Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Jörg Platzer und Bilbo Calvez

Einer der ersten Schritte, wenn es darum geht, sich vom Geld zu verabschieden, ist es, sich von der Macht der Banken zu befreien.

Kryptowährungen eignen sich hervorragend dazu. Zuerst wurden die Bitcoins erfunden, sie sind die bekanntesten unter den Kryptowährungen und werden oft mit Gold verglichen. Die andere Coins, wie zum Beispiel die Litecoins, kann man bis dato nur mit Bitcoins kaufen.

Die Coins sind wie Bargeld, nur, dass man dieses Bargeld nicht anfassen kann. Man besitzt dieses Geld in einem virtuellen Portemonnaie, wie zum Beispiel in seinem Mobiltelefon oder Computer. Damit kann man im Internet oder im realen Leben bezahlen, ohne dass man für die Transaktion eine Bank benötigt. Es reicht, wenn man sein Mobiltelefon gegen ein anderes Mobiltelefon hält. Durch das Lesen von QR-Codes wird die Transaktion durchgeführt.

Das “Room77” in Berlin bietet nicht nur „warm beer, cold women and fast food made slow“, es war auch eine der ersten Kneipen weltweit, wo man mit Bitcoins – bzw. mit Milli-Bitcoins – bezahlen kann.

Der Betreiber und begeisterte Bitcoins-Spezialist Jörg Platzer macht „alles“ mit Bitcoins und hat auch ein Buch darüber geschrieben: „Bitcoin, kurz und Gut“, in dem man auf verständliche Art und Weise erklärt bekommt, wie man Bitcoins kauft, verkauft, benutzt und sicher aufbewahrt.

Bilbo Calvez traf Jörg Platzer in seinem Room77 in Berlin-Kreuzberg und sprach mit ihm darüber, wie seiner Auffassung nach der Bitcoin die Welt verändern kann, und was der Bitcoin zum Weg in eine geldlose Gesellschaft beitragen könnte.

Das Gespräch mit wurde am 1. September 2015 in Berlin aufgezeichnet.

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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, ist für September 2016 in der Planung. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

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Weitere Filme der Bärensuppe:
Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Elias Tsolakidis und Bilbo Calvez
https://www.youtube.com/watch?v=ci0Uz…
Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Dada Madhuvidyananda und Bilbo Calvez
https://www.youtube.com/watch?v=CQKdh…
Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Alicia und Bilbo Calvez
https://www.youtube.com/watch?v=vGyDf…

Weiterführende Links:
www.baerensuppe.berlin

Ich komme aus der Zukunft / Bilbo Calvez bei Free Spirit®-TV
https://www.youtube.com/watch?v=3QjhY…

Zeitreisende hält Rede vor dem Brandenburger Tor Sommer 2014
https://www.youtube.com/watch?v=j4vtI…
Die Rede, mit deutschen und englischen Untertiteln:
https://www.youtube.com/watch?v=2i36j…

48 Kommentare zu: “Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Jörg Platzer und Bilbo Calvez

  1. van Galgenberg sagt:

    Wat´n Bullshit!
    Der Typ weiß selbst nicht wie das System funktioniert, seine Argumente und Erklärungsversuche sind nur eine Kette von Beispielen, weshalb es so toll sein soll.
    Kursschwankungen ignoriert er, warum er die ignoriert umschifft er.
    Wenn er selbst das System verstanden hätte, könnte er es an Hand simpler Beispiele problemlos erklären. Vielleicht hat er auch nur verstanden, dass es Vorteile hat, wenn niemand nachvollziehen kann, wem die einzelnen Bitcoin Konten gehören, und will das nur nicht so direkt erzählen (aus welchen Gründen auch immer).
    Fragen würgt er ab “lass mich doch mal mein Ding zu ende führen”, um dann wieder das Selbe wie zuvor zu “erklären”.
    Auf mich macht das fast den Eindruck, als wolle er sein Halbwissen als Vollwissen verkaufen. Schwache Leistung von Bilbo, wenn sie sich abwürgen lässt und sich im Vorfeld auch nicht näher informiert hat. Wenn man blind in ein Interview läuft, hat man keine Chance informative Details, also Vor- und Nachteile, heraus zu arbeiten.

    Für mich sind Bitcoins erst einmal eine Form von Währungsprodukt, welches mit herkömlicher Kohle bezahlt werden muss. Um so weniger Menschen sich Bitcoins, auf Grund schwachen Einkommens, leisten um so mehr bleiben darauf sitzen. Hinzu kommt, dass man, wenn man Miete etc. bezahlen möchte, einen Drittanbieter einschalten muss, der die Bits wieder konvertiert um es für die Miete etc. verwenden zu können. Und dafür muss man dann natürlich auch noch mal Gebühren zahlen. Wie blöd ist das denn?
    Erinnert mich stark an den Tulpen Crash, damals in Holland. Viel Wirbel um nichts.
    Das mit dem Generieren von Bitcoins soll wohl auch nicht so funzen wie angepriesen (so schrieb ein User weiter unten).
    Interessant wirds wohl echt nur für Leute sein, die anonym Kohle bunkern wollen.
    Wir tauschen ein komplexes Geldsystem gegen ein undurchsichtigen Scheißhaufen, von dem wieder nur wenige profitieren.
    Ne ne, dann doch lieber Selbstversorger.

    • schliemanns sagt:

      Entschuldige aber du scheinst nicht wirklich über die Materie Bescheid zu wissen.
      Wie kommst du darauf Bitcoin als Scheißhaufen zu bezeichnen? Das zeigt allein schon, dass dir die Argumente fehlen.
      Bitcoin ist eine Möglichkeit Zahlungen vertrauensvoll abzuwickeln.
      Es ist eben kein “Geld” welches von ein paar privelegierten Wenigen bereitgestellt wird und worauf dann die große Masse Zinsen an diese Wenigen bezahlen muss damit es überhaupt vorhanden ist.
      Oder “Geld” was einfach gedruckt wird (Dollar) und der seit 1971 (Aufhebung des Goldstandards) rein gar nichts mehr wert ist und mit dem aber ganze Volkswirtschaften “aufgekauft” werden. Der einzige Grund warum der Dollar bis heute verwendet wird ist Zwang in Form von Petrodollars und wehe dem der auf die Idee käme Öl auch gegen andere Währungen zu verkaufen, ein weiterer Grund ist die Androhung von Krieg und Gewalt.
      Bitcoin ist eine Möglichkeit Bezahlungen von jeglichen Ort zu jedem anderen beliebigen Ort abzuwickeln, von Mensch zu Mensch, diese müssen sich nicht mal kennen und es funktioniert doch.
      Im Moment werden die meisten Zahlungen ins Ausland per Western Union abgewickelt, mit horrenden Gebühren.
      Mit Bitcoin kann das so gut wie kostenfrei abgewickelt werden.
      Länder die unter einem Embargo stehen können überhaupt keine Zahlungen empfangen und somit sind die Menschen von jeglichen Zahlungsfluss abgeschnitten. So auch in Syrien. Mit Bitcoin kann auch Geld nach Syrien geschickt werden.
      Unser jetziges Geldsystem ist zutiefst ungerecht, es ist zentalistisch und verleiht den Menschen die die Macht darüber haben grenzenlose gegenüber den anderen Menschen.
      Banken können aus dem Nichts Geld erzeugen (Kreditvergabe) und verlangen dieses Geld mit Zins und Zinseszins zurück. Du kaufst dir ein Haus auf Kredit. Du kannst den Kredit nicht mehr bedienen (aus welchen Gründen auch immer) dann nehmen sie dir das Haus. Die Bank hat danach ein Haus mehr und nichts dafür geleistet! (Außer einen Vertrag aufsetzen und ein paar Tastendrücker).
      Wenn man eine neue Idee voran bringen möchte und überzeugt ist, dass es eine Alternative zu unserem bestehenden zutiefst ungerechten System ist, dann nimmt man erst mal auch ein paar (übrigens sehr niedrige) Gebühren in Kauf.
      Ich zahle meiner Bank auch jeden Monat um die 10€ nur weil ich da mein Giro laufen hab!
      Selbstversorger ist natürlich schön!
      Kann aber nicht jeder machen.
      Und ausschließlich Selbstversorger? Ich glaube da gibt es nicht wirklich sehr viele (leider).

  2. Carsten sagt:

    Die Grundidee von BC ist gut. Ein Geldsystem ohne Bankkontrolle. Allerdings gibt es auch hier unschöne Abhängigkeiten. Zum einen funktioniert der Tausch/Handel überwiegend über das Netz. Was passiert hier, wenn das blockiert wird, weil es diejenigen, die das können so wollen? Zum anderen kommt man beim Stromausfall gar nicht an die Daten auf seinem Rechner.
    Die Verteilung der BC scheint mir auch ein Problem zu sein. Ein neues Geldsystem kann nur gerecht sein, wenn es keine Möglichkeit gibt, das Einzelne es horten können. Damit ein freies und gerechtes Geldsystem funktioniert, muss es an Wert verlieren, wenn es in großen Mengen geparkt wird. Es darf also kein Anreiz geben, wenn einer auf dem Geld sitzen bleibt. Die Erklärung der ungleichmäßigen Verteilung hat mich im Interview nicht überzeugt. Genauso wenig, dass wer früh bei BC eingestiegen ist, diese sehr günstig bekommen hat. Der ist dann ja extrem gestiegen. Das ist dann auch nicht unbedingt gerecht. Extreme Kursschwankungen verleitet immer zu komischen Spekulationen. Auch keine gute Grundlage. Stabile Kurse über längere Zeit wäre hilfreich.
    Trotzdem ist die Idee von BC sehr interresant und sollte weiter im Auge behalten werden, wie sich der BC weiter entwickelt.

    Und es stimmt, solang es nichts besseres gibt, muss mit dem Vorhanden vorlieb genommen werden.

  3. schwarz ist weiß sagt:

    Das Bitcoin anonym ist, glaub ich nicht.
    Auch stören mich die starken Kursschwankungen – ist wohl eher was für Spekulanten.
    Von Geld erwarte ich, das es einigermaßen stabil ist.
    Wer sagt mir, das dahinter kein Schneeballsysthem steht?

  4. Bernard Neelen sagt:

    ….Wenn man ein bisschen länger darüber nachgedacht hat wird jedoch auch klar, dass diese Währung “mit endlicher Geldmenge”, eine eingebaute Deflation hat. Das heißt desto mehr Güter mit Bitcoin bezahlt werden desto höher wird der Wert eines Bitcoin ( wie ja auch aktuell zu sehen ist). Das wiederum kann man auch als eine Art Zins und Zinseszins betrachten. Es würde also z. B. keinen Sinn machen mit Bitcoin eine Bäckerei zu finanzieren, weil die Brötchen garantiert immer billiger und billiger verkauft werden müßten – man könnte nie den Kredit für die Bäckerei abbezahlen – wäre ein ewiger Gefangener seines Kreditgebers.

    • Hanover Fist sagt:

      Das ewige zerpflücken neuer Ideen bringt nichts.
      Jedenfalls nicht mit den alten Denkmustern!

      Toller Beitrag KenFm, Danke!

      Wo sind denn eure Vorschläge? Nur KenFm gucken und sagen geht nicht ?
      Das ist doch eine Vision, genauso wie das Infomoney (osbeee)

      Wenn man sich einig darüber ist daß, das jetzige System ungerecht und endlich ist, kann man doch parallel etwas anderes ausprobieren?
      Open source sagt doch einiges!

      Ich bin mir sicher, wenn wir neues nicht zulassen, sind wir weg vom Planeten! Weiter so?
      Die neue Weltordnung muß kommen und wir sind die Generation die das mitbestimmen können!

      Momentan haben wir Hanover Fist: https://youtu.be/4D13KjR_Xvc
      4 Minuten 20!

      Was sein könnte für Bewußte: Ihr wollt die Wahrheit?

      https://youtu.be/hZJXYtMtk7w
      3 Stunden!

      Danach kann man die Welt anders sehen, oder wer keine neue Sichtweise zulassen will, kann weiterhin im Gedankenkäfig an Blutgeld oder Schuldgeld glauben!

      Lieben Gruß an Alle

      Hanover Fist

  5. hooma sagt:

    Das Hauptproblem von Geld ist nicht, dass es Banken verwalten oder es beliebig vermehrt werden kann. Diese 2 Argumentationspunkte von Bitcoin sind damit zu wackelig um überhaupt ernsthaft vermehrt darüber Gedanken zu verschwenden. Denn die Hauptprobleme bleiben dennoch die gleichen.

    • Der Souverän sagt:

      Banken verwalten Geld lange nicht mehr. Die 0, bis 3% die sie damit verdienen sind eher “zwangsverdient”. Banken sind zu Zockerbuden verkommen und Bankster bestimmen die Gesetze zumindest in ihrem Metier.

      Die Geldvermehrung ist ein Riesenproblem, weil Geld ja nicht vermehrt wird um irgendwo dumm rum zu liegen, sondern “damit es arbeitet”. Und da sind wir dann wieder bei den Zinsen, die ausschließlich von dir und mir erarbeitet werden können. Je mehr Geld, desto mehr Zinsen, desto mehr Arbeit. Wobei für uns nur das mehr an zu zahlenden Zinsen und das mehr an Arbeit bleibt. Zum Ausgleich kriegen wir dann weniger Geld.

      Und mit diesem wenigen Geld dürfen wir dann mit gigantischen Millionensummen jenen die uns mittels Geheimverhandlungen – die allein schon hunderte Millionen wenn nicht gar Milliarden kosten – halbbiologischen Sondermüll auf die Teller legen will, ein schönes Leben bereiten.

    • hooma sagt:

      Ich sprach auch explizit vom Geld und nicht von Banken oder dem Geldsystem. Da Bitcoin nur Geld ersetzt und nicht das Geldsystem und die Spieler austauscht wird sich also daran nichts ändern. Die Positionen bleiben doch die selben, genauso das System in dem das Geld Anwendung findet. Deshalb ist es total sinnlos

    • schliemanns sagt:

      dann erklär dich doch bitte etwas genauer!
      Eines unserer derzeitigen Hauptprobleme IST DAS GELDSYSTEM!
      Schau dir doch mal Vorträge von Franz Hörmann; Infomoney (osbeee) an oder auch hier auf KenFm Christoph Pfluger (Vollgeld).
      Wir leben in einem künstlichen Mangel. Wenn die Löhne höher wären dann würden sich die Menschen viel mehr leisten (würden sich z.B. den Laminatboden legen lassen, sich nicht die billigsten Fenster kaufen, bessere Nahrung, Blumen usw.. usf…) es würden Arbeitsgelegenheiten entstehen in Massen. Die Hochzeiten im Mittelalter waren solche Zeiten, das Geld war im Umlauf (daher der Spruch: der Rubel muss rollen) prunkvollste Bauten entstanden, heute noch einmalig in der Welt!
      Heute gerinnt das Geld an einigen wenige Orten, es fehlt im Volk, alles stagniert, vertrocknet, jeder hat immer weniger, kann immer weniger ausgeben usw… darum ist dieser intellektuelle Minderleister von Finanzminister: Die schwarze Null Schäuble, auch so tödlich.
      Aber der eigentliche Grund liegt in diesem Geldsystem in dem sich ganz wenige Private allein dadurch unermesslich bereichern weil sie Geld (unverzichtbar für eine Volkswirtschaft) überhaupt zur Verfügung stellen. Unser Staat bezahlt horrende Zinsen, an eine private Institution, nur damit Geld vorhanden ist! Unvorstellbar!
      Banken erschaffen Geld aus dem Nichts! In Form von Krediten. Wenn du 300 000€ Kredit aufnimmst (würdest du eh nicht kriegen…) entstehen diese 300 000€ in dem Moment wenn du den Kredit unterschreibst, aus dem Nichts!
      Wenn du den Kredit nicht zahlen kannst, hat die Bank danach ein Haus mehr für das sie nichts geleistet hat!
      Aber das ist noch gar nicht sooo interessant für dieser werten Herren, interessant wird es erst wenn sich die Banken gegenseitig Kredit geben, da entstehen erst Summen, da wird dir schwindelig…
      Nein! Unser Geldsystem ist verantwortlich für Krieg, Armut, Mangel, Umweltzerstörung usw.. wer das noch nicht begriffen hat sollte sich aber langsam mal auf den Weg machen und aufwachen.
      Hätten wir ein anderes Geldsystem könnten wir in Fülle leben, nachhaltig!
      Ich sage nicht dass BC diese Änderung herbeiführt aber BC ist ein sehr guter Anfang und eine sehr gute / sichere Alternative (wenn dann auch die Einlagen der Deutschen weg sind bei den nächsten “Bankenrettung”. Das Bail in wurde Europaweit Anfang des Jahres in Brüssel entschieden!)
      Und: deswegen kommt auch das Bargeld weg!

    • schliemanns sagt:

      und: wieso tauscht BC nicht die Spieler aus?!
      Natürlich! Die Banken werden komplett umgangen!
      Es ist ein DEZENTRALES OPEN SOURCE PROJEKT!
      Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Leute was schreiben und sich eine Meinung bilden obwohl sie nur über Halbwissen verfügen…
      So unter dem Motto: das ist Neu, ich versteh es nicht gleich, also erst mal ablehnen.
      Überrascht mich doch schon hier auf KenFm…

  6. Bernard Neelen sagt:

    Das war sehr interessant
    Danke an KenFm!

  7. patrick Züfle sagt:

    Ich bin ein Man. Ich habe zwölf Jahre extrem intensiv mit Computer gearbeitet. Das heisst 50 Stunden in der Woche und mehr. Bilder -GIMP, 3d – Blender, Fraktaleprograme. Videobearbeitung. Ich habe auch viel programmiert. HTML, CSS, javaScript, PHP, Mysql, Java, Python.
    Ich sollte also der ideale Bitcoin Nutzer sein……
    Ich hatte versucht mir so ein Bitcom Geldbeutel an zu schaffen.
    Ich hatte dazu nicht nur viele Stunden eingesetzt, sondern viele Monate!!!
    Ergebniss ;
    Null
    Also …..
    Das geht so nicht
    basta
    sorry
    Idee gestorben.
    Für mich definitiv

    • Bernard Neelen sagt:

      Kannst Du das etwas genauer beschreiben?
      Was war das Hauptproblem?

    • patrick Züfle sagt:

      Bernard Neelen

      Das ist drei Jahre her. Ich weiss nur noch das mich beinahe zu Tode geärgert hatte. Dass in Foren Leute unterwegs waren die mir ständig vorhielten ich sei ein Deep. Und ich definitiv beschlossen habe lieber zu verhungern als je ein Bitcoin zu besitzen.
      Ich denke auch die Idee hinter Bitcion ist falsch. Das Geldsystem ist ja gerade derart aus dem Ruder gelaufen, weil keine Menschen mehr dahinter stehen. Siehe Hochgeschindikeitshandel und ihre Software dazu. Wir werden Probleme nicht lösen, wenn wir sie in einen Mathematischen Stein eingraben. Der Mathematische Stein ist weniger nett als viele Nerds so vor sich her träumen.

      Es ist aber nett dass Du Dich um meine Bitcoin Geldbeutel Probleme kümmern wolltest. Das meine ich jetzt wirklich nicht sarkastisch. Also ganz ehrlich danke für Deine Antwort.

    • Bernard Neelen sagt:

      @ patrick Züfle

      OH nein… ich könnte Dir bestimmt nicht helfen – `habe keine Ahnung von den technischen Problemen mit Bitcoin.
      Ich würde meine Kenntnisse bezüglich Computer jedoch so ähnlich einschätzen und hätte vermutet das es nicht so schwierig sein kann.

      Die Idee des freien Geldes ist ja schon interessant. Nur was ist – wie Du schon andeutest – wenn ein großer Hedgefond anfängt ständig Bitcoins zu kaufen bzw. zu verkaufen. Damit könnte man ja ständig den Wert dieser sehr kleinen Währung ( kleineTeilnehmerzahl) sehr schnell spekulativ manipulieren.

      Oder, was passiert bei Netzstörungen, wie erfahren alle Server wer welche Transaktionen durchgeführt hat, wenn z.B. die USA beschließen Russland oder Griechenland mal zeitweilig von den DNS Servern auszuschließen.

      Es ist vielleicht so ähnlich wie mit dem erwähnten Buchdruck – man kann nicht verhindern das Bücher gedruckt werden, aber man kann sie trotzdem noch immer verbrennen.

    • hooma sagt:

      Irgendwie mußte ich lachen. Lauter Skriptsprachen und dann von programmieren sprechen.

    • patrick Züfle sagt:

      @hooma

      Das ist eben genau die Art von Antworten, die etwas wie den Bitcoin zum Scheitern bringen. Merkst Du das wirklich nicht? Fühlst Du Dich gut, wenn Du mir das Gefühl gibst ich sei ein Deep? Musst Du mir mitteilen, dass ich rein gar nichts verstehe? Genau so wird in BItcoin Foren häufig mit Fragesteller und Frage Stellerinnen umgegangen. Und dann wundert sich die Szene, dass ihr grossartiger Wurf vor die Hunde geht….
      Es tut mir leid, wenn ich das jetzt etwas böse ausformulieren musste.
      Ähnliches kann man auch in Ubuntu Foren oder WordPress Foren noch und noch erleben.
      Da muss ich eben gerade nicht etwas lachen. Da überkommt mich Trauer. So werden eigentlich gute Ansätze mit hochgezogenem Kinn nieder getrampelt.

    • schliemanns sagt:

      Patrick züfle
      also ich habe einen Linux (Ubuntu) Rechner weil mir Microsoft auf den S.ck ging.
      Ich habe mir ein Bitcoin Wallet erstellt (vor ca. 3/4tel Jahr) und es war sehr einfach: runterladen, installieren, öffnen. Dann muss man noch den “seed” aufschreiben, extern speichern oder fotografieren damit man die Wallet neu erstellen kann wenn der Rechner stirbt oder sonst etwas passiert und man kann loslegen (Passwort anlegen, fertig) Mein Wallet ist ein “electrum” wallet. Wirklich sehr einfach.
      Evtl war das von 3 Jahren noch anders?
      Das Bitcoin kaufen fand ich auch simpel, ist wirklich gut beschrieben nur die Authentfizierung beim Dienstleister (einmalig mit Perso oder Reisepass) fand ich ein bisschen schwierig, man bracuht gute Lichtverhältnisse und eine gute Webcam.
      Dann kann man die gekauften Bitcoins auf sein Wallet transferieren (dauert 5 Min).
      Ich finde dieses Thema interessant und mine auch über Bitclub Network.
      Für mich ist das eine Möglichkeit “ein bisschen zu spielen”
      Wenn ich mit den BC-Kurs anschaue und sehe dass der fast bei 600€ liegt ist das schon nicht verkehrt evtl. etwas zu investieren (was auch noch sicher von Zugriff seitens des Staates oder der Banken: bail in ist)
      wenn du nähere Infos oder Hilfe benötigst melde dich einfach bei mir!
      LG.

  8. wiebitte sagt:

    Eigentlich ein interessantes und aufschlussreiches Interview über einen vielversprechenden Ansatz.
    Aber: https://www.wired.de/collection/tech/craig-steven-wright-will-beweisen-dass-er-wirklich-bitcoin-erfunden-hat

  9. keeneahnung sagt:

    Hallo,
    manchmal ist das Forum/Blog KenFm wie BRD1 und BRD2 (zdf und ard)! Es werden Dinge durcheinandergeworfen, ohne nötigen Sachverstand. Insbesondere bei Ökonomischen Themen kann ich nicht nachvollziehen, dass das belesene KenFm Team vor einen Inteview offensichtlich keine Bücher von Heterodoxen Ökonomen (Bsp. Heiner Flassbeck) findet.
    Das zum Thema Bitcoin:

    Kurs: BTC-EUR

    http://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro-kurs

    Bitcoin – oder der Letzte ist immer der Dümmste

    18. April 2013 l Heiner Flassbeck l Finanzmärkte

    Durch die englischsprachige Presse geistert es schon eine Weile, nun hat Bitcoin, die neue virtuelle „Währung“ auch die deutschen Medien erreicht. Das Handelsblatt berichtet vom Absturz dieser „Währung“, die für viele offenbar schon eine neue Offenbarung für die Weisheit des Marktes war.

    So einfach geht das in der schönen neuen Welt der Virtualität. Man verkündet, dass man eine neue Währung geschaffen habe, die natürlich nicht so heftig vermehrt werde wie die offiziellen Währungen, und schon gibt es jede Menge Zocker in den Märkten, die das Zeug kaufen und den Preis in irrsinnige Höhen treiben, immer im Vertrauen darauf, den noch größeren Idioten (the bigger fool, wie es in Englisch heißt) zu finden, der einem das Zeug noch abkauft.

    Über Bitcoin lachen viele, aber warum begreift man nicht endlich, dass diese Art von Schneeballsystem typisch für unsere Finanzmärkte ist, ganz gleich, ob Währungs-, Rohstoff- oder Aktienmarkt? Normalerweise wird der Blödsinn nur von viel Tamtam und scheinbar objektiv klingenden Argumenten begleitet, damit der letzte Käufer nicht merkt, dass er der letzte in einer langen Reihe von Dummen ist. Dass das Handelsblatt dem Bericht über den Bitcoinabsturz eine lange, ernsthaft klingende, ja fast philosophische Betrachtung über das Geld und die Unsicherheit des Notenbankgeldes folgen lässt, zeigt den nächsten Erfindern des nächsten virtuellen Wertpapiers, dass für Nachschub an bigger fools gesorgt ist.

    Quelle: www.flassbeck-economics.de

    • schliemanns sagt:

      der Artikel ist von 2013. BC wurde schon so oft tot gesagt und es gibt eine Reihe von interessierten Menschen denen gar nicht daran gelegen ist dass solch eine “Paralellwährung” funktioniert (zum Beispiel Banken)
      Geld basiert immer auf dem Vertrauen der Nutzer. Wenn keiner in BC vertraut wird er sterben aber danach sieht es mir im Moment gar nicht aus.
      Ich schätze Herrn Flassbeck sehr, nur bei diesem Thema bin ich nicht einer Meinung mit ihm.
      BC eröffnet sehr viele gute Möglichkeiten und ich finde dass so etwas wirklich die Unterstützung wert ist.
      Wenn ich Geld ins Ausland transferiere ist es mir herzlich egal wie der Kurs von BC steht, man tauscht es eh umgehend in die Landeswährung.
      Spekuliert wird hier auf Erden mit allem was nicht Niet und Nagelfest ist, vor allem wenn etwas so volantil ist wie der BC.

  10. Son_Snow sagt:

    Diejenigen die zu von Bitcoins überzeugt sind und den Trend auch mitmachen, stellen zu wenige Fragen.
    Also die meisten Menschen verstehen das jetzige Geldsystem nicht einmal, wie sollten sie den noch bei komplexeren Kryptowährungen den Durchblick haben?
    Dann wäre eine weitere Frage, wer war die Person(en) die den Grundstein für Bitcoins gelegt haben, was war die Anfangsgeschichte? Ich wäre für mehr Transparenz und Aufklärung.
    Und wie viele richtig bemängelt haben: diejenigen die von Anfang an bei dem Trend mitgemacht haben und dementsprechend auch Bitcoins gehortet haben, sind nach dem momentanen Kurs, sehr wohlhabend, daher haben sie ein Interesse daran, dass diese Währung zu mehr Popularität gelangt.
    Also wo bleiben die gleichen Rahmenbedinungen für alle, wenn man ein neues Geldsystem einführt?
    Da wir bei “gleichen Rahmenbedingungen” sind. Wenn ich das so richtig verstehe, dann braucht man zu Bitcoinsschürfen nur richtig leistungsstarke Server, die um die Effizient zu gewährleisten auch wenig Energie verbrauchen sollten.
    Also welche Unternehmen haben momentan weltweit leistungseffiziente(n) Superrechner(n)?
    Meine Devise ist bei allen Systemen die man aufsetzen möchte: “keep it simple and keep it smart!” – smart hat in dem Sinne zwei Bedeutungen: halte es klein (divide et impera!) und machte es mit “Schläue”.

    Bis dahin halte ich mich an das Sprichwort: “Nur Bares ist Währes!”

  11. NoOption sagt:

    So. Nun habe ich einen Eindruck davon.

    Das Thema ist in der Tat kaum in der Masse bekannt. Es gab mal Berichte darüber, dass ein Bitcoin gerade über 400,00 € kostet, ist so z.B. nicht bekannt.

    Es gibt Angebote, am Mining ( = am Generieren, Erzeugen) der Bitcoins teilzunehmen, aber letztlich ist das Thema Bitcoin etwas wie der Glaube und letztens auch die Sendung Positionen:

    “Glaubt an das Geld” wie Herr Pfluger gerne auf Plakate schreiben lassen wollte ( die Idee finde ich gut).

    Der Glaube- oder auch der Nicht-Glaube an etwas, den gibt es schon.

    Bei der Börse. Die schwankenden Börsenkurse: glauben viele an etwas, kaufen viele. Verkaufen viele, weil sie nicht daran glauben, kann es gut sein, dass der Kurs auch rapide fällt.

    Bitcoin könnte zwar der Schritt in eine bessere / humanere Menschheit werden, bräuchte aber dazu viel mehr Medienpräsenz und auch Akzeptanz.

    Denn: die Banken, die Kriege könnten vielleicht durch viel mehr Bitcoinnutzer irgendwann ins Wanken geraten, wenn der Sprung bei vielen Menschen ( bis 2130 ) zu Bitcoin gelungen ist. Die Nachfahren würden dann nur auf die Ersparnisse zugreifen können.

    Wie sicher das System wirklich ist, blieb bei dem Gespräch offen. Denn : Sicherheit ist ja das Thema schlechthin.

    Ob Bitcoins sicherer sind, als Bargeld im Portemonnaie, wenn bestimmte Unternehmen vielleicht so etwas wie “bitcoin-hacking” oder ähnliches probieren?

    Die Geldverteilung wäre etwas gerechter, wenn alle Menschen automatisch Zugriff auf Bitcoin hätten und auch Griechenland eine Aufbauplanung hätte, wie ihre Arbeit in Bitcoins vergeltet werden könnte. So könnte Griechenland sich von der Troika und ständigen Zahlungsaufforderungen lösen.

    Dann müssten nur viele Ländern und Zulieferer von Griechenland in Einverständnis sein, Bitcoin als Zahlungswährung zu akzeptieren.

    Mit einer Übergangszeit könnte vielleicht dann Griechenland zu Pionier der Bitcoinwährung werden und sich so langsam von dem Euro entfernen.

    Kriege oder Anschläge etc.. könnte es mit Bitcoin immer noch geben, da auch teils bekannte Firmen in Bitcoin investieren ( lässt sich im Netz herausfinden). Denn dann würden die entsprechenden Interessenten einfach in Bitcoin bezahlen.

    Der große Vorteil von Bitcoin wäre in der Tat die unsägliche Negativzinspolitik. Die wäre dann weg.

    Ich glaube auch, dass es eine geldlose Gesellschaft geben könnte. Vielleicht auch die Muscheltauschgeschichte Realität sein kann, wenn nur genügend Menschen daran glauben würden und keiner, der noch eine Waffe hat, irgendwo seinen Vorteil wittert, um mehr zu haben, als andere, die es auf gerechte Weise probieren…

  12. NoOption sagt:

    Ich finde die Bitcoinidee nicht so gut.

    Es ist im Grunde ähnlich wie dem Thema Bargeldverbot – denn dort wird ja auch nur noch virtuell gezahlt. Ich habe den Beitrag noch nicht gesehen. Habe letztens woanders kurz über Bitcoin gelesen, dass es viele Anbieter gibt. Und wenn dort ein Unternehme pleite geht und Jemand hat Bitcoins überwiesen – pech gehabt. Geld soll damit dann weg sein.

    Das käme bei Bargeld so z.B. nicht hin.

    Als Oberthema von Bilbo Calvez “Geldlose Gesellschaft” passt es aber natürlich schon gut ins Bild.

    Wenn ich mir den Beitrag angeschaut habe, kann ich ja schreiben, ob meine Meinung sich so sehr verändert hat, durch den Beitrag…

  13. KenFmFan sagt:

    Vielen Dank für das gute Interview und die richtigen kritischen Fragen, Frau Calvez. Vom Konzept her finde ich bitcoin gut, habe es selbst ein paar Mal benutzt, aber weiss nun viel mehr über die Hintergründe als vorher. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe: für diejenigen die direkt von Anfang an bitcoins geschürft haben, war es am einfachsten? Je weiter man an die 21 Millionen Grenze kommt, umso schwieriger wird es einen bitcoin zu schürfen? Das wäre in der Tat sehr ungerecht, auch wenn in der Zwischenzeit der Kurs steigt. Horten von bitcoins aus der Anfangszeit wäre ja kalkulierte Ausnutzung der “Dummen” die das nicht gemacht haben. Klar, dass dann diejenigen mit vielen bitcoins im Portemornaie auch Interesse daran haben es zu verbreiten. Nichtsdestotrotz finde ich die Idee eines freien, unkontrollierbaren, dezentralen Geldes ohne Banken gut. Von der digitalen Abhängigkeit dabei bin ich nicht so überzeugt.

  14. Beeskow Andreas sagt:

    Ich bin nicht überzeugt . Ich glaube auch nicht das sich das Unternehmen hält falls es einmal ins Visier der Finanzindustrie kommen würde. Die machen kurzen Prozess . Sind nämlich auf dezentral . Da gefällt mir eine Welt ohne Geld besser. Eine Welt in der Bedürfnisse einfach befriedigt werden ohne zu bezahlen . Ohne immer mehr zu wollen. Nur um zu sein. Das geht ohne Geld . Sicher ….Sicher.

  15. Michaela sagt:

    Geld ist Materie und Geist zugleich. Materiell gesehen ist ein Geldschein ein Stück Zellulose, also Papier, dessen chemische Bestandteile man analysieren kann. Doch würde man bei der materialistischen Betrachtung stehenbleiben, käme man gar nicht bis zum Geist, der das Geld auch ist. Dieses Geistige findet seinen Ausdruck in den Beschriftungen, in den Zahlen und den Bildern, die auf dem Schein zu sehen sind.

    Wenn ich mich auf einen Geldschein oder auf eine Münze draufsetze, dann be-sitze ich das selber. Dann gehört es mir.
    Wer kann sich auf virtuelles Geld draufsetzen ? Wer kann das im wahren Sinn des Wortes be-sitzen ?
    Das ist ein Pferd, das ich nicht selber reiten kann. Denn wer kann denn ein Trojanisches Pferd selbst reiten ?
    Solches Geld, das man nicht wahrhaftig be-sitzen kann, ist wie des Kaisers neues Gewand. Man suggeriert den Leuten, dass nur die ganz Klugen dieses Gewand fähig sind, zu sehen. Nur die ewig gestrigen Dummköpfe würden dieses Gewand nicht sehen. Das passt zu dem hohlen Geschwätz dieser “Zeitreisenden”, die die Weisheit aus dem Jahre 2114 zu uns bringt ! Wer bezahlt die Frau für solches Geschwätz mit welcher Art von Geld ?
    Welche Silberlinge hat man ihr anno 2114 bezahlt, um uns ihren Kokolores weiszumachen ?

    Mein Eindruck ist der, dass all dieses Gerede um Geld nur dazu dient, vom Gold abzulenken. Geld ist doch nichts weiter als ein Beleg einer Buchhaltung, und die Tatsache, dass kein Verfallsdatum auf dem Geld erscheint, wie es auf Marmelade erscheint usw., die beweist ja nicht, dass Geld nicht trotzdem altert. Denn bisher ist jede Währung gealtert und dann zusammengebrochen. Wie anders beim Gold !
    Würde man einem Kilobarren Feingold ein Verfallsdatum aufprägen, bräuchte man ihn nur umzuschmelzen o.ä., denn Gold behält seit Jahrtausenden seinen Wert, ganz egal, ob es im Meer oder im Erdreich verborgen lagerte.

    • Der Souverän sagt:

      “Denn wer kann denn ein Trojanisches Pferd selbst reiten ?”

      Wer reitet denn wen, der Mensch das Pferd, oder das Pferd den Mensch? Die meiste Arbeit hat und erledigt jedenfalls das Pferd.

      Virtuelles Geld besitzt man genauso. Man muß es nur abholen.

    • Michaela sagt:

      @ Der Souverän: ” Wer reitet denn wen,…?”

      Das ist Frage von Besitzen oder Besessensein.

      “Virtuelles Geld besitzt man genauso.” Man bräuchte dafür einen virtuellen Hintern.

      Bilbo Calvez erzählte ja als “Zeitreisende” aus der Zukunft, dass diejenigen, die an ihrer Macht und am Gelde festhalten wollten, dafür in die Psychiatrie eingeliefert werden bzw. “wurden”. Unterschwellige Botschaft: Wenn ihr in Europa nicht eure Macht aufgebt und arm werden wollt, stecken wir euch in die Klapsmühle.
      Und dann auch noch der Hinweis auf “bewusstseinserweiternde Drogen” !!! Himmel Arsch und Wolkenbruch !!!
      Unterschwellige Botschaft ist: Für euch reichen die alten Methoden vorchristlicher Zeiten völlig aus, dann kommt ihr am Christus und an der zeitgemässen Esoterik, die auf Meditation und auf eigene Anstrengungen gründet, damit der Mensch eigene Kräfte entwickelt, VORBEI in die SCHOENE NEUE WELT hinein.

      Wer bezahlt die Frau für ihre Suggestionen ?

    • Der Souverän sagt:

      “Das ist Frage von Besitzen oder Besessensein.”

      Und was ist wenn der Pferdenarr von seinem Pferd besessen ist?

      Zu anderem kann ich (noch) nichts sagen, da ich nur ein paar Minuten kurz reingehört hatte.

      Generell ist unsinnig irgendwelche Leute arm machen zu wollen, weil natürlich mit extremen Widerstand zu rechnen ist und dies auch gar nicht nötig ist, da es nur darum gehen kann die armen reich-er zu machen. Und da gibt es keine Korrelation. Gibt es sie doch, ist sie künstlich und/oder gewollt böswillig herbeigeführt.

  16. Michaela sagt:

    Wenn der Sinn von “Bärensuppe” darin besteht, uns allen einen EINHEITSBREI zu servieren, riecht das mir zu brenzelig nach EINHEITSDENKEN, nach EINHEITSRELIGION, nach EINHEITSSTAAT und nach mystischem ALL-EIN-SEINS, in dem nirgends mehr ein verantwortliches Ich zu greifen wäre, denn es sind viele Köche, die solchen EINHEITSBREI verderben.

    Die Idee, sich gegenüber den Banken zu befreien, indem man das Geld aufgibt, anstatt sich selber drauf zu setzen, halte ich für eine Idee, die selber durch die Sendlinge solcher Banken inspiriert ist. Diese ILLUSION – nichts anderes ist es, wenn man in der heutigen Zeit an eine ellenbogenlose Gesellschaft glaubt – will uns zu Ich-losen Marionetten eines künstlich kontruierten Wir – Kollektives degradieren. Das ist eine Schlange, die uns ins Ohr flüstert: ” Gib dein Ich auf, lasse dein Geld los und komme zu UNS. In unserem WIR sind alle GLEICH.”
    Wer dieser Suggestion folgt landet als Fleischbeilage in diesem EINHEITSBREI.

    Was diese dubiose “Zeitreisende” da erzählt, dient nur der Chaotisierung des logischen Denkens, das nur durch wirklich wissenschaftliche Esoterik in den Dienst wirklicher Weisheit gestellt werden kann. Doch solche westliche Esoterik will gerade das Ich entwickeln, anstatt wie in der östlichen alten Esoterik usus ist, es zu bestreiten.
    Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Loslassen des Ich und dem Loslassen des (alten) Selbst.
    Christus hat uns Selbstlosigkeit vorgelebt, doch sein wahrer Name ist: ICH BIN : so lehrt uns die westliche Esoterik,für deren Verständnis es nicht notwendig ist, die Vernunft über Bord zu werfen. Um das mitdenkbar zu finden, was diese “Zeitreisende” erzählt, müsste man den Verstand vergewaltigen.

    • Der Souverän sagt:

      “…wenn man in der heutigen Zeit an eine ellenbogenlose Gesellschaft glaubt…”

      Mit Glauben hat das weniger zu tun. Denn es gibt ja diese (kleinen) ellenbogenlosen Kohlenstoffeinheiten. Man muß “nur” die Gründe oder den Grund beseitigen die zu dieser Ellenbogengesellschaft führt, sie quasi aus Gründen des Überlebens dazu zwingt.

  17. Morph-us sagt:

    Erstmal herzlichen Dank fuer das Interview Frau Calvez.

    Zum naechsten, 2 grundlegende Probleme.

    Erstens ist die eigene BC boerse (Wallet) nur so lange sicher wie die kryptographischen primitiven sicher sind. In diesem Fall “Elliptische Kurven”. IBM erwartet innerhalb der naechsten 15 Jahre signifikante Durchbrueche bei Quantenkomputern, welche u.a. Elliptische Kurven als Sicherheitskonzept hinwegfegen wuerden. Google und die NASA (ja mit 2 A) haben heute schon Forschungscomputer die auf 1000 quanten-bits opperien. Fuer gaengige Elliptische Kurven werden ~400 quanten-bits benoetigt. Soll heissen, wenn es soweit ist, oder vielleicht schon heute, ist das Geld einfach futsch. Oder zumindest dein Zugang. Es ist aergerlich wenn bei einem Onlinespiel der Zugang, die investierte Zeit, die magische Ruestung und das hart erspielte oder gekaufte Schwert ploetzlich verschwunden sind, aber angesparrtes Geld, vermoegen? Auf Knopfdruck ausradiert, in einer ohne Nachweisbarkeit oder Aufsicht unkontrollierten Umgebung. Na prost mahlzeit. Ich bin klar fuer dezentrale Loesungen, aber diese art der Vermoegensvernichtung ist absehbar und bedauerlich. Interessierte Leser koennen ja mal nach den Einkaeufen der Wall Street in BC suchen.

    Der zweite Punkt ist Nachhaltigkeit, auf folgender laesst sich nachlesen, das jede BC Transaktion, also wenn du deinen Mai-Tai bei Herrn Platzer mit BC bezahlst, ungefaehr anderthalb US Haushalte 24 Stunden mit Strom versorgen koennte. Ich denke nicht, dass diese art der Waehrung den dadurch stetig naeher ruekenden Oekozit rechtfertigt.

  18. Freiherr von Irgendwo sagt:

    Ich dachte mir doch schon am Anfang des Interviews, dass er ein Libertärer ist. Mir ist diese “Glaubensgemeinschaft” ja ein bisschen suspekt, aber ihrem Ruf nach konkurrierenden Geldsystemen kann ich mich anschließen. Nicht jedoch seiner Bitcoin-Euphorie. Wie er selbst sagt: “Die Materie ist sooo erklärungsbedürftig …” Da liegt das Problem. Um Vertrauen zu gewinnen für eine Sache, die nur von wenigen verstanden wird, braucht man PR und ein Heer von Leichtgläubigen. Ein Geldsystem, das nicht von der Mehrheit der Marktteilnehmer bis ins Detail erklärt werden kann, ist nicht gut für die Mehrheit der Marktteilnehmer. Außerdem: Was heute in puncto Bitcoin Status quo ist, muss es in 20 Jahren nicht sein. Dies sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht.

  19. Eiszeit sagt:

    Das Problem des Informationsgeldes von Herrn Hörmann ist die Bewertung. Was so einfach gesagt wird wie “Jemand arbeitet und stellt sozusagen eine Leistung bereit und die wird bewertet.” Aber durch diese Bewertung wird doch die Kaufkraft der Person bestimmt. Wer macht also diese Bewertung. Bewertet sich die Person selbst? Ich gehe mit dem Hund meiner kranken Nachbarin spazieren und gebe mir dafür soviel das ich mir dafür ein Segelboot kaufen kann? Oder wird die Leistung vom Käufer bewertet? Der wird jemanden der für ihn ein Haus gebaut hat dann nur einen Bruchteil von der wahren Leistung geben wollen. Nur die Personen die diese Bewertung durchführen können werden ganz massiv von diesen Geldsystem profitieren. Hier wird der Korruption Tür und Tor geöffnet.

    Das Mining des Bitcoin ist für mich auch nicht verständlich. Personen die ganz am Anfang dabei waren haben für kaum einen Aufwand sich große Mengen an Bitcoins angeeignet. Da die Menge der Bitcoins aber begrenzt ist haben sie sich dadurch einen riesigen Reichtum angeeignet, wenn alle Menschen auf Bitcoins umsteigen würden. Sie haben ja schon sagen wir 50 % der Bitcoins und wenn alle Menschen auf Bitcoins umsteigen dann werden das 50 % des gesamten Vermögens sein. Die Frage ist auch was haben sie geleistet für diese Bitcoins. Einen Computer viel Strom verbrauchen zu lassen ist eher ein Verbrechen als eine für die Menschheit positive Leistung. Das heißt alle Menschen die später einsteigen sind die Loser.
    Wenn das ganze dezentral ist, warum gibt es dann zentrale Datenbanken und warum braucht es dann ein Mining? Wie kommen die großen Schwankungen des Bitcoins zustande? Und wie kann das FBI oder CIA einen Bitcoin stehlen? Scheint doch nicht so sicher zu sein. Und was wird passieren wenn das Internet abgedreht wird, dann kann keiner mehr bezahlen.

    Das Geldsystem alleine zu ändern bringt auch gar nichts. Für mich hat noch immer die Wissensmanufaktur mit ihren Plan B das ausgewogenste Konzept.
    Ohne die Bodenreform die für eine Zurück-Umverteilung sorgen muss, oder die wirkliche Meinungsfreiheit und faire Meinungsverteilung und ohne einer gesicherten Grundstruktur für Leben wird es nicht gehen. Nur das fließende Geld lehne ich ab. Wenn unser Geldsystem einen Wachstumszwang implementiert hat, welcher uns zwingt diesen Planten zu zerstören, so sehe ich diese Gefahr auch beim fließenden Geld. Auch hier wird man ja gezwungen Geld auszugeben.
    Was ist mit Aktien? Wenn ich eine Aktie kaufe beteilige ich mich bei Unternehmen und will das die Arbeiter dann für immer und ewig für mich arbeiten. Hier sehe ich das größte Problem.
    Die Börse gehört sofort abgeschafft und alle Aktieninhaber gehören enteignet.

    Warum nicht verstaatlichte Banken mit einen Vollgeldsystem. Die Kreditzinsen sind staatliche Einnahmen und werden für die Allgemeinheit verwendet, denn wer einen Kredit nimmt verschafft sich einen Vorteil gegenüber der Allgemeinheit und sollte dafür die Allgemeinheit entschädigen.

    • Freiherr von Irgendwo sagt:

      Zu Hörmann:
      Dieselbe Frage nach der Bewertung von Leistungen hatte ich schon mal an anderer Stelle gestellt, bekam aber nur eine Antwort, die mir durch die Blume mitteilen sollte, ich sei einfach zu blöde, um sein Infomoney zu verstehen. Auch wenn die Produkte und Dienstleistungen des Grundbedarfs kostenlos sind, so gibt es doch auch solche, die bezahlt werden müssen. All diese Werte – wie Rohstoffe, Arbeitskraft, etc. – angemessen und “demokratisch” zu bewerten und für jeden nachvollziehbar offenzulegen, klingt für mich so absurd, dass es mir schwerfällt, hinter Hörmanns Absichten Seriosität zu vermuten.

      Zu Plan B:
      Was mir dort missfällt, ist die Umlaufsicherungsgebühr. Ein Geld, das Zwang ausübt – nur mit anderen Vorzeichen, ist ein Macht- und Manipulationsinstrument. Was soll das?

      Zu Aktien:
      “Die Börse gehört sofort abgeschafft und alle Aktienbesitzer gehören enteignet.”
      Ist der Satz ein Witz? Das Problem sind doch nicht die Aktien, sondern die Einstellung der Aktienbesitzer zu den Unternehmen, die sie mit ihren Aktien unterstützen.
      “Nehmen sie Anteil”, nur weil sie möglichst viel monetären Profit erzielen möchten?
      Oder “nehmen sie auch Anteil”, weil das Unternehmen ihre ethischen Wertmaßstäbe vertritt?
      Anders ausgedrückt: Lassen Sie sich einen monetären Gewinn entgehen, um einen ideellen Gewinn zu erzielen?

    • Eiszeit sagt:

      “Was mir dort missfällt, ist die Umlaufsicherungsgebühr. Ein Geld, das Zwang ausübt – nur mit anderen Vorzeichen, ist ein Macht- und Manipulationsinstrument. Was soll das?”

      Genau darin sehe ich ja auch das Problem. Durch die Umlaufgebühr wird ja wieder ein Konsumzwang ausgeübt.
      Das einzige was keine Umlaufgebühr braucht ist nämlich Geld. Geld sollte absolut neutral sein. Es darf nicht von selbst mehr werden und es darf nicht von selbst weniger werden. Geld selbst sollte immer einen konstanten Wert haben. Es ist auch kein Problem wenn jemand viel Geld besitzt solange er dieses Geld nicht in etwas anderes umwandelt.

      Und jetzt sind wir bei: Ist der Satz ein Witz?
      Nein, das ist absolut kein Witz. Eine Umlaufgebühr muss auf alles andere außer Geld eingeführt werden, also auf jeden anderen Besitz. Genau das was die Banken mit dem Zins machen, machen auch Aktienbesitzer. Sie wollen das sich ihr Besitz sim sala bim aus dem Nichts vermehrt ohne das sie etwas dafür tun, und das für immer. Sie wissen aber das jemand anders dafür arbeiten muss und nicht dafür bezahlt wird. Die Aktienbesitzer sind also Diebe und Gauner und genau so sollten sie auch behandelt werden. Und hier wird es interessant, weil jeder Politiker oder Besserverdiener auch Aktienbesitzer ist. Hier trifft es nicht nur mehr 0.01% sondern wahrscheinlich 10% oder mehr. Aber jeden den es trifft ist ein Gauner. Hinzu kommt das durch die Spekulation an der Börse die Aktienbesitzer sich ja nicht nur an Firmen beteiligen, sondern sie durch komplett sinnlose Wetten und Betrug noch viel mehr Reichtum ergaunert haben. Bezahlen darf das wieder die Allgemeinheit durch Bankenrettung und Enteignung.
      Die Börse ist das schädlichste, bösartigste und zerstörerischste Produkt, das die Menschheit je erlebt hat. Und jeder Aktionär nimmt daran teil!
      Die Börse ist der Kapitalismus!

  20. Der Souverän sagt:

    Dieser Bitcoinquatsch suggeriert Anonymität. Zunächst einmal ist ausnahmslos jeder im Netz der Anonymität entzogen – egal wie sehr er versucht seine Identität zu verschleiern. Es ist einzig eine Frage des Gewichtes, des Aufwandes und wer wieviel davon aufbringt.

    Zweitens muß jeder der Bitcoin besitzt seine Identität zumindest einem Menschen preisgeben, wenn er etwas anderes mit den Bits anfangen will als sie auf einer Festplatte zu verwahren. Eine alte wahre Regel besagt: Weiß es Einer, wissen es Alle.

    • Morph-us sagt:

      Lieber Souveraen,
      was die Anonymitaet von BC angeht, hast du recht, allerdings ist es noch weitgehender. Die Block Chain ist von jedem, immer einsehbar (Konzept in der Art und Weise wie BC arbeitet). Dies fuehrt dazu, dass nicht nur das potentielle gegenueber, sondern wirklich jeder bei einmaliger offenlegung einer Identitaet SAEMTLICHE durchgefuehrte Transaktionen nachvollziehen kann. Anonymitaet ist somit nicht nur akut sondern generell passe und meines erachtens auch nicht vorgesehen.

      Was die generell mangelnde Anonymitaet angeht, liegst du leider falsch. Es giebt bewiesene Konzepte die wahrhaftige Anonymitaet gewaehrleisten. Diese muessen nur benutzt/implementiert werden und sind leider nicht allzu nutzerfreundlich (auf Englisch ).

    • Der Souverän sagt:

      Lieber Morph-us

      Ich muß Dir ob meiner Lebenserfahrung in einem Punkt widersprechen, den ich freilig mangels Wissen nicht belegen kann.

      Es gibt kein 100% sicheres System. Somit kann es auch keine Anonymität im Netz geben. Allenfalls wäre diese kurzfristig möglich, bis ein schlauer Kopf das System geknackt hat.
      Aber wie gesagt kann ich diese Behauptung natürlich nicht technisch oder wissenschaftlich belegen – mir reicht aber die Lebens-Erfahrung.

    • Der Souverän sagt:

      freilich (meinte ich)

    • Morph-us sagt:

      Versteh dich, wollte nur anfuegen, das es theoretische Anonymitaet gibt, fuer die interessierten. Leider hab ich das mit dem linken nicht richtig drauf ^^ und der Link ist in der Klammer-zu verschwunden. Also unhackbar, aber leider auch nicht effizient realisierbar. Daher wird es eh auf nen Kompromiss hinaus laufen und … wir sind bei deiner Lebenserfahrung 😉 Danke fuers teilen der selbigen.

    • hooma sagt:

      Eigentlich ist das ganz logisch in der Tatsache wie das Internet funktioniert. Es gibt defakto keine Reine Punkt zu Punktverbindung. Damit sind immer mehrere an dem Datenverkehr beteiligt und können diesen daher auch abhören. Wie tauscht man Schlüssel auf diesem System aus, dass potentiell unsicher ist? Mit steigender Rechnerkapazität und Datenverkehr sind alle Verschlüsselungen knackbar. Die Frage ist nur der Zeitaufwand.

    • Der Souverän sagt:

      Es gigbt diese Punkt zu Punkt Verbindung immer. Problem ist, das der Punkt der Provider ist, der dir eine IP Adresse vergibt und keineswegs dichthält, respektive die Daten erst gar nicht speichert. Würde er einfach nur durchschleusen ohne die ausgehende IP Adresse zu prüfen, wäre auch keine Verfolgung möglich.

      Selbst wenn man über Tor Browser oder andere “Anonymisierungsdienste” geht, die zugewiesene IP Adresse lässt sich damit bis zum Provider nicht ändern. Erst danach surft man mit anderer IP Adresse um die Welt bis alles zum Provider zurückkommt, zusammengefriemelt wird und dann die letzten Meter wieder mit der zugewiesen Adresse an den PC gesendet wird. Glaube ich jedenfalls – wenn ich das System richtig verstanden habe.

    • porky11 sagt:

      Bitcoin lässt sich auch anonym nutzen, zB indem man für jede Überweisung neue Addressen verwendet, oder durch mixer.
      Es gibt auch Alternativen zu Bitcoin die höhere Anonymität bieten sollen, zB Bitcoindark durch sogenannte Teleportation.

      “Wie tauscht man Schlüssel auf diesem System aus”
      Assymmetrische Verschlüsselung

      @Der Souverän
      du hast da wohl was falsch verstanden
      Wenn ich Verschlüsselung verwende, zB mit Tor, dann werden die Daten auf dem PC verschlüsselt.
      Die Zwischenstationen sehen nur, dass ich über Tor online bin, was man aber auch zusätzlich verbergen kann.

    • Michaela sagt:

      @ porky 11: “…anonym nutzen.” Glaube ich nicht dran. Bin in dem Punkt mit Der Souverän einer Meinung, dass diese Anonymität suggeriert wird. Und selbst dann, wenn das garantiert wäre, denke ich es vom worst case szenario her.
      Wenn eine Krise käme, wäre vielleicht ganz unsicher, ob man online gehen könnte. Auch, ob man dann noch zur Bank gehen könnte. Zypern war nur ein Test ! NOCH haben wir unser Gold im Bankschliessfach und das Geld auf Konten.
      Aber die Krise scheint sich ja zuzuspitzen durch Provokationen gegen Russland, durch erneute Kriegsdrohungen gegen Assad. Und Abzocke gibt es zuhauf. Sogar bei Prepaid Handys ! Mein Mann kaufte sich eines, kaufte für 75 Euro am Kiosk diese Zettelchen mit Nummerncode, die er eingab, um das nachzuladen. April April !! Code angeblich falsch und Handy gesperrt. 75 Euro weg.
      Abzocker sind kreativ und könnten uns technisch meilenweit voraus sein. Wenn es rummst im Karton und man hat Bargeld oder kleinere Einheiten physisches Gold wie z.B. Maple Leaf und Krugerrand, kann man damit zum Bauern gehen und Lebensmittel kaufen. Aber ob der Bauer dann gewillt ist, Bitcoins zu akzeptieren, ist wohl eine Frage.
      Der Wirt aus Berlin, der für Bitcoins plädiert, sagte ja, die seien “wie Gold”. Es ist nicht alles Gold, was “wie Gold” ausschaut oder was glänzt. Warum denn nicht gleich physisches Gold ?

  21. Roland Dames sagt:

    Hallo,

    Ich glaube im obigen Text fehlt der Name:

    …Das Gespräch mit wurde am 1. September 2015 in Berlin aufgezeichnet…

    Ansonsten könnte eine Gesellschaft ohne Geld so aussehen:

    http://dergrossezusammenhang.jimdo.com/die-einzige-lösung/theoretische-entwicklung-einer-dauerhaft-stabilen-gesellschaft-teil-2/

    Viele Grüße

    Roland Dames

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