren konnte, dass auch damals soviele an "Corona" glaubten und mitgemacht haben, wäre es auch eine gute Gelegenheit sich wirklich mal damit auseinanderzusetzen, oder . . .
    Deswegen überzeugen mich auch der in dem Artikel dargestellte Bezug zur eigenen Geschichte, bzw. zur Erziehung und Prägung durch die Eltern und Gesellschaft.

    Vielen, vielen Dank nochmal!

    bleiben wir stark!

    🙂

  3. Alan Perkins sagt:

    Sehr richtig die Bemerkung zur Angst! Angst verhindert/verdrängt objektives Denken/Handeln!
    Angst führt zu fehlerhaftes Verhalten in einen dadurch erzeugten 'Überlebensmodus'… das unweigerlich zu destruktieven Entwicklungen in allen Bereichen der Humanität führt!
    DAS kennt z.B. jeder Wettkampfsportler > die 'trainiert werden ihre 'Angstfacetten' durch besonders geschulte Sportpsychologen zu relativieren!
    Erst Angst dann Panik darauf folgend eine Katastrophe wie z.B. die 'Loveparade 2010' in Duisburg!
    Möchte nur Einer von uns von einen Chirurg behandelt werden, dem der Angstschweiß die Stirn benetzt ???
    Vielen Dank für u.a. diesen Komment…!!!

  4. Deakehler sagt:

    Ich danke dem Autor für den Beitrag.

    Durch meiner Nähe zu den pflegerischen Berufen, sehe ich die kommende Entwicklung mit Sorge.

    Diese Publikation ist durchaus passend zu dem Thema
    „Corona-Angst – Was mit unserer Psyche geschieht“:

    Pflegewissenschaft | Sonderausgabe: Die Corona-Pandemie | hpsmedia, Hungen | April 2020 Sonderausgabe: Die Corona-Pandemie | ISSN 1662-3029 | Verlag hpsmedia GmbH | D-35410 HungenPflegewissenschaftwww.pflege-wissenschaft.

    Zu finden unter:
    https://docplayer.org/185875456-Sonderausgabe-die-corona-pandemie-issn-verlag-hpsmedia-gmbh-d-hungen-pflegewissenschaft.html

    Hier wird ein Klientel, welches von sich aus bereits ein hohes Sozialempfinden besitzt, so richtig ins "Psychogewissen" doktriniert.

    Letztendlich geht es, nach meiner Meinung, nicht um die Aufstockung des Pflegepersonals, um die Aufgabenbewältigung der Pflege im herkömmlichen Sinne zu verbessern.
    Die neue Definition beinhaltet ein neues Konzept – "Community Health Nursing" (CHN).
    Die CHNs werden mit zusätzlichen Kompetenzen ausgestattet, welche seither Ärzten vorbehalten sind.

    Der Beitrag:
    https://www.youtube.com/watch?v=d3kE-giw4Ho
    verdeutlicht wie das rechtlichen Fundament bereits in Schalung gelegt wird und die eigentliche Motivation dahinter.

    Ich gehe davon aus, dass durch die Erfahrungen mit der Schweinegrippenimpfung und die fehlende Bereitschaft der Ärzte Impfungen zu Empfehlen, die Ärzteschaft zukünftig umgangen wird.
    Die entsprechenden Befugnisse werden auf leichter zu kontrolliernden Schichten übertragen und in staatlichen Auftrag durchgeführt.
    Das bekannte Mittel der Aushebelung bewährter Strukturen findet hier erneut Anwendung.
    Nicht der Blick des Arztes auf den Patienten, sondern die Durchsetzung politischer Interessen von Lobbyisten, wird zur neuen Realität.

    In diesem Bereich ist die Umwälzung der kommenden Gesellschaft und ihre reelle Methodik besonders deutlich.
    Pflegearbeit im herkömmlichen Sinn ist diesen Leuten egal.
    Die eindeutig gerechtfertigte aktuelle gesellschaftliche Aufwertung der Helden des Alltags, leider nur Mittel zum Zweck.

  5. Wildenfelser sagt:

    Wie vorauszusehen geht es jetzt erst richtig los. Siehe FFP2-Maskenpflicht in Bayern und weitere "Maßnahmen", Merkel spricht von harten Zeiten (unausgesprochen: Lockdown bis Ostern) usw. In Anbetracht der Ziele – passt!

    • Wildenfelser sagt:

      Korrigieren wir doch zunächst den Begriff. Es ist nicht ein "Krieg gegen das Virus", es ist vielmehr ein "KRIEG GEGEN DAS LEBEN". Also solchen betreiben "wir" schon sehr lange die Vergiftung von Boden, Wasser und Luft. Lebendiges, Pflanzen und Tiere werden "finanzialisert", gentechnisch zu Monstern verändert und patentiert. Corona ist die Steigerung des KRIEGES GEGEN DAS LEBEN zu einem TOTALEN KRIEG. Und wenn es so weitergeht, werden "wir" diesen Krieg gewinnen.

    • Milchgesicht sagt:

      Die Hexe hat wohl doch den Job, Deutschland zu vernichten.

      Dafür gibt es Preise…

      bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-796116

    • Wildenfelser sagt:

      Nachtrag: Nach Pflanzen und Tieren ist es nun an der Reihe des Menschen, gentechnisch verändert zu werden. Ob dann der "Neue Mensch" auch patentiert werden kann? Er hätte dann für seine Existenz Lizenzgebühren zu zahlen.
      (Irgendwie zahlt er solche immer schon). Ähnlich den hornlosen Kühen (Da ging die gentechnische Veränderung wohl etwas daneben und die Idee ging zurück aufs Zeichenbrett) wäre dieser "Neue Mensch" gleichsam "hornlos" und wesentlich besser für die Massenhaltung (Vgl. Massentierhaltung) geeignet, zumindest solange er ausreichend mit Antibiotika gefüttert würde und ausreichend geimpft. Bisher wurde der "Alte Mensch" dafür passend gemacht – wie Maaz das beschreibt, doch solche Mühen würden dann entfallen, denn der genveränderte, transhumane Mensch wird für das neue System geschaffen sein. Leicht ist das Ziel nicht zu erreichen und man versteht, dass Regierung (Und Medien) alle ihre Kräfte einsetzen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Und da es sich um einen weltweit laufenden Prozess handelt, wird es schon klappen. Da muss sch Frau Merkel keine Sorgen machen.

    • Box sagt:

      Milchgesicht,

      das dazu:

      Demokratiemanagement durch Techniken der Mentalvergiftung

      Besonders wirksam sind Arten der Manipulation, die direkt auf den Kern unserer mentalen Kapazitäten zielen und dazu beitragen, in den Köpfen Chaos anzurichten, aus dem sich dann politischer Nutzen ziehen lässt, Diese Formen der Manipulation will ich hier, in Ermangelung eines geeigneteren Wortes, „Mentalvergiftung“ nennen. Eine Mentalvergiftung kann auf eher affektive oder eher kognitive Bereiche unseres Geistes zielen.
      Am einfachsten läßt sich dies auf affektivem Wege bewerkstelligen. Durch die Erzeugung von geeigneten intensiven Affekten lässt sich das Denken lähmen und die Aufmerksamkeit von den eigentlichen Zentren der Macht ablenken und auf jeweils gewünschte Ablenkziele und Ablenkthemen richten.

      Besonders erfolgversprechend ist die systematische Erzeugung von Angst und Hass, die seit jeher zu den wirksamsten Instrumenten der Kontrolle der öffentlichen Meinung gehören. Lasswell stellte schon 1972 klar: „Es darf keine Zweifel darüber geben, auf wen sich der Hass der Öffentlichkeit zu richten hat.“ Durch die Erzeugung von Hass lässt sich Ängsten ein geeignetes Zielobjekt geben, auf das sich Affekte des Volkes richten können. Dadurch ist sichergestellt, daß sich Empörungsenergie und Veränderungsbedürfnisse nicht gegen die Zentren der Macht richten.

      (…)
      Populismus als politischer Kampfbegriff

      Auch „Populismus“ ist – ähnlich wie „Antiamerikanismus“ – ein Verklammerungsbegriff mit einer komplexen Verwendung. Populismus beinhaltet im Kern eine Form der politischen Kommunikation, die durch volksnahes Sprechen und unzulässige Vereinfachungen auf Affekte zielt. In diesem Sinne sind alle unsere Volksparteien populistische Parteien. Wenn sich die großen Parteien durchgängig selbst ausgesprochen populistischer Methoden und Strategien bedienen, stellt sich natürlich die Frage, warum sie so heharrlich den Begriff „Populismus“ als politischen Kampf- und Ausgrenzungsbegriff verwenden.
      Die Antwort findet sich in einem weiteren charakteristischen Merkmal populistischer Haltungen, nämlich einer fundamentalen Kritik an den Eliten. Es ist gerade dieser Aspekt, der den Machteliten natürlicherweise missfällt. Wie kann nun so eine Fundamentalkritik an den Machteliten zum gedanklichen Sperrgebiet gemacht und somit aus dem als „vernünftig“ anzusehenden Diskussionsraum ausgegrenzt werden? Dies läßt sich wieder durch eine geeignete Verklammerung mit geächteten Haltungen bewerkstelligen. Dazu ist der Rechtspopulismus mit seinen ideologischen Kernelementen sehr hilfreich. Auf Seiten einer völkischen Rechten wird die Gegenüberstellung von Volk und Eliten noch einmal verschärft. Jedoch ist bei ihr mit „Volk“ nicht einfach das Staatsvolk gemeint, sondern ein ethnisch weitgehend homogener „Volkskörper.“ In diesem Denken wird die Einheit und Intaktheit des Volkskörpers nicht mehr durch Rasse-Identitäten gestiftet, sondern durch kulturelle Identitäten oder nationale Identitäten – Konzepte, die ebenso Fiktionen sind wie der biologische Begriff von Menschenrassen. Die Aufgabe einer politischen Führung sei es nun, den „Volkswillen“ zum Ausdruck zu bringen. Die gegenwärtigen Eliten seien dazu aber nicht in der Lage, weil sie zu korrupt und unmoralisch seien. Der Rechtspopulismus richtet sich also direkt gegen „die da oben“ – nicht jedoch, weil er grundsätzlich gegen eine Elitenherrschaft wäre, sondern weil er gegenwärtige Eliten durch eine nationalistisch bis rassistisch gesinnte Elite ersetzen will.
      (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören S. 72/77/78)

    • Milchgesicht sagt:

      faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-thueringen-vor-verschiebung-der-landtagswahl-17142687.html

      Gehn Sie, Box, doch nach drüben, wenn es so schön ist, von commies "regiert" zu werden.

      Hahaha, die roten stehen nicht so auf Wahlen. Wer hätte es gedacht?

      Hosen unten! Wir sind ja schon an der Macht, warum denn dann wählen?

  6. Roman Miro sagt:

    Ich denke, man sollte nicht zu viel auf die elterliche Fehlerziehung schieben, insbesondere Schule, Armeedienst, Universitätsbesuch und ein Arbeitsleben, in welchem die Chefs immer recht haben, Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre korrumpiert oder drangsaliert werden ,eine Gesellschaft in der Geld regiert und korrumpiert und der die alte Leier gespielt wird, jeder sei seines Glückes Schmied – das Gesamtpaket macht es. Das Gute ist, es macht der Masse nicht mehr wirklich Spaß.
    Und wenn man jetzt alle zu total kontrollierten und geimpften Maskenträgern machen will – das macht noch weniger Spaß. Die Chinesen haben trotz ihrer Diktatur viele neue Städte gebaut, betreiben jetzt zum Teil auch grüne Politik und haben ihrem Volk anscheinend mehr Lebensniveau geboten. Die Pandemie haben sie auch im Gegensatz zu uns ziemlich schnell für beendet erklärt. Wenn man der Masse keine "bessere Zukunft auf Erden" anbieten kann – das wird auf Dauer nichts.

    • Peter Lau sagt:

      China ist trotz alle dem kein guter Ort für bestimmte Seelenqualitäten. Die erfahren dort nur Unglück in all der Fremdbestimmung und im wilden Strudel der Lebensexistenzsicherung.

    • Poseidon sagt:

      Meine Ermittlungshypothese sieht wie folgt aus:
      Seit Henry Kissinger in den 60 igern mit Mao Zedong gekuschelt hat ,wird China als Blaupause
      fuer die Welt aufgebaut,
      Die Globalisten haben dort den grossteil ihres Kapital und lassen jetzt den Westen gegen die Wand fahren,
      Dann kaufen sie inklusive unseren Politikern alles billig mit ihrem China-Kapital auf was fuer Sie noch Wert hat.

    • Deakehler sagt:

      Ja Poseidon, so sehe ich das auch. Wenn man bemerkt dass die nötige Lituratur für revolutionäre Umbrüche maßgeblich in England gedruckt und dort von elitären Kreisen finanziert wurde.
      Ein aus den Revolten entstehende Staat benötigt Geldmittel zur Festigung, sonst bläst sich die Kerze gleich wieder aus. Die Staatfinanzierungen sind in den Händen von den kapitalstärksten Banken. Jeder Unternehmer weiß von und fürchtet den Einfluß der Banken. Karl Benz ist einer der prominenten Opfer dieser Abhängigkeiten. Die Pleite Österreichs im 1ten Weltkrieg ist mutmaßlich Folge des Ende des 19ten Jahrhunderts eingefädelte Staatskredits bei einer englischen Großbank.

  7. faltbaer sagt:

    Der Versuch, dem methodischen Wahnsinn mit Vernunft zu begegnen.. Immerhin erklärt es die große Anzahl der Zeugen Coronas. Es ist zum verzweifeln..

  8. gruni sagt:

    Liebes Forum, bzw. die Mitglieder, die ihre Kommentare aufteilen auf 3(manchmal noch mehr) Einzelkommentare. Ist die Demenz schon soweit fortgeschritten, dass ich nach Abschicken des 1. K. plötzlich die Eingebung habe, ich müsste noch einen K. verlinken? Und dann den 3., der aus viel Übermut noch die Kirche/den Glauben bemüht?

    • Poseidon sagt:

      Also gut gruni
      Ich fuehle mich angesprochen und mache jetzt mal Medienpause.
      Bleiben Sie vernuenftig ,mir ist das zu wenig.
      L(i)eben Sie schon oder existieren Sie bloss?

    • Poseidon sagt:

      Hier noch mal weiss auf Paradise.
      Der Kontrast ist hier nicht so "grausam" wie Schwarz auf Weiss.
      Die Menschen sind eben verschieden und ein jeder schaut die Welt mit anderen(hoffentlich toleranten) Augen .

      Paradise – Coldplay [LYRICS]
      https://youtu.be/nSLSkRP6X3U

  9. Poseidon sagt:

    Wer liebt dem wachsen groessere Fluegel.
    Müllgesetze" von "Penner Söder" – Mann bei Polizeikontrolle empört über Ausgangssperre
    https://youtu.be/JmLFlTPqtrs

    • Poseidon sagt:

      Coldplay – Paradise
      https://youtu.be/AwcWwQwjGTY

    • Poseidon sagt:

      "Durch die Leidenschaften lebt der Mensch; durch die Vernunft existiert er bloß."
      -Nicolas Chamfort.
      Love it,do it!

    • Peter Lau sagt:

      Herrlich, dieses Video – danke fürs Teilen

      "Martin G. wurde in seinem Auto von einer Polizeistreife angehalten. Sein Vergehen: der Verstoß gegen die 21h Ausgangssperre in Bayern. Eine Ordnungswidrigkeit, für die er nun eine Geldbuße bekommt. Doch das ist nicht alles. Weil er seine Auseinandersetzung mit den Polizisten aufgenommen und auf Youtube hochladen hat, und dort keine besonders netten Worte für Ministerpräsident Söder fand, hat sich nun auch die Ingolstädter Kriminalpolizei eingeschaltet. Denn die Aktion des 34-Jährigen könnte eine Anzeige wegen Beleidigung und der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes nach sich ziehen. Im Interview mit RT erklärt Martin G. warum er zu seinen Aussagen steht und warum er hofft, dass er die Menschen durch sein Video zum nachzudenken anregt.

  10. TobiGruen sagt:

    Wenn wir ALLE nicht zusammen halten und ca. 800,- Euro Bürgergeld verlangen und alle anderen, die das nicht wollen ABWÄHLEN, wird es bald mit noch mehr Lockdowns Bürgerkrieg geben (auf die Straße gehen bringt ja nichts, wie schon so oft bewiesen wurde!!!). Dann werden jedoch die Amis eingreifen (Beamte und Verwaltungen bekommen dann auch höchstens noch Harz4) um von hier aus ihren Krieg gegen Russland zu führen.
    Wer das nicht glaubt, dass das passieren kann (obwohl auch hier ja schon so viele so viel dazu gesagt haben), ist sehr naiv.
    Was sollte sonst passieren? Es wurde doch schon fast alles vorraus gesagt und ist eingetroffen.
    Wer glaubt dass diese Psychopathen aufhören ist wohl selber sehr krank.
    Nur wenn ALLE zusammen halten um diese Bilderberger-Reiche-Psychopathen-Beamtenkasten-etc… ABZUWÄHLEN können wir alle Maßnahmen zurück schrauben um Volksentscheide und eine neue Verfassung zu bekommen.
    Dazu muss nicht mal eine neue Partei gegründet werden. Entweder bestehende übernehmen oder sich auf 1-2 einigen.

    • Querdenker sagt:

      Entschuldigung, wer hat wo bewiesen, dass auf die Straße gehen nichts bringt?! Ich fin'd das schon 'ne sehr steile These.

    • Milchgesicht sagt:

      Stimmt BLM, das hat was gebracht.

      Nur für wen?

      Oder die Gretel-Demos für Steuererhöhungen! Auch ein Erfolg.

    • Querdenker sagt:

      Oder die Querdenker Demos und Mahnwachen, die für ein größeres Bewußtsein und das mehr kritische Nachdenken in der Bevölkerung für das Themen den Boden mit bereitet haben. Für das Zeigen und sich gegenseitig Mutmachen, wir sind nicht allein! Für das Vernetzen mit Gleichgesinnten, ich zumindesten hab' etliche interessante Bekanntschaften gemacht. Für ein kontinuierliches Abnehmen der Impfbereitschaft und der Befürwortung eines Impfzwangs. Dafür, dass zumindest ein nicht übersehbarer Teil der Abgeordneten gegen § 28a (ISG) gestimmt hat, usw.

      Ist das Alles Nichts?

    • Milchgesicht sagt:

      Das war so beeindruckend für Frau Kazmierczak, dass sie nun den Komplett-Lockdown ins Spiel bringt.

      Also hüpfen, singen und meditieren hat ja wirklich zum Zähneklappern geführt.

      Wir sind gekommen, um uns doch vom größten Demoführer aller Zeiten nach Hause schicken zu lassen.

    • Querdenker sagt:

      Ach, wenn Du jetzt Michael Ballweg meinst, er ist ein einzelner Mensch! Michael Ballweg sagt nicht mir, und ich hoffe auch nicht Dir, ob wir eine Demo veranstalten oder eine gehen. Ich schätze Michael sehr, aber er macht auch nur das, was er für richtig hält, er ist nicht mein Messias und ich hoffe auch nicht der von anderen 😉

      "Das war so beeindruckend für Frau Kazmierczak, dass sie nun den Komplett-Lockdown ins Spiel bringt."
      Frau Kazmierczak, kenne ich nicht, wer soll das sein? Hab' mal gegoogelt, aber kein nenneswerter Treffer. Aber egal, wenn Du dachtest, wir gehen ein, zwei mal auf die Straße und dann ist alles wieder gut, dann hast Du Dich schon von vornherein sehr getäuscht …

      Nein, es wird nicht leicht und wir brauchen einen langen Atem und Durchhaltevermögen. So mit Konsumentalität wird das nichts, so nach dem Motto mir fehlt was, dann kauf ich es sofort und befriedige mein Bedürfniss, wird das hier nichts. Ganz im gegenteil, es bedarf vieler Initiativen, Demos und anderer Aktionen und das auf lange Sicht. Um genau zu sein wird der Kampf, der Widerstand, nenne es wie Du willst, nie enden. Denn genau das ist ja der Grund, dass wir in diesen "Schlamassel" geraten sind, wir haben die da Oben meisten machen lassen uns kaum eingemischt und gedacht, die werden uns schon richten. Vielleicht mal gemeckert über die aktuelle Politik, aber das war es schon bei den meisten. OK, manche haben vielleicht noch die Eintrittskarte von einer Veranstalltung mit Pispers aufgehoben 😉

      Nein, wenn wir überhaupt Erfolg haben werden, dann wird es ein langer, steiniger Weg, bei dem es nicht mit ein paar Demos getan sein wird!

    • Box sagt:

      Es gibt verschiedene Gründe die die Sinnhaftigkeit von Demonstrationen verdeutlichen, denn natürlich sind das Begegnungen, ein Zeichen von Solidarität, was trotz gegenteiliger Beteuerung unterbunden werden soll. Zum Anderen entblöst das Unterbinden und das Vorgehen den Gewaltapparat.

      Noch zu Personalisierungen und anderen Spaltungsversuchen:

      Bei der Klimadebatte können wir zwei bewährte Spaltungstechniken erkennen: Eine besteht darin, ein grundsätzliches gesellschaftliches Problem auf so hochgradig technische Teilaspekte zu verengen, dass ein erheblicher Teil der öffentlichen Veränderungsenergie in Pseudodiskussionen dieser technischen Aspekte absorbiert und somit neutralisiert wird. Die zweite Technik macht sich unsere natürliche Vorliebe für Personalisierungen zunutze.

      Diese Vorliebe ist gleichsam eine ‚Schwachstelle‘ unseres Geistes, die sich für alle möglichen Manipulationen wirkungsvoll nutzen lässt; auch die Regenbogenpresse lebt von ihr. Um sie für Spaltungszwecke zu nutzen, muss man zunächst darauf zielen, dass eine soziale Bewegung mit einzelnen öffentlich besonders sichtbaren Vertretern identifiziert wird.

      Man muss also gezielt einzelnen Personen große mediale Resonanz und Prominenz verleihen. Wenn dann die Bewegung aus Sicht der Herrschenden zu erfolgreich wird, lässt sich die gesamte Bewegung leicht spalten, indem man ihre prominenten Vertreter durch einen geeigneten Rufmord diskreditiert. Und genau dies ist gegenwärtig, gerade auch in einigen alternativen Medien, massiv der Fall. Beispiele hatten Sie ja schon genannt, etwa wenn Greta Thunberg als „Marionette des Kapitals“ oder als „Ikone“ einer Elitenverschwörung bezeichnet wird, die nur dazu diene, die arbeitende Bevölkerung auf die Ziele der Eliten einzuschwören.

      Die Konfusion beginnt hier schon bei der unterstellten Rolle von Greta Thunberg: Denn die Klimabewegung hat zwar in der momentanen medialen Breitenwirkung etwas mit Greta Thunberg zu tun. In ihren objektiven Ursprüngen, im Klimaproblem ist sie jedoch von Greta Thunberg völlig unabhängig. In der Sache, um die es geht, ist also Greta Thunberg, wenn man es überpointiert formuliert, irrelevant. Und zwar in gleicher Weise, wie etwa Martin Luther King als Person nicht mit dem objektiven Problem der Rassentrennung identifiziert werden darf.

      Daher in aller Klarheit: Personalisierungen sind ein bewährtes Spaltungsinstrument. Das hat auch jüngst noch einmal der Rufmord an Julian Assange gezeigt. Doch leider ist der kollektive Gedächtnisverlust auch im sich progressiv fühlenden Milieu mittlerweile so groß, dass das Wissen darüber verlorengegangen ist.

      Das gilt übrigens allgemein. Ein Trump-Hass und eine Obama-Begeisterung sind lediglich zwei Seiten derselben Verblendungsmedaille. Beide Personalisierungs-Affekte machen blind für die Art und für das Funktionieren tatsächlicher Machtstrukturen. Für eine Analyse politischer Machtverhältnisse ist es ebenso wenig relevant, ob ihre Repräsentanten in kultivierter oder in vulgärer Maske auftreten, wie es für die Opfer eines Verbrechers relevant ist, ob der Täter bei seiner Tat bürgerlich-kultivierte Manieren gezeigt hat oder nicht. Personalisierungen erzeugen stets eine Art Affektverschiebung auf Ablenkziele und sind genau aus diesem Grund ein bewährtes Mittel zur Spaltung und Zersetzung von emanzipatorischen Bewegungen.

      Aus:

      Die neue Arche
      Im Interview mit Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke klärt Elitenkritiker Rainer Mausfeld über aktuelle Massenmanipulationen rund um die Themen globale Erwärmung und Umweltzerstörung auf.
      von Rainer Mausfeld, Jens Wernicke

      Die herrschenden Eliten haben es geschafft: Im ganzen Land wird nur noch über Kohlendioxid und Greta Thunberg diskutiert, die wesentlichen Tatsachen und Fragen werden unterdrückt, die Bevölkerung ist gespalten und in Ablenkungsdebatten verstrickt. Tatsache ist, dass die Menschheit den einzigen Planeten, den sie hat, durch ihre profitorientierte Produktionsweise zerstört und dieser in naher Zukunft unbewohnbar sein wird. Tatsache ist, dass unter den Machteliten, Geheimdiensten und Militärs weltweit keinerlei Zweifel hieran besteht und diese sich bereits darauf vorbereiten, ihr Überleben gegen das der 99 Prozent zu verteidigen. Tatsache ist, dass der Kampf um die wenigen Tickets auf der neuen Arche längst begonnen hat und daher gilt, was Pulitzer-Preis-Träger Chris Hedges auf den Punkt brachte, als er schrieb: „Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen.“ Da die anderen Medien bei der Analyse und Aufklärung zum Thema versagen, leistet der Rubikon sie. Sein Herausgeber Jens Wernicke sprach mit dem Kognitionsforscher und Elitenkritiker Rainer Mausfeld zur Lage und zum Klima im Land.

      https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-arche

  11. Milchgesicht sagt:

    Lockdown – Wer hat es erfunden?

    ccpgloballockdownfraud.medium.com/the-chinese-communist-partys-global-lockdown-fraud-88e1a7286c2b

    Warum macht der Rest der Welt diesen chinesischen Scheißdreck mit?
    Warum sind wir päpstlicher, also chinesischer als die Chinesen?

    Und warum chekct keiner, dass wir denen im Wirtschaftskrieg auf den Leim gegangen werden?

    Und Biden und China?

    "To our knowledge, no scientist ever publicly supported imposing lockdowns until Xi Jinping, General Secretary of the Chinese Communist Party (CCP), personally authorized the “unprecedented lockdown of Wuhan and other cities beginning on Jan. 23."

    "Lockdowns are a Xi Jinping policy, and the significance of that fact cannot be overstated. The idea of locking down an entire state or country and forcibly shutting down its businesses and public places was never entertained, never discussed, and never implemented in any pandemic literature until it was done by General Secretary Xi in January 2020. Lockdowns were never tried before 2020 and never tested before 2020, even on a theoretical basis."

    • Germane sagt:

      Ich würde mal einen Schritt zurück treten und allein über das Wort "Wirtschaftskrieg" mal ein paar Stunden nachdenken und recherchieren. Es reicht eigentlich sich im Haushalt mal umzusehen und die Etiketten und Firmenschilder der Gegenstände im Haushalt anzusehen, wenn das nicht reicht, dann noch in der Garage etc. Es gibt ihn simpel nicht, den Wirtschaftskrieg der Chinesen gegen den "Westen" denn der "Westen" hat (meiner Meinung nach) 90 % der Produktion von ganz allein, ohne Zwang der Chinesen, Inder etc. nach Asien verlegt. So gut wie kein einziges Medikament wird mehr im "Westen" hergestellt… Wenn China die Schulden die die USA bei China hat mit einem Mal zurückverlangen sollte, dann können die Amis ein Schild in den Erdboden rammen: For Sale…
      Ich bin bestimmt kein Freund der chinesischen Mentalität, Lebens- oder Denkweise – das alles sit mir total fremd und ich habe keine Ambition mich damit zu befassen – denke jedoch, wir sollten generell aufhören mit dem Kriegswortkabular, sollten generell unterschieden zwischen dem einfachen Volk einer Nation und den Politikern bzw. deren Drahtziehern… und da denke ich, dass es völlig egal ist ob ich es mit einem chinesischen, russischen, deutschen, französischen, amerikanischen oder mexikanischen Milliardär oder Politiker zu tun habe – 95 % von denen sind Psychopaten und hacken sich gegenseitig kein Auge aus, wenn es um die Unterdrückung und Ausbeutung des eigenen oder fremder Völker geht… kann sien das ich mich irre, wäre zu schön um wahr zu sein…

    • Schramm sagt:

      Zu ''Germane'' sagt:

      „denn der "Westen" hat (meiner Meinung nach) 90 % der Produktion von ganz allein, ohne Zwang der Chinesen, Inder etc. nach Asien verlegt.“

      So ist es, wie Sie es schreiben!

      Nur aus Deutschland befinden sich über 6 000 Unternehmen – vom Kleinstunternehmen bis zum Weltkonzern – mit Niederlassungen und umfassenden Investitionen in Produktion und Wertschöpfung in China. Nur die deutsche BMW-AG erzielt mit Niederlassungen und seiner regionalen Produktion mehr als 40 Prozent des Gewinns in China. Dabei liegt die Aktienbeteiligung und Dividende der Erben Quandts und deren Multimilliardäre am Konzern bei mehr als 40 Prozent. Die Volkswagen AG produziert heute mehr in China als in Deutschland. Nahezu alle deutschen Konzerne sind heute mit Niederlassungen in China vertreten. Dabei auch zunehmend zu 100 Prozent im Besitz der deutschen Eigentümer und m/w Hauptaktionäre.

      ►Der Export Chinas ist vor allem in den Händen ausländischer Investoren. Natürlich ist die Produktion vorrangig ein Ergebnis der chinesischen Erwerbsbevölkerung, aber die statistischen Erfolgszahlen der Regierung sind nicht unbedingt eine Widerspiegelung der internationalen Eigentumsverhältnisse an den Stätten der Produktion von Waren und Gütern und zunehmend auch von (internationalen) Dienstleistungen in China.

      ►Heute teilen sich die chinesischen Bourgeoissozialisten und die internationalen Investoren und Weltkonzerne das produktive und materiell wertschöpfende Arbeitsergebnis der großen Mehrheit der rund 790 Millionen w/m Lohnarbeiter und Erwerbstätigen Chinas.

      PS: Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, das ein Anteil aus der politischen Linken der BRD diese Wahrheit über die privaten Eigentumsverhältnisse in China unterschlägt. Damit befinden sich diese (vorgeblichen) Sozialisten mit ihrem Lobgesang auf den Bourgeois-Sozialismus chinesischer Prägung fest an der ideologisch-demagogischen Seite vom BDI-Industrieverband und von Frau Mohn [Bertelsmann] und Familie Klatten-Quandt der bayrisch-deutsch-chinesischen BMW-AG.

      MfG

    • Box sagt:

      Ergänzung zum Etikettenschwindel:

      Das Heute Journal mal wieder in Top-Propagandaform
      11. Januar 2021 um 11:30 Ein Artikel von: Albrecht Müller

      Man lernt viel, wenn man sich diese Sendung von gestern anschaut: offene Propaganda für Angela Merkel, Unterstützung dieser Lobeshymne durch den einzigen linken Ministerpräsidenten Ramelow, massive Beeinflussung der öffentlichen Meinung und Nutzung der damit beeinflussten Umfrageergebnisse.
      (…)
      Bei Minute 4:31 darf dann der thüringische Ministerpräsident Ramelow zum 1. Mal sagen, die Kanzlerin habe wirklich recht gehabt. Im Interview bei 5:50 bekennt er dann noch einmal, falsch gelegen zu haben. Das Virus fange erst richtig an, Fahrt aufzunehmen. Die Hütte brenne. Kein Platz für Lockerung und auch er fordert einen „richtigen Lockdown“.

      Der einzige linke Ministerpräsident als Testimonial von Frau Merkel und der CDU/CSU: Das ist schon eine bemerkenswerte Konstellation. Als früherer Wahlkampfplaner hätte ich von solchen Konstellationen träumen können. CDU und CSU brauchen jetzt Ramelows goldene Worte nur noch einzurahmen und bei allen Gelegenheiten einzustreuen. Die Linkspartei kann sich schon mal bei ihrem Ministerpräsidenten für diesen Beitrag zum weiteren Niedergang bedanken.

      Der thüringische Ministerpräsident stellt die Lage in dunklen Farben dar, es drohe der Gesundheitsnotstand, das Virus nehme Fahrt auf – meint Ramelow. Die Kliniken seien voll von jungen Leuten.

      Und dann meint er, „Kontaktminimierung“ sei das Zauberwort. Die Kontakte passierten aber im Alltag, auf der Baustelle, in den Produktionshallen. Homeoffice ist aus seiner Sicht das Gebot der Stunde. Wie soll das denn von Industriearbeitern oder Bauarbeitern praktiziert werden? Sollen die alle aufhören zu arbeiten?

      Bis zu Minute 13 läuft diese sehr einseitige Propaganda des ZDF. Das kann man ja so machen. Aber ein klein bisschen Hinterfragen der wichtigen Aussagen wäre ja schon angebracht: Stimmt das mit dem hohen Anteil von Jugendlichen in den Intensivstationen Thüringens? Was sind die Folgen eines „richtigen Lockdowns“? Ist Kontaktminimierung wirklich ein Zauberwort? Jugendliche, Kinder, alte Menschen – ohne Kontakt? Was ist das für ein Leben? Was ist das für ein Leben, wenn die Kontaktminimierung, wenn die Realisierung dieses angeblichen Zauberworts weitere 2 oder 4 oder 6 Monate dauert? Gedankenloses Gequatsche.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=68729

      Dazu:

      Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
      05. August 2016 um 9:55 Ein Artikel von: Redaktion

      Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen jedoch für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muß natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluß gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft.

      Für die Neutralisierung der Vertreter ernsthaft linker Positionen sind Ausgrenzungskriterien wichtig, die für die Öffentlichkeit zumindest vordergründig eine gewisse Plausibilität haben. In der Sache ist der Spielraum für solche Ausgrenzungskriterien sehr beschränkt und reicht kaum darüber hinaus, die genannten Leitideale als utopisch, unrealistisch oder weltfremd zu diffamieren. Eine solche Diffamierung ist bereits eine recht wirksame Methode, den öffentlichen Denkbereich auf „vernünftige“, also systemstabilisierende Ziele zu begrenzen. Sehr viel wirksamer läßt sich jedoch eine Ausgrenzung und Ächtung radikalerer Positionen aus diesem Spektrum dadurch erreichen, dass man auf die persönliche Ebene wechselt und Vertreter solcher Positionen, die Spielraum für solche Angriffe bieten könnten, durch Diffamierungen, Anspielungen, üble Nachrede, Gerüchte, Verleumdungen oder Rufmord zu diskreditieren sucht.

      Es ist daher besonders erhellend zu untersuchen, von wem diese Attacken ausgehen und gegen wen sie sich richten. Die Systematik hierbei scheint recht offenkundig zu sein: Die „Querfront“- und „Rechtsoffen“-Vorwürfe gehen fast stets von Vertretern der reformistischen „system-offenen“ Linken aus und richten sich überwiegend gegen Personen, die in ernsthafter Weise gegenwärtige Machtverhältnisse hinterfragen und sich für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft einsetzen. Denn diese Personen gefährden nicht nur die Erfüllung der systemstabilisierenden Funktion der reformistisch-symbiotischen Linken, sondern erinnern diese auf psychologischer Ebene auch immer wieder an deren Verrat ihrer eigenen Leitideale. Das erklärt vielleicht die Verbindung von Aggressivität, intellektueller Dürftigkeit und Verworrenheit und moralischer Heuchelei, die ein charakteristisches Merkmal solcher Kampagnen ist.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=34504

      Und noch ein Nachsatz zu den "Grünen," einem weiteren Etikettenschwindel, da diese in den Startlöchern stehen, um der derzeitigen Regierungssimulation beizutreten. Ein ausführlicher Exkurs, auch in die Geschichte:

      Grüne Maoisten
      09. Januar 2021 um 11:45 Ein Artikel von Marco Wenzel | Verantwortlicher: Redaktion

      Die Grünen heute

      Ohne die 68er Bewegung, ohne den SDS, die APO und die neuen sozialen Bewegungen und Bürgerinitiativen, die sich daraus entwickelten, hätte es die Grünen vielleicht nie gegeben. Und ohne den Einfluss der ehemaligen Maoisten wären die Grünen heute nicht das, was sie heute eben sind. Das sowohl in Bezug auf ihre Parteiführung und -strukturen als auch auf ihre Gefolgschaft und ihre Wähler.

      Heute stehen die Grünen stramm zur Nato und machen Stimmung gegen Russland und China. Sie fordern Aufrüstung und Militarisierung, lassen Wälder abholzen und bauen Autobahnen durch Naturschutzgebiete. Sie unterstützen Freihandelsabkommen wie TTIP und sie unterstützen das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21, bloß weil der grüne Ex-Maoist und Autolobbyist Kretschmann Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist. Der warnt derweil vor „Überforderungen der Automobilindustrie“ durch Verschärfung des Klimaschutzes. Joschka Fischer fordert mehr militärisches Engagement von Deutschland und Europa. Cem Özdemir, inzwischen ein verlässlicher Transatlantiker, absolvierte letztes Jahr ein Praktikum bei der Bundeswehr und ließ sich publikumswirksam in Tarnuniform fotografieren. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt fordert den Stopp der Pipeline Nordstream II unter dem Vorwand, dass Russland Nawalny vergiftet habe. Und die grüne Annalena Baerbock, derzeit zusammen mit Robert Habeck Parteivorsitzende, war anlässlich der Feier des 75-jährigen Bestehens der CDU Gastrednerin bei der diesbezüglichen Geburtstagsfeier der „lieben CDU“. Sie ist zudem stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Berlin–Taipeh, einer parlamentarischen Gruppe, die versucht, die Ein-China-Politik der BRD auszuhöhlen.

      Dass die Grünen sich aus der Friedensbewegung verabschiedet haben und Militäreinsätze befürworten, steht übrigens in krassem Widerspruch zu ihrem Image als Umweltschutzpartei. Frieden und Umwelt sind untrennbar miteinander verbunden. Nichts zerstört Flora & Fauna mehr als ein Krieg. Im Falle eines Atomkrieges hat sich die Umweltdebatte erledigt, ein atomarer Winter als Folge eines Atomkrieges würde alles Leben auf der Erde auslöschen. (siehe hierzu: Kriegstreiber sind Klimakiller)

      Während sich Bütikofer als ehemaliges Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft hauptsächlich der Bekämpfung des Einflusses von China widmet, hat die ehemalige grüne Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Beck zusammen mit ihrem grünen Ehemann Ralf Fücks, Ex-Maoist, ehemaliger Bürgermeister von Bremen und Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, ein Netzwerk gegen Russland aufgebaut. Zu diesem Zweck haben sie die Denkfabrik „Zentrum Liberale Moderne“ aufgebaut, das sich den transatlantischen Beziehungen widmet, die Opposition in der Ukraine unterstützt und kurzum für alles und jeden ist, wenn es gegen Russland geht. Bei diesen Personen stellt sich zudem die Frage, inwieweit sie nicht zudem Einflussagenten der USA-Interessen sind. Auch wenn sie nicht direkt von Washington bezahlt werden, so ist ihre Tätigkeit im Dienste der USA doch offensichtlich und ist mit Sicherheit auch lukrativ.

      Nun mag man ja den Wendehälsen der Generation Fischer und Bütikofer vorwerfen, dass sie ihre Prinzipien verraten haben. Die Wendehälse der neuen Generation wie Habeck und Annalena Baerbock dagegen sind schon von Anfang an ohne Visionen und nur der Karriere wegen in die Politik gegangen. Träumten die Ex-Maoisten anfangs noch von einer neuen proletarischen Revolution, so hat die neue Generation der Grünen nie einen Bezug zur Arbeiterklasse gesucht.

      Die Grünen sind und waren nie eine linke Partei. Eine linke Partei kümmert sich an erster Stelle um die Armen und Benachteiligten in der Gesellschaft, um soziale Probleme also. Die Grünen sind aus dem Zusammenschluss von verschiedenen einzelnen Bewegungen heraus entstanden, die sich nur um Einzelaspekte Sorgen machten, sich aber nie um die Minderbemittelten, geschweige denn um die Arbeiter kümmerten. Und diejenigen unter ihnen, insbesondere die Maoisten, die sich die Befreiung der Arbeiterklasse einst auf die Fahnen geschrieben hatten, sind durch eine sektiererische Politik gnadenlos gescheitert und haben es aufgegeben, sich der Arbeiterklasse anzubiedern. Als sie zu den Grünen wechselten, ließen sie alle Forderungen zur Emanzipation der Arbeiterklasse fallen und widmeten sich nur noch Themen wie Umwelt, Frieden, Frauenfragen usw. Die Grünen wollen keine andere Gesellschaft, sie wollen nur punktuelle Verbesserungen, vor allem aber gut bezahlte Stellen für sich selber in der Politik und der Verwaltung des bürgerlichen Staates.

      Die grünen Ex-Maoisten vertreten heute genauso engagiert neoliberale Ansichten, wie sie damals orthodox kommunistische, oder besser: vulgärkommunistische, Ansichten vertraten. Anstatt Maos Parolen beten sie heute die Worte der US-Regierung nach. Statt Maos „revolutionäre“ Kapriolen unterstützen sie heute die Wirtschaftssanktionen und völkerrechtswidrigen Angriffe der USA auf andere Länder, schlimmer noch, sie fordern die Beteiligung der BRD an denselben.
      Hier wird eine Kontinuität sowohl im autoritären Denken der alten maoistischen Strukturen als auch an der Unterwürfigkeit unter eine Führungsnation sichtbar. Nur hat nun die Führungsnation gewechselt. Die alten Reflexe an Unterwürfigkeit einerseits und autoritärem Verhalten gegenüber dem „Fußvolk“ andererseits sind erhalten geblieben.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=68661

      Nicht daß diese Leute tatsächlich Entscheidungen träfen, wie erwähnt, es werden Befehle empfangen, dann kommuniziert und exekutiert.
      Es gibt derzeit keine politische Linke. Eine progressive Bewegung dergestalt muß sich erst wieder bilden.

    • Deakehler sagt:

      Ja Box ich gebe zum Thema Grünen recht. Felix Kuby, der früher in meiner Nachbarschaft wohnte, wandte sich auch ziemlich schnell, wie auch ich von den Grünen ab.

      Die sozialistische Linke sehe ich nicht anders. George Bernard Shaw ist einer dieser Demagogen, welcher vordergrundig soziale Misstände anprangerte, die Organisation dahinter benötigte ihn als Prophet einer Gutmensch-Theologie, um Umwälzungen durchzusetzten.
      Die Schildkröten-Methodik der Fabianisten ist in der Chronologie der versuchten Pandemie-Scenarionen des letzten Jahrzehnts eindeutig erkennbar. Agressive Angsterzeugung um Zielvorgaben zu provozieren. Falls die Energie nicht ausreicht und der Versuch verödet, zieht sich die Bewegung in ihren Panzer zurück. Jedliche Kritik wird einfach nur ignoriert, damit das Thema nicht öffentlich umgreift und abprallt. Zwischenzeitlich wird die Strategie mit den Erkenntnissen der Vorrunde perfektioniert. Die Covid-Strategie ist mutmaßlich das Update 01.6 und gleicht in ihren Grundzügen allen Vorhergehenden, jedoch wird jetzt erfolgreich die Ärzteschaft umgangen und die Medien sind besser kontrolliert. Ist die Sache eingefädelt gilt die Parole: "when we strike, we strick hard". Diese Phase erleben wir aktuell in aller Härte. Die Gründer dieser Bewegung sind eine arsitokratische englische Oberschicht, in ihren Anfängen unterstützt von der Rockerfeller Foundation. Wird die eigentliche Intuition nicht von ihrem Wappen, einem schwarzen Wolf im weissen Schafspelz, nicht überdeutlich symbolisiert?

  12. Querdenker sagt:

    " … warum überhaupt Maßnahmen und Verordnungen erforderlich sind? Warum nicht Informationen, Aufklärung, Beratung und Empfehlungen …"

    Weil es eben _nicht_ um Gesundheit geht 🙁

    • wasserader sagt:

      Corona ist ein faschistischer Putsch der globalen Konzerne gegen die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen
      .
      Totale Kontrolle und totale Enteignung (siehe WEF/Klaus Schwab) der Menschen sind im Plan .
      Die Psychoanalyse stützt diesen Plan, wenn sie die Problemstellung von der Natur des Menschen hin Fehlern der Erziehung verlagert und damit in Realität den Machthabern die Tür zu Kollektivismus und Kontrolle über unsere Kinder öffnet .

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