Propaganda

Verwirrung zu schaffen, dient dem Establishment zum Erhalt seiner Herrschaft. Fallen wir nicht länger darauf herein. Der Vorschlag für einen guten Vorsatz für 2018.

von Susan Bonath.

Wieder klingt ein Jahr aus. Die Tage werden langsam länger. 2017 ist fast Geschichte. Blicke ich zurück, sehe ich vor allem eins: Einen hysterischen Propaganda-Apparat. Aus allen Rohren feuerte er. Schärfer und schlagkräftiger sind die Geschütze geworden. Man möchte meinen: Das Establishment will uns in den Wahnsinn treiben. Darum mein Aufruf: Besinnt euch. Bleibt auf dem Teppich. Behaltet den Überblick. Lasst euch nicht in die Enge treiben. Nutzt die Tage dazu, zu reflektieren und neuen Mut zu schöpfen.

Es geht um Feindbildpropaganda. Täglich fluten die Nachrichtenagenturen damit die bürgerliche Presse. Wir sollen nicht nur reif geschossen werden für das Vorrücken der NATO gen Osten, für neue Wirtschaftskriege gegen Russland und alle möglichen Konkurrenten der großen Imperien namens USA und Europäische Union. Man will uns dazu bringen, aufeinander loszugehen, nach unten zu treten. Man will die Menschen, die nicht zu den Profiteuren des Systems gehören, mit allen Mitteln daran hindern, sich zu solidarisieren. Denn die Herrschenden wollen weiter plündern und morden. Das ist Imperialismus wie er leibt und lebt.

Auch 2017 war ein Jahr der Kriege, des wachsenden Elends, der sozialen Spaltung und der Flüchtlinge. Hochbezahlte Hetzer aus der Politik schüren nach Leibeskräften Angst vor den Symptomen. Zum Beispiel der CDU-Hinterbänkler Ansgar Heveling im deutschen Bundestag: An Heiligabend erklärte er geflüchtete Minderjährige zur Bedrohung des Abendlandes. Er will sie abschieben, in Lager nach Marokko. Er will ihr materielles und seelisches Elend hinter Stacheldraht außerhalb der Sichtweite der Nutznießer verbannen.

Hetzer wie Heveling verschweigen selbstverständlich, wie Rheinmetall, Krauss-Maffei-Wegmann, Heckler & Koch und andere Rüstungskonzerne sich dumm und dämlich an forcierten Ressourcenkriegen verdienen. Sie verschweigen, wie Agrargiganten und Marktbeherrscher aller möglichen Industrien durch Zerstörung fremder Wirtschaft zu neuen Absatzmärkten gelangen, wie Spekulanten auf Hunger und Tod von Tausenden setzen, um zu kassieren. Sie tun so, als hätten Krieg und Flucht rein gar nichts miteinander zu tun.

Kriege mit und ohne Waffengewalt rauben Millionen Menschen die Perspektive. Das ist der Nährboden für religiöse und ideologische Radikalisierung. Das sagen uns die Hetzer nicht. Sie machen uns etwa weis, der IS sei allein das Werk mörderischer Religionsfanatiker. Dabei tut der IS tatsächlich nichts anderes, als jeder global wütende Großkonzern: Land und Märkte erobern, Menschen knechten und versklaven, Kapital akkumulieren. Nur der Tod, den er bringt, ist lauter und blutiger als der eines Wasserräubers namens Nestlé.

Hetzer wie Heveling bezeichnen sogar Kinder als tickende Zeitbomben. Dass sie selbst, ihresgleichen und ihre Auftraggeber weit gefährlichere Zeitbomben sind, darf wohlweislich niemand erfahren. Doch sie sind es, die gemeinschaftlich Millionen Menschen in Ausweglosigkeit, Tod oder irre Gegenwehr treiben. Soziales Elend ohne Ausweg macht hilflos oder wütend. Es schafft die Kriminalität, die viele beklagen.

Heveling und Konsorten entmenschlichen die Opfer ihrer Auftraggeber ganz bewusst. Sie sprechen ihnen Gefühle und jegliche Würde ab. Wie räudige Hunde wollen sie schon Kinder wegsperren. Einstmals führten solche Unterfangen dazu, dass Hunderttausende Deutsche schweigend zusahen, als die Gestapo ihre Nachbarn abführte. Juden, Roma, Kommunisten und Sozialisten landeten in Konzentrationslagern.

Selbstverständlich verschweigen die Hetzer die einzige Option, die ihre Herrschaft ins Wanken bringen könnte: Solidarität. Lernen wir Menschen, vor denen sie uns Angst einjagen wollen, kennen. Wir  sitzen alle im selben Boot und werden beherrscht. Wir müssen lernen, uns zu respektieren – Männer und Frauen, Deutsche, Araber und Afrikaner, Einheimische, Migranten und Flüchtlinge. Von unseren unterschiedlichen Erfahrungen sollten wir profitieren. Sonst wird es ein Leichtes für sie bleiben, auf uns alle einzuschlagen.

Sprechen wir über unsere Ängste mit anderen. Die meisten Menschen haben genau dieselben. Viele unserer Aggressionen haben eine Ursache: Die Hilflosigkeit, mit der wir ihrem Unterdrückungsapparat gegenüberstehen. Das Spiel ist überall dasselbe. Es ist das kapitalistische Spiel: Konkurrenzkampf »jeder gegen jeden«. Es dient nur einem: Sie wollen uns effektiv ausbeuten. Wir sollen das nicht erkennen. Wir sollen uns die Schädel einschlagen. Ihre Jobcenter sollen uns ohne Widerstand versklaven. Wir sollen ihre Steuertöpfe füllen, damit sie gegen uns aufrüsten können. Ohne unsere Mitarbeit könnten sie das nicht.

Fallen wir nicht länger auf die Heuchelei der Herrschenden und ihres Propaganda- und Exekutivapparats herein. Sozialchauvinismus und Rassismus sind ihr Metier. Beides ist integraler Bestandteil ihrer Machtausübung. Sie wollen uns dazu bringen, unsere Wut an den Falschen auszulassen. Wir sollen nicht wahrnehmen, wie sie uns unter ihre Knute zwingen, entmündigen und entwürdigen. Wir sollen ihnen dabei sogar helfen, und viele tun es, entgegen unseren Interessen. Momentan geht ihre Rechnung leider auf.

Zu viele von uns erkennen noch nicht die Besitz- und Machtinteressen hinter dem Spiel. Sie glauben, ihre Haut retten zu können, wenn sie sich nur genügend anbiedern, wenn nur ausreichend nach unten treten. Sie verstehen nicht, dass schon morgen sie die Getretenen sein werden. Das Spiel wird weitergehen, wenn wir es nicht stoppen. Es wird für keinen gut ausgehen, der nicht zu den Kapital besitzenden Profiteuren gehört.

Wollen wir die Spirale von Herrschaft, Krieg und Gewalt stoppen, müssen wir den wirklichen Feind im Auge behalten. Dazu müssen wir ihn erkennen. Wer hat die Gewalt über unsere Arbeitskraft und unseren Alltag? Wer bestimmt den Preis, den wir für unser pures Leben abdrücken müssen? Wer bezahlt und befiehlt die bewaffneten Einheiten? Wer bestimmt die Wirtschaftskreisläufe? Wer hat die Waffengewalt über uns? Es ist immer die Gewalt der Herrschenden, die am Anfang steht. Gewaltsam maximieren sie ihre Gewinne. Gewaltsam setzen sie ihre Privilegien durch. Sie bezahlen Söldner, damit diese für ihre Interessen in Kriege ziehen, und Polizisten, damit sie ihren Reichtum schützen. Gewalt auf der Straße ist nur ein Symptom dieses Systems.

Der wirkliche Feind profitiert vom Elend der Massen. Um ihn nicht aus den Augen zu verlieren, müssen wir die Absicht hinter seiner Propaganda verstehen. Seine Macht zu erhalten gelingt ihm nur, wenn die Masse die Strukturen von Herrschaft und Gewalt nicht durchschaut. Zu seiner Hauptbeschäftigung, gehört es, Paranoia und Hysterie zu schüren, uns zu verwirren. Schützen wir uns davor. Glauben wir ihm nichts. Bemühen wir unseren Verstand.

Vergessen wir nie: Der Feind sitzt weder in russischen Mietwohnungen noch in deutschen Asylbewerberheimen. Er lebt nicht in ostdeutschen Plattenbauten oder westdeutschen Arbeitersiedlungen. Er sitzt auch nicht einer KenFM-Redaktion, die den so notwendigen offenen Diskurs unter Kapitalismus-Kritikern zulässt. Der wirkliche Feind hat ein großes Interesse daran, dass wir uns gegenseitig bekriegen. Dass wir nicht mehr über Auswege aus Herrschaft und Unterdrückung diskutieren. Dass wir keine politisch-ökonomische Bildung erlangen. Der wirkliche Feind sitzt oben – immer.

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31 Kommentare zu: “Propaganda

    • Aber so bringen die Medien es:
      https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2017/12/29/het-is-pijnlijk-de-almacht-van-n-va-te-ondergaan/
      NVA kann mann sehen als Belgische AfD.
      ‚Pijnlijk‘ ist übersetzt einfach ‚peinlich‘.
      In Belgien kann nicht regiert werden ohne NVA.
      Das ist das peinliche, die Populisten bestimmen.
      Und warum geht es ?
      Zurück bringen von Sudanesen die eindlos Prozediert haben für Asyl.

      Bei uns dasselbe
      https://www.telegraaf.nl/nieuws/1486803/thierry-baudet-bedelt-om-subsidie
      Baudet, FvD, etwas wie AfD, versucht am ersten Januar so viele Mitglieder zu haben wie nur möglich.
      Telegraaf schreibt ‚bedelt‘, dat ist ‚bettelt‘.
      ‚Bettelt‘ hat bei uns eine nicht sehr guten Klang.
      Was er tut ist nur klug, unsere politische Parteien werden subventïert, es ist eine feste Summe, die verteilt wird mit als Schlüssel die Zahl an Mitglieder.
      FvD hat jetzt über 17.000 Mitglieder, Rutte’s VVD fast 30.000, glaube ich.
      FvD ist neu, das Geld was FvD bekommt vermindert also was die andere Parteien bekommen.

    • Was mich immer verwundert, ist dass sehr viele Flüchtlinge Französisch, und Englisch sprechen.

      Das liegt wohl in erster Linie an den Kolonien der Belgier, Holender, Engländer und Franzosen,

      Dennoch kommen die Flüchtlinge nach Deutschland, Ungarn, Polen, Griechenland, Italien, Spanien.

      Es ist mir klar, dass diese Menschen versorgt werden müssen, aber die Verursacher der Probleme,
      Machen sich einen schlanken Fuß, und haben damit nichts zu tun.

      Das Die Flüchtlinge sich hier nicht integrieren wollen, liegt vielleicht auch an den sprachlichen Hürden.

      Die Profiteure des Kolonialismus verdrängen ihre Hinterlassenschaft, und verteilen nun großzügig die Lasten auf alle. Und mit alle ist anscheinend Deutschland gemeint.

      Das ist natürlich kein Aspekt, der in die Diskussion gehört, oder doch.

      Da Kolonialismus vor 150 Jahren betrieben wurde, und die Menschen die Segnungen ihrer neuen Muttersprache nun in Wohlstand umsetzen wollen werden sie sich dahin wenden, wo sie sprachlich eine Heimat haben.

    • Sie sprechen kein Deutsch, Schwedisch oder Holländisch.
      Aber das sind die Länder wohin sie wollen.
      Dort bekommen sie am meisten umsonst.
      England auch beliebt, einmal dort können sie nicht mehr zurück geschickt werden.

  1. Danke Susan,
    volle Zustimmung (wie immer 😉 ).
    Die Propagandamaschinerie läuft in der Tat auf Hochtouren und wirft ihre Früchte ab, in der Denkweise der Menschen.
    Politische und ökonomische Bildung auf einem Niveau welches nur noch als unterirdisch zu beschreiben ist. Da geben Professoren Dinge von sich, die einem die kalten Schauer den Rücken runter laufen lassen (Prof. Sinn + ‚Wirtschaftsweisen‘)
    ‚Der tiefe Staat‘ von U.Mies u.a. sollte Pflichtlektüre sein.
    Aber sogar hier im Forum reden wir über Flüchtlinge, schade. Sehen wir uns doch mal an wer uns damit ‚beglückt‘.
    Von der Schweinerei von Bologna über Pisa im Unterricht bis zu den Round Tables of Industrials, die rotzfrech im Kanzeramt erscheinen und Merkel ihre ‚Wunschlisten‘ präsentieren, finden wir den Begriff Demokratie pervertiert.
    Solange wir den Migranten nicht helfen selbst zu erkennen, dass ihre Anwesenheit als die der Lohndrücker misbraucht wird, dass sie hier arme Hunde bleiben werden und sie in ihren Ländern nötig sind, ist nur die Ablehnung ihrer Anwesenheit pure Heuchelei.
    Dazu gehört auch die Bundeswehr nach Hause zu holen, deutsche Soldaten haben nirgendwo etwas verloren. Was die ‚humanitär‘ können, können andere Organisationen viel besser.
    Reden wir miteinander und nicht übereinander.
    In diesem Sinne, Dir liebe Susan und Ihnen allen alles Gute und ein friedliches 2018!

    • Eben weil diese Migranten zum Drücken der Löhne hierher geholt wurden, muss man über sie reden.
      Warum sonst? Weil Frau Dr. Merkel ein gutes Herz hat, weil sie sich für den Friedensnobelpreis bewerben wollte?

      Wem nutzt denn das ganze Szenario (zumindest auch)? Es ging hier nie um Humanismus. Betsenfalls rudimentär.

      Sonst hätte man nicht hirnlos einfach alle genommen, sondern danach gesehen, wer die Hilfe am nötigsten braucht. Dieses Gießkannenprinzip ist idiotisch. Und das ist milde formuliert.
      Zu uns sind viele in größter Not angekommen. Aber eben auch eine unfassbare Zahl an Menschen in blendender Verfassung mit einem erstaunlichen Anspruchsgehabe. Enorm. Aber wenn man den Flüchtling an sich gerne undifferenziert als Einheitsphänomen sieht, deutet das auf geistige Bequemlichkeit hin.

      Und das Anliegen, die Migranten aufzuklären über ihre Rolle im Klassenkampf… Meine Güte, dass gelingt ja nicht mal bei den Einheimischen.
      Sind sie vertraut mit den Erwartungen, mit denen Menschen hierher gekommen sind? Ich schon.
      Da liegen aber Welten zwischen dem, was ich sehe und höre und ihren (sozialistischen) Mobilisierungsträumereien.
      Ich wünsche jedenfalls viel Spaß und Erfolg damit, diese Menschen mit einer solidarischen Rhetorik-Folklore zu beglücken.
      Sie können nun behaupten, ich wäre in meiner ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe schlicht überfordert oder schon ganz durch oder etwas dezent abgespannt. Da hätten sie allerdings soweit recht. Aber wer mit einsteigen will, ist herzlich willkommen einen clash mit der Realität zu wagen. Das kann aber hart werden, wenn man sich dann unter Umständen von nadelstreifensozialistischen Gespinstern verabscheiden muss.

    • Gloucester
      sie umgehen alle Probleme, die heutige, und noch mehr die zukünftige.
      In einigen Jahrzehnten sind wir nicht mehr Meister unserer eigenen Haus.

      Wer das will, ich vermute wer, aber das schreibe ich hier nicht.
      Was Merkel denkt, keine Ahnung, ob sie wirklich ein Gutmensch ist, oder das sie gezwungen wird Gutmensch zu spielen, ich weiss es nicht.
      Es ist auch nicht wichtig, die Folgen sind dasselbe.

      Zemmour beschreibt die, und Sarrazin:
      Thilo Sarrazin, ‚Deutschland schafft sich ab, Wie wir unser Land aufs Spiel setzen‘, München 2010
      Eric Zemmour, ‚Le Suicide Francais‘, 2014 Paris

      Der Niederländer Prof Scheffer war noch etwas früher
      Paul Scheffer, ‚Die Eingewanderten, Toleranz in einer grensenlosen Welt, München 2008 (Het land van aankomst, 2007)
      Die Hauptfrage Scheffer’s ‚wie lange tolerieren wir Intoleranz ?‘.

      Unsere neue nationalistische Partei, FvD, Oktober 2016 gestiftet, hat nun zwei Sitze im Parliament.
      Die Prognose ist das bei Wahlen jetzt es fünfzehn sein würden.
      Das gibt die Hoffnung das bei den Wahlen 2019 die Regierung Rutte endlich fallt.
      Auch die Zeit Merkel ist hoffentlich vorbei, aber was dann geschehen wird ?

      Unsere Führer haben uns in eine schreckliche Katastrofe geführt.

    • Gloucester
      Ich sehe bei ARD das Merkel gerufen hat ‚Zusammenhalt stärken‘.
      Das bedeutet, Historiker wissen das, das es keine Zusammenhalt gibt.

      Etwa 1870 erklärte die katholische Kirche das der Papst immer Recht hatte.
      Das bedeutete das es nicht mehr so war das die Leute einfach schluckten was der Papst sagte.

      Es gibt keine Zusammenhalt, wie wir hier in den Niederländen erfahren.
      St Nicholas, mit den Schwarzen Peters, kann nicht mehr kommen ohne Polizei Einsatz der uns etwa € 400.000 kostet.
      Das schreckliche ist das zweite und dritte Generation Migranten mehr gegen uns sind wie ihre Eltern oder Grosseltern die hier kamen.
      Ich schrieb schon das Kuzu, Fühere der Partei DENK, offen sagt das Integration nicht nötig ist.
      Unsere Ausland Gebiete, Amsterdam und Rotterdam, sind völlig verschieden von das übrige Niederland.
      In diese Städte gibt es dann auch in der Verwaltung immer mehr Probleme.

      Es gibt nun Gesetze die Diversität vorschreiben, in Betriebe, und auch an Universitäten.
      Dat letzte ist natürlich die völlige Vernichtung unsere Kultur, bestimmen wer Wissenschaftler ist durch Hautfarbe.
      Es hat geführt zu ‚Wissenschaftler‘ wie Gloria Wekker, die nicht die geringste Ahnung hat von was Wissenschaft ist.

      Sie ignorieren al diese Dinge, ich kann es nicht ändern.
      Es ist Schade das sie keine Reportagen von oder über Frankreich sehen, die Musleme dort sind völlig abgeschieden vom Franzosischen Gesellschaft.
      Wie das so entstehen konnte ist eine interessante Frage, aber es ist Fakt.

      Dann schreiben sie
      “ Sind sie vertraut mit den Erwartungen, mit denen Menschen hierher gekommen sind? Ich schon. “
      Warum erzählen sie uns nicht was denn diese Erwartungen sind ?
      Dann hätte ich auch noch gern gewusst ob diese Menschen Deutsche werden wollen, kulturell.
      Dabei eine wichtige Frage ob sie akzeptieren das es bei uns eine Trennung gibt zwischen Glaube und Gesetze.

  2. Lieber Pieter Kamp:
    zu dieser Frage gebe ich eine Antwort:
    „Warum nicht zurürck nach den Land woher sie kommen ?“
    Nach der UNO-Flüchtlingshilfe UNHCR kommen ca. 55 % der weltweiten Flüchtlinge aus Sudsudan, Syrien und Afghanistan Jemen, Irak und die Ukraine werden als weitere Staaten benannt.
    Es wäre grausam, Kriegsflüchtlinge zurück in die Todeszonen zu jagen, Täglich begeben sich 28 300 Menschen auf die Flucht, um Krieg, Verfolgung und Gewalt zu entkommen. [https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html]
    Es gibt Versuche, von Resettlement-Programmen in der jeweiligen Großregion, Flüchtlingen Perspektiven zu eröffnen. Umweltkatastrophen wie jahrelange Trockenheiten, die zuerst den Tieren den Tod bringen,… und ökonomische Zusammenbrüche durch westlichen Wirtschaftskrieg (Beispiel Überfischung von Afrika-nahen Meeres-Regionen,…) kommen hinzu. Man müsste nach dem Verursacherprinzip Kreuzfahrtschiffe in Libyen, Beirut,…. anlegen lassen, um die Menschen, die ihr nacktes Leben retten wollen, in die Staaten zu schicken, die die Hauptverantwortung tragen: Allen voran die Kriegspolitik forcierenden USA,… Wer Krieg sät, Waffen verkauft, Hunger verursacht,…, erntet all die Probleme, die von Nationalisten („America first“,….) ausnutzen, um mit Sündenbocktheorien Einfluss zu gewinnen. Die Paradies-Papiere und Rüstungsausgaben zeigen, das Geld für eine menschliche Politik existiert. In den falschen Händen; deshalb braucht es eine andere Ökonomie, die nicht nach der kaltherzigen Profitlogik des Kapitalismus die von Armut Betroffenen und Bedrohten gegeneinander aufbringt, sondern die gegen die eigentlichen Verursacher vorgeht, die Profiteure und ihr System (Siehe das Krysmanski-Interview!)…

    • Sehr geehrter Herr Trautvetter, ich stimme Ihnen vorbehaltlos in der Bestandsaufnahme zu.
      Es ist eine zutiefst krankhaft-kriminelle Elite, welche sich des Globus bemächtigt hat und immerzu weiter zu bemächtigen trachtet. Ohne auch nur einen leisesten Anflug von Menschlichkeit. Nichts dergleichen.
      Es ist aber diese Elite, der deep state, welche so handelt. Ich kann mich da nur schwer als Mitverursacher sehen. Und insofern möchte ich auch nicht unter den Folgen leiden. Und seien diese auch nur finanzieller Art.
      Mein Profit als Mensch des Westens mag ein Wohlstand sein. Allerdings auch einer, dem ich mich nur bedingt entziehen kann. Ich achte im Konsum auf Firmen mit zweifelhaftem Geschäftsgebahren. Aber ich kann nicht jeden Artikel wochenlang durchleuchten. Es geht im Alltag nicht.

      Wo ich allerdings meine Zweifel habe ist folgendes:

      Sollten wir tatsächlich die täglich entstehenden Flüchtlinge in die Regionen verbringen, welche grob geschnitzt als Verursacher zu benennen wären, dann stellt sich mir die Frage, ob damit jene kaputte Elite getroffen wird oder nicht die zum Teil schon selbst zum Bodensatz der Gesellschaft malträtierten und teils degenerierten von hier?

      Die dann wiederum und u.a. aufgrund von Bild und Glotze, also titytainment, nicht umhin können als mit Fremdenfeindlichkeit in rauen Mengen zu reagieren? Die in Teilen der Republik aufkeimende Kriminalität kommt dann erst noch hinzu. Und über jene können nur die hinwegsehen, die sie nicht sehen wollen. Und das sage ich als zunächst hilfsbereiter Mensch, der sich in einer Unterkunft für Flüchtlinge jahrelang engagiert hat.

      Nicht nur werden die ökonomischen Bedingungen verschärft, unter denen sich die Menschen um den Broterwerb kloppen müssen, weil ja diese Konkurrenz das Geschäft der Kapitalisten so richtig belebt; es werden auch gezielt Haltungen provoziert, die in erster Linie denen dienen, die genau jene Eetwicklung zu verantworten haben.

      Es ist diese Politik gerade das Gegenteil von dem, was Sie als Prinzip der Verantwortung benennen.
      Der deep state muss sich im Moment doch für rein gar nichts verantworten. Oder übersehe ich da etwas?

      Jene, die darüber entschieden haben, diese ruinöse „Politik“ zu betreiben, werden sicher nicht dafür „bezahlen“.
      Da ist die Demokratie davor, welche die Folgen (und diese sind nun einmal primär Kosten) dem Staatshaushalt aufgrückt. Hier werden in erster Linie neue Staatsschulden generiert, die dann auf Kredit abzustottern sind.

      Und wer sich an jenen Kosten genau nicht beteiligen wird, ist auch bereits ausgemacht.

      Ich höre in Kommentaren wie Ihren immer auch ein wenig Schadenfreude heraus, dass es nun dem Westen endlich an den Kragen geht. Aber es geht eben durch genau diese Politik niemals den Eliten des Westens, dem deep state ans Leder. Sondern nur der Unterschicht – so zumindest meine Einschätzung.

      Und deshalb betrachte ich die Entwicklung mit Sorge und Skepsis.

      Denn worin sollte für uns, die ebenfalls, aber hier und vorübergehend noch auf hohem Niveau, unter dem leiden, was man so Systen zu nennen pflegt, der Vorteil dieser Flüchtlingspolitik liegen?

      Worin liegt das Verbesserungs- oder Emanzipationspotential für die Machtlosen von dort und von hier?

    • “ Sudsudan, Syrien und Afghanistan Jemen, Irak und die Ukraine “

      Alle diese Länder sind durch den Westen destabilisiert.
      Die Migranten Ströme destabilisieren dann auch noch die EU Mitglied Staaten.
      Es gibt Leute, ich gehöre dazu, die fürchten das das alles ein grosses Plan ist.

      Sie können wisssen wie Rhodesia von ein reiches Land eine arme totalitäre Diktatur wurde.
      Sie können wissen wie da auch reiche Süd Afrika zimbawisiert;
      Sie wissen nicht wie Kenia zu armut gebracht wurde als die weissen vertrieben waren.
      Als ich das schreibe erinnere ich mich ein Buch

      ´Als die Deutschen weg waren, Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreussen, Schlesien, Sudetenland’, 2005, 2007, Reinbek, Adrian von Arburg, Wlodzimierz Borodziej, Jurij Kostjaschow, Ulla Lachauer, Hand-Dieter Rutsch, Beate Schlanstein, Christian Schulz

      Als die Deutschen weg waren kam Armut.
      Die Schwarzen in süd Afrika wollen alle Weisse vertreiben, dann kommt eine neue Flüchtling Strom.
      Wie auch Sarrazin schreibt, wir haben nicht de Veranwortung für die ganze Welt, können die nicht haben.

      Wat sie nicht nennen sind wirtschaftliche Migranten, die denken das alles hier umsonst ist.
      So erinnere ich mich ein Syriër der sagte, noch in den Balkan ‚I’ll apply for refugee status, and then I will get a house‘, ‚ich melde mich als Flüchtling, und dan bekomme ich ein Haus‘.

      Wollen wir die arme Länder helfen, dan muss die westliche Destabilisierung gestoppt werden.
      Von eine Million Migranten in Deutschland, so lese ich, arbeiteten 600.000 nicht.
      Geht das so weiter, Bürgerkrieg.

      Schon vor Jahrzehnten bekam ein Iran Politischer Flüchtling, die ich zufällig kannte, er war schwer misshandelt worden durch die Polizei, er war von eine reiche Familie, hier, es ist lange her, 30.000 Gulden um das Haus was er bekommen hatte mit Möbel ein zu richten.
      Eine Nichte, geschieden, ohne Arbeit, lebend von etwas wie Harz, sagte ‚ich hätte auch gern 30.000 Gulden‘.

      Ich weiss nich ob sie dritte Welt Länder besuchten, anders als in Touristen Orte.
      Ich will nicht sagen das die Leute da dumm sind, aber wenn man sieht wie sie die einfachste Dinge nicht verstehen, z.B. das man ein Lastwagen nicht überladen kann ohne Folge, bei Reifenpanne die Radmutter nicht anschrauben können, nicht verstehen das ein Elektromotor der Strom kriegt, aber fest sitzt, unmittelbar abgeschaltet werden muss, das ein Moror Ölwechsel nötig hat, dann wird es sehr lang daueren bevor diese Leute in unsere komplizierte Gesellschaft etwas leisten können.
      Sie verstehen das nicht, und fühlen sich dann diskriminiert.

      Wo ich neue PKW Reifen kaufe arbeiten zweite Generation Marokkaner.
      Unter weisses Aufsicht.
      Ich holte mich dort eine neue Lampe, hatte die alte mitgenommen, und bekam doch eine die nicht passte.
      Ich sehe bei uns in den Niederländen fast keine ‚Ausländer‘ in Berufe oder Tätigkeiten wo Intelligenz nötig ist.
      In Deutschland sehe ich Menschen wo das anders ist, erst wenn im Fernsehen eine Name gezeigt wird denke ich ‚gut integriert‘.

      Wir haben eine Moslemische Marokkaner als Bürgemeister von Rotterdam, auch die weibliche Vorsitzende des Parlements ist Marokkanische Muslim.
      Aber das sind dei Ausnahmen.

      In meine Stadt wohnen wir nicht weit von ‚Ausländer‘ gebiet, ich sehe wie ‚Ausländer‘ Laden öffnen, auch ‚Imbiss‘ Laden, aber nie ein Geschäft wo kenntnis benötigt ist.

      Sie denken natürlich jetzt das ich ein Razist bin, ich aber habe schon zwölf Jahre eine Muslemische Haarschneider, hier geboren, türkischer Grossvater kam hier.
      Leider ist er nicht integriert, in die Türkei ist alles besser, und er will ‚zurück‘.
      Er bewundert Erdogan.
      Seit Erdogan die Macht hat spreche ich nicht mehr über Politik oder Glauben mit ihn.
      Hätte das gern getan, aber ich denke das unsere Welte zu sehr verschieden sind.

    • In der Tat besteht die Gefahr einer (weiteren) Destabilisierung der entsprechenden Gesellschaften, wenn Flüchtlinge nach dem Verursacher-Prinzip in die Herkunftsstaaten der Kriegswaffen und -Strategien verteilt würden, ohne dass dort eine sozialle Politik praktiziert wird; dann verbreiten interessierte Herrschaftskreise -wie die Erfahrung lehrt- Rassismus in Verbindindung mit Sündenbock-Narrativen.
      Vorschlag: Rüstungsmilliarden und ‚Paradise-Paper‘-Steuer-Reichtümer umsteuern und sie in Sozial-, Bildungs- und Infrastruktur-Politik einbringen. Das alles mit Aufllärung über die wahren Zusammenhänge und Ungerechtigkeiten verbinden. Ich empfinde keine klammheimliche Freude über die Nöte in unseren Gesellschaften, denn sie materialisieten sich in Schicksalen von Menschen. Ich weiß auch, welche Probleme sich in nachkolonialen Gesellschaften Afrikas auftürmen. Diese sehe ich allerdings nicht als Resultat genetischer Dispositionen an, sondern als Resultat von Jahrhunderten aus Kolonialismus, Imperialismus, Entrechtung und Krieg. Ein Mensch, den ich am deutlichsten als Ermutigung für die Hoffnung, dass sich Leben auch anders leben lässt, wahrnehme, ist Nelson Mandela.

    • Herr Trautvetter,

      ein sehr guter Kommentar – natürlich müsste genau diese Politik eigentlich verfolgt werden.

      Pieter Kamp,

      Jean-Marie Le Pen meinte ähnlich wie Sie auch einmal, er habe nichts gegen Ausländer. Schließlich seien sein Gärtner, sein Chauffeur, sein Friseur, etc. auch Ausländer.

      Ich gehe auch davon aus, dass die Amerikaner die Migrationsströme nach Europa bei der Planung ihrer Kriege im Nahen Osten mit einbezogen haben. Nur – was folgt daraus? Mit einer Schließung der Grenzen und der Abweisung von Flüchtlingen bewahren wir uns hier noch so lange wie möglich unsere „heile Welt“? (Abgesehen vom Ökozid, der auch unsere Länder nicht verschont.) Das ist intellektuell unterirdisch. Ich verstehe nicht, wie man sich in solchen primitiven Überlegungen derart festbeißen kann.

    • Benjamin und Trautvetter
      Meine Enkelkinder sind jetzt fünf und sieben.
      In 30 Jahre ist Europa, selbst wenn die Migrantenstrom jetzt völlig stoppt, für 40% oder mehr Islamitisch.
      Wo in der Welt können sie Asyl bekommen ?
      Australien, Neu Seeland und Kanada vielleicht.
      Oder müssen sie leben in eine Situation wie die weissen jetzt in Süd Afrika, diskriminiert, aber witschaftlich unentbehrlich ?
      So wie die Deutschen lebten in Sudetenland unter die Tsjechen.
      Ob die ostliche Europäische Länder, Polen, Ungarn, usw., Europäisch bleiben, auch das ist fragwürdig.
      Sie nehmen keine Migranten, aber wenn freies Verkehr von Personen bleibt, können diese nach jedem Land gehen, nachdem die natüralisiert worden sind.

    • Ich finde es undifferenziert, wenn die große Gruppe der Migranten, welche in unser Land gekommen ist, pauschal dem Verdacht ausgesetzt wird, guten Willens und in bester Absicht hierhergekommen zu sein.

      Denn dann geraten die tatsächlich auftretenden Probleme leicht in ein allzu negatives Licht, da sie sich auf dem Hintergrund vollkommen überzogen naiver Erwartungen hinsichtlich Integrationswillen und -fähigkeit befinden.
      Denn beides ist nicht generell als gegeben vorauszusetzen, was verschiedene Ursachen haben kann. Das muss nicht immer religiösem Exklusivitätsdenken geschuldet sein oder einer quasi-politischen Agenda. Es gibt auch ein Phänomen, dass Menschen anderen gegenüber eine grundsätzliche Überlegenheit fühlen. Dieses gibt es auf Seiten des Westens. Dort nennen wir es Rassismus.
      Aber es gibt diese Einstellungen zuhauf auch auf Seiten deren, die hierhergekommen sind. Wir werden zum Teil rundweg gehasst, weil wir weiß, also anders sind. Es sind eben in Menge Menschen zu uns gekommen, die nicht nur Hilfe wollen und alle ein so, so , so gutes Herz haben. Man möchte brüllen: Macht endlich die Augen und Ohren auf!
      Und diese Überheblichkeit kommt ganz ohne Gedanken an Rüstungsexporte oder Kriege oder Hunger daher. Es ist schlicht ein Denken, dass aufgrund Religion und/oder Rasse die hier Lebenden nix oderrecht wenig Wert sind. Sind diese Einstellungen nicht auch rassistisch? Das Problem ist der Mensch an sich mit seinen EInstellungen. Sozusagen hüben wie drüben. Aber linke Träumen finden alles knorke, was nicht deutsch ist!
      Dann wäre das Problem nicht nur damit zu bekämpfen, dass wir auf uns selbst herumhacken und uns in der lieb gewonnen eigenen Schuld suhlen. Am liebsten alles abschaffen, was mit „uns“ zu tun hat, denn wir sind vieles, v.a. aber immer an allem Schuld. Wenigstens mitschuld. Das scheint für den linkn Kritiker ganz wichtig zu sein. Wenigstens mitschuld zu sein. Und alle anderen sind nur gut!

      Ich kann die Menschen, welche hierherkamen, nicht in Bausch und Bogen gut finden. Und ich kann solche Einstellungen, auf die ich persönlich getroffen bin, nicht akzeptieren. Nicht bei uns und nicht bei denen! Nie.
      Und ich kann das auch nicht hinnehmen und schönreden mit irgendwelchem solidarischem, sozialistischem oder Gutmenschen-Geschwafel.
      Man kann sich die Welt in schön wünschen, das machen wohl die meisten.
      Aber dabei den Blick auf eine Realität zu verweigern, weil es so schön wäre, wenn alle die besten Absichten hätten,…Für diese Verdrängungsanstrengung reicht bei mir die Energie nicht aus.

      Für mich sind diese Migranten weder generell böse noch sind sie ausschließlich gut.

      Und ich habe das Gefühl, dass linke Schreibtisch-Kritiker mal an die „Front“ gehören und sich mal ein Jahr lang in so einer Unterkunft betätigen sollten anstatt der Menschheit immerzu zu offenbaren, dass man alles gefälligst genauso gut zu finden hat, weil man wäre ja Schuld. Übernehmt mal eine Patenschaft für eine Familie oder unbegleitete Jugendliche, dann können wir weiter reden. Alles kein Problem gilt immer nur für die, welche möglichst weit von der Basis weg sind.

      Ich will keine Kriege und Rüstungsexporte und ich profitiere nicht davon. Zumal jene Schweinehunde hier (vermutlich) nicht mal Steuern zahlen, mit denen dann ein Theaterbesuch querfinanziert wird.

      Es soll in diesem Land auch Proletarier geben, die eine ehrbare Tätigkeit ausüben und Steuern zahlen, die dann ebenfalls in die Schuldtonne gekloppt werden!
      Das alles ist so undifferenziert und plakativ, dass ich es nicht mal als Witz ernst nehmen kann.

    • Gloucester
      Kuzu, Führer unserer Islam Partei DENK, sagt offen das Integration nicht nötig ist.
      Auch spricht er über Erdogan als ‚unsere President‘.
      Erdogan kritisieren, natürlich nicht.
      Eine Undercover Reportage aus Dänische Moscheeën ‚wir sind keine Däne, wir sind Mosleme‘.
      Es dauerte bei uns Hunderte von Jahren uns zu befreien van der Tyrannie der Kirchen, glauben sie ernsthaft das Mosleme sich in einige Jahrzehnten die Tyrannie der Islam entziehen ?
      Das wir gehasst werden, zum Teil aus guten Grunden, wahr.
      Aber wer ist so dumm Leute hierher zu holen die uns hassen ?

    • Ich unterrichte u.a. jugendliche Flüchtlinge; einige haben viele und große Ängste. Hass gegen mich/uns erlebe ich nicht.
      Wir haben sie nicht hergeholt; einige haben ihr Leben riskiert, um es zu retten. Hier erleben viele von ihnen (Vorformen von) Hass; Vorurteile, Gewalt – das ist jede Form von Rücksiichtslosigkeit.
      Wenn einmal ein Schrott-AKW in Belgien einen GAU bei Westwind hat, müssen wir das Ruhrgebiet und die Aachen-Region evakuieren. Wer nimmt dann die Flüchtlinge auf?

  3. Eigentlich wollte ich dieses Jahr in Ruhe ausklingen lassen, doch man lässt mich nicht.

    Heute bekomme ich wieder einmal Post vom Amtsgericht München.

    Der Vergleich, welchen ich am 5 Dezember mit der „PKV Central“ geschlossen hatte, wurde nun widerrufen.

    Ich will jetzt die ganze Geschichte nicht wieder neu erzählen, nur so viel steht fest,
    Der Apparat schläft nicht, auch nicht zwischen den Feiertagen.

    Vor zwei oder drei Tagen, erfuhr ich in den Nachrichten, als kleine belanglose Meldung, das ein
    63 Jähriger Autofahrer in Berlin, in die SPD Zentrale gefahren sei, und vorher noch ein paar Benzinkanister bei der CDU abgegeben hat.

    Kommentar dazu „ offensichtlich Psychisch gestört. „

    Ist das so, oder sind es die verzweifelten Hilfeschreie Einzelner, die am Absaufen sind.

    In meiner Tageszeitung SZ lese ich nichts darüber. Nein es geht der Bevölkerung in München überdurchschnittlich gut. Es sind halt nur die Osteuropäer aus Rumänien und Bulgarien, die das Stadtbild stören.

    Da kann ein — CDU-Hinterbänkler ANSGAR HEVELING— man kann den Namen nicht fett genug schreiben, natürlich seine Schäbigkeit hinaus plärren, man wird sie nicht negativ in der Tagespresse kommentieren.

    Wir haben eine gespaltene Gesellschaft. Der Richter versteckt sich hinter Unrechtsgesetzen, die Jobcenter Mitarbeiterin versteckt sich hinter Anweisungen.

    Sie fürchten sich vor ihrer Kundschaft und verschanzen sich hinter Wachdiensten.

    Wie borniert müssen diese halbwegs gebildeter Mensch sein, um nicht zu erkennen, dass sie über kurz oder lang die nächsten sind, die hinten runter fallen.

    Oder glaubt ein ANSGAR HEVELING wirklich, dass sein Hinterbankplatz der Persilschein für ein sorgenfreies Schmarotzerdasein sein wird.

  4. „Der wirkliche Feind sitzt oben“. Ja, er sitzt im Verkopften. Ich habe durch das Leben gelernt, dass Aggressionen nichts Gutes bringen können. Auch nicht aggressive innere Haltung- die noch am Wenigsten. Das hat nichts damit zu tun, etwa die wirklichen Zusammenhänge nicht betrachten zu wollen- Im Gegenteil. Es gibt nämlich auch noch eine andere Wirklichkeit, für die es sich in jedem Moment zu leben lohnt. Ich habe z.B. in diesem Jahresende so viel Friedfertigkeit gespürt- mir ist so viel echte Freundlichkeit begegnet, wie ich es aus meinem Leben bisher nicht erinnere. Dafür bin ich sehr dankbar und darüber freue ich mich auch sehr und das ist für mich auch sehr bedeutsam. Das ist es, wo ich freudig und ohne jede Feindseligkeit einhaken kann. Dafür betreibe ich noch umso lieber Selbstreflexion, denn der größte Feind des Fortschritts, den es zu bekämpfen gilt, ist der eigene innere Widerstand- die Angst, das Misstrauen, die Gefall-und Geltungssucht und was es da noch so alles an negativen Emotionen gibt.
    Wir, die wir wissen, dass Geld und Bezwingen von anderem Leben alles andere als glücklich macht, haben die Aufgabe, diese Verhärtungen, die durch die immer noch weiter ansteigende ungerechte Umverteilung von unten nach oben in der Menschenseele stattfinden, wieder aufzuweichen.
    Dankbarkeit für alles Schöne und Gute, was das Leben trotz allem immer noch für jeden achtsamen Menschen bereit hält, ist ein guter Ausgangspunkt. Ich bin z.B. auch dankbar dafür, dass ich hier auf KenFM ein Stück mehr gelernt habe, mich unnötiger Feindseligkeiten zu enthalten, also meinen inneren Schweinehund nicht mehr weiter zu befüttern. Und das war letztendlich nur möglich, weil ich hier unzensiert alles schreiben durfte, was ich auf dem Herzen hatte. Dafür würde diesem Forum auch tatsächlich der höchste Medienpreis für Meinungsfreiheit zustehen.

    • “ Wir, die wir wissen, dass Geld und Bezwingen von anderem Leben alles andere als glücklich macht “
      Die zwei oder drei % der Reichen die das machen sind anscheinend sehr glücklich damit.
      Trump’s privat Flugzeug z.B. hat vergoldete Gürtel Dinge zum Anschnallen.

    • Enttäuschung,

      das sind sehr versöhnliche Worte zum Jahreswechsel. Und ich muss sagen, dass ich in letzter Zeit auch viele gute mitmenschliche Erfahrungen (kleinerer und größerer Art) machen durfte. Das ist natürlich sehr wertvoll.

      Trotzdem finde ich den Beitrag von Susan Bonath sehr gelungen. Sie ruft ja auch v.a. zu mehr Solidarität unter allen Nicht-Superreichen auf. 🙂 Oder stören Sie sich so sehr an dem Wort „Feind“? Hmm, vielleicht wäre „Gegner“ besser? Also, nur durch Achtsamkeit und Meditation von uns werden diese Herrschaften sich jedenfalls wohl leider kaum dazu bereiterklären, ihre Macht großteils aufzugeben. 🙂 Sicher sollte das Ziel auch nicht sein, sie umzubringen.

  5. “ Der wirkliche Feind hat ein großes Interesse daran, dass wir uns gegenseitig bekriegen. Dass wir nicht mehr über Auswege aus Herrschaft und Unterdrückung diskutieren. Dass wir keine politisch-ökonomische Bildung erlangen. Der wirkliche Feind sitzt oben – immer. “

    Das ist auch was
    Howard Zinn, A Peoples History of the USA, 1492 to the Present, beschreibt, wie eine zwei % oder so Oberklasse die USA beherrschst durch Leute gegeneinander auf zu setzen, Schwarz gegen Weiss, Mittelklasse gegen Armen, Immigranten ohne Rechte gegen Bürger, Schwarze gegen die aus Mexico und weiter südlich, usw.

    Aber fragen sich Deutsche nicht ob auch nicht Migrantenstrom mit Islamisierung in den EU Mitglied Staaten dasselbe Zweck hat ?

    Bei uns in den Niederländen eskalieren auch die Meinungsverschiedenheiten, kein Tag geht vorbei im Nachrichten ohne Klage über Razismus, ‚weisse‘ Männer, eine neue Bezeichnung, früher waren wir ‚blank‘, Mosleme die sich diskriminiert fühlen, ‚Weissen‘ die Islamisierung fürchten, usw.

    Auch Frauen werden immer mehr diskriminiert, so wird behauptet.
    Weder meine Frau, noch meine Töchter, habe ich darüber gehört.
    Das es Männer gibt die Mädchen unhöflich behandeln, ja, aber was sagen Frauen untereinander über Männer ?
    Oder wie benehmen manche Frauen sich ?

    Jetzt werden Zehntausende Migranten übergeflogen von Libien nach Italien.
    ‚Um sie zu retten vor versklavung‘.
    Warum nicht zurürck nach den Land woher sie kommen ?

    In Deutschland, so lese ich, arbeiten 600.000 von eine Million Migranten noch immer nicht.
    Unsere Stadt Amsterdam kosten arbeitslose Migranten € 179 million pro Jahr.
    Dabei kommt die politische Agitation von ein Teil dieser Leute.
    ‚Wir schaffen das nicht‘, ist das das Ziel, die Sozial Leistungen herunter zu fahren, mit die Hetze die das verursacht ?

    Österreich will nun auch keine Migranten.
    Aber nachdem die Migranten Deutsche geworden sind können sie sich in jede EU Mitglied Staat niederlassen.
    Regelmässig lese ich über Niederländer die eine Terroristische Aktion gepland haben, oder versuchen schwere Waffen zu kaufen in z.B. Polen.
    Dann denke ich, Niederländer tun so etwas nicht.

    Der Bürgemeister von Antwerpen spricht von eine ‚Gegenkultur‘, Migranten, oder Kinder davon, die sich unsere Kultur wiedersetzen.
    Es ist nicht nur Brussel wo immer mehr Polizei allein oder zu zweit nicht mehr sicher sind, wie seit lange in die Moslemische Banlieue Frankreich’s, und nun auch in Viertel von Malmö und Stockholm.

    • „Unsere Stadt Amsterdam kosten arbeitslose Migranten € 179 million pro Jahr.“
      Recherchieren Sie doch mal, wieviel Milliarden die niederländische Regierung für „Notleidende Banken“ ausgegeben hat. Oder schauen Sie mal nach den Rüstungsausgaben ihres Landes. Dann relativiert sich die Summe sehr schnell.
      Es ist doch nicht so, das kein Geld vorhanden ist.
      Die Presse ist sehr schnell dabei Kosten, die Arbeitslose und Migranten verursachen, in die Welt zu setzen.
      Warum wohl?
      „Die Dämonisierung ist das Instrument einer ungleichen Gesellschaft.“ (Buch: Trolls -Die Dämonisierung der Arbeiterklasse)

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