Rebellunion #19 – Aktiv für den Frieden: Auf nach Ramstein.

11. Juni 2016, Ramstein: https://www.facebook.com/events/15747…

Aktiv für den Frieden? Kein leichter Job! Kriege werden weiter geführt, auch wenn Menschen sich dagegen wehren. Viele meinen, es macht eh keinen Sinn, man kann sowieso nichts verändern an der Außenpolitik, denn da verstehen die Herrschenden keinen Spaß und regieren, wenn es sein muss, auch gegen klare Mehrheiten durch.

Aber die Erfahrung aus der Geschichte ist eine andere. Friedensbewegungen haben Kriege nicht sofort gestoppt, aber deren politischen Preis erhöht. Und das konnte in den 70ern z.B. mit dazu beitragen, dass die US-Armee sich aus Vietnam zurück ziehen musste.

In Ramstein steht die größte Militärbasis der US-Streitkräfte außerhalb der USA, und die amerikanischen Drohnenkriege sind ohne diese Relaisstation nicht möglich. Ramstein ist eine Tötungsmaschine! Wir werden mit einzelnen Demonstrationen diese Basis nicht direkt dicht machen können, aber es gilt, den politischen Preis für die Bundesregierung immer mehr in die Höhe zu treiben. Es ist Zeit für zivilen Ungehorsam.

Ramstein schließen, Drohnenkriege beenden! Kommt alle zu der Demo und Menschenkette am 11. Juni! https://www.facebook.com/events/15747…

20 Kommentare zu: “Rebellunion #19 – Aktiv für den Frieden: Auf nach Ramstein.

  1. Auf nach Ramstein und nach Moskau
    (7. – 21. August 2016)

    Gedanken über die Wahrscheinlichkeit eines Dritten Weltkriegs und die Bedeutung Russlands für den Weltfrieden

    Der UdSSR-Staatskapitalismus mit kommunistischer Idealzielsetzung hatte eine ideologische Sollbruchstelle: die Unvereinbarkeit gewaltsamer Herrschaftssicherung mit diesem Ideal. Deswegen hatte dieses Herrschaftssystem eine sich vom US-Monopolkapitalismus wesentlich unterscheidende Besonderheit: die Implosionsfähigkeit. Es war Menschheitsglück, dass sich diese systemimmanente Möglichkeit realisierte – es hätte auch anders kommen können. Eine Implosion des US-Monopolkapitalismus wird und kann es nicht geben, denn diesem Herrschaftssystem fehlt das Ideal eines evolutionären Humanismus, also die Sollbruchstelle. Systemimmanent ist die eskalierende Gewalt nach außen und nach innen, begleitet durch manipulative Indienstnahme oder Missachtung internationalen sowie nationalen Rechts. Wer das Weltgeschehen aufmerksam verfolgt, kann die verheerende Rolle des US-Monopolkapitalismus mit vielen Beispielen belegen: Kriege, Terror, Drohnen, Rüstungswahn, Patriot Act, u.a.m. Taktische Zugeständnisse im Einzelnen ändern nichts an der strategischen Zielrichtung: der globalen Vorherrschaft. Die Option eines Weltkriegs ist Bestandteil einer Kosten-Nutzen-Rechnung, zu der auch gehört, dass die Nachkriegszeit systemerhaltend gestaltet werden kann. Deswegen wird Russland dämonisiert, ökonomisch isoliert und militärisch eingekreist. Ein kritischer Betrachter des russischen Staatskapitalismus stellt fest: Russland verhält sich bis an die Grenzen der Zumutbarkeit defensiv und lässt sich nicht auf einen Rüstungswettlauf ein; ist provokationsresistent; zeigt Stärke, wo Nachgeben einer Selbstaufgabe gleichkäme (Krim, Ukraine). Russland hat offensichtlich aus der Implosion des vorherigen Herrschaftssystems und der sich anschließenden zeitweiligen Selbstaufgabe eine Menge gelernt. Dass wir nicht schon Opfer eines Dritten Weltkriegs sind, haben wir der russischen Um- und Weitsicht zu verdanken. Doch das kann sich ändern, wenn es dem US-Monopolkapitalismus gelingt, Russland zu destabilisieren. Russland braucht weltweite Solidarität und Anerkennung, denn mit seiner Entdämonisierung stärken wir auch die weltweiten Friedenskräfte. Die Friedensfahrt nach Moskau ist in diesem Sinne ein starkes Zeichen!

    • Danke für diesen Kommentar, sehe ich genauso.
      Während die Sowjetunion zu viel Einmischung des Staates in das Wirtschaftsleben hatte, haben wir im turbokapitalistischen Westen heute ein Zuviel an Einmischung vom Wirtschaftsleben in den Staat.

      Wenn Lobbys letztendlich die Gesetze bestimmen und die amerikanische Rüstung Absatzmärkte braucht…
      Aber dahinter verbergen sich auch noch geistige Ziele – und zwar geistige Ziele von einer dunklen geistigen Seite – und die habe ich in meinen vorherigen Posts versucht, dazustellen.
      Es reicht nicht, alles nur auf die Produktionsmittel zurückzuführen. Ich glaube, das war Karl Marx Grundirrtum, dass er glaubte, das Sein bestimmte das Bewusstsein. Tatsächlich aber bestimmen geistige Motive das Handeln.

    • @ A.Eberl: “ Tatsächlich aber bestimmen geistige Motive das Handeln.“

      Dankeschön für diesen Beitrag. Das Konzept dieser „dunklen geistigen Seite“ ist Verschleierung. Geschlossene Gesellschaft. Das Konzept der hellen geistigen Seite ist Veröffentlichung der geheimen Dinge. Lange Zeit hindurch konnten die Bilderberger fern von der Oeffentlichkeit sich treffen. Nun bröckelt diese Fassade.
      Was Sie über die Einmischung des Staates in die Wirtschaft und andersherum die Einmischung der Wirtschaft in den Staat sagen, trifft genau den Kern. Wir haben ja ein soziales Ganzes, das auf drei Säulen ruht : Hochschulen, Rechtsprechung, Wirtschaft. Und das Problem ist aus meiner Sicht gesehen die Verflechtung zwischen diesen drei Bereichen oder Säulen.
      Jeder Bereich sollte sich selbst verwalten, ohne dass sich ein anderer Bereich da störend einmischt.
      Hochschulen betreiben Forschung, und Forschung braucht Freiheit.
      Rechtsprechung braucht Gleichheit aller vor dem Gesetz.
      Wirtschaft lebt davon, dass Produktion und Konsumption da ist, daher braucht Wirtschaft eigentlich ein Miteinander.
      Also Brüderlichkeit.

      Wenn die Wirtschaft genau genommen das Rechtsleben fremdverwaltet, so dass es sich nicht souverän selbst verwalten kann, ist es kein Rechtsstaat mehr. Und wenn solche durch Lobbyisten ferngesteuerte Politik dann auch noch die Hochschulen verwaltet, trotzdem sie sich nichtmal mehr selber verwalten kann, ist die Hochschule nur noch ein Instrument zur Desinformation.

      Wie können wir diese drei Bereiche entflechten ? Wie können wir die Wirtschaft dazu bringen, statt Bomben zu produzieren oder Dinge zu produzieren, die nach Ablauf der Garantiefrist kaputtgehen, Qualität herzustellen, die einem friedlichen Miteinander dient ?
      Wie bringen wir die Politik dahin, sich dem Einfluss der Kriegstreiberlobby zu entziehen und einen Rechtsstaat zu etablieren ?
      Wie schaffen wir es, die Universitäten von den Einflüssen der Wirtschaft und der Politik komplett zu befreien ?

  2. „Wie imperative Gedanken phrasenhaft verschleiert werden

    Im Folgenden habe ich einige gängige Schlagworte der letzten Jahre ihrer phrasenhaften, verschleiernden Maskierung entkleidet und die nackten, imperativen Gedanken entlarvt (in der Spalte links). Und – wie überraschend – diese nackten, imperativen Gedanken haben fast immer direkt oder indirekt mit der allmählichen Schaffung der „New World Order“ zu tun und sind sehr oft identisch mit den Zielen des Ordens von Skull & Bones, deren Ziele ich aus Suttons Buch „America’s Secret Establishment – An Introduction To The Order Of Skull & Bones“, entnommen habe.

    IMPERATIVE GEDANKEN DIESELBEN IMPERATIVEN GEDANKEN „unverhüllt“
    PHRASENHAFT VERHÜLLT (= die Pläne, die wirklich dahinterstecken. Manche davon
    werden leider schon ausgeführt)

    „Mehr Verantwortung in der Welt“, „ =Plan: „Deutschland soll wieder Krieg führen.“
    „Verteidigung von westlichen Werten“, (wird leider bereits durchgeführt)
    „Befreiung eines unterdrückten Volkes
    von einem despotischen Diktator.“

    Abschaffung des Bargelds zur = Plan: „Übe Totale Kontrolle aus“
    Verbrechensbekämpfung. (noch in Planung ! = Kann noch verhindert werden!)

    Bekämpfung von „Hate-Speech“ im = „Zensiere unliebsame Meinungen.“
    Internet. (Wird schon massiv durchgeführt – weiß ich aus leidvoller
    Erfahrung

    „Bedrohte NATO-Partner müssen = Plan: „Krieg zwischen Dtl. u. Russland!
    verteidigt werden“

    • Hier hat es mein Format auseinandergerissen – das letzte sollte eine zweispaltige Tabelle sein – aber ich denke, man versteht es schon.
      Gruß
      Angelika Eberl

    • In einem meiner Posts muss es natürlich „Gerhard Schröder“ heißen, u. nicht Helmut Schröder und „Guttenberg“ hätte ich mit 2 t s schreiben sollen

      Schade, es haben sich keine Kommentatoren gemeldet. Ich hätte gerne diskutiert –

  3. Imperative Gedanken

    Teil 4: Im Folgenden will ich anhand eines anderen imperativen Gedankens Evidenz erbringen, dass der Transfer dieses imperativen Gedankens TATSÄCHLICH von höchsten amerikanischen Kreisen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel stattgefunden hat. Ein Gedankentransfer, nicht nur auf sie, wie ich beweisen werde.
    Es handelt sich um den folgenden imperativen Gedanken:

    „Errichte eine NEUE WELTORDNUNG“

    Was ist die Neue Weltordnung? Lassen wir doch zuerst mal einige Politiker zu Wort kommen: Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Kirchentag 2011:

    „Wenn man aber eine wirkliche Weltordnung“ haben will, eine „globale Ordnung“, dann wird man nicht darum herum kommen, auch Souveränität…, Rechte an andere abzugeben…“
    https://www.youtube.com/watch?v=6nzAwNoSbUw.

    Und von wem hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Begriff „Neue Weltordnung“ übernommen? Die Spur führt zu den amerikanischen Eliten: Zum Präsident GEORGE BUSH (Senior). Er hat als Präsident schon 1990 von der „New World Order“ gesprochen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Icxy8MQ86dU

    Und bei welcher Organisation ist George Bush Senior – genau wie sein Sohn? Bei Skull & Bones.

    Der Historiker ANTONY C SUTTON schrieb schon 1983/84 in seinem Buch „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“ das Folgende (S. 31, Taschenbuchausgabe):

    „The activities of The Order (gemeint ist Skull & Bones) are directed towards changing our society, changing the world, to bring about a New World Order. This will be a planned order with heavily restricted individual freedom, without Constitutional protection, without national boundaries or cultural distinction.“ = “Die Taten des Ordens sind darauf ausgerichtet, die amerikanische Gesellschaft zu verändern, die Welt zu verändern und eine Neue Weltordnung hervorzubringen. Diese wird eine durchgeplante Ordnung mit stark beeinträchtigten individuellen Freiheiten sein, ohne verfassungsrechtlichen Schutz, ohne nationale Bindungen oder kulturelle Unterschiede.“

    Dieses Ziel einer Neuen Weltordnung hat sich Sutton erschlossen, indem er die Taten einzelner Ordensmitglieder erforschte und zusammenführte. Sie nutzen dafür die Dialektik, indem sie Gegenkräfte in einem „Clash“ aufeinander prallen lassen: These prallt auf Antithese und soll einen bewusst herbeigeführten Konflikt erzeugen, den sie kontrolliert steuern wollen, um dann die Kontrolle darüber zu haben, was danach entsteht. Sie glauben, dass ein Konflikt UNBEDINGT NOTWENDIG sei, um Veränderung herbeizuführen. Um also ihre Neue Weltordnung zu erreichen, brauchen sie den bewusst herbeigeführten und gesteuerten Konflikt.

    Und die westlicheN Eliten wollen gerade, Schritt für Schritt, diese New World Order vorantreiben. DESWEGEN WERDEN ALL DIESE FURCHTBAREN KRIEGE GEFÜHRT und werden Krisen erzeugt – nicht nur wegen des Öls. Sie glauben es nicht? Ich werde es Ihnen anhand weiterer Aussagen von hochrangigen Politikern beweisen:

    Wolfgang Schäuble: „Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer…“
    siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Xganww9S2K0
    Aha – für Veränderungen braucht man also eine größere Krise?
    Wofür werden die Fähigkeiten denn größer? Um etwa den Einsatz der Bundeswehr im Inneren durchsetzen zu können? Um dann mehr Kontrolle über die Menschen zu haben? Ist das nicht eine Veränderung in Richtung der New World Order?
    Dieser Gedanke, dass eine Krise, ein Konflikt notwendig sei, um Veränderungen herbeizuführen, den hat auch DAVID ROCKEFELLER formuliert. „Alles, was wir brauchen, ist eine richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“ (siehe Youtube-Video hinter dem Schäuble-Zitat.)

    Wieder die Neue Weltordnung. David Rockefeller begründete die Trilateralen Kommission 1973. Sutton schreibt auf S. 38, dass die Ziele der Trilateralen Kommission, wie sie in der Literatur dargestellt würden, fast identisch mit denen des Ordens seien. Auf S. 34 schreibt er, dass der Orden glaubt, dass der Konflikt zwischen Gegensätzen „is essential to bring about change.“ Das fände man aber auch in der Literatur der Trilateralen Kommission.
    Von Bush zu Merkel, von Rockefeller zu Schäuble. Der imperative Gedanke wird von den amerikanischen Eliten auf die deutschen Eliten übertragen.

    Es stellt sich mir die Frage: Haben wir noch irgendwo eigenständig denkende und eigenständig handelnde Politiker in Europa oder beten sie nur noch, wie Zombies, den Willen der mächtigen Eliten in Amerika nach? Denn dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie gefügig unsere ranghöchsten Politiker das übernehmen, was ich hiermit mit dem Begriff „imperative Gedanken“ bezeichnet habe. Dafür haben wir sie nicht gewählt, dass sie anderen nachfolgen und ihnen nachsprechen.

    Denn: Mit Freiheit, Selbstbestimmung und eigenständiger Politik hat das alles NICHTS ZU TUN.

    Denn Freiheit bedeutet für mich, selbstständiges Denken, Wahrhaftigkeit, die Wahrheit suchen, den Mut haben, auch Unangenehmes anzusprechen und sich dafür beschimpfen zu lassen. Denn das ist ja auch ganz gezielt: die „alternativlosen“ imperativen Gedanken mit Dogmen und Tabus zu umhüllen – und wehe, jemand hinterfragt sie, der wird gleich angegriffen. Aber davon lasse ich mich nicht einschüchtern.

    Fortsetzung folgt im Teil 5

  4. Fortsetzung imperative Gedanken
    3. Teil

    Das „Volk“ für die Akzeptanz eines Krieges zu präparieren ist das Eine – es braucht aber auch noch einen anderen Prozess – und der muss parallel laufen: Man muss diejenigen Politiker in entscheidende Positionen hieven, die bereit sind, Krieg mitzumachen.

    Auch das geschieht meiner Ansicht nach über die Thinktanks, z. B. die Trilaterale Kommission oder die Atlantik-Brücke. Dort kommen aufstrebende Politiker in den Genuss von „Young Leaders Programs“. Dafür brauchen die Eliten karrieresüchtige, geistig etwas schläfrige und eventuell erpressbare Politiker. Ungeeignet für diese Manipulationen sind hellwache und hoch erfahrene, eigenständig denkende Politiker. Politiker, die „nein“ sagen könnten sind nicht erwünscht. Sie sind hinderlich für den reibungslosen Transport des maskierten imperativen Gedankens, weil sie ihn durch alle phrasenhaften Umkleidungen hindurch sofort erkennen und demaskieren.

    Deswegen werden von den Entscheidern im Hintergrund „eigene“ Politiker „gemacht“. Ich will ein Beispiel bringen, was ich damit meine. Um den Kriegsgedanken durchzusetzen, muss man gerade die Friedensparteien „umdrehen“. Man sucht also nach einem Politiker in einer Friedenspartei, dem die eigene Karriere wichtiger ist, als die Ideale, die die Partei vor dem Volk vertritt und der es daher mit diesen Idealen nicht so genau nimmt. Dieser Mensch wird seinen Opportunismus und seinen Verrat an den Idealen der Partei als „Realpolitik“ verkaufen. Solche Leute sind bei denen „da oben“ sehr beliebt und sie schaffen es bis in hohe politische Positionen. Das Volk sieht diese Personen dann ständig im Fernsehen, sie werden zu „Young Leaders Programs“ geladen, man läd sie in Talkshows ein, die Chefredakteure schreiben positive Artikel über sie und schließlich werden sie zum Verteidigungsminister oder Außenminister gemacht. Beispiele dafür sind Joschka Fischer und Karl Theodor zu Gutenberg.
    Es ist eine bittere Tatsache:
    Joschka Fischer und Helmut Schröder haben den imperativen Gedanken: Deutschland soll wieder bei Krieg mitmachen“, zur Ausführung gebracht. Eine links-grüne Regierung! Damit war der Anfang für eine immer verhängnisvollere Politik getan. Es ging weiter: Karl-Theodor zu Gutenberg hat die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft und dadurch einen wesentlichen Schritt in der schleichenden Umwandlung der deutschen Bundeswehr hin zu einer bloßen Söldner-Armee der NATO vollzogen. Das bedeutet, dass wir, das Volk, keinen Einfluss mehr auf die Bundeswehr haben. In dieselbe Richtung wirkt auch die Abschaffung des Parlamentsvorbehalts, vor der Willy Wimmer so eindringlich gewarnt hatte.

    Fortsetzung folgt im 4. Teil

  5. Da ich nicht weiß, wie die Reihenfolge hier gehandhabt wird und ich etwas Fortlaufendes zur Diskussion stellen werde, werde ich meine Folgenden Ausführungen numerieren.
    Teil 1:

    Imperative Gedanken

    Was ist ein „imperativer Gedanke? Es ist ein Gedanke, der keine Freiheit lässt, sondern der als Imperativ und als „alternativlose Notwendigkeit“ präsentiert wird. Er ist ein Plan, der von gewissen Eliten ausgedacht wurde und dann über „Einflussketten“ von „oben“ nach „unten“ transportiert wird. Bei diesem „Transport“ unters Volk, wird er verschleiert und mit Dogmen und Tabus belegt, wodurch Kritiker des imperativen Gedankens als politisch unkorrekte Dogmen- und Tabubrecher angegriffen und meist auch zum Schweigen gebracht werden können.

    Das Folgende ist jetzt eine Hypothese – aber später werde ich Evidenz für diese Hypothese bieten.

    Nehmen wir an, ein hochrangiges Mitglied von Skull & Bones schmiedete vor zweieinhalb Jahrzehnten den Plan, die Deutschen wieder in den Krieg zu bringen. Der nackte, unverschleierte imperative Gedanke wäre dann gewesen: „Deutsche, führt wieder Krieg!.“ Ein Imperativ.
    Zunächst ist er nackt, aber klar. In einer solchen Klarheit hätte er während der Ära Kohl sofort massiven Widerstand hervorgerufen. Denn sogar noch Mitte der 90er Jahre beim 2. Golfkrieg, tat sich G. H.W. Bush (ein hochrangiges Skull & Bones-Mitglied!) noch ziemlich schwer, die Europäer von der angeblichen Notwendigkeit eines Krieges gegen Saddam Hussein zu überzeugen. Es brauchte eine massive Propaganda-Lüge, die Brutkastenlüge…

    Wie müsste also vorgegangen worden sein, um Deutschland allmählich wieder „kriegsbereit“ zu machen? Man hätte Zeit und Geduld investieren müssen. Das Ganze hätte natürlich mehrere Jahre gedauert und gezielter Manipulation bedurft.

    Modus Operandi: Zunächst muss die nackte Bedeutung des imperativen Gedankens verhüllt werden. Das geschieht mit Hilfe der Phrase, d.h., dass der die nackte Bedeutung des Begriffs neblig umhüllt wird. Der Satz bekommt eine schöne Maske aufgesetzt und es ist wichtig, dass er positiv formuliert ist, nicht als Verneinung, sondern z. B: „Verteidigung der Menschenrechte“ oder „Befreiung eines geknechteten Volkes von einem grausamen Diktatur“ oder „Mehr Verantwortung in der Welt“… usw. Nützlich für die Manipulation sind phrasenhafte, aber eingängige Schlagworte, die so tun, als ob sie ein Ideal transportieren.

    Warum muss er affirmativ formuliert sein? Weil es ein Imperativ ist und der Imperativ wirkt in der verneinten Form gegenteilig. Wenn die Eliten also aus irgendwelchen Gründen mehr Fanatiker wollen, dann brauchen sie Slogans mit verneinten Imperativen. Die gewünschte Spaltung der Gesellschaft wird dann gelingen.

    Den umbenannten und ausgeschmückten imperativen Gedanken trägt man nun zunächst in die obersten Abteilungen der US-Organisationen (Staats- und Geheimdienste), in die Thinktanks und transatlantischen Organisationen. Dort hören ihn hochrangige internationale Politiker, Lobbyisten und Verwalter riesiger Stiftungsvermögen und vor allem die Chefredakteure und Redaktionsleiter der wichtigsten westlichen Zeitungen und Sender. Der phrasenhaft umkleidete, imperative Gedanke wird nun zum Plan ausgearbeitet und mit zusätzlichen Phrasen ausgeschmückt und die verschiedensten Organisationen arbeiten Schritt für Schritt an seiner Konkretisierung. Er wird nun auch schriftlich ausgearbeitet, z. B. im „German Marshall Fund“ und dort lesen ihn hochrangige, staatliche Würdenträger, z. B. Bundespräsident Gauck, der dann die Aufgabe bekommt, den imperativen Gedanken dem deutschen Volk als „mehr Verantwortung in der Welt“ zu verkaufen. Die Medien verbreiten die Botschaft dann bis ins letzte Dorf in Deutschland.

    (von Angelika Eberl)

    Fortsetzung folgt in einem weiteren Post, dem 2. Teil

  6. Lieber Pedram, liebe Community, liebes Ken-FM Team,

    Ich war bei den letzten Demonstrationen dabei und werde auch bei den nächsten Friedensdemonstrationen dabei sein.
    Sie, lieber Pedram, sagen: Irgendwie ist immer jeder für den Frieden. Ich kann Ihnen in meinen Folgeposts zeigen, dass das leider nicht stimmt. Es gibt sehr, sehr mächtige Kräfte, die keinen Frieden wollen.
    Auch mich bedrückt es sehr, dass heutzutage, wo es so gefährlich brodelt, relativ wenige Menschen an Friedensdemonstrationen teilnehmen, während am 15. Februar 2003 2 Millionen Menschen für den Frieden demonstriert haben, wie Sie sagen.

    Ich habe den Modus operandi herausgefunden, wie die gewissen Leute, die Krieg wollen, vorgehen, um uns zu manipulieren. Ich habe in letzter Zeit erschütternde Erkenntnisse gewonnen und möchte Sie Ihnen allen mitteilen und zur Diskussion stellen.

    Das Thema, das ich zur Diskussion stellen möchte und der ich mich heute abend auch stellen werde, indem ich mir Zeit nehmen werde, auf die evt. Antworten einzugehen, hätte schon Mitte der 80er Jahre diskutiert werden müssen. Dann hätte man die Pläne gewisser Leute schon viel früher erkannt und sie in eine andere Richtung lenken können.

    Deshalb halte ich es für dringend erforderlich, dass das Thema jetzt diskutiert wird, denn: Wenn man gewisse Pläne kennt, dann kann man die Verhaltensweisen mancher Politiker einordnen und frühzeitig Widerstand leisten. Wenn man aber die wichtigsten Erkenntnisse, die ein mutiger Geschichtsforscher schon Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts erkannt hatte, verschläft, nicht wahrhaben will oder aus ideologischen Gründen von sich weist, weil es nicht in die politische Richtung passt, für die man eintritt, dann haben diejenigen, die die finstersten Kriegspläne schmieden, ein leichtes Spiel.

    Meine Erkenntnis bezieht sich auf den Modus operandi, wie ein kriegsunwilliges Volk, die Deutschen, wieder in den Krieg hineingeführt wurde, obwohl die Mehrzahl der Bevölkerung das nicht wollte. Es hat sehr viel mit Manipulation zu tun und mit einem Begriff, den ich hiermit erschaffe: dem „imperativen Gedanken.“

    • Liebe Frau Eberl,
      Sie haben wohl leider Recht mit der Analyse und es ist schon wichtig, dieses Wissen im Hinterkopf zu haben. Das sollte uns aber nicht entmutigen und verzweifeln lassen. Die Welt ist dennoch schön und es gibt viele gute Menschen. Herr Shayar hat schon Recht, dass niemand Krieg will weil er uns – diejenigen mit normalem Menschenverstand – anspricht, die darunter leiden. Es gibt natürlich auch Profiteure, die den Krieg schmieden, die nicht hingehen müssen…die meinte er wohl nicht.

  7. PARTEIEN und Politiker, die keinen Stop der Waffenlieferung von Deutschland und Ramstein NICHT auf der Agenda haben, sind schlichtweg völlig unglaubwürdig. Das vereinfacht uns die weiteren Wahlen doch schon mal enorm. Oder 😉

  8. Ja toll. Pedram, gut nachgeplappert. Ich bin schon sehr vor den Unterstützer-Kopf gestossen, dass seit DREI WOCHEN Nichsts, aber auch GAR NICHTS Aktuelles mehr kommt, Sehr enttäuschend.

    • Diese unverschämte Dummheit, mit der dieser Kommentar geschrieben wurde, tut auch mir leid und ich spüre mal wieder, wie Fremdschämen sich anfühlt.

  9. 7:09 Viele Menschen dort schätzen die amerikanischen Streitkräfte, mögen sie, meinen vor allem, dass sie denen Jobs bringen.
    9:49 Die Fluchtursachen werden in Ramstein produziert.

    Ramstein-Miesenbach hat etwa 8000 Einwohner.
    Vielleicht ändern die ihre Wertschätzung, wenn am 10. Juni mindestens 8000 Flüchtlinge kommen und in Ramstein-Miesenbach bleiben.

  10. wenn ich für ganz normale Dinge eintrete, bin ich kein Aktivist sondern ein Mensch mit gesundem Menschenverstand.

    Ich danke ihnen Herr Shayar für die klaren Worte.

    Aus der Atomenergie sind wir nur teilweise ausgestiegen wegen des Vorfalls in Fukushima. Nicht wegen der Proteste der Menschen. Erinnere noch sehr gut die damalige Protest-Bewegung wegen der Atom-Energie. Und fast nichts wurde verhindert. Die Dinger wurden gebaut und den Leuten wurde das als saubere und billige Energie verkauft.
    Holger Strohm hat dazu einen sehr guten Film gemacht „Friedlich in die Katastrophe.“

    DDR – spricht Herr Shayar an. Mir braucht niemand zu erzählen, dass dieser Mauerfall sich durch die Proteste des Volkes ereignet hat. Ohne diesen Mauerfall hätte es kein „Europa“ gegeben. Wer hat´s erfunden?

    Sage schon scherzhafterweise den Leuten, die noch wählen gehen: „Erst wählt ihr die und hinterher unterschreibt ihr unzählige Petitionen und geht auf Demos, um gegen das zu kämpfen, was diese Hansels wieder beschliessen.“

    Wer sich mit dem Thema Politik auseinandersetzt, weiss sehr wohl, dass unsere Politik-Darsteller nur für die Wirtschaft und die Finanzindustrie arbeiten. Der Militärisch-Industrielle Komplex gehört auch dazu.

    Herr Ganser Recht, dass die Gobale Öffentlichkeit zur 2. Weltmacht gehört. Das setzt aber voraus, dass die Menschen sich mit gesellschafts-politischen Themen auseinandersetzen. Kann ich in meinem Umfeld nur vereinzelt feststellen.

    Es braucht mehr Aufklärung!!!

    • Daniele Ganser zeichnet sich unter den Historikern auch dadurch aus, indem er auf das, was er „Globale Öffentlichkeit“ und „2. Weltmacht“ nennt, aufmerksam macht. Er zeigt damit auf die Macht der „Power Elite“ über die „Öffentlichkeitsmedien“ in all ihren Formen.

      Diese „Globale Öffentlichkeit“ in der Hand der „Power Elite“ bedient sich dabei in ihren Medien der Sprache, also des Wortes. „Am Anfang war das Wort“ ist hier ganz profan zu begreifen! Die englische Sprache ist die mächtigste Sprache, das englische/amerikanische Wort eine Weltmacht! (Nicht die 2. sondern)
      1. Weltmacht!!!
      Aus eben diesem Grund, weil die Macht des englischen Wortes auch andere Sprachen hegemonisch dominiert, wird man zum Aktivisten (activist) gestempelt, obwohl man eigentlich nur ein „Mensch mit gesundem Menschenverstand“ sein will.

      Medienkritik allein verstellt den Blick auf das eigentliche Medium: Sprache, Wort!

      Wort, Sprache, Bildung in der Form von Machtmonopol in der Hand der „Power Elite“ müssen nach Jahrzehnten des „Dumbing-Downs“ von dieser wieder reklamiert werden. Sollte das gelingen, dann muß auch das Veschwinden von Worten und Öffentlichkeit in den Archiven der „Power-Eliten“ beendet werden.

      Die Chancen dafür steigen, wenn eine Mehrheit sich von Smartphone und Internet weitestgehend oder gar ganz entwöhnt (befreit!). Wie Eugen Drewermann! Bessser informiert als die meisten Blogger. Ganz viele Eugen Drewermanns könnten unsere Welt heilen.
      Als Zeitgenosse der 60er und 70er sehe ich keinen Grund, warum Smartphones und Internet der Bildung und Information unabdinglich sein sollten. Tatsächlich wirken sie wie ein Brain Drain, der Zombies produziert, die nicht mehr in der Lage sind, einen längeren, zusammenhängenden Text zu lesen, weil sie nur noch zappen und browsen beherrschen. Ein durchaus willkommener Effekt, was die Power-Elite betrifft.

      Trotzdem ein Link: http://www.gleichsatz.de

  11. „Wir Schaffen das“ am ende fand ich zu optimistisch! ,

    Jeder der Zeit hat sollte es unterstützen,
    zeitlich ist es eher unpassend, aber kommen würde ich sehr gern als Zonen-Läufer geboren 1984,

    ich sehe die „0815“ Menschen auf Arbeit die meinen: „die sind ja nur wegen dem Geld hier“, aber ich mach mir sorgen über dieses System der einfachen Bürger ! WIR SIND ALLE FLÜCHTLINGE DES NAZI-SYSTEMS und der DDR Diktatur

    Schwarz Rot Gold mit Braunen Rand = keine Lösung !

    ich hoffe die Menschen die sich für den Frieden Stark machen schaffen das, danke Ken FM für einen Besseren Rundfunk ! ihr solltet unsere deutschen Medien präsentieren !

  12. Lieber Friedensrebell! Ich bewundere Dich schon lange und freu‘ mich immer wieder, dass es Dich gibt. Bloss hast Du so einen schwierigen Namen, den ich immer wieder vergesse! Warum legst Du Dir keinen eingängigeren zu?

  13. Sehr gute Analyse, vielen Dank Herr Shayar. Bisher habe ich Protest noch nicht als einen Kostenfaktor in der Bilanz gesehen, aber es ist wohl so. Machen wir ihnen die Kriege so teuer, dass sie sich nicht mehr lohnen.

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