KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer („Die Angst der Eliten“)

„Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides.“

Diese zutreffende Macht-Analyse stammt von Louis Brandeis. Brandeis war einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 als Richter am Obersten Gerichtshof beschäftigt.

Die Zukunft, vor der er damals warnte, ist längst Gegenwart geworden. Wo Demokratie draufsteht, ist Geldadel drin. Der Globus wird im Großen und Ganzen von global auftretenden Konzernen regiert, die über gesichtslose Bürokratien, NGOs, Stiftungen und Lobbyisten dafür sorgen, dass der Staat als Durchsetzungsinstanz vor allem ihre ganz privaten Interessen durchsetzt.

Es reicht, sich eine einzige Bundespressekonferenz, egal zu welchem Thema, anzusehen, um zu erkennen, dass die sogenannten Volksvertreter heute nicht mehr sind, als die Pressesprecher der Industrie.

Kein Politiker, kein Staat ist heute noch solo in der Lage, Politik für die Wähler zu machen, wenn deren Interessen denen der „Märkte“ widersprechen. Geld regiert die Welt. Damit das Abwracken der Demokratie möglichst unauffällig vonstattengehen kann, muss das, was man Transparenz nennen könnte, unter allen Umständen vermieden werden. Wem es dennoch gelingt, Licht in den Sumpf der Korruption zu bringen, nichts Anderes ist die Demontage der Demokratie, der kann sich warm anziehen. Man lässt ihn vor allem durch eine völlig rückgratlose Presse in den Schmutz zerren, auf dass er in Zukunft als Verschwörungstheoretiker sehen muss, wie er sich wirtschaftlich über Wasser hält.

Umso mutiger ist die Arbeit von Paul Schreyer zu bewerten. In seinem aktuellen Buch „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ legt er den Finger in die Wunde. Wir haben keine Demokratie, wir werden von reichen Schnöseln regiert. Wie lange noch?

Inhaltsübersicht:

0:03:24 Deutschland – eine Oligarchie

0:13:50 Der Begriff „Populismus“

0:18:19 Die Relevanz einer Bertelsmann-Stiftung

0:32:17 Revolving door politic – warum funktioniert das noch?

0:39:32 Zensur, tabuisierte Wahrheiten, Hate-Speech und Shadow-Ban

0:49:27 Querfront, was ist das?

0:54:53 Direkte Demokratie und das deutsche Grundgesetz

1:01:13 Ein Blick in die Geschichte: Fürstenenteignung 1926 und der Young-Plan

1:15:13 Die repräsentative Demokratie überwinden

1:25:26 Das Motiv des Buches: „Die Angst der Eliten“

1:30:10 (R)Evolution?

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68 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer („Die Angst der Eliten“)

    • „das ganze Land lamlegen,1-2 Wochen.“ ist das gewünschte resultat.
      damit kollektiv neugeordnet werden kann.
      das herbeiführen ist das wesentliche.
      hypotetisch würden das die meisten menschen wollen aber praktisch kommt es nicht zustande….

  1. denke ich zurück was mir wirklich wichtig ist, komme ich nach längerer Bedenkzeit, auf folgenden Weg : Wasser, Luft und Boden in ausreichender Menge und Qualität sind mein Fundament auf dem ich alles weitere, mich umgebende, in der sich selbständig fortführenden Entwicklung, beeinflussen kann oder nicht. Bewusst oder unbewusst. Wenn ich aber auf ganz individueller, meinen Sinnen entspringender Ebne, auf das weiterführend Wichtige in meinem Leben blicke, ist die Schaffung „paradiesischer Zustände“ wie sie der Pfad der Permakultur vermittelt, wieder anknüpfend an die Befriedigung der Grundbedürfnisse und darüber hinaus auch die Entfaltung der in uns angelegten Potenziale, die grösste Motivation in meinem bewussten Tun.
    Danke für eure Beiträge!

  2. Paul Schreyer fällt durch umfassende Recherchen und fundierte Kenntnisse wiederholt sehr positiv auf – dieses Mal zum Thema Entwicklung von Herrschaftsformen. Zudem ist er rhetorisch Ken Jebsen gewachsen. Ein Gespräch auf Augenhöhe.

    Der Themenkomplex „direkte Demokratie“ als Ausweg aus der Misere spielt bei KenFM immer wieder eine Rolle. Meines Wissens nach wurde zum ersten Mal der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ positiv erwähnt. Ich würde mich darüber freuen, wenn KenFM, den Verein und seine Aktivitäten näher vorstellen könnte.

  3. Danke Paul Schreyer, für die gut recherchierten Informationen.
    Mein besonderes Interesse gilt der Rechtsentwicklung seit der Weimarer Zeit.
    Prof. Maus sieht in der Weimarer Zeit noch den Wertepluralismus gegeben,
    also ohne einen Vorhalt, der die Wahlmöglichkeiten des Volkes einschränkt.
    Paul Schreyer erklärt nun, wie es zu dieser Weimarer Entwicklung kam und
    wie verhindert wurde, dass direkte Demokratie per Volksabstimmung
    Eingang ins Grundgesetz fand.
    Paul Schreyers Definition „Was ist links?“ entspricht der Definition des ‚universellen
    Humanismus‘ von Prof. Mausfeld.

  4. Sehr geehrter Herr Jebsen,

    ihr Interview mit Herrn Schreyer fand ich sehr aufschlussreich und interessant. Mit zwei wesentlichen Einsichten von Ihnen und Herrn Schreyer, bin ich jedoch überhaupt nicht einverstanden. Erstens mit ihrem Demokratiebegriff, dass die Macht vom Volke ausgeht und der Volkswille umgesetzt werden müsste! Das ist der Demokratiebegriff von Rousseau/Voltaire oder wie die alten Griechen sagen würden die Ochlokratie! Demokratie ist jedoch die Regierungsform, die Macht begrenzt, nicht nur der Regierenden (Executive, Legislative und Jurisdiktion), sondern auch des Volkes.

    Die beste Staatsform ist die Demokratie, weil es eine Herrschaftsform ist, in der es möglich ist, die Regierung gewaltfrei abzuwählen. Dies, und nicht etwa die Behauptung, dass die Mehrheit Recht habe, sei der größte Vorzug der Demokratie!

    Dies führt mich zu den Thesen zu Volksentscheiden. Ich habe grundsätzlich überhaupt nichts gegen Volksentscheide, wenn Sie im Rahmen eines erfolgreichen Institutionenmodells durchgeführt werden wie z.B. in der Schweiz!

    Aber ich glaube, dass Sie noch nicht ganz das Schweizerische Modell verstanden haben. Die Schweiz besteht bekanntlich auch 27 Kantonen und etlichen Gemeinden. Als Deutscher (ich habe aber auch aufgrund meiner Schweizer Abstammung auch die Schweizer Staatsbürgerschaft) muss man erstmal verstehen, dass die ganze wesentliche politische Musik in den Kantonen und Gemeinden abläuft und die Bundespolitik eigentlich in der Schweiz gar nichts zu sagen hat (erste Machtschranke). Fragen Sie mal einen Schweizer nach seinem jetzigen Bundespräsident, den werden die Schweizer nicht benennen können, weil Bundespolitik für einen Schweizer grundsätzlich uninteressant sein kann und ist.

    Außer bei den sogenannten Volksentscheiden, dann kommt das Schweizer Parlament zum Zuge. Das Schweizer Bundesparlament kann man quasi als vorgezogenes Bundesverfassungsgericht ansehen, welches darüber entscheidet, prüft und formuliert, ob gewisse „Volksanträge“ zur Abstimmung zu gelassen werden! D.h. mitnichten, dass in der Schweiz, selbst wenn alle Schweizer dafür wären, über jedes beliebige Thema z.B. Eigentum etc. abgestimmt werden kann. Das Schweizer Parlament hat nämlich Anträge abzulehnen, welche gegen die Schweizer Verfassung verstoßen würden, dazu würde das von Ihnen erwähnte Thema der Eigentumsneugestaltung gehören (über die man natürlich diskutieren und streiten kann), aber mit Sicherheit kann man darüber nicht abstimmen, zumindest in der Schweiz nicht. Denn immerhin geht die Verfassung auch dem Volkswillen vor (zweite Schranke). Aber auch die kann man bekanntlich mit 3/4 Mehrheit ändern (Dritte Schranke: Bevölkerung plus Kantone)!

    Wenn Sie, Herr Jebsen, für derartige Volksentscheide, wie das Schweizer Modell sind, kann ich dies natürlich sehr befürworten, aber in Deutschland müssten hierfür die kompletten Institutionen so umgestaltet werden, dass auch die sogenannte Macht des Volkes beschränkt werden müsste, damit es nicht zu einer Diktatur der Mehrheit kommt!

    • Sehr interessant, danke.

      Deswegen geht es m.E. eben nicht ohne vorhergehende Revolution, im Zuge derer auch eine vernünftige Verfassung erarbeitet wird, die dann nur noch sehr schwer veränderbar ist. (Veränderbar meinetwegen auch per Volksentscheid, aber dann nur mit sehr hohem Quorum.)

      Ein Punkt, der m.E. auch wichtig ist und hier im Gespräch nicht bearbeitet wurde: Wer formuliert die genaue Fragestellung für eine Volksabstimmung? Denn davon hängt oft ab, welches Ergebnis man bekommt. Und auch, wie verbindlich das Votum für eine anschließende Umsetzung durch die Legislative ist. Will man die Formulierung also ausschließlich denen überlassen, die die Volksabstimmung anstreben? Gibt es formale Voraussetzungen, die beachtet werden müssen?

  5. Passend zum Thema Eliten. Während die Welt gespannt auf das Elitentreffen in Singapur blickt, ist ihr unweit von Schauspielplatz ein weiteres Spektakel entgangen.
    In Vietnam herrschen Zeitgleich seint einigen Tagen heftige Widerstände von Seitens der Bürger gegen das Elitenprojekt Chinas im Zussammenschluss mit den korrupten Eliten Vietnams.
    Was ist dort los? Ganz einfaches Nachahmen wie bei den ehemaligen Kolonialheeren GB in China, die Hong Kong für sich vertraglich abgsichert hatten, so wird das Gebiet in Mittelvietnam (Nha Trang) auch an China für geplante 99 Jahre verscherbelt. Dazu muss man wissen, dass die Vietnamesen seit geraumer Zeit den Hauch von Siedlerkolonialismus von Seitens Chinas erfahren haben. Es sind schon einige Areale im Form von Gated Communities entstanden, wo nur chinesische Bürger interagieren dürfen.
    Die massiven Protestet sind bis jetzt eingermaßend wenig blutig verlaufen; einige Verletzte auf beiden Seiten (Bürger und Staatsdiener) Brandschäden usw. aber keine Tote.
    Also Kapitalinteressen im Sinne der Eliten ist sowohl in China als auch im Westen so eindeutig deckungsgleich. Auch wenn man das als Deckmantel der „Neuen Seidenstraße“ den Leuten verkaufen will.

    Enttäuschend ist, dass ALLE Nachrichtenportale das irgendwie unterschlagen, nur bei Facebook findet man die Videoaufnahmen, der beteiligten Bürger.

    • Sehr guter Punkt, war mir auch nicht bekannt. Es ist ganz klar, dass jedes Imperium – ob nun amerikanisch, chinesisch, ostwestfälisch oder was auch immer – abzulehnen ist. Und der Umwelt ist es auch egal, ob die Waren auf der neuen Seidenstraße oder auf den alten Routen hin- und hergeschippert werden…

  6. Wunderbares Gespräch! Herr Schreyer hat eine sehr überzeugende und sachliche Art, erhellende Fakten zu nennen und grosse Zusammenhänge zu erklären. Das ist sehr guter Journalismus: unaufgeregt, seriös, die herrschenden Zustände intelligent entlarvend!

  7. Anbei Herr Ploppa zum Bilderberg:

    Alle Jahre wieder …
    11. Juni 2018 Hermann Ploppa

    …treffen sich die Mächtigen dieser Welt zur Bilderberg-Konferenz. Wirklich?

    Auch die legendäre Bilderberg-Konferenz ist nicht mehr das, was sie mal war. Ihre 2018er Ausgabe fand statt in Turin, in einem Hotel auf dem ehemaligen Gelände der Autofabrik FIAT. Schmucklos und beengt sollen hier die Reichen und Mächtigen dieser Welt ein Wochenende lang brennende Themen der Gegenwart und Zukunft abarbeiten.

    Über vier Jahrzehnte, seit ihrer ersten Sitzung im legendären Hotel De Bilderberg in den Niederlanden, hatte diese extrem diskrete Tafelrunde niemand bemerkt. Unter der Schirmherrschaft des Prinzen Bernhard der Niederlande wurden so folgenreiche Dinge wie die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft angestoßen.

    Doch Ende der 1990er Jahre ging ein immer lauteres Raunen durch die Stammtische: Es gäbe da eine geheimnisvolle Runde der Superreichen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Richtlinien der Politik bestimmen würden. Im Internet-Zeitalter gab es dann kein Halten mehr. Heute sind die Bilderberg-Treffen in aller Munde.

    Der Verlust der Heimlichkeit hat der Bilderberg-Runde nicht gutgetan. Bereits die Liste der Teilnehmer jener vermeintlichen Artus-Runde der letzten zehn Jahre zeigt deutlich: Hier tummelt sich schon lange nur noch die zweite oder dritte Garnitur der Machtträger auf diesem Globus. Multimilliardäre mit Visionen (wie seltsam diese auch sein mögen) wie George Soros, Jeff Bezos, Bill Gates oder der bizarre Richard Branson bleiben den Bilderbergern fern.

    Stattdessen: farblose „Domestiken der Superreichen“ und sogar deren Unterlinge.
    (…)
    Und die Themen? Hier dreht sich ein bunter Reigen: Herausforderung durch Ungleichheit, Rechtspopulismus, die Zukunft der Arbeit, die USA vor den Zwischenwahlen von Senat und Abgeordnetenhaus im Oktober, die Zukunft des freien Handels oder kryptisch: „Die Welt nach der Wahrheit (post-truth)“. Wenig wahrscheinlich, dass ein solches Bouquet von aktuellen Themen in drei Tagen abgehandelt werden konnte.

    Obendrein wollte man noch über „Russland“ reden (ein russischer Gast ist allerdings nicht eingeladen); über die Weltherrschaft der USA, über Künstliche Intelligenz und Quantencomputer, und schließlich noch über die delikate Beziehung Saudi-Arabiens zum Iran.

    Ursula von der Leyen und Jens Stoltenberg

    Alles spricht dafür, dass die letztgenannten drei Themen die Bilderberg-Konferenz 2018 beherrschen. Denn zu Russland haben auffällig viele Teilnehmer eine delikate Beziehung. Das fängt an mit der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Überflüssig zu betonen, wie oft die Ministerin die russische Gefahr heraufbeschworen und wie sehr sie sich die Erfüllung des Zieles, den Rüstungsetat auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erfüllen, zu eigen gemacht hat.
    (…)
    Bellizistisches Gruppenbild mit Damen

    In dieses bellizistische Gruppenbild mit Damen (es sind diesmal so viele Frauen dabei wie noch nie zuvor) passt Nadia Schadlow, die für kurze Zeit Präsident Trumps Assistentin und stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates der US-Regierung gewesen ist. Ihr Chef und Mentor im Nationalen Sicherheitsrat war General Herbert Raymond McMaster, dem die Öffentlichkeit zuschrieb, dass er auf den Brausekopf Trump mäßigend einwirken könnte.

    Als McMaster durch den allseits gefürchteten Hardliner John R. Bolton ersetzt wurde, trat auch Nadia Schadlow von ihrem Amt zurück. Es wäre absolut fahrlässig, aus ihrem Rücktritt eine moderate Haltung ableiten zu wollen. Sie bereitete schon in den 1990er Jahren im Pentagon die heute gültige Strategie für die Ukraine vor. Sie ist Mitautorin der National Security Strategy 2017. Als Vollmitglied im Council on Foreign Relations sowie im Defense Policy Board gehört sie zu den politischen Schwergewichten in Washington.
    (…)
    Dennoch ist die transatlantische Harmonie ein wenig getrübt, seitdem die Aufzeichnung eines Telefongesprächs Sikorskis mit einem nicht genannten Partner geleakt wurde, in der Sikorski den Schutz durch die NATO als trügerisch einstufte, denn: „Wir geraten mit Deutschland und Russland in Konflikt und denken, dass alles super ist, nur weil wir den Amerikanern einen geblasen haben …Das Problem in Polen ist, dass wir einen zu flachen Stolz und eine zu geringe Selbsteinschätzung haben … So ein Negertum!“

    Die Perfektion der Kontrolle: Künstliche Intelligenz und Quantencomputer

    Um die Funktionsweise von Quantencomputern wirklich verstehen zu können, muss man wohl fortgeschrittene Kenntnisse der theoretischen Physik und Mathematik erworben haben.

    Quantencomputer, wenn sie denn einmal funktionstüchtig sind, arbeiten nicht mehr auf der binären Logik von 1 und 0, von „An“ und „Aus“. Sondern irgendwo dazwischen oder auch beides gleichzeitig. Wie das geht, erklärt der in Kalifornien lebende deutsche Chefentwickler von Google, Hartmut Neven1, seinem Publikum bei der Bilderberg-Konferenz.

    Denn während Neven uns einfachen Leuten vor allen Dingen die Vorzüge in der Entwicklung von Batterien schmackhaft macht, ist längst klar, dass sich für machtbewusste Strategen die Büchse der Pandora auftut. Der Abstand zwischen Regierenden und Regierten, der jetzt bereits erschreckende Ausmaße angenommen hat, könnte sich noch einmal epochal vergrößern.

    Zu den Verschlimmbesserungen gehören „Quantensprünge“ in der Gesichtserkennung, Spracherkennung, Lösung komplexer Probleme, automatisierte Lenkungssysteme in Verkehr, Allokation, um nur einige Aspekte zu nennen. Und welche Macht zuerst Quantencomputer in ihre Rüstungssysteme einbindet, könnte vielleicht sogar andere Mächte damit in die Knie zwingen. Aus diesen Gründen hat ein hektischer Wettlauf eingesetzt, an dem sich Google, die NSA, das Pentagon, Russland und last but not least China beteiligen.

    Megacity Neom, die saudische Utopie

    Dazu passt noch Klaus Kleinfeld, früher Top-Manager bei Siemens, dann beim US-Aluminiumriesen Alcoa, zuletzt beim US-Konzern Arconic. Im Herbst 2017 sah man ihn plötzlich in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman auftreten. Es geht um ein futuristisches Megaprojekt: eine ultramoderne Großstadt namens Neom soll aus dem Wüstensand an der Küste des Roten Meeres, gegenüber der ägyptischen Ferienressorts Sharm-El-Sheik und Dahab entstehen.

    So groß wie Mecklenburg-Vorpommern und mit einem Etat von 500 Milliarden Dollar. Und Neu-Bilderberger Klaus Kleinfeld soll das Projekt als Geschäftsführer umsetzen. Die Mega-City Neom soll quasi mit einem Handstreich alle Probleme der Menschheit lösen. Hundert Prozent nachhaltige Energie aus Solar und Wind.

    Alle stumpfsinnigen Arbeiten werden von Computern und Robotern ausgeführt. Kaufmärkte wird es nicht mehr geben, denn Roboter liefern alles Gewünschte frei Haus. Nur gesunde und schöne Menschen leben hier, mit dem nötigen Geldbeutel. Rechtlich entsteht eine Sonderzone, so dass Frauen hier mehr als nur Auto fahren dürfen und keine Köpfe oder Hände mehr auf dem Marktplatz nach schöner alter salafistischer Sitte abgehackt werden.
    (…)
    Es wird nichts beschlossen in Turin bei der dritten Liga der Weltmächtigen. Es wird uns gewiss kein Paradigmenwechsel entgangen sein. Aber man kann aus den uns zugeworfenen Informations-Knochen doch erkennen, wie diese Szene der selbsterklärten Elitemenschen tickt.
    https://www.heise.de/tp/features/Alle-Jahre-wieder-4075793.html?seite=all

    • Das mit dem Quantencomputer verfolge ich seit Jahren und wurde immer unterschätzt. Ich empfehle wegen der Wichtigkeit dieses Themas auf Youtub sich mal etwas über den „Doppelspalteffekt“ und die Quantenverschränkung anzuschauen. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Möglichkeiten einer naturgegebenen Abhörsicherheit auch für das Militär interessant wird und Thema einer BilderbergK wird.

    • Ich kenne seit Jahren das Phenomen, dass Niemand begreift, aber das es da ist, wird nicht mehr bestritten.
      Wie Mann damit ein Computer macht verstehe ich nicht, deutlich ist aber das wenn nicht mehr die Lichtschnellheit Computer Datenverarbeitung bremst, wir vor eine Revolution stehen.
      Behauptet wird das China schon eine solche Computer hat, sogar in ein Satellit, die Berichte damit und davon können nicht abgehört werden.
      Ob es wahr ist, ich weiss es nicht.
      Ingenieure der Technische Uni Delft versuchen ein solcher Computer zu bauen.
      Was für mich eigentlich das meist Interessante ist ist das Kommunikation durch das ganze All vielleicht möglich ist, nicht mehr zwei Jahre bis ein Signal der nächsten Stern erreicht, aber sofort, und das über jede Abstand in Lichtjahren.
      Ich hoffe das es klappt.
      Kommunikation mit andere Intelligenz, wie werden die Führer unsere Religionen darauf reagieren ?

    • Der ‚Quantencomputer‘..jaja.
      Der feuchte Traum der Möchtegernkontrolletis, zweifellos.
      Das Problem mit dem Quantencomputer-Design ist ein genuines:
      Es gibt keinerlei Logik für den Bereich der Unschärfe, in dem so ein System arbeitet, denn Logik dient ausschließlich dazu jegliche Unschärfe zu eliminieren. Eine Logik der Unschärfe gibt es nicht, weil sie ein Widerspruch in sich wäre, was wiederum nicht logisch wäre, also unmöglich.
      Die sogenannte ‚fuzzy-logic‘ ist ja keine echte Unschärfenlogik, sondern nur eine Erweiterung der dualen Entscheidungsmatrix zu einer quadruplierten Entscheidungslogik mit genau definiertem Reaktionsmuster – was eben mit der Unschärfe quantenmechanischer Bereiche mal rein gar nichts zu tun hat.
      Genau genommen würde ein echter Quantencomputer selbst entscheiden können, welche Realität er bevorzugt und diese dann auch erschaffen durch seine Entscheidung, so wie im Doppelspaltexperiment ersichtlich.
      Dass aber kein von Menschen erschaffener ‚Quantencomputer‘ die Realität einfach umkrempelt, sollte klar sein und falls doch, dann taugt er nicht für Kontrollzwecke, weil er selbst unkontrollierbar wäre – so oder so also Blödsinn.
      Und auch ein Quantencomputer kann nur das verarbeiten, wofür er eine logische Programmiersprache besitzt.
      Und diese Programmiersprache MUSS die Möglichkeiten begrenzen, denn es existiert schlicht keine Möglichkeit das Unendliche in unendlicher Variation darzustellen und zu kategorisieren – eigentlich logisch, oder?
      Muss eine Programmiersprache begrenzen, dann muss jemand diese Grenzen definieren.
      Und da kein Mensch in der Lage ist alles zu wissen (und auch nicht weiß, was er alles nicht weiß und was wiederum davon sehr relevant sein und dadurch alles wieder neu aufzuarbeiten nötig machen könnte, wobei hier wiederum neue Informationen entdeckt werden könnten, die wiederum alles in Frage stellen oder stark relativieren – usw. usf. ad infinitum – womit der Computer schlicht entscheidungsunfähig wäre, so er denn ein echter Quantencomputer sein soll) und demnach daraus abzuleiten, was tatsächlich relevant genug ist, um mit dem begrenzten Potential erfasst und verarbeitet zu werden, wird nur ein Bruchteil der Wahrheit überhaupt erfasst und verarbeitet werden können, was wiederum jede Menge Spielraum für Unerwartetes, Unberechenbares und daher Unkontrollierbares offen ließe, so dass dieser Kontrollanspruch nie auch nur näherungsweise verwirklicht werden kann!

      Achja, ganz vergessen: ein Quantencomputer muss extrem gut abgeschirmt werden, weil ja quasi jede Molekülbewegung in der Nähe der qubits zu Fehlinformationen führen kann.
      Damit ist er ideal, um sabotiert zu werden 😉
      Man vergleiche Effekte von Gewittern auf den normalen Rechner zuhause – wenn man Pech hat verhagelt einem der EMP das System.
      Bei einem ECHTEN Quantencomputer muss man sogar die molekulare Eigendynamik der Materie, aus der der Computer bestünde, herausrechnen können – viel Spaß 😉
      Also: ein ECHTER Quantencomputer wir zu unseren Lebzeiten nicht mehr gebaut werden.
      Und das, was sie uns als einen verkaufen, ist in Wirklichkeit kein größerer Unterschied als der zwischen einer ‚Tin Lizzy‘ und einem Tesla – trotz erheblicher technischer Unterschiede fahren beide immer noch mit Lenkrad und 4 Reifen auf definierten Bahnen!

      Neom ist eine Totgeburt.
      Neom leidet an einer ähnlichen Krankheit wie Bitcoin – eine exponentielle Energieverschwendung, die in ihrem Preis der Erzeugung letztlich den Wert des Produktes um ein Vielfaches übertrifft und damit völlig wertlos wird.
      Zudem ist dieses Kunstprodukt von enormer Anfälligkeit für jedwede Form von Schwankung, geschweige denn technischem Versagen.
      Solange man noch nicht mal in der Lage ist, z.B. das deutsche Netz gegen Verbrauchsschwankungen ohne black-out-Gefahr resilient zu machen und noch Etliches mehr, wird so eine Kunstcity in der extremen Lage nicht funktionieren.
      Ein Raumstation ist vordergründig betrachtet auch autark – man kann Energie selbst erzeugen, Nahrung vor Ort produzieren – was man aber nie kann, ist ein energietransformierendes System ohne Externalisierung vor dem Verschleiß zu bewahren, wodurch nach kurzer Zeit die Reparaturanfälligkeit exponentiell steigt und die diversen Ausfälle bald zusätzliche Problemfelder erzeugen durch Korrelation und man am Ende nur noch damit beschäftigt ist Energie für die Pumpen bereit zu halten, damit der Kahn nicht ganz absäuft, was aber letztlich nicht aufzuhalten ist, weil entweder mehr ‚Wasser‘ (Probleme) einströmt als Pumpleistung (Lösungseffizienz) da ist oder weil schlicht die Energie ausgeht oder weil die statische System-Struktur der Dynamik der Belastungsschwankungen nicht standhält.

    • Aus dem Grunde hoffe ich, dass ein solcher Computer unwahrscheinlich bleibt.
      Dafür erscheint die Nutzung der Quantenverschränkung, als Nachrichtenverschlüsselung, in greifbare Nähe gerückt. Die geheime Kommunikation ist nicht mehr lange ein alter Traum. Sie lässt sich schon experimentell bestätigen über große Entfernungen. Der Effekt auf dem die Experiment basieren, ist mehr als erstaunlich und beflügelt die Ideenwelt der Physik und zugleich der Philosophie, was ich erstaunlich finde. Der Effekt kann aktueller gar nicht sein. Einstein fragte sich, ob der Mond existiere, wenn er nicht hinschaute. Vielleicht ist es genau das Phänomen, was die Psychologie der „dummen Masse“ seit Jahrzehnten verstanden hat aufzudrücken. Wenn sie nur dafür Sorge trage, dass die Masse den Krieg nicht sieht, dann existiere auch kein Elend.

    • @ Lakis

      Für jemanden, der kein gedankliches Modell für etwas besitzt, ist dieses Etwas in der Tat nicht existent, weil für sein Denken unsichtbar, weil als Möglichkeit gar nicht vorhanden.
      Eine Kamera sieht ja auch keine Fußgänger, weil sie dafür keine ‚Idee‘ hat/haben kann.
      Sobald aber irgendwo jemand existiert, der eine Idee von etwas haben kann, wird dieses Etwas mit hoher Wahrscheinlichkeit auch existieren – und sei es nur für den, der diese Idee von diesem Etwas eben hat.

      Wenn Einstein nicht hinsieht, ist de Mond also schon alleine deshalb noch da, weil Einstein die Möglichkeit hat die Idee ‚Mond‘ zu denken und zu erkennen.
      Das ähnelt dem alten Zen-Koan: Existiert ein Geräusch, wenn ein Baum im Wald umfällt, aber keiner da ist das zu hören?

      Die auf Quantenverschränkung basierende Kryptographie hat Haken:
      https://www.golem.de/news/verschluesselung-die-leeren-versprechen-der-quantenkryptographie-1605-120767.html

    • Schön gesagt.
      Ganz nach dem sokratischen Platon.
      Die Ideen existierten schon vor uns.
      Als Mensch, fühlen wir sie persönlich und charakterlich individuell.

    • Faszinierend Ihre Ausführungen. Mein Respekt, Nick Mott.

      Es gibt die Erzählung, daß die amerikanischen Ureinwohner gar nicht in der Lage waren, die ersten der vor ihren Küsten anlegenden Schiffe der Spanier wahrzunehmen.
      Es sollen nur die Schamanen und spirituellen Führer dieser Menschen in der Lage gewesen sein, diese Schiffe zu sehen.

      Das mit dem Mond: Wenn Einstein nicht hinsieht, ist der Mond allein deshalb schon da, weil er einer kollektiven Projektion entspringt. (Ich spreche vom äußeren Mond. Nicht von dem, der innen, als Schöpfung Gottes, sowieso schon immer da war und die Idee für den äußeren war und ist.)

      Was, wenn keiner hinsieht? Was ist jenes „Kollektiv“, das die gesamte äußere Schöpfung hervorgebracht hat?
      (Ich lasse die Antwort aus, obwohl ich sie kenne. Sie „existiert“ also und kann aufgegriffen werden.)

      Statt Quantencomputern würde ich ganz simpel die Sinneserweiterung durch Meditation empfehlen.
      😉

    • Nick Mott,

      wirklich interessant, Ihre Ausführungen!

      Ich kann das intellektuell nicht so recht verstehen, zugegebenermaßen. Aber intuitiv bin ich völlig überzeugt, dass Sie Recht haben (bzgl. Quantencomputer, etc.). Die Silicon-Valley-Leute und Konsorten sind doch alle komplett durchgeknallt und überschätzen die technische Machbarkeit permanent. So wahnsinnig bahnbrechend sind doch die technischen Innovationen der letzten paar Jahrzehnte nun wirklich nicht gewesen, finde ich. Internet hin oder her.

    • „Es sollen nur die Schamanen und spirituellen Führer dieser Menschen in der Lage gewesen sein, diese Schiffe zu sehen.“
      Ergänzung: Und nur sie waren imstande, vor den Gefahren zu warnen, die durch diese Schiffe zu ihnen kamen.
      Ich werde banal real:
      Erinnert mich irgendwie an das Faktum, daß nur sehr sehr wenige von uns in der Lage sind, die Geoengineering-Aktivitäten am Himmel wahrzunehmen und vor deren Gefahren zu warnen.
      Wenn es das Wort gegeben hätte: Wären die Schamanen von damals von ihren Stammesangehörigen als Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden?
      Wären hellsichtige Veganer-Schamanen, die wissen, daß 90% der Kriege und des Leidens der Menschheit mit Fleischkonsum zu tun haben, so übel bekämpft worden wie die heutigen Veganer?

      Kannibalen-Mama und Kannibalen-Kind gehen über ihre Insel. Am Himmel zieht ein vierdüsiges Flugzeug dahin. Das Kind bekommt Angst und schmiegt sich an den Kannibalenbauch seiner Mammi.
      Die tröstet das Kind und sagt: Keine Angst, das ist nur ein großer Vogel. Zugegeben, außen ist er etwas hart. Aber innen sehr lecker.
      (Man sehe mir bitte meine Kicherigkeit nach, die der letzte Satz aus dem Artikel von Mathias Bröckers ausgelöst hat.)

  8. Starkes Gespräch. Danke an die Beteiligten.
    Wir brauchen mehr Gespräche über die Möglichkeiten des Widerstandes. Eine Änderung kann von „unserer“ Seite her auch nur als „Generationenprojekt“ angelegt werden. So praktizieren es die Machteliten seit Rockefeller. Es bedarf des langen Atems und eines ausgeklügelten Werkzeugkoffers. Diesen müssen wir in Thinktanks ehrenamtlich erarbeiten. Lasset uns gleiche Denke anwenden. Wenn die Zentren der Macht der Masse etwas „verkaufen“ wollten, dann bedurfte es im Vorlauf immer erschütternder Ereignisse. Wir kennen alle die Lügen.
    Nun vergessen die Herrdchaften da „oben“, das Wahrheiten auch erschüttern können. Wir müssen sie nur gezielt und klug aufspielen.
    Ich habe es so satt. Ich kenne Leute, die ohne zur Geldelite gehören, genauso denken und handeln. Die haben alle psychische Hintergründe. Arno Gruen erhellt mit seinem Buch „Dem Leben entfremdet“ diesen Bereich, der wohl den Hauptgrund allen Übels auf den Kopf trifft. Zu schade, dass er bereits verstorben ist. Er hätte mit Sicherheit ein äußerst erhellendes KenFM Gespräch abgehalten. Vielleicht sollten wir in unseren Werkzeugkoffer des Widerstands die Religion einpacken, wie sie Eugen Drewermann versteht. Und uns dann in würdevoller Begeisterung darin üben.

    • Wenn der Weg das Ziel wird. Dann bleibt die die Hoffnung auf außergewöhnliche Umstände.
      Auch den Brexit haben die Herren Experten für unmöglich gehalten.
      Meine WetterApp liegt ständig daneben.
      Ich sterbe lieber in Ausübung meiner Philosophie.

  9. Populist ist jeder der in der Öffentlichkeit steht/sucht.
    ob nun der Messias vor 2000 jahren, fr. Merkel der BDI oder hr. jebsen

    es liegt immer an den zuhöhrer, den Populisten an der Realität oder Empirie zu messen!

  10. Passend zum Thema Eliten:
    Die Bundesregierung will nächste Woche eines der wirksamsten Mittel gegen die Steuervermeidung von Apple, IKEA & Co in Brüssel blockieren. Es geht um die sogenannte länderbezogene Steuerberichterstattung. Das bedeutet: Großunternehmen müssen offenlegen, in welchem Land sie wie viele Gewinne erwirtschaft und Steuern gezahlt haben. Mit dieser Transparenz pro Geschäftsland wird dem Verschieben von Gewinnen in Steueroasen ein Riegel vorgeschoben.

    Dazu gibt es Petitionen, z.B. auf „Change.org“, bitte unterschreiben, sonst ziehen diese Eliten uns alle „nur noch“ über den Tisch!

    Sorry für diese Meldung an KenFM und Paul Schreyer! Aber ich konnte damit nicht an mich halten.

  11. Zur Frage, ob Volksabstimmungen Kriege verhindern könnten (ca. 1:27:17): Es ist unwahrscheinlich, dass sich eine Mehrheit für Krieg unter den Menschen findet, die dann die Konsequenzen eines Krieges am Ende zu tragen hat.

    • Dem stimme ich zu. Da müsste man schon von klein auf entsprechend getrimmt werden, wie z.B. in Nordkorea. In den Industrieländern halte ich das für undenkbar.

  12. Bei der dynamik an Zerstörung und Zerfall der Gesellschaft, finde ich, dass es hoffnungsvolles Wunschdenken Intellektueller ist, das System durch offenen Debatten zu reformieren sowie es an Zynismus grenzt ein System das ausgelegt ist das Leben zu bekämpfen, überhaupt „reparierbar“ ist.

    Ich nehme an die Größstädter sowie Metropolisten des Westen kennen diese Erfahrung nicht, aber ein Stromausfall für einen längeren Zeitraum bewirkt merkwürdiges Verhalten bei Menschen in übersichtlichen Wohngebieten. Man denkt da geht irgendwie gar nichts mehr, aber das Gegenteil passiert. Menschen fangen an sich wieder zubegegnen sich auszustauschen wie man in so einer Notsituation einander aushilft und am Abend bei Kerzen- sowie Laternenlicht zusammenzusetzen und miteinander zu unterhalten.

    Vielleicht brauchen wir einen globalen Blackout, damit wieder Vernunft einzieht.

    • Ja, Snow Son, ich weiß schon, was /wie Du meinst…….aber so nett, wie Du hier schreibst, wird es sicher nicht……..vorne gemütlich Cowboy-Kaffee schlürfen und hinter Dir räumt man Dir die Bude aus……..kein Strom…..no Handy, Straßenbeleuchtung, no Benzin, wie lange Wasser.(Pumpen)….…..Garagentor bleibt zu…….die Krankenhäuser ? Beatmungsgeräte……..Brutkästen……Belüftungen, die in Massentierställen einfach ausfallen, keine einzige Melkmaschine geht mehr……Kühe, die vor Schmerzen nicht mehr wissen, wie leben……..spinn mal weiter……..für mich ist das eine Vorstufe von Krieg.

    • Ich kenne die Dokumentaraufnahmen von Städten und Metropolen die aufzeigen was für Zustände vorherrschen sobald die Energieinfrastruktur zusammenbricht.
      Und das was Sie hier auflisten, ist nur die verzweifelte Angst und das Festklammern am Status Quo von Personen die kaum im Leben etwas vom eigenen Verstand und das eigene Potenzial wahrgenommen haben. Dann wäre noch die Eigenverantwortung die abgelegt werden; keiner muss sich selbst in die Metropole einpferchen oder wenn es dort ungemütlich wird, warum sich nicht davon entfernen?

      Nun wären noch ein Paar Fragen zu der Vorstufe von Krieg. Wie viele Kinder sterben jede Minute an Hunger und Durst in Afrika und Asien?
      Wie viele Menschen werden jede Minute durch eine Feuerwaffe hingemeuchelt?
      Wie viele Menschen sind weltweit auf der Flucht? Wie viele kommen auf der Flucht ums Leben?
      Der Krieg gegen die Menschheit hat schon lange begonnen nur Sie und viele „Westler“ haben oder wollen das nicht wahrgenommen, weil dieser noch an den Peripheriegebieten abgeschirmt wird.
      Das mal zum Krieg gegen die Menschheit, der nicht mal ansatzweise gelöst werden kann.

      Dann ist noch der Krieg gegen die Natur, seit Beginn des Maschinenzeitalters und den werden die Menschen in etwa 20 bis 30 Jahren nicht überstehen. Da ist ein Blackout die geringste Bedrohung die überhaupt passieren kann, erst dann lernt der Mensch wieder sein Verstand, Vernunft und sich Selbst wieder und könnte wieder Frieden mit anderen schließen. Ich habe nie gesagt, dass das für ALLE gut enden wird, aber wohl für einige oder wahrscheinlich viele.

    • Son_Snow,

      Von wo kennen Sie Dokumentaraufnahmen, die solche Situationen anderswo festgehalten haben? Das würde mich wirklich interessieren. Eine blöde Frage, ich weiß es nicht: Gab es in technisch „hochentwickelten“ Ländern wie unserem schon einmal einen flächendeckenden Stromausfall, der – sagen wir mal – länger als 3 Tage dauerte?

      Ist es nicht so, dass die größte Bedrohung für diesen Fall – oder jedenfalls nach einigen Wochen (?) – wäre, dass uns die Atomkraftwerke um die Ohren fliegen?

      Ansonsten möchte ich gerne Ihren Optimismus teilen, es fällt mir aber auch ziemlich schwer. Ich sehe es auch so, dass dieser Fall irgendwann eintreten wird. Und dann ist eben die Frage, ob die Menschen übereinander herfallen oder in der Not evtl. doch zusammenstehen.

    • @ Benjamin
      https://www.youtube.com/watch?v=VNghaBCLbk0

      Ich weiss, dass man die Ausnahmenation USA nicht mit Europa vergleichen darf, aber so ähnlich könnte es Aussehen.
      Die beschriebene Situation könnte man fast mit Heute vergleichen. Wirtschaftlich geht es vielen schlecht und dann kommt ein totaler Stromnetzausfall.

      Ich kenne solche Erfahrungen mit Stromausfall nur aus meiner Kindheit und in Südostasien sowie in übersichtlichen Wohngebieten, daher waren diese eher positiv als negativ im Sinne totaler Zusammenbruch jedweglicher Menschlichkeit.

      Mein Punkt ist, wenn wir eine gerechte Lösung haben möchten, kann es nur durch höherer Natur (ich benutze ungern das Wort Gewalt) geben, denn sobald Menschen daran Hand anlegen, ist es niemals gerecht aufgrund Eigeninteressen sowie Selbsterhaltungstrieb, somit geht das Ganze immer schief wenn man Gerechtigkeit für alle Menschen haben wünscht.

      Die anderen Ausgangsmöglichkeiten können viele erahnen. Wir vernichten uns allesamt gegenseitig im Atominferno, dann ist das Endergebnis auch gerecht, es gibt dann keiner mehr der überhaupt jemanden die Schuld zuweisen kann.
      Oder wir teilen das Schicksal der Dinosaurier, wobei diesmal wir maßgeblich daran selber Schuld sind.

      Und die eine Möglichkeit, dass alle Menschen plötzlich zu Besinnung sowie Vernunft kommen und somit dieser Wahnsinn gestoppt wird, halte ich für sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesinngswechsel in einem langen Zeitraum stattfindet, halte ich für hoch, aber leider haben wir diese Zeitspanne nicht mehr.
      Da passt das Bild der Titanic die den Eisberg schon gerammt hat. Es ist doch offentsichlich logisch, dass ein Kurswechsel den Untergang nicht vermeiden kann.

    • Son_Snow,

      da habe ich schon überzeugendere Beiträge von Ihnen gelesen…

      Der New Yorker Stromausfall von 1977 dauerte 25 Stunden, lese ich. Und war nun auch nicht gerade romantisch, insgesamt – Stichworte: Plünderungen, Brandstiftung…

      Und nochmal zu meiner wichtigsten Frage:
      Ist es nicht so, dass die größte Bedrohung für diesen Fall – oder jedenfalls nach einigen Tagen/Wochen (?) – wäre, dass uns die Atomkraftwerke um die Ohren fliegen?

    • Benjamin,

      diese existiert klar und ist beim Supergau massiv folgenreicher bzgl. der Langzeitwirkung, als normale Stromnetzausfälle.

      Jedoch ist meine Beobachtung folgender. Bei solch ein Szenario des Stromausfalls, fangen die Menschen wieder miteinander zu reden, gegenseitig zu Fragen wie man den anderen helfen kann und ob man Hilfe bekommt, weil die Situation die Menschen dazu zwingen; höherer Natur. Bei so einen Notfall kommt keiner auf den dummen Gedanken andere die Schuld zu zuweisen für die Misere.
      Und die Menschen fangen wieder an ihr Gehirn für wichtige kreatives Denken zu aktivieren, weil ja alle anderen smarten Geräte den Dienst eingestellt haben.
      Also all das was normalerweise einen Menschen ausmacht, indem er sich sozial und kreativ verhält, passiert nur, wenn man ihn den (Strom)-Saft abschaltet, klingt ziemlich paradox.

  13. Es ist sehr bereichernd Paul Schreyer zuzuhören. Danke dafür. Es ist bewundernswert, dass er die Hoffnung irgendwann mal Demokratie zu haben nicht aufgegeben hat. Ich habe die Hoffnung verloren. Es wirkt als ob ein Herrschaftssystem die andere ersetzt, nie zum Wohle der Mehrheit. Ein Naturgesetz vielleicht?

    • Ein Naturgesetz? Im Gegenteil: die Menschheit hat sich schon lange begonnen, von den Naturgesetzen abzukoppeln und ihre Intelligenz dazu missbraucht, mit Gewalt gegen sie zu agieren, anstatt, wie alle anderen Arten, mit ihr zu kooperieren. Das ist ja eben das große Rätsel.

  14. Paul Schreyer ist ein ganz Großer! Sehr gut informiert, mutig, analytisch brilliant, in der Lage komplexe Sachverhalte verständlich wiederzugeben. Und trotzdem immer bescheiden und frei von Arroganz.

    Vielen Dank für dieses Gespräch! Ich stimme in allen Punkten zu. Leider habe ich nur sehr wenig Hoffnung, dass es „uns“ gelingt, alle oder viele dieser und anderer Missstände evolutionär und Schritt-für-Schritt zu lösen.

  15. Die ‚Elite‘ hat keine Angst vor der ‚Demokratie‘, weil sie diese erfunden hat und kontrolliert.

    Wissen ist Macht und Unwissen eben Ohnmacht.
    Das, was heutzutage als ‚Wissen‘ verkauft wird – sei es durch die üblichen Bildungsinstitute (Schulen, Universitäten), sei es durch die Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet) – hat mit Wissen deshalb nichts zu tun, weil es stets und ausnahmslos propagiertes Wissen aus dritter Hand ist, deren Zuverlässigkeit, Rechtschaffenheit, Korruptionsfreiheit etc. niemand verifizieren kann.

    Darüber hinaus ist es ganz sicher falsch zu glauben (weil Nicht-Wissen), dass ‚Wissen‘ per se vor Irrtum schützt, bzw. ein Garant für das ‚Bessere‘ sei!
    Es hört sich gut und stimmig an, fühlt sich gut und richtig an, bedeutet aber trotzdem einen Irrtum.

    Angenommen wir wissen, dass es so ist wie es den Anschein hat, dass es ist.
    Verleiht nun dieses Wissen die nötige Macht, um die Verhältnisse zum Besseren zu wenden? – Nein, das tut es ganz offensichtlich nicht, denn es wird diesbezüglich genug gewusst oder kann genug gewusst werden und trotzdem bleibt der propagierte Effekt des Wissens aus.

    Alle Raucher wissen ganz genau, dass Rauchen ihre Gesundheit torpediert.
    Verschwindet das Rauchen?
    Nein, definitiv nicht.
    Gleiches gilt für Drogen aller Art.
    Geld bzw. der Kapitalismus wird genauso wenig verschwinden, nur weil man um die Ungeheuerlichkeiten weiß, die von diesem ausgehen.
    Ja, selbst wenn man absolut alles über ‚Geld‘ wüsste, wäre man ohne es trotzdem zu ohnmächtig, um es abzuschaffen!?

    Mit Sicherheit wissen diejenigen, die ihre gewaltige Macht gegen die Mehrheit missbrauchen darüber ganz genau Bescheid – es interessiert sie aber nicht.
    Welchen Wert hat also solch ein Wissen – egal auf welcher Seite man steht???

    Ich kann wissen, wie man eine Atombombe baut.
    Kann ich deshalb eine bauen?
    Nein.
    Auch Einstein, Fermi, Oppenheim und Teller etwa konnten keine bauen, obwohl sie genau wussten, wie es funktioniert.
    Erst als enorme finanzielle Ressourcen aufgebracht wurden, wurde aus der Theorie Realität.
    Also wieder Kapital.

    Selbst unter den schlimmsten Feudalfürsten praktizierten immer nur Bruchteile der Betroffenen den Aufstand und da auch so gut wie immer erfolglos oder nur von kurzer Dauer erfolgreich.

    Spätestens seit dem Triumvirat in Rom (Cäsar, Pompeius, Crassus)ist klar, dass ausnahmslos das Kapital das Sagen, die Macht hat.
    Ohne das Geld von Crassus hätte es keinen Cäsar gegeben. Punkt.
    Scheißegal, was Cäsar wusste, welche Talente er hatte, wie umtriebig er war – ohne Kohle hätte er seinen Aufstieg nicht finanzieren können.

    Demokratie war Privileg der Reichen im antiken Griechenland.
    Wird gerne vergessen.
    Die Arbeitenden hatten da rein gar nichts zu melden.
    Es gab eine Vermögenshierarchie, die bestimmte, wer Zugang zu welchen Ämtern überhaupt bekommen konnte und das blieb strikt getrennt – also bereits damals in der sogenannten ‚Demokratie‘ ein Finanzadelsprivileg zu herrschen mit Exclusivzugang zur Macht.
    Auch die Periklesreformen haben das Grundprinzip nicht angetastet!
    Soweit also zur ‚Demokratie‘, die auch nachfolgend niemals und nirgends real umgesetzt wurde.

    Es geht also im Kern um die Frage: wie kann man einer Plutokratie Herr werden?!
    Im Grunde nur auf zwei Wegen:
    1. Abschaffung von Geldwesen aller Art, weil sonst immer Privilegien durch Vermögensdisparität auftauchen und ungerechterweise Machtakkumulation möglich ist.
    Kann man sich aber leicht ausrechnen, wie wahrscheinlich das ist…
    2. Ein autarkes, aber durch die Allgemeinheit legitimiertes Rechtswesen, das Machtanteile verfügt, kontrolliert und bei definierten Verstößen sofort entziehen und die Machtmissbrauchenden zur Rechenschaft ziehen kann.
    Auch hier gibt es weltweit keinen einzigen Staat, wo ein Rechtswesen, das völlig unabhängig Recht setzen und durchsetzen kann, waltet.
    Die bedeutende Beugung bis Brechung von Recht allein in der sogenannten Demokratie ‚D‘ (aktenkundig und von Rechtsgelehrten bis Verfassungsrichtern bestätigt), erklärt die Idee eines funktionierenden ‚Rechtsstaates‘ zur Illusion.

    Die einzige Option die dem Einzelnen verbleibt ist das weitestmögliche Sich-Entziehen, das Nicht-Mitmachen, Nicht-Legitimieren als sogenanntes ‚totes Kapital‘.

    Man kann das existierende Recht natürlich auch bei den Hörnern zu nehmen versuchen, indem man es sich gegen sich selbst richten und richten lässt – aber manche sind eben vor dem Gesetz immer gleicher als andere und von daher ist das ein Kampf gegen Windmühlen.
    Vereinzelte Erfolge werden umgehend konterkariert, da dem Plutokraten dank seines Geldes eben sehr viel mehr Optionen zur Verfügung als dem Nichtbesitzenden.
    Der Nichtbesitzende, das ist das perfide, kann und darf nur innerhalb des plutokratischen Systems ‚Rechte‘ anmelden, wobei er allein schon mangels Geld viele berechtigte Ansprüche vor Gericht nicht bestreiten kann, weil er seinen Rechtsanspruch vorfinanzieren muss!
    Und versucht er es anders als das plutokratische System es für ihn in dem Rechtskäfig vorgesehen hat, wird er umgehend als kriminell eingestuft und geht seiner Ansprüche verlustig bzw. wird so delegitimiert und Schachmatt gesetzt.

    Leider geben alle Autoren, die zum Thema referieren, diesbezüglich keine brauchbaren Lösungsansätze.
    Klar ist aber, dass bei allem verbreiteten Wissen zum Thema, sich so nichts ändern lässt, solange die drängendsten Fragen dazu nicht nur nicht beantwortet, sondern gar nicht erst gestellt werden…

    • Sie haben völlig recht. Die Plutokraten haben alle Mittel, die man mit Geld kaufen kann zur Verfügung um unsere Welt zu gestalten.
      Also muss der Ansatz ein anderer sein.
      Wir müssen die Waffenträger, (Polizei, Militär, Geheimdienste) auf unsere, die ja auch ihre ist, Seite ziehen.
      Sie müssen dieses TAT- Programm, (Teilen, Abwerten, Spalten,) verstehen lernen, welches sich die Geldelite für sie und uns ausgedacht hat.
      In die Uni Flugblätter werfen, oder andere Verwaltungsgebäude, mag zu Sophie Scholls Zeiten noch Wirkung gehabt haben, heute ist die Hoffnung das Internet. Vermutlich nicht mehr lange. Das Zeitfenster schließt sich zusehends, gegen uns.

    • Grundsätzlich ist das wohl ein Ansatz – aber (leider, mal wieder):
      Es gibt nach meinem Kenntnisstand in der Polizei wie beim Militär selbstverständlich Menschen, die das ähnlich sehen und, – obwohl sie qua Beamtenstatus bzw. Eid in der Gehorsamspflicht stehen -, keineswegs alles goutieren, mittragen wollen.
      3 Probleme dabei:
      1. wie findet man zuverlässig heraus, wer zu welcher Fraktion gehört (U-Boote, Trojaner, Verräter o.ä. kann eine solche Bewegung nicht gebrauchen, denn sonst ist sie von vorneherein zum Scheitern verurteilt, da sie vom konzertierten Überraschungsmoment abhängig ist)?
      2. wie schützt man diejenigen, die sich bereit erklären würden, vor der Vergeltung des Arbeitgebers, der Justiz und der Kollegen (denn egal, was man letztlich unternehmen möchte – es braucht Vorbereitungszeit, Organisation, Absprachen etc., während derer Pläne ruchbar und konterkariert werden können)?
      3. welche echte, realistische Alternative kann man diesen Menschen glaubwürdig anbieten, dass sie das Risiko eines Wechsels mittragen wollen (denn quasi nur ins Blaue hinein revoltiert niemand. Schon die Gladiatoren des Spartakus brauchten einen Anführer mit erstrebenswerter Alternativ-Vision und Glaubwürdigkeit – daran hat sich nichts geändert.)?

      Niemand kann wissen (oft noch nicht mal der Geheimdienst selbst 😉 ) wer in den regulären Truppen von Polizei, Militär, Justiz etc. auch für den Geheimdienst arbeitet, wobei der Geheimdienst als Ansprechspartner komplett weg fällt, weil … Geheimdienst.

      Eine echte Revoltierstimmung käme nur auf, wenn der Staat sich etliche schwerwiegende Lapsi leisten würde, die selbst mit dem gediegenen Gewissen von Beamten und Waffenträgern nicht vereinbar wären.
      Für D sehe ich da trotz erheblicher Schweinereien die rote Linie noch lange nicht erreicht.

      Und , selbst falls dies für D gelänge, was wäre dann mit knapp 200 anderen Staaten bzw. mindestens mit England und Frankreich als Kernstaaten des EU-Systems???
      Auf Domino-Effekte sollte man da besser nicht hoffen.
      Man erinnere sich nur an Wörgl oder denke an die Zweite Spanische Republik (1931-1936/1939), wo die Versuche anders zu wirtschaften sofort Verfolgung und Auflösung, bzw. Bürgerkrieg ausgelöst haben.
      Selbst die nachweislichen Erfolge dieser Versuche im Einzelnen konnten keine Mehrheit, geschweige denn eine schlagkräftige Opposition zum Establishment begründen.

      Die Leute rufen gerne nach Veränderung, sind sich aber überhaupt nicht darüber im Klaren, wie das gelingen soll, wer das wie organisiert und was für Risikofolgen damit verbunden sind.

      Aktuell: Trump und Kim.
      Alleine ein solches Vorhaben – das atomare Demilitarisieren von Nord-Korea und eine mögliche Verbrüderung mit Süd-Korea – ist von immensen Imponderabilien begleitet, so dass wirklich niemand vorhersagen kann, ob und unter welchen Umständen genau ein Erfolg quasi zwingend realisiert werden kann.
      Die Komplexität und die Unkenntnis (selbst bei den direkt Beteiligten) ergibt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit des Scheiterns.
      Zur Erinnerung:
      1 Ordnungszustand eines Kartenspiels von 52 Karten (und es ist völlig egal, welche Reihenfolge man da wählen würde!) stünden 8x10hoch67 (8 mit 68 Nullen!) anderer Ereignismöglichkeiten gegenüber – und diese kann man wenigstens eindeutig eingrenzen durch Berechnung!

      Wenn also jemand einen bestimmten Ordnungszustand auf diesem Planeten (egal welchen) anstrebt, dann hat er eine ungeheure Fülle von Alternativszenarien gegen sich stehen.
      Hier ist zwar die Wahrscheinlichkeit nicht gleich verteilt, aber dafür die Fülle so groß, dass es dadurch nicht berechenbarer, also kontrollierbar sicherer wird.

      Niemand kann wissen, wer unter den bald 8 Milliarden Menschen der ‚Schmetterling‘ ist, der die Verhältnisse auf den Kopf stellt.
      Das ist einerseits Verheißung, weil bereits geringste Kräfte eine totale Veränderung bewirken können, andererseits aber auch ein Menetekel, weil niemand wissen kann, wohin das tatsächlich führen wird und die Anzahl der brauchbaren, weil ‚besseren‘ Optionen ist naturgemäß immer sehr, sehr viel kleiner als die Anzahl der Optionen, die alles noch schlimmer machen können 🙂

      Man sieht – es bleibt schwierig….

    • Was zuletzt bleibt, ist die Trauer- als menschlichste Antwort auf die ganze Unmenschlichkeit. Wer schon alt ist, könnte einfach mit dem Essen und dem Trinken aufhören. Das wäre eine friedliche und gewaltlose Lösung der unlösbaren Probleme und eine Befreiung aus dieser zunehmend versklavten Gesellschaft. Womöglich sogar völlig schmerzlos, wenn er vorher bewusst gelebt und sich möglichst ungiftig ernährt hat.
      Aber die Jungen müssen sich wohl etwas einfallen lassen. Auch und vor allem wegen der Chemtrails und dem ganzen übrigen Geo-Engineering, womit wir und alles Lebende vergiftet werden und der ganze Planet irritiert wird. (Buch: „Kriegswaffe Planet Erde“).
      Zu all dem Unsinn, dem Macht-generierenden Wahnsinn, der da veranstaltet wird, fällt mir immer wieder ein kleiner Abschnitt aus dem Buch: „Saat der Zerstörung“ von F. William Engdahl ein:

      „Wir sind geneigt zu sagen, dass niemand bei gesundem Menschenverstand diese Dinge je einsetzen würde“ bemerkte Steven Block, Professor für Biophysik an der Universität Stanford. Er hat jahrelang persönliche Erfahrungen in der geheimen biologischen Forschung des Pentagon und der Regierung gesammelt. „Aber“ fuhr Bock fort, nicht jedermann ist bei gesundem Menschenverstand“.

    • Drei deutsche Gelehrten, einer davon Jude, hatten fast eine Wasserstoff Bombe fertig, Anfang 1945.
      Fermi baute der erste Reaktor.
      Rainer Karlsch, ‚Hitlers Bom, Hoe Nazi-Duitsland nucleaire wapens testte in een wanhopige poging om de oorlog te winnen, Tielt, 2005 (Hitlers Bombe, München)
      Diese Bombe war Hitler’s Hoffnung eine Niederlage zu entkommen.
      Zwei umgebaute Flugzeuge standen bei Prag um mit der erste Stalin’s Ural Wasserwerke zu vernichten, damit die Tank Produktion stoppte.
      Rudel sollte die Bombe dort abwerfen.

    • Nick Mott, Eine europäische Evolution, noch besser, eine weltweite, so gewaltfrei wie möglich, ist mit den alten Mustern, also im Geheimen den „Feind“ bekämpfen, nicht mehr machbar. Dafür funktionieren die „Dienste“, auch weltweit, einfach zu gut. Es geht nur über „grenzenlose“ Offenheit. Nur so sind die 99% gegen die reichen 1%, (oft genug Sozio- oder Psychopathen), mit Erfolg einsetzbar.
      Beispiele: Der Staatsterror muss verstärkt angesprochen werden, angefangen mit 9/11.
      Geoingenieering muss wieder Thema werden.
      Genau so, wie die Kindermorde der Pädophilen weltweit.
      Harte Kost, ich weiß. Das kann nur durch das Internet geschehen, vermutlich nicht mehr lange.
      Unser Denken muss die angebotenen Schienen verlassen. Zu ihren 3 Problemen:
      Das funktioniert nicht über Kontrolle, dass geht nur mit angebotenem Vertrauen, auch in dem Wissen, öfters angelogen zu werden. Die Offenheit, konsequent durchgezogen, wird die korrupten Charaktere in die Defensive bringen.
      Der Staat hat sich schon etliche schwerwiegende Lapsi geleistet. Wir sind mit der Bundeswehr an 14 Standorten vertreten. Das wissen viele nicht, weil es die Medien nicht berichten.
      Aktuell: Trump und Kim. Sie haben da recht. Das Abkommen ist nichts wert, weil unverbindlich und weil die eigentlichen Probleme nicht angesprochen wurden.
      Die Fassade wurde gestrichen, mehr nicht. Es läuft auf eine NWO in der selbst Gedanken nicht mehr frei sind, hinaus, wenn wir das kleine Zeitfenster, dass noch offen ist, nicht nutzen.
      Ich möchte nicht, ich muss da optimistisch sein.

    • Und der starke Einfluss des Islamismus in Europa durch große Gelder und Medieneinkäufe(z.B. Bertelsmann)aus den Ölstaaten muss auch endlich mal Thema werden. Mit nur noch islamischen Gottesstaaten lässt sich nämlich ein Gefängnisplanet am einfachsten verwirklichen.

    • @ Horst Kietzmann:

      Ich hatte das nur aufgegriffen, was Sie zur Sprache brachten.
      Ich selbst denke nicht, dass auf diese Weise irgendetwas zu verändern ist.

      Evolution benötigt Zeit – die haben wir nicht mehr.
      Die Verschleppung von möglichen Lösungsansätzen zu Zeitpunkten als das noch habwegs realistisch scheinen durfte, hat System.
      Man will, dass wir insgesamt in die Große Krise geraten, weil dann umstandslos alles umgesetzt werden kann, was jetzt noch zuviel Widerstand zur Folge hätte.

      Bliebe statt der Evolution nur die R(apid)-Evolution.
      Diese würde auf den Trägheitswiderstand der absoluten Mehrheit der Menschen treffen, die erstens nicht verstehen könnten warum da was eben so passiert, die berechtigte Ängste und Zweifel hegten bezüglich der völligen Unsicherheit ihrer persönlichen Zukunft und außerdem in maßgebliche Entscheidungsprozesse nicht miteinbezogen werden würden, aber trotzdem den vollen Preis zu zahlen hätten.

      Außerdem würde eine R(apid)-Evolution als absolutes Vabanque-Spiel geleistet werden müssen, da niemand die Folgen eines abrupten Kurswechsels auf fast allen Ebenen, in fast allen Bereichen berechnen könnte, mithin diese nicht kontrollieren kann – was allein schon deswegen inakzeptabel ist, weil die Chance, dass dabei tatsächlich etwas Besseres heraus kommt, mikroskopisch klein ist gegen die Wahrscheinlichkeit, dass alles nur verschlimmbessert wird (wie es ja schon oft genug passiert ist).

      Das von Ihnen angesprochen Enttabisieren von ‚heißen Eisen‘ wäre wünschenswert, ist aber angesichts der völligen Ohnmacht im medialen wie justiziellen wie politischen Bereich reine Utopie.
      Die, die es versucht haben, gibt es wahlweise nicht mehr oder sie wurden anderweitig zum Verstummen gebracht.

      Dazu ist es keineswegs ausgemachte Sache, dass das benötigte Gros der Bevölkerung intellektuell zwischen echter Information und Desinformation zu unterscheiden wüsste – denn das hat ja niemand gelernt, das bleibt jedem selbst überlassen, inwieweit er sich darin schlau macht.
      Mit Sicherheit viel zuwenige.

      Wo dermaßen viel Dreck an diversen Stecken hängt, kann man darauf wetten, dass wirklich ALLES unternommen wird, damit die Betroffenen unbekannt und ‚unbescholten‘ bleiben!!!

      Das ist der Unterschied:
      Die Drecksäcke kennen selbst keinerlei Tabu, keinerlei Scham, Ethik, Moral oder Rechtsbewusstsein.
      Und damit stehen ihnen sehr viel mehr Aktionsoptionen zur Verfügung als denen, die sich Regeln, Normen, Gesetzen unterwerfen, weswegen diese ja auch existieren, nämlich um die wahren Drecksäcke unantastbar zu machen, weil die normale Bevölkerung durch diese leicht im Zaum zu halten ist. 😉

      Sie sehen: die Gewichte sind extrem ungleich verteilt.
      99% mit der Feder in der Hand haben 1% mit Doppeläxten nichts entgegen zu setzen.

    • Man könnte dann sagen: Pessimismus ist der neue Realismus. Aber Pessimismus ist ja auch keine Lösung. Nick Mott, Sie schreiben quasi die ganze Zeit, dass mit dieser Menschheit und erst recht mit ihren Systemen nichts mehr los und nichts mehr zu machen ist. Das ist ja nicht verkehrt, aber dann muss der Ansatz eben sein, dass nicht systemisch etwas an dieser Lebensform zu ändern ist, sondern diese Art Menschheit begreifen muss, dass sie sich selbst von Grund auf verändern muss, wenn sie nicht selbst auch aus der Evolutionspalette verschwinden will. Und falls die Menschheit dies noch einmal überlebt und etwas Neues aufzubauen in der Lage sein sollte, dann wird es nicht diese Art Menschheit sein können, wie bisher. Also entweder es gibt eine entscheidende evolutionäre neue Bewusstseinsstufe, oder uns so (hoffentlich) nicht noch einmal.

    • Nick Mott Wenn wir streng logisch das Weltgeschehen betrachten, sind Sie mit ihren Ansichten voll in der Spur. Aber…(muss ja kommen), haben wir für unsere Kinder, ich habe drei erwachsene Töchter, nur Negatives und Destruktives anzubieten?
      Oder doch zumindest Zukunftsaussichten, in denen Überraschungen möglich sind?
      Spätestens mit dem Politiker Typ Trump sind Strategien, die noch drei, vier Wochen halten, die Ausnahme. Mackinder und Brzezinski, mit Strategien für ein Jahrhundert, sind zumindest in Gefahr vom Sockel gestoßen zu werden.
      Es kann nur gut werden, wenn wir optimistisch sind. dem Nachbar, privat und politisch (Putin), wieder vertrauen. Zumindest solange, bis wir in unserem Feind uns selbst erkennen.

    • Vielleicht können wir wirklich nur auf einen „Superhacker“ hoffen, der dann auf „unserer“ Seite die Gefährlichkeit der „Äxte“ in die von Zuckerstangen transformiert.
      Oder wir ändern die Sicht über die Dinge.

    • @ Grummel / Kietzmann

      Da gibt es nichts schön zu reden, deswegen kann es nur negativ klingen – was nicht bedeutet, dass ich Pessimist bin.
      Meine Sichtweise, meine gedachten Lösungsansätze bzw. Prophylaxen und Prognosen weichen letztlich erheblich von dem ab, was Apokalyptiker so im Portfolio anzubieten haben.

      Ich habe auch Kinder und verkünde denen gewiss nicht jeden Tag, dass alles verloren ist und sie in den sicheren Untergang reiten mit den apokalyptischen 4.

      Aber die wissen, dass die aktuell notwendige systemische Transformation niemals ohne Zerstörung, Leiden, Verlust, Schmerzen und Ungewissheit vonstatten gehen kann und wird.
      Die haben also keine Gänseblümchen-Illusionen, sind aber weit davon entfernt verzweifelt, depressiv oder in Endzeitstimmung zu sein! 😉

      Aber sie wissen genau, dass es völlig sinnlos ist die eigene Energie, Zeit und Geld in eine Reformierung des gegenwärtigen Systems zu investieren, weil das aus den bereits dargelegten Gründen obsolet ist.

      Sie wissen, es ist sehr viel besser, sich auf die Transformation selbst vorzubereiten als sie verhindern zu wollen.
      Sie entwickeln also Eigenschaften, die sie die ‚Welle‘ reiten lassen und erwarten nicht, dass ein echter Kaventsmann aufzuhalten ist.
      Sie kümmern sich um größtmögliche Autarkie und Autonomie.
      Sie lernen sich zu organisieren und zu beschränken.
      Sie hoffen nicht, sie erwarten nicht, sie beten nicht – sie lernen Improvisation, Integration (auch von extrem Unliebsamem) und Immersion (unbedingtes Sich-auf-etwas-einlassen-können ohne Vorbehalte oder Zögern).

      Alles keine Garantie, dass es reichen wird, aber die bestmögliche Grundlage, die man derzeit bieten kann, um mehr Chancen zu haben als diejenigen, die sich endlos erschöpfen in dem Glauben an ein Herumdoktern am System, an Parteien, die es schon richten sollen, an Heilslehrenverkünder, die DIE Lösung für ALLE/S feil bieten (was leicht nachweisbar akkurater Nonsense ist), an die Macht von Social networks oder Agitationskampagnen etc.

      „Back to the roots“ heißt die Devise.
      Und dazu muss man schon optimistisch sein 🙂

    • Nick Mott, Grummel
      „Back to the roots“ heißt die Devise. Ich habe seit 13 Jahren Parkinson und liege, wenn ich nicht vorher die Kurve kriege, in 2 oder 3 Jahren wieder in den Windeln. Zurück zu den Wurzeln.
      (Bitte nicht missverstehen, kann ganz gut damit leben und will kein Mitleid erheischen).
      Passte nur gerade so gut.
      „Auf der Welle reiten“, statt „gegen den Strom zu schwimmen“.
      Zu wissen was läuft, aber es nicht verkünden.
      Deshalb sind aus den 1000 Jahren im Reich nur 12 geworden.
      Die intelligentere „Lösung“ liegt bei Ihnen, Nick Mott, keine Frage.
      Trotzdem, der Wahnsinn lässt sich nicht schweigend aufhalten.
      Aber zugegeben, ich habe von Ihren Ausführungen was gelernt. Danke dafür.

      Grummel Gesunder Menschenverstand und Religionen, in unserem Fall das Feindbild Islamismus seit 9/11, waren nie vereinbar, aber nutzt der Finanzelite ungemein.
      Für die AfD, aber auch den anderen großen Parteien, vielleicht mit Ausnahme der Linken, der ideale Ersatzfeind, da der Geldadel, der den Feind aufgebaut hat, nicht griffig genug ist, wie die Forelle schnell wieder aus der Hand flutscht.
      Abwarten, wenn der übrig gebliebene Monopolist „Ein Königreich für ein Pferd schreit“, es bekommt, aber nicht weiß, wo er hin soll, kommt unsere Stunde.

    • Horst Kiezmann, Nick Mott: Es war anregend, aber verstanden worden bin ich nicht. Ich sehe in Deutschland von der Marionettenregierung und den Linken her gesehen unisono überhaupt nicht das Feindbild Islam benutzt- ganz im Gegenteil wird er von da her trotz seiner Intoleranz,Frauenunterdrückung und Totalität vehement verteidigt und unterstützt – sondern immer noch die ewig alte Nazikeule. Den Islam können die Eliten in allen Richtungen gut ge-und missbrauchen. Er ist wahrscheinlich hier für die Zukunft sogar die stärkste Waffe, die sie haben. Aber das werden Sie jetzt wahrscheinlich wieder nicht verstehen. Ich habe den Eindruck, dass sie da immer noch viel zu oberflächlich hinschauen. Es brodelt an allen Ecken und Enden. Es gibt kein rechts oder links, es gibt nur noch Wahnsinn, Eitelkeit und Gewalt – mit einigen wenigen Erholungsinseln. Meinen Glauben an den guten Geist im Menschen, der letztlich doch alles erfassen kann, kann ich deshalb nicht verlieren, auch wenn ich den Glauben an diese ganze sog. zivilisierte Welteinrichtung verloren habe- insofern bin ich auch optimistisch. Aber miterleben möchte ich es ehrlich gesagt nicht, wenn der Kessel dann überkocht. Ich freu mich schon lange auf ein friedliches, ruhiges, selbstbestimmtes Dahinscheiden. Ich bin zwar immer schon wissensdurstig und neugierig gewesen und es ist wirklich spannend jetzt, aber dies letzte mal verzichte ich dann doch lieber auf den ultimativen Erlebnis- Kick. Ich wünsche aber von Herzen den Überlebenswilligen noch alles Gute!

    • Grummel ich denke, ich verstehe Sie sehr gut. Wir sehen das Weltgeschehen nur aus unterschiedlicher Perspektive, setzen andere Prioritäten. Für mich kam der islamistische Terrorismus durch Georg W. Bush 2001 erst auf die Welt. Den hat der Geburtshelfer Bush erst herbei gelogen. Weitaus kriegerischer ist da das Christen- und Judentum. Wir kennen doch alle die Lügen, welche die Ressourcenkriege im Irak und Libanon einleiteten. Dazu fällt mir jetzt das Degenhardt Lied „In den guten alten Zeiten“ ein.
      ….wenn er tausende verbrannte bekam er den Ehrensold, doch erschlug er einen Einzigen, hat der Henker ihn geholt…: : http://www.youtube.com/watch?v=kigTh8U6JSU

      Etwa so verhalten sich die Untaten des Christentums zum Islam. Sie schreiben:

      „Den Islam können die Eliten in allen Richtungen gut ge-und missbrauchen. Er ist wahrscheinlich hier für die Zukunft sogar die stärkste Waffe, die sie haben. Aber das werden Sie jetzt wahrscheinlich wieder nicht verstehen.“
      Ja, wahrscheinlich liege ich wieder daneben. Der Libanon war wie der Irak und Deutschland ein säkularer Staat, bitte nicht vergessen! Durch das Feindbild „islamistische Terroristen“, vom pol.Westen in die Welt gelogen, wuchs der Zusammenhalt des Islam. Das war auch von den Machern gewollt. Ablenken von der Macht des Geldadels: Spalten, Abwerten, Töten, darum geht’s Ihnen. Alles Gute wünsche ich Ihnen!

    • Horst Kiezmann, ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenig auch gebildete Menschen hier über den Islam wissen. Sie können meine Texte anscheinend einfach nicht richtig lesen. Sie reden damit unserer Regierung und auch den Linken das Wort und halten das für den besten Durchblick. Unsere Weltbilder sind insofern nur verschieden, als Sie sich mit der geschminkten Oberfläche begnügen und ich nicht.

    • So etwas spürbar und sichtbar Einflussreiches zu beurteilen, worüber man sich aber nie die Mühe gemacht hat, sich tiefgehend zu informieren und damit selbstständig auseinander zu setzten, finde ich verantwortungslos. Aber damit befinden Sie sie ja im Kreise der absoluten Mehrheit. Die Zukunft wird es zeigen.

    • Grummel Dann müsste Ihnen ja der Film „Unterwerfung“ letzte Woche im Ersten gefallen haben.
      Der Unterschied zwischen uns beide ist, dass ich meine Perspektive der Wahrheit nicht absolut setze. Das ich weiß, dass es andere Sichtweisen gibt, die genauso diskutabel sind.
      Ich bin nicht religiös, halte das was im Alten Testament über Gewalt steht für genau so blödsinnig, wie die Gewaltposition des Koran. Es gibt keine eindeutige Interpretation des Koran, aber blödsinnig sind für mich alle Positionen.
      Ich glaube auch nicht, dass islamischer Terror in Paris, Berlin, Nizza oder Boston islamistischer Terror ist. Das ist für mich Staatsterror.
      Die absolute Wahrheit ist bekanntlich die, dass es sie nicht gibt. Hat Kant schon gesagt.
      Das sehe ich auch so.
      Locker bleiben. Wir haben nichts mehr zu verlieren, auch nicht die absolute Wahrheit…

    • Ich habe seit 12 Jahren keinen Fernseher mehr und der Film interessiert mich auch nicht sonderlich, da er von „Staataschützern“ geprüft und im „öffenlich rechtlichen“ gezeigt werden durfte. Diese öffentlich gemachten Terror-Anschläge interessieren mich da auch nicht sonderlich und mir ist schon seit ich denken kann klar, dass niemand die absolute Wahrheit gepachtet hat. Mich interessierte es hingegen, was Menschen im Namen des Islam tatsächlich widerfahren ist und widerfährt in den Ländern, wo der Islam das Gesetz ist und mittlerweile genauso hier bei uns. Mich interessiert, was tatsächlich geschieht und nicht nur, was an offiziellen Meinungen(womit ich auch die in den sozialen Netzwerken meine) verkündet wird. Ich schrieb, dass Sie nicht genau genug hinschauen und dabei bleibe ich. Diese Art Diskussion möchte ich nun nicht mehr fortführen.

    • Grummel dass Thema war doch nicht, dass der Islam sich zunehmend in D breit macht, sondern „Die Angst der Eliten“.
      Natürlich stellt der Islam bezüglich Freiheit und Kultur eine Gefahr für D dar. Nicht für Frau Moon oder die Bertelsmann- Stiftung, sondern für die bekannten 99%.
      Integration, bzw. Assimilation von Muslime in D, müsste spätestens ab der 10. Klasse in D’s Schulen Thema sein. Welche Gefahr die Zwänge des Koran für die freiheitliche Kultur in unserem Land bedeuten und wer Interesse daran hat, dass es so bleibt wie es ist.
      Hamed Abdel-Samad war mir nicht unbekannt und seine Theorien, kam vor ein paar Jahren ja auch schon mal in TV- Talk-Shows zu Wort. Seinen Heidelberger Vortrag kannte ich allerdings noch nicht. Der Druck der Islam- Verbände auf die Politik in D, bezüglich Finanzierung und Einflussnahme wird sich vergrößern, keine Frage, und Frau Moon und Springer werden Frau Merkel einflüstern, was zu tun ist.
      Aber das meinte ich, Herr „Grummel“, mit der unterschiedlichen Sichtweise bzw. Perspektive auf die Welt und den Islam. Wir können ihn unter der Überschrift: „Islamistischer Terrorismus in Europa“ betrachten, oder auch: „Gehört der Islam zu D „, was ich verneinen würde.
      Beide Überschriften, beide Themen, haben eine Quelle, eine treibende Kraft und bedürfen deshalb dringlicher Behandlung, und das ist das „große Geld“.

    • Nein, da muss ich noch einmal widersprechen. Es geht zunächst überall um den Einblick in die Wirklichkeit, bevor überlegt werden kann, wo vernünftigerweise Geld investiert werden soll und wo nicht. Vertuschungen der Wirklichkeit sollten nicht mit weiter transportiert werden. Ein Beispiel ist auch die unsinnige Massenproduktion von Qual-Lebewesen, an denen sich die schon lange viel zu vielen und viel zu fetten Industriestaatenbürger krank fressen, wobei andere in Massen verhungern, weil ihre Böden mit Monokultur für Viehfutterexport verseucht werden und dazu auch noch die ständigen Plädoyers hier von usern für ungebremste Reproduktion der eigenen Art. Ohne vernünftige Einsicht in diese Bereiche kann die Ausbeutung und Verwüstung des Planeten nicht gebremst, geschweige denn in eine Regeneration geführt werden, auch, wenn wir die Geldbetrüger zur Strecke brächten, wozu wir ja gar nicht in der Lage sind.

  16. Brandeis:
    Bruce Allen Murphy, ‘The Brandeis/Frankfurter Connection, The Secret Political Activities of Two Supreme Court Justices’, New York, 1983
    Er gehörte selbst zu den Elite, eine geheime, was heute Deep State genannt wird.
    Eine ‚Elite‘ die wieder im Weissen Hauss ist, ich sehe Bolton an Trump’s seite, wenn Merkel versucht Trump’s Ideeën zu ändern.
    Und kann endlich das Wort ‚Elite‘ ausgewechselt werden für ‚Herrscher‘ ?
    ‚Elite‘ suggeriert etwas Gutes.
    Was Brandeis wirklich meinte, denke ich, regieren die Demokraten mit Deep State, oder die Republikaner ohne Deep State.

  17. Der Würgegriff der „Finanz-Politik-Konzerne“ – Allianz ist inzwischen so mächtig, dass weder freie Medien noch Straßendemos es ändern können.
    Das Wissen um die Machenschaften dieser Anti-Mensch-Institutionen ist einerseits hochinteressant, andererseits ziemlich lähmend, weil ….siehe erster Satz.

  18. Wie Nashika schon schreibt, man kann alles mit allem vergleichen, etwa einen Besenstiel mit einem Rollmops, es macht nur keinen Sinn. Will der Souverän, der an der Tafel ansteht den Volksentscheid?
    Er soll entscheiden können, ich bin dafür. Aber sicher scheint mir, er glaubt morgen das Gegenteil von dem, was er heute glaubt. Die BILD und Kleber und andere im Auftrag des Geldadels, haben ihn verunsichert.
    „Was muss ich wählen, um meine Interessen zu vertreten“ und wählt Lindner, die FDP.
    Der Otto Normalverbraucher hat kein Geschichtsbewusstsein. Er kann seine Miete kaum noch bezahlen und hat Hunger. Er wird nicht nur von Merkel verarscht, sondern von allen, für die er arbeitet, die er füttert. Dem Nachbar schneidet er die Hecke zum Sonderpreis, weil er gut ist, nicht (be)rechnet. Wo soll er sein Kreuz machen? In der Kirche? Er wurde doch immer nur belogen.
    Alle nutzen ihn aus und da kommt er nicht raus, weil er nicht (mehr) versteht, was vor sich geht.

  19. Schön wäre auch mal ein Interview mit Bodo Schäfer, das Ken Jebsen führt.
    Bodo Schäfer meint ja immer, jeder könne reich werden, etc. Er ist auch auf manchen Youtube-Plattformen Interviewpartner, wo er über seine Bücher und seine Thesen spricht. Alles eine sehr einseitige Sichtweise die er präsentiert.
    Da wäre es schon schön, wenn Ken Jebsen da mal etwas andere Fragen an ihn stellen würde. 🙂

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