Positionen 13: Der große Bluff – Wie demokratisch ist unsere Demokratie?

In der 13. Ausgabe von Positionen fliegen die Fetzen. Schuld daran ist das Thema: Demokratie! Oder treffender, das was uns von oben als Demokratie angeboten wird.

Wie demokratisch ist dieses System wirklich? Ist es eine gigantische Mogelpackung oder haben die Bürger Demokratie schlicht nicht verstanden?

Fragen, bei denen die Antworten am Tisch recht unterschiedliche ausfallen und dafür sorgen, dass es heftig rappelt.

Einig sind sich dann aber alle Gäste in einem Punkt: Wir leben nur in einer Repräsentativen Demokratie. Hier handelt es sich um die Vorform echter Demokratien, vergleichbar mit Prototypen, wie man sie aus der Automobilbranche kennt.

Solche Vorserien-Modelle werden auf den großen Autoshows dann immer mit viel Tamtam in Szene gesetzt, wobei der Kenner sich immer die Frage stellt, was von den neuen Features, über die auf der Messe dann alle sprechen, später auch tatsächlich in Serie geht. In der Regel wenig.

Wie lange wollen wir alle noch warten, bis man uns die wirklich ausschlaggebenden Ausstattungsdetails echter Demokratie überreicht? Weder das Geldsystem ist demokratisch, noch die Presse. Und ob ein Land gegen ein anderes in den Krieg zieht und die Betroffenen ihre Kinder auf den Schlachtfeldern opfern müssen, wird bis heute nicht demokratisch entschieden.

Warum Völker in einem „demokratischen“ System kaum oder gar nicht direkt befragt werden, wenn es um Kern-Themen geht, liegt auf der Hand. Die Meinung der befragten Bürger weicht extrem von der Meinung derer ab, die die Befragung genehmigt haben. Mit dem „Datenleck“ Internet bekommen die Eliten zunehmend etwas zu spüren, was man Selbstermächtigung nennt. Wissen ist Macht.

Macht wird niemals errungen, um sie wieder abzugeben. Wer echte Demokratie will, muss sie sich nehmen. Der Souverän muss auch als Souverän auftreten. Nicht alle in unserem System, schon gar nicht in den Parlamenten, sind von dieser Idee begeistert.

Mit den folgenden Gästen diskutieren wir, wieviel „Bluff“ in unserer Repräsentativen Demokratie tatsächlich steckt:

  • Daniela Dahn (politisch aktive Buchautorin, Wir sind Staat!)
  • Susan Bonath (Autorin bei junge Welt)
  • Sonja Karas (Ehemalige Kommunalpolitikerin Bündnis 90 / Die Grünen)
  • Diether Dehm (Bundestagsabgeordneter Die Linke und Betreiber von Weltnetz.TV)

Inhaltsübersicht

0:00:55 Personenvorstellungen

0:20:11 Die Linkspartei – Das geringere Übel?

0:31:53 Demokratie und Kapitalismus – Komplementär oder widersprüchlich?

0:47:48 Eine Revolution als Mittel der Wahl?

1:02:26 Demokratie in den Betrieben

1:27:02 Die Rolle der Medien

2:08:16 Lösungsansätze – Energiewende, Fluchtursachen, Selbstermächtigung

2:34:15 Das Bildungssystem als Schlüsselelement – Empathie statt Konkurrenzdenken

2:42:05 Schlussplädoyers

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196 Kommentare zu: “Positionen 13: Der große Bluff – Wie demokratisch ist unsere Demokratie?

  1. @Diether Dehm
    Bitte…bitte…woher beziehen sie ihre Fakten als Argumente ewiger Schuld und Stillhaltens nebst Zahlens, der industriellen Vernichtung von Menschen im allgegenwärtigen Horror-Lager Auschwitz? Gehört? Gelesen? Fake history??? Nachplappern von unreflektieren Darstellungen? Ich will kriminalistich saubere Beweise für diese Mainstream-Anschuldigungen. Was uns bis heute zum Thema geboten wurden ist hahnebüchen…

  2. Bemerkenswert fand ich auch, die Feststellung zur Frage, warum es in Deutschland keinen Generalstreik gibt. Die Aussage „weil es verboten ist“ finde ich diskussionswürdig. Ist es das wirklich? Vielleicht kann da jemand juristisch versierter etwas zu sagen. Und selbst wenn es so ist, wie kann das sein. Wenn wir als Volk uns wirklich als der Souverän begreifen und ernst nehmen wollen und es mit echter Demokratie ernst meinen, dann ist das per se ein Paradoxon.

    [kleine Übung am Rande, einfach mal den wunderbaren Satz von Daniela Dahn mit variierender Betonung laut aussprechen: „WIR sind der Staat.“, „Wir SIND der Staat.“, „Wir sind DER STAAT.“]

    Wenn die Mehrheit sich ein konkretes Ziel setzt und dafür streikt, dann sich der Souverän damit selbst die Erlaubnis dafür erteilt. Die Bezeichnung Generalstreik impliziert nunmal, dass eine Mehrheit der Bevölkerung beteiligt ist. Ich glaube, es ist wichtig, sich mit konkreten Zielen zu befassen und sich nicht in theoretisch-abstrakten Diskussionen zu verlieren. Über den Grad der Konkretisierung ließe sich diskutieren bei z.B.:
    – keine deutsche Beteiligung (aktiv und passiv) an völkerrechtswidrigen Kriegen
    – Einrichtung einer Finanztransaktionssteuer (konkreter als: Regulierung des Finanzwesens)
    – verbindliche Volksabstimmungen
    Die Veränderungen mit Mahnwachen am Montag Abend oder Demonstrationen am Samstag einzufordern, wird leider wenig Fortschritte bringen. Dazu wird „das Kapitel“, „die besitzende Klasse“, „die Machteliten“, „der Militärisch-industrielle Komplex“ (wer auch immer da „oben“) nur milde lächeln und sich freuen, solange das alles schön in der Freizeit passiert und die Produktion nicht gestört wird. Beim Konsum zu streiken kann nur der erste Schritt sein. Die Mächtigen haben keine Bringschuld, die Macht abzugeben. Oder anders formuliert: Der französische König hat auch nicht gesagt „Da habt ihr das Zepter!“
    Wie kann es Einschränkungen des Rechts zu streiken und so etwas absurdes wie Fraktionszwang geben, wenn es um Themen geht, die unmittelbar die Menschenrechte berühren? Da kann doch ein/e jede/r einzelne Bürger/in (und nicht nur die Repräsentanten) nur auf seinem eigenen Gewissen basierend entscheiden und handeln und sich nicht das Recht nehmen lassen, „Nein!“ zu sagen zu einer für sich oder (Achtung, Empathie!) für andere unhaltbaren, menschenunwürdigen Situation. Jeder hat doch, wenn er seinen gesunden Menschenverstand benutzt, eine Vorstellung vom würdigen Menschsein. Wie war das noch, warte ich darauf, dass mir jemand die Freiheit gibt oder nehme ich sie mir?

    Ich hoffe, dass Portale (im wahrsten Sinne des Wortes) wie KenFM mit dem Austausch von Gedanken und Ideen zur Aktivierung einer (Achtung, mindestens doppeldeutiges Wortspiel!) kritischen Masse in tätige Handlung führen. Ich will sehen, dass ich meinen Teil dazu beitrage, dass die Hoffnung zuletzt stirbt.

  3. Ein Fehler, der in linken Diskussionen immer gemacht wird, ist dass man Dinge voraussetzt, die nicht bewiesen sind. So wie die Theologie immer voraussetzt, dass Gott existiert, setzen orthodoxe Linke voraus, dass es möglich ist, die Produktionsmittel in die Hand zu bekommen und dann alle Werktätigen glücklich zu machen. Abstrakter ausgedrückt, den Kapitalismus abschaffen.

    Man kann nicht etwas abschaffen, das nur in der abstrakten Definition von Karl Marx existiert, der aber nie ein Produktionsmittel in der Hand hatte. Das alles dreht sich wie im Traum im Kreis. In der Realität gibt es eine vorhandene Eigentumsverteilung. Wenn man allen alles wegnimmt, entsteht die Frage, wem man dann alles gibt. Gibt man es den Bürokraten, kommt das dabei heraus, was in der Sowjetunion und auf Kuba gescheitert ist.

    Ist es vorstellbar, dass Linke miteinander reden, ohne das Wort Kapitalismus, ohne die Worte Produktionsmittel, Mehrwert, Proletariat und ohne eine fest umrissene Personengruppe, die Kapitalisten oder Neoliberalen, die alles beherrscht und steuert und an allem schuld ist?

    Wenn wir das schaffen, können auch wir das System verstehen und verändern.

    • Lieber Herr Rob Kenius,

      na, einen Feind brauchen wir doch schon, oder?

      Im Ernst

      Sie werden hier dafür eine Menge Belehrungen ernten.

      Sie verwaschen hier nämlich einiges miteinander.

      Ich bin aber bei Ihnen, wenn Sie sagen

      Der, Die, Das:

      Haben an Allem Schuld.

      So kommen wir nicht zusammen

      Claudia Volke aus Dresden

    • Danke für die positive Resonanz; das ermutigt mich, meine Gedanken hier fortzusetzen:

      Das System ist so kompliziert, dass niemand es wirklich im Griff hat. Es hat auch keinen eindeutigen Trend, befolgt kein Gesetz, wie Marx und andere Ökonomen behauptet haben. Doch überall, wo Parameter sind, kann man sie verändern.

      Der wichtigste Parameter ist das Wirtschaftswachstum. Das kann ab jetzt Null sein oder negativ. Wachsen wird die Freizeit.

      Der zweitwichtigste Parameter ist der Profit; der ist bisher maximal für die Shareholder. Das ist falsch. Daher müssen Steuern in den Finanzsektor eingreifen und den Profit gezielt verkleinern und zwar beträchtlich. Eine Firma ohne Profit kann wunderbar laufen. Viele betreiben solche Firmen mit Absicht.

      Das, was der Staat an Steuern im Finanzsektor abgreift, fließt in den Haushalt des Staates und kommt der Allgemeinheit zu Gute. Der Staat macht aber am besten keine Schulden, denn dann begibt er sich in die Hand des Finanzsektors. Auch das müssen Linke endlich einmal lernen. Egal, wie man Schulden begründet, immer schaffen sie Abhängigkeit von Geldgebern und die Zinsen sind ein ; denn ein Risiko besteht kaum. Der Staat ist sicherer als Banken.

      Da ist aber eine grundsätzliche Frage offen: Wer sind wir? Dazu schlage ich vor: Wir sind diejenigen, die an Demokratie glauben und daran, dass der Staat die Wirtschaft beherrschen soll, nicht umgekehrt. Er soll sie aber nicht selber machen, sondern an die Parameter der Finanzen greifen und das Allgemeinwohl in die Hand der Bürger geben.

    • Wirtschaftswachstum auf Null hört sich gut an. Aber es muss auch das Bevölkerungswachstum gedrosselt werden durch Aufklärung und Einsicht und ebenso die verschwenderische und krankmachende Ernährungsweise über Tiere.

    • Bevölkerungswachstum und Wirtschaftswachstum gehen fatal in die gleiche Richtung: Totale Ausbeutung des Planeten. Ich hatte mich nur mit der Seite der Industrieländer befasst wie auch die Ausgangsdiskussion. „Wir“ haben nur das Wirtschaftswachstum zu verantworten. Das ungebremste Bevölkerungswachstum ist großenteils die Verantwortung der Religionen. Das Fleisch-Essen geht ebenfalls in die Richtung verstärkte Ausbeutung der Ressourcen.

      Überfluss ist immer ein Problem; dazu steht einiges hier:
      Überleben im überfluss.
      Wichtig ist, dass man die Verantwortung nicht immer hin un her schiebt, sondern dass jeder bei sich selber anfängt, etwas zu verändern.

    • Ich gebe Dir ein „Willkommen, Rob Kenius“ – freut mich. Habe schon auf Deiner Seite gestöbert, sehr interessant ..
      (Seite ist weiter unten blau verlinkt /Kenius-Kommentar 15`20)

  4. Ich glaube nicht mehr, dass wir mit solchen schmalbrüstigen Fragestellungen an die Wurzel der Gesamtproblematik der Lebenszerstörung durch unsere Spezies kommen. Im Gegenteil vermute ich, dass uns diese peripheren Dikussionen nur von der notwenigen radikalen Herangehensweise abhalten. Anscheinend ist der einmal in linken Kreisen so oft zitierte Spruch „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ von den selbsternannten Linken noch gar nicht richtig verstanden worden.

    • Es geht doch immer noch überall um den Glauben an Materialismus und Gewalt, um das Aussperren der geistigen Welt. Wir leben heute überall nur noch im „Echo der Gewalt“, sag ich mal, und die meisten sind davon taub geworden für die innere Wirklichkeit. Hierzu empfehle ich zur Zeit die Vorträge von Armin Risi und sein Buch: „Der radikale Mittelweg“.

  5. Danke Herr Kietzmann,
    Warum fürchten die mächtigen Strippenzieher so sehr das Licht der Öffentlichkeit? Ich denke, weil sie im tiefsten Innern wissen, dass das, was sie tun, falsch ist. Ein aufrechter Mensch hat keinen Grund, sich zu verbergen.
    Die Angst vor Nachteilen oder gar vorzeitigem Verlust des Lebens sind letztlich kein Argumente für Passivität. Der Tod ist Kommunist, denn er erwischt früher oder später jeden von uns, selbst die höchsten Herrschaften.

  6. Doch so demokratisch das Schulz nicht Minister werden kann, und Merkel versteht das ihre Zeit vor bei ist ‚ich bleibe die nächste vier Jahre‘.
    Politiker sagen solche Dinge wenn das Ende da ist.
    Aber sie hat Recht über die Migranten ‚die sind schon da‘.

    Das noch viel mehr kommen, Angehörige, die Deutschen wissen es nicht.
    Auch nicht das behauptet wird das Brussel das Recht auf Asyl verbinden will mit ob man schon Angehörige hat in ein EU Staat.
    Ich kann nur hoffen das Merkel nicht in die Geschichte geht als jemand die Deutschland mehr schadete als Hitler.

    Wenn jünger machen im Durchschnitt von die Bevölkerungen das Ziel war, die Berechnungen stimmen.
    Leider sind Volkswirte keine Soziologe, das viele neu Angekommene Arbeit scheuen, das steht nicht in die Kalkulationen.
    Wenn das so bleibt, noch viel mehr Altersarmut.

  7. Ich möchte noch einmal das immer noch überall tabuisierte Thema Überbevölkerung ansprechen, weil ich es für dringend notwendig halte, dass es endlich auch darüber zur Diskussion kommt. Die verkehrte Lebensweise wurde ja von unserer Spezies nicht erst eingeübt, seit im Antiken Griechenland das Wort Demokratie aufgetaucht ist, als Versuch, den mit Gewaltdenken vergifteten Geistesstrom einzudämmen, der schon lange mit Perversionen wie Kriegen und Sklaventum und allgemeinem Missbrauch der Natur die Welt verdunkelte.
    Überall stoße ich beim Hören und Lesen und Schauen letztendlich auch wieder auf diese Problematik. Wir wissen doch, wie komplex das Wesen Mensch ist und wie vielfältig die Möglichkeiten seines Denken und Handelns. Darin liegt aber wahrscheinlich noch viel mehr Irrtums- wie Erkenntnismöglichkeit. Die größte Gefahr des Irrdenkens liegt dabei aber in einer unreflektierten Selbstüberschätzung und Selbstverherrlichung, die sich hartnäckig immer weiter durch noch so große Anhäufungen von Katastrophen durchkämpft mit beispielloser Brutalität. Von Vernunft, was unserer Spezies immer nachgesagt wurde, kann da nicht mehr die Rede sein. Diese Überheblichkeit spiegelt sich meiner Ansicht nach in nichts deutlicher wie in der konsequenten Ausgrenzung des Themas Überbevölkerung. In der Unsinnigkeit der ganzen Über-Zeugungen. Am schrecklichsten und groteskesten zeigt sich dies zu allem Überfluss dann zusätzlich auch noch in der ständigen Massen-Tier-Produktion.
    Und an diesem ganzen Wahnsinn nehmen alle teil und fördern ihn, die dies nicht nur nebensächlich finden, sondern sogar peinlich darauf bedacht sind, diese Ansatzpunkte aus jeder Diskussion raus zu lassen. Über die Ungerechtigkeit des Geldverteilens wird sich ständig die Köpfe zerbrochen, aber sonst scheint die Welt noch in Ordnung und wir können unbedenklich mit diesen Massen -Über-Zeugungen fortfahren?
    Da komme ich schon lange nicht mehr mit.
    Nicht nur die Massen-Tier-Produktion ist pervers und Qual erzeugend, genauso auch die des Massen-Menschen- Über-Zeugung.

    • Nicht so tabu.
      Mein Professor ‚Hilfe an dritte Welt Länder‘ war ein Zyniker, er erklärte uns schon etwa 1966 das die Regierungen dieser Länder gar keine medizinische Hilfe wollten, nur mehr Munde die essen wollten.
      In reiche Länder sind Kinder teuer, in arme eine Quelle für Einkommen, und für Versorging wenn man alt ist.

    • Klar ist das tabu, darüber zu diskutieren, dass sich die Menschheit mit der Nachwuchszeugung erheblich einschränken und die industrielle Massentierproduktion beenden müsste. Und sich damit selbst handelnd zu befassen, kommt dadurch gar nicht erst in Frage, obwohl das die ersten vernünftigen Schrittewären , die jeder tun könnte bzw. wozu jeder Mensch sein Teil beitragen könnte. Es wird aber lieber stattdessen gedanklich ununterbrochen an der ungerechten Geldverteilung herumgedoktert und sich echauffiert ohne jeden Effekt. Dass der Hunger in der sog.3.Welt hauptsächlich durch die Massentierhaltung für die Fleischfresserei der reichen Länder hervorgerufen wird, diesen Zusammenhang will die Mehrheit immer noch nicht sehen. Wie soll diese selbst verschuldete alltägliche Ungerechtigkeit eigentlich noch deutlicher ins Auge springen als an dem Kontrast der abgemagerten, verhungernden Bevölkerung der armen Länder im Gegensatz zu den mehrheitlich überfetteten Gestalten der Industriestaatenbürger?

    • Der Begriff Demokratie ist doch seit seiner Geburt genauso missbraucht worden wie die Lehre dessen, der am Kreuz gestorben ist und der einzig wahre Christ war. Habe gerade das Buch: „Keine Zeit für Tränen“ gelesen, wo von der Afrikanerin Henriette Akofa erzählt wird, wie sie und andere im angeblich demokratischen Frankreich in der Kulturstadt und ehemaligen „Stadt der Liebe“ Paris als Hausangestellte missbraucht und zugrunde genutzt wurden in Kreisen der sog. gehobenen Gesellschaft und der Regierung(Konsulate). Wenn es nicht das „Comité contre l’esclavage moderne“ gegeben hätte, das sich aus freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung und Spenden zusammen setzte, wäre sie einfach irgendwann unbemerkt an der Ausbeutung ihrer Lebenskraft jung gestorben, wie andere, deren Fälle nicht ans Licht der Öffentlichkeit kamen. Allein mit einem „stärkeren Staat“ wäre ihr sicher auch nicht geholfen worden. Hier ein Auszug aus ihrem Buch nach ihrer Rettung:

      „Ich begann, regelmäßig die Treffen des Kommitees zu besuchen. Dort hielt ich mich im Hintergrund und hörte den Erzählungen der anderen Opfer zu. Auf diese Weise erfuhr ich von Céline, einem Mädchen aus Benin, das als Hausangestellte eines afrikanischen Botschafters nach Paris gekommen war. Man hatte auch ihr versprochen, dass sie nur auf die Kinder aufpassen müsse, im Gegenzug könne sie die Schule besuchen. Tatsächlich aber schuftete sie den ganzen Tag im Haus und schlief im Flur auf dem Boden. Die Hausherrin beleidigte sie zuerst, dann schlug sie sie aus nichtigem Anlass. Die Schläge wurden immer schlimmer, bis ihre „Arbeitgeber“ ihr eines Tages mehrere Zähne ausschlugen. Natürlich weigerten sie sich, Céline in eine Zahnklinik zu bringen. In der Folge entzündeten sich die Wunden, ihre untere Gesichtshälfte schwoll an, bis sie kaum noch reden oder essen konnte. Einmal schüttete ihr die Hausherrin heißes Öl in die Ohren und warf sie schließlich einfach auf die Straße. Céline konnte sich zu einer Beniner Familie retten, die sie sofort ins Krankenhaus brachte…
      Ich erinnere mich auch an Malgache, die ihre Tochter daheim zurückliess und nach Frankreich ging, und dort in einer Botschaft ein wenig Geld zu verdienen. ihre „Arbeitgeberin“ hatte ihr zwar Lohn versprochen, bezahlte ihr aber tatsächlich nie etwas. Malgache wurde gezwungen, drei verschiedene Haushalte und ein Büro zu putzen, danach musste sie kochen. Ein ganzes Jahr lang hatte sie keine Minute Ruhe, schlief jede Nacht nur wenige Stunden, und zwar auf dem Küchenfußboden.
      Im Kommitee erfuhr ich auch von einer Inderin, die im Alter von 9 Jahren nach Frankreich gekommen war.Als ich sie traf, war sie dreißig, äußerst schmächtig und ausgezehrt, von den unzähligen Schlägen und Schikanen, die sie erdulden musste, buchstäblich klein gehalten. Ihr Körper war der einer neunjährigen und auch geistig stand sie auf dieser Stufe. (…) Als sie schließlich zur Polizei gebracht wurde, machten die Diensthabenden zuerst Fotos von ihren Händen. Haut und Fleisch waren wie zerfressen, sie hatte keinen einzigen Fingernagel mehr – die Hausherrin hatte sich angewöhnt, sie zu bestrafen, in dem sie ihre Hände in kochendes Wasser steckte.
      Das Komitee betreute etwa 100 Fälle. (…) Sie waren ausgebeutet worden, gedemütigt, ausgehungert, aber auch geschlagen, angekettet, mit Messerstichen, Bügeleisen oder brennenden Zigaretten gefoltert, vergewaltigt und auf den Strich geschickt worden. (…)
      Viele der Folterer entkamen wegen ihrer diplomatischen Immunität jeder gesetzlichen Bestrafung….“

      Solche Dinge konnten also regelmäßig im „aufgeklärten Europa“ Ende des 20. Jahrhunderts auch in „höheren Kreisen“ ablaufen. Und ich kann nicht glauben, dass sich da bis heute viel gebessert hat. Diese Leute zeugen Kinder aus Langeweile und Statusbewusstsein und halten sich solche Sklavenarbeiterinnen, um sich nicht selber um ihren überflüssigen Nachwuchs kümmern zu müssen, während sie vor dem Fernseher fläzen und sich voll fressen. Wozu leben und vermehren sich solche Menschen? Hat das irgend einen tieferen Sinn? Ist das vernünftig?

    • Dass Sie den Begriff „Überbevölkerung“ überhaupt noch verwenden, zeigt, dass Sie noch nicht aufgeklärt wurden. Ich gebe zu, ich war es auch nicht – bis vor etwa 1 Jahr, als ich auf die Vorträge von Hans Rösling gestossen bin. Er scheint auf diesem Gebiet eine Koryphäe gewesen zu sein – leider verstarb er letztes Jahr! Seine Vorträge sind hervorragend – ja, geradezu legendär. Wer die Sache dabei nicht kapiert, dem ist danach ziemlich sicher nicht mehr zu helfen 🙂 . Hier ein Link zum ‚Don’t Panic‘ Vortrag. Übrigens hat er Gapminder.org ins Leben gerufen. https://www.youtube.com/watch?v=FACK2knC08E Absolut empfehlenswert!

    • Olienta: ich kann in dem Vortrag nicht erkennen , wieso das Wort Überbevölkerung unzutreffend sein soll. Rosling sagt doch selbst, dass, um die von ihm prognostizierten 11 Milliarden zu ernähren, gewältige Anstrengungen notwendig sein werden. Die Prognose fusst ausserdem auf einigen problematischen Annahmen. Die Frage, was man als Zuviel empfindet, hat sehr viel damit zu tun, wie man leben will: in ein und demselben Haus können locker 30 oder 100 Menschen leben. Bei dreissig Bewohnern hat eben jeder 30 qm, bei 100 bloss 10qm , geht doch, oder? Ob das zuviel ist, hängt vom Lebensstil ab, den man will, von der Privatsphäre, von der Freiheit…

    • Olienta: Sie scheinen zu denen zu gehören, die still dasitzen und warten, dass sie „aufgeklärt“ werden und meinen vielleicht, alle anderen seien auch so. Sie können mir ruhig glauben, dass ich über den Zustand dieser Welt relativ gut aufgeklärt bin und gerade deshalb schon lange davon überzeugt bin, dass unsere Art sich sinnlos und rücksichtlos in der Welt ausgebreitet hat und immer noch weiter ausbreitet. Und ich habe das nie allein auf die Ernährungsprobleme bezogen, die allerdings mit dem Hungerleiden in arm gemachten Ländern tatsächlich auch ein Riesenproblem ist. Das Überbevölkerungsproblem ist doch aber noch viel komplexer als dies! Es ist mir ja schon fast peinlich, Sie auf alles andere noch hinweisen zu müssen, was mit zunehmender Menschenbevölkerung der Erde weiter an Problematik zunimmt! Ich kann leider auf meinem Rechner z.Zt. youtube nicht schauen, aber ROUTARD hat es ja schon angedeutet mit dem Schwinden der Privatsphäre für den Einzelnen oder auch für Zweisamkeit und den fehlenden Pufferzonen. In China werden jetzt wegen Wohnungsnot in den Städten schon so eine Art Schließfachwohnungen angeboten, die so klein sind, dass sich die Menschen kaum noch darin umdrehen können. Und was machen wir mit dem zunehmenden Lärm, dem zunehmenden Elektrismog, der zunehmenden Luftverschmutzung, der zunehmenden Vermüllung, der zunehmenden Abholzung, der zunehmenden Bodendenaturierung und Versiegelung der Erde durch Bauten und Straßen, den zunehmenden Zivilisationskrankheiten usw. usf. ? Und an die anderen Lebewesen außerhalb unserer eigenen Spezies denkt schon erst gar niemand mehr? Ich bin kein Zahlenmensch, sonst könnte ich auch mal auflisten, wieviele andere Arten durch unsere Ausbreitung ständig in welchen Zeiträumen aussterben und dies mit zunehmender Geschwindigkeit. Insekten haben wir schon bald gar keine mehr. Das merkt sogar schon jeder speziesistische Ignorant! Das scheint alles für Sie gar kein Problem zu sein. Man muss nicht von irgend jemand in einem Vortrag aufgeklärt werden über die Zustände auf diesem Planeten. Man kann auch selber wahrnehmen und denken und imaginieren. Abnehmen tun dabei nur noch die lebenswerten Dinge.
      Wenn diese sinnlose, niederträchtige Vermehrung nicht durch Einsicht und Vernunft freiwillig gebremst wird-und das könnte ohne Schmerz und Leiden geschehen- dann wird sie halt mit Gewalt „von oben“ reduziert oder die Suizidquote steigt in nie gekanntem Maße, weil viele Menschen so ein Leben einfach nicht mehr aushalten!
      Mich erschreckt immer diese totale Phantasielosigkeit, die auch aus Ihrem Posting hier spricht und der Mangel an Selberdenkkapazität! Über die Überbevölkerung brauche ich weissgott keine Aufklärung mehr, sonder eher darüber, warum andere die noch brauchen!

  8. Eine sehr lebendige Diskussion und ich schätze es sehr, dass die Diskussionsteilnehmer ausführlich zu Wort kommen können.

    Ich hätte mir hier bezüglich des Themas aber vielleicht doch ein bischen mehr Tiefgang oder Fokussierung auf die Fragestellung gewünscht:

    Gerade bei dem Aspekt der Bürgerbeteiligung wäre da doch viel mehr Potential drinn gewesen, oder . .
    da hätten doch die Beteiligten alle viel mehr aus Ihren Erfahrungen heraus berichten und reflektieren können (Frau Bonath, die an der Basis arbeitet, Frau Karas, die in der Kommunalpolitik war und letztendlich aus der Politik, quasi aus Ihrer eigenen aktiven politischen Tätigkeit wieder ausgestiegen ist (warum eigentlich, mit welcher Kritik und welcher Erfahrung? . .) oder Herr Dehm, der doch mehr hätte erzählen können, aus seiner Sicht als langjähriger Abgeordneter im Bundestag und so ( der ja immer wieder sagte, es lohnt sich zu kämpfen, auch innerhalb des Systems, aber wie??? und wie sieht er es heute, gestern und vorgestern (der hat doch was zu erzählen mit 67 Jahren) . . .) Also, wie sehen die Gestaltungschancen des Souveräns, des Volkes, heute real aus, an der Demokratie teilzuhaben, mitzuwirken und was müsste sich da ändern? Wollen wir eigentlich überhaupt etwas daran ändern? Oder wer engagiert sich heute eigentlich wo und auf welcher Ebene und mit welchen Absichten? Oder leben wir heute schon längst in Parallel Welten???

    Bezüglich der Rolle der Medien hätte ich auch mehr Potential gesehen (Misstände, Schlagseiten, etc. wurden nun ja auch schon zu genüge aufgedeckt, oder . . .)

    aber ok, dass sagt sich alles so einfach im Nachhinein, obwohl es eigentlich auch viele sehr interessante Aspekte gab die angesprochen wurden. Mir haben die Ausführungen von Herrn Dehm zu der „kulturellen Gentrifizierung“ innerhalb der Medien sehr gut gefallen. Er hat es da – aus meiner Sicht mal richtig auf den Punkt gebracht, als er die Geringschätzung und Abwertung der Arbeiter und ihrer Organisationen ansprach.

    wenn man die Bereiche (die ja alle in der Diskussion angesprochen wurden), in denen eigentlich kritisches Denken stattfinden sollte, mal zusammensammelt: Diffamierung von Journalisten, Geringschätzung ganzer Gesellschaftsschichten, Konkurenzkampf schon in der Schule und auf dem Arbeitsmarkt sowieso, Quotenkampf und Effienzdenken in den Reaktionen, Meinungsmanipulation durch Gut und Böse-Geschichten um Kriege zu führen, etc. dann wird doch deutlich in was für einer harten Bewertungswelt wir heute eigentlich leben.
    Für mich ist dieser Bewertungsdrill, diese Plattheit und Anblafferei und ab- und bewerten des AnderenTeil des neoliberalen kapitalistischen Systems, was eben auch verhindert, dass wir noch/wieder miteinander diskutieren und jede Kultur eines toleranten und streitbaren Miteinanders verloren haben. Da wird Kritik eingedämmt (Natürlich beeinträchtigt das mein Denken, wenn ich weiß, dass ich bei jeder kritischen Äußerung eins auf die Fresse kriege!).

    Und da sehe ich einen ersten Schritt, dass wir uns Alle und das kann auch ein jeder für sich in seinem eigenem kleinen Microkosmos tun, uns dagegen wehren und es nicht zulassen nur noch in Gut und Böse einzuteilen und keine Zeit mehr haben uns mit irgendetwas wirklich zu beschäftigen.

    Blutige Revolution?

    die brauchen wir aus meiner Sicht nicht. Ich sähe als ersten und allerwichtigsten Schritt, sich die Meinungsfreiheit und das Recht auf ganzheitliche Informationen bzgl. Tagesgeschehen, geopolitisches Weltgeschehen, Geschichtsschreibung, aktuelle Politk und Gesetzgebung wieder zurückzuholen.

    Transparenz und Aufklärung, dass sehe ich heute als die sinnvollsten Waffen.

    Eigentlich müssten hier die öffentlich rechtlichen Medienanstalten gestürmt werden. Das ist doch bekloppt, da haben wir eigentlich solche öffentlich rechtlichen Institutionen und sie sind eben nicht genau das, was sie eigentlich sein sollen.

    Der Aspekt des Informierens und Bilder von dieser Welt und ihrem Geschehen zu machen, sollte viel mehr in den Vordergrund gerückt und als echte Kontrollinstanz des Souveräns/ des Volkes gesehen werden. Hier gilt es eine öffentlich rechtliche Institution zu schaffen, die unabhängig ist von den anderen drei Gewalten. Es ist offensichtlich, dass Journalisten und Medien, so wie sie gestrickt sind, dieses nicht mehr oder nur noch bedingt leisten können.
    Hier finde ich sollte eine Revolution/ Veränderung beginnen.
    Das wir „vernünftig“ informiert sind, ist doch die Voraussetzung, dass wir auch kreativ und produktiv und kritisch miteinander diskutieren können. Breite Diskussionen sind notwendig, um Veränderungen auf friedlichem Weg auf den Weg zu bringen und Perpektiven zu eröffnen (dann gibt ea auch nicht soviel Ängste vor Veränderungen) egal in welchem politischen und wirtschaftlichem System wir leben.

  9. Es gibt immer eine Ausrede dafür, warum wir hier nicht kooperieren können. Ich denke die Hauptgründe dafür sind mangelndes Vertrauen in den anderen und die Hilflosigkeit des einzelnen angesichts einer fortgeschrittenen Desolidarisierung der Gesellschaft, in der wir leben.
    Der daraus sich ergebende Teufelskreis muss unsererseits durchbrochen werden, denn unsere Gegner sind sich im höchsten Maße einig über ihre gemeinsamen Ziele. Und im Gegensatz zu uns kooperieren sie bedingungslos, um diese Ziele zu erreichen.
    Ich versuche nun diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem ich meine Kontaktdaten preisgebe. Mir ist bewusst, dass dies nicht ohne Risiko ist, aber anders geht es meiner Meinung nach nicht.
    Mein Name ist Frank Purder, meine Adresse lautet Unterer Plattenberg 8, 32549 Bad Oeynhausen, Telefon 05731/1864519.
    Ich würde mich über jedwede Kontaktaufnahme von Seiten Gleichgesinnter in diesem Forum freuen, abgesehen von Wohnungseinbrüchen oder nächtlichen Überfällen (kleiner Scherz)!
    Ich habe keine konkreten Lösungs-Konzepte, für den Fall, dass dies jemand erwarten sollte. Es geht mir aktuell erstmal um die reine Kontaktaufnahme. Alles weitere ergibt sich dann. Vielen Dank und gute Nacht.

    • Haben Sie keine Bedenken, dass ab jetzt ihr Telefon von den „Diensten“ überwacht wird?
      Oder haben Sie nichts zu verbergen? Sie wollen doch sicher nicht die „Dienste“ arbeitslos machen, indem Sie die Gegner der Finanzeliten, den selbigen auf dem Tablett servieren??
      Oder fehlt mir das nötige Vertrauen?
      Genau, dass ist es! Es funktioniert nicht ohne Offenheit. Solange wir in jedem Gesprächspartner einen Agenten der anderen Seite wittern, kann unsere Demokratie nicht gesunden.
      Kontrolle ist schlecht, Vertrauen ist besser!

    • Werter Frank Purder, Werter Horst Kietzmann,

      Danke

      Ich überlege…

      hadere schon seit einiger Zeit mit dem Wort „Gegner“ und anderen „gegen“ Worten

      bin unsicher, was den Weg betrifft

      aber sicher, dass der Weg Vertrauen beinhalten muss

      Claudia Volke aus Dresden

  10. Seit Jahren wählen viele das kleinere Übel oder Protest. Was wennmal endlich mehr Leute gar nichts mehr wählen oder Ihre Stimme ungültig machen.
    Aber dafür gehts uns offentsichtlich noch zu gut, oder wir schnallen nich das das Wählen nichts bringt.
    Das wäre mal ein Anfang wo sich vielleicht mal wieder eine oder mehrere echte „Bürger“bewegungen formieren
    wie da damals 1989/90 .

  11. Lieber Enkidu
    Im Paradigma der „dominanten Konkurrenz“werden wir als Menschheitsfamilie wieder einmal nur das paradox zerstoeren um was wir eigentlich glauben zu kaempfen.
    Nur der Paradigmenwechsel zur „vernuenftigen Kooperation“kann dieses Dilemma allseits leuchtend
    und vernuenftig ueberbruecken.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotellings_Gesetz

    Stellen Sie sich doch einfach mal vor wieviel Ruestung ,Leid ,unoetige Produktion und unoetige Umweltverschmutzung
    wir uns als Menschheit ersparen koennten,wenn wir unsere Probleme endlich vernuenftig gemeinsam regeln wuerden
    und nicht dominant nationalstaatlich?
    Die Erleuchtung beginnt da,wo der Schmerz aufhoert.

    • Hallo Herr Bauer,

      ich kümmere mich wenig um Paradigmen und Theorien.

      Meines Erachtens kümmern sich diejenigen, die Macht besitzen, Macht ausüben und Macht missbrauchen ebenso wenig um Ideologien. Diese Leute beschäftigen sich mit realen Ressourcen und ersinnen Methoden zur Erlangung der Kontrolle über alle elementaren Ressourcen.

      Deshalb schaue ich auf diese elementaren Ressourcen und kläre darüber auf, wie durch Klimakontrolle, Geophysische Kriegsführung, Geoengineering, SRM, SAI, TAI, HAARP all dies global von den Mächtigen geraubt und als Machtmittel instrumentalisiert wird.

      Was mich erschlägt ist die allgemeine Verblendung und Ignoranz auch auf dieser Plattform.

      Wenn ich doch hier wenigstens schreiben dürfte, um die Debatte führen zu können, dann fühlte ich mich einen kleinen Schritt weiter. Leider ist der Wissensstand der Betreiber von KenFM nicht besser als der des lesenden Publikums und sie sind dabei von den Propagandisten der Klimakontrolle geentert zu werden.

      Um gemeinsam etwas erreichen zu können, brauchen wir einen gemeinsamen Wissens- und Erkenntnisstand. Das haben wir weder hier, noch in diesem Land oder auf dieser Erde. Zu 99,99% sind wir nur Opfer von Manipulation und Ausbeutung.

      Der Kampf um Aufklärung ist m.E. immer ein einsamer und verzweifelter. Zumindest ist dies meine bisherige Erfahrung.

      Sagen Sie mir bitte, ob sie aus meinen bisherigen Ausführungen den Umfang und die Brisanz der Klimakontrolle erfasst haben und wie wir hier weiterkommen sollen.

      Gruß
      e.g.

    • Lieber Enkidu
      Ich hoere ihnen gerne zu.
      Also wenn ich Sie richtig verstehe dann wird die Klimakontrolle
      im Rahmen der „Hegel’schen Dialektik“ missbraucht.

      Es wird ein Problem kreiert und dann offeriert man seine Loesung.

      Also die Eliten kreieren die Geschichte vom Klimawandel und verkaufen den
      Menschen dann als Loesung die eine Weltregierung ueber die Agenda der UN.
      Denn nur sie kann dieses Problem dann wirkungsvoll bekaempfen.

      Ist es dieses perfide Spiel welches Sie auf uns zukommen sehen?

    • Darf ich mitmischen?
      Ich würde anregen wollen, daß wir unsere Äußerungen nicht durch unverstandene Fremdwörter (Enkidu) und falschinterpretierte Kulturschlagworte (Hegelsche Dialektik) künstlich aufzuwerten versuchen. Auch das ist ein Bluff, um dessen Demaskierung es ja auf diesem Blog eigentlich gehen sollte. Wahrhaftigkeit bitte an Position Nr. 1 stellen.
      Hegel hatte noch eine Dimension in seinem Gedankengebäude, das Marx dann vollständig abgetötet hat. Die spirituelle Dimension wurde der Dialektik durch Marx ausgetrieben und er stellte dadurch im Grunde alles Gute auf den Kopf.
      Auch bei Enkidu sehe ich diesen Materialismus: Anthroposophie (das Wissen um das wahre Menschsein!!!), Veganismus (das Wissen um die wahre Ernährung), Orgonomie (das Wissen um die energetische Struktur des Universums und dessen Lebendigkeit; Orgon, Prana, Chi, alle Traditionen kannten das) werden überheblich ausgeblendet oder sogar abgeschnitten und verhöhnt; während im nächsten Atemzug von Verblendung und Ignoranz der hier Kommentierenden gesprochen wird.

      Das führt dann dazu, daß Menschen nicht wirklich wichtig sind, das Herz und die Liebe sowieso nicht, sondern nur ein kalter, verbitterter, isolierter Kampf ums Rechthaben (also das Ego). Keine Ahnung, Enkidu, für wen Sie das alles noch machen, wenn Sie, erstens, keine Freunde haben möchten, und zweitens, sowieso nur die Materie existiert und das dazugehörige intellektuelle Flachland. Im horizontalen Denken – ohne übergeordnete Bewußtseinsebenen – kommen wir aber nicht weiter; ohne die multidimensionale Transzendenz werden wir immer nur monologisieren und den Quantensprung zur Kooperenz (die Integration von Konkurrenz und Kooperation) nicht schaffen.

      Ich habe schon viel auf Ihrem Blog gelesen, Enkidu, und finde Ihre Arbeit sehr wertvoll; habe viel von Ihnen gelernt. Wie schade nur, daß Ihnen so ganz die diplomatische Ader fehlt, oder, in Kategorien der Vernunft gesprochen, die rhetorische Weisheit, daß es eben nicht nur um Information geht, sondern vor allem um Informationsvermittlung; und die gibt es nicht, ohne daß das Gegenüber zum Zentrum wird und zum wichtigsten Bestandteil Ihres Wirkens. Von der Captatio benevolentiae, dem Erlangen des Wohlwollens, die meist an den Anfang von Vorträgen, Reden oder Texten gestellt wird, können Sie sich bei Herrn Ganser und Matthias Bröckers, die Sie hier immer wieder vehement angegriffen haben, mehrere Scheiben abschneiden. Sie behaupten zwar, keine Brücken zu benötigen, aber ohne diese vegetieren Sie eben auf Ihrer einsamen Insel vor sich hin. Trotz oder gerade wegen all der Wasser des Wissens darum herum.

      Soviel zur Basis für Verständigung und Effektivität in der Aufklärung; englisch: Enlightenment; Erleuchtung eigentlich.
      Wem es nicht um die Menschen geht, sondern nur um Macht, der braucht sich erst gar nicht abzumühen. (Und da fasse ich mich auch an die eigene Nase in meiner eigenen Verblendung und Selbstherrlichkeit, die immer wieder schlangenartig aus tieferen Bewußtseinsebenen heraufkriechend mich übernehmen möchten. Das Ego ist ein Krake. Die ganze Welt ist seine Nahrung.)

      Diesen Ihren Satz, Enkidu, möchte ich gern unterschreiben:

      „Geoengineering ist nicht die Lösung, sondern der GRUND der Extremwetterereignisse!“

      Genau.

      Geoenineering ist nicht die Lösung des Problems, sondern dessen Ursache.

      Und was fangen wir damit jetzt an? Angesichts von ehemaligen oder noch aktiven Politikern, die völlig dem CO2-Märchen auf den Leim gegangen sind und gar nicht wissen (wollen), was hier wirklich vor sich geht?
      Sondern sich lieber mit Umverteilung beschäftigen wollen?

      Abschließend noch mein Lieblingssatz von Ahimsa: Wenn erst mal alles vergiftet ist, nützt es uns auch nichts mehr, wenn das Gift dann gerecht verteilt wird.
      +++++
      Lieber Martin Bauer, was Sie in all Ihren Kommentaren geschrieben haben, ist in großer Übereinstimmung mit meiner Sicht der Dinge.
      Allerdings sollte auch da die Situationsintelligenz zum Zug kommen; das Aptum des jeweiligen Momentes, die Angemessenheit. Dem einen, der vor seinen Schatten flüchtet, einen Reinheitsfimmel hat und sich als Lichtarbeiter betrachtet, würde man vielleicht empfehlen, sich mal völlig einzusauen, so wie das routard angeregt hat. Dem anderen, der sich ständig gehen läßt und an keinem Sumpf vorbeigehen kann, ohne sich darin zu suhlen, möchte man eher Disziplin und Selbstkontrolle ans Herz legen.

      Ich glaube nicht an ein pauschales Vademecum.

    • Herr Bauer,

      Sie sind auf dem richtigen Pfad.

      Ja, die Ursache des Problems muss als Lösung angeboten werden,
      weil die Probleme unvermeidbar sind
      und die Lösung alternativlos ist.

      Der Wasserkreislauf und Kohlenstoffkreislauf kann nur durch die Kontrolle des globalen Klimasystems beherrscht werden und die Kontrolle erzeugt immer Kollateralschäden.

      Die gezielte Erzeugung der Schäden nennen sie Geophysische Kriegsführung.

      Für den Laien sehen die Auswirkungen wie Naturkatastrophen aus, weil die Anwendung durch Bündelung und Steuerung der Kräfte im Wettersystem geschieht.

      Auch der Zwang zur Manipulation ist alternativlos, weil der Schaden an Leib und Vermögen nicht positiv angepriesen werden kann.

      Aus der Perspektive muss also das Wasser und der Kohlenstoff im ganzen globalen Kreislauf kontrolliert und bewirtschaftet werden und die tödliche Durchsetzung global legalisiert werden.

      Das Klimasystem wird zu einem globalen Wasserpumpe und Wasserpipeline umfunktioniert!

      Langfristig sollen sich die Menschen an die veränderten (climate change) Lebensbedingung anpassen (adaptation).

      1. Sie sollen Regionen verlassen, wo die heftigsten Auswirkungen auftreten müssen, z.B. die Pazifikinseln.
      2. Sie sollen Regionen verlassen, worunter es sehr viel frackbares Erdöl und Erdgas gibt, z.B. Louisiana.
      3. Sie sollen auf Souveränität und Staatlichkeit verzichten, wo die völlige Kontrolle der Wind-Wasser-Strömung unverzichtbar ist, z.B. EU, Somalia, Jemen.
      4. Sie sollen Regionen verlassen, wo großflächige industrielle Landwirtschaft bertrieben werden kann, meist unweit der Frackingzonen, um das Wasser doppelt nutzen zu können.
      5. Sie sollen hinnehmen, dass sie durch Smog und Lichtmangel krank werden.
      6. Sie sollen die imperialen Industrien für Wasser, Landwirtschaft, Kraftstoff für entstandene Schäden nicht verklagen dürfen – sehr gut auf der Arabischen Halbinsel und in den USA zu beobachten.
      6. Sie sollen sich die Ressourcen noch weniger konsumieren, damit der Druck auf das System verringert und die Ressourcen länger ausgebeutet werden (Nachhaltigkeit) können.

      Macht wird immer über die knappen oder verknappten Ressourcen ausgeübt.

      Bisherige Machtmittel sind die Kontrolle der Weltwährung und des Weltfinanzsystem durch Anbindung der wichtigsten Ressource, nämlich Mineralöl, das überwiegend in Arabien produziert wurde.

      Je mehr Erdöl anderswo gefunden wurde, hat das System versucht, direkt oder indirekt (meistens über das Finanzsystem und die Handelsmärkte) auch diese Quellen einzubinden.

      Was von Anfang an klar war, ist die Tatsache, dass die Erdölquellen endlich sind, also das Stichwort PeakOil.

      Bekannt war aber auch, dass diese Quellen nur eingeschlossene Blasen einer Urquelle für Kohlenwasserstoffequelle im Erdinneren sind. Wenn tiefer gebohrt und gefrackt werden kann, dann können die Kohlenwasserstoffe früher abgebaut werden und die Wartezeit von Jahrmillionen und die natürliche Verdunstung wird eingespart. Diese Methode ist also außergewöhnlich effektiv.

      Der Ansatz der Manipulation sind die Wissenschaften der Meteorologie und Klimatologie. Das Glück der Betreiber ist die allgemeine Ahnungslosigkeit der Menschen in diesen Feldern. Die Menschen erwarten keine Gefahr von Oben, außer Bomben im Krieg und Naturkatastrophen.

      Deshalb wird seit Beginn im Bereich der Meteorologie und Klimatologie das allgemein verfügbare Wissen manipuliert, indem die gesamte Manipulation wissenschaftlich verpackt wird. Das Unwissen wird vertieft, um die Erkenntnis der Realität zu vermeiden. Noch in den 1950ern und 1960ern wurde alles offen diskutiert und publiziert.

      Als aber die CIA im Jahre 1960 beauftragt wurde, die globale Umsetzung vorzunehmen, hat sie das gemacht, was ein Geheimdienst macht, nämlich manipulieren.

      Die Vermarktung erfolgt nach einem religösen Konzept. Tabus, Sünden, Heilsversprechen werden als Wissenschaft verkauft und alle ducken und folgen ohne Widerstand und im Glauben eine „gute Sache“ unterstützen zu wollen und dürfen.

      Die Menschen scheitern an mangelndem Wissen und dadurch Bedingt an Vorstellungskraft.
      Nach „too big to fail“ haben wir nun „too big to imagine„!
      Da sie aber mit Müllwissen abgefüllt sind, können sie auch nicht aufgeklärt werden.

      Über all das schreibe ich und komme nicht weiter, weil ich nicht jeden Menschen einzeln aufklären kann, die meisten sind überhaupt nicht aufklärbar, am schlimmsten sind die, die glauben gebildet zu sein. Da sind die Balken vor dem Geist noch dicker. 🙂

      Viele sind beleidigt, weil sie dann dumm da stehen und machen mir deswegen Vorwürfe. Solche Menschen versuche ich zu übergehen, indem ich sie argumentativ wegschiebe. 🙂

      Insbesondere auf Plattformen wie KenFM ist der Zustand besonders absurd, weil sich hier Leute sammeln, die glauben alternativ zu sein bzw. nach Alternativen suchen.

      Wenn ich hier selbst einige Artikel posten könnte, dann wäre eine Verbesserung der Debatte möglich, aber die Betreiber von KenFM sind leider auch verblendet und vermarkten die Propaganda unbewusst und unbezahlt, zumindest hoffe ich das, denn es gibt auch Leute, die nur Alternativ spielen, wie z.B. der Ganser, Chomsky, Klein und andere.

      Es ist zum Mäusemelken.

    • Lieber Rayo
      Eingesaut habe ich mich in meinem Leben schon oft genug.
      Da fragen Sie doch mal meine Freunde?
      Ich bin halt auch bloss ein Mensch der Freude an den Wundern dieser Welt hat.

  12. Gesellschaft
    Zwischen Macht und Ohnmacht: Wie das System sich selbst am Leben erhält (30:59)
    10.02.2018 • 17:40 Uhr

    Christine Bauer-Jelinek ist Psychotherapeutin und Wirtschafts-Coach in Wien. Sie berät Menschen in Sachen „Macht“ und weiß, wie die Macht im System funktioniert. Die Veränderung der letzten 20 Jahre, von einer Wir- zu einer Ich-Gesellschaft, hat sich auch auf Menschen in Machtpositionen ausgewirkt, wie Bauer-Jelinek im Gespräch erläutert.

    Neben ihren zahlreichen Büchern, darunter auch dem Bestseller „Die geheimen Spielregeln der Macht“, hält Bauer-Jelinek Vorträge und arbeitet als Gast-Dozentin an der Donau-Universität Krems. Wie Menschen in Spitzenpositionen mit Macht umgehen und warum sich das System von oben nicht verändern wird, bespricht Jasmin Kosubek mit Christine Bauer-Jelinek, die Praxis und Theorie in ihren Einschätzungen vereint.
    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/64978-zwischen-macht-und-ohnmacht-wie-system-sich-traegt/

    • Jordan Peterson: „Who’s gonna decide, that’s the thing.“
      So lange diese Frage nicht beantwortet ist, tappen wir weiterhin im Dunkeln unserer hochgebildeten Windungen.
      Wer wird entscheiden?
      Wer ist das, der in mir entscheidet?
      Wurde dieser Entscheider je erkannt?
      Nein?
      Auf was bauen wir dann?
      Wo ist der Ausgangpunkt, wo ist die feste Basis für eine Behauptung wie: Die Wurzel allen Übels liegt im Widerspruch von Arbeit und Kaptital?

      Ohne die Wurzel allen Übels in mir erkannt zu haben, kann ich über Wurzeln allen Übels da draußen überhaupt nichts Wahres aussagen.

    • Wie wahr: „OHNE DIE WURZEL ALLEN ÜBELS IN MIR ERKANNT ZU HABEN, KANN ICH ÜBER WURZELN ALLEN ÜBELS DA DRAUSSEN ÜBERHAUPT NICHTS WAHRES AUSSAGEN.“

    • Offen gestanden, dieser Auspruch fällt in die Kategorie, „wenn jeder nur an sich selbst denkt, ist an alle gedacht;“ damit beschreibt er exzellent das derzeitige Dilemma.
      Oder anders; es ließe sich auch so formulieren, „rede und handle, aber erst wenn du ein Heiliger bist.“ Klingt wie der feuchte Traum aus einer Denkfabrik, welche mit psychologischer Kriegsführung befasst ist und Menschen von Betätigung abhalten soll.

      Einerlei, bedauerleicherweise ist es nur ein gutes Bsp. für die Orthodoxie linker Splittergruppen, welche die Reinheit ihrer Lehre bewahren möchte, auch wenn ringsumher alles zu Schanden geht.

      Diesen finde ich besser, da er nicht voraussetzt daß man ein Heiliger ist, „wer denkt er sei gemacht, hat aufgehört zu werden.“

  13. Es muss sich endlich auch hier kommunikativ damit auseinander gesetzt werden, dass heute schon lange ALLES als Waffe umfunktioniert wird, nicht allein das Geld. Und wenn das nicht kollektiv ins Bewusstsein rückt, dann nutzt eine gerechtere Geldverteilung gar nichts, weil dann weiter kollektiv an das Destruktive geglaubt wird und weiter kollektiv so gehandelt wird.

  14. Der große Bluff – Wie demokratisch ist unsere Demokratie?

    Was ist Demokratie, was stellen wir uns darunter vor?
    Und was ist daran der große Bluff?

    Witz Nr. 1 – es gab wahrscheinlich noch nie „echte Demokratie“, der Mensch hat doch schon immer in einem Hierarchiesystem seine STIMME ABGEGEBEN … fängt schon kurz nach der Geburt an und hört das ganze Leben nicht auf (wenn man nicht bewusst im EIGENEN LEBEN dagegen vorgeht) …

    Witz Nr. 2 – klar ist das ein Bluff, denn WER hat denn die Macht? WO werden denn die Entscheidungen getroffen? … „Geld regiert die Welt“ … ist doch klar! Wer keins hat, hat ganz andere Probleme als über „Demokratie“ nachzudenken, und wer viel hat, dem ist die Demokratie auch egal.

    Ein extrem umfangreiches Thema und es stellt sich wohl mehr die Frage nach „des Übels Wurzel“ oder die Frage: Wie konnte es eigentlich soweit kommen … oder noch besser: WAS machen wir als nächstes, WAS sollte nun eigentlich geschehen?

    Problem: Wer soll diesen Zirkus noch durchschauen, der hier eigentlich abläuft? Wo soll man anfangen und wir aufhören? Das kann vielleicht nur scheitern.

    WORUM GEHT ES ALSO EIGENTLICH WIRKLICH?!

    Ich glaube, wenn Dinge „gegen die Wand fahren“ und einfach schon zu viel schief gelaufen ist (und das scheint mir der Fall zu sein), dann hilft alles nichts als irgendwo „VON VORN“ anzufangen … wie im Kleinen, so im Großen (Vorschlag: Prinzipien, die in Beziehungen zwischen Menschen gelten, sollten auch auf der „großen Bühne“ angewandt werden! – sind wir schon soweit?) … so läuft es wie über alle Zeitalter eh und je – der Mensch zerlegt sukzessive SELBST bis der Zeitpunkt erreicht ist, wo Altes von Neuem abgelöst werden MUSS oder „die Zivilisation“ endet – die Frage, die wir uns scheinbar aussuchen können, scheint nur sein, wie groß Leid und Chaos noch werden müssen, bis eine genügende Anzahl von Menschen dies einsieht und KONSEQUENZEN für sich zieht – und wenigstens nur für sich!

    Aber ehrliche Konsequenzen ohne sich selbst zu belügen oder einen Rückzieher zu machen oder auch nur zu erwägen!

    NEIN, es kommt der Punkt, wo man ein Scheitern eingestehen muss und etwas Neuem Raum gegeben werden muss. Ist dieser Zeitpunkt schon da? … und ganz ehrlich, ich glaube diesmal gibt es dazu keine Alternative, denn wenn der Mensch NICHT aufwachen sollte, wird vllt. die Zivilisation enden, aber dafür die TECHNO-Herrschaft beginnen – Drohnen, Chips, Totalüberwachung, alles wird fremdgesteuert – irgendwann der eigene Geist (falls das nicht eh schon der Fall ist!) …

    WIE VIELE Menschen sind schon bereit dies einzugestehen und sich klar zu machen, dass am bestehenden System rumzudoktern deshalb keinen Sinn macht (weil gewaltige Energieverschwendung und Beginn am falschen Ende) … vielleicht brauchen wir eine verfassungsgebende Versammlung, ein vollkommen neues ECHTES demokratisches System, mit echter selbstverständlicher Beteiligung mit SOUVERÄNEN Menschen, weil wir eingesehen haben, dass nur gut werden kann, was wir SELBST BESTIMMEN!

    (Aber auch: wofür wir stets selbst die Konsequenzen tragen müssen und uns vor Niederlagen, Fehlentscheidungen und Verantwortung nicht drücken … am Besten GLOBAL … das wäre mal eine „Globalisierung“, aber eine des GEISTES)

    WAS wir noch viel mehr brauchen, ist also eine Art „geistiger Aufstieg“ … denn was im Kleinen nicht funktioniert, im Kleinen nicht begriffen wurde, wird auch im Großen nicht funktionieren, keine Rückendeckung und keine Akzeptanz finden – da liegt die Krux!

    Mangelnde Kontrolle und Verständnis über die eigenen Emotionen, woher sie kommen und wie, wann und wann sie entstanden sind … mangelndes Verständnis darüber WER ich eigentlich bin und was ich eigentlich will … angelernte und nie hinterfragte für uns (oder eine „friedliche Welt“) nachteilige Verhaltensmuster … alles Dinge, die uns und unser Verhalten auf unsere nächste Umwelt beeinflussen und dessen wir uns oft NICHT BEWUSST sind!

    Interpretieren, vergleichen, verurteilen – um nur ein paar Vorschläge zu nennen – Dinge, die keinen Platz mehr in unserem Leben haben sollten!

    HIER FÄNGT DER FRIEDEN und DIE „DEMOKRATIE“ AN !!!!

    Es kann keine Freiheit, Demokratie und wirklich souveräne Staaten geben, wenn DU nicht selbst SOUVERÄN bist, Dir dieser Dinge BEWUSST wirst … so ist es nun mal! … Alles andere sind immer wieder nur „System“, Zwang, Kontrolle, mehr oder weniger Fremdherrschaft, dabei ist es oft so einfach, wenn nur „die Menschlichkeit“ zählen würde (wenn wenigstens klar wäre, was damit gemeint wäre!).

    Also schmeisst eure Smartphones, euren TV, eure Spiele und all das was euch davon abhält MENSCH ZU SEIN oder mal wieder auszuprobieren wie es ist Mensch zu sein weg!!! … Dann kann vielleicht etwas Neues beginnen, was Sinn macht.

    Es gab einige mutige Menschen 2014 auf den Mahnwachen für den Frieden … das schnupperte nach Revolution! Da waren am Anfang die richtigen Ansätze da! … Ein Geruch nach echter Veränderung – vorbei an allem Geplänkel ran an die Wurzeln aller Probleme, und da ist PUNKT Nr.1 eben das Geld- und Finanzsystem! Und Punkt Nr. 2: die GEISTIGEN Prinzipien!

    Doch wer wollte da mitmachen?

    Am Ende ging es um Machtkämpfe, um „anderen gefallen“, keine Angriffsflächen bieten – und damit war der Zauber vorbei, Positionen aufgeweicht … ich habe noch vorschlagen wollen eine Basisdemokratie einzuführen (Interaktion zwischen Publikum und Redner – Hand heben, wenn Zustimmung oder Rede gefällt oder mehr gewünscht … eben konkrete Rückkopplung/Feedback … aber auch Rücken zudrehen, wenn Reden uninteressant, nicht wichtig, nicht gewünscht – NEIN SAGEN gehört nämlich zum „geistigen Aufstieg“ dazu – und der Mensch muss sich nun mal leider DRINGEND weiterentwicklen! …

    … leider wurden diese Vorschläge von der „Orga“ der Mahnwache abgelehnt … schon wieder ein Hierarchiesystem! Leute, so geht`s einfach nicht!

    Also es bleibt dabei: Der Mensch muss selbst SOUVERÄN über sich selbst werden. Punkt.

    Wird es eine neue Chance geben?

    JEDER hat es selbst in der Hand – es klingt abgedroschen, aber es fängt bei jedem selbst an, ohne geht`s halt nicht! Seht es ein und macht was draus im Rahmen eurer Möglichkeiten! … Wartet nicht fangt an – SOFORT! JETZT! … und seid nicht radikal oder unnachgiebig dabei, sondern tut es mit LIEBE oder versucht es zumindest. Habt den Ansporn immer besser zu werden, lasst Fehler zu, verzeiht sie euch und Anderen, hört damit niemals auf und macht weiter! … dann ist hier immer noch alles drin!

    Yanneck

    • „Geistiger Aufstieg“ notwendig, jeder selber usw. ist ja schon lange klar. Aber das ist mir jetzt trotzdem alles zu verschwommen. Es muss konkreter werden. Was tust Du z.B. mit Deinem aufsteigenden oder aufgestiegenen Bewusstsein? Zeigst Du mutig auf die schlimmsten Wunden, die der geistig verseuchte, degenerierte Mensch hier auf der Erde und in sein eigenes Bewusstsein geschlagen hat, um die in beinah kollektiver Manier tunnelblickartig sich herumgeschlängelt wird?

    • Ich kann mich z.B. nicht mit Menschen zusammentun, die frech und herzlos behaupten, dass Pflanzen evolutionär auf der selben Stufe stünden oder sogar noch höher als Tiere und mindestens genauso leidensfähig seien, wie diese. Und dies nur aus dem einzigen Grund, damit sie unangeforchten und weiter ohne Gewissensbisse ihrer Gier und ihrer anerzogenen Sucht leben können und sich NICHT verändern brauchen. Und dies ist nur ein Beispiel dafür, dass viel zu viele Menschen noch allein für ihre eigene Gier streiten und nicht für ein höheres Bewusstsein. Menschen, die auch hier schreiben und denen außer mir hier nur noch ein bis drei Leutchen widersprechen und die anderen dazu schweigen. Genauso ist es mit den Chemtrails und allen anderen Wunden, die Menschen dieser Welt ununterbrochen und unangefochten weiter beibringen. Ein aufgestiegenes Bewusstsein bedeutet nicht zunächst das „Zussamentun“, sondern zunächst genügend Mut zu sich selbst und zur Wahrheit, sodass eine unverbrüchliche Konsequenz im Reden und Handeln entsteht, die vor gar nichts mehr zurückscheut. Wir haben in unserer Geistesgeschichte schon genügend solcher Persönlichkeiten als gute Vorbilder gehabt. Das waren aufgestiegene Menschengeister.

  15. Hallo Leute! Ich würde gerne wissen, ob irgend jemand von euch ernsthaft eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung wünscht, welche die Begriffe, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit wieder mit Leben erfüllt und diesem selbstzerstörerischen Wahnsinn endlich Einhalt gebietet?
    Und komme mir bitte keiner mit konfuzianischen Kalendersprüchen wie: Wandel fängt bei jedem selst an.
    Das ist ähnlich wirkungsvoll wie: Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht. Dann würde auf Kuba z.B. jetzt vermutlich der Enkel von Bathista regieren, was ganz im Sinne vom Imperium Amerikanum wäre.
    Wir müssen uns zusammentun, anders wird kein Schuh draus!
    Ich wiederhole mein Angebot: Ich bin bereit! Wer noch?

    • Wer sollte das nicht wollen?

      Aber wozu auf jemanden warten, der mitmacht? Kann man doch direkt in seinem Umfeld anfangen, Themen anreißen, Kritik äußern, Dinge hinterfragen … vielleicht findet man Gleichgesinnte, vielleicht erhalten viele Beziehungen ein neues Gleichgewicht oder Du lernst die Leute erst richtig kennen! … Und wenn einem das nicht gibt was man sucht: neue Freunde finden, Konsequenzen ziehen, Altes loslassen!

      Je mehr das machen – und ich halte das für eine Art Offenheit und Ehrlichkeit mit SICH SELBST die es braucht – desto besser … dann kann irgendwann niemand mehr die Augen verschließen und sagen „das ist nicht wahr“ oder „heute nicht“ oder was auch immer. Steter Tropfen höhlt eben den Stein!

      Es braucht Geduld und die Erwartungen müssen weg vom Außen hin zu Erwartungen an sich selbst!

      Welche könnten das sein?

      Man kann die „bessere Welt“ nicht erzwingen!

      Ja, es ist Wahnsinn, eine Art geistiger Umnachtung, die hier ihr böses Spiel treibt und doch ist es auch jeder einzelne selbst, der sich nicht ausreichend hinterfragt, mitmacht oder eben das auch alles begrüßt … aber versuch mal jemanden zum Aufstehen zu bringen, der nicht aufstehen will!

      Das heißt nicht, dass man das tolerieren oder gutheißen muss. Aber man kann eben immer nur sich selbst ändern und niemals andere – es ist wichtig sich dessen klar zu werden, das zu akzeptieren und sich nicht drüber aufzuregen! … In der Zeit dazwischen kann man versuchen Andere zu verstehen, von mir aus „sanft“ aber mit Nachdruck auf Dinge hinweisen oder – wenn es einem zu blöd wird – für sich Konsequenzen ziehen, und auf einen bessere Gelegenheit hoffen.

      Alles Andere hilft nicht und zieht nur Energie und zerstört Dich.

      Es stimmt dennoch, dass wir uns zusammentun sollten – das Forum hier ist ein erster Schritt!

  16. https://kenfm.de/positionen-13/

    Die Gäste verwenden nur Worthülsen, glänzen durch Oberflächlichkeit und tun so als ob sie Grundlegendes mit Tiefgang verargumentieren würden, also Menschen die nur sich selbst täuschen!

    Insbesondere die Verwendung des Begrifss Klimawandel, ohne die Kenntnis der Klimakontrolle als Ursache disqualifiziert sie alle.

    Die grünbelastete Sonja Karas bringt die Klimakontrollproganda rein und keiner, inklusive @KenJebsen ist in der Lage, darauf erläuternd einzugehen.

    Die Frau Karas ist grün-hirngewaschen, hat aber, typisch für Grüne, null Ahnung von der Physik, Chemie und Biologie von CO2.
    Sie bietet ihre grünfaschistische Propaganda als „Lösung“ an.

    Alle Teilnehmer der Runde nehmen den globalen Ausbau der Erdgas-Erdöl-Produktion durch Fracking gar nicht wahr!
    Sie nehmen auch die tödlichen Auswirkung nicht wahr!

    Die sogenannten Erneuerbaren sind nicht nur umweltschädlich sind, sondern im Vergleich zum Fracking auch völlig bedeutungslos und unwirtschaftlich.

    Wind turbines kill birds & bats! Solar farms steal sunlight from living creatures!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/12/wind-turbines-kill-birds-and-bats-mass.html

    Earthquake’s for fracking gas & petrol by nuclear demolition of deep rocks in Haiti!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/12/earthquakes-for-fracking.html

    Fracking Colonialism!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/01/fracking-colonialism.html

    Es ist schlichtweg völlig falsch, dass Windturbinen und Solarpanels für die industrielle Energieversorgung je sorgen könnten!

    Ich stelle Fragen!

    Warum kümmert sich KenFM nicht um die Aufklärung über Klimakontrolle?
    Warum promotet @KenJebsen immer mehr die Propaganda der Klimakontrolle?
    Warum promotet KenFM Propagandisten der Klimakontrolle?
    Wurde KenFM bereits durch die Propagandisten der Klimakontrolle geentert?
    Ist KenFM wirklich dann noch unabhängig?

    Die Klimakontrolle und die Geohpysische Kriegsführung sind die Essenz der Globalisierung. Dies zu verstehen ist die Pflicht jedes Menschen, vor allem aber derer die gebildet sein sollten und gesellschaftliche und politische Verantwortung tragen.

    Die Anwendung der Gephysischen Kriegsführung beginnt im 2. Weltkrieg, das der Klimakontrolle offiziell im Jahre 1960:

    1960, #CIA Memorandum zur #Klimakontrolle!
    http://dieblauehand.info/cia-1960-memorandum-fuer-general-charles-p-capell-thema-klimakontrolle/

    Die Klimakontrolle verändert das Klima, was zum

    Wandel der Lebensräume,
    Wandel der Nahrungskette,
    Wandel der Niederschlagsmenge,
    Wandel der Landwirtschaft,
    Wandel der Extremwetterereignisse,
    Wandel des Lichtspektrums,
    Wandel der Luftqualität und
    Wandel der Temperatur führt.

    Gezielt oder als unvermeidliche Kollateralschäden der Klimakontrolle werde große Regionen entvölkert und Massenmigrationen ausgelöst.

    Zudem werden Länder neben herkömmlicher Waffentechnik mit Geophysischer Kriegsführung angegriffen. Aktuelle Beispiele dafür sind Somalia, Jemen, Pakistan, syrien etc.

    Die Klimakontrolle und Geophysische Kriegsführung sind der Hauptgrund für dei Massenflucht!

    Dead birds falling! Somalia and Yemen under ClimateControl! Geostrategic importance of Yemen!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/03/somalia-in-focus-of-climatecontorl.html

    Krieg um Wasser, SRM über Yemen, Syrien & Irak in der Troposphäre für mehr Öl & Gas.
    http://geoarchitektur.blogspot.com/p/krieg-um-wasser-krieg-um-energie.html

    Die Misere von Syrien Yemen Irak und das Versagen Meteorologie Wissenschaft!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/syrien-iraq-und-yemen-unter-srm-atacke.html

    Zum Thema der Geopolitik um Kurdistan würde ich gerne folgenden Artikel auch bei KenFM posten, allerdings reagiert KenFM auf meine Anfragen nicht.

    Das Gebirge ist Kurdistan hat für den den gesamten Mittlerne Osten die gleiche Bedeutung, wie die Golanhöhen für die Besatzer von Palästina und Syrien.
    Es geht nämlich um ein existentielles Wasserreservoir, bzw. dem Gebirge als Wasserfänger!

    Geopolitische Lage der #Türkei. | Die Interessen Europas. | Die prekäre Lage der #USA.
    https://dieblauehand.info/geopolitische-lage-der-tuerkei-die-interessen-europas-die-prekaere-lage-der-usa/

    • ich helfe dir mal! menscheninduzierte klimawandelideologie ist ein anderes wort für neue gesetzlich geregelte Produkte!
      o. anders gesagt: die Politik versucht dadurch den Wirtschaftswachstum mit „neuen“ Produkten zu beflügeln. ein echter eingriff in der Ideologie co2(klimawandel) ist doch seiten der Politik nicht gewünscht, dass würde bedeuten , dass der Staat (global) in die preis-Politik der fossilen Energieträger massiv eingreifen müsste. das will aber keiner, zumindest sehe ich, genauso wie du, nur Lippenbekenntnisse und die schwachköpfigen verkünder (Politik+medien) die irgendeine Ideologie verkünden ohne diese erklären zu können.

    • Leider hast Du es noch nicht verstanden „keeneahnung“. Manchmal ist der Name das Programm. 🙂

      Die Klimakontrolle ist die Essenz der Globalisierung. Dadurch wird jede Staatlichkeit zersetzt und aufgelöst. Die meisten Staaten dieser Welt, insbesondere die BRD und alle Mitgliedsstaaten der EU und NATO sind ohnehin Vasallen. Sie sind faktisch keine Staaten mehr und werden durch immer mehr globale Gesetzgebung gänzlich abgeschafft.

      Die Klimakontrolle dient der vollständigen globalen Beherrschung und Privatisierung des Kohlenstoffkreislaufs und Wasserkreislaufs. Sicher hast Du etwas von CO2-Zertifikaten und Wasserrechten gehört!

      Es geht also nicht darum Kohle, Erdgas und Erdöl in irgendeiner Weise abzuschaffen und durch andere Energieträger zu ersetzen, sondern anderen den unerlaubten Abbau zu verbieten. Propagandistisch wird dies als „Ausstieg“ vermarktet.

      Bitte lese die verlinkten Artikel über Fracking, dann wird sich Deine Perspektive ändern.

    • Enkidu: Ich würde aber von Wetterkontrolle sprechen. Das Klima, wird ja behauptet, ändere sich von Natur aus in lebensgefährlicher Weise und deshalb müsse angeblich Geo-Engineering dagegen eingesetzt werden. Das ist ja der schreckliche Irrtum oder die große Lüge, je nachdem, wie man es nimmt. Es wird damit behauptet, die Natur würde das Leben auf dem Planeten ersticken und nur die tollen Wissenschaftler mit ihren sog. Geo-Engineering-Programmen könnten uns noch retten oder wenigstens dieser von Natur aus lebensgefährlichen Klimaveränderung für eine zeitlang entgegenwirken. Das ist doch der Wahnsinn, der da verbreitet wird! Die Sonne, die überhaupt nur das Leben auf unserem Planeten gedeihen lässt, soll angeblich jetzt immer heißer werden, sodass am Ende alles verbrennt. In Wirklichkeit verbrennt wahrscheinlich dann alles, weil es vollgesogen ist mit Nanopartikeln aus Aluminium, Plastik und sonstigen Giften , die ununterbrochen mit den Chemtrails ausgebracht werden. Und das ist ja nur mehr ein einziger Aspekt des ganzen lebensvernichtenden Geo-Engineering -Programmes. Und wir wissen noch nicht einmal, ob die Verursacher das wirklich nur behaupten aus militärischen Überlegungen heraus, oder ob sie es womöglich selber glauben. Letzteres wäre ja sogar u.U. noch viel gefährlicher. Dann müssten wir nämlich schlicht davon ausgehen, dass unsere Welt in der Gewalt von völlig Wahnsinnigen ist. Und da das Thema fast überall noch ausgegrenzt wird, lassen wir diese Wahnsinnigen einfach immer weiter machen!

    • @ Enkidu
      sehe ich anders. zumal die zeitleiste nicht zu deinen dokma passt!
      Globalisierung ist ein Konzept der Amerikaner und begann anfang der 90 ziger, nach der annektion der ddr!
      menscheninduzierter klimawandel wurde in den 80 ziger zum poilitikum.

    • @AHIMSA & @keeneahung

      Das Hauptprodukt, die Hauptwaffe der Klimakontrolle ist das WASSER oder genauer gesagt der WASSERKREISLAUF!

      Der Hauptverwendungszweck dieses Wassers ist das Fracking von Erdöl und Erdgas, offshore und onshore, in Wüsten und unter den Meeren und Ozeanen!

      Am Erdöl-Erdgas-Handel hängt der Petrodollar und damit das gesamte imperiale Finanzsystem!

      Somit ist das zweite Produkt der Klimakontrolle der Kohlenstoff-Kreislauf!

      Die zweite Verwendung des Wassers findet in der industriellen Landwirtschaft, vornehmlich in Wüstengebieten statt.

      Ok, fangen vervollständige wir mal die historische Zeitleiste:

      1. Geophysische Kriegsführung durch Klimamanipulation wurde bereits während des 2. Weltkrieges, also in den 1940er Jahren angewandt. Kenntnisse darüber gehen noch weiter zurück.

      2. In den 1950er Jahren wurde sowohl in den USA als auch in der Soviet Union weiter sowohl die militärische als auch zivile Nutzung der Klimakontrolle erforscht.

      3. 1960 wurde offiziell der CIA beauftragt das Projekt global auszurollen. Die HAARP Anlagen in Alaska, Jicamarca (Peru) wurden gebaut.

      4. Mit der Anlage in Jicamarca wurden die Wind-Wasser-Strömungen über dem Pazifischen Ozean manipuliert und dem Ereignis wurden Namen gegeben: El-Nino und La-Nina

      HAARP als Trimmwerkzeug des troposphärischen SRM:
      http://geoarchitektur.blogspot.de/2014/10/blog-post_5.html

      5. Ab den 1970er Jahren wurde Maßnahmen zum Ausfällen des Ozons aus der Stratosphäre angewendet und damit war das Ozonloch geboren. Für die Schäflein wurde die Geschichte der FCKWs ausgedacht.

      #Ozone Layer Fear Mongering!
      http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/06/ozone-layer-fear-mongering.html

      6. Ab circa 1976 wurden die sogenannten Umweltbewegungen ins Leben gerufen, um die Gesellschaft auf rechtliche und politische Veränderungen zu konditionieren. Die Umweltbewegung hatte auch die Aufgabe die Nukleartechnik aus Deutschland zu entfernen, damit die Abhängigkeit von der Erdöllieferung durch Britische und US-Ölkonzerne bestehen bleibt.

      7. Die Konditionierung war reif genug, um ab den 1980ern die Legalisierung der Klimakontrolle in Form von politischen Partien und scheinwissenschaftlichen Instituten zu verbreiten.

      8. Ab den 1990er, nach dem Zusammenbruch der Soviet Union begann die großräumige, globale Umsetzung der Klimakontrolle. Ein ZIelgebiet der Strategie war die Arabische Halbinsel, die dringend Wasser benötigte, um dort das Fracking betreiben zu können. Zu diesem Zweck wurde 1991 die Staatlichkeit Somalias unter dem Vorwand einer bunten Revolution aufgelöst. Die Operation begann mit tausenden von Vögeln, die Tod vom Himmel fielen.

      Dead birds falling! Somalia and Yemen under ClimateControl! Geostrategic importance of Yemen!
      http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/03/somalia-in-focus-of-climatecontorl.html

      9. Der Versuch der „demokratischen“ Machtergreifung (1991) der Islamisten in Algerien ging schief. Das bestehende System konnte diesen Angriff durch einen blutigen Bürgerkrieg verhindern. Sonst wäre das Project für den Großen Mittleren Osten etwas schneller umgesetzt worden.

      10. Ab den 2000ern, insbesondere nach 2001, dem Anschlag in New York wurde der Luftraum über Europa und dem Mittelmeerraum unter Kontrolle gebracht. Auch aus der nördlichen Hemisphäre mussten die Fracking-Gebiete in Arabien und Nord-Afrika mit Wasser beliefert werden.

      11. Als das Nein von Syrien zur Pipeline aus Arabien das ganze Projekt an den Rand des Ruins zu bringen drohte, wurde nach dem schnellen Regimewechsel in Tunesien (2011), der Zerstörung von Libyen (2011), dem Umfallen von Ägypten (2013) auch Jemen (2015) und Syrien (2011) angegriffen.

      Ich wiederhole es für alle die, die eine Denkblockade haben!

      Der KLIMAWANDEL ist das ERGEBNIS der KLIMAKONTROLLE!

      1960, #CIA Memorandum zur #Klimakontrolle!
      http://dieblauehand.info/cia-1960-memorandum-fuer-general-charles-p-capell-thema-klimakontrolle/

      Es gibt KEINE ERDERWÄRMUNG, sondern Klimaverschiebung durch Klimakontrolle!

      Fragen und Antworten zu CO2!| Warum gibt es keinen Treibhauseffekt!
      https://dieblauehand.info/fragen-und-antworten-zu-co2-warum-gibt-es-keinen-treibhauseffekt/

      Geoengineering ist nicht die Lösung, sondern der Grund der Extremwetterereignisse!

      SRM ist der Grund des Massentodes in den Ozeanen, besonders markant sind die sterbenden Algen und Korallen, aber auch alle anderen Lebewesen sterben in den Todeszonen, die durch SRM entstehen.

      No #acidification!
      http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/09/no-acidification-of-oceans-mass-killing.html

      #Oxygen deprivation! #Global #suffocation!
      http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/12/oxygen-deprivation-global-suffocation.html

      Das Sterben der Wälder, die Waldbrände, die tödlichen Stürme, sind Kollateralschäden des Wasserraubs.

      #wildfires caused by #sunlight deficiency! #SRM #water
      http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/blaming-wildfires-on-hoax.html
      http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/12/co2-rise-by-geoengineering-srm.html

      Der grassiernde VitaminD-Mangel und die Folgekrankheiten resultieren aus der Reduktion des Sonnenlichtspektrums.

      #rickets #fibromyalgia #psoriasis #MultipleSclerosis #autism #cancer
      http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/08/symptom-orientation-autism-cancer.html

    • Enkidu: Es ist gut, dass Du diese Themen hier mal auflistest, die hier bei KenFM bis jetzt tabuisiert werden bis auf eine Tagesdosis von Claudia v. Werlhof über den Co2-Schwindel. Du hättest das Kommentar aber direkt an Ken richten sollen, denn ich z.B. befasse mich u.a. schon seit über 10 Jahren damit. Die Chemtrail- Phänomen habe ich schon 2002/3 am Himmel entdeckt, ohne dass ich zunächst wusste, was es bedeutete. Plötzlich war der Himmel immer wieder blau-weiß kariert. Warum kaum andere das beobachtet haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Normalerweise schaut man doch in den Himmel, wenn man aus dem Haus geht.

  17. Nun, die andere Idee ist Anarchie, was ausschließlich Herrschaftslosigkeit beudetet. In der Folge kann jeder genau das machen, wozu er sich berufen fühlt.(Punkt)
    Wie kann eine Gesellschaft besser funktionieren, als dass jeder genau das macht was er will. Soferne wir uns als natürliche Lebewesen betrachten, kann es nur auf diese Weise GUT funktionieren, da die Natur darauf ausgerichtet ist, und davon bin ich ganz bestimmt überzeugt, sich selbst zu erhalten. Wir haben deshalb die Fähigkeit erhalten, zu Planen, vorauszuschauen, Möglichkleiten zu erwägen. Ich denke dass wir diese Fähigkeit nutzen sollten, um Gangbare Möglichkeiten zu gestalten, die, was ginge leichter, an den Vorgaben der Natur angelehnt sind. Wahrscheinlich, so scheint mir, ist ein Solcher Weg der Einfachste zu gehen.

  18. Anbei ein Artikel der wohl keiner weiteren Erläuterung bedarf:

    Samstag, 10. Februar 2018, 15:55 Uhr
    ~9 Minuten Lesezeit
    Der Bankrott der Linken
    Linke begeistern heute niemanden mehr. Kein Wunder, übersehen sie doch in aller Regel, dass Konzernkapitalismus nicht reformierbar ist.
    von Chris Hedges

    Eine mit Identitätsfragen beschäftigte Linke zielt nicht mehr auf die Wurzeln gegenwärtiger Probleme. Stattdessen begnügt sie sich mit Fragen des Respektes und der Anerkennung von Partikulargruppen. So spielt sie einzelne Gruppierungen gegeneinander aus und ignoriert den zentralen Antagonismus von Arbeit und Kapital. Der ist als Wurzel der neoliberalen Zerstörungen von Gemeinschaft und Umwelt anzusehen. Linke Bewegungen verkommen hierdurch zu Reparatureinrichtungen des Systems. Diese Diagnose von Chris Hedges zielt zwar primär auf die amerikanische, gilt jedoch gleichermaßen für die europäische und insbesondere deutsche Linke.

    Die Linke in den USA hat das große Ganze aus dem Blick verloren: Den Klassenkampf. Stattdessen versucht sie, Nischenpolitik zu betreiben und innerhalb des kapitalistischen Systems kleine Verbesserungen für einzelne Untergruppen herauszuschlagen. Eine Strategie, die zum Scheitern verurteilt ist.

    Innerhalb des globalen Konzernkapitalismus wird es keine wirtschaftliche oder politische Gerechtigkeit für die Armen, die Nicht-Weißen, für Frauen oder Arbeiter geben. Der Konzernkapitalismus, der Identitätspolitik, Multikulturalismus und Rassengerechtigkeit als Politik ausgibt, wird niemals der wachsenden sozialen Ungleichheit, dem ungebändigten Militarismus, dem Ausweiden von Bürgerrechten und der Allmacht der Sicherheits- und Überwachungsorgane Einhalt gebieten. Der Konzernkapitalismus kann nicht reformiert werden, und wenn er sich noch so oft ein neues Image verpasst. Je länger diejenigen, die sich selbst als Linke und als Liberale definieren, versuchen, innerhalb eines Systems zu arbeiten, das der politische Philosoph Sheldon Wolin als „umgekehrten Totalitarismus“ bezeichnet, desto enger zieht sich die Schlinge um unseren Hals. Wenn wir nicht aufstehen, um die Regierung und die Finanzsysteme unter öffentliche Kontrolle zu bringen – und dazu gehört die Verstaatlichung der Banken, der fossilen Brennstoff- und der Waffen-Industrie – werden wir immer Opfer bleiben.

    Der Konzernkapitalismus ist überstaatlich. Er schuldet keinem Nationalstaat Loyalität. Er nutzt die US-Projektion militärischer Macht, um seine ökonomischen Interessen zu schützen und zu befördern. Gleichzeitig jedoch schlachtet er die Vereinigten Staaten aus, reißt ihre demokratischen Strukturen ein, gibt ihre Infrastruktur dem Verfall preis und deindustrialisiert ihre industriellen Zentren, um die Produktion ins Ausland zu verlagern, in Regionen, wo Arbeiter wie Sklaven behandelt werden.

    Der Widerstand gegen diese globalen Kabale von unternehmerischen Oligarchen muss sich ebenfalls überstaatlich formieren. Er muss Bündnisse mit den Arbeitern auf der ganzen Welt eingehen. Er muss liberalen Institutionen die Stirn bieten, auch der Demokratischen Partei, die die Arbeiter verrät. In diesem Verrat liegt die Ursache für den Vormarsch faschistischer und protofaschistischer Bewegungen in Europa und Ländern anderswo. Donald Trump wäre nie gewählt worden, hätte es diesen Verrat nicht gegeben. Wir müssen eine weltweite Bewegung aufbauen, die stark genug ist, den Konzernkapitalismus in die Knie zu zwingen, oder wir werden Zeuge des Aufstiegs eines neuen, überstaatlichen Totalitarismus werden.

    Die Linke, verführt von Kulturkämpfen und Identitätspolitik, ignoriert zu großen Teilen den Vorrang des Kampfes gegen den Kapitalismus und des Klassenkampfes. Solange der schrankenlose Kapitalismus die Alleinherrschaft hat, werden alle sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Veränderungen kosmetischer Natur sein. Der Kapitalismus legt es in seinem Kern darauf an, die Menschen und die Natur zur Ware zu machen, um sie auszubeuten und Profit daraus zu schlagen. Um die Gewinne zu steigern, strebt er fortwährend danach, die Arbeitskosten zu senken, Regulierungen und Gesetze niederzureißen, die das Allgemeingut schützen. Doch je mehr der Kapitalismus den sozialen Zusammenhalt zerschleißt, desto mehr schädigt er wie jeder Parasit seinen Wirtskörper, auf dessen Kosten er lebt. In der aufgebrachten Bevölkerung entfesselt er dunkles, unkontrollierbares Verlangen, das den Kapitalismus selbst bedroht.
    (…)
    Die Linke ist zu einer Art Wundertüte separater, voneinander isolierter Identitätsbewegungen geworden. Das hängt eng mit dem Streben nach sittlicher Reinheit zusammen. Man ist besorgt um das eigene Fortkommen im bestehenden System. Man konkurriert mit anderen im bestehenden System. Jeder andere genießt Privilegien. Man selbst ist nur bedacht darauf, seinen angemessenen Teil abzubekommen.

    Die Menschen in den Bewegungen sind Produkte des Systems, das sie bekämpfen. Wir alle sind in einer kapitalistischen, individualistischen, egoistischen Kultur aufgewachsen, insofern ist das nicht überraschend.
    (…)
    Damit will ich nicht sagen, dass wir jedwede Identitätspolitik verbannen sollen. Doch jede Identitätspolitik muss innerhalb des Rahmens eines Verständnisses der größeren politischen Ökonomie stehen. Dieser Rahmen wurde weggerissen und ausgelöscht. Selbst in der Linken lässt sich kein tiefgehender Diskurs über den Kapitalismus und den militarisierten Kapitalismus finden. Das wurde einfach getilgt.
    https://www.rubikon.news/artikel/der-bankrott-der-linken

    • du machst es dir etwas zu einfach.
      die linke ist gespalten in 2 lager!
      den neoliberalen (kipping, rixinger, susann bonath usw.) und die Fraktion waggenknecht!
      wen es zu unterstützen gilt, sollte wohl klar sein!

    • Au contraire. Bisher waren sie es welcher durch simple Ansichten glänzte.

      Kipping und Riexinger sind Linke nur dem Namen nach. Im übrigen scheint mir der Nutzername Programm zu sein oder warum sägen sie am eigenen Ast?

    • Ach so, naja, im Übrigen liest sich Chris Hedges Artikel ähnlich wie viele von Frau Bonath, also Ehre wem Ehre gebührt, in diesem Falle also beiden.

      Um noch zur Positionen-Runde zu kommen; mit den fünf Gesprächsteilnehmern ließe sich sehr leicht ein antikapitalistischer Grundkonsens herstellen, sicherlich auch mehr als nur das.
      Die unterschiedlichen Ansichten in Detailfragen, in diesem Fall, sind Stärke und nicht Schwäche, da man auf mehr als nur einem Gleis fahren kann.

    • Eine abschließende Anmerkung, auch wenn es bereits häufig, in letzter Zeit häufiger, gesagt, bzw. beschrieben wurde.

      Es geht in dem Artikel bei weitem nicht um die Linkspartei alleine, sondern auch um jegliche andere Organisation, als Bsp. NGOs oder Einzelpersonen, die sich in diesem Spektrum verorten oder zumindest so tun.

      Wenn sie sich ausschließlich als Umweltschützer, Friedensbewegter, Menschenrechtler, etc. sehen, dann gehen sie nicht tatsächlich an die Wurzel des Übels, denn diese Aspekte für sich allein genommen sind nur angestrebte Kosmetik am kapitalistischen System und heben den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital nicht auf.

      Wieviel Zeit wir brauchen um eine größere Wirkung zu entfalten, liegt großenteils in unserer Hand, wieviel Zeit wir letztendlich haben, entzieht sich bedauerlicherweise weitgehend unserer Kontrolle. Wenn wir aber heute versagen und die Produktionsmittel in der Hand weniger, verantwortungslos handelnder Menschen verbleiben, wird, im Rahmen des erreichten technologischen Fortschritts, diesmal nichts und niemand übrig bleiben.

    • „Wenn sie sich ausschließlich als Umweltschützer, Friedensbewegter, Menschenrechtler, etc. sehen, dann gehen sie nicht tatsächlich an die Wurzel des Übels, denn diese Aspekte für sich allein genommen sind nur angestrebte Kosmetik am kapitalistischen System und heben den grundsätzlichen Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital nicht auf.“
      ich bin sicher, Sie glauben tatsächlich, was Sie hier schreiben, Box. Leider liegt da ein fundamentaler Irrtum vor. Und während Sie sich mit der Aufhebung des Widerspruches von Arbeit und Kapital beschäftigen – vorwiegend mental und theoretisch und ohne Auswirkung auf irgendwas da draußen – werden Ihnen nicht nur die Natur und also unsere Lebensgrundlagen unterm A….. wegsterben, sondern die Menschen werden auch so vergiftet und zugemüllt sein, daß sie weder klar denken noch handeln, noch zu irgendetwas durch Sie motiviert werden können – weil ihnen einfach die Energie, der Antrieb und die Hoffnung auf Änderung fehlen.
      Revolution machen Sie so keine.
      Die Wurzel des Übels ist der Knoten dieser zusammentheoretisierten Selbstgewißheit in Ihrem eigenen Geist!!!!
      Ihre innere Unfreiheit also, die überzeugt davon ist, sie wäre frei und könne irgend etwas durch endlose Diskusssionen ändern.

      Ihre Geistesstruktur ist die Ursache. Alles andere da draußen sind nur die Symptome.

      Wie alle Theoretiker sind somit Sie es, die an den Symptomen kurieren und Sie stellen die Kausalität vollständig auf den Kopf.

      Da hilft wirklich nur noch das direkte Handeln; und zwar innen und außen.

    • Ich kann das Kommentar um 13:04 von Rayo an Box meinerseits nur in allem unterstreichen. Mit Materialismus kommen wir der Problematik nicht mehr bei und Marxismus ist nicht nur Materialismus pur, sondern ein geistiges Fertiggericht und Patentrezept zum Argumentieren für Leute, die zu feige sind, ihren eigenen Sinneswahrnehmungen und Gefühlen zu folgen, ihre eigenen Gedankengänge damit aufzubauen und diese alleinverantwortlich zu formulieren. So jedenfalls meine Erfahrung bisher. Ein reiner Automatismus.

  19. Schwierig

    Sehr Schwierig

    Steige auch zu spät in die Diskussion ein.

    Mich haben diese „Positionen“ nicht bereichert

    Möchte aber gern sagen, dass hier Frau Bonath, die ich öfters schon kritisiert habe, am ehrlichsten rüberkam

    Ehrlich in Form von unsicher.

    Nein

    Unsicher ist ein falsches Wort.

    Klar.

    Weiß nicht, klar kann Wasser sein.

    Trotzdem ist für mich Frau Bonath am durchschaubarsten von allen.

    Ich möchte Frau Bonath weiterhin kritisieren dürfen.

    Daher bin ich für Demokratie, solange es keine andere Idee gibt.

    Claudia Volke aus Dresden

    • Nun, die andere Idee ist Anarchie, was ausschließlich Herrschaftslosigkeit beudetet. In der Folge kann jeder genau das machen, wozu er sich berufen fühlt.(Punkt)
      Wie kann eine Gesellschaft besser funktionieren, als dass jeder genau das macht was er will. Soferne wir uns als natürliche Lebewesen betrachten, kann es nur auf diese Weise GUT funktionieren, da die Natur darauf ausgerichtet ist, und davon bin ich ganz bestimmt überzeugt, sich selbst zu erhalten. Wir haben deshalb die Fähigkeit erhalten, zu Planen, vorauszuschauen, Möglichkleiten zu erwägen. Ich denke dass wir diese Fähigkeit nutzen sollten, um Gangbare Möglichkeiten zu gestalten, die, was ginge leichter, an den Vorgaben der Natur angelehnt sind. Wahrscheinlich, so scheint mir, ist ein Solcher Weg der Einfachste zu gehen.

    • „Seid furchtlos und wehret Euch!“
      Gefunden beim „Volkslehrer“, dessen Besprechung durch Markus Fiedler auf KenFM im Augenblick so ziemlich totgeschwiegen wird.

      Ich schweige nicht!

      Wie schade, daß Herr Fiedler nicht einen verfolgten Linken als Beispiel genommen hat, sondern jemanden, der die Politsoße durchschaut hat und, obwohl meines Erachtens in der goldenen Mitte anzusiedeln, von der Deutungshohheit, die auch KenFM mehr und mehr übernimmt, als Rechter gebrandmarkt wird.
      Wäre der Verfolgte und Diffamierte ein Linker, dann würde KenFM einige Tage lang wohl wieder brummen und dampfen und sich überschlagen vor Solidaritätsbekundungen.
      Aber so…..

    • Hört doch einfach mal mit diesem Rechts-Links-Quatsch auf! Bedient ihn doch einfach nicht mehr und besprecht die Fakten ohne sie in diese oder jene Zwielichtigkeit zu rücken. Das ist doch virulenteste Spaltpilz überhaupt in Deutschland!

    • Zu schnell geschossen, Ahimsa, ganz ruhig und tief durchatmen.

      Ich schrieb an anderer Stelle:

      @KenFm und Community

      Wo auf Eurem Forum doch immer wieder von Revolution die Rede ist, von einer notwendigen Änderung der Verhältnisse und einer Neuverteilung der Reichtümer dieser Erde – – – wieso nutzt Ihr nicht das vermutlich eindrücklichste Thema dazu, den Menschen klar zu machen, wie sehr sie belogen und betrogen werden; ja sogar vergiftet? – und dann lügen Ihnen die Politiker und ihre Medien ins gesicht: Ach, das sind nur Kondensstreifen.
      Warum nutzt Ihr diesen Hebel nicht?
      Er steht doch überall und jedem zur Verfügung!
      Eure Regierungen lassen Euch vergiften!
      Wenn das mal ins kollektive Bewußtsein einsickern würde, dann müßten die Menschen doch in Gang kommen, oder nicht?
      Gibt es ein Thema, an dem sich deutlicher vor Augen führen ließe, was mit uns gemacht wird?
      Der Betrug spielt sich jeden Tag am Himmel ab. Leute, ihr werdet vergiftet! Eure Babies und Kinder, die Erde und die Tiere, alles wird vergiftet. Und diejenigen, die Ihr gewählt habt, machen da einfach so mit.
      Bessere Argumente kann man doch gar nicht finden,
      Die Chemtrails betreffen jeden. Sie finden über den Wohnungen und Häusern von uns allen statt. Sie vergiften die Atemluft von Männern genauso wie die von Frauen, von Heteros genauso wie von Homos, von Feministinnen wie von Machos, sie vergiften Jung und Alt, jede Generation ist betroffen. Sie vergiften Linke und Rechte, Konserative und Progressive gleichermaßen. Sie machen Ärzte, Doktoren und Professoren krank genauso wie deren Patienten. Selbstständige sind genauso betroffen wie Angestellte und Hilfsarbeiter. Akademiker und Intellektuelle genauso wie einfache und ungebildete Menschen, Wissenschaftler genauso wie Künstler, Atheisten wie Gläubige, Kopfmenschen ebenso wie gefühlsbetonte Menschen, Einwanderer und Flüchtlinge genauso wie Einheimische und solche, die schon länger hier wohnen.
      Die Chemtrails betreffen jeden, ob reich oder arm, links oder rechts, oben oder unten. Die Chemtrails betreffen Neo-Marxisten und Kapitalisten gleichermaßen, Muslime und Christen, Materialisten und Idealisten, Hellhäutige und Dunkelhäutige, Veganer und Fleischessser, Mensch und Tier.
      Einfach das ganze Leben auf der Erde.
      Jemand anders schrieb vor kurzem sehr treffend: wir stehen einem neuen Holocaust gegenüber. Sehe ich auch so. Und er richtet sich gegen das Leben nicht mehr in einer besonderen Ethnie oder Religion, sondern gegen das Leben in JEDER FORM.

      Werden wir auch diesmal so tun, als wüßten wir von nichts?
      Warum wird dieser Hebel also nicht genutzt? Ich sehe darin eine riesige Chance. Und jene Partei, jene Politiker, jene Gruppierungen, jene Menschen, denen es gelingt, das in die große Öffentlichkeit zu tragen, die wird man eines Tages als Helden feiern.

      Denn die Zielgruppe ist und bleibt: der Mensch

    • Ach Rayo, ich meinte doch jetzt gerade DICH NICHT! Du unterliegst doch gar nicht diesem zu klein karierten Denken, das ich beklage. Im Gegenteil.

    • Das mit den Chemtrails ist doch psychologisch wieder das selbe wie das mit den KZ’s und den Vergasungskammern damals: wenn die Wirklichkeit zu schlimm wird, schaffen sich die meisten gedankliche Scheuklappen an. Ich habe damals nicht gelebt, aber man weiß ja, dass es da noch viel gefährlicher war,über die Wirklichkeit zu reden, wie heute. Da hat man dann lieber das Tunneldenken entwickelt und geschwiegen.
      Die Menschen glauben nicht an die Chemtrails, weil sie immer noch glauben, die Großprofiteure und sonstigen Kriegstreiber seien zu intelligent für sowas, weil sie ja selber auch betroffen sind. Leider ist das nicht so. Die Menschheit verblödet kollektiv. Von oben nach unten und von unten nach oben.

    • “ …ich meinte doch jetzt gerade DICH NICHT!“
      Da bin ich aber froh. Vor allem über das: „Im Gegenteil“ 😉

  20. Last not least habe ich wieder einmal vergessen in Worte zu fassen wie sehr ich von
    allen 5 Diskussionsteilnehmern und deren grosser Geist beeindruckt bin.
    Mit jedem von der Runde wuerde ich zusammen in eine WG ziehen.

    Auch Sonja Karas Erzaehlung vom Klima-Killer CO2 ist mit der Geschichte des Weihnnachtmann vergleichbar.
    Gibt es ihn oder nicht?Die meisten Kinder haben ihn schon gesehen.
    Ist es falsch wenn die fuersorgliche Mutter sie ihren Kindern erzaehlt?

    Im uebertragenen Sinne ist der Weihnachtsmann eine Meme die bei den Kindern das richtige Verhalten bewirkt .

    Wir duerffen nicht auf Kosten unserer Kinder nur fuer unseren inneren ,nimmersatten Ego-Affen
    die meisten fossilen Brennstoffe unserer Erde innerhalb von 200 Jahre in einem krebsartigen Wirtschaftskonstrukt vergeuden
    ohne den Planeten ernsthaft zu debalancieren.

    Die Brennstoffe haben millionen von Jahren gebraucht um zu entstehen.
    Da braucht es auch mal die Meme vom Weihnachtsmann und seinem Gerechtigkeitssinn
    um der Vernunft auf die Spruenge zu helfen.

    Denn Frau Karas hat sehr gut erkannt das Wirtschaftswachstumszwang (=Neuverschuldungszwang des Fiat_Geldsystems) unmittelbar mit unseren fossilen Brennstoffen gekoppelt ist.

    Die Menschheit braucht dringend ein neues Betriebssystem,damit wir mit unserer Erde in Harmonie und Balance leben und lieben koennen.
    Natuerlich wird es auch dieses mal auf den Glauben daran basieren.(Der Geist kontrolliert die Materie)
    Es soll ein Betriebssystem werden welches im Paradigma der vernuenftiger Kooperation nachhaltig unsere Resourcen fuer
    nachfolgende Generationen schont.
    Bescheidenheit ist eine Dimension der Freiheit pflegte mein Vater immer zu sagen.
    Die Freiheit ist auch immer die Freiheit des anders Denkenden.
    Bedingt durch die menschliche Dualitaet aus Materie und Geist kann damit aber nur das grenzenlose Geistige
    gemeint sein.
    Alles Materielle muss gut ausgewogen und ausgewuchtet vernuenftig,sparsam ,nahhaltig, gerecht benutzt werden .
    Auf keinen Fall soll es geliebt werden.
    Denn Menschen wurden erschaffen um geliebt zu werden.
    Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden.
    Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet,
    ist weil Dinge geliebt werden und Menschen benutzt werden.

    – Dalai Lama

    • Wie wär’s denn mal mit ein paar Gedanken zur Bevölkerungsreduktion weltweit? Diese ewigen Verzichts- und Einschränkungspredigten gehen mir echt auf den Wecker.

    • Ja, dieses Thema ist auch immer noch ein absolutes Tabu bei allen Gesprächskreisen im Netz, die ich kenne. Dabei wäre das neben der Umstellung auf Pflanzenkost die adäquateste Methode, um alle Probleme weltweit deutlich zu reduzieren. Diese beiden Beiträge zur Erleichterung allen Lebens auf der Erde kann jeder Mensch ohne Mühe und Opfer ganz locker nur durch eigene Einsichtigkeit leisten. Aber es wird ja diese Einsicht mit allen Mitteln korrumpiert. Auch von den sonst so Problemlösungsorientierten.

    • ..wenn nicht korrumpiert, so doch konsequent ignoriert, was auf’s Selbe hinausläuft. Es werden meistens sogar irgendwelche dubiosen Aufrechnungen präsentiert, die beweisen sollen, dass wir auf der Erde noch viel viel mehr an Bevölkerungsdichte vertragen könnten, wenn nur erst mal alles gerecht verteilt werde. Die das behaupten, sind meiner Ansicht nach völlig blind für die wahren Probleme. Niemand kann den Pro-Kopf-Bedarf an Wohlfühlmasse berechnen. Aber allein mit offenen Sinnen und ohne durch Vorurteile behinderten Verstand müsste jeder Mensch heute erkennen, dass hier dringender Umdenkungs – und enstsprechender Verhaltensbedarf besteht.

    • @ AHIMSA Nun, vielleicht sollten Sie sich einfach mal hinsetzen und mit Vernunft und Logik das durchrechnen.
      Nehmen wir an, wir hätten jetzt 8 Mrd. Menschen und verteilen großzügig jedem 1.000 Quadratmeter als Lebensfläche zur Verfügung. Nach Adam Riese würde das eine Gesamtfläche von 8 Mio. Quadratkilometer beanspruchen.
      Zugegeben, Deutschland alleine würde diese Größe nicht beherbergen können. Brasilien, China oder Kanada jeweils alleine können schon. Russland allein könnte die doppelte Menge aufnehmen.
      Ich weiß nicht warum Veganer immer so schwierigkeiten mit simpelste Naturwissenschaft bzw. mathematische Beweise haben.

    • Lieber routard
      „Diese ewigen Verzichts- und Einschränkungspredigten gehen mir echt auf den Wecker“
      Dann muss es(das Ego) eben wieder selbstschmerzsuechtig leiden.
      Die Erleuchtung beginnt dort wo der (Selbst-)Schmerz aufhoert sagt Buddha.
      Der Dalai Lama sagt :Es gibt keinen guten Grund nicht gluecklich zu sein.
      Wenn wir es in diesem Moment koennen,dann konnen wir es auch in Zukunft
      mit oder ohne materiellen Ueberfluss sagt mir Eckhart Tolle und meine Seele.

    • Martin Bauer: danke für die Blumen! Ich schätze den Buddhismus ebenso wie den Konfuzianismus, Lao tse, denn dies sind keine Offenbarungsreligionen, daher sehr viel weniger verlogen und ihre Anhänger geraten nicht gleich in Wut, wenn jemand an einen anderen Gott oder an gar keinen glaubt.
      Aber warum drehen Sie nicht mal volle Kanne die Musik laut auf und tanzen nackt in ihrem Garten mit einer schönen Frau, meinetwegen mit mehreren anderen? Warum besaufen Sie sich nicht mal richtig, warum setzen Sie sich nicht mal ins Auto und geben so richtig Gas, warum essen Sie nicht mal 6 ungesunde Currywürste hintereinander und rauchen dann 2 joints auf Lunge? Warum backen sie keinen extra süssen Kuchen und verschlingen ihn, dass die Sahne spritzt, meinetwegen auf Ihren nackten Bauch?
      Kommt man dann nicht ins Nirwana 1 – mit dieser Lehre der Verschwendung, des Genusses, des Luxus, der Freude des Ausser-Sich-Gehens? Ach wie sind wir so genügsam, so klein!

    • Son_snow:
      Da Sie so gut im Rechnen sind:
      Sie wollen also jedem Menschen grosszügigerweise 1000 m2 zugestehen, einen Streifen, 100 m lang, 10 m breit und die derzeitigen 8 Milliarden Menschen passen dann locker zweimal in Russland rein, richtig?
      Wie verhält es sich dann mit der dafür benötigten Anbaufläche, Verkehrsfläche. Tiere gibt es dort dann wohl nicht, oder doch? Was ist mit dem Wald, der Steppe, den Flüssen, nicht bewohnbaren Flächen. Das haben Sie doch sicherlich alles schon ausgerechnet? Und auf wieviele Milliarden soll/könnte dann Ihrer Meinung nach die Bevölkerung der Erde dann noch locker ansteigen?

    • @ routard Es geht darum die Dimensionen der Erde darzustellen sowie die Verteilung der Flächen pro Person. Je nachdem wie man die Parameter berücksichtigt, können man auch pro Person 2 oder 5 qm einteilen, dann können Sie auch 8 Mrd. Menschen in die Schweiz oder Österreich verfrachten. Ob das sinnvoll oder lebensfreundlich ist, wird hier nicht behauptet. Nochmal zur Betonnung, es geht um die Darstellung des Verteilungsgrades und die zur Verfügung gestellte Lebensfläche.
      Dann wäre noch die Frage, ob eine Fläche von 1000 qm pro Person nicht ausreichen würde, damit diese autark sich selbstversorgen könnte. So da der Mensch kein „Einzelwesen“ ist, dann können Sie mal eine Familie von 3 bis 5 Mitglieder aufsummieren.
      Sie also würden behaupten, dass 3-5 Menschen mit einer Fläche von 3000-5000 qm nicht auskommen können?
      Kleine Anmerkung zu den 1000 qm: Laufen Sie mal die Länge 1000m mit der Breite 1m ab. Wenn Sie diese unter 6 Minuten schaffen, dann sind sehr ausdauernd; alles eine Perspektivsache.
      Dann wäre noch zu beachten, dass wir in einen Raum befinden. In die Höhe zu bauen wäre auch eine Überlegung wert.

    • Yes routard!
      Der Excess ist ein Privileg der Jugend.
      Irgendwann ist es dann viel interessanter behutsam und gemeinsam einen Weg durch das
      Spiegellabyrinth des Lebens zu suchen statt schmerzhaft gegen seine eigene Spiegelung anzurennen.(Karma)
      Man lernt mit der Lebenskraft veruenftig zu wirtschaften und realisiert vielleicht das Balance
      eben Lebenskraft und Glueck generiert statt das Odem des Lebens mit unoetigen Excessen leidenschaftlich
      zu verblasen.(Weltschmerz)

      Jeder darf natuerlich auch seine eigenen Lebenserfahrungen inklusive Nebenwirkungen machen und sich selbst erkennen.

      Mal sieht man seinen selbstsuechtigen inneren(Ego-)Affen nimmersatt am toben und dann auch wieder die goettliche Kraft am ausbalancieren.
      Ich liebe die goettliche Kraft des Universums weil sie gut (Balsam) fuer unsere Seelen ist.
      Sie fuehlt sich einfach gut und gesund an auch ohne Joint.

  21. Francis Picabia:
    „Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
    Und wer es mit Herz statt Schmerz tut,der kann eigentlich auch nichts falsch machen.
    Man stelle sich vor palästinensische Jugendliche sollen in einem Rollenspiel fuer Juden argumentieren und
    juedische Jugendliche die Positonen der palästinenser einehmen.

    Das Lachen bliebe mit Sicherheit nicht aus und man wuerde einander besser verstehen.

    Verstaendigung ,Transparenz und Liebe vertreiben die Demonen der dominanten Konkurrenz.
    Sie scheuen dieses Licht und sind dagegen machtlos.
    Irgendwann wuerde das Wirkungspaerchen „Opfer zu Taetern“ und „Taeter zu Opfer“ ganz aufloesen.

    Es braucht wirklich kein Mensch!

    Wir sollten auch als Menscheitsfamilie lernen unseren „inneren Affen“nicht mehr mit Zucker
    zu fuettern und fuettern zu lassen.
    Damit ersparen wir uns viel unoetigen Affentanz,der letztendlich zu nichts vernuenftiges fuehrt
    und nur teuflisch perfide Dritten nutzt.
    (Erkenne Dich selbst=temet nosce)

    (Im Paradigma der „dominanten Konkurrenz“ zerstoeren wir letztendlich paradox nur das um was wir kaempfen.
    Nur der Paradigmenwechsel zur“vernuenftigen Kooperation“ kann dieses Dilemma fuer Gut und um Gut ueberwinden.

    Siehe dazu Gesetz von Hotellings https://de.wikipedia.org/wiki/Hotellings_Gesetz

    (Die Affen rasen durch den Wald der eine macht den anderen kalt und die ganze Affenbande bruellt;
    wer hat die Kokusnuss,wer hat die Kokusnuss geklaut?)

    Zum Reifungsprozess der Menschheit finde ich auch noch folgenden Cartoon von 1982 bemerkenswert.
    Er ist wie ein Deja-vu.

    https://www.youtube.com/watch?v=XphpN_fOJa4

    Alaikum-Schalom-Der Friede sei mit euch und in eurem Geiste.
    „Die Erleuchtung beginnt dort wo der (Ego-)Schmerz aufhoert „sagt Buddha.

  22. Vorschlag an KenFM:

    „arbeitet“ doch einmal den „Nationalökonomischen Kurs“ oder „Die soziale Frage“ von Rudolf Steiner mit ein paar Experten in so einer Runde durch… das wäre mal ein echt neues Format.

    Anstelle zu diskutieren über Dinge, die man so direkt nicht ändern kann – wäre es nämlich bestimmt erfolgreicher, wenn man die schwammigen Begriffe und Vorstellungen über die Gesellschaft – und Wirtschaft im Speziellen – klären würde rsp. darüber klarer zu denken beginnen würde…

  23. Nette und teils auch ganz interessante Talkrunde, aber das Thema schien mir hier ein bisschen der blosse Aufhänger zu sein für allerlei Meinungsaustausch. Und dann wieder all die Neokapitalismus-Kritik und die Richtige-Demokratie-Muss-Es-Endlich-Geben Statements … fast schon gebetsmühlenhaft heruntergeleiert von allen Beteiligten… leider.

    Kapitalismus-Kritik kann man nicht, wenn man nicht verstanden hat, was Kapital ist, wie es entsteht etc. Natürlich weiss das jeder hier… 😉

    Demokratie als Ziel in allem was es gibt – also auch für die Wirtschaft – Na, ja… Demokratie als Heilmittel für alles, da merkt doch jeder, dass etwas nicht gut durchdacht ist.

    Und noch was typisch politikerhaftes: „wir brauchen endlich eine Vision – dann ginge es vorwärts“. Wenn das Denken über die Wirtschaft falsch ist, dann ist auch die Vision falsch. Auch die Nationalsozialisten hatten eine Vision, aber was Gutes war es trotzdem nicht.

    Dabei hatte Rudolf Steiner vor 100 Jahren die wesentlichen Begriffe und Funktionen zu diesen „Problemen“ gelegt. Man müsste es nur aufgreifen und sich damit befassen. Stichworte wären: „Nationalökonomischer Kurs“ und noch breiter: „Die soziale Frage“. Ich wundere mich, dass Ken Jebsen davor zurückschreckt. Joseph Beuys hatte sich damit intensiv auseinandergesetzt.

  24. Hallo,
    ich verlinke mal hier, weil ich keinen besseren Platz finde; es muss ja hier auch nicht groß diskutiert werden, ich will nur aufmerksam machen:

    ARD-preview / Sendetermin 14.2. / sehenswerter Film mit paar Ungereimtheiten ganz am Anfang; sind für den Verlauf unwichtig..
    Vertauschte Rollen: Europäer müssen fliehen……..mit mir macht der Streifen etwas, man ist schnell in der Flüchtlingsrolle.
    Der Film bietet keinen Lösungsvorschlag an, auch ich weiß da nix Ausßergewöhnliches. Also bitte mich nicht gleich skalpieren, sollte derdie Eine den Streifen doof finden. Das finde ich eben nicht.

    http://www.ardmediathek.de/tv/FilmMittwoch-im-Ersten/Aufbruch-ins-Ungewisse/Das-Erste/Video?bcastId=10318946&documentId=49823526

    https://www.goldenekamera.de/tv/article213335211/TV-Event-der-Woche-Aufbruch-ins-Ungewisse.html

    http://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-flucht-aus-europa/film/index.html

  25. Eine kleine Korrektur zu einem ansonsten wirklich hörens – und sehenswerten Abend :

    Gelegentlich der Minute 44,24 nennt Herr Dehm den Leiter Fremde Heere Ost und neuen BND Chef … Arnold Gehlen … und meint freilich … Reinhold Gehlen. Arnold Gehlen war ein (durchaus auch umstrittener) deutscher Anthropologe (mit Affinitäten zur Diktatur), der aber mit so Kettenhunden wie seinem Namensvetter nicht verwechselt gehört.

  26. Es tut sehr gut, Menschen wie Daniela Dahn und die anderen Diskussionsteilnehmer*innen zu erleben. Sie geben Orientierung und regen zum Weiterdenken an. Danke dafür, dass Intellektuelle im deutschen Sprachraum hier eine Möglichkeit finden, sich ausgiebig zu äußern. Wie gewohnt wohltuend perfekte Medien- und Gestaltungstechnik. Thumps up! =)

  27. Typisch Politker.

    Sonja Karas mit ihrem CO² auf NULL.
    Das würde bedeuten das wir alles Leben auf unserem Planeten vernichten müssten.
    Denn selbst ein Absterbender Baum gibt das CO² das er sein leben lang aufnahm wieder ab.
    Alle Lebewesen bestehen zum Großteil aus CO² und geben ebenfalls CO² ab.
    Die Meere tun das gleiche.
    Wenn ich Holz in meinem Ofen verbrenne kann nicht mehr CO² abgeben werden als der Baum im laufe seines Lebens aufnahm,es entsteht ja nicht „NEU“ es war schon immer da,es wird nur wieder freigesetzt und von den anderen Bäumen wieder aufgenommen.

    • Schon erstaunlich, wieviele Menschen dem CO2-Märchen immer noch auf den Leim gehen.
      Was diese Menschen vermutlich nicht erfassen, ist, daß sie durch diesen Glauben dem vom Militär betriebenen Geoengineering – das die Klimastörungen höchstwahrscheinlich hauptverantwortlich verursacht hat – als Heilmittel gegen jene Tür und Tor öffnen. Geoengineerung, die Vergiftung der Atmosphäre, wird uns künftig immer unverfrorener als Mittel gegen das Klimachaos angeboten werden. Und jeder, der dieses Märchen kolportiert und damit stärkt, ist genauso schädlich für das Leben auf der Erde.
      Also auch hier wieder: die Linken, trotz aller guten Absichten, als Vorabkommando für die neoliberal-militärische CO2-Klimalüge a la Al Gore.
      Einfach nur noch traurig.

      http://quer-denken.tv/1529-klimawandel-auf-kybernetisch-das-co2-maerchen-als-zivile-religion/

      slimlife.eu:
      „Harald Kautz-Vella im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. CO2 gilt seit wenigen Jahrzehnten als der unumstrittene Klimakiller Nummer eins. Wir wissen heute mit Sicherheit, daß CO2 zu den so genannten Treibhausgasen gehört, ebenso wie z.B. Methan oder Ozon. Für den Treibhauseffekt sind aber zu etwa zwei Drittel alleine der Wasserdampf und die Wolkenbildung verantwortlich. Wieso sucht man dann aber die Schuld am Klimawandel ausgerechnet beim CO2?

      Praktischerweise korreliert die Interessenslage verschiedenster Kreise der Großindustrie mit dem Märchen vom CO2 als dem absoluten Klimasünder. So wurde es erstmals z.B. von Margaret Thatcher zur Durchsetzung der Interessen der Atomlobby (Bau Atomkraftwerken) als „Argument“ gegen die Interessen der Kohlelobby gebraucht.
      Für andere Interessensgruppen, wie die, die NWO betreiben, diente CO2 wiederum als Goldesel. Mit Al Gore als Zugpferd wurde CO2 in der Öffentlichkeit jahrelang geradezu dämonisiert. Schließlich sei auch der Mensch an seiner Entstehung schuld und müsse daher steuerlich zur Kasse gebeten werden.
      Nach einem simplen Muster wurde hier “der Schuldige” mit teilweise abstrusen Theorien präsentiert. So wurden Grafiken präsentiert, welche einen Zusammenhang zwischen der Menge des CO2 und der Wärmeentwicklung auf unserem Planeten zeigen. Die Korrelation stimmt zwar, die Kausalität ist jedoch völlig falsch dargestellt. Nicht die Wärmekurve läuft der CO2 Kurve hinterher, sondern genau umgedreht. Dafür gibt es auch eine simple Erklärung, denn bei einem Anstieg der Temperatur gasen die Ozeane aus und setzen CO2 frei. Der Effekt tritt allerdings mit ca. 800 Jahren Verzögerung ein. Dies ist freilich in einer Grafik mit einer Zeitachse im Bereich mehrerer Millionen Jahre nicht erkennbar.
      Diese Langzeitbetrachtungen zeigen aber auch, daß Klimaänderungen kein Problem darstellen, da es bei 10 Grad und 20 Grad Stabilitätspunkte gibt, zwischen denen das Klima im Verlauf von mehreren Millionen Jahren “pendelt”. Derzeit leben wir sogar in einer Kältephase. Die Klimaschwankungen sind vielmehr abhängig von Sonnen- und Strahlungszyklen, welche Partikel in unserer Atmosphäre ionisieren und Wolken entstehen lassen. Auch das Problem der Radioaktivität (Hunderte von Atombombentests) und Militärtechnik, sorgt für eine solche Ionisierung der Atmosphäre.
      Mittlerweile zeigen sich aber Tendenzen, daß selbst in wissenschaftlichen Kreisen eine wachsende Skepsis hinsichtlich des CO2 als angeblichen Klimakiller herrscht. Natürlich haben sich die Interessenlagen nicht geändert, allerdings ist eine so offensichtliche Lüge wie diese nicht länger aufrecht zu erhalten.
      Die Wissenschaft liefert in vielen Bereichen wichtige und gute Ansätze. Problematisch ist heutzutage die Spezialisierung in allen Bereichen der Wissenschaft. Tief in die Materie einzusteigen, ist heute für Wissenschaftler oft unumgänglich, man verliert allerdings den Überblick über das Ganze.
      Das Problem der Wissenschaft von heute, ist deren finanzielle Abhängigkeit. Während diese z.B. bei den alten Griechen durch Neugier und Interesse getrieben war, ist unsere Forschung oftmals nur durch Drittmittel (Firmen und Politik) möglich, kann also oft schlicht als gekauft angesehen werden. Damit verbunden sind Abhängigkeit und nicht-ergebnisoffenene Forschung. Am Beispiel der Klimaforschung ist dies ganz besonders gut zu erkennen.
      Im Gespräch mit Michael Vogt erklärt Harald Kautz-Vella die Anfänge der Klimadiskussion und warum sich diese gerade am CO2 ausgerichtet hat und welche ökonomische Interessen dahinter stecken. Und ist das CO2-Märchen neben den Lobby- und monetären Interessen nicht auch ein gigantisches Ablenkungsmanöver von echtem Raubbau und den Sünden an der Natur?“ (aus: slimlife.eu)

      Der Papst des Klimamärchens im Öffentlich-Rechtlichen: https://www.upendo.tv/fmd/klimamaerchen-papst-al-gore-live-im-morgenmagazin

    • Ein konkretes Beispiel, dass Demokratie mit Sachfragen nichts zu tun hat. Sachfragen haben mit Sachverstand zu tun und dabei gibt es immer Leute, die sehr viel wissen und solche die nicht viel wissen. Mit anderen Worten, es gibt gewissermassen (Wissens- oder Können-) Eliten… da ist NICHT jeder GLEICH wie das die demokratische Denkweise tut. Demokratie ist richtig für Rechtliches, wo es um die Verhältnisse zwischen 2 Personen geht. Bei Sachfragen muss der Klügere das Sagen haben. Die Politik von heute meint über alles bestimmen zu können und zu müssen: das ist falsch. Auch hier: liest doch mal Rudolf Steiner „Die soziale Frage“ und zusammenhängende Vorträge. Das meiste ist noch bitter-aktuell.

    • @ Olienta: Ich glaube zu verstehen, worauf Sie hinauswollen, möchte jedoch zu bedenken geben, daß das Fachidiotentum, wie ichs mal unhöflich nennen möchte, uns überhaupt erst in die Misere gebracht hat, in der wir uns befinden. Wir brauchen Menschen, die um die Ecke denken und über ihren Fachbereich hinausschauen können. Der „Klügere“ ist nicht zwangsläufig jener, der die meisten Informationen speichern kann, sondern der, der mit Blick auf das Ganze die intelligentesten Schlüsse daraus ziehen und die glaubwürdigsten Verbindungen herstellen kann.
      Wenn ein Politiker eine Aussage macht wie „Null CO2“, dann erwarte ich von diesem, daß er sich mit der Materie befaßt hat und nicht nur irgendwas Bequemes nachplappert.
      Das geht heute an einem, höchstens zwei Wochenenden, sich in einer so wesentlichen Frage wie dem Klimachaos übers Internet kundig zu machen. Wir müssen das Rad ja auch nicht jedesmal neu erfinden und bei Steiner beginnen, während da draußen Welt und Natur zugrundegehen. Wir können von Kundigen lernen und dann eigene Schlüsse ziehen – vorzugsweise von ganzheitlich ausgerichteten Menschen, die nicht aus öffentlichen Töpfen leben oder in der Nähe von Parteien oder Lobbyorganisationen angesiedelt sind. Dadurch scheidet für mich fast der gesamte akademische Bereich schon aus.

      (Trotzdem werde ich bei Steiner mal über „die soziale Frage“ nachlesen. Danke für den Tip.)

    • „Wenn ein Politiker eine Aussage macht wie „Null CO2“, dann erwarte ich von diesem, daß er sich mit der Materie befaßt hat und nicht nur irgendwas Bequemes nachplappert.“ – auch darin liegt ein großer Bluff, um den Titel mal anders zu interpretieren.

    • Kann ich bestätigen, habe den Vergleich schon mindestens zweimal woanders gelesen.
      Es MUSS woanders gewesen sein, denn Frau Hecht-Galinski lese ich nicht . Sie ist mir schon lange im Ton zu aggressiv und wirkt verbohrt. Bei der Positionensendung, in der sie dabei war, hat sie dauernd unterbrochen und war nicht in der Lage auf Argumente einzugehen. Habe KenFM daher schon ein Jahr zuvor vorgeschlagen, zu dem Thema eine sympathischere Person zu befragen, z.B. Rolf Verleger. Ken Jebsen verteidigt sie jedoch; das hat sicher seine Gründe in seiner eigenen Geschichte.

      So toll fand ich diese Sendung übrigens nicht: Ich stimme da anderen Foristen zu, die meinen, dass die Gesprächsleitung schlecht war, einige haben dauernd reingedrängt und unterbrochen (Dahn und Dehm), andere kamen zu wenig zu Wort, weil sie zu höflich gewartet haben, bis sie das Wort erhielten (Karas), durch die Unordnung wurde bald der Faden verloren. Diese Art „Lebhaftigkeit“ mag ich gar nicht. Mir würde auch nicht viel bringen, wenn das Spektrum breiter wäre. Was hätte ich davon, einem Neoliberalen oder Nazi oder Frau von der Leyen zuzuhören?

      Ich komme allmählich zum Schluss, dass ich vom Format „Gespräche“ oder „Roter Tisch“ viel mehr habe, viel mehr erfahre, mehr begreife, als im Format Positionen – auch wenn ich „Positionen“ immer noch als Höhepunkt des KenFM-Angebots herbeisehne.

    • Ich möchte darauf aufmerksam machen, daß es eigentlich keinen Streit um die Sache gab, sondern wieder einmal nur um die Wortwahl. Nach der geltenden Sprachregelung ist es strengstens verboten, irgendwelche Holocaust-Vergleiche anzustellen, schon gar nicht im Zusammenhang mit dem friedfertigen, einzigartig demokratischen Israel, weil dadurch das singuläre Verbrechen der Nazis relativiert wird. Habe ich das so richtig dargestellt?

      Da mir aber das ganze „Correctness“- Getue zum Hals raushängt, habe ich kein Problem mit dem Stil von Frau Hecht-Galinski, die zweifellos zornig ist. Immerhin handelt Israel vorgeblich im Namen der Juden und da kann man als Jude schon wütend werden.

      Mit dem Komplex Israel/Palästina sehe ich ein ganz anderes Problem, wobei ich in einigen Dingen anderer Meinung bin als Frau Hecht-Galinski. Aber ich will hier jetzt kein neues Faß aufmachen, deswegen lasse ich das einfach weg.

    • „…
      Es MUSS woanders gewesen sein, denn Frau Hecht-Galinski lese ich nicht . Sie ist mir schon lange im Ton zu aggressiv und wirkt verbohrt.
      …“

      Unterschreibe ich so zu 100%. Ich kann ihren Texten wegen der Art nix abgewinnen, noch nie und das ist eigentlich jammerschade beim Thema :-\

    • Ich muss zugeben, dass ich die Texte von Frau Galinski auch nicht lesen mag, genauso wie die Texte von Susan Bonath. Freiwillig möchte nicht und schon gar nicht immer wieder an der ewig selben Verbohrtheit teilnehmen. Ja.

  28. Ich bedaure sehr, dass es keine politische Partei mehr gibt, die unsere Art Wissenschaftsforschung hinterfragt mit ihren lebenszerstörerischen Resultaten seit die GRÜNEN so in Nichts abgesackt sind. Da wütet ununterbrochen eine planetare Giftschleuder und keiner der Diskutanten verliert ein Wort darüber. Das stört mich z.B. sehr auch an den LINKEN. Insofern sind sie doch alle immer noch viel zu wirtschaftsfreundlich und neoliberal. Mir ist das Oppositionellste immer noch längst nicht oppositionell genug. So kann ich an die grundsätzliche Kehrtwende, die die Welt bräuchte, um zu heilen, nicht mehr glauben.

    • Genial. „Wenn erst mal alles vergiftet ist, nützt es uns auch nichts mehr, wenn das Gift dann gerecht verteilt wird.“
      Das Bonmot des Jahrhunderts, würde ich sagen 😉

  29. Die lockere Gesprächsführung, bei Einzelgesprächen gut geeignet, führt bei Gruppen leider dazu, dass kaum ein Thema wirklich ernsthaft diskutiert wird, vor allem nicht, wenn man 3 ausgemachte Selbstdarsteller am Tisch hat. Herr Jebsen sollte sich trauen, so einzugreifen, dass zumindest bei einem oder zwei Themen gegensätzliche Positionen direkt im Dialog diskutiert werden.
    Z.B. hätte das Thema, ob die Flüchtlinge, wie Frau Dahn glaubt (ihr revolutionäres Subjekt), die Demokratie von unten stärken, oder ob das Gegenteil richtig ist (Einwanderung als Entsollidarisierungsstrategie wie in den USA) festgehalten und besprochen werden sollen.

    • Da bin ich ganz ihrer Meinung. Die Frage, ob Washington die Flüchtlinge, die die US-NATO produziert, als Waffe gegen Europa missbraucht, muss unbedingt diskutiert werden. Voraussetzung wäre dann allerdings, dass wir die vorgebrachte bzw. vorgespielte Freundschaft Washingtons zu Europa hinterfragen. Das traut sich die Geschäftsführerin dieser NGO noch nicht. Wir müssen ihr Beine machen, oder sie abwählen. (In 4 Jahren).
      In Wirklichkeit haben wir natürlich nicht die Wahl, können uns mit diesem, oder in diesem infantilen Zustand nicht abfinden und denken uns souverän, dass wir nicht sind.

    • Die Frage nach der Migrationswaffe (oder eben nicht?) ist doch so zentral auch und gerade für dasAufkommen der AFD, dass ich nicht verstehe, wie sich ein exklusiv linker Gesprächskreis so um das Thema windet. Sie waren unter sich und hätten hier mal loslegen können – ganz ohne das Argument, man wolle die Diskussio flachhalten, um rechten Thesen keinen Raum zu geben.

      Das war ganz schwach. Eigentlich wie immer, wenn es konkret wird.

      Das gleich bei der Frage nach der Verstaatlichung.

      Da inszenieren sich die linken immer mit ihrem Unbehagen mit DEM Kapitalusmus so, als hätten sie wissenschaftlich idiotensicher die Analyse für alles.

      Es stellt sich aber die Frage: Was dann?

      Hier waren sie sich uneins (wie so oft und das ist vermutlich auch der Grund, warum ihnen die Massen nicht zufliegen und lieber die Finger von „sowas! lassen) und auch Jebsen hat bei der Streitfrage „Verstaatlichung und /oder Vergesellschaftung“ nicht agiert, sondern alle schnell aus dem Thema entlassen, als wäre ihm das zu heiß.

      Auch das war schwach, weil wir keinen klärenden Streit zu der FRage bekommen haben.

      Alles bleib vage und man wähnte sichmal wieder komfortabel auf der Seite des Guten.
      Die Wahrheit aber soll ja immer konkret sein, liest man.

    • Eigentlich wollte ich nur Herrn Jebsen einen Verbesserungsvorschlag machen. Aber wenn wir jetzt schon bei diesem Thema sind – und ich mal richtig viel Zeit habe – gebe ich folgendes zu bedenken:
      1. Die USA haben eine eigene, lange Geschichte der Einwanderung. Die Einwanderung hat bei ihnen fortlaufend zur Entsolidarisierung geführt. Ständig sind neue, aufstiegsbereite, willige, dankbare Hãnde hinzugekommen. Sprachprobleme haben das ihrige dazu getan, um die Widerstandskraft der eigenen Untertanen zu brechen..
      2. Wenn es so ist, liegt es doch nahe, dass die 0,01 % in den USA und ihre thinktanks genau dieses Mittel auch den, im übrigen von ihnen gesteuerten politischen Eliten in Europa zur Anwendung empfehlen?

      Und wozu das ganze? Damit 30 Tage Urlaub, günstige Krankenversorgung, Renten, auskömmliche Löhne wegfallen und das so gesparte Geld in die Taschen dieser Leute und ihrer Klientel wandert. Wie tief und wie schnell das Lebensniveau gesenkt werden kann? Das Niveau muss unter das des normalen US Menschen fallen, die Geschwindigkeit wird ganz alleine politisch (Widerstandsvermeidung) berechnet.
      Das ist nicht so schwer nachzuvollziehen, finde ich und ach so menschlich. Allzumenschlich!

    • Ich würde bei KenFM gerne mal wieder Jürgen Elsässer sehen. Der gefällt euch nicht? Das muß er doch gar nicht! Wir reden ja angeblich mit allen – oder doch lieber nicht?

      Diese Positionen-Ausgabe war wieder einmal durchaus anregend. Aber bei KenFM stört mich generell die allzu schmale Bandbreite der vertretenen Meinungen. In diesem Fall erschien sie mir besonders schmal. Ein Vertreter der MLPD (nur als Beispiel) hätte bei der Frage nach der sogenannten Demokratie für etwas mehr Auflockerung gesorgt.

      Hamed Abdel-Samad wäre auch ein informativer Gesprächspartner, aber ich vermute, seine Auffassungen passen nicht zur Agenda von KenFM.

    • Eine berechtigte Frage. Der Verleger Ken denkt sich natürlich: Wie viel stoße ich ab, wie viele gewinne ich dazu. Deshalb ist Elsässer außen vor. Aber fairerweise müssten wir uns dann in seine Rolle versetzen. Er sucht Anerkennung durch Wachstum, die bekommt er mit dosiertem Widerspruch zum Mainstream, nicht durch rechte Außenseiter, die aus ihrer Nazitonne, auch wenn sie nicht da drin sind, medial nicht mehr rauskommen. Vermutlich würde ich an seiner Stelle genau so handeln und denken.

    • Ach so, es geht gar nicht um die Suche nach der (relativen) Wahrheit, sondern um Wachstum durch Anerkennung? Und deshalb muß der Widerspruch zum Mainstream fein dosiert werden? – Ich fürchte, dann wird KenFM zwar vielleicht noch etwas anwachsen, aber bald an Grenzen stoßen, weil die Bandbreite der geduldeten Meinungen (außer hier in den Kommentaren) einfach zu schmal ist.

      Dann kann auch die oben angesprochene Migration als Waffe nicht ernsthaft diskutiert werden. Denn nach der Ken-FM-Linie ist die Massenzuwanderung wenn schon keine „Bereicherung“, so doch eine harmlose Sache, weil der Islam ja so ungemein friedfertig ist. Außerdem haben „wir“ uns durch Nichtverhinderung der US-Aggressionen irgendwie mitschuldig gemacht und müssen nun halt die Suppe auslöffeln, oder? – Immerhin hat vor einiger Zeit Willy Wimmer – lange nichts mehr von ihm gehört – aus eigenem Wissen heraus auf das gezielte Auslösen von Flüchtlingsströmen hingewiesen. Und wenn es eine Waffe ist, muß man sich dagegen wehren dürfen.

      KenFM und Jürgen Elsässer oder zumindest deren „Anhänger“ haben durchaus etliche Schnittmengen, nur in zwei oder drei Punkten eben nicht. Wohin gehört jemand, dessen Herz eigentlich links schlägt, der aber die islamische Massenzuwanderung als Bedrohung empfindet? Vor diesem Dilemma standen viele AfD-Wähler, die früher die Linke gewählt hatten. Eine „linke“ Partei, die in aber in Sachen Zuwanderung „rechte“ AfD-Positionen vertritt, hätte wahrscheinlich großen Zulauf, aber solche eine Partei gibt es eben nicht.

      Wenn die angeblichen „Linken“ und die angeblichen „Querfrontler“ nicht einmal miteinander sprechen können, dann kann daraus keine größere Bewegung entstehen. Jeder bemüht sich um Wachstum durch Anerkennung, aber wegen der sektenartig schmalen Bandbreite wird es zwangsläufig begrenzt bleiben.

    • Wolfgang Gerber, sie sagen:
      „Eine „linke“ Partei, die in aber in Sachen Zuwanderung „rechte“ AfD-Positionen vertritt, hätte wahrscheinlich großen Zulauf, aber solche eine Partei gibt es eben nicht.“
      Der Sahra Wagenknecht- Flügel der Linken gehört doch dazu, erreicht aber nicht die „kleinen“ Leute. Wenn eine Partei in ihren Aussagen nicht eindeutig ist, verliert sie an Stimmen. Das musste auch die SPD schmerzlich erfahren.
      zu felluna:
      Schätze mal, dass 90% der AfD- Wähler falsche Vorstellungen über die Sozialpolitik ihrer Partei haben. Diese Partei ist für ein „weiter so“, ohne Ausländer. Kein kreativer Gedanke zur Annäherung der „Arm- Reich Schere“, trotzdem würde ich mich über einen Besuch von Alice Weidel, am besten zusammen mit Sahra Wagenknecht, bei KenFM sehr freuen.

    • „Wenn eine Partei in ihren Aussagen nicht eindeutig ist, verliert sie an Stimmen.“

      Ja, das stimmt. Ich denke aber nicht, daß der Wagenknecht-Flügel ins Sachen Massenzuwanderung AfD-Positionen vertritt. Selbst wenn die gesamte Linke eindeutig Wagenknecht folgen würde, könnte sie damit nicht diejenigen gewinnen, die die Massenzuwanderung und den Islam als Bedrohung für die Heimat, für sich selbst und für die Zukunft ihrer Kinder ansehen.

      „Schätze mal, dass 90% der AfD- Wähler falsche Vorstellungen über die Sozialpolitik ihrer Partei haben.“

      Das denke ich auch. Aber selbst von denen, die die AfD-Sozialpolitik halbwegs kennen und eigentlich ablehnen, haben trotzdem etliche AfD gewählt, weil sie die Bedrohung durch Massenzuwanderung als dermaßen fundamental empfinden, daß dagegen alles andere in den Hintergrund tritt. Das sind nicht nur prinzipienlose Protestwähler, sondern Menschen, die einfach keine andere Alternative sehen.

    • zu W.Gerber 9:42
      Natürlich sollte es in erster Linie um die Suche nach der relativen Wahrheit gehen. Ich hatte das absichtlich etwas provozierend formuliert, in der Hoffnung, KenFM würde sich zu dem Thema äußern. Ansonsten kann ich alles nachvollziehen und dem zustimmen, was sie als Kritik geäußert haben. Alles Gute!

    • Alle hier anwesenden müssten eigentlich wissen wieso KenFM (NICHT MEHR) mit Elsässer redet.
      Und AfD.? nun Leute die den Slogan (Kauft nicht mehr bei Türken) oder (Wenn wir an der Macht sind Marschieren wir in die Türkei ein) verbreiten,sollte man einigen Abstand halten.
      Die AfD ist nicht für den kleinen Mann,das sollten eigentlich so langsam alle Geschnallt haben.

    • Zu diesem Austausch hier habe ich ein paar Fragen, wenn Sie gestatten…

      @felluna:
      Wollen Sie, dass ein AfD-Verfechter sich selbst entlarvt in seinen Ansichten ?
      Dann empfehle ich das Gespräch mit Wisnewski.
      Oder möchten Sie, dass Herr Jebsen einen AfD-Politiker argumentativ zur Schnecke macht ?
      Das wird nicht passieren, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich politisch rechtsorientierte Menschen überhaupt in diese Hallen trauen. Was sollten sie auch dort ?

      @Wolfgang Gerber:
      Was Sie als besonders schmale Bandbreite ansehen, kommt mir eher vor wie zielorientiertes Diskutieren auf progressiver Basis.
      Was das angeht, wäre Elsässer eine Fehlbesetzung.

      „Wohin gehört jemand, dessen Herz eigentlich links schlägt, der aber die islamische Massenzuwanderung als Bedrohung empfindet?“
      Derjenige gehört in die direkte Diskussion auf Augenhöhe mit einem Muslim, und zwar schleunigst.

      Nicht falsch verstehen: Die Angst, die so viele Menschen empfinden, ist real und vermeintlich begründet, soviel raffe ich auch.
      Sie wird sich aber nicht dadurch auflösen lassen, dass zwei Menschen sich öffentlich darum streiten.

      @all:

      1. Die Flüchtlinge sind bereits anwesend… es steht schon lange nicht mehr zur Diskussion, ob deren Anwesenheit bereichernd oder beängstigend genannt wird.
      Es ist daher auch vollkommen egal, ob sie als Waffe eingesetzt werden oder nicht, weil wir NICHTS daran ändern können. Wir werden uns mit ihnen auseinandersetzen müssen — ob es uns passt oder nicht — und diesen simplen FAKT gilt es jetzt endlich zu realisieren und das Beste daraus zu machen.

      Mit dem Wissen, dass man diese Theorie betreffend Recht hatte, kann man sich im besten Fall den Arsch abwischen, das war’s !

      2. Erklären Sie bitte den erhofften Erkenntnisgewinn, der sich durch einen Gast mit AfD-Positionen ergeben würde.
      Wenn Sie sich ein Aufeinandertreffen zweier konträrer Positionen wünschen, dann gucken Sie doch Anne Will oder sonstige Talkshows, bei denen ja immer ganz besonders viel Mehrwissen gewonnen wird…

    • Horst Kiezmann: schauen Sie sich doch mal das Gespräch v. Herrn Jebsen und Elsässer zum Thema Familie in youtube an. Katastrophe! Danach will man (ich) Elsässer nie wieder sehen. Er ist ganz einfach unten durch. Herr Jebsen: bloss nicht wieder den Elsässer aus der Kiste holen, so sehr er auch jaulen mag!

    • Was!? Das soll der Grund sein, nicht mehr mit Elsässer zu sprechen?

      Ich sage nicht, das besprochene Familienthema sei „nebensächlich“, aber angesichts der vielen anderen Probleme ist es doch nur eins unter vielen. Wenn man wegen eines Punktes jemanden vom Gespräch und von teilweiser Zusammenarbeit ausschließt, dann sieht es für unsere Zukunft ganz schlecht aus. Wenn immer hundertprozentige Zustimmung zur eigenen Position erwartet wird, kann niemals eine größere Bewegung entstehen. Das ist Sektierertums der schlimmsten Sorte!

      Den Kommentaren bei Youtube ist zu entnehmen, daß durchaus viele eher dem Elsässer zustimmen, manche wollten danach mit Ken Jebsen nichts mehr zu tun haben. Das ist natürlich auch Sektierertum. Mir selbst ist das Gendergetue inzwischen so zuwider wie Political Correctness mit dem nervtötenden Sprachwächtertum, aber Elsässer schießt hier etwas übers Ziel hinaus, finde ich.

      Ich bin nicht der große Elsässer-Fan. In der Migrantenfrage bin ich ganz seiner Meinung, aber mich stört, daß er fast nur noch dieses eine Thema hat, weil er damit die meisten Anhänger zu gewinnen hofft. Da würden zusätzliche „linke“ Positionen eher hinderlich sein, denkt er wahrscheinlich. Aber das ändert nichts daran, daß man im Gespräch bleiben sollte. Elsässer war von mir eigentlich nur als Beispiel gemeint, mein zweiter Vorschlag war der Islam-Entlarver Hamed Abdel-Samad. Ich bin ziemlich sicher, daß er Ken Jebsen nicht in den Kram paßt, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Die Bandbreite der bei KenFM vertretenen Meinungen ist sehr schmal. Andere Positionen, die zwar auch nicht zum propagierten Mainstream gehören, aber von Ken Jebsens Agenda abweichen, kommen kaum vor. (Das ist bei Elsässer auch nicht anders.)

    • Wolfgang Gerber: ich habe über Ihren Sektierertumvorwurf nachgedacht. Ich finde, Sie haben insofern recht, als man mit Elsässer und Co durchaus zum Thema Frieden kooperieren sollte, wie mit überhaupt jedem anderen. Wer aber die Familie, in der soviel Gewalt und Aggression, Schuld und Rache, Kinderverbiegung, Menschenverbiegung stattfindet, derart verherrlicht wie Elsässer, ist für mich (nur für mich) als Gesprächspartner nicht mehr ernstzunehmen. Zumal er sich in seinem Leben schon so oft gewendet hat, dass ich gar nicht weiss, was an ihm echt, gespielt und was gelogen ist, ich habe jede Achtung vor ihm verloren. Wie gesagt, gilt das nur für mich, vielleicht weil ich ihn schon so lange kenne. Bei Hamed Abdel. Samed bin ich wieder ganz Ihrer Meinung!

    • routard
      Was in den funktionierenden Familien am Esstisch gesprochen wird, kann der Staat noch nicht kontrollieren, sind deshalb für den Staat verdächtig. Da könnte z.B. gedacht und gesagt werden, dass ohne den Bombenterror der US-Nato wir in Europa gar kein Flüchtlingsproblem hätten, oder das vieles dafür spricht, dass die NSU eine Erfindung der „Dienste“ sind. Ich halte die Überlegungen von Elsässer dazu nicht für so abwegig, wie KenFM sie darstellt. In unserer Familie, (meine drei Töchter sind inzwischen außer Haus), gab es keine Gewalt und Aggressionen, dass lässt sich nicht verallgemeinern.
      Ich fand deshalb das Gespräch v. Herrn Jebsen und Elsässer zum Thema Familie von Jebsen ziemlich verunglückt, weil er meines Erachtens von vornherein mit Elsässer brechen wollte, unabhängig davon, was dieser gesagt hätte. Einer der wenigen schlechteren Auftritte von ihm.
      Ich hatte vor ca. 4 Jahren für ein knappes Jahr mal Elsässers „Compact“ abonniert. Da mir die meisten Themen zu rechtslastig waren, habe ich sie wieder abbestellt. Aber zum NSU- Thema konnten sie viel Erhellendes beitragen. Wie man grundsätzlich akzeptieren sollte, dass kein Mensch in allem die gleichen Ansichten wie ein Anderer hat und sie deshalb ertragen, erleiden, erdulden, oder kurz tolerieren sollte.

    • Horst Kiezmann: danke für Ihre Antwort ist ja mal ein wenig Dialog. Viele meiner Freunde/Bekannten leben in Familien, haben Kinder, ich kann sehr gut mit ihnen zusammen sein und über allerhand diskutieren, natürlich nicht über die Institution Familie, muss auch nicht sein, wir wollen ja herausfinden, wo wir uns einig sind, was wir beobachten, wie wir den Überblick bewahren oder gewinnen können. Was ich aber überhaupt nicht leiden kann ist, wenn jemand früher für freie Sexualität, gegen Monogamie und für das Nacktbaden eingetreten ist und jetzt das Hohelied des monogamen ehelichen Zusammenlebens predigt. Wie sagt der Volksmund? Die Hure wenn sie alt wird, geht sie mit dem Gebetsbuch unterm Arm.

    • @Seven

      „Wohin gehört jemand, dessen Herz eigentlich links schlägt, der aber die islamische Massenzuwanderung als Bedrohung empfindet?“
      Derjenige gehört in die direkte Diskussion auf Augenhöhe mit einem Muslim, und zwar schleunigst.

      Deswegen haben ich ja ein Gespräch mit Hamed Abdel-Samad vorgeschlagen. Man sollte meinen, daß er genug vom Islam versteht und viele Moslems kennt. Zufälligerweise kenne ich auch relativ viele Moslems und habe mich in islamischen Ländern aufgehalten. Viele unserer Döner-Türken sind wunderbar „integriert“ … und wählen Erdogan. Das können sie meinetwegen auch tun, aber dann sollen sie in die Türkei verschwinden. Das ist eine scheinbar ruhige Masse, die sich bei Bedarf fanatisieren läßt. (Selbstverständlich nicht alle.) – Ich kenne sie!

      Es hat keinen Sinn, hier über den Islam an sich zu debattieren. Aber denen, die den Islam ablehnen, soll man nicht immer unterstellen, daß sie vom Islam nichts wüßten!

  30. Ein Platzen der zu niedrigst-Zinsen „finanzierten Spekulationsblasen auf Aktien und Immobilien, wird m.E. für einen sehr schnellen und baldigen Wandel weltweit führen und die gesamte Welt-Wirtschaft negativ beeinflussen.

    Allein aus purer Not der Menschen, die dem Finanzsystem und seinen Zwängen ausgeliefert sind, wird zu einem gesellschaftlichen Wandel führen. Der Schuss geht wie immer nach rechts-hinten los – und nicht in die gewünschte linke Richtung einer „Revolution“ zu mehr direkter Demokratie und Gemein-Ökonomie.
    Den Startschuss zum Platzen der Börsen abzugeben, ist planbar und kein Problem. Der Testballon ist gerade aufgestiegen.
    Zudem sind die notwendigen rechten Politiker weltweit auch schon in den Startlöchern, so dass keiner mehr lange dumm rumstehen braucht.

    M.E. ist in der Eurozone die ABHÄNGIGKEIT vom Zahlungsverkehr in EURO ein großes Hindernis, um ALTERNATIV wirtschaften zu können. Beispiel Euro-Südländer GR, I, ES,PL.

    In der Schweiz ist das anders. Dort gibt es seit 1934 den WIR-Franken als Pendant zum Schweizer-Franken. Der WIR-Franken hat seit 1934 eine Banklizenz und schöpft ebenso wie andere Geschäftsbanken das „Geld aus dem Nichts“ als Buchgeld. Es ist festgesetzt, in welchem Verhältnis der WIR-Franken bei Transaktionen verwendet werden muss.
    Immer wenn es dem Schweizer Franken schlecht ging, ging es dem WIR-Franken gut. – und umgekehrt wohl auch.
    In der Eurozone dagegen gibt es keine Möglichkeit einer Parallelwährung mit BANKLIZENZ – also der Möglichkeit, unabhängig vom Eurosystem Kredite zu vergeben. Alle Parallelwährungen basieren auf dem Euro und können maximal nur Mikrokredite vergeben.

    Das ist so in den – AEUV Art. 128 / Arbeitsweise der Europäischen Union – festgelegt.
    „… Die von der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken ausgegebenen Banknoten sind die einzigen Banknoten, die in der Union als gesetzliches Zahlungsmittel gelten.“
    http://www.aeuv.de/aeuv/dritter-teil/titel-viii/kapitel-2/art-128.html

    Ich finde, es wäre ein DRINGENDES THEMA für Experten (keine Träumer) in einer neue Positionen-Runde, die es zu genüge gäbe. Nur so ließe sich die Abhängigkeit nach einem Finanzcrash abmildern. Ansonsten befürchte ich, dass sich die Herde nur nach rechts bewegt. Aus purer wirtschaftlicher ABHÄNGIGKEIT, nicht aus Rassismus, Nationalismus etc.

    Wenn man also die Genehmigung einer Banklizenz außerhalb des Eurosystems abschreiben kann, wie wäre es, etwas zum Bargeldlosen BARTER – Zahlungssytem zu erfahren ? Ein Tausch- und Gutschriftensystem für Private und Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU). Der größte Vorteil wäre – ein unabhängigeres Arbeiten und Handeln von Banken.

    http://presseservice.pressrelations.de/pressemitteilung/barter–ein-weg-aus-der-krise–109151.html

    Oder wie wäre es, wenn man statt Geld gleich in Kilowatt handelt – via Smartphone ? Also tauschen von selbst erzeugten realen und zukünftigen Strom-Guthaben, gegen sonstige Waren und Dienstleistungen. Das ergäbe einen Entwicklungs-Boom in der PV-Industrie. Je effizienter das Modul ist, um so mehr wird selbst erzeugtes kw-Geld hergestellt. Und das noch im Schlaf. besser geht es doch nicht.
    Natürlich im Verbund einer Energiegenossenschaft, in der man sich mit Anteilen einkauft.

    Ich würde mich sehr über solche Themen bei Positionen freuen, denn sie sind sehr dringend.

  31. „Ich bin so ohnmächtig, wie ich es für mich zulasse“ (K.J.) – ein sehr, sehr guter Satz, den ich mir merken will!

    Alle äußere Veränderung beginnt zwar im Innern eines jeden von uns. Wie aber bekommen wir es hin, unsere Energien so zusammenfließen zu lassen, gezielt zu bündeln und zur Wirkung zu bringen, sodass daraus eine Art „Kettenreaktion“ oder eine riesige, schöpferische Woge der Veränderung entstehen kann, die die Verhältnisse auf den Kopf stellt?

    • Das wird eben nicht gehen ohne auch endlich einmal unsere bisher für die Mehrheit noch immer unantastbaren Zivilisationsdogmen anzukratzen und in Frage zu stellen. Damit meine ich nicht nur unsere gesamten Konsumgewohnhheiten einschließich des Ernährungsdogmas zulasten der Tiere, sondern auch unsere „Wissenschaften“. Alle Lebens-und Wissenschaftsbereiche sind mit dem verkehrten Denken infiziert und befruchten sich dadurch im negativen Sinne immer weiter gegenseitig. Wenn wir z.B. der orthodoxen Medizinwissenschaft ihre Denkfehler lassen, so infiltrieren diese weiterhin alle Bereiche unserer Gesellschaft. Ganz deutlich wird dies z.B. in der Geschichte der Impfserenforschung. Da gab es von Anfang an völlig gegensätzliche Positionen und die verkehrte hat sich leider durchgesetzt. Und zwar deshalb, weil sie die gewalttätige von beiden war bzw. ist und weil sich damit viel Geld machen lässt. Die Mikrobe wurde zum todbringenden Angreifer erklärt, wohingegen in Wirklichkeit das Milieu hätte betrachtet und gepflegt werden müssen. Das ist ungefähr so, als ob man die Feuerwehr, die das Feuer bekämpft, für das Feuer verantwortlich machen wollte. Es gibt diesen berühmten Satz des wissenschaftlichen Gegners des Louis Pasteur, der übrigens nachweislich seine Versuchsergebnisse gefälscht hat, des Antoine Béchamp: „Das Milieu ist alles – die Mikrobe ist nichts“. Diese Erkenntnis ist z.B. 1/1 auf unsere gesellschaftspolitische Lage übertragbar. Wo das Milieu, nämlich die Umwelt, das Zusammenleben, geschädigt und zerstört, „gekränkt“ wird(durch die Gift-Industrie und durch die Kriege), entsteht logischerweise Unzufriedenheit, Aggression, aufbegehren und Angriffsbereitschaft. Die Ursachen für die Kränkung des Lebens wurden und werden überall verdreht. Wir kommen nicht umhin, diese ganze patriarchale Hirtenkultur, in der wir leben und die sich zu diesem Horror-Szenario ausgewachsen hat mit ihrem zerstörerischen, gewaltgläubigen Denken, in Frage zu stellen. So lange wir das nicht tun, wird sich logischerweise auch nichts Grundsätzliches verändern.

    • Wir wissen doch alle, dass Gewalt immer die entsprechende Gegengewalt hervorruft. Gewalt zeitigt zwar immer die sichtbar größte Wirkung, aber immer nur in niederträchtiger Weise. Die Zeit der Gewaltätigkeiten der Menschheit war von Anfang an begrenzt und jetzt hat sie deutlich sichtbar keine Zukunft mehr. Der Glaube an Gewalt ist die todbringende Erkrankung der Menschenseele.

    • Ihnen kann ich das ja schreiben, Sie gehören ja nicht zu den Chemtrail-Verleugnern: Früher hat man sich gefreut, wenn’s regnete, weil dann draußen alles schön sauber gewaschen wurde.Heute ist es umgekehrt: man muss alles, was von draußen kommt besonders nach dem Regen gründlich spülen, um sich nicht mit den Nanopartkeln aus den Chemtrails zu vergiften. Früher war Treibhausware etwas Zweitrangiges, heute ist sie eher beruhigend. Ist das allein nicht schon total pervers? Und sogar in dem Meersalz, das ich im Supermarkt gekauft hat, war Rieselhilfe(Nano) drin. Man erkennt das an der seltsamen Schaumkronenbildung auf dem Nudelkochwasser.
      Salz ohne die giftige Rieselhilfe gibt es nur noch von Bio-Firmen. Sie sind dabei, unsere gesamte Nahrung zu vergiften. Aber das ist hier bisher meines Wissens noch nie Thema gewesen. Finde ich seltsam.

  32. Mich hier im Kommentagblog beziehend auf Tom Critical, Petra, Matti , meine Wenigkeit und dem dem Einsteischen Gedankenpost, dass wir Probleme nicht im selben Denken beseitigen können, in dem sie entstanden sind, stellt sich doch mit aller Dringlichkeit für diese Zivilisation erst einmal die Frage: GAME OVER?
    Wenn wir schon davor zurückschrecken diese Frage zu stellen und darüber zu diskutieren, dann befinden wir uns mit allen anderen Diskussionen immer weiter nur an der Peripherie des Grundproblems . Die sog.“Umweltprobleme“, die in Wirklichkeit genauso „Innenweltprobleme“ sind, sind jetzt derart erstickend für das gesamte Leben auf der Erde, dass wir sie eigentlich bei keiner einzigen Diskussion auslassen könnten, weil sie ständig an allem beteiligt sind und den Grund für alle heutigen Probleme repräsentieren. Deshalb, und ich bitte, mich jetzt nicht misszuverstehen, kommen mir die Gespräche über die Einzelheiten politischer Regelungen in der Gesellschaft immer mehr oder weniger wie Luftschlösser vor oder „wie mit dem Messer ins Wasser stechen“.

  33. Erdlinge – Darwins Nightmare – Somalia und die Giftmüllmafia – Deadly Dust —– bitte bei erdlinge taschentücher bereit legen….ist mein ernst….ich frage mich ja immer öfter warum es bei KenFM immer um politische themen geht, wenn es doch um frieden geht – ich behaupte!! – der schlimmste krieg allerzeiten findet überall statt nicht nur in syrien usw klar da werden bomben abgeworfen wie siehts aus mit den toten weltweit an folgen skrupelloser konzerne die mit gesunden essen werben in wahrheit aber BEWUSST die menschen VERGIFTEN! Aspartam! nur eines der inhaltsstoffe die mehr als bedenklich sind…sucht man sich 10 zusammen sind diese mehr als nur im verdacht KREBS und viele andere krankheiten in massen zu verursachen. Aspartam-Gift erlaubt, Natur unerwünscht.

    • Wunderbar, dass diese Ergänzung hier noch kommt. „….der schlimmste Krieg aller Zeiten findet überall statt…“
      So ist es. Es findet, von der Menschheit selbst angezettelt, schon längst ein global ausgewachsener Krieg gegen das gesamte Leben statt und womöglich auch schon gegen den Planeten selbst(ein Stichwort Geo-engineering).
      Ich schließe mich dem Lob für die Arbeit von Ken FM an, aber auch der Kritik, dass der der Ansatz der Themen für die Gesamtsituation, in der wir uns jetzt als Menschheit befinden, immer noch viel zu schmal und zu oberflächlich ist und die größten, weil lebensbedrohendsten Probleme, mit denen hier und überall sonst die Menschen tagtäglich zu kämpfen haben, gar nicht erst in den Fokus nimmt. Die gesamte Vergiftung der Um-und Innenwelt des Lebens, die seit annodunnemals schon begonnen hat, weil die Weiche zum Leben mit Gewalt gestellt wurde, zum Kampf gegen die gesamte ursprüngliche Natur mitsamt der Natur der eigenen Spezies(z.B. verkehrte, blutige Ernährung über Tiere). Diese ganze gewalttätige Richtung, die eingeschlagen wurde, hat nach und nach die geistige Weiterentwicklung unserer Spezies erstickt. Das symbolträchstigste Beispiel dafür ist wohl die Kreuzigung des Jesus von Nazareth.
      Jedenfalls gilt leider für diese ganze auf Lügengewalt aufgebaute Machtexistenz der Menschheit unbestreitbar noch immer wie eh und je dieser Satz: „Wer die Wahrheit sagt, wird gekreuzigt“.

    • Oder es ist umgekehrt. Menschen können Krieg nur spielen, ihr könnt nur so tun, als ob es Feinde gäbe.

      Allein die Dosis macht das Gift, wobei es keine bestimmbare richtige Dosis gibt.

      Alles hat seine Folgen und der Glaube an Bestimmbarkeit, an Gewißheit, die Moral zur Folge hat, führt zu Über- bzw. Unterdosierung.

  34. Super Klartext von Ken Jebsen bzgl. Israels Unterdrückungspolitik gegenüber Palästina. Diesbezüglich gehört kein Blatt vor den Mund genommen.

    Zu Dieter Dehm: Es ist richtig, dass wenn „wir Respekt haben vor den 6 Millionen ermordeten jüdischen Menschen, wir auch Respekt haben sollten vor den 27 Millionen ermordeten sowjetischen Menschen.“
    Ebenso sollten wir aber Respekt haben vor den 5 Millionen ermordeten Vietnamesischen Menschen, den 100 tausenden durch US-Bomben ermordeten Kambodschanischen Menschen, den 4.5 ermordeten koreanischen Menschen im Koreakrieg, der Million ermordeten Menschen im Irakkrieg, Afghanistankrieg, Lybienkrieg und aller weiterer zahlloser Opfer der Völker-und Ländervernichtenden US-Aussenpolitik.
    Ich glaube wir sind längstens soweit, dass es nicht mehr „nur die Nazis“ waren, die innerhalb der vergangenen Jahrzehnten „einzigartige“ Verbrechen verübten…

    • Sehr geehrter Ken Jebsen. Kenfm.
      Vielen Dank für eine neue interessante Sendung zum Thema Demokratie. Ein Thema was wirklich längst von allen kleinen Leuten selbst bei pegia etc stark diskutiert wird. Und viele Leute sich tatsächlich fragen kann ich heute eigentlich mit meiner Wahl noch etwas verändern.

      Sie haben viele interessante Entwicklungen und Fragestellungen aufgeworfen in der gesprachsrunde.

      Ich spreche mal für mich /Zahnarzt 28 Jahre. Wirtschaftsfluchtling. Momentan in der Schweiz. Genauso wie viele meiner Freunde komme ich aus der eher gut ausgebildeten mittschicht und dennoch mit sehr unterschiedlichen politischen Meinungen und Positionen haben wir ähnlichen Konsens. Egal ob links oder rechts. Mitte gelb oder grün. Die Welt ist zu komplex geworden um sie nach dieser oder einer kommunistischen oder sozialistischen oder demokratischen Modells zu erklären. Kernfrage Außenpolitik oder Flüchtlingskriese etc können nicht mehr einfach nach diesem schema unterteilt und beantwortet werden. Und ja eine representative Politik ist a zu langsam und b nicht nah genug am Menschen und dem Volk um diese wenn nicht gerade durch mainstream Medien verfälscht oder manipuliert zu beantworten. Mit den anfangen von pegida hat mein genauso eine revolutionistische Masse gesehen. Die jedoch wichtig dies von der späteren Entwicklung von pegida zu differenzieren- Einen kompletten Querschnitt der Gesellschaft darstellte. Unabhängig ihrer politischen Voreinstellung. Es war mehr ein Konsens von wegen so nicht zur aktuellen Politik zuzustimmen … .dann durch die Medien bewusst verfälscht zusammengeschnitten und als komplett rechts abgetan hat dies direkt dazu geführt diese Bewegung ins rechte Lager a driften zu lassen wo man sie kontrollieren und diffamieren konnte.

      Worauf ich hinaus möchte ist. Es gibt so eine Revolution is tische Masse die versteht auf die Straße zu gehen aber sie kann a zu schnell manipuliert werden und ist b verscheucht selber dafür zu diffamiert zu werden.

      Aussprache zu diesen und jenen Themen haben die Frage der nationalen Identität neu aufgeworfen die jetzt neu beantwortet werden muß. Das bedeutet eigentlich ist die Flüchtlingskriese Krise nicht das Problem (über das aus dem oben genannten Grund jetzt keiner mehr so richtig sprechen will) sondern die Frage die sich damit auftut nach der nationalen Identität und wie diese definiert werden soll.

      Abgetan als Politik verdrossen wird die heutige Jugend gerne bezeichnet. Vlt abgelenkt aber dennoch ein Auge auf das Geschehen aber ohnmächtig weil sie keinen Zugang findet keinen Kanal sich selber einbringen zu können in den Themen der Politik.

      Ich habe länger Zeit in unterschiedlichen Ländern gelebt und die Welt bereist und mir auch die Frage gestellt. Was ist es was man bei uns verändern müsste um die Situation wieder auf Kurs zu bringen.

      Klar eine Revolution hat man in der Geschichte mehrfach gesehen und hat grundlegend Sachen verändert. Genauso wie Kriege. Aber dabei sind die Verluste immer zu hoch und bei dem aktuellen Wohlstand wird dies so schnell nicht passieren. Zudem systemgefahrdend und anarchistisch.

      Ich bin eher der Überlegung dass es eine Transzendenz geben muss. Man kann das System zwar über den Haufen werfen und versuchen alle da oben vom Thron zu schmeißen aber am Ende kommt man meistens eben leider wieder genau da an wo man vorher war.gebauso wie das Geld immer wieder neu angenommen wurde egal welche Währung gecrasht ist.

      Nein ich glaube eine Lösung ist mit dem System. Zu arbeiten was wir haben und dieses versuchen zu verbessern. Klar wir haben ein parteien System. Auch wenn ich dieses nicht sonderlich mag. Dennoch erfüllen sie die grundlegende Funktion sehr komplexe Anforderungen aufzuschlusseln und mit manpower zu lösen.

      Aber an dieser Stelle möchte ich anmerken dass die meisten Politiker ja leider nicht das wissen oder die Fähigkeiten haben die Fragestellungen zu beantworten. Geschweige denn der Ausbildung und dann meistens lobiistisch beraten werden. Ich war immer ein Fan von technokratie aber das Problem ist da dass es im Prinzip lobiistisch ist und beeinflussbar.

      Ich will damit sagen man muss dem System helfen mit Lösungsvorschlägen die unabhängig erarbeitet werden in eigenen think tanks. Und wen nutzt man dazu. Unanabhangige think tanks die man nach dem einfachen Problem solving Muster mit professioneller moderation an jeder Uni in den nebenzeiten anbieten könnte für jedermann zugänglich ganz gleich seiner Ausbildung Klasse Rasse etc. Bedingung ist er kann sich ein Thema auswählen und dafür nur in einer Gruppe teilnehmen. Somit bleibt es frei von Lobbyismus. Zwei drei unterschiedliche Gruppen erarbeiten ihre eigenen Konzepte Bsp Umweltschutz Diesel Skandal etc und stellen dann diese dem Gremium aller Parteien vor. Wir haben dann keine reinen technokrstie aber dennoch Leute die Lust hätten aktiv an einer Lösung zu arbeiten. Sich politisch aktivieren. Selbst wenn ihre Lösung nicht gewählt wurde und selbst wenn dann auch sehen werden ob sie in Zukunft gute oder schlechte Entscheidungen getroffen hätten. Zudem ist es eine unabhängige Beratung der Politik ohne das einmischen von anderen Parteien und NGOs und gibt die Möglichkeit mit dem Querschnitt der Gesellschaft selber Lösungen zu erarbeiten die für alle zugänglich sind und selbst dem kleinen Arbeiter politisch aktivieren kann. Es vervollständigt das System ohne es zu kollabieren. Ist wissenschaftlich und soll immer als Hauptziel Nachhaltigkeit verfolgen denn Wachstum muss immer nachhaltig sein. Dieses Prinzip sollte vermittelt werden.

      Zudem sollte man dann eine Art Betriebsrat auch für die Politiker einführen das sollten durch Zufall gewählte Landsleute sein die bereits Brief benachrichtigt werden an über die Nachhaltigkeit Wirtschaftlichkeit sozialen Gerechtigkeit und verbesserungswürdig koruptiont sowie den Fehlern nachzuweisen die die tatsächliche Performance unser Politiker aussieht. Und da nach sollten diese dann entweder in den Parteien auf oder absteigen. Von außen unabhängig kontrolliertes 5tes organ im Staat das momentan noch fehlt. Denn die Medien und die Finanzwesen hat ja schließlich ihre eigenen Regeln aufgestellt und muss unbedingt wieder weiter vom Staat getrennt werden.

      Ich habe noch viele weitere Ideen wie man die Gesellschaft transformieren könnte zur Demokratie 2.0 wie ich es nennen würde.

      Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen sehr freuen und vlt kann man diesen vorschlagen weiter nachgehen. Ich weiß sie tuen ihr bestes. Freundliche Grüße.

  35. Ich finde, es sollte möglich sein, sich über folgende konkreten Schlüsselmaßnahmen zu verständigen, die das Ziel einer echten Systemänderung sein müssen. Oder?!?

    – Währungsreform, Einführung eines neuen Geldsystems (Vollgeld) incl. Zinsverbot

    – Reform des Wahlsystems: viel mehr direkte Demokratie, kein Fraktionszwang – indem die Parteifürungen nicht mehr über Listenplätze entscheiden, etc. (würde jetzt etwas zu weit führen)

    – Verstaatlichung (als ersten Schritt) von Schlüsselbereichen der Wirtschaft von allgemeinem Interesse: Neben den bekannten (Energie, Wasser, Energie, Bahn,…) auch die Rüstungs- und Pharmaindustrie sowie Banken

    – Austritt aus allen kapitalfaschistischen Organisationen: NATO, EU (evtl. Neugründung Europas nicht ausgeschlossen), IWF, Weltbank, BIZ, SWIFT-System, etc.

    – Signifikant hohe Ökosteuern auf fossile Brennstoffe und Importzölle für eingeführte Waren

    – Hohe Exportzölle für Agrargüter, Verbot von Waffenexporten

    – Komplette Überarbeitung aller Gesetzestexte

    – Enteignung von Kapitalgesellschaften (übrigens incl. Medienkonzernen) und Überführung in Genossenschaften oder Abwicklung

    – Signifikante Umverteilung (durch Vermögen- und Erbschaftsteuern) von Geldvermögen und Grundbesitz (!)

    – Finanziell enorme Stärkung des Sozialstaats und der staatlichen Institutionen (Polizei, Justiz, Gesundheitssystem, Bildungssystem, etc.)

    – Gemeinschaftliche Sozialversicherungen (Bürgerversicherung), evtl. auch komplett aus Steuermitteln für Gesundheit, Rente, Pflege, etc.

    P.S.: Ob man das dann Revolution nennt oder wie auch immer, ist egal. Und gewaltfrei sollte es erreicht werden. Solange man die Ziele und auch konkrete Maßnahmen nicht mal endlich (gesamthaft!) formuliert, wird man bestimmt nie eine ernsthafte Bewegung auf die Straße bekommen.

    • Nachtrag:

      – Verbot von chemischen Pestiziden, Herbiziden, gentechnisch verändertem Saatgut

      – Hohe Steuern auf alle tierischen Produkte (Fleisch, Eier, Milch (und dementsprechend Butter, Käse), etc.)

      -> Zusammen mit den hohen Ökosteuern und der Zerschlagung von Kapitalgesellschaften würde das automatisch zu einer regionalen, ökologischen Landwirtschaft ohne Massentierhaltung und Monokulturen führen – und auch sonst zu mehr Kreislaufwirtschaft

      -> Privatbesitz und Macht sollen nicht komplett verboten werden, aber stark begrenzt.

    • Sehr geehrter Herr Benjamin,

      genau: alles soll so bleiben wie es ist – das Transzendenzverbot bleibt intakt, „ich will so bleiben wie ich bin“.
      „Einführung eine neuen Geldsystems“ – will heißen, dass die Reichtumsform abstrakt bleibt
      „Reform des Wahlsystems“ – will heißen weiterhin nur Form ohne Inhalt, die Quantität obsiegt, inhaltliche Wahrheit ist weiterhin Fehlanzeige
      „Verstaatlichung (als erster Schritt)“ – will heißen wir lassen die verallgemeinerte Subjektivität und ihren Garanten (Großsubjekt Staat) am Ruder
      „Austritt aus allen kapitalfaschistischen Organisationen“ – will heißen solche, die mir individuell nicht passen. Der „eigene Staat“ samt mythologischer „Nation“ darf’s schon sein. Wir san mir.
      „Signifikant hohe Ökosteuern“ – will heißen, dass Geld auf Bäumen wächst oder wie Karl Marx es nannte, geheckt wird. Systemimmanent betrachtet, wirft Öko nie Wert ab, sondern schlägt immer auf der Kostenseite auf. Viel wichtiger ist aber, dass solche Ideen den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen. Ökologische Schäden können nicht mit dem gleichen Denkformen beseitigt werden, das sie hervor gebracht hat. Die Zauberlehrlinge sind mal wieder am Werk
      „Hohe Exportzölle für Agrargüter, Verbot von Waffenexporten“ – will heißen, dass unter gleichzeitiger Beibehaltung der Verhältnisse (siehe Vorschläge des Posters zuvor), die Moral angerufen wird. Es kommt aber nicht von ungefähr, dass das moderne Ensemble (die Bürgerliche Gesellschaft, die wissenschaftliche Epoche usw. usf.) die erste Formation ohne inhärente Ethik ist. Das klappt nicht.
      „Komplette Überarbeitung aller Gesetzestexte“ – will heißen, dass das „was alle angeht“ (Allgemeinheit) weiterhin auf den Austrag konkurrenter Abstraktionen beschränkt bleiben soll, die dann in ebensolche abstrakte Normen gegossen werden. Die Anwendung solcher Normen (Rechtsprechung) findet nämlich im Verborgenen und im Sitzungsgeheimnis statt, wie das auch von der Verfassung garantiert ist. Leider kein Horizont, hinter dem es „weiter geht“.
      „Enteignung von Kapitalgesellschaften … und Überführung in Genossenschaften …“ – will heißen, dass die bürgerlichen Handlungs- und Denkformen weiter bestehen sollen, die unsere Verhältnisse immer wieder hervor bringen.
      „Signifikante Umverteilung … “ – will heißen, dass die Verteilungs!frage (das „um“- setzte nämlich unsere Denkfrom und Verhältnisse bereits voraus) und damit die Frage nach einer anderen Welt umgestellt bleiben soll.
      „Finanziell enorme Stärkung des Sozialstaats und der staatlichen Institutionen“ – will heißen, dass die von unseren gesellschaftlichen Verhältnissen überflüssig gemachten, gedemütigten und verar…ten tatsächlich die treuesten Vasallen abstrakt-universeller und damit un-menschlicher Verhältnisse sind.
      „Gemeinschaftliche Sozialversicherung“ – will heißen, dass der Kapitalismus als gesellschaftliches Verhältnis samt seinem Flaschenhals des Finanzierungsvorbehaltes menschlichen Lebens erhalten bleiben soll.
      „P.S.“ – will heißen: Wie wollen eine Revolution nach den Vorgaben des Bürgerlichen Ensembles. Alles dreht sich einmal um sich selbst (revolvere), alles bleibt wie es ist (nur die Akteure wechseln) und wir wollen uns auch gewiss nicht ermächtigen, sondern weiterhin nach den Vorgaben des gewalttätigen Lebens der Moderne (subjektiv) handeln. Wir stehen zur höchsten Form der Gewalt, nämlich der, die wir uns selbst antun, indem wir uns den Vorgaben der Moderne unterwerfen. Es geht tatsächlich nicht um Gewalt gegen andere, sondern um die Gewalt, die wir durch Erziehung so internalisiert haben, dass wir uns selbst „in der Gewalt haben“ in dem Sinne, dass wir unsere Bedürfnisse, Emotionen und Wünsche zu unterdrücken erlernt haben. Hier beginnt Gewaltfreiheit, die in ein anderswo führen könnte.

    • Lieber Petra,
      dieser Satz von Ihnen bringt es auf den Punkt:
      „Wir stehen zur höchsten Form der Gewalt, nämlich der, die wir uns selbst antun, indem wir uns den Vorgaben der Moderne unterwerfen. Es geht tatsächlich nicht um Gewalt gegen andere, sondern um die Gewalt, die wir durch Erziehung so internalisiert haben, dass wir uns selbst „in der Gewalt haben“ in dem Sinne, dass wir unsere Bedürfnisse, Emotionen und Wünsche zu unterdrücken erlernt haben. Hier beginnt Gewaltfreiheit, die in ein anderswo führen könnte.“

      Vielen Dank, dass ich mit diesen Gedanken hier nicht alleine stehe!
      In dem Thread zu dem Gespräch mit Ernst Wolff habe ich folgendes geschrieben, was auch gut hierher passt, ging es doch im letzten Teil des Gespräches um „Bildung“, also kopiere ich einfach 🙂

      Was Volume schreibt, stimmt schon. Junge Menschen sind nicht dumm gezüchtet, sondern dumm erzogen. Die Verantwortung dafür trage ich als Mutter und nicht meine Kinder!
      Die meisten Eltern sind auch heute noch der festen Meinung, kleine Menschen „erziehen“ zu müssen. Mit „erziehen“ meine ich, dass sie mit Zwang, also mit Belohnungs- und Bestrafungssystem an die Glaubenssysteme der Eltern, Erzieher und Lehrer angepasst werden.
      Auch wenn viele junge Eltern zumindest in den ersten Monaten kleine Menschen noch bedürfnisorientiert begleiten, fängt das „Erziehungsprogramm“ spätestens mit der Autonomie- und Willens-Bildungsphase (Trotzphase) an.
      Eltern haben per Gesetz einen Erziehungsauftrag, allerdings klingt das im Kinder- und Jugendschutzgesetz anders, da heißt es: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Erziehung. D. h. Eltern, Erzieher und Lehrer sind verpflichtet junge Menschen auf die Zwangsverschulung vorzubereiten, bzw. sie zu gesellschaftskonforme Menschen zu „erziehen.“
      Allerdings gibt es immer mehr Eltern, die nach Auswegen suchen. Ein Ausweg ist, „Freie Schulen“ zu gründen. Das Problem der Zwangsverschulung ist somit jedoch nicht gelöst. Daher sieht Bertrand Stern darin auch nicht wirklich eine Lösung. Seine Sichtweise ist, dass dies ein Versuch ist, es sich innerhalb des Systems ein wenig bequemer zu machen. Damit hat er nicht ganz unrecht, allerdings erlebe ich auch, wie sehr Eltern drangsaliert werden, wenn kleine selbstbestimme Menschen sich der Schule verweigern.
      Es kommt zu Busgeldverfahren von enormer Höhe und es wird damit gedroht, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Daher sind die vielen Gründungs-Initiativen von „Freien Schulen“, die es zurzeit gibt, zumindest eine Möglichkeit kleinen Menschen ein alternatives Bildungsangebot zu machen.
      Interessierten empfehle ich die Doku von Christoph Schumann „Schools of Trust“ https://www.youtube.com/watch?v=S3X3FgOd_bU

      Junge Menschen haben ein Recht auf Bildung und müssen nicht „erzogen“ werden, doch Bildung sieht anders aus, als sie in den Verbildungsanstalten angeboten wird.
      https://www.youtube.com/watch?v=95litPfQSIQ
      https://www.youtube.com/watch?v=g3xg7QR_ReE

      Wenn wir eine Generation von selbstbestimmten jungen Menschen wollen, dann müssten wir als Eltern und als Großeltern zu allererst unsere eigene „Erziehungsgeschichte“ ehrlich und unverklärt aufarbeiten und uns von unseren Glaubensätzen befreien, wie kleine Menschen zu sein haben, wenn sie groß sind.
      Solange der Glaube verbreitet ist, die eigene Erziehung hätte keinen Schaden in der Psyche angerichtet, solange sind wir noch weit davon entfernt, dass eine junge selbstbestimmte Generation heranwachsen kann.

      Allerdings betrifft das auch Menschen, die keine Kinder oder Enkelkinder haben, weil diese Menschen häufig der Meinung sind, am besten zu Wissen, wie Kinder zu „erziehen“ sind…Sie sind es oftmals, die Druck machen, wenn ein kleiner Menschen im Supermarkt einen Wutanfall bekommt, weil das Ausräumen von Regalen aus der Perspektive eines zweijährigen zwar eine coole Idee ist, aber nicht mit den Vorstellungen aus erwachsener Perspektive übereinstimmt. Sprüche wie: „na, ihr Kind tanzt ihnen ja jetzt schon auf der Nase herum“ oder „so einen Trotzanfall dürfen sie ihrem Kind aber nicht durchgehen lassen“ sind leider keine Seltenheit, wenn die Mutter ihr Kind in seiner Wut bestätigt und es tröstet, weil es seine natürliche Entdecker- und Experimentierphase nicht im Supermarkt ausleben kann. Dieser Perspektivwechsel, der vielen Müttern immer öfter gelingt – Dank sei Alfie Kohn und seinem Buch „Liebe und Eigenständigkeit – Die Kunst bedingungsloser Elternschaft jenseits von Bestrafung und Belohnung“ – benötigt Geduld, Einfühlungsvermögen und Ausdauer.

      Die eigenen Kindheitserinnerungen fangen häufig erst mit dem dritten Lebensjahr an, alles was davor passiert ist, ist für uns eine Art „Blackbox“…bzw. wir sind auf die Erzählungen unserer Eltern oder Großeltern angewiesen und darin kommt nur ihre Sicht vor, aber nicht wie wir als kleine Wesen erlebt haben.
      Das ist in etwa zu vergleichen mit dem was Ernst Wolf über das Finanzsystem erzählt, da hören wir auch nur die eine Geschichte und zwar von denen, die die Macht haben. Erwachsene haben immer Macht über kleine Menschen. Macht ist für sich genommen auch nichts Verwerfliches, es kommt halt immer darauf an wie sie definiert bzw. wie sie benutzt wird.
      Menschen mit mehr Wissen haben mehr Macht. Ein kleiner Mensch weiß noch nicht, dass es lebensgefährlich ist, auf eine vielbefahrene Straße zu laufen. Also muss ich mein Wissen und meine Macht einsetzen, um ihn zu schützen. Doch genauso gut kann es sein, dass ein kleiner Mensch aufgrund seines Wissens Macht hat.
      Vor kurzem habe ich tolle Geschichte gehört: Eltern waren mit ihren Kindern in Portugal im Urlaub. Plötzlich lief ihnen eine Art Salamander über den Weg, der allerdings eine eigentümliche Farbe hatte. Das jüngere Kind wollte ihn anfassen, doch die Eltern hatten Angst, er könne giftig sein. Das ältere Kind kannte diese Art von Salamander und konnte die Eltern mit seinem Wissen beruhigen. Das ältere Kind hatte mit seinem Wissen über diese Art von Salamander mehr Wissen und somit auch mehr Macht als seine Eltern und sein jüngeres Geschwister.

      Das es immer mehr kleine Menschen mit Autismus gibt, ist ohne Frage furchtbar. Die Ursache ist immer noch völlig ungeklärt. Und sicherlich gibt es auch nicht nur die eine Ursache. Doch eine Ursache könnte u.a. sein, dass sich kleine Menschen innerlich verweigern und möglicherweise als einzigen Ausweg für sich sehen, sich in ihre ganz eigene Welt zurückzuziehen, in der sie dann von niemanden mehr wirklich erreichbar sind…

      Und hier noch einen tollen Vortrag von Alfie Kohn „Ein Plädoyer gegen die Konkurrenz“
      https://www.youtube.com/watch?v=MYTii98iVbc

      Zusatz: Bertrand Stern sagt ziemlich eindeutig: es nutzt überhaupt nichts, zu glauben, das man innerhalb des bestehenden Systems etwas verändern kann…das ist ein Irrglaube! Das ist harter Tobak…doch sehr warhscheinlich hat er Recht…Solange sich unser Denken, unser Fühlen nicht radikal ändert, bleiben wir die Gefangenen der Strukturen, die wir selber über Generationen geschaffen haben…

      Ich weiß nicht, ob Dieter Dehm oder Daniela Dahn Kinder haben und wenn ja, ob sie diese „erzogen“ haben? Und ich weiß auch nicht, ob Susan Bonath ihre Kinder „erzogen“ hat.
      Da ich Omi von zwei wunderbaren „unerzogenen“ Enkelkindern bin, habe ich endlich kapiert, was es bedeutet, das kleine Menschen sich selbst gehören…und nein, sie sind keine „Monster“ mit ihren fast 5 Jahren, sondern unglaublich empathische und liebevolle kleine Menschen! Sie gehen in keinen Kindergarten…ein Versuch ist kläglich gescheitert; sie waren dort sehr unglücklich, konnten mit der dort angeordneten „Pädagogik“ nichts anfangen. Es erschloß sich ihnen einfach nicht, warum sie an einem Singkreis teilnehmen mussten, wenn sie gerade keine Lust zum Singen hatten…oder zu einer Zeit essen muss, wenn sie noch gar keinen Hunger hatten…

      Ihre Stressprogramme wurden aktiviert und die Folge waren Infektionskrankheiten, die üblichen: Magen-Darm-Infekte, Mittelohrentzündungen…Ziemlich schnell erkannte meine Tochter, auch wenn die zwei (Zwillinge) noch nicht sagen konnten, was ihnen Stress macht, dass etwas überhaupt nicht stimmt…Sie kooperierten mit der Idee meiner Tochter, die noch in dem Glauben war: Kindergarten ist gut für Kinder! Nachdem sie beide wieder abgemeldet hatte und ich sie fragte, wie es ihnen so ohne Kindergarten geht, sagten beide wie aus einem Mund: Omi, wir sind so glücklich 🙂

      Und ja, die Zwangsverschulung steht im nächsten Jahr vor der Tür! Weder ich noch meine Tochter haben den Mut, zu einer Schulverweigerung und gehen auch erst einmal den etwas abgeschwächteren Weg, in dem wir dabei sind, eine „Freie Dorfschule“ zugründen. Ergänzung: unsere Männer, also der Vater und auch Opa, stehen voll hinter uns, doch wir Frauen haben die Initiviative ergriffen.
      Die „Räte“ im Dorf haben wir hinter uns – alle: CDU, SPD, Grüne und Linke! Das macht Mut! Einzig der Mann von der CDU fragte: lernen die Kinder in einer „freien Schule“ überhaupt? Doch wir konnten ihn mit unseren Argumenten überzeugen 🙂
      Bertrand Stern fragte mich: und was machst du, wenn deine Enkel auf die „Freie Schule“ auch nicht wollen? Tja, dann müssen wir wohl wirklich noch einmal völlig neu denken…

    • Sehr geehrte Frau Petra,
      ist die Anrede korrekt? oder neben der Spur?
      aber das soll ja hier nicht das Thema sein. Bezogen auf Ihr P.S.
      Ist Freiheit, wie Rosa Luxemburg sagte, „immer“ die Freiheit des Andersdenkenden, oder ist sie „auch“ die Freiheit des Andersdenkenden? Ist Gewaltfreiheit umzäuntes Gelände im Kopf oder Selbstaufgabe? Sieht der ausgebombte Flüchtling aus Syrien, dass ich auf seiner Seite bin, oder schlägt er zur Sicherheit, also seiner Sicherheit, erstmal zu? Weil er Erfahrungswerte abruft.
      Eine Erneuerung, Revolution oder Evolution, muss Friedfertigkeit auf dem Weg zur Veränderung als Voraussetzung in sich tragen, wenn sie gelingen soll. Und sie sollte gelingen, die Zeit rennt uns weg. Die USA wollen den Krieg in Europa, darauf arbeiten sie hin. Was tun wir? schauen zu, wollen nicht glauben, was da geschieht. Wir müssen darüber reden, auch dann, wenn es nicht passt. Vielen Dank Petra, für den Denkanstoß!

    • Petra,

      schön, dass mein Text Ihr Interesse geweckt hat. Sie haben mich an einigen Stellen falsch interpretiert und natürlich habe ich bewusst versucht, alles so knapp wie möglich zu formulieren. Ich bin übrigens kein Nationalist (!).

      Meine Fragen an Sie:

      – Was sind denn Ihre Vorschläge?

      – Eine geldlose Gesellschaft, schwebt Ihnen vor? Wie soll das funktionieren (heute – mit den heutigen Menschen, wie sie nun mal sind (bzgl. Bewusstsein, etc.))?

      Übrigens: Egal, was Ihre Vorschläge sind, denke ich, dass eine einfache Sprache wichtig ist, um viele Menschen zu erreichen. Wörter wie „inhärent“ kann und sollte man z.B. einfacher formulieren, finde ich.

    • @Benjamin
      Geld existiert nicht, Menschen können nur so tun als ob.

      Es gibt und gab auch niemals einen Euro*, Mark*, Taler*, Dollar*, Franken*, Schilling, …*

      *Die einzige Währung, die es gibt und jemals gab, ist eine willkürlich gesetzte „verlogene Moral“, das ist der einzige Wert.

      Die Frage lautet folglich:

      Wieviel verlogene Moral schuldet ein Mensch anderen Menschen?
      Macht ihn die Währung der verlogenen Moral wirklich unschuldig oder schuldig?

    • Alle (außer Horst K.):

      OK, ich hab also gar nichts verstanden, laut Ihnen. Was sind denn dann Ihre Vorschläge?
      Alles zu zerreden ist sehr einfach.

      Oh je, genau deswegen kommt die politische Linke nicht mehr in Schwung. Viel Gelaber, viel Streit, kein Programm…

      Da haben es die Rechten einfacher: Grüßt die Fahne, arbeitet fleißig und seid brav, seid stolz auf Eure Nationalität, Rasse und Religion, das Problem sind die anderen – fertig ist die Laube. Ganz so möchte ich es natürlich auch nicht. 🙂 Aber das endlose Gelaber und die Besserwisserei von vielen Alternativen ist einfach schwer zu ertragen. Vor allem, ohne selbst etwas vorzuschlagen.

    • Einen großangelegten Schuldenschnitt (für alle Schuldner – Privathaushalte, Staaten, Unternehmen) müsste es auch geben, das hatte ich vergessen. Falls Sie das beruhigt.

      Aber kann mir bitte mal jemand erklären, wie es – ernsthaft und möglichst bald, also nicht erst nach einem totalen Bewusstseinswandel bei unseren noch nicht lebenden Urenkeln – ohne Geld gehen soll. Und bitte keine elektronischen Lösungen wie der Osbee von Herrn Hörmann, davon halte ich aus vielerlei Gründen auch nichts.

    • Lieber Benjamin! Ihr Denkfehler liegt genau in dieser Forderung , dass etwas zur Verbesserung des Jetzt-Zustandes gemacht werden könnte, BEVOR das Bewusstsein sich wandelt. Sie haben den Spruch von Einstein noch nicht richtig verstanden, dass Probleme nicht im selben Bewusstsein gelöst werden können, in dem sie entstanden sind. Ich glaube, diesen ihren Denkfehler begehen immer noch sehr viele. Das hat Ihnen aber auch Petra schon gesagt.
      Und ich sage das selbe mit meinen eigenen Worten immer wieder: An der Spießigkeit und am Traditionalismus geht die Welt unter.

    • Den Spruch hab ich schon sehr oft gelesen. Haben Sie sich mal wieder unter anderem Namen angemeldet?

      Wie auch immer: Sicher geht es nicht ohne eine Bewusstseinsänderung. Aber ob uns als Menschheit noch die Zeit bleibt, um auf ein umfassenden Bewusstseinswandel der trägen Masse zu warten?

      Und Sie machen es sich auch zu einfach, finde ich. Was ist denn an Geld an sich – als reines praktisches Tauschmittel – auszusetzen – ohne Zinsen, ohne FIAT-Schuldgeldsystem, ohne riesige Vermögens- oder Schuldenakkumulation?

    • Ist doch schön, dass man mich immer gleich erkennt. Ich selber verändere mich ja immer noch ständig und identifiziere mich jeweils 100% ig mit den jeweiligen Namen. Aber bei AHIMSA werde ich voraussichtlich bleiben.
      Hieraus ergibt sich eigentlich schon mein Antwortkommentar auf Ihren erneut völlig unverständigen Kommentar.
      Warten sollte niemand, bis die anderen sich ändern. Sie haben nicht verstanden, was Einstein meinte.
      Sonst fällt mir dazu nur noch das andere Bonmot von ihm ein über die Unendlichkeit von menschlicher Dummheit und der Unendlichkeit des Weltalls. Bei letzterem ist er sich noch nicht so ganz sicher.
      Eins ist jedenfalls sicher: Mit diesem Bewusstsein geht alles nur noch weiter bergab. Es liegt nicht an den Regeln.

    • AHIMSA

      meine Frage war sehr klar formuliert und ich bin sicher, dass Sie diese verstanden haben. Schade, dass Sie sie nicht beantworten wollen.

      Es ist doch völlig unstrittig, dass ein größerer Bewusstseinswandel stattfinden muss, bevor sich irgendwas verändern kann. Aber als Resultat müssen dann natürlich auch die Regeln und das, was wir gemeinhin alle als Realität anerkennen, verändert werden. Oder etwa nicht? Lassen sich unsere ganzen Probleme als Menschheit einfach wegmeditieren? Das können Sie doch auch nicht ernst meinen.

    • Wie kommen Sie denn darauf, dass ich nur meditiere und nur fürs Meditieren bin? Sie stecken voller Klischees und Vorurteile, sehe ich. Das kommt, wenn man sich zu sehr von außen beeinflussen lässt und nicht sein ureigenstes Bewusstsein mutig und mit ständiger Selbstreflexion und gleichzeitiger Selbstbeachtung aufbaut. Nur wer sich selbst genau erforscht und Stück für Stück erkennt, erkennt auch alles andere richtig.

  36. Die Runde hat mir gefallen, aber der Outcome war insgesamt mäßig. Es wurde viel Richtiges gesagt, aber mir war es – wie fast immer – zu unkonkret bzgl. der dringend erforderlichen Schritte, um das System zu überwinden und deen überall aufstrebenden Faschos wirksam entgegentreten zu können.

    Eine halbe Stunde ist man völlig abgeschweift zum Thema Israel und Hecht-Galinski. Darüber kann man ja sprechen, aber das hatte m.M.n. nichts mehr mit dem Thema der Diskussion zu tun.

    Wieso gab es keinen Widerspruch zu dem Mainstream-Geschwätz von Frau Karas über autonomes Fahren und Smartphone-Apps und blablabla. Das ist doch Mumpitz und absolut trivial: Trotzdem wollen zur Rush-Hour 30 mal so viele Leute gleichzeitig mit dem Auto fahren als tagsüber. Funktioniert also nicht. Nur Züge und bewährte öffentliche Verkehrsmittel würden funktionieren, wenn man die Infrastruktur nicht bewusst kaputtsparen würde.

  37. Liebes Ken-FM Team,
    vielen dank für diese wirklich gelungene Sendung, in dem Positionen mal in Ruhe erläutert und ausdiskutiert werden dürfen. Ob ich derselben Meinung bin oder nicht, kann ich ja hinterher selber entscheiden. Ich habe jedenfalls drei Stunden aufmerksam und interessiert zugehört und so einige neue Informationen bekommen. Besonders toll fand ich, dass die „Fetzen flogen“, sich aber keiner angebrüllt hat oder persönlich beleidigend wurde (in den Öffentlich-Rechtlichen scheint es ohne Brüllen und Beleidigen ja nicht mehr zu funktionieren – mal abgesehen davon, dass es denen meistens auch an Inhalten mangelt).
    Vielen Dank dafür, dass Sie sich ein Ideal auf die Fahne geschrieben haben und nach bestem Wissen und Gewissen dafür kämpfen. Denn es gibt auch mir den Mut, meine Meinung zu vertreten, weil ich weiß, dass ich nicht alleine bin mit meiner Meinung.

  38. Hätte noch ein paar Verbesserungsvorschläge:
    1. Eigenes Ding machen z.B. ApO, Schaffung einer Parallel-Ökonomie.
    2. Pause machen (streiken), schlechte Gefühle aushalten, Selbsthilfe organisieren (internationale Solidarität).
    Und das Ganze z.z.! Noch steht uns dafür das Netz zur Verfügung.
    Wie sagt Sponge Bob immer so schön: Ich bin bereit! Ihr auch?

  39. Das wird dann wohl die erste Positionen-Folge die ich mir nicht bis zu Ende ansehe. Frau Bonaths hartherzige Phrasen und Parolen sind schon auf Facebook nicht zu ertragen, aber live ist es noch schlimmer.

    • Ich glaube, die Hartherzigkeit, die Sie in den Texten von Frau Bonath sehen, ist eher bei dem Blatt zu suchen, für das sie schreibt. Hier kam sie mir jetzt eher ganz normal menschlich rüber. Ich lese ihre Texte auch nie gern, aber ich sehe sie auch als ein Opfer der gegenwärtigen Lebensumstände, wie wir alle. Ich wünsche ihr alles Gute.

  40. 7 Milliarden Menschen lassen sich von einem arbeitsscheuen stinkenden Fischköpfchen wahlweise in Schafe, Wölfe etc. verwandeln und am Nasenring durch die Manege Weltmärkte führen. Das wäre schwarze Magie, wenn es eine solche gäbe.

  41. Empfehlenswert. Links bis extrem Links am Tisch vereint und damit eindeutig zu linkslastig. Trotzdem unterhaltend und zum Teil lehrreich. So setzt sich auch diese Gesprächsrunde schon allein deswegen von den üblichen Main-Stream-Runden ab, weil hier andere Auffassungen deutlich zu Wort kommen.

    Frau Karas wirkte recht souverän und glaubwürdig.

    Dehm und Dahn machen deutlich, warum Linke von einem Großteil ihres Klientels nicht verstanden werden. Sich so auszudrücken, das es jeder versteht, ist nicht jedem Menschen gegeben.

    Frau Bonath schreibt gute Texte, als Rednerin ist sie aber weniger geeignet. Aber daran kann ja gearbeitet werden.

    Der Moderator wirkte an einigen Stellen überengagiert, was möglicherweise an den zuvor völlig zu unrecht von linker Seite unternommenen Diffamierungsversuchen (Lederer) lag.

    Auf weitere Folgen von Positionen bin ich gespannt.

    • Linkslastig, ja, leider, wie so oft hier.
      Wer was als Ausgleich und zum Durchatmen sucht (und Englisch kann), dem sei Jordan Peterson ans Herz gelegt, nicht nur in seinen Aussagen über den Marxismus, sondern zu sehr vielen Themen, die uns derzeit unter den Nägeln brennen: https://www.youtube.com/watch?v=qGk9vfHdY_4
      https://www.youtube.com/watch?v=8p2QfjaSIUo

      @ B: Was Sie hier schrieben, kann ich leider auch voll unterschreiben:
      „Das wird dann wohl die erste Positionen-Folge die ich mir nicht bis zu Ende ansehe. Frau Bonaths hartherzige Phrasen und Parolen sind schon auf Facebook nicht zu ertragen, aber live ist es noch schlimmer.“

      Ja. Annähernd unerträglich. Wie ein Kloake, die man durchwatet, wenn man sich dem aussetzt.

    • Rayo:
      Es erstaunt doch immer wieder, solch beleidigend formulierte Kommentare zu lesen und dies offenbar von Personen, die frühere Folgen von Positionen „bis zum Ende“ mit verfolgt haben. In all diesen Diskussionsrunden und überhaupt im Gedankengut dieses Portals geht es ja weitgehend darum, das heute im vollen Galopp befindliche neoliberale System und dessen massive Auswüchse zu kritisieren.
      Kann man also davon ausgehen, dass Sie einige der Auswüchse dieses Systems ebenfalls kritisieren?

      Wenn ja, dann empfehle ich Ihnen, statt konturlos über die „Linkslastigkeit“ zu jammern, doch andere, nicht links orientierte, aber konstruktive Vorschläge zu bringen für eine Kurskorrektur, aber vielleicht solche, die nicht beleidigend sind. (Denn schon Beleidigungen als solche haben den faulen Geruch von Egoismus, Arroganz, also genau die Eigenschaften von Neoliberalismus.)

    • Diskussions-correctness?

      „Kindness is the excuse that social justice warriors use when they want to exercise control over what other people think and say.“
      Jordan Peterson

  42. “ Warum Völker in einem „demokratischen“ System kaum oder gar nicht direkt befragt werden, wenn es um Kern-Themen geht, liegt auf der Hand. Die Meinung der befragten Bürger weicht extrem von der Meinung derer ab, die die Befragung genehmigt haben. “

    Das war bei uns nicht immer so.
    Es begann 2005, EU ‚Grundgesetz‘, was bei alle drei Referenda abgewiesen wurde, aber doch eingeführt.
    Jetzt bei uns so weit das das Referendum Gesetz verschwinden soll, nachdem wir das Ukraine Vertrag abwiesen.
    Das kommende Referendum, Abhör Gesetz, davon haben die Politiker schon gesagt das sie es, wie bei Ukraine, ignorieren.
    Noch schöner, ein Referendum über abschaffen des Referendum Gesetz wird verhinderd, das heisst, die Regierung versucht es zu verhinderen.
    Aber das doch Demokratie besteht sehen wir an anti EU Parteien in viele EU Mitglied Länder, die immer mehr Stimmen bekommen.
    AfD is damit ein Zeichen das auch in Deutschland Demokratie funktioniert.
    Laut einer Umfrage in Frankreich will 77% ein Referendum Gesetz, das korrespondiert met die Popularität Macrons, 38%.

    • Wir regen uns auf, das wir keine echte Demokratie haben und wählen dann Parteien, die gegen unsere eigenen Interessen arbeiten. Das trifft gerade für die AFD zu.
      Vom Wohl der Gemeinschaft und Stärkung einer solidarischen Gemeinschaft höre ich da nichts.
      Sie hat auch keine Ambitionen aus der NATO auszutreten.
      Sie sehen in der AFD ein Zeichen, das die Demokratie funktioniert.
      Was wäre den Ihrer Meinung besser in D., wenn die AFD in der Regierung wäre.
      Außer Abschiebung und Grenzen zu, fällt mir da nicht viel ein.
      Das sind Pappnasen, die im rechten Flügel der Parteien nicht an die Futtertöpfe gekommen sind und denen die CDU zu weit „links“ steht.
      Ich sag nicht, da das alles Nazis sind, aber viele in der Partei sind nicht sehr weit weg davon.
      Sie träumen von einer verklärten alten Zeit, in der alles besser war – und so soll es wieder werden.

    • Es müsste inzwischen deutlich sein das ich, wie die mehrheit der Briten, und mindestens 40% der Franzosen, von meinem Land behalten will, was noch übrich ist.
      Also, keine EU, keine Euro, zurück zu EEG.
      Kein militärisches Vertrag mit Ukraine.
      Keine nicht geregelte Migration.
      NATO, so schnell wie möglich auflosen.
      Migranten die schon da sind, und Bürger mit Migration Hintergrund, versuchen zu integrieren.
      Nicht was jetzt in Deutschland passieren kann, das offiziëll die multikulturele Gesellschaft gesetzlich festgelegt wird.
      Es gibt Religionsfreiheit, aber Gesetze haben Priorität über religiöse Regeln.
      Wenig Leute verstehen wie der Euro die Sozialstaat unmöglich macht, und hohe Arbeitslosigkeit verursacht in südliche Länder.
      Und der Euro kostet uns nur Geld, Griechenland, Italiën kommt, Macron versucht von die französische Nationalschuld eine EU Schuld zu machen.

    • „Wenig Leute verstehen wie der Euro die Sozialstaat unmöglich macht, und hohe Arbeitslosigkeit verursacht in südliche Länder.“
      Das mit dem Sozialstaat sehe ich auch so.
      Europa ist zu schwach um für ganz Europa einen Sozialstaat, der den Namen verdient, zu schaffen u. zu sichern.
      Für die hohe Arbeitslosigkeit in den südlichen Ländern ist aber auch Deutschland mitverantwortlich.
      Der Niedriglohnsektor in D. muss weg.
      Die Löhne in D. müssen steigen um die Binnennachfrage zu steigern.
      Deutsche Löhne müssen sich an der Leistungsfähigkeit Deutschlands orientieren. Das würde auch den Menschen in Südeuropa helfen. So exportieren wir die Arbeitslosigkeit nach Süden.
      Helfen würde auch eine Arbeitszeitverkürzung, aber das schmälert die Gewinne der Unternehmen.
      Wenn das nicht geht, ist der Euro im A****.
      Dazu braucht es keine AFD. Ganz im Gegenteil – die AFD stellt die falschen Fragen, spricht niedere Instinkte an, und kann deshalb auch keine konstruktive Lösung anbieten.

    • Gibt es Parteien, die das nicht tun?
      Ich habe das Gefühl, sie arbeiten alle gegen unsere Interessen, solange man das nicht aus Sicht der extrem besitzenden Klasse sagt.

  43. Für mich wäre folgendes Thema zur Vertiefung interessant gewesen:

    Verstaatlichung oder Vergesellschaftung?

    Da war für einen kurzen Moment produktiver und vielleicht klärenden, echter Dissenz auf den Tisch, aber das Thema wurde leider nicht konsequent verfolgt.

  44. Dies war glaub ich die lebendigste Positionen- Runde bisher. Schön fand ich, dass sich alle duzten und dass man nirgends verhärtetes Gegeneinander spüren konnte. Könnte es sein, das das mit dem größeren Frauenanteil zusammenhängt, den wir hier zum ersten mal erleben durften? Oder war es einfach nur eine glückliche Mischung?

    • Es wurden kluge, richtige Dinge gesagt wie: „Differenzierung ist immer auch der Dung für den Boden der Vernunft“ und „nicht das eine gegen das andere ausspielen“(Dieter Dehm).
      „Es gibt bisher keinen Beweis dafür, dass wir diese Machterhaltung mit der repräsentativen Demokratie verändern können“ oder „Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht“(Daniela Dahn).
      Auch den die Hinweise der Frau Karras auf viel zu wenig Augenmerk auf der Ökologie in der Parteienpolitik und die Möglichkeiten, den Schulunterricht radikal zu verändern, sodass z.B. auch schon von Anfang an über Psychologie gelehrt würde, fand ich richtig.
      Interessant auch die praktischen Beispiele als Beweis für das völlige Versagen der Sozialpolitik der Frau Bonath.

      Dennoch bin ich als überzeugte Veganerin natürlich immer wieder enttäuscht, dass in diesen hochkarätigen Runden niemals die weltweit belastende missbräuchliche Nutztierproblematik und unser Verhältnis zu den Rechten unserer nächsten Verwandten, den Tieren, angesprochen wird.
      Also weder von der Ökologie her, noch von der Ökonomie her und schon gar nicht erst von der Ethik her.
      Ich bin ganz sicher, dass hiermit einer der größten Hemmschuhe für eine positive Veränderung bei uns und in der ganzen Welt sträflich übersehen wird. Die Begründungen dafür möchte ich hier nicht ausführen, denn das würde jetzt hier zu weit führen und wäre nicht mehr im Rahmen. Aber als Gesamtes zu bedenken geben muss ich es schon, da es in meinem Denken und Fühlen immer dazugehört und ich es nicht separieren kann, wie offensichtlich die Mehrheit es immer noch kann.
      Ein weiteres Thema, das konsequent ausgespart wird in allen politischen Diskussionen ist die rasant anwachsende Anzahl der Weltbevölkerung.
      Ich finde es bedenklich, dass diese beiden größten Problemgeber in Bezug auf Umweltverschmutzung und „Innenweltverschmutzung“ so konsequent und scheinbar völlig unbewusst ignoriert werden.
      Unsere Luft, unser Wasser, unsere Nahrung wird rasant zunehmend kontaminiert und damit genauso unser kollektives Bewusstsein. So lange diese Grundbedingungen für das Leben nicht berücksichtigt werden im Denken der Intellektuellen Vordenker, kann sich meiner Ansicht nach auch durch die klügsten anderweitigen Gedanken nichts zum Positiven wenden. Mit zunehmend von Umweltgiften vernebelten Gehirnen geht das sowieso nicht.

    • Nochmal kurz gesagt: der Menschheit droht eine kollektive Degeneration durch Vergiftung und Fehlernährung bzw. Mangelernährung und der gesamten Natur der ökologische Kollaps. Dieser Prozess hat schleichend begonnen und nimmt jetzt immer mehr Fahrt auf. Aber diese schlimmste Gefahr ist es immer noch nur für wenige wert, bedacht und besprochen zu werden. Dabei ist es genauso Menschenwerk wie alles andere und hier könnte jeder einzelne am ehesten etwas Gutes bewirken, wenn das Bewusstsein dafür gebildet würde. Alles, was gut oder schlecht ist in der Welt haben sich einmal Menschen ausgedacht. Wehe dieser Welt, wenn unser gesundes Denkvermögen einmal kollektiv versagt, weil unser aller Organe zu stark mit Giften kontaminiert sind!

    • @AHIMSA 🙂 „Dennoch bin ich als überzeugte Veganerin natürlich immer wieder enttäuscht, dass in diesen hochkarätigen Runden niemals die weltweit belastende missbräuchliche Nutztierproblematik und unser Verhältnis zu den Rechten unserer nächsten Verwandten, den Tieren, angesprochen wird.“

      Je länger ich hier lese + höre, dazu lerne und großer Fan dieser Seite bin, umso mehr vermisse ich genau die Themen, die Du erwähnst. Es erstaunt mich, dass da so eine Riesenlücke herrscht…..sogar ein mediengängiger Precht ist da schon viel weiter. Dirk Fleck ist enorm viel weiter. Schade, dass Fleck nicht abfärbt, ein Nachdenken in der Redaktion ankurbelt.

      Er sollte – ich bitte darum – zu diesem Thema, MEHR schreiben. (Dirk Fleck)

      Eines meiner derbsten, heftigsten „Erlebnisse“ punkto millionenfachem Tierleid war meine sehr kurze Mitgliedschaft bei GREENPEACE Dortmund. 2002 ging es darum, dass der Tierschutz ins dt. Grundgesetz aufgenommen werden sollte…..endlich bewegte sich in der Regierung etwas in diese Richtung und in ganz Deutschland (und Österreich)sammelten Tierschützer/-rechtler zusätzlich Unterschriften, um das Vorhaben endlich in trockene Tücher zu bekommen. Na, ich nehme meine Unterschriftenliste mit in der (tief-blauäugigen) Annahme, nix einfacher als dort noch ein paar Unterzeichner zu bekommen, haben die bei GP doch Engagement und genug mit Tieren am Hut…die Wale z. B.
      In „meiner“ GP-Gruppe verweigerte man – bis auf zwei Frauen – jede Unterschrift auf meiner Sammel-Liste mit der Begründung, sie seien nicht für Tiere zuständig, („kein TS-Verein“) sondern für die UMWELT zuständig.

      Ja, Tiere in der Natur, als Bestand“teil“ des Ökosystems, Tiere in der „Land“wirtschaft“, sofern sie das Wohl des Verbrauchers gefährden und vielleicht zu viel Pestizide gefressen haben, die WIR dann im Urin haben…aber Tierleid als solches zu beenden (zumindest zu lindern), Ethik, Mitgefühl und das alles: det war zuviel für diese kleinkarierten, bornierten Hosenscheisser. Dass sie mir die Unterschrift als Privatperson geben sollten, nicht als Möchtegern-Repräsentant von GP, das war nicht zu vermitteln. Ihr Horizont endete bei Kröte, Lurchi und verstrahltem Spinat.. . .

      Eine solche Riesenlücke im Bewusstsein – ist das nicht die hier öfter genannte „kognitive Dissonanz“ ?!
      Eine Art Abspaltung……….man weiß um die Scheisse, aber fuddelt es sich soweit hin, dass es nicht mehr wehtut.
      Nix für Ungut, KENfm, aber immer wieder drüber nachdenken. Und wenn es Euch beruhigt: es geht sogar um NOCH mehr als NUR die Tiere !

      Namen für geeignete, hochinteressante Gesprächspartner liefern Euch ganz sicher Menschen wie AHIMSA, oder veganislove u.a. Servus allerseits !

    • Liebes Matti! Das war mal eine positive Ent-Täuschung, hier auf so einen „gewagten“ Text eine Antwort wie von Dir zu bekommen!

      BEWUSSTSEINS-LÜCKE,

      ja ganz recht. Damit hast Du meinem Repertoire an Klartext zum Thema ein wichtiges Detail hinzugefügt. Das merke ich mir. Es ist immer wieder sehr befruchtend, wenn vom selben Bewusstseins-Niveau aus textlich etwas von anderen dazu kommt. Wir nähern uns da langsam aber sicher dem Licht am Ende des Tunnels.

    • F.M.A. : und ich denke bei „Inquisition“ an Unterdrückung, Versklavung, Hexenverfolgung, Folter, Mord und Blutvergiessen.
      Also genau an das, was mit den sog. „Nutztieren“ dieser Welt gemacht wird.

    • Nein, es ist euer Gedankengut, das inquisitorisch ist.

      Eine bloße Behauptung einer einzig wahren Wahrheit ist gerade _kein_ Argument.

      Aber euch geht es auch nicht darum etwas zu verstehen oder dies auch nur zu wollen.

    • Matti, das ist übrigens mal wieder typisch für das heutige unterwanderte Greenpeace: Gewisse Themen werden da einfach ausgegrenzt wie z.B. auch das Thema „Chemtrails“ und die gesamten umweltzerstörerischen Machenschaften, die so schick unter dem Namen: „Geo-Engineering“ zusammen gefasst werden. Weiß hier überhaupt jemand etwas über das „Düngen“ der Meeresböden mit Eisenpartikeln? Ich wette nein und Greenpeace grenzt das vermutlich auch genauso sorgfältig aus.
      Einer aus dieser Runde erwähnte glaub ich auch diese weltweite Organisation hier im Gespräch in ziemlich blauäugiger Weise.

    • Sehr geehrte AHIMSA ! (Mal sehen, wie lange dieser Name hält…)

      Warum soll dieses Thema noch hier in einer der Sendungen besprochen werden ?
      Es wird doch sowiso in jedem einzelnen Thread bis zur Erschöpfung durchgeleiert.

      Und wenn die Diskussion zu weit nach unten rutscht, weil andere Leute es tatsächlich wagen, über etwas anderes nachzudenken, wird schnell ein neuer provokanter Kommentar gestrickt, der wieder dieselbe Diskussion anfängt.

      So entstehen in jedem Thread mehrere Diskussionsansätze, die allesamt nur als Frustabladehalden benutzt werden, statt auch nur bei einer einzigen Person ein Umdenken herbeizuführen.

      Ich respektiere Ihren unermüdlichen Einsatz, aber ich halte ihn in dieser Form für wenig zielführend.

  45. Dies dürfte die beste Gesprächsrunde gewesen sein, die ich bisher gesehen habe.
    Aus sehr vielen Gründen.

    Zunächst einmal waren es mehr kluge Frauen als kluge Männer, was ich als essentiell für den Erfolg von Diskussionen ansehe und hier und jetzt einfach mal abfeiern muss !
    Intellektuelles Schwanzlängenmessen und das starre Beharren auf eigenen Standpunkten fiel daher völlig aus und Differenzierungen wurden möglich.
    Frau Karas ist Mitglied der Sternenflotte und wurde danach wegen Dehydration und zu wenig Sprechanteilen umgehend auf die Krankenstation gebeamt : ]

    Sogar Frau Calvez (glaube ich) – eine weitere kluge Frau – war anwesend, durfte aber unglücklicherweise nur leise mit ihrem Nachbarn reden.
    Herr Jebsen war aktiv als Diskutant beteiligt, weniger als Moderator. Das mögen manche blöden Leute aus blöden Gründen blöd finden, ich fand’s äusserst bereichernd.

    Durch die persönlichen Bekanntschaften wurde eine Intimität erzeugt, welche der Diskussion eine sprachliche und gedankliche Freiheit ermöglichte.
    Man hatte das Gefühl: Noch wenige Stunden länger und diese wunderbaren Leute finden tatsächlich einen Plan, um den Stein ins Rollen zu bringen. Ansätze gab es zuhauf.

    Und das für mich Wichtigste: Frau Daniela Dahn war anwesend und hat ihre präzisen Gedanken formuliert.

    Ich ziehe respektvoll meinen Hut und bedanke mich bei allen Beteiligten inklusive der Putzfrau…

    … und gucks gleich nochmal : ]

  46. Zufällig habe ich mir gestern Nacht noch Positionen 10 rein gezogen, vielleicht die beste Pos.-Sendung.
    Dagegen fiel die heutige Nr. 13 schon ein wenig ab. Der „rote Faden“, ging schnell den Bach runter.
    Das wir in einer Oligarchie, oder auch Plutokratie leben, wurde nicht mal angesprochen. In unserem System kommt Demokratie schlicht nicht vor. Da wird über Gesetzesvorlagen abgestimmt, die mit dem Volkswillen nichts mehr zu tun haben. Die oft mehrere 100 Seiten umfassen und den Abgeordneten einen Tag vor der Abstimmung überreicht werden. Wenn ich das neoliberale kapitalistische System abwählen kann, gehe ich auch wieder zur Wahl. Aber das hat auch die Linke nicht im Angebot.

    • Der rote Faden hat mir auch gefehlt und das Gespräch ging über weite Strecken am Thema vorbei. Zum Glück hat Ken ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner geduldigen und sitzfesten Gesprächspartner und ist ein sehr sympatischer und autentischer Typ. Als Moderator kann er aber noch viel lernen. Z.B. könnte er sich mehr mit seiner Meinung zurückhalten, seine Gesprächspartner ausreden lassen und ihre Gedanken durch gezielte Fragen präzisieren bzw. wieder in den Kontext des Themas rücken. Für zukünftige Diskussionsrunden wünsche ich mir statt thematischer Abschweifungen zu Israel mehr Facetten zum Thema. Wo und wie zeigt sich das Demokratiedefizit und wo wird/wurde Demokratie gelebt und gegen schwere Widerstände erkämpft? Ein paar Mal wurden Beispiele genannt, aber leider nicht vertieft (z.B. Barcelona, Irland, Venezuela). Gerade diesen Blick über den Tellerrand braucht es, auch nach Israel, auch in die USA, aber nicht als Feindbild, sondern als Gesellschaften, in denen viele Menschen sich genauso nach einer Weiterentwicklung sehnen und genauso um mehr Mitbestimmung ringen wie in der deutschen.

  47. Ach Kinder, das revolutionäre Subjekt? Die Veränderungen werden kommen, weil sie von außen getriggert werden. Zerfall der Sowjetunion? Zusammenbruch der DDR? Waren es nicht die beiden Ziegelsteine, zwischen die die Sowjets geraten sind, hie USA (bedarf keiner Erleuterung), da China, das erstens einen anderen Kurs fährt als KPdSU und DDR (nämlich die chinesisch-zentral gesteurte Markwirtschaft, andrer Zivilisationstyp) und zweitens eine Rechnung offen und „zu wenig Platz“ hat für seine Leut: Nordmandschurei. Putin hat inzwischen die Tür dort sehr weit aufgemacht, OHNE dies groß herumzutröten. Nordmandschurei wird re-sinisiert. (Ohne diese Zugeständnisse wäre RU mit den paar Männeken verloren … ) Langsam geht nun also die Vorgeschichte der Menschheit dem Ende zu und wir treten in die Geschichte der Menschheit ein, dann nämlich, wenn ALLE eine Bildung haben, wofür genug zu essen und Medizin und Dach über dem Kopf Voraussetzungen sind. So schön und schnittig KenFM ist (I love you …), so europäisch-provinziell seid ihr da alle miteinander um den Tisch: Der Elefant im Raum wird nicht wahrgenommen, weil er so fein still ist und einfach nur wächst und wächst und wächst …: CHINA

  48. Wie? Ich lebe nicht in einer Demokratie?
    Ich habe mein Kreuz bei CDU gemacht: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ Wäre ja blöd wenn ich dagegen Stimme. Die meisten in Deutschland haben genauso wie ich angekreuzt. Das heißt, ich habe gewonnen. Jetzt gibt es für mich und die, die genauso wie ich angekreuzt haben, die Gewinnausschüttung. Oder was kriege ich jetzt? Und was kriegen die, die anders angekreuzt haben? Oder habe ich gar nicht alleine gewonnen sondern auch die, die SPD angekreuzt haben? Kurze Zeit hieß es, die die FDP und die Grünen angekreuzt hätten, hätten auch gewonnen. Aber was? Bei der Frage sind wir leider noch nicht… wir sind immer noch bei „Wer hat gewonnen?“ und das seit Monaten. Seit dem 24.09.2017 arbeitet das größte Parlament aller Zeiten (zweitgrößtes Parlament der Welt) daran herauszufinden wer gewonnen hat und was. Beides war vor der Wahl nicht klar und jetzt nach der Wahl offensichtlich auch nicht. Die SPD wusste wenigstens genau, was sie nicht im Angebot hat. Eine erneute Koalition mit der CDU.

    Niemand in einer Demokratie, also wirklich kein einzelner, egal ob Politiker, Journalist oder Wähler weiß was passiert wenn man irgendwo sein Kreuz macht und dann tatsächlich gewinnt, oder verliert, oder beides, oder keins von beidem. Das ganze System (der Wahl oder Demokratie) ist doch komplett planlos, gewissenlos und nutzlos. Die einzigen Fälle wo Mehrheitsentscheidungen tatsächlich funktionieren sind bei Abstimmungen von Hinrichtungen. Man erhält durch Abstimmung aber nie eine Richtung in die es gehen soll, weswegen sich der oder die „Herrscher“ nach einer Abstimmung jedesmal ihre Richtung aussuchen können und durch die Abstimmung augenscheinlich legitimieren.

    Aber zum Glück ist auf das demokratische Wahlvolk immer Verlass. Es verhält sich nicht nur bei der Wahl komplett Kopflos sondern bei allem. Somit weiß auch der Herrscher nicht, wann und wo er hinkommt mit seiner Richtungsvorgabe. Um dann nicht komplett albern als Herrscher dazustehen, hat er noch einen letzten Trick auf Lager: er verkündet nach einiger Zeit lauthals: „veni vidi vici!“ und startet eine neue Wahl…

    Das ist Demokratie!

  49. @ hr. dehn
    wenn dieser links-neoliberaler-kippining-rixinger-block aus der partei rausgeschmissen wird, hätte die linke auch mehr Prozente/stimmen!

    @ fr. bohnat
    wie immer, fehlt es ihnen an ausreichenden ökonomischen Kenntnissen! ihre argumentationskette zerbricht bei jeder Bewegung.

    @ die letzten beiden Damen
    ausgezeichneter bezug zur Realität, sehe ich genauso

    • Es gibt ökonomische Kenntnisse?
      Dachte immer, Vodoo, Kaffeesatzlesen und sonstige derartigen Tätigkeiten wäre nur eingeweihten Illusionisten der heiligen Herrschaft zugänglich.

    • @ Franz Maria Arwee
      das ist iherseits, der aktuellen Situation und Ideologie, sicherlich eine zutreffende Analyse!
      d.h. heißt ja nicht, dass diese sich langfristig gegenüber der Ökonom. Empirie durchsetzten kann!

  50. Gute Sendung und gute Runde, ich muß es noch etwas sacken lassen, da ich bei jedem Teilnehmer meine Zustimmung so wie auch meinen Widerspruch gespürt habe.
    Bei Dieter Dem, der mit altersmäßig am nächsten steht, verspürte ich merkwürdiger weise die meisten Widersprüche. Liegt es an der Väterlichen Überblickenden Art, oder an der glatten Polliertheit eines Politprofis. Am Ende wirkte auf mich Susan Bohnert am ehrlichsten, da sie mit einer gewissen Hilflosigkeit dem bestehenden System gegenüber schon angetreten war, und aus der Runde mit den geringsten Erkenntnissen heraus ging. Alle anderen schienen sich in der Sache einig zu sein. Ich stehe da eher bei Susan Bohnert, da mir diese Erkenntnisse vom selbst einbringen, einfach zu billig sind. Immer der Hinweis, wenn du selber nichts machst, passiert auch nichts, ist ja richtig, nur mach ich ja, und es passiert dennoch nichts. Von da her haben so wohl die Grünen wie auch die Linken bei mir verlohren, auch wenn sie im einzelnen ja ganz sympathische Menschen sind.

  51. Mensch, KenFM-Team! Hättet Ihr das nicht am Wochenende rausbringen können. Nun bin ich ernsthaft versucht, mir die halbe Nacht um die Ohren zu hauen und mir das gleich reinzuziehen. Aber den Schlaf brauche ich auch…

    Was nun – morgen krankfeiern und damit dem Kapital gleich wieder eins mitgeben? 😉 Nee, das bringt nix, aufstehen muss ich eh…

    • Das wär wirklich ein guter Ansatz. Alle neuen Ausgaben am Donnerstag oder Freitag, damit man am Wochenende mit frischen Argumenten agitieren kann ;o) Ich bin dafür!

  52. Wenn es solche schönen Debatten durch KenFM gibt, warum soll ich mir noch den klebrigen Klaus, die willige Anne oder den lanzigen Markus antun ? Die mich dauernd anlügen und böse manipulieren!
    Warum??
    Und selbst wenn du es mir verbieten würdest, dieses Sendeformat anzusehen, Ken, selbst dann würde ich mir KenFm immer reinziehen! IMMER!!!!!

    Mein kleines Scherflein ist am Monatsbeginn genau an den richtigen Mann bzw die richtige Gruppe geraten!!! Und ich gebe es so gerne!!!!

    • Korrekt. Wenn der Delegierte nicht mehr die Meinung der Delegierenden einbringt, muss er sein Mandat an jemanden übergeben der das tut und andernfalls sanktioniert werden.

    • Und Eigentlich sollten die Fraktionen das Stimmverhalten im Sinne der Entsendenden sicherstellen. Bekanntermassen tun sie eher das Gegenteil.

    • Das war ja gerade ein Beispiel, wie ein Fraktionszwang ausgeübt wird.
      In diesem Fall von Wehner in der SPD.
      Wenn jemand in einer Partei nicht mitzieht, wird man nicht wieder aufgestellt.
      Wenn es knapp wird mit der Abstimmung (das war unter Kohl so) werden sogar Halbtote der eigenen Fraktion in’s Parlament gekarrt.

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