Positionen 19: Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

Deutschland leistet sich eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Mehr als eine Milliarde Euro täglich geben wir hierzulande für Gesundheit aus. Tendenz weiter steigend. Und doch nimmt die Zahl der Menschen, die von den sogenannten Zivilisationskrankheiten geplagt werden, immer weiter zu. Kann man überhaupt von „Zivilisation“ sprechen, wenn ihr Ergebnis Krankheiten sind?

In einem Zeitalter, in dem stetiges Wachstum die Maxime ist, drängen langsam aber sicher immer mehr unübersehbare Widersprüche an die Oberfläche. Ist beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Wertemaßstab für den Erfolg einer Gesellschaft überhaupt mit dessen Gesundheit kompatibel? Sollten wir uns wirklich darüber wundern, wenn sich, in einer Welt, in der das endlose Wachstum gepredigt wird, selbiges auch in unseren Körpern manifestiert? Und welche Rolle kommt in diesem Kontext unserem Gesundheitssystem zu?

Diese Fragen stehen im Zentrum der 19. Ausgabe von POSITIONEN. Sie sind, auch in Anbetracht dessen, dass jährlich tausende Menschen allein in Deutschland an den Folgen korrekt eingenommener Medikamente sterben, drängender denn je. Um sie auszudiskutieren und um das Gesundheitssystem auf seine eigene Vitalität hin zu untersuchen, haben wir folgende Gäste ins Studio eingeladen:

  • Dr. Rüdiger Dahlke (Autor, Humanmediziner und Psychotherapeut)
  • Sven Böttcher (Autor des Buches „Rette sich, wer kann!“)
  • Dr. Athanassios Giannis (Professor für organische Chemie und Mineralogie, Universität Leipzig)
  • Lothar Hirneise (Leiter des 3E-Zentrums für alternative Krebsbehandlung)

Inhaltsübersicht:

0:04:56 Rüdiger Dahlke: Mit Krebs leben

0:10:02 Athanassios Giannis: Medizinischer Status quo in Griechenland

0:14:15 Lothar Hirneise: alternative Krebstherapien

0:21:05 Sven Böttcher: Multiple sklerose und eine Selbstdiagnose

0:31:50 Geschäftsmodell Krankheit

0:49:36 Krankheit – eine Definition nach Lothar Hirneise

1:00:00 Sind Erkrankungen gut für den Körper?

1:08:31 (Spontan-)Heilungen ohne Schulmedizin?

1:21:01 Schuld und Verantwortung

1:36:19 Ein Vertrag mit einem Tumor

1:49:00 Die Gesundheitsversorgung in Griechenland

1:54:04 Demeter – Ernährung, wie sie sein soll

2:10:00 Thema: Milch

2:24:56 Die Pharmaindustrie, die Gier und die Alternativen

2:37:20 Vorbereitung auf den Tod

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59 Kommentare zu: “Positionen 19: Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

  1. Das "Gesundheitssystem" ist sowas von krank, da weiß man gar nicht, wo man anfangen sollte, Krankenversicherungen, Ausbildung der Hochschulmediziner … Profit und Politik …
    Um so schöner, was das für eine humorvolle Runde war. 🙂

    Professor: "Lernen Sie das Telefonbuch auswendig!"
    Philosophiestudent: "Warum?"
    Medizinstudent. "Bis wann?"

  2. Der Herr Janis redet als ob er auf Werbetour ist.Ich kann es nicht mehr hören wenn jeder die deutschen quasi für ihr Sozialsystem achtet,denn genau so hört es sich an wenn jemand über fehlende Medizinische Geräte in Griechenland beschwert. Unser Sozialsystem ist auch nicht aus dem nichts entstanden.

  3. Ich würde gern etwas zur Eigenverantwortung von Menschen und ihren Krankheitssymtomen sagen. Jeder Hausbauer weiß perfekt über Erdwärme- oder Photovoltaikanlagen bescheid. Jeder Autofreak über seine Tuningteile und, und, und. (Nur Beispiele) Aber ein kranker Mensch verlässt sich blind auf die Aussagen der Ärzte ohne diese zu hinterfragen. Der Halbgott in weiß hat natürlich nur das Beste für mich im Sinn und ist über jeden Zweifel erhaben. Welcher Patient fragt beim Arzt nach? Über Studien und Nachweise? Welcher ist bereit sich und sein Leben umzustellen? Ich lebe seit 46 Jahren in einem Kurort und sehe täglich die "Ernsthaftigkeit" der Kurenden Abends in den Gasthäusern, mit der sie einer Verbesserung ihres Gesundheitszustandes nachstreben. Bei der Großzahl ist es nichts weiter als ein bezahlter Urlaub über die Krankenkasse. Und abschließend möchte ich bemerken, dass sich alle jammernden, kranken Personen die ich kenne, über Alles, Gott und die Welt, Gedanken machen, aber den Zustand ihres Körpers zu 100% in die Hände der Ärzte legen und auch wissentlich und bewusst großes Fehlverhalten bezüglich der jeweiligen Diagnosen an den Tag legen.
    Ich denke, wenn Menschen sich mit der selben Aufmerksamkeit die sie in ihre Lieblingsfernsehsendung oder Hobbys investieren, ihren Beschwerden widmen würden, bekäme unser krankes Gesundheitssystem automatisch Probleme und würde sich zum Besseren ändern.

  4. Guter Vortrag über Risikobewertung in der Medizin und die Kompetenz der Ärzte auf diesem Gebiet.
    Aufzeichung des Vortrages von Prof Gerd Gigerenzer am 13.01.2016 an der Charité Berlin
    https://www.youtube.com/watch?v=zdOBJW2zlKU

    Getan hat sich seit 2016 scheinbar wenig. Wer lässt sich schon gern das Geschäft verderben.

    • Lieber Nevyn,
      sehr guter Vortrag vom Prof. Gerd Gigerenzer.
      Auf seiner Internetseite bin ich auf ein klitzeklitzekleines Detail gestoßen, das zeigt wie Dünn das Eis bei RKI, PEI und STIKO ist. Es hat mich nicht überrascht, sondern nur bestätigt, was von offiziellen Stellen stets verschwiegen wird!

      Schaue Dir dazu folgenden Link an: https://www.harding-center.mpg.de/de/faktenboxen/impfungen/mmr-kombinationsimpfung-masern

      Ich mache hier auf die beiden ** im Kleingedruckten aufmerksam!!!
      Dieser Hinweis findet sich nur bei seinen Faktenboxen für die Nutzenbewertungen von Impfungen.
      Hier ist folgendes vermerkt: "** Zahlen beim Nutzen basieren auf Modellrechnungen."
      Noch Fragen?
      Alle anderen Faktenboxen enthalten Ergebnisse/Zahlen aus Studien!

      Danke Nevyn!

    • Sorry,
      ist natürlich nicht die Internetseite vom Prof. Gigerenzer sondern vom Harding-Zentrum für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin!

  5. Hallo! Es ist kein Gesundheitssystem, sondern eine Goldgrube, die sich Opfer schafft, was auch hier schon bemerkt wurde.
    Solange der Spruch gilt: Dein Körper ist dein Tempel…, dann sollte auch kein Innhaber da rein scheißen, was aber die Masse täglich mit Fressen und Saufen tut und dann den Onkel oder die Tante Doktor mit Pillen um Ablass bittet. Was sind die Leute doof. Ausgenommen seien hier die medizinischen Zweige wie z.B. die Unfallchirugie und deren Helfer!

  6. Auf die Frage von Ken Jebsen (2:11:45), "wo gehen Sie denn essen, eigentlich?" antwortet Herr Dahlke "ja, da gibt es ganz gute Lokale, am liebsten im La Mano Verde in Berlin". Da kann der gute Herr Dahlke schon lange nicht mehr gegessen haben, denn das Retaurant ist laut Internet seit dem 16. August 2015 geschlossen.

    • …und der Besitzer ist im Juni in Thailand lebend verstorben. Vielleicht war die Schließung krankheitsbedingt. Herr Dahlke erwähnte, dass er auf Zypern lebt. Ich denke, dass er ein gutes Restaurant für die Zuhörergruppe aus Deutschland nennen wollte und ist dabei in ein Fettnäpfchen getreten. Was ich aber empfehlen kann, und ich lebe nicht mehr in der Nähe, besuche es aber immer wenn ich mich in Frankfurt/Darmstadt aufhalte: Das Radieschen in Darmstadt. Die alten Besitzer haben, soweit ich informiert bin, das Restaurant diesen Sommer übergeben, die Küchencrew soll aber die gleiche bleiben, hieß es zu mir. Für meinen Geschmack ist es das bisher beste Restaurant, dass ich in der Bio- und/oder Bioveganen-Szene kennengelernt habe. Ich würde sogar sagen, es ist von der Lebensmittelqualität mit das Beste in Deutschland. Nette Grüße:-)

  7. Schön, das es einen Gesundheitlichen Block gibt.

    Wo ist die Frau in dieser Sendung??? Das fehlt! Ebenso wie der vielfältige Einsatz für ein mündige Medizin. Das ist ja schön und nett, wenn ich mir meine Eigenverantwortung auch nehme.
    Das tuen auch wirklich viele. Aber sorry, in Zeiten von Impfzwangsgesetzen und dem massiven Abbau der Alternativmedizin, reicht es wirklich nicht nett über die Eigenverantwortung zu plaudern.

    Sicht einer Mutter, die ja häufig in der Familie die Gesundheitministerinnen sind.

    • Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Ich würde das mit der fehlenden Frau in der Runde aber nicht als Kritik formulieren, sondern als konstruktive Anmerkung an die Redaktion hinstellen. Das mit der Eigenverantwortung habe ich in meinem Beitrag auch angesprochen. Und das Thema aus Sicht einer Mutter oder Frau zu diskutieren wäre sicher interessant und würde sicher auch zum Thema, wenn eine Frau in der Runde dabei gewesen wäre.

  8. Hallo an alle. Ich verstehe die einseitigen Symphatien für Dr.Giannis nicht so recht. Ich gönne sie ihm. Alles was er gesagt wirkt kompetent. Ich sah ihn aber jetzt nicht viel mehr in einer smyphatischeren Rolle als die anderen Gesprächsteilnehmer. Ich kenne die vier nicht persönlich, dass ich jemanden als besonders symphatisch ggüber anderen Mitmenschen wahrnehme. Als Mediziner, der vorgibt zu wissen wie "Gesundheit" funktioniert, aber ein Bauch "trägt", ist für mich ein Widerspruch. Im Gegensatz z.b. zu Herrn Dahlke. Herr Hirneise vertritt eine sehr interessante Sichtweise über Krankheit und der Tumorfunktion, die mir sehr zutreffend erscheint. Herr Giannis argumentierte mir häufig zu kurz, "raucht nicht, isst weniger, bewegt euch". Wenn das so einfach wäre mit der Selbstverantwortlichkeit, würden die Leute das doch tun. Die Problematik steckt m.E. viel tiefer. Und da gebe ich Herr Hirneise wiederum recht, dass man erstmal die Ursache finden muss, den Menschen sehen muss, ihm helfen, etwas unter die Arme greifen, sich entgiften, Energie zuführen, Lebensstil umstellen. Das sind wirklich hilfreiche Ansätze, wie man sich außerhalb der Medizin auch selbst "behandeln" kann. Ich tue das was Herr Hirneise empfiehlt schon seit mehr als 10 jahren. War seit dem nicht mehr krank, bei keinem Arzt (auch keinem Zahnarzt zur angeblichen Vorsorge). Ich entgifte täglich, esse nur was mir gut tut, diszipliniere mich, treibe für meine Leben gerne Sport. Achte auf Entschleunigung. Ich lese sehr viel über "Gesundheit" und Spiritualität. Und Herr Hirneise spricht was sehr interessantes an, und zwar die Liebe. Menschen brauchen Liebe, auch zu sich selbst. Ich habe vorhin mal recherchiert wieviel 5 Wochen in der Klinik von Herrn Hirneise kosten. Ca. 13500€. Ich halte das für vollkommen überzogen für einen Normalverdiener. Wird hier nicht auch der letzte Ausweg genutzt, wie ständig kritisiert wird, das Angst für Kommerz benutzt wird? Herr Dahlke kenne ich von einer Preisverleihung, wo er eine Eröffnungsrede über Herr Ganser hielt. Er wirkte auch im Gespräch sehr kompetent. Vor allem treibt er Sport bzw. trieb Sport auf Leistungsniveau. Er weiß wovon er redet. Für mich ist es auch eine Genugtuung, wenn Leute nach meiner Ernährung fragen und sage, ich schlafe wenig, esse wenig, kein Fleisch, kein gezüchtete Pflanzen (wie Turbogetreide, hybridgemüse, äußerlich gereift, usw.), nur energetisch reiche Lebensmittel, usw., und/aber laufe Marathon. Ich sage immer, wenn die Frage kommt, wovon ich mich ernähre: Von Luft und Liebe. Und da ist was Wahres dran. Ich fühle mich viel gesünder, wenn ich fühle, vor allem Liebe aus meinem Inneren und von meinen Mitmenschen und wenn ich geben kann (nicht nur für Familie und Freude, auch meinen Kritikern).

    Es ist aus meiner Sicht nicht mehr zu diskutieren, dass Kommerz- und Machtinteressen unsere Gesundheit bestimmen. Herr Hirneise spricht aus seiner Erfahrung die Hauptkrebsgründe an (Vergiftung, Trauma, Stress), wird nicht genau das systematisch auf die Gesellschaft produziert? Luftverschmutzung, 8h-Arbeitstag oder den Traumas, den wir z.b. als Kinder schutzlos augesetzt werden. Können wir dem nur sehr schwer entkommen. Es ist auch schwer sich energetisch-reich und gesund zu ernähren, wenn das Angebot nur aus Lidl, Aldi, und Co. besteht. Ich finde in diesen Läden nicht ein "gesundmachendes"/-erhaltendes Lebensmittel. Aber wo sollen wir denn hingehen? Zu überteuerten Bioläden oder in die "zerforstete" Natur, wo nichts wächst? Meine Ernährung ist sehr kostspielig und zeitaufwendig (vorallem Wildsammeln, Keimprozesse, Fermentation, usw.). Das passt nur bedingt in den 8h-Arbeitstag, Zeit für Liebe mit der Familie und Kindern, Vereinsleben, aber auch zu demonstrieren, protestieren usw. Und dennoch bin ich sehr sehr sehr glücklich und voller Liebe. Ich tue was mir gut tut, und, wie Gerald Hüther definiert, Sinn macht. Menschen für ihr selbstverantwortungsloses Dasein für Krankheit als Ursache auszumachen, ist mir zu kurz. Das ist wie mit nicht vorhandener Chancengleicheit für Beruf und Erfolg zu argumentieren, und die Leute verurteilen, dass sie doch mit Ehrgeiz, Fleiß, usw. alles könnten. Es ist ja aber nicht so. Es herrschen Gegenkräfte.

    Ich wünsche der Welt alle erdenkliche Liebe und danke den Rednern für die sehr aufschlussreiche Gesprächsrunde aus dem Video. Ich danke auch Herrn Jebsen für seinen beispiellosen Journalismus und seiner Aufklärungsarbeit. Vielen Dank.

  9. Interessantes Thema. Es viel mir bisweilen überraschend schwer auszuhalten, dass Studien-Behauptungen für vorgeblich überlegene EIGENE Heil-Erfolge zwar mehrfach aufgestellt, nicht aber in nachvollziehbarer und überprüfbarer Weise bereitgestellt wurden (Publikationsort?). Und mein Platituden-Alarm sprang zu häufig an. Die Frequenz von Versimplifikation und Blaming the victim schien mir auch rekordverdächtig.
    Die Beiträge von Sven Böttcher und Athanassios Giannis wurden meines Erachtens zu oft von den anderen Gästen unterbrochen, "gehijackt" und nicht wieder aufgegriffen. Zu viele Tatsachenbehauptungen wurden unhinterfragt akzeptiert. Hier hätte ich mir gewünscht, dass jede medizinische Außenseiterposition zumindest mit eigenen Belegen zitationsfest untermauert würde. Die Geschichte hat einfach gezeigt, dass es zu viele Scharlatane gibt, die unter Verweis auf die Fehler der anderen lediglich alternative Schlangenöl-Varianten unters Volk bringen wollen.
    Vielleicht gerät bei einem derart Sachfragen-basierten Thema auch das Format zu schnell an seine Grenzen. Wenn es Evidenz für überlegene Alternativhypothesen und -therapien gibt, sollte die halt auch präsentiert werden, nur stößt das im Fall der Medizin wahrscheinlich schnell an die Grenzen des Leistbaren… Nun ja, es wird ja noch mehr Gesundheits-Themen dazu geben, aber ihr braucht dann halt auch echte Kritiker, die sich nicht so leicht vom wohlfeilen Wortgeklingel wegbügeln lassen und die bereit sind zugunsten evidenzbasierter Schärfe auch Abstriche an der Sympathiewertung in Kauf zu nehmen.
    Wie wäre es denn mit Edzard Ernst oder Jutta Hübner oder Norbert Schmacke? Den Leuten vom IQWiG oder oder oder?
    Herzliche Grüße!

    • Dr. Athanassios Gianni wurde hier eindeutig zu oft und zu lautstark übertönt/unterbrochen.

      Er hat der Runde jedenfalls sehr gut getan.

      Vieles der anderen Teilnehmer wirkte auf mich wie parolenschwingerei.

    • Lieber Yann
      ..Hier hätte ich mir gewünscht, dass jede medizinische Außenseiterposition zumindest mit eigenen Belegen zitationsfest untermauert würde…

      Was genau meinst Du denn mit Außenseiterposition? Ist es nicht so, dass jede Hypothese/Position gleichberechtigt neben jeder anderen Hypothese stehen darf solange sie nicht wiederlegt ist.

      ..Wenn es Evidenz für überlegene Alternativhypothesen und -therapien gibt, sollte die halt auch präsentiert werden, nur stößt das im Fall der Medizin wahrscheinlich schnell an die Grenzen des Leistbaren…

      An die Grenzen des Leistbaren kommen hier bedauerlicherweise immer nur die weniger finanzkräftigen Hersteller!
      So sind z.B. nach dem 31.12.2005 viele naturheilkundliche Arzneimittel vom dt. Arzneimittelmarkt verschwunden, weil deren "fiktive Zulassung" auslief und die zumeist kleineren und mittelständigen Unternehmen nicht die finanziellen Mittel hatten die nachträglich geforderten Wirksamkeitsstudien zu erbringen.

      Hier muss ich auch feststellen, dass das von Dir ins Spiel gebrachte IQWiG es insbesondere bei Impfungen versäumt eine Kosten/Nutzen-Abwägung zu machen! Diese müsste nämlich immer negativ ausfallen, da es für keine Impfung einen Wirksamkeitsnachweis (nach §22AMG) gibt. Die Zulassung erteilt das PEI aufgrund von "positiven" "Antikörper"-Messungen, obwohl diese keine zuverlässige Aussage über einen Schutz vor der Erkrankung machen können. (Quelle: Prof. U. Heininger; Handbuch Kinderimpfung) I.Ü. ist Prof. Heininger Mitglied der Stiko!
      Jemand vom IQWiG zu KenFM einzuladen erübrigt sich damit für mich. Oder sollte man sie gerade deshalb einladen?
      Ein weiteres "Meisterstück" des IQWiG oder besser mit deren Etablierung im Jahre 2004 war die Einführung der Nichtverordnungsfähigkeit/Erstattungsfähigkeit von apothekenpflichtigen Arzneimitteln.
      Als apothekenpflichtige Arzneimittel gelten definitionsgemäß Arzneimittel, die selbst bei unsachgemäßer Anwendung nicht zu schweren Nebenwirkungen/Tod führen können. Sie sind daher besonders sichere Arzneimittel! Im Vergleich zu den verschreibungspflichtigen Arzneien jedenfalls, die bei unsachgemäßer Anwendung zu schwersten unerwünschten Wirkungen bis hin zum Tode führen können.
      Leider verwechselte man beim Gesundheitsministerium = IQWiG "Sicher" mit "Unwirksam" und so werden diese Arzneimittel seit dem 1.1.2004 von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht mehr von den gesetzlichen KK bezahlt.

      Edzard Ernst und Norbert Schmacke sind mir bisher nur durch Homöopathie-"Bashing" bekannt. Sie dafür hier zu KenFM einzuladen erscheint mir persönlich etwas zu viel der Ehre!
      Es hat aus meiner Sicht nichts mit Wissenschafftlichkeit oder Evidence Based Medicine zu tun, Therapien, von denen ich überhaupt nichts verstehe herab zu qualifizieren. So etwas ist einfach nur überflüssig!
      Ich behaupte, selbst ein Großteil der sog. Homöopathen versteht die klassische Homöopathie, wie sie Samuel Hahnemann praktizierte nicht, weil seine Standardwerke "Organon der Heilkunst" und "Die chronischen Krankheiten" nicht richtig oder gar nicht gelesen werden. Gäbe es schon viel mehr ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen, die seinem Leitspruch "Macht´s nach, aber macht´s genau nach" folgen würden, dann hätten schon viel mehr Kranke zumindest EINE gute Alternative zur sog. "modernen" Medizin.

      ..Die Frequenz von Versimplifikation und Blaming the victim schien mir auch rekordverdächtig..

      Hier bin ich auch der Meinung, dass wenn ich nur die Ursache (Hier ist sicher das DHS=Dirk Hamer Syndrom gemeint) finde, dass dann Alles wieder gut wird etwas zu einfach klingt und nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen mit Kranken in Einklang zu bringen ist.
      Ich habe Menschen und Tiere an Krebs sterben sehen und ich habe Menschen mit der Diagnose Krebs überleben sehen. Jeweils sowohl mit "schulmedizinischer" Behandlung, ohne Behandlung oder Behandlung mit Homöopathie.
      Ich kann also leider aus eigener Erfahrung, die mir persönlich am wichtigsten ist nicht beurteilen welche Therapie im Falle von Krebs am erfolgreichsten ist.
      Im Falle von chronischen Krankheiten wie Rheuma, Bluthochdruck etc. sehe ich die Homöopathie in Verbindung mit pflanzlichen Organmitteln und Schüßler Salzen langfristig erfolgreicher als die schulmedizinischen, medikamentösen Möglichkeiten.

      Ich selbst sehe auch in der Medizin einen Versuch der Spaltung, die ich in fast allen anderen Bereichen sehen kann.
      Ich stelle aber fest, dass Menschen, die sich als Schulmediziner bezeichnen sich anstrengen und das Beste für Ihre PatientInnen erreichen wollen. Das Gleiche sehe ich bei den übrigen Heilberuflern.
      Der Kapitalismus nimmt Vielen die Zeit und die Freiheit über den Tellerand zu schauen und er manipuliert und verunsichert!
      Und unser Schulsystem presst uns in Schablonen und (ver)formt die meisten Menschen zu gehorsamen Kriegern.
      Hier sehe ich die Ursachen für unser völlig entartetes Krankenverwertungssystem!
      Hier müssen wir unbedingt etwas ändern!
      Hier sollten alle Heilberufler und alle Menschen zusammen halten und sich nicht spalten lassen. Es geht doch nicht darum den Kollegen abzuqualifizieren, nur weil er durch seine Erfahrungen zu anderen Erkenntnissen gekommen ist. Wir sollten uns gerade für die Ergebnisse derjenigen interessieren, die es anders machen als wir selbst, um uns im Besten Falle alle weiter zu entwickeln!

    • @ Dr Yann
      "Es viel mir bisweilen überraschend schwer auszuhalten, dass Studien-Behauptungen für vorgeblich überlegene EIGENE Heil-Erfolge zwar mehrfach aufgestellt, nicht aber in nachvollziehbarer und überprüfbarer Weise bereitgestellt wurden (Publikationsort?)."

      So geht es einem potentiellen Patienten, der sich an Hochschulmediziner wendet, grundsätzlich.
      Die Hochschulmediziner agieren mit der stillschweigend vorausgesetzten Gewissheit scheinbarer Überlegenheit der "Wissenschaftlichkeit", von der man als Patient sagen muss, tja wenn man wenigstens von Wissenschaftlichkeit und Evidenz irgendwas in der Praxis erleben würde …

      "Und mein Platituden-Alarm sprang zu häufig an."

      Meiner sprang auch gelegentlich an, am häufigsten bei Giannis, manchmal bei Hirneise.
      Aber sie erwähnten ja nicht nur wohlbekanntes, sondern auch interessantes, also was solls.

      "Die Frequenz von Versimplifikation"

      Das fand ich nun gar nicht, sondern im Gegenteil; statt der hochschulmedizinischen Isolierung eines Symptoms, also der Vereinfachung auf einen Aspekt, wurden hier von Dahlke und Hirneise die Zusammenhänge betont, also die komplexere Ebene.

      "und Blaming the victim schien mir auch rekordverdächtig."

      Das wirkte so, wobei Böttcher dazu ja auch eine feiner unterscheidende Sichtweise ins Gespräch brachte.
      Andererseits wenn man bedenkt, dass Giannis wohl offensichtlich mit Zuckerkranken und Hirneise und Dahlke viel mit Krebs und etwas mit Rheuma u.a. zu tu haben … bei diesen Krankheitsbildern spielen eigenes Verhalten und Selbstverantwortung eine Rolle und wer beruflich viel damit zu tun hat, der sieht das dann eben auch aus diesem Blickwinkel, so gesehen finde ich den Punkt jetzt nicht besonders schlimm.

      "Die Beiträge von Sven Böttcher und Athanassios Giannis wurden meines Erachtens zu oft von den anderen Gästen unterbrochen, "gehijackt" und nicht wieder aufgegriffen."

      An der einen Stelle war es wirklich schade, dass Böttcher unterbrochen wurde und den Faden nicht nochmal aufnahm; Giannis äußerte m.E. Allgemeinplätze (sympathischer Mann, aber in dieser Runde wäre ein mehr praktizierender Hochschulmediziner vielleicht ein spannenderer Gegenpart zu den drei Praktikern gewesen als ein Professor, der sich mehr mit Lehre befasst, wobei da Ken Jebsen auch die Freundschaft auf die Probe hätte stellen können, zu fragen was in der Ausbildung von Hochschulmedizinern falsch läuft … )
      Aber alles in allem; in jeder Sendung "Positionen" gehen einige Gedanken unter, meine Güte, wo gehobelt wird, fallen Späne.
      Böttcher hat ja ein Buch geschrieben, das dürfte es käuflich zu erwerben geben, also die Gedanken sind ja nicht verloren, könnte man ja nachlesen.

      "Zu viele Tatsachenbehauptungen wurden unhinterfragt akzeptiert. Hier hätte ich mir gewünscht, dass jede medizinische Außenseiterposition zumindest mit eigenen Belegen zitationsfest untermauert würde."

      Entweder jede Position wird so wie geäußert stehen gelassen oder jede Position muss belegt werden.
      Hochschulmedizinische Positionen mit Freifahrtschein für Behauptungen und " medizinische Außenseiterposition" mit Nachweiszwang, das wäre zweierlei Maß, Doppelstandard, Doppelmoral.
      Nee nee, wenn schon, dann müssen auch hochschulmedizinische Positionen belegt werden.

      "Die Geschichte hat einfach gezeigt, dass es zu viele Scharlatane gibt, die unter Verweis auf die Fehler der anderen lediglich alternative Schlangenöl-Varianten unters Volk bringen wollen."

      Haha da sollten Hochschulmediziner nicht mit Steinen aus den heutzutage sprichwörtlich großflächig verglasten Unikliniken werfen.
      Außer bei Unfallchirurgen besteht die Berufsgruppe der Hochschulmediziner zu einem erschreckend hohen Anteil aus Scharlatanen.
      Zu glauben, weil man die Inselbegabung hat Telefonbücher auswendig lernen zu können und das von Universitäten belohnt wird, deswegen sei man kein Scharlatan, aber ANDERE wären Scharlatane – anders Auge Splitter eigenes Auge Balken – das zeigt schon eines der Probleme der Berufsgruppe an.

      "Vielleicht gerät bei einem derart Sachfragen-basierten Thema auch das Format zu schnell an seine Grenzen."

      Es werden die Titel der Bücher genannt.
      Wenn man auf " Sachfragen-basiert" abzielt, bitteschön, das ist wie in einer Vorlesung; weiterführende Literatur wird empfohlen.

      "Wenn es Evidenz für überlegene Alternativhypothesen und -therapien gibt"

      Wieso eigentlich nun schon zum zweiten Mal "überlegene" ?!
      Geht es um "Überlegenheit" von "Schulmedizin" oder "Alternativmedizin" ?!
      Oder geht es darum Menschen möglichst zu heilen?!
      Wie wäre es damit, sich für Wirksamkeit zu interessieren, also nicht für "Evidenz für überlegene Alternativhypothesen und -therapien", sondern für "Evidenz für die Wirksamkeit von Therapien".
      Ich finde sowieso "Wissenschaftlichkeit" fragwürdig, die sich auf den Sockel stellt und überhebt, anstatt sich dafür zu interessieren WARUM Therapien funktionieren oder auch nur funktionieren könnten.
      Beispielsweise Hirneise geht so wissenschaftlich praktisch vor, wie man es sich von Hochschulmedizinern meistens nur wünschen könnte, und dadurch findet er heraus, was wirkt.
      Der nächste wissenschaftlich theoretische Schritt wäre dann, herauszufinden warum es wirkt.

      "aber ihr braucht dann halt auch echte Kritiker, die sich nicht so leicht vom wohlfeilen Wortgeklingel wegbügeln lassen und die bereit sind zugunsten evidenzbasierter Schärfe auch Abstriche an der Sympathiewertung in Kauf zu nehmen."

      Meinem Eindruck nach saßen Böttcher oder Dahlke oder Hirneise genau deshalb in dieser Sendung "Positionen", weil sie sich vom wohlfeilen Wortgeklingel der Hochschulmediziner nicht wegbügeln lassen, sondern nach Evidenz fragen und zugunsten der Heilung der Menschen Abstriche an der Sympathiewertung in Kauf zu nehmen, uns zwar nicht der Sympathiewertung in einer virtuellen Community, sondern im realen Leben!

  10. LEIDER Wieder mal etwas halbherzig.
    Warum nennt man das Kind nicht beim Namen.
    Bloss keinen Ärger, man muss sich ja an die Bestimmungen halten.
    Dem Dr. Rath hier wurden 150 Prozesse angehängt, nur damit ihm die Lust vergeht, noch mehr Beleuchtung einzuschalten. Wer hat hier z.B. schon mal etwas von Walter Hallenstein gehört.
    Ich vermute mal, nur ein kleiner Teil von denen die seinen verehrten Sündenbock ´Adolf´ kennen und verabscheuen
    Sonst wäre es wohl nicht möglich gewesen, dass unser guter Walter ausgerechnet mit der Gründung der EU, sein Ding einkalt weiter durchzieht.
    Können wir wirklich nichts verändern.
    Die Geschichte wiederholt sich hier nicht, sie geht einfach nur weiter.
    Also bitte dies mal anschauen.
    https://www.youtube.com/watch?v=A0yIJqYpRPQ

    • Sie meinen Walter Hallstein.

      In den 80ern begann die EU das Aufrollen des Naturheilkundemarktes in Deutschland im Sinne der Pharmaindustrie.
      Der in der Schulmedizin angerichtete Schaden ist entsprechend.

    • Ja Tony, Genau den mein ich.
      Und richtig, das ist ein Punkt den ich unter POLITIK verstehen für relevanter halte, als Alles was da gesagt wurde.
      So hatte das ganze doch einen recht dominierenden Kaffeekränzchen-Karakter der das Thema Gesundheitssystem vor lauter Müsli fast vergessen hat.

  11. Leider ist die Runde meiner Meinung nach, mit Ausnahme von Dr. Giannis, viel zu einseitig. Viel Selbstbeweihräucherung ohne viel Substanz: Eine Einheitsmeinung wie im Oeffentlich Rechtlichen sozusagen. Sicher kann man und muss man die Schulmedizin kritisch hinterfragen. Dass es gerade bei Alternativmedizinern aber nur so wimmelt von Scharlatanen und Quacksalbern, ist der Runde keine Silbe wert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    • Das alte Spiel von "Balken" und "Splittern" und "Messen". Ein Schelm, der behauptet, die einen seien besser als die anderen; alle beherrschen sie Scharlatan und Quacksalber auf ihre eigene Weise.

      Abgesehen davon: Dr. Giannis beeindruckte mich besonders.

    • "(…) Sicher kann man und muss man die Schulmedizin kritisch hinterfragen. Dass es gerade bei Alternativmedizinern aber nur so wimmelt von Scharlatanen und Quacksalbern, ist der Runde keine Silbe wert. (…)"

      Falsch.
      Bereits in der Anmoderation erwähnt Ken Jebsen genau das.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/kirsten/' rel='nofollow'>@Kirsten</a>, Sie verwechseln da etwas, tut mir leid. Wenn aber ein gelernten Krankenpfleger als "Krebsforscher" vorgestellt wird , erfüllt sich da meine These schon ziemlich genau. Arte hat dazu eine interessante Doku ausgestrahlt, findet man auf youtube "Das Geschäft mit der Angst". Herr Hirneise ist mit seinem Geschäftsmodell darin prominent vertreten, und kommt nicht gerade gut weg.

    • An Valverde 15. Okt.2019 00:70
      Falsch!
      Ich stimme Herrn Hirneise auch nicht in allen Belangen zu, ihn jedoch zu diskreditieren wegen eines fehlenden Doktortitels ist realitätsfern! Ich kenne gestandene OP-Schwestern die perfekt eine Blindarmoperation o.ä. ausführen können. Ich kenne einen „einfachen“ Hausarzt, der so manchen Endokrinologen mit Professur, noch Nachhilfe geben kann. Ich kenne Krankenschwestern die besser reanimieren können als so manche Ärzte u.s.w.. Ich kenne einen Doktor med. der bei Kopf- oder knieschmerzen Simagel mit voller Überzeugung verordnet hat. Ich kenne ein Ärztepaar welches Blutdruckmittel mittels Pendel verordnet hat. Ich kenne eine Patientin, der vom Arzt jahrelang Codein verschrieben wurde, gegen einen Reizhusten, welcher vom Ramipril verursacht wurde. Ich kenne einen Arzt, der einen ehemaligem Heroinsüchtigen lächelnd Opiade verordnet hat. Scharlatane gibt es als auch da, wo man sie nicht vermutet, und verkappte Größen, wo man sie nicht vermutet. Also stelle ich fest, Titel sind kein Garant für wirkliches Können. So muss man auch Herrn Hirneise betrachten. Warum hat er wohl keinen Titel?
      Ich stimme Ihnen zu, in der Frage, ob es Scharlatane unter den „Alternativen“ gibt, aber Scharlatane gibt es auch unter „Akademischen“! Und wenn ich richtig Geld verdienen möchte, lege ich mir einen schicken Titel zu!

    • @ Valverde
      "Dass es gerade bei Alternativmedizinern aber nur so wimmelt von Scharlatanen und Quacksalbern, ist der Runde keine Silbe wert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt."

      Dass es gerade unter Hochschulmedizinern aber nur so wimmelt von Scharlatanen und Quacksalbern, ist der Berufsgruppe der Hochschulmediziner keine Silbe wert.
      Kritiker werden als Nestbeschmutzer empfunden.

  12. Also, da haben 6 exaltierte Persoenlichkeiten Einblick in ihre Weltsicht gegeben.
    Gesamtergebnis: Kurzweil und vielleicht bei dem einen oder anderen Zuschauer Bestaetigung der eigenen Denke.
    Auf das existierende Gesundheits- oder Kranksystem gabs keinen Veraenderungsdruck.
    Das ist teilweise hoechst effektiv oder bis pervers, eine Gluecks- oder Pechsache fuer den, der dort in die Muehle geraet.
    Mein Koerper waere z. B. schon bestattet worden, meine Frau hatte schon das Feierlichkeitenlied bestimmt, waere der leblose Leib nicht in einer Uniklinik zufaellig in den Fokus eines gerade laufenden Forschungsleiters geraten, der an dem Lebloskoerper nun was Neues auspobieren wollte mit der vagen Hoffnung eines Aeskulabs in weissem Kittel.
    Trotzdem landete der Korpus abgeschoben danach in der Intensivstation eines Art Irrenhauses, weil keiner mehr davon ausging, dass das Hirn nach dieser Tortur noch Funktion haben koennte.
    Hatte aber noch und waere aufgrund Falschbehandlung beinahe doch noch abgenippelt.
    Daraus zu kommen, war haarscharf und nur per persoenlichen Appellen an ein paar beteiligte Menschen moeglich, nicht per Systemnutzung.
    Und genau so ist das Gesundheitskrankensystem: hocheffizient das Individuum missachtend.
    Alle in der Runde hatten Recht. Das System auch. Kann ich jetzt bezeugen.

    • "…hocheffizient das Individuum missachtend".

      Ja und nein. Das ist in dieser Welt mit Individuen wie mit Ansichten: Es kommt darauf an, wer sie hat und wem sie nutzen. Wertlose Ansichten wie wertlose Menschen werden mißachtet. Was retten kann, wie in Ihrem Fall, das ist das Prinzip Chaos: dieser "zufällig laufende Forschungsleiter".

      Was das "in die Mühle" geraten betrifft. Leider bemerken die meisten Menschen erst in einer solchen Situation, daß sie schon die ganze Zeit in dieser Mühle waren. Manche begreifen auch dann nicht.

    • Antwort auf Tony:
      Ja, ist kurz genug.
      Berichtige mich selber mit "hocheffizient, Komma, das Individuum missachtend"!
      Dem "Zufall" hatte ich hier etwas nachgeholfen, indem ich mich bewusst in die Notaufnahme einer Uniklinik statt einer Dorfklinik und selbst, krankenmafiaregelwidrig, dort eingeliefert hatte, nach 1,5 Stunden Extrataxifahrt, weg von den Dorfkliniken.
      Das zusammenklappen vor dem Aufnahmetresen sicherte mir die Behandlung dort, obwohl niemand aufgrund meines mangelnden Bewusstseins meinen "Wert" vor Ort individuell ueberpruefen konnte.
      Die Zufallsgeneratorsteurung lohnt sich also tendenziell, bietet aber nur Trfferquotenerhoehung im Lotto. Immerhin, ist schon was.

    • Sie meinen damit, selbst das Wasser kann sich nicht mehr vor der Krankheit Mensch schuetzen?

  13. Das sich Frauen oftmals besser Ernähren und deshalb länger Leben halt ich etwas für zu einfach dargestellt. Weitere Faktoren spielen hier sicherlich eine Entscheidendere Rolle…..Berufe , Risikobereitschaft, Alkohol/Drogenkonsum , Bereitschaft zu Arztbesuchen usw…..

    • Das liegt am Austausch des Blutes. 😉

      War bisher eine Theorie, wurde aber am Donnerstag von Scobel bestätigt. Die Ami's haben rausgefunden, dass du jünger wirst, wenn du frisches Blut bekommst und frieren sich jetzt ihre Stammzellen ein.

    • Die Amis haben eine Macke, sie rutschen immer mehr in den Satanismus. Blut, Sperma, Vaginalsekret. Das waren schon die Zutaten, aus denen O.T.O. entstand. Coelo war mal bei denen. Ist ihm nicht bekommen. Das ganze Krankheitsverwaltungssystem driftet in die gleiche Richtung. Ich finde das gar nicht so schlecht. Es zwingt den Menschen bei Strafe von Siechtum und Tod endlich mal die Verantwortung für sich zu übernehmen.
      Im Übrigen interessiert mich nicht, wie lange andere Menschen leben. Es interessiert mich nicht mal, wie lange ich lebe. Mich interessiert, wie ich lebe. Ob ich immer tiefer in den Materieschlamm einsinke und der irgendwann über meinem Kopf zusammen fließt oder ob es mir gelingt, heraus zu steigen.: http://www.hermetics.org/solis/solis8.html

  14. Wie immer eine gute Sendung, aber das Thema "Impfzwang" hätte unbedingt mit hinein gehört.
    (Ein Masern-Toter in Deutschland in den letzten drei Jahren).
    Frauen ernähren sich bewusster, leben deshalb auch länger, durften aber leider nicht mitreden.
    Der "gute Mensch" Prof. Giannis hat erstaunlicherweise noch nicht verstanden, dass das Erzählen von einer selbst gemachten "guten Tat" ein Verrat an derselben ist und somit nicht ins Karma mit eingeht.
    Aber wie gesagt, die Diskussionsrunde war um Längen besser, als dass was bei Will, Maischberger oder Illner angeboten wird.

    • Sehr schön, dass sich KenFM nun das Thema Krebsmedizin vorgenommen hat, aber auch ich vermisse die Aufarbeitung des Themas Impfungen/Impfzwang!
      Der Gedanke seine Kinder mit Gift vollpumpen zu müssen, ist für mich unerträglich!
      Ich könnte mir hier sehr gut eine Diskussionsrunde mit Gästen wie Rolf Kron, Claus Köhnlein, Stefan Lanka und Hans Tolzin vorstellen.

  15. Die Einfuehrung des staatlichen Gesundheitswesens durch Bismarck wird allgemein als soziale und zivilisatorische Errungenschaft bezeichnet, wenn auch die Gruende fuer die Einfuehrung nicht unbedingt in humanistischen Idealen zu suchen sind. Wie dem auch sei, das jetzige Gesundheitssystem im Ganzen ist nur eines der Symptome dafuer, das die mit Beginn der Industrialisierung eingeleitete gesellschaftliche Veraenderung, die mittlerweile weltweit dominierende westliche Zivilisation, mittlerweile ihre Kinder frisst.

    Die Lebenserwartung beginnt wieder zu sinken, die ueberwiegende Mehrzahl der Krankheiten in den entwickelten Laendern hat mittlerweise nachweislich zivilisatorische Ursachen, seien es Umweltgifte, industriell gefertigte Nahrung, psychosozialer Stress und dessen Folgen, Bewegungsmangel usw. Die Depression und ihre Begleitumstaende sind mittlerweise als einer der wesentlichen Ausloeser von Herzkreislauferkrankungen und anderen erkannt. Naturgemaess ist der Medizinbetrieb in diesem Zusammenhang zu einem reinen Reparaturbetrieb chronischer Veraenderungen verkommen, da der einzelne Arzt die den Krankheiten zugrundeliegenden Ursachen gar nicht beeinflussen kann, sie im schlimmsten Fall gar nicht kennt da sie nicht gelehrt werden.

    Insofern haben wir ein System wo Krankheit nicht geheilt, mehr oder weniger bewusst in Kauf genommen wird, oder Krankheiten gar neu erfunden werden da Milliarden an Umsatz und Millionen von Arbeitsplaetzen an diesem System haengen.

    Immer wieder wundert es mich, dass die Zwangsgebuehr der Oeffentlich-rechtlichen heftig kritisiert, die Zwangsumlage des Gesundheitssystems aber positiv gesehen wird obwohl es sich um nichts anderes als eine versteckte Steuer handelt. Vom bewussten Buerger keine Spur.

  16. Selbstverantwortung stellt die Brücke zwischen Selbstbewusstsein und Selbstverständnis dar. (ca. 1 Stunde 20 Minuten)
    Weshalb Ken Jebsen, wird hier beständig eine Schuld impliziert?
    Es geht um Ersehen und Verstehen durch Lernprozesse.
    Mit der rückblickenden Betrachtung lässt sich die ursächliche Handlung bzw. Haltung erkennen und eröffnet somit gleichzeitig die Potentiale die eine Veränderung im Jetzt ermöglicht.
    Eine Verurteilung einer vergangenen Handlung eröffent lediglich neue verstrickende Konzepte. Es geht lediglich um das Erkennen (AHA-Efffekt) und anschliessende Wahl einer neuen Haltung bzw. Handlung.
    Wo kein Richter, kein Klägers und umgekehrt. Verstörend immer wieder zu erkennen, dass Menschen, gewisse Situationen projizierend als Identitifkation übergestülpt werden.
    Dies sind nämlich genau solche Vorgänge welche Menschen dazu verführen ihr eigenes Selbstverständnis zu reduzieren und sich von anderen Menschen abhängig zu machen (Vorbilder).
    Nun ja, Sie sind es der den Rahmen setzte und somit auch die Art des Freiraums in dem die Wahrheiten der Teilnehmenden sich entfalten durften.

    • Sehe ich auch so. Der Schuldkomplex wurde uns tief implantiert. Das Bewusstsein des Menschen ist alles in allem noch ziemlich kindlich und es gibt Kräfte, die es möglichst dabei belassen wollen. Trotzdem ist es jederzeit möglich, sich davon zu befreien. Keine Kraft in Universum kann einen Menschen aufhalten, der sich entschlossen hat, die Verantwortung für sich zu übernehmen. Man hat dann nämlich außer seinen Ketten nichts mehr zu verlieren. Und es gibt viele Ketten, mit denen sich der Mensch täglich identifiziert und von denen er denkt, es mache ihn aus.

  17. Im Gesundheitswesen geht es letztlich um Profit. Diesen erzielt man mit den Schulden anderer Leute, die diese nie wieder zurückzahlen können.

    Krankenkasse gewinnen, wenn mehr Diagnosen abgegeben werden.

    Dann will das Bundesgesundheitsministerium Effizienz mit marktwirtschaftlichen Mechanismen erreichen. Der Preis kommt uns vor wie ein Kostenindikator, aber in Wirklichkeit ist der Preis ein Hebel, der meistens nur vom "Stärkeren" am "Markt" erfolgreich angewendet wird.

    Wer Medizin studieren will, muss einen NC von 1.0 bzw. 1.1 haben.
    Wer aber ständig dermaßen gute Noten hat, der erreicht diese oft mit auswendig lernen und nicht so sehr mit logischem Denken.

    Der NC soll vermutlich die Studienkosten senken. Zuviel Mediziner gibt es aber nicht. Vielmehr gibt es auf dem Land sogar Ärztemangel.

    Jedenfalls sind bei uns die Kosten für ein Medizinstudium unglaublich hoch. Wie diese Kosten aber zustande kommen, weiß jedoch kein Mensch.

    Ärzte haben zudem sehr viel Bürokratie. Das Ärzteblatt beziffert diese auf 60 Arbeitstage im Jahr.

    Dann gibt es auch zu wenig medizinische Forschung. Für langes Experimentieren gibt es auch kaum Freiräume, weil es auch ungewiss ist, ob man damit Einnehmen erzielen kann. Fortschritte gibt es eher nur in der Diagnostik.

    Etwa Krebs könnte möglicherweise mit Cannabis geheilt werden. In Deutschland ist dieses jedoch illegal.

    Immer wieder ist davon die Rede, dass die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Gleichzeitig fragen wir uns, wie das eigentlich sein kann, weil es außer uns doch hier niemanden gibt.

    Es gebe etwa auch ca. 30.000 bis 50.000 Pflegekräfte zu wenig. Bis zum Jahr 2030 sollen wohl etwa 300.000 Pflegekräfte fehlen.

    Das Gesundheits-Desaster, etwa in Griechenland, will von dortigen Ärzten und Freiwilligen geändert werden durch solidarische Kliniken, kostenlosen Behandlungen – und Druck auf die Politik.

    Um aber eine bessere und bezahlbare Gesundheit zu bekommen, kann man nicht einfach nur alles kostenlos anbieten.

    Vielmehr müssen Alternativen zum heutigen Geld gefunden werden, weil Geld sich nicht eignet um die Realität damit abzubilden. Die heutige Form der Wettbewerbswirtschaft funktioniert nicht.

  18. Den meisten ist ja nicht mal bewusst, dass ihr Körper mindestens zur Hälfte aus nicht körpereigenen Zellen besteht, also aus Fremdzellen des Mikrobioms.
    Dieses Mikrobiom ist kein 'Zusatz' oder 'quasi-parasitäres Anhängsel' – es ist absolut von zentraler Bedeutung für wirklich JEDEN Vorgang bis hin zum Denken selbst.
    Das Mikrobiom ist aber vergleichsweise völlig unterentwickelt erforscht.
    Wer sich nun vorzustellen versucht, dass BILLIONEN von Organismen in EINEM Körper wechselwirken und bereits kleinste Mengen von chemisch wirksamen Stoffen starken Einfluss haben können, der versteht zumindest schnell, dass ein so gigantischer Stoffwechselhaushalt äußerst komplex in der Erhaltung seines dynamischen Fließgleichgewichts sein muss und welchen mittlerweile krassen Störungen dieser durch die 'Verseuchung' unserer Zivilisation ausgesetzt ist.
    Denn eines ist Fakt:
    Trotz enormer Fortschritte in der Medizin sind heute mehr Menschen krank als je zuvor und es gibt Dutzende von Krankheitsbildern, die geschichtlich absolut neu sind.
    Wer also mehr Gesundheit haben will, der muss sich mit einer radikalen Reduktion dieser Störungsquellen befassen (nicht einfach individuell, sondern großflächig umweltbezogen).
    'Medizin' bedeutet also nicht nur 'Kurieren', sondern präventiv Störfaktoren eliminieren – davon sind wir aber sowas von weit entfernt….

    • Ja, es heißt, wir wissen, daß der Mensch ein Holobiont ist. Und wer durch vaginale Geburt zur Welt kommt, der erhält sein Mikrobiom von der Mutter. Wir wissen quantitativ immer mehr – wir sind von Quantität besessen.
      Die Produktion von Wissen und Krankheiten folgt und dient dem Markt. Fortschritt eben.

  19. Von Dahlke kann nur behandelt werden, wer privat versichert ist. in Griechenland wird nur medizinisch versorgt, wer Geld hat.

    Begann in den 80ern mit dem auf 30 Jahre angelegten Plan von Hayek und seiner Freundin Thatcher auf der kleinen Insel und mit Reagan auf der großen Insel.

    "Es mag hart klingen, aber es ist wahrscheinlich im Interesse aller, daß in einem freiheitlichen System die voll Erwerbstätigen oft schnell von einer vorübergehenden und nicht gefährlichen Erkrankung geheilt werden um den Preis einer gewissen Vernachlässigung der Alten und Sterbenskranken." – Die Verfassung der Freiheit, Tübingen, 1983, S.397

    "Wenn wir garantieren, dass jedermann am Leben gehalten wird, der erst einmal geboren ist, werden wir sehr bald nicht mehr in der Lage sein, dieses Versprechen zu erfüllen." – Interview mit der Wirtschaftswoche, 1981

    • Und wenn ich bedenke, dass wir Kassenpatienten – die Nichterwerbstätigen dann via Amt und/oder DRV – meist auch immerhin mehrere Hunder Euro monatlich in die Kassen einzahlen und dafür dann häufig nur Dreck erhalten, teils sogar lebensbedrohenden Dreck…

      fällt mir nichts mehr ein und ich werde richtig ärgerlich.

      Wir sollten wirklich viel anspruchsvoller werden, was unsere Medizinische Versorgung betrifft, auch wenn wir mal an die enormen Summen denken, die wir monatlich dafür abdrücken!

      Und alles nur auf Eigenverantwortung zu schieben, ist mir zu kurz gedacht.

      Denn wenn zusätzlich zum sog. angemessenen Lebensstil auch die hausärztliche Versorgung vor Ort gründlicher und "ganzheitlicher" wäre, würden viele Dinge bereits im Ansatz wieder verschwinden, nicht chronisch werden und könnten mit viel weniger Aufwand (auch finanziell) behandelt werden. Was warscheinlich auch den enormen Kassenbeträgen zugute kommen würde…

      Dass das nicht gewünscht ist von Big-Pharma ist mir zwar klar , ist aber trotzdem einfach skandalös.

    • "Und alles nur auf Eigenverantwortung zu schieben, ist mir zu kurz gedacht"

      Alles nicht aber sehr viel. Es mangelt ja nicht an Aufklaerung sondern an der Umsetzung. Das Vermoegen die eigene Verantwortungslosigkeit auf die Allgemeinheit zu uebertragen wird durch das Umlagesystem gefoerdert. Die einzige Konsequenz kann nur sein die jetzige Plichtversicherung abzuschaffen. Wer dann meint Homoeopathen, Psychotherapeuten zu brauchen, wer unbedingt rauchen muss, soll sein Risiko selbst versichern. Die Kosten werden sonst ins Unermessliche steigen. Obamacare treibt schon viele in den Ruin.

  20. Bisher fuer mich eine der interessantesten Positionen, weil sie sich mit dem Mensch beschaeftigt. In dieser Runde fielen Begriffe wie Gott, Seele, Spiritualitaet und Phenomaen. Ich habe dazu folgenden Ansatz/Beweis, der auf Logik und Allgemeinwissen beruht (Logik koennte man auch durch Theorie und Allgemeinwissen durch Praxis ersetzen):

    LOGIK*: Unendlichkeit (absolutes Nichts = 0) ist unteilbar und unendlich

    ALLGEMEINWISSEN: Materie, Raum und Zeit sind endlich und teilbar

    LOGIK: Die Unendlichkeit muss Materie, Raum und Zeit erschaffen haben, weil sie vorher da gewesen sein muss. Ergo ist die Unendlichkeit die Schoepfungskraft.

    LOGIK: Der Erschaffung muss eine Entscheidung (Idee, Gedanke, Vorstellung) vorausgegangen sein.

    ALLGEMEINWISSEN: Materie, Raum und Zeit koennen aus sich selbst heraus keine Entscheidungen treffen oder denken. Sie folgen physikalischen und mathematischen Gesetzen.

    LOGIK: Das absolute Nichts = 0 = Unendlichkeit kann keinerlei Gesetzmaessigkeiten unterliegen.

    ALLGEMEINWISSEN: Materie, Raum und Zeit haben individuelle Eigenschaften.

    LOGIK: Unendlichkeit ist universell.

    LOGIK: Wenn wir denken und entscheiden koennen, muessen wir zwangslaeufig die selben Eigenschaften wie die Unendlichkeit haben. Wir koennen aber nur so lange denken und Entscheidungen treffen, so lange das Leben in uns ist und haben somit die selbe schoepferische Kraft in uns wie die Unendlichkeit.

    LOGIK: Leben = Schoepferkraft = Unendlichkeit. Daraus folgt, dass das Leben unendlich ist und nur der Koerper endlich.
    Die Unendlichkeit bezeichnen die Religionen in der Regel als Gott (Allah, Jehova, Shiva usw.)

    LOGIK: Da die Unendlichkeit (0) weder geteilt noch vervielfaeltigt werden kann, ist beten zu Gott wie beten zu sich selbst. Und das ist voellig absurd!

    LOGIK*: Es kann nur ein universelles Leben und kein individuelles Leben nach dem Tod geben.

    *Diese Logik setzt voraus, das 0 oder die Unendlichkeit in sich selbst keine anderen Aspekte hat, die fuer uns weder erkennbar noch nachvollziehbar waeren. Sofern die Unendlichkeit diese Aspekte aber hat, – und ich vermute, dass es diese gibt – koennte einer dieser Aspekte sein, dass 0 doch, aber nur in der Unendlichkeit teilbar ist. Diese Vermutung basiert auf meiner eigenen Erfahrung bei einem Nahtoderlebnis, bei dem ich von einer Zimmerdecke aus auf meinen Koerper geschaut habe. Aehnliche Nahtoderfahrungen haben viele tausend andere Menschen auf der ganzen Welt gemacht. Diese Sichtweisen waren jeweils individuell und nicht universell. Damit widerlege ich die Logik in diesem Punkt, dass es kein individelles Leben nach dem Tod gibt sondern doch. Daraus ergeben sich fuer mich folgende Punkte:

    1. Ich selbst bin unendlich (wie jeder andere auch)

    2. Karma. Ich komme wieder in einem anderem Koerper zurueck, weil ich nicht nur in der Theorie als individuelle 0 existieren will. (Fuer mich ist das auch der "Grund/Antrieb/Motivation", warum die Unendlichkeit die Endlichkeit (Universum) erschaffen hat. Welchen Sinn wuerde es machen nur in der Theorie zu existieren, da muss schon die Praxis her in der man die Existenz fuehlen kann!)

    3. Die Homooestase (das Bestreben des Ausgleichs) sorgt dafuer, dass das ausgeglichen wird, was ich vorher in anderen Leben verursacht habe. Wenn wir alle es zur voelligen Vernichtung der Erde kommen lassen, werden wir das nicht nur mit dem Tod bezahlen, sondern kurz ueber lang in dem Masse* auszubaden haben, in dem wir Anteil an einem solchen Szenario hatten. *Ersetzt bitte das "ss" durch ein sz, Bei dieser Gelegenheit: Ich kann auf meinem Laptop wegen der englischen Tastatur keine Umlaute schreiben. Lebe in Thailand von 380 Euro Rente und kann KenFM daher nicht finanziell unterstuetzen sondern nur geistig. Das nur am Rande.

    4. Die Schoepfungskraft in uns muss so gewaltig sein, wie wir es uns nicht einmal vorstellen koennen. Das erklaert solches Phaenomaen , dass man ploetzlich ueber uebermenschliche Kraefte verfuegt. (z.B. ein einzelner Mann mit durchschnittlichen Kraeften hebt ein Auto an, weil eine Person darunter eingeklemmt ist.) Oder es erklaert den unerschuetterlichen Willen mit uebermenschlichen Anstrengungen etwas anderes zu bewegen. Ich habe viele solcher Menschen in diesem Medium sprechen hoeren! Danke fuer all euer Streben und allen, die sich konstruktiv verhalten.

    Last but not least:

    Es gibt keinen Stellvertreter Gottes auf Erden und weder einen Himmel (mit Jungfrauen darin hi, hi – schon gar nicht 72 davon) noch eine Hoelle mit Teufel darin. Es gibt keine Auferstehung des Fleisches und Auffahren ins Paradis mit Engeln. Alles sind Erfindungen, die aus Unwissenheit in einer Zeit des Aberglaubens entstanden sind. Lasst euch also nicht von den Religionen vor den Karren spannen, die solchen Unsinn am Leben verbreiten und erhalten!

    Alles was lebt, erschafft auch gleichzeitig und wirkt damit auf individuelle Weise auf seine Umwelt. Das gilt fuer das kleinste Mini Mini Wesen uebers Grass, Baeume, Tiere bis hin zum Menschen und allen sonst wo im Universum existierenden Lebensformen.

    Wer das alles verstanden und verinnerlicht hat, geht anders mit Natur und Mensch um und wird wahrscheinlich Teil einer anderen Welt als wir sie heute erleben. Teilt dieses mit so vielen Menschen wie moeglich.

    LG an alle konstruktiven Geister und die, die es noch hoffentlich werden!

    • "Es findet ein Zerstörungsprozess statt!" – Dr. med. Bernd Hontschik zu unserem Gesundheitswesen

      https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=moWrEw9LNo4

    • Rechnet nach 30 Jahren als Arzt mit seinem Berufsstand ab | Gerd Reuther | Radiologe | SWR1 Leute

      youtube.com/watch?time_continue=58&v=jyemPnEstEw

      legitim.ch/post/langzeitstudie-studie-best%C3%A4tigt-antidepressiva-und-andere-medikamente-verursachen-alzheimer

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