Wahl war gestern. Demokratie ist immer. Mehr politische Mitsprache mit der App DEMOCRACY.

Pressemitteilung von DEMOCRACY Deutschland e.V., Göttingen, 04.10.2017.

Transparenz, politische Bildung und gelebte Mitsprache bei aktuellen Entscheidungen sind die Grundpfeiler der gemeinnützigen App DEMOCRACY. Als crowdmoderierte und politisch unabhängige Plattform informiert die App über aktuelle Bundestagsabstimmungen und ermöglicht den Nutzer*innen eine eigene direkte Abstimmung.

Demokratie ist mehr als nur eine Wahl alle vier Jahre. Sie ist ein Verfahren, ein Verhalten und eine Einstellung. Die App „DEMOCRACY“ benachrichtigt deshalb, auch über die Wahlen hinaus, die Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Bundestagsabstimmungen und erleichtert es so, relevante politische Themen und deren Entwicklungen zu beobachten und zu diskutieren. Im Kern zielt die überparteiliche Plattform darauf ab, die repräsentative Demokratie durch basisdemokratische Überprüfungen zu ergänzen. Um eine politische Unabhängigkeit zu garantieren, wird die App über startnext.com/democracy spendenfinanziert.

Über Pushnachrichten werden die Nutzer*innen vor einer Bundestagsabstimmung über die Anträge informiert. Auf der crowdmoderierten Plattform kann dann eine eigene Debatte über die Themen stattfinden. Neben einem Forum samt Pro- & Contra-Bereich, indem die Nutzer*innen Argumente einbringen und die besten upvoten können, steht dafür explizit die Möglichkeit zur Verfügung, selbstständig über die Anträge abzustimmen.

Im Anschluss können die App-eigenen Abstimmungsergebnisse auf der Plattform dann mit den offiziellen Resultaten des Bundestages verglichen werden. Diese demokratische Kontrollfunktion schafft Transparenz und eine Rückkopplung der allgemeinen politischen Willensbildung mit den im Bundestag erzielten Entscheidungen. DEMOCRACY bietet damit die Möglichkeit einer hypothetischen Volksabstimmung.

Die Grundidee: Der passiven Politikverdrossenheit eine wohlstrukturierte demokratische Diskussionskultur samt ständiger Mitbestimmungsmöglichkeit entgegensetzen.

TTIP, CETA, Überwachung der Bevölkerung, Auslandseinsätze der Bundeswehr, Aufrüstung, Abschaffung des Bargelds, Privatisierung der Autobahnen,… – die Liste jener Themen, bei denen es gefühlt immer wieder zu Differenzen zwischen den Positionen der Bürger*innen und denen politischen Parteien kommt, ist lang. Statistisch gesehen, vertrauen jüngeren Bürgerbefragungen zufolge nur noch 23% der Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik dem Regierungshandeln ihrer Politiker (vgl. GESIS 2014) und wünschen sich dementsprechend mit überwiegender Mehrheit (81%) mehr politische Beteiligungsmöglichkeiten (vgl. Bertelsmann Stiftung, BürgerWollenMitentscheiden, 2011). DEMOCRACY soll helfen, Differenzen sowie Übereinstimmungen in der Vertretung qualitativ zu strukturieren und quantitativ zu ermitteln.

Mit der Funktion DEMOCRACY Desk können in der App ferner auch eigene Abstimmungen von den Nutzer*innen initiiert werden. Dabei kann der Desk als Basis für sich potentiell bildende Initiativen und Petitionen fungieren.

„Unser Motto lautet: Ausprobieren statt Resignieren. Wenn wir eine Veränderung zum Positiven erreichen wollen, dann nicht indem wir das Bestehende bekämpfen, sondern indem wir neue Modelle bauen, die das Bestehende zum Besseren ergänzen. Wir glauben, dass Mitsprache bei politischen Entscheidungen die wesentliche Voraussetzung für eine gerechtere Welt ist. Das ist es, was uns bei DEMOCRACY jeden Tag motiviert.“, so der Gründer der Initiative Marius Krüger.

Die DEMOCRACY-APP
DEMOCRACY ist neben der mobilen Appversion auch als Desktop-Version verfügbar. Informieren kann man sich auf der Plattform ohne Anmeldung. Um an einer Abstimmung teilnehmen zu können, ist es jedoch notwendig sich anzumelden. Im Anmeldeprozess findet eine einmalige Verifizierung über das eigene Mobiltelefon statt. Dies stellt sicher, dass es zu keinen Abstimmungsmanipulationen durch Bots kommt. Die Abstimmungen selbst erfolgen anonym. Zu diesem Verfahren steht der Lehrstuhl für Kryptographie und Sicherheit der Technischen Universität Karlsruhe beratend zur Seite.

Als Software soll DEMOCRACY eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stellen, die das Funktionieren einer lebendigen Demokratie begünstigt. Um dabei größtmögliche Transparenz und Vertrauen in das Verfahren zu ermöglichen, wird der Source-Code offen gelegt.

Über DEMOCRACY Deutschland e.V.
Die Idee zu DEMOCRACY entstand im August 2016 in einer Gesprächsrunde über die Frage, ob Demokratie nicht mehr bedeutet als alle vier Jahre einen Wahlzettel auszufüllen. Im August dieses Jahres entschied sich Marius Krüger dann dazu, den Worten Taten folgen zu lassen und gründete den Verein DEMOCRACY Deutschland e.V. Ziel des Vereins ist es, über die digitale Plattform DEMOCRACY politische Bildung zu fördern, basisdemokratische Mitbestimmung zu ermöglichen und politische Entscheidungen transparent zu machen.

Der Verein ist gemeinnützig, spendenfinanziert und aktiv um Kooperationen mit Demokratie-Bewegungen in Europa bemüht. Um eine höchstmögliche Transparenz zu gewährleisten, werden die Kosten zur Realisierung und zum Betrieb von DEMOCRACY in einer Open-Book-Policy offengelegt.

Der YT-Link lautet: https://www.youtube.com/watch?v=q0frFha7QE8

✔  Unterstützen?  www.startnext.com/democracy

✔  Mehr Informationen?  www.democracy-deutschland.de

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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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14 Kommentare zu: “Wahl war gestern. Demokratie ist immer. Mehr politische Mitsprache mit der App DEMOCRACY.

  1. Hallo Herr Richter, G20 ist das richtige Stichwort, hierzu Mal zwei Links

    http://m.spiegel.de/politik/deutschland/g20-in-hamburg-verdaechtige-von-hinterhalt-auf-schanzendach-wieder-frei-a-1157280.html

    http://mobil.berliner-zeitung.de/politik/urteil-gegen-g20-gewalttaeter-zweieinhalb-jahre-haft-fuer-flaschenwurf-auf-polizisten-28239424

    Ist nun die Frage, warum werden bestimmte „Chaoten“ eingesperrt und andere freigelassen. Sicherlich wurden die Videos aus dem Hubschrauber zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte gelöscht und der Staatsschutz hat in weiser Voraussicht die Akten gelöscht.

    Einfach Mal Videos von Genua und das „Zusammenspiel“ von Polizei und Agent Provokateur bewundern. Ach nein stand ja so nicht in der BILD kann also nicht stimmen.

  2. Super Idee. Meine Unterstützung habt ihr. Hab ihr den schon mal an eine Kooperation mit abgeordnetenwatch.de gedacht?
    Das Ziel sollte so sein, dass man über jedes abgestimmte Gesetz eine Nachricht bekommt um live eine Antwort zu geben.
    Ich stell mir die Wirkung ähnlich dem Referendum in Katalonien vor. Nur jeden Tag! Damit kann man richtig Druck machen, unabhängig von den alten Medienstrukturen.

    • Wir stehen mit Abgeordnetenwatch in Kontakt. Leider sind die gerade sehr beschäftigt, da sie sich selbst wohl gerade auf den neuen Bundestag vorbereiten. Ich hoffe, dass es zu einer sinnvollen Kooperation kommt.

      Herzliche Grüsse

  3. Nur so eine Frage .
    Ist einer der Spender für diese App DEMOCRACY die Bertelsmann Stiftung ?

    Demokratische Abstimmungen zu wichtigen Themen könnten unabhängig von der Themenvorgabe der Bundestagsabstimmungen gemacht werden .

    • Genau das war auch mein Gedanke….
      Wenn die DEMOCRACY Deutschland e.V. über die DEMOCRACY Internatiinal e.V. getrocknete würde, wäre der erste Schritt in die digitale Fassadendemokratie gemacht……so wie sie es immer tun….das Ohr an der Schiene und dann im richtigen Moment den ersten Zug präsentieren……wäre zumindest nicht verwunderlich😎

    • Nein, es gibt keinen Spender Bertelsmann.
      Die Initiative ist komplett privat, im Augenblick sind wir 4 Leute, die die Demokratie voranbringen wollen.
      Ausser uns, unserer bisher ehrenamtlich eingebrachten Arbeitszeit und der Crowdfunding Kampagne gibt es bisher keine weitere Unterstützung.

      Aber wenn wir es nicht als Bürger voranbringen, dann kommt garantiert ein grosser Player und zieht das kommerziell auf. Also, nicht lang quasseln, spendet für uns. 😉

      Herzliche Grüsse

  4. Warum reden wir so oft aneinander vorbei?
    Das ist, glaube ich, kein böser Wille, sondern die Folge von unterschiedlichen Bewusstseinsebenen, auf denen wir uns befinden. An Hand der letzten Bundestagswahl möchte ich das mal deutlich machen.

    These: Wahl der größten Volkspartei, der CDU/CSU, (Mitläufer (Lämmer), Kirchgänger)
    Antithese: Wahl der zweitgrößten Volkspartei, der SPD. (Mitläufer (Lämmer), Gewerkschafter)
    Synthese: große Koalition (GROKO), in dem Glauben, die Besten zusammen zu führen.
    Nächste Bewusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Wählen der kleineren, im Bundestag vertretenden Parteien, Wahrnehmung spezifischer Interessen, z.B. FDP (Apotheker, Ärzte), Grüne (Ursprünglich): Friedenspartei, bis zum Jugoslawienkrieg. Anti-Atomkraftspartei, Rotation der Bundestagsabgeordneten, usw.
    Synthese: Alle über 5% liegenden Parteien kommen ins Parlament und können was verändern. Das die im Parlament vertretenen Abgeordneten den politischen Status Quo, aufgrund ihrer privaten Situation beibehalten wollen, also entweder erpressbar oder bestechlich sind.
    Nächste Buwusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Wahl der Kleinstparteien unter 5%, (einschließlich der Option, den Wahlzettel durch ein großes Kreuz ungültig zu machen). weil die Wahl der etablierten Politiker im Parlament keine Veränderung mit sich bringt.
    Synthese: Beibehaltung des Glaubens, dass Veränderungen in der Politik auf parlamentarischem Wege möglich ist.
    Nächste Bewusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Der Kapitalismus, in seiner modernen Form als Neoliberalismus genannt, ist nicht abwählbar. Die Ausbeutung der Rohstoffreichen Länder ist systembedingt folgerichtig, außerdem lässt sich die Arm – Reich Schere innerhalb des Systems nicht schließen.
    Synthese: Die Hoffnung, dass Ideen der APO Veränderungen in der parlamentarischen Politik bewegen können. Etwa Volksentscheide, systemisches Konsensieren.
    Nächste Bewusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Die Erkenntnis, dass die Macht außerhalb des Parlaments liegt, sich aber kein Ansprechpartner findet, der sich zu der Selbigen bekennt. (Außer Soros)
    Synthese: Die Gewissheit, dass unsere Demokratie eine Spielwiese ist, auf der sich die politisch Interessierten auf Nebenkriegsschauplätzen austoben können, („wie nazistisch ist die AfD“, also die Bevölkerung spalten), aber über die Medien der Mächtigen „geführt“ werden und letztendlich ohnmächtig ihr Leben fristen, abgesehen von den hochdotierten Angestellten, (Merkel z.B.)
    Nächste Bewusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Abschaffung des Neoliberalismus ist durch Aufklärung der Bevölkerung, vor allem durch das Internet möglich, eine Frage der Zeit.
    Synthese: Das Imperium, die US-Regierung und ihre Hintermächte, der militärisch- industrieelle Komplex mit seinen Nachrichtendiensten, hat durch ihre Abhörpraktiken, auch des Internets, die völlige Kontrolle über Europa.
    Nächste Bewusstseinsebene: Die Synthese wird zur These.
    Antithese: Allein über die Ratio ist das System nicht zu erschüttern. Wir müssen unser Herz mit einbringen, Solidarität und Empathie mit den Armen und Schwachen, mit Kontinenten wie Afrika z.B.
    Synthese: Friedlich die Welt verändern durch Generalstreik, wann immer es um Ausbeutung des Imperiums von fremden Ländern geht. Den Waffenträgern, (Polizei und Militär) bewusst machen, dass sie für 0,1% der Menschheit kämpfen und ihre Klasse, Familie, ihr Volk verraten, statt zu vertreten, also zu verteidigen. Mutig sein.

  5. Muss mich nochmals zu Wort melden, war ich noch nicht direkt genug oder warum gibt es keine Wiederworte zu meinem ersten Post oder interessiert es schlicht und ergreifend niemanden? Wer tatsächlich etwas ändern will sollte einfach die Mittel des Systems nutzen, veranstaltet doch Mal als hippe Alternative einen Flashmob über Fatzebock vor dem Bundeskanzleramt, zieht euch ein weißes T-Shirt in XL drüber schreibt Stopp Ramstein drauf. Zur Not crusht einfach friedlich ein Event der wichtigen in Berlin mit dem gleichen Outfit, vielleicht schafft man es ja so, endlich mediale Aufmerksamkeit zu erhalten. Eine Menschenkette in Ramstein wird ja medial ignoriert, da ist eine freie Theateraufführung mit 400 Leuten in Tempelhof eine Meldung in der Tagesschau wert. Selbst 2 barbusige Femenaktivistinnen haben mehr mediale Aufmerksamkeit. Also mit dem System spielen und die Reize bedienen (sorry damit meine ich nicht barbusig, nicht das ich noch als frauenfeindlich gelte) dann kommt die mediale Aufmerksamkeit von allein und die wichtigen Themen kommen nach oben.

    • Das mit der medialen Aufmerksamkeit ist nicht so einfach, denke ich. Die entscheiden ja, was sie für relevant halten (bzw. ihnen ins Bild passt) und was nicht. Und viele Deutsche halten wohl generell eher wenig von solchen Querulanten (den Aktivisten), die wohl nur zu viel Zeit haben (Studenten, Arbeitslose) und uns auf der Tasche liegen. So ungefähr…

      Darüber nachzudenken, wie man generell mehr mediale Aufmerksamkeit für „unsere“ Themen erzielen kann, finde ich aber sehr wichtig, da haben Sie Recht. Leider ist es bisher so, dass die Rechten da mal wieder wesentlich besser organisiert sind als wir (in welcher Form auch immer) Linken – wenn man sich mal ansieht, wie die Merkel von AfD-Sympathisanten im Osten teilweise niedergebrüllt worden ist. Das fand ich jetzt nicht unbedingt nachahmenswert, aber die Organisation und Logistik haben jedenfalls funktioniert.

  6. Die Hoffnung der Menschen ist scheinbar, dass über das Internet und dessen Möglichkeiten ein großes Stimmungsbild eingeholt werden kann und man sich über das Netz verbinden kann, um größere Bewegungen anzuleiern. Dabei wird irgendwie vergessen, dass man die Verbundenheit und die Kraft von Gemeinschaft von Angesicht zu Angesicht am besten wahrnehmen kann.

    Es mag interessant klingen, die Meinung aller darstellen zu können. Diese vermeindliche Meinung aller, ist aber dann doch auch nur eine Mehrheitsmeinung. Und, bei Mehrheitsentscheidungen ist immer die Frage, was ist mit der Minderheit bzw. kann man nicht alle Themen auf eine Ja-Nein-Entscheidung verkürzen.

    Ich brauche allerdings keine App, die mir zeigt, was ich schon weiß:
    Die meisten Menschen wollen Frieden, Fairness, verstanden und respektiert werden und einfach nur gut miteinander auskommen.

    Veränderung wird es dadurch geben, dass wir sie leben und zwar in unseren Gemeinschaften, in unseren Orten.
    Trefft und vernetzt Euch mit denen, denen ihr jeden Tag begegnen könnt, weil sie in Eurer Nähe sind und lebt mit Ihnen die Veränderung selbst vor.

    Wir haben es selbst in der Hand.

    Bleibt friedlich…

    Ich

  7. Super Ideen aber interessiert das unsere Volksvertreter? Wieder eine tolle Kopfgeburt, wie haben das Gefühl das wir abstimmen, diskutieren und fühlen uns moralisch im Recht, mit dem Ergebnis, es wird nichts passieren. Veränderungen kann es nur durch friedlichen Protest auf der Straße geben und wenn sich der sogenannte “ Schwarze Block“ untermischt, einfach ausschließen und Richtung der Männer in Grün abdrängen. Wenn die sich in der normalen Demo nicht verstecken können, kann man die Kollektivschuld nicht mehr anwenden.

    • So sehe ich das auch in etwa.

      Ob das so viele Leute interessiert, dass sie da überhaupt mitmachen? Also außer ein paar Politikstudenten? Ich weiß nicht.

      Ich persönlich habe kein Smartphone und keine Pläne, mir eines zuzulegen. Dafür gibt es viele gute Gründe, aber ich will auch niemanden verdammen, der diese Technologie nutzt. Ich bin aber jedenfalls der Ansicht, dass eine neue technologische Lösung alleine nie eine Veränderung zum Positiven bringt.

    • Sehr richtig.

      Nicht einmal viele neue technologische Lösungen (für technologische Sachverhalte) lösen gesellschaftliche Probleme.
      Denn es gibt schlicht KEINE technologische Lösung für gesellschaftliche Probleme.

      Falsche bzw. ungleiche Verteilung von erwirtschaftetem Wohlstand bleibt falsche bzw. ungleiche Verteilung.

      [Diese Problematik ändert sich auch dann nicht, wenn man immer mehr erwirtschaftet (= die Wachstumslüge, die ein von den 2 Lügen, auf denen der Kapitalismus basiert), sie wird dadurch im Gegenteil noch vergrößert .]

      Und diese fortdauernde Ungleichverteilung ist die Kernproblematik, das zentrale Problem unserer Zivilisation.

      Alle anderen Probleme sind nur dessen Wurmfortsätze.

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