Im Gespräch: Peter Fleischmann („Die Hamburger Krankheit“)

Peter Fleischmann ist Regisseur und Visionär. In vielen seiner Filme ist zwar der Plot keine reine Science-Fiction, aber dennoch seiner Zeit weit voraus. Visionäre Regisseure sind nun nichts Außergewöhnliches – fragt man Fleischmann jedoch nach der Zukunft, so hat er zur aktuellen Situation schon noch „so einige Ideen“.

In der Hoffnung, dass diese Ideen nicht so dystopisch wie in seinem Film „Die Hamburger Krankheit“ werden, in dem Menschen nach dem Ausbruch eines Virus Maske tragen und zwangsgeimpft werden, befassen wir uns im Gespräch auch mit der Geschichte des Films und seiner Wirkung auf die Gesellschaft.

Zweifellos hat die politische Situation seit jeher auch das Filmgenre beeinflusst. Mit Fleischmann haben wir einen Mann am Tisch, der sich dessen sehr bewusst ist. Ob er je einen Auftrags-Film produziert hätte? Als jemand, der noch die Bekanntschaft mit Leni Riefenstahl gemacht hat, plaudert er heute nicht nur aus dem Nähkästchen, sondern auch aus Erfahrung.

Von Peter Fleischmann wird man noch so einiges hören und sehen. Wir sind sehr gespannt darauf, wie prophetisch seine neuen Werke sein werden. Jetzt aber: Klappe! Und Action!

Den Film „Die Hamburger Krankheit“ zeigen wir exklusiv und kostenfrei in voller Länge ab dem 20.6.2020 für 14 Tage auf KenFM.

Hier ist der Link zum Presseheft des Films: https://peter-fleischmann.de/filme/die-hamburger-krankheit/ (auf der Seite ganz unten).

Inhaltsübersicht:

0:05:24 Von der Manege zum Filmemacher

0:14:37 Vergangenheitsbewältigung in der Nachkriegszeit

0:30:16 Fleischmanns Umgang mit der aktuellen politischen Diskussion

0:41:59 Dystopische Filmidee damals, Realität heute

0:56:00 Der Einfluss des gesellschaftlichen Klimas auf den Film

1:01:52 Gefahren einer Impfpflicht und politischen Zwängen

1:14:52 Eine Begegnung mit Leni Riefenstahl

1:20:41 Regie – Autorenfilm oder Dienstleistung?

1:34:15 Über Klassenkampf und den Mangel an Toleranz

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38 Kommentare zu: “Im Gespräch: Peter Fleischmann („Die Hamburger Krankheit“)

  1. Brief von Herrn Peter Fleischmann an die KenFM-Zuschauer:

    Liebe Filmfreunde,

    vielen Dank, daß Ihr Euch so ernsthaft mit meinem Film auseiandergesetzt habt. Obwohl dabei einige Fragen offen geblieben sind, wollte ich mich nicht einmischen, möchte stattdessen auf das alte Pressehaft von 1979 hinweisen. Vielleicht werden die Interviews, z.B. mit Roland Topor oder Jean Michel Jarre, einige der Fragen beantworten. Hier ist es zu finden: https://peter-fleischmann.de/filme/die-hamburger-krankheit/ (unten auf der Seite).

    Ihr könnt Die Hamburger Krankheit weiterhin im Netz finden und zwar unter peter-fleischmann.de

    Dort findet Ihr auch einige weitere Filme von mir, die bereits in restaurierter Fassung vorliegen.

    Viel Spaß
    Euer Peter Fleischmann

  2. Eine 96 jährige erzählte mir:
    Wenn wir im Faschismus beim betreten eines Ladens nicht den Arm hoben drohte Strafe.
    Kommt mir jetzt auch so vor fügte sie noch hinzu. ……………. Soweit zum Faschistenlappen vor der Schnute.

    Die Sklaven machen die Herrscher las ich kürzlich.

  3. When God becomes Zirkusdirektor im Irrenhaus oder uns verzweifelt zu zeigen versucht, dass
    wir die Komik werden lernen müssen
    und spiegeln..

    Kann jemand den hässlichen ferngesteuerten, nackt und labberig rumhüpfenden Zampanos nen Sack überwerfen! Ich ertrage das nicht.
    Ich fühle mich sexuell misshandelt!

    • Aus welchem Alllerwertesten haben sie DAS denn gezogen? Da glüht der Aluhut aber (=

    • @ Oliver

      https://www.rubikon.news/artikel/trugerische-immunitat (Kreuzüberschneidung Influenza/Covid)
      https://www.rubikon.news/artikel/trugerische-hoffnung (Impfnebenwirkung, geänderte Beipackzettel)

      Bitte unterlegen Sie die Kommentare mit irgendeinem Fakt in Zukunft. Sie fallen durch einfaches Ausschütten von schlechter Laune auf.

  4. Ich danke für das tolle Interview und auch Peter Fleischmann für die Leihgabe des Films für 14 Tage und habe den mit Interesse (und Grausen wegen der Aktualität) nach ca. 40 Jahren nochmals gesehen.

    Bemerkenswert, wie die damaligen Phrasen und "Wordings" von Regierung, Verwaltung, Pharma und Medizin, und der Polizei teils Wort für Wort den heutigen entsprechen. Nichts hat sich geändert, praktisch identisch. Gruselig…

    Und die Bilder von Hamburg vor 40 Jahren mit allen Details, Autos etc. und die Musik dazu wecken ganz alte Erinnerungen. Danke.

    • Ich habe den Film-nicht nur einmal-auf YT angesehen.Es ist wirklich erschreckend,wie viele Paralelen zum heutigen Geschehen dort zu sehen sind.

  5. Peter ist ein Medium. Leute, die den Zeitgeist aufsaugen und durch Kreativität wieder zu Tage fördern.
    Auf diese Weise entsteht autarke Kultur, die leider regelmäßig vom verordneten Mainstream überschattet wird.
    Hier mal ein aktuelles Beispiel aus der Musik, gerade vor einigen Wochen erschienen.
    ´´Cyborg entrails
    We build Valhalla out of its dreams
    Silicone, copper, and steel
    Star-clad circuits
    Within these digits, we cease to be
    The temple is ready, now kneel
    We accelerate!
    We accelerate!
    We accelerate!
    Straight from the core
    We accelerate!
    We accelerate!
    We accelerate!
    Never let go
    Silence
    The age of apes
    Silence
    The age of apes
    Lifeless rebirth …. ´´
    https://www.youtube.com/watch?v=qBlb8TTO0c8&list=PLPbMT4wSxX88GyPiEPlY0nLX1M2yuzlHc&fbclid=IwAR3yjZYFYBrklhDYsArGwxto5kbmK-DVkgASKFd_b4bpT3QD0fka92pa2pA

    • "Fight Club" als Vorbild, nur deutlicher. Für den einen oder die andere könnte das ein Spieglein sein, zumindest temporär.

    • Cyborg entrails
      We build Valhalla out of its dreams
      Silicone, copper, and steel
      Star-clad circuits
      Within these digits, we cease to be
      The temple is ready, now kneel
      We accelerate!
      We accelerate!
      We accelerate!
      Straight from the core
      We accelerate!
      We accelerate!
      We accelerate!
      Never let go
      Silence
      The age of apes
      Silence
      The age of apes
      Lifeless rebirth ….
      würde Peter Fleischmann Sie beide verstehen? Zugegeben.. ich habe schon so meine Probleme. Aber Uli, habe ich Sie richtig verstanden: "Zeitgeist", für mich geht es an die Grenzen oder darüber hinaus.

    • Bin dem Link gefolgt und beziehe mich nur darauf. Eine Verbindung zu Peter Fleischmann finde ich tatsächlich nicht.

    • Komme noch aus der Nacht und sollte für mögliichst richtigen Bezug wohl erst mal stärkeren Kaffee aufsetzen. an wolfcgn

    • @ wolfcgn : )) möglich, aber hier trotzdem noch die Erklärung
      Im Video ist die Selbstbezüglichkeit unserer Zeit zu sehen; der Teddy als Gegenüber sitzt still und guckt. Die Reaktionen -oder muß man es besser Aktionen nennen- des Darstellers sind unverhältnismäßig heftig und lassen den Bezug zur Umwelt vermissen. Es gibt ja aber auch keine Umwelt. Er müßte den Raum verlassen und sich wirklich austauschen, aber genau dieser echte Austausch ist schwer (geworden?). Man sieht es am fehlenden demokratischen Diskurs. Woran das liegt? Ich weiß es nicht.

      und nun bin ich auf die Erklärung
      @ Ulli 's neugierig.

  6. Das ist schön, das es Menschen wie Herrn Fleischmann gibt !

    Sehr berührt hat mich seine Aussage zur Maskenpflicht. Ich trage die Maske beim einkaufen, weil viele Menschen sehr verängstigt worden sind. Gerade ältere Menschen empfinden die Maskenpflicht als Schutz. Schade, das die so schlecht informiert und verängstigt worden sind.

    Sie in den Arm zu nehmen wäre hilfreicher… Leider lässt die Neugier im Alter nach. Es ist also schwer die älteren Mitbürger aus der Informationsschockstarre zu befreien. Wie viele Menschen in Altersheimen leben jetzt unter dem Regime der Bundesvirusregierung und dem Gutdünken von Heimleitungen ?

    Unser "innerer HAL 9000", der als Stammhirnanteil des Gehirns für das Überleben zuständig ist, empfindet das "abgeschaltet werden" als Zumutung.

    Ich fände es interessant in einer Gesprächsrunde mit einem/r Bestatter/in, einem/r Pathologen/in und artverwandten Berufen, das Sterben in den westlichen Gesellschaften zu beleuchten. Was passiert dort und ist das was dort als "Sterbehilfe" praktiziert wird, "würdevoll" ?

    Herr Fleischmann bleiben sie uns noch lange erhalten und vielleicht machen sie einen Film über die Zeit, in der wir die Probleme der heutigen Zeit positiv gelöst haben. Tragen sie sich noch mit der positiven filmischen Darstellung der Zukunft, in das Buch des Lebens ein !

    • "Wie viele Menschen in Altersheimen leben jetzt unter dem Regime der Bundesvirusregierung und dem Gutdünken von Heimleitungen ?"

      Richtig, wobei die Oldies dem ohnehin schon immer ausgesetzt sind, sobald sie in ein Pflegeheim ziehen. Deshalb ja diese Ablehnung bei den meisten. Und wenn es nicht die derzeitige Virusbehörde mit ihren grausamen Auflagen ist, ist es das Gesundheitsamt, Kasse, Heimarzt, öffentl. Verwaltung und wer da alles noch ein Wort mitzureden hat, um den Alten etwas vorzuschreiben.
      Leider… und wer kann sich schon ein schickes Privatheim leisten, wo auf alle Wünsche und Zipperlein persönlich eingegangen wird?? Warscheinlich und wenn das so weitergeht, werden wir uns als Alte in Zukunft in Mehrbettzimmer-Alten-Asylen wiederfinden, weil unsere Renten und das System selbst die ca. 2000 € für "einfachere" Heime nicht mehr hergeben.

      Das Sterben im Heim oder im besten Fall auch im Hospiz steht und fällt – wie eigentlich überall – mit der Persönlichkeit, gutem Willen und Bildung der Mitarbeiter und mit deren Arbeitsbedingungen. Wenn die in Ordnung sind und der Mitarbeiter liebe-voll und erfahren, stirbt es sich sicher umsorgt im Heim besser als allein zu Hause.
      Und wenn nicht, wird es ein echtes Abenteurer…

    • Wobei auch die Jüngeren, starke Männer voll im Saft, Frauen in ihren besten Jahren…ebenso ängstlich zu sein scheinen. Und die könnten sich viel eher informieren… tun sie aber nicht oder sie haben nicht nur Angst vor C., sondern vor ihrer gegenseitigen Reaktion, sollte man sie ohne Maske in der S-Bahn ansprechen. Man staunt…

    • Ja, ist mir im Laufe meines Lebens auch schon aufgefallen. Manch einer ist mit 20 schon "alt", andere wider um scheinen sich mit fortschreitendem Alter zu verjüngen, also Bezug nehmend auf die geistige Flexibilität und Reaktionsvermögen.
      Gentechnisch oder Lebensweg/Erziehung? Vielleicht eine Mischung, so richtig bin ich da noch nicht hinter gekommen.
      Vielleicht gibt es ja mal eine wertige Studie, nicht eine die im Vermarktungssinn für Altersprodukte……………..

    • Ja, das habe ich auch gedacht :-).

      Was für lebend-ige, schöne Augen, klug, weise, liebevoll und voller Interesse & Humor.
      Gleichzeitig kindlich und doch so erfahren.

      So sieht ein Mensch aus, dessen Geist gereift ist.
      Erstrebenswert!

  7. Liebe KenFm Redaktion,
    auch ich möchte mich bedanken für dieses interessante Interview- ein weiteres aus einer Reihe von bereits beachtlich vielen- und für die Möglichkeit, den Film sehen zu können. Eure Arbeit ist bereichernd und inspirierend (wir haben uns schon einige Bücher gekauft, die Ken empfohlen hat- auch dafür Danke!).
    Ich bin froh, dass es euch, und auch andere wertvolle Medienangebote neben KenFm, gibt.
    Die Hetzkampagne des Schniedels wird euch sicher nicht abhalten, weiterhin gegen Stumpf- und Blödsinn anzugehen. Wir brauchen euch! 😀
    Weiter so! Und hoffentlich sieht man sich mal wieder auf der Straße!
    Jetzt freue ich mich auf den Film.

  8. Also mein Gefühl sagt mir, wer noch nicht bei Ihnen im Interview war hat die Welt verpennt. Es ist ein gefühltes "muss" bei Ihnen vor der Kamera gewesen zu sein, ansonsten ist man fern von jeglicher Realität und freiem Gedanken. Sie könnten jeden zum Interview einladen, welcher* verstanden hat was Freiheit und Realität im ausgesprochenen Wort überhaupt bedeutet. Aus der Phantasie heraus gibt es am Eifelturm eine dicke Schraube, welche man ganz unten in Kniehöhe nur heraus ziehen muss und ein Riss geht durch den Turm. Den Rest überlasse ich Ihrer kreativ witzigen Phantasie.

  9. PF: "..die Wirklichkeit gibt es nicht, man muß sie erfinden.."
    Bezogen auf das tägliche Leben bleibt das auch weiterhin so. Aus den unglaublich vielen Details, die mir jeden Augenblick begegnen baue ich mir mein Bild der Wirklichkeit. Es ist schön, die heitere Gelassenheit Peter Fleischmanns zu spüren und seine Freude an der eigenen Gestaltung zu sehen.
    Auf mich hat sie ein bißchen abgefärbt, wünsche ich anderen auch.

    Bin kein Cineast und kenne den Film noch nicht, aber nach dem Interview freue ich mich darauf. Danke für die Exklusivrechte : )

    • exclusiv hin oder her, es war ein würdevoller und komischer Abschluß der ersten Etappe.

      Die Tage werden weiterhin gezählt, in denen die Politiker/innen dieses Land im unnötigen Lockdown schädigen. (auch wenn man sich nicht täglich wiederholt) Wiederinkraftsetzung des Grundgesetzes sofort!

    • hallo Jörn Brodersen , wenn Günter Gaus nochmal anruft würde ich bei Gelegenheit seiner telefonischen Kontaktaufnahme mal nachfragen, warum er kurz vor seinem Tod aus der SPD austrat. Das Haus der Geschichte in Bonn weiß keine Antwort und in der SPD Parteizentrale hüllt man sich auch in Schweigen. Wer dazu eine Antwort geben kann wird sicher bei Ken Jebsen auch mal zum Gespräch vor der Kamera geladen. Waren Bombenhagel auf Belgrad und das Verhalten der Partei zum Terror von 9/11 ein plausibler Anlass, die NATO Osterweiterung?

  10. der Respekt vor der Erfahrung wie dem Alter von Peter Fleischmann vermochten Ken Jebsen auch hier wieder einzubremsen. Sehr gut gemacht und ein tolles Exempel dafür, wie eine Lebenseinstellung ohne missionarische Attitüden glaubwürdig zwischen den Generationen vermittelt werden kann. Chapeau. Ganz zurecht wird der Film viel Beachtung finden mit seinen aktuellen Parallelen zum Corona Geschehen und wird zugleich für die Plattform KenFM weitere User interessieren. Da kann der SPIEGEL mit seiner Hetze wohl wenig gegen ausrichten.

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