KenFM am Telefon: Prinz Chaos zum Amoklauf im Nachtclub ‚Pulse‘ in Orlando

Am Sonntag, dem 12. Juni, starben in Orlando im US-Bundesstaat Florida 50 Menschen durch die Waffe von Omar Mateen. Der 29 Jahre alte Täter hatte sich kurz zuvor via Anruf bei der Polizei zum IS bekannt, um sich dann mit einem Sturmgewehr und jeder Menge Munition in den Nachtclub „Pulse“ zu begeben. Das Pulse befindet sich rund 180 km von seinem Wohnort entfernt und ist ein bekannter Schwulenclub.

Das Massaker an den Besuchern dauerte rund drei Stunden, da der Versuch, in die Außenmauer des Clubs ein Loch zu sprengen, um den Täter deutlich schneller auszuschalten, zuvor gescheitert war.

Ob Omar Mateen, ein US-Bürger mir afghanischen Wurzeln, der in den USA geboren wurde und dort aufwuchs, ein Schläfer des IS war, wissen wir nicht. Dennoch spielt dies in den US-Medien, ebenso wie auch bei uns, die Hauptrolle.

Völlig ignoriert wird hingegen die Tatsache, dass Omar Mateen beim FBI eine dicke Akte besaß. Er war bereits DREI MAL verhört worden. Warum?

Zudem war Omar Mateen ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma G4S. G4S ist ein britischer Konzern, der neben der Dienstleistung „Sicherheit“ auch private Gefängnisse betreibt. Von England bis Israel. Menschenrechte werden von dieser Firma chronisch verletzt.

KenFM sprach mit dem USA-Kenner Prinz Chaos über den Fall Omar Mateen und spricht dabei auch den Umstand an, dass das FBI hier eine verdeckte Rolle spielen könnte.

7 Kommentare zu: “KenFM am Telefon: Prinz Chaos zum Amoklauf im Nachtclub ‚Pulse‘ in Orlando

  1. Ach Leute. Die offizielle Story ist eindeutig falsch. https://www.youtube.com/watch?v=OC5tDJTIzPQ
    „Kollege“ beschreibt Täter als unaushaltbar schwulenfeindlich. Ach Leute.

    Natürlich sind viele Details fragwürdig. Dann nennt sie bitte deutlich beim Namen.
    Auch über Boston, das ist nicht vorbei, DER TYP WURDE ZUM TODE VERTURTEILT!

    Keine Angst, was die Anderen denken, Prinz Chaos. Und Ken auch nochmal zur Erinnerung.

    • Natürlich ist auch hier die ‚offizielle Ermittlung‘ entsprechend mit Vorsicht zu genießen.
      Aus Sicht der Bürger ist es auch wichtig, diesem Problem zu begegnen, dass Politiker wie Trump und Clinton bereits Stunden nach einem Verbrechen dies instrumentalisieren, um völlig fragwürdige Agendapolitik durchzudrücken, die in aller Regel darauf abzielt, völlig Unschuldige zu entrechten.
      Ich denke, es hilft hier vielleicht, via Gegenöffentlichkeit klarzumachen, dass die Regierung – als Exekutive – sehr wohl jetzt schon die Möglichkeit hat, wirklich für mehr Sicherheit zu sorgen. Dafür gibt es meines Wissens in keinem einzigen westlichen Staat Gesetzgebungsbedarf. Wenn die Regierung das nicht schafft – oder, noch schlimmer: nicht schaffen will -, dann hat sie auch nicht auf die Gesetzgebung ‚auszuweichen‘, um Aktionismus zu betreiben und die Agenda von Lobbyisten mittels Bezug auf Verbrechen durchzudrücken.

  2. Vorschlag:
    Jede Waffe ist auch Mobiltelefon. Personen-Daten und Ausweise sind beim Kauf vorzulegen.
    Vorteile: Träger und/oder Waffe können immer und überall lokalisiert und/oder kontaktiert werden, niemand braucht sich mehr durch ein Mobiltelafon beim Selfie umbringen. Wer unsicher ist, ob er/sie schießen will, kann dann vorher einen guten Freund anrufen, oder den Auslöser zu „triggern“ ist technisch nur möglich, wenn vorher ein Anruf getätigt wurde, etwa bei der Polizei. Weitere Vorteile sind denkbar. Ein paar Apps?

  3. @prinzchaosii Vielen Dank für die Einschätzung, die eben trotz der Schnelllebigkeit des Internets versucht viele Perspektiven abzudecken. Wie sehen das eigentlich die Amerikaner selber mit den Waffen? Gibt es wirklich so viele, die glauben das man Waffen mit Waffen bekämpfen kann oder sich und seine Familie beschützen? Das höhere Gewaltpotenzial wird ja angesprochen… aber es sollte doch längst ein Umdenken stattgefunden haben, vor allem die Denkweise des „White-Trash´´ oder anderer Randgruppen würde mich sehr interessieren und ob sich Muslime in den USA von diesen Taten distanzieren oder dazu schweigen, was man natürlich als Duldung bis Befürwortung sehen kann oder ob Sie es einfach Leid sind sich zu erklären (was auch mein Verständnis (bedingt) teilt)… vielleicht hat ja der Prinz dazu auch ein paar Berichte oder gar Interviews?

    Und warum wurde noch keine Staatstrauer ausgerufen – oder bin ich dafür zu ungeduldig? Ich werde noch abwarten aber wundern würde es mich nicht….Schwule, Indianer, Schwarze….sowas brauchen die wohl nicht oder vielmehr haben es wohl nicht verdient?

    Ich weiß meine Bitte mag kleinkariert erscheinen, doch bitte ich eben darum statt „Amok´´ eher das Wort „Massaker´´ zu benutzen oder ein anderes Äquivalent. Das hat schlichtweg den Hintergrund das ein „Amokläufer´´ normalerweise wirklich nicht weiß was er tut. Wenn jedoch jemand wie Mateen, Breivik oder auch Steinhäuser solche Taten ankündigen oder im Fall von Mateen erst 180 km Strecke zurücklegen, ist es geplanter Mord / Massenmord. Es mag banal sein doch sollte man eben diesen psychischen Aspekt zwischen Willkür und plötzlich / spontan von angekündigt und geplant und der Zeit die man brauch um 180 km zurückzulegen doch bitte strikt trennen.

  4. In jedem Fall halte ich die Reaktionen der beiden bereits designierten Präsidentschaftskandidat/inn/en für fragwürdig und teils – diesmal sogar besonders bei Trump – für schlechte Politik.
    In der Tat ist es für alle, die sich ernsthaft mit der Geschichte des ‚modernen‘ Terrors beschäftigen (z.B. Khalezovs Enthüllung zu 9/11 oder die vielen Ungereimtheiten zum ‚Oklahoma Bombing‘ und auch solchen Dingen wie den möglicherweise gefakten Schulmassakern Virginia Tech und Sandy Creek und vieles mehr) klar, dass Feindbilder wie ‚der Terror-Moslem‘ und stereotype Entrechtung aller Bürger als Reaktion auf Terror die Wahrheitsfindung behindern und von den wahren Tätern beabsichtigt sind.
    Es ist schlicht und einfach miserable Politik, als Reaktion auf so eine Tat alle Moslems diskriminieren zu wollen wie Trump es hier wieder bringt (siehe Massenmedien). Die Täter wollen genau solche Reaktionen provozieren, die Unschuldige bestrafen, spalten und Null komma Null zu Ermittlungen beitragen. Und auch der stereotype Ruf nach Einschränkungen des in den USA auf Grundrechtsrang stehenden Waffenrechts wie Clinton es macht, ist einfach Instrumentalisierung von Desastern und Verbrechen für die Weiterführung einer politische Agenda – die ebenfalls gegen Bürgerrechte gerichtet ist (auch wenn das Waffenbesitzrecht den Mitgliedern der Friedensbewegung wohl meistens nicht so am Herzen liegt, ist es ein Freiheitsrecht auch gegenüber einem schwerbewaffneten Staat).
    Meiner Meinung nach muss diese Art der Politik grundsätzlich aufhören, die Desaster und Verbrechen geradezu instrumentalisiert. Und wenn Trump mit rechtspopulistischer kleinkarierter und massiv ungerechter und grundrechtswidriger (gegen die Religionsfreiheit gerichteter) Grenzschließungspolitik im Stil von Rechtspopulisten meint, Amerika wieder ‚great‘ zu machen, dann frage ich mich, wie der die Großartigkeit eines Staates definiert.

    • PS: Schwerste Verbrechen in Europa wie der Amoklauf von Breivik, die Paris-Attentate und der Amoklauf von Winnenden zeigen, dass das Waffenrecht NICHT der Schlüssel zur Bekämpfung dieses Terrors ist.
      In Europa gelten extrem restriktive Waffengesetze. Aber Täter dieser Art sind durch bürgerfeindliche Restriktionen ja gerade nicht aufzuhalten. Wer vorhat, einen Massenmord zu begehen, wird sich nicht durch irgendwelche ordnungsrechtlichen Bestimmungen davon abhalten lassen, sich Waffen anzueignen. Zumal die Behörden wie Polizei und Geheimdienste schwerbewaffnet sind, von der Armee ganz zu schweigen. Daher finde ich auch Clintons Reaktion/Agenda hier mehr als fragwürdig, und generell ist es fragwürdig, auf einzelne Ereignisse mit Bürgerrechtseinschränkungen, die ausschließlich Unschuldige treffen, antworten zu wollen.

  5. In jedem Fall halte ich die Reaktionen der beiden bereits designierten Präsidentschaftskandidat/inn/en für fragwürdig und teils – diesmal sogar besonders bei Trump – für schlechte Politik.
    In der Tat ist es für alle, die sich ernsthaft mit der Geschichte des ‚modernen‘ Terrors beschäftigen (z.B. Khalezovs Enthüllung zu 9/11 oder die vielen Ungereimtheiten zum ‚Oklahoma Bombing‘ und auch solchen Dingen wie den möglicherweise gefakten Schulmassakern Virginia Tech und Sandy Creek und vieles mehr) klar, dass Feindbilder wie ‚der Terror-Moslem‘ und stereotype Entrechtung aller Bürger als Reaktion auf Terror die Wahrheitsfindung behindern und von den wahren Tätern beabsichtigt sind.
    Es ist schlicht und einfach miserable Politik, als Reaktion auf so eine Tat alle Moslems diskriminieren zu wollen wie Trump es hier wieder bringt (siehe Massenmedien). Die Täter wollen genau solche Reaktionen provozieren, die Unschuldige bestrafen, spalten und Null komma Null zu Ermittlungen beitragen. Und auch der stereotype Ruf nach Einschränkungen des in den USA auf Grundrechtsrang stehenden Waffenrechts wie Clinton es macht, ist einfach Instrumentalisierung von Desastern und Verbrechen für die Weiterführung einer politische Agenda – die ebenfalls gegen Bürgerrechte gerichtet ist (auch wenn das Waffenbesitzrecht den Mitgliedern der Friedensbewegung wohl meistens nicht so am Herzen liegt, ist es ein Freiheitsrecht auch gegenüber einem schwerbewaffneten Staat).
    Meiner Meinung nach muss diese Art der Politik grundsätzlich aufhören, die Desaster und Verbrechen geradezu instrumentalisiert. Und wenn Trump mit rechtspopulistischer kleinkarierter und massiv ungerechter und grundrechtswidriger (gegen die Religionsfreiheit gerichteter) Grenzschließungspolitik im Stil von Rechtspopulisten mein, Amerika wieder ‚great‘ zu machen, dann frage ich mich, wie der die Großartigkeit eines Staates definiert.

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