Papst Franziskus versus US-Senator John McCain

Von Willy Wimmer

Es ist Endspiel-Zeit. Niemand sollte sich darüber hinwegtäuschen oder hinwegtäuschen lassen. Wer noch Fragen hat, der sollte eine der zahlreichen Twitter-Nachrichten des frisch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Donald Trump nachlesen. Niemand konnte es besser formulieren als Präsident Trump. Er bescheinigte seinem Parteifeind McCain, damit beschäftigt zu sein, wie er am besten den Dritten Weltkrieg auslösen könne. Man muss es nicht für möglich halten. Das kann aber nur gelingen, wenn die eigenen Augen bewusst verschlossen oder die Ohren zugehalten werden. Der Papst Franziskus sagt es seit Monaten jedem, der sich seines Verstandes bedienen will: wir leben im Dritten Weltkrieg. Senator McCain scheint es sich zum Vorsatz gemacht zu haben, diesen Weg unumkehrbar zu machen.

Es ist der Papst Franziskus, der die Dimension deutlich macht. Nichts anderes geschieht am 13. Mai 2017, also in wenigen Monaten. An diesem Tag wird der Heilige Vater, wie er ehrfurchtsvoll von hunderten von Millionen Menschen genannt wird, den Menschen auf der ganzen Welt im portugiesischen Fatima ins Gewissen reden. Es gibt keinen Platz so unmittelbar vor der Apokalypse, der die Dramatik der Lage, in der sich die Menschheit befindet, deutlicher machen kann, als gerade Fatima. Es ist einhundert Jahre her, dass nach Ansicht der katholischen Welt Kindern dort Weissagungen gemacht worden sind, die sich in schrecklicher Weise bisher bewahrheitet haben. Die Weissagung hatte das baldige Ende des Ersten Weltkrieges zum Inhalt. Über die Revolutionen in Russland und Versailles wurde das Tor zur Hölle aufgestoßen und der noch schrecklichere Zweite Weltkrieg avisiert. Haben wir doch hinter uns gelassen, könnte der eine oder andere heute denken. Mitnichten, wenn die Weissagungen von Fatima zum Nennwert genommen werden. Die drei Kinder von Fatima haben für unsere Zeit den Krieg angesprochen, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen wird. Dabei wurde auch der Kern der Auseinandersetzung im Kampf zwischen Gut und Böse verdeutlicht. Es gelte für die Welt, Russland seinen ihm zustehenden Platz auf der Welt zuzubilligen.

Dafür scheint Präsident Donald Trump nach Jahren des Aufmarsches gegen Russland, für den das republikanisch-demokratische Kriegsestablishment unter Führung von Senator McCain in Washington in erster Linie steht, die Hand reichen zu wollen. Das weckt natürlich die Erinnerung an den hingemordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, dem ähnliches unterstellt worden ist. Wer heutzutage den Dauerbeschuss auf CNN gegen den gerade im Amt befindlichen neuen Präsidenten Donald Trump sich als Europäer anhört, kann nur einen Eindruck gewinnen. Es muss unter allen Umständen verhindert werden, Donald Trump in dieser Rolle im Zusammenwirken mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sehen. Die Dimension der Hetze können wir in Deutschland sehr wohl unter historischen Aspekten abschätzen. Kein Opfer war perfide genug, endlich gegen das kaiserliche Deutschland zu Felde ziehen zu können. George Friedman und andere können heute noch als Kronzeugen für den damit verbundenen Gesamtplan herangezogen werden.

Da ist Ablenkung angesagt. Mit was zu rechnen war, hat der global agierende Strippenzieher George Soros nach Presseberichten unmittelbar nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten deutlich gemacht. Da wurde in Washington Kriegsrat gehalten. Selbst CNN hat darüber berichtet, welche Gemeinschaft wegen der Entwicklung in den USA komplett in Lager gespalten sei. Es ist das gute Recht von all denen, die sich heute nicht nur in Washington oder London und Berlin lautstark gegen Präsident Trump und seinen temporären Einreise-Stopp auf den Straßen und Plätzen vernehmen lassen, von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Sie müssen sich nur fragen lassen, wo sie eigentlich gewesen sind, als die Zerstückelung dieser fraglichen Staaten durch die Washingtoner Politik mit hunderttausenden von Toten hätte verhindert werden können. Frau Clinton bekam von diesen sadistischen amerikanischen Anwandlungen nach den Fernsehbildern, die Gaddafi zeigten, doch immer noch nicht genug.

Da wundert es nicht, wenn in den Tagen nach dem berühmten Tweet gegen Senator McCain durch Präsident Trump dieser förmlich Schaum vor dem Mund hatte, als er den neuen Präsidenten der Schändung eines republikanischen Denkmals bezichtigte. Es sei doch Ronald Reagan gewesen, der von den USA als „der glänzenden Stadt auf dem Hügel“ gesprochen habe. Recht hat er, der Senator. Das nennt man Hybris und die ganze Welt wird darüber zur Schlachtbank. Um das darzustellen, ist auf den Westdeutschen Rundfunk Verlass. Das gab es schon einmal. Nach dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien war es ein mutiges Team vom WDR, das den Introitus zu „fake news“ seitens unserer Regierung und der NATO geschrieben hatte. „Es begann mit einer Lüge“, dieser Film zog den scheinheiligen Kriegstreibern des Westens die Masken reihenweise vom Gesicht. Diese Woche langte der WDR wieder zu, auch wenn die späte Aussendung zeitgleich zum Spiel Borussia Dortmund gegen Hertha BSC die meisten Zuschauer Prioritäten setzen lies. Was der WDR sendet, war harter Tobak. „Die amerikanischen Präsidenten und der Krieg“ beschäftigte sich mit dem Verhältnis der USA zu Krieg. Der „ewige Jungbrunnen“ ist nichts dagegen. Die Auseinandersetzung um Präsident Trump lässt es nicht zu, noch von einer transatlantischen „Wertegemeinschaft“ zu sprechen. Wer den WDR-Film über eineinhalb Stunden gesehen hat, kommt ohnehin nicht auf diese Idee.

In München wird derzeit zwischen dem 17. und 19. Februar 2017 bei der jährlich stattfindenden Messe für Kriege und Revolutionen der „rote Teppich“ auf Weisung der Bundesregierung für einen amerikanischen Senator ausgelegt: Senator John McCain. Das alles ist nur noch ein Thema für den „Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag“, wenn es nicht bereits zu spät ist. Es gibt allerdings noch Fatima.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

Fotohinweis: wikimedia.commons.org, Urheber: Casa Rosada, Lizenz CC BY-SA 2.0

Willy Wimmer war Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE 1994-2000 und Leiter der deutschen Delegation bis 2009.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

60 Kommentare zu: “Papst Franziskus versus US-Senator John McCain

  1. Es gibt hier viele Kommentare, die zu Recht die Wahrhaftigkeit, Glaubwürdigkeit, sowie überhaupt die Existenzberechtigung der katholischen Kirche und des Papstes in Frage stellen. Es ist für mich noch nie schlüssig gewesen, warum diese Organisation die Vertretung Gottes auf Erden sein soll. Sie spricht im Namen von Jesus Christus, stellt sich aber nicht entschieden, unmissverständlich und durch konkretes Handeln auf die Seite des Rechts, der Liebe und des Friedens. Das geschieht immer nur theoretisch und nicht praktisch.

    VOLUME sagt unten: „Man fragt sich schon, wo z. B. in unseren Tagen das Kreuz bleibt, wenn eine große Gruppe Menschen vor Rammstein demonstriert. Man sieht viele Menschen mit Bannern und Plakaten, nur: wo sind die Priester, Bischöfe, Kardinäle? Die müssten da an der Spitze mitmarschieren!“

    Und das ist eine mehr als berechtigte Frage.

    Die Kirche sorgt in keiner Weise dafür, dass sich die Botschaft eines außergewöhnlichen Mannes, unverschleiert, in Reinform, für jeden verständlich und spürbar verbreitet. Wäre das so, dann hätten wir längst den Frieden auf Erden.

    Es gibt nun einige, die auch anzweifeln, dass es Jesus überhaupt gegeben hat. Ich denke, es spielt letztlich keine Rolle, ob es ihn wirklich gegeben hat, wenngleich ich daran glaube. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass wir seine Kernbotschaften (wo immer sie dann auch hergekommen sein mögen) mit der berechtigten Wut über die Macht – Organisation Kirche nicht über Bord werfen. Falls diese Botschaften uns überhaupt jemals richtig gegenwärtig waren ob des ganzen Heilig- Geschwurbels und der sinn-isolierten Ritualisierung von Wahrheit seitens der „Gottesvertreter“.

    Gerade jetzt und heute ist es wichtig einen Ankerpunkt zu haben, wo alle möglichen Kräfte lauthals verkünden, dass sie wüssten wo es lang geht und was jetzt getan werden muss. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Mann, egal wer er war, genau gewusst hat was auf die Menschen zukommen wird. Dies, weil er über unser Wesen und über die Eigenarten unserer sozialen Dynamik, die sich vor dem Hintergrund jeweils unterschiedlicher Annahmen zum Menschenbild entwickeln werden, genau bescheid wusste.
    Er hat uns unsere spezifischen Eigenheiten vor Augen gehalten, damit wir sehen was wir sind bzw. eigentlich sind und wie wir aus der Verwirrung und den ganzen Lügen um uns herum zurück zu uns selbst und zusammen finden können.

    Jesus war in der ganzen Überlieferung nur zweimal richtig wütend.
    Einmal davon geschah es nach seinem Einzug in Jerusalem als er sah, dass die Menschen diesen Augenblick dazu genutzt hatten ihre Buden und Stände aufzubauen, weil sie ein Geschäft zu machen witterten. Bekanntlich warf er alle Stände rasend vor Wut um und schrie: „Ihr macht aus dem Haus meines Vaters eine Räuberhöhle“

    Können wir nicht allein an diesem Hinweis erkennen, wie sehr er wusste wohin dieser Weg, den wir weitergegangen sind (weil unter Herrschaft dazu genötigt) und bis heute mit all seinen Folgen für Menschen und Umwelt gehen, führen wird?
    Jeder macht seinen Stand auf, weil er für sich durchkommen muss, weil es so von uns verlangt wird: kämpfe am Markt für Dich, sonst bist Du verloren. Niemand hilft dir, also hilf dir selbst, du bist allein…

    Er selbst verkörperte in all seinem Wissen und Handeln die Eigenschaften auf die wir achten sollen. Deshalb sagte er von sich selbst: Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN.
    Damit meine ich nicht irgendwelche geschriebenen Gebote, sondern jene, die wir in unseren Herzen als wahr erkennen können.
    Und wie sehr passt eine andere Stelle auf die Situation, in der sich viele von uns gerade befinden. Nämlich die Erfahrung machen zu müssen abgelehnt, verspottet und lächerlich gemacht zu werden, weil man die Verhältnisse in Frage stellt und nach der Wahrheit sucht. Das geht eben sogar so weit, dass die eigenen Familienmitglieder und der Freundeskreis einem kein Gehör, geschweige denn Glauben schenken.
    Wenn Jesus selbst die Wahrheit ist, weil er ganz wahrer Mensch ist, dann gerät er mit Verhältnissen, die nicht dem wirklichen Menschsein entsprechen in Konflikt.
    Und deshalb sagt er m.E. in Matthäus 10, 34:

    „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.…“

    Ist es nicht genau so?
    Wir sind weit davon entfernt Jesus gleich zu kommen. Viele Menschen kämpfen an ganz verschiedenen Fronten und aus unterschiedlichen Gründen. Die einen vielleicht, weil sie einfach nur Angst haben vor Ausländern, die anderen, weil sie ihre Privilegien nicht verlieren wollen usw.
    Ich spreche eher von denjenigen, die sehen, dass mit dieser Welt etwas grundsätzlich nicht stimmt. Sie wissen nicht immer alle was genau, aber es ist „wie ein Splitter in ihrem Kopf“, um es mit Morpheus zu sagen. Es ist der Durst nach Veränderung, nach Gerechtigkeit und Frieden, man könnte auch sagen es ist Wahrheit nach dem „Christusprinzip“, welches da antreibt.
    Damit befinden wir uns schon auf dem Anfang des Weges.
    Wenn wir an dieser Stelle den Menschen und das, was ihn zum Menschen macht, was gut für ihn und in seiner Eigenschaft als soziales Wesen auch gut für alle ist, zum Maßstab unseres Zieles machen, dann werden wir den Weg, die Wahrheit und das Leben finden.

    Alle vermeidlichen Anführer, seien es Parteien, Präsidenten, Kanzler oder Päpste, die nicht konsequent das Wohl aller Menschen unmittelbar glaubwürdig zum Ziel haben und vertreten, werden uns nur weiter in die Irre führen! Wir können nur denen glauben und Gefolgschaft schenken, die es sichtbar und erlebbar ernst meinen mit der Verwirklichung einer menschengerechten Welt. Jetzt, und nicht in 1000 Jahren!
    Wer in diesem Zusammenhang von Krieg, sei es von Einsätzen im humanitären Gewandt, spricht, wer sich nicht entschieden gegen jegliche Gewalt ausspricht und konkret mit allen zur Verfügung stehenden Mittel dagegen ankämpft, der ist auch nicht glaub- und vertrauenswürdig.
    Wir alle wissen, da bleiben kaum welche übrig!

    Die Kirche ist für mich nicht vertrauenswürdig. Jesus Christus aber ganz sicher.
    Für diese Gewissheit brauche ich keine Religion, sondern nur mein Herz und mein Verstand als Mensch.

    • Was Sie sagen,ist ja schon tausendmal in den verschiedenen Abwandlungen gesagt wurden. Das bestreitet ja keiner.

      Was mich mit Sorge erfüllt,ist die Tatsache,dass die Kräfte,welche weltweit agieren und versuchen alle großen Organisationen, den Handel ,die Weltwirtschaft usw. unter ihre Kontrolle zu bekommen,auch versuchen werden,die geistigen Institutionen unter ihre Kontrolle zu bringen.Also die verschiedenen Kirchen und deren Institutionen.
      Diese Kräfte,die die Weltherrschaft anstreben und wo die Globalisierung eine Ausprägung von ist und ein Beweis dafür ,dass diese Kräfte existieren. Die Zerstörung der Nationalstaaten,als ein weiteres Anzeichen dafür,-und natürlich möchten die Kräfte auch die Kirche und ihr „Gebäude“ zerstören,um auf dem Fundament ihre Irrlehre zu errichten,die wahrscheinlich alles andere weit in den Schatten stellen wird.Das erfüllt mich mit Sorge ,was an die Stelle dann gesetzt wird.

      Ich schreibe das nicht als ein Vertreter irgendeiner Kirche,sondern mein religiöses Empfinden ist geprägt aus einem Mischmasch der verschiedenen Weltreligionen.Es geht mir hier einzig darum,wo die Menschheit hinsteuert.

    • Lieber/e Padma28
      Mag sein, dass es schon von vielen gesagt wurde. Es ist jedoch bei den meisten, kirchgläubigen Christen, wohl nicht angekommen. Meine Erfahrung mit den Menschen in den Gemeinden ist jedenfalls, dass sie dem festen Glauben unterliegen die Kirche meine es gut und wolle das Richtige. Sie glauben an die Wirksamkeit caritativer Maßnahmen und sehen diese als leuchtenden Beweis für den rechten Willen der Kirche. Die meisten kommen nicht auf die Idee, dass sich das Unrecht quasi zwangsvermehren muss unter den Bedingungen unserer Gesetzgebung und der Wirtschaftsordnung mit ihren verehrenden Prämissen fortschreitenden Kampfes „jeder gegen jeden“, von Flexibilität, Mobilität und ungebremsten Wachstums. Sie sehen nicht wie das die Zwischenmenschlichkeit aushöhlt und verhindert, dass wir als Wesen zueinander finden. Weil sie das nicht erkennen, fällt ihnen auch nicht auf, dass die Kirche sich nicht aktiv (an theoretischen Mahnungen fehlt es trotz eigener Geldvermehrung ja nicht) dagegen stellt.

      Sie schreiben über Ihre Sorge, das Mächte versuchen werden „die geistigen Institutionen unter ihre Kontrolle zu bringen“
      Ich teile Ihre Sorge vollkommen, nur, die geistige Institution Kirche ist schon unter ihrer Kontrolle, wenn man sogar nicht davon ausgehen muss, dass sie maßgeblich den Prozess mit bewirkt. Möglicherweise sogar ihre eigene Abschaffung eingeplant hat, womit dann das eigentliche Ur-Christentum auch beseitigt wäre. Lange habe ich mich gegen diesen Gedanken gesträubt. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass die Kirche sich als gewaltiger Machtfaktor über Jahrhunderte gehalten hat ohne, dass sie es geschafft hat das wahre Christentum (wie oben geschrieben) in die Welt zu bringen, eben weil das gar nicht beabsichtigt war, dann kann man auch davon ausgehen, dass sie ihren eigenen Untergang einleiten wird. Dann wird ein anderer Gott gehuldigt werden, dem man in Wahrheit die ganze Zeit gedient hat.

      Ich bin im Wesentlichen ihrer Ansicht. Wir haben es mit steuernden Instanzen zu tun.
      PETRA, deren analytischen Verstand ich außerordentlich schätze, formuliert einen eher sich selbst steuernden Prozess ohne mächtige Eliten im Hintergrund, wenn ich das richtig verstanden habe. Die scheinbare Selbststeuerung von Dingen unterlieget am Ende aber immer einem System und Systeme haben als oberste Priorität die Selbsterhaltung. Die Bedingungen des Geldsystems mit Zins- und Zinseszins sind geschaffen worden und könnten leicht zurückgenommen werden. Man könnte also die Bedingungen des Systems verändern. Das wird aber nicht passieren, weil sie die den Geldfluss in eine Richtung fördern und somit das Prinzip Ungleichheit und Machkonzentration erhalten.
      Seit mir klar geworden ist auf welchen Grundlagen unser Geldsystem funktioniert und spätestens seid ich mich mit der Vorgeschichte der beiden Weltkriege auseinandergesetzt habe, ist mir klar geworden, dass es steuernde Kräfte gibt, die ihre Ziele bereits über einen langen Zeitraum hinweg verfolgen.
      Ich weiß selber wie absurd sich das manchmal alles anhört und ich muss bisweilen in mich gehen, um mir selbst die Klarheit meines Verstandes zu attestieren, aber alles deutet darauf hin, dass wir als Bürger in einer Scheinwelt leben und weiter leben sollen bis diese Scheinwelt nicht mehr erforderlich ist.
      Wenn Sie fragen, wo das alles die Menschheit hinsteuert, dann ist das wohl eine Welt, in der die besitzende und mächtige Klasse sich nicht mehr verstecken oder rechtfertigen muss für ihre Privilegien. Eine Welt in der es keinen Kampf mehr zwischen Reich und Arm geben muss, weil die unterlegene Klasse sich ihr Gefängnis vollkommen selbst erschaffen hat. Eine Welt, in der ein Aufwachen durch den „Splitter im Kopf“ nichts mehr nützt, weil die selbst erschaffenen Grenzen keine Freiheit mehr ermöglichen. An den Parlamenten vorbei, finanziert mit von uns selbst erarbeiteten Steuergeldern und Fiat-Money ist gerade eine Gruppe von Menschen dabei immer weitere Technologien, unabhängige militärische Einheiten und Strukturen zu erschaffen, die eine Beherrschung der Menschheit ermöglicht.
      Noch könnten wir sie aufhalten. Dafür müsste die Aufklärung nur schneller und umfassender sein. Da man uns die Presse als Überwachungsinstrument der Politik aus den Händen genommen und zu einem Sprachrohr der Mächtigen gemacht hat, wird das eine schwere Aufgabe werden.

    • Bei Silvio Gesell mit seiner Freiwirtschaftslehre wie auch bei Steiners „natürlicher Wirtschaftsordnung“ und ihren heutigen Epigonen wird Kapitalismus auf das zinstragende Kapital reduziert, während die anderen Basics wie Warenform, abstrakte Arbeit, Produktivkapital und Dienstleistung (also notwendige Kosten) als gute und den Menschen zuträgliche Weise des Wirtschaftens affirmiert werden. Durch vorgeblich pfiffige Lösungen wie Schwund- oder Rostgeld soll die vorgeblich privilegierte Stellung des Geldes gegenüber anderen Waren abgeschafft werden. Das sozialistische Ziel ist, wenn ich mich an den ersten Satz in Gesells Freiwirtschaftslehre richtig erinnere, dann auch ausschließlich die Abschaffung arbeitslosen Einkommens sein.
      Gerechtigkeit wird nur in der Verteilungsgerechtigkeit der Zirkulation gesucht und es für erfreulich erachtet, wenn der Jungunternehmer ohne Dazwischenkunft des zinstragenden Kapitals in seiner Anwendung menschlicher Arbeitskraft nicht weiter behindert wird. Die destruktiven Folgen der kapitalistischen Produktionsweise verschwinden aber mit Abschaffung des Zinses nicht, denn ihr Ziel ist nicht die Zurverfügungstellung von Dingen, Künsten und Diensten, die die Menschen zum guten Leben brauchen und wünschen, sondern Mehrwert zu erzielen, der den produzierten Waren als Wert anhängt. Anders gesagt: Geld verdienen, nicht um es zu verprassen, sondern daraus immer mehr Geld zu machen ist der irre Selbstzweck der ganzen Veranstaltung. Hieraus entsteht der Wachstumszwang und nicht aus dem so verhassten zinstragenden Kapital. Auch der Mehrwert, der durch den Absatz von Waren auf Grund zahlungsfähiger Nachfrage erzielt wird ohne, dass Kapital von jemand gegen „Zins“ (also Anteil am mit Hilfe des Darlehens erwirtschafteten Werts) vorgeschossen wurde, kann auch nicht einbehalten werden, sondern muss wieder reinvestiert werden. Die Gründe der fortwährenden Krise sind nicht auf der monetären Ebene zu suchen, sondern in der betriebswirtschaftlichen Rationalität der Produktionsweise selbst. Und der Ausgangspunkt des von Gesellianern als Wegezoll verstandenen Zinses ist nicht mangelnde Verteilungsgerechtigkeit, der durch üble Geldbesitzer auf jeder Ebene Vorschub geleistet wird, sondern der logische Selbstwiderspruch des Systems in der Produktion der Fetischform „Wert“.

    • „Die destruktiven Folgen der kapitalistischen Produktionsweise verschwinden aber mit Abschaffung des Zinses nicht, denn ihr Ziel ist nicht die Zurverfügungstellung von Dingen, Künsten und Diensten, die die Menschen zum guten Leben brauchen und wünschen, sondern Mehrwert zu erzielen, der den produzierten Waren als Wert anhängt. Anders gesagt: Geld verdienen, nicht um es zu verprassen, sondern daraus immer mehr Geld zu machen ist der irre Selbstzweck der ganzen Veranstaltung. “

      Der Mehrwert wird im Kapitalismus benötigt,um den Zins der Reichen zu bezahlen. Ein normaler Mensch arbeitet ja nicht darum,weil er immer mehr Reichtum anhäufen möchte,sondern um davon leben zu können und über die Arbeit sich zu entfalten-sein Potential zu entfalten.
      Sicherlich,im Kapitalismus ist der Mensch ein Sklave seiner Begierden,-immer mehr muss er raffen,wie ein unterentwickelter Säugling stopft er alles in sich rein,weil der Konsum eine Ersatzbefriedigung darstellt. Eine irrationale Ersatzbefriedigung für ein kreatives und produktives Leben,das aus sich selbst heraus glücklich macht

    • „Geld verdienen, nicht um es zu verprassen, sondern daraus immer mehr Geld zu machen ist der irre Selbstzweck der ganzen Veranstaltung. Hieraus entsteht der Wachstumszwang und nicht aus dem so verhassten zinstragenden Kapital.“
      .
      Wo ist da der Unterschied?
      Geld zu verdienen, um daraus mehr zu machen (es selbst zu investieren), ist das selbe wie Geld zu verdienen und es gegen Zinsen zu verleihen (damit andere es investieren, um mehr daraus zu machen).
      Bleibt nur die Frage: wer investiert und wer verleiht?
      Und wie teilen sich Verleiher und Investor das Risiko (das natürlich gegen Null gehen sollte, vor allem bei cleveren Geschäftsleuten)?
      .
      Wenn alle Menschen annährend gleich viel Gewinn machen, bei annährend gleicher Leistung kann keiner einen echten langfristigen Gewinn machen.
      .
      Damit echter, langfristiger Gewinn möglich wird, müssen die anderen signifikant weniger Leistung erbringen, oder man schafft es, die anderen zu übervorteilen (zu betrügen).

    • Liebe Petra
      Voll einverstanden damit, dass der Wegfall des Zinssystems nicht die grundlegende Problematik des Kapitalismus an sich lösen kann. Das steht noch auf einem weiteren Blatt. Das Unding des Bankenwesens besteht ja auch zusätzlich in der Kreditschöpfung. Es ist ja geradezu paradiesisch Geld verleihen zu können obwohl man eigentlich keines hat und dafür obendrein noch Zinsen verlangen kann. In unserem Zusammenhang, nämlich der Frage wie es möglich ist, dass einige wenige Menschen im Verborgenen extrem viel Kapital anhäufen und somit die Geschicke der Welt beeinflussen können, sind diese beiden Faktoren erst mal entscheidend.
      Was die schädlichen Auswirkungen des Kapitalismus darüber hinaus betrifft, dürfte wohl vor allem eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage wie wir als Menschen, als Gesellschaft (global oder/und National) im kleinen und im Großen, miteinander leben wollen, der wesentliche Schlüssel sein.

    • @ Außerkontrolle
      Liebe/r Außerkontrolle,
      ja, durchaus. Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass seit dem Ende der realen Mehrwertproduktion die Simulation maßgeblich durch die jeweilige Staatsubjekte in den westlichen Zentren als „lender of last resort“ angetrieben und vorgeschossen wird. Die Liquiditätsblase, die daraus entstanden ist, dass Kapital in der sogenannten Realwirtschaft kaum bis keine Verwertungsmöglichkeiten mehr findet, hat derartige Dimensionen angenommen, dass die Diskrepanz zwischen fiktiver Kapitalakkumulation an den Finanzmärkten und anämischer Realwirtschaft irgendwann demnächst dazu führt, dass die Blase platzen muss. Die dann einsetzende Flucht des Finanzkapitals in die Sachwerte wird eine immense Entwertung der Ware Geld mit sich bringen. Es wird nicht darauf ankommen, wer nominell das meiste Geld oder Bankaktien besitzt, sondern wer im Ausnahmezustand das Gewaltmonopol kommandiert.
      Die geopolitischen Auseinandersetzungen, die nicht erst seit Trump die Tagesordnung bestimmen, sind Reaktionen auf das mittlerweile höchst labile spätkapitalistische System in der Krise. Es käme tatsächlich darauf an, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie die Leute miteinander leben wollen und zwar so, dass ein jedes gut leben kann – da teile ich Ihre Auffassung voll und ganz. Ich sehe aber leider wenig Anzeichen dafür, dass die Glaubwürdigkeit unserer Verhältnisse bereits nachhaltig Schaden genommen hat, was die Voraussetzung dafür wäre. Stattdessen wird immer noch angenommen, dass alles eigentlich völlig in Ordnung wäre, wenn, ja nur wenn es nicht böswillige und gierige Übeltäter gäbe, die unsere schöne Welt kriminell untergraben. Dass unsere aktuelle krisenhafte Welt das Ergebnis der Eigendynamik unserer Verhältnisse ist und an diesen Verhältnissen nichts positiv besetzt werden kann, wenn man tatsächlich „eine andere Welt“ möchte, bleibt ausgeblendet – aus Angst, aus Beharrungsvermögen und sicher auch, weil es sehr anstrengend ist über das stillschweigend Vorausgesetzte hinaus zu schauen.

    • Liebe Petra,
      Ihre Analyse ist wie immer gestochen scharf. Ich glaube zwar auch, dass die folgende Ihre Aussagen zutrifft:
      „Stattdessen wird immer noch angenommen, dass alles eigentlich völlig in Ordnung wäre, wenn, ja nur wenn es nicht böswillige und gierige Übeltäter gäbe, die unsere schöne Welt kriminell untergraben.“
      Es gibt jedoch meiner Beobachtung nach bereits viele Leute, die die grundlegenden Prozesse des Kapitalismus und ihre zerstörerische Logik und ebenfalls die besonderen Nutznießer aus der Situation erkannt haben. Die Gefahr des einfachen Neustarts nach Beseitigung etwaiger krimineller Subjekte ist natürlich denkbar und auf jeden Fall eine große Gefahr. Die große Blase sorgt ja dafür, dass die Menschen eben lange glauben es sei noch alles in Ordnung. Bis sie dann platzt und alle die Entwicklung als ganz plötzlich wahrnehmen und nicht als eine lange Krankheit, die jetzt zum Ausbruch kommt. Es käme darauf an über eine breit angelegte öffentliche Diskussion über die Zusammenhänge ins Gespräch zu kommen. Vor allem aber Alternativen parat zu halten, wobei auch die Machtfrage auf den Tisch muss.
      Was wäre Ihre Alternative?

    • Ich könnte vielleicht eine Erklärung abgeben, warum die kath. Kirche sich keinen Zentimeter bewegt und sich willenstark die Position für den Frieden bekräftigt.
      Die Geschichte besagte doch, dass Jesus die Sünden aller Menschen auf sich genommen hatte, quasi durch seine Kreuzigung wurden die Menschen von ihren Sünden befreit. Weiterhin soll er ja wiederkommen und sie ins Himmelreich führen.
      Menschen die sowas mitbekommen, finden das logischerweise sehr praktisch. Der Heiland kommt wieder und unsere Sünden werden uns sowieso vergeben. Also warum nicht weiter sündigen das es nur so kracht?

      Nun mal Sarkasmus beiseite.
      Jede Institution die eine Machtstruktur sich aneignet sowie mindesten ein Bankkonto besitzt, spielt in diesem perversen Spiel mit, sei es Christen, Juden, Moslems, Hindus oder Buddhisten.

  2. Das TRAMP-PUTIN-FRIEDEN-BASHING, siehe Kommentator Angelos, haben wir jetzt langsam hinter uns. Wer Clinton und den ausdrücklichen Wunsch eines 3. Weltkriegs zurück haben möchte, kann gerne denn Planeten wechseln. Ich schlage den Asteroidengürtel vor.

    • da können sie dann „star“ wars spielen, und wer aus der Nummer raus will, kommt zur Erde zurück, wo inzwischen „der Frieden herrscht“.

  3. „Es muss unter allen Umständen verhindert werden, Donald Trump in dieser Rolle im Zusammenwirken mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sehen. Die Dimension der Hetze können wir in Deutschland sehr wohl unter historischen Aspekten abschätzen. Kein Opfer war perfide genug, endlich gegen das kaiserliche Deutschland zu Felde ziehen zu können. George Friedman und andere können heute noch als Kronzeugen für den damit verbundenen Gesamtplan herangezogen werden.“

    Bitte was?Ist das jetzt euer Ernst?Ist das die neue Variante von „Dolchstoßlegende“ für das 21 Jahrhundert??

    Und die „russische Revolution“ und „Versailles“ als „Ursache“ für den 2 Weltkrieg?Für den Holocaust?Geht´s noch?

    Liebe Leute bei KenFM..es gibt auch heute jede Menge Nationen die unter der Knute von selbsternannten „Weltmächten“ des Raubtierkapitalismus und Neoliberalismus leiden..deren Bevölkerungen zutiefst (und sadistisch) erniedrigt werden.Im Namen des „Wettbewerbes“ und der „Reformen“ leiden Millionen.Die neuen „Götter“ der unsichtbaren aber allgegenwärtigen „Märkte“ fordern auch heute Millionen von Tote,und noch mehr Armut und Elend.Aber so gut wie keine dieser Nationen fängt deswegen gleich mit Massenmorden und Faschismus an.

    Es ist bitter mit anzusehen wie auch in der „deutschen Linken“ so mancher Komplex mit der eigenen Geschichte noch immer so tief zu stecken scheint das auch aus dieser Ecke Dinge zu vernehmen sind Die Ich so nicht mehr für möglich gehalten habe vor noch gut 10 Jahren.Und diese Dinge Die Ich vernehme sind nicht „links“.Alles andere..

    Davon ab.Trump & Putin als Friedensengel anzusehen obwohl Beide nichts anderes planen als ihr Militär wieder „great again“ zu machen ist schon verrückt genug.Ist ja ganz toll das Trump keinen 3.Weltkrieg mit Rußland anfangen will..dafür aber provoziert Er bereits China über alle Maße hinaus.Auf dem selben Level wie es Clinton mit Rußland getan hätte.

    Gefährliche Dinge lese Ich von „Linken“ und „Progressiven“.Und es schockiert Mich zutiefst.

    • „links“ oder „rechts“ gibt es nicht mehr – Faschismus oder Kommunismus – alles eins > die Führungskaste bedient sich selbst. und macht das Volk untertan.
      Es gibt nur noch „oben“ und „unten“…Bush`s, Clinton`s, Obama`s…wieviel Gewalt, Verrat, Manipulation?

      Trump? bisher (23 Tage im Amt)…wieviele Tote, Verwundete usw.?
      Bisher hat er mit China oder Iran keine Gewalttätigkeiten vor. Er sucht das Gespräch. Das darf er. Er ist Politiker.

    • @ Angelos

      Gemeint sind in Herrn Wimmers Artikel die geopolitischen Maßnahmen und Ziele der angloamerikanischen Mächte zu Beginn des 20. Jahrhundert. Dabei geht es nicht um Elsass-Lothringen und Frankreich, sondern um das damals mögliche Bündnis zwischen dem Deutschen, dem russischen und dem osmanischen Reich (Ölvorkommen, Bagdad-Bahn usw.) Hierzu ist die Quellenlage ausgesprochen gut und einschlägige Stellungnahmen finden sich unter den Publikationen von Stratfor oder im Umkreis von Kissinger.
      Der Raubtierkapitalismus ist mitnichten eine Entwicklung der letzten paar Jahrzehnte – es gibt vielmehr nichts anderes als Raubtierkapitalismus. Insofern kann man es auch den eigenen Bewegungsgesetzen unserer kapitalistischen Gesellschaftsordnung, die eben nicht nur eine Wirtschaftsordnung ist, zuschreiben, dass konkurrente Staatssubjekte agieren und in den Krisenzeiten „Handel und Wandel“, die zivile Form des Krieges, durch nackte Gewalt abgelöst wird. Im 20. Jahrhundert gab es eine kurze Schönwetterperiode, weil der Fordismus noch einmal massenhaft Arbeitskraft benötigte und die Verelendung aufhielt – sogar gewisse Konsummöglichkeiten für angewendete Arbeitskraft eröffnete. Selbsttragend war auch dies nicht, sonst hätte es Reparatur-Ökonomie wie Keynesianismus nicht gegeben. Jeder Nationalstaat ist im Kern gewalttätig. Und selbstverständlich ist auch der Ausbruch des 1. Weltkrieges auf die Wertgesetze des Kapitalismus und die konkurrierenden Nationalstaaten zurück zu führen. Nähreres findet sich bei Stratfor und anderen Thinktanks von der strategischen Warte aus betrachtet, hinsichtlich der „Nationalökonomien“ im Schwarzbuch Kapitalismus von Robert Kurz.
      Im Zuge dessen, dass die Wertproduktion bereits Anfang der 1970-er Jahre zum Erliegen kam und die Profitkrise immer deutlicher wurde, globalisierte sich das Kapital, genauer gesagt: Die Ökonomie der Unternehmen wird grenzenlos (Auslagerung der Werkbank nach China, Rechenzentrum in der Mongolei usw.), aber der Staat bleibt seiner Natur nach auf das nationale Territorium begrenzt. Dies führt dazu, dass immer größere Weltregionen ökonomisch überflüssig werden und veröden, die Nationalökonomien zusammenbrechen und damit der Nationalstaat auch nicht mehr in der Lage ist, das zu gewährleisten, wozu das globale Kapital ihn braucht, nämlich die Staatsbürger repressiv im Zaum zu halten. Ein Zurück zur Nationalökonomie kann und wird es nicht geben (hierauf setzen Trump, aber auch gutherzige Leute wie Herr Wimmer).

      @ all die Katholiken-Basher hier
      Mir ist völlig unverständlich, warum hier auf einen Popanz eingeschlagen wird. Die religiöse Formation ging in Europa im 16. Jahrhundert unter. Zuvor hat Religion in weltweitem Maßstab die Leute an die 8.000 Jahre lang als ihre Welterklärung am Leben erhalten und das Leben praktikabel gemacht. Heute ist Religion – auch in weltweitem Maßstab ruinös – und fristet ein Fortleben nur noch als Privatideologie der nun „jedes für sich“ omnipotenten „Menschen“, die sich entsprechend hier auch äußern und als typischen Merkmal der unhinterfragten Erklärung unserer Epoche wieder gleich für alle und die ganze Welt unter Verweis auf die nur von ihnen richtig erkannte Vernunft sprechen.
      Ich möchte mir wünschen, dass wir über die Dinge reden, die wir im Niedergang und der Auflösung unserer Epoche jetzt herausfinden können. Gesinnungs-bashing und Projektionen kosten bloß Zeit und Nerven.

    • „Ein Zurück zur Nationalökonomie kann und wird es nicht geben (hierauf setzen Trump, aber auch gutherzige Leute wie Herr Wimmer).“

      Natürlich wird es das geben müssen,oder die Menschheit hat keine Zukunft.Nur eine lokale Wirtschaft und Agrarwirtschaft übernimmt Verantwortung für das,was geschieht,-für Umweltbelange,Soziale Fragen oder den Boden als Grundlage für Nahrungsmittel. Globale Unternehmen interessiert es nicht,die vergiften die Lebensgrundlage der Menschen,wie es Monsanto tut oder Nestle. und all die Multinationalen Konzerne. Diese benutzen für kurze Zeit die Ressourcen und zerstören sie,-ohne jegliche Verantwortung. Das ist globaler Wirtschafts-Faschismus . Und genau das hat keine Zukunft,weil nur diejenigen wahre Verantwortung übernehmen,die mit den lokalen Strukturen verwachsen sind.

    • Angelos,natürlich war der Versailler Vertrag eine unerträgliche Knebelung des deutschen Volkes,weil man uns die Alleinschuld gab am Weltkrieg und die geforderten Reparationen waren unmöglich zu leisten-wovon sollte man dann leben. Der Versailler Vertrag war auch kein Friedensvertrag,sondern ein Handelsvertrag. Auf dem Deckel des Vertrages steht“Treaty of Peace“,was „Vertrag zum Frieden“ heißt. Ein völkerrechtlicher Friedensvertrag schreibt sich „Peace Treaty“-„Friedensvertrag“ Dieser Vertrag trägt die Mitschuld am Bruch des Waffenstillstandes und Fortführung des 1.Weltkrieges,,was allgemein 2.Weltkrieg genannt wird.

      Wann wurden die letzten Reparationszahlungen für den Weltkrieg überwiesen-ist noch nicht lange her!?

    • Aber in einer globalisierten Wirtschaft lässt sich der Dreck den man macht, doch so leicht woanders hinschieben wo er einen nicht stört, und man kann sich so bequem bei jenen, die sich nicht wehren können, klauen was man braucht.

      In kleineren Einheiten wird Verantwortung für sein Tun übernommen, weil man mit den negativen Konsequenzen direkt konfrontiert wird. Globalisierte Ökonomie ist Problemverschiebung und ungebremster Raubzug.

    • Petra:
      Ein Zurück zur Nationalökonomie so vllt. nicht, es geht ja immer weiter.
      Aber wir brauchen regionale Primär-Märkte, europäische Sekundär-Märkte, insbesondere in der Ernährung. Wir brauchen andere Prioritäten, andere Subventionen, andere Verträge, andere Handelsrichtlinien, andere Steuerrichtlinien, andere internationale Übereinkünfte,…einen neuen Verteiler-Schlüssel…
      …dafür andere soziale Richtlinien, andere soziale Prioritäten, andere soziale Verständnisse und soziale Bewertungen…

      Es kann nicht sein, dass Spekulation und Zinswirtschaft einer Handvoll Reichgewordener ermöglicht, sich Anwaltskanzleien, Banker und Politiker,Wissenschaftler und Beamte… anzustellen, um ihre finanziellen Interessen, aber auch globalen Ideen,nach Teufel-komm-raus, zu befördern!

    • @ Padma28
      Der Nationalstaat entstand gleichursprünglich mit dem Kapitalismus. Die Nation ist nichts älteres, bereits vorhanden gewesenes auf das man sich positiv beziehen könnte. Nationen ohne Staat sind undenkbar und galten den Philosophen und Theoretikern der aufstrebenden Moderne als geschichtslos. Zwar verfügten auch diese Länder bzw. Reiche über eine Fülle von empirischer Vergangenheit, voll von Leuten, die gelebt haben, ihre Lieder, Gedichte, Traditionen, Mythen, Religionen, Helden und Heldinnen, Männer, Frauen, Riesen, Ahnen und was da mehr hatten – nur keinen Begriff von sich als Nation. Erst als Nation sind sie oft genug gezwungen, diese Traditionen aufzugeben, wie es Bretonen und Provençalen im frisch geschaffenen Frankreich mit seiner gerade erfundenen, propagierten grande nation tun mussten. Nationen also: Noch heute können wir das Künstliche, Erzwungene, Demiurgische ausmachen, wenn wir nationalstaatliche Konstruktionen wie die einstige Vereinigte Arabische Republik betrachten oder auch Staaten wie die Republik von Südafrika, die mit großer Selbstverständlichkeit von der südafrikanischen Nation reden; Fälle, in denen die diversesten Traditionen und Bevölkerungen in eine Model gepresst werden. Umgekehrt werden aber neue Staaten entlang geschichtsloser Kulturtraditionen aus den Zerfallsprodukten alter gegründet, was darauf verweist, dass die vergehende staatliche Gewalt nicht mehr hinreichend legitimiert, nicht mehr durchsetzungsfähig war auf Grund innerer Widersprüche oder äußerer Pressionen – im Falle Jugoslawiens war es beides. Aber immer steht am Ende ein – auch durch Völkerrecht durchaus beschriebener und kodifizierter – Prozess der Staatswerdung und Staatsgründung, der wie durch Zauberhand Nationen erscheinen lässt, deren Vorfahren bis in die Steinzeit zurückreichen (jedes Nationalmuseum ist voll von Faustkeilen) und die Jahrtausende lang unterdrückt wurden, bis sie ihren Staat hatten. Gelingt es nicht, den nationalen Mythos zu begründen, spricht man folglich auch von nicht gelungenem nation-building mit der Folge des failed state.
      Zustimmen kann ich Ihnen, wenn es um lokales Wirtschaften gehen soll. Ist es möglich, dass „postnationale“ Territorien und Operationsfelder jenseits von Markt und Staat entstehen? „Unterhalb“ der Nationalökonomie, auf der lokalen und regionalen Ebene, entwickeln sich in einigen Ländern neue Formen der Selbstverwaltung, Genossenschaft und Selbstversorgung für die menschlichen Grundbedürfnisse. Aber alle diese Gruppen besitzen bis jetzt noch keine neue sozialökonomische Kompetenz; sie befassen sich fast nur mit einzelnen negativen Folgen der Globalisierung, ohne das Ganze der geltenden Erklärung unserer Epoche in Frage zu stellen und besetzen einzelne Funktionen des Bürgerlichen Ensembles wie Rechtsstaatlichkeit oder Demokratie sogar positiv.

    • @ Linus Ida
      Meiner Auffassung nach brauchen wir keine neuen Verträge, sondern ein Welt ohne Verträge, keinen Handel, sondern Güterkreisläufe, keine internationalen Übereinkünfte, sondern keine Nationen, keinen neuen Verteiler-Schlüssel, sondern den Wechsel vom abstrakten zum konkreten Reichtum. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie das Überleben der Leute wiederum durch einen wie auch immer gearteten Flaschenhals der Finanzierbarkeit pressen möchten.

      Der Zins ist keine Erfindung böswilliger Individuen, sondern Ergebnis der Verwertung des Werts, den unsere Gesellschaftsformation als Reichtum ansieht. Mir ist sehr wichtig darauf hinweisen, dass es nicht gute und böse finanzielle Interessen gibt (auch nicht gute oder schlechte sonstige Interessen), sondern uns Heutige ausmacht, dass wir ausschließlich über die mehr oder weniger gelungene Durchsetzung abstrakter Interessen unser konkretes Leben praktikabel machen müssen. Wie hat es soweit nur kommen können? Welche neue Erklärung sozialer Kooperation möchten wir unter der Prämisse eines „guten Lebens“?

    • Petra,wenn sie von Nationalstaaten reden,sollten sie zuerst bedenken,dass die Globalisierung dafür sorgt,dass nationale Eigenheiten verschwinden,wegrationalisiert werden,-jedes Jahr verschwinden auf Grund der Globalisierung
      etliche alte Sprachen,-der Imperialismus ist es ,der alte Kulturen zerstört und Menschen ihrer Heimat beraubt. Ich erachte es als müssig in der Vergangenheit zu wühlen,wenn heute gewachsene Strukturen durch einen nie-dagewesenen Raubzug der transnationalen Konzerne verunstaltet und zerstört werden. Wenn in Mexiko jahrhundertealte Maissorten verschwinden,um den Terminatorsaatgut Platz zu machen-und doch wird öffentlich nichts über die Ursachen der Verarmung und der Ausbeutung und der folgenden Überschwemmung mit Drogen usw. gesagt.
      Die Folgen der Globalisierung bleiben im Dunkel-auch was sie beschreiben,was hat das mit den heutigen Problemen zu tun. Das dient nur zur Ablenkung vom globalen Wirtschaftsfaschismus.
      Da könnte man unendlich fortfahren und jedes Land der Erde benennen,das von diesem Raubzug betroffen ist . All das wird hinter schwülstigen Rationalisierungen über freie Märkte und freien Handel und all solche Verdrehungen versteckt.

    • „Der Zins ist keine Erfindung böswilliger Individuen, sondern Ergebnis der Verwertung des Werts, den unsere Gesellschaftsformation als Reichtum ansieht.“

      Ach herrje,-der Zins ,-wo soll der herkommen. Der Zins existiert nicht,weil Geld keine Jungen bekommt,wie Aristoteles sagt. Der Zins ist die nichtsichtbare Versklavung der 90 Prozent zum Vortel der oberen zehn Prozent.
      Aber auf der Universität lehrt man natürlich etwas anderes.

    • Padma28:
      Wo kommt der Zins her?
      Hab ich schon mal geschrieben.

      Der Zins beim Kredit ist praktisch wie eine Leihgebühr.
      Durch Arbeit (z.B. vom Tischler) wird ein Mehrwert geschaffen = ein höherer Warenwert kommt in’s System.
      Bei gleicher Geldmenge würde der Wert der einzelnen Geldeinheit wachsen, bzw. die Preise würden fallen.(Deflation)
      Um das auszugleichen kann die Bank die Geldmenge, entsprechend dem geschaffenen Mehrwert im System, erhöhen, ohne das sich der Wert der einzelnen Geldeinheit verändert. Und da könnten dann auch die Zinsen herkommen.

      Was halten Sie davon? Abwegig?

    • 1139 durch Papst Innozenz ausdrückliches Zinsnahmeverbot auf verliehens Geld bei Christen.

      1179 Papst Alexander III gestattete ausdrücklich den Juden das Zinsgeschäft

      christen wurde vielfach der Grundbesitz verboten, ebenso das ausüben eines Handwerks durch Zunftzwang, „dadurch waren europäische Juden häufig Geldverleiher“ (Wikipedia) „Da die wenigsten Kleingewerbe ohne Kredit auskamen wurden Juden besonders in ökonomischen Krisen, als Wucherer betrachtet und beschimpft“ Der Hass auf die Juden wurde also von der katholischen Kirche iniziiert. Indem Juden durch Geld verleihen durften und nicht arbeiten mussten und die Christen arbeiten mussten und nicht Geld verleihen durften.

    • @ Padma28

      Sie beschreiben den aktuellen Niedergang des Nationalstaates sehr richtig. Und wie man sieht, können die Nationalstaaten das transnationale Kapital nicht aufhalten. Die Nationalstaaten waren bei der weltweiten Durchsetzung des Kapitalverhältnisses von abstraktem Reichtum und verallgemeinerter Subjektivität einst nützlich und unabdingbar, besorgten sie doch über Einschluss und Ausschluss (wer gehört zur Nation und wer nicht?) die Vorratshaltung von Arbeitskraft, erzogen mittels der allgemeinen Schulpflicht die benötigten Subjekte und übten Repression aus, wo sich Widerstand gegen das System regte. Wir befinden uns aber nun in einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als es in der Welt keine neuen Länder mehr zu entdecken gab und die Akkumulation neuen konkreten Reichtums ihr Ende fand. Die Verwertung des Werts ist an ihr immanentes Ende gekommen; seit ca. 50 Jahren läuft die Veranstaltung nur noch als Simulation ab (diverse Blasenökonomien, Bad Banks usw.) Das liegt daran, dass mit der elektronischen Revolution und jetzt auch mit der Robotik immer mehr menschliche Arbeitskraft im System überflüssig gemacht wird, objektivierte in Zeiteinheiten gemessene menschliche Arbeitszeit aber die Messgrundlage für Wert als abstraktem Reichtum geblieben ist. In der Nationalökonomie noch als Reservekraft zwar kujoniert aber geduldet, werden in Zeiten des transnationalen Kapitals diese Menschen zu nutzlosen Essern, die durchaus brutal von den kapitalistischen Zentren fern gehalten werden. Die Ökonomie des Bürgerlichen Ensembles dient der Reichtumsproduktion – nicht dem Überleben irgendwelcher Leute. Es nutzt aber nichts, wenn man den Funktionseliten und Exekutoren des Systems persönliche Motive unterstellt, die sie zwar haben mögen, die aber auch bei Fortfall dieser Leute am Fortgang und der Eigendynamik des Ganzen nichts ändern werden. Dazu bedarf es der Infragestellung aller Kategorien, namentlich auch der von Nation und Volk, die die blutigsten Geschäfte ermöglichen.
      @ Kernschmelze
      Danke für diesen Hinweis. In den Schriften jener Zeit bis hin zu Thomas von Aquin wird auch der Grund hierfür benannt. Es dürfen die Kaufleute bzw. Krieger-Kaufleute zwar ihre eigenen Aufwendungen auf die Gegenstände, die sie gegen andere konkrete Reichtümer, darunter Edelmetall und Metallmünzen, tauschen, aufschlagen aber nicht und auf keinen Fall die Zeit!, die sie für Reisen oder vor Ort benötigt haben. Denn die Zeit eines Menschen gehört zu Gott, ist eine Qualität, an die der Mensch selbst nicht rühren darf. In jener Epoche gab es kein Verständnis von einer objektiven Fließzeit, die man abmessen konnte und heute der Wertberechnung zu Grunde liegt. So wurde im Laufe des Jahres der Qualität der Zeit wegen im Sommer von „langen Stunden“, im Winter von „kurzen Stunden“ nicht nur gesprochen, sondern auch so verfahren. Hand- und Spanndienste beispielsweise waren im Winter viel kürzer als im Sommer.

      Nochmals Zins:
      Wir haben es in unserer Welt mit einer zuvor unbekannten Form des Reichtums zu tun – der Reichtum ist abstrakt. Die Vermehrung des abstrakten Reichtums (Wertmenge) geschieht dadurch, dass der erwirtschaftete Wert wieder ins System investiert werden muss, um sich wieder und weiter zu verwerten. Es gibt also keine nette Schatztruhe, deren Inhalt das Überleben bis in die 7. Generation gewährleistet, wie das noch zu Zeiten des Aristoteles war. Vielmehr gilt es den Wert in Unternehmungen zu stecken, die durch Verwertung von menschlicher Arbeitskraft neuen Wert abwerfen soll, wobei immer auch die Gefahr besteht, dass dieser Wert sich in der Zirkulation (Markt) nicht realisiert mit allen hässlichen Folgen für die beteiligten realen Menschen. Obwohl das Finanzkapital logisch nur eine abgeleitete Form des Produktivkapitals und der Zins nur ein Bestandteil der industriellen Mehrwertschöpfung (Gegenleistung für vorgeschossenes Kapital) sein kann, erscheint dem Hausverstand allein der Zins, der für geliehenes Geld bzw. Geldkapital gezahlt werden muss, als Abpressung, als moralisch ungerechtfertigtes Einkommen.

    • Petra,der Zins der gezahlt werden soll,ist nie geschöpft wurden und existiert nicht im Geldsystem.
      Das hat zur Folge,dass ständig neues Geld geschöpft werden muss,durch die Vergabe von Krediten.
      Warum wir ein ständiges Wachstum der Wirtschaft benötigen,ist einzig dem Zins geschuldet,um diesen Mehrwert zu schaffen,der die Reichen ständig reicher macht. Der ungeschulte Hausverstand kann das noch begreifen,während ,jene ,die die Universität durchlaufen haben,das dann auch glauben,was sie über das Wirtschaftssystem gelehrt bekommen.

      Ich habe keine Lust,das weiter auszuführen,weil ich es schon tausendmal gemacht habe.Prof Wolfgang Berger oder Bernd Senf beschreiben die Unmöglichkeit des Zinses.Und Aristoteles hatte recht.Geld bekommt keine Jungen.

      Sagen Sie mir,wo kommt der Zins her?

    • schwarz ist weiß,-verzeihen Sie,ich antworte später.

      Für Petra:
      „Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: „Nie wieder Krieg!“, entgegen all den Hoffnungen auf eine schöne Zukunft, muß ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen!“

      Jean Silvio Gesell
      (1862 – 1930), Finanztheoretiker, Finanzminister der bayerischen Räterepublik, Begründer der »Freiwirtschaftslehre«, mit der er eine »freisoziale Ordnung« schaffen wollte

      Quelle: Offener Brief an die Berliner Zeitung am Mittag, 1918

  4. Herzlichen Dank für diesen Artikel und überhaupt auch nochmal für Ihre gesamten Aktivitäten, Herr Wimmer! ich hatte eigentlich auch von Anfang die naive Hoffnung, dass dieser Papst nun mal ein „Guter“ sei. Nun könnte jemand sagen, wenn er ein Guter wäre, dann wäre er jetzt schon tot. Aber ich glaube, dass in dieser Zeit alles möglich oder auch alles unmöglich ist. Die beiden Kommentare von „Padma28“ finde ich dabei interessant und bedenkenswert.

  5. nichteinmal ein mccain wird es schaffen dem trump das kennedy schicksal zu bescheren, darum wird es auch keinen dritten weltkrieg geben.
    man kann es so sehen wie der papst, das wir schon im dritten weltkrieg leben – es ist ein wirtschafts und währungskrieg.
    man wird sich um einen gerechten umgang bemühen müssen, erdöl und gold nur in dollar zu handeln ist es nicht, daher wird es hier die größten umbrüche geben, und wer denkt er rechnet einfach nur in euro franken oder pfund um der liegt total falsch.

    • Ach, das sind solche Wortspielereien…natürlich kann auf einer spirituellen Ebene ein Krieg stattfinden! Es gibt den guten Geist und den bösen…mal ganz einfach gesagt! Und Mensch steht dazwischen und muss sich entscheiden….andauernd…Sinn seines irdischen Lebens. Im Paradies sind wir alle noch nicht!

  6. Und zum Thema Fatima:
    Alles, was aus den elitären Zirkeln der Macht der rk-Institution kommt, ist falsch.
    Selbst wenn es die Marienerscheinungen der Kinder samt Botschaften geben haben sollte – was ich selbst für unwahr halte – so ist ihr Inhalt durch die rk-Institution verfälscht.
    Die rk-Institution untersteht dem Antichristen und dieser dient der Schlange, so wie das Wort Gottes es sagt.
    Somit ist nichts, was von der rk-Institution kommt, wahrhaftig, geschweige denn zum Heil der Menschenheit beitragen.

    • Das stimmt leider… Ich fand den Text einfach nur peinlich und einen ganz unangenehmen Beigeschmack hat es. Denn nun muss ich das was er früher publiziert hat und was ich für sinnvoll hielt, nochmal auf seinen Sinn überprüfen muss. Wer solch lächerliche Märchenkram von sich, den kann ich unmöglich ernst nehmen.

    • Der Vatikan hat sich schon im 19. Jahrhundert bei Rothschild verschuldet,-und Rothschild sind die Illuminaten-Bande,die seit ihrer Gründung durch Weishaupt sich vorgenommen haben,jedwede Kirche zu unterwandern um die Weltherrschaft zu erlangen.Und die Katholen hasste der Weishaupt besonders,weil er in einem solchen Internat aufgewachsen war,wo er wohl schlecht behandelt wurde.
      Nein,ein Papst,der nicht das macht,was die Satanisten wollen,verschwindet von der Bildfläche.Wie dieser sogenannte 30-Tage ? Papst.
      Die Macht,so viel Geld zu erzeugen wie ich will ,ist größer als die Macht des Vatikan.

    • Aber man darf auch nie vergessen,dass Menschen auch umschwenken können und dann für die Rechtschaffenheit kämpfen. So wie Kennedy das tat,dessen Familie mit zu den 13 satanischen Blutlinien wohl gezählt wurde,wie Robin de Ruiter das in seinem Buch beschreibt,-aber die beiden Kennedy-Brüder sind ausgeschert und haben sich dann für Gerechtigkeit eingesetzt.Sie wollten die Verschwörung der Satanisten zerschlagen.

    • Alles Spirituelle, das sich institutionalisiert, wird ein Problem bekommen!
      Deshalb sollte man umso mehr auf den einzelnen Menschen, seine Worte, seine Taten schauen. Es gibt „Erscheinungen“, mehr als man sich vorstellen kann. Sie zu „prüfen“ (wer prüft?), auszuwählen, heilig zu sprechen, sie zu hofieren, zu preisen, ihnen Orte und Andenken zu verschaffen, …ist eben intitutionalisiert und entspiritualisierend. Die r-k Kirche ist ein riesiger Apparat…Wer ihn als solches anbetet, ist auf dem Holzweg. Dennoch empfinde ich eine Verallgemeinerung, gar im Sinne von „Antichrist“, schwierig.
      Eine Besinnung auf das Wesentliche – und das kann man durchaus innerhalb der Kirchengemeinschaft – muss deshalb nicht unchristlich sein.

  7. „An diesem Tag wird der Heilige Vater, wie er ehrfurchtsvoll von hunderten von Millionen Menschen genannt wird, den Menschen auf der ganzen Welt im portugiesischen Fatima ins Gewissen reden.“
    .
    Der Antichrist wird also den Menschen auf der ganzen Welt ins Gewissen reden? Also so ca. 7 Milliarden Menschen?
    .
    Als ob die ganze Welt an der Macht wäre und von den unzähligen Kriegen profitieren würde – wie dermaßen lächerlich und durchschaubar dieser falsche Prophet und Scharlatan doch ist.
    .
    Wozu der ganzen Welt ins Gewissen reden, wenn es doch vollkommen genügt, der handvoll Arschlöcher die Leviten zu lesen, die die Welt brennen lassen wollen?
    .
    Natürlich drückt sich der Antichrist darum herum, diese wenigen, verantwortlichen, selbstherrlichen Hassardeure der Weltpolitik und ihre Hintermänner öffentlich zu Maßregeln und zur Rechenschaft zu ziehen, denn er ist ein Diener der Schlange, genannt Satan, und war es auch schon immer.
    .
    Nein, er bleibt schön im Allgemeinen, d.h. er wendet sich mit seinem ins Gewissenreden einfach pauschal an die ganze Welt, denn so kann er es sogleich vermeiden, die wahren Stripenzieher gezielt vor der Welt bloßstellen und geißeln zu müssen.
    .
    Denn er Vatikan steckt selbst mitten im Sumpf des Verbrechens aus Krieg und Profit.
    .
    So macht der Antichrist also lieber die vergewaltigte Welt verantwortlich, anstatt die verantwortlichen Vergewaltiger der Welt zu geißeln.
    .
    Im Resultat ist das die perfekte Perversion.

    • @ Habakuk
      11. Februar 2017 at 23:29

      „Denn er Vatikan steckt selbst mitten im Sumpf des Verbrechens aus Krieg und Profit.“

      Bitte nicht die ‚Pädophilia‘ der KaKi in Australien vergessen, wo angeblich 7% des dort ansässigen
      Klerus sich an Kindern vergriffen haben.

      Irgendwie haben die Kirchenmitglieder der KaKi ja auch kein Problem damit, eigentlich.
      Weil das ja schon immer so war. Und so ein bisschen Kindersex am Altar kann gar nicht
      so schlimm sein. Wenn man sich auf der anderen Seite nur einmal vorstellt, das diese
      Kinder in die falschen Hände geraten würden!

      Es gibt ein Wort für diese Menschen, das ich hier nicht ausschreiben möchte. Es fängt
      mit „Ki“ an und hoert mit „er“ auf.

    • „Der Antichrist wird also den Menschen auf der ganzen Welt ins Gewissen reden?“
      Ich fürchte, Sie irren – der Antichrist, das ist der Ungeist, der sich in den Köpfen vieler Zeitgenossen soselbstsicher breitgemacht hat, wenn es um Gewinne, Leistung und „westliche Werte “ geht…

    • @ Helena-Sophia:
      Ich bitte sie, die rk-Institution nicht mehr mit dem Wort für die Gemeinschaft der Gläubigen zu betiteln.
      „Die Kirche“ ist laut Bibel „Die Gemeinschaft der Gläubigen“.
      Darum ist es ein erster und sehr wichtiger Schritt, die rk-Institution nicht mehr das zu nennen, was sie nicht ist und was sie nie war: Die Gemeinschaft der Gläubigen.
      .
      Es hilft sehr, sich das bewußt zu machen und man erkennt dann auch die rk-Institution als das, was sie ist:
      falsch und machthungrig und gottlos, d.h. sie repräsentiert nichts was zu Gott führt oder was die Menschen vereint und ihre seelischen Wunden heilt.
      .
      Es ist schwer, ich weiß, denn die „Gehirnwäsche“ durch diese Organisation ist schon sehr alt und überaus wirksam.
      Dennoch führt an diesem ersten Schritt kein Weg vorbei.

  8. Vielen Dank. Ein Artikel, über den ich erstmal noch ein wenig Hintergrundinfo zusammensuchen muss, speziell Fatima. Ich habe aber das Gefühl, dass mit der Kriegsangst gespielt wird, um andere Massnahmen durchzupressen. McCain müsste wissen, dass er verlieren würde, und mit Trump wäre der 3.WK auch nicht zu machen. Aber das ist nur mein Gefühl, ich kann es nicht begründen.

    Wenn jetzt jemand dazu aufrufen würde, McCain in München den roten Teppich unter den Füssen wegzuziehen, würde so ein Aufruf wahrscheinlich direkt verfolgt – im Gegensatz zu den zigtausend ungeahndeten Mordaufrufen an Trump.

    • …und ich rufe natürlich nicht dazu auf!!! McCain ist ein jämmerlicher kleiner Junge, der mir fast Leid tut, der seine Kindheit auf der Air Base nicht verarbeitet hat, und wahrscheinlich immer noch unter dem Druck steht, sich vor seinem Vater (auch Army) beweisen zu müssen.

  9. Toller Artikel.

    „Sie müssen sich nur fragen lassen, wo sie eigentlich gewesen sind, als die Zerstückelung dieser fraglichen Staaten durch die Washingtoner Politik mit hunderttausenden von Toten hätte verhindert werden können. Frau Clinton bekam von diesen sadistischen amerikanischen Anwandlungen nach den Fernsehbildern, die Gaddafi zeigten, doch immer noch nicht genug.“

    Momentan regen sich alle über Trumps Einreisebann auf, weil es so „diskriminierend“ ist, alle Moslems unter „Generalverdacht“ zu stellen – scheinbar mit westlichen Werten überhaupt nicht vereinbar. Auch Firmen beschweren sich aus purer Menschlichkeit über das Verbot.

    Man fragt sich nur: wo waren und sind die vielen Protestanten, wenn genau die gleiche Moslems in ihren Heimatländern niedergemetzelt werden? Wie wäre es, wenn sich Lockheed Martin oder Raytheon einfach aus purer Menschlichkeit weigern würden, Waffen für illegale Kriege zu liefern? Die Bevölkerung scheint das Morden ja nicht zu stören, wenn man den Aufschrei jetzt mit dem vergleicht, was z.B. wegen der ganzen Drohnenmorde zu hören ist (nämlich gar nichts).

    Heißt also: wenn man Muslimen die Einreise verbietet, ist das ganz schlimm und geht gar nicht. Ermorden darf man die Unschuldigen aber in ihren Heimatländern, das führt zu wesentlich weniger – gar keinem Protest.

    Wie krank ist das denn?!

    • Warum sollten US Medien weniger mit zweierlei Mass als deusche Medien das tun?
      Der Urnenpöbel in beiden Ländern frisst es unbesehen und plappert es nach wie Papageien.

      Gegenfrage: Wenn die „politics as Usual“ Fraktion damit durchkommt, ohne dass man den Verlagshäusern das Dach über dem Kopf anzündet, warum sollten sie es dann nicht tun?
      Auch nach Trump wird wird ja weiter gewählt, und in DE verkauft man einen Hanwursten wie Schulz erfolgreich an die Bürger im Lande der „Dichter und DENKER(!)“.

    • Manipulation durch die Massenmedien halt, daher kommt ja auch deren Krise.
      Immer mehr Menschen fällt auf, dass hier etwas nicht stimmt, gerade wenn die Widersprüche so offensichtlich sind.

  10. Der Grundgedanke ist, daß das Christentum sich die Politik des Römischen Imperiums zu eigen machte und es mit seinen eigenen ‚Waffen‘ schlug. Ein ‚Regime‘-Wechsel, sozusagen, der die Macht der Antike auf das Christentum übertrug. Bereits im Jahre 500 A.D. hatte die katholische Kirche das weltliche Europa fest im Griff.

    Was folgte war alles andere als akzeptable, aber durchaus verständlich – aus der Perspektive einer machthungrigen Organisation die nichts, absolut gar nichts mit der Lehre des unbewiesenen Jesus zu tun hatte. Manchmal hat man den Eindruck das die Verklärung, die Religion umgibt – speziell die christliche – in der Lage ist alles auszublenden was dem Anhänger nicht in den Kram passt.

    Fest steht jedoch, das die damalige Machtelite der Kirche – übertragen auf die heutige Zeit – noch viel mehr Menschen auf dem Scheiterhaufen (heute mit Phosphor und Napalm) verbrennen würde.

    Mehrere Millionen braunhaeutige Menschen von weißen Christen verheizt. Ist aber alles nicht die Schuld des Christentums, völlig klar.

    Jedoch, auf dieser Seite des Monitors, gilt das Verständnis das:

    Jede Religion ist nur so gut wie ihre Anhänger.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer.

    Vielen Dank auch für Ihre Antwort.

    • „Der Grundgedanke ist, daß das Christentum sich die Politik des Römischen Imperiums zu eigen machte und es mit seinen eigenen ‚Waffen‘ schlug.“

      Entschuldigung, aber bei so einem haarsträubenden Unsinn werde ich aggressiv.
      Die Botschaft Jesu hat überhaupt gar nichts mit dem römischen oder sonst irgend einem Imperium gemein. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    • Ich empfehle allen sich mal den neuen Scorsese Film anzuschauen „Silence“

      Da kann man bewundern wie christliche (Jesuiten) Missionare den Japaneren im 17 Jahrhundert ihre Religion aufschwatzen, mit dem Resultat, dass Tausende dieser armen Schweine zu Tode gefoltert wurden…

      Und diese lächerlichen Hanswurste mit ihren langen Kleidern und roten Schühchen in Rom labern dazu, dass ihre Seelen gerettet worden seien….. und die Verblödeten hören sich das ganz ruhig, an ohne ihm eine zu schmieren.

    • Da gibt es zig Beispiele aus der Geschichte, was „im Namen des Glaubens“ so alles getan wurde, auch von anderen Religionen.
      Nur: mit dem Kern des Christentums, der Botschaft Jesu, hat das nichts zu tun. Dass die (katholische) Kirche oft kein guter Repräsentant des Glauben war – geschenkt.
      Man fragt sich schon, wo z. B. in unseren Tagen das Kreuz bleibt, wenn eine große Gruppe Menschen vor Rammstein demonstriert. Man sieht viele Menschen mit Bannern und Plakaten, nur: wo sind die Priester, Bischöfe, Kardinäle? Die müssten da an der Spitze mitmarschieren!
      Trotzdem: mit wahrem Glauben und dem, was Jesus gepredigt hat können die Menschen immer noch sehr viel anfangen, und da ist es im Prinzip egal, was die offizielle Institution tut.

    • ganz einfach:
      Hinter jeder „Macht“ stehen unbescheidene MENSCHEN, die sich für befugt halten…
      Der Zwispalt der Kirche zwischen weltlicher Macht und Weisheit ist die Unfähigkeit von Menschen!

  11. Da muss ich ausdrücklich Widersprechen Herr Wimmer. Aus der Sicht von NLP ist diese Betrachtungsweise geradezu verheerend und eine vorweggenomme Tatsache. Die Realitält folgt der Aufmerksamkeit. Wir befinden uns in vehementen Kriegsvorbereitung und einem Weltwirtschaftskrieg der eine Weltkrieg vorrausgeht, jedoch haben wir im Moment noch Frieden. „Du erklältest Dich.“ und „Shampoo für sprödes Haar“ sind ähnliches Aussagen. Hierzu muss man wissen wie das Gehirn funktionier, es denkt in Bildern. Es wäre besser die Bilder des Friedens zu verstärkern. Ich weis es ging Ihnen um die Verdeutlichung der Dringlichkeit und es ist wahr. Jedoch ist die Kriche kein Verlässlicher Partner ihres und unseren Wunsches nach Frieden. Hier sollten Sie sich vor Augen führen wodurch Rom und mit welcher Gegenleistung der Erhalt von Kirchensteuern und Staatsgebiet erlangt wurde.

  12. „christliche Werte“

    Wow.

    Christliche Werte wie Faschismus, Rache, Genozid, Gewalt gegen Nicht-Gläubige, Überbevölkerung durch Verbot der Geburtenkontrolle, finanzieller Faschismus – das Erpressen von Schutzgeldern für die Zeit nach dem Tod, Größenwahn und letztendlich dieser perverse Drang Kriege zu führen – für Profite und um die, die einen anderen Glauben haben auszurotten.

    Die faschistisch-kriminelle „katholische Kirche“ ist eine Terror Organisation und gehört ein für alle Mal verboten. Ihre Anhänger sind unverbesserlich und schieben die eigene Schuld an der Zerstörung dieses Planeten IMMER auf andere.

    Das Wissen darüber entstand durch eigene Erfahrungen – aufgewachsen in einer ‚christlichen‘ Familie die das wichtigste Dogma der christlichen ‚Kirche‘ jeden Sonntag zur Schau stellte:

    HEUCHELEI.

    Ein Christ der kein Heuchler ist – ist kein Christ.

    Alleine der Gedanke das es Menschen gibt die kein Problem damit haben das ihre Organisation verantwortlich ist für das Ermorden von Millionen Süd- und Nordamerikanischen Ureinwohnern um Gold und Land zu stehlen und in der jüngeren Vergangenheit die Verteufelung der islamischen Religion – die nichts anderes ist als eine verwirrte Reformation des Alten Testaments.

    Mit den Christen am atomaren Drücker (christliche Atombomben wurden in Japan gegen eine Gesellschaft verwendet, die bereits kapituliert hatte) ist der dritte Weltkrieg unvermeidbar. Diese Menschen hassen alles was nicht in ihr krankes Weltbild passt.

    Während der Zerstörung des Römischen Imperiums haben die Christen gelernt wie man „Imperium“ richtig betreibt. Die einzige Hoffnung für diesen Planeten und dem Leben darauf/darin besteht in der Transzendenz von ‚Religion‘ und der Erkenntnis das Religion Menschen verarscht, belügt, ausnützt und gegen einander ausspielt.

    Zur Hölle mit dem ‚Christentum‘.

    • Da irren Sie sich meine Liebe Helena-Sophia. Es ist naiv zu glauben, dass sich Rom vom Verfolger und Mörder der Christen, urplötzlich zu deren Beschützer und Bewahrer gewandelt hat. Betrachten sie es einfach so dass Rom nie untergangen ist. Das Christentum hat nichts mit Rom zu tun. Im Gegenteil es ist geradezu inverse.

      Aber vielleicht wissen sie das ja alles schon.

    • „Christliche Werte wie Faschismus, Rache, Genozid, Gewalt gegen Nicht-Gläubige, Überbevölkerung durch Verbot der Geburtenkontrolle, finanzieller Faschismus – das Erpressen von Schutzgeldern für die Zeit nach dem Tod, Größenwahn und letztendlich dieser perverse Drang Kriege zu führen – für Profite und um die, die einen anderen Glauben haben auszurotten.“
      .
      Die rk-Institution hat sich selbst das Label christlich aufgedrückt, und damit seit ihrem Beginn alles pervertiert was Jesus Christus, der allein Christus (der Gesalbte) heißt.
      Nichts was die rk-Institution tut – Betonung auf „tut“ – stimmt mit dem überein, was Jesus Christuts gelehrt und gelebt hat.
      .
      Daß du alles, was du mit der rk-Institution selbst erlebt hast als Heuchelei empfindest, kann ich gut nachvollziehen, denn es passt zum Charakter dieser scheinheiligen und falschen Organisation.
      .
      Die rk-Institution dient nicht Gott, sondern ihrem eigenen Machterhalt.
      Den Menschen Wasser und Brot predigen, aber sich selbst im Prunk und Protz suhlen – und das nicht erst seit Tebartz van Elst sondern von Anbeginn an.
      .
      Ich hoffe sehr, du lässt dir den Glauben an Gott dadurch nicht verleiden (dann hätte Satan nämlich sein Ziel erreicht).
      .
      Gott wird seinen Sohn wiederkehren und diese falsche und bösartige Organisation samt ihres Anführeres, den Antichristen, vernichten lassen.

  13. In Jugoslawien wurde gelogen und der „Bündnisfall“ in Afghanistan fällt in dieselbe Kategorie. Kein Wunder wenn China und Russland sich da auf den schlimmsten Fall vorbereiten, man kann es ihnen nicht Übel nehmen.

    Egal für wie gestört/verrückt wir auch einzelne Politiker halten, einen Nuklearkrieg würde alles vernichten (selbst wenn man in einem Atombunker überlebt, es wäre nur eine Verlängerung des Leids), Trump hat Familie und denen wird er sowas sicher nicht wünschen. Auch wenn es viele ungute Entwicklungen gibt, ich glaube doch an den Lebenserhaltungstrieb auf allen Seiten, wie bisher auch.

    Zum Papst, der Werteverlust im Westen ist tragisch, es regieren nur noch die niederen Instinkte und kurzfristige Interessen. Das christliche Abendland gibt es statistisch gesehen kaum noch, dementsprechend auch kaum noch christliche Werte. Leider, da muß jeder selbst die Veränderung sein, die er sich für die Welt wünscht.

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