Eine Prise Spiritualität zum Frühstück?

Von Dirk C. Fleck.

Lasst uns einmal die rationalistische Denkweise unter die Lupe nehmen, die von Europa aus wie ein schleichendes Gift um die Welt ging. Nach unseren eigenen Kriterien, nach den Kriterien der Vernunft, müssten wir den Menschen ehrlicherweise als abstraktes, nicht nachzuweisendes Wesen definieren. Denn nichts, was eine Person letztlich ausmacht, ist greifbar oder messbar. Keine Freude, kein Leid, kein Gedanke – und mag er auch noch so logisch sein – ist greifbar oder messbar. Stolz, Eifersucht, Liebe, Demut, Zorn, Habgier, Langeweile, Machtgelüste – alles nicht zu sehen, anzufassen, zu riechen, zu hören oder zu schmecken. Jeder gute oder schlechte Vorsatz kommt körperlos daher. Sämtliche Emotionen und Eigenschaften, über die wir unsere Persönlichkeit definieren, entziehen sich dem wissenschaftlichen Beweis. Wir sagen, unser Herz blutet, wenn wir verletzt sind. Und wenn wir glücklich sind, sagen wir, dass unser Herz überfließt. Nichts davon ist in den Laboren nachprüfbar. Und doch findet die seelische Verfassung jedes Einzelnen ihren körperlichen Ausdruck. Am deutlichsten ist dies an den Krankheiten auszumachen, die von den Naturvölkern als Warnzeichen verstanden wurden. Mit Chemiebomben, wie sie die Schulmedizin einsetzt, ist unserer falschen Lebensführung jedenfalls nicht beizukommen.

Ich vermute, dass niemand unter uns ist, der behaupten würde, er beziehe seine Energie aus der Steckdose. Welche Energie aber ist es dann, die unser Herz schlagen lässt? Woher kommt diese Energie und auf welche Weise sind wir mit ihr verbunden? Wir kennen die Wahrheit, wir mögen uns nur nicht an sie erinnern, weil wir Angst davor haben, aus dem System zu fallen, das uns so gnadenlos plattbügelt und vor dem wir dennoch in masochistischer Manier kuschen. Wir haben Angst, aus der Gesellschaft zu fallen und den schweren Kampf eines unverstandenen Außenseiters führen zu müssen. Dabei wissen wir doch, dass wir Teil eines gigantischen Netzwerkes sind, dass nichts so weit von einander entfernt ist, dass es nicht Verbindung mit ihm hätte. „Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott“, hat Friedrich Schiller es formuliert. Wir alle speisen unsere Existenz aus derselben Quelle. Nichts was wir erleben, gehört uns allein. Jedes Gefühl ist eine Leihgabe aus dem unerschöpflichen Meer der Möglichkeiten, wie es in der Quantenphysik heißt. Jede Erscheinungsform, ob sie nun geistiger oder materieller Natur ist, verdient also den gleichen Respekt, den wir für uns selbst reklamieren. Erweisen wir diesen Respekt nicht, vergreifen wir uns letztlich nur an uns selbst. Das ist Gesetz. Lasst es uns bitte nicht weiter infrage stellen.

Wenn der Verschmutzung der Erde Einhalt geboten werden soll, und darum geht es heute in erster Linie, wenn wir überleben wollen, dann müssen wir als erstes die Verschmutzung in unseren Herzen und Köpfen beseitigen. Wir müssen lernen, als planetarische Familie zusammen zu arbeiten, als Freunde, die durch ein heiliges Gesetz miteinander verbunden sind. Die kreativen Elemente in uns haben keinen Schaden genommen, sie sind nur verdunkelt worden durch unser Denken. Jeder, ausnahmslos jeder, muss sich fragen, ob er sich eins weiß mit der Schöpfung. Ja oder nein. Ein vielleicht gibt es nicht. Wir alle sind mitverantwortlich für die Zustände, die wir vorfinden. Bemühen wir uns also um einen liebevollen Umgang, geben wir Mutter Erde endlich etwas zurück. Wenn wir ihr weiterhin unsere Liebe, unser richtiges Handeln und unsere Achtung vorenthalten, wird sie sich vollends ausgetrocknet fühlen und unfähig sein, uns zu ernähren. Sobald wir aber lernen, in Dankbarkeit zu geben und zu nehmen, dehnt sich ihre biophysikalische Energie aus und kehrt zu uns zurück. Dieses Phänomen ist inzwischen sogar wissenschaftlich messbar. Überall würden Menschen der positiven Schwingung teilhaftig werden, sie würden begreifen, dass es sich lohnt, verantwortungsvoll zu handeln.

Unser Feind steht nicht irgendwo da draußen, unser Feind sind wir selbst. Wir sind verpflichtet, unseren Geist zum Wohle aller Wesen klar zu halten. Wenn wir handeln, ohne uns über die Folgen bewusst zu sein, schaden wir den Anderen, unmittelbar oder in späteren Generationen. Die europäische Kultur ist von dem Gedanken geprägt, dass Kraft dazu da ist, für oder gegen etwas angewendet zu werden. Das ist falsch. Kraft zu haben bedeutet, voll und ganz gegenwärtig zu sein. Wir müssen wieder lernen, die simple Wahrheit der Zusammengehörigkeit allen Lebens zu verstehen, sodass sie in jedem Augenblick wirksam werden kann. Das kann doch nicht so schwer sein. Zumal es das einzig wirkliche Vergnügen ist, welches das Leben für uns permanent bereit hält …

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

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89 Kommentare zu: “Eine Prise Spiritualität zum Frühstück?

  1. Lieber Dirk Fleck,

    ich möchte gerne beginnen, in dem ich auf Deinen folgenden Satz eingehe:

    „Wir haben Angst, aus der Gesellschaft zu fallen und den schweren Kampf eines unverstandenen Außenseiters führen zu müssen.“

    Einerseits glaube ich, dass Du mit diesem Satz punktgenau den Zustand unserer „Zivilisationsgesellschaft“ erfasst hast. Die Art, wie die Menschen miteinander umgehen, ist kaum erträglich für jemanden, der bereits aus dem gesellschaftlich anerkannten System gefallen ist. Leider befinden sich in dieser „Außenseiterposition“ mengenmäßig weit mehr Menschen, die dorthin gestoßen wurden, als etwa solche, die sich aufgrund ihrer inneren Überzeugung bewusst dazu entschlossen. Ohne eine sozialgesellschaftliche Studie darüber angestellt zu haben, unterstelle ich, dass die freiwillige Außenseiterposition wohl eher von den sogenannten Privilegierten eingenommen werden (können). Unter privilegiert verstehe ich hier nicht nur eine eventuelle gewisse finanzielle Sicherheit, sondern vielmehr eine emotionale, psychische und vor allem auch intellektuelle Unabhängigkeit.

    Und hier komme ich zum „Andererseits“. Die vielen Menschen am Rande dieses zur Unmenschlichkeit mutierten Systems wären einfach gar nicht in der Lage gewesen, sich freiwillig in diese Position zu bringen, sondern sind – ganz im Gegenteil – aufgrund Ihrer eher schwächlichen persönlichen Lage, ihm (dem System) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Man bedenke hier noch die Vorgaben im System, Menschen ganz absichtlich auszuhöhlen, was wiederum bedeutet, dass es nicht zwingend schwächliche Menschen gewesen sein müssen.

    Ich frage mich: Wie können wir es hinbekommen – und ich meine hier mit „wir“ fairer Weise zunächst erst mal diejenigen, die bewusst zum Risiko bereit sind – dieses Außenseiterdasein erträglicher zu machen? Was ich aus meiner ganz persönlichen Ebene, zu der ich abschießend noch mit meiner Bitte komme, zu beobachten glaube, empfinde ich persönlich als noch schlimmer, als die Ausgrenzung aus einem System, mit dem ich ohnehin nicht einverstanden bin, und das ist dieser unerträgliche „Einzelkämpferstatus“, mit dem ich persönlich (und wohl viele andere ebenso) auf Dauer ein großes Kräfteproblem bekommen habe. Mir fehlen die Menschen in meinem ganz persönlichen Leben, mit denen ich gemeinsam und bewusst und in ständiger, gegenseitiger Ausgleichshilfestellung im Alltag und im psychischen Austausch einen dauerhaften Kräfteverfall vermeiden kann. Dieser Einzelkämpferstatus trägt noch mehr zur Vereinsamung bei, und diese wiederum zum weiteren Kräfteverfall. So verlieren wir gerade die Menschen, die wir für unser Vorhaben benötigen, um uns Weltbürgern diese wundervolle Welt, dieses unglaubliche Paradies, zurück zu holen. (Ich denke gerade an die vielen Suizide in Griechenland..).

    So geht es nicht! Denn genau für diese spirituelle Sicht der Wertschöpfung des Lebens an sich treten wir doch an, oder?

    Wir haben eine Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen, im Besonderen für die „Schwächeren“, eben genau die, die das System ausspuckt!
    Deshalb: Wir brauchen mehr als virtuelles Fernsehen und virtuellen Austausch – wir brauchen dringend „reale, körperliche Begegnungen mit gegenseitigen Hilfsangeboten im Hier und Jetzt“.
    So wäre meine spontane und noch nicht durchdachte Idee, eine Art „Netzwerk von Gleichgesinnten“ zu gründen (gleichgesinnt im Sinne von „wertschätzendem Umgang mit uns und unserer Umwelt“), in dem sich Menschen regional finden und unterstützen können.

    Auch ich wurde ausgespuckt. Mit meiner gewählten Variante des Aktionismus, „innerhalb des Systems Veränderungen durch Benennung gewisser Tatsachen herbeiführen zu wollen“, bin ich „kläglich gescheitert“. Nein – ich fühle mich nicht als Versagerin. Psychisch fühle ich mich derzeit viel stärker als zuvor, denn ich habe diese „Energie von Gier und Machtgehabe“ nicht mehr so nah bei mir. Als Bilanzbuchhalterin war ich Teamleiterin im Rechnungswesen einer Firma, in der meine „Leitungsfunktion“ darin bestehen sollte, die MitarbeiterInnen auszuspionieren, zu kontrollieren und vor allem „kleinzuhalten“, was so natürlich niemals ausgesprochen wurde. Nachdem ich jedoch genau dieses Vokabular verwandte, um dem ein deutliches NEIN entgegenzubringen, wurde ich fortan gemobbt und Schlimmeres.

    Nun – ich muss von irgendetwas leben und benötige systembedingt Geld. Dafür muss ich systembedingt arbeiten. Schlimmer als das vorgenannte Geschehene ist aber dieses:

    Ich und meine Pferden werden seit nunmehr 10 Jahren von einem/einer Unbekannten tyrannisiert. Auch in diesem sensiblen Bereich der Tiere im Allgemeinen und der Pferde im Besonderen, agiere ich mit größtmöglicher Wertschätzung (artgerechte Haltung, Umgang etc.), und ich reite sie nicht, und ich benutze sie nicht als Sportgeräte, als Prestigeobjekte, als Zuchthengste, und was viele Pferde (Tiere) noch alles so aushalten müssen.
    Sie sind meine Freunde seit nun 15 Jahren. Es ist das Allerschönste, was mir je in meinem Leben passiert ist: die Freundschaft mit diesen beiden Wesen. Was sie mich haben erfahren lassen, konnte mir bislang keine Schule, kein Mensch, keine Zeitung, kein Liebhaber, keine Freundin, kein Qi Gong, kein Yoga mit dieser ungebrochenen, reinen Energie vermitteln. Spirit in der reinsten Form ist das – pure Magie und ganz irdisch!! Ich spreche nicht von esoterischen rosa Wölkchen, nicht von „Wir-lieben-uns-alle-Hirngespinsten“, sondern von real lebbaren Erkenntnissen über das Leben, die Liebe und die menschliche wie tierische Existenz.

    Dieses kleine Paradies wird also seit nunmehr 10 Jahren immer wieder angegriffen. Man will mich nicht haben, oder, vielleicht stehen dahinter auch wirtschaftliche Kräfte. (Mein 1,5 ha großes Weideland wird vielleicht dringend für eine der subventionsbegehrten Biogasanlagen benötigt?) Ich konnte es „allein“ bislang nicht herausfinden, wer dahintersteckt, und somit auch keine Abhilfe schaffen. Nach diesen 10 Jahren sind meine Kräfte am Ende. (Ich spreche hier von Aktionen, die mich solange schon zwar auch psychisch belasten, jedoch geht es um das ganz praktische Leben, zum Beispiel, wenn ich in Bremen im Büro meine Arbeit erledige und dann einen Anruf erhalte, dass mein Pferd „ausgebrochen“ sei, wobei dies nie der Fall war, sondern meine Zäune durchschnitten wurden und werden, was dann kräftezehrende Arbeitsaufwendungen notwendig macht und auch finanzielle Einbußen z. B. für neues Zaunmaterial bedeutet – jedenfalls auf eine so lange Dauer!).

    Nun mein Anliegen: Hier könnte ich Unterstützung gebrauchen. Schon allein die kontinuierliche Anwesenheit weiterer Menschen bei uns könnte das „Problem“ vielleicht schon eindämmen oder sogar ganz beseitigen. Und: wer zu uns kommt, wird reich beschenkt, das ist garantiert! Die Pferde sind ein Segen – spirituell, psychisch, irdisch und ganz real!!
    Wer sich also für uns interessiert, dem gebe ich hier ganz offen meine E-Mail-Adresse: Brigitte-Schneider1@web.de.

    Vielleicht könnte dieses gegenseitige Beschenken eine Basis werden für weitere, bislang noch nicht einmal gedachte Entwicklungen!! Natürlich gerne auch in der Interaktion mit KenFM (zum Beispiel über „Berichte aus den Regionen“, „Netzwerk von Gleichgesinnten“).

    Alles Gute für Dich lieber Dirk Fleck und auch an alle, die dieses Lesen.
    Brigitte Schneider aus Worpswede

    • Es ist eine Korrektur zu meinem Kommentar nötig: es soll im 6. Absatz natürlich „Wertschätzung“ anstatt Wertschöpfung heißen.

      Also richtig:

      Denn genau für diese spirituelle Sicht der „Wertschätzung“ des Lebens an sich treten wir doch an, oder?

      Brigitte Schneider

    • Liebe Brigitte Schneider, Ihr Kommentar hat mich tief berührt. Ich frage mich ja seit langem, weshalb die menschliche Dummheit, die Gier, der Stumpfsinn, Neid, Intoleranz und all die anderen Facetten eines niederen Bewusstsein so konsequemt über die Liebe zum Leben und den Respekt vor der Schöpfung triumphieren können. Ich wünsche Ihnen von Herzen weiterhin die nötige Portion Kraft und Zuversicht, um den beschriebenen Widrigkeiten erfolgreich zu trotzen

    • Lieber Dirk Fleck,

      ich danke Ihnen für Ihre herzlichen Worte!

      Ja, über die scheinbare Tatsache des erwähnten Triumphes wundere ich mich auch immer wieder. Dann beginne ich mich daran zu erinnern, dass es lediglich ein „äußerer“ Sieg ist, denn in der letzten Konsequenz führt die beschriebene destruktive Haltung immer ins Chaos und in den Untergang. Es mag sein, dass man mir (und meinen vielen Mitmenschen) die Grundlagen der (körperlichen) Existenz nehmen kann, doch unser Geist der „Sehenden“ ist unbesiegbar. Eine Haltung von Liebe und Wertschätzung dem Leben gegenüber bewirkt als unerschöpfliche Quelle bereits geistige Kraft, die uns trägt, selbst wenn es bis zur materiellen Existenzvernichtung kommen sollte.

      Ich nehme an, Sie kennen die Entwicklungen im Gebiet in und um Tschernobyl? So schlimm die Katastrophe auch war, nun dient sie uns – sofern wir hinzusehen vermögen -, ganz deutlich die gewaltige Kraft des ursprünglichen Lebens zu erkennen. Es hat sich „ohne den Menschen“ eine neue Vielfalt von Natur und Tier herausgebildet, die uns angesichts einer ehrlichen Reflektion staunen und diese Einsicht folgen lassen muss: Das Leben an sich braucht den Menschen nicht. Selbst wenn der Mensch in seiner unglaublich arroganten und überaus dummen Art am Ende sich selbst vernichtet haben wird, kann und wird sich die geschändete Erde (und womöglich auch der Kosmos) von ihm erholen und weiterexistieren.

      Diese Erkenntnis, lieber Dirk Fleck, empfinde ich dann letztlich doch als beruhigend. Dennoch sollten wir uns für das Leben einsetzen. Ich mag einfach die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir es als Gesellschaft schaffen können! Eines ist dabei ganz sicher: wir schaffen es nur mit Liebe und Toleranz, trotz aller Härten und Gemeinheiten, die man uns entgegenschleudert.

      Wenn ich das Gefühl habe, nicht eine einzige Sekunde mehr auszuhalten, denke ich an meine Großmutter, die im 2. Weltkrieg in Bremen Essen für die Kriegsgefangenen in die Mülltonne legte. Sie starb leider viel zu früh nach dem Krieg an Krebs. Gerne hätte ich sie kennengelernt, und gerne würde ich sie heute fragen: „Oma, was sollen wir nur machen?“

      Es würde mich unendlich freuen, etwas auf unserem kleinen Paradies wachsen zu sehen, das mehr als uns (also mich und die Pferde) umfasst, um so eine Welle in Bewegung bringen zu können. Ich glaube, dieses würde meine liebe Oma von Herzen unterstützen.

      Und so schließe ich:

      „Die Liebe ist eine gewaltige Kraft; sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt.“
      (F.M. Dostojewski)

      Alles Liebe und nochmals ein Dankeschön für Ihre lieben Worte!
      Brigitte Schneider

    • Danke für dieses Zitat!

      „Die Liebe ist eine gewaltige Kraft; sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt.“
      (F.M. Dostojewski)

      Lucky
      http://welttierschutz.org/lucky-der-kaempfer/
      +
      https://www.campact.de/ceta-ttip/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fceta-ttip%2F&utm_term=Link1&utm_content=random-b&utm_source=%2Fceta-ttip%2Fappell%2F&utm_medium=Email
      +
      https://www.change.org/p/rettet-schwedeneck-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-im-gesch%C3%BCtzten-k%C3%BCstengebiet-der-eckernf%C3%B6rder-bucht/u/17120960?tk=ab3-Dn69WSb-QsVq5q5Ww2x53I_i1OtlyiIQF0xcJeE&utm_source=petition_update&utm_medium=email
      +
      https://www.change.org/p/ausverkauf-des-stadtforst-b%C3%BCrgerholz-in-salzwedel-verhindern-gr%C3%BCnes-band-retten/share?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=609305&alert_id=YREblibjYz_Pj7AewGcaesySOo3m20BP7No8ZjvzUC7nF6Z%2BBXkKHE%3D
      +
      https://www.regenwald.org/aktion/968/nein-zu-ceta-umweltschutz-ist-wichtiger-als-freihandel?mtu=166065409&t=216
      +
      https://www.change.org/p/michael-m%C3%BCller-stoppen-sie-die-qu%C3%A4lerei-endg%C3%BCltiges-pferdekutschen-verbot-f%C3%BCr-berlin/u/17122325?tk=9tTy8nzK7RUTLAcaH-IRVWx_vakA5Xbrwk3gRrs1tZQ&utm_source=petition_update&utm_medium=email
      +
      http://www.wwf.de/naturealert/?nl=1&newsletter=Kampagnennewsletter/Change/2016/07/01/NatureAlert/Sound/268904&utm_source=Kampagnennewsletter&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=NatureAlert-2

  2. @deussempermajor: Bienenhonig esse ich schon lange nicht mehr. Ich süße mit Agavendicksaft(gibt es sogar rohköstlich), Kokosblütenzucker(köstlich karamellartig und passt sehr gut zu Hafermilchkakao), und „Birkenzucker“, der sogar gut für die Zähne sein soll und ähnlich dem Traubenzucker frisch schmeckt. ich bin froh, dass ich mir jetzt im Sommer damit gesunde Limo machen kann. Hier noch ein Lied von Tracy Chapman: „All that You have is Your Soul“
    https://www.youtube.com/watch?v=CoNtYC_XDC8

    • Hi Otava, Biohonig wird nur noch aufgebraucht – mein letztes Manko bezogen auf die Tierwelt.
      Bio Agavendicksaft bin auch dabei. Birkenzucker guter Tip.
      Trace Chapman Talkin´bout a Revolution
      Hammer!

    • Genau das ist ja auch mein Lieblingslied! Freut mich, das mit dem Honig! Schön, dass es Dich gibt, Deus Semper Major!

    • Liebe Votava,
      entschuldige meine verspätete Reaktion, vielen Dank für deine Worte.
      „Begleitender Schutz
      Ich bin der lichtvolle Hüter deines Seins. Der Engel, der dich begleitet,
      vom Anbeginn deiner Zeit bis zum Ende deines Erdenweges. Ich lege
      meine lichtvollen Schwingen der göttlichen Kraft um dich, denn deine
      Seele ist zu wertvoll und zu zerbrechlich, um in dieser Welt alleinge-
      lassen zu werden. Ich bin Freund, Begleitung, Führung, Schutz;
      Ich liebe dich bedingungslos, freue mich über dein Licht, weine über
      deine Finsternis, bewache deinen Weg. Wenn du mich rufst, lenke
      ich deine Schritte engelwärst.
      Hintergrund
      Schutzengel sind so alt wie die Menschheitsgeschichte. In vielen Kulturen über-
      all auf der Welt finden wir Zeugnisse von Geist-/Lichtwesen, die Menschen be-
      gleiten, beraten und beschützen. Im Alten Testament können wir lesen: „Denn
      seinen Engeln befiehlt er deinetwegen, dich zu bewahren auf all deinen Wegen.
      Auf den Händen werden sie dich tragen, daß an keinen Stein stoße dein Fuß.“
      (Psalm 91,11). Noch heute wird gelehrt, daß jeder Mensch ein Schutzengel hat.
      Diesem Engel ist auch das katholische „Schutzengelfest“ geweiht, das am 2. Ok-
      tober mit einer besonderen Liturgie begangen wird.
      Der Schutzengel ist ein ganz besonderer Engel in der Seelengruppe. Er ist eine
      ideenreiche, spontan wirkende, lichte Kraft. Wenn diese Kraft in dir wirkt oder
      gewirkt hat, löst sie ein Gefühl der Erleichterung, Erweiterung und der inneren
      Erkenntnis aus. Es ist das Gefühl von „noch einmal Glück gehabt“, „gerade noch
      gut gegangen“ oder „was ein guter Gedanke“, einhergehend mit dem Gefühl
      der freudigen Dankbarkeit. Hellsehende Menschen beschreiben den Schutzengel
      meistens als männlich, machmal mit indianischen Zügen, überdimensional groß,
      lichtvoll und hinter oder neben dem Menschen gehend oder stehend. Er strahlt
      erhabene Macht aus. Seine Aufgabe ist es, den Menschen vor dunklen Mächten
      zu beschützen und ihm zu Seite zu stehen. Er bewahrt das menschliche Leben
      und greift solange ein, bis die Zeit gekommen ist, das irdische Dasein zu verlas-
      sen. Dann wird er dich „auf der anderen Seite“ in Empfang nehmen.
      Bedeutung
      Wenn dein Schutzengel dich an sein Wirken erinnert, wird es Zeit, daß du dich
      bewußter um Kontakt mit ihm bemühst. Es kann bedeuten, daß du in deinem
      Leben an einem Wendepunkt angekommen bist, daß etwas Neues beginnt oder
      etwas Altes endet.
      Dein persönlicher Schutzengel steht an deiner Seite und flüstert dir zu: „Egal
      wie die Situation aussehen mag, du bist nicht alleine. Ich begleite, beschütze,
      führe und trage dich, bringe in dir den Willen zum Weitergehen auf! Es wird
      alles gut. Am Ende des Weges ist Licht. Öffne deine Augen! Schau dich um!
      Sieh die Menschen, die dich lieben. Spüre die Dinge, die dir guttun. Wende
      dich mir zu, meine Hilfe ist dir gewiß. Egal was du tust, egal was passiert ist,
      ich liebe dich – bedingungslos. Jede Minute hast du die Chance, neu zu begin-
      nen, weiterzugehen. Mut zu schöpfen. Ich bin dein Energiereservoir – mit die-
      ser Energie schaffst du den nächsten Schritt. Wenn du in Nöten bist, rufe mich.
      Ich bin da. Ich schütze dich. Ich sende dir auch Warnsignale, wenn du in Gefahr
      bist. Achte darauf!“
      Seine Botschaft lautet:
      ICH BIN DEIN HÜTER IN JEDER SITUATION. DENKE EINFACH AN MICH.
      Ritual
      * Signal deines Schutzengels *
      Hast du deinen Schutzengel schon einmal gespürt? Meistens zeigt sich dieser
      durch ein Signal deines Körpers. Manche hellsichtigen Menschen können
      Schutzengel sehen, doch die meisten spüren die Anwesenheit ihres treuen
      Freundes. Der Schutzengel zeigt sich durch ein bestimmtes Gefühl. Seine An-
      wesenheit ist wie Liebe – deutlich spürbar, doch das bloße Auge kann sie nicht
      wahrnehmen. Viele Menschen berichten, daß sie um die Anwesenheit ihres
      Schutzengels wissen, wenn sie zum Beispiel ein Kribbeln im Nacken oder eine
      „stärkende“ Kraft im Rücken fühlen. Doch sind die Signale, die wir bekommen,
      so vielfältig und einfallsreich wie die Schöpfung. In diesem Ritual kannst du das
      Gefühl, das dir die Anwesenheit deines Schutzengels kündet, kennenlernen.
      Nimm dir Zeit und Raum. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Schutzengel.
      Bitte ihn, dir ein Signal zu senden. Atme tief ein und aus, bis sich eine ange-
      nehme Ruhe und Wärme in dir ausbreitet. Gehe im Geiste durch deinen Kör-
      per und fühle, ob alle Körperteile entspannt sind. Beginne mit dem Kopf, gehe
      dann weiter zu Augen, Hals, Schultern, Arme, Hände, Bauch, Rücken, Unterleib,
      Oberschenkel, Waden und Füßen.
      Wenn du das Gefühl völliger Entspannung hast, konzentriere dich wieder auf
      deinen Schutzengel. Bitte ihn, dir ein deutliches Zeichen zu senden und sich
      jetzt bemerkbar zu machen. Warte eine Weile, und versuche zu empfangen.
      Nimm das gesandte körperliche Zeichen tief in dich auf.
      Diese Signale können ganz verschieden sein; z.B. einfreudiges Gefühl, heiße
      Hände, ein Kribbeln im Nacken, eine Wärme in der Bauchgegend, ein Piepsen
      im Ohr usw. Oftmals ist es so, daß uns dieses Zeichen schon immer vertraut ist,
      doch wußten wir nicht, welche Kraft dahinter wirkt. Wenn du nun in dein Tages-
      geschehen gehst und dieses Körpersignal empfängst, dann halte inne und sieh
      dich bewußt um oder höre genau, was dein Gegenüber sagt. Du kannst dir gewiß
      sein, daß dein Schutzengel dir etwas mitteilen möchte, was in deiner gegen-
      wärtigen Situation von Bedeutung ist oder dir eine Frage beantwortet, die dich
      gerade beschäftigt. Es kann bedeuten, daß er einfach nur bei dir ist. Habe Geduld,
      falls du kein deutliches Zeichen bekommen hast.
      Du kannst deinem Schutzengel auch sagen: „Immer wenn mein Nacken eine
      Gänsehaut bekommt, weiß ich, lieber Schutzengel, daß du dich meldest.“ Ver-
      einbare auf diese Weise deinerseits ein Zeichen mit ihm. Das funktioniert ge-
      nauso gut. Denn seine Aufgabe ist es, dich immer und ausnahmslos zu schützen.
      Er reagiert voller Freude auf die Aussendung deiner Gedanken und auf jeden
      Austausch mit dir. Du kannst deinem himmlischen Freund auch einen Namen
      geben. Beginne eine wache Beziehung mit ihm. Sie wird dir Freude bereiten,
      dich höhertragen und so manche freudige Überraschung bescheren.
      Wenn der Kontakt bewußt hergestellt ist, einfach indem du an ihn denkst,
      arbeitet er mit dir auf schöpferische Art und Weise zusammen. Du kannst ihn zum
      Beispiel vor jeder schwierigen Begegnung, die dir zu schaffen macht, vorraus-
      schikken, damit er das Gelände vorbereiten kann. Probiere es aus!
      Gebete
      Wenn dich Angst beschleicht, du dir Sorgen machst oder du einfach einem dir
      nahestehenden Menschen, der in einer schwierigen Situation ist, beistehen
      möchtest, dann bete einfach zu deinem Schutzengel oder dem Schutzengel der
      betreffenden Person, Gruppe etc.
      Die Verbindung zwischen dir und deinem großen himmliche Freund ist ein sehr
      sehr persönliche Kontakt. Wichtig ist die Aufrichtigkeit und die Liebe, mit der
      du dich ihm zuwendest. Du kannst ihm alles mitteilen. Es werden Antworten
      und Zeichen zu dir kommen.
      Wenn du beten möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Falte einfach
      deine Hände vor deinem Herzen und bitte mit der ganzen Kraft, die darin wohnt,
      deinen Schutzengel mit den Worten, die dir kommen, um Hilfe. Du kannst auch
      ganz normal ein Gespräch mit ihm führen, ganz wie mit einem lieben Freund/
      einer lieben Freundin. Finde einfach heraus, wie es sich für dich am besten an-
      fühlt.
      * Abendgebete mit Kindern *
      Schutzengel mein, hüt´mich fein, Tag und Nacht, früh und spät, bis meine Seele
      zum Himmel geht. oder:
      Lieber Schutzengel! Sei einfach bei mir. Ich danke dir für deine treue Begleitung.
      Anrufungen
      Schutzengel mein! Schutzengel mein! Schutzengel mein! Lasse mich gut behütet
      sein. Lege deine Flügel des Schutzes um mich. Führe und geleite mich.
      Dank sei dir. oder:
      Mein geliebter Schutzengel, ich bitte dich, sende mir ein Zeichen in der gegen-
      wärtigen Situation. Ich danke dir für dein Wirken.“
      +
      Ein Titel von Rosenstolz, trifft das Thema ganz gut.
      https://www.youtube.com/watch?v=EWVrflh5wJ8

    • @Deus Semper Major: Danke Dir! Das ist ein schöner Text. Ich habe ihn mir zu Herzen genommen. Ich nehme seit etwa 20 Jahren meinen Schutzgeist wahr. Ich kann, oder möchte die Geschichte hier nicht genau erzählen- er ist in einem Gegenstand, den ich für mich entdeckt und erworben habe. An dem Abend, als ich ihn zum ersten mal bei mir hatte, spürte ich plötzlich jemanden Fremden im Raum, ganz dicht bei mir und ich hatte Angst, beobachtet zu werden und Angst, einen Geist zu sehen. Da hörte ich eine Stimme – nicht in mir drin, sondern von außen verlautbar- diese 3 Worte sagen: „ich bin Dein Freund“ und das Gefühl einer fremdkörperlichen Anwesenheit verschwand damit Das hat mich sehr erstaunt, aber auch erleichtert und beruhigt und dieses Gefühl einer Fremdwesenheit ist nie wieder gekommen. Seitdem rufe ich immer wieder diesen Schutzgeist an, wenn ich nicht mehr weiter weiß- manchmal hatte ich ihn auch schon fast wieder vergessen. Aber jedes mal hat er mir auf die bestmöglichste Art wieder geholfen. Immer wieder in ganz anderer Weise. Einmal zum Beispiel habe ich ihn um Schutz angefleht gegen den Hass von direkten Verwandten, der mir bis heute- über 10 Jahre danach- noch unerklärlich ist, denn ich hatte denen nie etwas angetan. Ich war nur immer anders. Oft hassen Menschen ja, was sie nicht verstehen und projezieren ihre negativen Emotionen in andere hinein, weil sie sie selbst als solche bei sich nicht erkennen. Der Hass war unerträglich und beängstigend und ich wäre am liebsten aus meiner Haut gefahren.Es ist ein furchtbares Gefühl, sich von Hass so bedrängt zu fühlen. Schlimmer ist nur noch Schuldgefühl. Da fühlte ich mich plötzlich wie in einem paradiesischen Urwald von allem möglichen Grün eingehüllt, vollkommen sicher und geborgen in Blättern, Blüten, Gräsern und Wurzeln und der ganze Krampf löste sich auf- Hass ist ja nichts anderes als ein Krampf durch Abgetrenntsein von der Natur. Jedes mal, wenn ich daran zurückdenke, atme ich tief und befreit durch-so jetzt auch. Andere Male hat er mich auf die besten rettenden Ideen in lebensgefährdenden Situationen gebracht. Die Dankbarkeit, die ich dafür empfinde, ist immer ein sehr schönes Gefühl. Schenken und Dankbarkeit ist das selbe. Wer nicht schenken kann, kann auch nicht dankbar sein und umgekehrt. Ich mache mir manchmal Sorgen um die Verarmung der Menschenseelen…

    • Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich das alles mit meiner Schutzwesenheit höchst wahrscheinlich selber nicht glauben würde, wenn mir das jemand anderer erzählte oder schriebe. Es ist für mich selber auch immer noch ein Wunder. Aber Wunder gibt es ja bekanntlich immer wieder. Das bedeutet ja auch nichts weiter, als dass wir von unserem wahren Leben sehr vieles nicht wissen und auch mit unserem herkömmlichen Verstand nicht begreifen können. Zum Wissen über das leben gehört eben das Er-leben. Das vergessen heute viele. Sie glauben lieber an Rechenergebnisse unserer Wissenschaft, als an ihre eigenen Sinneswahrnehmungen und Erfahrungen. „Rosenstolz“ fand ich immer etwas Besonderes. Ja, „wer nicht an den Teufel glaubt, gibt ihm noch zusätzlich eine Chance“. Das verstehen auch die meisten verkehrt.

  3. @Michaela: Vielleicht sollten wir uns angewöhnen, uns gegenseitig nicht als Gruppen anzusprechen, sondern als einzelne Persönlichkeiten, obwohl es bei Fleischessern tatsächlich unisono immer die selben Vorurteile hagelt, immer wieder die selben Argumente bis zum Geht-nicht-mehr und zur Sinnlosigkeit angeführt werden (z.B.das Hitler-Argument oder das Leid und die Schmerzen der Pflanzen, das Missionieren und das angeblich nur Besser-sein-Wollen der Veganer) Wenn Du wirklich an der Verifizierung bzw. der Falsifizierung meiner Aussage interessiert bist, dann kannst Du doch im Netz selbst recherchieren. Du bist ja, wie man hier auch beobachten kann, in anderer Hinsicht auch sehr kritisch und weißt ja selbst auch, wie viel an der Wahrheit manipuliert wird und immer auch schon wurde. Ich habe meine Erfahrungen mit Ernährung immer erst alle aus eigenem inneren Antrieb und am eigenen Leibe gemacht, bevor ich in der Literatur meine Schlussfolgerungen bestätigt fand. Gründlicher kann Mensch nicht nachforschen. Dass z.B. nicht nur das Tiere-Essen die menschlichen Gene degeneriert hat, sondern genauso das Erhitzen der Nahrung, das die wichtigsten Vitalstoffe zerstört, das erlebe ich z.B. erst jetzt in der letzten Zeit nach zigjährigem Veganismus selbst am eigenen Leibe. Ich habe durch eigenes Erleben die irrsinnige Leichenfress-und -artfremde-Muttermilch-Trink-Kultur, sowie das Verzehren fremdariger Menstruation(Eier) und die unglaubliche Heilkraft der rohen Nahrung mit allen meinen Sinnen verifiziert und kann von da her nur jedem Menschen raten, sich auf vegane Rohkost umzustellen. Die Umstellung weg von tierischer Nahrung fiel mir leicht, weil ich Tiere immer schon lieb gehabt habe und Tierqual mich immer selbst gequält hat. Aber die 100% ige Umstellung auf reine Rohkost braucht noch ihre Zeit, obwohl ich schon längst weiß, dass dies die beste und eigentliche Menschennahrung ist. Mit über 40% erhitzter Nahrung vergiften wir uns jedes mal mehr oder weniger. Von daher weiß ich, wie stark Traditionen und Gewöhnung uns prägen. Es gibt auch Forschungen über das Suchtpotenzial von Fleisch und Milch und ich kann mir das unsinnige Festhalten an dieser kranken und krankmachenden Ernährung letztendlich auch nur noch so erklären. An die Tradition des Kriege- führen-Müssens glaubst Du ja auch nicht, oder?

  4. Danke,@DEUSSEMPERMAJOR! Kennst Du eigentlich den 1887 geborenen Rohkostpionier Walter Sommer? Er hatte schon vor 70 Jahren realisierbare Vorschläge zur rettenden Lebensführung gemacht.
    1.Die einfache und anspruchslose Lebensweise auf dem Land und somit die Abkehr vom Konsumwahn.
    2.Die Umstellung der Ernährung auf vegetabile Kost und somit die Loslösung vom Tiermord.
    3.Die Erzeugung möglichst vieler Eigenprodukte(Garten)und somit die Lösung von Industrieprodukten.
    4.Die Vermeidung bzw. Abbau von Schulden und somit die Lösung vom Banksündikat.
    5. Die rohköstliche Lebensweise und damit die Vermeidung aller Krankheiten.

    Sein umfangreiches Werk ist leider im Buchhandel nichtmehr erhältlich, aber man kann das alles googeln und Mark Weiland verkauft meines Wissens auch DVD’s darüber. In Sommers Werk wird alles heute Bekannte und darüber hinaus immer noch Unbekanntes angeführt. Bspw. hat er nachgewiesen, dass im alten Germanien die Menschen als Gärtner und Bauern(bis zum Einbruch der Römer) rein vegetarisch gelebt haben, und dass es damals ein freies Bodennutzungsrecht gab. Unter den Nazis wurde Sommer mit einem Rede-und Schreibverbot belegt und eines seiner Bücher beschlagnahmt.
    Bei Sommer erfährt man auch etwas über die Lebensweise der Essenergemeinschaften, denen Jesus entstammte(was allerdings auch auf der „Rolle von Qumran“ nachzulesen ist, die seit ihrer Entdeckung vom Vatikan unter Verschluss gehalten wird.) Diese ernährten sich also dokumentarisch nachweisbar aus ihren Gärten mit Gemüse und Obst. Aus aramäischen und syrischen Texten über die Lehren und das Leben Jesu geht hervor, dass er nicht nur die Ernährung über das Tier, sondern auch die Zubereitung der Speisen durch Kochen und Braten und Backen und Rösten durch Feuersglut verwarf und sich ausschliesslich von frischer roher Kost ernährte. Man kann im Netz auch die Übersetzung seiner „Rede an die Kranken“ aus der Qumraner Rolle finden, wo er sie anleitet, zu fasten und sich innerlich und äusserlich mit Wasser und frischer Luft zu reinigen und ihnen mit drastischen Worten vor Augen führt, wie es ihnen ergeht, wenn sie ermordete Tiere essen.
    Unsere gängigen Bibelübersetzungen muss man in vieler Hinsicht mit Vorbehalt lesen, wenn auch viele Wahr-und Weisheiten enthalten sind. Es ist ja nicht nur eine Erscheinung unserer Zeit, das in öffentlich zugänglichen Schriften indoktrinierend je nach politischer Interessenslage manipuliert wird.

    • @ Votava: “ Leben Jesu“

      Merkwürdig, dass er die Zubereitung durch Kochen, und Braten und Backen und Rösten durch Feuersglut verworfen haben soll, weil doch geschrieben steht, dass beim Abendmahl vom Weinstock getrunken und das Brot gegessen wurde. Brot entsteht durch das Backen.
      Im 21.Kapitel des Johannes – Evangeliums : “ Der Auferstandene am See Tiberias“ leitet Christus einige Jünger dazu an, grosse Fische zu fangen. Und da ist Speise am Kohlenfeuer erwähnt: “ Fische und Brot“.
      Das Land, wo Milch und Honig fliessen muss für Veganer die Hölle sein, oder ? Fische und Brot am Kohlenfeuer kommen für die gar nicht in Frage, nicht wahr ?

    • Liebe Votava,
      Walter Sommer, toller Mensch und sehr weit fortgschritten auf der Jesus-Linie.
      Du schreibst „… sich ausschliesslich von frischer roher Kost ernährte…“
      so eine Beherrschung! Und “ … je nach politischer Interessenlage manipuliert …“
      dies kann ja jeder jetzt nach voll ziehen, passiert zur Zeit mit TTIP. Das Grund-
      gesetzt wird aus gehebelt, kein Fracking- und Gyphosatverbot. Wir lassen uns
      von den GIERIGEN dieser Welt, unsere Umwelt zerstören und ins Chaos stürzen.

    • Hallo Michaela,
      du schreibst „… wo Milch und Honig fliessen muss für Veganer die Hölle sein …“
      Haben sie Pflanzenmilch und Biohonig gemeint?
      Die „Hölle“ von Menschenhand erschaffen, mit Schmerz und Tod verbunden?
      Die Kriegs-„Hölle“ für uns Deutsche lange her?
      Die Schlachthaus-„Hölle“ die all gegen wertig ist?
      Definiere „Hölle“!

  5. @Irwisch

    Vorschlag: Irwisch macht einen Reset.

    Am Anfang stehen der Mensch (Materie) und mit der Erfindung der Sprache das Wort (Geist).

    Eine Gruppe Menschen vor der Zivilisation. Statur, Größe, Kraft (Materie), Charisma, Wortgewalt (Geist)
    entfalten ihre Wirkung.

    Irwish entwirft einen Evolutionsplan.

    PS: Dieser Vorschlag ist nicht patronisierend gedacht!

  6. Tony, ich teile die Zeit auch nicht in Abschnitte ein. Aber um etwas bestimmtes deutlich zu machen, kann ich ja doch mal den Fokus auf etwas legen, um die von mir so gesehene Fehlentwicklung dieser Zivilisation zu charackterisieren. Diese Charakterisierung ist Dirk Fleck mit seinem obigen Text auch gut gelungen, finde ich und ich hatte den Eindruck, dass Du ihn nicht ganz verstanden hattest, wollte deshalb diesen Aspekt hinzuf[gen. Ich muss leider hier abbrechen, weil meine Tastatur zum ersten mal einige zeichen verwechselt.
    Weiss eigentlich jemand, woran so etwas liegt_ Ich krieg noch nichtmal mehr ein Fragezeichen hin und wenn ich z schreiben wil, muss ich y dr[cken und solche Sachen. Sorry!

  7. Geistes-geschichtlich sehe ich die verhängnisvollste letzte Wende im 17. Jahrhundert von Europa ausgehend, als der Vorschlag von Galileo Galilei angenommen wurde, in der zukünftigen Naturforschung nur noch mit mess- und quantifizierbare Größen zu handeln. Somit wurde die Wirklichkeit um die innersten, wichtigsten Werte beschnitten, nämlich um das lebendige Erleben und um den Wert des Erfahrungswissens. Man bildete sich ein, die Welt einmal wie ein Uhrwerk genau bemessen und kontrollieren zu können. Das war das ehrgeizige Ziel. Persönlichkeiten wie Francis Bacon und René Descartes genossen hohes Ansehen(tun es ja sogar in gewissen Kreisen bis heute) und die Gesellschaft richtete sich nach deren psychopathischen Vorstellungen. Man müsse, so in Originaltexten von Bacon „die Natur wie mit Hunden hetzen, um ihr ihre Geheimnisse zu entreißen“, sie „auf die Folter spannen“ usw. Descartes machte grausame Vivisektionen, schnitt lebenden Hunden ein Teil ihres Herzens ab und steckte seinen Finger hinein, um was auch immer festzustellen und fühlte sich dabei als großartiger Forscher. Das Jaulen eines Hundes sei im Grunde nichts anderes als das Quietschen von Rädern, weil Tiere keine Seele hätten, so wie der Mensch. Und der Mensch sei auch nur durch die Zirbeldrüse in seinem Gehirn mit Gott verbunden. Die ganze Welt bestehe aus den härtesten, kleinsten, unteilbaren „Gottesteilchen“(den heutigen Atomen), aus denen Gott unsere Welt und das ganze Weltall zusammengebaut habe. Die Welt wurde zur Maschine erklärt und es begann die entsprechende „Forschung“. Forschung zugunsten des Lebens und des Lebendigen wurde eingetauscht in die Erforschung des Todes und der Zerstörung…bis heute.
    Diesem ganzen Wahnsinn muss der Boden entzogen werden. Wer das heute immer noch nicht kapiert hat, der wird es wohl nie kapieren.
    Als Gleichnis für den Geisteszustand des heutigen braven Mainstreamers sehe ich immer noch die finale Szene aus einem alten Hollywood-Katastrophenfilm vor mir. Es geht um die Überschwemmung einer Stadt- wie eine Vorhersage der New Orleans-Katastrophe. Die Bewohner befürchteten , dass der Damm brechen könne und die Stadt überfluten könne und wollten an einer neuen Befestigung arbeiten. Aber der alte Bürgermeister behauptete eigensinnig und stur, „unser Damm hält“. Die finale Szene zeigt ihn dann im Keller seines Hauses schon bis zu den Knien im Wasser watend und immer noch skandierend: „Der Damm hält, der Damm hält…

    • Zugegeben: Das ganze Bild ist kompliziert. Da kann schon mal manches durcheinander geraten. Und die Geistesgeschichte endete nicht bei Bacon, Galileo, Descartes. Zugegeben: Die Wirkungen in einigen Fällen sind bis heute verheerend, oft potenziert und ursächlich durch falsche Rezeption.

      Empfehle: Die Kritik der reinen Vernunft (Kant). Seine Schlußfolgerung ist, daß sowohl Ratio/Vernunft wie Erfahrung erforderlich sind für menschliches Wissen.

      Aufgrund der oben genannten verheerenden Wirkungen, falscher Rezeption und dem Fehlen des ganzen Bildes (Humboldsches Bildungsideal) verfängt sich der Geist des (zivilisierten) Menschen in den üblichen Dichotomien: schwarz/weiß, oben/unten, rechts/links, gut/böse, Mensch/Tier, Ratio/Spiritualität, Aktion/Reaktion, Teilchen/Welle etc. Und das „ganze Bild“
      wird nie fertig. Ein Leben lang nicht.

      Noch zwei Anmerkungen:
      1)
      Die Hopi-Indianer fanden die Vorstellung, daß man Zeit wie einen Kuchen in Abschnitte Teilen kann als — was eigentlich– dumm?, absurd?, lächerlich?, gut?, böse? Sie konnten jedenfalls nichts damit anfangen.

      2)
      Von einem christlichen Missionar in Afrika ist überliefert, daß er pflegte, Schwarzen den Mund mit beiden Händen auzureißen, mit der Aufforderung, sich selbst davon zu überzeugen, daß keine Seele „zu sehen“ sei!

    • Ich bin Omi von dreijährigen Enkelzwergen, hört Euch einfach dieses Video an….
      https://www.youtube.com/watch?v=I5_x35E38bI
      Ich erlebe das, ganz echt und konkret mit meinen Enkeln…

    • @MAMAOMI

      „Was ist das?“

      Leben und Lernen mit Kleinkindern – die glücklichste Erfahrung im Leben eines Menschen.

      Der in der Gehirnforschung verwendete Begriff im Zusammenhang des Lernens ist die Orientierungsreaktion (OR Orienting Response/Reflex): Die unmittelbare Reaktion auf eine Veränderung der Umgebung, wenn diese Veränderung nicht so plötzlich ist, daß es zum Schreckreflex kommt. Ivan Pavlov bezeichnete diesen Reflex auch als den „Was-ist-das-Reflex“. So ist spielerisches Lernen möglich!

      Wenn Nützlichket eingreift, kommt es zum Schreckreflex – und Lernen /Spielen findet nicht statt, stattdessen Frustration, Manipulation und Nichtlernen, bzw. Lernen wird zu Indoktrination in der ganzen Bandbreite, bis zur Gehirnwäsche.

    • @ Tony: „Kant“

      Kant behauptete, „das Ding an sich“ sei „unerkennbar“. Und er verherrlichte die „Pflicht“, also das Sollen.

      Es hätte folgendes passieren können, falls Kant geheiratet hätte :

      Trauungszeremonie in einer Kirche. Alles, was Rang und Namen hat, ist versammelt. Der Priester fragt die wunderschöne Braut: “ Willst du…?“ Sie äussert mit fester Stimme: “ Ja ich will…“
      Dieselbe Frage nach dem Willen geht nun an den grossen Philosophen: „Willst du…?“
      Da passiert diesem Verherrlicher des Sollens, der Pflicht ein kleines Malheur.
      Dem rutscht raus: “ Ja ich soll.“

      Welche Braut liesse sich das gefallen ? In meiner Fantasie reisst die Braut sich den Schleier runter, wirft den dem Kant vor die Füsse und ruft: “ Du SOLLST mich heiraten ? “ Tritt dem dahinein, wo die Sonne nicht reinscheint, rauscht ab, dreht sich an der Türe nochmals um und sagt:

      “ Ich hätte es vorher wissen müssen ! Das Ding an ihm ist unerkennbar !“

    • @michaela zu Kant: „Und er verherrlichte die „Pflicht“, also das Sollen.“
      Entsprechend der heutigen Traumaforschung war Kant traumatisiert. Um dazu ein Bild zu bekommen, reicht ein Blick in seine Biografie:
      „Kant wuchs im Handwerker- u. Händlermilieu auf, das von Fleiß, Ehrbarkeit u. puritanischer Strenge geprägt war. Immanuel war von schwächlicher Gesundheit. Im Elternhaus herrschte der Geist des Pietismus. Der Pietismus beinhaltete u.a. den Menschen zur Gottseligkeit zu erziehen, d. h. ihn von der Freude dieser Welt abzuziehen und seinen “natürlichen Eigenwillen“ zu brechen.
      Der Biograph Karl Vorländer schreibt: „ Seinem Elternhaus verdankt Kant eine ganze Reihe höchst wertvoller Eigenschaften: die strenge Rechtlichkeit, die Gewissenhaftigkeit, die unbedingt Wahrhaftigkeit, die Einfachheit und Regelmäßigkeit der Lebensweise, die Ordnungsliebe. Dass ihm neben solchen Vorzügen vom Elternhaus her auch eine gewisse Kleinbürgerlichkeit, ein Mangel an sich freieren Sich gehenlassen in der äußeren Lebensführung haften geblieben ist, wollen wir damit nicht leugnen.“

      Auch wenn es schwer ist, wir können Menschen in ihrem Handeln und Denken nur verstehen, wenn wir ihre Biografien kennen, egal, um wenn es sich handelt…und auch wir selbst können uns nur verstehen, wenn wir uns unserer eigenen Biografie bewusst sind!

      Psychotherapeuten die keine Traumatheorie haben, würden Kant wahrscheinlich heute eine Zwangsneurose diagnostizieren:
      „Sein Tagesablauf sah wie folgt aus: Mit den Worten „ es wird Zeit“ wurde er jeden Morgen um fünf vor fünf von seinem Diener geweckt. Er trank seinen Tee und rauchte die einzige Pfeife für den Tag. In dieser Zeit ertrug er keine „menschliche Seele“ um sich.
      Von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr Vorlesungen, von 9.00 Uhr bis 12.45 Uhr Arbeit an eigenen Schriften, das Mittagessen wurde immer mit guten Freunden eingenommen und dauerte bis 16.00 Uhr. Danach machte er allein einen Spaziergang (die Königsberger sollen ihre Uhren danach gestellt haben können). Danach noch einmal an den Schreibtisch bis Punkt 10.00 Uhr. Sieben Stunden Schlaf – fünf vor fünf kommt der Diener mit dem Zuruf „ es ist Zeit“.
      Über ein halbes Jahrhundert war dies sein täglicher Tagesablauf. Seine Ordnungsliebe ging soweit, dass ein fehlender Knopf an der Jacke eines vor ihm sitzenden Studenten, ihn während einer Vorlesung so verwirrte, dass er schlechter las als gewöhnlich.
      Kant war ein braver Junge. Aber wie die Psychologie weiß, steckt immer ein trotziger Rotzbub in dem braven Buben.
      Trotz und Wut gegen alles, was einem angetan wurde und was man sich selbst an tut. Liegt hier, in einer nie zum Ausbruch gelangten Wut vielleicht eine Energie die Kant sein Leben lang intellektuell angetrieben hat?
      War Kant ein zufriedener, glücklicher Mensch?
      Er selbst sagt, dass er zu keinem Preis sein Leben, seine Existenz, so noch einmal leben wolle!“

      Die Quelle reiche ich gerne nach, dies ist ein Auszug aus einer Facharbeit, die ich vor über 20 Jahren geschrieben habe und die mir hier beim Lesen wieder in den Sinn kam…

    • Nachtrag: sehr zu empfehlen ist auch das Buch von Lloyd de Mause: Hört ihr die Kinder weinen: Eine psychogenetische Geschichte der Kindheit!

    • @ Votava: „Kant“

      Ja, diese Biographie ist sehr interessant für mich, weil sie Licht wirft auf die Denkweise dieses Philosophen.
      Der scheint ja niemals locker “ drauflos gelebt“ zu haben. Und mir hat jemand auch über Kant erzählt, Kant sei im Frühling aufmerksam gemacht worden auf die Schönheit der Natur, auf das Spriessen und Sprossen der Pflanzen.
      Da soll Kant sinngemäss erwidert haben, das sei ja nichts Besonderes, das sei ja jedes Jahr das Gleiche.

      Ich will mal auf folgendes hinaus. Kant scheint ja die Politik inspiriert zu haben, wie Hegel die okkulten Logen inspiriert zu haben scheint. Und leider spricht kaum noch jemand über Fichte, ausser manchen Anthroposophen.
      All das ist deutsche Geistigkeit, von der alle Welt zu profitieren scheint ausser den Deutschen selber.
      Warum ich glaube, dass der Kantianismus die Politik inspiriert, liegt an folgenden Synchronizitäten.
      Kant hat ja gesagt, dass „hundert gedachte Goldtaler“ eben „genausoviele“ seien wie „hundert reale Goldtaler“.
      Rudolf Steiner hat dazu sinngemäss oder sogar wörtlich genauso gesagt, dass diese Behauptung des Kant nur dann stimmen würde, wenn wir beide Arten von Goldtalern NICHT bekämen, dann wäre es GLEICH (gültig).
      Die Synchronizität liegt für meine Auffassung darin, dass die Politik uns dazu drängt, nur noch „mit gedachten Goldtalern“ zu bezahlen. Man will Bargeld abschaffen und mit „gedachtem“ Geld bezahlen, was mit dieser Denkweise des Kant synchron zu sein scheint.

      Doch wenn wir Rudolf Steiners Denkweise da folgen, dann ist Kants Rechenweise eine Minusrechnung, weil das, was er sagt, nur dann stimmt, wenn wir etwas NICHT bekommen. Ds ist eine völlig vom Leben abgezogene, vom Leben abstrahierte Denkweise. Und auch dieses Schuldgeldsystem scheint ja auf der Philosophie des Kant zu fussen.
      Die einerseits irre Idee, die andererseits wieder genial für die Bankenkartelle ist, dass „Geld entsteht, indem Regierungen Kredite aufnehmen“, die ist eine Minusrechnung, wie auch bei Kant solche Minusrechnung zu finden ist.
      Wenn man nun die Philosophie des Kant im Lichte von „Die Philosophie der Freiheit“ des Rudolf Steiner betrachtet, kommt man etwa hin zu der Frage: Was ist Freiheit ? Wenn man den Begriff „Freiheit“, der ja ein Substantiv ist, vom Verb „Freien“ für „Hochzeithalten“ her denkt und das bildlich vorstellt, kann man hinkommen zu diesem Bild von der „Hochzeit des Kant“, wo „das Ding an sich“ dann zum „Ding am Bräutigam/Freier“ wird. Und von dem „Ding an sich“ sagte Kant, es sei „unerkennbar“.

      Kant hatte Erkenntnis -GRENZEN, die er uns überstülpen will, als seien das auch allgemeingültige Grenzen der Erkenntnis. Steiner hat aufgezeigt, wie dieser Kant uns die eigenen Grenzen der Erkenntnis überstülpen will wie eine Nachtmütze. Die Tatsache, dass z.B. Herr Meier manches NICHT erkennen kann, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass auch Herr Müller vor denselben Grenzen kapituliert.

    • @ Mamomi: Verzeihung bitte, hatte “ @ Votava“ zu „Kant“ geantwortet, ist an Sie – Mamomi – geantwortet.
      War im Stress, weil der Kommentar zwischen Liebstock einpflanzen, meinem Mann Gemüsesuppe kochen und zwischendurch noch mal eben frisch gepflanzte Nussbäumchen wässern gemacht wurde
      Zu viele Tätigkeiten auf einmal. Zeigt mir mal wieder, dass ich an meiner Konzentration arbeiten muss.

  8. Sehr geehrter Herr Fleck

    Ich bin einer von denen mit einer vergifteten rationalistisch naturwissenschaftlich-physikalischen Denkweise.

    Was ergibt sich daraus?

    Frage:

    Was verbindet uns Menschen? Wo sind wir alle gleich?

    Antwort:

    Wir bestehen alle aus Elementarteilchen, die sich nach bestimmten physikalischen Gesetzmäßigkeiten in
    einem natürlichen Entwicklungsprozess zu dem zusammengesetzt haben, was wir heute sind.
    Wenn wir eine dauerhaft stabile Gesellschaft haben wollen, müssen wir den Blick von Außen auf uns selbst,
    unsere Gesellschaft und unseren Lebensraum wagen, um die natürlichen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen
    und zu verstehen, die zu unserer Entwicklung und der Entwicklung unserer Gesellschaft geführt haben. So
    können wir dann am besten verstehen, wir wir unsere Gesellschaft gestalten müssten, damit sie dauerhaft
    stabil funktionieren könnte und wir unseren Lebensraum nicht verbrauchen und zerstören.

    In hierarchischen Pyramidengesellschaften werden Menschen zur Religiosität, Spiritualität, zur Höherwichtung
    persönlicher Meinungen gegenüber objektiven Messprozessen erzogen, da Menschen sich damit leichter
    auseinanderdividieren lassen.

    Wie viele unterschiedliche Meinungen gibt es?

    Streng genommen, so viele wie es Menschen gibt. Warum? Weil jeder seine eigene persönliche Geschichte
    hat, sein persönliches Umfeld, in dem er geprägt wurde, seine persönlichen Interessen und anderes.

    Stellt man Meinungen und Ideologien über objektive Messprozesse, können Menschen in Gruppen ähnlicher
    Ideologien gespalten werden und man kann sie in Kriegen einfacher aufeinander hetzen.

    Darum halte ich solche Aussagen:

    …Lasst uns einmal die rationalistische Denkweise unter die Lupe nehmen, die von Europa aus wie ein
    schleichendes Gift um die Welt ging…

    für gefährlich und nicht zielführend, wenn es darum geht, Lösungen für unser zivilisatorisches Überleben
    zu finden.

    Ein von rationalistischer Denkweise vergifteter.

    Viele Grüße Roland Dames

    P.S. Noch einmal der Hinweis auf meine von rationalistischer Denkweise vergifteten Gesellschaftstheorie, aus
    der sich eine klare Lösung ergibt:

    http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/

    • Sehr geehrter Herr Dames,

      leider war es mir nicht möglich, aus Ihrer „Gesellschaftstheorie“, die ich mir eben durchgelesen habe, eine gang- und umsetzbare Lösung abzuleiten, was ich im Folgenden begründen möchte:

      1. Sie beschreiben als größtes Problem die Elitenbildung, präferieren also eine Gesellschaft ohne jegliche Eliten, wobei Sie nicht beschreiben, welche Form von Eliten Sie genau meinen. Bezüglich Elitenbildung sehe ich lediglich die Bildung von Machteliten als problematisch an, nicht jedoch von Eliten, wie sie im ursprünglichen Sinne gemeint waren. Ich habe das erst kürzlich hier versucht darzustellen, weshalb ich Sie auf den Text unter folgendem Link verweisen möchte: https://kenfm.de/hansjurgen-krysmanski/#comment-90036

      2. Gehen wir einmal davon aus, daß Sie Machteliten als problematisch darzustellen suchen und sich eine Gesellschaft wünschen, in der die Entwicklung von Machteliten nicht zulässig ist, dann stellt sich doch als allererstes die Frage, wer denn die Einhaltung dieses Gesetzes oder dieser gesellschaftlichen Regel überwachen und gegebenenfalls dagegen vorgehen sollte. Es gäbe in einer solchen Idealgesellschaft gar keine Kräfte, die ein sich abzeichnendes Machtzentrum erfolgreich aufzulösen imstande wären.

      3. Wie wollen Sie eine solche, von Ihnen nur rudimentär angedeutete Gesellschaft weltweit gegen die Widerstände der derzeit herrschenden Eliten mit ihrem weitverzweigten Manipulationsnetz überhaupt durchsetzen? Wir können doch hier unzähliche wünschenswerte Gesellschaftsformen entwickeln und das Für uns Wider unserer Resultate gegeneinander abwägen – allein es ändert sich dadurch nicht das Geringste. Sobald eine Autorität einer gehorsamsbereiten Gruppe oder Masse befiehlt, werden Sie, je nachdem, wo Sie gerade leben, ins Gefängnis gesteckt, hingerichtet, des Landes verwiesen, geächtet, ausgegrenzt oder im günstigsten Falle einfach nur ignoriert. Weder Sie noch ich haben das Sagen, weder Sie noch ich noch Andreas Popp sind in der Lage, mehr als nur eine theoretische Entwicklung eines zukünftigen und entsprechende Aufklärung über das derzeitige System zu liefern.

      4. Anknüpfend an Punkt 3 bleibt zu ergänzen, daß die bei den allermeisten Menschen tief verinnerlichte Gehorsamsbereitschaft kaum von Menschen wie Ihnen oder mir ausgelöst werden kann, denn wir verfügen weder über die nötige hierarchische Autorität (das Gegenstück wäre die Autorität qua Wissen und Weisheit) noch über die nötigen Multiplikatoren (Massenmedien), um überhaupt eine nennenswerte Zahl von Individuen erreichen zu können. Zur faktischen Existenz der Gehorsamsbereitschaft siehe u.a. Stanley Milgram: http://www.irwish.de/pdf/Milgram.pdf und zur Beschaffenheit und Genese der Gehorsams- und Unterwerfungsbereitschaft siehe Arno Gruen: http://www.irwish.de/bin/Gruen.zip

      5. Wir können nur eines tun, nämlich unsere Mitmenschen unermüdlich über all das aufklären, worüber sie derzeit noch immer in fatalen Irrtümern festhängen. Ob sich daraus die eine oder andere gesellschaftliche oder bürgerliche Bewegung ergibt, ob eine solche Bewegung gleich wieder von entsprechenden Leuten im Auftrag unterwandert wird, was eine solche Bewegung letztlich zu erreichen in der Lage sein wird, darüber können wir mit unseren einzelnen Gesellschaftstheorien nicht bestimmen.

      Im Einzelnen

      Sie schreiben auf Ihrer Homepage, Gesellschaftssysteme entstehen durch menschliche Entscheidungen. Menschen besorgen sich Ressourcen. Einige Menschen sind dabei erfolgreichen, haben dadurch einen evolutionären Vorteil, bekommen mehr Macht und Einfluss ihre persönlichen Interessen durchzusetzen.

      Wollen Sie das verhindern? Und wenn ja, wie? Und wozu? Was versprechen Sie sich davon?

      Sie schreiben auf Ihrer Homepage: Wie sich Gesellschaft entwickelt, entscheiden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Menschen, die sich erfolgreicher Ressourcen angeeignet haben, haben bessere Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es ihnen nutzt, das heißt, sie noch mehr Macht und Einfluss bekommen.

      Genau so ist es! Wenn einer eine scharfe Schußwaffe besitzt, kann er damit eine ganze Menge mehr Leute in Schach halten, als sich Projektile in seiner Waffe befinden. Das liegt daran, daß keiner aus der Menge erschossen werden will, daß sich keine sechs Leute finden, die bereit sind, ihr Leben für die anderen zu opfern, indem sie die 6 Kugeln aus des Verbrechers Revolver mit ihren Körpern auffangen. Nun verfügen aber die Machteliten der Welt über weitaus stärkere Vernichtungswaffen, von herkömmlichen Bomben bis zur Atombombe. Und da Macht nicht errungen wird, um sie später freiwillig wieder abzugeben, würden die Machteliten vermutlich den ganzen Planeten mit ihren Bomben vernichten, wenn sie sich ernsthaft in Gefahr sähen, ihre Macht zu verlieren, denn diese Kontrollmacht, die sie ausüben, stellt ihren einzigen Lebenssinn dar.

      Des weiteren schreiben Sie: Sind die Rahmenbedingungen in einer Gesellschaft so, dass Eliten entstehen können, bildet sich immer die nicht stabile Pyramidengesellschaft.

      Das ist mir jetzt etwas zu widersinnig: Der Halbsatz „wenn die Rahmenbedingungen einer Gesellschaft so sind, daß Eliten enstehen können, …“ impliziert doch, daß vor der Bildung von Eliten bereits eine Gesellschaft existieren müsse, in der noch keine Eliten existieren. Wo soll diese Gesellschaft sein? Wir haben doch bereits eine Gesellschaft, in der sich bereits vor Jahrtausenden Macht- und Kontrolleliten gebildet haben und bis zu uns heute eine ununterbrochene Kette ständiger, nie abgerissener Herrschaft von Wenigen über den Rest zu verzeichnen ist. Insofern kann ich die von Ihnen behauptete Instabilität nicht wirklich ausmachen, es sei denn, sie würden diverse Krisen, die jedoch niemals wirklich die Machteliten betreffen, als Unterbrechung der Herrschaft oder als Zerstörung der Hierarchie interpretieren wollen.

      Als nächstes schreiben Sie: Wenn eine Gesellschaft stabil bestehen möchte, das heißt, ohne Konflikte, Kriege und Umweltzerstörung, muss sie die Rahmenbedingungen so setzen, dass eine Gesellschaft stabil bestehen kann.

      Wenn du nicht naß werden willst, dann meide das Wasser. Ist das nicht ein weiser Ratschlag? Nein, es handelt sich hier ebenso um eine sogenannte Binsenweisheit wie bei dem eben von mir zitierten Satz. Wenn Sie vermeiden wollen, daß der Stuhl wackelt, dann müssen Sie den Stuhl so gestalten, daß er nicht wackelt. Wow!

      Der nächste Satz von Ihnen lautet nun: Menschen müssen es machen! Menschen setzten die Rahmenbedingungen. Menschen müssen erkennen, welche Rahmenbedingungen gesellschaftliche Stabilität bringen.

      Noch eine Binsenweisheit. Oder etwa nicht? Sie schreiben das, als gäbe es Alternativen. Wer sonst sollte es machen? Aliens? Der liebe Gott? Feen? Heinzelmännchen. Intelligente Roboter?

      Der krönende Abschluß steht den vorangegangenen Sätzen in nichts nach: Nach dem Erkennen kommt die Umsetzung. Die stabilen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden.

      Und auch hier wieder die Frage: Was glauben Sie denn jetzt eigentlich erkannt zu haben? Daß sich alles vom Urknall bis heute irgendwie entwickelt hat? Glauben Sie mir, auf die Idee sind schon viele gekommen, seit die Big-Bang-Theorie gewissermaßen Allgemeingut geworden ist. Vor allem aber: Wie sollen diese stabilen Rahmenbedingungen eigentlich aussehen und wer soll Sie Ihrer Ansicht nach herstellen?

    • Hallo Irwisch
      Hallo Frank Rothweiler

      Gut dass Sie uns Ihren richtigen Namen mitgeteilt haben. Nach Durchsicht Ihrer persönlichen Internetseite
      habe ich von Ihnen den Eindruck gewonnen, dass Sie jemand sind, der alles und jeden kritisieren muss. Da
      klingt auch viel Frustration aus den Zeilen. Dabei übersehen Sie offensichtlich, dass es darauf ankommt,
      Gemeinsames zu entwickeln.

      Auch sehr schön, dass Sie sich mit Gesellschaftstheorie auf meiner Internetseite beschäftigt haben. Aber leider
      haben Sie dass nur sehr oberflächlich getan, so dass Sie den eigentlichen Zusammenhang nicht erkennen
      konnten. Ich empfehle Ihnen daher, noch einmal aufmerksam zu lesen. Obwohl viele Ihrer Fragen dort
      beantwortet sind, gehe ich hier auf ein paar ein:

      F.R.: …Was glauben Sie…

      R.D.: Ich glaube nicht, für mich zählen Wahrscheinlichen!

      F.R.: …Was glauben Sie denn jetzt eigentlich erkannt zu haben?…

      R.D.: Na ganz viel!!! Aber leider nicht als Erster.
      Nur für zwei Aussagen habe ich bisher noch keine Vorlagen gefunden. Sie können mir bestimmt bei der
      Recherche helfen.
      1) Die allgemeine Beschreibung von Konzentrationsprozessen.
      und
      2) Den von mir so dargestellten Gesamtzusammenhang.

      F.R.: …Vor allem aber: Wie sollen diese stabilen Rahmenbedingungen eigentlich aussehen…

      R.D.: Steht doch klar auf meiner Internetseite. Nochmal lesen.
      Stichworte: Besondere Form des Gemeingutes – Commons, Elinor Ostrom, zivilisatorische Stabilitätsbedingungen.

      F.R.: …und wer soll Sie Ihrer Ansicht nach herstellen?…

      R.D.: Steht auch auf meiner Internetseite. Das können wir nur selber machen. Also Sie und ich und andere.
      Fangen wir am besten gleich an.

      F.R.: … Sie beschreiben als größtes Problem die Elitenbildung…

      R.D.: Richtig! Wenn Menschen in elitäre Positionen kommen, handeln sie auch irgendwann wie Eliten.

      F.R.: …Bezüglich Elitenbildung sehe ich lediglich die Bildung von Machteliten als problematisch an…

      R.D.: Genau die sind gemeint: Besitz- und Machteliten.

      F.R.: …Wie wollen Sie eine solche, von Ihnen nur rudimentär angedeutete Gesellschaft…

      R.D.: Die Gesellschaft ist ausreichend beschrieben. Bitte noch einmal lesen. Stichworte: kommunistischer
      (kollektiver) Anarchismus, Kropotkin, Kollektivwirtschaft in Spanien (1936-39), Commonismus, Peer-Communities,
      meine Bezeichnung: Polis-Allmende Gesellschaft.

      F.R.: …Wie wollen Sie eine solche, von Ihnen nur rudimentär angedeutete Gesellschaft weltweit gegen die
      Widerstände der derzeit herrschenden Eliten…

      R.D.: Schwierig! Einzige Lösung, die ich gefunden habe, ist ein neues System im alten System. Persönliche
      Unabhängigkeit schaffen, dann Ressourcenflussumkehr wegen Endlichkeit rivaler Güter.
      Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Zivilisation in ein dauerhaft stabiles System entwickelt,
      als sehr gering ein. Nicht weil es zu schwierig ist, sondern weil Menschen es nicht machen.
      Siehe Fermi-Paradoxon!

      F.R.: … ich die von Ihnen behauptete Instabilität nicht wirklich ausmachen…

      R.D.: Kriege, Zerstörung des globalen Lebensraumes. Projizieren Sie die (Kriegs)technologische Entwicklung
      in die Zukunft. Jede Seite möchte gewinnen und wird jede verfügbare Technologie nutzen.

      F.R.: … Wir können nur eines tun, nämlich unsere Mitmenschen unermüdlich über all das aufklären, worüber
      sie derzeit noch immer in fatalen Irrtümern festhängen…

      R.D.: Falsch! Aufklärung ist zwar wichtig, aber dass was wirklich etwas bringt, ist sein Leben anders zu
      gestalten, nachhaltiger zu verbrauchen, eine andere Art der Ressourcenbewirtschaftung zu organisieren und
      zu leben.

      Noch ein Tipp: Versuchen Sie Ihre Sichtweise zu ändern. Versuchen Sie von Außen auf sich selbst zu schauen
      und sich selbst zu beobachten, wie Sie sich in ihrem Umfeld bewegen, wie Sie selbst auf andere reagieren, dann
      auf Ihr Lebensumfeld und dann auf unseren begrenzten irdischen Lebensraum. Der andere Blick erschließt
      besser den gesamten Zusammenhang, wie alles aufeinander aufbaut und von einander abhängt.

      Hier habe ich noch einmal den Zusammenhang in kurzen Stichpunkten dargestellt:

      http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/das-buch/das-wichtigste-in-kürze-zum-heruterladen/

      So Herr Rothweiler falls weitere Fragen sind, stellen.

      Viele Grüße
      Roland Dames

    • Herr Dames,
      unabhängig davon, dass sie die Fragen und Kritiken von Irrwisch nicht hinnehmen konnten und nicht mit ihm in eine konstruktive Diskussion gehen konnten, die hier vielleicht für alle interessant gewesen wäre, werden sie persönlich, angreifend und aggressiv. Sie nennen hier den Klar-Namen von Irrwisch, schon das alleine empfinde ich als eine Grenzverletzung, die für mein Verständnis nicht zulässig ist!

      Wenn Sie selbst so grenzverletzend handeln, was für einen Wert hat dann ihre „Gesellschaftstheorie“…?
      Das was Sie Irrwisch empfehlen, kann ich Ihnen auch nur dringend selbst empfehlen: Schauen Sie auf sich selbst!

      Und mir geht hier nicht um die Inhalte ihrer Gesellschafts-Theorie, die kenne ich gar nicht und ich habe auch kein Interesse daran, sondern mit geht darum, wie sie mit Menschen umgehen, die nicht ihre Theorie teilen…

  9. Das Ganze verhält sich leider wie mit einem Fisch im Aquarium. Viele Fische gewöhnen sich schnell daran das da draussen Nichts ist weil alle sagen das es nunmal so ist. Sie haben sich schnell damit abgefunden das die Wirklichkeit das ist was die Mehrheit der Fische denkt und fühlt. Kommt aber ein exotischer Fisch in ihre Reihen und erzählt von einer Wirklickeit ausserhalb dieses Aquariums wird er oft verspottet, verrückt erklährt oder gar verstossen! Wie kann es sein das ein solcher Fisch behaupten darf, da da draussen noch weitere Welten und Möglichkeiten existieren? Das es noch mehr gibt als diese Glasscheiben die einem die Grenzen der Wirklichkeit vortäuschen! Mann versteckt sich dann lieber hinter der Meinung der FIsche im Aquarium aus der Angst selbst dieses Schicksal des Einzelgängers und Freidenker zu erleben.,,,,,

    Es ist klug und weise,an allem zu zweifeln. Voltaire

    • Hallo Changnoi, man schreibt auch zu:
      „Voltaire, Francois de (1694-1778)
      franz. Aufklärungsphilosoph und Schriftsteller
      Gewiss ist es, dass dieses scheussliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren
      Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint, im
      Gegenteil betrachten wir diese Scheusslichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken,
      als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mörde-
      reien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von
      Leichenfleisch zu ernähren?“

  10. Vorwort:
    Bitte nicht die Stimmung verderben lassen!

    Aber zwischen

    „Lasst uns einmal die rationalistische Denkweise unter die Lupe nehmen, die von Europa aus wie ein schleichendes Gift um die Welt ging…“

    und

    „…“Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott“, hat Friedrich Schiller es formuliert. Wir alle speisen unsere Existenz aus derselben Quelle“…

    sowie dem Rest des Artikels muß im?/am? Autor eine (spirituelle?/materielle?) Metamorphose erfolgt sein, angedeutet bereits im folgenden Widerspruch innerhalb der Passage: „Nichts davon ist in den Laboren nachprüfbar. Und doch findet die seelische Verfassung jedes Einzelnen ihren körperlichen Ausdruck.“

    Im Kontext der Bibel bedeutet Spiritualität, von Gott und dem Heiligen Geist belebt zu sein.
    Eine Trennung zwischen Spiritualität und Religion geschah im 20. Jhdt. Spiritualität wurde eine „subjektive Erfahrung“ aus Psychologie, Mystik, Esoterik und östlichen Religionen.
    Kommerzialisierung aber auch Versuche, der Integration östlicher Spiritualität und westlicher rationaler Denkweise und Wissenshaft folgten durch New Age (Capra: The Tao of Physics).

    „Spirituell“ wird heute oft in Zusammenhängen verwendet, in denen ursprünglich „religiös“ verwendet wurde. Theisten und Atheisten kritisieren dies.

    Ein Rationalist muß weder die These der Überlegenheit der Vernunft noch die These der Unerläßlichkeit der Vernunft annehmen.
    Antagonismen zwischen rationalistischem Denken/Wissenschaft und Spiritualität/Religion haben ihren Ursprung nicht in den Naturphilosophen und sind ieologisch motiviert. Eine Reihe von Wissenschaftlern betrachten Wissenschaft und Spiritualität als komplementär. Die Debatte ist auch bei religiösen Führern offen. So hat der Dalai Lama vorgeschlagen, daß im Falle der Falsifikation buddhististischer Behauptungen durch wissenschaftliche Analyse, diese aufgegeben werden müssen. Holismus und Teilchenphysik unterstützen die Komplementarität zwischen Wissenschaft/Rationaltät und Spiritualität/Religion.

    Gehirnforscher, die Gehirnfunktionen bei spirituellen Erfahrungen untersuchten, stellten fest, daß bestimmte Neurotransmitter und Gehirnareale involviert sind. In Experimenten wurden spirituelle Erfahrungen durch psychoaktive Drogen hervorgerufen. Durch elektromagnetische Stimulation des Gehirns kann Spiritualität/Religion gedämpft werden.

    Die rationalistische Denkweise und die Spiritualität/Religion des Westens wurden vom Kommerz gekapert, ebenso wie die Spiritualität des Ostens, spätestens mit der Kommerzialisierung der New-Age-Bewegung. Es ist das Resultat, ein religiös-fundamentalistischer Kapitalismus, der wie ein schleichendes Gift um die Welt geht, insbesondere seit „das Ende der Geschichte“ von einem Japaner proklamiert wurde, wie von einem religiösen Führer. Dies geschieht im Verein mit Wissenschaften, die zu fundamentalistischen Religionen verkommen sind, an erster Stelle die Ökonomie. Und der Ursprung ist nicht (nur) Europa, sondern vor allem Amerika.

    Ansonsten, danke für den Artikel, bei dem einem allerdings der Gedanke an „zwei Seelen wohnenin meiner Brust“ kommt.

    • Moin!

      So hat der Dalai Lama vorgeschlagen, daß im Falle der Falsifikation buddhististischer Behauptungen durch wissenschaftliche Analyse, diese aufgegeben werden müssen.

      Das hat nicht der Dalai Lama (der im Übrigen gar nicht so „doll“ is‘, wie er uns immer verkauft wird, „vorgeschlagen“; das sind die Worte Buddhas selbst, als er auf dem Sterbebett lag …

      Und:
      Nichts ist wie es scheint, und anders ist es auch nicht.
      NICHTS ist „real“ und ALLES ist erlebbar. das KLINGT nur nach Widerspruch …

      Schön‘ Sonntach noch 🙂

    • Der Editor hat meine „Quote-Marks „geschluckt“; es soll also heißen:

      Moin!

      „So hat der Dalai Lama vorgeschlagen, daß im Falle der Falsifikation buddhististischer Behauptungen durch wissenschaftliche Analyse, diese aufgegeben werden müssen.“

    • Hallo Tony,
      du schreibst u.a. „In Experimenten wurden spirituelle Erfahrungen durch psychoaktive
      Drogen hervorgerufen.“
      https://www.youtube.com/watch?v=N3MhVBP-seo

    • @ Tony: “ ..spirituelle Erfahrungen durch psychoaktive Drogen hervorgerufen.“

      Das ist übrigens eine sehr alte Methode, die im Schamanismus noch heute angewandt wird. Doch es ist viel besser, wenn man selber aktiv durch Meditationen das Bewusstsein erweitert, weil die eigene geistige Aktivität erst die geistigen Kräfte stärkt. Ausserdem ist die Verträglichkeit x – beliebiger Substanzen immer individuell anders, da es Allergiker und Nichtallergiker gibt.
      In den antiken Mysterien wurden die Schüler erst jahrelang darauf trainiert, eine spirituelle Erfahrung, die dann durch psychoaktive Substanzen forciert wurde, verkraften zu können.
      Und auf den Verrat der geheimen Dinge an „das Volk“ stand die Todesstrafe. Wer in die Mysterien eingeweiht war, durfte darüber nicht öffentlich (!) sprechen. Der Mathematiker Ernst Bindel schrieb in einem Buch über die geistigen Hintergründe der Zahlen über einen Initiaten der griechischen Mysterien, der wegen solchen Mysterienverrates im Meer ertränkt worden ist.Das Buch erschien im Fischer-Verlag. Habe leider den Titel vergessen.

      „Das gemeine niedere Volk“ durfte über die geheimen Dinge und Methoden nichts wissen. Diese waren den Kreisen um die Machthaber vorbehalten. Laut Dr.Steiner war Mysterienverrat an das Volk der wahre Grund für die Kreuzigung Jesu Christi, der dadurch die Mysterien veröffentlichte (!), dass er Lazarus öffentlich (!) erweckte, das bedeutet Initiation in die Mysterien. Darauf – so Dr. Steiner – stand die Todesstrafe.
      Lazarus – so Dr. Steiner – ist der Verfasser des Johannes – Evangeliums. Wenn man das versteht, zwischen den Zeilen zu lesen, besonders das 21.Kapitel, kann man relativ leicht darauf kommen, womit das auch medizinhistorisch zu tun hat. Steiner sagte in einem Vortrag, es müsse “ das Licht des Luzifer auf die Evangelien fallen“, damit die Dinge verständlich werden können. Ich meine, das „Licht des Luzifer“ ist auch das der medizinhistorischen Beleuchtung.

  11. Vorwort:
    Bitte nicht die Stimmung verderben lassen!

    Aber zwischen

    „Lasst uns einmal die rationalistische Denkweise unter die Lupe nehmen, die von Europa aus wie ein schleichendes Gift um die Welt ging…“

    und

    „…“Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott“, hat Friedrich Schiller es formuliert. Wir alle speisen unsere Existenz aus derselben Quelle“…

    sowie dem Rest des Artikels muß im?/am? Autor eine (spirituelle?/materielle?) Metamorphose erfolgt sein, angedeutet bereits im folgenden Widerspruch innerhalb der Passage: „Nichts davon ist in den Laboren nachprüfbar. Und doch findet die seelische Verfassung jedes Einzelnen ihren körperlichen Ausdruck.“

    Im Kontext der Bibel bedeutet Spiritualität, von Gott und dem Heiligen Geist belebt zu sein.
    Eine Trennung zwischen Spiritualität und Religion geschah im 20. Jhdt. Spiritualität wurde eine „subjektive Erfahrung“ aus Psychologie, Mystik, Esoterik und östlichen Religionen.
    Kommerzialisierung aber auch Versuche, der Integration östlicher Spiritualität und westlicher rationaler Denkweise und Wissenshaft folgten durch New Age (Capra: The Tao of Physics).

    „Spirituell“ wird heute oft in Zusammenhängen verwendet, in denen ursprünglich „religiös“ verwendet wurde. Theisten und Atheisten kritisieren dies.

    Ein Rationalist muß weder die These der Überlegenheit der Vernunft noch die These der Unerläßlichkeit der Vernunft annehmen.
    Antagonismen zwischen rationalistischem Denken/Wissenschaft und Spiritualität/Religion haben ihren Ursprung nicht in den Naturphilosophen und sind ieologisch motiviert. Eine Reihe von Wissenschaftlern betrachten Wissenschaft und Spiritualität als komplementär. Die Debatte ist auch bei religiösen Führern offen. So hat der Dalai Lama vorgeschlagen, daß im Falle der Falsifikation buddhististischer Behauptungen durch wissenschaftliche Analyse, diese aufgegeben werden müssen. Holismus und Teilchenphysik unterstützen die Komplementarität zwischen Wissenschaft/Rationaltät und Spiritualität/Religion.

    Gehirnforscher, die Gehirnfunktionen bei spirituellen Erfahrungen untersuchten, stellten fest, daß bestimmte Neurotransmitter und Gehirnareale involviert sind. In Experimenten wurden spirituelle Erfahrungen durch psychoaktive Drogen hervorgerufen. Durch elektromagnetische Stimulation des Gehirns kann Spiritualität/Religion gedämpft werden.

    Die rationalistische Denkweise und die Spiritualität/Religion des Westens wurden vom Kommerz gekapert, ebenso wie die Spiritualität des Ostens, spätestens mit der Kommerzialisierung der New-Age-Bewegung. Es ist das Resultat, ein religiös-fundamentalistischer Kapitalismus, der wie ein schleichendes Gift um die Welt geht, insbesondere seit „das Ende der Geschichte“ von einem Japaner proklamiert wurde, wie von einem religiösen Führer. Dies geschieht im Verein mit Wissenschaften, die zu fundamentalistischen Religionen verkommen sind, an erster Stelle die Ökonomie. Und der Ursprung ist nicht (nur) Europa, sondern vor allem Amerika.

    Ansonsten, danke für den Artikel, bei dem einem allerdings der Gedanke an „zwei Seelen wohnenin meiner Brust“ kommt.

  12. @Deussempermajor: „Only Love can build a bridge of light!“ Ja! Pink geht wirklich zu Herzen. Das war jetzt „die Prise Spiritualität zur Nacht“. Danke, wegen solchen Antworten lohnt es sich immer doch wieder, zu schreiben.

    • Take me home!
      https://www.youtube.com/watch?v=KcNsCfAql2I&ebc=ANyPxKrcPgJhW0xz4ptVohpm2jNPbRU-FpbIGJs0jKZlO3AieOcbXNYNyL6G-eA4IJDKHbWf6LOgXEzS39A3LcrHTknMaRGksg

  13. Für mich ist der Mensch ein Teil der Natur. Er hat sich innerhalb des Systems entwickelt und gehört dazu. Möglicherweise entwickelt der Mensch absichtlich oder unabsichtlich Lebewesen, die nicht auf DNS basieren. Und auch die gehören dann dazu.
    Zum Plastikmüll in den Ozeanen werden sich Lebewesen entwickeln, die den verstoffwechseln. Das könnte tausende oder zehntausende Jahre dauern. Aber sie werden sich entwickeln.
    Sollte der Mensch eine große Menge radioaktiven Materials erzeugen und verteilen, möglicherweise sogar absichtlich, wird das Leben anders sein, insbesondere nicht mehr praktisch jedes geborene Kind überleben. Aber es wird weitergehen.

    • Streng Geheimer, willst DU wieder verwirren? Geschafft!
      Wie stehst DU zum GEZ- Vertrag?
      Und wieder eine tolle Frau, Sieglinde Baumert!
      https://www.youtube.com/watch?v=mxC9RNyOKbI
      Ein juristischer Weg.
      https://www.youtube.com/watch?v=o-sJVy-oBLY&ebc=ANyPxKpTO3ofAU_cVol-dObawIKnp_ZErCE8mm3s0_pywTL8frPtC6sBRqD51TdYWs8Vvk6TVFxjM-Y8cja8Ufl6EeoQWVlx2g
      Diskussion der Thematik.
      https://www.youtube.com/watch?v=mxC9RNyOKbI

  14. Lieber Dirk Fleck! Genau dies ist es, Sie schreiben es hier, worum sich alles dreht und was jetzt das Wichtigste ist, uns alle wieder daran zu erinnern! Darum bete auch ich unaufhörlich! Dies beiden Texte sind mir spontan dazu eingefallen.

    „Rein logisches Denken kann uns keinerlei Wissen über die empirische Welt vermitteln; alles Wissen der Realität beginnt mit der Erfahrung und endet in ihr. Behauptungen, die durch rein logisches Denken aufgestellt werden, entbehren jeglicher Realität.“

    Albert Einstein

    „Wenn das Heilige in der Natur wohnt, dann haben wir nicht mehr die Berechtigung, die natürlichen Systeme, die das Leben erhalten,auszubeuten, zu verschmutzen und zu zerstören. Wenn das Heilige verkörpert ist, dann tragen unsere Körper eine heilige Autorität in sich. Wenn die Erde selbst der Platz des Heiligen ist, dann müssen wir lernen, in Harmonie mit der Erde zu leben.“

    Dieses Zitat der Autorin und Aktivistin STARHAWK nennt die Biographin der Archäologin und Matriarchatsforscherin Marija Gimbutas – Joan Marler in einem Aufsatz in dem erhellenden Büchlein: „Die Diskriminierung der Matriarchatsforschung-eine moderne Hexenjagd“.edition amalia.

    Gabriele Votava, seit 13 Jahren vegan lebend aus tiefer unumkehrbarer Überzeugung heraus. Liebe Menschen alle, helft mit, diese unsäglichen Qualen auf diesem Planeten zu beenden, die zu verursachen sich unsere Spezies als ein Lebensrecht herausgenommen hat, das in Wirklichkeit das größte Unrecht aller Zeiten ist.

    • Liebe Votava,
      “ …. seit 13 Jahren vegan lebend aus tiefer unumkehrbarer Überzeugung ..“
      P!nk, hat u.a. auch, diese überaus positive Energie!
      https://www.youtube.com/watch?v=rrcGC_IPcoY

    • „Rein logisches Denken kann uns keinerlei Wissen über die empirische Welt vermitteln; alles Wissen der Realität beginnt mit der Erfahrung und endet in ihr. Behauptungen, die durch rein logisches Denken aufgestellt werden, entbehren jeglicher Realität.“

      Albert Einstein

      Damit wird klar, warum ein Physiker nicht darüber diskutiert, ob Raum ohne Materie existieren kann.

    • Danke Votava!
      „Albert Einstein
      „Wenn das Heilige in der Natur wohnt, dann haben wir nicht mehr die Berechtigung,
      die natürlichen Systeme, die das Leben erhalten,auszubeuten, zu verschmutzen und
      zu zerstören. Wenn das Heilige verkörpert ist, dann tragen unsere Körper eine heilige
      Autorität in sich. Wenn die Erde selbst der Platz des Heiligen ist, dann müssen wir
      lernen, in Harmonie mit der Erde zu leben.““

    • Danke, @vegan. Finde es toll, dass es hier so viele Menschen gibt, die die Zusammenhänge erkennen und Verantwortung übernehmen. Erst, seitdem meine Familie und ich nichts mehr vom Tier essen, habe ich verstanden, welch tiefgreifende, positive Veränderung eine pflanzenbasierte Ernährung bewirken kann.
      Unser Verhalten änderte sich zusehends, Respekt vor dem Leben und der Umwelt wurde ganz neu verstanden und gelebt.
      Im Sanskrit gibt es einen Begriff, „Ahimsa“. Es bedeutet „Gewaltlosigkeit“. Diesen Begriff bevorzuge ich (ggü. Veganismus), wenn mich andere auf meine Lebensweise ansprechen. Warum? Die meisten denken gerne, wir vegan lebenden Menschen wären alle radikale Tierschützer mit einem Hass auf die menschliche Spezies. Und das trifft leider auch auf viele zu. Der richtige Weg ist meiner Überzeugung nach nur durch positive Gefühle zu finden, auch wenn dies manchmal eine Herausforderung darstellt!

  15. Schöner Beitrag Herr Fleck! Danke das sie den Menschen zeigen das er nicht bloss Materie gibt sondern ebenso Geist und ein Herz. Die Schöpfung ist ist wie ein grosses Puzzlestück, leider vergessen viele Menschen zuoft das sie ein Teil dieses grossen Bild sind das die Schöpfung durch alles Leben stetig versucht zu ergänzen, verschönern, bereichern und weiter zu entwickeln.

  16. lieber herr fleck,
    auch von mir ein herzliches dankeschön!
    alles hängt zusammen und genau deswegen passt auch folgender link so gut: https://www.youtube.com/watch?v=rX3ml15tnxY
    franz hörmann und „sein“ informationsgeld oder osbeee „osb“ .
    ein völlig neues nachhaltiges netzwerk entsteht, wir können in der fülle leben, es ist genug für jeden da, wir müssen uns nur von dem zweidimensionalen Geldsystem (Zinsgeldsystem) verabschieden, wir lassen es praktisch als leere hülle hinter uns…

  17. Jeder kann seine Meinung haben.

    Aber Spiritualität scheint Teil des Problems zu sein und nicht Teil einer möglichen Lösung. Dass Religion
    und Spiritualität eine friedliche Welt schafft, dass hat die letzten 10000 Jahre nicht funktioniert. Warum
    also heute???

    Nehmen wir beispielsweise die Aussage:

    …Wenn der Verschmutzung der Erde Einhalt geboten werden soll, und darum geht es heute in erster Linie,
    wenn wir überleben wollen, dann müssen wir als erstes die Verschmutzung in unseren Herzen und Köpfen
    beseitigen…

    Wie ist denn die Verschmutzung in unsere Köpfe hineingekommen?

    Vielleicht so?

    http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/der-große-zusammenhang/erkenntnistheorie/

    Und WER definiert, was in unseren Köpfen Verschmutzung ist und was nicht? Frau Merkel? Ken Jebsen?
    Jesus? Jeder selbst?

    Die Naturgesetze wirken, ob wir dass nun für uns akzeptieren oder nicht und führen zu den gesellschaftlichen
    Entwicklungen, die wir jetzt haben, also in die nicht stabile Pyramidengesellschaft:

    http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/der-große-zusammenhang/die-pyramidengesellschaft/

    Und die verursacht all die Probleme, wie soziale Ungleichheit, Konflikte und Kriege um Ressourcen, Umweltverbrauch
    und Umweltverschmutzung.

    Ein Infragestellen dieser Tatsache wird einen möglichen Weg in eine stabile Gesellschaft eher behindern oder
    sogar verhindern.

    …Unser Feind steht nicht irgendwo da draußen, unser Feind sind wir selbst…

    Dass sehe ich im übertragenen Sinne auch so, da Menschen dazu neigen, die persönliche Meinung über die
    Naturgesetze zu stellen.

    Eine mögliche Lösung für eine dauerhaft stabile Gesellschaft sollte in einer anderen Art der Ressourcenbewirtschaftung liegen:

    http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/die-einzige-lösung/

    Viele Grüße
    Roland Dames

  18. lieber dirk, da du heute schon hier geantwortet hast auf verschiedene kommentare, will ich auch einmal „öffentlich“ mit dir in kontakt treten: danke, mein lieber, ein wunderbarer text. michael sagte immer: dirk ist nun mal eine edelfeder… so ist es.
    ich umarme dich, alles liebe, angelika

    • Einspruch!
      Ich betrachte mich nicht als mein Feind und bin es in der Tat auch nicht – auch wenn es sich noch so gut anhört.

  19. „Wenn der Verschmutzung der Erde Einhalt geboten werden soll, und darum geht es heute in erster Linie, wenn wir überleben wollen, dann müssen wir als erstes die Verschmutzung in unseren Herzen und Köpfen beseitigen.“

    Wenn du etwas sauber machst, wird etwas anderes schmutzig – viel schmutziger.

    Und die Weltmeere müssen wir auch noch säubern.

    Als offizieller Grund wird die Ozeanerwärmung durch das Phänomen El Nino genannt und sogar der Klimawandel muss als Erklärung herhalten. Allerdings scheint eher die Ursache die radioaktive Verseuchung des Fisches durch die Atomkatastrophe von Fukushima bis an die amerikanische Westküste zu sein.

    Es gibt aber noch mehr Entdeckungen die auf Fukushima als Ursache hinweisen. So zerfallen z.B. Seesterne entlang der Westküste der Vereinigten Staaten aus unerklärlichen Gründen zu einem weissen Schleim. Forscher sagen, die durch Japan verursachte nukleare Verseuchung der Welt könnte für eine Krankheit verantwortlich sein die die Seesterne tötet, und es gibt noch mehr alarmierende Hinweise.

    •Eine beträchtliche Anzahl der Eisbären entlang der Küste von Alaska leiden an Fellverlust und offenen Wunden.

    •Es gibt eine tödliche Epidemie unter den Seelöwen entlang der kalifornischen Küste.

    •Die Bevölkerung entlang der Küsten von Alaska berichtet von einem „historischen Tiefstand“ bei den Lachsvorkommen.

    •Heringe aus dem Pazifik bluten aus ihren Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln.

    •Gefährliches Cäsium-137 ist entlang der Westküste in Pilzen und Beeren entdeckt worden.

    Nach einem absolut schockierenden Bericht der Nationalen Akademie der Wissenschaften hat sich gezeigt, dass Thunfische radioaktives Material über den gesamten Nordpazifik transportieren. „Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass der Pazifische Blauflossen-Thunfisch, Thunnus orientalis, aus Fukushima stammende Radionuklide über den gesamten Nord-Pazifik verteilt hat“, heisst es.

    •Bei den Killerwalen vor der Küste von British Columbia gibt es einen erheblichen Anstieg der Todesrate.

    •Experten haben festgestellt, dass es im Plankton in den Gewässern des Pazifischen Ozeans zwischen Hawaii und der Westküste der VSA sehr hohe Cäsium-137 Werte gibt.

    •Ein Test in Kalifornien fand heraus, dass 15 von 15 Tieren des Roten Thun (Thunnus thynnus) mit Strahlung aus Fukushima kontaminiert sind.

    Im Jahr 2012 berichtete die Zeitung Vancouver Sun, dass Cäsium-137 in einem sehr hohen Prozentsatz in den Fischen gefunden wurde, die Japan nach Kanada verkauft.

    Betroffen sind:

    • 73 Prozent der Makrelen
    • 91 Prozent des Heilbutts
    • 92 Prozent der Sardinen
    • 93 Prozent Thunfisch und Aal
    • 94 Prozent Kabeljau und Sardellen
    • 100 Prozent der Karpfen, Algen, Haie und Seeteufel

    •Es wird prognostiziert, dass die Radioaktivität der Küstengewässer vor der amerikanischen Westküste sich in den nächsten fünf bis sechs Jahren verdoppeln könnte.

    •Es wird prognostiziert, dass die bedeutenden Mengen an Cäsium-137 bis zum Jahr 2020 jede Ecke des Pazifischen Ozeans erreichen werden.

    •Es wird geschätzt, dass der gesamte Pazifik 5 bis 10 mal höher mit Cäsium belastet ist als in der Zeit der schweren Atombombentests vor einigen Jahrzehnten.

    Die immense Menge des radioaktiven Materials, das in den Pazifischen Ozean vor Fukushima freigesetzt wurde, veranlasste den amerikanischen Umweltaktivisten Joe Martino zu folgender Warnung. „Die Zeiten in denen man Fisch aus dem Pazifischen Ozean essen konnte sind für immer vorbei“ und der stellvertretende Vorsitzende des russischen Staatsduma-Ausschusses für Naturressourcen, Maxim Shingarkin sagt, dass Fisch der vor der Nordwestküste der Vereinigten Staaten gefangen wird, so radioaktiv ist, dass er eine „Gefahr für die Menschheit“ darstellt.

    schweizmagazin.ch/wissen/natur/26706-VSA-verbieten-Sardinenfischen-Pazifik-ein-weiteres-Jahr.html

    • Es wird geschätzt, dass der gesamte Pazifik 5 bis 10 mal höher mit Cäsium belastet ist als in der Zeit der schweren Atombombentests vor einigen Jahrzehnten.

      Hast du dazu Zahlen?
      Das ist nämlich plausibel, weil es da um hunderte Tonnen benutztes spaltbares Material geht, während bei einer Atombombe nur ein paar zig Kilogramm und selten mal ein paar hundert Kilogramm davon benutzt wurden.

    • Vor zwei Jahren habe ich mal billigen Fisch von vor Alaska in der Truhe bei Aldi gefunden. Buckellachs für 3,50 Euro pro Kilogramm. Ich habe mich gefragt, ob die den nur mit Seelachs verwechselt haben oder ob der radioaktiv ist. Also habe ich den Fisch gemessen. Er strahlte nicht. Dann habe ich sehr viel davon gekauft. Cäsium-137 hätte ich messen können. Aber da war nichts.

      Ich war mit dem Geigerzähler auch in Frankreich. Und da war alle paar Tage etwas los. Da weht wohl öfters mal eine radioaktive Wolke durch. Dann ist die Radioaktivität für ein paar Minuten zig mal höher als sonst.

    • Streng Geheim sagt: 16. April 2016 at 23:35
      Hast du dazu Zahlen?

      Nein, ich denke die gibt es auch nicht. Ist halt eine Schätzung von irgendwem. Und wenn es sie gibt, sind sie ganz sicher geheim-gehalten.
      Mir reicht mein Verstand, der mir sagt seit Fukushima nichts mehr zu essen was aus den Weltmeeren kommt.

    • Nein, ich denke die gibt es auch nicht. Ist halt eine Schätzung von irgendwem.

      Das denke ich auch.
      Während der Atombombentest vor 60 Jahren wurden 300 Kilogramm Cäsium-137 freigesetzt. Bei Tschernobyl waren es 30 Kilogramm. Und bei Fukuschima ist, soviel ich weiß, fast alles noch drin geblieben. Da sollen nur 12 Kilogramm bisher rausgekommen sein.
      Das Problem bei Fukushima ist, dass da hundert mal so viel Caesium-137 drin ist wie bei Tschernobyl raus kam. Und dieses „Es wird geschätzt“ hieße, dass die schlimmste Befürchtung eingetreten sei.

      Und wenn es sie gibt, sind sie ganz sicher geheim-gehalten.

      So etwas kann von vielen Leuten nachgeprüft werden. Man braucht nur dort eine Proble nehmen und das Ganze durch ein Massenspektrometer stecken. Das wird man nicht geheim halten können.

    • „Man braucht nur dort eine Proble nehmen und das Ganze durch ein Massenspektrometer stecken.“

      Kannst ja mal eine Fisch-Probe verköstigen.

      Gefährlicher Chemie-Mix: Fisch schwächt Abwehrkräfte

      Fischgewebe enthält Elemente, die das menschliche Immunsystem schwächen können, wie amerikanische Forscher laut dem Fachportal „Medical Daily“ herausgefunden haben wollen.

      Die zu Lebzeiten von Fischen aufgenommenen organischen Giftstoffe – Rückstände von Pestiziden, Kühlmitteln und Feuerschutzbeschichtungen – behinderten den menschlichen Organismus nach intensivem Verzehr von Fisch daran, für den Menschen gefährliche Gifte abzubauen.

      Der menschliche Körper beinhaltet das lebenswichtige Eiweiß P-Glykoprotein, kurz P-gp, das Zellgifte aus den Körperzellen verdränge und zudem mehreren Toxinen gleichzeitig Widerstand leisten kann. Seit langem hätten Wissenschaftler vermutet, so das Portal, dass persistente organische Schadstoffe an den P-gp vorbei in Körperzellen gelangen und dort ihre schädliche Wirkung entfalten könnten.

      Das Forscherteam vom Scripps-Institut für Ozeanografie unter der Leitung von Amro Hamdoun will nun jedoch festgestellt haben, dass die Schadstoffe die Schutzproteine nicht einfach nur passierten, sondern sich auch noch an die P-gp andocken. Dadurch würde Schutzfunktion der P-Glykoproteine gänzlich ausgeschalten.

      In Thunfisch, eine der beliebtesten Fischsorten überhaupt, haben die Forscher zahlreiche langlebige Schadstoffe und petrochemische Abfallprodukte entdeckt: „Wenn wir diesen Fisch essen, reduzieren wir die Effektivität unseres Immunsystems“, erklärt Hamdoun.

      Zur besonders gefährdeten Gruppe gehörten Säuglinge, weil sich die Schadstoffe in der Muttermilch konzentrierten. P-gp seien im Darm der Neugeborenen gleichzeitig im ersten Halbjahr nur in niedriger Konzentration vorhanden, ergänzt der Wissenschaftler.

      http://de.sputniknews.com/panorama/20160418/309273171/gefaehrlicher-chemie-mix-fisch.html

    • @ Der Seelenmacher: “ Was kümmert es den Spuren der Wahrheit wer ihnen folgt. Es gibt sie nicht.“

      Es gibt weder Wahrheit noch Lüge bzw. Irrtum für diejenigen, welche zwischen beidem nicht zu unterscheiden wissen.

      In der russischen TV – Sendung „Post Scriptum“ – Leiter ist Alexej Puschkow – wurden nun die USA gewarnt, dass ihnen ein Skandal drohe, wie sie noch keinen gesehen hätten. Diese Sendung ist die wichtigste politische Sendung neben“Vesti Nedeli“ mit Dimitri Kiseljew.
      Puschkow sprach über die Türme, die bei 9/11 „gesprengt“ wurden, und zwar „mit Billigung der amerikanischen Regierung“. Das wurde mit sechs Argumengten derart untermauert, dass kein Gegenargument mehr „zieht“.
      Mir scheint, dass dies ein Indiz dafür ist, dass die Stimmung zwischen Russland und Amerika am“kippen“ ist.

  20. Herr Fleck will mit Esoterik die Welt retten – das ist weniger hell als es sich anhört.
    „Alles easy, wir müssen uns nur selber reinigen, dann gehts auch dem ganzen Planet erste Sahne.“ Wäre schön wenn das so möglich wäre!
    Es ist halt genau nicht so dass alle Menschen nach den gleichen universellen Gesetzen funktionierensind und alles mit allem verbunden ist ….
    Etwas näher an der Realität wäre eine ökologisch aufbereitete Weltwirtschaftsordnung zu der es bereits praktische Ansätze gibt – die aber von den Konzernen bekämpft wird.
    „Das Gute“ muss also nicht in jedem Einzelnen stecken sondern muss im System implementiert sein.

    • @ Lmx Well your name is a number. A piece of plastic film. And you`re growin`funny flowers in your little window sill.

    • Lmx meinte: „Herr Fleck will mit Esoterik die Welt retten – das ist weniger hell als es sich anhört.“

      Nein, diese Behauptung stellt eine unzulässige Verkürzung dar und zielt daher auf eine verzerrende Darstellung des Artikels. Begründung:

      Herrr Fleck schreibt von fehlener Spiritualität und letztlich davon, daß dem heutigen Menschen ein wesentlicher Teil seines angeborenen Bewußtseins abhanden gekommen ist. Getreu unseres „modernen“ (modernden) Wissenschaftsverstädnisses halten sich die meisten Menschen wohl für denkende Maschinen, ebenso wie die Schulmedizin es lehrt und handhabt. Der Geist der meisten Menschen, ihr Verstand, ihre Psychie, spirituell ausgedrückt ihre Seele wurde schon von Kindesbeinen an reduziert, indem die Kinder dazu gezwungen wurden, unerwünschte Selbstanteile abzuspalten und diese hinfort als feindlich und böse zu behandeln, vorwiegend im anderen, da man sich selbst stets als richtig und gut einzuschätzen gelernt hat. Dadurch wurde der Mensch sich selbst zum Feind, wie Herr Fleck ganz richtig bemerkt hat.

      Spiritualität ist nicht synonym zu Esoterik zu verstehen. Man kann auch nicht sämtliche esoterische Schriften in Bausch und Bogen verdammen, denn sogar Kitschromane enthalten die eine oder andere Wahrheit. Die Tatsache, daß zahlreiche esoterische Schriften die menschliche Spiritualität behandeln und darunter das eine oder andere verstanden haben wollen, bedeutet noch lange nicht, daß Spiritualität ein ebensolches Fantasy-Produkt darstellt wie beispielsweise Dämonen, Teufel, Engel, Feen, Kobolde, Heiligenscheine, Gestaltwandler, Magier oder was auch immer die Esoterik „hervorzuzaubern“ pflegt. Spiritualität bezeichnet im Grunde nichts anderes als das vollständige Selbst des Menschen, ein Selbst ohne unterdrückte und abgespaltene Anteile, ein Bewußtsein ohne Unterbewußtsein, eine Verfügung über das gesamte menschliche Sein, ein autonomes Urteilsvermögen und ein Empfinden für das Leben ansich, mit der Gesamtheit des Lebens, mit der wir trotz aller seelischen Verkrüppelung noch immer verbunden sind, andernfalls wir bereits tot wären. Dazu braucht es keine Schriften über okkulte Geheimrituale oder esoterischen Firlefanz, sondern einfach nur das Verständnis für die menschliche Psyche, wie es von zahlreichen modernen Psychoanalytikern und Psychologen gepflegt und erweitert wird. Kleine Anmerkung: ein Psychiater ist kein Psychologe, wenngleich der ebenfalls Psychologie studiert hat.

      Die gesellschaftlichen und damit auch die wirtschaftlichen Verhältnisse sind nicht einfach irgendwann vom Himmel gefallen, wie das manche Neokons anzudeuten scheinen, indem sie auf angebliche Naturgesetze verweisen, vor allem auf das Recht des Stärkeren und die angeblich notwendige Auslese und Eliminierung der Schwächeren. Die Verhältnisse sind immer ein Audruck der mentalen, geistig-psychischen Beschaffenheit, kurz: der inneren Haltung all der Individuen, die zu einer Gesellschaft gehören. Natürlich wurden auch die heutigen Menschen weitgehend von den gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt, und zwar in erster Linie durch ihre Eltern und Erzieher, die unerschüttelich davon überzeugt sind, ihre Nachkommen und Schützlinge genau so heranzüchten zu müssen, wie es die Gesellschaft verlangt und wie sie selbst einst geprägt wurden. Dabei kommt aber in weiten Teilen die oben bereits erwähnte Neigung, im anderen das zu bekämpfen, was man in sich selbst einst als feindlich und böse abspalten mußte, zum Tragen, wodurch man bei den Kindern eben diese Selbstanteile an der Entwicklung hindert und so eine weitere Generation gehorsamer und unterwerfungsbereiter Untertanen heranzieht.

      All diese theoretischen Entwürfe, wie eine bessere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung aussehen könnte, sind und bleiben so lange reine, ungetestete Theorien, wie die große Masse der Menschen nicht bereit ist, an ihrem eigenen Selbst zu arbeiten, ihre eigenen Einstellungen und Haltungen zu hinterfragen. Man könnte zwar versuchen, den Menschen eine solche Gesellschaftsordnung zu verordnen, das würde aber nur funktionieren, wenn die Menschen dann auch ihre Gier, ihr Konsumverhalten, ihre Feindseligkeit, Ihre Feindbilder, ihr Vorurteile usw. aufgeben würden, und das ist durch eine von oben aufgezwungene andere Ordnung nicht wirklich zu erreichen – mal ganz davon abgesehen, daß es keinerlei nennenswerte Kräfte gibt, die ein solches Unterfangen auch nur ansatzweise umzusetzen in der Lage wären. Es gibt im Grunde niemanden, der das will, abgesehen natürlich von denjenigen Menschen, die bereits damit begonnen haben, sich selbst konstruktiv zu hinterfragen und an sich zu arbeiten.

      Stellen Sie sich nur einmal vor, man würde heute das Geld abschaffen und die Menschen dazu auffordern, jedem zu geben, der etwas benötigt, und von anderen zu erbitten, was man selbst benötigt. Der Bäcker soll Ihnen nun Ihre Brötchen, die er nachts um 2 Uhr zu backen begonnen hatte, einfach aushändigen, auch noch ein Stück Kuchen obendrauf, und weil’s nichts kostet, nehmen Sie gleich die ganze Torte mit. Dem Bäcker soll man auf Verlangen im Supermarkt die Lebensmittel, die er selber benötigt, nun einfach ohne Gegenleistung überlassen, die Boutique soll ihre Klamotten jedem in die Hand drücken, der sie begehrt, Handy, Computer, Küchengeräte, Waschmaschine, Auto – jeder könne sich einfach nehmen, was er will, von wem er will, so lange der Vorrat reicht, und all das mit der gewohnten Geisteshaltung (Spirutualität), mit der Einstellung, mit den üblichen Feindbildern, mit der reduzierten, als normal empfundenen Psyche, mit der unterdrückten Empathie des heutigen Menschen. Fragen Sie sich selbst: Würde das gutgehen?

    • @ Lmx
      Wie wäre es denn (wieder) einmal ohne System und die „Weltwirtschaftsordnung“?

      Es gab schon vor unserer Zeit ein Ich-Bewusstsein und Güterkreisläufe, die heute legitimatorisch für uns als „Industrien“ und „Handel“ eingemeindet werden ohne, dass die Altvorderen uns das gestattet hätten. Und selbstverständlich waren auch seinerzeit die geltenden Welterklärungen mit einander verbunden, erkannten die Religionen all überall einander, wussten die Wildbeuter überall von den Ahnen und Geistern.
      Bloß, und das hat Herr Fleck auch nicht behauptet, geht es nicht um „Reinigung“, um irgendeine conditio humana zur Wirkung zu bringen. Die gibt es nicht, sondern die Verursacher der jeweiligen „conditio“ ist die Kernkompetenz der Leute, nämlich eben eine solche – bei Bedarf – neu zu formulieren und praktikabel zu machen.

  21. Lieber Herr Fleck,

    herzlichen Dank für diesen anregenden und schönen Beitrag!

    Ich hätte eine (eher pragmatische) Frage: Was genau bedeutet eigentlich biophysikalische Energie und wie lässt sich diese nachweisen?

    Viele Grüße und ich freue mich auf mehr schöne Beiträge von Ihnen,
    Antje

    • Liebre Antje, vielleicht hilft Ihnen dieser Vortrag weiter, ich denke schon: https://youtu.be/7i_zVtTPEh8

    • Hallo Herr Fleck!
      Sie sind ja tatsächlich auch ein Optimist … lach!! Vielen Dank für den Link!

  22. Ich dagegen halte sogar das Ablehnen von Verantwortung für so zentral, dass ich ihm die Hauptlast bei der Neugestaltung, oder wenigstens bei einem Skizzieren der Bedingungen, unter denen eine neugestaltete gesellschaftliche Formation agiert, aufbürden möchte. `Verantwortung` ist ein oft verwendeter Begriff voller Unschärfe, denn in der Moderne geht es dabei um Vernunft und Einsicht in die Naturgesetze. Die Natur ist vernunftmäßig in ihren Gesetzen und die Menschen erkennen diese Vernunft, indem sie sich ihr unterwerfen und in dieser Unterwerfung und durch sie vernünftig sind und handeln. Die Verbindung zwischen den Gesetzen der Natur und den Tätigkeiten der Menschen ist dabei die „Verantwortung“. Das war vormals in der religiösen Epoche ganz anders; seit nun wenigen Jahrhunderten teilen sich Menschen und „Natur“ nun die freigewordene Kompetenz Gottes der schöpferischen Allmacht.
    Keine Verantwortung zu übernehmen, heißt nun eben, die Welt nicht retten zu müssen, nicht für die gesamte Menschheit sprechen zu müssen, heißt, die Hauptanstrengung darauf legen zu müssen, andere und anderes in Ruhe zu lassen. Dies wird bedeuten, dass die Leute sich mit ihrer ureigensten Kernkompetenz auseinandersetzen müssen, nämlich für sich und die Ihren, wie immer der Begriff definiert ist, worauf auch er sich erstreckt, gesellschaftliche und erträgliche Zustände herzustellen. ich möchte mir dabei vorstellen, dass mit dieser Herstellung gesellschaftlicher und erträglicher Zustände auch die Formulierung einer Erklärung andere Gestalt annehmen kann, sofern nämlich die Herstellung dieser Zustände so von Statten geht, dass die Kompetenz dafür nicht an andere Instanzen wie Gott/Götter, Geister oder „Natur“ überantwortet wird. Dann würde von diesen auch keine Verantwortung übernommen werden, dass sich das Heil erfüllt, die Götter richtig verehrt, die Naturgesetze erforscht und beachtet werden, die ganze Welt gerettet und erhalten wird. Dann wäre auch keine Rechtfertigung dieser Instanzen nötig und sie müssten von den Leuten auch nicht bewahrt werden. Die hauptsächliche Tätigkeit dieser Leute wäre also das Ablehnen der Verantwortung für andere und anderes, soweit es sie nicht selbst betrifft. Diese Aussage, die ich hier nur negativ ableiten aus Anzeichen und Verweigerungen heute schon bemerkbarer Widerspruchsbearbeitungen, ist aber sehr allgemein gehalten und ich kann nicht sagen, worauf sie sich bezieht; also welche gesellschaftlichen Technologien und Ordnungen ihr zu Grunde gelegt sein werden; ob diese Bereiche global sind und wenn ja, wie sich dies auswirken sollte. Ich nehme an, dass die schon erkannten und erprobten agrarischen und industriellen Technologien nicht in Vergessenheit geraten werden, wir wissen aber nicht – und brauchen auch nicht zu wissen –, ob sie überhaupt noch angewandt werden.
    Was dann aber aus der „Natur“, aus der Umwelt, aus dem Vorgefundenen in die soziale und erträgliche Gemeinschaft wandert oder gezogen wird, vielleicht durch Sozialosmose oder andere Technologien, von denen wir heute nichts wissen, wird dann als menschlich zu bezeichnen sein: menschlich auf eine Art, die über den moralischen und biologischen Horizont dessen, was heute als menschlich gilt, weit hinausreicht. Dies ist die Kehrseite davon, nur für sich selbst Zustände der Gesellschaftlichkeit und Erträglichkeit, also Gutes Leben herzustellen: Was in Ruhe gelassen wird, geht uns nichts an, was aber uns angeht, wird so behandelt, als wären wir es selbst.

    • @ Petra: Thema „Vernunft“ und „Naturforschung“

      Haben Sie schon mal ein sogenanntes „Atom“ gesehen ? Oder haben Sie Bilder der Vorstellungen gesehen, die gewisse Naturforscher sich davon machten ? „Atom“ bedeutet „Unteilbares“. Ab er man redet davon, es zu spalten.

      Dr.Rudolf Steiner sagte dazu folgendes: “ Ja, diese vernünftigen Naturforscher der Gegenwart sind alle Okkultisten des Materialismus, denn sie reden von Atomen. Wenn sie aber nicht unvernünftig sind, wird es ihnen gar nicht einfallen, zu behaupten, dass man mit irgendeiner Methode an das Atom herankommen kann. Das Atom bleibt im Okkulten. Sie lieben es nur nicht, Okkultisten genannt zu werden, aber sie sind es im vollsten Sinne des Wportes.“
      Quelle: Steiner GA 151, Seite 56 f

      Die Indianer, auf welche Herr Fleck hinweist, kennen noch gewisse Pilze, welche, wenn man sie einnimmt, ein geistiges Schauen ermöglichen. Diese Atom-Pilze jener Okkultistennaturforscher, auf welche Dr.Steiner hinweist, sind ungeniessbar.

      Da sind mir doch Champignons lieber !

    • @Michaela
      Ich bestreite nicht die vielen Möglichkeiten, die die Leute aus ihrer Grundkompetenz ihr Zusammenleben praktikabel zu machen über lange Zeiten hinweg hervorgebracht haben. In jeder der verschiedenen Epochen ist die Erklärung gültig, weil sie das Zusammenleben erfolgreich organisiert. Ob man mit den „Geistern spricht“ oder „Naturgesetze erforscht“ – alles ist gleichermaßen gültig.
      Und doch wird die jeweilige Hervorbringung der Leute bisher immer sogleich etwas Drittes, dem Autorität verliehen wird und das den Leuten entgegen tritt obwohl das Dritte nichts anderes ist als die Kompetenz der Leute höchst selbst, nämlich sich sozial mit einander in vielfältigste und hochkomplexer Weise in Beziehung zu setzen. Die jeweils gültige Erklärung des Lebens – meinetwegen auch der Welt – ist bisher immer fetischverfasst und scheitert schlussendlich deshalb an ihrer eigenen Unvollständigkeit und den daraus hervorgehenden Widersprüchen.

      Die Moderne scheint da besonders kurzlebig zu sein. Die religiöse Formation schaffte dagegen 8000 Jahre.
      Es kann aber keinen Rückfall auf vorherige Epochen geben, also auch keinen Rücksturz in religiöse Denkweisen. Es wäre an der Zeit die einzige Verantwortung wahrzunehmen, deren wir fähig sind – die Verantwortung für unser gutes Leben unter Einschluss von allem, was dazu gehört zwar unter der Prämisse: Ni Dieu ni maître

    • Die Neigung, sich Illusionen hinzugeben und sich Illusionen zu verschaffen, eigent vorwiegend Menschen, die der Illusion bedürfen. (frei nach Karl Marx)

      https://www.youtube.com/watch?v=5slFqczJ7Ww

    • @ Petra: „Ni Dieu ni maitre“

      Sie schreiben: “ Die religiöse Formation schaffte dagegen 8000 Jahre. Es darf aber keinen Rückfall auf vorige Epochen geben.“ Wenn man noch weiter zurückgeht bis vor die Zeit von vor 12000 Jahren, also bis in jene Zeit, welche die Edda als „Niflheim“= Nebelheim benannte, haben wir eine Erde, die weitaus mehr Vulkanismus und dadurch Wärme hatte, weswegen die Wassermassen, die heute den Atlantischen Ozean bilden, als Nebelmassen die Erde umhüllten.
      Dadurch konnte die Sonne nicht so durchdringen, wie sie heute durchdringt.
      Das war eine Zeit, in der völlig sinnlos gewesen wäre, den Menschen „Religion“ zu geben. „Religion“ bedeutet:Rückführung.

      Damals wäre ganz sinnlos gewesen, den Menschen einen „Glauben“ an Gott oder Götter zu predigen. Das wäre genauso überflüssig gewesen, wie es heute überflüssig wäre, den Menschen einen „Glauben“ an die Existenz von Tischen und Stühlen abzuverlangen. Denn heutzutage nimmt der allgemeine Mensch die Gegenstände der Aussenwelt durch seine äusseren Sinnesorgane wahr und muss gar nicht an deren Existenz zweifeln. Ebensowenig mussten die Menschen, die vor der Eiszeit – die Bibel nennt das die Sintflut -lebten, die Existenz der Götter, der Engel und Erzengel und Naturgeister bezweifeln, denn sie ERLEBTEN sie,SCHAUTEN die geistige Welt durch voll entwickelte Chakren, geistige Wahrnehmungsorgane, die beim heutigen Menschen verkümmert sind. Und das hat auch seinen Sinn, dass das verkümmerte, denn wäre das nicht geschehen, hätte der Mensch kein Ichbewusstsein und keine Verstandeslogik entwickeln können.

      Worum es heute meiner Meinung nach geht, ist, mit voll entwickeltem Ichbewusstsein und voll entwickelter Verstandeslogik wiederum nun das Denken so zu spiritualisieren, dass erneut dann „Religion“ ganz überflüssig wird.
      Sie wird dann ähnlich überflüssig sein, wie ein Häusermakler für denjenigen Hauskäufer überflüssig wird, der die Adresse des Hausverkäufers selbst herausgefunden hat.

    • @ Petra: P.S.

      Zum Phänomen „Eiszeit“ bzw, Sintflut ein Zusatz. In allen älteren Kulturen der Erde gibt es mündliche Ueberlieferungen der „Grossen Flut“. Während der Zeit, wo die Erde von Nebelmassen umhüllt war, weil der Vulkanismus stärker war und die Hitze die Wassermassen in Nebel verwandelte, drang die Sonne nicht durch bis zur Haut der Menschen.
      Die Sonne hatte eine Aura. Die Haut dieser damaligen Menschen soll blau gewesen sein. Man kann natürlich sagen, das ist eine Theorie. Doch diese Theorie wird mir durch folgendes plausibel. Als die Erde abkühlte, regneten die Wassermassen herunter, und das Wasser bedeckte den Boden einer früheren Landmasse, die dort lag, wo heute der Atlantische Ozean ist. Deswegen mussten die Menschen, deren kulurelles Zentrum westlich von Irland lag, nach Osten abwandern, bis hin nach Tibet und nach Indien. Und nun gibt es noch heute in Indien Götterbilder, welche Menschen mit blauer Haut darstellen. Gemäss der Theorie, die mir erst Theorie ist, von der andere sagen, sie sei Erkenntnis, brachten die voreiszeitlichen Menschen, die westlich von Irland lebten, ihre Götter mit nach dem Osten.
      Und nun gibt es eine biologische Tatsache, welche diese Theorie der blauhäutigen westlichen voreiszeitlichen Menschen stützt. Der letzte Rest der blauen Haut hat sich bis in unsere Zeit hinein „gerettet“, Bei den Mongolen gibt es den bekannten sogenannten „Mongolenfleck“ am Rücken, wo die Haut blau ist.

      Und es gibt die Etymologie, deren Vertreter behaupten, es habe während dieser Völkerwanderung von West nach Ost eine Lautverschiebung vom W zum B hin gegeben. Die westlichen Menschen brachten ihre Götterbilder und ihre Götternamen mit nach dem Osten. Ursprünglich waren es Odin-Wotan, was dann im Laufe sehr langer Zeiträume durch diese Lautverschiebung zu Wotan-Bodhan-Buddha wurde, gemäss dieser Theorie, von der manche sagen, sie beruhe auf Erkenntnissen.
      Es gibt in allen älteren Kulturen Ueberlieferungen der „Grossen Flut“. Ich meine, auch bei den Hopi, Ein Teil der Menschen floh vor der Wasserkatastrophe nach Westen, ein anderer Teil nach Süden und die Hauptströmung soll nach Osten gezogen sein. Platon teilt noch mit, dass die Weisheitslehrer der Aegypter Kunde hatten von dem Untergang der Atlantis.

    • @ Michaela
      Ein Ich-Bewusstsein hatten wohl alle „Menschen“, seitdem sie sich auch eine jeweilige „Natur“ und anders als eben jene verstehen. Mit der Edda ist es schwierig, weil sie erst durch Mönche aufgezeichnet wurde. Ich denke aber auch, dass sozusagen Traumzeitmythen, die Eroberung durch indogermanische Reitervölker und vielen andere dort seinen Niederschlag gefunden hat. Es ist höchst interessant und tröstlich zu lesen, was dort steht. Man kann sehen, dass die Welt ganz anderes verstanden wurde, ich sie niemals so verstehen kann wie die Alten, aber darin immerhin das Wichtige ist, dass auch unsere moderne Welt vergänglich ist.
      Die neue Epoche entstand niemals ableitungslogisch aus der anderen, es gab keine Keimformen, kein „irgendwie war das schon so“, sondern das Neue entstand gegen! das Vorhergehende und wohl immer im Verlauf einer Bruchzeit, die von den meisten als katastrophisch erlebt wurde. Die Universalgeschichte, zu Anfang unserer Epoche formuliert, ist ein reines Legitimationskonstrukt, dass ungefragt vor uns lebende Zivilisationen vereinnahmt und behauptet, dass diese bereits auf uns verweisen – als hätten sie ihr Leben über das sie berichten für uns gelebt. Und wir wissen es dann auch noch besser durch Textkritik und historisierendes Geschwafel, in den meisten Fällen verschweigend, dass wir von den Ruinen der vergangenen Welten nichts verstehen können.
      Ich schrieb, dass die vielen Erkenntnismöglichkeiten, die die Leute bisher hervorbrachten, alle gleichermaßen praktikabel sind damit gleich gültig. Man kann auch heute mit den alten Methoden zu greifbaren Ergebnissen gelangen. Das ist dann aber die Veranstaltung im Nebenbei und Nebenher (auch wenn es für die Beteiligten beglückend sein mag) und für den Vollzug der modernen Welt nicht relevant. So heißt den Religion auch „Rückbindung“ und dass ist bürgerlich nur ideologisch möglich; es gibt keinen uns liebenden Gott mehr, der für uns sorgt und mit uns verwandt ist. Schon die Protestanten müssen beginnen, „Gott zu lieben“, was zuvor undenkbar weil unnötig war.
      Mir scheint auch die Idee, dass der Häusermakler ja überflüssig ist, weil er vermittelt, sehr dem protestantischen Ethos verhaftet zu sein. Ich als Juristin und mit Grundstückskaufverträgen befasste Person schätze Makler sehr, die ihr Geschäft verstehen – von der Wertermittlung über die Kenne juristischer Vorgaben bis hin zum erfolgten Interessenausgleich zwischen den Vertragsparteien. Die oft sehr unsachlich agierenden Parteien zusammen zu bringen erfordert nicht nur Spirit, sondern eine Menge Spiritualität und Resilienz.

    • @ Petra: „Ein Ich – Bewusstsein hatten wohl alle „Menschen“…“

      Ja, schon, nur ist das heutzutage weiter entwickelt als zur Zeit, wo es Stammeskulturen gab, in denen primär wesentlich war, welcher Abstammung jemand war, welchem Stamm jemand zugehörig war. Hitler, der ja eigentlich dieses Alte, längst nicht mehr Zeitgemässe, d.h. Blut und Boden – Kollektivismus wieder aufwärmen wollte, unterdrückte jeden Individualismus. Es sollte nicht ankommen auf das Individuelle, das sich längst emanzipiert hat von nationalistischen Zusammenhängen. Aber der Zeitgeist schritt über diese Ideologie hinweg.
      Andere Lebewesen der Erde sind eingebunden in jahreszeitliche Rhythmen, sind abhängig von den Jahreszeiten und dadurch abhängig vom Kosmos. Der Mensch hat sich auch dem Kosmos samt Jahreszeiten gegenüber emanzipiert.

      Das Ich ist zum Zankapfel geworden, weil es nach zwei Seiten hin sich entwickeln kann. Entweder zur Seite des Positiven, wo das Individuum seine Fähigkeiten in den Dienst aller stellt. Oder zur anderen Seite des krassesten Egoismus. Entwickelung zur Freiheit und zum Individualismus birgt Chancen und Gefahren.
      Doch ich meine, es gibt keine Alternative zur Freiheit, auch keine zur Meinungsfreiheit, wenn wir nicht kollektiv zu bürgerlichen Duckmäusern verkommen wollen.
      Das mit dem „historisierenden Geschwafel“ sehe ich genauso, wie Sie es sehen. Geschichte ist eine fable convenue.

      Zum „Häusermakler“ : Natürlich haben Sie ganz Recht, dass dieser Beruf keineswegs überflüssig ist „weil der Makler vermittelt“. Keine Ahnung, wie evangelische Theologen das beurteilen, und offen gesagt interessiert mich dieses Jahrhunderte andauernde Gezänk der Theologen gar nicht, eher widert mich das nur an. Das Beispiel „Makler“ wählte ich nur deswegen, um zu veranschaulichen, warum ich meine, dass zukünftig die Menschen sich auch gegenüber religiösen Ideologien emanzipieren werden. Nur werden Sie da mir wahrscheinlich widersprechen.
      Denn Sie formulierten ja: “ es gibt keinen uns liebenden Gott mehr.“ Da werden Sie wahrscheinlich meine Veranschaulichung nicht mitdenkbar finden. In meinem Beispiel „Makler“ ist es die Kirche, die behauptet, die Adresse des Gottes zu kennen, zu dem sie uns – wir sind da die „Hauskäufer“ in meiner Veranschaulichung – rückführen will.
      Gott wäre in diesem Beispiel der „Hausverkäufer“.
      Ich hatte ausdrücken wollen : Wenn wir ein Haus kaufen wollen und einen Hausverkäufer privat schon kennen, wofür brauchen wir dann den Makler ? Wofür brauchen wir Kirche, wenn die uns zu einem Gott erst rückführen wollen, den wir längst kennen ?
      Gott ist Liebe und er ist Geist. Ich denke da aufgrund eines inneren „Damaskus“ gemäss Paulus. Allerdings ganz ohne irgendwelche Ambitionen in puncto Exoterik, die ja längst der Politik und den Banken die Schleppe hinterher trägt, wofür wohl der Gauckler ein Beispiel gibt. Mir fiel besonders auf, dass direkt nachdem der deutsche Papst zurücktrat – welch eine „Rückführung “ ? – der Blitz in den Vatikan einschlug, bevor der Jesuit ans Ruder kam.
      Ich nenne diesen „Zufall“ einen „Auffall“. Eine „Bagatelle“, doch diese erscheint mir als sehr bedeutsames Ding.
      Das kann natürlich jeder Mensch sehen, wie es beliebt.

  23. Lieber Herr Fleck,

    HERZLICHEN Dank für den wunderbaren Beitrag ! Ja, die rationalistische Denkweise ist ein „schleichendes Gift“, wenn ihr kein Gegengewicht beigefügt wird, nämlich eine An-Schauung, die beim STAUNEN den Ausgangspunkt nimmt. Wenn man in sternklaren Nächten das Firmament betrachtet, kann man doch Ehrfurcht empfinden, und wenn man ein kleines Senfkorn in die Erde gibt und das Vielfache an Senfkörnern zurück bekommt, dann möchte man doch die Erde in LIEBE umarmen, nicht wahr ? Wir nehmen mehr als wir geben. Wir können das nur durch LIEBE ausgleichen.

    • Michaela, wenn sich bei den Hopis zwei Kinder streiten, kommt ein Erwachsener gelaufen und bittet die Kleinen mit ihm in der kommenden Nacht in den Sternenhimmel zu schauen, um sich vor diesem „Hintergrund“ der Lächerlichkeit des Streits bewusst zu werden. Ich war da, es funktioniert …

    • Hallo Michaela,
      du schreibst u.a.

      „… ein kleines Senfkorn in die Erde gibt und das Vielfache an Senfkörnern zurück bekommt,
      dann möchte man doch die Erde in LIEBE umarmen, nicht wahr ? Wir nehmen mehr als wir geben. Wir können das nur durch LIEBE…“

      Hammer!

    • Lieber Dirk C. Fleck,
      “ … kommt ein Erwachsener gelaufen und bittet die Kleinen mit ihm in der kommenden
      Nacht in den Sternenhimmel zu schauen,…“ Mit jedem künstlichen Licht – bei Dauerbe-
      trieb (sprich normale Straßenbeleuchtung) – ist es einem Menschen nicht möglich, die
      Sterne zu sehen, somit er nicht : “ … sich vor diesem „Hintergrund“ der Lächerlichkeit
      des Streits bewusst zu werden…“ kann.
      Und „… Ich war da, es funktioniert … “ mit Sicherheit nur noch in einer intakten Umwelt,
      in einer Meditation, einem Traum oder im nächsten Leben.
      Zum Thema Tag-Träume, kommt mir immer wieder, der nach folgende Titel in den Sinn.
      Liebe Grüße Frank
      https://www.youtube.com/watch?v=SoHAnSkmmRQ

    • Lieber DEUSSEMPERMAJOR, im Hopireservat sind die Bedingungen für solche „Lehrstunden“ noch optimal. Ansonsten haben Sie natürlich recht

    • „…wenn sich bei den Hopis zwei Kinder streiten, kommt ein Erwachsener gelaufen und bittet die Kleinen mit ihm in der kommenden Nacht in den Sternenhimmel zu schauen, um sich vor diesem „Hintergrund“ der Lächerlichkeit des Streits bewusst zu werden. Ich war da, es funktioniert …“

      Na klar, weil bis dahin der Streit – insbesondere bei Kindern – „vergessen“ ist und etwas anderes (ablenkendes) in interessanten Vordergrund gerückt wird.

      Nur! mittels Spiritualität und Esoterik „retten wir die Welt“ nicht. Dazu bedarf es angewandte Ratio, also Vernunft, Logik, Wahrheit und Handeln auf Grundlage der daraus gewonnenen Erkenntnisse. Letztlich stehen Esoterik und Vernunft etc auch nicht konträr, sondern sind Brüder.

    • Lieber Dirk C. Fleck,
      ja, Sie schreiben es“ … noch …“. Ist der nachfolgende Beitrag korrekt?
      https://books.google.de/books?id=3j8BAQAAQBAJ&pg=PA193&lpg=PA193&dq=Hopireservat&source=bl&ots=hXDf9-Ytpz&sig=5jgIQFx6CQeoUBnEjStbWP8OK0M&hl=en&sa=X&ved=0ahUKEwitlIPk0pPMAhVD2ywKHWP3CFgQ6AEIVjAI#v=onepage&q=Hopireservat&f=false

  24. Lieber Herr Fleck,
    was für eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben. Sie sprechen die Wahrheit aus, wie toll. Wir sind Alle nur das eine Bewusstsein, das sich als Teilchen ausdruckt um zu erfahren, wachsen und werden. Ein schönes Wochenende.
    P.S. schreiben Sie wieder mal etwas schönes, damit unsere Herzen in die richtige Schwingung kommen…

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