Pipeline No, NATO No. Trump bittet zum Austritt aus der NATO

Von Uli Gellermann.

Mit gewohnter Brutalität macht Donald Trump in diesen Tagen die Interessen der USA klar: Deutschland solle gefälligst das Nord Stream 2-Projekt stoppen und lässt ein US-Gesetz vom Stapel, dass er „Zum Schutz von Europas Energiesicherheit“ nennt. Auch politisch wenig Gebildete wissen, dass es um den Absatz der US-Fracking-Industrie geht und um die Konkurrenz der USA zu Russland und gegen die nationale Souveränität der Deutschen. Vor allem aber geht es um den dicken NATO-Knüppel: Denn es werden Schiffe des NATO-Partners USA sein, die im Zweifelsfall die maritime Verlegung der Pipeline verhindern. Spätestens jetzt wäre der NATO-Vertrag von den Deutschen zu kündigen, zumindestens wäre dieser Schritt in die nächsten Verhandlungen einzubringen.

Immerhin tapfer äußert sich Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken, und fordert Gegenmaßnahmen. Der Schritt der USA sei ein „völlig inakzeptabler Vorgang und ein Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen“. Er erwarte, dass die Bundesregierung „diesen Wirtschaftskrieg“ nicht unbeantwortet lasse und Gegensanktionen auf den Weg bringe. Das Wort NATO kommt bei Bartsch nicht vor. Und so bleibt sein Protest eher eine Geste.

Sogar die SPD in Auflösung findet ziemlich klare Worte: Der SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich bezeichnet die Sanktionen als Eingriff in die energiepolitische Souveränität der Europäischen Union. Sie belasteten das transatlantische Verhältnis. „Die EU und Deutschland sind für Trump offenbar keine verbündeten Partner, sondern tributpflichtige Vasallen“, sagt er und bereitet den Weihnachtsurlaub vor. Von der NATO ist nicht die Rede.

Den GRÜNEN fällt mit ihrem außenpolitischen Sprecher, Omid Nouripour, ein einerseits andererseits ein: „Genauso, wie ich Nord Stream falsch finde, finde ich die Freiheit Deutschlands, seine Geschäfte frei wählen zu dürfen, nicht verhandelbar.“ Nach dem grünen Einmarsch an der Seite der NATO in die Republik Jugoslawien war vom Fischer-Clan nun wirklich kein Ton zur NATO zu erwarten. Tatsächlich aber findet die Freiheit des deutschen Geschäfts seine Grenzen in den Geschäften der USA.

Aber, so könnte man denken, die sich national und oppositionell gebärdende AfD, die könnte doch jetzt den Kampf um die nationale Souveränität aufnehmen. Doch die AfD bietet in diesen Tagen nationaler Not auf ihrer aktuellen Website nur Schlapphüte an: „Donald Trumps Politik ist berechenbar – Trumps Zugehen auf Russland ist aus deutscher Sicht zu begrüßen“, erfährt man bei AfD-Aktuell. Da diese Als-ob-Partei sich programmatisch als NATO-Liebchen ausweist, kommt auch bei ihr das verbotene Wort nicht vor.

Brav und gehorsam schlägt der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, die Hacken zusammen: „Deutschland (wird) keine Gegenmaßnahmen einleiten. Wenn, müsste dies sowieso auf europäischer Ebene geschehen, aber auch das wird nicht passieren.“ Die scheinbar schlaue Merkel faselt im Trump-Sanktionszusammenhang: „Wir sind gegen extraterritoriale Sanktionen“, will also keinen Finger gegen die USA krumm machen. Was mögen nur intraterritoriale Sanktionen sein, die sie auch nicht erwägt, die aber scheinbar eine Alternative wären.

Natürlich wird die Bevormundungs-Politik der USA auch dem Projekt „Turkish Stream“ gelten – einer russischen Pipeline, die durch das Schwarze Meer Gas in die Türkei bringen soll. Und wie es der historische Zufall und das US-Imperium will, ist die Türkei auch NATO-Partner der USA. So tut sich erneut ein Spalt in der NATO auf. Wer den ausnützen will, der wird seriös mit den Russen reden müssen:

Ohne eine Kooperation mit Russland kein Schutz vor den US-amerikanischen Schutzgeld-Erpressern.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Lazo / shutterstock

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Dieser Artikel erschien am  23. Dezember 2019 auf dem Blog Rationalgalerie.

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25 Kommentare zu: “Pipeline No, NATO No. Trump bittet zum Austritt aus der NATO

  1. Putin hatte wohl am Mittwochabend hochrangigen Geschäftsleuten eröffnet, dass Russland ein Schiff besitze, um die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fertigzustellen

    Die Bundesregierung droht jetzt zwischen den Fronten eines neuen kalten Krieges zerrieben zu werden.
    Jedenfalls hatte die Bundesregierung doch gegen die US-Sanktionen gegen Nordstream protestiert.

    Um die Vorgehensweise von Donald Trump zu verstehen, muss man folgendes wissen:
    Bei Donald Trump ist eines größer als bei seinen Vorgängern: die Staatsverschuldung. Nun würde er gern sparen. Wenn er nur wüsste, wo.

    Die Staatsverschuldung wird bekanntlich etwas mit der Geldentstehung als Schuld sowie etwas mit dem fehlerhaften Prinzip "Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren" zu tun haben. Etwas anderes ist aber mit dem heutigen Bankensystem auch gar nicht möglich.

    Die Schlagzeilen über Donald Trump waren während seiner Amtszeit dermaßen schwer zu ertragen, dass man sich schon ein wenig die erfolgreiche Amtsenthebung wünscht.
    Gleichzeitig haben wir ein wenig die Befürchtung, dass es dann erst recht einen Weltkrieg geben könnte.

    Hier einige der Schlagzeilen:

    21.11.2018:
    US-Präsident Trump hält trotz der Khashoggi-Affäre weiter zum saudischen Kronprinzen Salman. In einem kuriosen Statement, mit dem er den Mord zu verschleiern versucht, offenbart er seine wahren Motive.

    29.11.2018
    Cohen räumt Lügen in Russland-Affäre ein – Trump wütet

    22.05.2019:
    Die New York Tiimes hatte eine ganze Reihe von verdächtigen Geldüberweisungen zwischen den dem Schwiegersohn des Präsidenten gehörenden Kushner Companies und „russischen natürlichen Personen“ in den Jahren 2016 und 2017 veröffentlicht.

    25.12.2018
    "Trump: Die Fed ist das einzige Problem der US-Wirtschaft"

    18. Januar 2019
    Michael Cohen, Ex-Anwalt von Donald Trump, hatte in einer Kongressanhörung gelogen. Der US-Präsident soll dies angewiesen haben, um Geschäfte in Moskau zu verschleiern.

    24.01.2019
    Trumps Ex-Anwalt fühlt sich vom Präsidenten bedroht und verschiebt seine Aussage

    25.01.2019
    In der Russland-Affäre konzentrieren sich die FBI-Ermittlungen des Sonderbeauftragten Robert Mueller bereits seit langem auf Roger Stone. Nun wurde der Vertraute von US-Präsident Donald Trump in Florida verhaftet.

    03.02.2019
    Deutsche Bank wollte Donald Trump ursprünglich keinen Kredit (aus dem Nichts) "gewähren".

    17.04.2019:
    Trump legt zweites Veto seiner Amtszeit ein:
    Die Resolution sollte der US-Hilfe für die Militäroperation im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens ein Ende setzen.

    24.04.2019:
    Die Staatsanwaltschaft in New York hatte von der Deutschen Bank Kreditunterlagen von Donald Trump gefordert. Jetzt ist das Institut der Forderung nachgekommen.

    25.04.2019:
    Trump hatte wohl 300 Millionen Dollar Schulden bei der Deutschen Bank

    8. Mai 2019
    Bericht in der „New York Times“:Trump soll in zehn Jahren über eine Milliarde Dollar verloren haben

    08.05.2019
    Trumps Unternehmen haben in einem Jahrzehnt so viel Geld verloren, dass er in 8 von 10 Jahren keine Einkommenssteuer zahlen musste

    22.05.2019
    Trump-Clan: Deutsche Bank und „verdächtiges“ Geld aus Russland

    25.05.2019
    Umstrittener Schritt: Trump liefert Waffen am Kongress vorbei

    31 Juli 2019
    Kalifornien will Trump per Gesetz zu Offenlegung von Steuererklärungen zwingen

    SEPTEMBER 13, 2019
    Paul Krugman says President Trump is "in full-blown panic over the failure of his economic policies"

    24. SEPTEMBER 2019
    "Ein dunkles Kapitel"
    Ukraine-Affäre macht Trump angreifbar

    08.10.2019
    "Zerstören und auslöschen"-Tweet
    Türkei lässt sich von Trumps Tiraden nicht einschüchtern

    Hier kommt plötzlich ein Zeitpunkt, wo man eher Trump und nicht mehr so sehr Erdogan als Übeltäter ansieht.

    29.10.2019
    TRUMP TWITTERT FOTO
    Der Hund, der den IS-Chef jagte

    7. November 2019
    Trump muss Millionen für Missbrauch von Stiftungsgeldern zahlen

    Jedenfalls ist es schon sehr bedenklich, dass sich eine dermaßen verschuldete Person wie Donald Trump als US-Präsident beworben hatte. Ebenso ist doch auch sein unternehmerisches Engagement mit seiner "The Trump Organization" ein erheblicher Interessenkonflikt. Dadurch ist er nicht mehr in seinen Entscheidungen frei.

    Wir haben auch ein wenig Zweifel, dass es Donald Trump bei seiner Bewerbung für das Amt des US-Präsidenten wirklich um Politik als solche ging.

    Dann wollte Donald Trump am 26.04.2019 die Ratifizierung des ATT-Abkommens verhindern, das Waffenlieferungen reguliert.

    Mir kommt es jedenfalls so vor, als herrsche nicht nur im Bundestag Fachkräftemangel und Bestechlichkeit.

    Wir haben jedenfalls ein fehlerhaftes Geldwesen, bei dem wir sowohl für das Sparen der Einzelpersonen als auch für jede Art von Einkommenserzielung die Schulden anderer Leute benötigen, weil Geld doch nur so entstehen kann.

    Durch unser gesamtes Geld zieht sich ein einziger Logikfehler und die Antwort von Donald Trump ist regelmäßig Aufrüstung.

    Wie die Ex-Fed Chefin Janet Yellen es vor einigen Monaten korrekt bemerkte, hat Donald Trump keinerlei Wirtschaftskenntnisse.
    Aber Herr Putin, der doch nicht auf sonderlich demokratische Weise in sein Amt gelangt ist, hat diese ebenfalls nicht.
    Und wie steht es mit Kanzlerin Merkel?
    Jedenfalls finde ich es schon etwas bedenklich, dass eine derartige Pipeline gebaut wird, obwohl wir doch gar kein funktionierendes Finanzsystem haben.

    Bei Donald Trump gibt es in einem völlig unglaublichen Ausmaß schräge Geschäfte und Affären.
    Dann hätten die weltweiten Militärausgaben in 2018 1,82 Billionen US-Dollar betragen. Dabei waren (wie kaum anders zu vermuten) die USA mit 649 Mrd. US-Dollar auf Platz 1.

    Mir kommt es jedenfalls so vor, als würde es das weltweite Bankenkartell mit aller Gewalt versuchen, die letzten Vorbereitungen für den Dritten Weltkrieg einzuleiten.

    Wenn aber die Grünen von der Freiheit Deutschlands sprechen, seine Geschäfte frei wählen zu dürfen?

    Die Grünen scheinen insofern die Funktionsweise unseres Geldes nicht zu verstehen, weil Geld auch gar kein Tauschmittel ist.
    Vielmehr haben wir einen gefährlichen (weltweiten) Finanzkapitalismus mit immer schneller ansteigenden Schulden.

    Ob wir nun die Bevormundungspolitik der USA falsch finden oder ob wir jetzt dermaßen ein Bedürfnis haben mit Russland und vor allem auch mit Herrn Putin Geschäfte machen zu wollen, so ändert dies doch nichts daran, dass wir weltweit ein völlig anderes Wirtschaftssystem benötigen.

  2. Liber bergischland
    Ihre Behauptung – US-Frackinggas sei Hoch-Energiereich und russisches nicht – ist einfach zu widerlegen.
    Auf jeder Jahres-Abrechnung steht der jeweilige Brennwert des Erdgases.
    Und die kann sich jeder vornehmen und kontrollieren.
    Der Brennwert liegt für Region Frankfurt – über 15 Jahre im Durchschnitt bei 11.376 kwh / m3
    für 2018 = 11.288 kwh / m3
    für 2017 = 11.319 kwh / m3
    für 2016 = 11.326 kwh / m3
    für 2015 = 11.356 kwh / m3
    für 2014 = 11.297 kwh / m3
    für 2013 = 11.286 kwh / m3
    für 2012 = 11.350 kwh / m3
    für 2011 = 11.304 kwh / m3
    für 2010 = 11.301 kwh / m3
    für 2009 = 11.266 kwh / m3
    für 2008 = 11.288 kwh / m3
    für 2007 = 11.360kwh / m3
    für 2006 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
    für 2005 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
    für 2004 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
    für 2003 = 11.600 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)

    Ich kann mich NICHT erinnern, dass ich schon vor 15 Jahren US-Fracking-Gas bekommen habe.

    In der Tat ist es wichtig zu fragen, welche genaue Qualität / Brennwert hat denn eigentlich das US-Frackinggas?
    Ist bei schlechtem Gas der Wasserstoffanteil niedriger, ist der CO2 Ausstoß höher. Ein schlagendes Argument gerade in der CO2-Debatte.

    • Lieber bergischland
      als Beweis, dass nur US-Frackinggas einen hohen Brennwert habe, führen Sie selbst diese Webadresse an.
      www.swd-ag.de/energie-wasser/gas/l-gas-h-gas/
      Dort steht gleich am Anfang, dass russisches Gas einen hohen Brennwert zwischen 10.000-12.000 kwh / m3 hat.
      Und das beziehe ich seit mindestens 15 Jahren.
      Da sie in NRW leben und angeben, dass sie auf Flüssiggas umgestellt wird, aber ihre Heiztherme nicht umgestellt werden muss, ist dass eher ein Hinweis, dass Sie weiterhin schlechtes Erdgas bekommen.
      Kein Wunder, dass NRW so zurückhängt.

    • " angeben, dass sie auf Flüssiggas umgestellt wird, aber ihre Heiztherme nicht umgestellt werden muss"

      Hab ich nie geschrieben, hast du erlogen.

      Ja, US-Frackinggas ist H-Gas. Deshalb werde ich umgestellt.

      Bei L-Gas ist der Methangehalt geringer, deshalb ist der CO2 Ausstoß bei gleichem Methanverbrauch gleich.
      Übrigens: Größer 10KWh/m3 ist H-Gas.

    • Lieber bergischland
      Mag sein dass US-Flüssiggas bei Ihnen als H-Gas mit einem Brennwert von 10.000 – 12.000 kwh/m3 ankommt. Damit wäre der Brennwert des Gases vergleichbar mit herkömmlich geförderten GUS-Gas. Jedoch wird US-Fracking-Gas in der Vorkette bearbeitet und zum Transport vom gasförmigen Zustand bei 20 Grad C auf minus – 163 Grad herunter gekühlt um Volumen für den Transport zu reduzieren. Bei der Kühlung ist der Phasenübergang von gasförmig zu flüssig besonders Energieintensiv, was in einer Energie-Gesamtbilanz zu berücksichtigen wäre.
      Zudem ist anzunehmen, dass in der Vorkette beim Kühlprozeß Beigase wie CO2 und NO2 aussortiert werden, da sie Volumen beim Transport beanspruchen.
      Die CO2-Gesamtbilanz von Flüssiggas zeigt der Sachstandsbericht des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Leider nicht der Gesamtbilanz des Energieaufwandes.
      https://www.bundestag.de/resource/blob/550728/61522d07688eb301e4edf6b8d2e68f41/wd-8-003-18-pdf-data.pdf

      Es ist deshalb anzunehmen, dass US-Frackinggas ursprünglich eine mindere L-Gas-Qualität hatte (Methangehalt < 87%, dafür > CO2 und NO2) und nur durch technischen Aufwand in der Vorkette an die Energie-Qualität mit herkömmlichen GUS-Gas herankommt. Jedoch nicht im Preis.
      Mischkalkulation oder Subvention durch den Steuerzahler heißt das allgemeine neue Geschäftsmodell wenn sonst nix mehr geht.
      Der normale GUS-Gas-Kunde zahlt das teure US-Frackinggas mit.
      Was sagt der Homo Ökonomicus dazu?

    • Dann mache ich mal zwei Vorschläge:
      1.Die Bundeswehr besetzt Groningen und wir fördern einfach weiter L-Gas. Keine Marktumstellung erforderlich, alles bleibt wie es ist.
      2. Statt der Zeelandpipeline klemmen wir uns an die Nordstreampipeline an. Erfordert auch die Marktumstellung auf H-Gas, spart dafür Kosten für die Pipeline.

      Ich tendiere zu 2.
      Die Politiker haben sich für die Zeelandpipeline entschieden. Soweit ich das mitbekommen habe wird es auch kein
      Verbundnetz geben, so das wir auf das Gas aus dem Terminal in NL angewiesen sind.

    • Es ist Zeit S.O.S zu funken !
      Die Zukunft liegt im Reich der aufgehenden Sonne.
      Das wissen auch die Besitzer der Federal Reserve Bank.
      Sie haben wie immer auf beide Pferde gesetzt ,rechnen sich aber China und Russland als
      neuen Favoriten aus.
      Wenn dem nicht so waere ,duerfte Nils Melzer (UN) nicht sagen was er weiss und die alternativen
      Medien waeren von der Zensur abgeschaltet.
      https://youtu.be/8Lz_qPvKCsg

    • Das Imperium mit Trump erodiert Schrittweise am eigenen Ideal und versinkt damit
      immer mehr im seinen Widerspruechen.

      Fuer Illuminaten (globalistische Eliten im Gegensatz zu patriotischen Eliten) eine ganz normale Entwicklung nach der Hegel'schen Dialektik .
      Man kreiert ein Problem und bietet seine Loesung an.

    • „Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik."

      Albert Einstein

      Wie waere es mit diese Frequenz der Wirklichkeit ?
      https://youtu.be/Lg1t56JucE4

  3. [Quote]Denn es werden Schiffe des NATO-Partners USA sein, die im Zweifelsfall die maritime Verlegung der Pipeline verhindern.[/Quote]
    Habe ich bisher von US-Seite weder gehört noch gelesen. Quellenangabe bitte.

    Ich denke ich wird Sabotageakte/Terroranschläge geben. Aber das die US-Marine offiziell dagegen vorgeht, schwer vorstellbar aber das wäre zumindest mal ehrlich.

  4. "Wir sind gegen extraterritoriale Sanktionen", sagt Frau Merkel.

    Liebe Frau Merkel, ich verrate Ihnen mal was. Es braucht überhaupt keine extraterritorialen Maßnahmen. Die US-Regierung benimmt sich intraterritorial, also bei uns in Deutschland, so, das mir kein Wort einfällt, das nicht den Rahmen der Guten Sitten sprengen würde!
    Vielleicht versuchen Sie's mal mit 'ner Mieterhöhung für die amerikanischen Liegenschaften. Gab's das überhaupt schon mal? Oder erklären sie amerikanische Diplomaten, die viel zu laut krähen, zu Unpersonen. Bei Russen geht's doch auch, nicht mal 'ne ordentliche Begründung braucht es dazu! Machen Sie einfach Ihren Job, so, wie Sie es geschworen haben!

    • Lieber McTheSpoon, wie kommen Sie denn darauf, dass die Amis Miete zahlen! Die Kosten für die Stationierung der Amis trägt doch sicher der deutsche Steuerzahler!

    • Lieber wolfcgn, das ist doch eine interessante Frage. Wenn die sich hier überall nur durchnassauern, ventiliert das die Forderung seitens der NATOD/USA, mehr Geld für Rüstung auszugeben, doch noch mal ganz schön. Mal ganz abgesehen von der Frage, ob D nicht schlicht die Kosten für die Migration zu den Verteidigungsausgaben rechnen sollte?! Schließlich ist die Migration zu einem großen Teil Folge der NATOD/USA Aktionen mit D als servilem Wasserträger.

  5. Lieber Uli Gellermann,

    so gern ich deine Texte lese und höre, möchte ich dich dennoch auf eine Kleinigkeit hinweisen und hoffe, dir damit nicht zu nahe zu treten. Ich möchte dir jedenfalls einen Gefallen tun.
    Heute las ich deinen Artikel zu NordStream auf KenFm und bin etwas erschrocken, als ich darin das Wort 'zumindestens' entdeckte. Da ich dieses Unwort von dir leider schon des öfteren vernommen habe, erlaube ich mir den Hinweis, dass es dieses Wort in der deutschen Sprache nicht gibt. Entweder zumindest oder mindestens. Wenn Krethi und Plethi (und leider auch einige, die es besser wissen müssten) es nicht besser wissen, so what, für einen hochkarätigen Journalisten ist es jedoch ein No Go und wertet selbigen bei anspruchsvollen ZuhörerInnen oder LeserInnen ab (und gibt der Gegenseite Argumente zur Abwertung einer Person). Von Ken wirst du zum Beispiel dieses Unwort (oder wie von Jasmin Kosubek ihr blödes 'drinne', womit sie mir persönlich rt deutsch verleidet) niemals hören. Also, lass es lieber bleiben.
    Das wäre doch mal ein Vorsatz für das neue Jahr, zu dem ich dir einen guten Start wünsche.

    Liebe Grüße
    arminius

  6. eigentlich müsste Greta mit ihren Klimajüngern Sturm laufen gegen die Absicht, schlechtes US-Frackinggas für hervorragendes GUS-Gas zu ersetzen.
    Denn US-Fracking-Gas hat nicht nur einen um 25% niedrigeren Heizwert als russisches Gas. Man muss also um 25% mehr US-Gas verbrennen, um den bestehenden Energiebedarf zu decken. Das verteuert das ohnehin teure US-Gas noch einmal. Allerdings zahlen den Aufpreis die privaten Gas-Kunden. Das interessiert aber niemanden im steuerfinanziert-beheizten Deutschen Bundestag.

    Gretas Jünger müsste auch interessieren, dass bei der US-Fracking-Methode unverbranntes METHAN / KLIMA-GIFTGAS unkontrolliert und dauerhaft aus der Erde austritt. Ein wirklicher Klima-Hammer.

    Der europäische / deutsche Kunde kann als weisungsabhängiger Zaungast das Geschehen nur so deuten, dass die Zwangsabnahme von US-Gas ein weiterer Baustein ist, um Europa wirtschaftlich zu zerstören. Klar, alles relativ. Damit lässt sich wieder konkurrieren mit dem "Rust belt" der USA. Auch ein Wettbewerb im zukünftigen transatlantischen Armenhaus bringt Rendite. Für Wenige.
    Auch ein Konzept. Da bietet sich doch ersatzweise die Mithilfe an ÖL/Gas Raubzügen der USA an. Gern stellt Deutschland dafür sein Land zur Verfügung um Terror, Flüchtlinge, Elend, Mord in der Welt zu produzieren.
    So wird ein nachhaltiges Geschäftsmodell draus.
    Deutsche Politiker. Entweder ihr rafft es nicht, oder ihr wisst von allem und betreibt ein Täter-Schutz-Programm für Kriegsverbrecher.

    https://www.youtube.com/watch?v=HfvFpT-iypw

    • Das L-Gas kommt aus Groningen (NL) und versorgt hauptsächlich NRW. Wir werden auf H-Gas umgestellt und erhalten dann über die Zeeland-Pipeline das US-Frackinggas. Eine Anbindung an die Pipeline aus Russland ist, soweit ich weiß, nicht vorgesehen. Das Frackinggas ist H-Gas.

  7. Übrigens: Der Brennwert von russischem Erdgas CH4 (Methan) liegt jeweils ca. 10 % höher als bei Heizöl. Da der Wasserstoffanteil bei Gas höher ist, entsteht auch ein höherer Anteil des Wasserdampfs bei der Verbrennung. Und der trägt zur höheren relativen Luftfeuchte bei und zur Wolkenbildung. bei, wobei Wasserdampf einen hohe spezifische Wärmekapazität aufweist und ordentlich Wärme speichern kann.
    Ob das die Klimahysteriker berücksichtigt haben?
    https://www.energie-lexikon.info/erdgas.html

  8. Es ist ja nicht nur das schändliche Brüllaffengehabe jenseits des Atlantiks, dass jeden zur Besinnung kommen lässt.
    Es ist auch das begleitende Schweigen der eingenordeten transatlantischen Experten, Lobbyisten und medialen Hofschranzen, die uns Erdgas-Kunden bisher noch nicht einmal mitteilten, dass unser bisheriges Erdgas – das hauptsächlich aus den GUS-Staaten kommt – einen hohen Heizwert hat.
    So hat GUS-Erdgas einen Heizwert von 41 MJ = 11,4 kWh und wird als H-Gas bezeichnet.
    US-Fracking-Gas hat einen Heizwert von 31 MJ = 8,6 kWh und wird als L-Gas bezeichnet.
    Das L-Gas ist also um ca. 25% schlechter als H-Gas aus Russland. Zudem rechnet sich die Förderung des US-Gases erst ab einem Ölpreis von 80 USD. Rechnet man noch die Energien, die man für Verflüssigung, Transport, Logistik, Bau und Betrieb von Terminals hinzu, müsste eigentlich der Öl-Preis im VK bei ca. 150 USD liegen.
    Russland hingegen hat nun angeboten, seinen Gaspreis zusätzlich um 25% zu senken. (gem. aktueller Putin-Rede)
    Da bin ich wirklich gespannt, wie sich unsere marktgerechten Demokraten und Freunde des US-Imperiums entscheiden werden.
    Für den Verbraucher wäre dann Land-unter, sollte nicht mehr russisches Erdgas durch seine Gas-Adern strömen. Denn die von den Verbrauchern eingesetzten Geräte (z. B. Gasbrenner) müssen für die jeweilige Gasqualität geeignet sein. Und meiner verträgt nur russisches Gas.
    Der Einsatz von US-Gas wäre nicht nur eine wirtschaftliche und ökologische Katastrophe, es wäre eine Entmündigung, das Ende der Freiheit und komplettes Eingeständnis, dass man in Deutschland keinerlei Rückrat hat.
    Aber die USA haben bestimmt für diesen Fall vorgesorgt. Denn geraubtes libysches, syrisches, irakisches Erdgas / Öl lässt sich bestens an Deutsche Schlafmützen als Freiheitsgas Made in USA verkaufen. Zur Not geht auch Erdgas aus dem östlichen Mittelmeer, das US-Konzerne seit 2012 fördern.

    • Das stimmt nicht. ich bekomme L-Gas aus Groningen und werde bald auf H-Gas umgestellt um mit US-Frackinggas über die Zeelandpipeline versorgt zu werden.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/bergischland/' rel='nofollow'>@bergischland</a>
      Ihre Behauptung – US-Frackinggas sei Hoch-Energiereich und russisches nicht – ist einfach zu widerlegen.
      Auf jeder Jahres-Abrechnung steht der jeweilige Brennwert des Erdgases.
      Und die kann sich jeder vornehmen und kontrollieren.
      Der Brennwert liegt für Region Frankfurt – über 15 Jahre im Durchschnitt bei 11.376 kwh / m3
      für 2018 = 11.288 kwh / m3
      für 2017 = 11.319 kwh / m3
      für 2016 = 11.326 kwh / m3
      für 2015 = 11.356 kwh / m3
      für 2014 = 11.297 kwh / m3
      für 2013 = 11.286 kwh / m3
      für 2012 = 11.350 kwh / m3
      für 2011 = 11.304 kwh / m3
      für 2010 = 11.301 kwh / m3
      für 2009 = 11.266 kwh / m3
      für 2008 = 11.288 kwh / m3
      für 2007 = 11.360kwh / m3
      für 2006 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
      für 2005 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
      für 2004 = 11.520 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)
      für 2003 = 11.600 kwh / m3 (besonders extrem gutes Gas)

      Ich kann mich NICHT erinnern, dass ich schon vor 15 Jahren US-Fracking-Gas bekommen habe.

      In der Tat ist es wichtig zu fragen, welche genaue Qualität / Brennwert hat denn eigentlich das US-Frackinggas?
      Ist bei schlechtem Gas der Wasserstoffanteil niedriger, ist der CO2 Ausstoß höher. Ein schlagendes Argument gerade in der CO2-Debatte.

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