KenFM im Gespräch mit: Petra Plininger (buergerkandidaten.de)

„Mehr Demokratie wagen“, war seinerzeit die Kernbotschaft von Willy Brandt. Das ist lange her, ohne dass viel geschehen wäre. Noch immer verstehen die meisten Deutschen Demokratie dahingehend, dass sie sich bitte alle vier Jahre in einer Wahl-Kabine einzufinden haben, um dort ihr Kreuz zu machen. Im Nachhinein befragt, geben viele Menschen dann zu, das geringere Übel gewählt zu haben. Von mehr Demokratie wagen ist das ziemlich weit entfernt.

Das ließe sich simpel ändern, denn das, was man für mehr Demokratie vor allem benötigt, ist schon da. Das Netz.

Das Netz bietet ungeahnte Möglichkeiten, sich unabhängig von Politik und klassischen Institutionen politisch zu engagieren. Man benötigt heute keine Partei mehr, um sich z. B. selber wählen zu lassen oder einen guten Bekannten in den Bundestag zu wählen. Die Möglichkeit, als Direktkandidat seines Wahlkreises nach Berlin zu gehen, ist simpel. Alles, was man dazu benötigt, ist eine entsprechende Anzahl von Stimmen.

Wie wäre es, wenn die Hälfte des aktuellen Bundestages durch eben diese Direktkandidaten ersetzt würde? Bürgerkandidaten. Das ist 2017 möglich wenn WIR, die Bürger der Republik, es einfach umsetzen.

Die Demokratie-Verteidigerin und CETA-Klägerin Marianne Grimmenstein hat mit dem Portal www.buergerkandidaten.de diese Idee konkret gemacht. Jetzt liegt es an uns, diesen neuen, parteiunabhängigen Kandidaten unsere Stimme zu geben. Der Unterschied zum klassischen Politiker besteht vor allem darin, dass der Bürgerkandidat sich verpflichtet, jede Entscheidung zuvor immer mit seinem Wahlkreis abzustimmen. Fraktionszwang war gestern.

Inhaltsübersicht

00:00:35 Vorstellung der Person Petra Plininger und ihres Projekts

00:10:12 Gemeinwohl-Ökonomie und die Idee der Bürgerkandidaten

00:20:19 Systemfrage: Wahlen, Demokratie und Bürgerteilhabe

00:29:27 Kooperation statt Konkurrenz – über Glück und Vorbilder

00:35:44 Krieg und Ausbeutung beenden und die Teilhabe der Bürger realisieren

00:50:20 Einzug der Bürgerkandidaten in den Bundestag und der Umgang mit Macht

01:00:07 Gemeinsamkeiten finden: Werte, Glück, Glaube und Gesellschaft

01:04:35 Infos und Voraussetzungen für das Projekt „Bürgerkandidaten“

 

Wie mitmachen?

Wer die Bewegung für mehr Bürgereinfluss unterstützen möchte hat folgende Möglichkeiten:

  1. bis 17.07.2017, 18.00 Uhr, Unterstützer-Unterschriften für Bürgerkandidaten sammeln, beim Meldeamt bestätigen lassen und im Original einreichen.
    Infos und Formular dazu anfordern unter unterschriften@buergerkandidaten.de
  2. www.buergerkandidaten.de bekannt machen
  3. Spenden unter http://buergerkandidaten.de/spenden_sie_uns
  4. Bürgerkomitee gründen (als Ansprechperson melden) unter http://buergerkandidaten.de/bks
    oder bei bestehendem als Unterstützer mitarbeiten
  5. Bürgertreffen organisieren und besuchen
  6. für Bürgerabstimmungen als Helfer melden unter http://www.buergerkandidaten.de/als_buerger_mitwirken

Wo mehr erfahren?

Weiterführende Links zu Themen, die im Interview ebenfalls angesprochen werden:

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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

74 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Petra Plininger (buergerkandidaten.de)

  1. genau so muss es sein, Frau Plininger.
    Gute Idee, auch auf Landes- und kommunaler Ebene. Habe mich registriert.

    Diskutierte gerade mit einem Stadtverordneten, der etwas entsetzt war über mein Demokratie-Verständnis. Er meinte, mit dem Kreuzchen alle 5 Jahre (kommunal), würde das GG Art. 20.2 nicht gelten.
    Das sieht ja eigentlich vor, dass der Souverän entscheidet – mit Wahlen U N D ABSTIMMUNGEN.

    Diese Demokratie lehne er strikt ab, er sei kein Dienstleister des Bürgers.
    Zzt soll ein 33 Jahre altes zentrales öffentliches Gebäude für ca. 80 Mill. ersetzt werden, ua. weil SUV-Fahrer nicht mehr angemessen aus ihrem Blech aussteigen können.

  2. Wenn sich das, was Frau Plininger vor schwebt ,durch setzen würde, glaubt man wirklich das die Regierung still zu sieht, nicht sofort Gesetze ändert, zumal bei uns schon keine Rechtssicherheit mehr vorhanden ist!
    Tut mir leid, aber ein bisschen viel Naivität!

    • Zustimmung!
      Zuerst war ich hin und weg, wegen ihrem Gesicht mit dem gewinnenden Lachen. Und der zauberhafte Dialekt! Aber nach reichlich 20-minütigem Zuhören war die Enttäuschung nicht mehr wegzulächeln.

      Und ich denke, die Regierung braucht gar nichts zu tun, die paar Hansel, die es vielleicht in den Bundestag schaffen, laufen gegen eine Wand. Sie werden so wenig ändern wie die LINKE. Die allerdings sind dort trotzdem nützlich und wichtig, weil sie dort durch große und kleine Anfragen viel Information bekommen und weitergeben können, die wir sonst nicht hätten.

    • Richtig…
      und diese paar Hanseln haben ihre pers Chance genutzt.Nichts ändern können, aber leben tut es sich gut..
      Es ist schon immer so gewesen, dass gerade in Not- Elend, Kriegszeiten sich einige eine goldene Nase versuchen zu holen.
      Sollen sie.. der kapitalistische Gedanke beherrscht nun einmal schwache Charaktere.

    • Ebenfalls Zustimmung euch beiden. Insbesondere deiner Feststellung, Annette: Leben tut sich’s gut. Ich steh seit ein paar Jahren mit einem inzwischen „pensionierten“ (Rentner mit Armutsrente, der zuvor ALG-II bezog) Marxisten in Kontakt, der natürlich Mitglied der Linken ist, aber niemals irgend einen politischen Posten innehatte. Lieber arbeitet er in kommunalen Arbeitskreisen mit und hilft – meist kostenlos – in Bedrängnis geratenen Hartz-IV-Empfängern. Entsprechend ärmlich ist er auch gekleidet und wohnt er – ebenso wie ich selbst, wir waren eine zeitlang im gleichen Arbeitslosen-Hilfe-Verein tätig. Ich könnte das auch nicht ertragen, dieses Hickhack um Macht, Vorherrschaft und Pöstchen, dieses Ellenbogen-Kontinuum und die nach oben jeweils stark verdünnte Luft zum atmen, zudem noch die ganzen Lobbyisten und die Kompromate, die sich bei Geheimdiensten sammeln, um Willfährigkeit herzustellen. Aus meiner Sicht und meinen Informationen sind Bundes- und Landesparlamente längst vollkommen durchkorrumpiert. Die Aussicht auf leistungslose Spitzeneinkommen nach Ablauf der Legislaturperiode hat bislang noch fast jeden gierig werden lassen. Nimmt man die Beobachtung hinzu, daß sowieso fast nur machtgeile (narzißtische bis psychopathische, zumindest aber autoritäre) Charaktere in den Bundestag einziehen, muß man sich über fast gar nichts mehr wundern.

      Warum Narzissten schneller Karriere machen:
      http://www.wiwo.de/erfolg/erfolgsfaktor-warum-narzissten-schneller-karriere-machen/10088246.html

      Narzissten haben kein Schuldbewusstsein:
      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/borwin-bandelow-ueber-narzissmus-in-der-wirtschaft-a-1015387.html

      Narzissten im Berufsleben:
      http://umgang-mit-narzissten.de/narzissten-im-berufsleben/

      Maligner Narzissmus:
      http://umgang-mit-narzissten.de/maligner-narzissmus/

      Psychopathen, eine Welt ohne Empathie:
      https://www.dasgehirn.info/denken/im-kopf-der-anderen/psychopathen-eine-welt-ohne-empathie

      Die dunkle Seite der Macht: Was wir von Psychopathen lernen können
      http://www.b4bschwaben.de/b4b-wissen/expertenwissen_artikel,-die-dunkle-seite-der-macht-was-wir-von-psychopathen-lernen-koennen-_arid,151909.html

      Psychopathen – Soziopathen – Narzissten: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
      http://beziehung-in-balance.de/?p=417

      Das ist nur eine winzige Auswahl der Seiten zu dieser Thematik. Meist sucht man erst, wenn man eine lebensvergiftende Beziehung beenden muß, danach. Manche tun das niemals und sagen sich immer: Aber ich liebe ihn/sie doch! Oder: Der ist so charmant und charismatisch, der kann einfach nicht bösartig sein. Daß es sich dabei um wohlkalkulieres und bei Psychopathen oft stunden- oder tagelang einstudiertes Verhalten handelt, können sich die meisten kaum vorstellen. Zahlreiche Politiker, Manager und sonstige öffentliche Darsteller wie z.B. auch Schauspieler, unter denen sich ebenfalls zahlreiche Psychopathen befinden, studieren ihre Posen ebenfalls aufs genaueste ein. Es gibt sogar spezielle Schulen und Institute für diesen Zweck.

    • „First time they ignore you, then laugh at you, then hate you, then they fight you, then you win“… Ich finde wir sollten nicht schon wieder ‚ihr‘ Spiel mitspielen und nach der einen „richtigen“ Methode suchen. Jeder Ansatz, der das System in Frage stellt und irgendwie unter Druck setzt ist gut… und je mehr Fronten (ich entschuldige mich für den martialischen Begriff) wir aufmachen, umso besser. So bietet sich dem System keine geschlossene Angriffsfläche und es gerät an immer mehr Stellen in die Defensive.
      Mit der „hat ja so doch keinen Zweck“-Mentalität kommen wir garantiert nicht weiter.
      Lassen wir uns nicht auseinanderdividieren und gegeneinander ausspielen.

    • @ Kai Galka

      hat ja so doch keinen Zweck“..
      So war meine Aussage auch nicht gemeint, ist nicht einmal mein denken geschweige handeln…
      Aaaaber, wenn ein neues Gesicht erscheint, viele Menschen sofort hin und weg sind….da bin ich seitdem vorgeschädigt, wenn ich stets hören, lesen musste… von Guttenberg, der nächste Kanzler , so lange bis ihn die selben Leute wieder nieder machten..er gilt nur als Beispiel.
      Menschen hinterher jagen , unreflektiert sofort Anhänger werdend. möglichst noch lieber sowieso, du bist der Beste, Größte, vielleicht noch eine Fan-Gemeinde…..da kann es einem nur schütteln..

    • @Annette:
      Wer etwas ändern will, der tut es. Wer nichts ändern will, der findet Ausreden.
      Und wer Ausreden finden will, der findet immer 1000 Gründe, warum Änderung nicht funktionieren kann.
      Wer aus lauter Angst, dass die Regierung nicht still zusieht, in vorauseilendem Gehorsam gar keinen Versuch mehr macht, der ist wie der angebundene Elefant aus https://wirelesslife.de/elefanten-ketten/.

      Bei den Buergerkandidaten geht es doch gerade nicht um einzelne Menschen, sondern um eine Gemeinschaft, die zusammenhält und dadurch unangreifbarer ist als Einzelne. Kennst du die Idee der Empty Centered Organization?

    • @ Peter Pan:

      Vielen Dank für die Links.
      Da ich selbst einen Narzissten als Chef zu haben scheine, helfen mir diese Ausführungen etwas weiter.
      (Zumindest, was das Verständnis angeht.)

      Da dort leider nirgends steht, wie man so ein Arschloch los wird, muss ich mir wohl selbst etwas einfallen lassen : ]

    • @Peter Pan

      Der narzisstische Chef klebt auf seinem Stuhl. Er wird niemals freiwillig seine Position räumen, es sei denn, es geht für ihn eine Etage höher. Mit Macht- und Ränkespielchen wird er jeden von seinem Bereich fernhalten, der an ihm vorbeiziehen möchte.

      Benötigen wir noch mehr Beweise?

      Fuer Frieden,

      gehört hatte ich von Empty Centered Organization, die jedoch schulische Methoden , in dem Sinne anwenden, dass Teams zu Teams erst werden und bestehen können..
      Dieses aus sich heraus agieren zu wollen könnte erfolgsversprechend sein, doch muss man dafür, wie überall Menschen finden denen diese Einordung in das Ganze hin nehmen können.Also charakterlich dafür geeignet sind, denn der kleinen Boss spielen, daran habe viele Spaß!Sich zurück nehmen, an das Ganze denken, benötig sehr viel Umdenken…aber warum nicht, Deutschland hat zum Glück nicht nur Narzissten!
      Zum Elefant, den kannte ich zwar nicht, sagte nur selbst immer, wenn ich wieder einmal Hundemisshandlungen erleben musste:Wenn der doch nur wüsste wie kräftig sein Gebiss ist!

    • Fuer Freiden,

      um Missverständnisse vorzubeugen…
      Elefant wie Hund sind von klein auf an geprägt…Wir Menschen auch!.
      Den meisten fehlt das Selbstbewusstsein, erkennen von eigenen Fähigkeiten, aber auch die Änderungsmöglichkeit, die jedem Menschen ebenfalls geboten werden.
      Und dann kommt oft das schwache Fleisch, weil persönliche Änderung viel Kraft, Einsicht voraussetzt!

  3. Homo demens (der Irre) ist nichts weiter, als ein Irrtum der Evolution, der ein – erdgeschichtlich betrachtet – sehr kurzes Gastspiel hat, welches sich sehr bald dem Ende zuneigen wird.
    Die unvorstellbare, globale Umweltzerstörung ist heute bereits irreversibel und das Tempo, mit dem wir an dem Ast
    sägen, auf dem WIR ALLE sitzen, nimmt exponentiell zu.
    Macht-und Habgier wohnen in jedem Menschen( Homo demens), bei einigen Individuen sind sie jedoch pathologisch.
    Und genau diese Eigenschaften werden sich immer Bahn brechen, bis es irgendwann heisst: Rien ne va plus.
    Daran werden auch ein paar Bürgerkanditaten nichts mehr ändern. Leider.
    Wie heisst es so schön: Mit Worten setzt man keine Segel. Will heissen: Wer in der Welt herum jettet, zum Spaß Motorrad fährt, sich von einem Benzin getriebenen Flugzeug in 4000 Meter Höhe befördern lässt um sich dann der Erde entgegen zu stürzen, sollte erst einmal die eigene Lebensweise hinterfragen, bevor er zum Thema Ressourcenkriege und Umweltzerstörung den Mund aufmacht.

    • Ihre Verallgemeinerung ein Totschlagargument, zumal die Armut auf dieser Erde entschieden größer aus fällt, als die der Motorrad-Junkies und Fluggästen!
      Verbunden mit einem Redeverbot?

    • Ich finde die Kritik durchaus berechtigt. Ich weiß wie es ist, ein schlechtes Gewissen zu haben will man sich nicht immer das „korrekte“ Produkt leisten kann.
      Andere können das, sagen einem man soll seinen Konsum bewusster gestalten und fliegen dauernd, fahren Motorrad, usw. Wie viel Fleisch kann ich denn essen, bis zwei Flüge aufgewogen sind?
      Und komm, wenn Ken Jebsen in einem Gespräch erwähnt, er muss seinen neuen Golf konfigurieren, kann man sich schon wundern?
      War halt vor dem Gespräch mit Felix Domke. 😉

    • @Felix

      Ich finde die Kritik durchaus berechtigt. Ich weiß wie es ist, ein schlechtes Gewissen zu haben will man sich nicht immer das „korrekte“ Produkt leisten kann.

      Wenn man sich ein schlechtes Gewissen machen lässt, liegt das doch nicht an den Leuten, die es bei Ihnen versuchen und, wie es aus sieht, es auch schaffen!

    • Felix

      Das war nur so zu verstehen (wenn Sie schreiben:Ich weiß wie es ist, ein schlechtes Gewissen zu haben will man sich nicht immer das „korrekte“ Produkt leisten kann.) und damit eine Feststellung, weil mir so etwas immer leid tut, denn niemand hat das Recht jemanden ein schlechtes Gewissen zu machen.
      Das ist Erpressung in meinen Augen!

    • Annette, gegen diese Feststellungen gibt es absolut nichts einzuwenden. Ich hatte ja schon dort was im Zusammenhang mit kognitiver Dissonanz geschrieben:

      Experimente haben nachgewiesen, daß solche Abwehrmechanismen schon bei der Reizaufnahme und bei der Entschlüsselung der in einer Information enthaltenen wahrnehmbaren Hinweise wirksam werden. Das vermeidet hier die mögliche Bedrohung zentraler Bewußtseinsinhalte dadurch, daß es die seinen Kenntnissen und Meinungen zuwiderlaufende Information nicht nach ihren rational verarbeiteten und kritisch überprüften Inhalten einordnet, sondern nach dem von ihr als Unbegriffenem, beunruhigendem Fremdem ausgehenden unlustweckenden Reizwert klassifiziert, der als konditioneller Reiz an eine früher erlebte Originalkommunikation mit ähnlicher Reizqualität anknüpft und assoziativ bereits die Wahrnehmung der Daten zensiert.
      https://kenfm.de/der-rote-tisch-zain-raza/#comment-119603

      Eigentlich sind die Kernthesen eines Arno Gruen, Gerald Hüther, Hans-Joachim Maaz wie auch Erich Fromm längst wissenschaftlich bewiesen: Der Mensch ist in der Hauptsache durch seine frühkindlichen Erfahrungen geprägt. Je später in der individuellen Entwicklung eine Prägung stattfindet, desto schwächer fällt sie in der Regel auch aus. Bewußt erinnern können wir uns an solche Dinge natürlich nicht, erstens weil unser Bewußtsein gewöhnlich im Neokortex – dort, wo die Gedanken, also die abstrakten Symbole kreisen – stattfindet, und zweitens, weil wir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wirklich denken konnten, weil diese Fähigkeit noch nicht entwickelt war. Als Baby und Kleinkind ist der Mensch in erster Linie Gefühl, Empfindung – anfangs lediglich kategorisiert nach Angst und Freude, nach emotionaler Ablehnung und gefühlsmäßiger Zustimmung.

      Die herrschenden gesellschaftspolitischen Zustände hier wie auch global sind immer Ausdruck der Menschen, die in einer jeweiligen Gesellschaft leben bzw. gelebt haben. In einer von Nächstenliebe, von Mit- statt Gegeneinander, von Mitgefühl und gegenseitiger Kooperation geprägten Gesellschaft würden niemals autoritäre oder gar pyschopathische Charaktere die Oberhand gewinnen können. Daß es den einen oder anderen quasi nach oben spült und zum Herrscher oder Machtausüber werden läßt, ist daher als nahezu zwangsläufig zu betrachten. Tatsächlich streben weitaus mehr Menschen, also „dort oben“ auf der Pyramidenspitze Platz hätten, nach diesen Positionen. Das liegt nicht etwa daran, daß der Mensch grundsätzlich schlecht oder böse wäre, wie das oft behauptet wird, sondern vielmehr an der leidvollen Tatsache, daß man dem jungen Menschen seine natürliche Entwicklung zu Empathie und Kooperation sozusagen verbiegt und verhindert, so daß aus ihm ein konkurrierendes und mitleidloses Wesen wird. Die meisten Menschen sind heute so, auch wenn sie es nicht bewußt realisieren, und genau da müssen wir ansetzen. Alles andere führt nicht wirklich weiter, weil der in seiner Empathie eingeschränkte Durchschnittsmensch kneift, wenn’s drauf ankommt, und sich nach dem richtet, was er für die Mehrheit hält oder was man im als Mehrheit verkauft. Natürlich will keiner Krieg, aber wenn’s dann soweit ist, weigert sich kaum jemand, in den Krieg zu ziehen. That’s it.

      Auf all das weise ich seit vielen Jahren in diversen Foren hin, neuerdings auch wieder hier:

      https://kenfm.de/denunzianten-gesucht/#comment-118970
      https://kenfm.de/denunzianten-gesucht/#comment-119041
      https://kenfm.de/nachdenken-statement-zu-hamburg/#comment-118875
      https://kenfm.de/nachdenken-statement-zu-hamburg/#comment-118868
      https://kenfm.de/nachdenken-statement-zu-hamburg/#comment-118814
      https://kenfm.de/nachdenken-statement-zu-hamburg/#comment-118816
      https://kenfm.de/wer-schrieb-das-drehbuch-fuer-die-g20-proteste-in-hamburg/#comment-119589
      https://kenfm.de/grossangelegte-buergerkriegsuebung/#comment-118812
      https://kenfm.de/petra-plininger/#comment-119209

      … und etliche mehr zu früheren Zeiten unter einem anderen Nick zum selben Thema.

  4. Mal eine Verständnisfrage: Über die Zusammensetzung des Bundestages entscheidet doch maßgeblich die Zweitstimme (für die Parteien). Mit der Erststimme können doch dann für Parteilose nur Überhangmandate errungen werden. Diese müssten nach meiner Kenntnis ja wiederum durch (theoretisch unendlich viele?) Ausgleichsmandate ausgeglichen werden, um insgesamt auf das Verhältnis nach Zweitstimmen zu kommen.

    Parteilose sind einfach nicht wirklich vorgesehen in unserem System auf Bundesebene.

    Wieso ist hier immer die Rede von der Hälfte aller Mandate (299 Stück), die die Bürgerkandidaten im Optimalfall erreichen könnten?

    • Wer mit Erststimmen einen Wahlkreis gewinnt, kommt auf jeden Fall in den Bundestag. Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei mehr Wahlkreise gewinnt als ihr prozentual zustehen. Dann bekommen die anderen Parteien entsprechend mehr Sitze.

    • @WolfgangGerber:

      Völlig richtig – und wenn die parteilosen Bürgerkandidaten theoretisch alle Direktmandate gewinnen sollten, müssten quasi unendlich viele Ausgleichsmandate geschaffen werden für die Parteien, um insgesamt doch die Verteilung der Zweitstimmen abzubilden. So ist mein Verständnis – und dementsprechend können so oder so nur – relativ gesehen – wenige Parteilose einziehen.

      OK, das Wichtigste wäre wohl, dass dann darüber berichtet und eine Diskussion über mehr Direktdemokratie angestoßen wird. Schön wäre es – ich glaube aber nicht daran, dass es funktioniert. Und die dringend benötigte Revolution ist das in jedem Fall nicht.

    • Wenn 299 parteifreie Direktkandidaten ein Mandat erreichen (die meisten Erststimmen in ihrem Wahlkreis erreichen), dann wird die Anzahl der nach Zweitstimmen zu vergebenden Mandate um diese 299 gekürzt, dh. es würden dann nur 299 Sitze nach dem Verhältnis der ZWeitstimmen auf die Parteien verteilt.
      Siehe § 6 Abs. 1 Bundeswahlgesetz. https://www.gesetze-im-internet.de/bwahlg/__6.html

      Diese Vorschrift enthält aber auch eine ganz üble Machtsicherungsvorschrift, die Regierungsparteien zur Machtsicherung eingebaut haben, leider ohne jeden Aufschrei der Wähler: Wenn ein parteifreier Direktkandidat in seinem Wahlkreis die meisten Erststimmen bekommt und ein Direktmandat gewinnt, dann verlieren alle, die ihn gewählt haben, ihre Zweitstimme. Und die so gelöschten Zweitstimmen sind sicher nicht für die Regierungsparteien. Das ist ein Skandal.

    • Ich denke, wir brauchen uns darüber nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Wahlergebnisse der sogenannten Bürgerkandidaten werden sich im 0,x-Bereich abspielen. Auf Gemeindeebene haben Einzelkandidaten manchmal eine Chance, aber für den Bundestag ist das so gut wie unmöglich. Und wegen besonderer Umstände in einem Wahlkreis doch einmal ein Einzelkandidat durchkommen sollte, wäre das gerade mal einer.

      Die Sache ist völlig aussichtslos, es lohnt nicht, sich damit überhaupt zu befassen. Die Machthaber würde auch nie zulassen, daß auf diese Weise ihr Herrschaftssystem ausgehebelt wird.

    • Aber doch, an wird aufstehen und zur Wahl gehen, damit Merkels Macht ausgeweitet werden kann!.Auf welche Art sie das macht, wen interessieren die Opfer?

    • Warum werden wir uns nicht endlich wehren?
      Hier ist friedlicher Wandel ohne Risiko und ohne Blutvergießen möglich.
      Wenn jeder diese wichtige realistische Chance für Veränderung täglich drei Menschen erklärt und in Leserbriefen, Höreranrufen, an CDU-Infoständen und Wahlveranstaltungen auf die bisherigen Abstimmungen der Parteisoldaten hinweist (z.B. https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/andrea-nahles-0#block-pw-vote-profile) und Bürgerkandidaten fordert, könnten es noch genug Wähler bis zur Bundestagswahl kapieren.

    • Die Zeit ist einfach reif dafür, deshalb kommen immer mehr und immer bessere Initiativen für Veränderung. Es wird immer schwerer für schlechte Regierungen, ihre schlechte Politik durchzusetzen.

  5. Dieses aufkeimende Nazi-Deutschland wird alle Bemühungen vom Tisch fegen.
    Schade drum, aber Dummheit hat Deutschland immer zum Gewalttäter gemacht und Merkel, Schäuble, Gabriel sind kräftig dabei das zu verstärken, denn am Ende jubelt man wieder, schließlich sind wir dann wer!

    • Selffulfilling prophecy.
      Wenn wir keine Bemühungen mehr machen, in der festen Erwartung, dass sie sonst vom Tisch gefegt werden, dann müssen Merkel und Co nicht einmal mehr fegen.
      Warum sollten wir es ihnen so leicht machen, unsere Zukunft zu zerstören?
      Wir führen einen Vernichtungskrieg gegen unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Deren Welt zerstören wir.
      (Michael Ende, https://www.youtube.com/watch?v=FNUZiJ80sgI )

    • Das verstehe ich auch überhaupt nicht. Wieso konnte man das nicht früher ausstrahlen? Es wurde doch schon vor Wochen aufgezeichnet, denke ich. Es kam ja auch ein kurzer Ausschnitt im letzten „Me, Myself & Media“.

    • @Fuer Frieden … , keine Frage!
      Natürlich werde ich aktiv, aber noch mal, … , wenn die Sendung am Donnerstag, den 13.07.2017 online geht, die Frist aber am Montag den 17.07.2017 abläuft ist das simpel und einfach zu spät! Ich habe sofort geschaut und keinen Bürgerkandidaten in meinem Wahlkreis gefunden. Ich hätte mich aufstellen lassen, aber fünf Tage incl. einem Wochenende um das zu organisieren ist simpel und einfach zu wenig!
      Das ist schon meine ganze Kritik und die lasse ich stehen!

  6. Westliche Werte
    Wer Wert sagt, will geltend machen und durchsetzen. Tugenden übt man aus; Normen wendet man an; Befehle werden vollzogen; aber Werte werden gesetzt und durchgesetzt. Wer ihre Geltung behauptet, muss sie geltend machen. Wer sagt, dass sie gelten, ohne dass ein Mensch sie geltend macht, will betrügen.

  7. Die Bürgerkandidaten sollen also das dem Bundestag überbringen, was die Bürger wollen. Gibt es tatsächlich eine „Bürgermeinung“, also eine einheitliche Meinung der Bürger? Meines Wissens nach nicht. Die Bürger wollen das, was sie sollen, und das wird ihnen von den Medien vorgegeben. Auch die Bürgerkandidaten sind offensichtlich von den Mainstream-Medien geprägt, wenn sie ihre Informationen über die Welt und über das Weltgeschehen aus dem Mainstream beziehen. Die Fragen, die Patrice Vitalis oben wiedergegeben hat, zeigen das mehr als deutlich: Da wird 1:1 und vollkommen kritiklos die manipulative Sprache der Massenmedien übernommen. Außenseiter, die sich abseits des Mainstreams informieren, sind so dermaßen in der Minderheit, daß sie in der Bürgermeinung quasi gar nicht vorkommen. Ich halte dieses Projekt für einen Blender.

    • Mehr Demokratie setzt sich angeblich seit 15 Jahren für bundesweite Volksentscheide ein.
      Ohne Erfolg.
      Warum? Weil auch Bundestagsmitglieder der Regierungsparteien dort Mitglied sind und gar kein Interesse an Volksentscheiden haben.
      Politiker wollen das durchdrücken was sie müssen und dabei stört die Bürgermeinung massiv.
      Das Angenehme (für Parteipolitiker) an Mehr Demokratie ist, dass die Bürger denken, diese Organisation setzt sich ja für Volksentscheide ein, dann ist ja alles gut und wir brauchen nichts weiter tun.
      Also eine klassische Beruhigungspille (oder Betäubungsspritze) fürs Volk.
      Wir Bürger brauchen einfach nur selbst abstimmen.
      Die Bürgerkandidaten bieten das deutschlandweite Netzwerk dafür.
      Die Meinung der Bürgerkandidaten spielt dabei keine Rolle, weil sie nur die Bürgermeinung überbringen.
      Da vor der Bürgerabstimmung eine verständliche ausgewogene Information der Experten (auch derer, die nie in ARD/ZDF/SZ… erwähnt werden) verschickt wird, werden die Bürger besser informiert als bisher.
      Der Bürgerwille ist sicher nie schlechter als die Konzerninteressen.

    • Von Beginn ihres plötzlichen Auftauchens an hab ich diese etwas seltsamen, in der Bevölkerung aber offenbar willkommenen Bewegungen beobachtet und die jeweiligen Newsletter abonniert: Abgeordnetenwatch, Campact, Digitalcourage, Kritisches Netzwerk, LobbyControl, OpenPetition, Petitionsausschuß, Volksentscheid und WeMoveEU. Inzwischen hab ich die zwar nicht abbestellt, aber lasse automatisch die Eingänge in die jeweiligen privaten Postfächer meines Email-Clients verteilen – und lese sie kaum noch. Da passiert nicht wirklich was, diese „Bewegungen“ dienen dem Empörungsmanagement und der Beruhigung kritischer Kräfte, mehr nicht.

      Das Problem ist, daß keiner von uns sich leisten kann, die Kosten für eine bundesweite Volksabstimmung aufzubringen. Selbst wenn du 10 Millionen Euro hättest, wie wolltest du 40 oder 50 Wahlberechtige Erreichen? Und würden die Hampelmänner eine solche Wahl überhaupt anerkennen oder nicht gleich die Verantwortlichen hinter Schloß und Riegel bringen wegen angeblichem Volksverrat oder Anstiftung zum Aufstand?

      Es gibt keinen Bürgerwillen, der als einheitliche Information von diesen Bürgerkandidaten zu überbringen wäre. Die Bürger wollen, das, was die Medien ihnen sagen, was sie sollen. Die Leute glauben noch zu sehr an das, was im Fernseher läuft und was in der Zeitung steht. Zudem haben die Unterschichtler und die unteren Mittelschichtler eh nix zu melden, die werden in der Medienlandschaft weder wahrgenommen noch wird man ihnen ein Podium gönnen. Wenn du heute nur in deiner unmittelbaren Nachbarschaft rumgehst und fragst, was sich die Leute von einer neuen Regierung wünschen würden, erhieltest du so viele verschiedene Antworten, wie du Leute befragt hast. Die einen werden mehr Geld wollen, die anderen bessere Straßen oder bessere Schulen, die dritten werden dies und die anderen das wollen. Die meisten Menschen glauben noch immer, daß wir aus humanitären Gründen in Afghanisten, Syrien und in den anderen über 60 Standorten auf der ganzen Welt mit der Bundeswehr vertreten sind. Sie glauben, daß Osama bin Laden die Türme gesprengt hat, sie glauben, daß Saddam Massenvernichtsungswaffen hatte. Frag doch mal ein paar Unbedarfte in deiner Ecke, ob sie wissen, daß die Flugzeuge bei 9-11 mit Hilfe von Teppichmessern entführt wurden. Du wirst dich wundern. Ich mache ständig solche „Experimente“, wenn ich Leute treffe, und mir ist egal, ob ich dadurch als Sonderling oder Freak gelte, denn ich will das wissen – beim Bäcker, von der Kassiererin im Supermarkt, beim Arzt, sogar einmal im Jobcenter, doch da erhielt ich nur Schweigen als Antwort. Meine Bekannten wissen natürlich mehr oder weniger Bescheid. Ich glaub, ich mal mal ne Umfrage in der Fußgängerzone, so mit Mikro und Klemmbrett, aber auch das würde niemand glauben, der die Welt für aufgeklärt hält.

      Neunundneunzig Prozent unserer Weltvorstellungen werden medial vermittelt, also durch Schrift, Bild, Ton und Film. Wir als Konsumenten, als Endabnehmer haben so gut wie keine Möglichkeit, da irgend etwas zu überprüfen. Für die meisten ist die Glotze sogar total konkurrenzlos, es wird gar keine andere Meinung mehr zugelassen.

    • @Peter Pan:
      Wie besteigt man den höchsten Berg?
      Schritt für Schritt. (Chinesisches Sprichwort)
      In diesem konkreten Fall Wahlkreis für Wahlkreis.
      Natürlich kann niemand eine deutschlandweite Bürgerabstimmung organisieren, aber ein gutes Bürgerkomitee kann es in einem Wahlkreis (200.000 Wahlberechtigte) schaffen.
      Die Unterlagen werden nicht teuer verschickt, sondern an Infoständen verteilt und zum Download online gestellt und in einer Bürgerversammlung öffentlich ausgezählt.
      Warum nicht zumindest versuchen und schauen ob es funktioniert und wenn nicht: warum und draus lernen.
      Deine Fragen
      an alle Leute, die du triffst, sind übrigens beste Aufklärungsmethode. Vera Birkenbihl bezeichnet die Fragetechnik in ihrem youtube-Vortrag als verbales Aikido: Überzeugen ohne zu Manipulieren. Es ist nicht schlimm, dass die Befragten die Antwort noch nicht wissen, sondern es ist wertvoll, dass sie erstmals darüber nachdenken. Weiter ganz viel Erfolg damit!

  8. Ich finde die Idee super. Ich habe den Kandidaten in meinem Wahlkreis (WK199 PLZ 56) gesucht und auch gefunden. Allerdings wird bei dem Kandidaten sehr schnell deutlich das er seine Informationen aus der Tagesschau bezieht. Wie kann ich jemanden unterstützen der folgendes von sich gibt:

    Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?

    Barak und Michel Obama, Pablo Iglesia, Gregor Gysi etc. alle die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen und Konfrontation im Einsatz für ihre Sache nicht scheuen

    ———————————————————/———–

    Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?

    Assad weiter Syrien regieren lassen, Erdogan in die EU sowie Assad und Putin ungestraft für seine Kriegsverbrechen zu lassen

    —————————————————–

    Wer es nochmal nachlesen möchte:

    http://www.buergerkandidaten.de/bewerbungen/451-michael-herr

    • Oh Gott,
      es kommt ja schlimmer als gedacht.
      Würde man die Rollen verdrehen, Ken Jebsen bei Frau Plininger eingeladen sein, dann kann man befürchten, er sitzt im Käfig des Löwen!
      Abschwächend, vielleicht nicht sie persönlich, aber das was sie vertritt, denn die Gefahr ,das man unterlaufen wird, ahnt sie wohl nicht einmal.

    • Ja, so sind sie halt, die Naiven dieser Welt, und sie sind eine überwältigende Mehrheit. Dass sie beeinflussbar sind von Werbung und Propaganda (ist fast dasselbe), weisen sie entrüstet von sich. Oder dass die Tagesschau Lügen und Halbwahrheiten verbreitet: Niemals, das würden die sich nicht trauen. Positivismus nennt man das, was die Frau da von sich gibt. Und was treibt sie dann in die Politik? Vordergründig sicher die Sorge um die Zukunft, darum, wohin sich Deutschland entwickelt. Was hat man von solchen Bürgerkandidaten zu erwarten, mit dieser verblendeten Informationslage, mit diesem fehlenden Wissen über die Zusammenhänge und Hintergründe? Die sind doch alle voll manipulierbar, die wissen sich wie der Rest der Menschen nicht dagegen zu wehren, wenn sie manipuliert werden, weil sie es nicht mitbekommen oder von sich weisen. Sie sind sich wie die anderen politischen Puppenspieler nicht über ihr eigenes Wesen bewußt. Das arme Oddisäusle ist auch so einer, der meint, mit blindem Aktionismus wäre was getan, macht irgendwas, hauptsache ihr macht was, und dann hat er noch Angst davor, dass ihm Kritik ins Gesicht weht, was für ein Jammerlappen. Das machen schon die jetzigen Politiker so, Emsigkeit vorführen und dabei alles beim alten lassen, es geht ihnen vor allem darum, die eigene Haut zu retten, die fette Pension zu kassieren. Das sind keine gebildeten und gut geschulten Leute, auch nicht bei den Bürgerkandidaten, wie man bei Frau Plininger deutlich sieht.

      Ein korruptes System wie das unsere kann sich nicht selbst heilen, wenn die Korruptionsbasis, das sind wir alle, nicht geheilt wird. Wer in der Korruption steckt, noch dazu, ohne das zu ahnen, auch nichts davon wissen will, weil er dadurch Vorteile geniesst, der lässt sich nicht von ein paar kritischen Stimmen beirren, wenn er sie hört. Tagesschau als Quelle der Wirklichkeitsbeschreibung? Mainstreampresse als tägliche Orientierungstexte? Die merken nichts mehr, ausser wenn sie ihren Job verlieren und in Hartz abrutschen vielleicht, aber da werden die meisten noch unterwürfiger. Die Herrschaftsstrukturen sind so tief verinnerlicht, dass sie sich zwangsläufig fortsetzen, auch und gerade bei diesen Bürgerkandidaten. Wie sollen sich Frieden und Aufrichtigkeit in Bundestagsbeschlüsse umsetzen, wenn schon die Basis nicht empathisch und ehrlich zu sich selbst ist? Welche anderen Mehrheiten sollen da dann mitbestimmen können? Die der aufgeklärten Menschen, die der sich um Hintergrundinformation und Zusammenhänge bemühende Minderheit?

      Muß man auf jede neue Erscheinung immer wieder hereinfallen? Wir können doch gar nicht überprüfen, wer hinter dieser Bewegung steckt, wir haben nur das, was wir dort auf deren Site lesen können. Das ist immer alles sehr schön zu lesen, auch bei der AFD, SPD, CDU, CSU, FDP. Alle wollen immer nur das Beste für ihre Mitmenschen, und nehmen sich das Beste von ihren Mitmenschen. Ja, Frau Plininger, sie haben es doch schon selber gesagt: Ihr Projekt funktioniert nur, wenn die Menschen mitarbeiten, sich einbringen, sich selber Gedanken machen, was sie ändern wollen. Wieso glauben sie, die Menschen würden sich durch Ihr Projekt mehr einbringen als vorher? Ist doch dasselbe in Rosarot, was zuvor die Grünen versucht haben und kläglich gescheitert sind an ihrer eigenen Rückratlosigkeit. Haben Sie mehr Rückgrat? Jetzt glauben Sie noch, das bejahen zu können. Sobald Sie gewählt wurden und ein paar Jahre dabei sind, spüren Sie ihr gebrochenes Rückgrat nicht mehr, oder man macht Sie dort im Bundestag, bei den Haien in dünner Luft, ganz kaputt.

    • Patrice Vitalis versucht durch Desinformations-Taktik Nr. 3 und 4 abzulenken.
      Er pickt eine Einzelmeinung eines einzigen Bürgerkandidaten heraus um damit das gesamte Konzept der Bürgerkandidaten in schlechtes Licht zu rücken.
      Die Meinung des Bürgerkandidaten spielt aber gar keine Rolle, da er nur den Bürgerwillen überbringt in den Bundestag.

      Die 17 taktischen Regeln des Desinformanten – Unseriöse Diskussions-/Desinformationstaktiken

      Immer wenn ein Vorschlag Gefahren für eine Gruppierung birgt, treffen wir auf dieselben illegitimen Diskussions- und Desinformationstaktiken.
      Jene Gruppe die Unterdrückung aufrechterhalten will, hat die Fakten nicht auf ihrer Seite und muß deshalb versuchen, Fakten zu unterdrücken, falsche Fakten zu erfinden und vor allem: eine echte Diskussion über die Fakten zu vermeiden.

      Der Einsatz folgender Taktiken kennzeichnet diese Gruppen, die zum persönlichen Vorteil Vorschläge unterdrücken wollen:

      1. Reagiere empört, beharre darauf daß dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie kannst du es wagen “-manöver.

      2. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf daß die Mainstreampresse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkonzerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker “dessen Lied singen wessen Brot sie essen”.

      3. Attackiere ein Strohmann-Argument: Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich mißinterpretieren und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren läßt. Vernichte die Strohmann-Position in einer Weise die den Eindruck erwecken soll, daß somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

      4. Assoziiere den Gegner mit inakzeptablen Gruppen: Spinner, Terroristen, Rechtsradikale, Rassisten, Antisemiten, paranoide Verschwörungstheoretiker, religiöse Fanatiker usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.

      5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt um den Gegner aussehen zu lassen als handle er durch eine persönlichen Agenda oder anderen Vorurteilen motiviert.

      6. Stelle dich blöd: Ganz egal welche Beweise und logische Argumente durch den Gegner vorgelegt werden, vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung daß die Argumentation des Gegners keinem Sinn ergibt, keine Beweise oder Logik enthält.

      7. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

      8. Erkläre, das Verbrechen oder Thema sei zu komplex um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.

      9. Alice-im-Wunderland-Logik: Suche nur Tatsachen die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen und ignoriere alle Tatsachen die ihr widersprechen.

      10. Setze gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon daß du diesem Politiker / Großindustriellen/ Großkapital usw. wem auch immer so etwas unterstellen kannst!”

      11. Verlange, daß dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise. Jede Unklarheit beim Gegner wird gewertet als argumentative Bankrotterklärung.

      12. Provoziere deinen Gegner bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine “harsche” Reaktion kritisieren und dafür daß er keine Kritik verträgt.

      13. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müßten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt daß bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils der Operation benötigen. Ignoriere den Fakt das eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.

      14. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen läßt, fahre einfach solange fort bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht.

      15. Suche nach flüchtigen Rechtschreib- oder Grammatikfehlern oder verbalen Ausdrucksfehlern, um den Gegenüber als doof zu klassifizieren. Lenke damit vom Inhalt seiner Rede ab.

      16. Wenn du mit jemandem in einem Blog u.ä. schreibst/diskutierst, tauche immer mit einem 2. oder 3. Mann auf, dass der Gegner den Eindruck gewinnen muss, er stehe alleine mit seiner Meinung. Die Masse der Schweigenden Gaffer und amüsierten Zuschauer ist immer erschreckend hoch, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich jemand einmischt und den in der, durch Gaffer, nur scheinbaren “Minderheit” in Schutz nimmt.

      17. Sollte es gar nicht anders gehen oder du entlarvt/enttarnt wirst, so komme dem Gegner aufs Minimalste entgegen und fordere ihn im großzügigen Gegenzug dazu auf, schier Unmögliches aufzulären! (“Erkläre und Beweise mir nur die Wirkungsweise von Homöopathie. Dann finden wir bestimmt eine Einigung!” (Und das Spiel beginnt von vorne, bzw. du hast gewonnen, weil der Gegner wieder Argumente liefert, die du mit einem der 16 Regeln kontern wirst.)

  9. Eine sehr sympathische Frau mit dem Herz an der richtigen Stelle, aber ihre Lebensenergie sowie Einsatz fließt in ein, für mich betrachtet, sehr ungünstiges Unterfangen.
    Stellen wir uns mal dieses System als ein Getriebe mit seinen vielen Zahnrädern vor. Von diesem wissen wir, dass dieses jede Minute Tote sowie Leid durch Ausbeutung produziert, zwar nicht nur Menschen, sondern allen Leben. Nun sind wir mindestens an dem Punkt angekommen, wo das Ganze droht auseinander zu fliegen.
    Sie selber hat es gesagt, JETZT müssen die Bürger aktiv eingreifen, aber bitte doch nicht noch mehr Zeit sowie Energie vergeuden, um noch mehr an den Zahnrädern „rumzufummeln“.
    Wäre nicht logischer sowie vernünftiger, das Ganze anzuhalten? Ich meine jetzt nicht, „einen Schraubenschlüssel ins Getriebe werfen“, sondern ganz gediegend anhalten.

    Hier gibt es nur eine einzige Lösung: Unterlassung ALLER beruflichen Aktivitäten und zwar solange bis alle Bedingungen für den Frieden erfüllt sind. Oder wie man so schön sagt: „abwarten und Tee trinken.“

    Hier bin ich sicher, dass die Mehrheit der Bürger soviel Rücklagen sowie Reserven haben, um mindestens 4 Wochen durchhalten zu können und für die wenigen die es nicht schafffen, können wir endlich zeigen, ob wir so solidarisch sind wie wir gerne von uns schwätzen, dass wir sie dabei unterstützen diese Zeit des Widerstandes durchzuhalten.

    Das wäre eine ECHTE Herausforderung und nicht dieses romantische Unterfangen des bequemen Weges wo unnötig Zeit verschwendet wird.

    • Uns läuft die Zeit davon…

      Anzunehmen ist, der deutsche Wähler wird das unterstützen

      Aus NachDenkSeiten…….

      Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, beide Länder strebten es an, „eine neue Generation von Kampfflugzeugen zu schaffen“. Kanzlerin Angela Merkel ergänzte, bis Mitte 2018 solle ein Zeitplan entwickelt werden. Es handele sich um eines von vielen Projekten, wichtig sei auch die „Eurodrohne, die wir voranbringen wollen“.

      Gleichzeitig:. München will Kritik an Israel einschränken – Stadtratsantrag von SPD und CSU sieht Einengung der Informationsfreiheit vor………………………………

      Die deutschen Politiker wissen ihr Völkchen recht gut einzuschätzen… das zählt für sie gar nicht…existiert nur als Steuerzahler…Selbstwertgefühl beim Wähler….Fehlanzeige!

    • Oh, uns läuft die Zeit nicht davon. Es ist nur das Zeitfenster das sich schließt, wo gewaltloser Widerstand noch möglich ist, wobei ich jetzt schon meine Zweifel habe, daher ist auch meine wissenschaftliche Neugier so groß es mal zu untersuchen: rückt die Bundeswehr mit BKA an, wenn ein Generalstreik vollzogen wird?

      Alles andere kennen bzw. sehen wir, müssen nur ins Ausland schauen; Venezuella – Bürgerkrieg. Griechenland – Diktatur. Frankreich Diktatur-En Marche.

      Den Bürgern soll man schon ans Herz legen, welche Optionen sie langfristig bevorzugen.
      Ich bevorzuge die des gewaltfreien Widerstandes, die anderen zwei wie Diktatur und Bürgerkrieg sind eigentlich keine Optionen, weil die automatisch kommen.

    • Son_Snow

      Ich bevorzuge die des gewaltfreien Widerstandes, die anderen zwei wie Diktatur und Bürgerkrieg sind eigentlich keine Optionen, weil die automatisch kommen.

      Und wie?

    • @ Annette Eine Option habe dich doch bereits genannt.
      Jetzt bleibt es den Menschen zu überlassen, wie sie die Dringlichkeit erachten.
      Hier Teile ich der Ansicht von Dirk C. Fleck, wir haben quasi den Schmelz- bzw. Zerstörungspunkt längst überschritten, lediglich ein sofortiger Stopp plus die Hoffnung die wir hegen, können eine Gesundung des Ganzen gelingen; was mir hier missfehlt ist das Wort „machen“ bzw. „Macher“, klingt für mich nach Zwang zu hundertprozentigen Erfolgsabwicklung.

      Wenn ich diese Wahrnehmung vom Zerstörungsgrad habe, dann stelle ich mir die Frage:
      „Ist es vernünftigt was ich hier mache, nämlich auf die Mehrheit warten bis sie erstmal aufwachen und erst dann sich regen?“
      Ist wie, wenn man in einem Zug sitzt und man merkt, dass er immer schneller wird, und ein gesunder Menschenverstand weiss, dass bei der Bahn irgendwann Endstation ist.
      Es droht nicht nur, mit voller Wucht gegen die Endstation zu prallen, sondern auch bei der nächsten kleinen Kurve durch die überhöhte Geschwindigkeit zu entgleisen.

    • Also in dieser Situation wo die Geschwindigkeit den Wert mit tödlichen Folgen erreicht hat, diskutieren wir hier wie man am besten ein besseres Abstimmungssystem entwickeln könnte, um dann abzustimmen dass wir möglicherweise Gesetze auslegen sollen, die die Verlangsamung des Zuges bewirkt und zwar so, dass jeder möglichst sanft in seinem Klassensitz zu Ruhe kommt, anstatt die Notbremse zu betätigen!

    • @Son_Snow

      Es ist anzunehmen , dass passieren wird, der Aufprall, ist/wird unumgänglich!
      Man muss nur die deutsche Geschichte verfolgen..
      Der Gang zur Schlachtbank war immer vom Volk selbst hergestellt!
      Selbst die Denker haben sich zurück gezogen, wer nicht verstorben ist, der bleibt lieber still.
      Was jetzt läuft sind oftmals nur persönliche Interessen, denn durch schreiben, reden, lesen, welches alles ohne Folgen bleibt, wird sich nie etwas ändern.Schon gar nicht in den Köpfen, denn wer liest, hört etc, der bringt eine nötige Voraussetzung mit, dass Interesse an die eigene, sowie der Anderen Zukunft.Und das ist immer noch die kaum bemerkbare Minderheit!

    • @ Son_Snow:
      Die beiden Wege schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich.
      Wie kannst du die Räder anhalten? Wenn ein deutschlandweites Netzwerk für Gemeinwohlökonomie eintritt und immer mehr Menschen nur noch bei Gemeinwohlunternehmen einkaufen und arbeiten, dann werden bald genau die Räder still stehen, die uns allen so schaden, und der Rest darf gern weiterlaufen.

    • Um es nochmal zu verdeutlichen, zeige ich mal ein Beispiel aus dem Chemieunterricht.
      Wir haben hier mit einer exothermen Reaktion zu tun. Aufgrund unserer Unachtsamtkeit kam es dazu, dass die Reaktion außer Kontrolle geriet und der Energieausstoß immer größer.
      So, und in dieser Phase wollen Sie zum einen auf die Abstimmung der Mehrheit warten, wie man mit guten Ideen so einer Situation entgegentritt? Zum anderen wollen Sie @ Fuer Frieden mit neuen Versuchsreihen eine Zusammensetzung finden, um eine ausser Kontrolle geratene Reaktion wieder in Griff zu bekommen.
      Einer bei gesundem Menschenverstand drückt den Notschalter und versucht alle sicher aus dem Raum zu bekommen.

    • @Son_Snow:
      Ein Notschalter für unseren rauchenden und stinkenden Chemiesaal der Demokratieillusion sind Bürgerkandidaten mit Bürgerbildung, Bürgerabstimmungen und Gemeinwohlökonomie. Möge die Evakuierung in den sauberen Chemiesaal der echten Demokratie gelingen.
      Welchen Notschalter schlägst du vor?

    • @ Fuer Frieden
      Ich muss überhaupt nichts Neues vorschlagen, der Notschalter ist vorhanden, den haben die dt. Vorväter im Artikel 20 Abs. 4 GG verankert. Den Nebensatz „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“ müssen die Menschen jetzt einsehen, dass dieser zu streichen ist.

      Die Krux hierbei ist, um den Schalter zu betätigen, müssen sehr viele Bürger zusammen umlegen. Passiert so nicht und wird auch bis zur Revolte nicht passieren.

      Da sehe ich mich gezwungen die logischere Option vorzuziehen, ich verlasse den Raum bevor dieser in die Luft fliegt und warte daher nicht auf die Mehrheit.

  10. Eine herzerwärmende, erfrischende Frau! Alle Achtung – dass es solchen feurigen Optimismus jetzt noch in Deutschland gibt! Mir vermiesen die Chem-Trails schon die schönste Landschaft! Aber nichts desto weniger: ich wünsche dem ProjektGlück und Erfolg. Wenn ein Mensch sich so von Herzen engagiert, kann nichts Schlechtes draus werden! Sie geht jedenfalls mit gutem Beispiel voran. Vielen herzlichen Dank Petra Plininger und Ken Jebsen!

    • @Specht
      Mir vermiesen die Chem-Trails schon die schönste Landschaft!

      Die gibt es doch gar nicht, so wie Fliege, Schmetterlinge, Bienen. Bisher bemerkt man nicht einmal das der Mond, die Sternen kaum noch zu sehen sind.
      Vielleicht sind wir in Norddeutschland besonders betroffen, es ist jedenfalls gruselig , immer wieder tief schwarze Nächte zu erleben .
      Doch wer guckt denn schon einmal nach oben?

    • @Annette:
      Es ist wichtig die Probleme zu sehen, aber noch wichtiger zu überlegen, wie wir sie lösen können.
      Dazu brauchen wir Bürgereinfluss im Bundestag.
      Bürger werden nicht für Vergiftung stimmen. Und im Rahmen der Abstimmung passiert ganz viel Aufklärung.

    • Diese Vorschrift bestimmt folgendes:
      Wenn ein parteifreier Direktkandidat im Wahlkreis die meisten Erststimmen erhält und dadurch ein Direktmandat, dann verfallen die Zweitstimmen seiner Wähler. Diese Zweitstimmen sind nicht für die Regierungsparteien und fehlen daher den vernünftigen Parteien.

      Diese Vorschrift dient der Machterhaltung der Regierungsparteien und wurde auch von diesen ins Wahlgesetz gebracht.

      Diese Vorschrift ist ein Skandal, einer von vielen, der ohne Bürgeraufschrei vom Bundestag beschlossen wurde. Genau deshalb müssen in Zukunft die Bürger wieder hinsehen, was der Bundestag beschließt.

      Diese Vorschrift wird jetzt auch noch von den Regierungsparteien genutzt, um die Bürger abzuhalten, parteifreie Kandidaten zu wählen.

      Trotzdem ist es sinnvoll, Bürgerkandidaten zu wählen, weil dadurch mit ca 50.000 Wahlstimmen ( ca 200.000 Wahlberechtigte pro Wahlkreis x ca 60 % Wahlbeteiligung x 40 % ausreichende Stimmen für relative Mehrheit neben z.B. 20%SPD/30% CDU/10% Grünen-Direktkandidaten) eine Bürgerstimme in den Bundestag gebracht wird, während man mit 60.000 Zweitstimmen (60 Mio Wahlberechtigte mal 60 % Wahlbeteiligung = 35 Mio; 35 Mio / 600 Bundestagssitze falls kein Bürgerkandidat = 60.000) zwar einen relativ guten Parteikandidat wählt, der aber nicht in den Einzelthemen die Bürgermeinung vertritt.

  11. Nicht zu vergessen: Jörn Brodersen (www.bundestagsavatar.org) , kommen jetzt Nachahmer,…so richtig Professionelle?

    Es wird beängstigend, wie Pilze aus der Erde schießen die, die in den Bundestag wollen, man selbst natürlich ganz vorn!
    Ich traue den Leuten so wenig, dass ich sie nicht einmal nach der Uhrzeit fragen würde!

    • Sehe ich ähnlich. Dennoch möchte ich mich nicht dagegen aussprechen, denn es ist nicht ausgeschlossen, daß eine solche Bewegung mit der Zeit Anerkennung findet. Und die wäre unabhängig davon, ob ich daran glaube oder nicht.

      Was allerdings zu befürchten steht, sind die bekannten Medien-Angriffe auf Außenseiter. Sobald eine solche Bewegung, die im Kern schonmal auf der richtigen Spur zu sein scheint, wirklich Erfolg hat und dadurch die Profite von Großkonzernen gefährdet, wird man von dieser Seite alles nur denkbare tun, um die Bewegung zu diskreditieren. Der Großteil der TV-Süchtigen wird gar nicht anders können als die Stimmung, die dann gegen diese Bewegung gemacht wird, zu verinnerlichen, denn das wird dann Tag für Tag in die Hirne getrommelt, ähnlich wie vor und seit Einführung von Hartz-IV, wo man den Leuten tagtäglich gepredigt hat, wie faul die Arbeitslosen seien, daß sie Sozialschmarotzer seien, daß sie vom hart erarbeiteten Geld der Arbeiter und Angstellten leben und daß jeder, der arbeiten will, auch Arbeit finden wird. All die leeren Versprechungen der Politik der letzten Jahrzehnte konnte den etablierten Parteien offenbar nichts anhaben, die Leute wählen weiterhin CDU und Merkel. Gerade in den Städten, wo Anonymität und Entfremdung ein Vielfaches im Vergleich zu den kleineren Gemeinden und Dörfen ausmachen, hege ich begründete Zweifel, daß diese Idee überhaupt soweit gedeiht, daß Kandidaten in den Bundestag einziehen.

    • Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, mit unserer Bevölkerung wird keine Änderung vonstatten gehen.
      Die Etablierten scheinen schon vererbt worden zu sein, Hauptsache es bleibt alles wie es ist, so lange ich nicht dran bin!.
      Ein unsolidarisches, kaum reflektierendes Volk, natürlich gibt es Ausnahmen, die in der Anzahl zu gering ausfallen, wird nichts ändern.
      Hinzu kommt, wie immer wieder zu erleben ist…man wird käuflich!
      Es sind zur Zeit viele Züge unterwegs, auf die gern aufgesprungen wird.
      An dem Erfolg gemessen, so sehr sich Ausnahmen um Aufklärung redlich bemühen, wie viel Jahre noch?
      Denn eh´ sich ein Wandel im Kopf vollzieht,haben die Politiker das deutsche Volk schon lange in der Tasche!
      Aus einem einzigen Grund,Solidarität ist auch bei den Denkenden kaum möglich..Einzelkämpfer werden, außer für sich, nichts erreichen.
      Anders sehe ich das bei der Frau Plininger auch nicht.

    • Hallo Annette,

      auch wenn ich gezielt vermeiden möchte, mich generell zu äußern und wahrscheinlich auch wieder eine Reihe von misslieben Kommentaren indirekt oder direkt erhalten werde,

      ich möchte auf etwas hinweisen, was mir aufgefallen ist, in Ihrer Argumentation.

      Ob Sie meine Einschätzung teilen, oder nicht teilen, ist Ihre Sache.

      Zunächst Ihr Zitat:

      An dem Erfolg gemessen, so sehr sich Ausnahmen um Aufklärung redlich bemühen, wie viel Jahre noch?
      Denn eh´ sich ein Wandel im Kopf vollzieht,haben die Politiker das deutsche Volk schon lange in der Tasche!
      Aus einem einzigen Grund,Solidarität ist auch bei den Denkenden kaum möglich..Einzelkämpfer werden, außer für sich, nichts erreichen.
      Anders sehe ich das bei der Frau Plininger auch nicht.

      Wenn ich ganz genau sein möchte, dann würde ich gerne von Ihnen wissen, wie Sie diesen Satz genau gemeint haben:

      An dem Erfolg gemessen, so sehr sich Ausnahmen um Aufklärung redlich bemühen, wie viel Jahre noch?

      Ich frage das nach, um sicherzugehen, dass da mindestens Enttäuschung in Ihrem Empfinden stattgefunden hat.
      Vielleicht auch Wut, Ohnmacht – was auch immer.

      Wenn jedenfalls ein eher negatives Gefühl damit verbunden ist, dann macht diese Aussage etwas mit Ihnen. Und zwar etwas negatives. Weil ein negatives Gefühl damit verbunden ist.

      Was ich zum Teil bisher erfolglos probiere hier an manchen Stellen ( wo mir Dominanz , Gutmenschentum, Verwirrtheit, schuldig bleiben offener Antworten und was weiß ich alles gleichzeitig unterstellt wird..) mitzuteilen ist:

      Jeder Mensch gestaltet die Welt mit. Auf seine Art und Weise.
      Es ist schon blöd, dass ich jetzt mögliche Kritik direkt wieder erwähnen darf; aber ja: es ist so, dass jeder Mensch einen Einfluss darauf hat, wie er etwas wahrnimmt.

      „Erleben wird erzeugt durch Fokussierung von Aufmerksamkeit“.
      Das sage nicht nur ich; auch wenn ich diese Meinung teile, sondern auch Dr. Gunther Schmidt.
      http://www.dbvc.de/shop/coaching-wissen/dr-gunther-schmidt.html ( als Zitatquelle z.B.).

      Jetzt können wieder alle Kritiker dieser Welt auf mich einschreiben, was für ein Dummmichel ich sei und was weiß ich alles; das ich dominieren will und nur dominieren vor allem.

      Soll das jeder ruhig glauben, der es für sein Seelenheil braucht – ich führe aber jetzt an der Stelle weiter aus, warum ich das Zitat erwähnt habe, mit der fokussierten Aufmerksamkeit.

      In dem Moment, wo ich mich auf etwas fokussiere, also einen Radius wähle von wo aus ich ein Urteil abgebe, lege ich meine Perspektive fest.

      Wenn Ihr Kommentar mit „wie lange noch?“ etwas negatives in Ihnen auslöst, haben Sie evtl. einen ungünstigen Fokus gewählt. Das können Sie für sich selber überprüfen, ob es stimmt.

      Ich habe für mich festgestellt, durch mehrere Disziplinen geht mittlerweile der rote Faden von Empfindung und Kooperation:

      Psychologie ( Prof. Rainer Mausfeld, Prof. Peter Kruse)
      Hirnforschung ( Prof. Gerald Hüther)
      Physik ( Prof. Hans-Peter Dürr)

      Sie alle haben sich mit dem Thema Kooperation befasst. Wie Menschen miteinander etwas bewirken können.

      Miteinander heisst aus meiner Sicht: Alle Menschen. Alle Menschen heisst: Jeder. Auch ich und auch Sie.

      Was das bedeutet im Umkehrschluß?

      Das die Perspektive : „Wie lange noch?“ etwas verändert und ggf. verbessert werden kann, wenn Sie ihre eigene Person miteinbeziehen in Lösungsgedanken.

      Ich schreibe nicht, dass Sie es müssen, oder das ich „dominieren“ will oder so einen Unsinn. Sondern der Unterschied kann gewaltig sein,

      wenn Sie von der Beobachter-Perspektive hinsichtlich „Aufklärung – wie lange noch…“ hin zu „ich bin mitverantwortlich für die Gesellschaft, in der wir leben“ umschwenken.

      Das ist ein Unterschied in der Betrachtung. Da kann es dazu führen, vom Kritiker zum konstruktiven Kritiker oder zu dem Menschen zu werden, der sich einbringt in Entwicklungsprozesse.

      Ich schreibe, weil ich das selber zur Zeit erlebe.

      Und ich sehe mich teilweise herausgefordert, dies immer wieder zu betonen, bei den Menschen die vieles sehr negativ beurteilen.

      Denn damit geben diese Menschen nicht nur sich, sondern auch anderen Menschen eine düstere Perspektive, die sicherlich keine Bereicherung von Lebensfreude ist.

      Jetzt gibt es wieder die typischen Kritikersprüche: „das ist aber die Realität“.
      Dann kann ich darauf antworten: „Wenn Sie es sich erlauben und zulassen, dass ihre Realität als Individuum mit fokussierter Aufmerksamkeit so aussieht, dann stimmt es für Sie mit Sicherheit.“

      Ohne Utopiegedanken und ohne positive Vision der Kooperationen und auch Wechselwirkungsprozesse im kommunikativen Austausch wäre ich auch komplett pessimistisch.

      Das selbst ein gutes Projekt wie das von Frau Plininger direkt mit Misstrauen von Ihnen angesehen wird, kann ich nachvollziehen.

      Es braucht eine Bewährungsphase. Vieles, was politisch gesagt worden ist, stellte sich oft als Lüge hinaus.

      Wenn das allerdings auf Dauer zu Dauermisstrauen bei jedem einzelnen Bürger führt, ist das Ergebnis Desinteresse, Mutlosigkeit etc.

      Die Konsequenz aus Skepsis und Pessimismus ist Passivität. Es wird angezweifelt, aber nicht in positiven Utopien gedacht.

      Das schadet nicht nur Ihnen selbst, sondern dem einen oder anderen Leser – z.B. mir.

      Wo ich denke : „Hey. Ihr als Kommentatoren seid auch Teil der Bevölkerung. Ihr kritisiert die Idee und ich habe das Gefühl, ihr zählt euch garnicht zu dieser Idee dazu – zu dem Teil der Bevölkerung, der eine Veränderung möchte.
      Möchtet ihr selber alles mit Misstrauen betrachten und Euch selbst und Anderen keine Entwicklungschancen einräumen?

      Das ist mein Eindruck, den ich zum Teil aus den wiederkehrenden, pessimistischen Ansichten ableite.“

      Weil Veränderung erzeugt ganz oft an vielen Stellen Widerstand.
      Was ich bei Frau Plininger an keiner Stelle erkennen kann, dass Sie mehr Polizeigewalt fordert; ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Abschaffung des Bankgeheimnisses, mehr Ausbau der BND-NSA- kooperation, mehr Steuererleichterungen und Steueroasen für Reiche, mehr freie Märkte, höhere Diäten für Politiker usw..

      Das fordert Sie alles nicht.

      Ich weiß, ich kann keinen Menschen zu einer anderen Meinung bringen. Ich kann diesen nur ermutigen, sich Gedanken über mögliche, alternative Sichtweisen zu machen. Sich evtl. diese Sichtweise anzuhören und nachzuspüren, ob die sich besser anfühlt als:

      An dem Erfolg gemessen, so sehr sich Ausnahmen um Aufklärung redlich bemühen, wie viel Jahre noch?

      Denn das liest sich für mich : wie auf etwas warten. Darauf, dass Jemand anders etwas richtig macht.

      Falls Sie sich selber zu der Gesellschaft zählen, könnten Sie zumindest es ausprobieren, ob es Ihnen hilft, wenn Sie die Perspektive ändern.

      Aber allen Anderen:

      herzlich willkommen. Ich freue mich wieder auf schöne Begriffe der Diffamierung und des Nicht-Verstehens und dem ganzen anderen Unsinn, der mir wieder und wieder unterstellt wird.

      Wo ich denke: Ok.
      Wird die Welt besser, wenn wir alle die Pessimistenbrille der Perspektive aufsetzen und auch dieses Projekt von Frau Plininger ausschließlich kritisch sehen würden?

      Ich glaube nicht, dass die Welt dadurch besser wird.

      Erich Kästner hatte schon Recht:
      „Es gibt nichts gutes, ausser man tut es.“

    • Odysseus,
      unter dem Aspekt, dass uns die Zeit davon läuft, denke ich das wir mit der Aufklärung nicht hinter her kommen. Vom Gefühl her renne ich mit ausgestreckter Zunge den TV -Sehern-Journale-Lesern, Blödzeitung-Lesern nur noch hinterher.
      Die verlogenen Nachrichten brennen sich schneller ins Gehirn, als jedes ehrliche Argument incl Beweise!..Die Realität scheint , zum Teil auch bewusst, von Interessenlosigkeit beherrscht zu sein.
      Zum Schluss noch, ein negativ denkender Mensch, kann nur Negatives erhalten, wer tut das freiwillig?..Und da sich jeder beim Lesen anderer Texte automatisch mit ein bringt, tut mir leid, interessieren mich persönliche Einschätzungen nicht allzu sehr.
      Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, sondern mit Lehren, denn auch mir passiert oftmals der Fehler,dass ich andere Menschen, aus Unkenntnis der Person, ungerecht, bzw zu voreilig beurteile.
      Aber man bemüht sich ja!

    • Man kann Menschen, die Autoritätshörigkeit gelernt haben, nicht überzeugen, wenn man selber keine Autorität ist, die von ihnen anerkannt werden kann. Die anerkannten Autoritäten können machen was sie wollen, sie werden weiter gewählt. Gegenüber Neuem ist der Gross Teil der Deutschen verschlossen, das macht ihnen Angst. Die Medien machen das mit den Leuten, das Fernsehen umgeht die kritische Vernuft, weil es an Gefühle appelliert. Man glaubt noch immer daran, wohl bis nach dem nächsten Krieg, dass man sicher sei, dass man weiterkommen wird,dass man nicht ins Elend stürzt, weil man ja nicht faul ist. Doch die Armut nimmt zu, die Macht des Kapitals nimmt zu, und egal, was die paar, die aufgewacht sind, machen, es hat keine Auswirkung. Blinder Aktionismus bringt nichts. Das einzige, was was bringt, ist Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung, ein Tropfen auf den heissen Stein der allgegenwärtigen Medienmanipulation.

      Erst seit dem Jahr 2000 ist es in Deutschland verboten, seine Kinder zu schlagen oder sie psychisch zu quälen. Das Gesetz ist aber nur ein Lippenbekenntnis, Kinder werden immer noch geschlagen und damit gebrochen. Gebrochene Menschen sind unterwürfig, wo die Gegenmacht grösser ist als sie, und aggressiv und dominant, wo sie glauben, es mit Schwächeren zu tun zu haben. Das geht bis hinein in die Beziehungskisten, wo auch immer einer dominiert und der andere um des Friedens oder der Kinder willen kuscht. Hüther hat mal ein sehr gutes Beispiel gebracht: Wenn ein kleines Kind im Fernsehen eine Geschichte sieht, wo ein grünes Männlein dem bergsteigenden blauen Männlein beim Erklimmen des Gipfels hift und ein gelbes Männlein den Bergsteier immer wieder herunterstosst, wählt das Kind das grüne Männlein, den Helfer und Unterstützer. Ein paar Jahre später, wenn das Kind gelernt hat, daß Hilfe und Unterstützung eine schwache Position darstellt, wählt es das gelbe Männlein, den Herunterstosser. Oder wie Arno Gruen das ausdrückt: Man wandelt die Unterdrückung in Liebe um, damit man die Lebenssituation emotional überlebt.

      Die Menschen, die in ihrer Erziehung gelernt haben, dass man besser gehorcht und nicht aufmuckt, die machen das auch später so, die fügen dir auf Befehl Schmerzen zu, weil sie gar nicht anders können, das ist zu tief drin. Es gibt nur die eine Chance: Wir müssen die Menschen aufklären über diese Sachen, über ihren inneren Schweinehund, über das, was in ihrer frühen Kindheit schiefgelaufen ist. Das ist und kann kein schneller Prozess sein.

      Den Leute, die meinen, man könne den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, wird es so gehen wie damals den Grünen: Angetreten, um die Welt zu verbessern, sind sie heute zu Pöstchenschiebern und Aussitzern, zu Kriegstreibern und Rosstäuschern geworden. Sogar die SPD war einstmals bestrebt, wirklich was zu verändern, die Arbeiter zu unterstützen und ihre Rechte zu schützen. Und wo sind sie heute: Hartz Vier haben sie uns beschert, die Armut vergrössert, den Billiglohnsektor geschaffen. Mit Sicherheit wird auch diese Bewegung unterwandert werden, sind auch diese Leute am Ende käuflich, weil ihre Käuflichkeit ihnen Wohlstand und Sicherheit gewährt.

    • @Odysseus:
      Ja genau, warum nicht aktiv gemeinsam testen, ob es jetzt und mit uns möglich ist, auch wenn vorher schon viel nicht funktioniert hat.

      @ Lila und Annette:
      Ja, Aufklärung ist wichtig, aber wir haben noch mehr Handlungsspielräume und können die auch nutzen – wenn es uns Spaß macht.

      Klappentext aus Harald Welzer – Selbst Denken:
      12 Regeln für erfolgreichen Widerstand:
      1. Alles könnte anders sein.
      2. Es hängt ausschließlich von Ihnen ab, ob sich etwas verändert.
      3. Nehmen Sie sich deshalb ernst.
      4. Hören Sie auf, einverstanden zu sein.
      5. Leisten Sie Widerstand, sobald Sie nicht einverstanden sind.
      6. Sie haben jede Menge Handlungsspielräume.
      7. Erweitern Sie Ihre Handlungsspielräume dort, wo Sie sind und Einfluss haben.
      8. Schließen Sie Bündnisse.
      9. Rechnen Sie mit Rückschlägen, vor allem solchen, die von Ihnen selber ausgehen.
      10. Sie haben keine Verantwortung für die Welt.
      11. Wie Ihr Widerstand aussieht, hängt von Ihren Möglichkeiten ab.
      12. Und von dem, was Ihnen Spaß macht.

    • @Fuer Frieden,

      sehr guter Text!
      Aber jetzt einmal ehrlich, wie lange benötigt der Mensch dazu, eh er seine Gewohnheiten ändert?
      Zuerst einmal muss die Gedankenwelt oftmals Einbahnstraßen verlassen…Das kostet Jahre..Haben wir die Zeit noch übrig, zumal der Nachwuchs nicht optimistisch stimmten kann, sieht man einmal Richtung Studenten etc hin!

    • @Annette:
      Ich hab heute einem Bienenstock zugesehen.
      Die fliegen drauf los, ohne vorher ewig zu überlegen, was warum nicht funktionieren wird.
      Und wenn ein Flug oder sogar ein Tag wenig oder keinen Nektar bringt dann fliegen sie trotzdem weiter.
      Und sie schaffen so viel dabei.
      Warum haben wir Menschen so viel Angst vor Misserfolg, dass wir erst gar nichts versuchen?
      Wenn wir 30 mal eine neue Verhaltensweise angewendet haben, verändert sich unsere Gewohnheit.
      Wenn wir aber vor jedem einzelnen Mal Tage überlegen, dann dauern diese 30 mal natürlich sehr lange.
      Ich meine keinen blinden Aktionismus, aber interessiertes achtsames Ausprobieren.
      Was haben wir zu verlieren, wenn wir den Bürgerkandidaten eine Chance geben?

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