Politische Köpfe im Porträt | Ken Jebsen

36 autobiografisch verfasste Texte geben Einblicke in den persönlichen Werdegang system- und gesellschaftskritischer Menschen und zeigen, was deren kritischen Geist formte. Begleitet werden sie von Porträtzeichnungen des Künstlers Björn Gschwendtner, der auch die Herausgeberschaft des Buches übernommen hat. 

Dies ist ein Exklusivabdruck aus dem Buch “Politische Köpfe im Portrait“, mit freundlicher Genehmigung des ProMedia Verlags, Wien.

Ken Jebsen:

Seit ich denken kann, war ich ein politischer Mensch. Meine Politisierung war das Ergebnis meiner Jugend und kann als direkte Reaktion auf mein Umfeld angesehen werden. So wie der Sohn eines Bergführers, quasi nebenher, alles über Berge, wie man sie besteigt und wann sie gefährlich werden können, lernt, ohne dies als Unterricht in Bergsteigen zu empfinden, habe ich gelernt, einen Blick für das zu entwickeln, was man unfaire Verhältnisse oder Klassenunterschiede nennt. Meiner späteren Ausbildung als Journalist ging eine deutlich längere Ausbildung in Straßen-Soziologie voraus. Ich habe immer beobachtet und dabei die Fähigkeit entwickelt, mich wie ein Chamäleon den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten anzupassen. Ich fiel nie als Fremdkörper auf, sah mich aber auch nie als Teil einer bestimmten Gruppe. Der treffendste Begriff könnte lauten: »Human-Inventar«. Ich war wie ein Gegenstand, in dessen Umgebung die Leute vergaßen, dass ihnen ein Mensch, der nicht wirklich dazugehörte, zuhörte. So konnte ich meine ganze Jugend lang Personen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und in den unterschiedlichsten Positionen aus nächster Nähe beobachten, ohne dass diese sich beobachtet fühlten. Sie gaben sich, wie Politiker sich geben, nachdem man ihnen gesagte hatte, dass Kameras und Mikrofone jetzt ausgeschaltet seien, dass das Interview beendet sei.

»Die gewählt werden, haben nichts zu sagen und die etwas zu sagen haben, wurden nicht gewählt«. Dieser Satz des Politikers Horst Seehofer wurde beim ZDF aufgezeichnet, nachdem die eigentliche Sendung schon im Kasten war.

Seehofer hatte nach dem Interview nicht nur eine völlig andere Sprache, sein Duktus war auch vollkommen frei von künstlicher Wichtigkeit und der Inhalt war frei von politischer Taktik und Um-den-heißen-Brei-reden.

Den größten Teil meiner vor-journalistischen Laufbahn erlebte ich – im übertragenen Sinne – einen Seehofer-Moment nach dem anderen. Sie alle hatten etwas gemeinsam. Menschen, die sich unbeobachtet wähnen, zeigen ihr wahres Gesicht, ihre tatsächliche Einstellung und offenbaren dabei stets ihr Menschenbild. Der größte Teil der Menschen, die ich später als Reporter erlebte, öffentliche Personen, Personen mit einer gesellschaftlichen Stellung, sind, wenn sie Off-the-Record sprechen, von einem selbstherrlichen Klassenbewusstsein durchdrungen. Sie urteilen am häufigsten aus einer höheren Position, die sie sich selber zugewiesen haben. Sie beurteilen und urteilen über Dritte von oben herab. Rassismus, Dünkel und gelebte Arroganz sind die Hauptwerkzeuge dieser Menschen. Man wähnt sich als auserwählt und spricht Menschen, die nicht der eigenen Kaste angehören, offen das ab, was man das Recht auf Selbstbestimmung nennt. »Wer unten ist, ist unten, weil er dort hingehört«, ist die tiefe Überzeugung großer Teile der sogenannten Elite. Sie selber würden diese Form des Rassismus aber nie als Rassismus bezeichnen, sondern als Pragmatismus. Dumme Menschen muss man vor sich selber schützen. Punkt.

Diese Einstellung ist in der sogenannten Mittelschicht, beim sogenannten Bildungsbürger extrem verbreitet. Sie gehört gewissermaßen zum guten Ton. Man hält sich für politisch gebildet, da man sich täglich ab 21 Uhr von den Nachrichten-Flaggschiffen von ARD und ZDF auf den neuesten Stand bringen lässt. Zudem hat man Die Zeit, die FAZ, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel abonniert und findet sich in seinem Weltbild bestätigt.

Wer, wie ich, sowohl in diesen Kreisen als auch bei Menschen, die als Baggerfahrer, Reifenverkäufer oder Putzhilfe ihre Brötchen verdienen, ein- und ausging, wird ganz automatisch Zeuge, mit welchem sozialen Rassismus die Elite den sogenannten bildungsfernen Schichten begegnet.

Dieses Auf-Menschen-Herabblicken hat mich, seit ich denken kann, angeekelt und fasziniert zugleich, denn immer, wenn man über »die da unten« sprach, sprach man über mich und das oft, während ich daneben stand. Ich war ja unsichtbar.

Über die Jahre entwickelte ich ein Herz für Underdogs und Menschen, die sich vom Establishment den gesellschaftlichen Aufstieg nicht verbieten lassen wollten, nur weil sie z. B. die falsche Religion, die falsche Nationalität oder die falsche Hautfarbe besaßen. Die Situation der Juden im Dritten Reich oder die der Schwarzen in den USA wurde zu meinem Hauptaugenmerk und ich las alles zu diesen Themen, was ich in die Finger bekommen konnte. Natürlich auch die Biografie von Malcom X, die mich maßgeblich politisierte. Der praktische Widerstand einer Rosa Parks. Der scharfe Verstand eines Thomas Sankara oder eines James Arthur Baldwin. Die Entschlossenheit eines Muhammad Ali. Das Vertrauen in die symbolische Tat als effektivstes Instrument, um eine Veränderung herbeizuführen, eines Abie Nathan.

Wer den gesellschaftlichen Umgang mit Rassismus, Rassentrennung und nicht zugestandenen Bürgerrechten genauer studiert, kommt zu dem Schluss, dass die letzten Endes mit Gewalt aufrechterhaltenen künstlichen Klassenunterschiede nur durchgesetzt werden können, da sie mittels Propaganda als »natürlich« verkauft werden. Um sie über Jahre in der Bevölkerung zu implantieren, bedarf es Massenmedien und diese Massenmedien haben sich von Anwälten der Massen in Komplizen der Elite verwandelt.

Vor allem ihre Form der ideologisch frisierten Darstellung der politischen und gesellschaftlichen Realität macht den vom System praktizierten Rassismus für die Betroffenen, die Opfer, nahezu unsichtbar. Im Sinne der Eliten publizierende Massenmedien verteidigen den alltäglichen Klassenrassismus, indem sie behaupten, es gäbe ihn gar nicht. Wer etwas anderes behauptet und seine Behauptungen auch noch bereit ist vorzulegen, wird auch 2020 wieder zu einem von Moskau aus gesteuerten Agenten und Propagandisten erklärt. Wir leben in einer Zeit, die massiv an McCarthy der 1950er-Jahre erinnert.

Massenmedien beschreiben die Realität nicht, sie erzeugen sie. Zu diesem Schluss muss jeder selbständig denkende Mensch automatisch kommen, wenn er die erlebte Realität mit dem abgleicht, was in der Zeitung steht.

Dass den meisten Journalisten dieser Abgleich nicht gelingt, ist dem simplen Umstand geschuldet, dass Journalisten heute kaum noch Zeit haben autark zu recherchieren. Sie schreiben in der Regel voneinander ab, holen 80% ihres Weltbildes aus dem Ticker privater Nachrichtenagenturen und bewegen sich außerhalb der eigenen Nachrichtenblase nur, wenn sie den eigenen Kindern beim Surfen im Netz zusehen. Kaum eine Berufsgruppe lebt so konsequent in einem Elfenbeinturm wie Journalisten.

Je höher die Position bei Sender oder Gazette X, je unwahrscheinlicher ist es, dass diese Menschen auch nur den Hauch von einer Ahnung haben, wie die Welt außerhalb ihrer Blase wirklich aussieht. Journalisten sind in der Regel Menschen, die ihre politische Bildung aus einer Zeitung beziehen, für die sie selber schreiben. Sie sind im Kern Fans der eigenen Meinung, die sie von Dritten ungeprüft übernommen haben und für Fakten halten.

Das ist so, als ob die Fans von Bayern München sich ausschließlich Spiele ihres Vereins ansehen würden, aber nur die, bei denen die Mannschaft gewonnen hätte. Diese Fans würden zudem jede andere Sportart leugnen. Für sie gibt es nur Fußball, was sie glauben damit beweisen zu können, indem sie nur Fußball sehen. Fertig.

Diese Art von Menschen hat einen immensen Einfluss auf ihr Umfeld, wenn man sie als Meinungsmacher und Experten in Massenmedien einsetzt. An den richtigen Schlüsselpositionen eingesetzt, benötigt man zahlenmäßig nur eine recht übersichtliche Zahl von Personen, um flächendeckende Propaganda, also Fake-News des Staates, zu jedem Thema so massiv durchzudrücken, dass die Bevölkerung sie als unumstößliche Wahrheit akzeptiert.

Das geschah am effektivsten am 11. September 2001. Die sogenannten Anschläge auf das World Trade Center in New York wurden nie wirklich aufgeklärt, sondern im Gegenteil unternahm die US-Regierung alles, um dieses gigantische Verbrechen nicht bis in Detail zu untersuchen. Man wollte die Wahrheit nicht sehen und entschied sich darüber hinaus, jeden anzugreifen, der sich nicht abhalten lassen wollte, diese selber zu suchen.

Das von den Massenmedien zum 11. September 2001 erzählte Narrativ ist die dreisteste Lüge der Neuzeit und konnte bis heute nur als offizielle Wahrheit behauptet werden, weil vor allem Massenmedien und die dort arbeitende Berufsgruppe den Journalismus verraten haben. Sie haben sich in den meisten Fällen zu Werkzeugen der Propaganda machen lassen. Mitläufer, die die öffentliche Meinung im Auftrag der Politik und der Geheimdienste manipulieren und im Anschluss die eigenen Lügen so oft konsumieren, dass sie sie selber glauben. Politisch maximal sensibilisiert hat der 11. September mich vor allem, nachdem ich mich mit den Recherchen dazu von Mathias Bröckers beschäftigte.

Weit früher wurde ich von Günter Gaus, Klaus Bednarz und Joachim Friedrichs geprägt. Diese Journalisten hatten eine Haltung und diese hätte es ihnen unmöglich gemacht zu akzeptieren, dass das Grundgesetz, wie aktuell geschehen, zu weiten Teilen außer Kraft gesetzt wird, weil die Politik dies so beschlossen hat. Die Kollegen von damals wären auf die Barrikaden gegangen. Dass wir es heute mit einer geschlossenen Mainstream-Pressewand zu tun haben, ist dem Umstand geschuldet, dass jeder, der es wagt, sich gegen die Mainstream-Meinung im eigenen Haus zu positionieren oder einer abweichenden Meinung eine Stimme zu geben versucht, im Anschluss extreme Probleme bekommt, die leicht zum Ausschluss aus dem Unternehmen führen können. Die innere Pressefreiheit wurde über Jahre konsequent abgeschafft. Wer heute frei publizieren möchte, muss ins Internet ausweichen und benötigt eine eigene Homepage und am besten einen eigenen Server. Publiziert er ausschließlich über soziale Medien mit amerikanischen Besitzern wird er abgeschaltet, wenn er vom Mainstream abweicht.

Zu den Personen, die mich in den letzten Jahren am meisten beeindruckt haben, da sie trotz massivem Gegenwind nicht aufhören zu veröffentlichen, was sie für richtig und wahr halten, gehören Julian Assange, Edward Snowden und Noam Chomsky.

Das Buch  “Politische Köpfe im Portrait“ ist bestellbar:

beim Verlag: ProMedia Wien

beim Künstler: Björn Gschwendtner

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung

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Bildquelle:  © Collage: ProMedia/KenFM21

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27 Kommentare zu: “Politische Köpfe im Porträt | Ken Jebsen

  1. Fafner sagt:

    Ist in Absatz 5 gemeint "20 Uhr"? Oder wieso sonst gerade 21 Uhr?

  2. corovide sagt:

    Warum sieht sich ein Ken Jebsen als ach so wichtige Gestalt? Nur weil sich Leute die sich Antifa nennen ihn hier und da vor dem Bio Laden in Berlin anmachen? Oder wegen seiner Plattform die so oft nur verbalen Müll verbreitet. Was will denn ein Ken Jebsen schon sein oder bedeuten? Eine kleine Leuchte die rein nichts in Sachen realer Widerstand zu melden hat. Man tricks ohnehin schon ängstliche und verblendete Leute aus um Tassen und Shirt und Pseudo Spenden zu bekommen und damit unterhält man seinen eher aufwendigen Lebensstil.

    Jebsen so wie andere Schein-Helden gehen dem realen Widerstand sehr aus dem Weg. Warum? Weil der reale Widerstand (und jeder der sich etwas mit IT auskennt) schnell erkennt das Ken und Co keine Spur besser ist als Facebook und andere. manchmal könnte man den Eindruck haben Ken und Co scheinen auch nur Inszenierungen jener zu sein gegen die man so steht. Fragliche wenn vlt sogar gefährliche Inszenierungen. Geht man deshalb dem realen Widerstand aus dem Weg? Ein erkannter Feind wird den Widerstand so gut es geht meiden und genau das kann man Ken und Co nachsagen.

    Was also soll diese Selbstdarstellung eines Ken der ohnehin nicht Ken ist?

    Aber unter anderer Sicht sieht man in Ken und Co keinen Gegner. Eher so eine Art Verblender. Bei etwa 25 tsd Anhänger also auch keine reale Gefahr zumal die Zahl der Anhänger mehr und mehr schwindet. Nur noch wenige die meist absurdeste Ziele verfolgen nutzen den Ken und seine Sachen. Uns kann das nur recht sein denn wer sich mit Ken befasst ist auf dem Irrweg und wer in die falsche Richtung läuft kann nie eine Gefahr für die richtige Richtung sein.

    • M.G.T. sagt:

      @ corovide

      Wer bisher einige ihrer Kommentare gelesen hat, weiß, dass ausgerechnet SIE einem Ken Jebsen nicht mal das Wasser reichen können. Was den Mann auszeichnet ist seine hohe Intelligenz & seiner dazu passende hohe emotionale Intelligenz, gepaart mit dem Umstand, dass er kein Maulheld – wie Sie – sondern ein Macher ist! Genau aus diesem Grund wird er von höchsten Stellen bekämpft! Die Dampfplauderer lässt man dagegen in Ruhe denn sie stellen keine Gefahr dar!
      Jebsen hat das Zeug, den Mut & die Kraft, den echten Journalismus aufzubauen – man würde sich wünschen, dass die Kollegen nur halb so viel Mut aufbringen & ihre Intelligenz nutzen würden um die Chance zu erkennen, wirklich etwas zu bewegen!

      Also – wischen Sie sich den Schaum vor dem Mund weg, denn die Tollwut des Neides & die zu geringe Bildung des Selbstbewusstseins, die Sie hier zur Schau stellen um Bösartigkeit zu demonstrieren, mehr über Sie aussagt als über Ken Jebsen!

  3. erheller sagt:

    »Die gewählt werden, haben nichts zu sagen und die etwas zu sagen haben, wurden nicht gewählt«. Dieser Satz des Politikers Horst Seehofer wurde beim ZDF aufgezeichnet, nachdem die eigentliche Sendung schon im Kasten war.

    Das ist nicht richtig. Er sagte dies während der Sendung in der Talk-Show Pelzig hält sich vom 20.5.2010, nach wie vor auf Youtube.

  4. wolfcgn sagt:

    "Massenmedien beschreiben die Realität nicht, sie erzeugen sie." ……….. wie wahr!

  5. H. v. Kleist sagt:

    Wenn man sich überlegt, mit welcher Rastlosigkeit Ken Jebsen in den letzten Jahren einen tief schürfenden Journalismus und Aktivismus für den Frieden und die Demokratie betrieben hat, wirken ein paar Monate Funkstille wie eine Ewigkeit.
    Mir persönlich fehlt am meisten das Format im Gespräch, da es selten so ausführliche Interviews zu hören gibt.
    Eine Pause ist aber mehr als verständlich nach monatelanger Hetze auf allen neo-faschistischen Kanälen gegen seine Person.
    Ich wünsche ihm alles Gute!

    • wolfcgn sagt:

      ich hatte da so einen Gedanken: Einerseits fehlt uns Ken Jebsen, andererseits können wir jetzt sehen, welche Wirkung er hat.

  6. Alcedo sagt:

    Was für mich kenFM ausmacht ist die deutlich spürbare Zuneigung zum lebendigen Menschen*, insbesondere bei Ken Jebsen selbst, aber auch bei den übrigen Machern und zumindest einem Großteil der Unterstützer des Portales.

    Neudenker hat das doch schön formuliert:
    –> Konsequent fortgedacht heißt:
    Bauen wir den Campus einfach selbst, jetzt und hier in diesem Land ! **
    Ken und alle anderen sind dann herzlich und ohne Aufsicht willkommen (alle, die aufrichtig und demokratisch sind)

    ** auch dabei gilt: ob das gelingt? Wer weiß, jeder trägt so sein's mit sich, aber handeln wir mehr. Resümee dann Ende des Jahres
    * ein besonderes und gut gemachtes Bildungs- und Aufklärungsprogramm wird dabei nicht vernachlässigt (Zuneigung zu den Schwächen, die jeder von uns sichtbarer oder versteckter hat, sie sind die Vielfalt des Lebens. Dennoch keine Selbstbespiegelung sondern Leistung liefern. Leistung ist Vieles, extrem selten steht sie heute äquivalent zum Geld.)

  7. Ulli sagt:

    Irgendwie jammerschade, und ärgerlich zugleich, wie hier die Fortentwicklung eines alternaiven Qualitätsmedienkanals abgewürgt wurde. Der herausragend tragende Part war dabei stehts das MEDIUM Ken selbst, mit der Zielgruppe Mensch.
    In die Enge getrieben und so halbwegs aufgeschreckt und parallelisiert durch das Bestreben nicht in Panik zu geraten..
    Nun mit der Intuition einen Campus zu errichten, in der Hoffnung sich mit 6 Mio freizukaufen, um seiner Berufung nachzukommen zu können.
    Leider ohne ersichtlichen Plan und Management.
    Ich hoffe doch, es existiert wenigstens irgend ein verdecktes Konzept..
    Und kann da nur zu bedenken geben ´´ein Medium kann keine Wurzeln schlagen, und dabei Medium bleiben und ein Schaman ist auch eine Art Scharlatan.
    Die sinnvollste Bedeutung die heute einem Medium zugedacht werden kann, ist die Vermittlung realer neuer Grundlagenschaffung .

  8. Neudenker sagt:

    Endlich wieder was von Jebsen. Mir geht das Herz auf. Er fehlt mir sehr. Ich wünsche ihm viel Glück und mir und uns, dass er bald wieder von sich hören lässt. Wir werden eine neue Welt aufbauen. Dafür brauchen wir ihn. Wir alle.

    • Cohiba sagt:

      Neue Welt?
      Dann schließt euch der Gemeinwohllobby an. Österreich ist auch schon dabei. Die verfassungsgebende Versammlung ist seit November 2020 aktiv. Sprecht mit Gastronomen und gründet die neuen Verfassungscaffees mit.
      Geht zur Polizei und redet mit den armen Normalpolizisten und reicht Ihnen eure Hand! Wir brauchen die Polizei auf unsere souveränen Seite des Volkes. Die Polizei ist nicht dazu verdammt, den neuen Faschisten den Arsch zu retten. Ich mache das schon seit Wochen und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
      Hier in Sachsen sind schon 2/3 bei uns!
      Wenn nicht das Volk den Hintern hochbekommt, dann ist es aus und ihr schreibt mit euren Kommentaren die Zeilen eurer Knechtschaftsverträge selber mit.

      Verdammte Axt!
      Jetzt hoch mit euch!

      Und Dank sei dir, du Neudenker, daß du noch Visionen hast!

      Bleibt behütet und zusammen!

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Neudenker,

      ich schließe mich sehr gerne an
      und variiere etwas: Wir werden eine neue Welt aufbauen. Dafür brauchen wir alle. Auch Ken Jebsen. 😉
      Bei vollem Bewusstsein für die Wichtigkeit dessen, was er und das Team leistet und geleistet hat … vor allem, die innere, eigene `Angst` abgelegt …

      … in diesem Sinne/Sound: Core _ ON _ aah

      Und viele Grüße in die Runde

  9. Loveisthekey sagt:

    Das Porträt ist von der Technik her einwandfrei gemacht, aber irgendwie … ist das nicht Ken Jebsen für mich.

    • Hartensteiner sagt:

      Ist das ein abgezeichnetes Foto? Da stimmt jedenfalls die räumliche Wirkung nicht so ganz.

  10. P. Nibel sagt:

    Ich bin leider nicht halb so cool, wie Ken Jebsen – und ich rede auch höchstens halb so schnell.
    Ich war auch nicht schon immer ein politisch denkender Mensch, sondern erst mit sechzehn – und da bin ich dann auch gleich auf die GRÜNEN hereingefallen! Ich war auch nicht cool nach 9/11, sondern mir ging bei dem Gedanken, dass der ganze Narrativ – praktisch alles, was ich bis dahin geglaubt hatte – eine komplette Lüge sein könnte, der Arsch gewaltig auf Grundeis.

    Ich wollte auch mal Journalist werden, aber dann fragte ich drei Journalisten um Rat und die rieten mir, ein Volontariat bei der BILD Zeitung zu machen, weil man da die beste Ausbildung bekäme. Das hat mich verunsichert und nachdem ich das Buch "Unsere tägliche Desinformation" gelesen hatte, hatte ich begriffen, dass einen niemand dafür bezahlt, dass man die Wahrheit sagt.

    Seine eigene Meinung sagen kann man nur auf eigene Faust und auf eigene Rechnung – so wie Ken!

  11. Alcedo sagt:

    der text ist gut, aber –
    gerade kommt die nachricht mit der rückbuchung und dazu passend dieser beitrag und adaptiv ein format, das an die anfänge erinnert, diesmal mit Ulli Gellermann. schon wirkt das buch nicht mehr edel sondern traurig mit seinen grautönen und dem antikrahmen. ich weiß nicht, das mit der mythenbildung funktioniert bei mir nicht.

  12. Michael Haas sagt:

    Ich stimme mit Ken Jebsen darin überein, dass Noam Chomsky, Edward Snowden und Julian Assange beeindruckende Persönlichkeiten sind, die die Freiheit der Information, den Anspruch auf Wahrheit und das Gebot des Friedens durch Wissen aufrecht erhalten.
    Zwei davon sind frei – Snowden leider im Exil. Einer wird gequält, verleumdet und eingesperrt. Setzen wir uns für ASSANGE ein. Wir sind es ihm und uns schuldig.

    • Der Nachtwandler sagt:

      # Michael Haas

      Noam Chomsky: mutig, nur solange, wie es nicht darauf ankommt – ist für mich seit 2020 ein Verräter, genau wie Naomi Klein! Da kann man auch nix schön reden – die Wahrheit kam ans Licht.

    • Hartensteiner sagt:

      Bei Noam Chomsky habe ich mich auch sehr gewundert bis geärgert. Aber dann fiel mir eine Ausrede für ihn ein: Er ist schon sehr alt. Und er hat Enkel. Auch für Naomi Klein fiel mir eine Ausrede ein – sie hat abgeschlafft, seit sie ein Kind hat. Das soll auch behindert sein. Ich vermute, autistisch? Und so will Klein eine hoffnungsvolle Zukunft für ihr Kind und träumt sich die herbei. Chomsky weiß, dass alte Menschen eher dieses oder sonst ein Virus einfangen können. ODER beide werden erpresst?
      Aber so ganz hat das meine Enttäuschung nicht wettgemacht. Ist schon erstaunlich, dass Klein nicht mehr weiß, was sie in ihrem Buch "Die Schocktherapie" geschrieben hat. Vielleicht sollte es ihr jemand vorlesen….

  13. Hartensteiner sagt:

    Ist dieser Artikel erst mal standardmäßig in Schulbüchern abgedruckt, sind wir schon einen Schritt weiter 🙂

  14. Querdenker sagt:

    Warum wird hier nur ein Kommentar angezeigt, obwohl im Zähler 2 Kommentare für den Podcast. Haben wir jetzt auf KenFM auch schon eine Zensur 🙁

    • Hartensteiner sagt:

      Mir sind auch schon Beiträge verloren gegangen. KenFM hat mir ausdrücklich mitgeteilt, dass das nicht bei ihnen passiert. Da muss es wohl zwischen unserem Computer und dem von KenFM – ein langer Weg über viele Stationen – noch andere Wege geben, etwas verschwinden zu lassen.

    • Querdenker sagt:

      @Hartensteiner, Danke für die Rückmeldung. War denke ich, auch bei mir nicht das erste Mal. Nur jetzt fand' ich's ein bissel komisch, da zu dem Zeitpunkt auf der Website der Kommentarzähler 2 anzeigte, ich aber nur einen Kommentar angezeigt bekam, selbst nach einem Reload …

      BTW, wenn ich schon gerade beim Thema Handling der Kommentare bin: KenFM sollte mal einen Blick auf reitschuster.de werfen. Dort finde ich es sehr angenehm gelöst. Auch die Bewertungsmöglichkeit der Kommentare dort sehe ich als Mehrwert für mich an. Das gibt dann schon immer ein Bild, wie andere Nutzer so ticken 😉

  15. Outlaw sagt:

    Lange nicht mehr gesehen,doch nicht das Gesicht ,sondern das Wirken und die Gedanken ,sind das was bleibt und Menschen ausmacht .Danke !

    Die Ironie einer neuen Weltordnung ,in der geistlose ,arrogante Menschen über andere herrschen wollen ist,
    dass genau diese nur Plan eines Größeren sind ,indem sie letztlich gar keine Rolle mehr spielen ,sondern gänzlich wegen ihrer Dummheit aus dem Spiel des Lebens verschwinden werden .Mit ihrem Schaffen erreichen sie genau das Unerwartete ,was ihren eigenen "Plan" auf den Kopf stellt .

    • Hartensteiner sagt:

      NOCH haben die Maschinisten des globalen Macht-Perpetuum Mobile die Möglichkeit dieses so am Laufen zu halten, dass es die Welt mit sich in den Abgrund reißen kann. Haben sie doch gerade wie die Zirkusdompteure vorgeführt, wie man einen brennenden Reifen hochhält und das abgerichtete Tier – Menschheit -, also den ganzen Planeten auf Pfiff durch den Reifen hopsen lässt.

  16. Querdenker sagt:

    Dann lasset uns eine Minute inne halten.

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